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EP 2 498 041 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.10.2017 Patentblatt 2017/40 |
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Anmeldetag: 09.03.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Sicherungseinrichtung für eine Schusswaffe
Safety device for a firearm
Dispositif de sécurisation pour une arme de tir
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
10.03.2011 DE 102011013537
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.09.2012 Patentblatt 2012/37 |
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Patentinhaber: TLS System Unternehmergesellschaft |
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40549 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Hellebrandt, Manfred
40477 Düsseldorf (DE)
- Ströter, Hans
56651 Niederzissem-Rodder (DE)
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Vertreter: Kreuzkamp, Markus |
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Ludenberger Strasse 1a 40629 Düsseldorf 40629 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 278 038 US-A- 3 352 047 US-A1- 2004 025 394
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WO-A1-03/048672 US-A- 3 765 115
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherungseinrichtung für eine Schusswaffe
mit einem Kammerverschluss umfassend wenigstens ein Sicherungselement, welches nach
Herausnehmen der Kammer in die Hülse des Verschlusses einführbar und dort über geeignete
Mittel dauerhaft festlegbar ist, wobei die Sicherungseinrichtung neben dem ersten
Sicherungselement, welches in die Hülse des Verschlusses eingeführt wird, wenigstens
ein zweites Sicherungselement umfasst, welches mit dem ersten Sicherungselement zusammenwirkt
und welches nach Verdrehung in einer zweiten Position eine Verriegelung der Sicherungseinrichtung
in der Hülse des Verschlusses bewirkt, wobei die Sicherungseinrichtung weiterhin ein
Festlegungselement umfasst, welches das zweite Sicherungselement in der zweiten Position
dauerhaft festlegt.
[0002] Sicherungseinrichtungen für Schusswaffen der oben genannten Art dienen dazu, die
Waffe gegen eine Benutzung durch eine unbefugte Person zu sichern. Nach dem Waffengesetz
der Bundesrepublik Deutschland besteht für Erben von erlaubnispflichtigen Schusswaffen,
welche nicht selbst sachkundig sind, die Verpflichtung, die Waffe durch ein Blockiersystem
zu sichern.
[0003] Aus der Britischen Patentschrift
GB 2 286 653 A ist eine Sicherungseinrichtung für Schusswaffen bekannt geworden, bei der eine an
ihrem inneren Ende geschlitzte rohrförmige Hülse von der Mündung des Laufs her bis
in das Patronenlager der Waffe hinein schiebbar ist. Diese Hülse nimmt ein langgestrecktes
teils zylindrisches Spreizelement auf, welches endseitig mit einem Konus versehen
ist, der den geschlitzten Bereich der Hülse aufspreizt. Dieses Spreizelement hat ein
Außengewinde, welches in ein Innengewinde der rohrförmigen Hülse eingreift. Mittels
eines Werkzeugs kann das Spreizelement nach Art einer Schraube gedreht werden, wodurch
sich eine axiale Relativbewegung zwischen dem Spreizelement und der Hülse ergibt,
die den Konus verschiebt und zu der Spreizung führt, durch die sich die Hülse an die
Innenwand des Laufs anlegt. Diese bekannte Sicherungseinrichtung ist so konzipiert,
dass es sich im Prinzip um eine Vorrichtung handelt, die als Ganzes von der Mündungsseite
her in den Lauf der Waffe hinein geschoben wird. Die rohrförmige Hülse ist ein einziges
sich über die wirksame Länge der Sicherungseinrichtung durchgehend erstreckendes Bauteil.
In dieser Druckschrift wird zwar auch erwähnt, dass es alternativ möglich sei, die
Sicherungseinrichtung über den Verschluss direkt in das Patronenlager hinein einzuführen,
es fehlen jedoch konkrete Ausführungen dazu, wie dies konstruktiv gelöst werden soll.
Diese bekannte Sicherungseinrichtung hat ein im Querschnitt wesentlich größeres Kopfteil,
welches als Widerlager an der Laufmündung anliegt und seitlich übersteht. Es wäre
daher verhältnismäßig einfach, dieses Kopfteil von der Vorrichtung abzusägen und anschließend
die Sicherungseinrichtung aus dem Lauf auszutreiben. Die bekannte Sicherungseinrichtung
wird zudem ausdrücklich als lediglich temporäre Sicherung für Schusswaffen bezeichnet,
deren Benutzung durch Unbefugte verhindert werden soll. Es geht jedoch nicht um eine
dauerhafte Verhinderung der Benutzung durch den Besitzer der Waffe selbst, wie dies
bei Erbwaffen gefordert ist, wobei die gesetzlichen Vorschriften in Deutschland verlangen,
dass die Sicherungseinrichtung auch dem Versuch des Entfernens durch einen Unbefugten
für eine festgelegte Zeitdauer widersteht.
[0004] Aus dem Stand der Technik sind andere ähnlich arbeitende Systeme bekannt, bei denen
über diverse Mechanismen in der Regel der Lauf oder das Patronenlager der Waffe blockiert
werden. Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung ein anderer gedanklicher Ansatz
zu Grunde, wonach man bei einer Schusswaffe mit einem Kammerverschluss die Waffe dadurch
unbenutzbar macht, dass man die Kammer aus dem Verschlussgehäuse herausnimmt und danach
wenigstens ein Sicherungselement, welches in die Hülse des Verschlusses einführbar
ist, in der Hülse über geeignete Mittel dauerhaft festlegt.
[0005] In der
US 3 765 115 A ist eine Sicherungseinrichtung für eine Schusswaffe mit den Merkmalen der eingangs
genannten Gattung beschrieben. Der Lauf ist in das vordere Ende des Verschlussblocks
geschraubt. Der Verschlussblock weist eine ringförmige Kammer auf, die ein erstes
Sicherungselement aufnimmt, mit dem ein zweites Sicherungselement rotierend verbunden
ist. Weiterhin ist ein Festlegungselement vorgesehen mit mehreren Scheiben, zwischen
denen Federn angeordnet sind, so dass die Scheiben unter Federspannung stehen. In
der Sicherungsstellung kann das zweite Sicherungselement gegenüber dem ersten Sicherungselement
nicht verdreht werden. Mittels eines Schlüssels lässt sich jedoch das Festlegungselement
lösen, so dass dann das zweite Sicherungselement gegenüber dem ersten verdreht und
beide Sicherungselemente aus dem Verschlussblock herausgenommen werden können.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine alternative Verriegelung
bei einer Schusswaffe der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, bei
der auch ein missbräuchliches gewaltsames Entfernen der Sicherungseinrichtung sowie
das Einführen von scharfer Munition von der Patronenlagerseite her in den Lauf mit
effektiven Mitteln verhindert werden.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe liefert eine Sicherungseinrichtung für eine Schusswaffe
der eingangs genannten Gattung mit den Merkmalen des Hauptanspruchs.
[0008] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass diese neben einem ersten Sicherungselement,
welches in die Hülse des Verschlusses eingeführt wird, wenigstens ein zweites Sicherungselement
umfasst, welches mit dem ersten Sicherungselement zusammenwirkt und welches dazu über
ein Eingriffsende verfügt, das in einer ersten Position in eine Ausnehmung des ersten
Sicherungselements einführbar ist und nach Verdrehung in einer zweiten Position eine
Verriegelung der Sicherungseinrichtung in der Hülse des Verschlusses bewirkt, wobei
die Sicherungseinrichtung weiterhin ein Festlegungselement umfasst, welches das zweite
Sicherungselement in der zweiten Position dauerhaft festlegt. Die Sicherung der Waffe
zur dauerhaften Verhinderung deren Gebrauchs geht somit so vonstatten, dass man beide
Sicherungselemente der Sicherungseinrichtung miteinander verbindet und in die Hülse
des Verschlusses der Waffe einführt, dann mit einem geeigneten Werkzeug das zweite
vordere Sicherungselement verdreht beispielsweise um 90 Grad nach rechts einen Bruchteil
einer vollständigen Drehung, soweit dass sich danach das zweite Sicherungselement
ein Stück in axialer Richtung verschieben lässt und somit in die zweite Position gelangt,
die im Prinzip die Verriegelungsposition ist. Danach führt man das Festlegungselement
vom anderen Ende her in das erste Sicherungselement ein und verschraubt dieses beispielsweise,
um so die Festlegung der beiden Sicherungselemente in der Waffe in dieser Sicherungsposition
zu bewirken. Das Festlegungselement lässt sich bevorzugt nur mit einem Spezialwerkzeug
wieder aus der Sicherungsposition lösen, so dass der Waffenbesitzer dieses nicht unbefugt
lösen kann.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind an dem zweiten Sicherungselement
Anformungen gebildet, die in Aussparungen am Hülsenkopf des Verschlusses der Schusswaffe
eingreifen, welche im Funktionszustand der Waffe für die vorderen Verriegelungswarzen
der Kammer vorgesehen sind. Auf diese Weise kann man die am Hülsenkopf der Waffe für
die Verriegelungswarzen der Kammer vorhandenen Aussparungen nutzen, um eine Art Verriegelungseingriff
mit dem zweiten Sicherungselement herzustellen, nachdem man dieses in die zweite Position
gebracht hat.
[0010] Eine besonders bevorzugte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Aufgabenlösung sieht
vor, dass das Festlegungselement ein Schraubelement ist und ein Gewinde aufweist,
welches in ein korrespondierendes Gewinde in einer Bohrung des ersten Sicherungselements
einschraubbar ist, wobei in einer eingeschraubten Position das zweite Sicherungselement
von dem Festlegungselement in axialer Richtung beaufschlagt und in seiner zweiten
Position festgelegt wird. Nachdem sich das zweite Sicherungselement in der zweiten
Position (Verriegelungsstellung) befindet, kann man dann das Festlegungselement von
der dem zweiten Sicherungselement gegenüberliegenden Seite her in das Gewinde des
ersten Sicherungselements hinein schrauben und das Ende des eingeschraubten Festlegungselements
drückt dann quasi in axialer Richtung gegen das Eingriffsende des zweiten Sicherungselements
und hält dieses in seiner Verriegelungsposition.
[0011] Besonders vorteilhaft ist, wenn das erste Sicherungselement im Bereich seiner Außenkontur
an wenigstens einer Stelle in der Form an die Innenkontur der Hülse des Verschlusses
der Schusswaffe angepasst ist, so dass beim Einschieben des ersten Sicherungselements
bereits teilweise ein Formschluss mit der Hülse herbeigeführt werden kann. Die Außenkontur
des ersten Sicherungselements und auch des zweiten Sicherungselements kann komplex
sein und auch jeweils über die axiale Länge der Sicherungselemente variieren. Ein
mögliches Beispiel sei genannt, wonach das erste Sicherungselement und/oder das zweite
Sicherungselement mindestens über einen Teil ihrer jeweiligen axialen Länge eine von
einem Zwölfeck mit vier einspringenden Ecken abgeleitete Grundrissform aufweisen,
wobei gegebenenfalls zwei Flächen der Außenkontur einen Radius aufweisen können. Das
zweite Sicherungselement kann eine in etwa entsprechende Außenkontur aufweisen wie
das erste Sicherungselement sie zumindest in dem Abschnitt aufweist, der dem zweiten
Sicherungselement zugewandt ist. Das zweite Sicherungselement kann über einen Teil
seiner Länge beispielsweise auch einen etwa achteckigen Umriss aufweisen, wobei sich
dort, wo sich die Anformungen befinden, die in Aussparungen am Hülsenkopf des Verschlusses
der Schusswaffe eingreifen, insgesamt eine Zwölfeckform ergeben kann, wenn die Anformungen
sich radial von dem Achteckkorpus nach außen hin erstreckende Flügel sind. Nähere
Einzelheiten zur Form der beiden Sicherungselemente ergeben sich aus den auf ein Ausführungsbeispiel
Bezug nehmenden Zeichnungen und werden dort genauer erläutert.
[0012] Der Eingriff zwischen dem ersten Sicherungselement und dem zweiten Sicherungselement
kann beispielsweise konstruktiv so gelöst sein, dass am Eingriffsende des zweiten
Sicherungselements ein radial vorstehendes Eingriffselement, insbesondere ein Stift
oder dergleichen geformt ist, welcher in der ersten Position in eine Ausnehmung oder
Nut des ersten Sicherungselements einführbar ist, wobei das Eingriffselement nach
Verdrehen in eine Axialnut des ersten Sicherungselements gelangt und in dieser in
axialer Richtung verschiebbar ist, bis die zweite Position erreicht ist, in der eine
Verriegelung der Sicherungseinrichtung in der Hülse des Verschlusses bewirkt wird.
[0013] Die in den Unteransprüchen genannten Merkmale betreffen bevorzugte Weiterbildungen
der erfindungsgemäßen Aufgabenlösung. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Detailbeschreibung.
[0014] Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben.
[0015] Dabei zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Explosionsansicht der ersten und des zweiten Sicherungselements
einer erfindungsgemäßen Sicherungseinrichtung;
Figur 2 einen Längsschnitt durch das erste Sicherungselement;
Figur 3 eine Draufsicht auf das erste Sicherungselement;
Figur 4 einen Querschnitt durch das erste Sicherungselement entlang der Linie B-B
von Figur 2 ;
Figur 5 einen Querschnitt durch das erste Sicherungselement entlang der Linie C-C
von Figur 2;
Figur 6 eine stirnseitige Ansicht des zweiten Sicherungselements von unten;
Figur 7 eine Seitenansicht des zweiten Sicherungselements;
Figur 8 eine um 90° gedrehte Seitenansicht des zweiten Sicherungselements;
Figur 9 eine Seitenansicht des Festlegungselements in vergrößertem Maßstab;
Figur 10 eine stirnseitige Ansicht in vergrößertem Maßstab des Festlegungselements
von Figur 9;
[0016] Figur 1, auf die zunächst Bezug genommen wird, zeigt das erste und das zweite Sicherungselement
der erfindungsgemäßen Sicherungseinrichtung für Schusswaffen in einer perspektivischen
Explosionsdarstellung. Beide Teile des Sicherungselements werden nach Herausnahme
des Verschlusses in die Hülse des Verschlusses der Schusswaffe eingeschoben. Wie man
sieht handelt es sich um ein langgestrecktes Bauteil mit einer prinzipiell von einem
Zwölfeck mit vier einspringenden Ecken 11 abgeleiteten Grundrissform (siehe auch Figur
3.) Diese Grundrissform kann man sich vorstellen als zusammengesetzt aus einem inneren
Achteck 12 und zwei äußeren 180 ° gegenüber liegenden seitlichen Flügeln 13, 14, die
jeweils mit zwei stumpfen Winkeln an die Seitenflächen des inneren Achtecks anschließen.
Die beiden gegenüberliegenden größeren Flächen 15, 16, der seitlichen Flügel 13, 14
weisen jeweils einen Radius auf, so dass sich dort eine leicht abgerundete Außenkontur
ergibt.
[0017] Wie die Figuren 1 und 4 zeigen, weist das erste Sicherungselement 10 in seinem einen
Endbereich eine axial auch zur Stirnseite hin offene Ausnehmung 17 auf, die im Querschnitt
U-förmig ist, unsymmetrisch in dem inneren Achteck 12 liegt und einseitig nach außen
hin zur Längsseite des Bauteils 10 offen ist. In Längsrichtung gesehen setzt sich
diese Ausnehmung 17 nach unten hin in einer im Querschnitt erweiterten Ausnehmung
18 fort, die man in Figur 2 und auch in Figur 5 gut erkennen kann. Diese erweiterte
Ausnehmung 18 hat auch einen U-förmigen zu einer Längsseite des Bauteils offenen Querschnitt.
In dieser erweiterten Ausnehmung liegt einseitig eine zusätzliche Radialnut 19, die
die Ausnehmung 18 in Querrichtung nach außen hin vertieft, wie man in Figur 2 erkennen
kann. Die Radialnut 19 hat in der Querschnittdarstellung gemäß Figur 5 gesehen einen
bogenförmigen Verlauf und erstreckt sich über etwas mehr als einen Viertelkreis, wobei
sie durch die offene U-Form der Ausnehmung an einer Längsseite des Bauteils von außen
her zugänglich ist (siehe auch Figur 1.) Nach durchlaufen eines Viertelkreisbogens
mündet diese Radialnut 19 in einer Axialnut 20, die man in Figur 2 und auch in Figur
5 erkennen kann. Die Bedeutung der Radialnut 19 und der mit dieser verbundenen Axialnut
20 werden noch weiter unten näher erläutert.
[0018] An die Ausnehmung 18 schließt sich nach unten hin in Längsrichtung zunächst eine
Bohrung mit Innengewinde 21 an, deren Durchmesser geringer ist als derjenige der Ausnehmung
18 und an diese Gewindebohrung 21 schließt sich dann nach unten hin in Längsrichtung
eine weitere längere Bohrung 22 ohne Gewinde an, die einen größeren Durchmesser hat
als die Gewindebohrung 21 und die bis zum gegenüberliegenden Stirnende 23 des ersten
Sicherungselements 10 hin offen ist. Das Innengewinde 21 der Gewindebohrung ist einem
dort einschraubbaren Festlegungselement mit entsprechendem Gewinde zugeordnet, welches
in den Figuren 9 und 10 dargestellt ist und später noch näher erläutert wird.
[0019] Nachfolgend wird auf die Figuren 6 bis 8 Bezug genommen, in denen das zweite Sicherungselement
30 jeweils für sich allein dargestellt ist. Die äußere Kontur des zweiten Sicherungselements
30 hat auch einen in etwa zwölfeckigen Grundriss mit zwei abgerundeten Außenflächen,
welche derjenigen des ersten Sicherungselements 10 in dessen Kopfbereich entspricht,
wie man durch Vergleich der beiden Figuren 6 und 3 gut erkennen kann. Die beiden seitlichen
Flügel 33, 34 dieser Grundrissform bilden jeweils seitliche Anformungen an einem achteckigen
mittigen Korpus 31, welcher in Längsrichtung eine größere Länge hat als die beiden
seitlichen Flügel 33, 34, wie aus Figur 1 und Figur 7 erkennbar ist. Diese durch die
beiden seitlichen Flügel 33, 34 gebildeten Anformungen des zweiten Sicherungselements
30 sind dazu da, in Aussparungen am Hülsenkopf des Verschlusses der Schusswaffe einzugreifen,
welche im Funktionszustand der Waffe für die vorderen Verriegelungswarzen der Kammer
vorgesehen sind. An die zwölfeckige untere Fläche des Korpus schließt sich in Längsrichtung
nach unten hin ein beispielsweise zylindrischer Schaft 32 an. Am anderen Ende des
Schafts 32 befindet sich das Eingriffsende des zweiten Sicherungselements 30, welches
als zylindrische Verdickung 35 am Ende des im Durchmesser schmaleren Schafts des zweiten
Sicherungselements ausgebildet ist. An der unteren Stirnseite dieser Verdickung 35
befindet sich ein radialer Schlitz 36 (siehe Figur 1 und Figur 7), so dass man dort
eine Angriffsfläche für ein Werkzeug, insbesondere einen Schraubendreher hat, mittels
dessen man das zweite Sicherungselement 30 um seine Achse drehen kann, um so den Eingriff
mit dem ersten Sicherungselement 10 herzustellen.
[0020] Dazu führt man zunächst die zylindrische Verdickung 35 am Eingriffsende des zweiten
Sicherungselements 30 in einer Bewegung in Querrichtung in die nach außen hin offene
Ausnehmung 18 des ersten Sicherungselements 10 ein, wobei der radial am Eingriffsende
vorstehende Stift 37 (siehe Figur 8) des zweiten Sicherungselements 30 in die Radialnut
19 der ersten Sicherungselements 10 gelangt. Wenn man nun das zweite Sicherungselement
30 um seine Achse etwa um einen Winkel von 90 ° dreht, wird dieser Stift 37 in der
Radialnut geführt und gelangt schließlich in die Axialnut 20, so dass man danach das
zweite Sicherungselement ein Stück in Längsrichtung nach oben verschieben kann (siehe
auch Figur 2.) Nun stehen das erste und das zweite Sicherungselement miteinander im
Eingriff und blockieren das Innere der Hülse des Verschlusses. Danach wird diese Blockierstellung
oder Verriegelungsstellung, die der zweiten Position im Sinne der vorliegenden Erfindung
entspricht, dadurch dauerhaft gesichert, dass man das in den Figuren 9 und 10 dargestellte
Festlegungselement 40 mit seinem Außengewinde 41 in das Innengewinde 21 des ersten
Sicherungselements 10 einschraubt, wozu man das Festlegungselement 40 soweit in die
Bohrung 22 hineinschiebt, bis das Gewinde eingreift. Um dies zu ermöglichen benutzt
man ein spezielles nicht handelsübliches und hier nicht dargestelltes Werkzeug, welches
zwei in asymmetrischer Stellung angeordnete Stifte aufweist bzw. Koni , die in zwei
entsprechend asymmetrisch zum Mittelpunks angeordnete achsparallele Bohrungen 42 im
Kopf 43 des Festlegungselements 40 eingreifen. Dieses Spezialwerkzeug ermöglicht somit
einen Vorschub des Festlegungselements in Längsrichtung und eine Drehmomentübertragung.
Da es nicht handelsüblich ist, ist nur ein Fachmann in der Lage, die Verschraubung
mit dem ersten Sicherungselement 10, welches im Eingriff mit dem zweiten Sicherungselement
ist, durchzuführen.
[0021] Da die Ausnehmung 18, die die zylindrische Verdickung 35 des zweiten Sicherungselements
30 aufnimmt, einen größeren Durchmesser aufweist, als die nach oben hin offene Ausnehmung
17 des ersten Sicherungselements 10, die den Schaft 32 aufnimmt, ist am oberen Ende
der Ausnehmung 18 eine stirnseitige Anschlagfläche 24 gebildet, die ein weiteres Verschieben
der zylindrischen Verdickung 35 in der Ausnehmung in axialer Richtung (Längsrichtung)
verhindert.
[0022] Beim Einschrauben des Festlegungselements 40 drückt schließlich dessen oberes Stirnende
44 auf die Fläche am unteren Ende der zylindrischen Verdickung 35 das zweiten Sicherungselements
30, welche sich in der Ausnehmung 18 des ersten Sicherungselements 10 befindet. Die
zylindrische Verdickung 35 wird somit in Längsrichtung nach oben hin mit einer Kraft
beaufschlagt und der Stift 37 kann sich nicht mehr aus der Axialnut 20 heraus wieder
nach unten hin in die Radialnut 19 bewegen. Nach dem Einschrauben des Festlegungselements
40 ist daher die Sicherungseinrichtung vom Besitzer der Schusswaffe nicht mehr zu
entfernen und die Waffe ist damit dauerhaft gesichert.
[0023] Bei einer Schusswaffe mit Kammerverschluss oder Zylinderverschluss vom Typ wie beispielsweise
eine Mauser 98 hat die die Kammer aufnehmende Hülse eine definierte Form mit Hülsenkopf
vorn (zum Lauf hin) und Hülsenbrücke hinten und die in den Figuren dargestellten beiden
Sicherungselemente 10, 30 sind so geformt, dass sie nach Entnahme der Kammer in die
Hülse hineinpassen und sich mindestens teilweise ein Formschluss mit der Hülse bei
eingeschobener Sicherungseinrichtung ergibt. Auf diese Weise wird die Schusswaffe
durch die Sicherungseinrichtung dauerhaft blockiert. Dabei ist es erfindungsgemäß
prinzipiell möglich, die Sicherungseinrichtung so auszubilden, dass die Festlegung
durch ein einschraubbares Festlegungselement (siehe 40 in Figur 9) nicht nur von der
Verschlussseite (hinteres Waffenende) sondern auch durch den Lauf hindurch erfolgen
kann.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 10
- erstes Sicherungselement
- 11
- einspringende Ecke
- 12
- inneres Achteck
- 13
- seitlicher Flügel
- 14
- seitlicher Flügel
- 15
- abgerundete Fläche
- 16
- abgerundete Fläche
- 17
- Ausnehmung
- 18
- weitere Ausnehmung
- 19
- Radialnut
- 20
- Axialnut
- 21
- Innengewinde
- 22
- Bohrung
- 23
- Stirnende
- 24
- Anschlagfläche
- 30
- zweites Sicherungselement
- 31
- achteckiger mittiger Korpus
- 32
- Schaft
- 33
- seitlicher Flügel
- 34
- seitlicher Flügel
- 35
- zylindrische Verdickung
- 36
- Schlitz
- 37
- radial vorstehender Stift
- 40
- Festlegungselement
- 41
- Außengewinde
- 42
- Bohrungen
- 43
- Kopf
1. Sicherungseinrichtung für eine Schusswaffe mit einem Kammerverschluss umfassend wenigstens
ein erstes Sicherungselement, welches nach Herausnehmen der Kammer in die Hülse des
Verschlusses einführbar und dort über geeignete Mittel dauerhaft festlegbar ist, wobei
die Sicherungseinrichtung neben dem ersten Sicherungselement (10), welches in die
Hülse des Verschlusses eingeführt wird, wenigstens ein zweites Sicherungselement (30)
umfasst, welches mit dem ersten Sicherungselement (10) zusammenwirkt und welches nach
Verdrehung in einer zweiten Position eine Verriegelung der Sicherungseinrichtung in
der Hülse des Verschlusses bewirkt, wobei die Sicherungseinrichtung weiterhin ein
Festlegungselement (40) umfasst, welches das zweite Sicherungselement (30) in der
zweiten Position dauerhaft festlegt,
dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Sicherungselement (30) über ein Eingriffsende verfügt, das in einer ersten
Position in eine Ausnehmung (18) des ersten Sicherungselements (10) einführbar ist,
dass in der Ausnehmung (18) des ersten Sicherungselements (10) wenigstens eine Anschlagfläche
(24) vorgesehen ist, die den axialen Hub beim Verschieben des zweiten Sicherungselements
(30) in einer Axialnut (20) des ersten Sicherungselements in axialer Richtung begrenzt,
wobei das Eingriffsende des zweiten Sicherungselements (30) als zylindrische Verdickung
(35) am Ende eines im Durchmesser schmaleren Schafts (32) des zweiten Sicherungselements
ausgebildet ist, wobei dieser Schaft das Eingriffsende mit Anformungen (33, 34) des
zweiten Sicherungselements verbindet, die in Aussparungen am Hülsenkopf des Verschlusses
der Schusswaffe eingreifen, welche im Funktionszustand der Waffe für die vorderen
Verriegelungswarzen der Kammer vorgesehen sind,
dass am Eingriffsende des zweiten Sicherungselements (30) ein radial vorstehendes
Eingriffselement (37), insbesondere ein Stift oder dergleichen geformt ist, welcher
in der ersten Position in eine Ausnehmung oder Nut (19) des ersten Sicherungselements
(10) einführbar ist, wobei das Eingriffselement nach Verdrehen in die Axialnut (20)
des ersten Sicherungselements gelangt und in dieser in axialer Richtung verschiebbar
ist, bis die zweite Position erreicht ist, in der eine Verriegelung der Sicherungseinrichtung
in der Hülse des Verschlusses bewirkt wird, dass das zweite Sicherungselement (30)
im Bereich seines Eingriffsendes wenigstens eine Angriffsfläche (36) für einen Drehangriff
eines Werkzeugs aufweist, mittels dessen das zweite Sicherungselement (30) aus der
ersten Position in die zweite Position verdrehbar ist und das Festlegungselement (40)
wenigstens ein Eingriffselement (42) 1 oder Angriffselement für einen Drehmomentangriff
mit einem nicht handelsüblichen Spezialwerkzeug aufweist.
2. Sicherungseinrichtung für eine Schusswaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem zweiten Sicherungselement (30) Anformungen (33, 34) gebildet sind, die in
Aussparungen am Hülsenkopf des Verschlusses der Schusswaffe eingreifen, welche im
Funktionszustand der Waffe für die vorderen Verriegelungswarzen der Kammer vorgesehen
sind.
3. Sicherungseinrichtung für eine Schusswaffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Festlegungselement (40) ein Schraubelement ist und ein Gewinde (41) aufweist,
welches in ein korrespondierendes Gewinde (21) in einer Bohrung des ersten Sicherungselements
(10) einschraubbar ist, wobei in einer eingeschraubten Position das zweite Sicherungselement
(30) von dem Festlegungselement in axialer Richtung beaufschlagt und in seiner zweiten
Position festgelegt wird.
4. Sicherungseinrichtung für eine Schusswaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Sicherungselement (10) und/oder das zweite Sicherungselement (30) im Bereich
seiner Außenkontur an wenigstens einer Stelle in der Form an die Innenkontur der Hülse
des Verschlusses der Schusswaffe angepasst ist.
5. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Sicherungselement einen Schlitz (36) als Angriffsfläche für einen Drehangriff
mit einem Schraubendreher aufweist.
6. Sicherungseinrichtung für eine Schusswaffe nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das als Festlegungselement (40) dienende Schraubelement an seinem dem Gewindeende
gegenüberliegenden Kopfende wenigstens ein Eingriffselement (42) oder Angriffselement
für den Drehmomentangriff mit dem nicht handelsüblichen Spezialwerkzeug aufweist.
7. Sicherungseinrichtung für eine Schusswaffe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Sicherungselement (10) und/oder das zweite Sicherungselement (30) mindestens
über einen Teil ihrer jeweiligen axialen Länge eine von einem Zwölfeck mit vier einspringenden
Ecken abgeleitete Grundrissform aufweisen, wobei gegebenenfalls zwei Flächen (15,
16) der Außenkontur einen Radius aufweisen.
8. Sicherungseinrichtung für eine Schusswaffe nach einem der Ansprüche 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Ausnehmung (18) des ersten Sicherungselements (10) für das Eingriffsende
des zweiten Sicherungselements (30) in axialer Richtung eine zum Ende des ersten Sicherungselements
hin offene schmalere Ausnehmung (17) anschließt, die den Schaft (32) des zweiten Sicherungselements
aufnimmt.
1. Safety device for a firearm, having a chamber breech comprising at least one first
safety element which, after removal of the chamber, is insertable into the sleeve
of the breech and permanently fixable there by suitable means, wherein the safety
device comprises not only the first safety element (10), which is inserted into the
sleeve of the breech, but also at least one second safety element (30) which interacts
with the first safety element (10) and which, after rotation, in a second position,
effects locking of the safety device in the sleeve of the breech, wherein the safety
device furthermore comprises a fixing element (40) which permanently fixes the second
safety element (30) in the second position, characterized in that the second safety element (30) has an engagement end which, in a first position,
is insertable into a recess (18) of the first safety element (10), in that, in the recess (18) of the first safety element (10), there is provided at least
one stop surface (24) which delimits the axial stroke during the displacement of the
second safety element (30) in an axial groove (20) of the first safety element in
an axial direction, wherein the engagement end of the second safety element (30) is
formed as a cylindrical thickened portion (35) on the end of a shank (32) of relatively
small diameter of the second safety element, wherein said shank connects the engagement
end to integrally formed protuberances (33, 34) of the second safety element, which
integrally formed protuberances engage into cutouts on the sleeve head of the breech
of the firearm, which cutouts, in the functional state of the firearm, are provided
for the front locking studs of the chamber,
in that, on the engagement end of the second safety element (30), there is formed a radially
protruding engagement element (37), in particular a pin or the like, which in the
first position is insertable into a recess or groove (19) of the first safety element
(10), wherein the engagement element, after rotation, passes into the axial groove
(20) of the first safety element and is displaceable therein in an axial direction
until the second position is reached, in which locking of the safety device in the
sleeve of the breech is effected, in that the second safety element (30) has, in the region of its engagement end, at least
one action surface (36) for an exertion of rotary action of a tool by means of which
the second safety element (30) can be rotated from the first position into the second
position, and the fixing element (40) has at least one engagement element (42) or
action element for an exertion of torque using a non-commercially-available special
tool.
2. Safety device for a firearm according to Claim 1, characterized in that, on the second safety element (30), there are provided integrally formed protuberances
(33, 34) which engage into cutouts on the sleeve head of the breech of the firearm,
which cutouts, in the functional state of the firearm, are provided for the front
locking studs of the chamber.
3. Safety device for a firearm according to Claim 1 or 2, characterized in that the fixing element (40) is a screw element and has a thread (41) which can be screwed
into a corresponding thread (21) in a bore of the first safety element (10), wherein,
in a screwed-in position, the second safety element (30) is acted on by the fixing
element in an axial direction and fixed in its second position.
4. Safety device for a firearm according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the first safety element (10) and/or the second safety element (30) are/is, in the
region of the outer contour thereof, adapted in terms of shape at at least one point
to the inner contour of the sleeve of the breech of the firearm.
5. Safety device according to Claim 1, characterized in that the second safety element has a slot (36) as an action surface for an exertion of
rotary action by means of a screwdriver.
6. Safety device for a firearm according to one of Claims 3 to 5, characterized in that the screw element which serves as fixing element (40) has, on its head end situated
opposite the thread end, at least one engagement element (42) or action element for
an exertion of torque action by means of the non-commercially-available special tool.
7. Safety device for a firearm according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the first safety element (10) and/or the second safety element (30) have, at least
over a part of the respective axial extent thereof, an outline shape derived from
a dodecagon with four recessed corners, wherein two surfaces (15, 16) of the outer
contour possibly have a radius.
8. Safety device for a firearm according to either of Claims 1 and 7, characterized in that the recess (18) of the first safety element (10) for the engagement end of the second
safety element (30) is adjoined in an axial direction by a relatively narrow recess
(17) which is open toward the end of the first safety element and which receives the
shank (32) of the second safety element.
1. Dispositif de sécurisation pour une arme de tir, avec un verrou de culasse comprenant
au moins un premier élément de sécurité, lequel après retrait de la culasse peut s'introduire
dans la douille du verrou et peut y être immobilisé de manière durable par l'intermédiaire
de moyens adaptés, en plus du premier élément de sécurité (10) que l'on introduit
dans la douille du verrou, le dispositif de sécurisation comprenant au moins un deuxième
élément de sécurité (30) lequel coopère avec le premier élément de sécurité (10) et
lequel, après rotation dans une deuxième position provoque un verrouillage du dispositif
de sécurisation dans la douille du verrou, le dispositif de sécurisation comprenant
par ailleurs un élément d'immobilisation (40) lequel immobilise durablement le deuxième
élément de sécurité (30) dans la deuxième position,
caractérisé en ce que le deuxième élément de sécurité (30) dispose d'une extrémité d'engagement qui, dans
une première position peut s'introduire dans un évidement (18) du premier élément
de sécurité (10), en ce que dans l'évidement (18) du premier élément de sécurité (10), il est prévu au moins
une surface de butée (24) qui limite dans la direction axiale la course axiale lors
du déplacement du deuxième élément de sécurité (30) dans une rainure axiale (20) du
premier élément de sécurité, l'extrémité d'engagement du deuxième élément de sécurité
(30) étant conçue sous la forme d'un épaississement cylindrique (35) sur l'extrémité
d'une tige (32) de diamètre plus étroit du deuxième élément de sécurité, ladite tige
reliant l'extrémité d'engagement avec des empreintes (33, 34) du deuxième élément
de sécurité qui s'engagent dans des échancrures sur la tête de boîtier de culasse
de l'arme de tir, qui dans l'état de fonctionnement de l'arme sont prévues pour les
ergots de verrouillage avant de la culasse,
en ce que sur l'extrémité d'engagement du deuxième élément de sécurité (30) est façonné un
élément d'engagement (37) saillant en direction radiale, notamment un goujon ou similaire,
lequel dans la première position peut s'introduire dans un évidement ou une rainure
(19) du premier élément de sécurité (10), après une rotation, l'élément d'engagement
arrivant dans la rainure axiale (20) du premier élément de sécurité et étant déplaçable
dans celle-ci en direction axiale, jusqu'à l'atteinte de la deuxième position dans
laquelle un verrouillage du dispositif de sécurisation dans la douille du verrou est
provoqué, en ce que dans la région de son extrémité d'engagement, le deuxième élément de sécurité (30)
comporte au moins une surface d'attaque (36) pour une attaque en rotation d'un outil
au moyen duquel le deuxième élément de sécurité (30) peut être tourné de la première
position dans la deuxième position et l'élément d'immobilisation (40) comporte au
moins un élément d'engagement (42) ou élément d'attaque pour une attaque en couple
de rotation avec un outil spécial non disponible dans le commerce.
2. Dispositif de sécurisation pour une arme de tir selon la revendication 1, caractérisé en ce que sur le deuxième élément de sécurité (30) sont formées des empreintes (33, 34) qui
s'engagent dans des échancrures sur la tête de boîtier de culasse du verrou de l'arme
de tir, lesquelles dans l'état de fonctionnement de l'arme sont prévues pour les ergots
de verrouillage avant de la culasse.
3. Dispositif de sécurisation pour une arme de tir selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément d'immobilisation (40) est un élément de vissage et comporte un filetage
(41) qui peut se visser dans un taraudage (21) correspondant dans un alésage du premier
élément de sécurité (10), dans une position vissée, le deuxième élément de sécurité
(30) étant soumis en direction axiale par l'élément d'immobilisation et étant immobilisé
dans sa deuxième position.
4. Dispositif de sécurisation pour une arme de tir selon l'une quelconque des revendications
1 à 3, caractérisé en ce que dans la région de son contour extérieur, le premier élément de sécurité (10) et/ou
le deuxième élément de sécurité (30) est adapté sur au moins un endroit par sa forme
au contour intérieur de la douille du verrou de l'arme de tir.
5. Dispositif de sécurisation selon la revendication 1, caractérisé en ce que le deuxième élément de sécurité comporte une encoche (36) en tant que surface d'attaque
pour une attaque en rotation avec un tournevis.
6. Dispositif de sécurisation pour une arme de tir selon l'une quelconque des revendications
3 à 5, caractérisé en ce que sur son extrémité de tête opposée à l'extrémité filetée, l'élément à visser servant
d'élément d'immobilisation (40) comporte au moins un élément d'engagement (42) ou
élément d'attaque pour l'attaque en couple de rotation avec l'outil spécial non disponible
dans le commerce.
7. Dispositif de sécurisation pour une arme de tir selon l'une quelconque des revendications
1 à 6, caractérisé en ce que le premier élément de sécurité (10) et/ou le deuxième élément de sécurité (30) comportent
au moins sur une partie de leur longueur axiale respective une projection horizontale
de forme dérivée d'un dodécagone avec quatre angles rentrants, le cas échéant, deux
surfaces (15, 16) du contour extérieur présentant un rayon.
8. Dispositif de sécurisation pour une arme de tir selon l'une quelconque des revendications
1 et 7, caractérisé en ce que sur l'évidement (18) du premier élément de sécurité (10), pour l'extrémité d'engagement
du deuxième élément de sécurité (30) se raccorde en direction axiale un évidement
(17) plus étroit, ouvert sur l'extrémité du premier élément de sécurité qui réceptionne
la tige (32) du deuxième élément de sécurité.
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