[0001] Die Erfindung betrifft eine Gartenpumpe, insbesondere eine Regenfasspumpe.
[0002] Aus der
EP 0 899 461 A1 ist eine Regenfasspumpe bekannt, bei welcher am Pumpengehäuse nach oben weisend ein
Ausgangsanschluss ausgebildet ist, an welchen eine starre Ausgangsleitung anschließbar
ist. Die starre Ausgangsleitung weist einen ersten geraden Leitungsabschnitt und einen
gekrümmten Endabschnitt auf. Der im Betrieb im wesentlichen vertikal gerade verlaufende
Leitungsabschnitt ist in der Länge veränderbar, indem Zwischenstücke eingefügt oder
entnommen werden und/oder indem Rohrteile ineinander teleskopierbar geführt und arretierbar
sind. Der gekrümmte Endabschnitt, an welchem ein Absperrventil und eine Schlauchkupplung
angeordnet sind, kann zum Einhängen der Pumpe an dem Rand eines Regenwasserbehälters
genutzt werden.
[0003] Die Pumpe kann auch mit einer durch die Unterseite des Gehäuses bestimmten Aufstellebene
auf einen festen Untergrund aufgestellt werden.
[0004] Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift
DE 20 2004 008849 U1 ist ein mit einem an einem Pumpengehäuse ausgebildeten Pumpen-Ausgangsanschluss mit
einer starren Ausgangsleitung bekannt. Der Ausgangsanschluss kann mit wenigstens einem
Rohrabschnitt verbunden werden. Dabei erhält die Ausgangsleitung wenigstens einen
End-Rohrabschnitt, innerhalb dessen eine Änderung der Strömungsrichtung des von der
Pumpe durch die Ausgangsleitung geförderten Wassers um mehr als 90° auftritt.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Handhabung einer Gartenpumpe
der im Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs beschriebenen Art weiter zu verbessern.
[0006] Die Erfindung ist im unabhängigen Anspruch beschrieben. Die abhängigen Ansprüche
enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung.
[0007] Die Ausgangsleitung enthält in an sich bekannter Ausführung einen End-Rohrabschnitt.
Dieser ist zusätzlich zu der Möglichkeit, die Pumpe in einem Behälterrand einzuhängen,
als Traggriff benutzbar, um die Pumpe zu tragen.
[0008] Vorteilhafterweise kann der zum Tragen von einem Benutzer mit einer Hand umgreifbare
Griffabschnitt des End-Rohrabschnitts aus einem nichtmetallischen Material, insbesondere
einem Kunststoff bestehen und insbesondere auf einem wasserführenden Leitungsabschnitt
des End-Rohrabschnitts befestigt sein. Der wasserführende Leitungsabschnitt des End-Rohrabschnitts
kann in bevorzugter Ausführung durch ein gebogenes Metallrohr gebildet sein.
[0009] Die Ausbildung wenigstens einer Rohraufnahme, welche von dem Pumpen-Ausgangsanschluss
getrennt und funktional von diesem unabhängig ist, an dem Pumpengehäuse bietet in
erster vorteilhafter Ausführung die Möglichkeit einer Aufbewahrung eines aktuell in
der Ausgangsleitung nicht benötigten Rohrabschnitts in einer Aufbewahrungsposition
unmittelbar am Pumpengehäuse. Eine diese Funktion bietende Rohraufnahme für einen
Rohrabschnitt am Pumpengehäuse sei nachfolgend als Rohraufnahme erster Art bezeichnet.
[0010] Vorteilhafterweise enthält die Ausgangsleitung wenigstens einen geraden Rohrabschnitt,
welcher in der Aufbewahrungsposition im wesentlichen parallel zu einer Gehäusefläche
des Pumpengehäuses liegt und dabei vorzugsweise bezogen auf eine durch das Pumpengehäuse
bestimme horizontale Aufstellebene im wesentlichen vertikal verläuft.
[0011] In anderer vorteilhafter Ausführung kann eine Rohraufnahme am Pumpengehäuse für einen
Rohrabschnitt eine Stützbeinposition für einen in eine solche Rohraufnahme, die nachfolgend
als Aufnahme zweiter Art bezeichnet sei, eingesetzten Rohrabschnitt bestimmen. Als
Stützbeinposition sei eine Position bezeichnet, in welcher ein in eine Rohraufnahme
zweiter Art eingesetzter Rohrabschnitt das Pumpengehäuse auf einem Untergrund abstützt.
In einer Stützbeinposition ragt ein in eine Rohraufnahme zweiter Art eingesetzter
Rohrabschnitt vorteilhafterweise von der Pumpe weg über das Pumpengehäuse hinaus,
vorzugsweise mit mehr als 50 % der Längserstreckung des Rohrabschnitts. Vorzugsweise
ist bezüglich einer durch die Unterseite des Pumpengehäuses bestimmte und in regulärer
Betriebsstellung horizontale erste Aufstellebene vorteilhafterweise nach unten geneigt
eingerichtet wobei der Neigungswinkel gegen die Ebene vorteilhafterweise kleiner als
45° ist. Vorzugsweise sind mehrere Rohraufnahmen zweiter Art, insbesondere wenigstens
drei, vorzugsweise genau drei Rohraufnahmen zweiter Art an dem Pumpengehäuse vorgesehen
und so angeordnet, dass in die Rohraufnahmen eingesetzte Rohrabschnitte in unterschiedliche
Richtungen von dem Pumpengehäuse weg weisen. Die dem Pumpengehäuse abgewandten Enden
der in die Rohraufnahmen zweiter Art eingesetzten Rohrabschnitte können vorteilhafterweise
eine zweite Aufstellebene bilden, welche unter der durch die Unterseite des Pumpengehäuses
gebildeten ersten Aufstellebene liegt und vorzugsweise zu dieser parallel verläuft.
Die Pumpe kann dadurch vorteilhafterweise mit unterschiedlichen Abständen auch über
einem Untergrund aufgestellt betrieben werden.
[0012] Die an dem Gehäuse ausgebildeten Rohraufnahmen können beispielsweise einen Mittelabschnitt
eines Rohrabschnitts umgreifen, um den Rohrabschnitt in einer Aufbewahrungsposition
bzw. einer Stützbeinposition zu halten. In bevorzugter Ausführung wirken die Rohraufnahmen
erster Art und/oder zweiter Art mit einem Ende eines Rohrabschnitts zusammen und weisen
hierzu vorteilhafterweise eine zu dem Rohrabschnittsende komplementäre Form auf.
[0013] Eine Verbindung eines Rohrabschnittsendes mit einer Rohraufnahme kann beispielsweise
in erster vorteilhafter Ausführung durch Aufstecken des Rohres auf einen Stutzen oder
in eine Hülse oder Klammer der Rohraufnahme erfolgen. Die Verbindung eines Rohrabschnitts
mit einer Rohraufnahme erster Art und/oder zweiter Art kann vorteilhafterweise in
zur Verbindung eines Rohrabschnitts mit dem Ausgangsanschluss des Pumpengehäuses oder
der Verbindung zwischen zwei Rohrabschnitten mechanisch analoger Weise erfolgen. Insbesondere
kann vorgesehen sein, dass die Rohrabschnitte an ihren Enden Gewinde aufweisen und
die Rohraufnahmen korrespondierende Gegengewinde, welche Innengewinde oder Außengewinde
sein können, besitzen, und dass die Rohrabschnitte über Gewindeverbindungen in die
Rohraufnahmen einsetzbar und in diesen gehalten sind.
[0014] Insbesondere für einen in der Aufbewahrungsposition im wesentlichen parallel zu einer
Gehäusefläche des Pumpengehäuses verlaufenden Rohrabschnitt, vorzugsweise einen geraden
Rohrabschnitt, kann vorgesehen sein, diesen im Bereich eines ersten Rohrendes, vorzugsweise
des unteren Rohrendes, auf eine Rohraufnahme aufzustecken und/oder aufzuschrauben
und zusätzlich eine Halterung einer von dem ersten Rohrende beabstandeten Stelle,
vorzugsweise im Bereich des zweiten oberen Rohrendes vorzusehen. Die Halterung kann
insbesondere eine den Rohrabschnitt zumindest teilweise umgreifende Klammer sein,
in welche der Rohrabschnitt quer zu Rohrrichtung eingelegt wird, vorzugsweise durch
Einschnappen in eine elastisch aufweitbare Klammer.
[0015] Zwei miteinander verbundene Rohrabschnitte können in vorteilhafter Ausführung relativ
zueinander teleskopierbar ausgeführt sein, wobei einer der beiden Rohrabschnitte innerhalb
des anderen Rohrabschnittes in gerader Rohrlängsrichtung verschiebbar und vorteilhafterweise
in verschiedenen relativen Verschiebepositionen festlegbar ist, beispielsweise kraftschlüssig
durch einen Klemmmechanismus.
[0016] Vorteilhafterweise kann der die Umlenkung aufweisende End-Rohrabschnitt in einer
Aufbewahrungsposition überwiegend oberhalb des Pumpengehäuses verlaufen. Hierdurch
wird zum einen ein geringes Aufbewahrungsvolumen erreicht und zum anderen kann der
End-Rohrabschnitt dabei vorteilhafterweise als Tragegriff dienen.
[0017] Der End-Rohrabschnitt kann in einer solchen Tragegrifffunktion vorteilhafterweise
annähernd über dem Schwerpunkt der Pumpe liegen und dadurch besonderen Tragekomfort
bieten. Der End-Rohrabschnitt kann in erster vorteilhafter Ausführungsform in der
Aufbewahrungsposition mit dem Ausgangsanschluss des Pumpengehäuses verbunden und aus
einer Betriebsposition, in welcher das auslaufseitige Ende des End-Rohrabschnitts
seitlich gegen das Pumpengehäuse versetzt liegt, in die Aufbewahrungsposition mit
über dem Pumpengehäuse liegendem Griffabschnitt des End-Rohrabschnitts verdreht sein.
[0018] In bevorzugter Ausführungsform ist der End-Rohrabschnitt in der Aufbewahrungsposition
von dem Ausgangsanschluss der Pumpe getrennt an dem Pumpengehäuse gehalten, wodurch
vorteilhafterweise unter Beibehaltung der Tragegrifffunktion des End-Rohrabschnitts
eine besonders geringe Höhe der Pumpe einschließlich des End-Rohrabschnitts erreicht
werden kann.
[0019] In bevorzugter Ausführungsform enthält die Ausgangsleitung sowohl den die Strömungsrichtungsumlenkung
aufweisenden End-Rohrabschnitt als auch wenigstens einen geraden Rohrabschnitt. Diese
können einteilig als ein kombinierter Rohrabschnitt ausgeführt sein. Vorzugsweise
sind aber der End-Rohrabschnitt und der wenigstens eine gerade Rohrabschnitt lösbar
miteinander verbunden und einzeln oder in Kombination in der Ausgangsleitung verwendbar.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass in der Aufbewahrungsposition der End-Rohrabschnitt
mit dem wenigstens einen geraden Rohrabschnitt verbunden und vom Ausgangsanschluss
getrennt zusammen mit dem geraden Rohrabschnitt an dem Pumpengehäuse gehalten ist.
[0020] In bevorzugter Ausführungsform kann der End-Rohrabschnitt eingangsseitig einen geraden
Rohrverlauf zeigen, mit welchem der End-Rohrabschnitt teleskopierbar in einem in Strömungsrichtung
vor dem End-Rohrabschnitt liegenden und mit dem End-Rohrabschnitt verbundenen geraden
Rohrabschnitt telekopierbar geführt ist.
[0021] In vorteilhafter Ausführung kann die Gartenpumpe eine Kabelwickeleinrichtung aufweisen,
auf welche ein Anschlusskabel des elektrischen Pumpenanschlusses insbesondere zur
Aufbewahrung oder zum Transport der Pumpe vom Benutzer aufgewickelt werden kann. In
vorteilhafter Ausführung kann die Kabelwickeleinrichtung eine obere und eine untere
Umlenkung für Schlaufen eines aufgewickelten Kabels enthalten, wobei vorteilhafterweise
die untere Umlenkung wenigstens eine, vorzugsweise zwei Aussparungen vom Rand des
Pumpengehäuses von der Unterseite her aufweist. Als obere Umlenkung kann in vorteilhafter
Ausführung ein Fortsatz an einem der Rohrabschnitte, insbesondere an dem typischerweise
im Betrieb der Pumpe immer direkt oder über andere Rohrabschnitte aufgeschlossenen
End-Rohrabschnitt, vorgesehen sein. Dabei kann in vorteilhafter Weiterbildung auch
eine Kabelklemmeinrichtung, vorzugsweise in Baueinheit mit dem Fortsatz vorgesehen
sein, in welche das Kabel einklemmbar ist.
[0022] Die besondere Gestaltung des End-Rohrabschnitts als Tragegriff und/oder die besondere
Ausgestaltung der Kabelwickeleinrichtung sind nicht nur als Weiterbildungen der Gartenpumpe
mit den Rohraufnahmen am Pumpengehäuse, sondern auch einzeln oder gemeinsam vorteilhaft
unabhängig von dem Merkmal der Rohraufnahmen realisierbar.
[0023] Die Erfindung ist nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme
auf die Abbildungen noch eingehend veranschaulicht. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine Gartenpumpe in Schrägansicht,
- Fig. 2
- eine Gartenpumpe in einem Regenwasserbehälter,
- Fig. 3
- eine auf Rohrabschnitte aufgestellte Pumpe,
- Fig. 4
- schematische Ansichten zu Fig. 3.
- Fig. 5
- eine bevorzugte Ausführung einer Gartenpumpe in Schrägansicht.
- Fig. 6
- die Gartenpumpe nach Fig. 5 in Aufbewahrungs- und Transportstellung
[0024] Fig. 1 zeigt in Schrägansicht eine Gartenpumpe, bei welcher am Pumpenausgang eines
Pumpengehäuses PG ein erster gerader Rohrabschnitt R1 und ein gekrümmter Rohrabschnitt
RE befestigt sind. Das Pumpengehäuse definiert mit seiner Unterseite eine untere Begrenzungsebene
UE, welche als durch das Pumpengehäuse PG vorgegebene Aufstellebene für die Pumpe
dienen kann. Der untere Gehäuserand kann mit Durchbrüchen versehen sein, welche als
ein Grobfilter für größere Verunreinigungen in einem zu fördernden Wasservolumen dienen
können. Der Pumpenausgang ist in an sich typischer Art an der Oberseite des Pumpengehäuses
PG angeordnet.
[0025] Innerhalb des Rohrabschnitts RE tritt eine Umlenkung der Strömungsrichtung des von
der Pumpe durch deren Ausgangsanschluss geförderten Wassers von einer im wesentlichen
vertikalen Strömungsrichtung an dem Eintrittsende ER des Rohrabschnitts RE zu dessen
Austrittsende um mehr als 90° auf. Am Austrittsende des Rohrabschnitts RE ist ein
Nippel SA einer Schlauch-Schnellkupplung angeordnet. In Strömungsrichtung zwischen
dem Eintrittsende ER und dem Austrittsende mit dem Schlauchanschlussnippel SA des
Rohrabschnitts RE ist ein Absperrventil SV vorgesehen, mittels dessen ein Wasserstrom
durch den Rohrabschnitt RE bei laufender Pumpe freigegeben oder gesperrt, gegebenenfalls
auch in Zwischenstellungen reguliert werden kann.
[0026] Zu der Pumpenanordnung gehören weitere, gerade Rohrabschnitte R2 und R3, welche jeweils
an einem Ende einen Eintrittsbereich EE und einen Austrittsbereich EA aufweisen. Die
Rohrabschnitte R2, R3 können zwischen den Ausgangsanschluss des Pumpengehäuses PG
und den Rohrabschnitt RE einzeln oder zu mehreren hintereinander eingefügt werden
und auf diese Weise eine längenveränderliche Ausgangsleitung am Ausgang der Pumpe
bilden. Der gekrümmte Rohrabschnitt RE bildet dabei jeweils in Strömungsrichtung des
von der Pumpe geförderten Wassers den letzten Rohrabschnitt und ist als End-Rohrabschnitt
bezeichnet.
[0027] Der End-Rohrabschnitt ist vorteilhafterweise als Tragegriff zum Tragen der Pumpe
geeignet ausgeführt. Der End-Rohrabschnitt RE kann in vorteilhafter Ausführung ein
gekrümmtes, insbesondere gebogenes metallisches Innenrohr RO und an diesem einen das
Rohr zumindest teilweise in einem Greifbereich für die Hand eines Benutzers umgebenden
Mantel HG aus einem nichtmetallischen Material, insbesondere einem vorzugsweise weichen
Kunststoffmaterial aufweisen. An der Oberseite des Gehäuses ist ein ortsfest am Gehäuse
angeordneter zusätzlicher Griff GG dargestellt, an welchem beispielsweise auch ein
Seil befestigt werden kann, um die Pumpe in für Tauchpumpen gebräuchlicher Weise mit
einem am Ausgangsanschluss befestigten Schlauch an einem Seil in ein Wasservolumen
abzulassen.
[0028] Fig. 2 zeigt eine typische, aus dem eingangs erwähnten Stand der Technik an sich
bekannte Verwendung einer Gartenpumpe als Regenfasspumpe in einem Wasserbehälter RF.
An den Ausgangsanschluss des Pumpengehäuses PG ist ein gerader Rohrabschnitt R1 und
an diesen ein weiterer gerader Rohrabschnitt R2 angeschlossen. Der End-Rohrabschnitt
RE mit der Krümmung und dem Absperrventil SV ist an das dem Pumpengehäuse abgewandte
Ende des Rohrabschnitts R3 angeschlossen. Die aus den Rohrabschnitten R1, R2 und RE
zusammen gesetzte, biegesteife Ausgangsleitung ist mit dem Krümmungsbogen des End-Rohrabschnitts
RE an den Rand des Behälters RF eingehängt, so dass die Unterseite des Pumpengehäuses
vom Boden des Behälters RF beabstandet ist. Hierdurch kann vorteilhafterweise vermieden
werden, dass sich am Boden von Regenwasserbehältern typischerweise ansammelnder Schmutz
durch die im unteren Bereich der Pumpe befindliche Ansaugöffnung mit angesaugt wird.
[0029] Ein weiterer gerader Rohrabschnitt R3 ist in dem Beispiel nach Fig. 2 nicht in die
Ausgangsleitung eingefügt, um den Abstand der Unterseite de Pumpengehäuses PG vom
Boden des Behälters RF zu gewährleisten.
[0030] Der Rohrabschnitt R3 ist in dem Beispiel nach Fig. 2 und in der Darstellung nach
Fig. 1 wie auch der Rohrabschnitt R2 in einer Aufbewahrungsposition an dem Pumpengehäuse
gehalten, wobei vorteilhafterweise die Längsachsen der geraden Rohrabschnitte R2,
R3 im wesentlichen parallel zu einer Seite SH des Pumpengehäuses PG verläuft. In entsprechender
Anordnung kann auch der gerade Rohrabschnitt R1 in einer Aufbewahrungsposition an
dem Pumpengehäuse angeordnet sein. An dem Pumpengehäuse sind hierfür Rohraufnahmen
erster Art ausgebildet. Im in Fig. 1 skizzierten Beispiel ist hierfür ein im unteren
Bereich des Pumpengehäuses über die Seitenwand SH vorspringender Absatz vorgesehen,
an welchem drei Rohraufnahmen erster Art AH ausgebildet sind, welche jeweils einen
der geraden Rohrabschnitte R1, R2 oder R3 aufnehmen können.
[0031] Im skizzierten bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Rohraufnahmen erster Art
AH, von welchem in Fig. 1 nur eine freie Rohraufnahme erster Art sichtbar ist, als
Gewindesockel mit einem Außengewinde GH ausgeführt, welches ein Gegengewinde zu einem
Innengewinde GE der geraden Rohrabschnitte an deren eingangsseitigen Enden EE bildet.
Die geraden Rohrabschnitte sind in den Aufbewahrungspositionen daher stabil über eine
Gewindeverbindung mit dem Pumpengehäuse an dessen Rohraufnahmen erster Art gehalten.
Andere Möglichkeiten der Halterung gerader Rohrabschnitte an dem Gehäuse wie beispielsweise
Aufstecken auf in das Innere der Rohrabschnitte eingreifenden Stutzen, Einstecken
eines Rohrendes in eine Vertiefung, Aufclipsen des mittleren Rohrabschnitts auf eine
Klammer usw. sind dem Fachmann an sich geläufig. Durch die Anordnung von geraden Rohrabschnitten,
welche aktuell nicht als Verlängerung der Ausgangsleitung zwischen dem Ausgangsanschluss
des Pumpengehäuses und dem End-Rohrabschnitt RE benötigt werden, sind diese aktuell
nicht benötigten Rohrabschnitte dennoch mit der Pumpenanordnung verbunden und jederzeit
zur Verlängerung der Ausgangsleitung verfügbar, ohne dass ein gesondertes Aufbewahrungsbehältnis
mit der Pumpe verbunden werden müsste.
[0032] An den eintrittsseitigen Enden EE bzw. den austrittsseitigen Enden EA, bezogen auf
die Strömungsrichtung des von der Pumpe geförderten Wassers bei in die Ausgangsleitung
eingefügtem geradem Rohrabschnitt, können vorteilhaft-erweise Griffabschnitte vorgesehen
sein, welche vorteilhafterweise mit einer Oberflächenstrukturierung versehen sind,
um die Rohrabschnitte werkzeuglos in der Ausgangsleitung dicht miteinander bzw. mit
dem Pumpengehäuse zu verschrauben. Im in Fig. 1 skizzierten Beispiel ist davon ausgegangen,
dass der Pumpenausgang am Gehäuse einen Gewindestutzen mit einem Außengewinde besitzt
und die Eintrittsseiten der geraden Rohrabschnitte mit einem komplementären Innengewinde
GE versehen sind. Die mehreren geraden Rohrabschnitte sind vorzugsweise baugleich
ausgeführt.
[0033] In Fig. 3 ist eine weitere vorteilhafte Anordnung von geraden Rohrabschnitten R1,
R2, R3 an dem Gehäuse PG in einer von dem Ausgangsanschluss getrennten und von der
Ausgangsleitung unabhängigen Position, welche als Stützbeinposition bezeichnet sei,
dargestellt. Fig. 4 (A) zeigt schematisch eine Seitenansicht einer entsprechenden
Anwendung der Pumpe und Fig. 4 (B) eine schematische Draufsicht auf die Anordnung
nach Fig. 4 (A). Die Rohrabschnitte R1, R2, R3 bilden in der Stützbeinanordnung an
dem Pumpengehäuse PG seitlich abstehende Stützbeine, welche vorzugsweise gegen die
durch die untere Begrenzungsebene UE des Pumpengehäuses definierte erste Aufstellebene
nach unten geneigt verlaufen, wobei der Neigungswinkel vorteilhafterweise kleiner
als 45°, insbesondere kleiner als 30° und vorteilhafterweise größer als 5° ist. Die
erste Aufstellebene entsprechend der unteren Begrenzungsebene UE des Pumpengehäuses
ist im Betrieb der Pumpe typischerweise im wesentlichen horizontal ausgerichtet. Durch
eine nach unten geneigte Ausrichtung der geraden Rohrabschnitte R1, R2, R3 in der
Stützbeinposition an dem Pumpengehäuse PG und/oder durch verdickte Ausführung der
Endabschnitte EE der geraden Rohrabschnitte R1, R2, R3 definieren die Enden der geraden
Rohrabschnitte R1, R2, R3 eine zweite Aufstellebene, mit welcher die Pumpenanordnung
in Fig. 4 (A) auf einer Bodenfläche SF aufsteht. Diese zweite Aufstellebene ist vertikal
gegen die durch das Pumpengehäuse PG selbst definierte erste Aufstellebene nach unten
versetzt.
[0034] Bei einem Betrieb der Pumpenanordnung mit auf einer Bodenfläche SF abgestütztem Pumpengehäuse
bieten die Rohrabschnitte R1, R2, R3 in deren Stützbeinpositionen damit zum einen
eine vorteilhafte Anhebung der Ansaugseite des Pumpengehäuses gegenüber der Bodenfläche,
wodurch das Ansaugen einer Schmutzschicht über der Bodenfläche SF vermindert wird,
und zugleich eine Erhöhung der Standfestigkeit durch wesentliche Verbreiterung der
Standbasis durch die drei Endbereiche EE der geraden Rohrabschnitte, wie insbesondere
aus Fig. 4 (B) gegenüber den Abmessungen des Pumpengehäuses PG selbst ersichtlich
ist.
[0035] Für die Anordnung der geraden Rohrabschnitte in den Stützbeinpositionen sind an dem
Pumpengehäuse vorteilhafterweise Rohraufnahmen zweiter Art AS ausgebildet, in welche
die Rohrabschnitte mit einem ihrer Enden EE oder EA, im skizzierten Beispiel dem Austrittsende
EA gehalten sind, von welchen in Fig. 1 in unbelegter Position eine solche Rohraufnahme
zweiter Art sichtbar ist. Für eine stabile Halterung und Ausrichtung der Rohrabschnitte
in den Aufnahmen zweiter Art AS weisen diese im skizzierten vorteilhaften Beispiel
Innengewinde GS auf, in welche die Rohrabschnitte mit den Außengewinden GA an den
Austrittsenden EA einschraubbar sind.
[0036] Fig. 5 zeigt in Schrägdarstellung ein Pumpengehäuse PG einer Gartenpumpe, insbesondere
einer Tauchpumpe. An dem Pumpengehäuse ist nach oben weisend ein Ausgangsanschluss
AA vorgesehen, welcher im skizzierten Beispielsfall ein Außengewinde AG aufweist.
[0037] Eine Ausgangsleitung besteht im skizzierten Beispiel aus einem geraden Rohrabschnitt
RL und einem End-Rohrabschnitt RE. Der End-Rohrabschnitt RE weist in Übereinstimmung
mit den vorangegangenen Beispielen eine Umlenkung der Strömungsrichtung von durch
die Ausgabeleitung mittels der Pumpe gefördertem Wasser auf, wobei die Strömungsrichtung
von einer anfänglichen vertikalen Richtung bei dem Eingang VE des End-Rohrabschnitts
um mehr als 90° umgelenkt wird in eine schräg nach unten geneigte Strömungsrichtung
am Schlauchanschluss SA. Der End-Rohrabschnitt RE kann insbesondere wiederum ein gekrümmtes
Rohr RO aufweisen, welches zumindest in einem Griffbereich bei der Krümmung mit einem
nichtmetallischen Material als Handgriff HG versehen sein kann.
[0038] Der End-Rohrabschnitt RE ist an seinem eingangsseitigen Ende VE mit dem oberen Ende
OE des geraden Rohrabschnitts RL über eine Verbindungseinrichtung VE verbunden, insbesondere
verschraubt, wobei im Bereich der Verbindung zwischen End-Rohrabschnitt RE und geradem
Rohrabschnitt RL die Strömungsrichtung des von der Pumpe durch die Ausgangsleitung
geförderten Wassers gleichförmig nach oben, in der regulären Betriebsstellung der
Pumpe also vertikal gerichtet ist.
[0039] In bevorzugter Ausführungsform weist der End-Rohrabschnitt RE eingangsseitig, d.h.
stromaufwärts vor dem gekrümmten Verlauf gleichfalls einen geraden Rohrverlauf auf,
mit welchem der End-Rohrabschnitt RE teleskopierbar in dem geraden Rohrabschnitt RL
geführt und relativ zu dem geraden Rohrabschnitt RL in der Pfeilrichtung TE verschiebbar
und in unterschiedlichen relativen Verschiebepositionen festlegbar ist. Die Festlegung
erfolgt vorteilhafterweise über einen Klemmmechanismus innerhalb der Verbindungseinrichtung
VE, welche vorteilhafterweise als Überwurfmutter ausgeführt sein kann. Eine Gartenpumpe
mit einer derartigen teleskopierbaren Ausgangsleitung ist an sich als Regenfasspumpe
aus dem Produktprogramm der Anmelderin bekannt.
[0040] Der gerade Rohrabschnitt RL kann mittels einer Verbindungseinrichtung VL, typischerweise
nach Art einer Überwurfmutter, mit dem Ausgangsanschluss AA verbunden, insbesondere
verschraubt werden. Derartige Verbindungen von Rohrabschnitten einer Ausgangsleitung
mit dem Ausgangsanschluss einer Tauchpumpe sind bekannt und gebräuchlich.
[0041] Die Ausgangsleitung mit End-Rohrabschnitt RE und geradem Rohrabschnitt RL kann auch
einteilig ausgeführt sein, ohne dass eine Unterbrechung durch ein eingangsseitiges
Ende VE des End-Rohrabschnitts RE und ein oberes Ende OE des geraden Rohrabschnitts
RL auftritt. Bei bevorzugter Unterteilung in einen End-Rohrabschnitt RE mit Umlenkung
der Strömungsrichtung und einen geraden Rohrabschnitt RL kann vorteilhafterweise auch
der End-Rohrabschnitt RE alleine, d.h. ohne Zwischenfügen des geraden Rohrabschnitts
RL mit dem Ausgangsanschluss AA des Pumpengehäuses verbunden werden.
[0042] An dem Pumpengehäuse PG sind an einer Seite, im skizzierten Beispiel an der dem randständig
angeordneten Ausgangsanschluss AA entgegen gesetzten Seite, Strukturen für eine Rohraufnahme
vorgesehen, welche die Ausgangsleitung in einer von dem Ausgangsanschluss AA getrennten
Aufbewahrungsposition aufnehmen können. Diese Strukturen umfassen insbesondere eine
untere Struktur in Form eines gestuften Stutzens AL, welcher ungefähr komplementär
zu der inneren Struktur der Verbindungseinrichtung VL am unteren Ende des geraden
Rohrabschnitts RL ausgebildet ist. Das untere Ende des geraden Rohrabschnitts mit
der Verbindungseinrichtung VL kann in erster vorteilhafter Ausführungsform auf den
Stutzen AL aufgesteckt sein, wofür der Stutzen AL ohne Gewinde ausgeführt ist. In
anderer Ausführung kann an dem Stutzen AL auch ein Außengewinde vorgesehen sein, auf
welches die Verbindungseinrichtung VL am unteren Ende des geraden Rohrabschnitts RL
mit einem Innengewinde aufgeschraubt werden kann.
[0043] Vertikal von der unteren Struktur mit dem Stutzen AL beabstandet sind zwei nach außen
offene, annähernd U-förmig oder halbkreisförmig ausgebildete Bügel BU und BO an dem
Gehäuse vorgesehen. Zwischen den beiden Bügeln BU und BO, welche ihrerseits vertikal
voneinander beabstandet sind, ist ein Zwischenraum ZB ausgespart.
[0044] Die durch die Bügel BU und BO gebildeten, annähernd halbkreisförmigen Aussparungen
sind auf die Außenkontur des geraden Rohrabschnitts bzw. des Rohrs RO im Bereich nach
dem eingangsseitigen Ende VE des End-Rohrabschnitts abgestimmt. In dem unteren Bügel
BU ist vorteilhafterweise eine sich über mehr als 180° um einen Mittelpunkt erstreckende,
elastisch aufweitbare Klammer RK vorgesehen.
[0045] Für das Einsetzten der in Fig. 5 über dem Ausgangsanschluss AA dargestellten Ausgangsleitung
in die Aufbewahrungsposition wird die Kombination von geradem Rohrabschnitt RL und
End-Rohrabschnitt RE mit der eingangsseitigen Verbindungsseinrichtung VL am unteren
Ende des geraden Rohrabschnitts RL auf den Stutzen AL aufgesetzt, wobei die Verbindungseinrichtung
VL den Stutzen AL vorzugsweise umgreift. Beim Aufsetzen des unteren Ende des geraden
Rohrabschnitts mit der Verbindungseinrichtung VL auf den Stutzen AL verläuft typischerweise
der gerade Rohrabschnitt RL mit seinem oberen Ende seitlich von dem Pumpengehäuse
weg gekippt, so dass in diesem Stadium des Anbringens der Ausgangsleitung in die Aufbewahrungsposition
das obere Ende OE des geraden Rohrabschnitts und der Verbindungsbereich mit der eingangsseitigen
Verbindungseinrichtung VE des End-Rohrabschnitts noch außerhalb der Aussparungen der
Bügel BU, BE liegen. Wenn die Verbindungseinrichtung VL am unteren Ende der geraden
Rohrabschnitts RL mit dem Stutzen AL in Eingriff gebracht und damit horizontal festgelegt
ist, wird das obere Ende OE des geraden Rohrabschnitts RL unter elastischer Aufweitung
der Klammer RK in die Aussparung des unteren Bügels BU eingedrückt und dort schnappend
durch die Klammer RK gehalten, indem die Klammer RK den geraden Rohrabschnitt RL im
Bereich von dessen oberem Ende OE um mehr als 180° umgreift und quer zur Rohrlängsachse
des geraden Rohrabschnitts RL bezüglich des Gehäuses festlegt. Die Verbindungseinrichtung
VE am eingangsseitigen Ende des End-Rohrabschnitts RE weist eine gestufte Form mit
einem unteren größeren Querschnitt und einem darauffolgenden kleineren Querschnitt
auf. Der größere Querschnitt liegt in der in Fig. 6 dargestellten Aufbewahrungsposition
im wesentlichen in dem Zwischenraum ZB zwischen dem unteren Bügel BU und dem oberen
Bügel BO, wogegen der obere Teil der Verbindungseinrichtung VE im wesentlichen in
der Aussparung des oberen Bügels BO liegt. Das Rohr RO des End-Rohrabschnitts RE weist
gegenüber der Verbindungseinrichtung VE einen nochmals reduzierten Querschnitt auf.
Das Rohr RE liegt mit seinem in die Verbindungseinrichtung VE einlaufenden Ende in
der Aussparung des oberen Bügels BO und dort speziell in einem weiter verengten Haltesteg
HS ein. Die Aussparung im Haltesteg HS ist so bemessen, dass das Rohr RO in diese
Aussparung passt, dass aber die Verbindungseinrichtung VE, welche unmittelbar unterhalb
des Haltesteg HS in der Aufbewahrungsposition liegt, einen größeren Durchmesser aufweist
als die Aussparung in dem Haltesteg HS.
[0046] Der End-Rohrabschnitt RE weist in der in Fig. 6 dargestellten Aufbewahrungsposition
in seinem gekrümmten Verlauf von der seitlich des Pumpengehäuses liegenden vertikalen
Rohrlängsachse des geraden Rohrabschnitts RL weg und der umgelenkte Teil verläuft
über dem Pumpengehäuse. Insbesondere liegt der Bereich des Handgriffs HG vorteilhafterweise
oberhalb des Pumpengehäuses, so dass bei Benutzung des End-Rohrabschnitts als Tragegriff
der Schwerpunkt der Pumpe annähernd unterhalb des Handgriffs zu liegen kommt.
[0047] Durch die gegenüber dem Ausgangsanschluss AA in der in Fig. 6 skizzierten Aufbewahrungsposition
tiefer liegenden Position der eingangsseitigen Verbindungseinrichtung VE des End-Rohrabschnitts
RE liegt der Scheitelpunkt des End-Rohrabschnitts RE wesentlich tiefer als bei auf
den Ausgangsanschluss AA aufgeschraubtem End-Rohrabschnitt, so dass sich in der in
Fig. 6 skizzierten Aufbewahrungsposition der Ausgangsleitung eine vorteilhaft geringe
Gesamthöhe der Pumpe in der Aufbewahrungsposition ergibt.
[0048] Für die Trägegrifffunktion des End-Rohrabschnitts RE ist vorteilhafterweise die eingangsseitige
Verbindungseinrichtung VE, typischerweise eine Überwurfsmutter, an der Unterseite
des Haltestegs HS abgestützt, so dass das Gewicht der Pumpe beim Tragen mittels des
in der Aufbewahrungsposition befindlichen End-Rohrabschnitts zuverlässige zwischen
End-Rohrabschnitt RE und Haltesteg des Pumpengehäuses PG gegeben ist. Hierzu trägt
in dem skizzierten Ausführungsbeispiel auch der gerade Rohrabschnitt RL und insbesondere
dessen Verbindung mit dem End-Rohrabschnitt RE vorteilhaft bei, wodurch der End-Rohrabschnitt
eingangsseitig in der vertikalen Ausrichtung stabilisiert und festgelegt ist.
[0049] In anderer, nicht skizzierter Ausführung kann die Verbindungseinrichtung VL am unteren
Ende des geraden Rohrabschnitts auch mit dem Stutzen AL verschraubt sein. Beim Tragen
der Pumpe mittels des in der Aufbewahrungsposition befindlichen End-Rohrabschnitts
RE kann dann das Gewicht der Pumpe über die Verschraubung der Verbindungseinrichtung
VL mit dem Stutzen AL aufgefangen sein und der Haltesteg HS kann entfallen. Bei Verschrauben
der Verbindungseinrichtung VL am unteren Ende des geraden Rohrabschnitts RL mit dem
Stutzen AL kann auch anstelle der nach außen offenen Bügel BO, BU eine andere Haltestruktur
mit einem den geraden Rohrabschnitt RL, die Verbindungsstelle zum End-Rohrabschnitt
RE oder den End-Rohrabschnitt geschlossen umgebenden Bügel vorgesehen sein. Die Ausgangsleitung
kann dann durch einen solchen geschlossenen Bügel hindurch nach unten gesteckt und
auf dem Stutzen AL festgeschraubt werden.
[0050] In anderer nicht dargestellter vorteilhafter Ausführung können die in der dargestellten
Ausführungsform durch die beiden Bügel bewirkten unterschiedlichen Funktionen des
Haltens der Ausgangsleitung an dem Pumpengehäuse durch die Klammer einerseits und
des Abfangen des Pumpengewichts beim Tragen durch den Haltesteg andererseits auch
durch nur einen Bügel an der Position des oberen Bügels BO aus Fig. 5 und Fig. 6 erfüllt
sein. Vorteilhafterweise kann dann an einem solchen einzigen Bügel wiederum eine elastische
Klammer vorgesehen sein. Vorzugsweise ist die elastische Klammer dann unterhalb des
Haltestegs HS angeordnet und umgreift die Verbindungseinrichtung VE. Die Verbindungseinrichtung
VE ist hierfür vorteilhafterweise wie dargestellt in Längsrichtung des von ihr umgebenen
Rohrverlaufs gestuft ausgeführt und die Klammer umgreift vorzugsweise den dünneren
Teil der gestuften Verbindungseinrichtung. In weiter Variation kann der Haltesteg
entfallen und die Klammer vertikal in dem Bügel abgestützt sein, so dass über die
Klammer an der Stufe der gestuften Verbindungseinrichtung auch das Pumpengewicht beim
Tragen abgefangen wird.
[0051] In Fig. 1 ist ein weiteres vorteilhaftes Merkmal einer Gartenpumpenanordnung mit
einer auf eine Bodenfläche aufstellbaren Unterseite UE dargestellt, wonach von der
eine Aufstellebene definierenden unteren Begrenzungsebene UE her Vertiefungen KU in
dem Gehäuse ausgebildet sind. Diese Vertiefungen KU, von welchen in Fig. 1 nur eine
sichtbar ist, bilden Aufnahmen und untere Umlenkungen für die Aufwicklung eines Anschlusskabels
für einen elektrischen Anschlussmotor im Pumpengehäuse PG. Eine obere Umlenkung eines
vom Benutzer manuell auf- und abwickelbaren Kabels ist durch einen Vorsprung KO gegeben,
welcher eine hakenförmige Aufnahme für mehrere Windungen eines Kabelwickels AK bildet.
Vorteilhafterweise ist an dem Fortsatz KO noch eine Kabelklemmung oder Kabelführung
KK ausgebildet, in welcher vorteilhafterweise das Kabel zwischen dem gegebenenfalls
aufgewickelten Kabelabschnitt und dem frei zu einer elektrischen Versorgungseinrichtung,
insbesondere einer Steckdose führenden Kabelabschnitt einliegen kann. Die Kabelklemmung
ist insbesondere von Vorteil bei einer Anwendung der Pumpe als Regenfasspumpe nach
Art der Fig. 2, wo durch die Kabelklemmung ein Kabelabschnitt vom Pumpengehäuse bis
zum Behälterrand in definierter Länge, insbesondere ohne größere Schlaufen, eingestellt
werden kann.
[0052] Im skizzierten Beispiel ist der die obere Umlenkung für ein Kabelwickel bildende
Vorsprung KO an dem End-Rohrabschnitt RE ausgebildet, wodurch die Kabelklemmung bei
der Anwendungsart nach Fig. 2 die beschriebene vorteilhafte Kabelführung ermöglicht
wird.
[0053] Die vorstehend und die in den Ansprüchen angegebenen sowie die den Abbildungen entnehmbaren
Merkmale sind sowohl einzeln als auch in verschiedener Kombination vorteilhaft realisierbar.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern
im Rahmen fachmännischen Könnens in mancherlei Weise abwandelbar.
1. Gartenpumpe, insbesondere Regenfasspumpe, mit einem an einem Pumpengehäuse ausgebildeten
Pumpen-Ausgangsanschluss, und mit einer starren Ausgangsleitung mit wenigstens einem
mit dem Ausgangsanschluss verbindbaren Rohrabschnitt,
wobei die Ausgangsleitung wenigstens einen End-Rohrabschnitt enthält, innerhalb dessen
eine Änderung der Strömungsrichtung des von der Pumpe durch die Ausgangsleitung geförderten
Wassers um mehr als 90° auftritt, dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Pumpengehäuse wenigstens eine von dem Pumpen-Ausgangsanschluss getrennte Rohraufnahme
für den wenigstens einen Rohrabschnitt vorgesehen ist,
und dass der End-Rohrabschnitt als Handgriff ausgebildet ist.
2. Gartenpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der End-Rohrabschnitt einen an einem Rohr gehaltenen nicht metallischen Griffabschnitt
aufweist.
3. Gartenpumpe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der End-Rohrabschnitt ein gebogenes metallisches Rohr enthält.
4. Gartenpumpe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsleitung wenigstens eine linearen Rohrabschnitt enthält.
5. Gartenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der End-Rohrabschnitt in einer von dem Ausgangsanschluss getrennten Aufbewahrungsposition
als Tragegriff anordenbar ist.
6. Gartenpumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der End-Rohrabschnitt in der Aufbewahrungsposition mit einem Griffabschnitt über
dem Pumpengehäuse verlaufend anordenbar ist.
7. Gartenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit der Rohraufnahme verbundener gerader Rohrabschnitt im wesentlichen vertikal
parallel zu einer Gehäusefläche verläuft.
8. Gartenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der End-Rohrabschnitt in der Transportposition mit einem geraden Rohrabschnitt verbunden
ist
9. Gartenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohraufnahme eine zum Endbereich eines Rohrabschnitts komplementäre Form aufweist.
10. Gartenpumpe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich Endbereich des Rohrabschnitts und Rohraufnahme umgreifen.
11. Gartenpumpe nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohraufnahme und ein Endbereich in Längsrichtung des Rohrabschnitts überlappen.
12. Gartenpumpe nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Endbereich des Rohrabschnitts in Längsrichtung des Rohrabschnitts steckbar mit
der Rohraufnahme verbindbar ist.
13. Gartenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem Endbereich mit der Rohraufnahme verbundener gerader Rohrabschnitt bei
seinem der Rohraufnahme abgewandten Ende über eine Halterung an dem Pumpengehäuse
lösbar gehalten ist.
14. Gartenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Rohraufnahme eine Verbindungsstruktur zeigt, welche einem Teil der
Verbindung zwischen zwei Rohrabschnitten entspricht.
15. Gartenpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Rohraufnahme ein Gewinde aufweist und ein Rohrabschnitt ein dazu
passendes Gegengewinde an einem Rohrende besitzt.
1. Garden pump, in particular rain water tank pump, with a pump outlet connection formed
on a pump housing and with a rigid outlet line with at least one pipe section which
is connectable to the outlet connection, wherein the outlet line contains at least
one end pipe section, within which a change in the direction of flow of the water
conveyed through the outlet line by the pump by more than 90° occurs, characterized in that at least one pipe receptacle which is separate from the pump outlet connection is
provided on the pump housing for the at least one pipe section, and in that the end pipe section is designed as a handle.
2. Garden pump according to Claim 1, characterized in that the end pipe section has a non-metallic handle section held on a pipe.
3. Garden pump according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the end pipe section contains a curved metallic pipe.
4. Garden pump according to Claims 1 to 3, characterized in that the outlet line contains at least one linear pipe section.
5. Garden pump according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the end pipe section can be arranged as a carrying handle in a storage position separate
from the outlet connection.
6. Garden pump according to Claim 5, characterized in that the end pipe section can be arranged in the storage position with a handle section
running over the pump housing.
7. Garden pump according to one of Claims 1 to 6, characterized in that a rectilinear pipe section connected to the pipe receptacle runs substantially vertically
parallel to a housing surface.
8. Garden pump according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the end pipe section is connected in the transport position to a rectilinear pipe
section.
9. Garden pump according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the pipe receptacle has a shape which is complementary with respect to the end region
of a pipe section.
10. Garden pump according to Claim 9, characterized in that the end region of the pipe section and the pipe receptacle overlap.
11. Garden pump according to Claim 9 or 10, characterized in that the pipe receptacle and an end region overlap in the longitudinal direction of the
pipe section.
12. Garden pump according to one of Claims 9 to 11, characterized in that an end region of the pipe section can be connected to the pipe receptacle in an insertable
manner in the longitudinal direction of the pipe section.
13. Garden pump according to one of Claims 1 to 12, characterized in that a rectilinear pipe section connected at an end region to the pipe receptacle is held
at the end thereof facing away from the pipe receptacle on the pump housing in a releasable
manner via a holder.
14. Garden pump according to one of Claims 1 to 13, characterized in that at least one pipe receptacle has a connecting structure which corresponds to a part
of the connection between two pipe sections.
15. Garden pump according to one of Claims 1 to 14, characterized in that at least one pipe receptacle has a thread, and a pipe section has a matching mating
thread on a pipe end.
1. Pompe de jardin, en particulier pompe de récupération d'eau de pluie, comprenant un
raccord de sortie de pompe réalisé au niveau d'un boîtier de pompe et une conduite
de sortie rigide avec au moins une section de tuyau pouvant être connectée au raccord
de sortie,
la conduite de sortie contenant au moins une section de tuyau d'extrémité, à l'intérieur
de laquelle se produit une variation du sens d'écoulement de l'eau transportée par
la pompe à travers la conduite de sortie de plus de 90°,
caractérisée en ce que
au moins un logement de tuyau séparé du raccord de sortie de pompe est prévu pour
l'au moins une section de tuyau au niveau du boîtier de pompe,
et en ce que la section de tuyau d'extrémité est réalisée en tant que poignée.
2. Pompe de jardin selon la revendication 1, caractérisée en ce que la section de tuyau d'extrémité présente une section de préhension non métallique
fixée à un tuyau.
3. Pompe de jardin selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la section de tuyau d'extrémité contient un tuyau métallique coudé.
4. Pompe de jardin selon les revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la conduite de sortie contient au moins une section de tuyau linéaire.
5. Pompe de jardin selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la section de tuyau d'extrémité peut être disposée dans une position de rangement
séparée du raccord de sortie en tant que poignée de préhension.
6. Pompe de jardin selon la revendication 5, caractérisée en ce que la section de tuyau d'extrémité peut être disposée dans la position de rangement
avec une section de préhension s'étendant au-delà du boîtier de pompe.
7. Pompe de jardin selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'une section de tuyau droite connectée au logement de tuyau s'étend essentiellement
verticalement parallèlement à une surface du boîtier.
8. Pompe de jardin selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la section de tuyau d'extrémité est connectée dans la position de transport à une
section de tuyau droite.
9. Pompe de jardin selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le logement de tuyau présente une forme complémentaire à la région d'extrémité d'une
section de tuyau.
10. Pompe de jardin selon la revendication 9, caractérisée en ce que la région d'extrémité de la section de tuyau et le logement de tuyau s'engagent l'un
autour de l'autre.
11. Pompe de jardin selon la revendication 9 ou 10, caractérisée en ce que le logement de tuyau et une région d'extrémité se chevauchent dans la direction longitudinale
de la section de tuyau.
12. Pompe de jardin selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisée en ce qu'une région d'extrémité de la section de tuyau peut être connectée au logement de tuyau
de manière enfichable dans la direction longitudinale de la section de tuyau.
13. Pompe de jardin selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisée en ce qu'une section de tuyau droite connectée par une région d'extrémité au logement de tuyau
est retenue de manière amovible lorsque son extrémité est éloignée du logement de
tuyau par le biais d'une fixation sur le boîtier de pompe.
14. Pompe de jardin selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisée en ce qu'au moins un logement de tuyau présente une structure de connexion qui correspond à
une partie de la connexion entre deux sections de tuyau.
15. Pompe de jardin selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisée en ce qu'au moins un logement de tuyau présente un filetage et une portion de tuyau possède
un filetage conjugué adapté à celui-ci au niveau d'une extrémité de tuyau.