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(11) |
EP 2 491 566 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.01.2018 Patentblatt 2018/03 |
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Anmeldetag: 21.10.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/007632 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/047704 (28.04.2011 Gazette 2011/17) |
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WICKLUNGSKÖRPER
WINDING BODY
CORPS DE BOBINAGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.08.2012 Patentblatt 2012/35 |
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Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- CHARWAT, Karl-Heinz
73235 Weilheim (DE)
- SORG, Fritz
70180 Stuttgart (DE)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-01/23167 US-A- 2 413 091 US-A- 3 524 604 US-A1- 2003 059 192
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FR-A1- 2 070 763 US-A- 2 650 771 US-A- 6 155 421
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Wicklungskörper mit einer Mantelfläche zur Herstellung
einer Spulenwicklung, wobei auf einer Innenseite der Mantelfläche ein Halteelement
angeordnet ist und, wobei eine Überlappung von Endkanten in einem Überlappungsbereich
mit einem Befestigungselement in Bezug auf das Halteelement fixierbar ist.
[0002] Ein solcher Wicklungskörper ist aus der
US 3,524,604 bereits bekannt. Der dort gezeigte Wicklungskörper dient als Kabeltrommel, wobei
auf der Innenseite der Kabeltrommel Befestigungsmittel vorgesehen sind, um die hohlzylindrische
Trommel in ihrer Form zu halten.
[0003] In der
WO 2001/23167 A1 ist ein Wicklungskörper beschrieben, der bei der Herstellung von Wicklungen eingesetzt
wird. Hierzu wird ein Wicklungsleiter auf den hohlzylindrischen Wicklungskörper gewickelt
und anschließend eine äußere Zylinderwandung zur Vervollständigung der Gießform angebracht.
[0005] Bei der Herstellung von Wicklungen für Leistungs- und Verteiltransformatoren werden
die Wicklungen mittels einer Umwicklung eines so genannten Wicklungskörpers hergestellt.
Der Wicklungskörper wird in eine Spulwickelmaschine eingesetzt und definiert durch
den jeweiligen Durchmesser den Durchmesser der herzustellenden Wicklung. Da der Durchmesser
der Spulenwicklung eine wesentliche elektromechanische Eigenschaft der Wicklung ist,
sind unterschiedlichste Durchmesser mit hohen Genauigkeiten während des Wicklungsprozesses
einzuhalten.
[0006] Bisher werden hierzu herkömmlicherweise Innenmäntel, insbesondere für Oberspannungsspulen,
verwendet, wobei der Innendurchmesser der Innenmäntel mittels einer Kettenspanntechnik
vorgegeben wird. Hierzu werden auf der Innenseite der Innenmäntel die einzelnen Kettenglieder
miteinander kombiniert und verspannt, so dass diese einen vorgebbaren Durchmesser
des Innenmantels definieren. Problematisch ist hierbei, dass insbesondere bei größeren
Durchmessern aufgrund des Eigengewichts der Spulen, die Spannkraft der Ketten nicht
mehr ausreichen und hierdurch die Wicklungen verrutschen können, so das sie nicht
mehr verwendbar sind. Nachteilig ist hierbei ebenfalls, dass eine nicht definierte
Vorspannung durch die herkömmliche Kettenspanntechnik auf die Spulen aufgebracht wird,
was ein entsprechendes Nachspannen nach Abschluss des Wicklungsprozesses erfordert.
Ebenfalls müssen die entsprechenden Kettenelemente aus Kunststoff aufgrund der großen
thermischen und mechanischen Beanspruchung im Rahmen des Wicklungsprozesses häufig
und regelmäßig ersetzt werden.
[0007] So beschreibt die
DE 26 29 405A1 einen ersten Wicklungskörper zur Bewicklung mit einem Wicklungsdraht und mit einem
darübergeschobenen zweiten Wicklungskörper, wobei der zweite Wicklungskörper mit dem
vom ersten Wicklungskörper weitergeführten Wicklungsdraht bewickelt und mit einem
darübergeschobenen weiteren Wicklungskörper abgedeckt wird.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Wicklungskörper bereitzustellen,
der eine einfache Einstellung eines Innendurchmessers der Wicklung bereitstellt und
eine häufige Verwendung im Rahmen des Wicklungsprozesses gewährleistet.
[0009] Gelöst wird die Aufgabe durch einen Wicklungskörper gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs
1.
[0010] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass auf eine Innenseite der Mantelfläche ein Halteelement
angeordnet und der Durchmesser der Mantelfläche durch eine Überlappung von Endkanten
der Mantelfläche vorgebbar ist, wobei die Überlappung der Endkanten in einem Überlappungsbereich
mit einem Befestigungselement in Bezug auf das Halteelement fixierbar ist. Hierdurch
ist die Möglichkeit gegeben, einen Wicklungskörper für eine zu wickelnde Spulenwicklung
zu definieren, der keine entsprechende Vorspannungen auf die Spule, wie bei der herkömmlichen
Kettenspanntechnik, aufbringt. Gleichzeitig kann der Durchmesser der Mantelfläche
durch die einfache Fixierung des Befestigungselementes in Bezug auf das Halteelement
im Überlappungsbereich der Mantelfläche über einen großen Wertebereich frei definiert
werden. Hierdurch ist eine schnelle und einfache Nutzung dieses Wicklungskörpers innerhalb
der Herstellung von Wicklungen insbesondere für Leistungs- und Verteiltransformatoren
gegeben. Ein weiterer Vorteil der Nutzung dieses Wicklungskörpers liegt darin, dass
der Wickelzug formschlüssig übertragen beziehungsweise gehalten wird, da - im Gegensatz
zur Kettenspanntechnik - keine Spannungen von der Innenseite der Mantelfläche auf
die Wicklung übertragen werden.
[0011] Zur Nutzung der Mantelfläche über einen bestimmten Durchmesser hinaus ist erfindungsgemäß
vorgesehen, dass ein Zusatzelement in den Überlappungsbereich integrierbar ist. Durch
die Einbringung dieses Zusatzelementes wird ein entsprechender Überlappungsbereich
erweitert beziehungsweise erst geschaffen, so dass auch Durchmesser mit einem größeren
Durchmesser als die Mantelfläche als Wicklungskörper genutzt werden können. Hierbei
ist idealerweise vorgesehen, dass das Zusatzelement unterschiedliche Abmessungen,
insbesondere im Überlappungsbereich, aufweist und insofern der Überlappungsbereich
durch die Abmessungen des Zusatzelementes vorgegeben werden kann. Hierdurch ist es
möglich, einen Wicklungskörper gemäß der vorliegenden Erfindung bereitzustellen, der
auch in einem größeren Durchmesserbereich als dem Durchmesser der Mantelfläche nutzbar
ist. Hierbei weist vorteilhafterweise das Zusatzelement mindestens eine Halterung
für eine Endkante der Mantelfläche im Überlappungsbereich auf. Durch die Halterung
wird eine formstabile und trotzdem leicht zu lösende Verbindung zwischen dem Zusatzelement
und der Mantelfläche bereitgestellt. Weiterhin ist es möglich, das Zusatzelement mit
der Mantelfläche mittels der Halterung zu verspannen und somit eine Erweiterung des
Durchmessers der Mantelfläche und damit des Wicklungskörpers bereitzustellen.
[0012] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Wicklungskörpers ist vorgesehen, dass auf
der Innenseite der Mantelfläche Markierungen/ Fixierungen zur Anbringung des Halteelements
und/oder zur Festlegung des Durchmessers mittels des Befestigungselementes und/oder
des Zusatzelementes aufgebracht sind. Durch die Möglichkeit, im Rahmen des Herstellungsprozesses
exakt und genau bezüglich vorgegebener Durchmesser und Radien des Wicklungskörpers
die Mantelfläche zu verformen, kann mittels der Markierungen/ Fixierung der entsprechende
Durchmesser sehr leicht und schnell durch die koordinierte und relative Anbringung
des Befestigungselementes relativ zum Halteelement beziehungsweise der Einbringung
des Zusatzelementes relativ zur Mantelfläche gewährleistet werden.
[0013] Vorteilhafterweise umfasst der Wicklungskörper einen Kunststoff oder ein Metall.
Durch die Verwendung eines Zusatzelementes aus einem Kunststoff oder einem Metall
ist es möglich, das Zusatzelement häufig einer thermischen und mechanischen Beanspruchung
im Rahmen des Wicklungsprozesses auszusetzen, wobei aufgrund der Materialien trotzdem
eine lange Lebensdauer des Zusatzelementes gewährleistet ist. Die Zusatzelemente weisen
unterschiedlichste Abmessungen auf, so dass der Durchmesser der Mantelfläche durch
die Einfügung von einem Zusatzelement verändert werden kann. Im Sinne der Erfindung
ist ebenfalls vorgesehen, dass unterschiedliche Zusatzelemente einen entsprechenden
Überlappungsbereich bilden, wobei die Zusatzelemente seitlich oder in Längsrichtung
relativ zueinander angeordnet werden können. Diese so gebildeten Zusatzelemente werden
dann wie ein einzelnes Zusatzelement mittels entsprechender Halterungen mit der Mantelfläche
verbunden.
[0014] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den Unteransprüchen. Der Gegenstand
der vorliegenden Erfindung wird mittels der nachfolgenden Figuren exemplarisch erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht des Wicklungskörpers mit drei Zusatzelementen und drei
Befestigungselementen;
- Fig. 2
- eine Schnittzeichnung des erfindungsgemäßen Zusatzelementes mit zwei Halteelementen;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht des Wicklungskörpers mit drei Halteelementen und einem
Zusatzelement;
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht des Überlappungsbereichs mit Schrauben als Befestigungselemente;
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht des Wicklungskörpers mit Schrauben als Befestigungselementen
mit speziell ausgerichteten Langlöchern;
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht des Überlappungsbereichs mit zwei Halteelementen und
vier Befestigungselementen;
- Fig. 7
- eine perspektivische Teilansicht des Überlappungsbereichs mit zwei Halteelementen
und zwei Befestigungselementen;
- Fig. 8
- eine perspektivische Ansicht des Wicklungskörpers mit Schrauben als Befestigungselementen
und Zusatzelementen mit speziell ausgerichteten Langlöchern.
[0015] Die Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht des Wicklungskörpers 1 mit drei Zusatzelementen
8a,8b,8c und vier Befestigungselemente 7a,7b,7c. Die eingerollte Mantelfläche 2 des
Wicklungskörpers 1 bildet einen Überlappungsbereich 6, in dem ein Halteelement 4a
angeordnet ist. Im gezeigten Beispiel der Fig. 1 sind die Zusatzelemente 8a,8b,8c
mit dem auf der Innenseite 3 der Mantelfläche 2 aufgebrachten Halteelement 4a verbunden.
Durch die Anordnung der Zusatzelemente 8a,8b,8c relativ zum Halteelement 4a und der
Fixierung der Zusatzelemente 8a,8b,8c mit dem Halteelement 4a ist eine einfache Möglichkeit
bereitgestellt, den Innendurchmesser des Wicklungskörpers 1 in einer großen Bandbreite
zu variieren. Die Befestigungselemente 7a,7b,7c sind so ausgestaltet, dass nach einem
Wicklungsvorgang die Befestigungselemente 7a,7b,7c und damit auch die Zusatzelemente
8a,8b,8c von der Innenseite 3 der Mantelfläche 2 entfernt werden können. Anschließend
kann dieser Wicklungskörper 1 dann für einen erneuten Wicklungsvorgang einer Wicklung
genutzt werden.
[0016] Die Fig. 2 zeigt eine Schnittzeichnung des Zusatzelementes 8a mit zwei Halterungen
9a, 9b. Die Anbringung des Zusatzelementes 8a an die Endkanten 5a, 5b der Mantelfläche
2 (nicht dargestellt) gewährleistet eine feste und dennoch reversible Verbindung mit
den Endkanten 5a, 5b der Mantelfläche 2. Durch das Zusatzelement 8a ist es somit möglich,
einen Überlappungsbereich 6 zu definieren, der Innendurchmesser der Mantelfläche 2
zulässt, die auch größer als der maximale Innendurchmesser der Mantelfläche 2 sein
können. Das Zusatzelement 8a weißt eine zentrale Ausformung aus, die passgenau auf
ein korrespondierendes Halteelement 4a (nicht dargestellt) anordbar ist. Nach Abschluss
des Wicklungsprozesses kann das Zusatzelement 8a schnell und einfach von der Mantelfläche
2 entfernt werden, so dass die gesamte Mantelfläche 2 aus dem Inneren der fertig gestellten
Wicklung entfernt werden kann.
[0017] Die Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht des Wicklungskörpers 1 mit zwei Halteelementen
4a, 4b und zwei Zusatzelementen 8a,8b. Die Zusatzelemente 8a,8b sind zwischen den
beiden Halteelementen 4a, 4b angeordnet. Des Weiteren wird ein äußerer Druck auf die
Halteelemente 4a, 4b mittels dreier Befestigungselemente 7a,7b,7c ausgeübt. Der Überlappungsbereich
6 kann durch die Breite der Zusatzelemente 8a,8b bestimmt werden. Für unterschiedliche
Innendurchmesser können damit unterschiedliche Zusatzelemente 8a,8b mit unterschiedlichen
Breiten verwendet werden.
[0018] Die Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht des Überlappungsbereichs 6 mit Schrauben
als Befestigungselemente 7a,7b,7c,7d, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit nur
die ersten Befestigungselemente eine Figurbezeichnung aufweisen. Durch die Ausformung
eines Langloches 10 innerhalb der Innenseite 3 der Mantelfläche 2, kann die Breite
des Überlappungsbereichs 6 und damit der Innendurchmesser der Mantelfläche 2 genau
vorgegeben werden.
[0019] Gleiches ist in der Fig. 5 dargestellt, in dem Schrauben als Befestigungsmittel 7a,7b,7c,7d
ebenfalls verwendet werden, wobei eine entsprechende Zusatzleiste einen gleichmäßigen
Anpressdruck der Mantelfläche 2 im Überlappungsbereich 6 gewährleistet. Aus Gründen
der Übersichtlichkeit sind die ersten Befestigungselemente 7a,7b,7c,7d mit einer Figurbezeichnung
versehen.
[0020] Die Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht des Wicklungskörpers 1 mit zwei Halteelementen
4a, 4b und vier Befestigungselementen 7a,7b,7c,7d. Die Befestigungselemente 7a,7b,7c,7d
sind scharnierartig ausgeformt und können eine stabile und dennoch reversible Verbindung
bezogen auf die Halteelemente 4a,4b gewährleisten.
[0021] Die Fig. 7 zeigt eine perspektivische Teilansicht des Überlappungsbereichs 6 mit
zwei Befestigungselementen 7a,7b und zwei Halteelementen 4a, 4b. Die Befestigungselemente
7a,7b sind so ausgeformt, dass sie einen entsprechenden Mindestabstand zwischen den
Halteelementen 4a, 4b gewährleisten. Insbesondere durch die scharnierartige Ausformung
der Befestigungselemente 7a,7b ist es möglich, nach dem Herstellungsprozess die Befestigungselemente
7a,7b schnell und einfach zu entfernen und somit die Mantelfläche 2 aus dem Innenraum
der hergestellten Spule zu entnehmen.
[0022] Die Fig. 8 ist eine perspektivische Teilansicht des Überlappungsbereichs mit Schrauben
als Befestigungselemente 7a,7b,7c,7d. Durch die Verwendung eines schräg laufenden
Langloches 10 ist die Möglichkeit gegeben, den Überlappungsbereich 6 in einem sehr
kleinen Wertebereich sehr exakt zu verändern.
1. Wicklungskörper (1) mit einer Mantelfläche (2) zur Herstellung einer Spulenwicklung,
wobei auf einer Innenseite (3) der Mantelfläche (2) ein Halteelement (4a, 4b) angeordnet
ist und, wobei eine Überlappung von Endkanten (5a, 5b) in einem Überlappungsbereich
(6) mit einem Befestigungselement (7a, 7b, 7c, 7d) in Bezug auf das Halteelement (4a,
4b) fixierbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Wicklungskörper (1) ein Zusatzelement (8a, 8b, 8c, 8d) aufweist, welches in den
Überlappungsbereich (6) der Innenseite (3) der Mantelfläche (2) reversibel integrierbar
ist, wodurch der Durchmesser der Mantelfläche (2) durch die Überlappung von Endkanten
(5a, 5b) der Mantelfläche (2) durch die Abmessungen des Zusatzelementes vorgebbar
ist, wobei das Zusatzelement (8a, 8b, 8c, 8d) mindestens eine Halterung (9a, 9b) für
mindestens eine Endkante (5a, 5b) der Mantelfläche (2) im Überlappungsbereich (6)
aufweist und wobei das Zusatzelement (8a,8b,8c,8d) mittels des Befestigungselements
(7a,7b,7c,7d) an dem Haltelement (4a,4b) fixierbar ist.
2. Wicklungskörper (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Halteelemente (4a, 4b) und/oder Befestigungselemente (7a, 7b, 7c,
7d) und/oder Zusatzelemente (8a, 8b, 8c, 8d) im Überlappungsbereich (6) der Innenseite
(3) der Mantelfläche (2) angeordnet sind.
3. Wicklungskörper (2) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenseite (3) der Mantelfläche (2) Markierungen zur Anbringung des Halteelementes
(4a, 4b) und/oder zur Festlegung des Durchmessers mittels des Befestigungselementes
(7a, 7b, 7c, 7d) und/oder des Zusatzelementes (8a, 8b, 8c, 8d) aufgebracht sind.
4. Wicklungskörper (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzelement (8a, 8b, 8c, 8d) einen Kunststoff und/oder ein Metall umfasst.
1. Winding body (1) having a lateral surface (2) for producing a coil winding, wherein
a retaining element (4a, 4b) is arranged on an inner side (3) of the lateral surface
(2), and wherein an overlap of end edges (5a, 5b) is fixable with regard to the retaining
element (4a, 4b) by way of a fastening element (7a, 7b, 7c, 7d) in an overlap region
(6),
characterized in that
the winding body (1) has an auxiliary element (8a, 8b, 8c, 8d) which is able to be
integrated reversibly into the overlap region (6) of the inner side (3) of the lateral
surface (2), with the result that the diameter of the lateral surface (2) is predefinable
by the overlap of end edges (5a, 5b) of the lateral surface (2) as a result of the
dimensions of the auxiliary element, wherein the auxiliary element (8a, 8b, 8c, 8d)
has at least one holder (9a, 9b) for at least one end edge (5a, 5b) of the lateral
surface (2) in the overlap region (6), and wherein the auxiliary element (8a, 8b,
8c, 8d) is fixable to the retaining element (4a, 4b) by means of the fastening element
(7a, 7b, 7c, 7d).
2. Winding body (1) according to Claim 1,
characterized in that
at least two retaining elements (4a, 4b) and/or fastening elements (7a, 7b, 7c, 7d)
and/or auxiliary elements (8a, 8b, 8c, 8d) are arranged in the overlap region (6)
of the inner side (3) of the lateral surface (2).
3. Winding body (1) according to Claim 1,
characterized in that
markings for applying the retaining element (4a, 4b) and/or for defining the diameter
by means of the fastening element (7a, 7b, 7c, 7d) and/or the auxiliary element (8a,
8b, 8c, 8d) are applied to the inner side (3) of the lateral surface (2).
4. Winding body (1) according to one of Claims 1 to 3,
characterized in that
the auxiliary element (8a, 8b, 8c, 8d) comprises a plastics material and/or a metal.
1. Corps (1) d'enroulement, comprenant une surface (2) latérale pour produire un enroulement
de bobine, dans lequel, sur une face (3) intérieure de la surface (2) latérale, est
disposé un élément (4a, 4b) de maintien, et dans lequel un chevauchement de bords
(5a, 5b) d'extrémité peut, dans une région (6) de chevauchement, être immobilisé par
un élément (7a, 7b, 7c, 7d) de fixation, par rapport à l'élément (4a, 4b) de maintien,
caractérisé en ce que
le corps (1) d'enroulement a un élément (8a, 8b, 8c, 8d) supplémentaire, qui peut
être intégré, d'une manière réversible, dans la région (6) de chevauchement, à la
face (3) intérieure de la surface (2) latérale, grâce à quoi le diamètre de la surface
(2) latérale peut, par le chevauchement des bords (5a, 5b) d'extrémité de la surface
(2) latérale, être prescrit par les dimensions de l'élément supplémentaire, l'élément
(8a, 8b, 8c, 8d) supplémentaire ayant, dans la région (6) de chevauchement, au moins
une fixation (9a, 9b) d'au moins un bord (5a, 5b) d'extrémité de la surface (2) latérale,
et l'élément (8a, 8b, 8c, 8d) supplémentaire pouvant, au moyen de l'élément (7a, 7b,
7c, 7d) de fixation, être immobilisé sur l'élément (4a, 4b) de maintien.
2. Corps (1) d'enroulement suivant la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
au moins deux éléments (4a, 4b) de maintien et/ou éléments (7a, 7b, 7c, 7d) de fixation
et/ou éléments (8a, 8b, 8c, 8d) supplémentaires sont disposés dans la région (6) de
chevauchement de la face (3) intérieure de la surface (2) latérale.
3. Corps (1) d'enroulement suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que,
sur la face (3) intérieure de la surface (2) latérale, sont apposés des repères pour
mettre l'élément (4a, 4b) de maintien et/ou pour fixer le diamètre au moyen de l'élément
(7a, 7b, 7c, 7d) de fixation et/ou de l'élément (8a, 8b, 8c, 8d) supplémentaire.
4. Corps (1) d'enroulement suivant l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
l'élément (8a, 8b, 8c, 8d) supplémentaire comprend une matière plastique et/ou un
métal.
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