[0001] Die Erfindung betrifft eine Metallpalette mit einer Stellfüße aufweisenden Deckplatte
und mit Verbindungstäben, die die Stellfüße zumindest teilweise miteinander verbinden,
wobei die Deckplatte und die zumindest nach oben offenen Stellfüße zusammen Ausnehmungen
für eine ineinandergreifende Stapelung der Metallpalette mit einer anderen formgleichen,
unbeladenen Metallpalette ausbilden.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind aus Kunststoff gefertigte, stapelbare Paletten bekannt
(
DE 299 02 790 U1), deren Stellfüße auf ihrer Unterseite Ausnehmungen aufweisen und über Verbindungsstäbe,
die in diese Ausnehmungen einragen, miteinander verbunden sind. Des Weiteren zeigt
die
EP 2 067 708 A1 eine Palette mit einem über die Längsseite der Palette durchgehenden Fuß, der nach
oben ragende Abstützteile aufweist, wodurch die Stabilität der Palette verbessert
werden soll. Zwar können derartige Paletten eventuell Vorteile hinsichtlich ihrer
Stabilität liefern, auch eine nestbare Stapelbarkeit ist in gewissem Ausmaß berücksichtigt,
jedoch ist beispielsweise ihre Herstellung bzw. ihre Bauform vergleichsweise aufwendig
und/oder nur sehr eingeschränkt für Metallpaletten anwendbar. Aus der
US 3,167,341 ist eine Metallpalette bekannt, die Stellfüße aufweist, auf deren, dem Boden zugewandten
Seite Verbindungsstäbe angebracht sind. Zudem zeigt die Deckplatte dieser Metallpalette
Öffnungen, sodass ihre ineinandergreifende Stapelung ermöglicht werden kann. Eine
derartige Ausführungsform kann zwar Vorteile hinsichtlich der Stabilität und Handhabung
liefern, allerdings ergeben sich beispielsweise Nachteile hinsichtlich der Kontur
der Palettenunterseite. Des Weiteren weist die Deckplatte einer derartigen Palette
vergleichsweise große Unterbrechungen auf, was sich unter anderem nachteilig auf deren
mögliche Beladung auswirkt.
[0003] Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, ausgehend vom Stand der Technik
eine Metallpalette derart zu verbessern, dass diese in unbeladenem Zustand mit einer
formgleichen Metallpalette nestbar, also ineinandergreifend stapelbar, ist und so
die Bildung eines stabilen und in seinem Platzbedarf sparsamen Stapels ermöglicht,
zusätzlich aber auch besonders hohe Standfestigkeit aufweist. Zudem sollte die Herstellung
der erfindungsgemäßen Metallpalette vergleichsweise einfach erfolgen können.
[0004] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die in die Stellfüße eingesetzten
Verbindungstäbe mit dem Boden der Stellfüße verbunden sind und dass die Deckplatte
an Verlauf und Abmessungen der Verbindungsstäbe angepasste Ausnehmungen aufweist.
[0005] Sind die Verbindungstäbe mit dem Boden der Stellfüße verbunden, kann auf einfache
Weise die - materialbedingt ohnehin hohe - Standfestigkeit einer Metallpalette, insbesondere
auch hinsichtlich ihrer Stellfüße weiter verbessert werden. Belastungen auf Stellfüße
können erfindungsgemäß nämlich erleichtert abgetragen bzw. verteilt werden, wodurch
die Gefahr von Deformationen von Stellfüßen, etwa bei einem Absetzen / Aufprall einer
Metallpalette auf den Boden - insbesondere natürlich im beladenen Zustand - verringert
werden kann. So kann also mithilfe der erfindungsgemäßen Metallpalette die Gefahr
von Formveränderungen von Stellfüßen reduziert werden, welche wiederum eine ineinandergreifende
Stapelbarkeit beeinträchtigen würde. Des Weiteren können in Stellfüße eingesetzte
Verbindungsstäbe auch einfach und trotzdem standfest mit einem Metallfuß verbunden
werden - womit die auf der Innenseite des Stellfußes positioniert Verbindungsstellen
vor direkten Belastungen - etwa durch Zusammenstöße mit Zinken eines Transportgeräts
- geschützt sind. Eine besonders standfeste Metallpalette kann so geschaffen werden.
Auch können durch in die Stellfüße eingesetzte Verbindungstäbe nachteilige Veränderungen
des Profilverlaufs einer Metallpalette etwa durch Schweißnähte im Bereich der Stellfüße
vermieden werden. Dadurch, dass die Verbindungsstäbe in einen Stellfuß eingesetzt
sind, können diese Verbindungsstäbe auch hinsichtlich Ihrer Ausformung flexibler gestaltet
werden und so beispielsweise als eine Art Führungsschiene für Zinken eines Transportgeräts,
das unter eine Palette eingefahren wird, dienen. Durch ein so verbessertes Untergreifen
des Transportbodens einer Metallpalette mit Zinken eines Transportgeräts kann erreicht
werden, dass eine Metallpalette in optimaler Position auf einem Transportgerät aufliegt.
Somit kann eine besonders stabile und standfeste Metallpalette zur Verfügung gestellt
werden, die im Vergleich zu Paletten mit Stellfüßen, welche sich beinahe über die
gesamte Palettenlänge erstreckenden, einen geringeren Materialbedarf, sowie ein geringeres
Gewicht ergeben.
[0006] Weist die Deckplatte an Verlauf und Abmessungen der Verbindungsstäbe angepasste Ausnehmungen
auf, kann eine sichere und platzsparende, ineinandergreifende Stapelung von Metallpaletten
ermöglicht werden. Die Deckplatte einer Metallpalette weist demnach nicht nur Ausnehmungen
für die Stellfüße auf, welche Stellfüße zumindest nach oben offen sind, vielmehr sind
auch die Verbindungsstäbe - und zwar Ihrer Ausformung entsprechend - berücksichtigt.
So können die Ausnehmungen in einer Deckplatte gering gehalten werden, was unter anderem
Vorteile hinsichtlich der Beladung einer Palette bieten kann. Erfindungsgemäß sind
die Ausnehmungen jedoch derart vorgesehen, dass ein ineinandergreifendes Stapeln selbst
bei eventuellen geringfügigen Abweichungen eines Verbindungsstabs von einem geradlinigen
Verlauf - etwa aufgrund kollisionsbedingter Verbiegung - gewährleistet werden kann.
Somit kann eine besonders stabil ausgeführte Metallpalette, insbesondere auch hinsichtlich
ihrer Stellfüße, zur Verfügung gestellt werden, wobei im Gegensatz zum Stand der Technik
die für eine ineinandergreifende Stapelung erforderlichen Ausnehmungen in einer Deckplatte
wesentlich kleiner vorgesehen werden können, womit die genannten Vorteile, aber auch
eine Ausbildung eines besonders sichern und standfesten Stapels dieser Metallpaletten
erreicht werden können.
[0007] Verlaufen die Verbindungstäbe in Längsrichtung der Metallpalette, kann sich eine
besonders standfeste Metallpalette ergeben, vor allem natürlich hinsichtlich ihrer
Längsstabilität. Somit kann den statischen Anforderungen an eine Metallpalette - insbesondere
natürlich einer beladenen - die üblicherweise in Längsrichtung, etwa von den Gabelzinken
eines Transportgeräts, untergriffen wird, um eine möglichst große Auflagefläche einer
Metallpalette zu gewährleisten entsprochen werden.
[0008] Sind zueinander fluchtend angeordnete Stellfüße über Verbindungsstäbe durchgehend
miteinander verbunden, kann eine besonders einfache Montage erfolgen. Zudem kann auf
diese Weise eine vergleichsweise hohe Längsstabilität einer Metallpalette sichergestellt
werden.
[0009] Entsprechen die Längsseiten der Verbindungstäbe den Richtung Boden konisch zulaufenden
Stellfüßen und liegen sie an diesen an, können Verbindungsstäbe besonders vorteilhaft
Stabilität sowie Standfestigkeit einer Metallpalette verbessern. Verbindungstäbe können
nämlich nicht nur für eine Abstützung und Verstärkung des, den Boden ausbildenden
Teils der Stellfüßen genutzt werden, sondern - da diese die Stellfüße zumindest bereichsweise
ausfüllen - auch gezielten für deren Seitenteile, um so die Gefahr von Beschädigungen
zu verringern. Dies gilt nicht zuletzt auch für, die an den Stirnseiten einer Metallpalette
angeordneten Seiten eines Stellfußes, die erfahrungsgemäß hinsichtlich Beschädigungen
besonders gefährdet sind. Vorstellbar und im Sinne der Erfindung ist zudem, dass Verbindungsstäbe
derart ausgeformt sind, dass diese zumindest bereichsweise eine Seitenwand oder Seitenwände
eines Stellfußes, insbesondere dessen Stirnseite, ausbilden, welche in weiterer Folge
mit anderen Teilen der Metallpalette und/oder des Stellfußes verbunden sind.
[0010] Bilden die Verbindungstäbe zumindest bereichsweise vom Boden der Stellfüße abgesetzte
Kufen aus, können diese beispielsweise genutzt werden, um eine verbesserte Verbindung
bzw. einen verbesserten Halt von Hebevorrichtungen, insbesondere Hebebändern, an einer
Metallpalette herzustellen. Ebenso kann eine zumindest bereichsweise vom Boden abgesetzte
Kufe die Möglichkeit bieten bzw. dazu genutzt werden, um Befestigungsmittel, etwa
Zurrgurte erleichtert an der Metallpalette zu befestigen, um Ladegut auf der Palette
zu sichern. Derartige Kufen können unter anderem Vorteile hinsichtlich eines möglichen
Abstellplatzes für eine Metallpalette und auch hinsichtlich deren Bewegbarkeit bieten.
Aufgrund von Kufen kann eine erfindungsgemäße Palette auch an jenen Stellen positioniert
bzw. abgestellt werden, die für Paletten, die lediglich Stellfüße aufweisen, nicht
geeignet wären - dies unter anderem dadurch, weil die Gewichtsbelastung durch die
Palette auf den Abstellplatz mithilfe von Kufen vorteilhaft verteilt werden kann oder
weil Vertiefungen etc. des Abstellplatzes überbrückt werden können. Auch die Gefahr
eines Verrutschens einer abgestellten Metallpalette kann mit Kufen verringert werden,
etwa weil die Kontaktfläche mit dem Abstellplatz vergrößert ist. Vorstellbar ist,
Kufen auch dahingehend zu nutzen, um eine Metallpalette scheibend zu bewegen. Dazu
könnten die Kufen einer Metallpalette derart ausgebildet werden, dass diese im Bereich
ihrer Enden eine Aufwärtskrümmung aufweisen.
[0011] Sind zumindest teilweise an die Deckplatte anschließend und zwischen Stellfüßen quer
zu den Verbindungstäben verlaufende Metallprofile vorgesehen, können Stabilität, insbesondere
natürlich Querstabilität, und in weiterer Folge Nutzungsdauer einer Metallpalette
erheblich verbessert bzw. verlängert werden. Erfindungsgemäß kann dadurch unter anderem
ermöglicht werden, dass bei Untergreifen der Metallplatte - insbesondere durch Gabelzinken
eines Transportgeräts - sowie während des Transports und Abstellens einer Metallpalette,
dessen eventuelle Überbelastung, Beschädigungen und dergleichen verringert wird. Dabei
kann sich ein Metallprofil insbesondere dann auszeichnen, wenn dieses auch mit den
Stellfüßen einer Metallpalette verbunden ist, da auf diese Weise nicht nur eine verbesserte
Stabilität der Deckplatte, sondern zugleich auch der Stellfüße erreicht werden kann.
Als vorteilhaft konnte sich in diesem Zusammenhang herausstellen, wenn Metallprofile
und/oder die Stellfüße an oder nahezu an den Ecken beziehungsweise Kanten einer Deckplatte
vorgesehen sind. Dadurch kann nämlich erreicht werden, dass Belastungen im Bereich
der Kanten einer Deckplatte - etwa im Zuge eines Hebens einer Palette durch Zinken
eines Transportgeräts - verringert und/oder verbessert abgetragen werden können. Es
ist aber durchaus vorstellbar und liegt somit im Rahmen der Erfindung, dass Metallprofile
mit den Kanten einer Deckplatte bündig abschlie-βend vorgesehen sind und/oder mit
den Kanten einer Deckplatte zumindest teilweise umgreifend verbunden sind, sodass
diese auch als Rammschutz dienen können. Somit kann erfindungsgemäß eine Metallpalette
zur Verfügung gestellt werden, die hohe Stabilität aufweist, sowie eine sichere Verwendung
und einfache Handhabung ermöglicht.
[0012] Weist das Metallprofil auf seiner Unterseite eine Griffmulde auf, kann die Handhabung
einer Metallpalette weiter verbessert werden, ohne dass Nachteile hinsichtlich einer
Schwächung eines Metallprofils zu befürchten wäre. Eine Griffmulde kann hinsichtlich
ihrer Form und/oder ihrer Materialbeschaffenheit derart ausgebildet sein, dass diese
einen sicheren Halt und dementsprechend eine vorteilhafte Handhabung einer Metallpalette
ermöglicht.
[0013] In den Zeichnungen wird der Erfindungsgegenstand beispielsweise anhand von Figuren
näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung des Ausführungsbeispiels,
- Fig. 2
- die Unterseite nach Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 3
- eine Frontansicht der Palette nach Fig. 1,
- Fig. 4
- die Seitenansicht des Beispiels nach Fig. 1,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf die Oberseite einer Metallpalette nach Fig. 1,
- Fig. 6
- eine Teilansicht eines Querschnitts eines Stellfußes mit einen in diesen ein gesetzten
Verbindungsstab und
- Fig. 7
- ein Ausführungsbeispiel mit zur Fig. 1 unterschiedlichen Verbindungsstäben.
[0014] Es wird erwähnt, dass eine Deckplatte einer erfindungsgemäßen Metallpalette selbstverständlich
auch quadratische Form aufweisen kann, welches Ausführungsbeispiel nicht näher dargestellt
wurde.
[0015] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine Metallpalette 1 mit einer Stellfüße 2 aufweisenden
Deckplatte 3. Die Stellfüße 2 sind nach oben offen und bilden zusammen mit der Deckplatte
3 Ausnehmungen 4 für die zumindest teilweise Aufnahme von Stellfüßen 2 einer anderen
formgleichen Metallpalette 1 aus. Zudem zeigt die Metallpalette 1 Verbindungstäbe
5, die die Stellfüße 2 zumindest teilweise miteinander verbinden. Die in die Stellfüße
2 eingesetzten Verbindungstäbe 5 sind mit dem Boden der Stellfüße 2 verbunden, was
je nach Bedarf und Konstruktion durch Schweißen, Nieten und/oder Kleben erfolgen kann.
Die Verbindungsstäbe 5 erfüllen unter anderem den Zweck, die Stellfüße 2 gegeneinander
abstützen bzw. vor Beschädigung - insbesondere Deformationen - zu schützen. Zudem
weist die Deckplatte 3 an Verlauf und Abmessungen der Verbindungsstäbe 5 angepasste
Ausnehmungen 4' auf, wodurch eine ineinandergreifende Stapelung von übereinander angeordneten
Metallpaletten 1 gewährleistet und der dabei entstehende Stapel wie beschrieben auch
besonders standfest ausgebildet werden kann.
[0016] Vorteilhaft verlaufen die Verbindungstäbe 5 in Längsrichtung der Metallpalette 1,
um eine hohe Längsstabilität zu erreichen. Dies entspricht den üblichen Erfordernissen,
da die nicht näher dargestellten Gabelzinken eines Transportgeräts meist in Längsrichtung
der Metallpalette 1 eingefahren werden, um eine möglichst große Auflagefläche der
Palette 1 auf den Zinken zu gewährleisten. Zueinander fluchtend angeordnete Stellfüße
2 sind im Ausführungsbeispiel über Verbindungsstäbe 5 durchgehend miteinander verbunden,
wodurch eine besonders hohe Standfestigkeit, aber auch ein einfacher Zusammenbau der
Palette 1 ermöglicht werden kann.
[0017] Die Figur 3 zeigt, dass zumindest teilweise an die Deckplatte anschließend und zwischen
Stellfüßen 2 quer zu den Verbindungstäben 5 verlaufende Metallprofile 7 vorgesehen
sind, mit deren Hilfe die Stabilität der Metallpalette 1 weiter verbessert werden
kann. Die Metallprofile 7 sorgen unter anderem für eine Versteifung der erfindungsgemäßen
Palette 1 in Querrichtung und bilden zusätzlich auch einen mechanischen Schutz für
den Bereich der Kante einer Deckplatte 3 aus. Insbesondere die Gefahr eines eventuellen
Aufwölbens der Kante bei nicht korrektem Untergreifen bzw. Heben einer beladenen Metallpalette
kann dadurch verringert werden. Der Figur 3 ist auch zu entnehmen, dass die, an den
Stirnseiten der Metallpalette vorgesehen Stellfüße 2 in Richtung Außenseite der Metallpalette
1 zu deren Schutz geschlossen sind.
[0018] Figur 4 zeigt eine Seitenansicht der Metallpalette 1, wobei die Verbindungsstäbe
5 mit vergleichsweise geringer Profilhöhe ausgeführt sind. Figur 5 zeigt eine Draufsicht
auf eine Palette und zeigt, dass eine Ausführungsform, deren Verbindungsstäbe 5 nicht
an den Seitenwänden der Stellfüße 2 anliegen.
[0019] In Figur 6 wird eine Teilansicht eines Querschnitts eines Stellfußes 2 mit einen
in diesen Stellfuß 2 eingesetzten Verbindungsstab 5 dargestellt, wobei erfindungsgemäß
die Längsseiten des Verbindungstabs 5 den Richtung Boden konisch zulaufenden Stellfüßen
2 entsprechen und an diesen anliegen. Somit können vorteilhaft auch die Seitenwände
und/oder die Stirnwand der Stellfüße 2 verstärkt werden, da die Verbindungsstäbe 5
die Stellfüße 2 zumindest bereichsweise ausfüllen. Selbstverständlich können Profildicke,
Material etc. des Verbindungsstabes 5 den Erfordernissen entsprechend variiert werden.
[0020] Anhand der Figur 7 wird ein Teilbereich einer Metallpalette 8 in Seitenansicht gezeigt,
dessen Verbindungstäbe 9 zumindest bereichsweise vom Boden der Stellfüße 2 abgesetzte
Kufen ausbilden, wodurch etwa eine Unterstützung der Führung von Zinken eines Transportgeräts
beim Untergreifen der Metallpalette 1 erreicht werden kann. Zudem wird eine Ausnehmungen
10 für das Anbringen von Verankerungen, etwa für einen Zurrgurt zur Sicherung der
Beladung der Metallpalette1, gezeigt. Mithilfe von Kufen können oben beschriebene
Vorteile hinsichtlich Standfestigkeit, mögliche Abstellorte einer, insbesondere beladenen,
Palette etc. erreicht werden.
[0021] Für eine einfache Handhabung der Metallpalette weist das Metallprofil auf seiner
Unterseite eine Griffmulde 11, dargestellt in Fig. 2, auf. Um diese weiter zu verbessern
ist vorstellbar, Griffmulde, Stellfüße, Transportboden und/oder Verbindungsstäbe mit
rutschhemmender Beschichtung zu versehen.
1. Metallpalette mit einer Stellfüße (2) aufweisenden Deckplatte (3) und mit Verbindungstäben
(5), die die Stellfüße (2) zumindest teilweise miteinander verbinden, wobei die Deckplatte
(3) und die zumindest nach oben offenen Stellfüße (2) zusammen Ausnehmungen (4) für
eine ineinandergreifende Stapelung der Metallpalette 1 mit einer anderen formgleichen,
unbeladenen Metallpalette ausbilden, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Stellfüße (2) eingesetzten Verbindungstäbe (5) mit dem Boden der Stellfüße
(2) verbunden, insbesondere verschweißt, sind und dass die Deckplatte (3) an Verlauf
und Abmessungen der Verbindungsstäbe angepasste Ausnehmungen (4') aufweist.
2. Metallpalette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungstäbe (5) in Längsrichtung der Metallpalette verlaufen.
3. Metallpalette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zueinander fluchtend angeordnete Stellfüße (2) über Verbindungsstäbe (5) durchgehend
miteinander verbunden sind.
4. Metallpalette einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsseiten der Verbindungstäbe (5) den Richtung Boden konisch zulaufenden Stellfüßen
(2) entsprechen und an diesen anliegen.
5. Metallpalette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungstäbe (5) zumindest bereichsweise vom Boden der Stellfüße (2) abgesetzte
Kufen ausbilden.
6. Metallpalette nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest teilweise an die Deckplatte (3) anschließend und zwischen Stellfüßen (2)
quer zu den Verbindungstäben (5) verlaufende Metallprofile (7) vorgesehen sind.
7. Metallpalette nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Metallprofil (7) auf seiner Unterseite eine Griffmulde (11) aufweist.