| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 501 637 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
08.01.2014 Patentblatt 2014/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.11.2010 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2010/067414 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2011/061129 (26.05.2011 Gazette 2011/21) |
|
| (54) |
GRUNDRAHMEN EINES HEBEZEUG, INSBESONDERE SEILZUGES, MIT ANSCHLUSSMÖGLICHKEITEN
BASE FRAME FOR A LIFTING APPARATUS, ESPECIALLY A CABLE TRACTION MECHANISM, COMPRISING
CONNECTING POSSIBILITIES
CADRE DE BASE D'UN ENGIN DE LEVAGE, EN PARTICULIER D'UN SYSTÈME DE TRACTION PAR CÂBLE,
PRÉSENTANT DES MOYENS DE RACCORDEMENT
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
21.11.2009 DE 102009054226
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
26.09.2012 Patentblatt 2012/39 |
| (73) |
Patentinhaber: Demag Cranes & Components GmbH |
|
58300 Wetter (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- IMBUSCH, Gereon
40822 Mettmann (DE)
- KOHLENBERG, Thomas
33102 Paderborn (DE)
- SCHULTE, Franz
58313 Herdecke (DE)
- ZHAO, Dingyuan
Shanghai 200336 (CN)
- SUI, Wenke
Shanghai 200061 (CN)
- ZHANG, Jinping
Shanghai 201901 (CN)
|
| (74) |
Vertreter: Moser & Götze |
|
Patentanwälte
Paul-Klinger-Strasse 9 45127 Essen 45127 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 4 310 770 FR-A1- 2 928 637
|
DE-C- 561 113 JP-U- 48 056 761
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Hebezeug, insbesondere Seilzug, mit einem mindestens zwei
Grundplatten aufweisenden Grundrahmen, mit mindestens zwei die Grundplatten miteinander
verbindenden und voneinander beabstandeten Längsträgern und mit an den Grundplatten
über Halteteile befestigte Anbauelemente, wobei die Halteteile in Verlängerung der
Längsträger angeordnet sind und zwischen und an den Innenseiten der Grundplatten beidendig
eine Seiltrommel gelagert ist, deren Drehachse parallel zu der Längsachse der Längsträger
ausgerichtet ist.
[0002] Aus der
JP 48 056761 U ist ein Seilzug mit einer Seiltrommel bekannt, der über ein Fahrwerk einer Krankatze
an einer Schiene aufgehängt und entlang dieser verfahrbar ist. Der Seilzug umfasst
einen im Wesentlichen von zwei Grundplatten gebildeten Grundrahmen. Die Grundplatten
sind parallel zueinander ausgerichtet und über stangenförmige Längsträger voneinander
beabstandet miteinander verbunden. Die Seiltrommel ist zwischen den Grundplatten angeordnet
und beidendig gelagert, wobei die Drehachse der Seiltrommel parallel zu den Längsachsen
der Längsträger verläuft. Der Seilzug ist über zwei Bolzen an dem Fahrwerk aufgehängt.
Die Bolzen sind einerseits durch Bohrungen von nach unten verlängerten Seitenschilden
des Fahrwerks geführt und andererseits durch Bohrungen von zwei Aufhängeplatten des
Seilzugs geführt. Die hierfür nach oben über die Grundplatten hinaus verlängerten
Aufhängeplatten sind zwischen den Grundplatten, voneinander und auch zu der jeweiligen
benachbarten Grundplatte beabstandet angeordnet. An den Aufhängeplatten sind die Grundplatten
aufgehängt beziehungsweise befestigt, indem die Längsträger durch entsprechende Bohrungen
in den Aufhängeplatten geführt sind. Um den gewünschten Abstand zwischen den Grundplatten
einstellen zu können, sind Hülsen auf die Längsträger aufgeschoben, die an den Innenseiten
der Grundplatten und den Außenseiten der Aufhängeplatten anliegen.
[0003] In der Entgegenhaltung
DE 561 113 C ist ein Elektroflaschenzug mit einem vergleichbaren und ebenfalls eine Seiltrommel
aufnehmenden Grundrahmen beschrieben. An von den Längsträgern des Grundrahmens abgewandten
Außenseiten der Grundplatten ist jeweils ein Anbauelement mit einem L-förmigen Querschnitt
befestigt. Die Anbauelemente sind jeweils auf die an der Außenseite der entsprechenden
Grundplatte hinausragenden Enden des unteren Längsträgers aufgesteckt und über eine
als Halteteil dienende und in Verlängerung des Längsträgers auf das Ende aufgeschraubte
Mutter festgeklemmt.
[0004] Auch in der
FR 2 928 637 A1 ist der Grundrahmen einer Seilwinde beschrieben, dessen Grundplatten im Wesentlichen
rechteckig ausgebildet und über insgesamt drei rohrförmige Längsträger verbunden sind,
die beabstandet und parallel zur Drehachse der in dem Grundrahmen aufgenommenen Seiltrommel
verlaufen.
[0005] Aus der deutschen Patentanmeldung
DE 43 10 770 A1 ist bereits eine Motorseilwinde für Hubarbeiten im Theater bekannt. Diese Motorseilwinde
wird von einem elektrischen Antriebsmotor angetrieben, der über ein Getriebe auf eine
Seiltrommel wirkt. Das Getriebe ist zusammen mit zwei Bremsen innerhalb der Seiltrommel
angeordnet. Die Seiltrommel ist beidendig in einem Grundrahmen gelagert, der im Wesentlichen
aus zwei voneinander beabstandeten und parallel zueinander ausgerichteten Grundplatten
besteht. Die Grundplatten haben jeweils eine im Wesentlichen rechteckige Form und
sind über vier parallel zur Längsachse der Seiltrommel ausgerichtete Längsträger miteinander
befestigt. Die Längsträger sind als Distanzrohre ausgebildet, die jeweils mittels
eines innerhalb des Distanzrohres geführten Zugankers und endseitig hieran aufgeschraubten
Gewindemuttern mit den Grundplatten in deren Eckbereichen verbunden sind. Die planen
Endflächen der Distanzrohre liegen hierbei an den Innenseiten der Grundplatten im
Bereich von Durchgangsbohrungen für die Zuganker an. Diese Motorseilwinde ist als
sogenannter Fußzug ausgebildet, da die Motorseilwinde über nach oben offene u-förmige
Verbindungsträger auf einer ortsfesten Tragkonstruktion oder auf einem Hallenboden
befestigt sind. Für die Befestigung der Motorseilwinde an den Verbindungsträgern sind
in den Grundplatten neben den Durchgangsbohrungen für die Längsträger im Bereich der
unteren Längsseite der Grundplatte zwei weitere Haltebohrungen angeordnet, die dazu
dienen, die Grundplatten über Schraubbolzen an den Schenkeln der u-förmigen Verbindungsträger
zu befestigen. Zur Schwingungsdämpfung kann zwischen dem Schraubbolzen und den Haltebohrungen
ein elastisches Element angeordnet werden.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Hebezeug, insbesondere einen Seilzug,
zu schaffen, das sich durch eine modulare Bauweise auszeichnet.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Hebezeug, insbesondere einen Seilzug, mit den Merkmalen
des Anspruches 1 gelöst. In den Unteransprüchen 2 bis 10 sind vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung angegeben.
[0008] Erfindungsgemäß wird bei einem Hebezeug, insbesondere Seilzug, mit einem mindestens
zwei Grundplatten aufweisenden Grundrahmen, mit mindestens zwei die Grundplatten miteinander
verbindenden und voneinander beabstandeten Längsträgern und mit an den Grundplatten
über Halteteile befestigte Anbauelemente, wobei die Halteteile in Verlängerung der
Längsträger angeordnet sind und zwischen und an den Innenseiten der Grundplatten beidendig
eine Seiltrommel gelagert ist, deren Drehachse parallel zu der Längsachse der Längsträger
ausgerichtet ist, eine modulare Bauweise dadurch erreicht, dass die Verbindung zwischen
den Halteteilen und den Anbauelementen nach Art einer mehrschnittigen, vorzugsweise
zweischnittigen, Bolzenverbindung ausgebildet ist, jeweils an den Grundplatten zwei
Gabellaschen mit je einer Gabelbohrung angeordnet sind, die gegenüberliegend, voneinander
beabstandet und eine Aussparung begrenzend angeordnet sind, die Halteteile bolzenartig
ausgebildet sind und mit den Gabellaschen im Eingriff stehen. Durch die Halteteile
wird eine universelle Schnittstelle zwischen den Grundplatten und den Anbauelementen
geschaffen. Außerdem ist diese Anordnung besonders platzsparend, da die Grundplatten
eine ausreichende Dicke haben. Auch wird die Montage einfacher, da die Längsträger
und Halteteile in einem Arbeitsgang befestigt werden. Des Weiteren weist die Verbindung
zwischen den Halteteilen und den Anbauelementen eine gute Stabilität auf.
[0009] Eine Vereinfachung der Montage der Anbauelemente wird dadurch erreicht, dass die
Halteteile über Verbindungselemente, insbesondere Schrauben, an den Grundplatten befestigt
sind und über diese Verbindungselemente gleichzeitig die Längsträger an den Grundplatten
befestigt sind.
[0010] In bevorzugter Weise sind die Anbauelemente als Verbindungsträger zur Befestigung
des Hebezeuges an einem Rahmen einer Krankatze oder als Verbindungsträger zur Befestigung
des Hebezeuges an einer ortsfesten Tragkonstruktion ausgebildet.
[0011] Als konstruktiv vorteilhafte Ausgestaltung ist vorgesehen, dass an den Anbauelementen
eine Anbaulasche mit einer Anbaubohrung angeordnet ist.
[0012] Um eine mehrschnittige Bolzenverbindung auszubilden, fluchten die Anbaubohrung der
Anbaulasche und die Gabelbohrungen der Gabellaschen miteinander und ist zur Befestigung
des Anbauelementes an einer der Grundplatten ein bolzenartiges Halteteil durch die
Gabelbohrungen und die Anbaubohrung geführt. Hierbei sind die Halteteile jeweils über
eine in Richtung der Längsachse des Längsträgers gerichtete Schraube an dem Längsträger
und an einer der Grundplatten befestigt.
[0013] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Grundplatten rechteckförmig sind, in den Ecken
eines gedachten Vierecks, insbesondere Quadrates, in den Grundplatten in deren Innenseiten
jeweils eine gestufte Durchgangsöffnung beziehungsweise eine Durchgangsöffnung angeordnet
ist, in die jeweils ein Längsträger aus einer gewünschten Anzahl von Längsträgern
eingesteckt ist.
[0014] Zur axialen Festlegung des ersten Trägerendes der Längsträger in und gegen die Richtung
der Längsachse des Längsträgers an der ersten Grundplatte ist ein Halteelement vorgesehen.
Hierbei ist das Halteelement an einer Außenseite der ersten Grundplatte befestigt
und weist eine Haltebohrung auf, in die das erste Trägerende hineinragt, und das erste
Trägerende ist an dem Halteelement über ein Befestigungselement, insbesondere eine
Schraube, festgelegt.
[0015] In einer speziellen Ausgestaltung ist vorgesehen, dass in einer zweiten Grundplatte
der mindestens zwei Grundplatten an deren Innenseite gestufte Durchgangsöffnungen
angeordnet sind, in die jeweils ein zweites Trägerende der Längsträger eingesteckt
und befestigt ist, dass jedes zweites Trägerende der Längsträger über eine Schraube,
die in Richtung der Längsache des Längsträgers ausgerichtet ist und sich an der Außenseite
der zweiten Grundplatte abstützt, in der gestuften Durchgangsöffnung befestigt ist.
[0016] In vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass die Längsträger als Stangen mit einem
runden Querschnitt ausgebildet sind.
[0017] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines als Fußzug ausgebildeten erfindungsgemäßen Seilzuges,
- Figur 2
- eine Draufsicht von Figur 1 unter Weglassung der Seiltrommel und des Elektromotors,
- Figur 3
- eine Detailansicht von Figur 2 aus dem Bereich der Befestigung eines Längsträgers
an einer ersten Grundplatte des Grundrahmens,
- Figur 4
- eine Detailansicht von Figur 2 aus dem Bereich der Befestigung eines Längsträgers
an einer zweiten Grundplatte des Grundrahmens und
- Figur 5
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Seilzuges als Bestandteil einer
Einschienenkrankatze in kurzer Bauform.
[0018] Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Seilzuges
1 mit einer Seiltrommel 2, die in einem Grundrahmen 3 beidendig gelagert ist. Der
Seilzug 1 ist als sogenannter Fußzug und mit an dem Grundrahmen 3 befestigten Anbauelementen
18 auf eine ortsfeste Tragkonstruktion oder auf einen Hallenboden aufgestellt und
dort befestigt.
[0019] Der insgesamt quaderförmige Grundrahmen 3 besteht zu einem Teil aus einer ersten
Grundplatte 4a und einer zweiten Grundplatte 4b, an deren einander zugewandten ersten
und zweiten Innenseiten 4c und 4d die Seiltrommel 2 gelagert ist. Die Seiltrommel
2 ist um eine Drehachse D drehbar und wird von einem Elektromotor 2a über ein Getriebe
2b angetrieben. Die erste Grundplatte 4a und die zweite Grundplatte 4b sind jeweils
quaderförmig beziehungsweise rechteckförmig ausgebildet.
[0020] Zu einem anderen Teil besteht der quaderförmige Grundrahmen 3 aus mehreren bis zu
maximal vier Längsträgern, von denen in der Figur 1 ein erster Längsträger 5a und
ein zweiter Längsträger 5b sichtbar sind. Ein dritter Längsträger ist unterhalb des
ersten Längsträgers 5a angeordnet und von der Seiltrommel 2 verdeckt. Über die Längsträger
5a, 5b werden die Grundplatten 4a, 4b voneinander beabstandet und miteinander verbunden.
Hierbei sind die Längsträger 5a, 5b in den Ecken eines gedachten Vierecks in der ersten
und zweiten Grundplatte 4a, 4b angeordnet. Bei der zweiten Grundplatte 4b sind die
Längsträger 5a, 5b in den Eckbereichen der nahezu quadratischen Grundplatte 4b angeordnet.
Die erste Grundplatte 4a weist gegenüber der zweiten Grundplatte 4b eine rechteckige
Form auf, da diese zur Befestigung des Elektromotors 2a über den ersten und zweiten
Längsträger 5a, 5b hinaus verlängert ist. Entsprechender Weise sind der dritte und
ein möglicher vierter Längsträger im Bereich der unteren Eckbereiche der ersten Grundplatte
4a angeordnet und der erste und der zweite Längsträger 5a, 5b etwa im Bereich der
Mitte und des Seitenrandes der ersten Grundplatte 4a angeordnet. Des Weiteren nimmt
diese erste Grundplatte 4a im Bereich ihrer Außenseite 4e das Getriebe 2b auf, das
die Seiltrommel 2 antriebsmäßig mit dem Elektromotor 2a verbindet.
[0021] Die Längsträger 5a, 5b sind als Stangen aus Vollmaterial ausgebildet und es sind
je nach Einsatzfall des Seilzuges 1 zwei bis vier Längsträger 5a, 5b vorgesehen, die
in ausgewählten oder allen Ecken der Grundplatten 4a, 4b angeordnet sind. Die Längsträger
5a, 5b haben die Aufgabe die Grundplatten 4a, 4b verwindungssteif miteinander zu verbinden
und über die Länge der Längsträger 5a, 5b wird der gewünschte Abstand und die Parallelität
zwischen den beiden Grundplatten 4a, 4b innerhalb der gewünschten Toleranzen erreicht.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind insgesamt drei Längsträger 5a, 5b vorgesehen,
um ein Auf- und Abwickeln eines nicht dargestellten Seils von der Seiltrommel 2 nicht
zu behindern. Die Längsträger 5a, 5b weisen jeweils ein erstes Trägerende 5d und ein
gegenüberliegendes zweites Trägerende 5e auf. Die ersten Trägerenden 5d sind jeweils
in der ersten Grundplatte 4a und die zweiten Trägerenden 5e jeweils in der zweiten
Grundplatte 4b befestigt. Die spezielle Art der Befestigung der ersten Trägerenden
5d in der ersten Grundplatte 4a und der zweiten Trägerenden 5e in der zweiten Grundplatte
4b wird im Zusammenhang mit den Figuren 3 und 4 erläutert.
[0022] Die Figur 1 zeigt den Seilzug in einem sogenannten Betriebszustand, also nach einer
erfolgten Montage der Längsträger 5a, 5b. In diesem Betriebszustand sind die Längsträger
5a, 5b mit ihren Längsachsen L parallel und seitlich versetzt zu der Drehachse D der
Seiltrommel 2 ausgerichtet.
[0023] In der Figur 1 ist ein Seilzug 1 als sogenannter Fußzug dargestellt. Auch kann dieser
Seilzug 1 unter Verwendung anderer Anbauelemente 18 Bestandteil einer Krankatze werden,
in dem Fahrwerkskomponenten an den Grundplatten 4a, 4b befestigt werden. Als mögliche
Krankatzenbauformen sind eine Unterflanschkrankatze, eine Einschienenkrankatze mit
Anordnung des Seilzuges 1 neben der Schiene und eine Zweischienenkrankatze denkbar.
[0024] Entsprechender Weise haben die Grundplatten 4a, 4b neben der Lagerung der Seiltrommel
2 verschiedene weitere Funktionen wie beispielsweise den Elektroantrieb 2a zu tragen,
Anbautraversen für Teile einer Seileinscherung aufzunehmen, elektrische Ausrüstung
zu beherbergen, eine Fußbefestigung des Seilzuges zu ermöglichen oder Fahrwerksteile
anzubringen.
[0025] Die Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf den Seilzug gemäß Figur 1, wobei aus Gründen
der Übersichtlichkeit die Seiltrommel 2, das Getriebe 2b und der Elektromotor 2a nicht
dargestellt sind. Es ist ersichtlich, dass die beiden Grundplatten 4a, 4b an sich
als Gussteile hergestellt sind und aus Gewichtsgründen eine nach außen offene topfförmige
Gestalt mit einem ersten beziehungsweise zweiten Hohlraum 4g, 4h haben, in die Antriebs-,
Elektro- oder Elektronikkomponenten des Seilzuges 1 untergebracht werden können. Wie
zuvor ausgeführt befindet sich in dem ersten Hohlraum 4g das Getriebe 2b. Je nach
Bedarf und Bauweise können die ersten und zweiten Hohlräume 4g, 4h mit einem Deckel
verschlossen werden oder offen bleiben. Der erste Hohlraum 4g in der ersten Grundplatte
4a ist über einen ersten Deckel 6a verschlossen, der über ein rahmenförmiges Halteelement
7 an einer ersten Außenseite 4g der ersten Grundplatte 4a befestigt ist. Der zweite
Hohlraum 4h in der zweiten Grundplatte 4b ist über einen zweiten Deckel 6b verschlossen,
der direkt über ein rahmenförmiges Halteelement 7 an einer zweiten Außenseite 4f der
zweiten Grundplatte 4b befestigt ist.
[0026] An Hand der Figuren 3 und 4 wird nun die Ausführung der Verbindung zwischen den Trägerenden
5d, 5e und den Grundplatten 4a, 4b und der Verbindung von Anbauelementen 18 an den
Grundplatten 4a, 4b näher erläutert.
[0027] Die Figur 3 zeigt eine Ausschnittsvergrößerung von Figur 2 aus dem Bereich der ersten
Grundplatte 4a. Wie zuvor zur Figur 1 beschrieben, weist die erste Grundplatte 4a
Befestigungsmöglichkeiten für insgesamt vier Längsträger 5a, 5b oder weniger als vier
Längsträger 5a, 5b, 5c an vier verschiedenen Befestigungsorten auf. In der Figur 3
sind die beiden hinteren und zwar der erste und der dritte Längsträger 5a, 5c zu erkennen.
Um die Längsträger 5a, 5c mit ihrem ersten Trägerende 5d an der ersten Grundplatte
4a zu befestigen, sind in der ersten Grundplatte 4a im Bereich der gewünschten Befestigungsorte
Durchgangsöffnungen 8 angeordnet. Da die Längsträger 5a, 5c als Stangen mit einem
runden Querschnitt ausgebildet sind, weisen die Durchgangsöffnungen 8 eine Durchgangsquerschnittsfläche
auf, die geringfügig größer ist als die Querschnittsfläche der Längsträger 5a, 5b.
Die Längsträger 5a, 5b haben somit einen formschlüssigen Kontakt mit der ersten Grundplatte
4a. Die zentrale Durchgangsachse d der Durchgangsöffnung 8 fällt somit mit der Längsachse
L der Längsträger 5a, 5c im Betriebszustand zusammen.
[0028] Um das erste Trägerende 5d der Längsträger 5a, 5c in und entgegen der Längsachse
L der Längsträger 5a, 5c festzuhalten, ist am äußeren Ende des ersten Trägerendes
5d der Durchmesser des Längsträger 5a, 5c unter Ausbildung einer ringförmigen Absatzfläche
5f und eines Zylinderansatzes 5g konzentrisch verjüngt. Des Weiteren ist in dem ersten
Trägerende 5d ausgehend von der äußeren Stirnfläche des Zylinderansatzes 5g zentral
eine in Richtung der Längsachse L der Längsträger 5a, 5c gerichtete Gewindebohrung
9 mit einem Innengewinde vorgesehen. Die Einstecktiefe des ersten Trägerendes 5a in
die Durchgangsöffnung 8 ist so gewählt und somit auch der Abstand zwischen der ersten
und der zweiten Grundplatte 4a, 4b, dass die Absatzfläche 5f mit der Außenseite 4e
der ersten Grundplatte 4a fluchtet. Um den Längsträger 5a, 5b in dieser Position in
Richtung der Längsachse L der Längsträger 5a, 5c gesehen zu halten, ist ein Halteelement
10 mit einer Haltebohrung 10a vorgesehen. Das Halteelement 10 ist als rechteckiger
Rahmen mit vier Haltebohrungen 10a für jede der Durchgangsöffnungen 8 in der ersten
Grundplatte 4a ausgebildet. Die Tiefe der Haltebohrungen 10a ist so gewählt, dass
diese geringfügig länger ist als die Länge des Zylinderansatzes 5g des ersten Trägerendes
5d. Über eine erste Schraube 11, die von außen in die Gewindebohrung 9 eingeschraubt
wird, kann somit ein in die Haltebohrung 10a eingesteckter Zylinderansatz 5g in dem
Halteelement 10 befestigt werden. Hierbei wird das Halteelement 10 zwischen dem Kopf
der ersten Schraube 11 und der Absatzfläche 5f des ersten Trägerendes 5d eingespannt.
Zusätzlich ist zwischen dem Kopf der als Zylinderkopfschraube ausgebildeten Schraube
11 und der Außenseite des Haltelementes 10 eine Scheibe 12 angeordnet. Das plattenförmige
Halteelement 10 an sich wird über angedeutete Schrauben auf die Außenseite 4e der
ersten Grundplatte 4a aufgeschraubt. Außerdem ist der Deckel 6a zum Verschließen des
Hohlraums 4g in der ersten Grundplatte 4a von außen auf das rahmenförmige Halteelement
10 geschraubt.
[0029] Durch die Art der Befestigung der ersten Trägerenden 5d in den Durchgangsöffnungen
8 über die Halteelemente 10 mit der Schraube 11 ist es möglich, nach Entfernen des
Halteelementes 10 die Längsträger 5a, 5b aus der ersten Grundplatte 4a in Richtung
deren Längsachse L heraus zu ziehen. Somit ist es möglich, ohne die Seiltrommel 2
zu entfernen, die Position oder Anzahl der Längsträger 5a, 5b zu verändern.
[0030] Des Weiteren ist der Figur 3 zu entnehmen, dass das erste Trägerende 5a der Längsträger
5a, 5b nicht einteilig ausgebildet ist, sondern ein erstes Halteteil 13a aufweist,
dessen Außendurchmesser im Wesentlichen dem Außendurchmesser der Längsträger 5a, 5b,
5c entspricht. Vorzugsweise ist der Außendurchmesser des ersten Halteteils 13a leicht
größer als der Außendurchmesser der Längsträger 5a, 5b, 5c, damit die Längsträger
5a, 5b, 5c leichter in deren Längsrichtung L ein- und ausgebaut werden können. An
dem äußeren freien Ende des Halteteils 13 ist dann der erste Zylinderansatz 5g und
die erste Absatzfläche 5f vorgesehen. Um das erste Halteteil 13 mit dem Ende des Längsträgers
5a, 5b, 5c zu verbinden, ist an dem Ende des Längsträgers 5a, 5b, 5c ein zweiter Zylinderansatz
5h und eine zweite Absatzfläche 5i vorgesehen, auf die das erste Halteteil 13 aufgesetzt
ist. Die Gewindebohrung 9 ist in dem Ende des Längsträgers 5a, 5b vorgesehen. In
dem ersten Halteteil 13 befindet sich nur eine durchgehende Bohrung ohne Gewinde. Das
aufgesteckte Halteteil 13 wird über die Schraube 11 an dem Ende des Längsträgers 5a,
5b befestigt.
[0031] Das erste Halteteil 13a dient zur Befestigung von Anbauelementen 18 an der ersten
Grundplatte 4a wie in der Figur 1 gezeigt. Das Anbauelement 18 ist hier als Fußkonsole
ausgebildet. Die Verbindung der wahlweise an die Grundplatten 4a, 4b anbringbaren
Anbauelemente 18 ist als sogenannte zweischnittige Bolzenverbindung ausgebildet. Der
hierfür erforderliche Bolzen wird durch das erste Halteteil 13a gebildet; eine oder
mehrere Anbaulaschen 18a sind an dem Anbauelement 18 angeordnet und erste und zweite
Gabellaschen 19a, 19b werden von der ersten Grundplatte 4a und dem Halteelement 10
gebildet, die eine Aussparung 20 in der ersten Grundplatte 4a begrenzen. Um das erste
bolzenartige Halteteil 13a aufnehmen zu können, sind in der Anbaulasche 18a eine Anbaubohrung
18b, in der ersten Gabellasche 19a eine erste Gabelbohrung 19c und in der zweiten
Gabellasche 19b eine zweite Gabelbohrung 19d angeordnet. Entsprechender Weise fluchten
die erste Gabelbohrung 19c, die Anbauelementbohrung 18b und die zweite Gabelbohrung
19d miteinander und sind mit ihren Mittelachsen koaxial zur Längsachse L der Längsträger
5a, 5b ausgerichtet. Hierbei ist die erste Gabelbohrung 19c auch gleichzeitig die
Durchgangsöffnung 8 für die Längsträger 5a, 5b und die zweite Gabelbohrung 19d wird
durch die Haltebohrung 10a in dem Halteelement 10 gebildet. Besonders vorteilhaft
ist im Zusammenhang mit einem Anbau oder einem Wechsel von Anbauelementen 18, das
nach einem Entfernen der Schraube 11, des Deckels 6a und des Halteelements 10 das
Anbauelement 18 mit seiner Anbaulasche 18a in Richtung der Längsachse L der Längsträger
5a, 5b, 5c entfernt werden kann, ohne dass der Längsträger 5a, 5b, 5c oder das Halteteil
13 ausgebaut und wieder eingebaut werden müssen. Bei Bedarf kann das erste Halteteil
13a zusätzlich ausgebaut werden. Auf jeden Fall kann die Seiltrommel 2 zwischen den
Grundplatten 4a, 4b verbleiben.
[0032] In der Figur 4 ist eine Ausschnittsvergrößerung von Figur 2 aus dem Bereich der zweiten
Grundplatte 4b gezeigt. Wie die erste Grundplatte 4a weist die zweite Grundplatte
4b Befestigungsmöglichkeiten für insgesamt vier Längsträger 5a, 5b, 5c oder weniger
als vier Längsträger 5a, 5c an vier verschiedenen Befestigungsorten auf. Um die Längsträger
5a, 5b mit ihrem zweiten Trägerende 5e an der zweiten Grundplatte 4b zu befestigen,
sind in der zweiten Grundplatte 4b im Bereich der gewünschten Befestigungsorte gestufte
Durchgangsöffnungen 14 angeordnet, deren Querschnittsfläche geringfügig größer ist
als die Querschnittsfläche der Längsträger 5a, 5b. Unter einen gestuften Durchgangsöffnung
1 ist hier eine Sachlochbohrung mit einer zentralen Durchgangsbohrung zu verstehen.
Die Längsträger 5a, 5b haben somit einen formschlüssigen Kontakt mit der zweiten Grundplatte
4b. Die zentrale Achse e der Sacklochöffnungen 14 fällt mit der Längsachse L der Längsträger
5a, 5b im Betriebszustand zusammen. Um das zweite Trägerende 5e der Längsträger 5a,
5b in und entgegen der Längsachse L der Längsträger 5a, 5b in der gestuften Durchgangsöffnung
14 festzuhalten, ist am äußeren Ende des zweiten Trägerendes 5e der Durchmesser des
Längsträger 5a, 5b unter Ausbildung einer dritten ringförmigen Absatzfläche 5j und
eines dritten Zylinderansatzes 5k konzentrisch verjüngt.
[0033] Des Weiteren ist in dem zweiten Trägerende 5b ausgehend von dessen äußerer Stirnfläche
zentral eine in Richtung der Längsachse L der Längsträger 5a, 5c gerichtete Gewindebohrung
15 mit einem Innengewinde vorgesehen. Die Einstecktiefe des zweiten Trägerendes 5e
in die gestufte Durchgangsöffnung 14 ist so gewählt und somit der Abstand zwischen
der ersten und der zweiten Grundplatte 4a, 4b, dass die dritte Absatzfläche 5j an
der Innenseite 4d der zweiten Grundplatte 4b anliegt. Um den Längsträger 5a, 5b in
dieser Position in Richtung der Längsachse L der Längsträger 5a, 5c gesehen zu halten,
wird von der Außenseite 4f der zweiten Grundplatte 4b eine Schraube 16 durch eine
zentral im Boden der gestuften Durchgangsöffnung 14 mündende Bohrung 17 in die Gewindebohrung
15 des zweites Trägerendes 5e eingeschraubt. Der Kopf der als Sechskantkopfschraube
ausgebildeten Schraube 16 ist, stützt sich somit an der Außenseite 4f der zweiten
Grundplatte 4b ab.
[0034] In der Figur 4 ist gezeigt, dass die Schraube 16 sich nicht direkt mit ihrem Kopf
an der Außenseite 4f der zweiten Grundplatte 4b abstützt, sondern über ein zweites
hülsenförmiges Halteteil 13b, das zur Befestigung von Anbauelementen 18 an der zweiten
Grundplatte 4b - wie in der Figur 1 gezeigt - dient. Das Anbauelement 18 ist wiederum
als Fußkonsole ausgebildet. Auch ist die Verbindung der wahlweise an die Grundplatten
4a, 4b anbringbaren Anbauelemente 18 wiederum als zweischnittige Bolzenverbindung
ausgebildet. Der hierfür erforderliche Bolzen wird durch das zweite Halteteil 13b
gebildet; eine oder mehrere Anbaulaschen 18a sind an dem Anbauelement 18 angeordnet
und dritte und vierte Gabellaschen 19e, 19f werden von der zweiten Grundplatte 4b
und dem zweiten Deckel 6b gebildet, die eine Aussparung 21 in der zweiten Grundplatte
4b begrenzen. Um das zweite bolzenartige Halteteil 13b aufnehmen zu können, sind in
der Anbaulasche 18a eine Anbaubohrung 18b, in der dritten Gabellasche 19e eine dritte
Gabelbohrung 19g und in der vierten Gabellasche 19f eine vierte Gabelbohrung 19h angeordnet.
Entsprechender Weise fluchten die dritte Gabelbohrung 19g, die Anbauelementbohrung
18b und die vierte Gabelbohrung 19h miteinander und sind mit ihren Mittelachsen koaxial
zur Längsachse L der Längsträger 5a, 5b ausgerichtet. Hierbei ist die dritte Gabelbohrung
19g in Verlängerung der gestuften Durchgangsöffnung 14 für die Längsträger 5a, 5b
in der zweiten Grundplatte 4b angeordnet und über eine Trennwand 22 der gestuften
Durchgangsöffnung 14 mit der Bohrung 17 für die Schraube 16 getrennt. Besonders vorteilhaft
ist im Zusammenhang mit einem Anbau oder einem Wechsel von Anbauelementen 18, das
nach einem Entfernen der Schraube 16 und des zweiten Halteteils 13b das Anbauelement
18 mit seiner Anbaulasche 18a quer zur Längsachse L der Längsträger 5a, 5c entfernt
werden kann, ohne dass der Längsträger 5a, 5b oder der zweite Deckel 6b ausgebaut
werden müssen. Bei Bedarf kann das zweite Halteteil 13b am Ort verbleiben und der
zweite Deckel 6b ausgebaut werden. Auf jeden Fall kann die Seiltrommel 2 zwischen
den Grundplatten 4a, 4b verbleiben.
[0035] Sollten im Bereich der Durchgangsöffnungen 8 und der gestuften Durchgangsöffnungen
14 keine Tragstangen 8 eingesteckt sein, um die Anbauelemente 18 zu befestigen, sind
hierfür stummelförmge Tragstangen vorgesehen, die im Bereich der Innenseiten 4c, 4d
der Grundplatten 4a, 4b enden-
[0036] Die Figur 5 zeigt eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Seilzuges 1
als Bestandteil einer Einschienenkrankatze in kurzer Bauform. Gegenüber der aus Figur
1 bekannten Ausführung als Fußzug sind die Anbauelemente 18 keine Halteschienen zur
Befestigung des Seilzugs 18 an Tragkonstruktionen oder einem Hallenboden sondern Querträger
die Fahrwerksteile 23 und einen Fahrantrieb 24 tragen.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Seilzug
- 2
- Seiltrommel
- 2a
- Elektromotor
- 2b
- Getriebe
- 3
- Grundrahmen
- 4a
- erste Grundplatte
- 4b
- zweite Grundplatte
- 4c
- Innenseite der ersten Grundplatte 4a
- 4d
- Innenseite der zweiten Grundplatte 4b
- 4e
- Außenseite der ersten Grundplatte 4a
- 4f
- Außenseite der zweiten Grundplatte 4b
- 4g
- erster Hohlraum
- 4h
- zweiter Hohlraum
- 5a
- erster Längsträger
- 5b
- zweiter Längsträger
- 5c
- dritter Längsträger
- 5d
- erstes Trägerende
- 5e
- zweites Trägerende
- 5f
- erste Absatzfläche
- 5g
- erster Zylinderansatz
- 5h
- zweite Absatzfläche
- 5i
- zweiter Zylinderansatz
- 5j
- dritte Absatzfläche
- 5k
- dritter Zylinderansatz
- 6a
- erster Deckel
- 6b
- zweiter Deckel
- 7
- Haltelement
- 8
- Durchgangsöffnung
- 9
- Gewindebohrung
- 10
- Halteelement
- 10a
- Haltebohrung
- 11
- Schraube
- 12
- Scheibe
- 13a
- erstes Halteteil
- 13b
- zweites Halteteil
- 14
- gestufte Durchgangsöffnungen
- 15
- Gewindebohrung
- 16
- Schraube
- 17
- Bohrung
- 18
- Anbauelement
- 18a
- Anbaulasche
- 18b
- Anbaubohrung
- 19a
- erste Gabellasche
- 19b
- zweite Gabellasche
- 19c
- erste Gabelbohrung
- 19d
- zweite Gabelbohrung
- 19e
- dritte Gabellasche
- 19f
- vierte Gabellasche
- 19g
- dritte Gabelbohrung
- 19h
- vierte Gabelbohrung
- 20
- Aussparung
- 21
- Aussparung
- 22
- Trennwand
- 23
- Fahrwerksteile
- 24
- Fahrantrieb
- D
- Drehachse
- L
- Längsachse
- d
- Durchgangsachse
- e
- Achse
1. Hebezeug, insbesondere Seilzug (1), mit einem mindestens zwei Grundplatten (4a, 4b)
aufweisenden Grundrahmen (3), mit mindestens zwei die Grundplatten (4a, 4b) miteinander
verbindenden und voneinander beabstandeten Längsträgern (5a, 5b, 5c) und mit an den
Grundplatten (4a, 4b) über Halteteile (13a, 13b) befestigte Anbauelemente (18), wobei
die Halteteile (13a, 13b) in Verlängerung der Längsträger (5a, 5b, 5c) angeordnet
sind und zwischen und an den Innenseiten (4c, 4d) der Grundplatten (4a, 4b) beidendig
eine Seiltrommel (2) gelagert ist, deren Drehachse (D) parallel zu der Längsachse
(L) der Längsträger (5a, 5b, 5c) ausgerichtet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindung zwischen den Halteteilen (13a, 13b) und den Anbauelementen (18) nach
Art einer mehrschnittigen, vorzugsweise zweischnittigen, Bolzenverbindung ausgebildet
ist, jeweils an den Grundplatten (4a, 4b) zwei Gabellaschen (19a, 19b, 19e, 19f) mit
je einer Gabelbohrung (19c, 19d, 19g, 19h) angeordnet sind, die gegenüberliegend,
voneinander beabstandet und eine Aussparung (20, 21) begrenzend angeordnet sind, die
Halteteile (13a, 13b) bolzenartig ausgebildet sind und mit den Gabellaschen (19a,
19b, 19e, 19f) im Eingriff stehen.
2. Hebezeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteteile (13a, 13b) über Verbindungselemente, insbesondere Schrauben (11, 16),
an den Grundplatten (4a, 4b) befestigt sind und über diese Verbindungselemente gleichzeitig
die Längsträger (5a, 5b, 5c) an den Grundplatten (4a, 4b) befestigt sind.
3. Hebezeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbauelemente (18) als Verbindungsträger zur Befestigung des Hebezeuges an einem
Rahmen einer Krankatze oder als Verbindungsträger zur Befestigung des Hebezeuges an
einer ortsfesten Tragkonstruktion ausgebildet sind.
4. Hebezeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Anbauelementen (18) eine Anbaulasche (18a) mit einer Anbaubohrung (18b) angeordnet
ist.
5. Hebezeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbaubohrung (18a) der Anbaulasche (18b) und die Gabelbohrungen (19c, 19d, 19g,
19h) der Gabellaschen (19a, 19b, 19e, 19f) miteinander fluchten und zur Befestigung
des Anbauelementes (18) an einer der Grundplatten (4a, 4b) ein bolzenartiges Halteteil
(13a, 13b) durch die Gabelbohrungen (19c, 19d, 19g, 19h) und die Anbaubohrung (18a)
geführt ist.
6. Hebezeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteteile (13a, 13b) jeweils über eine in Richtung der Längsachse (L) des Längsträgers
(5a, 5b, 5c) gerichtete Schraube (11, 16) an dem Längsträger (5a, 5b, 5c) und an einer
der Grundplatten (4a, 4b) befestigt ist.
7. Hebezeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatten (4a, 4b) rechteckförmig sind, in den Ecken eines gedachten Vierecks,
insbesondere Quadrates, in den Grundplatten (4a, 4b) in deren Innenseiten jeweils
eine gestufte Durchgangsöffnung (14) beziehungsweise eine Durchgangsöffnung (8) angeordnet
ist, in die jeweils ein Längsträger (5a, 5b, 5c) aus einer gewünschten Anzahl von
Längsträgern (5a, 5b, 5c) eingesteckt ist.
8. Hebezeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein erstes Trägerende (5d) der Längsträger (5a, 5b, 5c) über ein Halteelement (10)
in und gegen die Richtung der Längsachse (L) des Längsträgers (5a, 5b, 5c) an der
ersten Grundplatte (4a) festgelegt ist, das Halteelement (10) an einer Außenseite
(4e) der ersten Grundplatte (4a) befestigt ist, das Halteelement (10) eine Haltebohrung
(10) aufweist, in die das erste Trägerende (5d) hineinragt, und das erste Trägerende
(5d) an dem Halteelement (10) über ein Befestigungselement, insbesondere eine Schraube
(11), festgelegt ist.
9. Hebezeug nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass in einer zweiten Grundplatte (4b) der mindestens zwei Grundplatten (4a, 4b) an deren
Innenseite (4d) gestufte Durchgangsöffnungen (14) angeordnet sind, in die jeweils
ein zweites Trägerende (5e) der Längsträger (5a, 5b, 5c) eingesteckt und befestigt
ist, dass jedes zweites Trägerende (5d) der Längsträger (5a, 5b, 5c) über eine Schraube
(16), die in Richtung der Längsache (L) des Längsträgers (5a, 5b, 5c) ausgerichtet
ist und sich an der Außenseite (4e) der zweiten Grundplatte (4b) abstützt, in der
gestuften Durchgangsöffnung (14) befestigt ist.
10. Hebezeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsträger (5a, 5b, 5c) als Stangen mit einem runden Querschnitt ausgebildet
sind.
1. Lifting apparatus, and in particular a cable traction unit (1), having a main frame
(3) which has at least two main plates (4a, 4B), having at least two longitudinal
supporting ties (5a, 5b, 5c) which connect the main plates (4a, 4b) together and are
spaced apart from one another, and having attached members (18) which are fastened
to the main plates (4a, 4b) by means of holding parts (13a, 13b), the holding parts
(13a, 13b) being positioned as continuations of the longitudinal supporting ties (5a,
5b, 5c) and there being mounted at its two ends between the main plates (4a, 4b) and
on the inner sides (4c, 4d) thereof a cable drum (2) whose axis of rotation (D) is
aligned parallel to the longitudinal axes (L) of the longitudinal supporting ties
(5a, 5b, 5c), characterised in that the connection between the holding parts (13a, 13b) and the attached members (18)
is designed after the fashion of a multiple shear-point, and preferably a two shear-point,
pinned connection, there are arranged on each of the main plates (4a, 4b) two fork-forming
lugs (19a, 19b, 19e, 19f) which each have a bore (19c, 19d, 19g, 19h) in the fork,
which are arranged opposite one another and at a spacing from one another and in such
a way as to form the boundaries of a recess (20, 21), and the holding parts (13, 13b)
are in the form of pins and are engaged with the fork-forming lugs (19a, 19b, 19e,
19f).
2. Lifting apparatus according to claim 1, characterised in that the holding parts (13a, 13b) are fastened to the main plates (4a, 4b) by means of
connecting members, and in particular screws or bolts (11, 16), and the longitudinal
supporting ties (5a, 5b, 5c) are fastened to the main plates (4a, 4b) at the same
time by means of these connecting members.
3. Lifting apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the attached members (18) take the form of connecting supports for fastening the
lifting apparatus to a chassis of a crane trolley or the form of connecting supports
for fastening the lifting apparatus to a fixed supporting structure.
4. Lifting apparatus according to one of claims 1 to 3, characterised in that an attaching lug (18a) having an attaching hole (18b) is arranged on the attached
members (18).
5. Lifting apparatus according to claim 4, characterised in that the attaching hole (18a) in the attaching lug (18b) and the bores (19c, 19d, 19g,
19h) in the fork in the fork-forming lugs (19a, 19b, 19e, 19f) are in line with one
another and a holding part (13a, 13b) in pin form is passed through the bores (19c,
19d, 19g, 19h) in the fork and the attaching hole (18a) to fasten the attached member
(18) to one of the main plates (4a, 4b).
6. Lifting apparatus according to one of claims 1 to 5, characterised in that the holding parts (13a, 13b) are fastened to respective longitudinal supporting ties
(5a, 5b, 5c) and to one of the main plates (4a, 4b) by means of screws or bolts (11,
16) which are aligned in the direction defined by the longitudinal axes (L) of the
longitudinal supporting ties (5a, 5b, 5c).
7. Lifting apparatus according to one of claims 1 to 6, characterised in that the main plates (4a, 4b) are square-cornered in form and there are arranged in respective
ones of the main plates (4a, 4b), in the inner sides thereof, at the corners of an
imaginary quadrilateral and in particular a square, through-openings (8) and stepped
through-openings (14) in each of which one longitudinal supporting tie (5a, 5b, 5c)
of a desired number of longitudinal supporting ties (5a, 5b, 5c) is inserted.
8. Lifting apparatus according to claim 7, characterised in that first ends (5d) of the longitudinal supporting ties (5a, 5b, 5c) are fixed to the
first main plate (4a) in one direction defined by the longitudinal axes (L) of the
longitudinal supporting ties (5a, 5b, 5c) and in the opposite direction therefrom
by means of a holding member (10), the holding member (10) is fastened to an outer
side (4e) of the first main plate (4a), the holding member (10) has holding bores
(10) into which the first ends (5d) of the longitudinal supporting ties project, and
the first ends (5d) of the longitudinal supporting ties are fixed to the holding member
(10) by means of a fastener and in particular a screw or bolt (11).
9. Lifting apparatus according to claim 7 or 8, characterised in that there are arranged in a second main plate (4b) of the at least two main plates (4a,
4b), on the inner side (4d) thereof, stepped through-openings (14) in which second
ends (5e) of respective longitudinal supporting ties (5a, 5b, 5c) are inserted and
fastened in place, and in that each of the second ends (5d) of the longitudinal supporting ties (5a, 5b, 5c) is
fastened in place in the stepped through-opening (14) by means of a screw or bolt
(16) which is aligned in the direction defined by the longitudinal axis (L) of the
longitudinal supporting tie (5a, 5b, 5c) and which is supported against the outer
side (4e) of the second main plate (4b).
10. Lifting apparatus according to one of claims 1 to 9, characterised in that the longitudinal supporting ties (5a, 5b, 5c) take the form of rods of circular cross-section.
1. Engin de levage, notamment palan (1), comportant un cadre de base (3) doté d'au moins
deux plaques de base (4a, 4b), au moins deux poutres longitudinales (5a, 5b, 5c) distantes
l'une de l'autre et reliant les plaques de base (4a, 4b) l'une à l'autre, et des éléments
de montage (18) fixés aux plaques de base (4a, 4b) par des pièces de retenue (13a,
13b), les pièces de retenue (13a, 13b) étant disposées dans le prolongement des poutres
longitudinales (5a, 5b, 5c) et un tambour à câble (2) étant monté, au niveau des deux
extrémités, sur les côtés intérieurs (4c, 4d) des plaques de base (4a, 4b) et entre
ceux-ci, l'axe de rotation (D) dudit tambour à câble étant orienté parallèlement à
l'axe longitudinal (L) des poutres longitudinales (5a, 5b, 5c), caractérisé en ce que
la liaison entre les pièces de retenue (13a, 13b) et les éléments de montage (18)
est conformée à la manière d'une liaison par boulon à section multiple, avantageusement
à double section, deux pattes de chape (19a, 19b, 19e, 19f) dotées chacune d'un perçage
de chape (19c, 19d, 19g, 19h) sont disposées au niveau de chacune des plaques de base
(4a, 4b), lesdites pattes de chape sont disposées face à face à distance l'une de
l'autre et de façon adjacente à un évidement (20, 21), les pièces de retenue (13a,
13b) sont conformées en boulons et sont en engagement avec les pattes de chape (19a,
19b, 19e, 19f).
2. Engin de levage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les pièces de retenue (13a, 13b) sont fixées aux plaques de base (4a, 4b) par des
éléments de liaison, notamment des vis (11, 16) et les poutres longitudinales (5a,
5b, 5c) sont en même temps fixées aux plaques de base (4a, 4b) par ces éléments de
liaison.
3. Engin de levage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les éléments de montage (18) sont conformés en supports de liaison pour fixer l'engin
de levage à un cadre d'un chariot roulant ou en support de liaison pour fixer l'engin
de levage à une structure porteuse immobile.
4. Engin de levage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'une patte de montage (18a) dotée d'un perçage de montage (18b) est disposée au niveau
des éléments de montage (18).
5. Engin de levage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le perçage de montage (18a) de la patte de montage (18b) et les perçages de chape
(19c, 19d, 19g, 19h) des pattes de chape (19a, 19b, 19e, 19f) sont alignés l'un avec
l'autre et une pièce de retenue (13a, 13b) conformée en boulon est passée à travers
les perçages de chape (19c, 19d, 19g, 19h) et le perçage de montage (18a) pour fixer
l'élément de montage (18) à l'une des plaques de base (4a, 4b).
6. Engin de levage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que chacune des pièces de retenue (13a, 13b) est fixée à la poutre longitudinale (5a,
5b, 5c) et à l'une des plaques de base (4a, 4b) par une vis (11, 16) orientée en direction
de l'axe longitudinale (L) de la poutre longitudinale (5a, 5b, 5c).
7. Engin de levage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les plaques de base (4a, 4b) sont de forme rectangulaire, une ouverture traversante
(8) ou une ouverture traversante à gradin (14), dans laquelle est insérée une poutre
longitudinale (5a, 5b, 5c) constituée d'un nombre souhaité de poutres longitudinales
(5a, 5b, 5c), est ménagée dans chacune des plaques de base (4a, 4b), du côté intérieur
de celles-ci, dans chacun des coins d'un quadrilatère imaginaire, notamment un carré.
8. Engin de levage selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'une première extrémité de poutre (5d) des poutres longitudinales (5a, 5b, 5c) est
immobilisée au niveau de la première plaque de base (4a) par un élément de retenue
(10) en direction de l'axe longitudinal (L) de la poutre longitudinale (5a, 5b, 5c)
et en direction opposée, en ce que l'élément de retenue (10) est fixé à un côté extérieur (4e) de la première plaque
de base (4a), en ce que l'élément de retenue (10) comporte un perçage de retenue (10) dans lequel la première
extrémité de poutre (5d) fait saillie, et en ce que la première extrémité de poutre (5d) est fixée à l'élément de retenue (10) par un
élément de fixation, notamment une vis (11).
9. Engin de levage selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que dans une seconde plaque de base (4b) des au moins deux plaques de base (4a, 4b),
du côté intérieur (4d) de celle-ci, sont ménagées des ouvertures traversantes à gradin
(14) dans chacune desquelles est insérée et fixée une seconde extrémité de poutre
(5e) des poutres longitudinales (5a, 5b, 5c), en ce que chaque seconde extrémité de poutre (5d) des poutres longitudinales (5a, 5b, 5c) est
fixée dans l'ouverture traversante à gradin (14) par une vis (16) qui est orientée
en direction de l'axe longitudinal (L) de la poutre longitudinale (5a, 5b, 5c) et
qui s'appuie sur le côté extérieur (4e) de la seconde plaque de base (4b).
10. Engin de levage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les poutres longitudinales (5a, 5b, 5c) sont conformées en barres de section ronde.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente