[0001] Die Erfindung betrifft eine Banderole umfassend ein Bandelement, z.B. ein streifenförmiges
und/oder formgestanztes Bandelement , das um eine zu kennzeichnende Ware herumlegbar
ist, wobei das Bandelement zwei Enden aufweist, die aneinander befestigbar sind, so
dass ein geschlossener Ring ausbildbar ist, der die Ware umgibt.
[0002] Solche Banderolen sind im Stand der Technik bekannt, z.B. aus dem Dokument
DE 1617454U. Die Banderolen dienen dazu, dem Verbraucher eine Information darzubringen, z.B.
über die damit gekennzeichnete Ware, über den Hersteller oder sonstige werbende Hinweise.
Auch können solche Banderolen als reine Verzierung oder Schmuck einer Ware verwendet
werden. Mit solchen Banderolen können auch mehrere Waren, z.B. gleichartige Waren
gebündelt werden.
[0003] Um Banderolen dieser Art an einer Ware anzubringen ist es bekannt, das Bandelement
um eine Ware herumzulegen und die zwei Enden des Bandelementes aneinander zu befestigen.
Dies wird z.B. mit einem separaten Klebestreifen erreicht, der über die aufeinander
liegenden Enden geklebt wird oder die beiden Ende werden formschlüssig aneinander
befestigt, z.B. durch eine Steckverbindung.
[0004] Beide Befestigungsarten sind nachteilig. So muss bei einer Befestigung mit einem
Klebestreifen ein Verkäufer die um die Ware herum gelegte Banderole mit einer
[0005] Hand fixieren und mit der anderen Hand einen Klebestreifen von einem Spender abziehen
und an den Enden befestigen. Bei Steckverbindungen hingegen müssen die beiden Enden
genau ineinander gefügt werden, damit die Informationsbanderole hält. Beide Befestigungsarten
sind besonders dann nachteilig, wenn eine Vielzahl von Waren in kurzer Zeit mit solchen
Banderolen versehen werden soll.
[0006] Es ist somit die Aufgabe der Erfindung eine Banderole der eingangs genannten Art
bereit zu stellen, die einfacher zu handhaben ist und dabei technisch einfach herzustellen
ist.
[0007] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass eine Seite, insbesondere die Unterseite eines
der beiden Enden klebend ausgebildet ist.
[0008] Durch die klebende Ausführung einer Seite, z.B. der Unterseite eines der beiden Enden
entfällt das Ineinanderfügen von Steckverbindungen sowie auch das Bereitstellen eines
separaten Klebestreifens. Das Ende mit der klebenden Seite, insbesondere Unterseite
kann nach dem Herumlegen um eine Ware auf einfache Weise direkt auf einer Seite, insbesondere
Oberseite oder alternativ auch der Unterseite des anderen Endes des Bandelementes
befestigt werden.
[0009] Zur Herstellung einer solchen Banderole kann z.B. eine klebende Schicht oder Gummierung
auf der genannten Seite / Unterseite angebracht werden nach der Herstellung des Bandelementes
an sich, das z.B. als ein bedrucktes oder auch unbedrucktes Druckereierzeugnis, insbesondere
ein in eine gewünschte Streifen- bzw. Bandform geschnittenes und/oder gestanztes Druckereierzeugnis
ausgebildet sein kann.
[0010] In einer bevorzugten Ausführung kann es vorgesehen sein, die klebende Seite, insbesondere
Unterseite des besagten Endes so auszubilden, dass dieses eine Ende wenigstens eine
Öffnung, insbesondere wenigstens eine Ausstanzung oder wenigstens einen Ausschnitt
aufweist und diese wenigstens eine Öffnung auf der anderen Seite, insbesondere der
Oberseite des Bandelementes mit einem Aufkleber überklebt ist, dessen klebende Seite,
insbesondere Unterseite durch die wenigstens Öffnung hindurchwirkt.
[0011] Diese Art der Ausführung ist besonders einfach herzustellen, da das Bandelement auf
übliche Weise hergestellt werden kann, z.B. durch Drucken, Stanzen und/oder Schneiden.
Nach Fertigstellung kann sodann ein Aufkleber über der wenigstens einen Öffnung herüber
geklebt werden. Dabei überdeckt der Aufkleber bevorzugt die wenigstens eine Öffnung
vollständig, klebt also auf deren Randbereich auf einer Seite, insbesondere der Oberseite
des Bandelements. Im Bereich der freien Öffnung wirkt die untere Klebeseite des Aufklebers
wie eine klebende Seite / Unterseite des Bandelements.
[0012] Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn der Aufkleber durch eine transparente oder
opake Klebefolie ausgebildet ist. Eine solche transparente oder opake Klebefolie bewirkt,
dass die Seite, z.B. Oberseite des beklebten Endes durch die wenigstens eine Öffnung
des Endes, welches die Klebefolie aufweist, optisch hindurchwirken kann.
[0013] Dies kann z.B. ausgenutzt werden, um die wenigstens eine Öffnung optisch kontrastschwach
erscheinen zu lassen, z.B. wenn die Oberseiten der beiden Enden eine gleiche farbliche
Gestaltung aufweisen.
[0014] Als Oberseite kann insbesondere die Seite einer Banderole verstanden werden, die
dem Auge eines Verbrauchers zugewandt ist. Diese Oberseite kann unbedruckt sein oder
aber einem Verbraucher eine wie auch immer geartete Information zukommen lassen, z.B.
durch eine Bedruckung oder sonstigen Informationsauftrag. Die Unterseite kann z.B.
die Seite sein, die einer Ware zugewandt ist, um welche die Banderole herumgelegt
werden kann oder herumgelegt ist. Diese Seite kann z.B. keinerlei Information tragen.
Es kann sich bevorzugt um diejenige Seite handeln, welche mit der klebenden Seite
des Aufklebers übereinstimmt.
[0015] In einer Ausführung kann es auch vorgesehen sein, dass die Seite, insbesondere Oberseite
des Bandelements im Bereich des Endes, welches die wenigstens eine Öffnung und die
Klebefolie aufweist, eine andere Gestaltung, insbesondere eine andere farbliche Gestaltung
oder Druckgestaltung aufweist als das andere zu beklebende Ende, insbesondere so,
dass bei geschlossenem Bandelement die Oberfläche des anderen dann beklebten Endes
durch die wenigstens eine Öffnung hindurch und durch die transparente oder opake Klebefolie
hindurch einen optischen Kontrast erzeugt.
[0016] Durch unterschiedliche Gestaltungen der Enden tritt somit die wenigstens eine Öffnung
optisch hervor, was weiterhin, z.B. werblich genutzt werden kann.
[0017] Dafür kann es z.B. vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Öffnung die Kontur eines
Schriftzugs, Buchstabens, Piktogramms, eines Logos oder einer Warenmarke nachbildet.
[0018] Beispielsweise kann die wenigstens eine Öffnung in der Art eines "Scherenschnitts"
ausgebildet sein, der kontraststark hervortritt, insbesondere wenn z.B. die Umgebung
der wenigstens einen Öffnung weiß gestaltet ist und das andere Ende des Informationsträgers
eine oberflächige schwarze Farbe aufweist oder umgekehrt. In diesem Fall wird die
Kontur der Öffnung mit maximalem Kontrast hervortreten und kann z.B. zur Information
beitragen, die durch den Informationsträger übermittelt wird oder sogar dessen einzige
Information darstellen. Hier sind beliebige unterschiedliche Gestaltungen der beiden
Enden hinsichtlich Farbe oder Oberflächendesign möglich.
[0019] Im einfachsten Fall kann die Öffnung in der Form z.B. kreisförmig, rechteckig der
oval sein, insbesondere somit einer geometrischen Grundform entsprechen.
[0020] Bei allen Ausführungen kann das bevorzugt streifenförmige Bandelement z.B. als ein
Druckereierzeugnis gebildet sein, z.B. als Papier, Pappe, Folie, Verbundlaminat etc.,
insbesondere mit für diese Materialien üblichen Stärken oder Flächengewichten.
[0021] Um das Bandelement streifenförmig zu gestalten und somit ein einfaches Herumlegen
des Bandelements um eine oder mehrere Waren zu ermöglichen kann dieses z.B. eine Länge
aufweisen, die wenigstens 3 mal bevorzugt wenigstens 5 mal größer ist als dessen Breite.
Die Dicke eines solchen Bandelements ist üblicherweise so wie bei kartonartigen, papierartigen
oder sonstigen Bögen üblich, insbesondere somit kleiner als 1 mm, bevorzugt kleiner
0.5 mm oder noch wesentlich dünner, insbesondere wenn ein solches Bandelement aus
Papierbögen hergestellt ist.
[0022] Die Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Banderolen erschließt auch die besonders
bevorzugte Möglichkeit, aus einzelnen Banderolen einen Banderolenblock zu bilden bei
dem wenigstens zwei Banderolen, bevorzugt eine Vielzahl solcher Banderolen zu einem
Block übereinander gestapelt sind, wobei die an dem einen Ende angeordnete klebende
Seite, insbesondere Unterseite jeder einzelnen Banderole mit Ausnahme der untersten
mit der anderen Seite, insbesondere Oberseite des gleichen Endes der darunter befindlichen
Banderole lösbar klebend verbunden ist.
[0023] Ein solcher Block ist durch Verkaufspersonal leicht zu handhaben und bildet einen
Vorrat von Banderolen, die bis zur Benutzung in Form bleiben und besonders im Lebensmittelbereich
hygienisch bleiben. Hierzu kann es auch allgemein vorgesehen sein, bei der klebenden
Seite / Unterseite bzw. dem Aufkleber einen lebensmittelverträglichen Klebstoff zu
verwenden.
[0024] Bei der Ausführung mit Aufklebern bzw. Klebefolien ist es besonders vorteilhaft,
dass die sehr glatte Oberseite eines solchen Aufklebers oder einer solchen Klebefolie
diejenige Fläche bildet, auf der die klebende Unterseite einer darüber liegenden Informationsbanderole
angeordnet ist. Somit lässt sich von einem Block jede einzelne Informationsbanderole
zerstörungsfrei abziehen und sodann verwenden, insbesondere ohne dass zum Schutz der
klebenden Seite eines Aufklebers eine separate Schutzfolie, insbesondere Silikonfolie
eingesetzt werden muss. Bei einem erfindungsgemäßen Block kann ein solcher zusätzlicher
Schutz entfallen. Banderolen reissen selbst dann nicht ein, wenn deren Bandelement
aus dünnem Papier hergestellt ist, da die Kraftbelastung beim Abziehen vom Block in
einen reissfesten Aufkleber, insbesondere eine reissfeste Klebefolie eingeleitet wird.
[0025] Erst durch das Abziehen einer Banderole von dem Block wird die klebende Unterseite
frei zugänglich, kann somit bis zur unmittelbaren Verwendung keine Schmutzpartikel
ansammeln, so dass gerade diese Ausführung eines solchen Blocks im Lebensmittelbereich
bevorzugt ist.
[0026] Bei allen Ausführungsformen kann es vorgesehen sein, dass der Kleber des Aufklebers
nur leicht klebend gewählt ist, was bevorzugt bedeuten kann, dass nach einem Verkleben
eines Banderolenendes auf einem Klebegrund, insbesondere auf einer Seite des anderen
Endes der Aufkleber nachträglich wieder vom Klebegrund gelöst werden kann, insbesondere
so, dass hierbei keinerlei Zerstörung des Aufklebers oder der Banderole erfolgt.
[0027] In einer anderen Ausführung ist es auch möglich, dass der Kleber stark klebend gewählt
ist, was bevorzugt bedeuten kann, dass nach einem Verkleben eines Banderolenendes
auf einem Klebegrund, insbesondere auf einer Seite des anderen Endes der Aufkleber
nachträglich nicht wieder vom Klebegrund gelöst werden kann oder zumindest nicht ohne
eine Zerstörung des Aufklebers oder zumindest eines Teils der Banderole gelöst werden
kann. In einem solchen Fall kann eine Banderole auch als ein Sicherheitselement eingesetzt
werden, das bei einer Zerstörung die Öffnung oder Nutzung einer zuvor umschlossenen
Ware kennzeichnen kann.
[0028] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind nachfolgend beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine Banderole in Aufsicht auf die Oberseite
- Figur 2:
- dieselbe Banderole in Aufsicht auf die Unterseite
- Figur 3:
- eine Banderole mit einer als Markenlogo ausgebildeten Öffnung und farblich abgesetztem
Ende
- Figur 4:
- einen Block aus einer Vielzahl übereinander angeordneter Banderolen.
[0029] Die Figur 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Banderole, die
ein streifenförmiges Bandelement 1 umfasst, das z.B. als Druckereierzeugnis ausgebildet
sein kann und eine hier nicht weiter dargestellte Information trägt oder sogar völlig
informationslos ist. In diesem Beispiel kann das Bandelement 1 aus bedrucktem oder
unbedrucktem Papier hergestellt sein, das in einen Streifen geschnitten ist, dessen
Länge deutlich größer ist als dessen Breite.
[0030] Bei dieser Ausführung ist am linksseitigen Ende 1a eine Öffnung 2 vorgesehen, die
durch die Materialstärke des Bandelements vollständig hindurchreicht, also z.B. ausgeschnitten
oder ausgestanzt ist. Hier ist die Öffnung 2 kreisrund ausgeführt, es sind aber auch
andere beliebige Formen möglich. Die Öffnung 2 ist von der Oberseite des Bandelements
1 mit einer transparenten Klebefolie 3 überklebt, die die Öffnung 2 vollständig überdeckt,
sowie auch den Randbereich allseitig um die Öffnung 2 herum. Durch die Öffnung 2 hindurch
wirkt somit die klebende Unterseite der Klebefolie 3 auf der Unterseite des Bandelements
1.
[0031] Die Figur 2 zeigt die Unterseite des Bandelements 1 in Aufsicht. Die Klebefolie 3
ist hier gestrichelt dargestellt, da deren Rand in der Unteransicht nicht sichtbar
ist. Es ergibt sich somit auf der Unterseite des Bandelements 1 ein Klebepunkt 3a
in der Form der Öffnung 2. Diese somit klebende Unterseite des Bandelements 1 kann
am anderen Ende 1 b des Bandelements 1 festgeklebt werden, nachdem das Bandelement
1 um eine Ware herumgelegt wurde und einen Ring bildet.
[0032] Die Figur 3 zeigt in einer Abwandlung eine als Markendarstellung ausgebildete Öffnung
2, hier symbolisiert durch den Buchstaben "M". Natürlich kann die Öffnung hier jede
Form der speziellen Marke eines Herstellers bzw. des Produktes aufweisen. Die Klebefolie
3 ist wiederum transparent oder opak ausgeführt und das Ende 1 a des Bandelements
1 weist eine andere - hier nicht schraffiert symbolisierte - Gestaltung auf, als das
andere Ende 1 b, dessen Gestaltung durch eine Schraffierung symbolisiert ist. Wird
nun das Ende 1 a auf das Ende 1 b geklebt, so wirkt dessen Gestaltung durch die als
Markenlogo gestaltete Öffnung 2 hindurch und erzeugt einen optisch gut wahrnehmbaren
Kontrast zur Oberfläche des Endes 1a. Die Öffnung nimmt hier somit zwei Funktionen
ein, einmal klebende und einmal informierende Funktion.
[0033] Natürlich können allgemein auch mehrere Öffnungen 2 vorgesehen sein, z.B. mehrere
buchstabenförmige Öffnungen, die einen Schriftzug bzw. ein Wort bilden und die alle
gleichzeitig mit einem Aufkleber oder einer Klebefolie überklebt sind. Auch kann jede
von mehreren Öffnungen mit einem eigenen Aufkleber bzw. einer eigenen Klebefolie überklebt
sein.
[0034] Die Figur 4 zeigt einen Block 4 der aus einer Vielzahl übereinander angeordneter
Bandelemente 1 gebildet ist. Diese sind hier zwar in der Figur zu besseren Erkennbarkeit
versetzt dargestellt, der Block 4 weist hingegen unversetzt übereinander angeordnete
Bandelemente 1 auf.
[0035] Die Klebefläche 3a auf der Unterseite jedes Bandelements 1 liegt dabei klebend auf
der Oberseite des Aufklebers 3 so dass jedes einzelne Bandelement 1 bzw. jede Banderole
von oben beginnend zerstörungsfrei vom Block 4 abgezogen werden kann. Es kann vorgesehen
sein, dass unter dem untersten Bandelement 1 eine Schutzfolie ohne weitere Funktion
angeordnet ist, um dessen klebende Unterseite 3a zu schützen.
[0036] Bei der erfindungsgemäßen Ausführung können solche Schutzfolien bei den übrigen Banderolen
entfallen, da hier jede Klebefläche durch die nichtklebende Oberfläche des Aufklebers
der darunter liegenden Banderole geschützt ist.
1. Banderole umfassend ein Bandelement (1), insbesondere ein streifenförmiges und/oder
formgestanztes Bandelement (1), das um eine zu kennzeichnende Ware herumlegbar ist,
wobei das Bandelement (1) zwei Enden (1 a, 1 b) aufweist, die aneinander befestigbar
sind, so dass ein geschlossener Ring ausbildbar ist, der die Ware umgibt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seite, insbesondere die Unterseite wenigstens eines der beiden Enden (1a) klebend
ausgebildet ist.
2. Banderole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Enden (1a) wenigstens eine Öffnung (2), insbesondere wenigstens eine Ausstanzung
oder wenigstens einen Ausschnitt aufweist und diese wenigstens eine Öffnung (2) auf
der anderen Seite, insbesondere der Oberseite des Bandelements (1) mit einem Aufkleber
(3) überklebt ist, dessen klebende Seite/Unterseite durch die wenigstens eine Öffnung
(2) hindurchwirkt.
3. Banderole nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufkleber (3) durch eine transparente oder opake Klebefolie (3) ausgebildet ist.
4. Banderole nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der Kleber des Aufklebers
a. leicht haftend gewählt ist, insbesondere derart, dass der Aufkleber von einem Klebegrund
zerstörungsfrei lösbar ist oder
b. stark haftend gewählt ist, insbesondere derart, dass der Aufkleber von einem Klebegrund
nur unter Zerstörung des Aufklebers oder zumindest eines Teils der Banderole lösbar
ist.
5. Banderole nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Bandelementes (1) im Bereich des Endes (1 a), welches die wenigstens
eine Öffnung (2) aufweist, eine andere Gestaltung, insbesondere eine andere farbliche
Gestaltung oder Druckgestaltung aufweist als das andere Ende (1b), insbesondere so,
dass bei einem zu einem Ring geschlossenem Bandelement die Oberfläche des anderen
Endes (1 b) durch die wenigstens eine Öffnung (2) hindurch einen optischen Kontrast
erzeugt.
6. Banderole nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Öffnung (2) die Kontur eines Schriftzugs, Buchstaben, eines Logos,
Piktogramms oder einer Warenmarke nachbildet.
7. Banderole nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandelement (1) aus einem bedruckten oder unbedruckten Druckereierzeugnis, insbesondere
einem in eine gewünschte Streifenform geschnittenes oder gestanztes Druckereierzeugnis
gebildet ist.
8. Banderole nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bandelement (1) eine Länge aufweist, die wenigstens 3 mal bevorzugt wenigstens
5 mal größer ist als dessen Breite.
9. Banderolenblock (4) umfassend eine Vielzahl von Banderolen nach einem der vorherigen
Ansprüche, die zu einem Block (4) übereinander gestapelt sind, wobei die an dem einen
Ende (1a) angeordnete klebende Seite, insbesondere Unterseite jeder einzelnen Banderole
mit Ausnahme der untersten mit der anderen Seite, insbesondere Oberseite des gleichen
Endes (1 a) der darunter befindlichen Banderole lösbar klebend befestigt ist.
10. Banderolenblock nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht klebende Seite des Aufklebers einer Banderole, insbesondere ohne Zwischenfügung
einer Schutzfolie, eine Schutzfläche bildet für die klebende, durch eine Öffnung hindurchwirkende
Seite eines Aufklebers auf der Öffnung an einem Ende der darüber befindlichen Banderole.