Leuchtvorrichtung und Aufsatzelement zur Befestigung an der Leuchtvorrichtung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchtvorrichtung, insbesondere LED-Leuchtvorrichtung.
Die Erfindung betrifft ferner ein Aufsatzelement, insbesondere optisches Element,
wobei das Aufsatzelement zur Befestigung an der Leuchtvorrichtung ausgestaltet ist.
[0002] Bisher wird ein bestimmtes optisches Element (Reflektor, Kolben, Streuscheibe usw.)
einer bestimmten LED-Leuchtvorrichtung zugeordnet und damit mittels zusätzlicher Komponenten
wie Schrauben oder Kleber oder durch ein nicht-lösbares Verfahren wie Schweißen usw.
befestigt. Ein Austausch des optischen Elements gegen ein anderes, nicht identisches
optischen Elements ist, insbesondere bei einer unterschiedlichen Größe oder Art der
optischen Elemente, nicht vorgesehen.
[0003] Die
DE 1 000 109 B zeigt eine Leuchte, bei der über zwei verschiedene Gewinde unterschiedliche Glasglocken
über einer Glühlampe angeordnet werden können.
[0004] Es ist die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die genannten Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden
und insbesondere eine Möglichkeit zum einfachen Austausch optischer Elemente an einer
Leuchtvorrichtung bereitzustellen.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte
Ausführungsformen sind insbesondere den abhängigen Ansprüchen entnehmbar.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Leuchtvorrichtung, nach Anspruch 1 aufweisend mindestens
eine Lichtaustrittsöffnung und mindestens zwei unterschiedliche Befestigungsschnittstellen
zur wahlweisen Befestigung eines jeweiligen Aufsatzelements optisch hinter der mindestens
einen Lichtaustrittsöffnung.
[0007] Es ist eine Weiterbildung, dass das Aufsatzelement ein optisches Element ist, z.B.
eine reflektive Optik, insbesondere ein sog. Downlight- oder ein sog. Spotlight-Reflektor.
Das optische Element kann auch eine refraktive Optik sein, z.B. ein Kolben, eine 'Bulb',
eine Linse, eine Streuscheibe usw. Das Aufsatzelement kann auch ein nicht-optisches
Element umfassen wie z.B. eine transparente Abdeckscheibe.
[0008] Erfindungsgemäss weist die Leuchtvorrichtung mehrere Lichtquellen auf wobei die Lichtaustrittsöffnung
eine den mehreren Lichtquellen gemeinsame Lichtaustrittsöffnung darstellt. Bei einer
solchen gemeinsamen Lichtaustrittsöffnung lässt sich das austretende Licht praktisch
nicht mehr den einzelnen Lichtquellen zuordnen.
[0009] Bevorzugterweise umfasst die mindestens eine Lichtquelle mindestens eine Leuchtdiode.
Bei Vorliegen mehrerer Leuchtdioden können diese in der gleichen Farbe oder in verschiedenen
Farben leuchten. Eine Farbe kann monochrom (z.B. rot, grün, blau usw.) oder multichrom
(z.B. weiß) sein. Auch kann das von der mindestens einen Leuchtdiode abgestrahlte
Licht ein infrarotes Licht (IR-LED) oder ein ultraviolettes Licht (UV-LED) sein. Mehrere
Leuchtdioden können ein Mischlicht erzeugen; z.B. ein weißes Mischlicht. Die mindestens
eine Leuchtdiode kann mindestens einen wellenlängenumwandelnden Leuchtstoff enthalten
(Konversions-LED). Die mindestens eine Leuchtdiode kann in Form mindestens einer einzeln
gehäusten Leuchtdiode oder in Form mindestens eines LED-Chips vorliegen. Mehrere LED-Chips
können auf einem gemeinsamen Substrat ("Submount") montiert sein. Die mindestens eine
Leuchtdiode kann mit mindestens einer eigenen und/oder gemeinsamen Optik zur Strahlführung
ausgerüstet sein, z.B. mindestens einer Fresnel-Linse, Kollimator, und so weiter.
Anstelle oder zusätzlich zu anorganischen Leuchtdioden, z.B. auf Basis von InGaN oder
AlInGaP, sind allgemein auch organische LEDs (OLEDs, z.B. Polymer-OLEDs) einsetzbar.
Auch können z. B. Diodenlaser verwendet werden. Alternativ kann die mindestens eine
Lichtquelle z.B. mindestens einen Diodenlaser aufweisen.
[0010] Die mindestens zwei unterschiedlichen Befestigungsschnittstellen können sich in ihrer
Bemaßung (z.B. bei Schnittstellen gleicher Art, aber unterschiedlicher Größe) und/oder
ihrer Art (z.B. Drehverschluss-Schnittstelle, Steckverschluss-Schnittstelle) unterscheiden.
[0011] Bei der wahlweisen Befestigung des jeweiligen Aufsatzelements, insbesondere optischen
Elements, kann es vorgesehen sein, nur eine der zwei oder mehr unterschiedlichen Befestigungsschnittstellen
gleichzeitig zu belegen. Alternativ können zwei oder mehr unterschiedlichen Befestigungsschnittstellen
gleichzeitig belegt werden, z.B. eine äußere Befestigungsschnittstelle mit einem Reflektor
und eine innere Befestigungsschnittstelle mit einer Streuscheibe.
[0012] Die Befestigung des jeweiligen Aufsatzelements, insbesondere optischen Elements,
optisch hinter der mindestens einen Lichtaustrittsöffnung umfasst insbesondere den
Fall, dass das jeweilige Aufsatzelement in einem von der Lichtaustrittsöffnung ausgehenden
Lichtpfad hinter der Lichtaustrittsöffnung angeordnet ist. Zur Befestigung an der
Leuchtvorrichtung weist das Aufsatzelement eine passende Befestigungsschnittstelle
oder Befestigungsgegenschnittstelle auf.
[0013] Diese Leuchtvorrichtung weist den Vorteil auf, dass an die Befestigungsschnittstellen
grundsätzlich beliebige Aufsatzelemente angeschlossen werden können. Ein Design oder
Entwurf der Aufsatzelemente kann weitgehend unabhängig von einem Entwurf der Leuchtvorrichtung
durchgeführt werden. Die mindestens zwei unterschiedlichen Befestigungsschnittstellen
können insbesondere dafür sorgen, dass eine Befestigung von Aufsatzelementen mit unterschiedlichen
Ausmaßen (z.B. Durchmesser) einfach und optisch wirkungsvoll erreicht werden kann.
Die Befestigungsschnittstellen können auch für eine Lagejustierung verwendet werden,
wobei ein, ggf. zusätzliches, Aufsatzelement dann nicht über eine der Befestigungsschnittstellen
befestigt wird, aber in diese zur Lagejustierung eingeführt wird.
[0014] Es ist eine Ausgestaltung, dass die mindestens eine Lichtaustrittsöffnung eine Lichtaustrittsöffnung
eines durch mehrere Lichtquellen gespeisten Lichtleitelements ist. So kann eine hohe
Lichtstärke erreicht werden. Das Lichtleitelement kann z.B. ein Reflektor, ein Lichtwellenleiter
usw. sein, welcher Licht von den Lichtquellen zu der definierten Lichtaustrittsöffnung
leitet. Der Reflektor kann eine oder mehrere spiegelnde oder diffus reflektierende
Reflektorflächen aufweisen.
[0015] Das Lichtleitelement weist insbesondere eine im Wesentlichen hohlzylindrische Form
auf. Der Hohlzylinder kann von allgemeiner Form sein und kann z.B. eine kreisförmige,
ovale, eckige oder frei gestaltete Querschnittsform aufweisen. Auch ist ein Übergang
in der Querschnittsform möglich, z.B. von einer runden Aufnahmefläche auf eine mehreckige
geometrische Form.
[0016] Es ist noch eine Ausgestaltung, dass die unterschiedlichen Befestigungsschnittstellen
die Aufsatzelemente, insbesondere optischen Elemente, in einem gleichen, insbesondere
vertikalen, Abstand zu der zugehörigen Lichtaustrittsöffnung halten. Durch diesen
standardisierten Abstand kann eine Anpassung der Aufsatzelemente an die Leuchtvorrichtung
noch einfacher durchgeführt werden. Dazu können die Befestigungsschnittstellen beispielsweise
auf einer gleichen Höhe ansetzen.
[0017] Es ist eine weitere Ausgestaltung, dass die unterschiedlichen Befestigungsschnittstellen
von gleicher Art sind. Dies erleichtert eine Anpassung verschiedener Aufsatzelemente
an die Leuchtvorrichtung weiter.
[0018] Es ist eine Weiterbildung, dass die Befestigungsschnittstellen jeweils als ein Drehverschlussmittel
ausgestaltet sind. Die Verschlussmittel weisen den Vorteil auf, dass ein Aufsatzelement
ohne Werkzeug an der Leuchtvorrichtung befestigbar und bevorzugt auch wieder lösbar
ist. Zudem wird eine sichere Verbindung erreicht. Zur Befestigung an der Leuchtvorrichtung
weist das Aufsatzelement ein passendes Drehverschlussmittel auf
[0019] Es ist noch eine Weiterbildung, dass die Befestigungsschnittstellen jeweils als ein
Verschraubmittel ausgestaltet sind. Dazu können die Befestigungsschnittstellen ein
Gewinde oder eine gewindeähnliche Struktur aufweisen. Das Aufsatzelement kann dann
ein passendes Gegengewinde aufweisen, mittels dessen es in die Leuchtvorrichtung eingeschraubt
werden kann.
[0020] Es ist noch eine Weiterbildung, dass die Befestigungsschnittstellen als Bajonettverschlussmittel
ausgestaltet sind. Das Bajonettverschlussmittel weist den Vorteil auf, dass es typischerweise
mit einem Rastmittel zur Verhinderung eines unabsichtlichen Lösens des damit verbundenen
Aufsatzelements ausgestattet ist, auch kann ein Einführschlitz oder Längsschlitz aufgrund
seiner einfachen Zugänglichkeit und definierten Lage als ein Lagejustierungsbereich
oder -element dienen. Dazu kann beispielsweise ein Aufsatzelement in das Bajonettverschlussmittel
(Bajonettfassung usw.) eingesetzt, aber nicht zur Befestigung verdreht werden. Das
Bajonettverschlussmittel dient dann in anderen Worten zur definierten Anlage des Aufsatzelements,
welches anderweitig befestigt werden kann.
[0021] Allgemein können die Befestigungsschnittstellen jeweils mindestens ein Rastelement
aufweisen, um ein Lösen der Befestigung zu vermeiden.
[0022] Es ist eine Ausgestaltung, dass die Befestigungsschnittstellen die zugehörige Lichtaustrittsöffnung
konzentrisch umgeben, insbesondere in einem unterschiedlichen seitlichen Abstand.
Dadurch kann eine radial gleichmäßige Lichtabstrahlung einfach erreicht werden. Beispielsweise
können zwei oder mehr Drehverschlussmittel z.B. entsprechende kreisförmige Fassungen
oder Sockel aufweisen, welche die gleiche Symmetrieachse aufweisen wie die Lichtaustrittsöffnung.
[0023] Es ist eine Ausgestaltung, dass die Leuchtvorrichtung ein Leuchtmodul ist. Das Leuchtmodul
kann insbesondere eine Leiterplatte aufweisen, welche in einem zentralen Bereich einer
Vorderseite mit mindestens einer Lichtquelle bestückt ist und in einem den zentralen
Bereich umgebenden Umgebungsbereich weitere elektronische Bauelemente aufweist, z.B.
Widerstände, Kondensatoren und/oder Logikbausteine, z.B. als Teil einer Treiberlogik.
Die in dem Umgebungsbereich befindlichen weiteren elektronischen Bauelemente können
von einer Abdeckung überwölbt sein, welche insbesondere auf der Leiterplatte aufliegt.
[0024] Die Abdeckung kann insbesondere eine Ringabdeckung sein. Die Ringabdeckung kann insbesondere
eine kreiszylinderförmige Innenwand (entsprechend einer inneren Mantelfläche oder
inneren Seitenwand), welche den zentralen Bereich des Leuchtmoduls seitlich umgibt,
aufweisen, als auch eine kreiszylinderförmige Außenwand (entsprechend einer äußeren
Mantelfläche oder äußeren Seitenwand). Die Außenwand weist bevorzugt eine gleiche
Höhe auf wie die Innenwand, weist im Gegensatz dazu jedoch einen größeren Durchmesser
auf, der den Umgebungsbereich außenseitig umgibt. Die Innenwand und die Außenwand
können mit ihrem rückwärtigen Rand auf der Leiterplatte aufliegen und an ihrem vorderseitigen
Rand durch Deckwand verbunden sein. Die Deckwand kann insbesondere eine kreisringförmige,
ebene Deckwand sein.
[0025] Das Lichtleitelement kann insbesondere innerhalb und seitlich konzentrisch zu der
Innenwand des Leuchtmoduls angeordnet sein. Das Lichtleitelement und die Ringabdeckung
können eine gleiche Höhe aufweisen.
[0026] Es ist auch eine Ausgestaltung, dass eine der Befestigungsschnittstellen in die Außenwand
der Ringabdeckung des Leuchtmoduls integriert ist und eine andere der Befestigungsschnittstellen
in die Innenwand der Ringabdeckung des Leuchtmoduls integriert ist.
[0027] Es ist zudem eine Ausgestaltung, dass die mindestens eine Lichtaustrittsöffnung und
eine jeweilige mindestens eine Zuführungsöffnung der mindestens zwei unterschiedlichen
Befestigungsschnittstellen im Wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene liegen. Dadurch
kann das Aufsatzelement besonders einfach nahe an die Lichtaustrittsöffnung herangeführt
werden, was Lichtverluste vermeidet. Die Befestigungsschnittstellen selbst können
sich unterhalb der Lichtaustrittsöffnung befinden, um eine für einen sicheren Sitz
ausreichende Einsatztiefe zu erreichen Es ist eine spezielle Ausgestaltung eines Leuchtmoduls,
dass die oberen Ränder der Innenwand und der Außenwand und die Lichtaustrittsöffnung
im Wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene liegen. Dadurch kann ein Aufsatzelement
einfach auf Anlage mit der Ringabdeckung gebracht werden und gleichzeitig ohne wesentlichen
vertikalen Abstand an die Lichtaustrittsöffnung anschließen.
[0028] Es ist zudem eine Ausgestaltung, dass ein Aufsatzelement in eine der Befestigungsschnittstellen
zumindest eingesetzt ist.
[0029] Dieses Einsetzen kann einer Lagejustierung des Aufsatzelements gegenüber der Leuchtvorrichtung
dienen, ohne dass das Aufsatzelement über die Befestigungsschnittstelle an der Leuchtvorrichtung
befestigt zu sein braucht.
[0030] Es ist noch eine Ausgestaltung, dass das Aufsatzelement mittels einer der Befestigungsschnittstellen
befestigt ist.
[0031] Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Aufsatzelement, insbesondere optisches Element,
nach Anspruch 1, wobei das Aufsatzelement zur Befestigung an der Leuchtvorrichtung
ausgestaltet ist. Dazu kann das Aufsatzelement insbesondere mit einer zu einer der
Befestigungsschnittstellen passenden Befestigungs(gegen)-schnittstelle ausgerüstet
sein.
[0032] In den folgenden Figuren wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen schematisch
genauer beschrieben. Dabei können zur Übersichtlichkeit gleiche oder gleichwirkende
Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sein.
- Fig.1
- zeigt in einer Ansicht von schräg vorne bzw. oben ein erfindungsgemäßes Leuchtmodul;
- Fig.2
- zeigt das Leuchtmodul als Schnittdarstellung in einer Schrägansicht;
- Fig.3
- zeigt in einer Ansicht von schräg vorne eine Ringabdeckung des Leuchtmoduls;
- Fig.4
- zeigt in einer Schrägansicht das Leuchtmodul mit einem darüber schwebenden optischen
Element in Form eines Reflektors;
- Fig.5
- zeigt das Leuchtmodul mit dem darüber schwebenden Reflektor in einem vergrößerten
Ausschnitt in einem Bereich einer inneren Befestigungsschnittstelle des Leuchtmoduls;
- Fig.6
- zeigt in einer schräg seitlichen Ansicht das Leuchtmodul mit dem Reflektor eingesetzt;
- Fig.7
- zeigt in einer schräg seitlichen Ansicht das Leuchtmodul mit einem darüber schwebenden
weiteren Reflektor;
- Fig.8
- zeigt in einer schräg seitlichen Ansicht das Leuchtmodul mit dem weiteren Reflektor
eingesetzt;
- Fig.9
- zeigt einen Ausschnitt des Leuchtmoduls mit dem eingesetzten weiteren Reflektor im
Bereich einer äußeren Befestigungsschnittstelle des Leuchtmoduls;
- Fig.10
- zeigt einen Ausschnitt des Leuchtmoduls mit dem eingesetzten und befestigten weiteren
Reflektor im Bereich einer äußeren Befestigungsschnittstelle des Leuchtmoduls;
- Fig.11
- zeigt ein zum Einsatz in das Leuchtmodul geeignetes optisches Element in Form einer
Streuscheibe;
- Fig.12
- zeigt ein weiteres zum Einsatz in das Leuchtmodul geeignetes optisches Element in
Form einer Streuscheibe;
- Fig.13
- zeigt ein zum Einsatz in das Leuchtmodul geeignetes optisches Element in Form eines
Kolbens; und
- Fig.14
- zeigt ein zum Einsatz in das Leuchtmodul geeignetes optisches Element in Form eines
weiteren Kolbens.
[0033] Fig.1 zeigt in einer Ansicht von schräg vorne bzw. oben ein erfindungsgemäßes Leuchtmodul
1 ohne Aufsatzelement.
Fig.2 zeigt das Leuchtmodul als Schnittdarstellung in einer Schrägansicht.
[0034] Das Leuchtmodul 1 weist eine im Wesentlichen scheibenförmige Leiterplatte 2 auf,
welche in einem zentralen Bereich einer Vorderseite mit mindestens mehreren Lichtquellen
in Form von Leuchtdioden 3 bestückt ist. Ein den Leuchtdioden 3 gemeinsames, hier
im Wesentlichen hohlkreiszylindrisches Lichtleitelement 4 umgibt die Leuchtdioden
3. Das Lichtleitelement 4 liegt mit seinem rückwärtigen Rand auf der Leiterplatte
2 auf, während ein vorderer Rand 5 eine Lichtaustrittsöffnung L umgibt. Die Lichtaustrittsöffnung
L entspricht in anderen Worten einer vorderseitigen Öffnung des Lichtleitelements
4. Das Lichtleitelement 4 ist hier als ein diffus reflektierendes Element mit einer
strukturierten Reflexionsoberfläche 4a ausgestaltet.
[0035] Die Leiterplatte 2 ist ferner in einem den zentralen Bereich umgebenden Umgebungsbereich
mit weiteren elektronischen Bauelemente 30 bestückt, z.B. mit Widerständen, Kondensatoren
und/oder Logikbausteinen, z.B. als Teil einer Treiberlogik. Die in dem Umgebungsbereich
befindlichen weiteren elektronischen Bauelemente sind von einer Ringabdeckung 6 überwölbt,
welche mit einem rückwärtigen Rand auf der Leiterplatte 2 aufliegt. Die Ringabdeckung
6 kann z.B. mittels zweier Stifte als eine Montageverbindung mittels Kraftschluss
mit der Leiterplatte 2 verbunden sein. Die Schrauben 7 dienen zur Befestigung des
Leuchtmoduls 1, insbesondere mit dessen Rückseite, an z.B. einem Kühlkörper (o.Abb.).
Die Ringabdeckung 6 weist eine Steckerdurchführung 28 zur elektrischen Kontaktierung
eines ebenfalls auf der Leiterplatte 2 angebrachten Steckers 29 auf.
[0036] Die Ringabdeckung 6 weist, wie auch in
Fig.3 gezeigt, eine im Wesentlichen kreiszylinderförmige Innenwand 8 (entsprechend einer
inneren Mantelfläche oder inneren Seitenwand) auf, welche den zentralen Bereich des
Leuchtmoduls 1 und damit auch das Lichtleitelement 4 konzentrisch seitlich umgibt.
Die Ringabdeckung 6 weist ferner eine im Wesentlichen kreiszylinderförmige Außenwand
9 (entsprechend einer äußeren Mantelfläche oder äußeren Seitenwand) auf. Die Außenwand
9 kann die gleiche Höhe aufweisen wie die Innenwand 8. Die Innenwand 8 und die Außenwand
9 können mit ihrem rückwärtigen Rand auf der Leiterplatte 2 aufliegen und an ihrem
vorderseitigen Rand durch eine Deckwand 10 verbunden sein. Die Deckwand 10 ist hier
als eine kreisringförmige, ebene Deckwand 10 ausgeführt. Das Lichtleitelement 4 und
die Ringabdeckung 6 können separate Bauteile sein, miteinander verbundene Bauteile
sein oder miteinander integriert sein.
[0037] In die Innenwand 8 der Ringabdeckung 6 ist eine erste Befestigungsschnittstelle in
Form einer inneren Bajonettfassung 11 integriert. In die Außenwand 9 der Ringabdeckung
6 ist eine zweite Befestigungsschnittstelle in Form einer äußeren Bajonettfassung
12 integriert. Jede der Bajonettfassungen 11 und 12 besitzt dreifach jeweils einen
von vorne zugänglichen Längsschlitz 13, an dessen Ende rechtwinklig ein kurzer Querschlitz
14 ansetzt. Der Längsschlitz 13 besitzt einen waagerechten Boden, der auch als eine
Lagejustierungshilfe verwendet werden kann. Der Längsschlitz 13, und damit auch der
kurze Querschlitz 14, liegen unterhalb der planen Oberfläche der Deckwand 10, um einen
sicheren Sitz bereitzustellen. In anderen Worten liegen die Bajonettfassungen 11 und
12 unterhalb der Oberfläche oder Oberkante des Leuchtmoduls 1.
[0038] Ein Aufsatzelement kann einen zu einer der Bajonettfassungen 11 oder 12 passenden
Bajonettsockel aufweisen (siehe auch Fig.5), welcher in den Längsschlitz 13 einsteckbar
ist und durch eine Drehung in den Querschlitz 14 befestigbar ist. Zur Verrastung der
Bajonettfassung und des Bajonettsockel weist eine Wand des Querschlitzes 14 ein Rastelement
23 auf, über welche ein entsprechendes Rast(gegen)element 15 des Bajonettsockels verschoben
werden kann.
[0039] Die Lichtaustrittsöffnung L und die Innenwand 8 und die Außenwand 9 schließen auf
einer gleichen Höhe ab. Dadurch kann ein Aufsatzelement einfach auf Anlage mit der
Ringabdeckung gebracht werden. Das Leuchtmodul 1 weist in anderen Worten eine plane
Vorderseite auf, an der die Ringabdeckung 6 und das Lichtleitelement 4 flächenbündig
abschließen. Die planare Vorderseite kann alternativ durch weitere Elemente, wie Streuscheiben,
in verschiedene Höhenprofile aufgeteilt sein.
[0040] Das Leuchtmodul 1 kann in einen Kühlkörper (o.Abb.) eingesetzt sein.
[0041] Fig.4 zeigt in einer Schrägansicht das Leuchtmodul 1 mit einem darüber schwebenden optischen
Element als das Aufsatzelement in Form eines Reflektors 16.
Fig.5 zeigt das Leuchtmodul mit dem darüber schwebenden Reflektor 16 in einem vergrößerten
Ausschnitt in einem Bereich der einer inneren Bajonettfassung 11. Der Reflektor 16
weist eine topfähnlich, z.B. parabolisch, geformte reflektierende Innenseite 17 auf
und kann mit einer rückseitigen Lichteintrittsöffnung (o.Abb.) auf der oder nahe an
der Lichtaustrittsöffnung L des Lichtleitelements 4 aufgesetzt werden. Zur Befestigung
mit dem Leuchtmodul 1 weist der Reflektor 16 einen rückwärtigen Bajonettsockel 18
zum Eingriff mit der inneren (kleineren) Bajonettfassung 11 des Leuchtmoduls 1 auf.
Der Bajonettsockel 18 weist drei zu der Bajonettfassung komplementäre Längsschlitze
19 und Querschlitze 20 auf, wobei sich in dem Querschlitz 20 eine Rastnase 15 befindet.
[0042] Fig.6 zeigt das Leuchtmodul 1 mit dem Reflektor 16 darin eingesetzt. Durch den bezüglich
der Lichtaustrittsöffnung L des Lichtleitelements 4 definiert angeordneten inneren
Bajonettverschluss 11 kann der Reflektor 16 in einem beliebigen Abstand an die Lichtaustrittsöffnung
L herangebracht werden, insbesondere im Wesentlichen ohne einen (vertikalen) Abstand,
so dass die rückseitige Lichteintrittsöffnung des Reflektors 16 im Wesentlichen direkt
an die Lichtaustrittsöffnung L des Lichtleitelements 4 anschließen kann. Dadurch werden
Lichtverluste vermieden. Diese 'standardisierte' Befestigungsschnittstelle erlaubt
einen Entwurf verschiedener Aufsatzelemente (Reflektoren, Bulbs, Streuscheiben usw.)
weitgehend unabhängig von einer Entwicklung des Leuchtmoduls 1. Der Reflektor 16 umschließt
die lichtemittierende Fläche bzw. Lichtaustrittsöffnung L vollständig, so dass eine
weitgehende Lichtdichtheit gewährleistet ist, was wiederum eine hohe optische Effizienz
ergibt.
[0043] Fig.7 zeigt das Leuchtmodul 1 mit einem darüber schwebenden weiteren Reflektor 21, und
Fig.8 zeigt das Leuchtmodul 1 mit dem weiteren Reflektor 21 eingesetzt. Der weitere Reflektor
21 weist eine breitere Lichteintrittsöffnung (o.Abb.) auf und ist rückseitig entsprechend
mit einem breiteren Bajonettsockel 22 (mit einem größeren Durchmesser als der Bajonettsockel
18) ausgestattet. Der weitere Reflektor 21 greift mit dem Bajonettsockel 22 in die
äußere Bajonettfassung 12 ein und kann darin analog zu dem Reflektor 16 mit dem kleineren
Bajonettsockel 18 eingesteckt und bei Bedarf verrastet werden.
[0044] Alternativ kann ein Reflektor, oder ein anderes Aufsatzelement (optisches Element,
Schutzelement usw.), auch keinen Bajonettsockel aufweisen, sondern z.B. in die Längsschlitze
13 der Bajonettsockel 11 oder 12 einsteckbare Vorsprünge, mittels derer der Reflektor
in seiner Lage bezüglich des Leuchtmoduls 1 justierbar ist, während eine Befestigung
auf eine andere Weise erfolgen kann, ggf. auch nicht an dem Leuchtmodul. Der vertikale
Abstand zu der Lichtaustrittsöffnung L ist in anderen Worten fest definiert und auch
unabhängig davon, ob der Reflektor an dem Leuchtmodul fixiert oder nur lagejustiert
(aufgesetzt) wird.
[0045] Fig.9 zeigt einen Ausschnitt des Leuchtmoduls 1 mit dem eingesetzten weiteren Reflektor
21 im Bereich der äußeren Bajonettfassung 12. Der Bajonettsockel 22 liegt auf einem
unteren Rand der äußeren Bajonettfassung 12 auf, welche bezüglich der Lichtaustrittsöffnung
L eine definierte Lage aufweist. Die beiden Querschlitze 14 und 20 sind noch nicht
in Überdeckung gebracht worden, so dass der Reflektor 21 noch nicht in dem Leuchtmodul
1 befestigt ist. Erst durch eine Verdrehung des Reflektors 21 und des Leuchtmoduls
1 werden die beiden Querschlitze 14 und 20 in Überdeckung gebracht, wie in
Fig.10 gezeigt. Dabei greift für eine Verrastung hier die in dem Querschlitz 20 des Bajonettsockels
22 befindliche Rastnase 15 in eine entsprechende Rastausnehmung 23 in dem Querschlitz
14 der äußeren Bajonettfassung 12 ein.
[0046] Fig.11 zeigt ein für einen Einsatz in die innere Bajonettfassung 11 geeignetes optisches
Element in Form einer Streuscheibe 24 oder einer Abdeckscheibe. Die Streuscheibe 24
weist an ihrem rückwärtigen Ende einen zu dem Reflektor 16 identischen Bajonettsockel
18 auf.
Fig.12 zeigt ein für einen Einsatz in die äußere Bajonettfassung 12 geeignetes optisches
Element in Form einer weiteren Streuscheibe 25 oder einer Abdeckscheibe, wobei die
Streuscheibe 25 an ihrem rückwärtigen Ende nun einen zu dem Reflektor 21 identischen
Bajonettsockel 22 aufweist.
[0047] Fig.13 zeigt ein für einen Einsatz in die innere Bajonettfassung 11 geeignetes optisches
Element in Form eines Kolbens 26 auf. Der Kolben 26 weist an seinem rückwärtigen Ende
einen zu dem Reflektor 16 identischen Bajonettsockel 18.
Fig.14 zeigt ein für einen Einsatz in die äußere Bajonettfassung 12 geeignetes optisches
Element in Form einer weiteren Kolbens 27, wobei der Kolben 27 an seinem rückwärtigen
Ende nun einen zu dem Reflektor 21 identischen Bajonettsockel 22 aufweist.
[0048] Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele
beschränkt.
[0049] So kann anstelle eines Bajonettverschlusses z.B. auch ein Schraubverschluss, ein
Steckverschluss, ein Rastverschluss (z.B. mit Schnapphaken) usw. verwendet werden.
[0050] Allgemein sind die montagerelevanten Flächen des Aufsatzelements vollständig von
den optisch relevanten Flächen (Lichtaustrittsöffnung usw.) entkoppelt, daher kann
die gewünschte Lichtabstrahlung eines aufgesetzten Aufsatzelements unabhängig von
der Verbindungstechnik (Bajonettverschluss usw.) eingestellt werden.
[0051] Das ggf. elektrisch leitende Aufsatzelement kann durch die Ankopplung an ein elektrisch
isolierendes Gehäuseteil, z.B. eine Ringabdeckung aus Kunststoff, von der Elektronik
bzw. Leiterplatte 2 elektrisch isoliert werden.
[0052] Auch können die innere Bajonettfassung 11 (oder allgemein eine der Befestigungsschnittstellen)
mit einer Streuscheibe belegt sein, und die äußere Bajonettfassung 12 (oder allgemein
eine andere der Befestigungsschnittstellen) mit einem Reflektor, Bulb usw. belegt
sein. Es ist somit auch eine gleichzeitige Belegung zweier oder mehrerer Befestigungsschnittstellen
möglich.
Bezugszeichenliste
[0053]
- 1
- Leuchtmodul
- 2
- Leiterplatte
- 3
- Leuchtdiode
- 4
- Lichtleitelement
- 4a
- Reflexionsoberfläche
- 5
- vorderer Rand des Lichtleitelements
- 6
- Ringabdeckung
- 7
- Schraube
- 8
- Innenwand
- 9
- Außenwand
- 10
- Deckwand
- 11
- innere Bajonettfassung
- 12
- äußere Bajonettfassung
- 13
- Längsschlitz
- 14
- Querschlitz
- 15
- Rastnase
- 16
- Reflektor
- 17
- Innenseite
- 18
- Bajonettsockel
- 19
- Längsschlitz
- 20
- Querschlitz
- 21
- Reflektor
- 22
- Bajonettsockel
- 23
- Rastausnehmung
- 24
- Streuscheibe
- 25
- Streuscheibe
- 26
- Kolben
- 27
- Kolben
- 28
- Steckerdurchführung
- 29
- Stecker
- 30
- elektronische Bauelemente
- L
- Lichtaustrittsöffnung
1. Leuchtvorrichtung (1), aufweisend mindestens eine Lichtaustrittsöffnung (L) und mindestens
zwei unterschiedliche Befestigungsschnittstellen (11, 12) zur wahlweisen Befestigung
eines jeweiligen Aufsatzelements (16; 21; 24-27), insbesondere optischen Elements,
optisch hinter der mindestens einen Lichtaustrittsöffnung (L),
dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Lichtaustrittsöffnung eine Lichtaustrittsöffnung eines durch
mehrere Lichtquellen (3) gespeisten Lichtleitelements (4) ist, wobei Leuchtvorrichtung
(1)aufweist:
- eine Leiterplatte (2), die mit mehreren Lichtquellen (3) und elektronischen Bauelementen
bestückt ist, wobei
- die Lichtquellen (3) gemeinsam seitlich von einem im Wesentlichen hohlzylindrischen
Lichtleitelement (4) umgeben sind, wobei
- die elektronischen Bauelemente von einer Ringabdeckung (6) abgedeckt sind, welche
das Lichtleitelement (4) seitlich konzentrisch umgibt und wobei
- eine der Befestigungsschnittstellen in eine Außenwand der Ringabdeckung (6) integriert
ist und eine andere der Befestigungsschnittstellen in eine Innenwand (8) der Ringabdeckung
(6) integriert ist.
2. Leuchtvorrichtung (1) nach Anspruch 1, bei dem die unterschiedlichen Befestigungsschnittstellen
die Aufsatzelemente in einem gleichen Abstand zu der zugehörigen Lichtaustrittsöffnung
halten.
3. Leuchtvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die unterschiedlichen
Befestigungsschnittstellen von gleicher Art sind.
4. Leuchtvorrichtung (1) nach Anspruch 3, bei dem die Befestigungsschnittstellen als
Drehverschlussmittel ausgestaltet sind.
5. Leuchtvorrichtung (1) nach Anspruch 4, bei dem die Befestigungsschnittstellen als
Verschraubmittel ausgestaltet sind.
6. Leuchtvorrichtung (1) nach Anspruch 5, bei dem die Befestigungsschnittstellen als
Bajonettverschlussmittel ausgestaltet sind.
7. Leuchtvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Befestigungsschnittstellen
jeweils mindestens ein Rastelement (15; 23) aufweisen.
8. Leuchtvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Befestigungsschnittstellen
die zugehörige Lichtaustrittsöffnung konzentrisch umgeben.
9. Leuchtvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die mindestens
eine Lichtaustrittsöffnung und eine jeweilige mindestens eine Zuführungsöffnung der
mindestens zwei unterschiedlichen Befestigungsschnittstellen im Wesentlichen in einer
gemeinsamen Ebene liegen.
10. Leuchtvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die oberen
Ränder der Innenwand (8) und der Außenwand (9) und die Lichtaustrittsöffnung im Wesentlichen
in einer Ebene liegen.
11. Leuchtvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem ein Aufsatzelement,
insbesondere optisches Element, in eine der Befestigungsschnittstellen zumindest eingesetzt
ist.
12. Leuchtvorrichtung (1) nach Anspruch 11, bei dem das Aufsatzelement mittels einer der
Befestigungsschnittstellen befestigt ist.
1. Lighting device (1), having at least one light outlet opening (L) and at least two
different fixing interfaces (11, 12) for the optional fixing of a respective attachment
element (16; 21; 24-27), in particular an optical element, optically downstream of
the at least one light outlet opening (L),
characterized in that the at least one light outlet opening is a light outlet opening of a light guide
element (4) fed by multiple light sources (3), the lighting device (1) having:
- a circuit board (2) which is fitted with multiple light sources (3) and electronic
components, wherein
- the light sources (3) are jointly surrounded laterally by a substantially hollow
cylindrical light guide element (4), wherein
- the electronic components are covered by an annular cover (6), which surrounds the
light guide element (4) laterally and concentrically, and wherein
- one of the fixing interfaces it integrated into an outer wall of the annular cover
(6), and another of the fixing interfaces is integrated into an inner wall (8) of
the annular cover (6).
2. Lighting device (1) according to Claim 1, in which the different fixing interfaces
hold the attachment elements at an equal distance from the associated light outlet
opening.
3. Lighting device (1) according to one of the preceding claims, in which the different
fixing interfaces are of the same type.
4. Lighting device (1) according to Claim 3, in which the fixing interfaces are configured
as twist-lock means.
5. Lighting device (1) according to Claim 4, in which the fixing interfaces are configured
as screw-lock means.
6. Lighting device (1) according to Claim 5, in which the fixing interfaces are configured
as bayonet-lock means.
7. Lighting device (1) according to one of the preceding claims, in which the fixing
interfaces each have at least one latching element (15; 23).
8. Lighting device (1) according to one of the preceding claims, in which the fixing
interfaces surround the associated light outlet opening concentrically.
9. Lighting device (1) according to one of the preceding claims, in which the at least
one light outlet opening and a respective at least one feed opening of the at least
two different fixing interfaces are located substantially in a common plane.
10. Lighting device (1) according to one of the preceding claims, in which the upper edges
of the inner wall (8) and of the outer wall (9) and the light outlet opening are located
substantially in one plane.
11. Lighting device (1) according to one of the preceding claims, in which an attachment
element, in particular an optical element, is at least inserted into one of the fixing
interfaces.
12. Lighting device (1) according to Claim 11, in which the attachment element is fixed
by means of one of the fixing interfaces.
1. Dispositif d'éclairage (1), présentant au moins une ouverture de sortie de lumière
(L) et au moins deux interfaces de fixation différentes (11, 12) pour la fixation
au choix d'un élément rapporté respectif (16; 21; 24-27), en particulier d'un élément
optique, optiquement derrière ladite au moins une ouverture de sortie de lumière (L),
caractérisé en ce que ladite au moins une ouverture de sortie de lumière est une ouverture de sortie de
lumière d'un élément de guide de lumière (4) alimenté par plusieurs sources de lumière
(3), dans lequel le dispositif d'éclairage (1) présente:
- une plaquette de circuits imprimés (2), qui est équipée de plusieurs sources de
lumière (3) et de plusieurs composants électroniques, dans lequel
- les sources de lumière (3) sont entourées en commun latéralement par un élément
de guide de lumière essentiellement cylindrique creux (4), dans lequel
- les composants électroniques sont recouverts par un recouvrement annulaire (6),
qui entoure l'élément de guide de lumière (4) latéralement de façon concentrique,
et dans lequel
- une des interfaces de fixation est intégrée dans une paroi extérieure du recouvrement
annulaire (6) et une autre des interfaces de fixation est intégrée dans une paroi
intérieure (8) du recouvrement annulaire (6).
2. Dispositif d'éclairage (1) selon la revendication 1, dans lequel les différentes interfaces
de fixation maintiennent les éléments rapportés à une distance égale de l'ouverture
de sortie de lumière correspondante.
3. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel les différentes interfaces de fixation sont de même nature.
4. Dispositif d'éclairage (1) selon la revendication 3, dans lequel les interfaces de
fixation sont réalisées sous forme de moyens de verrouillage rotatif.
5. Dispositif d'éclairage (1) selon la revendication 4, dans lequel les interfaces de
fixation sont réalisées sous forme de moyens à visser.
6. Dispositif d'éclairage (1) selon la revendication 5, dans lequel les interfaces de
fixation sont réalisées sous forme de moyens de verrouillage à baïonnette.
7. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel les interfaces de fixation présentent respectivement au moins un élément
d'encliquetage (15; 23).
8. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel les interfaces de fixation entourent de façon concentrique l'ouverture
de sortie de lumière correspondante.
9. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel ladite au moins une ouverture de sortie de lumière et au moins une ouverture
d'introduction respective desdites au moins deux interfaces de fixation différentes
sont situées essentiellement dans un plan commun.
10. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel les bords supérieurs de la paroi intérieure (8) et de la paroi extérieure
(9) et l'ouverture de sortie de lumière sont situé(e)s essentiellement dans un plan.
11. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
dans lequel un élément rapporté, en particulier un élément optique, est au moins inséré
dans une des interfaces de fixation.
12. Dispositif d'éclairage (1) selon la revendication 11, dans lequel l'élément rapporté
est fixé au moyen d'une des interfaces de fixation.