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EP 2 494 860 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.04.2014 Patentblatt 2014/18 |
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Anmeldetag: 12.01.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schaufelartiges Werkzeug mit Verschleisskante
Blade-like tool with wearing edge
Outil de type aube doté d'un rebord d'usure
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
03.03.2011 AT 12211 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.09.2012 Patentblatt 2012/36 |
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Patentinhaber: Johann Offner Werkzeugindustrie |
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9400 Wolfsberg (AT) |
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Erfinder: |
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- Offner, Johann Michael
9400 Wolfsberg (AT)
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Vertreter: Beer & Partner Patentanwälte KG |
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Lindengasse 8 1070 Wien 1070 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
CA-A1- 2 172 853 GB-A- 145 151
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FR-A- 554 559 US-A- 1 803 717
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein schaufelartiges Werkzeug, z.B. eine Schaufel oder einen
Schneeschieber, mit Verschleißkante.
[0002] Derartige, an schaufelartigen Werkzeugen vorgesehene Verschleißkanten, die in der
Regel aus Metall, z.B. Stahl, oder anderen geeigneten Werkstoffen bestehen, werden
bisher am Blatt von Schaufeln oder Schneeschiebern durch Nieten, Schrauben oder Ähnliches
befestigt.
[0003] In der
GB 145 151 wird eine Verschleißkante auf ein Schaufelartiges Werkzeug aufgesteckt und durch
umbiegen seitlicher Befestigungsflüge fixiert. Die Verschleißkante ist dabei nicht
zuverlässig gegen ein Verschieben gesichert.
[0004] Problematisch bei der bekannten Art, Verschleißkanten zu befestigen, ist es, dass
die zuverlässige Befestigung bei Eigenreparatur nicht immer ohne Weiteres möglich
ist und, dass das Befestigen der Verschleißkanten am Blatt von Schaufeln oder Schiebern
(Schneeschiebern) ein aufwändiger Arbeitsvorgang ist.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Werkzeug der eingangs genannten Gattung
mit Verschleißkante vorzuschlagen, wobei die Verschleißkante auf einfache Weise und
zuverlässig befestigt werden kann.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einem Werkzeug mit Verschleißkante,
das die Merkmale von Anspruch 1 aufweist.
[0007] Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Da bei der Erfindung die Verschleißkante durch umgebogene, über durch Öffnungen in
dem Blatt der Schaufel oder des Schiebers gesteckte Zungen befestigt wird, ergibt
sich ein einfaches Montieren, da es genügt, die Verschleißkante mit ihren Zungen durch
die Öffnungen im Schaufel- oder Schneeschieberblatt zu stecken und dann die Verschleißkante
mit dem Blatt zu verpressen, wobei die Zungen flach gebogen werden, so dass sie im
Wesentlichen parallel zur Fläche des Blattes des Werkzeuges verlaufen.
[0009] Ein besonders gutes Abstützten wird erreicht, wenn an der Verschleißkante im Anschluss
an die Zungen eine Abkröpfung vorgesehen ist, in welcher der untere, freie, mit der
Verschleißkante bestückte Rand des Schaufel- oder Schieberblattes abgestützt ist.
[0010] Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels. Es zeigt:
- Fig. 1
- ein Schaufelblatt, das für das Befestigen einer erfindungsgemäßen Verschleißkante
vorbereitet ist;
- Fig.2
- eine Verschleißkante in Ansicht;
- Fig. 3
- eine Verschleißkante im Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2;
- Fig. 4
- ein Schaufelblatt mit daran befestigter Verschleißkante und
- Fig. 5
- einen Schnitt längs der Line V-V in Fig. 4.
[0011] Die Erfindung ist an jeder Art von Schaufeln oder Schiebern verwendbar, wobei Schneeschieber
besonders bevorzugt sind. Insbesondere in Betracht gezogen sind Schneeschieber aus
Aluminium oder einem anderen Werkstoff (Stahl), die mit Verschleißkanten ausgerüstet
werden, um ein vorzeitiges Abnützen des Blattes der Schaufel oder des Schiebers zu
vermeiden.
[0012] Die in Fig. 2 und 3 gezeigte, erfindungsgemäße Verschleißkante 1 ist ein Streifen
aus einem verschleißfesten Werkstoff, wie Stahl, wobei der Streifen 1 in seinem in
Fig. 2 unterem Bereich eine Kröpfung 2 aufweist, wie Fig. 3 zeigt, und wie dies für
Verschleißkanten an sich bekannt und üblich ist. Der an die Kröpfung 2 anschließende
Teil 3 ist gegenüber dem Grundkörper 4 der Verschleißkante 1 unter einem spitzen Winkel
ausgerichtet.
[0013] Aus dem Grundkörper 4 der Verschleißkante 1 sind Befestigungszungen 5 freigestanzt
und zunächst, wie in Fig. 3 gezeigt, vom Grundkörper 4 unter einem Winkel, insbesondere
einem spitzen Winkel, abstehend ausgerichtet.
[0014] Zwischen dem Außenrand der Zungen 5 und dem Rand der Öffnung 6, aus der die Zungen
5 freigestanzt sind, ist ein Freiraum 7 (etwa U-förmig) vorgesehen. Die Zungen 5 sind
also kleiner als die Öffnung 6 im Grundkörper 4 der Verschleißkante 1.
[0015] In dem Bereich des unteren freien Randes 10 des Blattes 11 der Schaufel oder der
Schieber sind in einer zum Rand 10 des Blattes 11 parallelen Reihe Schlitze 12 vorgesehen,
über welche die Verschleißkante 1 am Blatt 11 befestigt werden kann. Zusätzlich ist
im Bereich jedes Schlitzes 12 in das Blatt 11 eine Vertiefung 13 eingeprägt, wie dies
in Fig. 5 ersichtlich ist. Es ist also in dem dem freien Rand 10 gegenüberliegenden
Bereich jedes Schlitzes 12 im Blatt 11 eine muldenartige Vertiefung 13 vorgesehen.
[0016] Zum Zusammenbauen der Verschleißkante 1 mit dem Blatt 11 der Schaufel oder des Schiebers,
insbesondere eines Schneeschiebers, werden die Haltezungen 5 durch die Schlitze 12
gesteckt und dann verpresst, wobei die Haltezungen 5 in eine zur Ausrichtung (Fläche)
des Blattes 11 annähernd parallele Lage umgebogen werden. Aus Fig. 5 ist ersichtlich,
dass die Zungen 5 dann in der Vertiefung 13 angeordnet sind. Die Vertiefung 13 wird
entweder schon beim Erzeugen des Blattes 11, oder erst während des Verpressens von
Blatt 11 mit der Verschleißkante 1 erzeugt. Jedenfalls ist erreicht, dass die Außenfläche
der Zungen 5 mit der in Gebrauchslage oberen Fläche 14 des Blattes 11 bündig liegt.
[0017] Der freie Rand 10 des Blattes 11 stützt sich im Bereich der Kröpfung 2 an der Verschleißkante
1 ab, sodass eine gute Abstützung der Verschleißkante 1 beim Benützen der Schaufel
oder des Schiebers, insbesondere des Schneeschiebers, gegeben ist.
[0018] Eine zusätzliche Sicherung des Sitzes der Verschleißkante 1 am Blatt 11 ergibt sich
dadurch, dass der Rand 15 der Öffnung 6, aus der die Haltezungen 5 hochgebogen und
freigestanzt sind, welcher der Wurzel der Haltezungen 5 gegenüberliegt, an der Kröpfung
16 am Rand der muldenartigen Vertiefung 13 im Blatt 11 abgestützt ist. So ist, wie
insbesondere auch Fig. 5 zeigt, die Verschleißkante gegen Bewegungen in beiden Richtungen
(Doppelpfeil 17) gut und formschlüssig gesichert.
[0019] Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben
werden.
[0020] Eine Verschleißkante 1 wird an einem Schaufelblatt 11, insbesondere dem Blatt 11
eines Schneeschiebers, dadurch befestigt, dass an der Verschleißkante 1 vorgesehene
Haltezungen 5 durch schlitzartige Öffnungen 12 im Bereich des freien Randes 10 des
Schaufelblattes 11 gesteckt und dann umgebogen werden. Dabei werden in dem Schaufelblatt
11 muldenartige Vertiefungen 13 gebildet, in welchen die flach umgebogenen Haltezungen
5 aufgenommen sind. Der sichere Sitz der Verschleißkante 1 am Schaufelblatt 11 wird
dadurch erreicht, dass der freie Rand 10 des Schaufelblattes 11 an einer Kröpfung
2 der Verschleißkante 1 abgestützt ist und der Rand 15 der Öffnung 6, aus welcher
die Haltezungen 5 der Verschleißkante 1 freigestanzt sind, an der Kröpfung 16 des
Schaufelblattes 1 am oberen Rand der muldenartigen Vertiefung 13 anliegt.
1. Schaufelartiges Werkzeug, wie Schaufel oder Schieber, insbesondere Schneeschieber,
mit einem Blatt (11) und einer an diesem im Bereich des freien Randes (10) des Blattes
(11) befestigten Verschleißkante (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Verschleißkante (1) Haltezungen (5) aufweist, die durch Öffnungen (12) im Bereich
des freien Randes (10) des Blattes (11) gesteckt und in eine zum Blatt (11) im Wesentlichen
parallele Lage umgebogen sind.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (12) im Blatt (11) schlitzartige Öffnungen sind, die parallel zum freien
Rand (10) des Blattes (11) ausgerichtet sind.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Blatt (11), im Bereich der Öffnungen (12) muldenartige Vertiefungen (13) vorgesehen
sind.
4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die muldenartigen Vertiefungen (13), in welchen die Haltezungen (5) der Verschleißkante
(1) aufgenommen sind, neben der dem freien Rand (10) des Blattes (11) abgekehrten
Seite der Öffnungen (12) vorgesehen sind.
5. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschleißkante (1) eine Kröpfung (2) aufweist, in welcher der freie Rand (10)
des Blattes (11) abgestützt ist.
6. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltezungen (5) aus dem Grundkörper (4) der Verschleißkante (1) freigestanzte
Zungen sind.
7. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand (15) der Öffnung (6), aus welcher die Haltezungen (5) freigestanzt sind,
in einer Kröpfung (16) am Rand der muldenartigen Vertiefung (13) im Blatt (11) anliegt.
1. A bucket-like tool, such as bucket or shovel, in particular snow shovel, comprising
a pan (11) and a wear edge (1), which if fastened to said pan in the area of the free
edge (10) of the pan (11), characterized in that the wear edge (1) encompasses holding tongues (5), which are inserted through openings
(12) in the area of the free edge (10) of the pan (11) and which are bent over into
a position, which is substantially parallel to the pan (11).
2. The tool according to claim 1, characterized in that the openings (12) in the pan (11) are slit-like openings, which are oriented parallel
to the free edge (10) of the pan (11).
3. The tool according to claim 1 or 2, characterized in that there are provided recess-like depressions (13) in the pan (11) in the area of the
openings (12).
4. The tool according to claim 3, characterized in that the recess-like depressions (13), in which the holding tongues (5) of the wear edge
(1) are accommodated, are provided next to the side of the openings (12), which face
away from the free edge (10) of the pan (11).
5. The tool according to one of claims 1 to 4, characterized in that the wear edge (1) encompasses an offset (2), in which the free edge (10) of the pan
(11) is supported.
6. The tool according to one of claims 1 to 5, characterized in that the holding tongues (5) are tongues, which are stamped out from the base body (4)
of the wear edge (1).
7. The tool according to one of claims 1 to 6, characterized in that the edge (15) of the opening (6), from which the holding tongues (5) are stamped
out, rests against an offset (16) at the edge of the recess-like depression (13) in
the pan (11).
1. Outil de type pelle, tel qu'une pelle ou une déblayeuse, notamment une déblayeuse
à neige, avec une lame (11) et avec une arête d'usure (1) fixée à cette dernière dans
la zone du bord libre (10) de la lame (11), caractérisé en ce que l'arête d'usure (1) comporte des languettes de maintien (5) qui sont insérées à travers
les ouvertures (12) dans la zone du bord libre (10) de la lame (11) et qui sont recourbées
dans une position sensiblement parallèle à la lame (11).
2. Outil selon la revendication 1, caractérisé en ce que les ouvertures (12) dans la lame (11) sont des ouvertures de type encoches qui sont
orientées à la parallèle du bord libre (10) de la lame (11).
3. Outil selon la revendication 1' ou la revendication 2, caractérisé en ce que dans la lame (11), dans la zone des ouvertures (12) sont prévus des creux (13) de
type auges.
4. Outil selon la revendication 3, caractérisé en ce que les creux (13) de type auges dans lesquels sont logées les languettes de maintien
(5) des arêtes d'usure (1) sont prévus à côté de la face des ouvertures (12) qui est
opposée au bord libre (10) de la lame (11).
5. Outil selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'arête d'usure (1) comporte un coude (2) dans lequel le bord libre (10) de la lame
(11) est soutenu.
6. Outil selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les languettes de maintien (5) sont des languettes découpées en saillie à partir
du corps de base (4) de l'arête d'usure (1).
7. Outil selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le bord (15) de l'ouverture (6) à partir duquel les languettes de maintien (5) sont
découpées en saillie est adjacent dans un coude (16) au bord du creux (13) de type
auge dans la lame (11).

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