[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Verdichter zur Verdichtung von Fluiden,
beispielsweise zur Verdichtung von Kältemitteln in Haushaltskältegeräten.
[0002] Zur Verdichtung von Fluiden wie beispielsweise Gasen werden üblicherweise Verdichter
eingesetzt, wie sie in der Druckschrift
WO 2008/047515 A1 beschrieben sind. Derartige Verdichter umfassen einen Zylinderblock mit einem Zylinderraum,
in welchem ein Kolben zur Erzeugung von Zylinderüber- und -unterdruck bewegbar angeordnet
ist. Der Zylinderraum ist mittels eines Ventilsystems verschlossen. Fig. 4 zeigt eine
zylinderraumseitige Ansicht eines derartigen Ventilsystems mit einer Ventilplatte
401, in deren Ecken Befestigungslöcher 403 zum Befestigen der Ventilplatte 401 in
einem Gehäuse vorgesehen sind. Die Ventilplatte 401 weist ein erstes Ventil 405 auf,
welches als eine Ventillamelle geformt und mittels der Nieten 407 mit der Ventilplatte
401 fest verbunden ist. Das erste Ventil 405 umfasst eine Ventilzunge 409 zum Freigeben
oder Verschließen eines ersten Durchbruchs, welcher in der in Fig. 4 dargestellten
Stellung der Ventilzunge 409 durch diese verdeckt ist. Die Ventilplatte 401 umfasst
ferner einen zweiten Durchbruch 411, welcher zentral angeordnet ist. An der dem Zylinderraum
abgewandten Seite der Ventilplatte 401 ist ein zweites Ventil befestigt, das den zweiten
Durchbruch 411 in Abhängigkeit von den in dem Zylinderraum herrschenden Druckverhältnissen
verschließt oder freigibt. Diese werden mittels eines in Fig. 4 nicht dargestellten
Zylinderkolbens erzeugt, dessen Umfang 413 in Fig. 4 gestrichelt angedeutet ist. Aufgrund
der außerzylindrischen Anordnung der Nieten 407 ergibt sich jedoch eine ebenfalls
außerzylindrisch liegende Biegekante der Federzunge 409, welche aus diesem Grund gesondert
spannungsoptimiert werden muss, um die gewünschten Biegeeigenschaften der Ventilzunge
409 sicherzustellen.
[0003] Die Offenlegungsschrift
GB 2 156 046 A zeigt einen Kühlschrankkompressor. Der Kühlschrankkompressor weist eine Ventilplatte
auf, die eine Einlassöffnung umfasst. Im Inneren eines Zylinders ist ein Ventilblatt
angeordnet, das eine Zunge aufweist, sodass gegenüber der Einlassöffnung ein Ventil
gebildet wird. Die Zunge weist an unterschiedlichen Stellen eine verschiedene Breite
auf und ist durchgängig und ohne Aussparung gebildet.
[0004] Die Patentschrift
US 5,173,040 zeigt einen Luftkompressor. Der Luftkompressor umfasst eine Ventilplatte zum Abdecken
eines Zylinders mit einer Ein- und einer Auslassöffnung. Im Inneren des Zylinders
ist ein V-förmiges Plättchen angeordnet, das die Einlassöffnung von innen abdeckt
und so ein Ventil bildet. Das Plättchen ist an seinen Enden mit der Ventilplatte verschraubt.
Der bewegliche Teil des Plättchens ist zusammenhängend und ohne Aussparungen ausgebildet.
[0005] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Verdichter mit einem effizienter
gestalteten Ventil, welches zylinderraumseitig angeordnet werden kann, zu schaffen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0007] Die vorliegende Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass ein Ventil für einen Verdichter
effizienter gestaltet werden kann, wenn eine Ventilzunge des Ventils entlang einer
innerzylindrisch liegenden Biegekante biegsam bzw. wirksam ist.
[0008] Aufgrund der innerzylindrischen Anordnung der Biegekante entfällt die Notwendigkeit
der Optimierung deren Eigenschaften. Das Ventil kann hierzu beispielsweise ringförmig
geformt sein, so dass es als ein Einlegeelement zwischen die Ventilplatte und den
Zylinderraum eingelegt werden. Dadurch kann das Ventil mit einer hohen Reproduzierbarkeit
der Ventilfunktionsweise, einer hohen Effizienz und einem geringeren Schadraum sowie
einer geringeren Leckrate hergestellt und montiert werden. Die ringförmige Ventilform
ermöglicht ferner eine Ausbildung wichtiger und benötigter Funktionsöffnungen wie
beispielsweise Gasausströmbohrungen oder Sensoröffnungen und Sensorvertiefungen in
der Ventilplatte. Darüber hinaus können unterschiedliche Ventilvarianten für beispielsweise
unterschiedliche Fluidarten oder für unterschiedliche Drücke eingesetzt werden, da
keinerlei Rücksicht auf eine Biegekantenführung genommen werden muss.
[0009] Das zylinderraumseitig angeordnete Ventil ist kann beispielsweise vorgesehen sein,
den Durchbruch bei Zylinderunterdruck freizugeben und bei Zylinderüberdruck zu verschließen.
Dabei erstreckt sich der Zylinderraum bis zur zylinderseitigen Oberfläche der Ventilplatte,
welche optional mit einer Dichtung versehen sein kann. Aufgrund der zylinderraumseitigen
Anordnung des Ventils kann sichergestellt werden, dass die Ventilzunge gegebenenfalls
zusammen mit zumindest einem Teil des diese umgebenden Halterahmens in dem Zylinderraum
vollständig angeordnet und wirksam ist.
[0010] Gemäß einem Aspekt betrifft die Erfindung einen Verdichter mit einem Zylinder mit
einem stirnseitig offenen Zylinderraum, wobei eine Ventilplatte zum stirnseitigen
Verschließen des Zylinderraums vorgesehen ist. Bevorzugt umfasst die Ventilplatte
einen Durchbruch zum Zylinderraum sowie ein zylinderraumseitig, d.h. zwischen dem
Zylinderraum und der Ventilplatte, angeordnetes Ventil mit einer Ventilzunge zum Verschließen
des Durchbruchs, wobei eine Biegekante der Ventilzunge innerhalb des Zylinderraums
verläuft. Somit mündet eine axiale Projektion der Biegekante in Richtung des Zylinderraums
in diesen. Dadurch wird erreicht, dass eine aufwändige Optimierung der Biegekante
nicht notwendig ist, so dass unterschiedliche Ventile für unterschiedliche Fluide
oder Drücke kosteneffizient hergestellt werden können.
[0011] Aufgrund der zylinderraumseitigen Anordnung des Ventils ist dieses beispielsweise
vorgesehen, den Durchbruch bei Zylinderunterdruck freizugeben und bei Zylinderüberdruck
zu verschließen. Dabei erstreckt sich der Zylinderraum bis zur zylinderseitigen Oberfläche
der Ventilplatte, welche optional mit einer Dichtung versehen sein kann. Aufgrund
der zylinderraumseitigen Anordnung des Ventils kann sichergestellt werden, dass die
Ventilzunge in dem Zylinderraum wirksam ist.
[0012] Gemäß einer Ausführungsform ist die Biegekante durch eine Materialänderung, insbesondere
durch eine Perforierung oder Einschneidung oder Materialdickenänderung, insbesondere
Materialdickenverringerung, oder Einkerbung, festgelegt, wodurch in vorteilhafter
Weise eine einfache Festlegung der Eigenschaften der Biegekante möglich ist.
[0013] Gemäß der Erfindung ist die Ventilzunge entlang der Biegekante federnd gelagert.
Dadurch wird in vorteilhafter Weise sichergestellt, dass die Ventilzunge entlang der
Biegekante federn kann, wobei der Ventilbereich außerhalb der Biegekante beispielsweise
starr ausgebildet oder befestigt sein kann.
[0014] Gemäß einer Ausführungsform ist die Ventilzunge an der Biegekante auslenkbar. Die
Biegekante definiert somit eine Auslenkungsstelle, an der die Ventilzunge auslenkbar
ist. Hierzu kann die Biegekante beispielsweise durch eine Ausnehmung oder durch eine
Einkerbung oder durch eine Perforierung oder durch eine Materialverdünnung definiert
sein, wodurch die Auslenkung der Ventilzunge an der Biegekante in vorteilhafter Weise
erzwungen wird.
[0015] Gemäß einer Ausführungsform ist die Ventilzunge vollständig innerhalb des Zylinderraums
angeordnet oder, beispielsweise an der Ventilplatte, befestigt. Somit wird in vorteilhafter
Weise erreicht, dass die Ventilzunge ausschließlich innerhalb des Zylinderraums wirksam
ist. Dadurch entfällt die kostspielige Berücksichtigung von außerzylindrisch liegenden
Ventilzungenabschnitten bei einer Optimierung des Biegeverhaltens der Ventilzunge.
[0016] Gemäß der Erfindung umfasst das Ventil einen die Ventilzunge zumindest teilweise
umgebenden Halterahmen, an welchem die Ventilzunge entlang der Biegekante federnd
gelagert ist.
[0017] Gemäß einer Ausführungsform umgibt oder umschließt der Halterahmen die Ventilzunge
zumindest teilweise oder vollständig, so dass das Ventil einfach durch eine Ausstanzung
einer Ventilzungenkontur aus einem Werkstück hergestellt werden kann.
[0018] Gemäß einer Ausführungsform ist der Halterahmen zwischen der Ventilplatte und einer
Stirnseite einer den Zylinderraum umgebenden Zylinderwandung angeordnet. Der Halterahmen
kann zwischen der Ventilplatte und der Stirnseite der Zylinderwandung zumindest teilweise
eingeklemmt sein, wodurch eine Halterung des Ventils bewirkt wird. Auf diese Weise
kann das Ventil schnell gegen ein anderes Ventil ausgetauscht werden, ohne dass hierzu
feste Verbindungen gelöst werden müssen.
[0019] Gemäß einer Ausführungsform ist die Ventilzunge ein federnder Vorsprung des Halterahmens,
und daher mit diesem integral gebildet. Dadurch wird in vorteilhafter Weise eine einstückige
Ausbildung des Ventils ermöglicht, bei der die Konturen der Ventilzunge durch in einem
Werkstück gebildete Aussparungen gebildet werden können.
[0020] Gemäß einer Ausführungsform ist der Halterahmen zumindest teilweise oder vollständig
kreisrund oder rechteckig, was eine einfache Ausbildung desselben ermöglicht. Die
Ventilzunge liegt bevorzugt innerhalb einer durch den Halterahmen festgelegten kreisrunden
oder rechteckigen Ebene.
[0021] Gemäß einer Ausführungsform dichtet der Halterahmen den Zylinderraum gegen die Ventilplatte
ab, sodass das Ventil in Vorteilhafterweise auch zur Abdichtung des Zylinderraums
eingesetzt wird.
[0022] Gemäß einer Ausführungsform umfasst der Halterahmen eine Ausnehmung zur Aufnahme
einer Positionierungserhebung, beispielsweise eines Positionierstiftes, was eine einfache
und exakte Positionierung des Ventils ermöglicht. Hierzu kann die Ventilplatte und/oder
eine Stirnseite einer den Zylinderraum umgebenden Zylinderwandung und/oder oder ein
Ausgleichsring mit einer oder mehreren entsprechenden Positionierungserhebungen oder
Ausnehmungen zur Aufnahme von beispielsweise Positionierungsstiften versehen sein.
[0023] Gemäß einer Ausführungsform umfasst die Ventilplatte eine zumindest teilweise innerhalb
des Zylinderraums angeordnete Ausnehmung, insbesondere eine Fräsung, zur Aufnahme
des Ventils. Dadurch kann eine positionsgenaue Anordnung des Ventils sichergestellt
werden.
[0024] Gemäß einer Ausführungsform ist das Ventil ringförmig, sodass es kostengünstig hergestellt
und einfach, beispielsweise als ein Einlegeventil, montiert werden kann.
[0025] Gemäß einer Ausführungsform ist die Ventilplatte zylinderraumseitig mit einer Dichtungsschicht
versehen, welche eine das Ventil oder die Ventilzunge umgebende Aussparung aufweist.
Dadurch wird in vorteilhafter Weise der außerzylindrische Raum bei gleichzeitiger
Sicherstellung der Funktionsweise des Ventils abgedichtet.
[0026] Gemäß einer Ausführungsform umfasst die Ventilplatte einen weiteren Durchbruch, welcher
durch ein weiteres Ventil verschließbar ist, das an einer dem Zylinderraum abgewandten
Seite der Ventilplatte angeordnet ist.
[0027] Gemäß einer Ausführungsform umfasst das weitere Ventil eine Ventilzunge zum Verschließen
des weiteren Durchbruchs und einen die Ventilzunge zumindest teilweise umgebenden
Halterahmen aufweist, wobei die Ventilzunge an dem Halterahmen federnd gelagert ist.
Das weitere Ventil kann auch weitere Merkmale des vorstehend genannten, zylinderraumseitigen
Ventils aufweisen.
[0028] Gemäß einer Ausführungsform kann zum Dickenausgleich ein Ausgleichsring vorgesehen
sein, welcher die Ventilzunge beispielsweise konzentrisch umgibt. Bevorzugt weist
der Ausgleichsring einen Radius auf, welcher größer als ein Radius eines in dem Zylinderraum
bewegbaren Kolbens ist, so dass dieser in den Ausgleichring hineinführbar ist, wodurch
ein Totraum reduziert werden kann. Der Ausgleichsring ist insbesondere dann vorteilhaft,
wenn die Ventilplatte mit einer Dichtungsschicht versehen ist, deren Dicke ausgeglichen
werden soll.
[0029] Gemäß einer Ausführungsform umfasst die Ventilzunge einen äußeren Randbereich, welcher
zum Verschließen des Durchbruchs vorgesehen ist. Zentral kann die Ventilzunge eine
Ausnehmung aufweisen, um beispielsweise einen weiteren Durchbruch in der Ventilplatte,
welcher durch ein rückseitiges Ventil verschlossen werden kann, nicht zu verdecken.
[0030] Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein Kältegerät mit dem erfindungsgemäßen
Verdichter zum Verdichten eines Kältemittels. Unter Kältegerät wird insbesondere ein
Haushaltskältegerät verstanden, also ein Kältegerät, das zur Haushaltsführung in Haushalten
oder im Gastronomiebereich eingesetzt wird, und insbesondere dazu dient Lebensmittel
und/oder Getränke bei bestimmten Temperaturen zu lagern, wie beispielsweise ein Kühlschrank,
ein Gefrierschrank, eine Kühlgefrierkombination, eine Gefriertruhe oder ein Weinkühlschrank.
[0031] Weitere Ausführungsbeispiele werden Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Ventilanordnung;
- Fig. 2
- einen Verdichter; und
- Fig. 3
- eine Ventilanordnung;
- Fig. 4
- eine Ventilanordnung.
[0032] Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Ventilanordnung umfasst eine Ventilplatte
101, in deren Ecken Bohrlöcher 103 angeordnet sind. Ferner ist ein Ventil 105 vorgesehen,
das einen Halterahmen 107 aufweist, welcher beispielsweise kreisförmig ist und eine
Ventilzunge 109 umgibt. Die Ventilzunge 109 ist bevorzugt entlang einer Biegekante
110, welche innerhalb des Zylinderraums verläuft, biegsam. Dadurch wird sichergestellt,
dass die Ventilzunge 109 vollständig innerhalb des Zylinderraums federn kann.
[0033] Die Ventilzunge 109 ist an dem Halterahmen 107 federnd gelagert und beispielsweise
als ein federnder, innen liegender Vorsprung des Halterahmens 107 gebildet. Die Ventilzunge
109 umfasst einen äußeren Randbereich, welcher zum Freigeben oder Verschließen eines
in Fig. 1 gestrichelt eingezeichneten Durchbruchs 111 in der Ventilplatte 101 vorgesehen
ist. Die Ventilplatte 101 kann einen weiteren Durchbruch 115 aufweisen, welcher beispielsweise
zentral angeordnet ist und mittels eines an der Ventilplatte 101 rückseitig angeordneten
Ventils verschließbar sein kann. Hierbei weist die Ventilzunge 109 eine Aussparung
113 auf, um den weiteren Durchbruch 115 nicht zu verdecken.
[0034] Gemäß einer Ausführungsform kann die Ventilzunge 109 innerzylindrisch unmittelbar
mit der Ventilplatte beispielsweise durch Klebung oder durch Annietung oder durch
Lötung verbunden sein. Die Ventilzunge kann jedoch auch außerzylindrisch liegende
Bereiche aufweisen. In diesem fall kann der Verlauf der Biegekante beispielsweise
durch eine innerzylindrische Einkerbung oder Perforierung oder Materialeindünnung
erzeugt bzw. erzwungen werden.
[0035] Gemäß einer Ausführungsform liegen die Oberflächen der Ventilzunge 109 und des Halterahmens
107 in einer Ebene, wobei sich der Halterahmen 107 bis zu einer kreisförmigen Kontur
117 erstrecken kann. Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann ein Ausgleichsring
119 vorgesehen sein, welcher die Ventilzunge 109 umgibt und sich nach außen bis zu
der kreisförmigen Kontur 117 erstreckt. Ist die Dicke des Ventils 105 geringer als
eine Dicke einer Dichtungsschicht, mit welcher die Ventilplatte 101 versehen sein
kann, so kann der Dickenunterschied durch den vorstehend genannten Ausgleichsring
119, welcher eine definierte Abrollkante aufweisen kann, ausgeglichen werden. Der
Ausgleichsring 119 kann entweder als eine Erhöhung an der Ventilplatte 101 oder als
eine Erhöhung am Zylinder eingesetzt werden. Der Ausgleichsring 119 weist bevorzugt
einen Radius auf, welcher eine Hindurchführung eines Kolbens bis zur Ventilzunge 109
ermöglicht. Die Dichtung kann seitlich in Fig. 1 angedeutete Aussparungen 121 aufweisen,
welche zu einer Minimierung einer Verformung der Dichtung bei unterschiedlichen Druckverhältnissen
führen können. Das Ventil 105 kann beispielsweise in der Gestalt eines Ventilrings
geformt sein und/oder eine Dicke zwischen 0,15 und 0,25 mm aufweisen.
[0036] Optional ist die Ventilplatte 101 mit einer Bypass-Öffnung 121 sowie mit einer Saugzuführöffnung
123 versehen. Die Ventilplatte 101 kann ferner Positionierungsausnehmungen 125 aufweisen,
welche eine Positionierung der Ventilplatte 101 bezüglich des Zylinderraums oder in
einem Gehäuse eines Verdichters ermöglichen. Ferner sind in Fig. 1 rückseitige Befestigungsnieten
127 angedeutet, welche zur Befestigung eines den weiteren Durchbruch 115 verschließenden
Ventils vorgesehen sind. Zur Verlustminimierung sowie zur Sicherstellung einer Ventilfunktion
kann das Ventil 105 vorteilhaft bezüglich der Ventilplatte 101 über Passstifte positioniert
werden, welche in den Ausnehmungen 128 in dem Halterahmen 107 bzw. in dem Ausgleichsring
119 aufgenommen werden können.
[0037] Durch die in Fig. 1 dargestellte Ringanordnung wird erreicht, dass die Ventilabmessungen
bei gleicher Funktionalität kleiner ausfallen können, was zu einer Reduzierung der
Herstellungs- und Montagetoleranzen führt. Darüber hinaus kann anstatt einer doppelten
Metallsickendichtung auf eine einfache Metallsickendichtung zurückgegriffen werden,
was eine weitere Kostenreduktion ermöglicht. Des Weiteren kann der resultierende Bauteileverbund
besser abgestimmt werden und engeren Toleranzen unterliegen. Das in Fig. 1 dargestellte
Ventil 105 ermöglicht aufgrund der innen liegenden Ventilzunge 109 eine hohe Reproduzierbarkeit
und Effizienz in der Kälteleistung, falls der dieses Ventil enthaltende Verdichter
in einem Kältegerät eingesetzt wird. Ein Grund hierfür ist ein nur geringer Schadraum,
welche eine Reduktion von Fertigungs- und Montagetoleranzen ermöglicht.
[0038] Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt eines Verdichters mit der in Fig. 1 dargestellten Ventilanordnung.
Der Verdichter umfasst einen Zylinder 201 mit einem Zylinderraum 203, in welchem ein
Kolben 205 bewegbar ist. Die Ventilplatte 101 umfasst einen Durchbruch 207, welcher
dem Durchbruch 111 entsprechen kann und mittels der Ventilzunge 109 bei Zylinderüberdruck
verschlossen wird. Ferner ist rückseitig ein weiteres Ventil 209 vorgesehen, welches
zum Freigeben oder zum Verschließen des weiteren Durchbruchs 115 dient und beispielsweise
in der Gestalt einer Lamelle geformt sein kann. Das weitere Ventil 209 kann jedoch
ebenfalls ringförmig gebildet sein und einen äußeren Halterahmen aufweisen, welcher
zu Halterung einer innen liegenden Ventilzunge vorgesehen ist.
[0039] Die Ventilplatte 101 kann rückseitig mit einer Dichtungsschicht 211 versehen sein,
deren Dicke größer als die Dicke des Ventils 105 ist. Die Dichtungsschicht 211 ist
bevorzugt um das Ventil 105 herum ausgespart, wodurch sich ein Dickeunterschied zwischen
einer dem Zylinderraum 203 zugewandten Oberfläche der Dichtungsschicht und einer Ventiloberfläche
ergeben kann. Zum Ausgleich des Dickeunterschieds kann ein Ausgleichsring 213 vorgesehen
sein, dessen Durchmesser bevorzugt so gewählt ist, dass der Kolben 205 durch den Ausgleichsring
213 in Richtung des Ventils 105 hindurchbewegt werden kann.
[0040] Gemäß einer Ausführungsform kann zur Positionierung der Ventilplatte 101 ein Positionierstift
215 in entsprechenden Aufnahmen in der Ventilplatte 101 und in dem Ausgleichsring
213 oder in einer Zylinderwandung vorgesehen sein.
[0041] Bevorzugt überlappt ein Ventilrand, welcher ein äußerer Abschnitt des Halterahmens
107 sein kann, die Zylinderöffnung und dient so als Einspann- und Abdichtstelle. Der
Ventilrand kann auch in das Innere des Zylinderraumes 203, beispielsweise seitlich,
ragen und eine starre Einspannstelle für die elastische Ventilzunge 109, welche ein
elastisches Lammellenteil sein kann, bilden. Somit wird gewährleistet, dass sich die
Ventilzunge 109 nur im Inneren des Zylinderraumes 203 bewegen kann. Dabei steht eine
Federrate der Ventilzunge 109 und die bewegte Masse im Einklang mit der starren Einspannstelle.
Ferner können unterschiedliche Geometrien der Ventilzunge 109 oder des Ventils zum
Einsatz kommen, um beispielsweise mehr als eine Durchgangsöffnung in der Ventilplatte
freizugeben oder zu verschließen.
[0042] In der in Fig. 2 dargestellten Stellung des Kolbens 205 wird beispielsweise in dem
Zylinderraum 203 ein Überdruck erzeugt, wodurch die Ventilzunge 109 den Durchbruch
207 verschließt. Die Ventilzunge 109 wirkt dabei ausschließlich in dem Zylinderraum
213, weil deren Biegekante in dem Zylinderraum 213 verläuft. Bei Überdruck wird das
Ventil 209 zurückgedrängt, wodurch der weitere Durchbruch 207 freigegeben wird, sodass
ein bei Unterdruck in den Zylinderraum 203 über den Durchbruch 207 gelangtes Fluid
aus dem Zylinderraum 203 wieder herausgepresst wird.
[0043] Fig. 3 zeigt eine zylinderraumseitige Ansicht einer Ventilanordnung mit einer Ventilplatte
301, in deren Ecken Befestigungslöcher 303 zum Befestigen der Ventilplatte 301 in
einem Gehäuse vorgesehen sind. Die Ventilplatte 301 weist ein Ventil 305 auf, welches
als eine Ventillamelle geformt und mittels der Nieten 307 mit der Ventilplatte 301
fest verbunden ist. Das Ventil 305 umfasst eine Ventilzunge 309 zum Freigeben oder
Verschließen eines ersten Durchbruchs, welcher in der in Fig. 3 dargestellten Stellung
der Ventilzunge 309 durch diese verdeckt ist. Die Ventilplatte 301 umfasst ferner
einen zweiten Durchbruch 311, welcher zentral angeordnet ist. An der dem Zylinderraum
abgewandten Seite der Ventilplatte 301 ist ein weiteres Ventil befestigt, das den
zweiten Durchbruch 311 in Abhängigkeit von den in dem Zylinderraum herrschenden Druckverhältnissen
verschließt oder freigibt. Das weitere Ventil kann die Merkmale der Ventile 105 und
305 aufweisen.
[0044] Zur Sicherstellung, dass die Ventilzunge 309 innerzylindrisch federt, ist diese mit
einer innerzylindrischen Biegekante 313 versehen, welche innerhalb des gestrichelt
angedeuteten Zylinderraumumfangs 315 verläuft. Die Biegekante kann beispielsweise
gradlinig oder wellenförmig oder kurvig verlaufen. Die Ventilzunge 309 kann zur Festlegung
des Verlaufs der Biegekante beispielsweise angeschnitten sein oder eine Materialdickenänderung
oder eine Einkerbung oder eine Perforation oder seitliche Ausnehmungen aufweisen.
Auf diese Weise kann trotz der außerzylindrischen Befestigung der Ventilzunge 309
sichergestellt sein, dass deren wirksamer Abschnitt aufgrund der innerzylindrischen
Biegekante 313 innerzylindrisch federn kann, sodass keine gesonderte Spannungsoptimierung
der Biegekante notwendig ist.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 101
- Ventilplatte
- 103
- Bohrlöcher
- 105
- Ventil
- 107
- Halterahmen
- 109
- Ventilzunge
- 110
- Biegekante
- 111
- Durchbruch
- 113
- Aussparung
- 115
- Durchbruch
- 119
- Ausgleichsring
- 117
- Kontur
- 121
- Bypass-Öffnung
- 123
- Saugzuführöffnung
- 125
- Positionierungsausnehmungen
- 127
- Befestigungsnieten
- 128
- Ausnehmungen
- 201
- Zylinder
- 203
- Zylinderraum
- 205
- Kolben
- 207
- Durchbruch
- 209
- Weiteres Ventil
- 211
- Dichtungsschicht
- 213
- Ausgleichsring
- 215
- Positionierstift
- 301
- Ventilplatte
- 303
- Befestigungslöcher
- 305
- Saugventil
- 307
- Nieten
- 309
- Ventilzunge
- 311
- Druckdurchbruch
- 313
- Biegekante
- 315
- Zylinderraumumfang
- 401
- Ventilplatte
- 403
- Befestigungslöcher
- 405
- Saugventil
- 407
- Nieten
- 409
- Ventilzunge
- 411
- Druckdurchbruch
- 413
- Zylinderraumumfang
1. Verdichter, mit einem Zylinder mit einem stirnseitig offenen Zylinderraum (203), mit
einer Ventilplatte (101) zum stirnseitigen Verschließen des Zylinderraums (203), wobei
die Ventilplatte (101) einen Durchbruch (207) zum Zylinderraum (203) aufweist, und
mit einem zylinderraumseitig angeordneten Ventil (105) mit einer Ventilzunge (109)
zum Verschließen des Durchbruchs (207), wobei die Ventilzunge (109) eine Biegekante
(110) aufweist, welche innerhalb des Zylinderraums (203) verläuft, und wobei das Ventil
(105) einen die Ventilzunge (109) zumindest teilweise umgebenden Halterahmen (107)
aufweist, an welchem die Ventilzunge (109) entlang der Biegekante (110) federnd gelagert
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilzunge (109) eine Aussparung (113) aufweist.
2. Verdichter gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegekante (110) durch eine Materialänderung, insbesondere durch eine Perforierung
oder Einschneidung oder Materialdickenänderung oder Einkerbung, festgelegt ist.
3. Verdichter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilzunge (109) an der Biegekante (110) auslenkbar ist.
4. Verdichter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilzunge (109) vollständig innerhalb des Zylinderraums (203) angeordnet oder
befestigt, insbesondere an der Ventilplatte (101) befestigt, ist.
5. Verdichter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenntzeichnet, dass
der Halterahmen (107) die Ventilzunge zumindest teilweise umgibt oder umschließt.
6. Verdichter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Halterahmen (107) zwischen der Ventilplatte (101) und einer Stirnseite einer
den Zylinderraum (203) umgebenden Zylinderwandung angeordnet ist.
7. Verdichter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Halterahmen (107) den Zylinderraum (203) gegen die Ventilplatte (101) abdichtet.
8. Verdichter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilplatte (101) eine zumindest teilweise innerhalb des Zylinderraums (203)
angeordnete Ausnehmung, insbesondere eine Fräsung, zur Aufnahme des Ventils (105)
aufweist.
9. Verdichter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil (105) ringförmig ist.
10. Verdichter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilplatte zylinderraumseitig mit einer Dichtungsschicht (211) versehen ist,
welche eine das Ventil (101) oder die Ventilzunge (109) umgebende Aussparung aufweist.
11. Verdichter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilplatte (101) einen weiteren Durchbruch (115) aufweist, welcher durch ein
weiteres Ventil (209) verschließbar ist, das an einer dem Zylinderraum (203) abgewandten
Seite der Ventilplatte (101) angeordnet ist.
12. Verdichter gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Ventil (209) eine Ventilzunge (209) zum Verschließen des weiteren Durchbruchs
(115) und einen die Ventilzunge (209) zumindest teilweise umgebenden Halterahmen aufweist,
wobei die Ventilzunge (209) an dem Halterahmen federnd gelagert ist.
13. Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit dem Verdichter gemäß einem der Ansprüche
1 bis 12 zum Verdichten eines Kältemittels.
1. Compressor, having a cylinder with a cylinder chamber (203) open at its end face,
having a valve plate (101) to close off the end face of the cylinder chamber (203),
the valve plate (101) having an opening (207) to the cylinder chamber (203), and having
a valve (105) disposed on the cylinder chamber side with a valve tongue (109) for
closing off the opening (207), the valve tongue (109) having a bending edge (110),
which runs within the cylinder chamber (203) and the valve (105) having a holding
frame (107) that at least partially encloses the valve tongue (109), on which holding
frame (107) the valve tongue (109) is supported in a resilient manner along the bending
edge (110), characterised in that the valve tongue (109) has a cutout (113).
2. Compressor according to claim 1, characterised in that the bending edge (110) is established by a material change, in particular by a perforation
or cut or material thickness change or indentation.
3. Compressor according to one of the preceding claims, characterised in that the valve tongue (109) can be deflected at the bending edge (110).
4. Compressor according to one of the preceding claims, characterised in that the valve tongue (109) is disposed or fastened completely within the cylinder chamber
(203), in particular is fastened to the valve plate (101).
5. Compressor according to one of the preceding claims, characterised in that the holding frame (107) at least partially encloses or surrounds the valve tongue.
6. Compressor according to one of the preceding claims, characterised in that the holding frame (107) is disposed between the valve plate (101) and end face of
a cylinder wall enclosing the cylinder chamber (203).
7. Compressor according to one of the preceding claims, characterised in that the holding frame (107) seals the cylinder chamber (203) off from the valve plate
(101).
8. Compressor according to one of the preceding claims, characterised in that the valve plate (101) has a recess disposed at least partially within the cylinder
chamber (203), in particular milling, to hold the valve (105).
9. Compressor according to one of the preceding claims, characterised in that the valve (105) is annular.
10. Compressor according to one of the preceding claims, characterised in that the valve plate is provided with a sealing layer (211) on the cylinder chamber side,
said sealing layer (211) having a cutout that encloses the valve (101) or the valve
tongue (109).
11. Compressor according to one of the preceding claims, characterised in that the valve plate (101) has a further opening (115), which can be closed off by a further
valve (209), which is disposed on a face of the valve plate (101) facing away from
the cylinder chamber (203).
12. Compressor according to claim 11, characterised in that the further valve (209) has a valve tongue (209) for closing off the further opening
(115) and a holding frame at least partially enclosing the valve tongue (209), the
valve tongue (209) being supported on the holding frame in a resilient manner.
13. Refrigeration appliance, in particular a household refrigeration appliance, having
the compressor according to one of claims 1 to 12 to compress a refrigerant.
1. Compresseur, comprenant un cylindre présentant une chambre de cylindre (203) ouverte
sur le côté frontal, une plaque de soupape (101) pour la fermeture de la chambre de
cylindre (203) sur le côté frontal, la plaque de soupape (101) étant pourvue d'une
ouverture (207) vers la chambre de cylindre (203), et comprenant une soupape (105)
située sur le côté de la chambre de cylindre et pourvue d'une lame de soupape (109)
pour la fermeture de l'ouverture (207), la lame de soupape (109) présentant une arête
de pliage (110) qui s'étend à l'intérieur de la chambre de cylindre (203), et la soupape
(105) comprenant un cadre de maintien (107) entourant, au moins en partie, la lame
de soupape (109), cadre sur lequel la lame de soupape (109) est montée de manière
élastique le long de l'arête de pliage (110), caractérisé en ce que la lame de soupape (109) est pourvue d'un évidement (113).
2. Compresseur selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arête de pliage (110) est déterminée par une modification de matériau, notamment
par une perforation ou une entaille ou une modification de l'épaisseur de matériau
ou une incision.
3. Compresseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la lame de soupape (109) peut être déviée au niveau de l'arête de pliage (110).
4. Compresseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la lame de soupape (109) est située ou fixée en totalité à l'intérieur de la chambre
de cylindre (203), notamment fixée sur la plaque de soupape (101).
5. Compresseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cadre de maintien (107) entoure ou enferme au moins en partie la lame de soupape.
6. Compresseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cadre de maintien (107) est situé entre la plaque de soupape (101) et un côté
frontal d'une paroi de cylindre entourant la chambre de cylindre (203).
7. Compresseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cadre de maintien (107) assure l'étanchéité de la chambre de cylindre (203) vis-à-vis
de la plaque de soupape (101).
8. Compresseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la plaque de soupape (101) est pourvue d'un évidement situé, au moins en partie,
à l'intérieur de la chambre de cylindre (203), notamment un fraisage pour recevoir
la soupape (105).
9. Compresseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la soupape (105) est de forme annulaire.
10. Compresseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la plaque de soupape est pourvue, sur le côté de la chambre de cylindre, d'une couche
d'étanchéité (211) qui présente un évidement entourant la soupape (101) ou la lame
de soupape (109).
11. Compresseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la plaque de soupape (101) est pourvue d'une ouverture supplémentaire (115) qui peut
être fermée par une autre soupape (209) située sur un côté de la plaque de soupape
(101) éloigné de la chambre de cylindre (203).
12. Compresseur selon la revendication 11, caractérisé en ce que l'autre soupape (209) comprend une lame de soupape (209) pour la fermeture de l'ouverture
supplémentaire (115) et un cadre de maintien entourant, au moins en partie, la lame
de soupape (209), la lame de soupape (209) étant montée de manière élastique sur le
cadre de maintien.
13. Appareil frigorifique, notamment appareil frigorifique domestique, comprenant le compresseur
selon l'une des revendications 1 à 12 pour la compression d'un agent frigorifique.