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(11) |
EP 2 495 447 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.07.2020 Patentblatt 2020/30 |
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Anmeldetag: 01.03.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Rasteinrichtung für ein Pumpengehäuse und Pumpe
Locking unit for a pump housing and pump
Dispositif d'arrêt pour un boîtier de pompe et pompe
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
04.03.2011 DE 102011005140
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.09.2012 Patentblatt 2012/36 |
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Patentinhaber: E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH |
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75038 Oberderdingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Parker, Daniel
76327 Pfinztal (DE)
- Koegel, Uwe
75057 Kürnbach (DE)
- Weber, Wolfgang
37269 Eschwege (DE)
- Albert, Tobias
76036 Kraichtal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Ruff, Wilhelm, Beier, Dauster & Partner mbB |
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Kronenstraße 30 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 761 984 DE-A1-102007 017 271 US-B1- 6 364 618
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EP-A1- 1 529 731 US-A- 4 466 754
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Anwendungsgebiet und Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Pumpe mit einer Rasteinrichtung für ein Pumpengehäuse,
um zwei Gehäuseteile des Pumpengehäuses lösbar mittels einer Rastverbindung zu verbinden.
[0002] Aus der
WO 2008/125488 A2 ist es bekannt, eine Pumpe für Geschirrspülmaschinen oder Waschmaschinen mit einem
Gehäuse aus Kunststoff herzustellen. Ein erstes Gehäuseteil enthält im Wesentlichen
den oberen Teil der Pumpenkammer. Ein zweites Gehäuseteil enthält im Wesentlichen
das Pumpenrad mit Pumpenkammerboden und evtl. einem angeflanschten Pumpenmotor. Durch
Verbinden dieser beiden Gehäuseteile wird das Pumpengehäuse und somit auch die Pumpe
fertig gestellt als im Wesentlichen letzter Montageschritt für die Pumpe. Um in einem
Reparaturfall schnell an die Funktionsteile der Pumpe zu kommen, ist es von Vorteil,
die Gehäuseteile wieder lösen zu können, und dann wieder miteinander zu verbinden.
Als besonders bevorzugt werden hier eben lösbare Rastverbindungen angesehen.
[0003] Die
EP 761984 A1 beschreibt eine allgemeine Rasteinrichtung für zwei Bauteile, bei der an einem ersten
Gehäuseteil ein länglicher abstehender Rasthaken vorgesehen ist mit einem Rastvorsprung.
An einem zweiten Gehäuseteil ist eine Rastöffnung vorgesehen mit einer Rastlasche,
an der der Rastvorsprung anliegt, wenn die Rastverbindung fertig gestellt ist. In
der Rastöffnung ist gegenüberliegend von der Rastlasche ein Einführsteg mit einer
Einführschräge für den Rasthaken angeordnet. Neben der Rastverbindung ist eine Zentrierhilfe
für ein genaues Herstellen der Rastverbindung vorgesehen.
Aufgabe und Lösung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte Pumpe zu schaffen,
mit der Probleme des Standes der Technik vermieden werden können und insbesondere
eine vorteilhaft herzustellende und wieder zu lösende Rastverbindung geschaffen werden
kann.
[0005] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Pumpe mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte
bzw. bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen enthalten
und werden im Folgenden erläutert. Der Wortlaut der Ansprüche wird durch ausdrückliche
Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht.
[0006] Die Rasteinrichtung weist an einem ersten Gehäuseteil mindestens einen länglichen
abstehenden Rasthaken auf. Dieser Rasthaken weist an seiner Oberseite einen Rastvorsprung
auf, der quasi rechtwinklig zur Einsteckrichtung oder alternativ sogar hinterschnitten
ausgebildet sein kann. Des Weiteren weist der Rasthaken sowohl an seiner Oberseite
als auch an seiner Unterseite Einführschrägen auf, so dass er vorteilhaft nach vorne
zugespitzt ist. Am zweiten Gehäuseteil ist eine Rastöffnung vorgesehen für den Rasthaken
mit einer die Rastöffnung nach außen begrenzenden Rastlasche. An dieser Rastlasche
liegt der Rastvorsprung des Rasthakens bei der hergestellten Rastverbindung an. Die
Rastöffnung ist also eine geschlossene bzw. umrandete Öffnung, wobei sie zu ihrer
Unterseite hin im Wesentlichen von dem zweiten Gehäuseteil begrenzt wird und zu ihrer
Oberseite hin von der genannten Rastlasche, dazwischen befinden sich Seitenwände der
Rastöffnung.
[0007] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist in der Rastöffnung an ihrer der Rastlasche
gegenüberliegenden Unterseite ein Einführsteg angeordnet, der eine Einführschräge
für den Rasthaken aufweist, wobei die Einführschräge zu dem einzuführenden Rasthaken
hin weist. Des Weiteren ist mindestens eine Sicherungslasche vorgesehen, die von der
Seite her, insbesondere an einer der vorgenannten Seitenwände angeordnet oder angeformt,
in die Rastöffnung eingreift bzw. in dieser verläuft. Dabei ragt sie mit einem freien
Laschenende in den Weg des Rasthakens beim Einstecken in die Rastöffnung. Bei hergestellter
Rastverbindung liegt die Sicherungslasche bzw. deren freies Laschenende unterhalb
des Rasthakens bzw. dessen Unterseite.
[0008] Der Einführsteg mit seiner Einführschräge dient dazu, den einzusteckenden Rasthaken
im Bereich der Rastöffnung frühzeitig einzufangen und bereits quasi in die Richtung
zu lenken, in der er dann an der Rastlasche einrasten soll. Die Einführschräge erleichtert
auf an sich bekannte Art und Weise das Einführen. Des Weiteren soll der Einführsteg
verhindern, dass beim Herunterdrücken des Rasthakens zum Lösen der Rastverbindung
bzw. des Rastvorsprungs von der Rastlasche ein zu starkes Umbiegen erfolgt, welches
entweder den Rasthaken an sich oder andere Teile beschädigen könnte, insbesondere
eine Sicherungslasche.
[0009] Die Sicherungslasche dient dazu, durch ihre federelastische Ausbildung an der Unterseite
des Rasthakens oder nahe dieser Unterseite ein selbsttätiges Lösen der Rastverbindung,
also des Rastvorsprungs weg von der Rastlasche, zu verhindern. In diesem Fall würde
nämlich die Unterseite des Rasthakens gegen das freie Laschenende drücken und dem
wirkt die Federkraft der Sicherungslasche entgegen. Selbst wenn also eine Vorspannung
des Rasthakens derart, dass der Rastvorsprung hinter die Rastlasche drückt, wegfallen
würde, wäre dadurch immer noch eine Sicherung gegen selbsttätiges ungewolltes Lösen
der Rastverbindung gegeben.
[0010] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann eine lichte Höhe zwischen einer Oberseite
des Einführsteges, insbesondere an dessen oberster Stelle, und der Rastlasche bzw.
ihrer unteren Fläche maximal 10% bis 30% größer sein als der lichte Querschnitt des
Rasthakens. Dies bedeutet, da Einführsteg und Rastlasche als starre Teile anzusehen
sind, dass für den Rasthaken für ein einfaches und sicheres Herstellen der Rastverbindung
zwar ein gewisser Einführraum gegeben ist. Gleichzeitig ist dieser jedoch nicht allzu
groß. Diese Betrachtungen gelten vor allem in Längsrichtung des Rasthakens gesehen
bzw. in Einsteckrichtung.
[0011] Vorteilhaft ist der Einführsteg mittig in der Rastöffnung an deren Unterseite angeordnet.
Genauso vorteilhaft ist auch der Rasthaken mittig dazu angeordnet. Dabei kann der
Einführsteg relativ schmal sein, da er nur Druckkraft aufzunehmen braucht, und der
Rasthaken mehrfach breiter.
[0012] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist der Rasthaken an einem länglichen
Rastarm vorgesehen, und zwar an dessen freiem Ende. Rasthaken und Rastarm weisen dabei
die gleiche Erstreckungsrichtung auf. Vorteilhaft ist der Rastarm länger als der Rasthaken,
besonders vorteilhaft zweimal bis fünfmal so lang. Er kann durch einen flachen breiten
Querschnitt elastisch ausgebildet sein in Richtung zwischen Oberseite und Unterseite
der Rastöffnung, so dass die Rastbewegung des Rastvorsprungs hinter die Rastlasche
sowie ein Lösen der Rastverbindung gut möglich ist. Gegen seitliche Bewegungen dagegen
ist der Rastarm relativ steif bzw. stabil, so dass sichergestellt ist, dass beim Zusammenfügen
der beiden Gehäuseteile der Rasthaken auch in die Rastöffnung eingeführt wird. Durch
einen solchen länglichen Rastarm mit dem Rasthaken daran wird zum einen die vorgenannte
Elastizität sichergestellt. Des Weiteren kann dann unter Umständen ein großzügiges
Übergreifen der beiden Gehäuseteile übereinander erfolgen für beispielsweise eine
dichtende Verbindung.
[0013] In Ausgestaltung der Erfindung kann sich der Rastvorsprung des Rasthakens bzw. ein
Hinterschnitt daran über den Querschnitt des Rastarms zur Oberseite der Rastöffnung
hin überstehen. Ein Überstand kann hier wenige mm betragen für eine sichere Rastverbindung,
beispielsweise 2 mm bis 5 mm. Von dem höchsten Punkt des Rastvorsprungs aus verläuft
die Einführschräge an der Oberseite des Rasthakens zu einer vorgenannten Spitze des
Rasthakens, vorteilhaft in etwa geradlinig. An der Unterseite des Rasthakens ist eine
Einführschräge weniger stark ausgebildet bzw. kürzer, da hier ja auch kein Rastvorsprung
vorgesehen ist.
[0014] Vorteilhaft steht die Sicherungslasche von der Seite bzw. einer Seitenwand der Rastöffnung
ab, und zwar besonders vorteilhaft nahe an der Unterseite der Rastöffnung. Ihre Dicke
kann sich zum Ende hin verringern, so dass für eine elastische Biegung oder Verformung
in Richtung von der Oberseite der Rastöffnung zur Unterseite ein optimaler Querschnitt
mit gleichmäßiger und materialgerechter Biegelinie erreicht werden kann. Es ist möglich,
die Sicherungslasche zu ihrem freien Ende hin zunehmend zu der Rastlasche hin nach
oben aufzubiegen, so dass sie anfangs in etwa parallel zur Unterseite der Rastöffnung
verläuft und dann zunehmend nach oben gebogen ist. Auch dies verbessert ihre gewünschten
Federeigenschaften. Vorteilhaft kann sie bei hergestellter Rastverbindung mit dem
freien Laschenende an der Unterseite des Rasthakens anliegen oder bis kurz davor reichen.
[0015] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich, dass die lichte Weite zwischen
der Unterseite der Rastlasche und dem freien Laschenende der Sicherungslasche kleiner
ist als der lichte Querschnitt des Rasthakens in seiner größten Dicke am Rastvorsprung.
Dies bedeutet, dass der Rasthaken beim Einstecken in die Rastöffnung auf alle Fälle
mit seiner Unterseite gegen die freien Laschenenden der Sicherungslasche gedrückt
wird und diese nach unten drücken muss, um so weit eingesteckt zu werden, dass er
mit dem Rastvorsprung hinter die Rastlasche greifen kann. Dies bedeutet dann auch,
dass der Rasthaken zum Lösen der Rastverbindung die Sicherungslasche bzw. ihr freies
Laschenende nach unten drücken muss, damit sich der Rastvorsprung von der Rastlasche
lösen kann, was von alleine nicht möglich ist. Dies ist gerade die Sicherungsfunktion
der Sicherungslasche.
[0016] Besonders vorteilhaft ist vorgesehen, dass sowohl an einer linken Seite als auch
an einer rechten Seite der Rastöffnung zwei gleiche bzw. spiegelsymmetrisch ausgebildete
Sicherungslaschen vorgesehen sind. Deren freie Laschenenden können einen Abstand zueinander
aufweisen, so dass sie sich nicht berühren bzw. behindern. Vor allem können sie bis
kurz vor den Einführsteg reichen und dabei höher als dieser liegen. Hier hat der Einführsteg
auch noch eine weitere Funktion, weil nämlich beim Lösen der Rastverbindung durch
Herunterdrücken des Rasthakens die Unterseite des Rasthakens die Sicherungslaschen
nach unten drückt. Damit diese nicht zu weit nach unten gedrückt werden und möglicherweise
beschädigt werden können, liegt der Rasthaken dann an dem Einführsteg an und kann
gleichzeitig aus der Rastöffnung gezogen werden.
[0017] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Sicherungslasche in Draufsicht von
einem Basisansatz an der Seitenwand der Rastöffnung ausgehend sich zunächst verjüngen
durch Abschrägungen an beiden Seitenkanten. Auch dadurch kann ihre Elastizität im
Detail bestimmt werden. Nach etwa der Hälfte ihrer Länge kann eine Sicherungslasche
an der zu dem ersten Gehäuseteil hin weisenden Seitenkante eine hakenartige Verbreiterung
und Ausbuchtung aufweisen. Davon ausgehend kann sie dann zum freien Laschenende hin
wieder schmaler werden. Zum Laschenende hin wird eine Einführschräge gebildet, da
diese hier, wie zuvor erläutert worden ist, beim Einstecken des Rasthakens in die
Rastöffnung an ihr entlang gleitet und sie nach unten drückt. Des Weiteren kann gerade
vom Bereich der Ausbuchtung ab die Sicherungslasche aufgebogen sein in Richtung zur
Rastlasche hin.
[0018] Vorteilhaft ist das freie Laschenende der Sicherungslasche in Einführrichtung des
Rasthakens in die Rastöffnung etwas hinter dem Einführsteg angeordnet. Dadurch kann
erreicht werden, dass das erste Einfangen und Lenken des Rasthakens beim Herstellen
der Rastverbindung durch den Einführsteg mit seiner Einführschräge vorgenommen wird.
Ein weiteres Lenken kann anschließend durch die Sicherungslasche bzw. deren freies
Laschenende übernommen und erreicht werden. So ergibt sich ein gleichmäßiger Kraftaufwand
beim Einstecken des Rasthakens.
[0019] An der Unterseite des Rasthakens können links und rechts neben dem Einführsteg, also
an den Seiten, längliche Ausnehmungen bzw. Vertiefungen als Querschnittsverdünnungen
des Rasthakens vorgesehen sein. Diese Ausnehmungen können über den Verbindungsbereichen
der Sicherungslaschen mit einer Seitenwand der Rastöffnung liegen. Der Vorteil dieser
Ausnehmungen liegt darin, dass der Rasthaken beim Herunterdrücken zum Lösen der Rastverbindung,
bis er mit seiner Unterseite an dem Einführsteg anliegt, nur gegen die elastischen
freien Laschenenden drückt und nicht vorher gegen den Bereich der Sicherungslaschen
drückt, der nicht elastisch ausgebildet ist und dabei beschädigt werden könnte.
[0020] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind sowohl die lichte Weite zwischen Unterseite
der Rastlasche und Oberseite des Einführsteges als auch die Anordnung der Sicherungslaschen
an Seitenwänden der Rastöffnung so ausgebildet, dass in dem Fall, dass der Rasthaken
an der Oberseite des Einführsteges angedrückt wird, diese Ausnehmungen eben oberhalb
der Ansatzbereiche der Sicherungslaschen an den Seitenwänden der Rastöffnung verlaufen.
[0021] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung weist der Rasthaken eine etwa gleichbleibende
Breite auf. Lediglich ganz vorne an seinem Ende bzw. seiner Spitze kann er leicht
verjüngt ausgebildet sein für ein leichteres Einführen in die Rastöffnung. Auch der
den Rasthaken tragende Rastarm ist vorteilhaft über seine Länge hinweg gleich breit.
[0022] In einer Ausgestaltung der Erfindung weist eine Rasteinrichtung, wie sie eingangs
grundsätzlich genannt ist, zwischen einerseits dem Rasthaken und andererseits der
Rastlasche und/oder der Sicherungslasche ein elastisches bzw. flexibles Federmittel
auf. Dieses kann gummiartig sein bzw. ein Elastomer. Das Federmittel ist bevorzugt
eine elastische bzw. flexible Beschichtung. Dadurch wird erreicht, dass der Rasthaken
nur über das Federmittel an der Rastlasche anliegt und keinen direkten bzw. starren
Kontakt aufweist. So können Vibrationen oder sonstige mögliche Lärmquellen gedämpft
bzw. nicht über die Rasteinrichtung von einem Gehäuseteil aufs andere übertragen werden
und die Geräuschdämmung wird damit verbessert.
[0023] Vorteilhaft liegt der Rasthaken in axialer Richtung an der Rastlasche ohne direkten
Kontakt der ansonsten eher festen bzw. nicht-elastomeren Materialien der Gehäuseteile
an, und zwar nur über das Federmittel. Dies ist die hauptsächliche Krafteinwirkung
der Rastverbindung, die die beiden Gehäuseteile vor allem in axialer Richtung zusammenhält.
Besonders vorteilhaft liegt der Rasthaken auch in radialer Richtung nur über ein Federmittel
an der Rastlasche an, unter Umständen über ein anderes Federmittel. Auch so kann eine
elastische Anlage der beiden Teile erreicht werden.
[0024] Das Federmittel kann beispielsweise als eine elastische bzw. flexible Beschichtung
auf den Rasthaken aufgebracht sein, beispielsweise durch Mehrkomponenten-Kunststoffspritzen.
Eine Dicke kann weniger als 3 mm betragen, vorteilhaft 1 mm oder weniger. Dies wird
als ausreichend angesehen für eine Geräuschdämmung. Die Härte des elastomeren Federmittels
kann im Bereich von 50 bis 70 Shore A liegen.
[0025] In Weiterbildung kann in dem Federmittel ein Vorsprung aus nicht-elastischem Material
vorgesehen sein, durch den zum einen die Dicke des Federmittels reduziert wird. Zum
anderen wird dadurch eine Art Anschlagsbegrenzung erreicht, um so eine ausreichend
definierte Anlage zwischen Rasthaken und Rastlasche zu erreichen.
[0026] In nochmaliger Weiterbildung kann auch zwischen der Sicherungslasche und dem Rasthaken
ein solches Federmittel vorgesehen sein. Vorteilhaft kann es an der entsprechenden
Seite des Rasthakens vorgesehen sein wie auch die anderen Federmittel, so dass nur
an dem Rasthaken Federmittel bzw. elastische Beschichtungen vorgesehen bzw. angespritzt
werden müssen.
[0027] Die beschriebene Rasteinrichtung eignet sich eben besonders gut dafür, in einer Pumpe
eingebaut zu werden. Die Pumpe weist ein Gehäuse aus mindestens zwei zu verbindenden
Gehäuseteilen auf. Es können zwar auch mehr Gehäuseteile mit einer solchen Rastverbindung
miteinander verbunden werden, beispielsweise durch verteilte Rastverbindungen. Vorteilhaft
sind dadurch aber genau zwei Gehäuseteilen miteinander verbunden bzw. verbindbar,
weist die Pumpe also ein zweiteiliges Gehäuse mit genau zwei separaten Gehäuseteilen
auf.
[0028] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung
der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie Zwischen-Überschriften beschränken die
unter diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0029] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt
und werden im Folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt:
- Fig. 1
- eine Schrägansicht von außen auf eine Pumpe mit Pumpengehäuse und mehreren Rasteinrichtungen,
- Fig. 2
- entsprechend Fig. 1 eine Schrägansicht auf einen ersten Gehäuseteil der Pumpe mit
vier abstehenden Rasthaken,
- Fig. 3
- einen Rasthaken entsprechend Fig. 2 im Schnitt von der Seite,
- Fig. 4
- entsprechend Fig. 1 eine Schrägansicht einer Rastöffnung an einem zweiten Gehäuseteil,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf einen Einführsteg und Sicherungslaschen in einer Rastöffnung am
zweiten Gehäuseteil ähnlich Fig. 4,
- Fig. 6
- einen Seitenschnitt entsprechend Fig. 3 durch die Rasteinrichtung mit dem Rasthaken
des ersten Gehäuseteils in der Rastöffnung des zweiten Gehäuseteils,
- Fig. 7
- eine Ansicht von vorne auf die Rasteinrichtung der Fig. 6 und
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf einen Ausschnitt der Fig. 6.
Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0030] In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Pumpe 11 dargestellt mit einem Pumpengehäuse
12, welches ein erstes Gehäuseteil 13 und ein zweites Gehäuseteil 14 aufweist. Die
beiden Gehäuseteile 13 und 14 aus Kunststoff sind mittels mehrerer Rasteinrichtungen
16 miteinander verbunden auf lösbare Art und Weise. Wie insbesondere auch zusammen
mit den Fig. 2 und 3 zu sehen ist, sind für die Rasteinrichtungen 16 am ersten Gehäuseteil
13 vier Rastarme 18 vorgesehen mit Rasthaken 19 an deren Enden. Die Rastarme 18 sind
teilweise unterschiedlich lang, die Rasthaken 19 jedoch für sich genommen identisch
ausgebildet.
[0031] Ein Rasthaken 19 weist an seiner Oberseite bzw. nach außen hin einen Rastvorsprung
20 auf mit einem leichten Hinterschnitt 21. Die Höhe des Rastvorsprungs 20 kann in
etwa das Doppelte der Dicke des Rastarmes 18 betragen. Von dem Rastvorsprung 20 aus
verläuft eine obere Einführschräge 23 nach vorne zu einer Spitze 25 des Rasthakens
19. An der Unterseite ist eine untere Einführschräge 24 vorgesehen, die allerdings
deutlich kürzer ist. des Weiteren sind an der Unterseite des Rasthakens 19 zwei seitliche
Ausnehmungen 27 als Vertiefungen vorgesehen. Deren Funktion wird später noch genauer
erläutert. Sie sind, wie Fig. 2 zeigt, jedoch nur am Außenrand vorgesehen. Des Weiteren
kann, wie Fig. 3 im Seitenschnitt zeigt, der Rasthaken 19 ein kleines Stück nach außen
versetzt sein im Vergleich zum Rastarm 18.
[0032] Des Weiteren ist aus Fig. 2 gut zu erkennen, dass die Rastarme 18 mit den Rasthaken
19 eine gewisse Elastizität aufweisen, die in der Darstellung gemäß Fig. 3 nach oben
und nach unten gegeben ist. Gegen ungewolltes seitliches Bewegen, in der Fig. 3 also
senkrecht zur Zeichenebene, wirkt die relativ große Breite der Rastarme 18.
[0033] In Fig. 4 ist am zweiten Gehäuseteil 14 der andere Teil der Rasteinrichtung 16 dargestellt,
nämlich eine Rastöffnung 30 mit einer diese nach oben begrenzenden bzw. abdeckenden
Rastlasche 31 nach Art eines übergreifenden, brückenartigen Steges. In Richtung zu
dem ersten Gehäuseteil 13, also von wo aus der Rasthaken 19 angesetzt wird, steht
von der Rastlasche 31 ein Einführvorsprung 32 ab, der an seiner Unterseite abgeschrägt
ist. Dies dient, entsprechend der oberen Einführschräge 23 des Rasthakens 19, zum
leichteren Einführen.
[0034] Wie auch der Vergleich mit den Fig. 5 bis 7 zeigt, ist die Rastöffnung 30 zum ersten
Gehäuseteil 13 hin relativ groß, wobei sie gemäß Fig. 7 gleich bleibende Breite aufweist
und sich zwischen zwei Seitenwänden 34 nur in der lichten bzw. freien Höhe ändert.
An einer Unterseite der Rastöffnung 30 bzw. der Rastlasche 31 gegenüberliegend ist
in der Mitte der Rastöffnung 30 ein Einführsteg 36 angeordnet. Er weist in Richtung
auf das erste Gehäuseteil 13 zu eine Einführschräge 37 auf, die bis zu einer Oberseite
38 führt, so dass er eine Art Rampenform aufweist.
[0035] Links und rechts von dem Einführsteg 36 steht von jeder Seitenwand 34 eine Sicherungslasche
40 in die Rastöffnung 30 hinein. Die Sicherungslaschen verlaufen, wie insbesondere
Fig. 5 in der Draufsicht zeigt, von ihrem Ansatzbereich an der Seitenwand 34 aus in
verjüngter Form und werden schmäler zu einer Ausbuchtung 42 hin. Diese Ausbuchtung
42 bildet dann eine hakenartige Verbreiterung hin zu dem freien Laschenende 41. Dabei
ist noch eine Einführschräge 43 zu dem freien Laschenende 41 hin vorgesehen, die besonders
gut aus den Fig. 5 und 6 zu ersehen ist.
[0036] Wie vor allem aus den diesbezüglich maßgeblichen Fig. 6 und 7 zu ersehen ist, wird
beim Ansetzen der beiden Gehäuseteile 13 und 14 aneinander der Rasthaken 19 in Fig.
6 von links in die Rastöffnung 30 eingeführt. Diese ist relativ groß, so dass sie
leicht zu treffen ist. Der Rasthaken 19 an dem Rastarm 18, der in Fig. 6 nahezu in
seinem Ursprungszustand entsprechend Fig. 2 gezeigt ist und somit mit nur geringem
elastischen Druck an der Unterseite der Rastlasche 31 anliegt, wird durch Entlanggleiten
seiner oberen Einführschräge 23 an der unteren Einführschräge des Einführvorsprungs
32 zur Unterseite der Rastöffnung 30 gedrückt bzw. geführt. Wird, beispielsweise bei
einem manuellen Zusammenbau mit Herunterdrücken des Rasthakens 19, dieser sehr weit
nach unten gedrückt, dann läuft seine untere Einführschräge 24 an der Einführschräge
37 des Einführsteges 36 an. So wird der Rasthaken 19 dann wieder nach oben gedrückt.
[0037] Wie aus Fig. 6 zu ersehen ist, bildet die nach links weisende Seitenkante der Sicherungslasche
40 mit der Einführschräge 43 nahezu die Fortsetzung der Einführschräge 37 des Einführsteges
36 und drückt zum einen den Rasthaken 19 noch einmal etwas weiter nach oben. Dabei
kommt dieser mit dem oberen Ende des Rastvorsprungs 20 an der Unterseite der Rastlasche
31 zur Anlage. Weil er diese nicht nach oben drücken kann, wird stattdessen die Sicherungslasche
40, was nicht dargestellt ist, aber anhand der Figuren 6 und 7 gut vorstellbar ist,
nach unten gedrückt. Sobald der Rasthaken 19 mit seinem Rastvorsprung 20 die Rastlasche
31 passiert hat, wird er entweder durch seine eigene bzw. die Federkraft des Rastarms
18 nach oben gedrückt oder vor allem auch durch die Federkraft der Sicherungslaschen
40. So kommt es zu der in Fig. 6 dargestellten rastenden Anlage des Rastvorsprungs
20 an der nach rechts bzw. vorne weisenden Kante der Rastlasche 31.
[0038] Sollte nun, aus welchem Grund auch immer, die Federkraft des Rastarms 18, welcher
den Rasthaken 19 gegen die Rastlasche 31 nach oben drückt, nachlassen oder eine Verformung
des Rastarms 18 auftreten, so kann sich der Rasthaken 19 zwar ein kleines Stück in
Richtung zur Unterseite der Rastöffnung 30 bewegen. Dann allerdings liegt er, wie
die Fig. 6 und 7 zeigen, sehr schnell mit seiner Unterseite an dem freien Laschenende
41 der Sicherungslaschen 40 an und wird von deren Federkraft gehalten. Dabei ist gemäß
der Figuren der Abstand zwischen Unterseite des Rasthakens 19 und den freien Laschenenden
41 deutlich geringer als die Höhe des Rastvorsprungs 20, beispielsweise knapp halb
so groß. Dies bedeutet, dass die freien Laschenenden 41 bzw. die Sicherungslaschen
40 bereits ein ganzes Stück nach unten gedrückt werden müssten, damit der Rastvorsprung
20 von der Rastlasche 31 freikommt zum Lösen der Rastverbindung. Ein selbsttätiges
Lösen wird also sicher verhindert. Eine solchermaßen hergestellte Rastverbindung ist
auch durch gerade beim Betrieb von Pumpen auftretenden Vibrationen nicht selbsttätig
lösbar.
[0039] Der Querschnitt der Sicherungslaschen 40 bzw. ihr Dickenverlauf ist speziell dazu
ausgebildet, zusammen mit dem zum freien Laschenende 41 aufgebogenen Verlauf, bei
guter Elastizität eine ausreichende Federkraft gegen ein solches unbeabsichtigtes
Lösen der Rastverbindung zu bewirken. Gerade die aufgebogene Form bewirkt, dass die
Federkraft der Sicherungslaschen 40 beim Herunterdrücken am Anfang besonders groß
ist.
[0040] Zum Lösen der Rastverbindung der Rasteinrichtung 16 wird auf die Oberseite des Rasthakens
19 bzw. auf die obere Einführschräge 23 gedrückt, beispielsweise von Hand. Dies muss
dann eben mit ausreichend Kraft erfolgen, um die Sicherungslaschen 40 soweit nach
unten zu verbiegen bzw. die freien Laschenenden 41 soweit nach unten zu drücken, dass
der Rastvorsprung 20 von der Rastlasche 31 frei kommt. Damit hierbei die Sicherungslaschen
40 jedoch durch Überdrücken nicht beschädigt werden, dient unter anderem der Einführsteg
36. Dann liegt der Rasthaken 19 auf seiner Oberseite 38 an und kann nicht weiter nach
unten gedrückt werden. Dies kann gleichzeitig als spürbarer Anschlag dienen, damit
eine Montageperson weiß, dass sie nun den Rasthaken 19 aus der Rastöffnung 30 ziehen
kann.
[0041] Aus Fig. 7 ist zu erkennen, dass der Zweck der Ausnehmungen 27 an der Unterseite
des Rasthakens 19 darin besteht, dass der Rasthaken 19, wenn er bis an den Einführsteg
36 heruntergedrückt ist, nur auf die freien Laschenenden 41 drückt, nicht jedoch auf
die Sicherungslasche 40 nahe an dem Übergang in die Seitenwand 34. Eine derart auftretende
Verformung könnte nämlich von der Elastizität der Sicherungslaschen 40 schlecht aufgefangen
werden und würde zu einer dauerhaften Beschädigung führen.
[0042] Durch das Vorsehen von zwei Sicherungslaschen wird der Vorteil erreicht, dass selbst
beim mechanischen Versagen von einer Sicherungslasche die andere immer noch deren
Funktion ausüben kann. Durch die spezielle Ausgestaltung der Einführschrägen, insbesondere
auch der Sicherungslaschen 40, kann eine gleichmäßig verlaufende Fügekraft über den
gesamten Montageweg erreicht werden. Somit treten keine ungewollten und unerwünschten
Kraftspitzen beim Zusammenstecken der beiden Gehäuseteile auf.
[0043] In Fig. 6 ist des Weiteren dargestellt, wie an der zur Rastlasche 31 weisenden Seite
des Rastvorsprungs 20 eine flexible Beschichtung 45a aus elastomerem Material vorgesehen
ist. Dies ist auch in Fig. 8 in Draufsicht auf einen Teilausschnitt der Rasteinrichtung
16 entsprechend Fig. 6 dargestellt. Die flexible Beschichtung 45a erstreckt sich über
die gesamte Breite des Rasthakens 29 bzw. des Rastvorsprungs 20. Sie übernimmt die
vorgenannte axiale Dämpfung zwischen Rasthaken 19 und Rastlasche 31 und somit zwischen
erstem Gehäuseteil 13 und zweitem Gehäuseteil 14.
[0044] Aus Fig. 6 ist zu ersehen, dass auch eine elastische Dämpfung zwischen einem möglichen
radialen Anschlag des Rasthakens 19 an der Rastlasche 31 vorgesehen ist, nämlich als
flexible Beschichtung 45b. Somit können im Fall einer Berührung auch hier Vibrationen
gedämpft bzw. eine Übertragung von Schwingungen verringert werden.
[0045] Wie zu erkennen ist, sind die flexiblen Beschichtungen 45a und 45b leicht schraffiert
dargestellt und durch ein Mehrkomponenten-Spritzverfahren an dem Rasthaken 19, der
üblicherweise aus hartem Kunststoffmaterial besteht und ein Duroplast bzw. Thermoplast
sein kann, mit elastomerem Material angespritzt. Ihre Dicke kann etwa 1 mm bis 2 mm
betragen. Sie können zwar grundsätzlich auch beide an der Rastlasche 31 vorgesehen
sein oder auch nur eine von ihnen. Ein zusammenhängendes Herstellen sowie ein Anbringen
an dem Rasthaken 19 wird jedoch produktionstechnisch als besser und einfacher angesehen.
[0046] Des Weiteren ist zu erkennen, wie auch die freien Laschenenden 41 der Sicherungslasche
40 eine schraffiert dargestellte flexible Beschichtung 46 aufweisen. Hier kann die
flexible Beschichtung 46 auf einen etwas dünneren Kern des freien Laschenendes 41
aufgespritzt sein mit geringerer Dicke als die anderen Beschichtungen, beispielsweise
nur 0,5 mm. Dadurch kann vor allem erreicht werden, dass nicht das gesamte freie Laschenende
41 flexibel ist, sondern nur damit beschichtet ist. Schließlich soll es die vorgenannte
Sicherungsfunktion zuverlässig übernehmen. Deswegen ist es von Bedeutung, dass das
freie Laschenende 41 im Wesentlichen formstabil ist.
[0047] Aus der Draufsicht aus Fig. 8 ist auch zu erkennen, dass an dem Rasthaken 19 bzw.
dem Rastvorsprung 20 in der Mitte der flexiblen Beschichtung 45a ein kleiner Anschlagvorsprung
48 vorgesehen ist. Dieser ist vorteilhaft eine Fortsetzung des harten Materials des
Rasthakens 19 bzw. des Rastvorsprungs 20. Der Anschlagvorsprung 48 ist zwar auch noch
von der flexiblen Beschichtung 45a bedeckt zur Rastlasche 31 hin. Allerdings ist hier
ganz offensichtlich die flexible Beschichtung 45a dünner, beispielsweise nur noch
0,5 mm.
[0048] Der Anschlagvorsprung 48 dient dazu, dass bei Aufbringen einer axialen Kraft zum
Auseinanderziehen der beiden Gehäuseteile 13 und 14 der Rastvorsprung 20 gegen die
Rastlasche 31 drückt und somit das elastomere Material der flexiblen Beschichtung
45a zusammengedrückt wird. Damit dies nicht über die gesamte Dicke der Beschichtung
45a möglich ist, was eine ungewollt große Lockerung der beiden Gehäuseteile bedeuten
könnte, ist eben der Anschlagvorsprung 48 als Begrenzung vorgesehen. Er liegt dann
aber immer noch durch die kleinflächige, dünnere Beschichtung 45a an der Rastlasche
31 an und kann selbst so noch eine gewisse Dämpfung bewirken.
1. Pumpe (11) mit einem Pumpengehäuse (12) aus mindestens zwei Gehäuseteilen (13, 14),
wobei die mindestens zwei Gehäuseteile mittels einer Rasteinrichtung (16) für das
Pumpengehäuse zur Herstellung einer lösbaren Rastverbindung zwischen den zwei Gehäuseteilen
(13, 14) verbunden sind, wobei die Rasteinrichtung (16) an einem ersten Gehäuseteil
(13) einen länglichen abstehenden Rasthaken (19) aufweist mit einem Rastvorsprung
(20) an der Oberseite des Rasthakens und Einführschrägen (23, 24) an der Oberseite
und der Unterseite, wobei an einem zweiten Gehäuseteil (14) eine Rastöffnung (30)
vorgesehen ist mit einer die Rastöffnung nach außen begrenzenden Rastlasche (31),
an der bei fertig gestellter Rastverbindung der Rastvorsprung (20) anliegt, wobei
in der Rastöffnung (30) an der Unterseite gegenüberliegend von der Rastlasche (31)
ein Einführsteg (36) mit einer Einführschräge (37) für den Rasthaken (19) angeordnet
ist, wobei mindestens eine Sicherungslasche (40) von der Seite her in die Rastöffnung
(30) eingreift, welche mit einem freien Laschenende (41) in den Weg des Rasthakens
(19) beim Einstecken in die Rastöffnung (30) ragt.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Höhe zwischen einer Oberseite des Einführsteges (36) und der Rastlasche
(31) maximal 10% bis 30% größer ist als der lichte Querschnitt des Rasthakens (19),
insbesondere in Längsrichtung gesehen.
3. Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einführsteg (36) mittig in der Rastöffnung (30) an deren Unterseite angeordnet
ist und auch mittig zu dem Rasthaken (19) angeordnet ist.
4. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rasthaken (19) an einem länglichen Rastarm (18) am freien Ende ausgebildet ist
und Rasthaken (19) und Rastarm (18) gleiche Erstreckungsrichtung aufweisen, wobei
vorzugsweise der Rastarm (18) zweimal bis zehnmal so lang ist wie der Rasthaken (19)
und durch einen flachen breiten Querschnitt elastisch ist in Richtung zwischen Oberseite
und Unterseite der Rastöffnung (30).
5. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Rastvorsprung (20) des Rasthakens (19) über den Querschnitt des Rastarms
(18) zur Oberseite der Rastöffnung (30) hin erstreckt und von seinem höchsten Punkt
aus die Einführschräge (36) zu einer Spitze (25) des Rasthakens (19) verläuft.
6. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungslasche (40) von der Seite der Rastöffnung (30), insbesondere nahe der
Unterseite der Rastöffnung (30), absteht und sich ihre Dicke zu einem freien Laschenende
(41) hin verringert, wobei vorzugsweise die Sicherungslasche (40) zum freien Laschenende
(41) hin zunehmend zu der Rastlasche (31) hin aufgebogen ist und bei der hergestellten
Rastverbindung mit dem freien Laschenende (41) an der Unterseite des Rasthakens (19)
anliegt oder bis kurz davor reicht.
7. Pumpe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite zwischen Unterseite der Rastlasche (31) und freiem Laschenende (41)
der Sicherungslasche (40) kleiner ist als der lichte Querschnitt des Rasthakens (19)
in seiner größten Dicke am Rastvorsprung (20).
8. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer linken Seite und einer rechten Seite der Rastöffnung (30) zwei gleich bzw.
spiegelsymmetrisch ausgebildete Sicherungslaschen (40) vorgesehen sind, deren freie
Laschenenden (41) einen Abstand zueinander aufweisen und insbesondere bis kurz vor
den Einführsteg (36) reichen und höher als dieser enden.
9. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungslasche (40) in Draufsicht von einem Basisansatz an der Seitenwand (34)
der Rastöffnung (30) ausgehend sich zunächst verjüngt durch Abschrägungen an beiden
Seitenkanten und dann nach etwa der Hälfte ihrer Länge an der zu dem ersten Gehäuseteil
(13) hin weisenden Seitenkante eine hakenartige Verbreitung und Ausbuchtung (42) aufweist
und dann zum freien Laschenende (41) hin wieder schmaler wird, wobei insbesondere
zum freien Laschenende (41) hin eine Einführschräge (43) gebildet ist und von der
Ausbuchtung (42) ab die Sicherungslasche (40) zur Rastlasche (31) hin aufgebogen ist.
10. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Laschenende (41) der Sicherungslasche (40) in Einführrichtung des Rasthakens
(19) in die Rastöffnung (30) etwas hinter dem Einführsteg (36) angeordnet ist.
11. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Rasthakens (19) links und rechts neben dem Einführsteg (36)
längliche Ausnehmungen (27) bzw. Vertiefungen als Querschnittsverdünnungen des Rasthakens
(19) vorgesehen sind und diese Ausnehmungen (27) über den Verbindungsbereichen der
Sicherungslaschen (40) mit einer Seitenwand (34) der Rastöffnung (30) liegen, wobei
vorzugsweise die lichte Weite zwischen Unterseite der Rastlasche (31) und Oberseite
(38) des Einführsteges (36) sowie die Anordnung der Sicherungslaschen (40) an einer
Seitenwand (34) der Rastöffnung (30) so ausgebildet sind, dass bei an der Oberseite
(38) des Einführsteges (36) angedrücktem Rasthaken (19) die Ausnehmungen (27) bzw.
Vertiefungen an der Unterseite des Rasthakens oberhalb der Ansatzbereiche der Sicherungslaschen
(40) an den Seitenwänden (34) der Rastöffnung (30) verlaufen bzw. diese dort nicht
berühren, wobei sich insbesondere die freien Laschenenden (41) der Sicherungslaschen
(40) deutlich höher als die Oberseite (38) des Einführsteges (36) befinden.
12. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rasthaken (19) eine etwa gleichbleibende Breite aufweist, insbesondere auch zusammen
mit dem ihn tragenden Rastarm (18).
13. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einerseits dem Rasthaken (19) und andererseits der Rastlasche (31) und/oder
der Sicherungslasche (40) ein elastisches bzw. flexibles Federmittel (45a, 45b, 46)
angeordnet ist, wobei vorzugsweise der Rasthaken (19) an der Rastlasche (31) ohne
direkten Kontakt und nur über das Federmittel (45a, 45b) anliegt.
14. Pumpe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Rasthaken (19) in axialer Richtung an der Rastlasche (31) ohne direkten Kontakt
und nur über das Federmittel (45a) anliegt, vorzugsweise auch in radialer Richtung.
15. Pumpe nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Federmittel eine elastische bzw. flexible Beschichtung (45a, 45b, 46) ist, insbesondere
auf die Rastlasche (31) aufgebracht, vorzugsweise mit einer Dicke von weniger als
3mm, insbesondere 1 mm oder weniger, wobei insbesondere in dem Federmittel (45a) ein
Vorsprung (48) aus nicht-elastischem Material vorgesehen ist zur Reduzierung der Dicke
des Federmittels.
1. Pump (11) comprising a pump housing (12) composed of at least two housing parts (13,
14), wherein the at least two housing parts are interconnected by means of a latching
device (16) for the pump housing to produce a releasable latched connection between
the two housing parts (13, 14), wherein the latching device (16) has on a first housing
part (13) an elongate projecting latching hook (19) comprising a latching protrusion
(20) on the upper side of the latching hook and introduction chamfers (23, 24) on
the upper side and on the underside, wherein a latching opening (30) is provided on
a second housing part (14) and has a latching tongue (31) defining the latching opening
outwardly, the latching protrusion (20) abutting this latching tongue when the latched
connection is completed, wherein an introduction web (36) is arranged in the latching
opening (30) on the underside opposite the latching tongue (31) and has an introduction
chamfer (37) for the latching hook (19), wherein at least one securing tongue (40)
engages from the side into the latching opening (30), a free end (41) of said securing
tongue protruding into the path of the latching hook (19) when said latching hook
is inserted into the latching opening (30).
2. Pump according to claim 1, characterized in that the clear height between an upper side of the introduction web (36) and the latching
tongue (31) is at most 10% to 30% greater than the clear cross section of the latching
hook (19), in particular seen in the longitudinal direction.
3. Pump according to claim 1 or 2, characterized in that the introduction web (36) is arranged centrally in the latching opening (30) on the
underside thereof and also centrally to the latching hook (19).
4. Pump according to any of the preceding claims, characterized in that the latching hook (19) is formed on an elongate latching arm (18) at the free end
thereof and the latching hook (19) and latching arm (18) have the same direction of
extension, wherein preferably the latching arm (18) is twice to ten times as long
as the latching hook (19) and is formed elastically in the direction between the upper
side and underside of the latching opening (30) as a result of a flat, wide cross
section.
5. Pump according to any of the preceding claims, characterized in that the latching protrusion (20) of the latching hook (19) extends beyond the cross section
of the latching arm (18) towards the upper side of the latching opening (30) and the
introduction chamfer (36) runs from the highest point of said latching protrusion
to a tip (25) of the latching hook (19).
6. Pump according to any of the preceding claims, characterized in that the securing tongue (40) projects from the side of the latching opening (30), in
particular near the underside of the latching opening (30), and its thickness reduces
towards a free tongue end (41), wherein preferably the securing tongue (40) is bent
towards the free end (41) increasingly upwards towards the latching tongue (31) and
rests with the free tongue end (41) against the underside of the latching hook (19)
or reaches just before this point when the latched connection is produced.
7. Pump according to claim 6, characterized in that the clear width between the underside of the latching tongue (31) and the free end
(41) of the securing tongue (40) is smaller than the clear cross section of the latching
hook (19) at its point of greatest thickness at the latching protrusion (20).
8. Pump according to any of the preceding claims, characterized in that two identical or mirror-symmetrical securing tongues (40) are provided on a left-hand
side and on a right-hand side of the latching opening (30), the free ends (41) of
said securing tongues being distanced from one another and reaching, in particular,
just before the introduction web (36) and ending higher than said introduction web.
9. Pump according to any of the preceding claims, characterized in that the securing tongue (40) initially tapers in plan view, starting from an attachment
at the base to the side wall (34) of the latching opening (30), as a result of bevels
on both side edges and then, after approximately half its length, has a hook-like
widening and convexity (42) on the side edge pointing towards the first housing part
(13) and then narrows again towards the free tongue end (41), wherein in particular
an introduction chamfer (43) is formed on the securing tongue towards the free tongue
end (41) and the securing tongue (40) is bent up towards the latching tongue (31)
from the convexity (42).
10. Pump according to any of the preceding claims, characterized in that the free end (41) of the securing tongue (40) is arranged slightly behind the introduction
web (36) in the direction of introduction of the latching hook (19) into the latching
opening (30).
11. Pump according to any of the preceding claims, characterized in that on the underside of the latching hook (19) to the left and right besides the introduction
web (36), elongate recesses (27) or indentations are provided as cross sectional reductions
of the latching hook (19), and these recesses (27) are located over the connection
areas between the securing tongues (40) and a side wall (34) of the latching opening
(30), wherein preferably the clear width between the underside of the latching tongue
(31) and the upper side (38) of the introduction web (36) as well as the arrangement
of the securing tongues (40) on a side wall (34) of the latching opening (30) are
formed in such a way that, if the latching hook (19) is pressed against the upper
side (38) of the introduction web (36), the recesses (27) or indentations in the underside
of the latching hook extend above the areas of attachment of the securing tongues
(40) to the side walls (34) of the latching opening (30) and do not interfere therewith
at this point, wherein in particular the free ends (41) of said securing tongues (40)
are located significantly higher than the upper side (38) of the introduction web
(36).
12. Pump according to any of the preceding claims, characterized in that the latching hook (19) has an approximately uniform width, in particular also together
with the latching arm (18) carrying said latching hook.
13. Pump according to any of the preceding claims, characterized in that an elastic or flexible spring means (45a, 45b, 46) is arranged between the latching
hook (19) on the one hand and the latching tongue (31) and/or the securing tongue
(40) on the other hand, wherein preferably the latching hook (19) abuts the latching
tongue (31) without direct contact and only via the spring means (45a, 45b).
14. Pump according to claim 13, characterized in that the latching hook (19) abuts the latching tongue (31) in an axial direction without
direct contact and only via the spring means (45a), preferably also in the radial
direction.
15. Pump according to claim 13 or 14, characterized in that the spring means is an elastic or flexible coating (45a, 45b, 46) which is applied,
in particular, to the latching tongue (31), preferably in a thickness of less than
3mm, in particular 1mm or less, wherein in particular a protrusion (48) made of a
non-elastic material is provided in the spring means (45a) and reduces the thickness
of the spring means.
1. Pompe (11) comprenant un carter de pompe (12) constitué d'au moins deux parties de
carter (13, 14), les au moins deux parties de carter étant connectées au moyen d'un
dispositif d'encliquetage (16) pour le carter de pompe pour établir une connexion
par encliquetage amovible entre les deux parties de carter (13, 14), le dispositif
d'encliquetage (16) présentant, au niveau d'une première partie de carter (13), un
crochet d'encliquetage (19) se projetant sous forme allongée, avec une saillie d'encliquetage
(20) au niveau du côté supérieur du crochet d'encliquetage et des biseaux d'introduction
(23, 24) au niveau du côté supérieur et du côté inférieur, une ouverture d'encliquetage
(30) étant prévue au niveau d'une deuxième partie de carter (14), avec une patte d'encliquetage
(31) limitant vers l'extérieur l'ouverture d'encliquetage, contre laquelle s'applique
la saillie d'encliquetage (20) lors de l'établissement de la connexion par encliquetage,
une nervure d'introduction (36) avec un biseau d'introduction (37) pour le crochet
d'encliquetage (19) étant disposée dans l'ouverture d'encliquetage (30) au niveau
du côté inférieur à l'opposé de la patte d'encliquetage (31), au moins une patte de
fixation (40) s'engageant depuis le côté dans l'ouverture d'encliquetage (30), laquelle
pénètre avec une extrémité libre de patte (41) dans le trajet du crochet d'encliquetage
(19) lors de l'enfichage dans l'ouverture d'encliquetage (30).
2. Pompe selon la revendication 1, caractérisée en ce que la hauteur intérieure entre un côté supérieur de la nervure d'introduction (36) et
la patte d'encliquetage (31) est supérieure de 10 % à 30 % au maximum à la section
transversale intérieure du crochet d'encliquetage (19), en particulier vu dans la
direction longitudinale.
3. Pompe selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la nervure d'introduction (36) est disposée centralement dans l'ouverture d'encliquetage
(30) au niveau de son côté inférieur et est également disposée centralement par rapport
au crochet d'encliquetage (19).
4. Pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le crochet d'encliquetage (19) est réalisé au niveau d'un bras d'encliquetage allongé
(18) à l'extrémité libre et le crochet d'encliquetage (19) et le bras d'encliquetage
(18) présentent la même direction d'étendue, le bras d'encliquetage (18) étant de
préférence deux fois à dix fois plus long que le crochet d'encliquetage (19) et, par
une large section transversale plate, étant élastique dans la direction entre le côté
supérieur et le côté inférieur de l'ouverture d'encliquetage (30).
5. Pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la saillie d'encliquetage (20) du crochet d'encliquetage (19) s'étend sur la section
transversale du bras d'encliquetage (18) vers le côté supérieur de l'ouverture d'encliquetage
(30) et à partir de son point le plus haut, le biseau d'introduction (36) s'étend
jusqu'à une pointe (25) du crochet d'encliquetage (19).
6. Pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la patte de fixation (40) part du côté de l'ouverture d'encliquetage (30), en particulier
à proximité du côté inférieur de l'ouverture d'encliquetage (30), et son épaisseur
diminue vers une extrémité libre de patte (41), de préférence la patte de fixation
(40) étant recourbée vers l'extrémité libre de patte (41) de plus en plus vers la
patte d'encliquetage (31) et lors de l'établissement de la connexion par encliquetage,
s'appliquant avec l'extrémité libre de patte (41) contre le côté inférieur du crochet
d'encliquetage (19) ou s'étendant presque jusqu'à celui-ci.
7. Pompe selon la revendication 6, caractérisée en ce que la largeur intérieure entre le côté inférieur de la patte d'encliquetage (31) et
l'extrémité libre de patte (41) de la patte de fixation (40) est inférieure à la section
transversale intérieure du crochet d'encliquetage (19) dans sa plus grande épaisseur
au niveau de la saillie d'encliquetage (20).
8. Pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au niveau d'un côté gauche et d'un côté droit de l'ouverture d'encliquetage (30) sont
prévues deux pattes de fixation (40) réalisées de manière identique ou avec une symétrie
spéculaire, dont les extrémités libres de patte (41) sont espacées l'une de l'autre
et s'étendent notamment presque jusqu'à la nervure d'introduction (36) et se terminent
plus haut que celle-ci.
9. Pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la patte de fixation (40), en vue de dessus, à partir d'une pièce de base au niveau
de la paroi latérale (34) de l'ouverture d'encliquetage (30), commence par se rétrécir
par des parties biseautées au niveau des deux arêtes latérales puis, environ à la
moitié de sa longueur, au niveau de l'arête latérale tournée vers la première partie
de carter (13), présente un élargissement en forme de crochet et un renflement (42)
et ensuite devient à nouveau plus étroite vers l'extrémité libre de patte (41), un
biseau d'introduction (43) étant notamment formé vers l'extrémité libre de patte (41)
et, à partir du renflement (42), la patte de fixation (40) étant recourbée vers la
patte d'encliquetage (31).
10. Pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'extrémité libre de patte (41) de la patte de fixation (40) est disposée quelque
peu derrière la nervure d'introduction (36) dans la direction d'introduction du crochet
d'encliquetage (19) dans l'ouverture d'encliquetage (30).
11. Pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au niveau du côté inférieur du crochet d'encliquetage (19) à gauche et à droite à
côté de la nervure d'introduction (36), sont prévus des évidements allongés (27) ou
des renfoncements en tant que rétrécissements de section transversale du crochet d'encliquetage
(19) et ces évidements (27) sont situés au-dessus des régions de connexion des pattes
de fixation (40) avec une paroi latérale (34) de l'ouverture d'encliquetage (30),
de préférence, la largeur intérieure entre le côté inférieur de la patte d'encliquetage
(31) et le côté supérieur (38) de la nervure d'introduction (36) ainsi que l'agencement
des pattes de fixation (40) au niveau d'une paroi latérale (34) de l'ouverture d'encliquetage
(30) étant réalisés de telle sorte que lorsque le crochet d'encliquetage (19) est
pressé contre le côté supérieur (38) de la nervure d'introduction (36), les évidements
(27) ou les renfoncements au niveau du côté inférieur du crochet d'encliquetage s'étendent
au-dessus des zones d'application des pattes de fixation (40) contre les parois latérales
(34) de l'ouverture d'encliquetage (30), ou ne viennent pas en contact avec celles-ci,
les extrémités libres de patte (41) des pattes de fixation (40) se trouvant en particulier
nettement plus haut que le côté supérieur (38) de la nervure d'introduction (36).
12. Pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le crochet d'encliquetage (19) présente une largeur approximativement uniforme, en
particulier également conjointement avec le bras d'encliquetage (18) qui le porte.
13. Pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'entre le crochet d'encliquetage (19) d'une part et la patte d'encliquetage (31) et/ou
la patte de fixation (40) d'autre part, est disposé un moyen de ressort élastique
ou flexible (45a, 45b, 46), le crochet d'encliquetage (19) s'appliquant de préférence
contre la patte d'encliquetage (31) sans contact direct et seulement par le biais
du moyen de ressort (45a, 45b).
14. Pompe selon la revendication 13, caractérisée en ce que le crochet d'encliquetage (19) s'applique dans la direction axiale contre la patte
d'encliquetage (31) sans contact direct et seulement par le biais du moyen de ressort
(45a), de préférence également dans la direction radiale.
15. Pompe selon la revendication 13 ou 14, caractérisée en ce que le moyen de ressort est un revêtement élastique ou flexible (45a, 45b, 46) en particulier
appliqué sur la patte d'encliquetage (31), de préférence ayant une épaisseur inférieure
à 3 mm, en particulier de 1 mm ou moins, une saillie (48) en matériau non élastique
étant notamment prévue dans le moyen de ressort (45a) pour réduire l'épaisseur du
moyen de ressort.
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