Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Ventilnadel eines Kraftstoffinjektor
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Ein derartiger Kraftstoffinjektor ist aus der
DE 10 2007 032 741 A1 bekannt. Der in diesem Dokument beschriebene Kraftstoffinjektor ist leckagefrei für
hohe Einspritzdrücke ausgeführt, indem auf eine Niederdruckstufe verzichtet wird.
Damit stehen für das Schließen der Ventilnadel jedoch nur geringe Kräfte zur Verfügung,
was die Fähigkeit zur Einspritzung kleiner Kraftstoffmengen vermindert. Dieser Nachteil
lässt sich nur schwer kompensieren, beispielsweise durch die Verwendung von entsprechend
schnell schaltenden Steuerventilen, was jedoch teuer und aufwendig ist. Daher wird
beim Gegenstand dieses Dokuments eine permanente und konstante Schließkraft auf die
Ventilnadel erzeugt, indem zwischen der Ventilnadel und dem Ventikörper in dem Druckraum
eine scharfkantige Spaltdrossel ausgebildet ist. Die Spaltdrossel ist durch einen
separat in die Ventilnadel eingearbeiteten Bund ausgebildet, der an seinem äußeren
Rand eine scharfe Kante aufweist, so dass zwischen der Kante des Bundes und dem Ventilkörper
die scharfkantige umlaufende und somit einen Ringspalt bildende Spaltdrossel gebildet
ist. Zusätzlich kann der Bund darüber hinaus seitliche Anschliffe aufweisen.
[0003] Alternativ zu der zuvor beschriebenen Ausgestaltung kann auch eine Entlastungsbohrung
in Form einer Schließdrossel vorgesehen werden, wobei eine solche Bohrung in einem
separaten Bauteil in Form einer Drosselplatte eingearbeitet wird. Eine solche Drosselplatte
stellt aufgrund des separaten Bauteils einen erhöhten Bauaufwand dar.
[0004] Ein weiterer Kraftstoffinjektor mit einem an einem Ringbund der Ventilnadel gebildeten
Drosselkanal ist aus
WO 02/48536 A bekannt.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Kraftstoffinjektor bereitzustellen,
bei dem ein der Schließvorgang der Ventilnadel durch eine gegenüber dem Stand der
Technik verbesserte Schließdrossel optimiert ist.
Offenbarung der Erfindung
[0006] Diese Aufgabe wird durch das beanspruchte Herstellungsverfahren gelöst. Dadurch ist
zunächst einmal die Herstellung vereinfacht, da die Schließdrossel nicht mehr in einen
separat zu erzeugenden Bund einzuarbeiten ist. Der Kragen ist als Bestandteil des
Ventilführungsbereichs dichtend in dem Ventilkörper geführt und nur durch die Aussparung
strömt eine genau definierte Kraftstoffmenge. Die Strömungsmenge und damit das Schließverhalten
ist durch diese Ausgestaltung gegenüber dem Stand der Technik verbessert beziehungsweise
präzisiert.
Vorteile der Erfindung
[0007] In Weiterbildung der Erfindung weist die Aussparung eine Längserstreckung auf, die
zumindest der einfachen maximalen Aussparungstiefe bezogen auf die Anzahl aller Aussparungen
aufweist. In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung weist die Längserstreckung
der Aussparung die zweifache maximale Aussparungstiefe bezogen auf die Anzahl aller
Aussparungen aus. Die Längserstreckung bezeichnet die axiale Länge der Aussparung
entlang der Ventilnadel, während die Aussparungstiefe den (sich ändernden) Abstand
der Aussparung zu dem Ventilkörper bezeichnet. Diese geometrische Ausgestaltung definiert
den Druckabfall des Kraftstoffs entlang der Schließdrossel und beeinflusst somit das
Schließverhalten der Ventilnadel. Dabei hat es sich als vorteilhafte erwiesen, insgesamt
drei Aussparungen auf dem Umfang der Ventilnadel verteilt anzuordnen.
[0008] In Weiterbildung der Erfindung ist die zumindest eine Aussparung kreisbogenförmig
ausgebildet. Diese Ausgestaltung bietet beim Einstichschleifen Vorteile.
[0009] Nach der Erfindung sind ein oberer Anschliff, die Aussparung und die Strömungsaussparung
in Strömungsrichtung des Kraftstoffs fluchtend zueinander in den Ventilnadelführungsbereich
angeordnet. Durch diese Ausgestaltung werden Verwirbelungen im Strömungsverlauf des
Kraftstoffs vermieden. Dabei kann an die Aussparung ein Ringspalt anschließen oder
aber die Strömungsaussparung folgt unmittelbar an die Aussparung in dem Kragen an.
Der rotationssymmetrische Zwischenbereich ist im Grunde ohne eine hydraulische oder
mechanische Funktion, bietet aber ggf. Vorteile bei der Bearbeitung der Düsennadel.
[0010] Dieser Vorteil kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung auch ohne den rotationssymmetrischen
Zwischenbereich erzielt werden, wenn zwischen der Aussparung und der Strömungsspaltausnehmung
ein Übergangsbereich angeordnet ist, wobei der Übergangsbereich die gleiche Kontur
wie die Aussparung aufweist. Dies wird vorteilhaft dadurch erreicht, dass die Aussparung
und ein Spaltbereich vor der Aussparung sowie die Strömungsspaltausnehmung in einem
Schleifvorgang gefertigt werden. Dabei kann dann der Übergangsbereich in einen zweiten
Schleifgang durch ein einfaches Umsetzen des Schleifwerkzeugs gefertigt werden. Ein
besonderer Vorteil ist es, dass für diesen zweiten Schleifgang die Ventilnadel nicht
umgespannt werden muss.
[0011] Es zeigen:
- Fig.1
- eine Schnittdarstellung einer in einem Ventilkörper längs verschiebbar angeordneten
Ventilnadel mit einer segmentförmigen Aussparung an einem umlaufenden dichtenden Kragen,
- Fig.2
- eine Ansicht der Ventilnadel gemäß Fig.1,
- Fig.3
- eine Detailansicht einer Ventilnadel, bei der die segmentförmige Aussparung in einem
Winkel zur Längsachse der Ventilnadel angeordnet ist,
- Fig.4
- eine Detailansicht einer Ventilnadel, bei der die segmentförmige Aussparung in einen
Flächenanschliff integriert ist,
- Fig.5
- eine Ansicht einer Ventilnadel mit einer Aussparung in dem Kragen, die fluchtend zu
einer dem Kragen unter Einschluss eines rotationssymetrischen Bereichs nachfolgenden
Strömungsaussparung in der Nadelführung der Ventilnadel angeordnet ist,
- Fig.6
- eine Schnittdarstellung durch die Ventilnadel und den Ventilkörper gemäß Fig.5,
- Fig.7
- eine Detailansicht einer Ventilnadel mit einer Aussparung in dem Kragen, die fluchtend
zu einer nachfolgenden Strömungsaussparung in der Nadelführung der Ventilnadel angeordnet
ist,
- Fig.8
- eine Schnittdarstellung durch die Ventilnadel und den Ventilkörper gemäß Fig.5,
- Fig.9
- Position eines Schleifwerkzeugs bei einem ersten Schleifschritt zur Herstellung einer
Ventilnadel gemäß Fig.7 und
- Fig.10
- Position eines Schleifwerkzeugs bei einem zweiten Schleifschritt zur Herstellung einer
Ventilnadel gemäß Fig.7.
Ausführungsform der Erfindung
[0012] Die in den Figuren ausschnittsweise dargestellten Ventilnadeln 1 und Ventilkörper
2 eines Kraftstoffinjektors sind insbesondere zur Verwendung bei selbstzündenden Brennkraftmaschinen
mit einem Common-Rail-Einspritzsystem ausgestaltet. Dabei ist der Kraftstoffinjektor
geeignet, auch kleine Kraftstoffeinspritzmengen, die im Rahmen einer Voreinspritzung
zur Erreichung niedriger Emissionswerte dosiert werden müssen, präzise zu steuern.
Die verschiedenen Ausgestaltungen betreffen alle eine Schließdrossel, die bei Kraftstoffinjektoren
ohne Druckstufe ein stabiles Schließen der Ventilnadel 1 gewährleisten soll. Durch
die Schließdrossel wird beim Schließvorgang der Ventilnadel 1 oberhalb der Schließdrossel
ein höherer hydraulischer Druck als unterhalb der Schließdrossel aufgebaut, der den
Schließvorgang unterstützt und beschleunigt.
[0013] Fig.1 zeigt eine Ventilnadel 1, die in einem Ventilkörper 2 längsverschiebbar geführt
ist. Der Ventilkörper 2 weist eine mit einer Ventilnadelspitze 3 (Figur 2) zusammenwirkenden
Nadelsitz auf, der mit zumindest einer Einspritzöffnung, durch den Kraftstoff in einem
Brennraum einer zugehörigen Zylinder-Kolben-Einheit der Brennkraftmaschine eingebracht
werden kann, zusammenwirkt. Der dem Rail des Common-Rail-Einspritzsystems unter hohem
Druck (bis zu 3.000 bar) entnommene Kraftstoff wird der zumindest einen Einspritzöffnung
durch einen Druckraum in Form einer Spaltausbildung zwischen der Düsennadel 1 und
dem Ventilkörper 2 gesteuert zugeführt.
[0014] Die Steuerung übernimmt normalerweise ein nicht dargestelltes und auf eine Ventilkugel
einwirkendes Aktormodul, wobei die Ventilkugel mit einem in einem Haltekörper des
Aktormoduls eingearbeiteten Ventilsitz zusammenwirkt. Der Ventilsitz ist über eine
Verbindungsleitung mit einem Steuerraum, der seinerseits über eine Zulaufdrossel mit
dem Rail strömungsverbunden ist, verschaltet. Der Steuerraum ist gegenüberliegend
zu der Ventilnadelspitze 3 endseitig der Ventilnadel 1 in dem Ventilkörper 2 zusammenwirkend
mit dem Haltekörper angeordnet. In einer Schaltstellung des Aktormoduls hebt die Ventilkugel
von dem Ventilsitz ab und der auf die steuerraumseitige Stirnfläche der Ventilnadel
1 wirkende hydraulische Druck in dem Steuerraum wird durch Abführung von Kraftstoff
durch die Verbindungsleitung und weiter über eine an den Ventilsitz anschließende
Abführleitung in dem Haltekörper abgesenkt. In diesem Schaltzustand wird die Ventilnadel
1 von dem weiterhin angenähert unter Raildruck an einer Druckschulter 14 der Ventilnadel
1 anstehenden Kraftstoff gegen die Kraft einer Ventilnadelfeder 4 in Richtung zu dem
Haltekörper bewegt und die Ventilnadelspitze 3 hebt von dem Nadelsitz ab. Der Kraftstoff
wird dann die zumindest eine Einspritzöffnung in den Brennraum eingespritzt. Wird
das Aktormodul in seine zweite Schaltposition bewegt, wird die Ventilkugel auf den
Ventilsitz bewegt und in den Steuerraum durch die Zulaufdrossel aus dem Rail einströmender
Kraftstoff erhöht den hydraulischen Druck in dem Steuerraum. Die Ventilnadelspitze
3 wird wieder auf den Nadelsitz gedrückt. Der Einspritzvorgang wird somit beendet.
[0015] Zwischen dem Ventilkörper 2 und der Ventilnadel 1 ist in einem oberen ventilnadelfederseitigen
Bereich ein Ringspalt 5 als Teil der Spaltausbildung beziehungsweise des Druckraums
gebildet, in den - wie ausgeführt - der unter Raildruck stehende Kraftstoff einströmt.
Anschließend an den Ringspalt 5 ist der Ventilkörper 2 so ausgebildet, dass er eine
Führung 6 bildet, in dem die Ventilnadel 1 mit einem oberen Ventilnadelführungsbereich
11 exakt geführt ist. In Höhe des Übergangsbereichs zwischen dem Ringspalt 5 und der
Führung 6 ist in die Ventilnadel 1 beziehungsweise den oberen Ventilnadelführungsbereich
11 ein oberer Anschliff 7 eingearbeitet, der sich bis zu einem umlaufenden dichtenden
Kragen 8 der Ventilnadel 1 erstreckt. Der Kragen 8 ist Bestandteil des oberen (oder
des nachfolgend erläuterten unteren) Ventilnadetführungsbereichs 11. und wirkt bei
allen Positionen, die die längsverschiebbare Ventilnadel 1 einnehmen kann, immer mit
der Führung 6 zusammen, während der obere Anschliff 7 immer in den Ringsspalt 5 hineinragt.
In den Kragen 8 ist in Verlängerung zu dem oberen Anschliff 7 eine segmentförmige
Aussparung 9 eingeschliffen. Am Umfang der Ventilnadel 1 können mehrere, beispielsweise
drei, obere Anschliffe 7 und in die Kragen 8 eingelassene Aussparungen 9 verteilt
angeordnet sein. Anschließend an die zumindest eine Aussparung 9 folgt ein in die
Ventilnadel 11 eingearbeiteter rotationsymmetrischer Bereich 10 in Form einer Ausnehmung.
An diesen rotationssymmetrischen Bereich 10 schließt ein weiterer mit der Führung
6 zusammenwirkender unterer Ventilnadelführungsbereich 11 an, in den zumindest eine
Strömungsaussparung 12 eingearbeitet ist. Die Strömungsaussparung 12 ist so ausgestaltet,
dass der Kraftstoff entlang der Strömungsaussparung 12 ohne Drosselverluste in einen
Ringraum 13 gelangt, der wiederum mit dem Nadelsitz verschaltet ist. Der Ringraum
13 ist durch eine Fertigung der Ventilnadel 1 mit einem gegenüber dem Ventilnadelführungsbereich
11 verringertem Durchmesser geschaffen. Dadurch wird die Druckschulter 14 gebildet.
[0016] Figur 2 zeigt die gemäß Figur 1 ausgestaltete Düsennadel 1 in einer perspektivischen
Ansicht, wobei das steuerraumseitige Ende allerdings nicht dargestellt ist.
[0017] Figur 3 zeigt eine Variante der Ventilnadel 1, bei dem die Aussparung 9a unter einem
Winkel zu der Längsachse der Ventilnadel 1 in dem Ventilführungsbereich 11 ausgerichtet
ist. Die Aussparung 9a reicht bis zu dem rotationssymmetrischen Bereich 10 und kann
so ausgestaltet sein, dass die Aussparung 9a selber die Schließdrossel bildet. Alternativ
kann wie in Figur 3 dargestellt, die Schließdrossel durch eine Drosselstelle 17 in
dem Kragen 8a der Aussparung 9a gebildet sein.
[0018] Bei der Variante gemäß Figur 4 ist in die vorhandene Strömungsaussparung 12 in dem
Ventilführungsbereich 11 der Ventilnadel 1 die Schließdrossel in Form einer Drosselstelle
17a ähnlich zu Figur 3 eingelassen beziehungsweise eingearbeitet.
[0019] Bei der Konfiguration gemäß den Figuren 5 und 6 sind der obere Anschliff 7, die in
den Kragen 8 eingelassene Aussparung 9 und die Strömungsaussparung 12 in Strömungsrichtung
des Kraftstoffs fluchtend zueinander angeordnet. Zwischen der Aussparung 9 und der
Strömungsaussparung 12 ist wiederum ein rotationssymmetrischer Bereich 10 in die Ventilnadel
1 eingearbeitet. Diese Anordnung ist hinsichtlich einer verwirbelungsfreien Strömung
des Kraftstoffs vorteilhaft.
[0020] Hiervon unterscheidet sich die Ausgestaltung gemäß den Figuren 7 und 8 dadurch, dass
hier kein rotationssymmetrischer Bereich 10 zwischen der in den Kragen 8 eingelassenen
Aussparung 9 und der Strömungsaussparung 12 vorgesehen ist. Stattdessen ist hier ein
Übergangsbereich 15 zwischen der Aussparung 9 und der Strömungsaussparung 12 angeordnet.
Der besondere Vorteil dieses Übergangsbereichs 15 ist, dass dieser wie in den Figuren
9 und 10 dargestellt, einfach in zwei aufeinanderfolgenden Schleifvorgängen, ohne
ein Umspannen der Ventilnadel 1 gefertigt werden kann.
[0021] Ein Schleifwerkzeug 16 weist die in den Figuren 9 und 10 dargestellte Kontur auf
und in einem ersten Schleifgang gemäß Figur 9 wird der obere Anschliff 7 oberhalb
beziehungsweise in der Zeichnung links von der Aussparung 9, die Aussparung 9 selber
und die Strömungsaussparung 12 in dem Ventilnadelführungsbereich 11 in die Ventilnadel
1 eingeschliffen. Von besonderer Bedeutung ist hierbei, dass der obere Anschliff 7
tiefer als die Strömungsaussparung 12 in die Ventilnadel 1 eingeschliffen wird. Weiterhin
ist der Übergangsbereich 15 in einem Rohzustand dargestellt. Es ist aber im Rahmen
der Erfindung auch vorgesehen, den Übergangsbereich 15 vollständig bei dem zweiten
Schleifgang in die Ventilnadel 1 einzuschleifen.
[0022] In einem zweiten Schleifgang gemäß Figur 10 wird durch ein Versetzen des Schleifwerkzeugs
16 nach rechts der Übergangsbereich 15 in die Ventilnadel 1 eingeschliffen. Dabei
berührt nur der Teil des Schleifwerkzeugs 16 die Ventihnadel 1, der diesem Übergangsbereich
15 schleift.
1. Verfahren zur Herstellung einer Ventilnadel (1), die eine Ventilnadelspitze zum Zusammenwirken
mit einem Ventilsitz eines Ventilkörpers (2) aufweist, und durch das Zusammenwirken
der Ventilnadel (1) mit dem Ventilsitz ein Kraftstoffstrom zu zumindest einer Einspritzöffnung
ermöglicht oder unterbricht, wobei an der Ventilnadel (1) ein umlaufender, dichtender
Kragen (8, 8a) ausgebildet ist mit zumindest einer segmentförmigen Aussparung (9,
9a) an dem umlaufenden dichtenden Kragen (8, 8a) zur Bildung einer Schließdrossel
und wobei der Kragen (8, 8a) Bestandteil eines Ventilführungsbereichs (11) ist und
wobei ein oberer Anschliff (7), die Aussparung (9, 9a) und eine Strömungsaussparung
(12) in Strömungsrichtung des Kraftstoffs fluchtend in dem Ventilnadelführungsbereich
(11) angeordnet sind und zwischen der Aussparung (9, 9a) und der Strömungsaussparung
(12) ein Übergangsbereich (15) angeordnet ist und der Übergangsbereich (15) die gleiche
Kontur wie die Aussparung (9, 9a) aufweist,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
- Schleifen der Aussparung (9, 9a), des oberen Anschliffs (7) vor der Aussparung (9,
9a) sowie der Strömungsaussparung (12) in einem Schleifvorgang mit einem Schleifwerkzeug
(16),
- Schleifen des Übergangsbereichs (15) durch Umsetzen des Schleifwerkzeugs (16).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (9, 9a) eine Längserstreckung aufweist, die zumindest der einfachen
maximalen Aussparungstiefe bezogen auf die Anzahl aller Aussparungen (9, 9a) aufweist.
3. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (9, 9a) kreisbogenförmig ausgebildet ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Anschliff (7) tiefer als die Strömungsausparung (12) in die Ventilnadel
(1) eingeschliffen wird.
1. Method for producing a valve needle (1) which has a valve needle tip for interacting
with a valve seat of a valve body (2) and, by means of the interaction of the valve
needle (1) with the valve seat, permits or shuts off a flow of fuel to at least one
injection opening, wherein, on the valve needle (1), there is formed an encircling,
sealing collar (8, 8a) with at least one segment-shaped cutout (9, 9a) on the encircling
sealing collar (8, 8a) for forming a closing throttle, and wherein the collar (8,
8a) is a constituent part of a valve-guiding region (11), and wherein an upper ground
portion (7), the cutout (9, 9a) and a flow cutout (12) are arranged, in the flow direction
of the fuel, in alignment in the valve needle guiding region (11), and a transition
region (15) is arranged between the cutout (9, 9a) and the flow cutout (12), and the
transition region (15) has the same contour as the cutout (9, 9a),
characterized by the following method steps:
- grinding the cutout (9, 9a), the upper ground portion (7) in front of the cutout
(9, 9a) and the flow cutout (12) in one grinding process by means of a grinding tool
(16),
- grinding the transition region (15) by relocating the grinding tool (16).
2. Method according to Claim 1, characterized in that the cutout (9, 9a) has a longitudinal extent which amounts to at least one times
the maximum cutout depth as viewed across the number of all cutouts (9, 9a).
3. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the cutout (9, 9a) is formed in the shape of an arc of a circle.
4. Method according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the upper ground portion (7) is ground into the valve needle (1) to a greater depth
than the flow cutout (12).
1. Procédé de fabrication d'une aiguille de soupape (1) qui comprend une pointe d'aiguille
de soupape pour coopérer avec un siège de soupape d'un corps de soupape (2), et par
la coopération de l'aiguille de soupape (1) avec le siège de soupape un flux de carburant
jusqu'à au moins une ouverture d'injection étant permis ou interrompu, un rebord périphérique
étanche (8, 8a) étant réalisé sur l'aiguille de soupape (1), comprenant au moins un
évidement (9, 9a) en forme de segment sur le rebord périphérique étanche (8, 8a) pour
la formation d'un étranglement de fermeture et le rebord (8, 8a) faisant partie d'une
région de guidage de soupape (11) et une partie meulée supérieure (7), l'évidement
(9, 9a) et un évidement d'écoulement (12) étant disposés dans la région de guidage
d'aiguille de soupape (11) en alignement dans la direction d'écoulement du carburant
et une région de transition (15) étant disposée entre l'évidement (9, 9a) et l'évidement
d'écoulement (12) et la région de transition (15) présentant le même contour que celui
de l'évidement (9, 9a),
caractérisé par les étapes de procédé suivantes :
- meulage de l'évidement (9, 9a), de la partie meulée supérieure (7) devant l'évidement
(9, 9a) ainsi que de l'évidement d'écoulement (12) lors d'une opération de meulage
à l'aide d'un outil de meulage (16),
- meulage de la région de transition (15) par déplacement de l'outil de meulage (16).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'évidement (9, 9a) présente une étendue longitudinale qui présente au moins la profondeur
d'évidement maximale simple rapportée au nombre de tous les évidements (9, 9a).
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'évidement (9, 9a) est réalisé en forme d'arc de cercle.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la partie meulée supérieure (7) est meulée dans l'aiguille de soupape (1) plus profondément
que l'évidement d'écoulement (12).