| (19) |
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(11) |
EP 2 491 331 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.08.2013 Patentblatt 2013/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.10.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/006276 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/047800 (28.04.2011 Gazette 2011/17) |
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VORRICHTUNG ZUR REINIGUNG DER INNENSEITE DES LAUFES EINER FEUERWAFFE
DEVICE FOR CLEANING THE INSIDE OF THE BARREL OF A FIREARM
DISPOSITIF POUR NETTOYER LE CÔTÉ INTÉRIEUR DU CANON D'UNE ARME À FEU
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
21.10.2009 DE 202009014279 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.08.2012 Patentblatt 2012/35 |
| (73) |
Patentinhaber: NIEBLING technische Bürsten GmbH |
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91593 Burgbernheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- NIEBLING, Hans
91522 Ansbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Götz, Georg Alois |
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Intellectual Property IP-GÖTZ
Patent- und Rechtsanwälte
Am Literaturhaus, Königstrasse 70 90402 Nürnberg 90402 Nürnberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 981 409 US-A- 2 559 376
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US-A- 2 367 900 US-A- 2 601 691
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung der Innenseite des Laufes einer
Feuerwaffe, insbesondere eines Gewehres.
[0002] Vorrichtungen dieser Art werden bekanntlich dafür benötigt, um einerseits Rückstände
aus dem Lauf zu entfernen, welche sich beim Gebrauch der Feuerwaffe auf der Innenseite
des Laufes ablagern. Andererseits werden diese Vorrichtungen auch dazu benötigt, besonders
die Innenseite eines Laufes zu konservieren und somit z.B. bei einem längeren Nichtgebrauch
einer Feuerwaffe das Auftreten von Korrosionen zu vermeiden.
[0003] Eine Gewehrlaufreinigungsvorrichtung dieser Art ist z.B. aus der
EP 0 981 409 B1 bekannt. Diese dient zum Reinigen einer Innenseite eines Rohres unter Durchführung
von mehr als einem Reinigungsschritt, wenn die Gewehrlaufreinigungsvorrichtung durch
das Rohr gezogen wird. Hierzu weist die Vorrichtung ein flexibles längliches zugfestes
Element, eine längliche Bürste mit einem ersten Ende, welches mit dem flexiblen, länglichen
zugfesten Element verbunden ist, und einen flexiblen, länglichen Reinigungsabschnitt
auf, welcher mit einem zweiten Ende der länglichen Bürste verbunden ist.
[0004] Bei dieser Gewehrlaufreinigungsvorrichtung kann besonders bei einem häufigen Gebrauch
das Problem auftreten, dass die Innenseite des Laufes und insbesondere die dort befindlichen
Züge durch die Einwirkung der länglichen Bürste beschädigt werden. Desweiteren ist
für den Gebrauch dieser Vorrichtung auf Grund der hohen Reibungswirkung der länglichen
Bürste auf die Laufinnenseite ein hoher Kraftaufwand und ein erhöhter Zeitaufwand
erforderlich. Zudem hat es sich gezeigt, dass insbesondere kleinere und weniger kräftige
Personen einen Durchziehvorgang häufig kurz unterbrechen, gegebenenfalls die Griffposition
einer Zughand anpassen und danach den Durchziehvorgang fortsetzen müssen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde eine Reinigungsvorrichtung anzugeben, womit
die oben beschriebenen Probleme vermieden werden können.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst mit der in Anspruch 1 angegebenen Vorrichtung. Vorteilhafte
weitere Ausführungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Reinigung der Innenseite des Laufes einer Feuerwaffe
besteht aus einem Zugelement und einem daran angeschlossenen Reinigungselement. Dabei
weist das Reinigungselement eine erste Befeuchtungs- und Reinigungseinheit, besonders
zur Vorreinigung des Laufes, eine Wischeinheit und eine zweite Befeuchtungs- und Reinigungseinheit,
besonders zur Konservierung des Laufes, auf.
[0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist eine Vielzahl von Vorteilen auf. Der vorteilhafte
Aufbau der Vorrichtung macht nur wenig Kraftaufwand beim Gebrauch erforderlich, so
dass diese schnell in einem Zuge ohne zwischenzeitliches Absetzen durch den Lauf einer
Feuerwaffe gezogen werden kann. Durch die erfindungsgemäße Anordnung aus einer ersten,
besonders zur Vorreinigung dienenden Befeuchtungs- und Reinigungseinheit und einer
zweiten, besonders zur Konservierung dienenden Befeuchtungs- und Reinigungseinheit
mit einer dazwischen geschalteten Wischeinheit kann auch ohne den Einsatz von Bürsten
eine wirkungsvolle und vor allem schonende Reinigung eines Laufes erzielt werden.
[0009] Ein weiterer Vorteil wird darin gesehen, dass die Vorrichtung ohne übermäßigen Aufwand
kostengünstig gefertigt werden kann. So können insbesondere die erste und zweite Befeuchtungs-
und Reinigungseinheit identisch ausgeführt sein. Bei einem modularen Aufbau der erfindungsgemäßen
Reinigungsvorrichtung können diese dann in der jeweils gewünschten Reihenfolge mit
anderen Elementen verbunden werden, z.B. dauerhaft durch Vernähen.
[0010] Besonders vorteilhaft ist das Reinigungselement der erfindungsgemäßen Vorrichtung
in Form eines bevorzugt gestrickten bzw. rundgestrickten Strumpfbandes ausgeführt.
[0011] Ein solches kann z.B. im Bereich der Wischeinheit etwa in der Mitte der Vorrichtung
mit zumindest einem zusätzlichen, stützenden Kern aus einem elastischen Material gefüllt
sein, z.B. einem Schaumstoff. Ein solcher Kern übt dann auf das Strumpfband eine stabilisierende
Wirkung aus und ermöglicht eine leichtere Handhabung der Vorrichtung. Je nach Ausführung
kann ein solcher Schaumkern z.B. als Rollenmaterial bereits bei der Herstellung des
Strumpfbandes mit eingestrickt werden. Andererseits kann dieser auch nachträglich
bevorzugt in Form von einzelnen Segmenten in das Innere des Strumpfbandes eingelegt
werden.
[0012] Die Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Form eines Strumpfbandes bietet
auch bei der Gestaltung der Befeuchtungs- und Reinigungseinheiten Vorteile. So können
Befeuchtungs- und Reinigungselemente derselben vorteilhaft in Form von schlauchartigen,
in das Strumpfband eingearbeiteten Taschen ausgeführt sein, z.B. mit Hilfe von seitlichen
Abnähern. Taschen dieser Art können dann z.B. zur Bildung eines Reibungselements in
einer Reinigungseinheit mit einem Füllkörper aus einem zähelastischen Werkstoff gefüllt
werden, z.B. mit einer Gummikugel. Weiterhin können Taschen dieser Art auch zur Bildung
eines Befeuchtungselements z.B. mit einem saugfähigen Werkstoff gefüllt werden. Dabei
können als Füllkörper unterschiedliche offene Elemente eingebracht werden, z.B. ein
Schwamm, Läppchen usw. Je nach der Intensität einer vorangegangenen Tränkung kann
die jeweils gewünschte Reinigungswirkung der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf diese
Weise vorher eingestellt werden.
[0013] Je nach den jeweils vorliegenden bzw. zu erwartenden Reinigungsanforderungen können
die erste und zweite Befeuchtungs- und Reinigungseinheit unterschiedlich umfangreich
ausgestattet sein. So dürfte es in vielen Fällen bereits ausreichend sein, wenn die
beiden Befeuchtungs- und Reinigungseinheiten jeweils ein Paar aus einem Befeuchtungselement
und einem Reibungselement enthalten. Bei einer ersten Ausführung ist es vorteilhaft,
wenn in der ersten Befeuchtungs- und Reinigungseinheit in Zugrichtung zuerst das Befeuchtungselement
und danach das Reibungselement angeordnet sind, während in der zweiten Befeuchtungs-
und Reinigungseinheit in Zugrichtung zuerst das Reibungselement und danach das Befeuchtungselement
angeordnet sind. Zur Anpassung z.B. an besondere Reinigungsanforderungen ist es auch
möglich, die Reihenfolge der Elemente in einem oder beiden den Befeuchtungs- und Reinigungseinheiten
zu vertauschen.
[0014] Weiterhin ist es möglich, die Befeuchtungs- und Reinigungseinheiten mit mehr als
einem Befeuchtungs- bzw. Reinigungselement auszurüsten. So ist es z.B. zur Reinigung
von Läufen, die erfahrungsgemäß einer besonders starken Verschmutzung ausgesetzt sind,
möglich, die erste Befeuchtungs- und Reinigungseinheit in der erfindungsgemäßen Vorrichtung
mit einem oder mehreren Befeuchtungselementen bzw. weiteren Reibungselementen auszustatten.
[0015] Bei einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist als Füllkörper in die schlauchförmige
Tasche eines Befeuchtungselements ein mittels Druck betätigbares Flüssigkeitsreservoir
eingelegt. Je nach der Intensität einer Druckausübung während einer Anwendung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung kann damit die jeweils gewünschte Reinigungswirkung
eingestellt werden. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist als Flüssigkeitsreservoir
ein geschlossenes Flüssigkeitsdepot, z.B. ein zylinderförmig gestreckter Hohlkörper,
eine Pille, ein Fläschchen oder Flakon, mit einer ventilartigen, selbstständig wieder
verschließbaren Austrittsöffnung eingelegt. Hiermit kann die Flüssigkeitsmenge, die
bei jeder Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung austreten soll, gleichmäßig
dosiert werden.
[0016] Dabei kann das Befeuchtungselement in der ersten, besonders zur Vorreinigung des
Laufes dienenden Befeuchtungs- und Reinigungseinheit mit schmutzlösenden Reagenzien
befüllt sein, während das Befeuchtungselement in der zweiten, besonders zur Konservierung
des Laufes dienenden Befeuchtungs- und Reinigungseinheit mit nachölenden Reagenzien
befüllt sein kann.
[0017] Eine beispielhafte Ausführung der Erfindung und die damit verbundenen Vorteile werden
nachfolgend an Hand der Figur näher erläutert werden.
[0018] Diese weist als Hauptbestandteile ein Zugelement A und ein daran angeschlossenes
Reinigungselement B auf. Das Reinigungselement B enthält im Ausführungsbeispiel der
Figur drei Bestandteile, nämlich eine erste Befeuchtungs- und Reinigungseinheit B1,
welche besonders zur Vorreinigung des Laufes dient. Es schließt sich dann eine Wischeinheit
B2 an, welche die von der ersten Befeuchtungs- und Reinigungseinheit B1 gelösten Schmutzstoffe
aufnimmt. Am Ende der Vorrichtung ist schließlich eine zweite Befeuchtungs- und Reinigungseinheit
B3 angeordnet, welche besonders zur Konservierung des Laufes dient und baugleich zur
ersten Befeuchtungs- und Reinigungseinheit B1 ausgeführt sein kann.
[0019] Bei der in der Figur gezeigten Ausführung weist das Zugelement A ein Kopfstück 10
mit einer Stopfhülse 11 und einer Kupplung 12 zum Anbringen eines Handgriffs auf.
Dabei besteht die Stopfhülse 11 bevorzugt aus Metall, um das Einführung in einen Lauf
zu erleichtern. Das sich anschließende Zugband 20 besteht bevorzugt aus einem reißfesten,
möglichst wenig elastischen Seil.
[0020] Die Abmessungen sowohl des Zugelements A als auch des Reinigungselements B sind in
der Figur nur beispielhaft. Besonders die Länge der Wischeinheit B2 zwischen den Einheiten
B1 und B3 kann abhängig von den Abmessungen eines Gewehrlaufes variieren. Bei Bedarf
kann die Anordnung auch um weitere, bürstenlose Einheiten der vorliegenden Art ergänzt
werden.
[0021] Besonders vorteilhaft ist das gesamte Reinigungselement B in Form eines bevorzugt
rundgestrickten Strumpfbandes 30 ausgeführt. Die einzelnen Bereiche des Reinigungselementes
B sind vorteilhaft über Stoßstellen a abgetrennt, welche bevorzugt als Abnäher, aber
auch als Kupplungsstücke ausgeführt sein können. Im Bereich der Wischeinheit B2 ist
das Strumpfband 30 mit Hilfe eines zusätzlichen innen liegenden stützenden Kerns 51
bevorzugt aus einem elastischen Material als ein gestreckter Wischstrumpf 50 ausgeführt.
[0022] Bei dem in der Figur dargestellten Beispiel sind die erste und zweite Befeuchtungs-und
Reinigungseinheit B1 bzw. B3 vorteilhaft identisch aufgebaut, und weisen jeweils ein
aufeinander folgendes Paar aus einem Befeuchtungselement 41 bzw. 61 und einem Reibungselement
42 bzw. 62 auf. Besonders vorteilhaft sind die Befeuchtungs- und Reibungselemente
41 bzw. 61 und 42 bzw. 62 in Form von schlauchartigen Taschen 41a bzw. 61a und 42a
bzw. 62a im Strumpfband 30 ausgeführt. Dabei ist jeweils ein Füllkörper 41b bzw. 61b
aus einem schwammartigen, saugfähigen Werkstoff für ein Flüssigkeitsreservoir in die
Taschen 41a bzw. 61a der Befeuchtungselemente 41 bzw. 61 eingelegt. Um eine Tränkung
der Füllkörper 41b bzw. 61b zu ermöglichen, sind die Tasche 41a bzw. 61a mit Eingriffsöffnungen
41c bzw. 61c im Stumpfband ausgestattet.
[0023] Wie oben bereits ausgeführt, können pro Befeuchtungs- und Reinigungseinheit auch
mehrere Elemente vorhanden sein. So kann beispielweise die erst Befeuchtungs- und
Reinigungseinheit in Zugrichtung nach dem Zugelement z.B. ein Befeuchtungselement,
ein Reibungselement und vor dem Übergang zur Wischeinheit ein weiteres Befeuchtungselement
aufweisen.
[0024] Bei einem Durchziehen der Vorrichtung durch einen Lauf werden die Füllkörper 41b
bzw. 61b gepresst, so dass ein Teil der darin gespeicherten Flüssigkeit durch das
Strumpfband 30 oder über die jeweilige Eingriffsöffnung 41c bzw. 61c nach außen treten
kann. Bei einer anderen, in der Figur nicht dargestellten Ausführung können an Stelle
der Füllkörper 41b bzw. 61b auch mittels Druck betätigbare geschlossene Flüssigkeitsdepots,
z.B. Fläschchen, eingelegt sein, welche ventilartig selbstständig wieder verschließbare
Austrittsöffnungen für Reinigungs- bzw. Konservierungsflüssigkeiten aufweisen.
[0025] Bei dem in der Figur dargestellten Beispiel sind schließlich auch das erste bzw.
zweite Reibungselement 42 bzw. 62 in der ersten bzw. zweiten Befeuchtungs- und Reinigungseinheit
B1 bzw. B3 identisch und in Form von schlauchartigen Taschen 42a bzw. 62a im Strumpfband
30 ausgeführt. In die Taschen sind Füllkörper 42b bzw. 62b aus einem zähelastischen
Werkstoff eingelegt, z.B. Kugeln aus Gummi. Deren Durchmesser sind an einen zu reinigenden
Lauf derart angepasst, dass das umgebende Strumpfband bei einem Gebrauch der Vorrichtung
unter Erzeugung einer Reibungskraft an die Innenseite eines Laufes gepresst wird.
Die Reinigungswirkung kann weiter verbessert werden, wenn die Kugeln, wie im Beispiel
der Figur bereits dargestellt ist, im Inneren der schlauchartigen Taschen beweglich
sind.
Bezugszeichenliste
[0026]
- A
- Zugelement
- 10
- Kopfstück
- 11
- Stopfhülse
- 12
- Kupplung zum Anbringen eines Handgriffs
- 20
- Zugband
- B
- Reinigungselement
- 30
- Strumpfband
- a
- Stoßstellen, insbesondere Abnäher oder Kupplungsstücke
- B1
- erste Befeuchtungs- und Reinigungseinheit, besonders zur Vorreinigung
- 41
- Erstes Befeuchtungselement
- 41a
- schlauchartige Tasche im Strumpfband
- 41b
- Füllkörper als Flüssigkeitsreservoir
- 41c
- Eingriffsöffnung im Stumpfband
- 42
- Erstes Reibungselement
- 42a
- schlauchartige Tasche im Strumpfband
- 42b
- Füllkörper, besonders aus einem zähelastischen Werkstoff
- B2
- Wischeinheit
- 50
- Wischstrumpf
- 51
- Stützender Kern aus einem elastischen Material
- B3
- zweite Befeuchtungs- und Reinigungseinheit, besonders für Konservierung
- 61
- Zweites Befeuchtungselement
- 61a
- schlauchartige Tasche im Strumpfband
- 61b
- Füllkörper als Flüssigkeitsreservoir
- 61c
- Eingriffsöffnung im Stumpfband
- 62
- Zweites Reibungselement
- 62a
- schlauchartige Tasche im Strumpfband
- 62b
- Füllkörper, besonders aus einem elastischen, zähen Werkstoff
1. Vorrichtung zur Reinigung der Innenseite des Laufes einer Feuerwaffe, insbesondere
eines Gewehres, mit
- einem Zugelement (A), und
- einem daran angeschlossenen Reinigungselement (B), welches aufweist
- eine erste Befeuchtungs- und Reinigungseinheit (B1), besonders zur Vorreinigung
des Laufes, und
- eine zweite Befeuchtungs- und Reinigungseinheit (B3); besonders zur Konservierung
des Laufes,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Reinigungselement (B) eine Wischeinheit (B2) angeordnet, und der Einsatz von Bürsten
ausgeschlossen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei
die erste und/oder zweite Befeuchtungs- und Reinigungseinheit (B1, B3) jeweils zumindest
ein Befeuchtungselement (41; 61) und zumindest ein Reibungselement (42; 62) aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei
das Befeuchtungselement (41; 61) der ersten und/oder zweiten Befeuchtungs- und Reinigungseinheit
(B1, B3) einen Füllkörper (41b; 61b) aus einem schwammartigen, saugfähigen Werkstoff
aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei
das Befeuchtungselement (41; 61) der ersten und/oder zweiten Befeuchtungs- und Reinigungseinheit
(B1, B3) als Füllkörper (41b; 61b) ein durch Druck dosierbares Flüssigkeitsreservoir
aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei
das Flüssigkeitsreservoir ein geschlossenes Flüssigkeitsdepot, besonders eine Pille,
ein Flaschchen oder Flakon, mit einer ventilartigen, selbstständig wieder verschließbaren
Austrittsöffnung aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, wobei
das Reibungselement (42; 62) der ersten und/oder zweiten Befeuchtungs-und Reinigungseinheit
(B1, B3) einen Füllkörper (42b; 62b) aus einem zähelastischen Werkstoff aufweist,
besonders eine Gummikugel.
7. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, mit
einem Strumpfband (30) als Reinigungselement (B).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei
das Strumpfband (50) des Reinigungselements (B) zumindest im Bereich der Wischeinheit
(B2) mit zumindest einem stützenden Kern (51) aus einem elastischen Material gefüllt
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, mit
- einem Strumpfband (30) als Reinigungselement (B), und
- schlauchartigen Taschen (41a, 61a; 42a, 62a) im Strumpfband (30) als Befeuchtungs-
und Reibungselemente (41, 42; 61, 62) in der ersten und/oder zweiten Befeuchtungs-
und Reinigungseinheit (B1, B3).
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, wobei
zumindest die schlauchartigen Taschen (41a; 61a) der Befeuchtungselemente (41; 61)
in der ersten und/oder zweiten Befeuchtungs- und Reinigungseinheit (B1, B3) eine Eingriffsöffnung
(41c; 61c) aufweisen.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder zweite Befeuchtungs- und Reinigungseinheit (B1,B3) jeweils ein
aufeinander folgendes Paar aus einem Befeuchtungselement (41; 61) und einem Reibungselement
(42; 62) aufweisen.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Befeuchtungs- und Reinigungseinheit B1) in Zugrichtung zuerst ein Befeuchtungselement
(41) und danach ein Reibungselement (42) angeordnet sind, wahrend in der zweiten Befeuchtungs-und
Reinigungseinheit (B3) in Zugrichtung zuerst ein Reibungselement (62) und danach ein
Befeuchtungselement (61) angeordnet sind.
1. Device for cleaning the inside of the barrel of a firearm, particularly of a rifle,
having
- a pulling element (A), and
- a cleaning element (B) connected thereto, which cleaning element comprises
- a first wetting and cleaning unit (B1), particularly for precleaning the barrel,
- a second wetting and cleaning unit (B3), particularly for preserving the barrel
characterized in that
a wiping unit (B2) is arranged in the cleaning element (B), and that a use of brushes
is excluded.
2. Device according to Claim 1, wherein
the first and/or second wetting and cleaning unit(s) (B1, B3) has(have) in each case
at least one wetting element (41; 61) and at least one friction element (42; 62).
3. Device according to Claim 2, wherein
the wetting element (41; 61) of the first and/or second wetting and cleaning unit(s)
(B1, B3) comprises a filling material (41b; 61 b) made of a sponge-like, absorbent
material.
4. Device according to Claim 2, wherein
the wetting element (41; 61) of the first and/or second wetting and cleaning unit(s)
(B1, B3) comprises a pressure-actuated dosing fluid reservoir, as filling material
(41b; 61 b).
5. Device according to Claim 4, wherein
the fluid reservoir is a closed fluid storing device, particularly a pill, a small
bottle or flask, with a valve-like, automatically reclosing exit opening.
6. Device according to Claim 2, wherein
the friction element (42; 62) of the first and/or second wetting and cleaning unit(s)
(B1, B3) comprises a filling material (42b; 62b) made of a viscoplastic material,
particularly a rubber bullet.
7. Device according to one of the previous claims, having
a garter (30) as cleaning element (B).
8. Device according to Claim 7, wherein
the garter (50) of the cleaning element (B) is filled at least in the area of the
wiping unit (B2) with at least one supporting core (51) made of a resilient material.
9. Device according to one of Claims 2-6, having
- a garter (30) as cleaning element (B), and
- tubular pockets (41a, 61a; 42a, 62a) in the garter (30) as wetting and friction
elements (41, 42; 61, 62) in the first and/or second wetting and cleaning unit (B1,
B3).
10. Device according to Claim 9, wherein
at least the tubular pockets (41 a; 61 a) of the wetting elements (41; 61) in the
first and/or second wetting and cleaning unit (B1, B3) have an access opening (41c;
61c).
11. Device according to one of the previous claims, characterized in that the first and/or second wetting and cleaning unit (B1, B3) have in each case a successive
pair of a wetting elements (41; 61) and a friction element (42; 62).
12. Device according to one of the previous claims, characterized in that in the first wetting and cleaning unit (B1), the wetting element (41) is arranged
first, in the pulling direction, and then a cleaning element (42), while in the second
wetting and cleaning unit (B3), the friction element (62) is arranged first, in the
pulling direction, and then the wetting element (61).
1. Dispositif pour nettoyer le côté intérieur du canon d'une arme à feu, en particulier
d'un fusil, comprenant
- un élément de traction (A), et
- un élément de nettoyage (B) qui y est raccordé, lequel présente
- une première unité d'humidification et de nettoyage (B1), en particulier pour le
pré-nettoyage du canon, et
- une deuxième unité d'humidification et de nettoyage (B3), en particulier pour la
préservation du canon,
caractérisé en ce qu'une unité d'essuyage (B2) est disposée dans l'élément de nettoyage (B), et
en ce que l'utilisation de brosses est exclue.
2. Dispositif selon la revendication 1, dans lequel la première et/ou deuxième unité(s)
d'humidification et de nettoyage (B1, B3) présente(nt) respectivement au moins un
élément d'humidification (41 ; 61) et au moins un élément de frottement (42 ; 62).
3. Dispositif selon la revendication 2, dans lequel l'élément d'humidification (41 ;
61) de la première et/ou deuxième unité(s) d'humidification et de nettoyage (B1, B3)
présente un corps de remplissage (41b ; 61b) en matériau spongieux et absorbant.
4. Dispositif selon la revendication 2, dans lequel l'élément d'humidification (41 ;
61) de la première et/ou deuxième unité(s) d'humidification et de nettoyage (B1, B3)
présente, en tant que corps de remplissage (41b ; 61b), un réservoir de liquide dosable
par pression.
5. Dispositif selon la revendication 4, dans lequel le réservoir de liquide présente
un dépôt de liquide fermé, en particulier une pastille ou un flacon pourvu(e) d'un
orifice de sortie de type valve, refermable de façon autonome.
6. Dispositif selon la revendication 2, dans lequel l'élément de frottement (42 ; 62)
de la première et/ou deuxième unité(s) d'humidification et de nettoyage (B1, B3) présente
un corps de remplissage (42b ; 62b) en matériau viscoplastique, en particulier une
bille de caoutchouc.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, comprenant une bande-manchon
(30) en tant qu'élément de nettoyage (B).
8. Dispositif selon la revendication 7, dans lequel la bande-manchon (50) de l'élément
de nettoyage (B) est remplie, au moins dans la région de l'unité d'essuyage (B2),
d'au moins un noyau de soutien (51) en matériau élastique.
9. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 6, comprenant
- une bande-manchon (30) en tant qu'élément de nettoyage (B), et
- des poches (41a, 61a ; 42a, 62a) de forme tubulaire dans la bande-manchon (30) en
tant qu'éléments d'humidification et de frottement (41, 42 ; 61, 62) dans la première
et/ou la deuxième unité(s) d'humidification et de nettoyage (B1, B3).
10. Dispositif selon la revendication 9, dans lequel au moins les poches (41a ; 61a) de
forme tubulaire des éléments d'humidification (41, 61) dans la première et/ou deuxième
unité(s) d'humidification et de nettoyage (B1, B3) présentent une ouverture d'engagement
(41c ; 61c).
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première et/ou la deuxième unité(s) d'humidification et de nettoyage (B1, B3)
présentent chacune une paire successivement constituée d'un élément d'humidification
(41 ; 61) et d'un élément de frottement (42 ; 62).
12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sont disposés dans la première unité d'humidification et de nettoyage (B1), dans
la direction de traction, tout d'abord un élément d'humidification (41) et ensuite
un élément de frottement (42), tandis que dans la deuxième unité d'humidification
et de nettoyage (B3) sont disposés, dans la direction de traction, tout d'abord un
élément de frottement (62) et ensuite un élément d'humidification (61).

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