| (19) |
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(11) |
EP 2 501 865 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.10.2014 Patentblatt 2014/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.11.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/006815 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/060893 (26.05.2011 Gazette 2011/21) |
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| (54) |
WASSERFÜHRENDER LEITUNGSABSCHNITT MIT EINEM BELÜFTUNGSKANAL
WATER-CARRYING LINE SECTION HAVING AN AERATING DUCT
SECTION DE CONDUITE À CIRCULATION D'EAU MUNIE D'UN CANAL D'AÉRATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
20.11.2009 DE 102009054038
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.09.2012 Patentblatt 2012/39 |
| (73) |
Patentinhaber: Neoperl GmbH |
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79379 Müllheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHÜRLE, Holger
79379 Müllheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kunst, Manuel Nikolaus Johannes et al |
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Patent- und Rechtsanwaltssozietät
Maucher, Börjes & Kollegen
Urachstrasse 23 79102 Freiburg im Breisgau 79102 Freiburg im Breisgau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 377 067 DE-A1-102006 021 801
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WO-A1-84/02547
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen wasserführenden Leitungsabschnitt, der zumindest einen
Belüftungskanal hat, welcher Belüftungskanal einlassseitig wenigstens eine zur Atmosphäre
hin offene Kanalöffnung und auslassseitig mindestens eine vom vorbei strömenden Wasser
umspülbare und/oder daran angrenzende Kanalöffnung hat und in welchem Belüftungskanal
ein Wasserstrahlbelüfter vorgesehen ist, der eine Filter- oder Trenneinrichtung aufweist,
die in Richtung von der wenigstens einen einlassseitigen Kanalöffnung zur mindestens
einen auslassseitigen Kanalöffnung hin luftdurchlässig, aber in die entgegengesetzte
Richtung wasserundurchlässig ausgestaltet ist, wobei der Wasserstrahlbelüfter ein
Einbaugehäuse hat, das zum lösbaren Einbau in ein Armaturengehäuse bestimmt ist, und
wobei der wenigstens eine Belüftungskanal das Einbaugehäuse durchdringt.
[0002] Aus der Voranmeldung
DE 10 2006 021 801 A1 der Anmelderin ist bereits ein als sanitäre Auslaufarmatur ausgebildeter wasserführender
Leitungsabschnitt bekannt, der mit Abstand unterhalb seines Wasserauslaufs einen Belüftungskanal
hat. Der Belüftungskanal weist einlassseitig eine zur Atmosphäre hin offene Kanalöffnung
auf, während auf der Auslassseite des Belüftungskanals eine von dem durch die Auslaufarmatur
durchströmenden Wasser umspülbare Kanalöffnung vorgesehen ist. In dem Belüftungskanal
ist ein Wasserstrahlbelüfter vorgesehen, der in Richtung von der einlassseitigen Kanalöffnung
zur auslassseitigen Kanalöffnung hin luftdurchlässig, aber in die entgegengesetzte
Richtung wasserundurchlässig ausgestaltet ist. Die in
DE 10 2006 021 801 A1 vorgesehene Filter-oder Trenneinrichtung, die ein Austreten von Wasser während der
Wasserentnahme an der Auslaufarmatur verhindern soll, ist als Einwege-Belüftungsventil
ausgebildet. Ein solches Einwege-Belüftungsventil kann jedoch eventuell nicht vollständig
verhindern, dass nach dem Schließen des Absperrventils ein Teil der zwischen Belüftungseinrichtung
und Wasserauslauf zunächst verbliebenen und dann zurückströmenden Wassersäule unbeabsichtigt
auch das in der Belüftungseinrichtung vorgesehene Einwege-Belüftungsventil passiert
und an der Außenseite der Auslaufarmatur als Rinnsal oder durch verdunstungsbedingte
Kalkspuren sichtbar wird.
[0003] Aus der
EP 0 377 067 A1 kennt man bereits eine Sperrvorrichtung, die zum Absperren von mit einer Be- und
Entlüftung versehenen abgedichteten Gehäusen gegen Wassereintritt dient. Die vorbekannte
Sperrvorrichtung weist einen Trägerkörper und eine in dem Trägerkörper nicht-eben
ausgebildete Membran auf. Diese Membran ist gasdurchlässig, jedoch wasserundurchlässig.
In dem Trägerkörper befinden sich außenseitig mehrere Flüssigkeits-Ablaufkanäle, die
derart angeordnet sind, dass sich möglicherweise auf der Membran sammelndes Wasser,
das sich aufgrund der nicht-ebenen Anordnung der Membran an bestimmten Stellen sammelt,
nach außen abläuft und damit die Gasdurchlässigkeit der Membran gewährleistet. Ein
Hinweis, dass diese vorbekannte Sperrvorrichtung auch bei einem wasserführenden Leitungsabschnitt
und insbesondere an einer sanitären Auslaufarmatur verwendbar sein soll, ist der
EP 0 377 067 A1 jedoch nicht zu entnehmen.
[0004] Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, einen wasserführenden Leitungsabschnitt
mit einem Wasserstrahlbelüfter zu schaffen, der in jeder Einbausituation der Auslaufarmatur
ein unerwünschtes Austreten von Wasser aus dem Belüftungskanal mit Sicherheit verhindert.
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei dem wasserführenden Leitungsabschnitt
der eingangs erwähnten Art insbesondere darin, dass die Filter- oder Trenneinrichtung
des Wasserstrahlbelüfters eine poröse Membrane hat, die eine luftdurchlässige, aber
wasserundurchlässige Struktur und/oder Schicht aufweist.
[0006] Dem erfindungsgemäßen Leitungsabschnitt ist ein Wasserstrahlbelüfter zugeordnet,
der ein Einbaugehäuse hat, das zum lösbaren Einbau in ein Armaturengehäuse bestimmt
ist.
[0007] Da der Wasserstrahlbelüfter ein Einbaugehäuse hat, das sich lösbar in ein Armaturengehäuse
einsetzen lässt, kann das meist aus Metall hergestellte Armaturengehäuse getrennt
vom Wasserstrahlbelüfter hergestellt und nach dem Herstellungsvorgang mit dem Wasserstrahlbelüfter
komplettiert werden. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der wenigstens eine Belüftungskanal
das Einbaugehäuse durchdringt. Dieser zumindest eine Belüftungskanal weist einlassseitig
wenigstens eine zur Atmosphäre hin offene Kanalöffnung und auslassseitig mindestens
eine von dem durch den Leitungsabschnitt strömenden Wasser umspülbare und/oder daran
angrenzende Kanalöffnung auf. In diesem Belüftungskanal ist eine als Membrane ausgestaltete
Filter- oder Trenneinrichtung zwischengeschaltet. Diese Filter- oder Trenneinrichtung
ist in Richtung zum wasserführenden Gehäuseinneren des Armaturengehäuses hin luftdurchlässig
und lässt somit die zum Belüften des Wasserstrahles benötigte Umgebungsluft passieren.
In die Gegenrichtung ist diese Filter- oder Trenneinrichtung jedoch wasserundurchlässig
ausgestaltet, so dass durch den Belüftungskanal auf keinen Fall Wasser austreten und
sich beispielsweise am Außenumfang des wasserführenden Leitungsabschnitts und somit
auch an der Außenseite einer als Leitungsabschnitt dienenden sanitären Auslaufarmatur
durch Kalkränder störend bemerkbar machen kann. Durch ihre selektive Permeabilität
und durch ihren Aufbau kann die Filter- oder Trenneinrichtung die angesaugte Luft
- abhängig von der Porengröße - auch von Keimen oder anderen Verunreinigungen reinigen,
die andernfalls in das ausströmende Wasser und von dort beispielsweise auf die Hand
oder ein abzuwaschendes Lebensmittel gelangen und aus hygienischen Gründen bedenklich
sein könnten.
[0008] Eine bevorzugte Ausführungsform sieht daher vor, dass die luftdurchlässige, aber
wasserundurchlässige Struktur und/oder Schicht eine Polytetrafluorethylen-, Polyethylen-
oder Polyamid-Schicht oder -Beschichtung hat und/oder dass die poröse Membrane als
Gewebe oder Sintermaterial ausgebildet ist.
[0009] Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass die Membrane aus insbesondere gerecktem
Polytetrafluorethylen oder aus einer offenporigen Polyester-Struktur hergestellt ist.
[0010] Die in der Filter- oder Trenneinrichtung vorgesehene Membrane kann beispielsweise
als poröse Membrane ausgestaltet sein, die eine luftdurchlässige, aber wasserundurchlässige
Struktur und/oder Schicht aufweist. Solche Membranen sind beispielsweise in der Textilindustrie
unter dem Handelsnamen "GORE-TEX" auf dem Markt.
[0011] Um das Zusetzen der Membranporen zu verzögern oder gänzlich zu verhindern, kann es
vorteilhaft sein, wenn die Filter- oder Trenneinrichtung vorzugsweise auslassseitig
zumindest eine als Vorfilter ausgebildete Vliesstruktur aufweist. Diese auslassseitig
und somit wasserseitig angeordnete Vliesstruktur dient zum Schutz der in der Filter-
oder Trenneinrichtung vorgesehenen Membrane. Diese vorzugsweise wasserseitig angeordnete
Vliesstruktur kann beispielsweise zur Sauberhaltung der als Membrane dienenden porösen
oder gasdurchlässigen Folien oder Schichten vorgesehen sein.
[0012] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Filter- oder Trenneinrichtung
vorzugsweise einlassseitig ein Gewebe oder dergleichen mechanisch stabilisierende
Trägerstruktur aufweist. Diese Trägerstruktur dient zur mechanischen Stabilisierung
der erfindungsgemäßen Filter- oder Trenneinrichtung und der in ihr vorgesehenen Membrane.
Darüber hinaus kann diese Trägerstruktur aber auch eine zusätzliche Filterfunktion
haben.
[0013] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Membrane zwischen einem auslassseitigen Vorfilter
und einer einlassseitig angeordneten, mechanisch stabilisierenden Trägerstruktur angeordnet
ist.
[0014] Um die Filter- oder Trenneinrichtung des erfindungsgemäß vorgesehenen Wasserstrahlbelüfters
mit weiteren Produkteigenschaften günstig zu beeinflussen, kann es vorteilhaft sein,
wenn die Filter- oder Trenneinrichtung mindestens eine Schicht zur Oleophobisierung
und/oder zur mikrobiologischen Passivierung trägt. Dabei wird eine Ausführungsform
bevorzugt, bei der die Schicht Silberionen aufweist.
[0015] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die einlassseitige Trägerschicht und/oder das
auslassseitige Vorfilter als Schicht zur Oleophobisierung und/oder als Schicht zur
mikrobiologischen Passivierung ausgebildet ist.
[0016] Ein bevorzugtes Anwendungsbeispiel besteht darin, dass der Wasserstrahlbelüfter zum
lösbaren und vorzugsweise zum austauschbaren Einbau in ein als wasserführender Leitungsabschnitt
dienendes Armaturengehäuse einer sanitären Auslaufarmatur bestimmt ist. Möglich ist
aber auch, dass der zur Aufnahme des erfindungsgemäß verwendeten Wasserstrahlbelüfters
vorgesehene Belüftungskanal in der Umfangswandung eines anderen wasserführenden Leitungsabschnitts,
beispielsweise eines Rohrstückes, vorgesehen ist. Um den Wasserstrahlbelüfter möglichst
einfach in den in einem Armaturengehäuse oder einem anderen Leitungsabschnitt vorgesehenen
Belüftungskanal zwischenschalten zu können, ist es zweckmäßig, wenn der Wasserstrahlbelüfter
ein Einbaugehäuse hat, das zum austauschbaren Einbau in das Armaturengehäuse einer
sanitären Auslaufarmatur bestimmt ist und/oder das der wenigstens eine Belüftungskanal
durchdringt.
[0017] Durch den erfindungsgemäßen Wasserstrahlbelüfter wird die um die Auslaufarmatur herum
befindliche Umgebungsluft in das wasserführende Gehäuseinnere des Armaturengehäuses
angesaugt und im Gehäuseinneren mit dem durchtretenden Wasser vermischt. Eine bevorzugte
Weiterbildung gemäß der Erfindung sieht daher vor, dass im Leitungsabschnitt wenigstens
eine Querschnittsverengung vorgesehen ist, die durch eine querschnittsbedingte Beschleunigung
des durchströmenden Wassers einen Unterdruck im Bereich zumindest einer auslassseitigen
Kanalöffnung bewirkt, und dass die Querschnittsverengung dazu dieser zumindest einen
auslassseitigen Kanalöffnung in Wasser-Strömungsrichtung vorgeschaltet ist. Wird das
durch die Auslaufarmatur oder den Leitungsabschnitt durchströmende Wasser beschleunigt,
lässt sich gemäß der Bernoullischen Gleichung ein Unterdruck erzeugen, der zum Ansaugen
der Umgebungsluft durch den Wasserstrahlbelüfter verwendet werden kann.
[0018] Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass die in
der Strömungsführung vorgesehene Querschnittsverengung zumindest ein quer zur Wasserströmung
angeordnetes Lochfeld aufweist.
[0019] Ein solches Lochfeld, das eine Anzahl von Durchflusslöchern hat, stellt eine Querschnittsverengung
dar, die zu einer Beschleunigung des durchströmenden Wassers führt. Um eine Beschleunigung
des durchströmenden Wassers noch zusätzlich zu begünstigen und um den dabei entstehenden
Unterdruck noch zusätzlich zu erhöhen, ist es zweckmäßig, wenn das Lochfeld eine Anzahl
von Durchflusslöchern hat, die eintrittsseitig im Vergleich zur Austrittsseite einen
größeren Lochquerschnitt haben.
[0020] Dabei wird eine rasche und geräuscharme Beschleunigung des durch das Lochfeld durchströmenden
Wassers noch begünstigt, wenn das Lochfeld Durchflusslöcher aufweist, die eintrittsseitig
einen sich trichterförmig verengenden Lochabschnitt haben.
[0021] Möglich ist es, dass mindestens eine Membrane oder dergleichen Filter- oder Trenneinrichtung
in einem vorzugsweise als Einsetzpatrone ausgebildeten Einbaugehäuse lösbar oder unlösbar
gehalten ist.
[0022] Dabei sieht eine Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass die mindestens eine
Membrane oder dergleichen Filter- oder Trenneinrichtung mit dem, den zumindest einen
Belüftungskanal umgrenzenden Umfangsrandbereich verschnappt oder fest verbunden, insbesondere
verpresst, verklebt oder verschweißt, ist. Dabei ist es zweckmäßig, wenn die Filter-
oder Trenneinrichtung mit dem, den zumindest ein Belüftungskanal umgrenzenden Umfangsrandbereich
dicht verbunden ist.
[0023] Die vielfältigen Funktionen der erfindungsgemäß vorgesehenen Filter- oder Trenneinrichtung
lassen sich noch begünstigen, wenn zumindest eine Membrane und/oder ein vorzugsweise
einlassseitig vorgeschalteter Filter auf eine maximal pro Zeiteinheit ansaugbare Luftmenge
festgelegt und/oder zum Reinigen der Luft ausgebildet ist.
[0024] Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass die Filter-
oder Trenneinrichtung Bestandteil einer in das Einbaugehäuse des Wasserstrahlbelüfters
lösbar einsetzbaren Einsetzpatrone ist und dass die Einsetzpatrone zu Austauschzwecken
vorzugsweise von der Außenseite des Einbaugehäuses aus zugänglich ist.
[0025] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung gemäß der Erfindung sieht vor, dass das
Einbaugehäuse als insbesondere zylindrischer Hohlkörper ausgestaltet ist, der im Bereich
seines Hohlkörper-Innenraums die zumindest eine Membrane oder dergleichen Filter-
oder Trenneinrichtung trägt und der an seiner Hohlkörper-Umfangswandung einen, die
als Querschnittsverengung ausgebildeten Durchflusslöcher aufweisenden Wandungs-abschnitt
hat.
[0026] Weiterbildungen gemäß der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
sowie der Ansprüche. Nachstehend wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele
noch näher beschrieben.
[0027] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine, in einem Längsschnitt dargestellte und als wasserführender Leitungsabschnitt
dienende Auslaufarmatur mit einem Armaturengehäuse, das einen Belüftungskanal hat,
in den ein Wasserstrahlbelüfter einsetzbar ist, der eine Filter- oder Trenneinrichtung
aufweist, die in Richtung zum Gehäuseinneren des Armaturengehäuses luftdurchlässig,
aber in die entgegengesetzte Richtung wasserundurchlässig ist,
- Fig. 2
- die Auslaufarmatur aus Fig. 1 in einem Detail-Längsschnitt im Bereich ihres als auswechselbare
Einsetzpatrone ausgestalteten Wasserstrahlbelüfters,
- Fig. 3
- die in dem Detail-Längsschnitt gezeigte Auslaufarmatur aus Fig. 1 und 2 mit, aus dem
Armaturengehäuse ausgebautem Wasserstrahlbelüfter,
- Fig. 4
- eine, in einem Längsschnitt dargestellte und ebenfalls als wasserführender Leitungsabschnitt
dienende Auslaufarmatur, die in ihrem wesentlichen Aufbau mit der Auslaufarmatur gemäß
den Fig. 1 bis 3 übereinstimmt, - bei der jedoch in dem Belüftungskanal ein scheibenförmiger
Wasserstrahlbelüfter eingesetzt und mittels eines Vorsatz- oder Filtersiebes eingespannt
bzw. gesichert ist, der dem Wasserstrahlbelüfter zusätzlich auch einen mechanischen
Schutz bietet,
- Fig. 5
- die Auslaufarmatur aus Fig. 4 in einem Detail-Längsschnitt im Bereich ihres scheibenförmigen
Wasserstrahlbelüfters,
- Fig. 6
- die in den Detail-Längsschnitt gezeigte Auslaufarmatur aus Fig. 4 und 5 mit aus dem
Armaturengehäuse ausgebautem Wasserstrahlbelüfter, und
- Fig. 7
- in einem schematischen Detail-Längsschnitt den Schichtenaufbau des in den Fig. 1 bis
6 verwendeten Wasserstrahlbelüfters.
[0028] In den Fig. 1 bis 6 ist ein wasserführender Leitungsabschnitt 1 erkennbar, der einen
Belüftungskanal aufweist. Der Leitungsabschnitt 1 kann als Umfangswandung eines Rohrstückes
oder - wie hier - als Armaturengehäuse 3 einer sanitären Auslaufarmatur 4 ausgebildet
sein. Der im Leitungsabschnitt 1 vorgesehene Belüftungskanal 2 weist einlassseitig
wenigstens eine zur Atmosphäre hin offene Kanalöffnung 5 und auslassseitig mindestens
eine vom vorbeiströmenden Wasser umspülbare Kanalöffnung 6 auf.
[0029] In den Belüftungskanal 2 ist ein Wasserstrahlbelüfter 7 zwischengeschaltet, der zur
Erzeugung eines belüfteten und somit perlend-weichen Wasserstrahls dient. Der Wasserstrahlbelüfter
7 soll einen Austritt des Wassers aus dem wasserführenden Leitungsabschnitt 1 verhindern
und gleichzeitig das Durchströmen von Luft durch den Belüftungskanal 2 gewährleisten.
[0030] Der Wasserstrahlbelüfter 7 weist dazu eine in Fig. 7 näher dargestellte Filter- oder
Trenneinrichtung 8 auf, die in Richtung von der wenigstens einen einlassseitigen Kanalöffnung
5 zur zumindest einen auslassseitigen Kanalöffnung 6 hin luftdurchlässig, aber in
die entgegengesetzte Richtung wasserundurchlässig ausgestaltet ist. Wie aus dem in
Fig. 7 gezeigten schematischen Schichtenaufbau der Filter- oder Trenneinrichtung 8
deutlich wird, hat diese eine Membrane 9, die mindestens eine luftdurchlässige, aber
wasserundurchlässige Struktur und/oder Schicht aufweist. Diese luftdurchlässige, aber
wasserundurchlässige Struktur und/oder Schicht der Membrane kann als Polytetrafluorethylen-Schicht
oder -beschichtung ausgestaltet sein, - möglich ist aber auch, dass die Membrane aus
einem Gewebe oder einem Sintermaterial hergestellt ist. Bevorzugt wird eine Ausführungsform,
bei der die Membrane 9 aus insbesondere gerecktem Polytetrafluorethylen oder aus einer
offenporigen Polyester-Struktur hergestellt ist.
[0031] In Fig. 7 ist auch erkennbar, dass die Filter- oder Trenneinrichtung 8 eine als Vorfilter
ausgebildete Vliesstruktur 10 aufweist, die vorzugsweise - wie hier - auslassseitig
und somit wasserseitig angeordnet ist und zum Schutz der Membrane 9 dient. Zusätzlich
oder statt dessen kann die Filter- oder Trenneinrichtung 8 auch ein Gewebe oder dergleichen
mechanisch stabilisierende Trägerstruktur 11 aufweisen, die - wie hier - vorzugsweise
einlassseitig und somit luftseitig angeordnet ist. Wie aus Fig. 7 erkennbar wird,
ist die Membrane 9 zwischen dem auslassseitigen Vorfilter 10 und der einlassseitig
angeordneten, mechanisch stabilisierenden Trägerstruktur 11 angeordnet.
[0032] Die Trägerstruktur 11 gibt der Filter- oder Trenneinrichtung eine ausreichende mechanische
Stabilität. Darüber hinaus kann diese Trägerstruktur 11 auch eine Filterfunktion haben.
So sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass die Filter-
oder Trenneinrichtung 8 mindestens eine Schicht zur Oleophobisierung und/oder zur
mikrobiologischen Passivierung trägt. Dabei können die Trägerschicht 11 und/oder das
Vorfilter 10 als Schicht zur Oleophobisierung und/oder als Schicht zur mikrobiologischen
Passivierung ausgebildet sein. So sehen weitere Ausführungsbeispiele vor, dass die
Trägerstruktur 11 und/oder die als Vorfilter dienende Vliesstruktur 10 eine antibakteriell
wirksame Beschichtung aufweisen, die insbesondere Silberionen enthalten kann.
[0033] In den Fig. 1 bis 6 ist erkennbar, dass in dem Leitungsabschnitt 1 wenigstens eine
Querschnittsverengung 12 vorgesehen ist, die durch eine querschnittsbedingte Beschleunigung
des durchströmenden Wassers einen Unterdruck im Bereich der auslassseitigen Kanalöffnung
6 bewirkt. Um mit Hilfe dieses Unterdrucks Umgebungsluft aus der Atmosphäre durch
den Belüftungskanal 2 hindurch in das Wasser einsaugen zu können, ist die Querschnittsverengung
12 der auslassseitigen Kanalöffnung 6 in Strömungsrichtung vorgeschaltet.
[0034] Aus den Fig. 3 und 6 wird deutlich, dass der Wasserstrahlbelüfter 7 zum lösbaren
und vorzugsweise zum austauschbaren Einbau in den Leitungsabschnitt 1 bestimmt ist.
Dabei weist der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Wasserstrahlbelüfter 7 ein Einbaugehäuse
13 auf, das zum lösbaren und vorzugsweise austauschbaren Einbau in den Belüftungskanal
2 des Leitungsabschnitts 1 bestimmt ist. Der das Einbaugehäuse 13 aufweisende und
in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Wasserstrahlbelüfter 7 bildet somit eine Einsetzpatrone,
die in den im Armaturengehäuse 3 der sanitären Auslaufarmatur 4 einsetzbar ist.
[0035] In Anlehnung an Fig. 6 sind auch Ausführungsbeispiele denkbar, in denen der Wasserstrahlbelüfter
und insbesondere seine Trenneinrichtung mit dem Armaturengehäuse unlösbar verbunden,
beispielsweise verklebt oder verschweißt, ist.
[0036] In den Fig. 4 bis 6 ist demgegenüber veranschaulicht, dass der Wasserstrahlbelüfter
auch als eine mehrschichtige Scheibe ausgestaltet sein kann, die in den Belüftungskanal
2 im Armaturengehäuse 3 eingesetzt werden kann. Aus einem Vergleich der Fig. 1 bis
3 einerseits und der Fig. 4 bis 6 andererseits wird deutlich, dass die vorzugsweise
mehrschichtige Filter oder Trenneinrichtung 8 im Einbaugehäuse 13 oder unmittelbar
im Belüftungskanal 2 mittels eines Vorsatzsiebes 14 oder mittels einer anderen Halterung
eingespannt und gesichert werden kann. In den Fig. 1 bis 6 dient das Vorsatzsieb 14
auch zum Schutz des Wasserstrahlbelüfters 7 insbesondere vor mechanischen Beschädigungen.
[0037] Die Filter- oder Trenneinrichtung 8 mit ihrer Membrane 9 kann im Belüftungskanal
oder auch im Einbaugehäuse 13 unlösbar fixiert, zum Beispiel geklebt, geschweißt,
geklemmt oder verschnappt sein. Durch eine solche unlösbare Verbindung wird insbesondere
sichergestellt, dass die Filter- oder Trenneinrichtung 8 mit dem, den zumindest einen
Belüftungskanal 2 umgrenzenden Umfangsrandbereich dicht verbunden ist.
[0038] Vorteilhaft kann es sein, wenn die Membrane 9 und/oder ein einlassseitig vorgeschalteter
Filter auf eine maximal pro Zeiteinheit ansaugbare Luftmenge festgelegt und/oder zum
Reinigen der Luft ausgebildet ist.
1. Wasserführender Leitungsabschnitt (1), der zumindest einen Belüftungskanal (2) hat,
welcher Belüftungskanal (2) einlassseitig wenigstens eine zur Atmosphäre hin offene
Kanalöffnung (5) und auslassseitig mindestens eine vom vorbeiströmenden Wasser umspülbare
und/oder daran angrenzende Kanalöffnung (6) hat und in welchem Belüftungskanal (2)
ein Wasserstrahlbelüfter (7) vorgesehen ist, welcher Wasserstrahlbelüfter (7) eine
Filter- oder Trenneinrichtung (8) aufweist, die in Richtung von der wenigstens einen
einlassseitigen Kanalöffnung (5) zur mindestens einen auslassseitigen Kanalöffnung
(6) hin luftdurchlässig, aber in die entgegengesetzte Richtung wasserundurchlässig
ausgestaltet ist, wobei der Wasserstrahlbelüfter (7) ein Einbaugehäuse (13) hat, das
zum lösbaren Einbau in ein Armaturengehäuse bestimmt ist, und wobei der wenigstens
eine Belüftungskanal (2) das Einbaugehäuse (13) durchdringt, dadurch gekennzeichnet, dass die Filter- oder Trenneinrichtung (8) des Wasserstrahlbelüfters (7) eine poröse Membrane
(9) hat, die eine luftdurchlässige, aber wasserundurchlässige Struktur und/oder Schicht
aufweist.
2. Leitungsabschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dass die luftdurchlässige, aber wasserundurchlässige Struktur und/oder Schicht eine
Acryl-, Polytetrafluorethylen-, Polyethylen- oder Polyamid-Schicht oder -Beschichtung
hat und/oder dass die poröse Membrane (9) als Gewebe oder Sintermaterial ausgebildet
ist.
3. Leitungsabschnitt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Membrane (9) aus insbesondere gerecktem Polytetrafluorethylen oder aus einer
offenporigen Polyester-Struktur hergestellt ist.
4. Leitungsabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Filter- oder Trenneinrichtung (8) vorzugsweise auslassseitig zumindest eine als
Vorfilter ausgebildete Vliesstruktur (10) aufweist.
5. Leitungsabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Filter- oder Trenneinrichtung (8) vorzugsweise einlassseitig ein Gewebe oder
dergleichen mechanisch stabilisierende Trägerstruktur (11) aufweist.
6. Leitungsabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Membrane (9) zwischen einem auslassseitigen Vorfilter (10) und einer einlassseitig
angeordneten, mechanisch stabilisierenden Trägerstruktur (11) angeordnet ist.
7. Leitungsabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Filter- oder Trenneinrichtung (8) mindestens eine Schicht zur Oleophobisierung
und/oder zur mikrobiologischen Passivierung trägt.
8. Leitungsabschnitt nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Oleophobisierung und/oder zur mikrobiologischen Passivierung bestimmte Schicht
Silberionen aufweist.
9. Leitungsabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserstrahlbelüfter (7) zum lösbaren und vorzugsweise zum austauschbaren Einbau
in den wasserführenden Leitungsabschnitt bestimmt ist.
10. Leitungsabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Leitungsabschnitt (1) wenigstens eine Querschnittsverengung (12) vorgesehen ist,
die durch eine querschnittsbedingte Beschleunigung des durchströmenden Wassers einen
Unterdruck im Bereich zumindest einer auslassseitigen Kanalöffnung bewirkt, und dass
die Querschnittsverengung (12) dazu dieser zumindest einen auslassseitigen Kanalöffnung
(6) in Strömungsrichtung vorgeschaltet ist.
11. Leitungsabschnitt nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsverengung zumindest ein quer zur Wasserströmung angeordnetes Lochfeld
aufweist.
12. Leitungsabschnitt nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Lochfeld eine Anzahl von Durchflusslöchern hat, die eintrittsseitig im Vergleich
zur Austrittsseite einen größeren Lochquerschnitt haben.
13. Leitungsabschnitt nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Lochfeld Durchflusslöcher aufweist, die eintrittsseitig einen sich trichterförmig
verengenden Lochabschnitt haben.
14. Leitungsabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Filter- oder Trenneinrichtung in dem Einbaugehäuse (13) oder in einem Armaturengehäuse
(1) lösbar oder unlösbar gehalten ist.
15. Leitungsabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Filter- oder Trenneinrichtung (8) mit dem, den zumindest einen Belüftungskanal
(2) umgrenzenden Umfangsrandbereich verschnappt oder fest verbunden, insbesondere
verpresst, verklebt oder verschweißt, ist.
16. Leitungsabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Filter- oder Trenneinrichtung mit dem, den zumindest einen Belüftungskanal (2)
umgrenzenden Umfangsrandbereich dicht verbunden ist.
17. Leitungsabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Membrane (9) und/oder ein vorzugsweise einlassseitig vorgeschalteter Filter auf
eine maximal pro Zeiteinheit ansaugbare Luftmenge festgelegt und/oder zum Reinigen
der Luft ausgebildet ist.
18. Leitungsabschnitt nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Einbaugehäuse als insbesondere zylindrischer Hohlkörper ausgestaltet ist, der
im Bereich seines Hohlkörper-Innenraums je zumindest eine Membrane (9) oder dergleichen
Filter- oder Trenneinrichtung (8) trägt und der an seiner Hohlkörper-Umfangswandung
einen Wandungsabschnitt hat, der zumindest ein als Querschnittsverengung ausgebildetes
Durchflussloch aufweist.
1. Water-conducting line portion (1) which has at least one aeration duct (2), which
aeration duct (2) has, at the inlet side, at least one duct opening (5) open to the
atmosphere and, at the outlet side, at least one duct opening (6) which can be washed
around by, and/or is adjacent to, the water flowing past, and in which aeration duct
(2) is provided a water jet aerator (7), which water jet aerator (7) has a filtering
or separating device (8) which is designed to be permeable to air in the direction
from the at least one inlet-side duct opening (5) to the at least one outlet-side
duct opening (6) but so as to be impermeable to water in the opposite direction, wherein
the water jet aerator (7) has an installation housing (13) which is designed to be
detachably installed into a fitting housing, and wherein the at least one aeration
duct (2) extends through the installation housing (13), characterized in that the filtering or separating device (8) of the water jet aerator (7) has a porous
diaphragm (9) which has a structure and/or layer which is permeable to air but impermeable
to water.
2. Line portion according to Claim 1, characterized in that the structure and/or layer which is permeable to air but impermeable to water has
an acrylic, polytetrafluoroethylene, polyethylene or polyamide layer or coating, and/or
in that the porous diaphragm (9) is formed as a fabric or sintered material.
3. Line portion according to one of Claims 1 or 2, characterized in that the diaphragm (9) is produced from in particular stretched polytetrafluoroethylene
or from an open-pored polyester structure.
4. Line portion according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the filtering or separating device (8) has, preferably at the outlet side, at least
one nonwoven structure (10) formed as a pre-filter.
5. Line portion according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the filtering or separating device (8) has, preferably at the inlet side, a fabric
or similar mechanically stabilizing support structure (11).
6. Line portion according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the diaphragm (9) is arranged between an outlet-side pre-filter (10) and a mechanically
stabilizing support structure (11) arranged at the inlet side.
7. Line portion according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the filtering or separating device (8) bears at least one layer for oleophobization
and/or microbiological passivation.
8. Line portion according to Claim 7, characterized in that the layer designed for oleophobization and/or for microbiological passivation has
silver ions.
9. Line portion according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the water jet aerator (7) is designed to be detachably and preferably exchangeably
installed into the water-conducting line portion.
10. Line portion according to one of Claims 1 to 9, characterized in that, in the line portion (1), there is provided at least one cross-sectional narrowing
(12) which, by means of a cross-sectionally induced acceleration of the water flowing
through, generates a negative pressure in the region of at least one outlet-side duct
opening, and in that the cross-sectional narrowing (12) is for this purpose positioned upstream, as viewed
in the flow direction, of said at least one outlet-side duct opening (6).
11. Line portion according to Claim 10, characterized in that the cross-sectional narrowing has at least one perforated area arranged transversely
with respect to the water flow.
12. Line portion according to Claim 11, characterized in that the perforated area has a number of throughflow holes which have a larger hole cross
section at the inlet side than at the outlet side.
13. Line portion according to Claim 11 or 12, characterized in that the perforated area has throughflow holes which, at the inlet side, have a hole portion
which narrows in the shape of a funnel.
14. Line portion according to one of Claims 1 to 13, characterized in that the filtering or separating device is held in a detachable or non-detachable manner
in the installation housing (13) or in a fitting housing (1).
15. Line portion according to one of Claims 1 to 14, characterized in that the filtering or separating device (8) is snapped into or fixedly connected to, in
particular pressed into, adhesively bonded to or welded to, the circumferential edge
region bordering the at least one aeration duct (2).
16. Line portion according to one of Claims 1 to 15, characterized in that the filtering or separating device is sealingly connected to the circumferential
edge region bordering the at least one aeration duct (2).
17. Line portion according to one of Claims 1 to 16, characterized in that the diaphragm (9) and/or a filter preferably positioned upstream at the inlet side
is set such that a maximum air quantity can be sucked in per unit time, and/or is
designed for purifying the air.
18. Line portion according to one of Claims 15 to 17, characterized in that the installation housing is formed as an in particular cylindrical hollow body which,
in the region of its hollow body interior, bears in each case at least one diaphragm
(9) or similar filtering or separating device (8) and which, on its hollow body circumferential
wall, has a wall portion which has at least one throughflow hole formed as a cross-sectional
narrowing.
1. Portion de conduite (1) à circulation d'eau présentant au moins un canal d'aération
(2), lequel canal d'aération (2) est muni, côté entrée, d'au moins une ouverture de
canal (5) ouverte sur l'atmosphère et, côté sortie, d'au moins une ouverture de canal
(6) pouvant être baignée par l'eau en circulation et/ou adjacente à ladite ouverture
de canal (5), et dans lequel canal d'aération (2) est prévu un aérateur de jet d'eau
(7), lequel aérateur de jet d'eau (7) présente un dispositif de filtration ou de séparation
(8) qui est perméable à l'air dans la direction allant de ladite au moins une ouverture
de canal (5) côté entrée à ladite au moins une ouverture de canal (6) côté sortie,
mais imperméable à l'eau dans la direction opposée, l'aérateur de jet d'eau (7) présentant
un boîtier de montage (13) qui est destiné au montage détachable dans un boîtier de
robinetterie, et ledit au moins un canal d'aération (2) traversant le boîtier de montage
(13), caractérisée en ce que le dispositif de filtration ou de séparation (8) de l'aérateur de jet d'eau (7) présente
une membrane poreuse (9) qui présente une structure et/ou une couche perméable à l'air
mais imperméable à l'eau.
2. Portion de conduite selon la revendication 1, caractérisée en ce que la structure et/ou la couche perméable à l'air mais imperméable à l'eau présente
une couche ou un revêtement en acrylique, polytétrafluoréthylène, polyéthylène ou
polyamide et/ou que la membrane poreuse (9) est réalisée sous la forme d'un tissu
ou d'un matériau fritté.
3. Portion de conduite selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la membrane (9) est formée en particulier de polytétrafluoréthylène étiré ou d'une
structure en polyester à pores ouverts.
4. Portion de conduite selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le dispositif de filtration ou de séparation (8) présente de préférence côté sortie
au moins une structure non tissée (10) réalisée sous la forme d'un préfiltre.
5. Portion de conduite selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le dispositif de filtration ou de séparation (8) présente de préférence côté entrée
un tissu ou une structure porteuse (11) mécaniquement stabilisatrice analogue.
6. Portion de conduite selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la membrane (9) est disposée entre un préfiltre (10) côté sortie et une structure
porteuse (11) mécaniquement stabilisatrice disposée côté entrée.
7. Portion de conduite selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le dispositif de filtration ou de séparation (8) porte au moins une couche d'oléophobisation
et/ou de passivation microbiologique.
8. Portion de conduite selon la revendication 7, caractérisée en ce que la couche destinée à l'oléophobisation et/ou à la passivation microbiologique présente
des ions argent.
9. Portion de conduite selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que l'aérateur de jet d'eau (7) est destiné au montage détachable et de préférence remplaçable
dans la portion de conduite à circulation d'eau.
10. Portion de conduite selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que dans la portion de conduite (1) est prévu au moins un rétrécissement de section (12)
qui produit, par une accélération, liée à la section, de l'eau qui la traverse, une
dépression au niveau d'au moins une ouverture de canal côté sortie, et que le rétrécissement
de section (12) est placé à cet effet en amont de cette au moins une ouverture de
canal côté sortie (6) dans la direction de l'écoulement.
11. Portion de conduite selon la revendication 10, caractérisée en ce que le rétrécissement de section présente au moins un champ de trous disposé transversalement
à l'écoulement d'eau.
12. Portion de conduite selon la revendication 11, caractérisée en ce que le champ de trous présente une pluralité de trous de passage qui ont une section
de trou plus grande côté entrée que côté sortie.
13. Portion de conduite selon la revendication 11 ou 12, caractérisée en ce que le champ de trous présente des trous de passage qui ont côté entrée une section de
trou qui se rétrécit en forme d'entonnoir.
14. Portion de conduite selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que le dispositif de filtration ou de séparation est maintenu de manière détachable ou
indétachable dans le boîtier de montage (13) ou dans un boîtier de robinetterie (1).
15. Portion de conduite selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que le dispositif de filtration ou de séparation (8) est encliqueté ou assemblé rigidement,
en particulier serti, collé ou soudé, avec la zone de bord périphérique délimitant
ledit au moins un canal d'aération (2).
16. Portion de conduite selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisée en ce que le dispositif de filtration ou de séparation est assemblé de façon étanche avec la
zone de bord périphérique délimitant ledit au moins un canal d'aération (2).
17. Portion de conduite selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisée en ce que la membrane (9) et/ou un filtre placé de préférence en amont côté entrée est fixé(e)
à une quantité d'air maximale pouvant être aspirée par unité de temps et/ou conçu(e)
pour la purification de l'air.
18. Portion de conduite selon l'une des revendications 15 à 17, caractérisée en ce que le boîtier de montage est réalisé sous la forme d'un corps creux en particulier cylindrique
qui porte dans la zone de son volume intérieur de corps creux chaque fois au moins
une membrane (9) ou un dispositif de filtration ou de séparation (8) analogue et qui
présente sur sa paroi périphérique de corps creux une portion de paroi qui présente
au moins un trou de passage réalisé sous la forme d'un rétrécissement de section.
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