| (19) |
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(11) |
EP 2 494 262 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.07.2014 Patentblatt 2014/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.10.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/065604 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/051127 (05.05.2011 Gazette 2011/18) |
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| (54) |
BELEUCHTUNGSVORRICHTUNG FÜR STRASSEN SOWIE MONTAGEVERFAHREN
LIGHTING DEVICE FOR STREETS AND ASSEMBLY METHOD
DISPOSITIF D'ÉCLAIRAGE ROUTIER ET PROCÉDÉ DE MONTAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
27.10.2009 DE 102009050876
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.09.2012 Patentblatt 2012/36 |
| (73) |
Patentinhaber: Hella KGaA Hueck & Co |
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59552 Lippstadt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KURKOFKA, Waldemar
33378 Rheda-Wiedenbrück (DE)
- PULS, Alfons
59595 Soest (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lohr, Georg |
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Lohr, Jöstingmeier & Partner
Patent- und Rechtsanwälte
Junkersstraße 3 82178 Puchheim 82178 Puchheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 916 468 DE-U1- 9 406 387 US-B2- 7 374 322
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DE-A1-102008 036 020 US-A1- 2009 237 927
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung für Straßen, Wege und dergleichen
mit einem Gehäuse, das beabstandet zu einer zu beleuchtenden Fläche positionierbar
ist zur Aufnahme mindestens eines Leuchtmoduls, das eine Mehrzahl von Leuchteinheiten
enthaltend ein Leuchtelement und ein demselben zugeordnetes Optikelement umfasst,
die an einem Träger befestigt sind, wobei die Mehrzahl von Leuchteinheiten und der
Träger an einem gemeinsamen Modulgehäuse gelagert sind, wobei das Modulgehäuse auf
einer in Lichthauptabstrahlrichtung der Leuchteinheiten zugewandten Seite von einer
Abschlussscheibe abgedeckt ist, wobei das Modulgehäuse Befestigungsmittel zur lösbaren
Befestigung desselben an dem Gehäuse aufweist und wobei an dem Modulgehäuse elektrische
Kontaktierungsmittel vorgesehen sind zur elektrischen Verbindung der Leuchteinheiten
mit einer externen Spannungsquelle.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Montage eines Leuchtmoduls an einem
Gehäuse einer Beleuchtungsvorrichtung.
[0003] Aus der
EP 1 916 468 A1 ist eine Beleuchtungsvorrichtung für Straßen und dergleichen bekannt, die ein Gehäuse
umfasst mit einer Mehrzahl von Leuchtmodulen zur Erzeugung einer vorgegebenen Lichtverteilung.
Die Leuchtmodule bestehen jeweils aus einer Mehrzahl von reihenförmig angeordneten
Leuchteinheiten enthaltend ein LED-Leuchtelement sowie ein denselben zugeordnetes
Optikelement. Die LED-Leuchtelement und Optikelemente sind auf einer gemeinsamen Trägerplatte
befestigt. Die Leuchteinheiten sind zusammen mit dem Träger an einem gemeinsamen Modulgehäuse
gelagert, das in Hauptabstrahlrichtung des Lichtes durch eine glasklare Abschlussscheibe
abgedeckt ist. Das bekannte Modulgehäuse weist seitlich abragende Befestigungsflansche
auf, so dass es durch geeignete Befestigungsmittel wie zum Beispiel Schrauben lösbar
an dem Gehäuse der Befestigungsvorrichtung montierbar ist. Darüber hinaus sind an
dem Modulgehäuse als elektrische Kontaktierungsmittel ein Stecker vorgesehen, der
an einem Stirnbereich des Modulgehäuses angeordnet ist und eine elektrische Verbindung
der Leuchteinheiten zu einer externen Spannungsquelle ermöglicht. Nachteilig an der
bekannten Beleuchtungsvorrichtung ist, dass das Auswechseln eines Lichtmoduls relativ
aufwändig ist, da zum einen die mechanische Befestigung und zum andere die elektrische
Kontaktierung gelöst werden muss.
[0004] DE 10 2008 036 020 beschreibt ein optoelektronisches Modul mit einem Kühlkörper. Auf dem Kühlkörper
ist ein Anschlussträger angeordnet. Der Anschlussträger wird von einer transparent
Abdeckung übergriffen, wobei in dem so gebildeten Gehäuse LEDs und eine Ansteuerelektronik
auf dem Anschlussträger angeordnet sind.
[0005] US 2009237927 A1 beschreibt eine Straßenleuchte mit einem Zentralkörper der auf einem Mastende sitzt.
An dem Zentralkörper sind dem Vorsprünge angeordnet, die jeweils eine Lampe haltern.
[0006] US 7374322 B2 offenbart eine sogenannte dritte Bremsleuchte ("center high mounted stop lamp", kurz
"CHMSL)" Die Bremsleuchte wird mittels einer Rastverbindung an dem Kofferraumdeckel
eines Fahrzeugs mechanisch befestigt. Die elektrische Kontaktierung erfolgt über ein
Kabel an dessen Ende wie üblich ein Steckverbinder angeordnet ist. Das Kabel wird
durch eine Öffnung des Kofferraumdeckels geführt, so dass der Steckverbinder an einen
komplementären Steckverbinder aufgesteckt werden kann. Alternativ kann der Steckverbinder
an dem Bremslichtgehäuse angeformt sein. Dann muss der komplementäre Steckverbinder
entsprechen am Kofferraumdeckel angeordnet sein.
[0007] DE 9406387 U1 offenbart ein Leuchtengehäuse einer Straßenleuchte mit unterschiedlichen Geräteeinsetzen
zu bestücken, die für unterschiedliche Lampenleistungen bzw. unterschiedliche Anzahlen
von Lampen ausgestattet sind. In das Leuchtengehäuse wird dann mit einer Schwenkbewegung
jeweils nur der benötigte Geräteeinsatz eingesetzt.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Beleuchtungsvorrichtung sowie
ein Verfahren zur Montage eines Leuchtmoduls derart anzugeben, dass der Montage- bzw.
Demontageaufwand beim Wechsel eines Leuchtmoduls verringert wird.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung in Verbindung mit dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungs- und Kontaktierungsmittel
derart ausgebildet sind, dass das Leuchtmodul ausschließlich durch eine lineare Bewegung
aus einer Montageposition, in der das Leuchtmodul mechanisch und elektrisch mit dem
Gehäuse verbunden ist, in eine Demontageposition, in der das Leuchtmodul mechanisch
und elektrisch mit dem Gehäuse nicht verbunden ist, bringbar ist und vice versa.
[0010] Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, dass durch eine kombinierte Anordnung
von Befestigungs- und Kontaktierungsmitteln sowohl die elektrische als auch die mechanische
Verbindung allein durch eine lineare Bewegung erzielt wird. Zum Demontieren braucht
das Leuchtmodul lediglich von dem Gehäuse abgezogen werden, ohne dass zusätzlich eine
elektrische Verbindung gelöst werden müsste. Zum Montieren des Leuchtmoduls muss dasselbe
lediglich auf eine Aufnahme des Gehäuses gesetzt werden, wobei nach Abschluss dieser
linearen Bewegung das Leuchtmodul mechanisch haftend und elektrisch kontaktiert an
dem Gehäuse angesetzt ist. Die Montage- bzw. Demontagezeit kann sich hierdurch wesentliche
reduzieren.
[0011] Erfindungsgemäß umfassen die Befestigungsmittel eine Anzahl von Steckelementen und/oder
Rastelementen, wobei entsprechende erste Steckelemente bzw. erste Rastelemente des
Gehäuses mit korrespondierenden zweiten Steckelementen bzw. zweiten Rastelementen
des Modulgehäuses zusammenwirken. Hierdurch kann eine Montage bzw. Demontage des Leu-chtmoduls
lediglich durch eine lineare Steckbewegung erfolgen. Die Haltekraft der Steck- bzw.
Rastelemente ist so groß, dass eine zusätzliche kraftschlüssige Verbindung beispielsweise
durch Schrauben nicht erforderlich ist.
[0012] Die Steckelemente zugleich Kontaktierungsmittel auf, so dass eine funktionelle Verschmelzung
vorliegt. Gleichzeitig kann eine mechanische und elektrische Verbindung erzielt werden.
[0013] Erfindungsgemäß sind die Befestigungsmittel bzw. Kontaktierungsmittel derart ausgebildet,
dass das Leuchtmodul in mindestens zwei Montagepositionen bringbar ist, wobei sich
die Montagepositionen dadurch unterscheiden, dass die Leuchtmodule relativ zu dem
Gehäuse um eine in Hauptabstrahlrichtung weisende Drehachse verdreht angeordnet sind.
Bei einem langgestreckten Gehäuse bzw. Leuchtmodulgehäuse kann es vorgesehen sein,
dass das Leuchtmodul in zwei Montagepositionen ansetzbar ist, wobei es in der einen
Montageposition um 180° verdreht im Vergleich zu der zweiten Montageposition angeordnet
ist. Vorteilhaft können somit gleiche Leuchtmodule in unterschiedlichen Einbaulagen
befestigt werden, so dass bedarfsgerecht unterschiedliche Lichtstrahlcharakteristiken
bzw. Lichtverteilungen erzeugt werden können.
[0014] Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind mindestens vier erste Steckelemente sowie
vier zweite Steckelemente vorgesehen, so dass in Verbindung mit einer elektrischen
Schaltung die Leuchteinheiten des Leuchtmoduls auch bei 180° verdrehter Einbaulage
des Modulgehäuses mit Gleichstrom versorgbar sind. Vorteilhaft kann hierdurch eine
Umschlagfunktion realisiert werden, bei der auf einfache Weise dasselbe Leuchtmodul
in zumindest zwei unterschiedliche Einbaulagen zu dem Gehäuse bringbar ist. In der
elektrischen Schaltung erfolgt eine elektrische Kompensation hinsichtlich der paarweise
örtlich unterschiedlich angeordneten, in den Steckelementen integrierten Kontaktelemente.
[0015] Erfindungsgemäß weist das Gehäuse und/oder das Modulgehäuse Zwangsführungsmittel
auf, so dass insbesondere bei der linearen Montagebewegung des Modulgehäuses relativ
zu dem Gehäuse eine Korrektur der Montagebewegung erfolgen kann, so dass das Modulgehäuse
lagegerecht in die vorgegebene Montageposition bringbar ist.
[0016] Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist das Gehäuse und/oder das Modulgehäuse
mechanische Kodiermittel auf, so dass sichergestellt ist, dass das Modulgehäuse beim
Montieren in die vorgegebene Einbaulage gesetzt wird. Ein fehlerhafter Einbau, der
bei asymmetrischer Lichtabstrahlung des Leuchtmoduls zu einer unerwünschten Lichtverteilung
führen würde, kann hierdurch sicher vermieden werden.
[0017] Zur Lösung ist die Erfindung in Verbindung mit dem Oberbegriff des Patentanspruchs
10 dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmodul ausschließlich durch lineare Bewegung
in die Montageposition verbracht wird, wobei gleichzeitig eine mechanische und elektrische
Verbindung zwischen dem Leuchtmodul und dem Gehäuse hergestellt wird.
[0018] Der besondere Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, dass auf einfache
Weise lediglich durch eine einfache lineare Relativbewegung zwischen dem Modulgehäuse
und dem Gehäuse eine Montage bzw. Demontage desselben gewährleistet ist. Zusätzliche
Maßnahmen zur Kontaktierung bzw. Befestigung sind nicht erforderlich, so dass der
Montage- bzw. Demontageaufwand wesentlich reduziert wird.
[0019] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher
erläutert.
[0020] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer Beleuchtungsvorrichtung mit rahmenförmig angeordneten
Leuchtmodulen von unten gesehen,
- Fig. 2
- eine teilweise Draufsicht auf eine Aufnahmeseite des Rahmens bei Vorliegen eines nicht
montierten Leuchtmoduls,
- Fig. 3
- eine Explosionsdarstellung des Leuchtmoduls und der Befestigungs/Steckmittel des Gehäuses,
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung einer dem Gehäuse zugewandten Steckseite des Leuchtmoduls
und
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung des montierten Leuchtmoduls in dem Rahmen mit seitlich
an dem Leuchtmodul angeordneten Kodiermitteln.
[0021] Eine Beleuchtungsvorrichtung 1 für Straßen, Wege und dergleichen weist ein rahmenförmiges
Gehäuse 2 auf, das über einen Fuß 3 mit einem nicht dargestellten Mast verbunden ist.
Das Gehäuse 2 ist somit in einem vorgegebenen Abstand zu einer zu beleuchtenden Fläche
(Straße, Weg etc.) angeordnet. Die Beleuchtungsvorrichtung 1 ist in Verbindung mit
dem Fuß 3 somit pilzförmig ausgebildet.
[0022] Die Beleuchtungsvorrichtung 1 ist segmentartig ausgebildet und besteht aus einer
Mehrzahl von geradlinigen Leuchtmodulen 4, die jeweils an einer Rahmenseite 5 der
Beleuchtungsvorrichtung 1 angeordnet sind. Die Rahmenseiten 5 der Beleuchtungsvorrichtung
1 begrenzen eine quadratische Öffnung 6. Von Eckbereichen des so gebildeten rahmenförmigen
Gehäuses 2 erstrecken sich Haltestege 8 in einem Winkel von ca. 45° zu einer Mastachse
bzw. Symmetrieachse 9 der Beleuchtungsvorrichtung 1. Das rahmenförmige Gehäuse 2 weist
an einer Unterseite 10 desselben vier Ausnehmungen 11 auf, die jeweils einer Rahmenseite
5 zugeordnet sind. Innerhalb dieser Ausnehmung 11 ist jeweils das Leuchtmodul 4 eingefasst
und von einer transparenten Abschlussscheibe 12 verschlossen.
[0023] Wie besser aus Figur 3 ersichtlich ist, weist das Leuchtmodul 4 ein topfförmiges
Modulgehäuse 13 auf, an dem ein mit einer Mehrzahl von Leuchteinheiten 14 versehener
Träger 15 befestigt ist. Der Träger 15 ist als Trägerplatte bzw. Leiterplatte ausgebildet.
Die Leuchteinheiten 14 weisen jeweils ein nicht dargestelltes Leuchtelement (LED-Leuchtelement,
LED-Chip) auf, dem in Hauptabstrahlrichtung H ein Optikelement 16 vorgelagert ist.
Das Optikelement 16 ist als eine muschelförmige Linse ausgebildet, die eine asymmetrische
Lichtverteilungscharakteristik bewirkt. Die Leuchteinheiten 14 sind in einer Reihe
angeordnet, so dass die Trägerplatte 15, die Abschlussscheibe 12 und das Modulgehäuse
13 langgestreckt ausgebildet sind.
[0024] Die Befestigung des Leuchtmoduls 4 an der Ausnehmung 11 des Gehäuses 2 erfolgt im
Wesentlichen formschlüssig, wobei das Leuchtmodul 4 durch eine lineare Bewegung aus
einer Demontageposition, in der das Leuchtmodul 4 mit dem Gehäuse 2 nicht mechanisch
und elektrisch verbunden ist, in eine Montageposition, in der das Leuchtmodul 4 mechanisch
und elektrische mit dem Gehäuse 2 verbunden ist, und umgekehrt verbracht wird.
[0025] Als Befestigungsmittel weist das Gehäuse 2 einen Steckkörper 17 mit einer Anzahl
von ersten Steckelementen 18 sowie das Modulgehäuse 13 auf einer der Trägerplatte
15 abgewandten Bodenseite einen zweiten Steckkörper 19 mit einer Anzahl von zweiten
Steckelementen 20 auf. Der erste Steckkörper 17 ist an einer vertieften Steckseite
21 des Gehäuses 2 durch Verschraubung 22 befestigt. Der erste Steckkörper 17 und der
zweite Steckkörper 19 sind jeweils in einem zentralen Bereich der langgestreckten
Ausnehmungen 11 bzw. korrespondierenden Leuchtmodule 4 angeordnet.
[0026] Ferner sind als Befestigungsmittel erste Rastelemente 23 des Gehäuses 2 vorgesehen,
die sich an gegenüberliegenden Seiten des ersten Steckkörpers 17 und beabstandet zu
demselben angeordnet sind. Ferner weist das Modulgehäuse 13 mit dem ersten Rastelement
23 zusammenwirkende zweite Rastelemente 24 auf, die als in seitlicher Richtung von
dem Modulgehäuse 13 abragende Raststege ausgebildet sind. Die ersten Rastelemente
23 und zweiten Rastelemente 24 befinden sich somit in einem in Längsrichtung des Gehäuses
2 beabstandeten äußeren Bereich zu dem ersten Steckkörper 17 bzw. zweiten Steckkörper
19.
[0027] In dem domförmigen ersten Steckelementen 18 bzw. zweiten Steckelementen 20 sind elektrische
Kontaktelemente integriert angeordnet, so dass die Steckelemente 18, 20 zugleich als
Kontaktierungsmittel für die elektrische Verbindung zwischen dem Leuchtmodul 4 und
dem Gehäuse 2 bildet.
[0028] Zur Montage des Leuchtmoduls 4 an der Ausnehmung 11 des Gehäuses 2 wird das Leuchtmodul
4 mit einer Bodenseite 25 des Modulgehäuses 13 an den Rand der Ausnehmung 11 angesetzt
und dann durch geradlinige Bewegung senkrecht zur Steckseite 21 bzw. Bodenseite 25
in die Ausnehmung 11 eingeführt, bis durch steckende und/oder rastende Verbindung
des korrespondierenden ersten Steckkörpers 17 und des zweiten Steckkörpers 19 einerseits
bzw. der ersten Rastelemente 23 und der zweiten Rastelemente 24 eine mechanische und
elektrische Verbindung zwischen dem Leuchtmodul 4 und dem Gehäuse 2 verwirklicht ist.
[0029] Die ersten Rastelemente 23 sind als Halteklammern ausgebildet, die durch Verschraubung
an der Steckseite 21 des Gehäuses 2 befestigt sind. Die Halteklammern 23 weisen federnde
Schenkel 26 auf, die in der Montageposition des Modulgehäuses 13 rastend die Raststege
24 umgreifen.
[0030] Als Zwangsführungsmittel zur zueinander fluchtenden Anordnung der ersten Steckelemente
18 und zweiten Steckelemente 20 weist das Modulgehäuse 13 seitlich angeordnete trichterförmige
Anlaufschrägflächen 27 und das Gehäuse 2 innenseitig und konisch verlaufende Führungsstege
28 auf. Ferner weisen der erste Steckkörper 17 und der zweite Steckkörper 19 jeweils
eine konisch in Montagerichtung verlaufende Ringfläche 29 bzw. 30 auf. Das Modulgehäuse
13 kann somit in eine definierte Montageposition verbracht werden.
[0031] Zwischen dem ersten Steckkörper 17 des Gehäuses 2 und dem zweiten Steckkörper 19
des Modulgehäuses 13 ist eine Radialdichtung 31 vorgesehen. Im Übrigen ist das Leuchtmodul
4 als ein in dichter Bauweise ausgeführter Körper ausgebildet, der beispielsweise
in Feuchträumen, explosionsgeschützten Räumen, Kühlräumen und dergleichen eingesetzt
werden kann. Durch das geradlinige Einsetzen bzw. Entnehmen des Leuchtmoduls 4 in
bzw. aus dem Gehäuse 2 kann der Montageaufwand wesentlich reduziert werden. insbesondere
kann das Leuchtmodul 4 in einem spannungsführenden Zustand gewechselt werden. Die
elektrische Sicherheit ist durch berührungssichere Kontaktelemente gewährleistet.
[0032] Der nachfolgende, durch eckige Klammern "[]" eingefasste Absatz dient nur zur technischen
Information der Öffentlichkeit und nicht zur Bestimmung des Schutzbereichs:
[0033] Darüber hinaus ermöglicht die erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung 1 eine Umschlagbarkeit
des Leuchtmoduls 4. Aufgrund einer symmetrischen Anordnung der Befestigungs- und Kontaktierungsmittel
bezüglich einer Quermittelebene MQ und einer Längsmittelebene ML kann das Leuchtmodul
4 auch um einen vorgegebenen Drehwinkel cp von 180° verschwenkt um eine Drehachse
D, die koaxial zu dem ersten Steckkörper 17 und dem zweiten Steckkörper 19 verläuft,
verschwenkt werden. Die ersten Steckelemente 18 bzw. zweiten Steckelemente 20 sowie
die ersten Rastelemente 23 bzw. zweiten Rastelemente 24 sind symmetrisch zu der Quermittelebene
Mq und/oder der Längsmittelebene ML angeordnet, so dass das Leuchtmodul 4 auch um
180° verdreht um die eigene Achse in das Gehäuse 2 eingesetzt werden kann. Dies kann
beispielsweise dann wünschenswert sein, wenn die Lichtabstrahlcharakteristik der Beleuchtungsvorrichtung
1 verändert werden soll. Das Leuchtmodul 4 kann somit in zwei Montagepositionen verbracht
werden, wobei in einer ersten Montageposition ein erstes Paar von zweiten Steckelementen
20 mit dem spannungsführenden Paar von ersten Steckelementen 18 und in einer zweiten
Montageposition ein zweites Paar von zweiten Steckelementen 20 mit dem spannungsführenden
Paar von ersten Steckelementen 18 verbunden ist. Eine nicht dargestellte elektrische
Schaltung, die vorzugsweise auf der Leiterplatte 15 angeordnet ist, bewirkt, dass
die Leuchteinheiten 14 jeweils in der ersten Montageposition und der zweiten Montageposition
des Leuchtmoduls 4 mit der vorgegebenen Gleichspannung versorgt werden. Hierbei wird
der Umstand ausgeglichen, dass in den beiden Montagepositionen unterschiedliche Paare
von zweiten Steckelementen 20 mit dem spannungsführenden Paar von ersten Steckelementen
18 verbunden ist.
[0034] Sind diese Axialvertiefungen 32 bzw. Axialerhebungen 33 nicht vorhanden oder mit
gleicher Breite vorhanden, so können als Kodiermittel seitlich am Modulgehäuse 13
Kodierrippen 34 vorgesehen sein, die in einem vorgegebenen Abstand zueinander von
der Seitenwand des Modulgehäuses 13 abragen. Eine sich von der Steckseite 21 erhebende
aufrechte Seitenwand des Gehäuses 2 weist entsprechende Schlitze 35 auf, in die die
entsprechenden Kodierrippen 34 in der Montageposition eingreifen. Je nach vorgegebener
0°- oder 180°-Einbaulage sind diese Schlitze 35 mit entsprechenden Blockierelementen
36 versehen, so dass die korrespondierende Kodierrippe 34 in den entsprechenden Schlitz
35 nicht eingreifen kann, wenn es sich um die falsche Einbaulage des Modulgehäuses
13 handelt. Wie aus Figur 2 zu ersehen ist, sind zwei innere Schlitze 35 frei, während
die zwei äußeren Schlitze 35 durch die Blockierelemente 36 verschlossen sind. Zum
lagerichtigen Einbau des Modulgehäuses 13 darf dieses an der entsprechenden Seite
lediglich zwei innere Kodierrippen 34 aufweisen, während die äußeren entfernt sein
müssen.
[0035] Figur 5 zeigt exemplarisch, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit das
Leuchtmodul 4 in der Montageposition die korrekte Einbaulage einnimmt. Die Kodierrippe
34 muss in einen entsprechenden als offenen Schraubdom ausgeführten Schlitz 35 des
Gehäuses 2 eingreifbar sein. Ein zu der Quermittelebene M
Q gegenüberliegender Schraubdom ist mit einem als Schraube ausgebildeten Blockierelement
36 versehen, so dass die um 180° versetzte Einbaulage verhindert wird. Durch Wechseln
der Schraube 36 in den anderen Schraubdom 35 kann das Verbauen des Modulgehäuses 13
um eine um 180° gedrehte Lage ermöglicht werden.
[0036] Es versteht sich, dass durch entsprechende Anordnung der Steckelemente 18, 20, die
verteilt in einer senkrecht zur Hauptabstrahlrichtung H verlaufenden Ebene E angeordnet
sind, in Abhängigkeit von der Form des Leuchtmoduls 4 bzw. des Gehäuses 2 auch andere
oder mehrere Einbaulagen mit zu dem Ausführungsbeispiel unterschiedlichen Drehwinkeln
ermöglicht wird.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Beleuchtungsvorrichtung |
29 |
Ringfläche |
| 2 |
rahmenförmiges Gehäuse |
30 |
Ringfläche |
| 3 |
Fuß |
31 |
Radialdichtung |
| 4 |
Leuchtmodul |
32 |
Axialvertiefung |
| 5 |
Rahmenseite |
33 |
Axialerhebung |
| 6 |
Öffnung |
34 |
Kodierrippen |
| 7 |
|
35 |
Schlitze |
| 8 |
Haltesteg |
36 |
Blockierelemente |
| 9 |
Mastachse |
|
|
| 10 |
Unterseite |
E |
Ebene |
| 11 |
Ausnehmung (2) |
H |
Hauptabstrahlrichtung |
| 12 |
Abschlussscheibe |
MQ |
Quermittelebene |
| 13 |
Modulgehäuse |
ML |
Längsmittelebene |
| 14 |
Leuchteinheiten |
ϕ |
Drehwinkel |
| 15 |
Träger |
|
|
| 16 |
Optikelement |
|
|
| 17 |
erster Steckkörper |
|
|
| 18 |
erste Steckelemente |
|
|
| 19 |
zweiter Steckkörper |
|
|
| 20 |
zweite Steckelemente |
|
|
| 21 |
Steckseite |
|
|
| 22 |
Verschraubung |
|
|
| 23 |
erstes Rastelement |
|
|
| 24 |
zweites Rastelement |
|
|
| 25 |
Bodenseite |
|
|
| 26 |
Schenkel |
|
|
| 27 |
trichterförmige Anlaufschrägflächen |
| 28 |
Führungsstege |
|
|
1. Beleuchtungsvorrichtung (1) für Straßen, Wege und dergleichen mit einem Gehäuse (2),
das beabstandet zu einer zu beleuchtenden Fläche positionierbar ist zur Aufnahme mindestens
eines Leuchtmoduls (4), das eine Mehrzahl von Leuchteinheiten (14) enthaltend ein
Leuchtelement und ein demselben zugeordnetes Optikelement (16) umfasst, die an einem
Träger (15) befestigt sind, wobei die Mehrzahl von Leuchteinheiten (14) und der Träger
(15) an einem gemeinsamen Modulgehäuse (13) gelagert sind, wobei das Modulgehäuse
(13) auf einer in Lichthauptabstrahlrichtung der Leuchteinheiten (14) zugewandten
Seite von einer Abschlussscheibe (12) abgedeckt ist, wobei das Modulgehäuse Befestigungsmittel
(17, 18, 19, 20, 23, 24) zur lösbaren Befestigung desselben an dem Gehäuse (2) aufweist
und wobei an dem Modulgehäuse (13) elektrische Kontaktierungsmittel vorgesehen sind
zur elektrischen Verbindung der Leuchteinheiten (14) mit einer externen Spannungsquelle,
so dass, die Befestigungs- und Kontaktierungsmittel (17, 18, 19, 20, 23, 24) derart
ausgebildet sind, dass das Leuchtmodul (4) ausschließlich durch eine lineare Bewegung
aus einer Montageposition, in der das Leuchtmodul (4) mechanisch und elektrisch mit
dem Gehäuse (2) verbunden ist, in eine Demontageposition, in der das Leuchtmodul (4)
mechanisch und elektrisch mit dem Gehäuse (2) nicht verbunden ist, bringbar ist und
vice versa und dass das Gehäuse (2) und/oder das Modulgehäuse (13) Zwangsführungsmittel
(27, 28) aufweisen zur Zwangsführung des Modulgehäuses (13) relativ zu dem Gehäuse
(2) in die Montageposition, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel eine Anzahl von Steckelementen (18, 20) und/oder Rastelementen
(23, 24) umfassen, wobei ein erstes Steckelement (18) und/oder ein erstes Rastelement
(23) an einer Aufnahmefläche des Gehäuses (2) zur Aufnahme des Leuchtmoduls (4) angeordnet
ist und wobei ein zweites Steckelement (20) und/oder ein zweites Rastelement (24)
an dem Modulgehäuse (13) angeformt oder befestigt ist, wobei erste und zweite Steckelemente
(18, 20) und erste und zweite Rastelemente (23, 24) vorgesehen sind, die ersten Steckelemente
(18) und die zweiten Steckelemente (20) derart verteilt in einer senkrecht zur Hauptabstrahlrichtung
(H) verlaufenden Ebene (E) angeordnet sind, dass das Leuchtmodul (4) unter gegenseitiger
Kontaktierung der ersten Steckelemente (18) und der zweiten Steckelemente (20) durch
lineare Bewegung in eine zweite Montageposition bringbar ist, in der das Leuchtmodul
(4) um eine in Hauptabstrahlrichtung (H) verlaufende Drehachse (D) entsprechend eines
vorgegebenen Drehwinkels (φ) zu der ersten Montageposition verdreht angeordnet ist.
2. Beleuchtungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Steckelement (18) des Gehäuses (2) und das zweite Steckelement (20) des
Modulgehäuses (13) jeweils elektrische Kontaktelemente als Kontaktierungsmittel aufweisen,
so dass in der Montageposition des Leuchtmoduls (4) mittels des ersten Steckelementes
(18) und des zweiten Steckelementes (20) eine mechanische und elektrische Verbindung
hergestellt ist.
3. Beleuchtungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
erste und zweite Steckelemente (18, 20) und erste und zweite Rastelemente (23, 24)
vorgesehen sind, und dass
die Aufnahme des Gehäuses (2) und das Leuchtmodul (4) langgestreckt ausgebildet sind,
wobei die ersten Steckelemente (18) und die zweiten Steckelemente (20) in einem zentralen
Bereich des Gehäuses (2) bzw. des Leuchtmoduls (4) und wobei die ersten Rastelemente
(23) des Gehäuses (2) und die zweiten Rastelemente (24) des Leuchtmoduls (4) in einem
zu dem zentralen Bereich in Längsrichtung des Gehäuses (2) beabstandeten äußeren Bereich
angeordnet sind.
4. Beleuchtungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
das wenigstens ein erstes Rastelement (23) als eine an dem Gehäuse (2) befestigte
Halteklammer ausgebildet ist, die mit wenigstens einemals seitlich von dem Modulgehäuse
(13) abstehenden Raststegen ausgebildeten zweiten Rastelemente (24) zusammenwirkt.
5. Beleuchtungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens vier erste Steckelemente (18) des Gehäuses (2) und mindestens vier zweite
Steckelemente (20) des Modulgehäuses (2) vorgesehen sind und dass eine elektrische
Schaltung vorgesehen ist, derart, dass bei unterschiedlicher Kontaktierung zwischen
einem Paar von ersten Steckelementen (18) mit einem Paar von zweiten Steckelementen
(20) sowohl in der ersten Montageposition als auch in der zweiten Montageposition
des Leuchtmoduls (4) den Leuchteinheiten (14) eine Gleichspannung bereitgestellt wird.
6. Beleuchtungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) und/oder das Modulgehäuse (13) mechanische Kodiermittel (32, 33,
34, 35, 36) aufweisen zur lagerichtigen Montage des Modulgehäuses (13).
1. Lighting device (1) for streets and pathways and the like, with a housing (2) being
positionable in a distance from an area to be illuminated, for receiving of at least
one light module (4) comprising a plurality of light units (14) comprising a light
element and an optical element (16) attributed to said light element, that are mounted
on a carrier (15), wherein the plurality of light units (14) and the carrier (15)
are supported by a common module housing (13), wherein the module housing (13) is
covered by a cover pane (12) on a side facing towards the main light emission direction
of the light units (14), wherein the module housing comprises mounting means (17,
18, 19, 20, 23, 24) for releasably mounting said same to the housing (2), and wherein
electrical contacting means are positioned at the module housing (13) for electrically
connecting the light units (14) with an external power supply,
such that the mounting and contacting means (17, 18, 19, 20, 23, 24) are formed such
that the light module (4) is positionable exclusively by a linear movement out of
an mounting position in which the light module (4) is mechanically and electrically
connected to the housing (2), into a demounting position in which the light module
(4) is not mechanically and electrically connected to the housing (2), and vice versa,
and that the housing (2) and/or the module housing (13) comprise forced guidance (27,
28) for forced guidance of the module housing (13) relative to the housing (2) in
the mounting position,
characterized in that
the mounting means comprise a number of plug elements (18, 20) and/or latch elements
(23, 24), wherein a first plug element (18) and/or a first latch element (23) are
at a receiving surface for receiving the light module (4), and wherein a second plug
element (20) and/or a second latch element (24) are formed to or mounted to the module
housing (13), wherein first and second plug elements (18, 20) and first and second
latch elements (23, 24) are provided, the first plug elements (18) and second plug
elements (20) are positioned in a plane (E) perpendicular to the main emission direction
(H), such that the light module (4), under mutual contacting of the first plug elements
(18) and the second plug elements (20), can be moved by a linear movement in a second
mounting position, in which second mounting position the light module (4) is arranged
in a rotated manner under a predetermined angle of rotation (φ) around a rotation
axis (D) in the main emission direction (H).
2. Lighting device (1) according to claim 1,
characterized in that
the first plug element (18) of the housing (2) and the second plug element (20) of
the module housing (13), respectively, comprise electrical contact elements as connecting
means, such that in the mounting position of the light module (4) a mechanical and
electrical connection is established by means of the first plug element (18) and the
second plug element (20).
3. Lighting device (1) according to claim 1,
characterized in that
first and second plug elements (18, 20) and first and second latch elements (23, 24)
are provided, and that the reception of the housing (2) and the light module (4) are
formed elongated, wherein the first plug elements (18) and the second plug elements
(20) are arranged in an central region of the housing (2) or the light module (4),
respectively, and wherein the first latch elements (23) of the housing (2) and the
second latch elements (24) of the light module (4) are arranged in an outer region
that is spaced from the central region in longitudinal direction with respect to the
housing (2).
4. Lighting device (1) according to any one of claims 1 to 3,
characterized in that
at least a first latch element (23) is formed as a supporting bracket being mounted
to the housing (2), interacting with at least one second latch elements (24) being
formed as latch lands being laterally spaced from the module housing (13).
5. Lighting device (1) according to any one of claims 1 to 4,
characterized in that
at least four first plug elements (18) of the housing (2) and at least four second
plug elements (20) of the module housing (2) are provided and that an electrical switching
is provided, such that a DC voltage is provided to the lighting units (14) when variously
contacting a pair of first plug elements (18) with a pair of second plug elements
(20), in the first mounting position as well as in the second mounting position of
the light module (4).
6. Lighting device (1) according to any one of claims 1 to 5,
characterized in that
the housing (2) and/or the module housing (13) provide mechanical coding means (32,
33, 34, 35, 36) for correctly positioned mounting of the module housing (13).
1. Dispositif d'éclairage (1) pour rues, chemins ou similaires avec un boîtier (2) qui
peut être positionné à distance d'une surface à éclairer pour recevoir au moins un
module lumineux (4), qui comprend une pluralité d'unités lumineuses (14) contenant
un élément lumineux et un élément optique (16) associé à celui-ci qui sont fixées
sur un support (15), la pluralité d'unités lumineuses (14) et le support (15) étant
supportés sur une boîtier de module (13) commun, lequel boîtier de module (13) est
couvert sur une face orientée dans la direction principale de rayonnement lumineux
des unités lumineuses (14) par une plaque de fermeture (12), le boîtier de module
présentant des moyens de fixation (17, 18, 19, 20, 23, 24) en vue de sa fixation amovible
sur le boîtier (2) et des moyens de contact électriques étant prévus sur le boîtier
de module (13) pour la connexion électrique des unités lumineuses (14) avec une source
de tension externe,
de sorte que les moyens de fixation et de contact (17, 18, 19, 20, 23, 24) sont conçus
de telle manière que le module lumineux (4) puisse être amené exclusivement par un
mouvement linéaire d'une position de montage, dans laquelle le module lumineux (4)
est relié mécaniquement et électriquement au boîtier (2), à une position de démontage
dans laquelle le module lumineux (4) n'est pas relié mécaniquement et électriquement
au boîtier (2) et vice versa et que le boîtier (2) et/ou le boîtier de module (13)
présentent des moyens de guidage forcé (27, 28) pour le guidage forcé du boîtier de
module (13) par rapport au boîtier (2) dans la position de montage,
caractérisé en ce que les moyens de fixation comprennent un certain nombre d'éléments à enficher (18, 20)
et/ou d'éléments à encliqueter (23, 24), un premier élément à enficher (18) et/ou
un premier élément à encliqueter (23) étant disposé sur une surface formant réceptacle
du boîtier (2) destinée à recevoir le module lumineux (4) et un deuxième élément à
enficher (20) et/ou un deuxième élément à encliqueter (24) étant formé d'un seul tenant
ou fixé sur le boîtier de module (13), des premier et deuxième éléments à enficher
(18, 20) et des premier et deuxième éléments à encliqueter (23, 24) étant prévus,
les premiers éléments à enficher (18) et les deuxièmes éléments à enficher (20) étant
répartis dans un plan (E) perpendiculaire à la direction principale de rayonnement
lumineux (H) de telle manière que le module lumineux (4) puisse être amené par un
mouvement linéaire, en mettant en contact réciproque les premiers éléments à enficher
(18) et les deuxièmes éléments à enficher (20), dans une deuxième position de montage
dans laquelle le module lumineux (4) est disposé en étant tourné selon un angle de
rotation (φ) prédéterminé par rapport à la première position de montage autour d'un
axe de rotation (D) dirigé dans la direction principale de rayonnement lumineux (H).
2. Dispositif d'éclairage (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier élément à enficher (18) du boîtier (2) et le deuxième élément à enficher
(20) du boîtier de module (13) présentent chacun des éléments de contact électriques
servant de moyens de contact, de sorte que dans la position de montage du module lumineux
(4), une liaison mécanique et électrique est réalisée au moyen du premier élément
à enficher (18) et du deuxième élément à enficher (20).
3. Dispositif d'éclairage (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que des premiers et deuxièmes éléments à enficher (18, 20) et des premiers et deuxièmes
éléments à encliqueter (23, 24) sont prévus, et en ce que
le réceptacle du boîtier (2) et le module lumineux (4) sont de forme allongée, les
premiers éléments à enficher (18) et les deuxièmes éléments à enficher (20) étant
disposés dans une zone centrale du boîtier (2) ou du module lumineux (4) et les premiers
éléments à encliqueter (23) du boîtier (2) et les deuxièmes éléments à encliqueter
(24) du module lumineux (4) étant disposés dans une zone extérieure écartée de la
zone centrale dans le sens longitudinal du boîtier (2).
4. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'au moins un premier élément à encliqueter (23) est conformé comme une agrafe de
maintien fixée au boîtier (2), qui coopère avec au moins un deuxième élément à encliqueter
(24) conformé comme des barrettes d'encliquetage dépassant latéralement du boîtier
de module (13).
5. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins quatre premiers éléments à enficher (18) du boîtier (2) et au moins quatre
deuxièmes éléments à enficher (20) du boîtier de module (2) sont prévus et en ce qu'il est prévu un circuit électrique, de telle façon que lors d'une mise en contact
différente entre une paire de premiers éléments à enficher (18) et une paire de deuxièmes
éléments à enficher (20), une tension de courant continu soit fournie aux unités lumineuses
(14) aussi bien dans la première position de montage que dans la deuxième position
de montage du module lumineux (4).
6. Dispositif d'éclairage (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le boîtier (2) et/ou le boîtier de module (13) présentent des moyens de détrompage
mécaniques (32, 33, 34, 35, 36) pour le montage du boîtier de module (13) dans une
position correcte.
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