| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 497 537 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
16.04.2014 Patentblatt 2014/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.02.2012 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Mobile Feuerlöschübungsanlage in Form eines Flugzeugrumpfes
Mobile fire extinguishing practice assembly in the form of an aircraft fuselage
Installation d'exercice anti-incendie mobile sous forme de fuselage d'avion
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
09.03.2011 DE 102011013464
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
12.09.2012 Patentblatt 2012/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Kidde Fire Trainers GmbH |
|
52070 Aachen (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Winkler, Jörg
21629 Neu-Wulmstorf (DE)
- Weber, Hans
52134 Herzogenrath (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Bauer, Dirk |
|
Bauer Wagner Priesmeyer
Patent- und Rechtsanwälte
Grüner Weg 1 52070 Aachen 52070 Aachen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-T2- 69 227 682 US-A- 5 203 707 US-A- 5 688 136
|
US-A- 2 901 282 US-A- 5 316 480
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Einleitung
[0001] Die Erfindung betrifft eine mobile Feuerlöschübungsanlage in Form zumindest eines
Flugzeugrumpfes, der aus einer Mehrzahl von Rumpfmodulen zusammengesetzt ist, die
jeweils einen Modulboden und mindestens eine Modulwandung aufweisen und die in einer
Übungsposition in Richtung einer Längsachse des Flugzeugrumpfes hintereinander angeordnet
und miteinander verbunden sind und durch Lösen von Verbindungen jeweils in eine Vereinzelungsposition
bringbar sind, in der jedes einzelne Rumpfmodul mittels eines Straßentransportfahrzeugs
transportierbar ist.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Demontage und zum Transport einer
mobilen Feuerlöschübungsanlage in Form eines Flugzeugrumpfes, der aus einer Mehrzahl
von Rumpfmodulen zusammengesetzt ist, wobei die Rumpfmodule ausgehend von einer Übungsposition,
in der sie in Richtung einer Längsachse des Flugzeugrumpfes hintereinander angeordnet
und miteinander verbunden sind, durch Lösen von Verbindungen jeweils in eine Vereinzelungsposition
gebracht werden und anschließend jedes einzelne Rumpfmodul mittels eines Straßentransportfahrzeuges
transportiert wird.
Stand der Technik
[0003] Feuerlöschübungsanlagen sind im Allgemeinen für die Aus- und Weiterbildung von Feuerwehrmännern
beziehungsweise Feuerwehrfrauen - im Folgenden zusammenfassend als Feuerwehrleute
bezeichnet - von besonderer Bedeutung. Realitätsnahe Brandbedingungen und damit einhergehend
realistische Umgebungen und räumliche Verhältnisse sind dabei unerlässlich, um (angehende)
Feuerwehrleute möglichst umfassend auf reale Brände vorzubereiten.
[0004] Aus der
US 5 688 136 ist eine mobile Feuerlöschübungsanlage in Form eines Flugzeugs bekannt.
[0005] Aus der
DE 692 27 682 T2 ist beispielsweise eine Übungsanlage in Form eines Gebäudes bekannt, das aus einzelnen
vorgefertigten Modulen zusammengesetzt wird, wobei die einzelnen Module verschiedenartig
ausgebildet sein können. Je nach Zusammenstellung der einzelnen Module können auf
diese Weise unterschiedliche Übungsanlagen errichtet werden. Feuerlöschübungsanlagen
in Form eines Flugzeugrumpfes dienen entsprechend dem Training und der Ausbildung
von Feuerwehrleuten für den Fall eines Brandes eines Flugzeuges. Bereits bekannt sind
stationäre Anlagen, die örtlich gebunden fest an einer bestimmten Übungsstätte aufgebaut
sind. Solche fest installierten Feuerlöschübungsanlagen sind üblicherweise an Flughäfen
vorgesehen. Dadurch, dass sie lediglich ein Mal aufgebaut werden müssen und im Folgenden
nicht für einen Standortwechsel vorgesehen sind, bieten sie den Vorteil, dass sie
an keine Größenvorgaben gebunden sind. Der Nachteil solcher stationärer Feuerlöschübungsanlagen
liegt jedoch darin, dass Übungseinheiten stets vor Ort abzuhalten sind und die jeweils
zu trainierenden Feuerwehrleute entsprechend gegebenenfalls weite Anreisen in Kauf
nehmen müssen, da aus Kostengründen nicht jeder Flughafen über eine solche Anlage
verfügt. Dies kann unter Umständen zu langen und kostenintensiven Anreisen für die
jeweiligen Trainingsgruppen führen.
[0006] Diesem Nachteil begegnen so genannte
mobile Feuerlöschübungsanlagen. Diese können in verhältnismäßig kurzen Zeitspannen ab- und
wieder aufgebaut werden und sind darüber hinaus transportabel. So ist beispielsweise
ein Transport einer mobilen Feuerlöschübungsanlage mittels eines Straßentransportfahrzeuges
möglich. Feuerlöschübungsanlagen dieser Art können von Feuerwehren gebucht werden,
woraufhin sie zu dem jeweiligen Kunden transportiert werden können. Langwierige Anreisen
für die Feuerwehrleute entfallen somit und demnach fallen lediglich Investitionskosten
für eine (oder wenige) Anlage(n) an.
[0007] Der Nachteil existierender mobiler Feuerlöschübungsanlagen liegt jedoch in der Begrenzung
der äußeren Abmessungen, in erster Linie der Breite. So ist die zulässige Breite eines
Fahrzeuges oder eines darauf transportierten Gutes im Straßenverkehr beispielsweise
innerhalb der Europäischen Union auf einen Maximalwert von 2,55 m festgelegt. Dieser
Wert sollte weder vom jeweiligen Straßentransportfahrzeug, noch von der mobilen Feuerlöschübungsanlage
überschritten werden, da letztere ansonsten einerseits nur mit Hilfe spezieller Fahrzeuge
transportierbar wäre und andererseits gegebenenfalls eine gesonderte Zulassung der
Aufsichtsbehörden eingeholt werden müsste, bevor ein Transport über öffentliche Verkehrswege
stattfinden dürfte. Da derartige Vorgehensweisen einen erheblichen Kostenapparat und
gleichermaßen einen nicht zu vernachlässigenden Verwaltungsaufwand mit sich brächten,
sind mobile Feuerlöschübungsanlagen - und somit auch solche in Form eines Flugzeugrumpfes
- üblicherweise so gewählt, dass sie die zulässigen Abmessungen für den Straßenverkehr
einhalten. Vorteilhafterweise entsprechend sie darüber hinaus der Breite gemäß der
weltweit nach ISO 668 genormten Großraumbehälter von 2,438 m (8 Fuß). Ist dies der
Fall, können die einzelnen Rumpfmodule mit Containerecken aus Stahlguss gemäß ISO-Norm
1161 ausgestattet werden und sind auf diese Weise ohne aufwendige Anpassungen beispielsweise
mit Hilfe eines Lastkraftwagens transportabel.
[0008] Durch diese Beschränkung der Abmessungen - speziell der Breite - ergibt sich jedoch
der Nachteil, dass entsprechende Feuerlöschübungsanlagen in Form eines Flugzeugrumpfes
nur einen geringen Umfang von Flugzeugmodellen abzubilden vermögen. Die Rümpfe der
meisten heutzutage eingesetzten Flugzeugmodelle im Passagierverkehr übersteigen die
für einen Transport auf der Straße zulässige Breite deutlich. Ein Training der Feuerwehrleute
an Flugzeugmodellen, die den Anforderungen mobiler Feuerlöschübungsanlagen im Hinblick
auf deren Flexibilität im öffentlichen Verkehr genügen, ist demzufolge nur bedingt
realitätsnah, da gängige Flugzeugmodelle nicht abgebildet werden können. Eine Begrenzung
des Längenmaßes ist hingegen als weniger kritisch anzusehen, da eine Zerteilung einer
eingangs beschriebenen Feuerlöschübungsanlage in einzelne Rumpfmodule möglich ist,
die in einer Vereinzelungsposition einzeln auf entsprechenden Straßentransportfahrzeugen
transportiert werden können und am Übungsstandort anhand von Verbindungen wieder zusammengesetzt
werden können. Ein Rumpfmodul in seiner Längsrichtung zu zerteilen, so dass sich einzelne
Teile mit geringerer Breite ergeben, ist hingegen nicht praktikabel, da aufgrund der
unregelmäßigen Geometrie eines Flugzeugrumpfes ein Zusammensetzen der einzelnen Teile
einen zu großen Aufwand bedeuten würde. Darüber hinaus ist davon auszugehen, dass
die Länge eines für Übungszwecke geeigneten Flugzeugrumpfes immer das im Straßenverkehr
maximal zulässige Längenmaß von 16,50 m (Sattelzug) beziehungsweise 18, 75 m (Gliederzug)
überschreitet und entsprechend eine Längsunterteilung der Feuerlöschübungsanlage in
jedem Fall vorgesehen werden muss. Eine zusätzliche Unterteilung in der Breite würde
den Aufwand einer Verbindung der einzelnen Teile am Übungsstandort unverhältnismäßig
erhöhen.
[0009] Auf dem Gebiet des Containerbaus hingegen wird eben diese Strategie angewendet. So
gibt es beispielsweise ein Konzept, das eine Teildemontage des zu transportierenden
Containers vorsieht. Dabei wird der Container in einzelne Teile zerlegt, sowohl in
Längs- als auch in Querrichtung. Aufgrund der hohen Regelmäßigkeit der Geometrie eines
Containers ist eine erneute Montage der einzelnen Module zu einem vollständigen Container
aus Sicht des dazu nötigen Arbeitsaufwandes vertretbar. Dennoch werden solche Vorgehensweisen
möglichst vermieden, da sie stets einen hohen Arbeitseinsatz benötigen und entsprechend
zeit- und kostenintensiv sind.
[0010] Alternativ gibt es auf dem Gebiet des Containerbaus ein Konzept, das eine Reduktion
des Breitenmaßes eines Containers vorsieht, indem die Seitenwände des Containers aufeinander
zu bewegt werden. Dies erfolgt üblicherweise über eine Schiebebewegung zweier lediglich
entlang einer Schiene gekoppelter Teile eines Containers. Entlang einer solchen Schiene
kann der Container in gewisser Weise "zusammengeschoben" und auf diese Weise seine
Breite reduziert werden.
Aufgabe
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine mobile Feuerlöschübungsanlage in Form
mindestens eines Flugzeugrumpfes dahingehend weiterzuentwickeln, dass sie in einer
Übungsposition eine Breite von 2,55 m überschreiten darf, in einer Transportposition
aber den Maßvorgaben für den normalen Straßenverkehr, vorzugsweise dem Breitenmaß
nach ISO 668, entspricht.
Lösung
[0012] Ausgehend von einer mobilen Feuerlöschübungsanlage in Form eines Flugzeugrumpfes
der eingangs beschriebenen Art wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
mindestens ein Rumpfmodul ausgehend von der Vereinzelungsposition in eine Transportposition
überführbar ist, in der eine quer zu der Längsachse des Flugzeugrumpfs gemessene Breite
des Rumpfmoduls kleiner als in der Vereinzelungsposition ist, wobei der Modulboden
aus mindestens zwei Teilen besteht, die in eine Richtung quer zu der Längsachse des
Flugzeugrumpfs zusammenschiebbar sind.
[0013] Eine auf diese Weise ausgebildete Feuerlöschübungsanlage weist durch die Möglichkeit
der Reduktion der Breite des Flugzeugrumpfes eine gewünschte Flexibilität im Hinblick
auf eine Transportierbarkeit im öffentlichen Straßenverkehr mittels eines Straßentransportfahrzeuges
auf. Auch bei Rumpfbreiten von größer als 2,55 m lässt sich nach dem Zusammenschieben
eine Breite es Rumpfmoduls während des Transports von höchstens 2,55 m, vorzugsweise
2,438 m, erreichen.
[0014] Ausgehend von einer Mehrzahl in der Übungsposition befindlicher und miteinander verbundener
Rumpfmodule eines Flugzeugrumpfes einer mobilen Feuerlöschübungsanlage gestaltet sich
eine Vorbereitung auf einen Transport einer solchen Feuerlöschübungsanlage wie folgt:
Die Verbindungen des aus einer Mehrzahl von Rumpfmodulen, die sich in ihrer Übungsposition
befinden, bestehenden Flugzeugrumpfes werden gelöst, so dass die einzelnen Rumpfmodule
getrennt, also in ihrer Vereinzelungsposition vorliegen. Überschreitet die Breite
der in ihrer Vereinzelungsposition vorliegenden Rumpfmodule das maximal im öffentlichen
Straßenverkehr zulässige Maß von 2,55 m, so ist eine weitere Überführung der einzelnen
Rumpfmodule von ihrer Vereinzelungsposition in die Transportposition notwendig. In
dieser Transportposition ist die quer zur Längsachse des Flugzeugrumpfes gemessene
Breite der Rumpfmodule gegenüber der Vereinzelungsposition auf ein solches Maß reduziert,
dass ein Transport mittels eines Straßentransportfahrzeuges ohne weiteres möglich
ist. Um dies zu erreichen, ist eine Unterteilung des in den Rumpfmodulen befindlichen
Modulbodens entlang der Längsrichtung des Flugzeugrumpfes in zwei Teile vorgesehen.
Diese können im Folgenden quer zur Längsachse des Flugzeugrumpfes zusammengeschoben
werden, wodurch sich die Breite eines jeden einzelnen Rumpfmoduls so weit reduzieren
lässt, dass ein Wert von 2,55 m nicht überschritten, optimalerweise sogar ein Wert
von 2,438 m erreicht wird.
[0015] Eine vorteilhafte Ausführung der erfindungsgemäßen mobilen Feuerlöschübungsanlage
sieht vor, dass mindestens ein Rumpfmodul zwei Modulwandungen aufweist, die jeweils
vorzugsweise starr mit jeweils einem zugeordneten Teil des Modulbodens verbunden sind,
wobei eine von dem Modulboden aus gemessene Höhe eines freien Endes der ersten Modulwandung
des einen Teils des Modulbodens kleiner ist als eine gleichfalls von dem Modulboden
aus gemessene Höhe eines senkrecht zu dem Modulboden ausgerichteten Öffnungsquerschnitts
unterhalb eines freien Endes der zweiten Modulwandung des anderen Teils des Modulbodens.
[0016] Durch eine solche Anordnung der zwei Modulwandungen eines Rumpfmoduls wird die Zusammenschiebbarkeit
des zweigeteilten Modulbodens ermöglicht. Unter Verwendung einer solchen Ausführung,
die vorsieht, dass die Höhe des freien Endes der einen Modulwandung oberhalb des Modulbodens
ein geringeres Maß annimmt, als die Höhe des freien Endes der anderen Modulwandung
oberhalb des Modulbodens, ist die Zusammenschiebbarkeit gewährleistet, da ein Gegeneinanderstoßen
der freien Enden der beiden Modulwandungen unterbunden ist. Vielmehr kann die Modulwandung
mit dem niedriger gelegenen freien Ende unter dem freien Ende der anderen Modulwandung
her im Zuge einer Überführung des Rumpfmoduls von seiner Vereinzelungs- in seine Transportposition
in einen freien Querschnitt des Rumpfmoduls "einfahren".
[0017] Unter der Annahme, dass eine Form der Modulwandungen in der Übungsposition ungefähr
oder genau gleich einer üblichen Wandungsform eines realen Flugzeuges in Form einer
Parabel entspricht, kann durch eine Erhöhung einer Differenz zwischen der Höhe des
freien Endes der ersten Modulwandung und der Höhe des freien Endes der zweiten Modulwandung
oberhalb des Modulbodens zusätzlich erreicht werden, dass die beiden Modulwandungen
um ein erhöhtes Maß aufeinander zuschiebbar sind und entsprechend eine größere Differenz
zwischen den Breiten der Vereinzelungsposition und der Transportposition des Rumpfmoduls
realisiert werden kann.
[0018] Für eine derartige Ausführung ist es von Vorteil, wenn auf einem einen Teil des Modulbodens
in der Übungsposition Sitzreihen mit jeweils zwei Sitzplätzen angeordnet sind, wohingegen
auf einem anderen Teil des Modulbodens Sitzreihen mit jeweils drei Sitzplätzen angeordnet
sind, und dass von den Sitzreihen mit den drei Sitzplätzen jeweils ein dem einen Teil
des Modulbodens zugewandter Sitzplatz entfernbar ist, so dass in der Transportposition
in jeder Sitzreihe vier Sitzplätze vorhanden sind, von denen zwei mit dem einen Teil
des Modulbodens und zwei mit dem anderen Teil des Modulbodens verbunden sind.
[0019] Die gesamte Breite des Innenraums einer erfindungsgemäßen mobilen Feuerlöschübungsanlage
dieser Art setzt sich in seiner Übungs- beziehungsweise seiner Vereinzelungsposition
folglich aus der Summe der Breiten der Sitzreihen mit jeweils zwei Sitzplätzen auf
dem einen Teil des Modulbodens und den Sitzreihen mit jeweils drei Sitzplätzen sowie
einem Gang zwischen den Sitzreihen auf dem anderen Teil des Modulbodens zusammen.
Im Vorfeld der Überführung des Rumpfmoduls in die Transportposition kann nun von den
Sitzreihen mit drei Sitzplätzen jeweils ein den Sitzreihen mit zwei Sitzplätzen zugewandter
Sitzplatz ausgebaut werden. Dieser sollte vorteilhafterweise in einer verglichen zu
einer Sitzposition umgedrehten Beförderungsposition über einen fest eingebauten Sitzplatz
der zugehörigen Sitzreihe mit drei Sitzplätzen gelegt werden. Auf diese Weise wird
kein zusätzlicher Beförderungsraum für die jeweilig auszubauenden Sitzplätze benötigt.
[0020] Ein durch die ausgebauten Sitzplätze geschaffener Raumgewinn im Innenraum des Rumpfmoduls
ermöglicht nun ein Einschieben des einen, schmaleren Teils des Modulbodens in den
anderen, breiteren Teil des Modulbodens so weit, dass die Sitzreihen mit jeweils zwei
Sitzplätzen bis an mittlere Sitzplätze der Sitzreihen mit jeweils drei Sitzplätzen
stoßen. Die gesamte Breite eines in seiner Transportposition befindlichen Rumpfmoduls
einer erfindungsgemäßen mobilen Feuerlöschübungsanlage setzt sich demzufolge aus der
Breite der zwei verbleibenden Sitzplätze der Sitzreihen mit drei Sitzplätzen auf dem
einen Teil des Modulbodens und der Breite der Sitzreihen mit zwei Sitzplätzen auf
dem anderen Teil des Modulbodens zusammen.
[0021] Da - wie bereits beschrieben - vorteilhafterweise eine vollständiges Verschwinden
des schmaleren Teils des Modulbodens im breiteren Teil des Modulbodens in der Transportposition
der Feuerlöschübungsanlage erreicht werden sollte, sollte die Anordnung auf eine solche
Weise ausgebildet sein, dass die Sitzreihen mit zwei Sitzplätzen ungefähr so breit
sind, wie die Summe aus der Breite des ausgebauten Sitzplatzes zuzüglich der Breite
des Ganges zwischen den Sitzreihen.
[0022] Neben einer horizontalen Anordnung der Sitzreihen ist ebenso denkbar, dass in der
Übungsstellung auf einem einen Teil des Modulbodens horizontal ausgerichtete Sitzreihen
mit vorzugsweise jeweils zwei Sitzplätzen angeordnet sind, wobei ein anderer Teil
des Modulbodens - in einer Ebene senkrecht zu der Längsachse des Flugzeugrumpfes betrachtet
- gegenüber einer Horizontalen geneigt unter einem Winkel zwischen 5° und 65° verläuft,
wobei die auf diesem anderen Teil des Modulbodens angeordneten Sitzplätze ebenso geneigt
angeordnet sind, wobei die horizontal ausgerichteten Sitzreihen entfernbar sind, so
dass in der Transportposition die mit dem anderen Teil des Modulbodens verbundenen
geneigten Sitzreihen in einer gegenüber der Übungsposition unveränderten Anordnung
verbleiben.
[0023] Eine Neigung eines Teils des Modulbodens in der beschriebenen Art ermöglicht eine
Simulation einer Brandbekämpfungssituation für einen Fall, in dem ein Flugzeug quer
zu der Längsachse des Flugzeugrumpfes geneigt steht. Alternativ zu dieser Vorgehensweise
ist auch eine vollständige Neigung der Feuerlöschübungsanlage denkbar. Dies ist allerdings
mit einem großen Aufwand verbunden und wird daher nicht angewendet. In der Realität
könnte eine Neigung eines Flugzeugrumpfes beispielsweise bei einem Schaden am Fahrwerk
des Flugzeuges auftreten.
[0024] Die Neigung eines Teils des Modulbodens beinhaltet auch, dass gemeinsam mit diesem
Teil die darauf montierten Sitzreihen mit den jeweiligen Sitzplätzen geneigt werden.
Der andere Teil des Modulbodens hingegen behält seine ursprüngliche horizontale Ausrichtung
bei. Bei dem geneigten Teil handelt es sich dabei vorzugsweise um den breiteren Teil
des Modulbodens.
[0025] Die Überführung eines solchen Rumpfmoduls von der Übungsposition über die Vereinzelungsposition
in die Transportposition bedarf bei einer derart ausgebildeten Feuerlöschübungsanlage
einer anderen Vorbereitung, als dies oben für eine erfindungsgemäße Feuerlöschübungsanlage
mit ausschließlich horizontal ausgerichteten Teilen des Modulbodens erläutert wurde.
Um genügend Raum zu schaffen, der ein Zusammenschieben der beiden Teile des Modulbodens
erlaubt, sollte vorgesehen werden, dass die Sitzreihen auf dem horizontal ausgerichteten
Teil des Modulbodens, die vorzugsweise aus jeweils zwei Sitzplätzen bestehen, vollständig
ausgebaut werden. Auf diese Weise kann auf einen Ausbau einzelner Sitzplätze von dem
quer zur Längsachse des Flugzeuges verdrehten Teil des Modulbodens verzichtet werden.
Sie verbleiben entsprechend in einer Übungsposition.
[0026] Alternativ zu der beschriebenen Ausführungsform mit zwei freien Enden der Modulwandungen,
die in unterschiedlichen Höhen über dem Modulboden des Rumpfmoduls angeordnet sind,
ist es ebenso denkbar, dass mindestens ein Rumpfmodul zwei Modulwandungen aufweist,
die jeweils vorzugsweise starr mit jeweils einem zugeordneten Teil des Modulbodens
verbunden sind, wobei eine von dem Modulboden aus gemessene Höhe eines freien Endes
der ersten Modulwandung eines einen Teils des Modulbodens einer gleichfalls von dem
Modulboden aus gemessene Höhe eines freien Endes der zweiten Modulwandung eines anderen
Teils des Modulbodens entspricht.
[0027] Ein Zusammenschieben der beiden Teile des Modulbodens eines auf diese Weise ausgeführten
Rumpfmoduls ist nur möglich, sofern ein Freiraum in Form eines Abstandes zwischen
den freien Enden der Modulwandungen existiert. Da die freien Enden beider Modulwandungen
auf einer gleichen Höhe angeordnet sind, stoßen diese während des Zusammenschiebens
gegeneinander. Ein "Einfahren" gemäß der Erläuterung des Funktionsprinzips der zuvor
geschilderten Ausführungsform ist nicht länger möglich. Stattdessen ist ein Zusammenschieben
folglich nur über ein solches Maß möglich, das dem Abstand zwischen den freien Enden
der Modulwandungen entspricht.
[0028] Unter Verwendung einer solchen mit gleich hohen freien Enden der Modulwandungen versehenen
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Feuerlöschübungsanlage, ist es besonders von
Vorteil, wenn auf einem einen Teil des Modulbodens Sitzreihen mit jeweils zwei Sitzplätzen
angeordnet sind, wohingegen auf einem anderen Teil des Modulbodens in der Übungsposition
Sitzreihen mit jeweils drei Sitzplätzen angeordnet sind, und dass die Sitzreihen mit
den drei Sitzplätzen lösbar mit dem anderen Teil des Modulbodens verbunden sind, so
dass diese in der Transportposition in einer gedrehten Stellung auf dem Modulboden
positionierbar sind.
[0029] Eine Positionierbarkeit der Sitzreihen mit den drei Sitzplätzen in einer gedrehten
Stellung erlaubt es, eine durch besagte Sitzreihen in Anspruch genommene Breite zu
reduzieren und somit ein Zusammenschieben der beiden Teile des Modulbodens zu ermöglichen.
Eine solche gedrehte Stellung kann beispielsweise der Art sein, dass die Sitzreihen
mit den drei Sitzplätzen nach einem Ablösen von dem Modulboden um eine Achse parallel
zur Längsachse des Rumpfmoduls gedreht werden und gewissermaßen in einer "aufrechten"
Position auf dem Modulboden positioniert werden. Alternativ ist ebenso eine Verdrehung
der Sitzreihen um eine senkrecht auf dem Modulboden stehende Achse oder eine sonstige
Achse denkbar.
[0030] Unabhängig von einer Ausführung der erfindungsgemäßen Feuerlöschübungsanlage mit
zwei gleich hohen oder unterschiedlich hohen freien Enden der Modulwandungen, ist
eine solche Ausgestaltung der erfindungsgemäßen mobilen Feuerlöschübungsanlage von
Vorteil, die in der Übungsposition zwischen den freien Enden der den jeweiligen Teilen
des Modulbodens zugeordneten Modulwandungen einen Freiraum aufweist, der mit Hilfe
einer entfernbaren Abdeckung abdeckbar ist.
[0031] Besagter Freiraum dient gemäß der obigen Erläuterung dazu, eine größere beziehungsweise
überhaupt eine Zusammenschiebbarkeit der Modulwandungen zu erreichen. Die entfernbare
Abdeckung wird schließlich dazu genutzt, um den Innenraum des in seiner Übungs- oder
Vereinzelungsposition befindlichen Rumpfmoduls nach außen hin abzuschließen. Für den
Fall der Überführung eines Rumpfmoduls von der Vereinzelungs- in die Transportposition
kann die Abdeckung einfach entfernt werden, so dass ein Zusammenschieben der beiden
Modulwandungen ermöglicht wird.
[0032] Ferner sollte eine erfindungsgemäße Feuerlöschübungsanlage vorzugsweise so ausgebildet
sein, dass ein einer Teil des Modulbodens eine quer zu der Längsachse des Flugzeugrumpfs
gemessene Breite zwischen 0,50 m und 2,00 m, vorzugsweise zwischen 1,00 m und 1,50
m, aufweist und ein anderer Teil des Modulbodens eine quer zu der Längsachse des Flugzeugrumpfs
gemessene Breite von ungefähr 2,50 m, vorzugsweise ungefähr 2,438 m, aufweist.
[0033] Der eine ungefähr 2,50 m breite Teil des Modulbodens füllt demzufolge fast die vollständige
im Straßenverkehr zulässige Breite aus. Der andere zwischen 0,50 m und 2,00 m, vorzugsweise
zwischen 1,00 m und 1.50 m breite Teil des Rumpfmoduls sollte entsprechend im Zuge
eines Zusammenschiebens vollständig im ersten Teil verschwinden. Ein in seiner Transportposition
befindliches Rumpfmodul weist somit eine gesamte Breite von ungefähr 2,50 m auf, wobei
ein Boden eines solchen Moduls komplett aus dem breiteren Teil des Modulbodens besteht.
Unstetigkeiten in der Aufstandsfläche des Rumpfmoduls in seiner Transportposition
können somit vermieden werden, wodurch der Transport auf einem Straßentransportfahrzeug
vereinfacht wird.
[0034] Üblicherweise sollte eine erfindungsgemäße Feuerlöschübungsanlage so ausgebildet
sein, dass in der Übungsposition des Rumpfmoduls die beiden Modulwandungen gemeinsam
einen Bogen in Form einer Parabel beschreiben.
[0035] Eine solche Form der Modulwandungen entspricht der allgemein üblichen Geometrie eines
Passagierflugzeuges und ermöglicht entsprechend einem maximalen Realitätsgrad bei
der Simulation eines realen Brandes.
[0036] Ferner ist eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Feuerlöschübungsanlage von Vorteil,
bei der die beiden Teile des Modulbodens mittels eines Linearantriebs, vorzugsweise
mittels mindestens eines hydraulisch oder pneumatisch betätigten Fluidzylinders, relativ
zueinander in die Richtung quer zu der Längsachse des Flugzeugrumpfes verschiebbar
sind. Alternativ ist auch ein rein mechanischer Spindelantrieb möglich.
[0037] Die Überführung eines Rumpfmoduls von seiner Vereinzelungsposition in seine Übungsposition
ist anhand einer auf diese Weise ausgestalteten Feuerlöschübungsanlage besonders leicht
durchführbar.
[0038] Ausgehend von einem Verfahren der eingangs beschriebenen Art wird die Aufgabe erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass mindestens ein Rumpfmodul ausgehend von der Vereinzelungsposition
in eine Transportposition überführt wird, in der eine quer zu der Längsachse des Flugzeugrumpfs
gemessene Breite des Rumpfmoduls kleiner als in der Vereinzelungsposition ist, wobei
der Modulboden aus mindestens zwei Teilen besteht, die in eine Richtung quer zu der
Längsachse des Flugzeugrumpfs zusammengeschoben werden, und dass mindestens ein Rumpfmodul
in der Transportposition transportiert wird.
[0039] Ein derartiges Verfahren ist unter Verwendung einer erfindungsgemäßen Feuerlöschübungsanlage
besonders einfach durchführbar.
Ausführungsbeispiele
[0040] Die erfindungsgemäße Feuerlöschübungsanlage sowie das zugehörige Verfahren zur Demontage
und zum Transport einer solchen Anlage werden nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen,
die in den Zeichnungen dargestellt sind, näher erläutert.
[0041] Es zeigt:
- Fig. 1:
- einen Schnitt durch ein Rumpfmodul einer erfindungsgemäßen Feuerlöschübungsanlage
in einer Vereinzelungsposition,
- Fig. 2:
- wie Figur 1, jedoch in einer Transportposition,
- Fig. 3:
- einen Schnitt durch ein Rumpfmodul einer weiteren erfindungsgemäßen Feuerlöschübungsanlage
in einer Vereinzelungsposition,
- Fig. 4:
- wie Figur 3, jedoch in einer Transportposition,
- Fig. 5:
- einen Grundriss einer erfindungsgemäßen Feuerlöschübungsanlage bestehend aus einer
Mehrzahl von Rumpfmodulen in einer Übungsposition,
- Fig. 6:
- eine Schnitt durch ein weiteres Rumpfmodul einer erfindungsgemäßen Feuerlöschübungsanlage
in einer Vereinzelungsposition und
- Fig. 7:
- wie Figur 6, jedoch in einer Transportposition.
[0042] Figur 1 zeigt einen Schnitt durch ein Rumpfmodul 2 einer erfindungsgemäßen, in Figur
1 nicht in seiner Gesamtheit dargestellten Feuerlöschübungsanlage 1 in einer Vereinzelungsposition.
Das Rumpfmodul 2 wird nach unten durch einen Modulboden 3 und zu den Seiten und nach
oben jeweils durch eine linke Modulwandung 4 sowie eine rechte Modulwandung 5 begrenzt.
Die linke Modulwandung 4 ist biegesteif auf einem starren Teil 6 des Modulbodens 3
befestigt während die rechte Modulwandung 5 biegesteif auf einem beweglichen Teil
7 des Modulbodens 3 fixiert ist. Beide Modulwandungen 4 und 5 weisen jeweils ein freies
Ende 8 und 9 oberhalb des Modulbodens 3 auf. In einer Übungs- oder Vereinzelungsposition
ist eine Öffnung zwischen diesen freien Enden 8 und 9 mittels einer entfernbaren Abdeckung
13 abdeckbar. In der Übungs- beziehungsweise Vereinzelungsposition bilden beide Wandungen
4 und 5 die Form einer Parabel, wie es bei Passagierflugzeugen üblich ist. Das freie
Ende 9 der rechten Modulwandung 5 ist so angeordnet, dass eine Höhe H2 des freien
Endes 9 über dem Modulboden 3 um ein solches Maß kleiner ist als eine Höhe H1 des
freien Endes 8 der linken Modulwandung 4. Auf diese Weise ist eine Bewegung des beweglichen
Teils 7 des Modulbodens 3 gemäß des in Figur 1 gezeigten Doppelpfeils möglich, ohne
dass die Modulwandungen 4 und 5 mit ihren freien Enden 8 und 9 gegeneinander stoßen
und eine solche Bewegung verhindern würden. Die Bewegung des Teils 7 kann beispielsweise
über hydraulisch oder pneumatisch angetriebene Fluidzylinder bewirkt werden, ist aber
ebenso beispielsweise über einen Spindelantrieb möglich.
[0043] Außerdem dargestellt sind zwei Sitzreihen, eine linke Sitzreihe 10 mit drei Sitzplätzen
sowie eine rechte Sitzreihe 11 mit zwei Sitzplätzen. Ein linker und ein mittlerer
Sitzplatz der linken Sitzreihe 10 sind fest mit dem starren Teil 6 des Modulbodens
3 verbunden. Ein rechter Sitzplatz 12 hingegen ist entfernbar. Vor einer Überführung
des Rumpfmoduls 2 von der Vereinzelungsposition in eine Transportposition muss der
rechte Sitzplatz 12 der linken Sitzreihe 10 entfernt werden, so dass ausreichend Platz
vorhanden ist, um den bewegbaren Teil 7 des Modulbodens 3 inklusive der Modulwandung
5 und der Sitzreihe 11 gemäß dem Doppelpfeil in Figur 1 in Richtung des starren Teils
6 des Modulbodens 3 zu bewegen. Der entfernte Sitzplatz 12 kann zum Zweck einer Zwischenlagerung
während des Transports der Feuerlöschübungsanlage 1 beziehungsweise des Rumpfmoduls
2 beispielsweise in einer umgedrehten Ausrichtung auf einen der fest eingebauten Sitzplätze
der linken oder der rechten Sitzreihe 10 oder 11 gelegt werden.
[0044] Figur 2 zeigt dasselbe Rumpfmodul 2 aus Figur 1 in der Transportposition. Wie beschrieben,
ist der Sitzplatz 12 entfernt und der bewegliche Teil 7 des Modulbodens 3 ist nach
links in den starren Teil 6 des Modulbodens 3 eingeschoben. Die Modulwandungen 4 und
5 sind entsprechend relativ zueinander verschoben. Aus der Zeichnung wird deutlich,
dass eine Beschränkung einer Bewegung des Teils 7 in Richtung des Teils 6 dadurch
hervorgerufen wird, dass einerseits die Sitzreihen 10 und 11 nicht ausreichend Platz
zur Verfügung haben und andererseits die Modulwandungen 4 und 5 auf der Höhe H2 über
dem Modulboden 3 gegeneinander stoßen. Optimalerweise ist die Höhe H2 entsprechend
so ausgelegt, dass ein Gegeneinanderstoßen der Modulwandungen bei einem Zusammenschieben
der beiden Teile 6 und 7 des Modulbodens 3 gerade nicht stattfindet. Ein in der Übungsposition
vorhandener Gang zwischen den Sitzreihen 10 und 11 ist in der Transportposition fast
vollständig verschwunden.
[0045] Unter zu Hilfenahme einer Mittelachse 14 wird bei einem Vergleich der Figuren 1 und
2 deutlich, dass eine Breite B2 in der Transportposition des Rumpfmoduls 2 erheblich
kleiner ist, als eine Breite B1 in der Übungs- beziehungsweise der Vereinzelungsposition
des Rumpfmoduls 2. Im gezeigten Beispiel nimmt die Breite B2 einen Wert von 2,438
m an und entspricht somit der Breite eines nach ISO-Norm 668 genormten Containers.
[0046] An vier unteren Ecken des Rumpfmoduls 2 (von denen in den Figuren 1 und 2 nur jeweils
zwei sichtbar sind) sind Containerecken 15 gemäß ISO-Norm 1161 angeordnet. Mit Hilfe
dieser Containerecken 15 ist es besonders einfach das Rumpfmodul 2 mittels eines Straßentransportfahrzeuges
zu transportieren, da es sich bei den Containerecken 15 um eine genormte Vorrichtung
handelt, dank derer sich das Rumpfmodul 2 auf einer Vielzahl von gängigen Lastkraftwagen
fixieren lässt.
[0047] In Figur 3 ist ein weiteres Rumpfmodul 2' einer weiteren Feuerlöschübungsanlage 1'
in der Vereinzelungsposition dargestellt. Ein Unterschied zum Rumpfmodul 2 besteht
lediglich darin, dass die auf dem starren Teil 6 des Modulbodens 3 angeordnete Sitzreihe
10 um einen Winkel α von ca. 30° gegen eine Oberfläche des Modulbodens 3 geneigt ist.
Bei auf diese Weise ausgebildeten Rumpfmodulen 2' ist der Sitzplatz 12, ebenso wie
die restlichen Sitzplätze der Sitzreihe 10, nicht entfernbar. Stattdessen sind beide
Sitzplätze der Sitzreihe 11 entfernbar angeordnet, so dass eine Bewegung des beweglichen
Teils 7 des Modulbodens 3 in Richtung des starren Teils 6 weiterhin ermöglicht werden
kann. Eine entsprechende Transportposition des Rumpfmoduls 2' ist in Figur 4 abgebildet.
Die beiden entfernten Sitzplätze der Sitzreihe 11 müssen während eines Transports
des Rumpfmoduls 2' gesondert gelagert werden. Ein angestrebtes Endergebnis einer Breitenreduktion
des Rumpfmoduls 2' wird vergleichbar zum Rumpfmodul 2 auf diese Weise erreicht.
[0048] In Figur 5 ist eine Draufsicht einer Feuerlöschübungsanlagen 1, 1' dargestellt, die
aus einer Mehrzahl von Rumpfmodulen 2, 2' besteht. Die einzelnen Rumpfmodule 2, 2'
sind in Richtung einer Längsachse 16 eines Flugzeugrumpfes der Feuerlöschübungsanlage
1, 1' hintereinander angeordnet und miteinander verbunden. Die Feuerlöschübungsanlage
1, 1' befindet sich folglich in ihrer Übungsposition. Ein in Richtung der Längsachse
16 betrachteter vorderer Teil der Feuerlöschübungsanlage besteht aus Rumpfmodulen
2" beziehungsweise 2"', die eine Verengung des Flugzeugrumpfes nach vorne gemäß einer
realen Flugzeugform aufweisen. Dies wirkt sich lediglich auf eine Geometrie der Modulwandungen
4 und 5 aus, die zusätzlich zu ihrer im Schnitt sichtbaren Form einer Parabel auch
in der Draufsicht eine Krümmung aufweisen.
[0049] In Figur 6 ist eine alternative Ausführungsform eines Rumpfmoduls 2 einer erfindungsgemäßen
Feuerlöschübungsanlage 1 im Vergleich zu den Figuren 1 bis 3 in einer Vereinzelungsposition
dargestellt. Die Höhen H 1, H2 der freien Enden 8, 9 der beiden Modulwandungen 4,
5 sind im gezeigten Beispiel identisch. Damit dennoch eine Zusammenschiebbarkeit der
beiden Teile 6, 7 des Modulbodens 3 gewährleistet ist, ist die Abdeckung 13' im gezeigten
Beispiels gegenüber der Abdeckung 13 aus Figur 1 deutlich größer, das heißt breiter
im Sinne einer quer zu der Längsachse 16 des Flugzeugrumpfes gemessenen Breite. Durch
ein Entfernen der Abdeckung 13', in Figur 6 durch eine über dem Rumpfmodul 2 schwebende
Abdeckung 13' angedeutet, wird schließlich ein Freiraum zwischen den freien Enden
8, 9 der Modulwandungen 4, 5 geschaffen. Dieser ermöglicht es, den einen Teil 7 des
Modulbodens 3 in den anderen Teil 6 des Modulbodens 3 einzuschieben, so dass in der
Transportposition eine Breite von ungefähr 2,50 m, im gezeigten Beispiel von 2,438
m, erreicht wird. Neben einem Entfernen der Abdeckung 13' wird zu diesem Zweck ferner
die Sitzreihe 10 mit den drei Sitzplätzen, welche lösbar mit dem Teil 6 des Modulbodens
3 verbunden ist, vom Modulboden 3 gelöst und anschließend um eine parallel zu der
Längsachse 16 des Flugzeugrumpfes verlaufenden Achse gedreht, so dass sie - wie in
Figur 6 gezeigt - in einer um etwa 90° entgegen dem Uhrzeigersinn gedrehten Stellung
auf dem Teil 6 des Modulbodens 3 steht. Eine Verdrehung der Sitzreihen 10 um andere
Achsen, beispielsweise um eine Achse senkrecht zum Modulboden 3, ist aber ebenso denkbar.
[0050] Nach einem Zusammenschieben der beiden Teile 6, 7 des Modulbodens 3, also durch die
Überführung des alternativen Rumpfmoduls 2 von seiner Vereinzelungs- in seine Transportposition,
liegt das Rumpfmodul 2 in einer Form gemäß Figur 7 vor. Die freien Enden 8, 9 der
Modulwandungen 4, 5 sind minimal beabstandet und durch eine Verbindung 17 miteinander
gekoppelt, die in erster Linie zur Aufnahme von Zugkräften dient, die während eines
Transports auftreten können. Die gedrehten Sitzreihen 10 sind fast bis an die weiterhin
horizontal ausgerichteten Sitzreihen 11 heran bewegt. Der Teil 7 des Modulbodens 3
ist ungefähr vollständig in den Teil 6 des Modulbodens 3 eingeschoben, so dass die
Breite B2 des in der Transportposition befindlichen Rumpfmoduls 2 einen Wert von 2,438
m erreicht und für einen Transport mittels eines Straßentransportfahrzeuges ohne Weiteres
geeignet ist. Im dargestellten Beispiel wird dieses Zusammenschieben über eine Rollführung
unter Verwendung einer Rolle 18 durchgeführt, auf der ein Trägerelement des Teils
7 des Modulsbodens 3 gelagert ist und mit dessen Hilfe der Teil 7 sehr einfach in
den Teil 6 des Modulbodens 3 eingeschoben werden kann.
Bezeichnungsliste
[0051]
- 1, 1'
- Feuerlöschübungsanlage
- 2, 2', 2", 2"'
- Rumpfmodul
- 3
- Modulboden
- 4
- Modulwandung
- 5
- Modulwandung
- 6
- Teil
- 7
- Teil
- 8
- Freies Ende
- 9
- Freies Ende
- 10
- Sitzreihe
- 11
- Sitzreihe
- 12
- Sitzplatz
- 13, 13'
- Abdeckung
- 14
- Mittelachse
- 15
- Containerecke
- 16
- Längsachse
- 17
- Verbindung
- 18
- Rolle
- B
- Breite
- B2
- Breite
- H1
- Höhe
- H2
- Höhe
- α
- Winkel
1. Mobile Feuerlöschübungsanlage (1, 1') in Form zumindest eines Flugzugrumpfes, der
aus einer Mehrzahl von Rumpfmodulen (2, 2', 2", 2"') zusammengesetzt ist, die jeweils
einen Modulboden (3) und mindestens eine Modulwandung (4, 5) aufweisen und die in
einer Übungsposition in Richtung einer Längsachse (16) des Flugzeugrumpfes hintereinander
angeordnet und miteinander verbunden sind und durch Lösen von Verbindungen jeweils
in eine Vereinzelungsposition bringbar sind, in der jedes einzelne Rumpfmodul (2,
2', 2", 2"') mittels eines Straßentransportfahrzeugs transportierbar ist, wobei mindestens
ein Rumpfmodul (2, 2', 2", 2"') ausgehend von der Vereinzelungsposition in eine Transportposition
überführbar ist, in der eine quer zu der Längsachse (16) des Flugzeugrumpfs gemessene
Breite (B2) des Rumpfmoduls (2, 2', 2", 2"') kleiner als in der Vereinzelungsposition
ist, wobei der Modulboden (3) aus mindestens zwei Teilen (6, 7) besteht, die in eine
Richtung quer zu der Längsachse (16) des Flugzeugrumpfs zusammenschiebbar sind.
2. Feuerlöschübungsanlage (1, 1') nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Rumpfmodul (2, 2', 2", 2"') zwei Modulwandungen (4, 5) aufweist, die
jeweils vorzugsweise starr mit jeweils einem zugeordneten Teil (6, 7) des Modulbodens
(3) verbunden sind, wobei eine von dem Modulboden (3) aus gemessene Höhe (H2) eines
freien Endes (9) der ersten Modulwandung (5) des einen Teils (7) des Modulbodens (3)
kleiner ist als eine gleichfalls von dem Modulboden (3) aus gemessene Höhe (H1) eines
senkrecht zu dem Modulboden (3) ausgerichteten Öffnungsquerschnitts unterhalb eines
freien Endes (8) der zweiten Modulwandung (4) des anderen Teils (6) des Modulbodens
(3).
3. Feuerlöschübungsanlage (1, 1') nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem einen Teil (7) des Modulbodens (3) Sitzreihen (11) mit jeweils zwei Sitzplätzen
angeordnet sind, wohingegen auf einem anderen Teil (6) des Modulbodens (3) in der
Übungsposition Sitzreihen (10) mit jeweils drei Sitzplätzen angeordnet sind, und dass
von den Sitzreihen (10) mit den drei Sitzplätzen jeweils ein dem einen Teil (7) des
Modulbodens (3) zugewandter Sitzplatz (12) entfernbar ist, so dass in der Transportposition
in jeder Sitzreihe (10, 11) vier Sitzplätze vorhanden sind, von denen zwei mit dem
einen Teil (7) des Modulbodens (3) und zwei mit dem anderen Teil (6) des Modulbodens
(3) verbunden sind.
4. Feuerlöschübungsanlage (1') nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Übungsstellung auf einem einen Teil (7) des Modulbodens (3) horizontal ausgerichtete
Sitzreihen (11) mit vorzugsweise jeweils zwei Sitzplätzen angeordnet sind, wobei ein
anderer Teil (6) des Modulbodens (3) - in einer Ebene senkrecht zu der Längsachse
(16) des Flugzeugrumpfes betrachtet - gegenüber einer Horizontalen geneigt unter einem
Winkel (α) zwischen 5° und 65° verläuft, wobei die auf diesem anderen Teil (6) des
Modulbodens (3) angeordneten Sitzplätze ebenso geneigt angeordnet sind, wobei die
horizontal ausgerichteten Sitzreihen (11) entfernbar sind, so dass in der Transportposition
die mit dem anderen Teil (6) des Modulbodens (3) verbundenen geneigten Sitzreihen
(10) in einer gegenüber der Übungsposition unveränderten Anordnung verbleiben.
5. Feuerlöschübungsanlage (1, 1') nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Rumpfmodul (2, 2', 2", 2"') zwei Modulwandungen (4, 5) aufweist, die
jeweils vorzugsweise starr mit jeweils einem zugeordneten Teil (6, 7) des Modulbodens
(3) verbunden sind, wobei eine von dem Modulboden (3) aus gemessene Höhe (H2) eines
freien Endes (9) der ersten Modulwandung (5) eines einen Teils (7) des Modulbodens
(3) einer gleichfalls von dem Modulboden (3) aus gemessene Höhe (H 1) eines freien
Endes (8) der zweiten Modulwandung (4) eines anderen Teils (6) des Modulbodens (3)
entspricht.
6. Feuerlöschübungsanlage (1, 1') nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem einen Teil (7) des Modulbodens (3) Sitzreihen (11) mit jeweils zwei Sitzplätzen
angeordnet sind, wohingegen auf einem anderen Teil (6) des Modulbodens (3) in der
Übungsposition Sitzreihen (10) mit jeweils drei Sitzplätzen angeordnet sind, und dass
die Sitzreihen (10) mit den drei Sitzplätzen lösbar mit dem anderen Teil (6) des Modulbodens
(3) verbunden sind, so dass diese in der Transportposition in einer gedrehten Stellung
auf dem Modulboden (3) positionierbar sind.
7. Feuerlöschübungsanlage (1, 1') nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der Übungsposition zwischen den freien Enden (8, 9) der den jeweiligen Teilen
(6, 7) des Modulbodens (3) zugeordneten Modulwandungen (4, 5) ein Freiraum befindet,
der mit Hilfe einer entfernbaren Abdeckung (13) abdeckbar ist.
8. Feuerlöschübungsanlage (1, 1') nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein einer Teil (7) des Modulbodens (3) eine quer zu der Längsachse (16) des Flugzeugrumpfs
gemessene Breite zwischen 0,50 m und 2,00 m, vorzugsweise zwischen 1,00 m und 1,50
m, aufweist und ein anderer Teil (6) des Modulbodens (3) eine quer zu der Längsachse
(16) des Flugzeugrumpfs gemessene Breite von ungefähr 2,50 m, vorzugsweise ungefähr
2,438 m, aufweist.
9. Feuerlöschübungsanlage (1, 1') nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein einer Teil (7) des Modulbodens (3) vollständig in einen anderen Teil (6) des
Modulbodens (3) einschiebbar ist.
10. Feuerlöschübungsanlage (1, 1') nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in der Übungsposition des Rumpfmoduls (2, 2', 2", 2"') die beiden Modulwandungen
(4, 5) gemeinsam einen Bogen in Form einer Parabel beschreiben.
11. Feuerlöschübungsanlage (1, 1') nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (6, 7) des Modulbodens (3) mittels eines Linearantriebs, vorzugsweise
mittels mindestens eines hydraulisch oder pneumatisch betätigten Fluidzylinders, relativ
zueinander in die Richtung quer zu der Längsachse (16) des Flugzeugrumpfes verschiebbar
sind.
12. Verfahren zur Demontage und zum Transport einer mobilen Feuerlöschübungsanlage (1,
1') in Form eines Flugzeugrumpfes, der aus einer Mehrzahl von Rumpfmodulen (2, 2',
2", 2"') zusammengesetzt ist, wobei die Rumpfmodule (2, 2', 2", 2"') ausgehend von
einer Übungsposition, in der sie in Richtung einer Längsachse (16) des Flugzeugrumpfes
hintereinander angeordnet und miteinander verbunden sind, durch Lösen von Verbindungen
jeweils in eine Vereinzelungsposition gebracht werden, und anschließend jedes einzelne
Rumpfmodul (2, 2', 2", 2"') mittels eines Straßentransportfahrzeuges transportiert
wird, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Rumpfmodul (2, 2', 2", 2"') ausgehend von der Vereinzelungsposition
in eine Transportposition überführt wird, in der eine quer zu der Längsachse (16)
des Flugzeugrumpfs gemessene Breite (B2) des Rumpfmoduls (2, 2', 2", 2"') kleiner
als in der Vereinzelungsposition ist, wobei der Modulboden (3) aus mindestens zwei
Teilen (6, 7) besteht, die in eine Richtung quer zu der Längsachse (16) des Flugzeugrumpfs
zusammengeschoben werden, und dass mindestens ein Rumpfmodul (2, 2', 2", 2"') in der
Transportposition transportiert wird.
1. A mobile fire extinguisher training system (1, 1') in the form of at least one aircraft
fuselage, which is comprised of a plurality of fuselage modules (2, 2', 2", 2"'),
which each exhibit a module floor (3) and at least one module wall (4, 5), and which
in a training position are arranged one behind the other in the direction of a longitudinal
axis (16) of the aircraft fuselage, connected with each other, and each movable via
the detachment of connections into an isolated position, in which each individual
fuselage module (2, 2', 2", 2"') can be transported by a road transport vehicle, wherein
at least one fuselage module (2, 2', 2", 2"') can be switched from an isolated position
into a transport position, in which a width (B2) of the fuselage module (2, 2', 2",
2"') measured transverse to the longitudinal axis (16) of the aircraft fuselage is
smaller than in the isolated position, wherein the module floor (3) consists of at
least two parts (6, 7), which can be collapsed in a direction transverse to the longitudinal
axis (16) of the aircraft fuselage.
2. The mobile fire extinguisher training system (1, 1') according to claim 1, characterized in that at least one fuselage module (2, 2', 2", 2"') exhibits two module walls (4, 5), which
each are preferably rigidly joined with a respective allocated part (6, 7) of the
module floor (3), wherein a height (H2) of a free end (9) of the first module wall
(5) of the one part (7) of the module floor (3) measured from the module floor (3)
is smaller than the height (H1) of an opening cross section under a free end (8) of
the second module wall (4) of the other part (6) of the module floor (3) aligned perpendicular
to the module floor (3) also measured from the module floor (3).
3. The mobile fire extinguisher training system (1, 1') according to claim 1 or 2, characterized in that a part (7) of the module floor (3) has arranged on it seat rows (11) each having
two seats, while another part (6) of the module floor (3) has arranged on it seat
rows (10) each with three seats in the training position, and that, of the seat rows
(10) with the three seats, one respective seat (12) facing the one part (7) of the
module floor (3) can be removed, so that each seat row (10, 11) has four seats in
the transport position, of which two are joined with the one part (7) of the module
floor (3), and two are joined with the other part (6) of the module floor (3).
4. The mobile fire extinguisher training system (1, 1') according to one of claims 1
to 3, characterized in that horizontally aligned seat rows (11) each preferably with two seats are arranged on
a part (7) of the module floor (3) in the training position, wherein another part
(6) of the module floor (3) runs inclined at an angle (α) of between 5° and 65° relative
to a horizontal in a plane viewed perpendicular to the longitudinal axis (16) of the
aircraft fuselage, wherein the seats arranged on this other part (6) of the module
floor (3) are also inclined the same way, wherein the horizontally aligned seat rows
(11) can be removed, so that, when in the transport position, the inclined seat rows
(10) joined with the other part (6) of the module floor (3) remain in an unchanged
arrangement relative to the training position.
5. The mobile fire extinguisher training system (1, 1') according to claim 1, characterized in that at least one fuselage module (2, 2', 2", 2"') exhibits two module walls (4, 5), which
each are preferably rigidly joined with a respective allocated part (6, 7) of the
module floor (3), wherein a height (H2) of a free end (9) of the first module wall
(5) of one part (7) of the module floor (3) measured from the module floor (3) corresponds
to a height (H1) of a free end (8) of the second module wall (4) of another part (6)
of the module floor (3) also measured from the module floor (3).
6. The mobile fire extinguisher training system (1, 1') according to claim 1 or 5, characterized in that seat rows (11) each with two seats are arranged on one part (7) of the module floor
(3), while seat rows (10) each with three seats are arranged on another part (6) of
the module floor (3) in the training position, and that the seat rows (10) with the
three seats are detachably joined with the other part (6) of the module floor (3),
so that these can be positioned in a rotated location on the module floor (3) in the
transport position.
7. The mobile fire extinguisher training system (1, 1') according to one of claims 1
to 6, characterized in that a free space exists between the free ends (8, 9) of the module walls (4, 5) allocated
to the respective parts (6, 7) of the module floor (3) in the training position, which
can be covered by means of a removable cover panel (13).
8. The mobile fire extinguisher training system (1, 1') according to one of claims 1
to 7, characterized in that one part (7) of the module floor (3) exhibits a width measured transverse to the
longitudinal axis (16) of the aircraft fuselage of between 0.50 m and 2.00 m, preferably
between 1.00 m and 1.50 m, and another part (6) of the module floor (3) exhibits a
width measured transverse to the longitudinal axis (16) of the aircraft fuselage of
roughly 2.50 m, preferably roughly 2.438 m.
9. The mobile fire extinguisher training system (1, 1') according to one of claims 1
to 8, characterized in that a part (7) of the module floor (3) can be completely inserted into another part (6)
of the module floor (3).
10. The mobile fire extinguisher training system (1, 1') according to one of claims 1
to 9, characterized in that the two module walls (4, 5) together describe an arc shaped like a parabola with
the fuselage module (2, 2', 2", 2"') in the training position.
11. The mobile fire extinguisher training system (1, 1') according to one of claims 1
to 10, characterized in that the two parts (6, 7) of the module floor (3) can be shifted relative to each other
in the direction transverse to the longitudinal axis (16) of the aircraft fuselage
by means of a linear drive, preferably by means of a hydraulically or pneumatically
actuated fluid cylinder.
12. A method for disassembling and transporting a mobile fire extinguisher training system
(1, 1') in the form of an aircraft fuselage, which is comprised of a plurality of
fuselage modules (2, 2', 2", 2"'), wherein the fuselage modules (2, 2', 2", 2"'),
proceeding from a training position, in which they are arranged in the direction of
a longitudinal axis (16) of the aircraft fuselage and connected with each other, are
each moved into an isolated position by detaching connections, after which each individual
fuselage module (2, 2', 2", 2"') is transported by means of a road transport vehicle,
characterized in that at least one fuselage module (2, 2', 2", 2"') is switched from an isolated position
into a transport position, in which a width (B2) of the fuselage module (2, 2', 2",
2"') measured transverse to the longitudinal axis (16) of the aircraft fuselage is
smaller than in the isolated position, wherein the module floor (3) consists of at
least two parts (6, 7), which can be collapsed in a direction transverse to the longitudinal
axis (16) of the aircraft fuselage, and that at least one fuselage module (2, 2',
2", 2"') is transported in the transport position.
1. Equipement mobile d'exercice anti-incendie (1, 1') ayant la forme d'au moins une carlingue
d'avion, composé d'une pluralité de modules de carlingue (2, 2', 2", 2"') qui présentent
chacun un fond de module (3) et au moins une paroi de module (4, 5) et qui sont disposés
l'un derrière l'autre et reliés entre eux dans une position d'exercice en direction
d'un axe longitudinal (16) de la carlingue d'avion et peuvent être mis respectivement
dans une position d'individualisation par le desserrage de connexions, dans lequel
chaque module de carlingue (2, 2', 2", 2"') individuel peut être transporté par un
véhicule de transport routier, sachant qu'au moins un module de carlingue (2, 2',
2", 2"') peut être mis dans une position de transport en partant de la position d'individualisation,
dans laquelle une largeur (B2) du module de carlingue (2, 2', 2", 2"') mesurée transversalement
à l'axe longitudinal (16) de la carlingue d'avion est plus petite que dans la position
d'individualisation, sachant que le fond du module (3) est composé d'au moins deux
parties (6, 7) qui peuvent être poussées ensemble dans une direction transversale
à l'axe longitudinal (16) de la carlingue d'avion.
2. Equipement mobile d'exercice anti-incendie (1, 1') selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un module de carlingue (2, 2', 2", 2"') présente deux parois de module (4,
5) qui sont chacune reliées de préférence de façon rigide à une partie (6, 7) respective
correspondante du fond de module (3), sachant qu'une hauteur (H2) d'une extrémité
libre (9) de la première paroi de module (5) de l'une partie (7) du fond de module
(3), mesurée depuis le fond de module (3), est plus petite qu'une hauteur (H1) mesurée
également depuis le fond de module (3) d'une section d'ouverture alignée perpendiculairement
au fond de module (3) en-dessous d'une extrémité libre (8) de la deuxième paroi de
module (4) de l'autre partie (6) du fond de module (3).
3. Equipement mobile d'exercice anti-incendie (1, 1') selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que des rangées de sièges (11) avec respectivement deux sièges sont disposées sur l'une
partie (7) du fond de module (3), et que par contre, des rangées de sièges (10) avec
respectivement trois sièges sont placées dans la position d'exercice sur une autre
partie (6) du fond de module (3) et que respectivement un siège (12) tourné vers l'une
partie (7) du fond de module (3) peut être enlevé des rangées de sièges (10) avec
les trois sièges, de sorte que dans la position de transport, quatre sièges soient
disponibles dans chaque rangée de sièges (10, 11), desquels deux sont reliés à l'une
partie (7) du fond de module (3) et deux sont reliés à l'autre partie (6) du fond
de module (3).
4. Equipement mobile d'exercice anti-incendie (1, 1') selon l'une des revendications
1 à 3, caractérisé en ce que dans la position d'exercice, des rangées de sièges (11) avec de préférence trois
sièges chacune sont alignées en étant dirigées horizontalement sur l'une partie (7)
du fond de module (3), sachant qu'une autre partie (6) du fond de module (3) - vu
dans un plan perpendiculaire à l'axe longitudinal (16) de la carlingue d'avion - suit
un angle (α) d'inclinaison entre 5° et 65° par rapport à une horizontale, sachant
que les sièges disposés sur cette autre partie (6) du fond de module (3) sont pareillement
disposés inclinés, sachant que les rangées de sièges (11) alignées horizontalement
sont amovibles, de telle sorte que dans la position de transport, les rangées de sièges
(10) inclinées reliées à l'autre partie (6) du fond de module (3) restent dans un
agencement inchangé par rapport à la position d'exercice.
5. Equipement mobile d'exercice anti-incendie (1, 1') selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins un module de carlingue (2, 2', 2", 2"') présente deux parois de module (4,
5) qui sont chacune reliées de préférence de façon rigide à une partie (6, 7) respective
correspondante du fond de module (3), sachant qu'une hauteur (H2) d'une extrémité
libre (9) de la première paroi de module (5) de l'une partie (7) du fond de module
(3), mesurée depuis le fond de module (3), est plus petite qu'une hauteur (H1) mesurée
également depuis le fond de module (3) d'une section d'ouverture alignée perpendiculairement
au fond de module (3) en-dessous d'une extrémité libre (8) de la deuxième paroi de
module (4) d'une autre partie (6) du fond de module (3).
6. Equipement mobile d'exercice anti-incendie (1, 1') selon la revendication 1 ou 5,
caractérisé en ce que des rangées de sièges (11) avec respectivement deux sièges sont disposées sur l'une
partie (7) du fond de module (3), et que par contre, des rangées de sièges (10) avec
respectivement trois sièges sont placées dans la position d'exercice sur une autre
partie (6) du fond de module (3) et que les rangées de sièges (10) avec les trois
sièges sont reliées de façon séparable à l'autre partie (6) du fond de module (3),
de sorte que dans la position de transport, celles-ci puissent être positionnées dans
une position tournée sur le fond de module (3).
7. Equipement mobile d'exercice anti-incendie (1, 1') selon l'une des revendications
1 à 6, caractérisé en ce que dans la position d'exercice se trouve un espace libre entre les extrémités libres
(8, 9) des parois de module (4, 5) correspondant aux parties respectives (6, 7) du
fond de module (3), lequel peut être recouvert à l'aide d'un couvercle amovible (13).
8. Equipement mobile d'exercice anti-incendie (1, 1') selon l'une des revendications
1 à 7, caractérisé en ce que l'une partie (7) du fond de module (3) présente une largeur entre 0,50 m et 2 m,
de préférence entre 1 m et 1,50 m, mesurée transversalement à l'axe longitudinal (16)
de la carlingue de l'avion, et une autre partie (6) du fond de module (3) présente
une largeur d'environ 2,50 m, de préférence d'environ 2, 438 m, mesurée transversalement
à l'axe longitudinal (16) de la carlingue de l'avion.
9. Equipement mobile d'exercice anti-incendie (1, 1') selon l'une des revendications
1 à 8, caractérisé en ce que l'une partie (7) du fond de module (3) peut être poussée complètement dans une autre
partie (6) du fond de module (3).
10. Equipement mobile d'exercice anti-incendie (1, 1') selon l'une des revendications
1 à 9, caractérisé en ce que dans la position d'exercice du module de carlingue (2, 2', 2", 2"'), les deux parois
de module (4, 5) décrivent ensemble un arc ayant la forme d'une parallèle.
11. Equipement mobile d'exercice anti-incendie (1, 1') selon l'une des revendications
1 à 10, caractérisé en ce que les deux parties (6, 7) du fond de module (3) peuvent être poussées l'une par rapport
à l'autre dans le sens transversal à l'axe longitudinal (16) de la carlingue de l'avion,
via un entraînement linéaire, de préférence via au moins un cylindre fluidique à actionnement
hydraulique ou pneumatique.
12. Procédé pour le démontage et le transport d'un équipement mobile d'exercice anti-incendie
(1, 1') ayant la forme d'au moins une carlingue d'avion, composé d'une pluralité de
modules de carlingue (2, 2', 2", 2"'), sachant que les modules de carlingue (2, 2',
2", 2"') sont disposés l'un derrière l'autre et reliés entre eux dans une position
d'exercice en direction d'un axe longitudinal (16) de la carlingue d'avion et peuvent
être mis respectivement dans une position d'individualisation par le desserrage de
connexions, et enfin chaque module de carlingue (2, 2', 2", 2"') individuel peut être
transporté par un véhicule de transport routier, caractérisé en ce qu'au moins un module de carlingue (2, 2', 2", 2"') peut être mis dans une position de
transport en partant de la position d'individualisation, dans laquelle une largeur
(B2) du module de carlingue (2, 2', 2", 2"') mesurée transversalement à l'axe longitudinal
(16) de la carlingue d'avion est plus petite que dans la position d'individualisation,
sachant que le fond du module (3) est composé d'au moins deux parties (6, 7) qui peuvent
être poussées ensemble dans une direction transversale à l'axe longitudinal (16) de
la carlingue d'avion et qu'au moins un module de carlingue (2, 2', 2", 2"') est transporté
dans la position de transport.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente