Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Dichtelement für einen Staubsauger zur Abdichtung
zwischen einem ersten und einem zweiten Staubsaugerelement, wobei das zweite Staubsaugerelement
zum ersten relativ bewegbar ist, das Dichtelement eine Fixiereinheit zur Befestigung
an dem ersten Staubsaugerelement aufweist, an der Fixiereinheit eine Dichtlippe mit
einer Dichtfläche zur Abdichtung bewegbar angeordnet ist, und an der Dichtlippe eine
Innenwulst angeordnet ist.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Beispielsweise ist aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift
DE 20 2009 006 370 U1 ein Staubsauger mit einer nutförmigen Dichtung zur Abdichtung eines Staubsaugerraumes
bekannt. Die nutförmige Dichtung ist an einem ersten Gehäuseteil angebracht und weist
einen Nutgrundelement sowie zwei an dem Nutgrundelement angeordnete Nutwandelemente
auf. An der Dichtung ist zudem eine Dichtlippe an dem Nutgrundelement angeordnet.
[0003] Die japanische Offenlegungsschrift
JP 06-133901 A offenbart ebenfalls eine Dichtung für einen Staubsauger. Die Dichtung ist zwischen
einem Staubsaugerkörper und einem Deckel angeordnet und weist eine Dichtlippe auf,
an deren Ende eine Wulst angeformt ist.
[0004] Weiter ist aus der japanischen Offenlegungsschrift
JP 08-196483 A eine Stoßleiste für einen Staubsauger bekannt, die auch als Dichtung wirkt. Die Stoßleiste
ist zwischen den Berührungsflächen des Staubsaugerunterteils und einer Wand der Staubbox
Staubbehälters angeordnet, wobei die Stoßleiste Unterteil und Staubbox abdichtet.
Hierzu weist die Stoßleiste einen Dichtungsteil auf, an dem eine Dichtlippe mit einer
Dichtfläche und einer Innenwulst angeordnet ist. Die Stoßleiste weist zusätzlich zum
inneren Dichtungsteil ein äußeres Stoßfängerteil auf, dieses befindet sich jedoch
nicht in direktem Kontakt mit der Dichtlippe, ist also nicht an derselben angeordnet.
Die Anordnung der Innenwulst an der Dichtlippe gewährleistet eine gute Abdichtung
auch bei Unterdruck im Saugraum.
Der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gegenüber dem Stand der Technik verbessertes
Dichtelement bereitzustellen. Insbesondere soll das verbesserte Dichtelement jederzeit
während eines Staubsaugerbetriebs eine zuverlässige Dichtwirkung sicherstellen. Weiter
soll die Dichtwirkung auch bei Störfällen sichergestellt werden. Schließlich soll
die Stabilität der Dichtung erhöht werden.
Erfindungsgemäße Lösung
[0006] Die Bezugszeichen in sämtlichen Ansprüchen haben keine einschränkende Wirkung, sondern
sollen lediglich deren Lesbarkeit verbessern.
[0007] Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt durch ein Dichtelement mit den Merkmalen
des Anspruchs 1.
[0008] Durch das erfindungsgemäße Dichtelement kann ein Staubsaugerraum eines Staubsaugers,
der durch das erste und das zweite Staubsaugerelement gebildet wird und in dem während
des Staubsaugerbetriebs ein Unter- oder Überdruck herrscht, abgedichtet werden. Besonders
eignet sich das erfindungsgemäße Dichtelement zur Abdichtung eines Staubsaugerraums,
in dem während des Staubsaugerbetriebs Unterdrucks herrscht. Durch das Dichtelement
kann der Staubsaugerraum so abgedichtet werden, dass der Unterdruck in dem Staubsaugerraum
erhalten bleibt, und keine Leckagen entstehen können.
[0009] Die Dichtwirkung des Dichtelements ist durch die Dichtfläche der Dichtlippe erreichbar.
Hierzu kann die Dichtfläche in einer Betriebslage von dem zweiten Staubsaugerelement
berührt werden. Die Betriebslage ist die Lage, die das zweite Stattbsaugerelement
während eines störungsfreien Staubsaugerbetriebs bezüglich des Dichtelements einnimmt.
Das Erreichen der Betriebslage kann durch die bewegbar an der Fixiereinheit angeordnete
Dichtlippe ermöglicht werden. Bewegbar meint hier, dass eine Lageänderung der Dichtlippe
relativ zu der Fixiereinheit möglich ist.
[0010] Es ist ein erreichbarer Vorteil der erfindungsgemäßen Außenwulst, dass eine Rückfederungsbewegung
des zweiten Staubsaugerelements nach einem sogenannten Pumpvorgang abgefangen und
somit die Dichtwirkung des Dichtelements erhalten werden kann. Unter einem Pumpvorgang
ist ein Störfall des Staubsaugerbetriebs zu verstehen, bei dem ein Unter- oder Überdruck
in dem aus erstem und zweitem Staubsaugerelement gebildeten Staubsaugerraum zuerst
schlagartig erhöht und anschließen verringert oder zuerst schlagartig verringert und
anschließen erhöht wird. Ein solcher Vorgang kann z.B. durch eine Verstopfung, die
sich wieder löst oder durch ein Ansaugen an weichen Oberflächen und anschließendes
Lösen entstehen, wodurch sich der Unterdruck in dem Staubsaugerraum zuerst schlagartig
erhöhen, und anschließend schlagartig verringern kann. Dieser Vorgang wird nun in
dem folgenden Absatz kurz erläutert.
[0011] Bei einem schlagartigen Erhöhen des Unterdrucks verformt sich das zweite Staubsaugerelement
ausgehend von seiner Betriebslage in Richtung der Innenwulst, und kann bei Erreichen
der Innenwulst von dieser gestützt werden. Hierdurch kann verhindert werden, dass
das zweite Staubsaugerelement so verformt wird, dass es nach innen, also in Richtung
des Unterdrucks fällt, und keinen Kontakt mehr zu der Dichtfläche der Dichtlippe hat.
Wird nun der Unterdruck schlagartig verringert, kann sich das verformte zweite Staubsaugerelement
wieder entspannen, und über die Betriebslage hinaus federn. Diese Federbewegung kann
vorteilhafterweise von der Außenwulst abgestützt werden. Mit anderen Worten kann die
Rückfederung des zweiten Staubsaugerelements vorteilhafterweise von der Außenwulst
begrenzt werden, so dass der Kontakt zwischen dem zweiten Staubsaugerelement und der
Dichtfläche der Dichtlippe sichergestellt werden kann.
[0012] Vorteilhafterweise kann durch die Außenwulst sichergestellt werden, dass die Dichtwirkung
der Dichtlippe nicht verlorengeht, das zweite Staubsaugerelement also jederzeit während
des Staubsaugerbetriebs die Dichtlippe an der Dichtfläche zwischen Innen- und Außenwulst
berührt. Die Erfindung kann sich hierbei besonders für Staubsauger mit einem flexiblen
zweiten Staubsaugerelement eignen, bei dem die Rückfederung besonders ausgeprägt sein
kann. Anders ausgedrückt kann das zweite Staubsaugerelement durch die Erfindung flexibler
gestaltet werden kann, wodurch weitere Vorteile erreichbar sind. So kann z.B. die
Wandstärke des zweiten Staubsaugerelements verringert werden, wodurch vorteilhafterweise
Materialeinsparungen und/oder Verringerungen von Einfallstellen an angrenzende Wände
des zweiten Staubsaugerelements, wie z. B. einer Deckeloberfläche ermöglicht werden
können.
[0013] Es ist ein weiterer erreichbarer Vorteil der erfindungsgemäßen Außenwulst, dass die
Biegesteifigkeit in Längserstreckung des Dichtelements erhöht werden kann. Unter der
Längserstreckung ist dabei die Richtung zu verstehen, entlang der das Dichtelement
das erste und das zweite Staubsaugerelement abdichtet. Durch eine Erhöhung der Biegesteifigkeit
ist vorteilhafterweise erreichbar, dass ein weiches Dichtungsmaterial gewählt werden
kann, das niedrige Schließkräfte ermöglicht, und dennoch eine zuverlässige Betriebslage
des Dichtelements und damit eine zuverlässige Dichtwirkung erzielt werden kann. Unter
einer Schließkraft ist hierbei die Kraft zu verstehen, mit der das zweite Staubsaugerelement
in seiner Betriebslage auf die Dichtlippe drückt.
[0014] Durch die Erfindung kann weiter erreicht werden, dass das Volumen eines Staubsaugerraums,
z. B. das Staubraumvolumen des Staubraums erhöht werden kann, da das erfindungsgemäße
Dichtelement besonders schmal ausgeführt werden kann. Weiter ist durch die Außenwulst
ein Dichtelement erreichbar, das aufgrund seines Querschnitts besonders zuverlässig
hergestellt werden kann. Denn durch die Außenwulst kann verhindert werden, dass Unregelmäßigkeiten
im Herstellungsverfahren zu einer Schädigung der Dichtfläche führen können. So kann
z.B. ein durch Spritzgußverfahren hergestellter Rand eine wellenförmige Kontur aufweisen.
Vorteilhafterweise ist die Dichtfläche von einer solchen Unregelmäßigkeit nicht betroffen,
so dass eine regelmäßige Gestalt der Dichtfläche und somit eine zuverlässige Dichtwirkung
erreichbar ist.
Bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung
[0015] Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen, welche einzeln oder in Kombination miteinander
eingesetzt werden können, sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0016] In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist an der Innen- und/oder Außenwulst
eine der Dichtfläche zugewandte Einführschräge angeordnet. Eine Einführschräge ist
hierbei eine Fläche der Innen- oder Außenwulst, die einen positiven Winkel zu der
Bewegungsrichtung des zweiten Staubsaugerelements aufweist, d.h. einen Winkel, bei
dem die Innen- bzw. Außenwulst in Bewegungsrichtung des zweiten Staubsaugerelements
keine Hinterschneidung aufweist. Unter der Bewegungsrichtung des zweiten Staubsaugerelements
ist die Richtung zu verstehen, in die das zweite Staubsaugerelement bewegt werden
muss, um den aus dem ersten und zweiten Staubsaugerelement zu bildenden Staubsaugerraum
zu schließen, so dass die Dichtfläche der Dichtlippe von dem zweiten Staubsaugerelement
berührt wird. Besonders vorzugsweise berührt die Einführschräge der Innen- und/oder
Außenwulst die Dichtfläche, und bildet besonders vorzugsweise an der Stelle, an der
sie die Dichtfläche berührt mit der Dichtfläche einen Winkel, der 90° übersteigt.
Durch die erfindungsgemäße Einführschräge ist erreichbar, dass das zweite Staubsaugerelement
sicher in einer Ruhelage und/oder in die Betriebslage geführt werden kann. Die Ruhelage
ist die Lage, die das zweite Staubsaugerelement bei ausgeschaltetem Staubsauger bezüglich
des Dichtelements einnimmt. Auch in der Ruhelage berührt das zweite Staubsaugerelement
die Dichtfläche, wodurch eine Dichtwirkung des Dichtelements entstehen kann. Indem
das zweite Staubsaugerelement in die Ruhelage und/oder Betriebslage geführt wird,
können vorteilhafterweise Toleranzen ausgeglichen werden, so dass ein genaues Aneinanderführen
von erstem und zweitem Staubsaugerelement ermöglicht werden kann. Eine erfindungsgemäße
Ausgestaltung des Dichtelements kann hierbei sowohl besonders hohe als auch besonders
geringe Toleranzen ausgleichen. So kann z. B. ein Feinausgleich zwischen erstem und
zweitem Staubsaugerelement erreichbar sein. Die erfindungsgemäße Einführschräge wirkt
besonders effektiv bei einem angeschrägten zweiten Staubsaugerelement.
[0017] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform beträgt die Höhe des Innen- und/oder
Außenwulst zumindest die Hälfte der Breite der Dichtfläche. Unter der Höhe des Innen-
und Außenwulst ist hierbei die Länge der Erstreckung des Innen- und Außenwulst in
Bewegungsrichtung des zweiten Staubsaugerelements zu verstehen. Die Breite der Dichtfläche
entspricht dem Abstand zwischen Innen- und Außenwulst. Durch die erfindungsgemäße
Ausgestaltung der Höhe des Innen- und/oder Außenwulst ist eine materialsparende und
dennoch sichere Halteeigenschaft zur Lagestabilisierung des zweiten Staubsaugerelements
erreichbar. Vorteilhafterweise kann bei Verringerung der Breite der Dichtfläche auch
die Höhe des Innen- und/oder Außenwulst erfindungsgemäß verringert werden, da die
Flexibilität der Dichtlippe bei Verringerung der Breite der Dichtfläche abnimmt.
[0018] Erfindungsgemäß ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Innen- und/oder Außenwulst
aus einem von dem der Dichtlippe abweichenden Material ausgeführt sind. Vorteilhafterweise
ist hierdurch erreichbar, dass das Material der Innen- und/oder Außenwulst hinsichtlich
deren Stützfunktion ausgewählt werden kann, wohingegen das Material der Dichtlippe
hinsichtlich dessen Dichtfunktion ausgewählt werden kann. Ein solches Dichtelement,
das aus verschiedenen Materialien ausgeführt ist, kann z. B. in einem Mehrkomponenten
Spritzgussverfahren hergestellt werden.
[0019] In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist die Dichtlippe C-förmig an der
Fixiereinheit angeordnet. Hierbei wird die C-Form von der Dichtlippe und einem Teil
der Fixiereinheit gebildet. Diese C-Form kann auch als U- oder V-Form bezeichnet werden.
Unter einer Dichtlippe, die c-, u- oder v-förmig angeordnet ist, ist erfindungsgemäß
eine Dichtlippe zu verstehen, die mit der Fixiereinheit einen Winkel bildet, oder
so an ihr angeordnet sein, dass eine runde U- oder C-Form entsteht. Durch eine solche
Dichtlippe ist erreichbar, dass die Bewegung der Dichtlippe nicht über die Materialeigenschaften
bestimmt wird, sondern über die Geometrie der Anordnung der Dichtlippe an der Fixiereinheit.
[0020] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Dichtlippe an ihren beiden
Seiten Verbindungen zu der Fixiereinheit auf. Vorteilhafterweise kann die Dichtlippe
hierdurch bezüglich ihrer seitlichen Stabilität steifer oder verformbarer ausgeführt
werden. Durch die seitliche Stabilität kann die Stärke der Verformung des Dichtelements
aufgrund einer Bewegung des zweiten Staubsaugerelements, z.B. bei einem Pumpvorgang,
bestimmt werden. Besonders vorzugsweise ist die Dichtlippe als Schlauchprofil ausgeführt.
Vorteilhafterweise können durch Schlauchprofile größere Höhentoleranzen abgefangen
werden. Ein Schlauchprofil kann z.B. als sogenanntes Extrusionsprofil hergestellt
werden, wodurch besonders niedrige Herstellungskosten des erfindungsgemäßen Dichtelements
erreichbar sind.
[0021] Die Erfindung weiterbildend ist vorzugsweise vorgesehen, dass das Dichtelement eine
Staubraumdichtung ist. Ein solches Dichtelement kann vorteilhafterweise den Staubraum
eines Staubsaugers, der durch ein Gehäuseunterteil des Staubsaugers als erstes Staubsaugerelement
und einen Deckel als zweites Staubsaugerelement gebildet wird, abdichten. Besonders
vorzugsweise ist das Dichtelement ein ringförmig geschlossenes Element. Vorteilhafterweise
ist hierdurch eine verbesserte Dichtwirkung erreichbar, da das Dichtelement einen
Spalt zwischen erstem und zweitem Staubsaugerelement nahtlos abdichten kann.
[0022] In einer weiteren bevorzugten Ausführung der Erfindung ist die Dichtlippe maximal
bis zu 3 mm, wenigstens jedoch 0,5 mm bewegbar. Eine solche Dichtlippe eignet sich
besonders zur Abdichtung von Staubsaugerräumen, wie z.B. von Staubräumen. Vorteilhafterweise
kann die Dichtwirkung der Dichtlippe verbessert werden, da die Dichtlippe Toleranzen
zwischen dem zweitem Staubsaugerelement und dem Dichtelement in der Betriebslage ausgleichen
kann.
[0023] In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist das Dichtelement aus elastisch
verformbaren Material gefertigt ist. Besonders vorzugsweise ist das Dichtelement aus
Gummi, TPE, Hart- oder Weich-PVC gefertigt. Besonders vorzugsweise weist ein aus elastisch
verformbaren Material gefertigtes Dichtelement ein Dichtlippe auf, die fest mit der
Fixiereinheit verbunden. Dadurch ist eine im Rahmen ihrer elastischen Materialeigenschaften
bewegbare Dichtlippe erreichbar. Weiter kann ein aus elastisch verformbarem Material
gefertigtes Dichtelement den Vorteil haben, dass die Dichtlippe in der Betriebslage
an das zweite Staubsaugerelement drückt, und hierdurch die Dichtwirkung noch weiter
verbessert werden kann.
[0024] Die Erfindung weiterbildend ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Dichtfläche in
einer Betriebslage mit der Unterseite des zweiten Staubsaugerelements korrespondiert.
Vorteilhafterweise kann hierdurch die Dichtwirkung des Dichtelements während des Staubsaugerbetriebs
erhöht werden. Die Unterseite des zweiten Staubsaugerelements kann z.B. in der Betriebslage
flächig an der Dichtfläche der Dichtlippe anliegen.
[0025] Erfindungsgemäß ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Fixiereinheit auf das erste
Staubsaugerelement gesteckt ist. Hierdurch ist eine besonders einfache und schnelle
Montage des Dichtelements erreichbar. Die Erfindung betrifft in gleicher Weise weitere
alternative Befestigungsarten der Fixiereinheit mit dem ersten Staubsaugerelement.
So kann die Fixiereinheit z.B. auch an dem ersten Staubsaugerelement geklebt, geklemmt
oder angespritzt sein.
[0026] Die vorliegende Erfindung ermöglicht mit einfachen konstruktiven und kostengünstigen
Mitteln die Bereitstellung eines Dichtelements, das eine verbesserte Abdichtung bewirken
kann. Insbesondere kann das Dichtelement jederzeit während des Staubsaugerbetriebs
und bei Störfällen eine zuverlässige Dichtwirkung sicherstellen, so dass ein Staubsaugerraum
leckagefrei abgedichtet werden kann.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0027] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden nachfolgend an Hand zweier in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispiele, auf welche die Erfindung jedoch nicht beschränkt
ist, näher beschrieben.
[0028] Es zeigen schematisch:
- Fig. 1
- ein Staubsauger mit einem Dichtelement zur Abdichtung eines Staubraumes in einer perspektivischen
Schnittansicht;
- Fig. 2
- ein Dichtelement gemäß Fig.1 in einer Schnittansicht;
- Fig. 3
- ein Dichtelement in einer perspektivischen Schnittansicht;
- Fig. 4
- ein Dichtelement in Ruhelage bei ausgeschaltetem Staubsauger in einer Schnittansicht;
- Fig. 5
- ein Dichtelement in Betriebslage in einer Schnittansicht;
- Fig. 6
- ein Dichtelement in einer Lage außerhalb der Betriebslage in einer Schnittansicht;
- Fig. 7
- ein Dichtelement in einer Lage außerhalb der Betriebslage in einer Schnittansicht;
und schließlich
- Fig. 8
- eine weitere Ausführungsform des Dichtelement in Betriebslage in einer Schnittansicht.
Ausführliche Beschreibung anhand von zwei Ausführungsbeispielen
[0029] Bei der nachfolgenden Beschreibung zweier bevorzugter Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche oder vergleichbare Komponenten.
[0030] Das erste Ausführungsbeispiel wird im Folgenden an Hand der Fig. 1-7 erläutert. In
Fig. 1 und 2 dargestellt ist ein Staubraum eines Staubsaugers 40, also ein Staubsaugerraum
43, der durch ein Gehäuseunterteil des Staubsaugers als erstes Staubsaugerelement
41 und einen Deckel als zweites Staubsaugerelement 42 gebildet wird. Der Staubsaugerraum
42, in dem während des Staubsaugerbetriebs ein Unterdruck herrsch, wird durch ein
Dichtelement 10 abgedichtet, das eine Staubraumdichtung ist. Das Dichtelement 10 ist
aus Hart-PVC, also aus einem elastisch verformbaren Material gefertigt. Das Dichtelement
10 ist in seiner Längserstreckung entlang des ersten 41 und zweiten Staubsaugerelements
42 geführt, und ist ein ringförmig geschlossenes Element. Das Dichtelement 10 wird
also für einen Staubsauger 40 zur Abdichtung zwischen dem ersten 41 und dem zweiten
Staubsaugerelement 42 eingesetzt, und ist in Fig. 3 zur besseren Darstellung ohne
das erste 41 und das zweite Staubsaugerelement 42 dargestellt. Um den Staubsaugerraum
43 zu öffnen, z. B. um eine Staubabscheideeinheit aus dem Staubraum zu entnehmen,
ist das als Deckel ausgeführte zweite Staubsaugerelement 42 zum ersten Staubsaugerelement
41 relativ bewegbar. Das Dichtelement 10 weist eine Fixiereinheit 20 zur Befestigung
an dem ersten Staubsaugerelement 41 auf, die auf das erste Staubsaugerelement 41 gesteckt
ist. Dadurch kann ein Verlust des Dichtelements 10 vermieden werden, da das zweite
Staubsaugerelement 42 relativ zum ersten 41 bewegbar ist, und somit das Dichtelement
10 nicht immer berührt. Eine solche Situation kann sich z.B. beim Öffnen des Deckels
eines Staubraums ergeben.
[0031] An der Fixiereinheit 20 ist eine Dichtlippe 30 mit einer Dichtfläche 31 zur Abdichtung
bewegbar angeordnet. Die Dichtlippe 30 kann bis zu 3 mm in Richtung der Fixiereinheit
20 bewegt werden, so dass die Dichtlippe 30 maximal bis zu 3 mm, wenigstens jedoch
0,5 mm bewegbar ist. Die Dichtwirkung des Dichtelements 10 wird durch die Dichtfläche
31 der Dichtlippe 30 erreicht, die von dem zweiten Staubsaugerelement 42 berührt wird.
Bei ausgeschaltetem Staubsauger 40 befindet sich das zweite Staubsaugerelement 42
in der in Fig. 4 dargestellten Ruhelage, wobei das zweite Staubsaugerelement 42 die
Dichtfläche 31 berührt. Der Druck in dem Staubsaugerraum 43 entspricht hierbei dem
Umgebungsdruck. Wird nun der Staubsauger 40 eingeschaltet, entsteht in dem Staubsaugerraum
43 ein Unterdruck wodurch der als zweites Staubsaugerelement 42 ausgeführte Deckel
etwas heruntergedrückt wird, da das Dichtelement 10 bereits in der Ruhelage dichtet.
In dieser Situation befindet sich das zweite Staubsaugerelement 42 in seiner Betriebslage,
die in Fig. 5 dargestellt ist. Die Betriebslage ist die Lage, die das zweite Staubsaugerelement
42 während eines störungsfreien Staubsaugerbetriebs bezüglich des Dichtelements 10
einnimmt. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, liegt das zweite Staubsaugerelement 42 in der
Betriebslage flächig an der Dichtfläche 31 der Dichtlippe 30 an, so dass die Dichtfläche
31 in der Betriebslage mit der Unterseite des zweiten Staubsaugerelements 42 korrespondiert.
In der Betriebslage drückt die Dichtlippe 30 auf Grund der elastischen Materialeigenschaft
an das zweite Staubsaugerelement 42, wodurch eine hohe Dichtwirkung erzielt wird.
[0032] An der Dichtlippe 30 ist weiter ein Innenwulst 32 sowie ein Außenwulst 33 angeordnet.
Die Anordnung von Dichtelement 10 und zweitem Staubsaugerelement 42 kann mit einer
Nut-Feder-Verbindung verglichen werden. Die Wirksamkeit dieser Verbindung wird im
Folgenden erläutert. Bei einem schlagartigen Erhöhen des Unterdrucks in dem Staubsaugerraum
43, z. B. einer Verstopfung einer Saugluftführung des Staubsaugers 40 oder beim Ansaugen
an weichen Oberflächen, wird das zweite Staubsaugerelement 42 verformt und in Richtung
des Unterdrucks bewegt. Diese Bewegung des zweiten Staubsaugerelements 42 wird, wie
in Fig. 6 gezeigt, von der Innenwulst 32 begrenzt. Durch die Innenwulst 32 wird also
verhindert, dass das zweite Staubsaugerelement 42 bei einem schlagartigen Erhöhen
des Unterdrucks, nach innen, also in Richtung des Staubsaugerraums 43 fällt. Wird
nach dem schlagartigen Erhöhen des Unterdrucks dieser Unterdruck schlagartig verringert,
z. B. durch Lösen der Verstopfung oder durch Entfernen von der weichen Oberfläche,
entspannt sich das zweite Staubsaugerelement 42 und federt über die Betriebslage hinaus
in Richtung der Außenwulst 33. Diese Rückfederung des zweiten Staubsaugerelements
42 wird, wie in Fig. 7 gezeigt, an der Außenwulst 33 begrenzt. Die Rückfederung des
zweiten Staubsaugerelements 42 wird also von der Außenwulst 33 begrenzt, so dass der
Kontakt zwischen dem zweiten Staubsaugerelement 42 und der Dichtfläche 31 der Dichtlippe
30 jederzeit sichergestellt wird. Durch die Außenwulst 33 wird zudem die Biegesteifigkeit
des Dichtelements 10 in Längserstreckung des Dichtelements 10 erhöht, wodurch ein
weiches Dichtungsmaterial gewählt werden kann, das niedrige Schließkräfte ermöglicht,
und dennoch eine zuverlässige Betriebslage und damit eine zuverlässige Dichtwirkung
ermöglicht.
[0033] An der Innen- 32 und Außenwulst 33 ist eine der Dichtfläche 31 zugewandte Einführschrägen
34 angeordnet. Die Einführschrägen 34 der Innen- 32 und Außenwulst 33 weisen einen
positiven Winkel zu der Bewegungsrichtung 44 des zweiten Staubsaugerelements 42 auf.
Hierbei ist die Bewegungsrichtung 44 die Richtung, in die das zweite Staubsaugerelements
42 bewegt werden muss, um den aus dem ersten 41 und zweiten Staubsaugerelement 42
zu bildenden Staubsaugerraum 43 zu schließen, so dass die Dichtfläche 31 der Dichtlippe
30 von dem zweiten Staubsaugerelement 42 berührt wird. Die Einführschrägen 34 der
Innen- 32 und Außenwulst 33 berühren die Dichtfläche 31, und bilden an der Stelle,
an der sie die Dichtfläche 31 berühren mit der Dichtfläche 31 einen Winkel, der 90°
übersteigt. Durch die Einführschrägen 34 wird das zweite Staubsaugerelement 42 sicher
in die Ruhelage, siehe Fig. 4, und in die Betriebslage, siehe Fig. 5, geführt.
[0034] Um eine materialsparende und dennoch sichere Halteeigenschaft zur Lagestabilisierung
des zweiten Staubsaugerelements 42 zu gewährleisten, beträgt die Höhe 35 des Innen-32
und Außenwulst 33 drei Viertel, also zumindest die Hälfte, der Breite der Dichtfläche
31. Die Innen- 32 und Außenwulst 33 sind aus einem von dem der Dichtlippe 30 abweichenden
Material ausgeführt, wodurch die Stützfunktion der Innen- 32 und Außenwulst 33 verbessert
wird. Das Dichtelement 10, bei dem die Innen- 32 und Außenwulst 33 ein abweichendes
Material aufweisen, wird in einem Mehrkomponenten Spritzgussverfahren hergestellt.
[0035] Die Dichtlippe 30 ist C-förmig an der Fixiereinheit 20 angeordnet. Die C-Form, die
in Fig. 7 durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist, wird hierbei von einem Teil
der Fixiereinheit 20 und der Dichtlippe 30 gebildet. Diese C-förmige Anordnung der
Dichtlippe 30 an der Fixiereinheit 20 kann auch als U- oder V-förmige Anordnung bezeichnet
werden. Dadurch dass die Dichtlippe 30 C-förmig an der Fixiereinheit 20 angeordnet
ist, wird die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Bewegung der Dichtlippe 30 nicht über
die Materialeigenschaft, sondern über die Geometrie der Anordnung der Dichtlippe 30
an der Fixiereinheit 20 bestimmt.
[0036] In einem zweiten Ausführungsbeispiel, dargestellt in Fig. 8, das sich ansonsten nicht
von dem ersten Ausführungsbeispiel unterscheidet, ist die Dichtlippe 30 als Schlauchprofil
ausgeführt, so dass die Dichtlippe 30 an ihren beiden Seiten Verbindungen zu der Fixiereinheit
20 aufweist. Hierdurch wird die seitliche Stabilität der Dichtlippe 30 leicht verringert,
so dass die Dichtlippe 30, die in Fig. 6 und 7 dargestellte Bewegung des zweiten Staubsaugerelements
42 leicht mit verfolgen kann.
[0037] Die vorliegende Erfindung ermöglicht mit einfachen konstruktiven und kostengünstigen
Mitteln die Bereitstellung eines Dichtelements, das eine verbesserte Abdichtung bewirken
kann. Insbesondere kann das Dichtelement jederzeit während des Staubsaugerbetriebs
und bei Störfällen eine zuverlässige Dichtwirkung sicherstellen, so dass ein Staubsaugerraum
leckagefrei abgedichtet werden kann.
[0038] Die in der vorstehenden Beschreibung, den Ansprüchen und den Zeichnungen offenbarten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung
der Erfindung in ihren verschiedenen Ausgestaltungen von Bedeutung sein.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 10
- Dichtelement
- 20
- Fixiereinheit
- 30
- Dichtlippe
- 31
- Dichtfläche
- 32
- Innenwulst
- 33
- Außenwulst
- 34
- Einführschräge
- 35
- Höhe (Innen- und/oder Außenwulst)
- 36
- Breite (Dichtfläche)
- 40
- Staubsauger
- 41
- erstes Staubsaugerelement
- 42
- zweites Staubsaugerelement
- 43
- Staubsaugerraum (nicht Staubraum)
- 44
- Bewegungsrichtung (des zweiten Staubsaugerelements)
1. Dichtelement (10) für einen Staubsauger (40) zur Abdichtung zwischen einem ersten
(41) und einem zweiten Staubsaugerelement (42), wobei das zweite Staubsaugerelement
(42) zum ersten (41) relativ bewegbar ist, das Dichtelement (10) eine Fixiereinheit
(20) zur Befestigung an dem ersten Staubsaugerelement (41) aufweist, an der Fixiereinheit
(20) eine Dichtlippe (30) mit einer Dichtfläche (31) zur Abdichtung bewegbar angeordnet
ist, und an der Dichtlippe (30) eine Innenwulst (32) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Dichtlippe (30) außerdem eine Außenwulst (33) angeordnet ist.
2. Dichtelement (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innen-(32) und/oder Außenwulst (33) eine der Dichtfläche (31) zugewandte Einführschräge
(34) angeordnet ist.
3. Dichtelement (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (35) des Innen- (32) und/oder Außenwulst (33) zumindest die Hälfte der Breite
(36) der Dichtfläche (31) beträgt.
4. Dichtelement (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innen- (32) und/oder Außenwulst (33) aus einem von dem der Dichtlippe (30) abweichenden
Material ausgeführt sind.
5. Dichtelement (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippe (30) C-förmig an der Fixiereinheit (20) angeordnet ist.
6. Dichtelement (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippe (10) an ihren beiden Seiten Verbindungen zu der Fixiereinheit (20)
aufweist.
7. Dichtelement (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (10) eine Staubraumdichtung ist.
8. Dichtelement (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippe (30) maximal bis zu 3 mm, wenigstens jedoch 0,5 mm bewegbar ist.
9. Dichtelement (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (10) aus elastisch verformbaren Material gefertigt ist.
10. Dichtelement (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtfläche (31) in einer Betriebslage mit der Unterseite des zweiten Staubsaugerelements
(42) korrespondiert.
11. Dichtelement (10) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinheit (20) auf das erste Staubsaugerelement (41) gesteckt ist.
1. Sealing element (10) for a vacuum cleaner (40) for sealing purposes between a first
(41) and a second vacuum cleaner element (42), wherein the second vacuum cleaner element
(42) can be moved relative to the first (41), the sealing element (10) has a fixing
unit (20) for fixing to the first vacuum cleaner element (41), a sealing lip (30)
with a sealing surface (31) for sealing purposes is moveably arranged on the fixing
unit (20) and an inner beading (32) is arranged on the sealing lip (30), characterised in that an outer beading (33) is also arranged on the sealing lip (30).
2. Sealing element (10) according to claim 1, characterised in that an inclined insertion surface (34) facing the sealing surface (31) is arranged on
the inner (32) and/or outer beading (33).
3. Sealing element (10) according to claim 1 or 2, characterised in that the height (35) of the inner (32) and/or outer beading (33) amounts to at least half
the width (36) of the sealing surface (31).
4. Sealing element (10) according to one of the preceding claims, characterised in that the inner (32) and/or outer beading (33) are embodied from a material which differs
from that of the sealing lip (30).
5. Sealing element (10) according to one of the preceding claims, characterised in that the sealing lip (30) is arranged in a C-shape on the fixing unit (20).
6. Sealing element (10) according to one of claims 1 to 4, characterised in that the sealing lip (10) has connections to the fixing unit (20) on its two sides.
7. Sealing element (10) according to one of the preceding claims, characterised in that the sealing element (10) is a vacuum zone seal.
8. Sealing element (10) according to one of the preceding claims, characterised in that the sealing lip (30) is moveable by at most up to 3 mm, at least however 0.5 mm.
9. Sealing element (10) according to one of the preceding claims, characterised in that the sealing element (10) is manufactured from an elastically deformable material.
10. Sealing element (10) according to one of the preceding claims, characterised in that in an operating position the sealing surface (31) corresponds to the underside of
the second vacuum cleaner element (42).
11. Sealing element (10) according to one of the preceding claims, characterised in that the fixing unit (20) is pushed onto the first vacuum cleaner element (41).
1. Élément d'étanchéité (10) pour un aspirateur (40), destiné à étanchéifier entre un
premier élément d'aspirateur (41) et un deuxième élément d'aspirateur (42), le deuxième
élément d'aspirateur (42) étant déplaçable par rapport au premier (41), l'élément
d'étanchéité (10) présentant une unité de fixation (20) pour la fixation sur le premier
élément d'aspirateur (41), une lèvre d'étanchéité (30) avec une surface d'étanchéité
(31) destinée à étanchéifier étant disposée de manière déplaçable sur l'unité de fixation
(20), et un bourrelet intérieur (32) étant disposé sur la lèvre d'étanchéité (30),
caractérisé en ce qu'un bourrelet extérieur (33) est en outre disposé sur la lèvre d'étanchéité (30).
2. Élément d'étanchéité (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un biseau d'insertion (34) tourné vers la surface d'étanchéité (31) est disposé sur
le bourrelet intérieur (32) et/ou sur le bourrelet extérieur (33).
3. Élément d'étanchéité (10) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la hauteur (35) du bourrelet intérieur (32) et/ou du bourrelet extérieur (33) est
d'au moins la moitié de la largeur (36) de la surface d'étanchéité (31).
4. Élément d'étanchéité (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bourrelet intérieur (32) et/ou le bourrelet extérieur (33) sont réalisés dans
une matière différente de celle de la lèvre d'étanchéité (30).
5. Élément d'étanchéité (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la lèvre d'étanchéité (30) est disposée en forme de C sur l'unité de fixation (20).
6. Élément d'étanchéité (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la lèvre d'étanchéité (10) présente sur ses deux côtés des liaisons vers l'unité
de fixation (20).
7. Élément d'étanchéité (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité (10) est un joint d'espace à poussière.
8. Élément d'étanchéité (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la lèvre d'étanchéité (30) est déplaçable au maximum jusqu'à 3 mm, cependant au moins
de 0,5 mm.
9. Élément d'étanchéité (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'étanchéité (10) est fabriqué dans une matière élastique déformable.
10. Élément d'étanchéité (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface d'étanchéité (31), dans une position de fonctionnement, correspond avec
le côté inférieur du deuxième élément d'aspirateur (42).
11. Élément d'étanchéité (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de fixation (20) est emboîtée sur le premier élément d'aspirateur (41).