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(11) |
EP 2 499 445 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.01.2019 Patentblatt 2019/02 |
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Anmeldetag: 05.11.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/066876 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/057961 (19.05.2011 Gazette 2011/20) |
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KÄLTEGERÄT MIT EINEM TÜRABSTELLER UND EINER SCHWIMMEND GELAGERTEN RASTVORRICHTUNG
REFRIGERATOR HAVING A DOOR RACK AND A FLOATINGLY SUPPORTED CATCH DEVICE
APPAREIL FRIGORIFIQUE MUNI D'UN BALCONNET DE PORTE ET D'UN DISPOSITIF D'ARRÊT À MONTAGE
FLOTTANT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
11.11.2009 DE 102009046612
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.09.2012 Patentblatt 2012/38 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- DEISSLER, Stefan
86720 Nördlingen (DE)
- FINK, Jürgen
89547 Gerstetten (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 237 138 US-A1- 2007 159 041
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DE-A1- 19 633 978
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, aufweisend
eine Tür mit einer Türinnenseite, die Rastmittel aufweist, welche zum Halten eines
Türabstellers an der Türinnenseite mit korrespondierenden Gegenrastmitteln wenigstens
einer Rastvorrichtung zusammenwirken, die als separates Bauteil an dem Türabsteller
angeordnet ist.
Die
DE 10 2006 061 152 A1 beschreibt ein Kältegerät mit einer Kältegerätetür, an der wenigstens ein höhenverstellbar
angeordneter Türabsteller vorgesehen ist, der zwischen an der Türinnenseite angeordneten
Tragelementen mittels einer Rastvorrichtung lösbar befestigt ist. Wenigstens ein Tragelement
weist wenigstens abschnittsweise ein vertikal verlaufendes Führungselement auf, in
das der Türabsteller formschlüssig eingreift.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Rastvorrichtung für einen Türabsteller eines Kältegeräts
zu schaffen, welche bei Benutzung im Kältegerät zuverlässig an dem Türabsteller gehalten
ist.
Unter einem Kältegerät wird insbesondere ein Haushaltskältegerät verstanden, also
ein Kältegerät das zur Haushaltsführung in Haushalten oder im Gastronomiebereich eingesetzt
wird, und insbesondere dazu dient Lebensmittel und/oder Getränke bei bestimmten Temperaturen
zu lagern, wie beispielsweise ein Kühlschrank, ein Gefrierschrank, eine Kühlgefrierkombination
oder ein Weinkühlschrank.
[0002] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Kältegerät gemäß Anspruch 1.
[0003] Üblicher Weise werden Rastmittel, die beispielsweise mehrstufige ausgebildete Rastleisten
sein können, entweder durch Ausformungen der Türinnenseite der Tür gebildet oder sie
werden als gesonderte Rastleisten hergestellt, die an der Türinnenseite der Tür befestigt
werden. Eine Befestigung kann dabei durch Schrauben oder Kleben erfolgen. Bekannter
Maßen werden Türabsteller häufig zwischen zwei Holmen an der Türinnenseite der Tür
höhenverstellbar gelagert. Dabei greifen Gegenrastmittel, die mit dem Türabsteller
verbunden sind in die Rastmittel der Türinnenseite ein. Um den Türabsteller in seiner
jeweiligen Position zuverlässig an der Tür halten zu können, muss sichergestellt sein,
dass die Gegenrastmittel stets in ausreichendem Eingriff mit den korrespondierenden
Rastmitteln sind. Sollte ein Gegenrastmittel nicht ausreichend in das zugeordnete
Rastmittel eingreifen, so kann beispielsweise bei schwerer Beladung des Türabstellers
eine gewisse Verformung an den Gegenrastmitteln und/oder Rastmitteln auftreten, sich
die formschlüssige Verbindung lösen und der Türabsteller abstürzen.
Es sollte folglich eine möglichst genaue Positionierung von Rastmittel zu Gegenrastmittel
angestrebt werden. Die Rastmittel an der Türinnenseite können fertigungsbedingt jedoch
nicht sehr eng toleriert hergestellt werden. So ist einerseits bei Ausformung der
Türinnenseite der Tür fertigungsprozessbedingt stets eine sehr große Toleranz hinzunehmen
und andererseits bei der Montage einer gesonderten Rastleiste die Montagetoleranz
stark gestreut.
Erfindungsgemäß wird deshalb eine lagegenaue Positionierung von Rastmittel und Gegenrastmittel
dadurch erreicht, dass die Rastvorrichtung schwimmend an dem Türabsteller gelagert
wird. Durch die schwimmende Lagerung der Rastvorrichtung kann sich das mit der Rastvorrichtung
verbundene Gegenrastmittel stets positionsgenau mit dem korrespondierenden Rastmittel
an der Türinnenseite selbsttätig einstellen. So ist ein stets in ausreichendem Maße
erfolgendes Eingreifen von Rastmittel und Gegenrastmittel sichergestellt. Durch die
schwimmende Lagerung der Rastvorrichtung wird eine Verstellbarkeit des Gegenrastmittels
erreicht, welche Positions- und/oder Lagetoleranzen des Rastmittels ausgleichen bzw.
wodurch sich dessen Position und/oder Lage, selbsttätig anpassen kann.
In einer Ausführungsform kann die Rastvorrichtung schwimmend bezüglich einer zur Rückwand
des Türabstellers parallelen Ebene an dem Türabsteller gelagert sein. Wenn beispielsweise
die Gegenrastmittel der Rastvorrichtung seitlich, insbesondere an zwei gegenüberliegenden
Seiten des Türabstellers angeordnet sind und von diesem seitlich nach außen ragen,
so könne die Gegenrastmittel in gegenüberliegende Rastmittel beispielsweise an den
Innenflanken zweier Holme der Türinnenseite eingreifen. dabei ist es insbesondere
erforderlich die Gegenrastmittel in einer zur Rückwand des Türabstellers parallelen
Ebene auszurichten. Dazu ist es zweckmäßig, dass die Rastvorrichtung schwimmend zumindest
bezüglich einer zur Rückwand des Türabstellers parallelen Ebene an dem Türabsteller
gelagert ist. So kann sich die Rastvorrichtung bzw. das mit der Rastvorrichtung verbundene
Gegenrastmittel in dieser Ebene ausrichten.
[0004] In einer konkretisierten Ausführungsform kann die Rastvorrichtung schwimmend bezüglich
einer horizontalen Richtung an dem Türabsteller gelagert sein. Eine Positions- und/oder
Lageabweichung in vertikaler Richtung kann leicht durch eine gewisse tolerierbare
Schrägstellung des gesamten Türabstellers ausgeglichen werden. Eine Positions- und/oder
Lageabweichung in horizontaler Richtung, insbesondere der Breitenabstand von gegenüberliegenden
Rastmitteln ist jedoch durch den Türabsteller selbst nicht einfach auszugleichen.
Deshalb ist es zweckmäßig die Rastvorrichtung bezüglich einer horizontalen Richtung
schwimmend zu lagern, so dass in der horizontalen Richtung sich die Gegenrastmittel
verstellen und damit an die Rastmittel anpassen können. Die Gegenrastmittel können
insoweit in ihrem Breitenabstand verändert bzw. eingestellt werden.
[0005] In allen erfindungsgemäßen Ausgestaltungen kann die Rastvorrichtung zu ihrer schwimmenden
Lagerung an dem Türabsteller einen Vorsprung aufweisen, der in der Montageposition
der Rastvorrichtung in eine Aussparung des Türabstellers mit Spiel eingreift. Die
Aussparung kann dabei um einen das Spiel bestimmenden Betrag breiter bzw. höher ausgebildet
sein, als der Breite oder der Höhe des Vorsprungs entspricht. Eine um das Spiel vergrößerte
Breite des Aussparung lässt dabei eine schwimmende Lagerung der Rastvorrichtung in
einer horizontalen Richtung zu. Eine um das Spiel vergrößerte Höhe des Aussparung
lässt dabei eine schwimmende Lagerung der Rastvorrichtung in einer vertikalen Richtung
zu.
[0006] In einer solchen Ausgestaltung kann der Vorsprung von einer Leiste, insbesondere
vertikal verlaufenden Leiste gebildet werden, die in einen spaltförmigen Schlitz,
insbesondere vertikal verlaufenden Schlitz des Türabstellers mit Spiel eingreift.
Durch die Ausbildung des Vorsprungs als Leiste wird ein sich längs erstreckender Vorsprung
geschaffen, der aufgrund seiner längs erstreckenden Ausbildung ein Verdrehen der Rastvorrichtung
zumindest einschränkt oder sogar unterbindet.
[0007] In allen erfindungsgemäßen Ausgestaltungen kann die Rastvorrichtung eine Führung
aufweisen, die in der Montageposition des Türabstellers mit einer sich von der Türinnenseite
vorspringende Gegenführung ineinandergreift. Die Führung gewährleistet eine verdrehungsfreie
Höhenverstellung des Türabstellers bzw. der Rastvorrichtung. Selbst wenn die Rastmittel
an der Türinnenseite des Türabstellers geringfügig schräg montiert oder angeformt
worden sind, so können sich die Gegenrastmittel aufgrund der Führung und der Gegenführung
gemäß diesem geringfügig schrägen Verlauf anpassen, da die vorzugsweise mit den Rastmitteln
bzw. der Rastleiste in eindeutiger Weise verbundenen Gegenrastmittel die Ausrichtung
vorgeben, die Führungen diesen Gegenrastmitteln folgen und wegen der festen Verbindung
der Führungen mit den Gegenrastmitteln sich die Gegenrastmittel entsprechend der Ausrichtung
der Gegenrastmittel aufgrund der schwimmenden Lagerung anpassen können.
[0008] Dabei kann die Führung von zwei in einem Abstand voneinander und parallel zueinander
ausgerichteten Flanken gebildet werden, welche die Gegenführung von zwei gegenüberliegenden
Seiten umfassen. So wird eine eng tolerierte formschlüssige Verbindung zwischen Führung
und Gegenführung geschaffen, so dass das vorhanden Spiel der schwimmenden Lagerung
der Rastvorrichtung vollständig zur Lageeinstellung der Gegenrastmittel genutzt werden
kann.
[0009] Die zwei Flanken können von Seitenwänden einer Nut der Rastvorrichtung gebildet werden.
Die Nut kann sich dabei vorzugsweise vertikal erstrecken. Bei einem höhenverstellbaren
Türabsteller bleibt dabei die Gegenführung stets in Eingriff mit der Führung. Die
Rastvorrichtung ist dadurch kulissenartig entlang der Höhenverstellrichtung des Türabstellers
geführt.
[0010] Alternativ können die zwei Flanken von Seitenwänden zweier vorspringender Rippen
der Rastvorrichtung gebildet werden. Auch hier bleibt bei einem höhenverstellbaren
Türabsteller dabei die Gegenführung stets in Eingriff mit der Führung. Die Rastvorrichtung
ist dadurch kulissenartig entlang der Höhenverstellrichtung des Türabstellers geführt.
[0011] In allen erfindungsgemäßen Ausgestaltungen kann die Gegenführung von wenigstens einer
an der Türinnenseite vorspringenden Rippe gebildet werden. Die Rippe kann dabei beispielsweise
zwischen den zwei Flanken von Seitenwänden zweier vorspringender Rippen der Rastvorrichtung
eingreifen.
[0012] Die Gegenführung kann zusammen mit dem Rastmittel an einem separaten Führungsbauteil
vorgesehen sein, das an der Türinnenseite oder einer Rastleiste, die insbesondere
die Rastmittel aufweist, befestigt ist. Die Gegenführung ist dadurch unter Einhaltung
sehr geringer Toleranzen eindeutig definiert bezüglich dem Rastmittel bzw. der Rastleiste
angeordnet. Die Gegenführung folgt insoweit in eindeutiger Weise dem Verlauf der Rastmittel
vorzugsweise über die gesamte vertikale Länge der Höhenverstellung. Auch wenn das
Rastmittel bzw. die Rastleisten mit hohen Lagetoleranzen an der Türinnenseite befestigt
werden, so ist stets eine eindeutige d.h. gering lagetolerierte Position der Gegenführung
bezüglich der Rastmittel gewährleistet. Über die formschlüssige kulissenartige Führung
der Rastvorrichtung entlang der Gegenführung ist damit auch die eindeutige d.h. gering
lagetolerierte Position der Gegenrastmittel des Türabstellers zu den Rastmitteln der
Türinnenseite sichergestellt.
[0013] In einer weiterbildenden Ausführung kann die Rastvorrichtung in eine nach außen hin
offene, insbesondere eine Ecke zwischen einer Seitenwand und einer Rückwand des Türabstellers
umgreifende Aufnahmenische des Türabstellers eingesetzt sein. Aufgrund der nach außen
hin offene Aufnahmenische kann der Türabsteller mit geschlossenen Wandungen ausgeführt
werden. Mit anderen Worten weist der Türabsteller dabei keine Durchbrüche oder Spalte
auf. So kann beispielsweise Flüssigkeit wie Wasser in den Türabsteller eingefüllt
werden, ohne dass diese herauslaufen kann. Als weitere Vorteil sind dabei die geschlossenen
Wandungen des Türabstellers leichter zu reinigen. Vor einer Reinigung können die eingesteckten
Rastvorrichtungen auf einfache Weise von dem Türabsteller entfernt werden. So können
auch die Aufnahmenischen gut gereinigt werden. Die Aufnahmenische kann dazu von einer
geschlossenwandigen Einformung einer Wand, insbesondere der Seitenwand und/oder der
Rückwand des Türabstellers gebildet werden.
[0014] In allen erfindungsgemäßen Ausgestaltungen kann die Rastvorrichtung einen zwischen
Gegensteckmittel und Gegenrastmittel angeordneten Federabschnitt aufweisen. Der Federabschnitt
sorgt dafür, dass nach einem Loslassen der Entriegelungstaste das Gegenrastmittel
bzw. die wenigsten eine Rastnase wieder in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt, in der
sie in der Montageposition des Türabstellers an der Tür in die zugehörige Ausnehmung
des Rastmittels eingreift, um den Türabsteller an der Tür zu halten. Der Federabschnitt
kann aber auch einstückig, insbesondere einstoffig mit dem Gegensteckmittel, dem Gegenrastmittel
und der Entriegelungstaste ausgebildet sein. In diesem Fall kann insbesondere die
gesamte Rastvorrichtung aus Kunststoff hergestellt sein. Dabei ist auch der Federabschnitt
bzw. die Federzunge aus einem Kunststoffmaterial hergestellt.
[0015] In allen erfindungsgemäßen Ausgestaltungen kann die Rastvorrichtung einen ersten,
eine Entriegelungstaste aufweisenden Rastvorrichtungsabschnitt und einen zweiten,
ein Gegensteckmittel aufweisenden Rastvorrichtungsabschnitt aufweisen, der in einem
Winkel, insbesondere in einem rechten Winkel zum ersten Rastvorrichtungsabschnitt
angeordnet ist. Durch die geeignete Orientierung der beiden Rastvorrichtungsabschnitte
zueinander ist eine Orientierung von Montagesteckrichtung und Betätigungsrichtung
der Entriegelungstaste möglich.
[0016] Die Entriegelungstaste kann in der Montageposition der Rastvorrichtung an einer Seitenwand
des Türabstellers und das Steckmittel an einer Rückwand des Türabstellers angeordnet
sein. Indem das Steckmittel über ein Ecke des Türabstellers hinweg versetzt zur Entriegelungstaste
angeordnet ist, ist stets eine abweichende Orientierung von Montagesteckrichtung und
Betätigungsrichtung sichergestellt. Zudem ist aufgrund der Anordnung des Steckmittels
an einer Rückwand des Türabstellers das Steckmittel für einen Benutzer optisch verdeckt
angeordnet.
[0017] Mit anderen Worten zusammengefasst stellt die Erfindung eine Höhenverstellung für
einen Türabsteller an der Innenseite einer Kühlgerätetür bereit. Die Höhenverstellung
kann eine schwimmend an dem Türabsteller gelagerte Rastvorrichtung aufweisen, die
in ein korrespondierendes Rastmittel an der Türinnenseite des Türabstellers eingreift.
Die Rastvorrichtung kann insoweit ein Zusatzelement bilden, das an dem Türabsteller
gelagert ist. Die Rastvorrichtung kann an einer Rückwand des Türabstellers in eine
Tasche eingesteckt sein. An der Tasche ist dazu eine Öffnung vorgesehen, über die
das Zusatzelement bzw. die Rastvorrichtung oder das so gebildete Steckteil eingeführt
werden kann. Über diese Öffnung kann eine schwimmend gelagerte Aufnahme realisiert
werden. An dem zur Rastvorrichtung korrespondierendes Rastmittel kann eine Gegenführung
vorgesehen sein. Die Gegenführung ist an der Türinnenseite des Türabstellers angebracht.
Durch die Gegenführung ist die Rastvorrichtung immer gleich bezüglich dem Rastmittel
an der Türinnenseite positioniert. Das Rastmittel kann als Rastleiste ausgebildet
sein, die an der Türinnenseite befestigt sein kann und aufgrund ihrer immanenten geringen
Fertigungstoleranz trotz unterschiedlichen Montagelagen an der Türinnenseite stets
eine richtige Positionierung von Rastvorrichtung und Rastleiste gewährleistet. Damit
wird eine immer gleichwertige Verrastung des Türabstellers unabhängig seiner Höhenlage
an der Türinnenseite sichergestellt.
[0018] Eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung ist an Hand der Figuren 1 bis 6
beschrieben. Aus der detaillierten Beschreibung dieses konkreten Ausführungsbeispiels
ergeben sich auch weitere generelle Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung.
[0019] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Tür eines Kältegeräts, insbesondere Haushaltskältegeräts
mit einem höhenverstellbaren Türabsteller;
- Fig. 2
- eine perspektivische Teilansicht des Türabstellers gemäß Fig. 1 in einer Ansicht schräg
von oben auf eine erfindungsgemäße Rastvorrichtung mit Rastleiste;
- Fig. 3
- eine perspektivische Teilansicht des Türabstellers gemäß Fig. 1 in einer vergrößerten
Ansicht von unten auf die am Türabsteller montierte Rastvorrichtung;
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht der Rastvorrichtung gemäß Fig. 3 in ihrer Position bezüglich
der Rastleiste gemäß Fig. 2;
- Fig. 5
- eine perspektivische Teilansicht einer Nische des Türabstellers gemäß Fig. 1;
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht der Rastvorrichtung gemäß Fig. 3 in Alleinstellung.
[0020] Fig. 1 zeigt einen Ansicht einer Tür 1 bzw. einer Türinnenseite 1a mit seitlichen
Türholmen 2 und 3. An den Türholmen 2 und 3 ist ein Türabsteller 4 insbesondere höhenverstellbar
befestigt. An dem in Fig. 1 links dargestellten Türholm 2 ist eine Rastleiste 5 zu
sehen, welche Rastmittel 6 am Beispiel von Ausnehmungen aufweist. An dem in Fig. 1
rechts dargestellten Türholm 3 kann eine zur Rastleiste 5 gleichartige Rastleiste
5 mit Rastmitteln 6 vorgesehen sein. Die Rastleisten 5 können Führungsleisten 7 und
8 aufweisen, welche beispielsweise in nutenförmige Ausnehmungen 9 (Fig. 2) am Türabsteller
4 eingreifen. Die Führungsleisten 7 und 8 führen den Türabsteller 4 bei seiner Verschiebung
in horizontaler Richtung entlang der Türholme 2 und 3.
[0021] In der Fig. 2 ist der Türabsteller 4 näher gezeigt. Der Türabsteller 4 weist einen
geschlossenen Innenraum mit Seitenwänden 12 und 13, sowie einer Rückwand 14 und einer
Vorderwand 15 auf. Durch eine weitgehende Glattwandigkeit bzw. Spaltlosigkeit der
Seitenwänden 12 und 13, sowie der Rückwand 14 und der Vorderwand 15 lässt sich der
Türabsteller 4 einfach reinigen. Daneben verringert sich die Gefahr, dass im Türabsteller
4 gelagertes Kühlgut sich an den Wänden verklemmt.
[0022] An den Seitenwänden 12 und 13 des Türabstellers 4 sind erfindungsgemäße Rastvorrichtungen
16 und 17 vorgesehen. An den Rastvorrichtungen 16 und 17 sind Gegenrastmittel 18 angeordnet.
Die Gegenrastmittel 18 können sich in einem mittleren Bereich der Rastvorrichtung
16 befinden. Die Gegenrastmittel 18 können als Rastvorsprünge ausgebildet sein, die
eingerichtet sind, in die Rastmittel 6 der Rastleisten 5 einzugreifen. Dabei werden
die Gegenrastmittel 18 bzw. die Rastvorsprünge von den Rastleisten 5 verdeckt, sobald
der Türabsteller 4 an der Tür 1 befestigt ist. Die Gegenrastmittel 18 befinden sich
bei eingesetztem Türabsteller 4 somit in einer geschützten Lage, in der sie beispielsweise
vor Verschmutzung, Beschädigung und sonstiger Beeinträchtigung, beispielsweise durch
im Türabsteller 4 gelagertes Kühlgut, geschützt sind.
[0023] Die erfindungsgemäßen Rastvorrichtungen 16 und 17 sind, wie in Fig. 3 dargestellt,
mit dem Türabsteller 4 verbunden, welche zum Halten des Türabstellers 4 an der Türinnenseite
1a mit den korrespondierenden Gegenrastmitteln 18 der wenigstens einen Rastvorrichtung
16, 17 zusammenwirken, die als separate Bauteile an dem Türabsteller 4 befestigt sind
und zum Lösen des Gegenrastmittels 18 von dem Rastmittel 6 eine Entriegelungstaste
11 aufweisen. Die Rastvorrichtungen 16 und 17 sind schwimmend d.h. mit Spiel an dem
Türabsteller gelagert. Dazu kann die Rastvorrichtung 16, 17 einen Stegabschnitt 33
aufweisen. Der Stegabschnitt 33 ist von gegenüberliegenden Begrenzungen 34, 35 des
Türabstellers kippsicher geführt. Aufgrund des Stegabschnitts 33 und der Begrenzungen
34, 35 ist die Rastvorrichtung 16, 17 verschieblich geführt. Eine Verschiebung ist
um den Betrag der Spiel bildenden Spaltbreite zwischen Vorsprung 22 und Aussparung
23 bzw. Leiste 24 und spaltförmiger Schlitz 26 möglich. Je nach bedarf kann das Spiel
durch geeignete Auswahl der Breite von Vorsprung 22 bzw. Leiste 24 und der Breite
von Aussparung 23 bzw. spaltförmigen Schlitz 26 vorbestimmt werden.
[0024] Die Entriegelungstaste 11 dient zum Öffnen und Schließen der Rastverbindung von Gegenrastmitteln
18 und Rastmitteln 6 bzw. Ausnehmungen. Der Türabsteller 4 kann, wie in der Fig. 1
gezeigt beidseitig eine Rastvorrichtung 16, 17 aufweisen, von denen jede eine Entriegelungstaste
11 aufweist. Die Entriegelungstaste 11 ist mit dem jeweiligen Gegenrastmittel 18 verbunden.
Durch das Drücken der Entriegelungstaste 11 wird das Gegenrastmittel 18 aus dem Rastelement
6 gelöst und der Türabsteller 4 kann vertikal verschoben oder von der Tür 4 entfernt
werden. Sobald sich der Türabsteller 4 in der gewünschten Position befindet wird die
Entriegelungstaste 11 losgelassen, so dass die Gegenrastmittel 18 in die Rastelemente
6 der jeweiligen Höhenlage eingreifen und der Türabsteller 4 wieder zuverlässig an
der Tür 1 fixiert ist.
[0025] Wie in der Fig. 3 näher dargestellt, weisen die Rastvorrichtungen 16 und 17 jeweils
einen Federabschnitt 19 auf. Vom dem Federabschnitt 19 erstreckt sich, vorzugsweise
rechtwinkelig abgebogen eine Montagezunge 21. Die Montagezunge 21 trägt einen Vorsprung
22. Der Vorsprung 22 greift in der Montageposition der Rastvorrichtung 16, 17 in eine
Aussparung 23 des Türabstellers 4 mit Spiel d.h. schwimmend ein. Für eine schwimmende
Montage d.h. eine Lagerung mit Spiel ist im Ausführungsbeispiel der Vorsprung 22 als
Leiste 24 ausgebildet. Die Aussparung 23 ist als spaltförmiger Schlitz 26 ausgebildet.
Zur Bildung eines Spiels weist der Schlitz 26 eine größere Breite auf, als die Leiste
24.
[0026] In der Fig. 4 ist die Rastvorrichtung 16, 17 in ihrer Position bezüglich der Rastleiste
5 dargestellt. Die Rastvorrichtung 16, 17 weist eine Führung 30 auf, die in der Montageposition
des Türabstellers 4 mit einer von der Türinnenseite 1a vorspringende Gegenführung
31 ineinandergreift. Die Führung 30 wird im gezeigten Ausführungsbeispiel von zwei
in einem Abstand voneinander und parallel zueinander ausgerichteten Flanken 30a, 30b
gebildet wird, welche die Gegenführung 31 von zwei gegenüberliegenden Seiten umfassen.
Die zwei Flanken 30a, 30b können, wie gezeigt, von Seitenwänden zweier vorspringender
Rippen der Rastvorrichtung 16, 17 gebildet werden; alternativ von Seitenwänden einer
Nut der Rastvorrichtung 16, 17. Die Gegenführung 31 wird im gezeigten Ausführungsbeispiel
von einer vorspringenden Rippe 31a gebildet. Die vorspringenden Rippe 31a kann, wie
gezeigt, an der Rastleiste 5 vorgesehen sein, oder alternativ direkt an der Türinnenseite
1a. Die Gegenführung 31 ist im Ausführungsbeispiel zusammen mit dem Rastmittel 6 d.h.
der Rastleiste 5 ausgestaltet und bildet damit ein separates Führungsbauteil, das
an der Türinnenseite 1a, beispielsweise mittels der dargestellten Bohrungen 32 durch
Schrauben befestigt werden kann.
[0027] Die Fig. 5 zeigt den Türabsteller 4 in einer Teilansicht. Dabei ist der Ausschnitt
des Türabstellers 4 gezeigt, bei dem an der Seitenwand 12 die Rastvorrichtung 16,17
entfernt ist. An der Seitenwand 12 ist eine Aufnahmenische 28 ausgebildet. Die entfernte
Rastvorrichtung 16, 17 wird in diese nach außen hin offene, insbesondere eine Ecke
zwischen einer Seitenwand 12 und der Rückwand 14 des Türabstellers 4 umgreifende Aufnahmenische
28 des Türabstellers 4 eingesetzt. Die Aufnahmenische 28 wird von einer geschlossenwandigen
Einformung der Seitenwand 12 und der Rückwand 14 des Türabstellers 4 gebildet. Mit
anderen Worten weist der Türabsteller eine Tasche 36 auf, in welche die Rastvorrichtung
16, 17 eingesteckt werden kann. Die Aussparung 23 bzw. der spaltförmige Schlitz 26
ermöglicht die schwimmende Lagerung der Rastvorrichtung 16, 17.
[0028] In der Fig. 6 ist die Rastvorrichtung 16 in Alleinstellung dargestellt. Die Entriegelungstaste
11 ist an der Rastvorrichtung 16 vorgesehen. Mit der Entriegelungstaste 11 ist das
Gegenrastmittel 18 verbunden. Das Gegenrastmittel 18 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
in Form einer keilförmigen Rastnase ausgebildet. Die Rastnase ist in seiner Längserstreckung
gemäß der Ausrichtung von einer Vielzahl von verteilten Rastmittel 6 der Rastleiste
5 ausgerichtet. An das Gegenrastmittel 18 schließt sich der Federabschnitt 19 an.
Zwischen dem Gegenrastmittel 18 und der Entriegelungstaste 11 kann die Rastvorrichtung
16,17 eine nutförmige Einkerbung 25 aufweisen, welche sich an die Führungsleiste 7,
8 an der Rastleiste 5 anfügt und an dessen Form und Tiefe angepasst ist.
1. Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, aufweisend eine Tür (1) mit einer Türinnenseite
(1a), die Rastmittel (6) aufweist, welche zum Halten eines Türabstellers (4) an der
Türinnenseite (1a) mit korrespondierenden Gegenrastmitteln (18) wenigstens einer Rastvorrichtung
(16, 17) zusammenwirken, die als separates Bauteil an dem Türabsteller (4) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung (16, 17) mittels einer schwimmenden Lagerung an dem Türabsteller
(4) gelagert ist, die ausgebildet ist, durch eine Verstellbarkeit des Gegenrastmittels
(18) die Position und/oder Lage des Gegenrastmittels (18) selbsttätig an die Position
und/oder Lage des Rastmittels (6) anzupassen.
2. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung (16, 17) schwimmend bezüglich einer zur Rückwand (14) des Türabstellers
(4) parallelen Ebene an dem Türabsteller (4) gelagert ist.
3. Kältegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung (16, 17) schwimmend bezüglich einer horizontalen Richtung an
dem Türabsteller (4) gelagert ist.
4. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung (16, 17) zu ihrer schwimmenden Lagerung an dem Türabsteller (4)
einen Vorsprung (22) aufweist, der in der Montageposition der Rastvorrichtung (16,
17) in eine Aussparung (23) des Türabstellers (4) mit Spiel eingreift.
5. Kältegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (22) von einer Leiste (24), insbesondere vertikal verlaufenden Leiste
(24) gebildet wird, die in einen spaltförmigen Schlitz (26), insbesondere vertikal
verlaufenden Schlitz (26) des Türabstellers (4) mit Spiel eingreift.
6. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung (16, 17) eine Führung (30) aufweist, die in der Montageposition
des Türabstellers (4) mit einer sich von der Türinnenseite (1a) oder von dem Rastmittel
(6) vorspringenden Gegenführung (31) ineinandergreift.
7. Kältegerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (30) von zwei in einem Abstand voneinander und parallel zueinander ausgerichteten
Flanken (30a, 30b) gebildet wird, welche die Gegenführung (31) von zwei gegenüberliegenden
Seiten umfassen.
8. Kältegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Flanken (30a, 30b) von Seitenwänden einer Nut der Rastvorrichtung (16, 17)
gebildet werden.
9. Kältegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Flanken (30a, 30b) von Seitenwänden zweier vorspringender Rippen der Rastvorrichtung
(16, 17) gebildet werden.
10. Kältegerät nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenführung (31) von wenigstens einer an der Türinnenseite (1a) oder einer Rastleiste
(5) vorspringenden Rippe gebildet wird.
11. Kältegerät nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenführung (31) zusammen mit dem Rastmittel (6) an einem separaten Führungsbauteil
vorgesehen ist, das an der Türinnenseite (1a) oder der Rastleiste (5) befestigt ist.
12. Kältegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung (16, 17) in eine nach außen hin offene, insbesondere eine Ecke
zwischen einer Seitenwand (12, 13) und einer Rückwand (14) des Türabstellers (4) umgreifende
Aufnahmenische (28) des Türabstellers (4) eingesetzt ist.
13. Kältegerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmenische (28) von einer geschlossenwandigen Einformung einer Wand, insbesondere
der Seitenwand (12, 13) und/oder der Rückwand (14) des Türabstellers (4) gebildet
wird.
1. Refrigerator, in particular household refrigerator, having a door (1) with an inner
door side (1a) which has latching means (8) which, for the purpose of holding a door
tray (4) against the inner door side (1a), interact with corresponding counter latching
means (18) of at least one latching device (16, 17), which is arranged as a separate
component on the door tray (4), characterised in that the latching device (16, 17) is mounted against the door tray (4) using a floating
bearing, which is embodied to adjust the position and/or location of the counter latching
means (18) automatically to the position and/or location of the latching means (6)
by means of the counter latching means (18) being adjustable.
2. Refrigerator according to claim 1, characterised in that the latching device (16, 17) is mounted on the door tray (4) floatingly with respect
to a plane which is parallel to the rear wall (14) of the door tray (4).
3. Refrigerator according to claim 1 or 2, characterised in that the latching device (16, 17) is mounted on the door tray (4) floatingly with respect
to a horizontal direction.
4. Refrigerator according to one of claims 1 to 3, characterised in that the latching device (16, 17) has a projection (22) in respect of its floating bearing
on the door tray (4), which, in the assembly position of the latching device (16,
17), engages with play into a cut-out (23) of the door tray (4).
5. Refrigerator according to claim 4, characterised in that the projection (22) is formed of a strip (24), in particular a strip (24) extending
vertically, which engages with play in a slit-shaped slot (26), in particular a vertically-extending
slot (26) of the door tray (4).
6. Refrigerator according to one of claims 1 to 5, characterised in that the latching device (16, 17) has a guide (30), which, in the assembly position of
the door tray (4), interlocks with a counter guide (31) projecting from the inner
door side (1a) or from the latching means (6).
7. Refrigerator according to claim 6, characterised in that the guide (30) is formed of two flanks (30a, 30b) aligned at a distance from one
another and in parallel, which comprise the counter guide (31) of two opposite sides.
8. Refrigerator according to claim 7, characterised in that the two flanks (30a, 30b) are formed of side walls of a groove of the latching device
(16, 17).
9. Refrigerator according to claim 7, characterised in that the two flanks (30a, 30b) are formed of side walls of two projecting ribs of the
latching device (16, 17).
10. Refrigerator according to one of claims 6 to 9, characterised in that the counter guide (31) is formed of at least one rib which projects on the inner
door side (1a) or a latching strip (5).
11. Refrigerator according to one of claims 6 to 10, characterised in that the counter guide (31) together with the latching means (6) is provided on a separate
guide component, which is fastened to the inner door side (1a) or the latching strip
(5).
12. Refrigerator according to one of claims 1 to 11, characterised in that the latching device (16, 17) is inserted into a receiving recess (28) of the door
tray (4) which opens toward the outside, in particular encompassing a corner between
a side wall (12, 13) and a rear wall (14) of the door tray (4).
13. Refrigerator according to claim 12, characterised in that the receiving recess (28) is formed of a closed-wall moulding of a wall, in particular
of the side wall (12, 13) and/or the rear wall (14) of the door tray (4).
1. Appareil frigorifique, notamment appareil frigorifique ménager, comprenant une porte
(1) dotée d'une face intérieure (1a) qui comporte des moyens d'encliquetage (6) qui
interagissent avec des moyens d'encliquetage complémentaires (18) correspondants d'au
moins un dispositif d'encliquetage (16, 17) agencé sous forme de composant séparé
sur un compartiment de porte (4) pour maintenir le compartiment de porte (4) sur la
face intérieure de la porte (1a),
caractérisé en ce que le dispositif d'encliquetage (16, 17) est logé sur le compartiment de porte (4) au
moyen d'un logement flottant qui est conçu de manière à adapter automatiquement, par
une possibilité de réglage du moyen d'encliquetage complémentaire (18), la position
et/ou situation des moyens d'encliquetage complémentaires à la position et/ou situation
des moyens d'encliquetage (6).
2. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'encliquetage (16, 17) est logé de façon flottante sur le compartiment
de porte (4) par rapport à un plan parallèle à la paroi arrière (14) du compartiment
de porte (4).
3. Appareil frigorifique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif d'encliquetage (16, 17) est logé de façon flottante sur le compartiment
de porte (4) par rapport à une direction horizontale.
4. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif d'encliquetage (16, 17) comprend une saillie (22) sur son logement
flottant au niveau du compartiment de porte (4), laquelle saillie s'engage avec un
débattement, en position de montage du dispositif d'encliquetage (16, 17), dans une
encoche (23) du compartiment de porte (4).
5. Appareil frigorifique selon la revendication 4, caractérisé en ce que la saillie (22) est formée par une nervure (24), notamment une nervure (24) verticale,
qui s'engage avec du jeu dans une fente (26), notamment dans une fente (26) verticale
du compartiment de porte (4).
6. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le dispositif d'encliquetage (16, 17) comprend un guidage (30), qui, en position
de montage du compartiment de porte (4), s'imbrique dans un contre-guidage (31) faisant
saillie de la face intérieure de porte (1a) ou des moyens d'encliquetage (6).
7. Appareil frigorifique selon la revendication 6, caractérisé en ce que le guidage (30) est formé par deux flancs (30a, 30b) distants l'un de l'autre et
parallèles entre eux, qui entourent le contre-guidage par deux côtés opposés.
8. Appareil frigorifique selon la revendication 7, caractérisé en ce que les deux flancs (30a, 30b) sont formés par des parois latérales d'une rainure du
dispositif d'encliquetage (16, 17).
9. Appareil frigorifique selon la revendication 7, caractérisé en ce que les deux flancs (30a, 30b) sont formés par des parois latérales de deux nervures
faisant saillie du dispositif d'encliquetage (16, 17).
10. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 6 à 9, caractérisé en ce que le contre-guidage (31) est formé par au moins une nervure faisant saillie au niveau
de la face intérieure de porte (1a) ou d'une réglette d'encliquetage (5).
11. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 6 à 10, caractérisé en ce que le contre-guidage (31) est agencé ensemble avec les moyens d'encliquetage (6) sur
un composant de guidage séparé, qui est fixé à la face intérieure de la porte (1a)
ou à la réglette d'encliquetage (5).
12. Appareil frigorifique selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le dispositif d'encliquetage (16, 17) est inséré dans une niche de logement (28)
du compartiment de porte (4) ouverte vers l'extérieur, entourant notamment un coin
entre une paroi latérale (12, 13) et une paroi arrière (14) du compartiment de porte
(4).
13. Appareil frigorifique selon la revendication 12, caractérisé en ce que la niche de logement (28) est formée par un moulage à paroi fermée d'une paroi, notamment
de la paroi latérale (12, 13) et/ou de la paroi arrière (14) du compartiment de porte
(4).
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