| (19) |
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(11) |
EP 2 497 841 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.2015 Patentblatt 2015/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.03.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Sn-Ag-Cu-Legierungen
Sn-Ag-Cu-Alloys
Sn-Ag-Cu-Alliages
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.09.2012 Patentblatt 2012/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Umicore AG & Co. KG |
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63457 Hanau-Wolfgang (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hutin, Olivier
63505, Langenselbold (DE)
- Ringestein, Hans-Martin
60385, Frankfurt (Main) (DE)
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| (74) |
Vertreter: Clauswitz, Kai-Uwe Wolfram |
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Umicore AG & Co. KG
Rodenbacher Chaussee 4 63457 Hanau-Wolfgang 63457 Hanau-Wolfgang (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 145 028 US-A- 4 145 634 US-B2- 7 538 479
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WO-A1-94/18692 US-A1- 2006 006 784
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Moderne Energiesparlampen vom TFL- (Tube Fluorescent Lamp) oder CFL-Typ (Compact
Fluorescent Lamp) gehören zu den Niederdruck-Gasentladungslampen. Sie bestehen aus
einem Gasentladungskolben, der mit einer Mischung aus Quecksilberdampf und Argon befüllt
und innen mit einem fluoreszierenden Leuchtstoff beschichtet ist. Die im Betrieb emittierte
Ultraviolettstrahlung des Quecksilbers wird von der Leuchtstoff-Beschichtung durch
Fluoreszenz in sichtbares Licht umgewandelt. Die Lampen werden daher auch als Fluoreszenzlampen
bezeichnet. Bräunungs- und Entkeimungslampen funktionieren nach dem gleichen Prinzip,
sind jedoch auf die Emission von UV-Strahlung optimiert und weisen meist keinen Leuchtstoff
auf.
[0002] Das für den Betrieb dieser Lampen benötigte Quecksilber wurde früher als flüssiges
Metall in die Gasentladungskolben dosiert. Seit langem ist es jedoch bekannt, das
Quecksilber in Form von Amalgamkugeln in die Gasentladungskolben einzubringen. Dies
erleichtert die Handhabung des toxischen Quecksilbers und erhöht die Genauigkeit der
Dosierung.
[0003] Die
US 4,145,634 beschreibt die Verwendung von Amalgampellets mit 36 Atom-% Indium, die wegen des
hohen Quecksilbergehalts schon bei Raumtemperatur hohe flüssige Anteile enthalten.
Die Pellets neigen daher zum Verkleben, wenn sie untereinander Kontakt bekommen. Durch
Beschichten der Pellets mit geeigneten Materialien in Pulverform kann das verhindert
werden. Vorgeschlagen werden stabile Metalloxide (Titanoxid, Zirkonoxid, Siliziumdioxid,
Magnesiumoxid und Aluminumoxid), Graphit, Glaspulver, Phosphore, Borax, Antimonoxid
und Metallpulver, die kein Amalgam mit Quecksilber bilden (Aluminium, Eisen und Chrom).
[0004] Die
WO 94/18692 beschreibt die Verwendung von Pellets aus Zinkamalgam mit 5 bis 60, bevorzugt 40
bis 60 Gew.%, Quecksilber. Zur Fertigung von sphäroidalen Amalgampellets wird das
in der
US 4,216,178 beschriebene Verfahren verwendet, bei dem das geschmolzene Amalgam durch eine zu
Vibrationen angeregte Auslaufdüse in kleine Tropfen zerteilt und in einem Kühlmedium
unter die Erstarrungstemperatur abgekühlt wird. Die Pellets werden gemäß der
WO 94/18692 nicht beschichtet.
[0005] Zur Herstellung von Amalgatnkugeln aus der Schmelze muß das Amalgam auf eine Temperatur
erwärmt werden, bei der das Amalgam vollständig ausgeschmolzen ist. Das ist bei einem
Zinkamalgam erst bei einer Temperatur oberhalb von 420 °C mit Sicherheit gewährleistet.
Diese hohen Verarbeitungstemperaturen machen wegen des damit verbundenen hohen Dampfdrucks
von Quecksilber entsprechende Sicherheitsvorkehrungen wegen der Toxizitlit des Quecksilbers
notwendig.
[0006] Die
JP 2000251836 beschreibt für die Herstellung von Fluoreszenzlampen die Verwendung von Amalgampellets
aus Zinkamalgam. Das Zinnamalgam weist bevorzugt nur einen geringen Quecksilbergehalt
auf mit einem Zinn/Quecksilber-Atomverhältnis zwischen 90-80 : 10-20. Dies entspricht
einem Quecksilbergehalt von 15,8 bis 29,7 Gew.%. Die
JP 2000251836 macht keine Angaben darüber, wie aus dem Amalgam kugelförmige Pellets hergestellt
werden.
[0007] Nachteilig bei dem in der
JP 2000251836 beschriebenen Zinnamalgam ist der geringe Quecksilbergehalt. Das macht relativ große
Amalgamkugeln notwendig, wenn eine bestimmte Menge von Quecksilber in die Entladungslampen
eingebracht werden soll. Wegen der auch bei Energiesparlampen zunehmenden Miniaturisierung
kann dies zu Problemen bei der Konstruktion und Fertigung der Lampen führen,
[0008] EP 2145028 zeigt Amalgamkugeln mit höherem Quecksilbergehalt, welche jedoch zum Verkleben neigen.
Dieses Problem wird durch eine vorgeschlagene Beschichtung der Amalgamkugeln mit einem
amalgambildenden Metallpulver reduziert.
[0009] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, Amalgamkugeln bereit zu stellen, die einen
hohen Quecksilbergehalt aufweisen, olme Gefährdung der menschlichen Gesundheit sicher
gelagert und bei der Herstellung von Niederdruck-Gasentladungslampen wie Energiesparlampen
eingesetzt werden können und die verbesserte Eigenschaften hinsichtlich ihrer Neigung
zum Verkleben aufweisen.
[0010] Diese Aufgabe wird gelöst durch Amalgamkugeln, wobei die Kugeln mit einem Legierungspulver
beschichtet sind, wobei das Legierungspulver die Zusammensetzung
Silber (Ag) 24 Gew.-% bis 75 Gew.-%. Kupfer (Cu) 5 Gew.-% bis 43 Gew.-% oder 20 Gew.-%
bis 30 Gew.%, Zinn (Sn) 10 Gew.-% bis 48 Gew.%. Zink (Zn) 0.1 Gew.% bis 3 Gew.%. Indium
(In) 0.1 Gew.% bis 5 Gew.% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt), einzeln oder
in Kombination miteinander, von 0,1 Gew.% bis 5 Gew.-% aufweist, wobei sich die Mengenanteile
der Metalle zu insgesamt 100 Gew.% ergänzen, oder
das Legierungspulver die Zusammensetzung Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.%, Kupfer
(Cu) 12,5 Gew.% bis 28 Gew.-%. Zinn (Sn) 20 Gew.-% bis 35 Gew.-%. Zink (Zn) 0 Gew.-%
bis 3 Gew.-%. Indium (In) 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% und Gold. Palladium und Platin (AulPd/Pt),
einzeln oder in Kombination miteinander, von 0 Gew.% bis 5 Gew.-% aufweist, wobei
sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt 100 Gew.-% ergänzen, oder
das Legierungspulver die Zusammensetzung Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%, Kupfer
(Cu) 12,5 Gew.-% bis 28 Gew.-%, Zinn (Sn) 0 Gew.-% bis 35 Gew.%, Zink (Zn) 0 Gew.-%
bis 3 Gew.-%. Indium (In) 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt),
einzeln oder in Kombination miteinander, von 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% aufweist, wobei
sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt 100 Gew.-% ergänzen, oder
das Legierungspulver die Zusammensetzung Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%, Kupfer
(Cu) 12.5 Gew.% bis 28 Gew.% Zinn (Sn) 0 Gew.-% bis 35 Gew.%, Zink (Zn) 0.1 Gew.%
bis 3 Gew.-%. Indium (In) 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt),
einzeln oder in Kombination miteinander, von 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% aufweist, wobei
sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt 100 Gew.-% ergänzen, oder
das Legierungspulver die Zusammensetzung Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%, Kupfer
Cu) 12.5 Gew.-% bis 28 Gew.-%, Zinn (Sn) 0 Gew.-% bis 35 Gew.-%, Zink (Zn) 0 Gew.-%
bis 3 Gew.-%. Indium (In) 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt),
einzeln oder in Kombination miteinander, von 0 Gew.-% bis 5 Gew.% aufweist, wobei
sich die Mengenanteil der Metalle zu insgesamt 100 Gew.-% ergänzen, oder
das Legierungspulver die Zusammensetzung Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%, Kupfer
(Cu) 12,5 Gew.-% bis 28 Gew.-%, Zinn (Sn) 0 Gew.-% bis 35 Gew.%, Zink (Zn) 0 Gew.-%
bis 3 Gew.-%. Indium (In) 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt),
einzeln oder in Kombination miteinander, von 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-% aufweist, wobei
sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt 100 Gew.-% ergänzen, oder
das Legierungspulver die Zusammensetzung Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%. Kupfer
(Cu) 12.5 Gew.-% bis 28 Gew.-%. Zinn (Sn) 0 Gew.-% bis 35 Gew.-%, Zink (Zn) 0 Gew.-%
bis 3 Gew.-%, Indium (In) 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt),
einzeln oder in Kombination miteinander, von 1 Gew.% bis 8 Gew.-% aufweiset, wobei
sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt 100 Gew.% ergänzen. besitzt.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung
[0011] Die Amalgankugeln gemäß der Erfindung sind Amalgame der Metalle Zinn (Sn), Zink (Zn),
Wismut (Bi), Indium (In) und deren Legierungen miteinander. Insbesondere sind dies
Amalgame mit einem Quecksilbergehalt zwischen 30 und 70 Gew.-%, in weiteren Ausgestaltungen
der Erfindung weisen mit 40 bis 60 und insbesondere von 40 bis 55 Gew.-% Quecksilbergehalt.
Bei Amalgamkugeln mit diesen Quecksilbergehalten handelt es sich insbesondere um Zinnamalgamkugeln,
aber auch um Zinkamalgamkugeln, also SnHg30 bis SnHg70, oder SnHg40 bis SnHg60, oder
SnHg45 bis SnHg55 oder SnHg50 oder ZnHg30 bis ZnHg70, oder ZnHg40 bis ZnHg60, oder
ZnHg45 bis ZnHg55, oder Bi ad 100 Gew.-%, 10 Gew.-% bis 30 Gew.-%, Sn 10 Gew.-% bis
40 Gew.-% Quecksilber (BiSn10-30Hg10-40). Die Problematik der Erfindung tritt aber
auch bei anderen Amalgamkugeln auf, die weitaus geringere Quecksilbermengen beinhalten,
wie Amalgame von Wismut, Indium oder deren Mischungen und Quecksilber. Hierbei handelt
es sich insbesondere um Amalgamkugeln der Zusammensetzung Bi ad 100 Gew.-%, In 25
Gew.-% bis 35 Gew.-%, Hg 1 Gew.-% bis 20 Gew.%, oder Bi ad 100 Gew.%, In 29 Gew.-%
bis 32 Gew.-%, Hg 2 Gew.-% bis 8 Gew.-%, wie beispielsweise BiIn29Hg3,5, BiIn29Hg5
oder BiIn32Hg3,5 oder auch Wismutamalgame mit 3 Gew.-% bis 30 Gew.-% Quecksilbergehalt
(BiHg3 bis BiHg30). Die Anteile der Metalle der Legierung ergänzen sich jeweils zu
100 Gew.-%.
[0012] Für die Zwecke der Erfindung sind Amalgamkugeln mit Durchmessern zwischen 50 µm und
3000 µm , insbesondere 100 µm bis 2500 µm, oder 200 µm bis 2000 µm oder zwischen 500
µm und 1500 µm besonders geeignet.
[0013] Es hat sich gezeigt, daß auf der Oberfläche der so hergestellten Amalgamkugeln flüssige
Phasen auftreten, so daß die Kugeln bei Lagerung und Handhabung miteinander verkleben,
wenn keine Maßnahmen dagegen unternommen werden. Die Neigung der Amalgamkugeln zum
Verkleben kann weitgehend unterbunden werden, wenn die entfetteten Kugeln mit einem
Legierungspulver gemäß der Erfindung beschichtet werden. Die Legierungspulver bilden
dabei in der Regel mit dem Quecksilber ein Amalgam. Durch die Amalgamierung des Legierungspulvers
bildet sich auf den Kugeln eine Oberflächensehicht mit einem geringen Quecksilbergehalt
aus, die bei den üblichen Verarbeitungstemperaturen der Atnalgamkugeln keine fltissigen
Phasen mehr enthält und somit die Klebeneigung im Vergleich zu unbehandelten Kugeln
unterbindet.
[0014] Das für die Beschichtung eingesetzte Legierungspulver sollte weniger oder keine Teilchen
mit einem Kerndurchmesser größer als 100 µm enthalten. Teilchen mit größeren Korndurchmessern
amalgamieren nur unvollständig und füluen zu einer rauhen Oberfläche der Kugeln, die
eine Dosierung der Kugeln erschwert. Besser ist in diesem Aspekt ein Legierungspulver
zu verwenden, dessen Pulverteilchen einen Korndurchmesser von kleiner als 80 µm aufweisen.
Außerdem sind Legierungspulver mit einem mittleren Teilchendurchmesser d
50 von 2 µm bis 20 µm oder von 5 µm bis 15 µm oder von 2 µm bis 15 µm oder von 5 µm
bis 20 µm oder von 2 µm bis 5 µm gut geeignet. An die Form der Pulverteilchen werden
im Allgemeinen keine besonderen Anforderungen gestellt, so daß sphärische, winklige,
plättchenförmige flockenförmige, nadelförinige, körnige Legierungspulver oder deren
Kombinationen verwendet werden können.
[0015] Als für die Legierungspulver geeignete Metalle haben sich die folgenden Legierungen
erwiesen:
Silber (Ag) 24 Gew.-% bis 75 Gew.-%, Kupfer (Cu) 5 Gew.-% bis 43 Gew.-% oder 20 Gew.-%
bis 30 Gew.-%, Zinn (Sn) 10 Gew.-% bis 48 Gew.-%, Zink (Zn) 0,1 Gew.-% bis 3 Gew.-%,
Indium (In) 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt), einzeln
oder in Kombination miteinander, von 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-%, wobei sich die Mengenanteile
der Metalle zu insgesamt 100 Gew.-% ergänzen;
Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%, Kupfer (Cu) 12,5 Gew.-% bis 28 Gew.-%, Zinn (Sn)
20 Gew.-% bis 35 Gew.-%, Zink (Zn) 0 Gew.-% bis 3 Gew.-%, Indium (In) 0 Gew.-% bis
5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt), einzeln oder in Kombination miteinander,
von 0 Gew.-% bis 5 Gew.-%, wobei sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt 100
Gew.-% ergänzen;
Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%, Kupfer (Cu) 12,5 Gew.-% bis 28 Gew.-%, Zinn (Sn)
0 Gew.-% bis 35 Gew.-%, Zink (Zn) 0 Gew.-% bis 3 Gew.-%, Indium (In) 0 Gew.-% bis
5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt), einzeln oder in Kombination miteinander,
von 0 Gew.-% bis 5 Gew.-%, wobei sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt 100
Gew.-% ergänzen;
Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%, Kupfer (Cu) 12,5 Gew.-% bis 28 Gew.-%, Zinn (Sn)
0 Gew.-% bis 35 Gew.-%, Zink (Zn) 0,1 Gew.-% bis 3 Gew.-%, Indium (In) 0 Gew.-% bis
5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt), einzeln oder in Kombination miteinander,
von 0 Gew.-% bis 5 Gew.-%, wobei sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt 100
Gew.-% ergänzen.
[0016] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weisen die Legierungspulver die Zusammensetzung
Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%, Kupfer (Cu) 12,5 Gew.-% bis 28 Gew.-%, Zinn (Sn)
0 Gew.-% bis 35 Gew.-%, Zink (Zn) 0 Gew.-% bis 3 Gew.-%, Indium (In) 0,1 Gew.-% bis
5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt), einzeln oder in Kombination miteinander,
von 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% auf, wobei sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt
100 Gew.-% ergänzen.
[0017] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weisen die Legierungspulver die Zusammensetzung
Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%, Kupfer (Cu) 12,5 Gew.-% bis 28 Gew.-%, Zim (Sn)
0 Gew.-% bis 35 Gew.-%, Zink (Zn) 0 Gew.-% bis 3 Gew.-%, Indium (In) 0 Gew.-% bis
5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt), einzeln oder in Kombination miteinander,
von 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-% auf, wobei sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt
100 Gew.-% ergänzen.
[0018] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weisen die Legierungspulver die Zusammensetzung
Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%, Kupfer (Cu) 12,5 Gew.-% bis 28 Gew.-%, Zinn (Sn)
0 Gew.-% bis 35 Gew.-%, Zink (Zn) 0 Gew.-% bis 3 Gew.-%, Indium (In) 0 Gew.-% bis
5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt), einzeln oder in Kombination miteinander,
von 1 Gew.-% bis 8 Gew.-% auf, wobei sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt
100 Gew.-% ergänzen.
[0019] Geeignete Kombinationen der Elemente Silber, Zink, Indium und Gold, Palladium und
Platin (einzeln oder in Kombination miteinander) sind in der folgenden Tabelle 1 beschrieben.
Geeignete Zusammensetzungen der Legierungspulver sind in den folgenden Tabellen 3,
12 und 15 aufgerührt, wo auch die Kupfer- und Silbergehalte angegeben sind. Einzelne
Kombinationen werden bezeichnet mit der der Nummer der Tabelle, gefolgt von der Nummer
der jeweiligen Kombination der Elemente Silber, Zink, Indium sowie Gold, Palladium
und Platin (einzeln oder in Kombination miteinander) aus Tabelle 1. Beispielsweise
bedeutet die Legierungszusammensetzung 3.013 die Kombination der Elemente Silber,
Zink, Indium sowie Gold, Palladium und Platin wie in Tabelle 1, Position Nr. 13 (also
56 bis 72 Gew.-% Silber, 0 bis 3 Gew.-% Zink, 0 bis 5 Gew.-% Indium, 0 bis 5 Gew.-%
Gold, Palladium und Platin) mit den in Tabelle 3 angegebenen Gehalten von Kupfer und
Silber.
| |
Silber (Ag) Gew.-% |
Zink (Zn) Gew.-% |
Indium (In) Gew.-% |
Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt) Gew.-% |
| 1. |
24 bis 75 |
0 bis 3 |
0 bis 5 |
0 bis 5 |
| 2. |
24 bis 75 |
0 bis 3 |
0 bis 5 |
0,1 bis 5 |
| 3. |
24 bis 75 |
0 bis 3 |
0 bis 5 |
1 bis 8 |
| 4. |
24 bis 75 |
0 bis 3 |
0,1 bis 5 |
0 bis 5 |
| 5. |
24 bis 75 |
0 bis 3 |
0,1 bis 5 |
0,1 bis 5 |
| 6. |
24 bis 75 |
0 bis 3 |
0,1 bis 5 |
1 bis 8 |
| 7. |
24 bis 75 |
0,1 bis 3 |
0 bis 5 |
0 bis 5 |
| 8. |
24 bis 75 |
0,1 bis 3 |
0 bis 5 |
0,1 bis 5 |
| 9. |
24 bis 75 |
0,1 bis 3 |
0 bis 5 |
1 bis 8 |
| 10. |
24 bis 75 |
0,1 bis 3 |
0,1 bis 5 |
0 bis 5 |
| 11. |
24 bis 75 |
0,1 bis 3 |
0,1 bis 5 |
0,1 bis 5 |
| 12. |
24 bis 75 |
0,1 bis 3 |
0,1 bis 5 |
1 bis 8 |
| 13. |
56 bis 72 |
0 bis 3 |
0 bis 5 |
0 bis 5 |
| 14. |
56 bis 72 |
0 bis 3 |
0 bis 5 |
0,1 bis 5 |
| 15. |
56 bis 72 |
0 bis 3 |
0 bis 5 |
1 bis 8 |
| 16. |
56 bis 72 |
0 bis 3 |
0,1 bis 5 |
0 bis 5 |
| 17. |
56 bis 72 |
0 bis 3 |
0,1 bis 5 |
0,1 bis 5 |
| 18. |
56 bis 72 |
0 bis 3 |
0,1 bis 5 |
1 bis 8 |
| 19. |
56 bis 72 |
0,1 bis 3 |
0 bis 5 |
0 bis 5 |
| 20. |
56 bis 72 |
0,1 bis 3 |
0 bis 5 |
0,1 bis 5 |
| 21. |
56 bis 72 |
0,1 bis 3 |
0 bis 5 |
1 bis 8 |
| 22. |
56 bis 72 |
0,1 bis 3 |
0,1 bis 5 |
0 bis 5 |
| 23. |
56 bis 72 |
0,1 bis 3 |
0,1 bis 5 |
0,1 bis 5 |
| 24. |
56 bis 72 |
0,1 bis 3 |
0,1 bis 5 |
1 bis 8 |
Tabelle 3
[0020] Tabelle 3 besteht aus 12 Legierungszusammensetzungen 3.013 bis 3.024, wobei die Gehalte
der Elemente Silber, Zink, Indium und Gold, Palladium und Platin (einzeln oder in
Kombination miteinander) in Gewichtsprozent jeweils in Tabelle 1 angegeben sind und
die Gehalte an Zinn (Sn) 0 Gew.-% bis 35 Gew.-% und an Kupfer (Cu) 12,5 Gew.-% bis
28 Gew.-% betragen und sich die Mengenanteile der Metalle zu 100 Gew.-% ergänzen.
Tabelle 12
[0021] Tabelle 12 besteht aus 24 Legierungszusammensetzungen 12.001 bis 12.024, wobei die
Gehalte der Elemente Silber, Zink, Indium und Gold, Palladium und Platin (einzeln
oder in Kombination miteinander) in Gewichtsprozent jeweils in Tabelle 1 angegeben
sind und die Gehalte an Zinn (Sn) 10 Gew.-% bis 48 Gew.-% und an Kupfer (Cu) 5 Gew.-%
bis 43 Gew.-% betragen und sich die Mengenanteile der Metalle zu 100 Gew.-% ergänzen,.
Tabelle 15
[0022] Tabelle 15 besteht aus 12 Legierungszusammensetzungen 15.013 bis 15.024, wobei die
Gehalte der Elemente Silber, Zink, Indium und Gold, Palladium und Platin (einzeln
oder in Kombination miteinander) in Gewichtprozent jeweils in Tabelle 1 angegeben
sind und die Gehalte an Zinn (Sn) 20 Gew.-% bis 35 Gew.-% und an Kupfer (Cu) 12,5
Gew.-% bis 28 Gew.-% betragen und sich die Mengenanteile der Metalle zu 100 Gew.-%
ergänzen.
[0023] Besonders geeignete Kombinationen von Amalgamkugeln bestimmter Größen und Zusammensetzungen
mit Zusammensetzungen von Legierungspulvern finden sich in der folgenden Tabelle 20.
Die Zusammensetzungen der Legierungspulver finden sich in den Tabellen 3, 12 und 15,
auf die sich die Tabelle 20 bezieht. Einzelne Kombinationen werden bezeichnet mit
der der Nummer der Tabelle 20, gefolgt von der Nummer der jeweiligen Kombination von
Amalgam, Kugeldurchmesser und der anzuwendenden Beschichtungstabelle. Beispielsweise
bedeutet die Kombination 20.005 die Kombination eines binären Zinnamalgams mit 30
bis 70 Gew.-% Quecksilber und einem Durchmesser von 50 bis 2000 µm mit den Beschichtungen
der Tabelle 15.
| Nr. |
Amalgam (Bereich In Gew.-%) |
Kugeldurchmesser im Bereich von µm |
Beschichtung gemäß Tabelle |
| |
Sn |
Zn |
Bi |
In |
Hg |
|
|
| 1. |
ad 100 |
|
|
|
30-70 |
50 bis 2000 |
3 |
| 2. |
ad 100 |
|
|
|
30-70 |
500 bis 1500 |
3 |
| 3. |
ad 100 |
|
|
|
30-70 |
50 bis 2000 |
12 |
| 4. |
ad 100 |
|
|
|
30-70 |
500 bis 1500 |
12 |
| 5. |
ad 100 |
|
|
|
30-70 |
60 bis 2000 |
15 |
| 6. |
ad 100 |
|
|
|
30-70 |
500 bis 1500 |
15 |
| 7. |
ad 100 |
|
|
|
40-55 |
50 bis 2000 |
3 |
| 8. |
ad 100 |
|
|
|
40-55 |
500 bis 1500 |
3 |
| 9. |
ad 100 |
|
|
|
40-55 |
60 bis 2000 |
12 |
| 10. |
ad 100 |
|
|
|
40-55 |
500 bis 1500 |
12 |
| 11. |
ad 100 |
|
|
|
40-55 |
50 bis 2000 |
15 |
| 12. |
ad 100 |
|
|
|
40-55 |
500 bis 1500 |
15 |
| 13. |
|
ad 100 |
|
|
40-60 |
50 bis 2000 |
3 |
| 14. |
|
ad 100 |
|
|
40-60 |
500 bis 1500 |
3 |
| 15. |
|
ad 100 |
|
|
40-60 |
50 bis 2000 |
12 |
| 16. |
|
ad 100 |
|
|
40-60 |
600 bis 1500 |
12 |
| 17. |
|
ad 100 |
|
|
40-60 |
50 bis 2000 |
15 |
| 18. |
|
ad 100 |
|
|
40-60 |
500 bis 1500 |
15 |
| 19. |
|
|
ad 100 |
25-35 |
2-8 |
50 bis 2000 |
3 |
| 20. |
|
|
ad 100 |
25-35 |
2-8 |
600 bis 1500 |
3 |
| 21. |
|
|
ad 100 |
26-35 |
2-8 |
50 bis 2000 |
12 |
| 22. |
|
|
ad 100 |
25-35 |
2-8 |
500 bis 1500 |
12 |
| 23. |
|
|
ad 100 |
25-35 |
2-8 |
50 bis 2000 |
15 |
| 24. |
|
|
ad 100 |
26-35 |
2-8 |
500 bis 1500 |
15 |
| 25. |
|
35-60 |
5-20 |
|
30-45 |
50 bis 2000 |
3 |
| 26. |
|
35-60 |
5-20 |
|
30-45 |
600 bis 1500 |
3 |
| 27. |
|
35-60 |
5-20 |
|
30-45 |
500 bis 1500 |
12 |
| 28. |
|
36-60 |
5-20 |
|
30-45 |
50 bis 2000 |
15 |
| 29. |
|
35-60 |
5-20 |
|
30-45 |
500 bis 1600 |
15 |
| 30. |
|
0,2-0,8 |
ad 100 |
29-31 |
1-3 |
500 bis 1500 |
3 |
| 31. |
|
0,2-0,8 |
ad 100 |
29-31 |
1-3 |
500 bis 1500 |
15 |
[0024] Die Amalgamkugeln können nach einem in der
EP 1381485 B1 beschriebenen Verfahren aus einer Schmelze des Amalgams hergestellt werden. Hierzu
wird das vollständig aufgeschmolzene Amalgam in ein Kühlmedium mit einer Temperatur
unterhalb der Erstarrungstemperatur des Amalgams eingetropft. Bevorzugt liegt die
Temperatur des Kühlmediums 10 bis 20 °C unterhalb der Liquidustemperatur des Amalgams.
In einer Ausgestaltung der Erfindung wird über das geschmolzene Amalgam über eine
vibrierende Düse in das Kühlmedium eingetropft, wobei in einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung die Düse in das Kühlmedium eintaucht. Der Aufwand für die Gewährleistung
der Arbeitsplatzsicherheit bei der Herstellung der Amalgamkugeln wird daher deutlich
reduziert. Vorteilhaft ist weiter, daß Zinnamalgame schon bei Temperaturen unterhalb
von 230 °C vollständig aufschmelzen.
[0025] Als Kithlmedium wird bevorzugt ein mineralisches, ein organisches oder ein synthetisches
Öl verwendet. Gut bewährt hat sich ein Silikonöl. Nach Bildung der Amalgamkugcln im
Kühlmcdium werden sie vom Kühlmedium abgetrennt und entfettet.
[0026] Zur Beschichtung der Amalgamkugeln mit dem Metall- oder Legierungspulver können die
Kugeln nach dem Entfetten zum Beispiel in einem rotierenden Kessel vorgelegt und unter
ständigem Umwälzen mit dem Metall- oder Legierungspulver bestreut werden, bis kein
Verkleben der Kugeln mehr feststellbar ist. Gut geeignete Vorrichtungen zur Durchführung
dieses Verfahrensschrittes sind z.B. V-Blender, Tubularmischer oder Dragierkessel.
Die hierbei auf die Amalgamkugeln aufgebrachte Menge an Metall- oder Legierungspulver
beträgt zwischen 1 und 10, bevorzugt zwischen 2 und 4 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht
der Amalgamkugeln.
[0027] Eine weitere Verminderung der Verklebungsneigung erhält man, wenn die Amalgamkugeln
nach der Beschichtung mit dem Metall- oder Legierungspulver zusätzlich mit einem Pulver
eines Metalloxids in einer Menge von 0,001 bis 1, bevorzugt 0,01 bis 0,5 und insbesondere
in einer Menge von 0,1 Gew.%, bezogen auf das Gewicht der Amalgamkugeln beschichtet
werden. Zu diesem Zweck kann genauso vorgegangen werden wie bei der Aufbringung des
Metall- oder Legierungspulvers. Geeignete Metalloxide for diese Beschichtung sind
zum Beispiel Titanoxid, Zirkonoxid, Siliziumoxid und Aluminiumoxid. Bevorzugt wird
ein durch Flammenpyrolyse hergestelltes Aluminiumoxid mit einer mittleren Korngröße
von weniger als 5, bevorzugt von weniger als 1 µm verwendet. Die Beschichtung der
Amalgamkugeln erfolgt also dadurch, daß die Amalgamkugeln nach dem Abtrennen vom Kühlmedium
entfettet und bei Raumtemperatur unter ständigem Umwälzen mit einem oben beschriebenen
Legierungspulver bestreut werden, bis kein Verkleben der Kugeln mehr feststellbar
ist. Eine weitere Verminderung der Verklebungsneigung kann dadurch bewirkt werden,
daß die Amalgamkugeln in einem weiteren Schritt unter ständigem Umwälzen zusätzlich
mit einem Pulver eines Metalloxids beschichtet werden.. Eine weitere Verminderung
der Verklebungsneigung kann dadurch bewirkt werden, daß die Amalgamkugeln nach dem
Bestreuen mit Legierungspulver einer Wärmebehandlung unterzogen werden. Diese Wärmebehandlung
kann durch eine Temperung der Amalgamkugeln bei einer Temperatur von 35°C bis 100°C
für eine Zeit von 2 bis 20 Stunden durchgerührt werden. In einer weiteren Ausführung
der Erfindung kann einer der Schritte ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Bestreuen
der Amalgamkugeln mit Legierungspulver, Beschichten mit einem Metalloxid oder Wärmebehandeln
der Amalgamkugeln wiederholt werden. In diesem Fall wird also die gewünschte Beschichtung
mit Legierungspulver oder Metalloxid nicht in einem Schritt erreicht, sondern es wird
in einem ersten Schritt das Legierungspulver aufgebracht und (gegebenenfalls nach
dem Abtrennen von überschüssigem Legierungspulver) in einem weiteren Schritt erneut
mit einem Legierungspulver beschichtet, wie oben beschrieben. Auf gleiche Weise kann
auch Metalloxid in mehreren Schritten aufgebracht werden. Die Legierungspulver bzw.
Metalloxide, die in den verschiedenen Schritten aufgebracht werden können gleich oder
verschieden sein, so daß auch mehrschichtige Beschichtungen, gegebenenfalls auch alternierende
Legierungspulver- und Metalloxidschichten erhältlich sind, wobei auch die Legierungspulverund
Metalloxid jeweils voneinander unterschiedlich sein können.
[0028] Werden verschiedene Legierungspulver oder Metalloxidpulver aufgebracht, so können
sich diese in ihrer chemischen Zusammensetzung unterscheidet, aber auch lediglich
in physikalischen Eigenschaften wie zum Beispiel Partikelgrößen bzw. Partikelgrößenverteilungen.
Eine Beschichtung mit zwei unterschiedlichen Legierungspulver gemäß der Erfindung
liegt also auch dann vor, wenn beispielsweise in einem ersten Schritt eine Beschichtung
mit einem Legierungspulver mit einem mittleren Teilchendurchmesser d
50 von 50 µm und in einem folgenden Schritt eine Beschichtung mit einem Legierungspulver
der gleichen chemischen Zusammensetzung und einem mittleren Teilchendurchmesser dso
von 15 µm aufgebracht werden.
[0029] Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung von Niederdruck-Gasentladungslampen,
insbesondere Fluoreszenzlampen, Bräunungs- oder Entkeimungstampen mit den Schritten:
- Bereitstellen von Amalgamkugeln gemäß der Erfindung;
- Bereitstellen eines Glaskörpers für die Niederdruck-Gasentladungslampe;
- Einbringen einer oder mehrerer Amalgamkugeln in den Glaskörper;
- Verschließen des Glaskörpers.
[0030] Die gemäß der Erfindung mit Legierungspulver beschichteten Amalgamkugeln werden bereitgestellt
wie oben beschrieben. Der Glaskörper der Gasentladungs- bzw. Fluoreszenzlampe ist
im einfachsten Fall ein Glasrohr, welches ein- oder mehrfache gebogen Sein kann und
oft einen Durchmesser von etwa 4 mm bis 80 mm hat, inbesondere von 6 mm bis 40 mm.
Für herkömmliche Leuchtstoffröhren kann ein einfaches, gerades Glasrohr verwendet
werden, für Energiesparlampen werden meist mehrfach gebogene Glasrohre mit einem Durchmesser
von 4 bis 10 mm verwendet. Die Amalgamkugeln gemäß der Erfindung werden dann in das
Glasrohr eingebracht. Diese werden dabei meist an bestimmten Stellen platziert, die
mit einer Aufnahme für die Amalgamkugeln versehen sind oder an einem vorgesehenen
Ort fixiert werden, so daß die Amalgamkugeln an diesem Ort verbleiben. An diesem Ort
können die Amalgamkugeln auch bei der späteren Verwendung der Fluoreszenzlampe erwärmt
werden. Das Einbringen kann auch erfolgen, indem die Amalgamkugel oder die Amalgamkugeln
gemäß der Erfindung in der Aufnahme fixiert und dann eingebracht werden. Die Aufnahme
kann hierbei auch ein Teil sein, welches an oder in der Fluoreszenzlampe angebracht
wird, wie beispielsweise ein Verschluß für den Glaskörper. In dem Glaskörper wird
dann -sofern nicht bereits geschehen- die gewünschte Atmosphäre hergestellt, was beispielsweise
durch Spülen mit einem Gas (wie Argon), Evakuieren des Glaskörpers oder einer Kombination
daraus bewirkt werden kann. Zur Erzeugung von sichtbarem Licht muß der Glaskörper
mit einem fluoreszierenden Leuchtstoff versehen sein. Als Leuchtstoffe werden oft
Calciumhalophosphate eingesetzt. Das Vorgehen im Einzelnen hierzu ist dem Fachmann
bekannt und wird bei Leuchtstofflampen im Allgemeinen durchgeführt. Der Glaskörper
der Lampe wird dann verschlossen und gegebenenfalls nachbearbeitet. Die Nachbearbeitung
kann mehrere Nachfolgende Schritte umfassen, wie das Reinigen, Versehen mit elektrischen
Kontakten bzw. Fassungen oder Montage eines Sclnrtzbehälters. Diese Möglichkeiten
zur Nachbearbeitung sind als solche bekannt und umfassen beispielsweise Schritte wie
Nachreinigung, Anbringen von Kontakten oder Fassungen oder auch dem Anbringen elektrische
und/oder elektronischer Bauteile, wie dem Anbringen von Vorschaltgeräten.
[0031] Außerdem wurde überraschend gefunden, daß die Pulverbeschichtung die Quecksilber-Reabsorptionseigenschaften
günstig beeinflusst. Daher betrifft die vorliegende Erfindung auch Amalgamkugeln,
die gemäß der Erfindung mit einem Legierungspulver beschichtet sind, auch wenn diese
Amalgamkugeln ohne Beschichtung nicht zur Verklebung miteinander neigen. Die Erfindung
betrifft daher auch ein Verfahren zur Kontrolle der Reabsorption von Quecksilber in
Amalgamkugeln durch Beschichten der Amalgamkugeln mit einem Legierungspulver, welches
eine oben beschriebene Zusammensetzung aufweist.
[0032] Die auf die Amalgamkugeln aufgebrachten Pulverschichten verbessern die Handhabbarkeit
der Amalgamkugeln mit Dosierautomaten. In solchen Dosierautomaten können sich die
Amalgamkugeln im Mittel bis zu drei Stunden bei Raumtemperatur befinden, bevor sie
in eine Fluoreszenzlampe eingefüllt werden. Dabei hat sich gezeigt, daß die Amalgamkugeln
gemäß der Erfindung die mittlere Aufenthaltsdauer von 24 Stunden bei Temperaturen
von bis zu 40 °C im Dosierautomaten ohne Beanstandungen überstehen.
Beispiele
[0033] Gemäß dem Verfahren nach der
EP 1381485 werden Amalgamkugeln der unten angegebenen Zusammensetzungen mit einem Durchmesser
von etwa 1 mm ± 0,1 mm hergestellt, klassiert und nach dem Entfetten mit einem in
der Tabelle angegebenen Legierungspulver durch einminütiges Umwälzen in einem Tubularmischer
beschichtet. Zur Prüfung der Standfestigkeit der Amalgamkugeln wird eine Menge von
etwa 4000 Amalgamkugeln in einen Dosierautomaten gegeben und mit einer Rotationsgeschwindigkeit
von einer Umdrehung pro Minute in Fluoreszenzlampen eingebracht. Die Standzeit wird
gemäß dem unten angegebenen Schema bewertet, wobei jeweils die Zeit bestimmt wird,
bei der entweder aufgrund Verklebens der Kugeln die Produktion unterbrochen werden
musste oder bei visueller Inspektion eine so große Menge an Verunreinigungen durch
abgelöstes Legierungspulver festgestellt wird, daß eine Unterbrechung zum Reinigen
des Dosierautomaten und der Beschickung mit neuen Amalgamkugeln erforderlich ist.
Bei den Amalgamkugeln, die mit 0 bewertet sind und als Amalgam eine SnHg50-Legierung
aufweisen, werden die verbliebenen Kugeln für 4 Stunden bei 50 Grad Celsius getempert
und nach dem Abkühlen erneut in einem Dosierautomaten wie oben beschrieben getestet.
Diese wärmebehandelten Kugeln weisen eine Standzeit auf, welche stets zu einer besseren
Bewertung führte (also + oder ++). Die Vergleichsbeispiele zeigen nur eine geringe
Verbesserung der Standzeiten (weniger als eine Stunde). Bewertung: ++ Standzeit >5h,
+ Standzeit >4h, 0 Standzeit >3h, - Standzeit <lh
Tabelle: Beispiele und Vergleichsbeispiele
| Beispiel |
Legierungspulver zur Beschichtung |
| Nr. |
Amalgam (Gew.-%) |
Bewertung |
Zusammensetzung (Gew.-%) |
| |
Sn |
Zn |
Bi |
In |
Hg |
|
%Ag |
%Cu |
%Sn |
Andere |
| 1. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
0 |
44,5 |
30 |
26,5 |
- |
| 2. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
++ |
70 |
12 |
18 |
- |
| 3. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
0 |
43,1 |
26,1 |
30,8 |
- |
| 4. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
++ |
69,3 |
10,9 |
19,4 |
Zn: 0,4 |
| 5. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
0 |
42 |
26 |
32 |
- |
| 6. |
ad 100 |
|
|
|
60 |
+ |
50 |
20 |
30 |
- |
| 7. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
0 |
40,5 |
27,6 |
31,9 |
- |
| 8. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
+ |
69,2 |
18,6 |
11,9 |
Zn: 0,3 |
| 9. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
0 |
45 |
24 |
30,5 |
Zn: 0,5 |
| 10. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
+ |
60 |
12 |
28 |
- |
| 11. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
0 |
40,6 |
27,6 |
31,9 |
- |
| 12. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
+ |
72 |
28 |
- |
- |
| 13. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
++ |
69,5 |
10,5 |
19,5 |
Zn: 0,5 |
| 14. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
0 |
45,5 |
23 |
31,6 |
- |
| 15. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
++ |
60 |
12 |
28 |
- |
| 16. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
+ |
67,9 |
13,3 |
18,8 |
- |
| 17. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
0 |
40 |
28 |
32 |
- |
| 18. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
++ |
60,5 |
11,5 |
28 |
- |
| 19. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
+ |
43 |
25 |
32 |
- |
| 20. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
+ |
57 |
25 |
28 |
- |
| 21. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
0 |
46 |
22,5 |
31,5 |
- |
| 22. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
+ |
52,5 |
17,5 |
29,7 |
Pd: 0,3 |
| 23. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
0 |
44,5 |
30 |
25.5 |
- |
| 24. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
++ |
70 |
12 |
18 |
- |
| 25. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
0 |
43,1 |
26,1 |
30,8 |
- |
| 26. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
++ |
69,3 |
10,9 |
19,4 |
Zn: 0,4 |
| 27. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
0 |
42 |
26 |
32 |
- |
| 28. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
++ |
60 |
20 |
30 |
- |
| 29. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
0 |
40,5 |
27,6 |
31,9 |
- |
| 30. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
+ |
69,2 |
18,6 |
11,9 |
Zn: 0,3 |
| 31. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
+ |
45 |
24 |
30,5 |
Zn: 0,5 |
| 32. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
+ |
60 |
12 |
28 |
- |
| 33. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
0 |
40,5 |
27,6 |
31,9 |
- |
| 34. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
+ |
72 |
28 |
- |
- |
| 35. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
++ |
69,5 |
10.6 |
19,5 |
Zn: 0,5 |
| 36. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
+ |
45,5 |
23 |
31,5 |
- |
| 37. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
++ |
60 |
12 |
28 |
- |
| 38. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
+ |
67,9 |
13,3 |
18,8 |
- |
| 39. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
0 |
40 |
28 |
32 |
- |
| 40. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
++ |
60,5 |
11,5 |
28 |
- |
| 41. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
0 |
43 |
25 |
32 |
- |
| 42. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
++ |
57 |
25 |
28 |
- |
| 43. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
0 |
46 |
22,5 |
31,5 |
- |
| 44. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
+ |
52,5 |
17,5 |
29,7 |
Pd: 0,3 |
| 45. |
|
ad 100 |
|
|
60 |
+ |
44,5 |
30 |
25,5 |
- |
| 46. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
+ |
70 |
12 |
18 |
- |
| 47. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
0 |
43,1 |
26,1 |
30,8 |
- |
| 48. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
++ |
69,3 |
10,9 |
19,4 |
Zn: 0,4 |
| 49. |
|
ad 100 |
|
|
60 |
0 |
42 |
26 |
32 |
- |
| 50. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
+ |
50 |
20 |
30 |
- |
| 51. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
0 |
40,5 |
27,6 |
31,9 |
- |
| 52. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
+ |
69,2 |
18,6 |
11,9 |
Zn: 0,3 |
| 53. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
0 |
45 |
24 |
30.6 |
Zn: 0,5 |
| 54. |
|
ad 100 |
|
|
60 |
+ |
60 |
12 |
28 |
- |
| 55. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
0 |
40,5 |
27,6 |
31,9 |
- |
| 56. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
++ |
72 |
28 |
- |
- |
| 57. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
++ |
69.5 |
10.5 |
19,5 |
Zn: 0,5 |
| 58. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
0 |
45,5 |
23 |
31,5 |
- |
| 59. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
++ |
60 |
12 |
28 |
- |
| 60. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
+ |
67,9 |
13,3 |
18,8 |
- |
| 61. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
0 |
40 |
28 |
32 |
- |
| 62. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
++ |
60,5 |
11,5 |
28 |
- |
| 63. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
0 |
43 |
25 |
32 |
- |
| 64. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
0 |
57 |
25 |
28 |
- |
| 65. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
0 |
46 |
22,5 |
31,5 |
- |
| 66. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
+ |
52,5 |
17,5 |
29,7 |
Pd: 0,3 |
| 67. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
+ |
44,5 |
30 |
25.5 |
- |
| 68. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
++ |
70 |
12 |
18 |
- |
| 69. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
0 |
43,1 |
26,1 |
30,8 |
- |
| 70. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
++ |
69,3 |
10,9 |
19,4 |
Zn: 0,4 |
| 71. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
0 |
42 |
26 |
32 |
- |
| 72. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
+ |
50 |
20 |
30 |
- |
| 73. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
+ |
40,5 |
27,6 |
31,9 |
- |
| 74. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
+ |
69,2 |
18,6 |
11,9 |
Zn: 0,3 |
| 75. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
0 |
45 |
24 |
30,5 |
Zn: 0,5 |
| 76. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
+ |
60 |
12 |
28 |
- |
| 77. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
0 |
40,5 |
27.6 |
31,9 |
- |
| 78, |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
+ |
72 |
28 |
- |
- |
| 79. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
++ |
69,5 |
10,5 |
19,5 |
Zn: 0,5 |
| 80. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
0 |
45,5 |
23 |
31,5 |
- |
| 81. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
++ |
60 |
12 |
28 |
- |
| 82. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
+ |
67,9 |
13,3 |
18,8 |
- |
| 83. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
0 |
40 |
28 |
32 |
- |
| 84. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
++ |
60,5 |
11,5 |
28 |
- |
| 85. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
0 |
43 |
25 |
32 |
- |
| 86. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
+ |
57 |
25 |
28 |
- |
| 87. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
0 |
46 |
22,5 |
31,5 |
- |
| 88. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
0 |
52,6 |
17,5 |
29,7 |
Pd: 0,3 |
| 89. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
0 |
44,5 |
30 |
25,5 |
- |
| 90. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
++ |
70 |
12 |
18 |
- |
| 91. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
0 |
43,1 |
26,1 |
30,8 |
- |
| 92. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
++ |
69,3 |
10,9 |
19,4 |
Zn: 0,4 |
| 93. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
0 |
42 |
26 |
32 |
- |
| 94. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
+ |
50 |
20 |
30 |
- |
| 95. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
0 |
40,5 |
27,6 |
31,9 |
- |
| 96. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
+ |
69,2 |
18.6 |
11,9 |
Zn: 0,3 |
| 97. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
0 |
45 |
24 |
30,5 |
Zn: 0,5 |
| 98. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
+ |
60 |
12 |
28 |
- |
| 99. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
0 |
40,5 |
27,6 |
31,9 |
- |
| 100. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
+ |
72 |
28 |
- |
- |
| 101. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
+ |
69,5 |
10,5 |
19,5 |
Zn: 0,5 |
| 102. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
+ |
45,5 |
23 |
31,5 |
- |
| 103. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
++ |
60 |
12 |
28 |
- |
| 104. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
+ |
67.9 |
13,3 |
18,8 |
- |
| 105. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
0 |
40 |
28 |
32 |
- |
| 106. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
++ |
60,5 |
11,5 |
28 |
- |
| 107. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
+ |
43 |
25 |
32 |
- |
| 108. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
++ |
57 |
25 |
28 |
- |
| 109. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
0 |
46 |
22,5 |
31,5 |
- |
| 110. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
++ |
52,5 |
17,5 |
29.7 |
Pd: 0,3 |
| |
Vergleichsbeispiele |
| 111. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
- |
- |
100 |
- |
- |
| 112. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
- |
- |
- |
100 |
- |
| 113. |
ad 100 |
|
|
|
50 |
- |
- |
- |
- |
Zn: 100 |
| 114. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
- |
- |
100 |
- |
- |
| 115. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
- |
- |
- |
100 |
- |
| 116. |
ad 100 |
|
|
|
40 |
- |
- |
- |
- |
Zn: 100 |
| 117. |
|
ad 100 |
|
|
60 |
- |
- |
100 |
- |
- |
| 118. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
- |
- |
- |
100 |
- |
| 119. |
|
ad 100 |
|
|
50 |
- |
- |
- |
- |
Zn: 100 |
| 120. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
- |
- |
100 |
- |
- |
| 121. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
- |
- |
- |
100 |
- |
| 122. |
|
|
ad 100 |
29 |
5 |
- |
- |
- |
- |
Zn: 100 |
| 123. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
- |
- |
100 |
- |
- |
| 124. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
- |
- |
- |
100 |
- |
| 125. |
20 |
|
ad 100 |
|
20 |
- |
- |
- |
- |
Zn: 100 |
1. Amalgamkugeln, welche mit einem Legierungspulver beschichtet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß das Legierungspulver die Zusammensetzung Silber (Ag) 24 Gew.-% bis 75 Gew.-%, Kupfer
(Cu) 5 Gew.-% bis 43 Gew.-% oder 20 Gew.-% bis 30 Gew.-%, Zinn (Sn) 10 Gew.-% bis
48 Gew.-%, Zink (Zn) 0,1 Gew.-% bis 3 Gew.-%, Indium (In) 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-%
und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt), einzeln oder in Kombination miteinander,
von 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-% aufweist, wobei sich die Mengenanteile der Metalle zu
insgesamt 100 Gew.-% ergänzen, oder
das Legierungspulver die Zusammensetzung Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%, Kupfer
(Cu) 12,5 Gew.-% bis 28 Gew.-%, Zinn (Sn) 20 Gew.-% bis 35 Gew.-%, Zink (Zn) 0 Gew.-%
bis 3 Gew.-%, Indium (In) 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt),
einzeln oder in Kombination miteinander, von 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% aufweist, wobei
sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt 100 Gew.-% ergänzen, oder
das Legierungspulver die Zusammensetzung Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%, Kupfer
(Cu) 12,5 Gew.-% bis 28 Gew.-%, Zinn (Sn) 0 Gew.-% bis 35 Gew.-%, Zink (Zn) 0 Gew.-%
bis 3 Gew.-%, Indium (In) 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt),
einzeln oder in Kombination miteinander, von 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% aufweist, wobei
sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt 100 Gew.-% ergänzen, oder
das Legierungspulver die Zusammensetzung Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%, Kupfer
(Cu) 12,5 Gew.-% bis 28 Gew.-%, Zinn (Sn) 0 Gew.-% bis 35 Gew.-%, Zink (Zn) 0,1 Gew.-%
bis 3 Gew.-%, Indium (In) 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt),
einzeln oder in Kombination miteinander, von 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% aufweist, wobei
sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt 100 Gew.-% ergänzen, oder
das Legierungspulver die Zusammensetzung Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%, Kupfer
(Cu) 12,5 Gew.-% bis 28 Gew.-%, Zinn (Sn) 0 Gew.-% bis 35 Gew.-%, Zink (Zn) 0 Gew.-%
bis 3 Gew.-%, Indium (In) 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt),
einzeln oder in Kombination miteinander, von 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% aufweist, wobei
sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt 100 Gew.-% ergänzen, oder
das Legierungspulver die Zusammensetzung Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%, Kupfer
(Cu) 12,5 Gew.-% bis 28 Gew.-%, Zinn (Sn) 0 Gew.-% bis 35 Gew.-%, Zink (Zn) 0 Gew.-%
bis 3 Gew.-%, Indium (In) 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt),
einzeln oder in Kombination miteinander, von 0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-% aufweist, wobei
sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt 100 Gew.-% ergänzen, oder
das Legierungspulver die Zusammensetzung Silber (Ag) 56 Gew.-% bis 72 Gew.-%, Kupfer
(Cu) 12,5 Gew.-% bis 28 Gew.-%, Zinn (Sn) 0 Gew.-% bis 35 Gew.-%, Zink (Zn) 0 Gew.-%
bis 3 Gew.-%, Indium (In) 0 Gew.-% bis 5 Gew.-% und Gold, Palladium und Platin (Au/Pd/Pt),
einzeln oder in Kombination miteinander, von 1 Gew.-% bis 8 Gew.-% aufweist, wobei
sich die Mengenanteile der Metalle zu insgesamt 100 Gew.-% ergänzen, beisitzt.
2. Amalgamkugeln nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Pulverteilchen einen Korndurchmesser kleiner als 100 µm aufweisen.
3. Amalgamkugeln nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Amalgam ein Zinnamalgam oder Zinkamalgam mit einem Quecksilbergehalt von 30 Gew.-%
bis 70 Gew.-% oder ein Amalgam der Zusammensetzung Wismut (Bi) ad 100 Gew.-%, Zinn
(Sn) 10 Gew.-% bis 30 Gew.-%, Quecksilber (Hg) 10 Gew.-% bis 40 Gew.-% oder ein Amalgam
der Zusammensetzung Wismut (Bi) ad 100 Gew.-%, Indium (In) 25 Gew.-% bis 35 Gew.-%,
Quecksilber (Hg) 1 Gew.-% bis 20 Gew.-% oder ein Amalgam der Zusammensetzung Wismut
(Bi) ad 100 Gew.-%, Quecksilber (Hg) 3 Gew.-% bis 30 Gew.-% ist, wobei sich die Anteile
jeweils zu 100 Gew.-%, ergänzen.
4. Amalgamkugeln nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Amalgamkugeln in einer Menge von 1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf ihr Gewicht, mit
dem Legierungspulver beschichtet sind.
5. Amalgamkugeln nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Amalgamkugeln zusätzlich mit einem Pulver eines Metalloxids in einer Menge von
0,001 bis 1 Gew.-% beschichtet sind.
6. Amalgamkugeln nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Amalgam eines der Metalle Zinn (Sn), Zink(Zn), Wismut (Bi), Indium (In) und deren
Legierungen miteinander ist.
7. Amalgamkugeln nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kugeln einen Durchmesser zwischen 50 und 3000 µm aufweisen.
8. Verfahren zur Herstellung der Amalgamkugeln nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Amalgam vollständig aufgeschmolzen wird und die Schmelze in ein Kühlmedium mit
einer Temperatur unterhalb der Erstarrungstemperatur des Amalgams eingetropft wird
und anschließend die gebildeten Amalgamkugeln vom Kühlmedium abgetrennt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Amalgamkugeln nach dem Abtrennen vom Kühlmedium entfettet und bei Raumtemperatur
unter ständigem Umwälzen mit einem Legierungspulver nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 oder 2 bestreut werden, bis kein Verkleben der Kugeln mehr feststellbar ist.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 9, wobei die Amalgamkugeln
nach dem Bestreuen mit Legierungspulver einer Wärmebehandlung unterzogen werden.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 10, wobei mindestens einer
der Schritte ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Bestreuen der Amalgamkugeln mit
Legierungspulver, Beschichten mit einem Metalloxid oder Wärmebehandeln der Amalgamkugeln
wiederholt wird.
12. Verfahren zur Kontrolle der Reabsorption von Quecksilber in Amalgamkugeln für Niederdruck-Gasentladungslampen
durch Beschichten der Amalgamkugeln mit einem Legierungspulver, welches eine Zusammensetzung
nach Anspruch 1 aufweist.
13. Verwendung der Amalgamkugeln nach einem der Ansprüche 1 bis 7 für die Herstellung
von Niederdruck-Gasentladungslampen.
14. Niederdruck-Gasentladungslampe, enthaltend mindestens eine Amalgamkugel nach einem
der Ansprüche 1 bis 7, welche in der Niederdruck-Gasentladungslampen eingeschlossen
ist.
15. Verfahren zur Herstellung von Niederdruck-Gasentladungslampen, welches mindestens
die folgenden Schritte aufweist:
- Bereitstellen von Amalgamkugeln nach einem Verfahren eines der Ansprüche 8 bis 11;
- Bereitstellen eines Glaskörpers für die Niederdruck-Gasentladungslampe;
- Einbringen einer oder mehrerer Amalgamkugeln in den Glaskörper;
- Verschließen des Glaskörpers.
1. Amalgam balls which are coated with an alloy powder,
characterized in that the alloy powder has the composition silver (Ag) from 24% by weight to 75% by weight,
copper (Cu) from 5% by weight to 43% by weight or from 20% by weight to 30% by weight,
tin (Sn) from 10% by weight to 48% by weight, zinc (Zn) from 0.1% by weight to 3%
by weight, indium (In) from 0.1% by weight to 5% by weight and gold, palladium and
platinum (Au/Pd/Pt), individually or in combination with one another, from 0.1% by
weight to 5% by weight, where the proportions of the metals add up to a total of 100%
by weight, or
the alloy powder has the composition silver (Ag) from 56% by weight to 72% by weight,
copper (Cu) from 12.5% by weight to 28% by weight, tin (Sn) from 20% by weight to
35% by weight, zinc (Zn) from 0% by weight to 3% by weight, indium (In) from 0% by
weight to 5% by weight and gold, palladium and platinum (Au/Pd/Pt), individually or
in combination with one another, from 0% by weight to 5% by weight, where the proportions
of the metals add up to a total of 100% by weight, or
the alloy powder has the composition silver (Ag) from 56% by weight to 72% by weight,
copper (Cu) from 12.5% by weight to 28% by weight, tin (Sn) from 0% by weight to 35%
by weight, zinc (Zn) from 0% by weight to 3% by weight, indium (In) from 0% by weight
to 5% by weight and gold, palladium and platinum (Au/Pd/Pt), individually or in combination
with one another, from 0% by weight to 5% by weight, where the proportions of the
metals add up to a total of 100% by weight, or
the alloy powder has the composition silver (Ag) from 56% by weight to 72% by weight,
copper (Cu) from 12.5% by weight to 28% by weight, tin (Sn) from 0% by weight to 35%
by weight, zinc (Zn) from 0.1% by weight to 3% by weight, indium (In) from 0% by weight
to 5% by weight and gold, palladium and platinum (Au/Pd/Pt), individually or in combination
with one another, from 0% by weight to 5% by weight, where the proportions of the
metals add up to a total of 100% by weight, or
the alloy powder has the composition silver (Ag) from 56% by weight to 72% by weight,
copper (Cu) from 12.5% by weight to 28% by weight, tin (Sn) from 0% by weight to 35%
by weight, zinc (Zn) from 0% by weight to 3% by weight, indium (In) from 0.1% by weight
to 5% by weight and gold, palladium and platinum (Au/Pd/Pt), individually or in combination
with one another, from 0% by weight to 5% by weight, where the proportions of the
metals add up to a total of 100% by weight, or
the alloy powder has the composition silver (Ag) from 56% by weight to 72% by weight,
copper (Cu) from 12.5% by weight to 28% by weight, tin (Sn) from 0% by weight to 35%
by weight, zinc (Zn) from 0% by weight to 3% by weight, indium (In) from 0% by weight
to 5% by weight and gold, palladium and platinum (Au/Pd/Pt), individually or in combination
with one another, from 0.1% by weight to 5% by weight, where the proportions of the
metals add up to a total of 100% by weight, or
the alloy powder has the composition silver (Ag) from 56% by weight to 72% by weight,
copper (Cu) from 12.5% by weight to 28% by weight, tin (Sn) from 0% by weight to 35%
by weight, zinc (Zn) from 0% by weight to 3% by weight, indium (In) from 0% by weight
to 5% by weight and gold, palladium and platinum (Au/Pd/Pt), individually or in combination
with one another, from 1% by weight to 8% by weight, where the proportions of the
metals add up to a total of 100% by weight.
2. Amalgam balls according to Claim 1,
characterized in that
the powder particles have a particle diameter of less than 100 µm.
3. Amalgam balls according to Claim 1 or 2,
characterized in that the amalgam is a tin amalgam or zinc amalgam having a mercury content of from 30%
by weight to 70% by weight or an amalgam having the composition bismuth (Bi) to 100%
by weight, tin (Sn) from 10% by weight to 30% by weight, mercury (Hg) from 10% by
weight to 40% by weight or an amalgam having the composition bismuth (Bi) to 100%
by weight, indium (In) from 25% by weight to 35% by weight, mercury (Hg) from 1% by
weight to 20% by weight or an amalgam having the composition bismuth (Bi) to 100%
by weight, mercury (Hg) from 3% by weight to 30% by weight, where the proportions
in each case add up to 100% by weight.
4. Amalgam balls according to one or more of Claims 1 to 3,
characterized in that
the amalgam balls are coated with an amount of from 1 to 10% by weight, based on the
weight of the ball, of the alloy powder.
5. Amalgam balls according to one or more of Claims 1 to 4,
characterized in that
the amalgam balls are additionally coated with an amount of from 0.001 to 1% by weight
of a powder of a metal oxide.
6. Amalgam balls according to one or more of Claims 1 to 5,
characterized in that the amalgam is an amalgam of the metals tin (Sn), zinc (Zn), bismuth (Bi), indium
(In) and alloys of these with one another.
7. Amalgam balls according to one or more of Claims 1 to 6,
characterized in that
the balls have a diameter in the range from 50 to 3000 µm.
8. Process for producing the amalgam balls according to one or more of Claims 1 to 7,
characterized in that
the amalgam is completely melted and the melt is introduced dropwise into a cooling
medium having a temperature below the solidification temperature of the amalgam and
the amalgam balls formed are subsequently separated off from the cooling medium.
9. Process according to Claim 8,
characterized in that
the amalgam balls are degreased after having been separated from the cooling medium
and are sprinkled at room temperature with an alloy powder according to one or more
of Claims 1 to 2 while agitating continually until the balls no longer stick together.
10. Process according to one or more of Claims 8 to 9, wherein the amalgam balls are subjected
to a heat treatment after sprinkling with alloy powder.
11. Process according to one or more of Claims 8 to 10, wherein at least one of the steps
selected from the group consisting of sprinkling of the amalgam balls with alloy powder,
coating with a metal oxide or heat treatment of the amalgam balls is repeated.
12. Method of controlling the reabsorption of mercury in amalgam balls for low-pressure
gas discharge lamps by coating the amalgam balls with an alloy powder having a composition
according to Claim 1.
13. Use of the amalgam balls according to any of Claims 1 to 7 for producing low-pressure
gas discharge lamps.
14. Low-pressure gas discharge lamp containing at least one amalgam ball according to
any of Claims 1 to 7 which is enclosed in the low-pressure gas discharge lamp.
15. Process for producing low-pressure gas discharge lamps, which comprises at least the
following steps:
- provision of amalgam balls by a process according to any of Claims 8 to 11;
- provision of a glass body for the low-pressure gas discharge lamp;
- introduction of one or more amalgam balls into the glass body;
- closing of the glass body.
1. Billes d'amalgame, qui sont revêtues d'une poudre d'alliage, caractérisées en ce que la poudre d'alliage présente la composition suivante: argent (Ag) 24 % en poids à
75 % en poids, cuivre (Cu) 5 % en poids à 43 % en poids ou 20 % en poids à 30 % en
poids, étain (Sn) 10 % en poids à 48 % en poids, zinc (Zn) 0,1 % en poids à 3 % en
poids, indium (In) 0,1 % en poids à 5 % en poids et or, palladium et platine (Au/Pd/Pt),
isolément ou en combinaison entre eux, 0,1 % en poids à 5 % en poids, les proportions
des métaux totalisant ensemble 100 % en poids, ou
la poudre d'alliage présente la composition suivante: argent (Ag) 56 % en poids à
72 % en poids, cuivre (Cu) 12,5 % en poids à 28 % en poids, étain (Sn) 20 % en poids
à 35 % en poids, zinc (Zn) 0 % en poids à 3 % en poids, indium (In) 0 % en poids à
5 % en poids et or, palladium et platine (Au/Pd/Pt), isolément ou en combinaison entre
eux, 0 % en poids à 5 % en poids, les proportions des métaux totalisant ensemble 100
% en poids, ou
la poudre d'alliage présente la composition suivante: argent (Ag) 56 % en poids à
72 % en poids, cuivre (Cu) 12,5 % en poids à 28 % en poids, étain (Sn) 0 % en poids
à 35 % en poids, zinc (Zn) 0 % en poids à 3 % en poids, indium (In) 0 % en poids à
5 % en poids et or, palladium et platine (Au/Pd/Pt), isolément ou en combinaison entre
eux, 0 % en poids à 5 % en poids, les proportions des métaux totalisant ensemble 100
% en poids, ou
la poudre d'alliage présente la composition suivante: argent (Ag) 56 % en poids à
72 % en poids, cuivre (Cu) 12,5 % en poids à 28 % en poids, étain (Sn) 0 % en poids
à 35 % en poids, zinc (Zn) 0,1 % en poids à 3 % en poids, indium (In) 0 % en poids
à 5 % en poids et or, palladium et platine (Au/Pd/Pt), isolément ou en combinaison
entre eux, 0 % en poids à 5 % en poids, les proportions des métaux totalisant ensemble
100 % en poids, ou
la poudre d'alliage présente la composition suivante: argent (Ag) 56 % en poids à
72 % en poids, cuivre (Cu) 12,5 % en poids à 28 % en poids, étain (Sn) 0 % en poids
à 35 % en poids, zinc (Zn) 0 % en poids à 3 % en poids, indium (In) 0,1 % en poids
à 5 % en poids et or, palladium et platine (Au/Pd/Pt), isolément ou en combinaison
entre eux, 0 % en poids à 5 % en poids, les proportions des métaux totalisant ensemble
100 % en poids, ou
la poudre d'alliage présente la composition suivante: argent (Ag) 56 % en poids à
72 % en poids, cuivre (Cu) 12,5 % en poids à 28 % en poids, étain (Sn) 0 % en poids
à 35 % en poids, zinc (Zn) 0 % en poids à 3 % en poids, indium (In) 0 % en poids à
5 % en poids et or, palladium et platine (Au/Pd/Pt), isolément ou en combinaison entre
eux, 0,1 % en poids à 5 % en poids, les proportions des métaux totalisant ensemble
100 % en poids, ou
la poudre d'alliage présente la composition suivante: argent (Ag) 56 % en poids à
72 % en poids, cuivre (Cu) 12,5 % en poids à 28 % en poids, étain (Sn) 0 % en poids
à 35 % en poids, zinc (Zn) 0 % en poids à 3 % en poids, indium (In) 0 % en poids à
5 % en poids et or, palladium et platine (Au/Pd/Pt), isolément ou en combinaison entre
eux, 1 % en poids à 8 % en poids, les proportions des métaux totalisant ensemble 100
% en poids.
2. Billes d'amalgame selon la revendication 1, caractérisées en ce que les particules de poudre présentent un diamètre de grain inférieur à 100 µm.
3. Billes d'amalgame selon la revendication 1 ou 2, caractérisées en ce que l'amalgame est un amalgame d'étain ou un amalgame de zinc avec une teneur en mercure
de 30 % en poids à 70 % en poids ou un amalgame présentant la composition suivante:
bismuth (Bi) pour 100 % en poids, étain (Sn) 10 % en poids à 30 % en poids, mercure
(Hg) 10 % en poids à 40 % en poids, ou un amalgame présentant la composition suivante:
bismuth (Bi) pour 100 % en poids, indium (In) 25 % en poids à 35 % en poids, mercure
(Hg) 1 % en poids à 20 % en poids, ou un amalgame présentant la composition suivante:
bismuth (Bi) pour 100 % en poids, mercure (Hg) 3 % en poids à 30 % en poids, les proportions
totalisant ensemble 100 % en poids.
4. Billes d'amalgame selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisées en ce que les billes d'amalgame sont revêtues avec la poudre d'alliage en une quantité de 1
à 10 % en poids, rapportée à leur poids.
5. Billes d'amalgame selon une ou plusieurs des revendications 1 à 4, caractérisées en ce que les billes d'amalgame sont revêtues en plus avec une poudre d'un oxyde métallique
en une quantité de 0,001 à 1 % en poids.
6. Billes d'amalgame selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisées en ce que l'amalgame est un des métaux étain (Sn), zinc (Zn), bismuth (Bi), indium (In) et
de leurs alliages entre eux.
7. Billes d'amalgame selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisées en ce que les billes présentent un diamètre compris entre 50 et 3000 µm.
8. Procédé de production des billes d'amalgame selon une ou plusieurs des revendications
1 à 7, caractérisé en ce que l'on fond entièrement l'amalgame et on le fait égoutter dans un milieu réfrigérant
à une température inférieure à la température de solidification de l'amalgame et ensuite
on sépare les billes d'amalgame formées du milieu réfrigérant.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'on dégraisse les billes d'amalgame après la séparation du milieu réfrigérant et
on disperse sur elles, à la température ambiante et sous un mouvement de circulation
continu, une poudre d'alliage selon une ou plusieurs des revendications 1 ou 2, jusqu'à
ce que l'on ne puisse plus observer de collage des billes.
10. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 8 à 9, dans lequel on soumet les
billes à un traitement thermique après la dispersion de la poudre d'alliage.
11. Procédé selon une ou plusieurs des revendications 8 à 10, dans lequel on répète au
moins une des étapes sélectionnée dans le groupe comprenant la dispersion de poudre
d'alliage sur les billes d'amalgame, le revêtement avec un oxyde métallique ou le
traitement thermique des billes d'amalgame.
12. Procédé pour le contrôle de la réabsorption de mercure dans des billes d'amalgame
pour des lampes à décharge à basse pression par revêtement des billes d'amalgame avec
une poudre d'alliage, qui présente une composition selon la revendication 1.
13. Utilisation des billes d'amalgame selon l'une quelconque des revendications 1 à 7
pour la fabrication de lampes à décharge à basse pression.
14. Lampe à décharge à basse pression, contenant au moins une bille d'amalgame selon l'une
quelconque des revendications 1 à 7, qui est incorporée dans la lampe à décharge à
basse pression.
15. Procédé de fabrication de lampes à décharge à basse pression, qui présente au moins
les étapes suivantes:
- préparation de billes d'amalgame par un procédé selon l'une quelconque des revendications
8 à 11;
- préparation d'un corps de verre pour la lampe à décharge à basse pression;
- introduction d'une ou de plusieurs billes d'amalgame dans le corps de verre;
- fermeture du corps de verre.
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