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(11) |
EP 2 500 479 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.01.2019 Patentblatt 2019/02 |
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Anmeldetag: 15.03.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Wandbauelement aus zwei beabstandenten Betonschalen, die mit einem Bolzen verbunden
werden
Wall construction element consisting of two layers of concrete which are spaced apart
and connected with a bolt
Élément de construction mural avec deux éléments en béton écartés l'une de l'autre,
qui sont connectés avec un boulon
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
16.03.2011 DE 102011014063
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.09.2012 Patentblatt 2012/38 |
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Patentinhaber: Syspro-Gruppe Betonbauteile e.V. |
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63526 Erlensee (DE) |
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Erfinder: |
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- Kahmer, Herbert
63526 Erlensee (DE)
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Vertreter: Bernhardt, Reinhold |
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Patentanwälte Bernhardt/Wolff
Partnerschaft mbB
Europaallee 17 66113 Saarbrücken 66113 Saarbrücken (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102007 013 626 DE-U1-202009 004 195
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DE-U1- 20 318 424 US-A1- 2005 016 095
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Wandbauelement mit zueinander im Abstand angeordneten
Betonschalen und die Betonschalen verbindenden, mit ihren Enden in den Schalenbeton
eingebetteten Bolzen, wobei wenigstens eines der beiden Bolzenenden beim Einbetonieren
gegen eine die betreffende Schale bildende Schalungsfläche anliegt.
[0002] Wandbauelemente sind aus der
DE 10 2005 041 082 A1 bekannt. Die Verbindungsbolzen dieser bekannten Wandbauelemente bestehen aus Bündeln
über die Länge des Bolzens endloser Glasfaserstränge, die in einen Kunststoff eingebettet
sind. An ihren Enden sind die Bolzen asymmetrisch mit einer Endfläche ausgebildet,
die zur Bolzenlängsachse in einem Winkel von 30 ° bis 85 ° steht. Während die Zugfestigkeit
der Verbindungsbolzen verhältnismäßig hoch ist, weisen sie eine geringe Druck- und
Schubfestigkeit auf und sind aufgrund der durchgehenden Glasfasern gegen nachträgliches
Anbohren äußerst empfindlich. Problematisch ist auch die sog. Glasfaserkorrosion,
die eine Vergütung der Bolzenoberfläche erfordert.
[0003] Bei einem in der
DE 20 2007 004 408 U1 beschriebenen Wandbauelement der eingangs genannten Art wird eine zu geringe Druck-
und Schubfestigkeit der Verbindungsbolzen durch zusätzliche, Druck- und Schubkräfte
übertragende Elemente ausgeglichen. Entsprechend hoch ist der Materialaufwand.
[0004] Sowohl bei dem Wandbauelement nach der
DE 10 2005 041 082 A1 als auch demjenigen nach der
DE 20 2007 004 408 U1 treten nachteilig Abplatzungen und Mikrorisse auf der Außenseite der Betonschalen
in dem in Fig. 4 durch H und D gekennzeichneten Bereich auf, welcher den Enden der
Verbindungsbolzen gegenüberliegt. Dies betrifft insbesondere die Betonschale, welche
als zweite gegossen wird.
[0005] Wandbauelemente der eingangs erwähnten Art gehen aus der
DE 20 2009 004 195 U1, der
DE 203 18 424 U1, der
US 2005/0016095 A1 sowie der
DE 10 2007 013 626 A1 hervor. Alle diese bekannten Wandbauelemente weisen als Einrichtungen zum Halten
eines Bolzenendes im Abstand von einer die betreffende Betonschale bildenden Schalungsfläche
ein sich gegenüber dem Bolzenquerschnitt gleichmäßig verjüngendes Endstück auf.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neues verbessertes Wandbauelement der
eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei dem Abplatzungen und Mikrorisse in den genannten
Bereichen weitgehend vermieden sind.
[0007] Das diese Aufgabe lösende Wandbauelement nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet,
dass das Bolzenende gegen die Schalungsfläche über einen gegenüber dem Bolzen im Querschnitt
verringerten Freiraum für die Aufnahme von Zuschlagskörnern im Schalenbeton bildenden
Abstandshalterzapfen anliegt, wobei ein sich zu dem Abstandhalterzapfen hin im Querschnitt
verringernder Abschnitt des Bolzens und der Abstandhalterzapfen einen den Freiraum
umfassenden Projektionsbereich zwischen dem unverjüngten Ende des Bolzens und der
Schalungsfläche zu 20 bis 30 % ausfüllen.
[0008] Durch die erfindungsgemäßen Einrichtungen lässt sich zwischen den Enden der Bolzen
und der durch die Schalungsfläche gebildeten äußeren Schalenoberfläche vorteilhaft
ein Bereich bilden, der problemlos Zuschlagskörner aufnehmen kann. Durch Temperaturschwankungen
bedingte Abplatzungen dünner Betonschichten lassen sich so verhindern.
[0009] In der Ausführungsform der Erfindung umfassen die genannten Einrichtungen einen gegenüber
dem Bolzen im Querschnitt verringerten Abstandhalterzapfen. Vorteilhaft schiebt dieser
dünne, ggf. elastische Zapfen im Weg befindliche Zuschlagskörner zur Seite, bevor
er auf dem Schalungsboden aufsitzt.
[0010] Zweckmäßig ist der Abstandhalterzapfen koaxial zur Längsachse des Bolzens angeordnet.
Sein Querschnitt kann sich zu seinem freien Ende hin verringern.
[0011] Vorzugsweise verringert sich auch der Querschnitt des Bolzens zu dem Abstandhalterzapfen
hin. Zwischen dem Bolzenende und dem Schalungsboden entsteht dann ein Projektionsbereich,
in den nur noch der Abstandhalterzapfen und das sich verjüngende Bolzenende hineinreicht,
wobei der Ausfüllungsgrad dieses Projektionsbereiches zweckmäßig 20 bis 30 % beträgt
und der restliche Raum frei bleibt.
[0012] In einer Ausführungsform der Erfindung geht die Mantelfläche des sich im Querschnitt
verringernden Bolzens knickfrei in die Mantelfläche des Abstandhalterzapfens über.
[0013] Als zweckmäßige Länge des Abstandhalterzapfens hat sich bei einem Bolzendurchmesser
von etwa 16 mm eine Länge von zwischen 4 mm und 6 mm erwiesen. Der Zapfendurchmesser
liegt zweckmäßig zwischen 3 mm und 5 mm. Eine Verringerung des Zapfendurchmessers
kann z.B. von 5 mm auf 3 mm am freien Ende erfolgen.
[0014] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht der Bolzen einschließlich
der genannten Einrichtungen aus Polyamid, vorzugsweise mit einem Zusatz kurzer Glasfasern
von 30 % bis 50 %. So lässt sich zweckmäßig eine hohe Druck- und Schubfestigkeit in
Verbindung mit einem geeigneten E-Modul erreichen. Solche Bolzen können das Eigengewicht
der Außenschale allein abtragen, was zusätzlich zur Vermeidung von Rissen und Abplatzungen
beiträgt. Halteeinrichtungen, insbesondere ein Aufsetzen der Außenschale fußseitig
auf einen Träger, was zu Wärmebrücken führt, können entfallen.
[0015] Die Bolzen sind zweckmäßig einstückig als Gussteil, insbesondere Spritzgussteil hergestellt.
Die Oberfläche ist nicht vergütet, da die Glasfaserkorrosion nicht zum Versagen von
Endlossträngen führen kann, sondern sich nur an oberflächennahen Faserpartikeln abspielt.
Die Bolzen können Anformungen, insbesondere Ringvorsprünge und/oder Längsrippen aufweisen.
Durch Ringvorsprünge und Längsrippen lässt sich die Schallübertragung dämpfen. Ringvorsprünge
können anderseits auch zur Abdichtung von Durchgangsöffnungen für die Bolzen in einer
Wärmedämmung dienen.
[0016] Ringvorsprünge dienen als sog. WU-Kragen ferner auch zur Abdichtung im Ortbeton bei
auf die Außenschale drückendem Wasser sowie zur Verlängerung des Fließweges, wenn
Feuchte am Bolzen entlang wandert.
[0017] Als weitere Anformungen kommen Noppen in Betracht, die eine besondere Anhaftung der
Bolzen an den Beton ermöglichen. In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind
als Anformungen Ösen vorgesehen, die die genannten Halteeinrichtungen bilden können,
durch welche die Bolzen bei der Herstellung der zweiten Schale im Abstand vom Schalungsboden
gehalten werden können.
[0018] Auch können die Ösen mehrerer Bolzen einen Stahl-Bewehrungsstrang aufnehmen.
[0019] Zweckmäßig ist eine der beiden Schalen als Tragschale, die andere als Vorsatzschale
ausgebildet, wobei der Abstandhalterzapfen vorzugsweise an dem in die Vorsatzschale
eingebetteten Ende der Bolzen gebildet ist.
[0020] Die oben genannte Dämmung erstreckt sich vorzugsweise durchgehend über das gesamte
Wandbauelement, mit Ausnahme von Durchgangsöffnungen für die Bolzen.
[0021] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und der beiliegenden,
sich auf diese Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Wandbauelement,
- Fig. 2
- verschiedene Ausführungsbeispiele für Verbindungsbolzen eines erfindungsgemäßen Wandbauelements,
wobei die letzte Figur nicht Teil der Erfindung ist,
- Fig. 3
- ein weiteres Ausführungsbeispiel für einen Verbindungsbolzen eines erfindungsgemäßen
Wandbauelements, und
- Fig. 4
- eine in Verbindung mit Fig. 2 die Wirkung der Verbindungsbolzen, gemäß dem Stand der
Technik, erläuternde Darstellung.
[0022] Ein in Fig. 1 gezeigtes Wandbauelement umfasst eine Tragschale 1 und eine zu der
Tragschale 1 im Abstand angeordnete Vorsatzschale 2. Die Vorsatzschale 2 ist auf ihrer
Innenseite mit einer Dämmung 3 verbunden. Zwischen der Dämmung 3 und der Tragschale
1 befindet sich eine Lage 4 aus Ortbeton, die die Tragschale 1 verstärkt. Die Tragschale
1 ist mit der Vorsatzschale 2 allein durch Bolzen 5 verbunden, die mit ihren Enden
in den Beton der Trag- bzw. Vorsatzschale eingebettet sind.
[0023] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt die Gesamtdicke des Wandbauelements
36 cm, die Tragschalendicke 5 cm, die Ortbetonschichtdicke 12 cm, die Vorsatzschalendicke
7 cm und die Dicke der Dämmung 12 cm. Sowohl die Tragschale 1 als auch die Vorsatzschale
2 weisen eine Stahlbewehrung auf. Die Bolzen 5 bestehen aus Polyamid, in das kurze,
z.B. nur 100 µm bis 400 µm lange und etwa 10 µm dicke Glasfasern eingebettet sind,
wobei der Glasfaseranteil zwischen 30 % und 50 % liegt. Die Druck- bzw. Schubfestigkeit
liegt bei 200 MPa.
[0024] Bei Randabmessungen des Wandbauelements von 3 m x 4 m sind in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
zur Verbindung der Tragschale 1 mit der Vorsatzschale 2 insgesamt 48 Bolzen 5 vorgesehen.
Die Dämmung 3 erstreckt sich bis auf Öffnungen für die Bolzen 5 durchgehend über die
gesamte Fläche des Wandbauelements.
[0025] Ein in Fig. 3 detaillierter gezeigtes Ausführungsbeispiel für einen Bolzen 5 weist
an seinem zur Einbettung in die Vorsatzschale 2 vorgesehenen Ende einen zur Bolzenlängsachse
koaxialen Abstandhalterzapfen 6 auf, der von einer konischen Endfläche 7 des Bolzens
5 vorsteht und dessen Länge 5 mm und dessen Durchmesser 3 mm beträgt. An die konische
Endfläche 7 schließt sich ein erster Ringvorsprung 8 an, dem im Abstand weitere unterschiedlich
breite Ringvorsprünge folgen, von denen in Fig. 3 die Ringvorsprünge 9,10,11,1 1',12
und 13 gezeigt sind. Der dünnere, jedoch einen größeren Durchmesser von etwa 30 mm
aufweisende Ringvorsprung 11' liegt im Bereich später einzubringenden Tragbetons,
so dass er als WU-Kragen einen Feuchtedurchtritt verhindern kann.
[0026] Die Ringbreite der frei umlaufenden Oberfläche des Ringvorsprungs 11' beträgt etwa
14 mm bei einem Bolzendurchmesser von 16 mm. Die Oberfläche kann zur Verbesserung
der Verbundwirkung mit dem Tragbeton profiliert oder rau sein.
[0027] Der Ringvorsprung 13 geht in eine konische Endfläche 14 über, die einen dem Abstandhalterzapfen
6 entsprechenden Zapfen aufweist. Zwischen den Ringstegen stehen von dem Bolzen 5
jeweils so weit wie die Ringstege einander diametral gegenüberliegende Längsrippen
15 vor, z.B. acht Rippen verteilt über den Umfang.
[0028] Nach Aushärtung der zuerst unter Einbettung der Bolzen 5 gegossenen Vorsatzschale
2 erfolgt das Ausgießen des Betons für die Tragschale 1 auf einem Schalungsboden,
wobei zuvor die Dämmung 3 auf den noch unverfestigten Schalenbeton der Vorsatzschale
2 aufgelegt wurde, so dass sie daran anhaftet. Die Bolzen 5 werden durch Öffnungen
in der Dämmung 3 hindurch in den frischen Beton der Vorsatzschale eingedrückt, bis
die Abstandhalterzapfen 6 mit ihrem freien Ende zur Anlage gegen den Schalungsboden
kommen. Die Schubfestigkeit der Bolzen 5 reicht aus, um das Gewicht der Vorsatzschale
2 aufzunehmen, wenn diese gedreht und in den frischen Beton der Tragschale 1 gedrückt
wird.
[0029] In einer für das geschmeidige Durchstecken angepassten Ausbildung sind die Ringvorsprünge
konisch, d.h. der Durchmesser des Ringvorsprungs 8 verringert sich von 16 auf 15 mm
und der des Ringvorsprungs 9 von 15 auf 14 mm. Der Durchmesser der Ringvorsprünge
10 bis 13 liegt bei 14 mm.
[0030] Wie Fig. 2 zeigt, sorgt der Abstandhalterzapfen 6, dessen Durchmesser klein im Vergleich
zum Gesamtdurchmesser D des Bolzens 5 ist, zwischen dem Bolzenende und dem Schalungsboden
16 für genügend Freiraum 17, um Zuschlagskörner 18 aufzunehmen. Ein Abplatzen von
Beton auf der Außenseite der Vorsatzschale 2 wird so vermieden. Beim Einsenken der
Bolzen in den noch flüssigen Beton sorgt der dünne und elastische Abstandhalterzapfen
6 für geeignete Abdrängung der Zuschlagkörner zur Seite.
[0031] Gemäß dem in Fig. 2 in der Mitte gezeigten Ausführungsbeispiel für einen Bolzen 5
kann sich ein Abstandhalterzapfen 6a zum freien Ende hin verjüngen und am anderen
Ende knickfrei unmittelbar in eine gekrümmte Mantelfläche 21 des Bolzens 5 übergehen.
[0032] Bei einer in Fig. 2 ganz rechts gezeigten Ausführungsform, die nicht Teil der Erfindung
ist, ist an den Bolzen 5 eine Öse 20 angeformt, die es gestattet, die in die Vorsatzschale
hineinstehenden Bolzen 5 so zu halten, dass zwischen dem Schalungsboden 16 und einer
konischen Bolzenendfläche 7a ein Freiraum 19 verbleibt.
[0033] Anstelle von Ösen könnten direkt in die Bolzen eingebaute Durchgangsöffnungen für
die Aufnahme von Bewehrungsstangen vorgesehen sein.
[0034] Die Bolzen können einen Schraubgrund für einen Dübel bilden.
1. Wandbauelement mit zueinander im Abstand angeordneten Betonschalen (1,2) und die Betonschalen
verbindenden, mit ihren Enden in den Schalenbeton eingebetteten Bolzen (5), wobei
wenigstens eines der beiden Bolzenenden beim Einbetonieren gegen eine die betreffende
Schale (2) bildende Schalungsfläche (16) anliegt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Bolzenende gegen die Schalungsfläche (16) über einen, gegenüber dem Bolzen (5)
im Querschnitt verringerten, Freiraum (17) für die Aufnahme von Zuschlagskörnern (18)
im Schalenbeton bildenden Abstandhalterzapfen (6) anliegt, wobei ein sich zu dem Abstandhalterzapfen
(6) hin im Querschnitt verringernder Abschnitt (7;21) des Bolzens (5) und der Abstandhalterzapfen
(6) einen den Freiraum (17) umfassenden Projektionsbereich zwischen dem unverjüngten
Ende des Bolzens (5) und der Schalungsfläche (16) zu 20 bis 30 % ausfüllen.
2. Wandbauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstandhalterzapfen (6) koaxial zur Längsachse des Bolzens (5) angeordnet ist.
3. Wandbauelement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich der Querschnitt des Abstandhalterzapfens (6a) zu dessen freiem Ende hin verringert.
4. Wandbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mantelfläche (21) des sich im Querschnitt verringernden Bolzens (5) knickfrei
in die Mantelfläche des Abstandhalterzapfens (6a) übergeht.
5. Wandbauelement nach einem der Ansprüche 2 bis 4 dadurch gekennzeichnet,
dass die Länge des Abstandhalterzapfens (6) zwischen 4 mm und 6 mm liegt und der Zapfendurchmesser
3 mm bis 5 mm beträgt.
6. Wandbauelement nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich der Zapfendurchmesser zum freien Ende hin von 5 mm auf 3 mm verringert.
7. Wandbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bolzen (5) einschließlich der genannten Abstandhalterzapfen (6) aus Polyamid,
insbesondere mit einem Glasfaserzusatz von vorzugsweise 30% bis 50 %, hergestellt
sind.
8. Wandbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bolzen (5) einstückig als Gussteil, insbesondere Spritzgussteil, hergestellt
sind.
9. Wandbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bolzen (5) Anformungen, insbesondere Ringvorsprünge (8-13) und/oder Längsrippen
(15), aufweisen.
10. Wandbauelement nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Anformungen Noppen und/oder eine Öse (20) vorgesehen sind.
11. Wandbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine der beiden Betonschalen (1,2) als Tragschale (1) und die andere Betonschale
als Vorsatzschale (2) ausgebildet ist.
12. Wandbauelement nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Abstandhalterzapfen (6) an dem in die Vorsatzschale (2) eingebetteten Ende des
Bolzens (5) gebildet ist.
13. Wandbauelement nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Vorsatzschale (2) innenseitig eine, vorzugsweise über das gesamte Wandbauelement
durchgehende, Dämmung (3) angeordnet ist.
1. Wall construction element having spaced-apart concrete shells (1, 2) and bolts (5),
which connect the concrete shells and have their ends embedded in the shell-structure
concrete, wherein, during the concreting-in operation, at least one of the two bolt
ends butts against a formwork surface (16) which forms the relevant shell (2),
characterized
in that the bolt end butts against the formwork surface (16) via a spacer pin (6), which
has a reduced cross section in relation to the bolt (5) and forms free space (17)
for accommodating aggregate particles (18) in the shell-structure concrete, wherein
a portion (7; 21) of the bolt (5), said portion decreasing in cross section in the
direction of the spacer pin (6), and the spacer pin (6) fill a projection region,
which encompasses the free space (17) and is located between the non-tapered end of
the bolt (5) and the formwork surface (16), by up to 20 to 30%.
2. Wall construction element according to Claim 1,
characterized
in that the spacer pin (6) is arranged coaxially in relation to the longitudinal axis of
the bolt (5).
3. Wall construction element according to Claim 1 or 2,
characterized
in that the cross section of the spacer pin (6a) decreases in the direction of the free end
of the same.
4. Wall construction element according to one of Claims 1 to 3,
characterized
in that the lateral surface (21) of the bolt (5), which decreases in cross section, merges
smoothly into the lateral surface of the spacer pin (6a).
5. Wall construction element according to one of Claims 2 to 4,
characterized
in that the length of the spacer pin (6) is between 4 mm and 6 mm and the diameter of the
pin is 3 mm to 5 mm.
6. Wall construction element according to one of Claims 3 to 5,
characterized
in that the diameter of the pin decreases from 5 mm to 3 mm in the direction of the free
end.
7. Wall construction element according to one of Claims 1 to 6,
characterized
in that the bolts (5), including the aforementioned spacer pins (6), are produced from polyamide,
in particular with a glass-fibre additive of preferably 30% to 50%.
8. Wall construction element according to one of Claims 1 to 7,
characterized
in that the bolts (5) are produced in one piece in the form of a moulding, in particular
injection moulding.
9. Wall construction element according to one of Claims 1 to 8,
characterized
in that the bolts (5) have formed-on structures, in particular annular protrusions (8-13)
and/or longitudinal ribs (15).
10. Wall construction element according to Claim 9,
characterized
in that the formed-on structures provided are protuberances and/or an eyelet (20).
11. Wall construction element according to one of Claims 1 to 10,
characterized
in that one of the two concrete shells (1, 2) is designed in the form of a bearing shell
(1) and the other concrete shell is designed in the form of a facing shell (2).
12. Wall construction element according to Claim 11,
characterized
in that the spacer pin (6) is formed at that end of the bolt (5) which is embedded in the
facing shell (2) .
13. Wall construction element according to Claim 11 or 12,
characterized
in that an insulation (3), preferably one which is continuous over the entire wall construction
element, is arranged on the inside of the facing shell (2).
1. Élément de construction mural présentant des coquilles en béton (1, 2) disposées à
une certaine distance l'une de l'autre et des boulons (5) reliant les coquilles en
béton, incorporés avec leurs extrémités dans le béton des coquilles, au moins une
des deux extrémités de boulon se plaçant, lors de l'incorporation par bétonnage, contre
une surface de coquille (16) formant la coquille (2) en question, caractérisé en ce que l'extrémité de boulon se place contre la surface de coquille (16) via un tenon d'écartement
(6) à section réduite par rapport au boulon (5), formant un espace libre (17) destiné
à recevoir des grains d'agrégat (18) dans le béton de la coquille, une section (7
; 21) du boulon (5), dont la section diminue vers le tenon d'écartement (6), et le
tenon d'écartement (6) remplissant à raison de 20 à 30% une zone de projection comprenant
l'espace libre (17) entre l'extrémité conique du boulon (5) et la surface de coquille
(16).
2. Élément de construction mural selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tenon d'écartement (6) est disposé de manière coaxiale par rapport à l'axe longitudinal
du boulon (5).
3. Élément de construction mural selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la section du tenon d'écartement (6a) diminue vers son extrémité libre.
4. Élément de construction mural selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la surface enveloppante (21) du boulon (5) dont la section diminue se transforme
sans coude en surface enveloppante du tenon d'écartement (6a).
5. Élément de construction mural selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que la longueur du tenon d'écartement (6) se situe entre 4 mm et 6 mm et le diamètre
du tenon est de 3 mm à 5 mm.
6. Élément de construction mural selon l'une quelconque des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que le diamètre du tenon diminue vers l'extrémité libre de 5 mm à 3 mm.
7. Élément de construction mural selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le boulon (5), y compris le tenon d'écartement mentionné (6), est fabriqué en polyamide,
en particulier avec addition de fibres de verre de préférence de 30% à 50%.
8. Élément de construction mural selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les boulons (5) sont fabriqués en une seule pièce en tant que pièce moulée, en particulier
en tant que pièce moulée par injection.
9. Élément de construction mural selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les boulons (5) présentent des appendices, en particulier des saillies annulaires
(8-13) et/ou des nervures longitudinales (15).
10. Élément de construction mural selon la revendication 9, caractérisé en ce que des boutons et/ou des oeillets (20) sont réalisés en tant qu'appendices.
11. Élément de construction mural selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'une des deux coquilles en béton (1, 2) est conçue comme coquille support (1) et l'autre
coquille en béton en tant que coquille auxiliaire (2).
12. Élément de construction mural selon la revendication 11, caractérisé en ce que le tenon d'écartement (6) est formé au niveau de l'extrémité du boulon (5) incorporée
dans la coquille auxiliaire (2).
13. Élément de construction mural selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce qu'une isolation (3) est disposée sur la face interne de la coquille auxiliaire (2),
s'étendant de préférence sur tout l'élément de construction mural.


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