[0001] Die Erfindung betrifft eine Anschlussvorrichtung zum Anschluss mindestens einer elektrischen
Leitung mit einem Klemmkörper, der eine Bohrung aufweist, einer Klemmplatte und einer
Schraube mit einem Schraubenschaft, wobei die Schraube mit der Klemmplatte derart
verbunden ist, dass der Klemmkörper und die Klemmplatte einen zur Aufnahme von mindestens
zwei Leitungen jeweils mit unterschiedlichem Leitungsquerschnitt eingerichteten Klemmraum
bilden und dass der Klemmkörper und die Klemmplatte mittels der Schraube gegeneinander
verspannbar sind.
[0002] Solche Anschlussvorrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Beispielhaft
handelt es sich hierbei um einen U-förmigen Klemmkörper, wobei der Schraubenschaft
der Schraube durch die Bohrung des Klemmkörpers geführt ist und in Wirkverbindung
mit einem Innengewinde der Klemmplatte steht. Die Grundfläche der Klemmplatte korrespondiert
dabei zu der inneren Grundfläche des Klemmkörpers. Der von dem U-förmigen Klemmkörper
und der Klemmplatte gebildete Innenraum wird dabei durch die Schraube geteilt, so
dass elektrische Leitungen jeweils in den links und rechts von der Schraube gebildeten
Raum eingesteckt werden können. Durch ein Drehen der Schraube kann die Klemmplatte
innerhalb des Klemmkörpers bewegt werden. Die Größe des Klemmraums variiert also mit
der Position der Klemmplatte. Ist die Klemmplatte durch ein Drehen der Schraube so
verschoben, dass der Klemmraum möglichst groß ist, so können links und rechts von
der Schraube in den Klemmraum elektrische Leitungen eingesteckt werden. Beispielhaft
soll links von der Schraube eine elektrische Leitung mit einem großen Leitungsquerschnitt
eingesteckt werden und rechts von der Schraube eine elektrische Leitung mit einem
kleineren Leitungsquerschnitt eingesteckt werden. Um die elektrischen Leitungen mechanisch
zu fixieren, wird die Schraube in der Weise gedreht, dass die Klemmplatte den Klemmraum
verkleinert. Der Klemmraum kann jedoch nur so weit verkleinert werden, bis die elektrische
Leitung mit dem größeren Leitungsquerschnitt zwischen der Klemmplatte und dem Klemmkörper
eingespannt ist.
[0003] Eine weitere Verkleinerung des Klemmraums ist nicht möglich, da sich die Klemmplatte
nur parallel in dem Klemmkörper durch ein Drehen der Schraube verschieben lässt. Wenn,
wie in dem vorliegenden Beispiel erläutert, die zweite elektrische Leitung einen insbesondere
deutlich kleineren Leitungsquerschnitt als die erste elektrische Leitung aufweist,
kann die Klemmplatte den Klemmraum nicht so weit verringern, dass auch die elektrische
Leitung mit dem kleineren Leitungsquerschnitt durch die Klemmplatte und den Klemmkörper
verspannt wird. Vielmehr wird in dem vorliegenden Beispiel die zweite elektrische
Leitung durch die Klemmplatte und den Klemmkörper nicht mechanisch fixiert. Stattdessen
liegt die zweite elektrische Leitung nur "lose" im Klemmraum, so dass für diese zweite
Leitung auch keine ausreichende elektrische Kopplung zwischen den elektrischen Leitungen
und/oder zwischen der elektrischen Leitung mit dem kleineren Leitungsquerschnitt und
dem Klemmkörper, der Klemmplatte und/oder der Schraube sichergestellt ist.
[0004] Eine andere aus dem Stand der Technik bekannte Lösung, die umgangssprachlich sogenannte
"Reihenklemme" bzw. "Blockklemme", sieht vor, dass eine mechanische Fixierung von
zwei Leitungen jeweils mit unterschiedlichem Leitungsquerschnitt durch eine umschließende
Hülse mit einer radial gerichteten Klemmschraube erfolgt, wobei die Klemmschraube
nach Einstecken der elektrischen Leitungen in die Hülse radial nach innen gedreht
wird, bis die elektrischen Leitungen an die Innenwand der Hülse gedrückt werden. Eine
solche Hülse muss aber auch an den Gesamtleitungsquerschnitt der Leitungen angepasst
sein. Hierbei besteht die Gefahr, dass, wenn der Unterschied der Leitungsquerschnitte
sehr groß ist, die Leitung mit dem kleineren Leitungsquerschnitt in der Hülse beim
Hineindrehen der Klemmschraube an dieser vorbeirutscht, so dass nur noch die Leitung
mit dem größeren Leitungsquerschnitt sicher gegen die Innenwand der Hülse geklemmt
ist. Die Leitung mit dem kleineren Leitungsquerschnitt rutscht beispielsweise seitlich
neben die Klemmschraube und befindet sich sodann "lose" zwischen der Klemmschraube
und der Innenwand der Hülse. In dieser Position ist die Leitung mit dem kleineren
Leitungsquerschnitt nicht sicher mechanisch fixiert und nicht sicher elektrisch verbunden.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einfache und leicht handhabbare
Anschlussvorrichtung zu schaffen, die sowohl die mechanische Fixierung als auch die
elektrische Kontaktierung von mindestens zwei elektrischen Leitungen mit unterschiedlichem
Leitungsquerschnitt zuverlässig gewährleistet.
[0006] Die Aufgabe wird durch eine Anschlussvorrichtung der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, dass der Schraubenschaft unter Ausbildung eines Querspiels zwischen der Bohrung
und dem Schraubenschaft durch die Bohrung geführt ist, und dass der Klemmkörper eine
nach außen ragend ausgebildete Schraubenauflagefläche aufweist, die eine Führung der
Schraube zum Schwenken des Schraubenschafts bildet.
[0007] Mit der Schraubenauflagefläche ist die äußere Fläche des Klemmkörpers gemeint, die
dazu eingerichtet und ausgebildet ist, in mechanischem Kontakt, insbesondere zur Übertragung
von Normalkräften, mit einem Schraubenkopf, einer Schraubenmutter oder einer entsprechenden
Unterlegscheibe zu stehen. Bei der Bohrung kann es sich um eine Bohrung als solches
oder ganz allgemein um einen Durchbruch oder eine Ausnehmung handeln. Bevorzugt ist
der Rand der Schraubenauflagefläche geringer als die übrige Schraubenauflagefläche
nach außen gewölbt.
[0008] Damit wird auf überraschend einfache und sichere Weise eine Anschlussvorrichtung
geschaffen, die beide Funktionen, nämlich die mechanische Fixierung sowie die elektrische
Kontaktierung, sicher und zuverlässig gewährleistet. Durch das Querspiel kann sich
die Schraube seitlich in der Bohrung bewegen. Dabei kann die Bewegung durch die mit
der Schraube verbundene Klemmplatte verursacht sein. Ist beispielsweise in dem Klemmraum
links und rechts von der Schraube jeweils eine elektrische Leitung mit jeweils unterschiedlichem
Leitungsquerschnitt eingesteckt, und wird der Klemmraum durch ein entsprechendes Drehen
der Schraube verkleinert, so wird wie bei dem eingangs genannten Beispiel zunächst
die elektrische Leitung mit dem größeren Leitungsquerschnitt zwischen der Klemmplatte
und dem Klemmkörper vorgespannt. Erfindungsgemäß bildet jedoch die nach außen ragend
gebildete Schraubenauflagefläche des Klemmkörpers eine Führung der Schrauben zum Schwenken
des Schraubenschafts. Da die Leitung mit dem größeren Leitungsquerschnitt zwischen
der Klemmplatte und dem Klemmkörper vorgespannt ist, wirkt auf die Schraube ein derartiges
Drehmoment, dass der Schraubenschaft durch die Führung mittels der Schraubenauflagefläche
zur Seite schwenkt. Mit dem Schwenken des Schraubenschafts kippt auch die Klemmplatte.
Der Schraubenschaft wird so weit geschwenkt beziehungsweise die Klemmplatte wird so
weit gekippt, bis auch die elektrische Leitung mit dem kleineren Leitungsquerschnitt
zwischen dem Klemmkörper und der Klemmplatte eingeklemmt ist. Während des Schwenkens
des Schraubenschafts beziehungsweise während des Kippens der Klemmplatte als auch
danach können der Klemmkörper, die Klemmplatte und die elektrischen Leitungen mittels
der Schraube derart gegeneinander verspannt werden, dass sowohl eine mechanische Fixierung
als auch eine elektrische Kontaktierung zwischen dem Klemmkörper, der Klemmplatte,
der Schraube und/oder den elektrischen Leitungen zuverlässig und sicher gewährleistet
ist.
[0009] Die mechanische Fixierung als auch die elektrische Kontaktierung ist jedoch bevorzugt
nicht auf mindestens zwei elektrischen Leitungen mit unterschiedlichem Leitungsquerschnitt
beschränkt, sondern trifft beispielsweise auch auf zwei elektrische Leitung mit zumindest
im Wesentlichen gleichen Leitungsquerschnitt zuverlässig zu. Sofern nur eine elektrische
Leitung mechanisch fixiert und elektrisch kontaktiert werden soll, kann dies ebenfalls
mit der erfindungsgemäßen Anschlussvorrichtung zuverlässig und sicher gewährleistet
werden. Dazu kann die Anschlussvorrichtung in der Art ausgestaltet sein, dass der
Schraubenschaft so weit schwenkbar beziehungsweise die Klemmplatte so weit gekippbar
ist, bis eine Kante der Klemmplatte auf den Klemmkörper trifft. Während des Schwenkens
des Schraubenschafts beziehungsweise während des Kippens der Klemmplatte als auch
danach können der Klemmkörper, die Klemmplatte und die elektrische Leitung auch in
diesem Fall mittels der Schraube derart gegeneinander verspannt werden, dass sowohl
eine mechanische Fixierung als auch eine elektrische Kontaktierung zwischen dem Klemmkörper,
der Klemmplatte, der Schraube und/oder der elektrischen Leitung zuverlässig und sicher
gewährleistet ist.
[0010] In einer zweckmäßigen Weiterbildung ist die Bohrung als Langlochbohrung und/oder
als Übermaßbohrung ausgebildet. Diese Ausbildung der Bohrung erleichtert das Schwenken
des Schraubenschafts. Je breiter (im Sinne einer Richtung senkrecht zur Bohrungsachse)
die Langlochbohrung ist oder je größer das Übermaß der Bohrung ist, desto größer ist
ein Schwenkwinkel innerhalb dessen der Schraubenschaft schwenkbar ist. Eine entsprechende
Schwenkachse kann senkrecht zur Längsachse des Schraubenschafts ausgerichtet sein
und führt bevorzugt durch die Verbindung zwischen der Klemmplatte und dem Schraubenschaft.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist die Schraubenauflagefläche im Bereich
des Schwenkwinkels koaxial um Schwenkachse ausgestaltet und ausgebildet.
[0011] In einer weiteren zweckmäßigen Ausbildung weist der Klemmkörper ein im Querschnitt
U-förmiges Grundelement mit einem Querteil und zwei Schenkeln auf, wobei die Schenkel
mittels des Querteils verbunden sind und die Bohrung in dem Querteil angeordnet ist.
Mittels des U-förmigen Klemmkörpers und der Klemmplatte kann auf besonders leichte
und einfache Weise ein Klemmraum gebildet werden. Vorzugsweise ist die Bohrung mittig
in dem Querteil angeordnet, so dass die Schraube mittig durch den Klemmraum führt.
Dadurch kann der Klemmraum im unverspannten Zustand des Klemmkörpers und der Klemmplatte
symmetrisch ausgestaltet sein.
[0012] Vorteilhafterweise ist das Querteil des Grundelements, das die Schraubenauflagefläche
bilden kann, nach außen ragend ausgebildet. Mit anderen Worten: Das Querteil des Grundelements
kann die Schraubenauflagefläche bilden. In dieser Ausbildung ist die Anschlussvorrichtung
besonders kompakt, da keine weiteren Elemente zur Bildung der nach außen ragend ausgebildeten
Schraubenauflagefläche notwendig sind.
[0013] Für einen guten elektrischen Kontakt kann der Klemmkörper zumindest teilweise aus
Kupfer oder Messing sein. Kupfer oder Messing haben jedoch zumeist eine geringe mechanische
Steifigkeit. In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist der Klemmkörper daher eine
Scheibe auf, die die Schraubenauflagefläche bildet. Die Scheibe kann auf dem Grundelement
des Klemmkörpers aufliegen. In vorteilhafter Weise kann sich damit im Bereich der
Schraubenauflagefläche die mechanische Steifigkeit des Klemmkörpers erhöhen. In einer
zweckmäßigen Weiterbildung ist die Scheibe gehärtet und/oder ist aus einem mechanisch
steifen Material.
[0014] In einer vorteilhaften Ausbildung ist die Scheibe konkav-konvex, plankonvex oder
bikonvex. In dieser Ausbildung ist die Außenseite der Scheibe jeweils konvex beziehungsweise
nach außen ragend ausgebildet. Die Innenseite der Schreiben kann komplementär zu der
Außenseite des Querteils des Grundelements ausgestaltet sein. Ist die Außenseite des
Querteils beispielsweise plan, so kann auch die Innenseite der Scheibe plan sein.
Ist hingegen die Außenseite des Querteils nach außen ragend ausgebildet beziehungsweise
konvex, so kann die Innenseite komplementär, nämlich konkav, ausgebildet sein. Eine
besondere Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Außenseite des Querteils
plan ist und die Innenseite der Scheibe konvex ausgestaltet ist. Die zuletzt genannten
Ausgestaltungen der Scheibe erleichtern das Schwenken des Schraubenschafts, so dass
auch elektrische Leitungen mit jeweils unterschiedlichem Leitungsquerschnitt in dem
Klemmraum von dem Klemmkörper und der Klemmplatte sicher einklemmbar sind.
[0015] In einer zweckmäßigen Ausbildung ist die Schraubenauflagefläche des Klemmkörpers
stumpfwinklig nach außen ragend ausgebildet. Dabei kann deren stumpfe Spitze zumindest
im Wesentlichen mittig über der Bohrung angeordnet sein. In einer derartigen Ausbildung
bildet die stumpfe Spitze das Maximum der Schraubenauflagefläche. In einer Anfangsposition
bei einer Montage führt der Schraubenschaft der Schraube derart durch die Bohrung,
dass die Schraube auf dem höchsten Punkt (Maximum) der Schraubenauflagefläche aufliegt.
Aufgrund der Reibung zwischen der Schraube und der Schraubenauflagefläche schwenkt
die Schraube nicht ohne äußere Einwirkung zu einer Seite des Maximums. Werden jedoch
in den Klemmraum elektrische Leitungen eingesteckt beziehungsweise von diesem aufgenommen,
so schwenkt der Schraubenschaft, wie erläutert, in Richtung der Leitung mit dem größeren
Leitungsquerschnitt. Die stumpfwinkelige Ausgestaltung der Schraubenauflagefläche
erleichtert hierbei die Montage. Denn sobald die Schraube zu einer Seite geschwenkt
ist, befindet sich die Schraube in einer Rastposition. Eine solche Rastposition zeichnet
sich dadurch aus, dass die Schraube in diese Rastposition einfacher schwenkbar ist,
also aus dieser Rastposition heraus in eine andere Position, insbesondere in eine
andere Rastposition, geschwenkt werden kann. Die stumpfwinklig nach außen ragend ausgestaltete
Schraubenauflagefläche kann beispielsweise zwei Rastpositionen aufweisen, nämlich
jeweils gegenüberliegend seitlich von dem Maximum. Um die Schraube von der einen Rastposition
in die andere Rastposition zu schwenken, bedarf es der Überwindung des höchsten Punktes.
Dieser höchste Punkt bildet somit einen Widerstand gegen ein ungewolltes Herausschwenken
aus der Rastposition. Die stumpfwinklige Ausgestaltung der Schraubenauflagefläche
kann somit auch bei der Montage sicherstellen, dass die durch die eingesteckten Leitungen
bestimmte Schwenkposition oder der entsprechende Schwenkwinkel zumindest im Wesentlichen
erhalten bleibt.
[0016] Grundsätzlich kann die Schraubenauflagefläche in einer beliebigen Art und Weise nach
außen ragend ausgebildet sein. Der Querschnitt der Schraubenauflagefläche kann beispielsweise
kreisbogenförmig oder ovalbogenförmig ausgestaltet sein.
[0017] In einer zweckmäßigen Weiterbildung hat die nach außen ragend ausgebildete Schraubenauflagefläche
mit dem Abstand R zu der Schwenkachse überall die gleiche Krümmung, nämlich vorzugsweise
1/R. Die Krümmung kann somit an einen festen oder an einen sich ändernden Radius bezüglich
der Schwenkachse angepasst sein. Eine an den Radius zur Schwenkachse angepasste Schraubenauflagefläche
hat den Vorteil, dass im Wesentlichen keine Rückstellkräfte auf den Schraubenschaft
in Richtung der vorherigen Position, insbesondere der Mitte der Bohrung, wirken. Denn
in dieser Ausbildung ist die Schraubenauflagefläche jeweils tangential oder zumindest
im Wesentlichen senkrecht zu der Längsachse des Schraubenschafts oder zu der von dem
Schraubenschaft übertragbaren Normalkraft ausgerichtet.
[0018] In einer weiteren Ausbildung ist die Klemmplatte in den Klemmraum ragend gewölbt
ausgebildet. Bevorzugt ragt der Rand des Klammkörpers tiefer in den Klemmraum als
der übrige Bereich der Klemmplatte. Eine umgekehrte Ausgestaltung ist aber auch zweckmäßig.
So kann die Klemmplatte ausgenommen des Randes tiefer als der übrige Rand der Klemmplatte
in den Klemmraum ragend gewölbt ausgebildet sein. Die Wölbung der Klemmplatte dient
zur Unterstützung des Schwenkens des Schraubenschafts. Beim Verspannen des Klemmkörpers,
der Klemmplatte und der elektrischen Leitungen verspannt sich zunächst die elektrische
Leitung mit dem größeren Leitungsquerschnitt zwischen der Klemmplatte und dem Klemmkörper,
so dass der Schraubenschaft in die Richtung dieser elektrischen Leitung schwenkt.
Durch das Schwenken und das weitere Verspannen wird auch die elektrische Leitung mit
dem geringeren Leitungsquerschnitt zwischen der Klemmplatte und Klemmkörper verspannt.
Beide elektrische Leitungen können somit gleichzeitig zwischen der Klemmplatte und
dem Klemmkörper verspannt sein.
[0019] In einer zweckmäßigen Weiterbildung weist der Klemmkörper ein Kontaktelement auf,
das mit einem weiteren Element, beispielsweise mit einer Platine, verlötbar ist. Somit
sind beispielsweise zwei elektrische Leitungen mit unterschiedlichem Leitungsquerschnitt
als auch die Platine elektrisch miteinander verbindbar. Durch eine derartige Ausgestaltung
bedarf es keiner weiteren Verbindungselemente zwischen der Anschlussvorrichtung und
dem weiteren Element, so dass eine Vorrichtung wie beispielsweise ein Durchlauferhitzer
sehr kompakt ausgestaltet sein kann.
[0020] In einer weiteren zweckmäßigen Weiterbildung weist die Anschlussvorrichtung ein mit
dem Klemmkörper, insbesondere formschlüssig oder kraftschlüssig, verbundenes Isolationsgehäuse
auf. Das Isolationsgehäuse kann einen U-förmigen Querschnitt mit einem Querteil und
zwei Schenkeln aufweisen, wobei die Schenkel des Isolationsgehäuses mittels des Querteils
des Isolationsgehäuses verbunden sind. Somit kann der Klemmkörper oder zumindest ein
Teil des Klemmkörpers in das Isolationsgehäuse eingesteckt sein, um beispielsweise
den Sicherheitsanforderungen im Haushaltsbereich, insbesondere der Norm IEC/EN 60335,
zu genügen. Vorteilhafterweise kann das Isolationsgehäuse auch ein integraler Bestandteil
der Anschlussvorrichtung oder des Klemmkörpers sein.
[0021] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass das Isolationsgehäuse
an mindestens zwei gegenüberliegenden Außenseiten der Schenkel komplementär ausgebildete
Schnellverbindungselemente aufweist. Zwei oder mehr nebeneinander angeordnete Isolationsgehäuse
mit jeweils komplementär ausgebildeten Schnellverbindungselementen können somit auf
besonders einfache Art und Weise mechanisch miteinander verbunden werden. Solche Schnellverbindungselemente
sind beispielsweise eine Schwalbenschwanznut und/oder ein Schnellverbindungselement
nach Art eines Schwalbenschwanzes.
[0022] In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung weist das Isolationsgehäuse an einer Außenseite
des Querteils ein weiteres Schnellverbindungselement auf, das mit einem entsprechend
ausgebildetem Schnellverbindungselement eines Vorrichtungsträgers verbindbar ausgestaltet
ist. Ein solcher Vorrichtungsträger kann beispielsweise der Träger eines Durchlauferhitzers
sein. Durch die zuvor genannten Schnellverbindungselemente können das Isolationsgehäuse
und der Vorrichtungsträger mechanisch miteinander koppelbar sein. Die mechanische
Koppelung zwischen dem Isolationsgehäuse und dem Vorrichtungsträger dient dazu, die
auf die Anschlussvorrichtungen mechanisch wirkenden Kräfte von einem mit dem Kontaktelement
elektrisch verbundenen Element, wie beispielsweise einer Platine, zu entkoppeln oder
zumindest in einem nur geringerem Maß weiterzuleiten. Mit anderen Worten dienen die
zuvor genannten Schnellverbindungselemente der Entlastung der Zugkräfte zwischen der
Anschlussvorrichtung und elektrisch gekoppelten Elementen. Wenn also eine elektrische
Leitung eine Zugkraft auf den Klemmkörper ausübt, soll diese an den Vorrichtungsträger
weitergeleitet werden und nicht an das Kontaktelement oder ein mit dem Kontaktelement
verbundenes weiteres Element, wie beispielsweise der Platine. Entsprechendes gilt
auch für auf die Anschlussvorrichtung wirkende Drehmomente. Denn durch eine schenkelseitige
Verbindung von mindestens zwei Anschlussvorrichtungen und den jeweiligen Verbindungen
zu dem Vorrichtungsträger entsteht ein Verbund zwischen den Anschlussvorrichtungen
und dem Vorrichtungsträger, der in besonders vorteilhafter Weise zum Übertragen von
Drehmomenten ausgestaltet ist.
[0023] In einer zweckmäßigen Weiterbildung weist das Isolationsgehäuse an zwei, vorzugsweise
sich gegenüberliegenden Innenseiten jeweils eine Nut auf, deren jeweils nach außen
gerichtete Innenflächen zumindest im Wesentlichen den gleichen Abstand aufweisen wie
zwei sich gegenüberliegende Kanten der Scheibe, so dass die Scheibe durch die Nuten
geführt in das Isolationsgehäuse einschiebbar ist. Die Nuten können also eine Führung
für die Scheibe bilden. Wird der Klemmkörper zuvor in das Isolationsgehäuse eingesteckt,
so kann die Scheibe danach durch die Nuten geführt in das Isolationsgehäuse eingeschoben
werden. Bevorzugt sind die Nuten in der Weise ausgestaltet, dass das Grundelement
des Klemmkörpers zwischen dem Querteil des Isolationsgehäuses und der Scheibe einklemmbar
ist, beziehungsweise eingeklemmt wird. Somit ist der Klemmkörper mit dem Isolationsgehäuse
verbindbar beziehungsweise verbunden.
[0024] Eine weitere Ausbildung der Erfindung zeichnet sich durch eine Verwendung der Anschlussvorrichtung
für einen Durchlauferhitzer aus. Der Durchlauferhitzer kann dabei die Anschlussvorrichtung,
eine elektrische Verbindungsleitung sowie eine Außensteckdose aufweisen, wobei die
Außensteckdose mittels der Verbindungsleitung mit der Anschlussvorrichtung verbunden
ist, mit der auch eine elektrische Versorgungsanschlussleitung verbindbar ist. Unter
einer Außensteckdose wird eine Steckdose verstanden, die am Außengehäuse des Durchlauferhitzers
angebracht und/oder angeordnet ist oder die in das Außengehäuse des Durchlauferhitzers
integriert ist. Die Außensteckdose dient in vorteilhafter Weise zum elektrischen Anschluss
üblicher Endgeräte, wie beispielsweise einem Haarfön.
[0025] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Verwendung der Anschlussvorrichtung zeichnet
sich dadurch aus, dass die Anschlussvorrichtung einem Verteileranschluss des Durchlauferhitzers
zugeordnet ist. Der Verteileranschluss dient zum Anschluss einer internen Komponente
des Durchlauferhitzers, wie beispielsweise eines Spannungswandlers, und/oder zum Anschluss
einer (externen) elektrischen Leitung einer externen Komponente, wie beispielsweise
einer elektrisch gesteuerten Waschtischarmatur.
[0026] In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung ist eine elektrische Sicherung, beispielsweise
eine Überlastsicherung und/oder eine Fehlerstromschutzsicherung (oder Fehlerstromschutzschalter),
zwischen der Anschlussvorrichtung und der Außensteckdose eingekoppelt. Eine solche
Sicherung dient beispielsweise zum Schutz gegen eine Überlastung der Außensteckdose
beziehungsweise der Verbindungsleitung.
[0027] Weitere zweckmäßige und/oder vorteilhafte Merkmale und Weiterbildungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung. Eine besonders bevorzugte
Ausführungsform wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen
zeigen:
- Fig. 1
- eine Schnittdarstellung der erfindungsgemäße Anschlussvorrichtung entlang einer vertikalen
Ebene mit zwei elektrischen Leitungen mit jeweils unterschiedlichem Leitungsquerschnitt
in dem Klemmraum,
- Fig. 2
- die in Fig. 1 dargestellte Anschlussvorrichtung, wobei der Klemmkörper mit dem Isolationsgehäuse
verbunden ist, und
- Fig. 3
- die in Fig. 2 dargestellte Anschlussvorrichtung mit gegeneinander verspanntem Klemmkörper
und Klemmplatte.
[0028] Die in den Fig. 1 dargestellte Anschlussvorrichtung 10 ermöglicht den Anschluss von
zwei elektrischen Leitungen 12, 14 jeweils mit unterschiedlichem Leitungsquerschnitt.
[0029] Zum Anschluss der elektrischen Leitungen 12, 14 weist die Anschlussvorrichtung 10
einen Klemmkörper 16 mit einer Bohrung 18, eine Klemmplatte 20 und eine Schraube 22
mit einem Schraubenschaft 24 auf. Die Schraube 22 ist mit der Klemmplatte 20 derart
verbunden, dass der Klemmkörper 16 und die Klemmplatte 20 einen zur Aufnahme von mindestens
zwei elektrischen Leitungen 12, 14 jeweils mit unterschiedlichem Leitungsquerschnitt
eingerichteten Klemmraum 26 bilden, und dass der Klemmkörper 16 und die Klemmplatte
20 mittels der Schraube 22 gegeneinander verspannbar sind. Dazu kann die Klemmplatte
20 einen an die Schraube 22 angepassten Durchbruch,
[0030] vorzugsweise mit einem Innengewinde, aufweisen. Der Schraubenschaft 24 ist unter
Ausbildung eines Querspiels 28 zwischen der Bohrung 18 und der Schraubenschaft 24
durch die Bohrung 18 geführt. Der Klemmkörper 16 weist eine nach außen ragend ausgebildete
Schraubenauflagefläche 30 auf, die eine Führung der Schraube 22 zum Schwenken des
Schraubenschafts 24 bildet.
[0031] Der Klemmkörper 16 kann ein im Querschnitt U-förmiges Grundelement 34 mit einem Querteil
36 und zwei Schenkeln 38 aufweisen. Das Querteil 36 und die Schenkel 38 können integraler
Bestandteil des Grundelements 34 sein. Auch können die Schenkel mittels des Querteils
36 verbunden sein. Außerdem kann die Bohrung 18 in dem Querteil 36 angeordnet sein.
Außerdem kann das Querteil 36 des Grundelements 34 die nach außen ragend ausgebildete
Schraubenauflagefläche 30 bilden.
[0032] Eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung ist in Fig. 2 dargestellt. Hierbei soll
auf die Erläuterungen zu Fig. 1 Bezug genommen werden, wobei die mit Fig. 1 übereinstimmenden
Merkmale in Fig.2 mit entsprechenden Bezugzeichen versehen sind. Wie in Fig. 2 dargestellt,
weist der Klemmkörper 16 eine Scheibe 40 auf, die die Schraubenauflagefläche 30 bildet.
Die Scheibe 40 kann über dem Grundelement 34 in der Art angeordnet sein, dass sich
eine durchgehende, vorzugsweise fluchtende Bohrung 18 bildet. Dazu können die Bohrung
der Scheibe 40 und die Bohrung des Grundelements 34 in gleicher Art und Weise ausgestaltet
und/oder ausgebildet sein. Die Bohrung 18 kann als Langlochbohrung und/oder als Übermaßbohrung
ausgebildet sein, so dass sich der Schraubenschaft 24 seitlich im Bereich des Querspiels
28 bewegen kann. Mit anderen Worten ist der Schraubenschaft 24 schwenkbar. Hierbei
bildet die Schraubenauflagefläche 30 eine Führung der Schraube 22 zum Schwenken des
Schraubenschafts 24. Die Schraubenauflagefläche 30 kann dabei in mechanischem Kontakt
mit der Unterseite 43 des Schraubenkopfs sein. Es ist aber auch möglich, dass anstatt
des Schraubenkopfs die Unterseite einer Schraubenmutter mit der Schraubenauflagefläche
30 in mechanischem Kontakt steht.
[0033] Fig. 2 zeigt die Anschlussvorrichtung 10 in einem Montagezustand. Links des Schraubenschafts
24 ist eine elektrische Leitung 12 in dem Klemmraum 26 eingeführt. Auf der rechten
Seite des Schraubenschafts 24 ist eine weitere elektrische Leitung 14 mit einem geringeren
Leitungsquerschnitt als die vorherige elektrische Leitung 12 in den Klemmraum 26 eingeführt.
Die elektrische Leitung 12 mit dem größeren Leitungsquerschnitt hat bereits mechanischen
Kontakt mit der Klemmplatte 20 sowie mit dem Klemmkörper 16. Die elektrische Leitung
14 mit dem kleineren Leitungsquerschnitt hat hingegen nur mit der Klemmplatte 20 einen
mechanischen Kontakt.
[0034] Die Klemmplatte 20 weist ein nicht dargestelltes Innengewinde auf, so dass die Klemmplatte
20 durch ein Drehen der Schraube 22 in den Klemmraum 26 hinein bewegt werden kann
und dabei den Klemmraum 26 zugleich verkleinert. Aufgrund des mechanischen Kontaktes
der elektrischen Leitung 12 mit dem größeren Leitungsquerschnitt mit der Klemmplatte
20 sowie dem Klemmkörper 16 wird beim Drehen der Schraube 22 auf den Schraubenschaft
24 ein Kraft derart ausgeübt, dass die Schraube 22 geführt durch die Schraubenauflagefläche
30 zu der Seite der elektrischen Leitung 12 mit dem größeren Leitungsquerschnitt schwenkt.
[0035] Fig. 3 zeigt den Zustand, nachdem die Klemmplatte 20 durch das Drehen der Schraube
22 in den Klemmraum 26 hinein bewegt wurde und sich der Schraubenschaft 24 dabei zur
Seite schwenkte. Aufgrund des Schwenkens des Schraubenschafts 24 weisen nun beide
elektrische Leitungen 12, 14 jeweils einen mechanischen Kontakt zu der Klemmplatte
20 sowie zu dem Klemmkörper 16 auf. Bei einem weiteren Verdrehen der Schraube 22 wird
die Klemmplatte 20 weiter in den Klemmraum 26 bewegt, so dass der Klemmkörper 16,
die elektrischen Leitungen 12, 14 und die Klemmplatte 20 gegeneinander verspannt werden.
Auf diese Art und Weise kann eine sichere elektrische Kopplung zwischen zwei elektrischen
Leitungen 12, 14 mit unterschiedlichem Leitungsquerschnitt gebildet werden. Dazu ist
es zweckdienlich, wenn die Klemmplatte 20, die Schraube 22, der Klemmkörper 16 und/oder
die Scheibe 40 elektrisch leitend ausgestaltet sind.
[0036] Eine solche Anschlussvorrichtung 10 kann beispielsweise für einen Durchlauferhitzer
verwendet werden. Für diesen Einsatzzweck, aber grundsätzlich auch für einen anderen
Zweck ist es vorteilhaft, wenn die Anschlussvorrichtung 10 ein mit dem Klemmkörper
16, insbesondere kraftschlüssig und/oder formschlüssig, verbundenes Isolationsgehäuse
42 aufweist. Das Isolationsgehäuse 42 kann in seiner Grundform korrespondierend zu
dem Grundelement 34 des Klemmkörpers 16 ausgestaltet sein. Insbesondere kann das Isolationsgehäuse
42 einen U-förmigen Querschnitt mit einem Querteil 44 und zwei Schenkeln 46 aufweisen,
wobei die Schenkel 46 des Isolationsgehäuses 42 mittels des Querteils 44 des Isolationsgehäuses
verbunden sind. Außerdem kann das Isolationsgehäuse 42 an zwei sich gegenüber liegenden
Innenseiten 48 jeweils eine Nut 50 aufweisen, deren jeweils nach außen gerichtete
Innenflächen 52 zumindest im Wesentlichen den gleichen Abstand aufweisen, wie zwei
sich gegenüber liegende Kanten 54 der Scheibe 40, so dass die Scheibe 40 durch die
Nuten 50 geführt in das Isolationsgehäuse 42 einschiebbar ist. Dabei können die Nuten
50 in der Weise ausgestaltet sein, dass das Grundelement 34 des Klemmkörpers 16 zwischen
dem Querteil 44 des Isolationsgehäuses 42 und der Scheibe 40 eingeklemmt ist.
1. Anschlussvorrichtung (10) zum Anschluss mindestens einer elektrischen Leitung (12,
14) mit einem Klemmkörper (16), der eine Bohrung (18) aufweist, einer Klemmplatte
(20) und einer Schraube (22) mit einem Schraubenschaft (24), wobei die Schraube (22)
mit der Klemmplatte (20) derart verbunden ist, so dass der Klemmkörper (16) und die
Klemmplatte (20) einen zur Aufnahme von mindestens zwei elektrischen Leitungen (12,
14) jeweils mit unterschiedlichem Leitungsquerschnitt eingerichteten Klemmraum (26)
bilden und so dass der Klemmkörper (16) und die Klemmplatte (20) mittels der Schaube
(22) gegeneinander verspannbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubenschaft (24) unter Ausbildung eines Querspiels (28) zwischen der Bohrung
(18) und dem Schraubenschaft (24) durch die Bohrung (18) geführt ist, und dass der
Klemmkörper (16) eine nach außen ragend ausgebildete Schraubenauflagefläche (30) aufweist,
die eine Führung der Schraube (22) zum Schwenken des Schraubenschafts (24) bildet.
2. Anschlussvorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung (18) als Langlochbohrung und/oder Übermaßbohrung ausgebildet ist.
3. Anschlussvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkörper (16) ein im Querschnitt U-förmiges Grundelement (34) mit einem Querteil
(36) und zwei Schenkeln (38) aufweist, wobei die Schenkel (38) mittels des Querteils
(36) verbunden sind und die Bohrung (18) in dem Querteil (36) angeordnet ist.
4. Anschlussvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Querteil (36) des Grundelements (34), das die Schraubenauflagefläche (30) bildet,
nach außen ragend ausgebildet ist.
5. Anschlussvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkörper (16) eine Scheibe (40) aufweist, die die Schraubenauflagefläche (30)
bildet.
6. Anschlussvorrichtung (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (40) konkav-konvex, plankonvex oder bikonvex ist.
7. Anschlussvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenauflagefläche (30) des Klemmkörpers (16) stumpfwinkelig nach außen ragend
ausgebildet ist.
8. Anschlussvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmplatte (20) in den Klemmraum (26) ragend gewölbt ausgebildet ist.
9. Anschlussvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkörper (16) ein Kontaktelement aufweist, das mit einer Platine verlötbar
ist.
10. Anschlussvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussvorrichtung (10) ein mit dem Klemmkörper (16) verbundenes Isolationsgehäuse
(42) aufweist.
11. Anschlussvorrichtung (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolationsgehäuse (42) einen U-förmigen Querschnitt mit einem Querteil (44) und
zwei Schenkeln (46) aufweist, wobei die Schenkel (46) des Isolationsgehäuses mittels
des Querteils (44) des Isolationsgehäuses (42) verbunden sind.
12. Anschlussvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolationsgehäuse (42) an mindestens zwei gegenüberliegenden Außenseiten dessen
Schenkel (46) komplementär ausgebildete Schnellverbindungselemente aufweist.
13. Anschlussvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolationsgehäuse (42) an einer Außenseite dessen Querteils (44) ein weiteres
Schnellverbindungselement aufweist, das mit einem entsprechend ausgestaltetem Schnellverbindungselement
eines Vorrichtungsträgers verbindbar ist.
14. Anschlussvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolationsgehäuse (42) an zwei Innenseiten (48) jeweils eine Nut (50) aufweist,
deren jeweils nach außen gerichtete Innenflächen (52) zumindest im Wesentlichen den
gleichen Abstand aufweisen wie zwei sich gegenüberliegende Kanten (54) der Scheibe
(40), so dass die Scheibe (40) durch die Nuten (50) geführt in das Isolationsgehäuse
(42) einschiebbar ist.
15. Anschlussvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (50) in der Weise ausgestaltet sind, dass das Grundelement (34) des Klemmkörpers
(16) zwischen dem Querteil (36) des Isolationsgehäuses (42) und der Scheibe (40) einklemmbar
ist.