GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Setzverfahren für einen Spreizanker.
[0002] Spreizanker werden in ein vorgebohrtes Loch eingesetzt und dann deren Zugstange standardmäßig
mittels eines Drehmomentschlüssels angezogen. Die Verwendung eines Drehmomentschlüssels
erweist sich als notwendig, da ein Anwender bei dem in das Loch eingesetzten Spreizankers
nicht ansehen kann, ob dieser ordnungsgemäß verspreizt, d.h. gesetzt ist. Hierbei
treten sowohl Probleme bei einer zu geringen Verspreizung und somit geringeren Belastbarkeit
der Verankerung im Untergrund und einer zu starken Verspreizung, wegen einer möglichen
Ermüdung des Spreizanker auf. Die Hersteller der Spreizanker geben entsprechend ein
zugehöriges Anzugsdrehmoment an, welches an dem Drehmomentschlüssel zum Setzen eingestellt
werden soll.
[0003] EP 1 595 649 A2 offenbart einen Schlagschrauber, der zum Setzen von Schrauben, Muttern oder Bolzen
mittels Drehschlägen eingerichtet ist. Ein Anwender kann ein Anzugsdrehmoment mittels
eines Stellrads einstellen. Eine Messeinrichtung schätzt ein abgegebenes Drehmoment
basierend auf der Anzahl abgegebener Drehschläge oder einem Verhältnis von Drehwinkel
der Abtriebswelle und der Drehgeschwindigkeit der Antriebswelle. Überschreitet das
geschätzte Drehmoment das eingestellte Anzugsdrehmoment wird der Motor des Schlagschraubers
abgestellt. Der Anwender kann falls ihm das Befestigungselement nicht ausreichend
angezogen erscheint, den Schlagschrauber durch rasches Betätigen des Hauptschalters
in einen Festziehmodus überführen. In dem Festziehmodus führt der Schlagschrauber
eine feste Anzahl von Schlägen, eine fest. Anzahl von Drehungen der Antriebswelle
oder eine feste Drehung der Abtriebswelle aus.
[0004] EP 1 188 521 A2 beschreibt eine Handwerkzeugmaschine, die eine Leseeinrichtung, z.B. einen Laserscanner,
für eine Identifikation, z.B. einen Barcode, eines Befestigungsmittels beinhaltet.
Das Setzen des Befestigungsmittels wird bei Erreichen des der Identifikation zugehörigen
Solldrehmoments beendet.
OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
[0005] Das erfindungsgemäße Setzverfahren für einen Spreizanker wird gemäß Anspruch 1 durchgeführt.
Ein Schlagschrauber zum Setzen eines Spreizankers hat eine Einleseeinrichtung zum
Eingeben eines Typs des Spreizankers oder eines Anzugsdrehmoment für den Spreizanker.
Ein Schlagwerk des Schlagschrauber dient einem Erzeugen von repetitiven Drehschlägen.
Eine Steuerungseinrichtung stellt eine Wiederholungsrate der Drehschlage in Abhängigkeit
des Typs des Spreizankers oder des eingegebenen Anzugsdrehmoments ein. Ein Sensor
dient einem Erfassen einer Drehzahl der Zugstange, auf die ansprechend eine Abschalteinrichtung,
das Schlagwerk deaktiviert, wenn die erfasste Drehzahl einen Schwellwert unterschreitet.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0006] Die nachfolgende Beschreibung erläutert die Erfindung anhand von exemplarischen Ausführungsformen
und Figuren. In den Figuren zeigen:
- Fig. 1
- ein Spreizanker;
- Fig. 2
- einen Schlagschrauber
- Fig. 3
- ein Steuerungsablauf des Schlagschraubers
[0007] Gleiche oder funktionsgleiche Elemente werden durch gleiche Bezugszeichen in den
Figuren indiziert, soweit nicht anders angegeben.
AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG
[0008] Fig. 1 zeigt einen beispielhaften Spreizanker
1 aus einer Zugstange
2 und einer Spreizhülse
3. Die Spreizhülse
3 umgibt umfänglich einen zylindrischen Abschnitt
4 der Zugstange
2. Ein Außendurchmesser
5 des zylindrischen Abschnitts
4 ist vorzugsweise etwas geringer als ein Innendurchmesser
6 der Spreizhülse
3, wodurch die Zugstange
2 gegenüber dem Aufspreizelement
3 axial beweglich ist. Der zylindrische Abschnitt
4 geht in einen konischen Abschnitt
7 über, welcher einen Spreizkörper
8 zum Aufspreizen der Spreizhülse
3 bildet. Der größte Durchmesser des konischen Abschnitts
7 ist größer als der Innendurchmesser
6 der Spreizhülse
3 und vorzugsweise geringer als ein Außendurchmesser
9 der Spreizhülse
3. An der Zugstange
2 ist ein Gewinde
10 vorgesehen, über welches eine Zugkraft eingeleitet werden kann. Bei dem beispielhaften
Spreizanker
1 dient das Gewinde
10 zugleich einer Befestigung von Lasten. Bei einer Montage wird der Spreizanker
1 mit dem Spreizkörper
8 voraus in ein Bohrloch mit einem Durchmesser gleich dem Außendurchmesser der unverspreizten
Spreizhülse
3 eingesetzt. Eine Mutter
11 wird auf das Gewinde
10 aufgeschraubt und festgezogen, solange bis die Zugstange
2 samt dem Spreizkörper
8 in die Spreizhülse
3 gezogen wird. Die Spreizhülse
3 klemmt sich dabei an einer Wand
12 des Bohrlochs fest. Der Spreizanker
1 ist ordnungsgemäß gesetzt, wenn die Spreizhülse
3 um ein bestimmtes Maß radial erweitert ist. Ein Anwender kann dies erkennen, wenn
die Zugstange
2 bei einem spezifizierten Anzugsdrehmoment sich nicht mehr dreht.
[0009] Andere Spreizanker können beispielsweise einen Bolzen mit einem Gegengewinde, das
an das Gewinde
10 der Zugstange
2 angreift. Bei der Montage setzt der Anwender ein Schraubwerkzeug an dem Bolzen an
und zieht auf diese Weise die Zugstange
2 mit dem Spreizkörper
8 in die Spreizhülse
3.
[0010] Die beispielhaften Spreizanker
1 können mittels eines adaptierten Schlagschraubers
20 gesetzt werden. Der Schlagschrauber
20 hat einen Schlagwerk
21, welcher periodisch Drehschläge erzeugt. Ein Hammer
22 ist auf einer Antriebswelle
23 mittels einer spiralförmigen Kulisse
24 gelagert. Eine Feder
25 drückt den Hammer
22 längs der Abtriebswelle
23 in Richtung zu einem Amboss
26. Der Amboss
26 ist mit einer Abtriebswelle
27 starr verbunden. Die Antriebswelle
23 und die Abtriebswelle
27 sind relativ zueinander verdrehbar. Der Hammer
22 und der Amboss
26 haben längs der Antriebswelle
23 vorspringende Klauen
28, über welche der Hammer
22 ein Drehmoment auf den Amboss
26 übertragen kann. Ein Elektromotor
29 treibt die Antriebswelle
23 an. Ein Zyklus eines Drehschlags hat im Wesentlichen folgende Phasen. Die Klauen
28 des Hammers
22 liegen an dem Amboss
26 an. Die drehende Antriebswelle
23 zieht den Hammer
22 wegen der Kulisse
24 von dem Amboss
26 gegen die Kraft der Feder
25 weg, bis die Klauen
28 mit dem Amboss
26 außer Eingriff sind. Getrieben durch die Feder
25 bewegt sich der Hammer
22 in Richtung zu dem Amboss
26 und wird dabei durch die Kulisse
24 in eine Drehbewegung versetzt. Die Klauen
28 schlagen schließlich tangential an dem Amboss
26 an.
[0011] Eine Ausführungsform des Schlagschraubers
20 hat eine Eingabeeinrichtung
30, mittels welche ein Anwender ein Anzugsdrehmoment des Spreizanker
1 eingeben kann. Die Eingabeeinrichtung
30 beinhaltet beispielsweise einen Taster
31 oder eine Tastatur und ein Anzeigeelement
32. Alternativ oder zusätzlich kann eine Eingabeeinrichtung vorgesehen sein, über welche
der Anwender einen Typ für einen Spreizanker einstellen kann. Beispielsweise sind
zwei Taster zum Wählen einer Bauart des Spreizankers und eine Größe des Spreizankers
vorgesehen. Der gewählte Typ kann beispielsweise in einem Display oder über mehrere
LEDs angezeigt werden.
[0012] Eine weitere Ausführungsform des Schlagschraubers hat eine Erkennungseinrichtung
33, welche den Typ des Spreizankers
1 ermittelt (101). Die Erkennungseinrichtung
33 beinhaltet beispielsweise eine Leseeinheit
34 für einen RFID Chip. Der erkannte Typ kann der Eingabeeinrichtung
30 übermittelt werden, unter Anderem damit der erkannte Typ dem Anwender angezeigt wird.
Die Erkennungseinrichtung
33 kann auch eine Kamera beinhalten, welche anhand von Form und Größe den Typ des Spreizankers
ermittelt.
[0013] Eine Steuerungseinrichtung
35 liest das eingegebene Anzugsdrehmoment von der Eingabeeinrichtung
30 bzw. von der Erkennungseinrichtung
33 ein (
100). Die Steuerungseinrichtung
35 ermittelt anhand des eingegebenen Anzugsdrehmoment eine Drehzahl N_soll für die Antriebswelle
23 (
101). Beispielsweise sind in einer Speichereinrichtung
36 zu verschiedenen Anzugsdrehmomenten zugeordnete Drehzahlen abgelegt. Nachdem ein
Anwender den Elektromotor
29 mittels eines Tasters
37 aktiviert, prüft die Steuerungseinrichtung
35, ob zuvor eine Drehzahl N vorgegeben wurde (
102), also z.B. durch Vorgabe des Ankertyps oder des Anzugsdrehmoments. Die Steuerungseinrichtung
35 kann ein Aktivieren des Motors
29 beispielsweise unterbinden, falls bisher kein Anzugsdrehmoment ausgewählt wurde,
sondern den Anwender zu einer Eingabe auffordern (
103). Die Steuerungseinrichtung
35 regelt den Elektromotor
29 derart, dass die Antriebswelle
23 sich mit der vorgegebenen Drehzahl N dreht (
104). Die Drehzahl der Antriebswelle
23 gibt die Wiederholungsrate der Drehschläge vor. Es wurde erkannt, dass mit einem
Absenken der Drehzahl nicht nur Frequenz der Drehschläge absinkt, welches soweit für
das Setzen des Spreizankers unerheblich ist, sondern auch das mit jedem Drehschlag
ausgeübte Drehmoment abgesenkt wird. Jeder der Drehzahlen ist, zwar mit einer großen
Toleranz, ein Drehmoment zugeordnet. In einer Ausgestaltung beginnt der Schlagschrauber
38 die Zugstange
2 mit einer ihm maximal möglichen Drehzahl zu drehen. Nach einer Dauer, welche vorzugsweise
durch den eingegeben Typ des Spreizankers
1 festgelegt wird, senkt der Schlagschrauber die Drehzahl auf die in Abhängigkeit des
Anzugsdrehmoments vorgegebene Drehzahl ab.
[0014] An der Abtriebswelle
27 ist ein Drehzahlsensor
39 angeordnet. Der Drehzahlsensor
39 beinhaltet beispielsweise mehrere axiale Rippen
40, welche entlang des Umfangs der Abtriebswelle
27 in konstanten ersten Winkelabständen angeordnet sind. Zwei Magnetfeldsensoren
41, z.B. Hallsensoren, sind zueinander versetzt in einem zweiten Winkelabstand angeordnet.
Der zweite Winkelabstand modulo den ersten Winkelabstand liegt im Bereich zwischen
20 % und 33 % des ersten Winkelabstands. Der Drehzahlsensor
39 erkennt neben der Drehzahl auch den Umlaufsinn des Abtriebswelle
27. Nach einem Drehschlag kann sich Abtriebswelle
27 gegen die vorgegebene Drehrichtung bewegen. Der Drehzahlsensor
39 ermittelt basierend auf der Drehrichtung die effektive Drehzahl d der Abtriebswelle
27 im vorgegebenen Drehsinn (
105), z.B. mittels eines Integrators. Die Drehzahl d der Abtriebswelle
27 ist im wesentlichen identisch zu der Drehzahl der Zugstange
2 und dient damit als Maß für den Fortschritt des Drehens der Zugstange bzw. deren
axiale Verschieben relativ zu der Spreizhülse
3.
[0015] Der Schlagschrauber
20 vergleicht eine erfasste Drehzahl d der Abtriebswelle
27 mit einem vorgegebenen Schwellwert D für die Drehzahl (
106). Unterschreitet die mittlere Drehzahl d den Schwellwert D, schaltet die Steuerungseinrichtung
35 den Motor
29 ab (
109). Die Abtriebswelle 27z bewegt sich nun im Mittel um einen sehr kleinen Winkel oder
gar nicht mehr. Der Schwellwert D kann beispielsweise fest durch den Schlagschrauber
20 vorgegeben sein. Zusätzlich kann der Schlagschrauber
20 die Drehschläge einstellen, wenn eine maximale Dauer T zum Setzen eines Setzankers
1 nach dem Betätigen des Tasters
37 vergangen ist (
107). Der Steuerungseinrichtung
35 kann hierzu die Zeit t seit des Betätigen des Tasters
37 erfassen. Dies kann auf ein Fehlverhalten des Spreizankers
1 zurückführbar sein, z.B. dreht sich die Spreizhülse
3 in dem Bohrloch mit. Der Schlagschrauber
20 erkennt dies als ein Fehlverhalten und gibt ein entsprechendes Warnsignal aus.
[0016] In einer Weiterbildung kann der Schlagschrauber
20 eine Aufzeichnungseinrichtung
42 aufweisen, welche zu jedem gesetzten Spreizanker
1 ein Protokoll aufzeichnet (
108). Die Aufzeichnungseinrichtung
42 beinhaltet beispielsweise ein Speicherbauelement und eine Kommunikationsschnittstelle
zum Ausgeben des Inhalts des Speicherbauelements. Die Spreizanker
1 sind mit einer eindeutigen Kennung versehen, z.B. einer Nummer eines RFID Chips.
Die Erkennungseinrichtung
33 bestimmt vor dem Setzen eines Spreizankers
1 dessen eindeutige Kennung. Falls eine automatische Kennung nicht erfolgreich oder
nicht vorgesehen ist, kann eine manuelle Eingabe der Kennung erfolgen. Während des
Setzens kann beispielsweise die Anzahl der Drehschläge oder die Dauer des Setzvorgangs
aufgezeichnet werden. Zusätzlich oder alternativ kann aufgezeichnet werden, wie sich
die Drehzahl der Abtriebswelle
27 ändert, insbesondere die Drehzahl zum Zeitpunkt des Abschaltens des Schlagschrauber
ist. Hierbei wird die Drehzahl auch aufgezeichnet, wenn der Anwender ein Setzen des
Spreizankers durch Lösen des Tasters
37 beendet. Die von der Aufzeichnungseinrichtung
42 protokollierten Daten können über eine drahtlose oder leitungsgebundene Schnittstelle
ausgelesen werden.
1. Setzverfahren für einen Spreizanker durch repetitives Ausüben von Drehschlägen auf
eine Zugstange (2, 10) des Spreizankers (1) mittels eines Schlagschraubers, wobei
der Schlagschrauber das Ausüben von Drehschlägen einstellt, wenn eine erfasste mittlere
Drehzahl (d) der Zugstange (2, 10) einen Schwellwert (D) unterschreitet, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wiederholungsrate (Nsoll) der Drehschläge in Abhängigkeit eines zum Verspreizen
einer Spreizhülse (3) des Spreizankers (1) vorgegebenen Anzugsdrehmoments eingestellt
wird.
2. Setzverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagschrauber ansprechend auf eine Eingabe eines Typs des Spreizankers oder
des Anzugsdrehmoments die Wiederholungsrate einstellt.
3. Setzverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagschrauber eine Dauer für ein Setzen des Spreizankers erfasst und wenn die
Dauer einen Schwellwert überschreitet, ein Warnsignal ausgibt.
4. Setzverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagschrauber auf die Zugstange Drehschlage mit einer dem Schlagschrauber maximal
möglichen Wiederholungsrate für eine erste Dauer ausübt, und nach der ersten Dauer
auf die durch das Anzugsdrehmoment vorgegebene Wiederholungsrate wechselt.
5. Setzverfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufzeichnungseinrichtung des Schlagschrauber einen oder mehrere Parameter während
des Ausübens der Drehschläge aufzeichnet: Kennung des Spreizankers, Anzahl der Drehschläge
die auf den Spreizanker ausgeübt werden, Dauer für die Drehschläge auf den Spreizanker
ausgeübt werden, Abbruch des Setzens durch den Anwender, Unterschreiten des Schwellwerts
durch die mittlere Drehzahl der Zugstange.
1. Setting method for an expansion bolt through repeatedly carrying out rotary impacts
on a draw bar (2, 10) of the expansion bolt (1) by means of an impact screwdriver,
in which the impact screwdriver adjusts the rotary impacts being carried out, if an
average speed (d) of the draw bar (2, 10) detected falls below a threshold value (D),
characterised in that a repetition rate (Nsoll) of the rotary impacts is adjusted depending on a preset
tightening torque for anchoring an expansion sleeve (3) of the expansion bolt (1).
2. Setting method according to claim 1, characterised in that the impact screwdriver adjusts the repetition rate in response to a type of expansion
bolt or tightening torque being input.
3. Setting method according to claim 1 or 2, characterised in that the impact screwdriver detects a duration for setting the expansion bolt and if the
duration exceeds a threshold value, gives a warning signal.
4. Setting method according to one of the previous claims, characterised in that the impact screwdriver carries out rotary impacts on the draw bar with a maximum
possible repetition rate for the impact screwdriver for a first duration and after
the first duration changes to the repetition rate preset by the tightening torque.
5. Setting method according to one of the previous claims, characterised in that a recording device of the impact screwdriver records one or several parameters whilst
the rotary impacts are being carried out: identification of the expansion bolt, number
of rotary impacts that are carried out on the expansion bolt, duration for which rotary
impacts are carried out on the expansion bolt, setting being stopped by the user,
the average speed of the draw bar falling below the threshold value.
1. Procédé de pose pour un ancrage expansible consistant à appliquer de manière répétée
des roto-percussions sur un tirant (2, 10) de l'ancrage expansible (1) au moyen d'une
visseuse à percussion, dans lequel la visseuse à percussion règle l'application des
roto-percussions lorsqu'une vitesse de rotation moyenne (d) détectée du tirant (2,
10) chute sous une valeur de seuil (D), caractérisé en ce qu'une fréquence de répétition (Nsoll) des roto-percussions est réglée en fonction d'un
couple de démarrage prédéfini pour écarter une douille d'expansion (3) de l'ancrage
expansible (1).
2. Procédé de pose selon la revendication 1, caractérisé en ce que la visseuse à percussion règle la fréquence de répétition en réponse à une entrée
indiquant un type de l'ancrage expansible ou du couple de démarrage.
3. Procédé de pose selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la visseuse à percussion détecte une durée pour une pose de l'ancrage expansible
et émet un signal d'alarme lorsque la durée dépasse une valeur de seuil.
4. Procédé de pose selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la visseuse à percussion applique des roto-percussions sur le tirant avec une fréquence
de répétition maximale possible de la visseuse à percussion pendant une première durée,
et après la première durée, passe à la fréquence de répétition prédéfinie par le couple
de démarrage.
5. Procédé de pose selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif d'enregistrement de la visseuse à percussion enregistre un ou plusieurs
paramètres pendant l'application des roto-percussions : identification de l'ancrage
expansible, nombre de roto-percussions appliquées sur l'ancrage expansible, durée
pendant laquelle les roto-percussions sont appliquées sur l'ancrage expansible, arrêt
de la pose par l'utilisateur, chute sous la valeur de seuil par la vitesse de rotation
moyenne du tirant.