[0001] Die Erfindung betrifft ein Wechselschild für Reiheneinbaugeräte der Elektroinstallation,
welches einen mit dem Reiheneinbaugerät lösbar verbindbaren Schildträger umfasst,
der zur Aufnahme einer beschrifteten Tafel eingerichtet ist, gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Die Erfindung betrifft weiterhin ein Wechselschild in Kombination mit einem Reiheneinbaugerät
der Elektroinstallation, gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 6.
[0003] Reiheneinbaugeräte der Elektroinstallation sind beispielsweise Leitungsschutzschalter,
Fehlerstromschutzschalter, Schütze, Relais, RCBO (Residual current operated Circuit-Breaker
with Overcurrent protection, oder Fehlerstromschutzschalter mit Leitungsschutzschalter),
Geräte der Gebäudesystemtechnik (KNX), oder dergleichen. Diese tragen auf ihrem Gehäuse
eine Reihe von Kennzeichnungen, beispielsweise Typenbezeichnungen, Normierungs-Kennzeichen,
physikalische Adresse oder ähnliches. Heute werden vielfach Teilbereiche der Gehäusefläche
als Kennzeichnungsschildermatte ausgebildet und eingesetzt. Diese können nur mit einem
wasserfesten oder verwischfesten Stift beschriftet, bzw. beklebt werden. Eine Änderung
der Aufschrift ist nicht mehr möglich. Ebenso ist der zu Verfügung stehende Platz
nicht immer ausreichend, so dass die Schildermatte oft nicht benutzt wird und die
Beschriftung direkt auf dem Gerat angebracht wird.
[0004] Die
DE 1 932 281 U zeigt ein auswechselbares Bezeichnungsschild vorzugsweise zur Kennzeichnung von Anschlußklemmen
für Schaltgeräte, insbesondere Steuerschütze, bei dem mehrere räumlich den zu bezeichnenden
Teilen zugeordnete Beschriftungen auf einer mit dem Schaltgerät lösbar verbundenen
Bezeichnungsleiste angeordnet sind.
[0005] Auch solche beschriftbaren Bezeichnungsschilder können aus Gründen der Praktikabilität
nur mit einem wasserfesten oder verwischfesten Stift beschriftet, bzw. mit Schriftzeichen
beklebt werden. Eine Änderung der Aufschrift ist dann auch nicht mehr einfach möglich.
[0006] Die
DE 1 034 737 zeigt ein Wechselschild für Schaltergehäuse, insbesondere von Druckknopftastern,
das an der Rückseite in einer Einbuchtung der Gehäusewand von der Innenseite des Gehäuses
her mit einer unverlierbaren Schraube befestigt ist und bei dem das Schild aus einem
für alle Beschriftungsformen gleichartigen Schildträger und einer auswechselbaren
beschrifteten Tafel besteht, die nach Befestigung des Schildträgers im Gehäuse formschlüssig
und unverlierbar im Schildträger gehalten ist, wobei am Schildträger ein bilderrahmenmäßig
ausgebildeter, mit einem Einschiebeschlitz versehener Teil vorgesehen ist, wobei der
Schlitz nach Einschieben der beschrifteten Tafel und Befestigung des Trägers in der
Einbuchtung durch deren Wand verschlossen ist. Der Aufbau ist hier kompliziert, die
Tafel kann nicht einfach ausgetauscht und der Schildträger nicht einfach montiert
werden.
[0007] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Wechselschild für Reiheneinbaugeräte
zu schaffen, wobei sich das Wechselschild einfach und ohne Werkzeug an dem Reiheneinbaugerät
lösbar befestigen lässt und in dem die beschriftbare Tafel einfach angebracht und
wieder entnommen werden kann.
[0008] Es ist weiterhin die Aufgabe, ein Reiheneinbaugerät der Elektroinstallation in Kombination
mit einem Wechselschild zu schaffen, wobei sich das Wechselschild einfach und ohne
Werkzeug an dem Reiheneinbaugerät lösbar befestigen lässt und in dem die beschriftbare
Tafel einfach angebracht und wieder entnommen werden kann.
[0009] Die Aufgabe wird bezüglich des Wechselschildes gelöst durch ein Wechselschild für
Reiheneinbaugeräte mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0010] Erfindungsgemäß also ist der Schildträger in Form einer Aufnahmetasche mit einem
Einschiebeschlitz und mit einem Klemmorgan zum lösbaren Anklemmen des Schildträgers
an einem Reiheneinbaugerät ausgebildet, und die Aufnahmetasche hat eine Befestigungsseite
und eine der Befestigungsseite gegenüberliegende Schauseite mit einem dazwischen befindlichen
Aufnahmeraum, wobei die Tafel durch den Einschiebeschlitz in den Aufnahmeraum einschiebbar
ist.
[0011] In den erfindungsgemäßen Schildträger kann man eine beschriftbare Tafel, beispielsweise
ein Papierschild, einstecken, das entweder in einem Drucker beschriftet wurde oder
von Hand beschriftet werden kann, das durch die Schauseite von außen sichtbar ist.
Durch das Einschieben des Papierschildes in den Aufnahmeraum ist dieses zusätzlich
vor Verschmutzung geschützt. Eine Änderung, bzw. ein Auswechseln des beschrifteten
Schildes ist jederzeit möglich. Der Schildträger lässt sich aufgrund des Klemmorgans
einfach und ohne Werkzeug an dem Reiheneinbaugerät lösbar anklemmen.
[0012] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteht die Schauseite aus
transparentem Material, damit die Tafel einsehbar ist.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteht der Schildträger
aus transparentem Kunststoff, beispielsweise aus einem transparenten Thermoplast.
Zusätzlich kann die Materialstärke an der Schauseite gegenüber der Befestigungsseite
noch weiter verringert sein, so dass die Tafel durch die transparente Schauseite hindurch
gut ablesbar ist.
[0014] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Klemmorgan durch
zwei V-förmig angeordnete Klemmstege gebildet. Dadurch lässt sich der Schildträger
sowohl von oben oder von der Seite und ohne Werkzeug auf das Reiheneinbaugerät stecken
bzw. Schieben.
[0015] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist an der Befestigungsseite
eine Zugangsöffnung zu der eingeschobenen Tafel vorhanden. Die Zugangsöffnung kann
als bogenförmige Aussparung an der oberen Längsseite des Schildträgers ausgeführt
sein. Durch die Aussparung auf der Befestigungsseite lässt sich das eingeführte Papierschild
wieder leicht entnehmen, nachdem der Schildträger vom Reiheneinbaugerät abgezogen
wurde.
[0016] Bezüglich eines Reiheneinbaugerätes der Elektroinstallation in Kombination mit einem
Wechselschild wird die erfindungsgemäße Aufgabe gelöst durch ein Reiheneinbaugerät
der Elektroinstallation in Kombination mit einem Wechselschild nach Anspruch 6. Erfindungsgemäß
also hat das Reiheneinbaugerät an seiner Frontseite ein Halteorgan zum lösbaren Verbinden
mit dem Klemmorgan des Schildträgers.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Halteorgan eine Nut
zur Aufnahme des Klemmorgans.
[0018] Anhand der Zeichnungen, in denen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt
ist, sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen
der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
[0019] Es zeigen:
- Figur 1
- eine rechteckförmige Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wechselschildes, Ansicht
isometrisch auf die Schauseite ,
- Figur 2
- das Wechselschild nach Fig. 1, mit einer Tafel kurz vor dem Einführen in den Schlitz,
- Figur 3
- das Wechselschild nach Fig. 1, Ansicht der Befestigungsseite,
- Figur 4
- ein erfindungsgemäßes Reiheneinbaugerät, Ansicht auf die Breitseite, mit einem Wechselschild,
in angeklemmter und in entfernter Konfiguration,
- Figur 5
- eine Detailansicht der Figur 4 im Bereich des Halteorgans, sowie
- Figur 6
- eine Ansicht auf die Frontseite des Reiheneinbaugerätes nach Fig. 4, mit einem Wechselschild,
in angeklemmter und in entfernter Konfiguration.
[0020] In den Figuren werden gleiche oder gleichwirkende Bauteile oder Elemente mit denselben
Bezugszeichen bezeichnet. In der folgenden Figurenbeschreibung wird auf alle Figuren
1 bis 6 gleichermaßen Bezug genommen.
[0021] Figur 1 zeigt ein Wechselschild 1 für Reiheneinbaugeräte 2 der Elektroinstallation.
Figur 4 zeigt ein solches Reiheneinbaugerät 2 mit einem Wechselschild 1, einmal in
einer Konfiguration, in der das Wechselschild an der Frontseite 13 des Reiheneinbaugerätes
2 angeklemmt ist, und einmal in einer Konfiguration, in der das Wechselschild 1 von
dem Gehäuse des Reiheneinbaugerätes 2 entfernt ist.
[0022] Das Reiheneinbaugerät 2 hat ein Gehäuse aus Isolierstoff, welches die Grundform eines
T hat. An der der Frontseite 13 gegenüberliegenden Befestigungsseite sind üblicherweise
Vorrichtungen vorhanden, um das Reiheneinbaugerät entweder auf Normprofiltragschienen
oder anderen Halteeinrichtungen in Niederspannungs-Elektroinstallationsanlagen zu
montieren. Insofern kann es sich bei einem solchen Reiheneinbaugerät um bekannte Leitungsschutzschalter,
Fehlerstromschutzschalter, Kombinationsgeräte, aber auch Schaltaktoren oder Relais
oder dergleichen handeln.
[0023] Das Wechselschild 1 in Figur 1 umfasst einen mit dem Reiheneinbaugerät 2 lösbar verbindbaren
Schildträger 3, der zur Aufnahme einer beschrifteten Tafel 4, siehe Figur 2, eingerichtet
ist
[0024] Der Schildträger 3 hat die Form einer rechteckigen Aufnahmetasche mit einem Einschiebeschlitz
5 an einer ersten Längsseite, mit einer ersten, als Befestigungsseite 7 bezeichneten
Breitseite, an der ein Klemmorgan 6 zum lösbaren Anklemmen des Schildträgers 3 an
dem Reiheneinbaugerät 2 ausgebildet ist, und mit einer der Befestigungsseite 7 gegenüberliegenden,
als Schauseite 8 bezeichneten, zweiten Breitseite.
[0025] Zwischen der Befestigungsseite 7 und der Schauseite 8 befindet sich ein Zwischenraum,
auch als Nut oder Aufnahmeraum 9 bezeichnet. Die Befestigungsseite 7 und die Schauseite
8 werden durch seitlich an den Schmalseiten angebrachte Stege auf Abstand zueinander
gehalten. Der Aufnahmeraum 9 ist gerade so breit, dass sich eine Tafel 4, beispielsweise
ein bedrucktes Papierschild, durch den Einschiebeschlitz 5 dazwischen schieben lässt.
[0026] An der dem Einschiebeschlitz gegenüberliegenden Längsseite ist der Aufnahmeraum 9
durch einen weiteren Steg verschlossen. In dem weiteren Steg, der nicht durch eine
Figur gesondert dargestellt ist, sind Löcher oder Ausnehmungen eingebracht, durch
die beim Einschieben einer Tafel 4 in den Aufnahmeraum 9 die Luft entweichen kann,
so dass das Einschieben der Tafel ungehindert erfolgen kann.
[0027] Der Schildträger 3 besteht aus transparentem Kunststoff, so dass die Schauseite 8
aus transparentem Material besteht, und damit eine in den Aufnahmeraum 9 eingeschobene
Tafel durch die transparente Schauseite 8 hindurch betrachtet werden kann.
[0028] Das Klemmorgan 6 ist durch zwei V-förmig angeordnete Klemmstege 11, 12 gebildet.
Diese bestehen ebenfalls aus Kunststoff und sind an der Befestigungsseite 7 abstehend
angeformt.
[0029] Es handelt sich um parallel zur Längserstreckungsrichtung des rechteckförmigen Schilderträgers
3 verlaufende, voneinander äquidistant beabstandete, Stege. Sie sind so angeformt,
dass ihr Abstand voneinander an der Anformstelle an der Befestigungsseite 7 kleiner
ist als an ihren freien Kanten. Dadurch ist ihre Anordnung im Querschnitt V-förmig
ausgebildet, die Klemmstege sind zu ihrem freien Ende hin gewissermaßen aufgespreizt
und wirken damit als federnde Klemmarme.
[0030] Wie in Figur 3 zu sehen, beginnt der Verlauf der Klemmstege 10, 11 an einer der Schmalseiten
und verläuft etwa bis zur zwei Dritteln der Befestigungsseite.
[0031] Die Längserstreckung der Klemmstege 10, 11 ist abgestimmt auf die Längserstreckung
des Halteorgans 14, auch als Nut14 bezeichnet, siehe Fig. 5, an der Frontseite 13
des Reiheneinbaugerätes 2. In diese Nut 14 wird der Schildträger 3 mit den Klemmleisten
10, 11 voran eingesteckt oder eingeschoben.
[0032] Fig. 4 zeigt, wie der Schildträger 3 des Wechselschildes 1 von vorne an der Frontseite
13 des Reiheneinbaugerätes 2 in die Nut 14 eingesteckt wird. Fig. 6 zeigt, wie der
Schildträger 3 des Wechselschildes 1 seitlich von der Breitseite des Reiheneinbaugerätes
2 her in die Nut 14 hineingeschoben wird.
[0033] Fig. 5 zeigt weiter, dass in der Nut 14 an ihren Seitenwänden Hinterschneidungen
angebracht sind, die das Verrasten oder das Verklemmen der V-förmig aufgeweiteten
Klemmstege 10, 11 in der Nut unterstützen.
[0034] Fig. 3 zeigt, dass an der Befestigungsseite 7 des Schildträgers 3 eine Zugangsöffnung
12 zu der eingeschobenen Tafel 4 vorhanden ist. Die Zugangsöffnung 12 ist als bogenförmige
Aussparung an der oberen Längsseite des Schildträgers 3 ausgeführt. Durch die Aussparung
auf der Befestigungsseite lässt sich das eingeführte Papierschild wieder leicht entnehmen,
nachdem der Schildträger vom Reiheneinbaugerät abgezogen wurde.
[0035] Die Figuren 4 und 5 zeigen, dass das Reiheneinbaugerät 2 an seiner Frontseite 13
ein Halteorgan 14 in Form einer Nut zum lösbaren Verbinden mit dem Klemmorgan 6 des
Schildträgers 3 hat.
[0036] Die Abmessungen des Schildträgers 3 entsprechen etwa denjenigen eines in Serienfertigung
hergestellten Reiheneinbaugerätes, beispielsweise eines 2-poligen RCBO (Residual current
operated Circuit-Breaker with Overcurrent protection, oder Fehlerstromschutzschalter
mit Leitungsschutzschalter), dadurch kann dieselbe Beschriftungssoftware benutzt werden
wie sie zur Beschriftung der Gehäuse der Reiheneinbaugeräte verwendet wird.
[0037] Das erfindungsgemäße Wechselschild 1 hat mehrere vorteilhafte Eigenschaften und Wirkungen,
die im Folgenden noch einmal erwähnt werden sollen, ohne dass die folgende Aufzählung
als abschließend zu betrachten ist.
[0038] Der Schildträger 3 lässt sich sowohl von oben oder von der Seite und ohne Werkzeug
auf das Reiheneinbaugerät 2 stecken bzw. schieben. Dies wird durch die V-förmige Ausformung
der Klemmstege 10, 11 erreicht.
[0039] Genauso einfach lässt er sich wieder ohne Werkzeug vom Reiheneinbaugerät 2 abziehen.
[0040] In den Aufnahmeraum 9 des Schildträgers 3 lässt sich eine beschriftbare Tafel 4,
beispielsweise ein bedrucktes Papierschild, einfügen.
[0041] Durch die Aussparung 12 auf der Rückseite oder Befestigungsseite 7 lässt sich das
eingeführte Papierschild wieder leicht entnehmen, nachdem der Schildträger 3 vom Reiheneinbaugerät
2 abgezogen wurde.
[0042] Durch das Einschieben des Papierschildes in die Nut oder in den Aufnahmeraum 9 des
Schildträgers 3 ist dieses zusätzlich vor Verschmutzung geschützt.
[0043] Eine Änderung, bzw. ein Auswechseln des beschrifteten Schildes 4 ist jederzeit möglich.
Dadurch, dass das Papierschild 4 von oben durch den Einschiebeschlitz 7 in den Schildträger
3 gesteckt wird, ist ein Herausfallen im montierten Zustand nicht möglich.
[0044] Für den Fachmann ist ohne weiteres ersichtlich, dass die Erfindung nicht auf die
Einzelheiten der vorstehenden veranschaulichenden Ausführungsform beschränkt ist,
und daß die vorliegende Erfindung in anderen speziellen Formen ausgeführt werden kann,
ohne daß von wesentlichen Attributen derselben abgewichen wird, und es ist daher erwünscht,
daß die vorliegenden Ausführungsformen in jeder Hinsicht als veranschaulichend und
nichtbeschrankend betrachtet werden, wobei auf die beigefügten Ansprüche mehr als
auf die vorstehende Beschreibung Bezug genommen wird, und es ist daher beabsichtigt,
daß alle Variationen, die innerhalb des Sinns und Bereichs der Äquivalenz der Ansprüche
liegen, darin eingeschlossen sind.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Wechselschild |
| 2 |
Reiheneinbaugerät |
| 3 |
Schildträger |
| 4 |
Tafel |
| 5 |
Einschiebeschlitz |
| 6 |
Klemmorgan |
| 7 |
Befestigungsseite |
| 8 |
Schauseite |
| 9 |
Aufnahmeraum |
| 10 |
Klemmsteg |
| 11 |
Klemmsteg |
| 12 |
Zugangsöffnung |
| 13 |
Frontseite |
| 14 |
Halteorgan, Nut |
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
1. Wechselschild (1) für Reiheneinbaugeräte (2) der Elektroinstallation, welches einen
mit dem Reiheneinbaugerät (2) lösbar verbindbaren Schildträger (3) umfasst, der zur
Aufnahme einer beschrifteten Tafel (4) eingerichtet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Schildträger (3) in Form einer Aufnahmetasche mit einem Einschiebeschlitz (5)
und mit einem Klemmorgan (6) zum lösbaren Anklemmen des Schildträgers (3) an einem
Reiheneinbaugerät (2) ausgebildet ist, und dass die Aufnahmetasche eine Befestigungsseite
(7) und eine der Befestigungsseite (7) gegenüberliegende Schauseite (8) mit einem
dazwischen befindlichen Aufnahmeraum (9) hat, wobei die Tafel (4) durch den Einschiebeschlitz
(5) in den Aufnahmeraum (9) einschiebbar ist.
2. Wechselschild (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schauseite (8) aus transparentem Material besteht.
3. Wechselschild (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schildträger (3) aus transparentem Kunststoff besteht.
4. Wechselschild (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmorgan (6) durch zwei V-förmig angeordnete Klemmstege (11, 12) gebildet ist.
5. Wechselschild (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Befestigungsseite (7) eine Zugangsöffnung zu der eingeschobenen Tafel (4)
vorhanden ist.
6. Reiheneinbaugerät (2) der Elektroinstallation in Kombination mit einem - Wechselschild
(1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Reiheneinbaugerät (2) an seiner Frontseite ein Halteorgan (14) zum lösbaren Verbinden
mit dem Klemmorgan (6) des Schildträgers (3) hat
7. Reiheneinbaugerät (2) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteorgan (14) eine Nut zur Aufnahme des Klemmorgans (6) ist.