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(11) |
EP 2 503 237 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.10.2016 Patentblatt 2016/40 |
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Anmeldetag: 21.03.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gasherd
Gas oven
Four à gaz
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
22.03.2011 CN 201110075873
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.09.2012 Patentblatt 2012/39 |
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Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Liu, Shenchang
210000 Nanjing (CN)
- Zhang, Shenzhou
110044 Shenyang (CN)
- Zhu, Weihong
210000 Nanjing (CN)
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Entgegenhaltungen: :
WO-A2-2009/078673 CN-Y- 201 187 812
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CN-A- 101 178 177
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung gehört zum Bereich der Gasherde.
Technischer Hintergrund
[0002] Bei einem Brenner der bisher bekannten Gasherde sind in der Regel mehrere von innen
nach außen verlaufende Brennstellenringe angeordnet. Dabei verhindern jedoch die Flammen
am äußeren Brennstellenring, dass die Luft, deren Sauerstoffanteil für eine Verbrennung
notwendig ist, in Richtung des inneren Brennstellenrings strömt, was schließlich zur
unvollständigen Verbrennung bei den inneren Brennstellen führt. Um dies zu vermeiden,
befindet sich bei herkömmlichen Gasherden an der Ober- oder Unterseite der Abdeckplatte
meistens ein Nebenluftspalt zur Versorgung der inneren Brennstellen mit Luft. Im letzteren
Fall treten beim Kochen oft Fremdkörper durch den Nebenluftspalt ins Innere des Gasherdes
ein; welche Verschmutzungen darstellen und zugleich auch die Bauteile innerhalb des
Geräts beschädigen können: Um dies zu vermeiden, ist es aus dem Stand der Technik
bekannt, zwischen der äußeren und der zentralen Kammer ein Brennergitter vorzusehen.
Mit einem solchen Brennergitter können zwar große Festkörper ferngehalten werden,
der Nebenluftspalt und damit der Innenraum des Gasherdes sind jedoch flüssigen Verunreinigungen
immer noch zugänglich. Mit anderen Worten liegt die genannte Problematik zumindest
teilweise immer noch vor.
[0003] Im Falle eines an der Oberseite der Abdeckplatte eines Gasherdes ausgebildeten Nebehluftspalts
kann zwar keine Flüssigkeit durch den Nebenluftspalt ins Innere des Gasherdes eintreten,
es können jedoch Tropfen zwischen der äußeren und der zentralen Kammer herunterfallen.
Außerdem ist der Nebenluftspalt selbst verschmutzungsanfällig und nur schwer zu reinigen.
Derartige Gasherde und Brenner für Gasherde sind beispielsweise aus den Dokumenten
CN 101178177 A,
CN 201187812 Y und
WO2009078673 A2. bekannt.
[0004] Die Beschreibung des Stands der Technik bedeutet nicht, dass der beschriebene Stand
der Technik bereits vor dem Anmeldetag der vorliegenden Anmeldung dem Durchschnittsfachmann
bekannt ist, sofern keine zureichenden Beweise dafür angeboten werden.
Offenbarung der Erfindung
[0005] Zur Lösung der oben erwähnten Probleme schlägt die vorliegende Erfindung einen Gasherd
vor.
[0006] Ein erfindungsgemäß ausgeführter Gasherd umfasst eine Abdeckplatte und einen Brenner,
wobei der Brenner einen Gasmischraum, eine äußere Brennerkappe und eine zentrale Brennerkappe
enthält. Der Gasmischraum umfasst wiederum eine äußere Kammer und eine zentrale Kammer,
wobei die äußere Brennerkappe auf der äußeren Kammer und die zentrale Brennerkappe
auf der zentralen Kammer aufgesetzt ist. Darüber hinaus verfügt der Gasherd über einen
zentralen Tropfenfänger, der sich zwischen äußerer Kammer und zentraler Kammer befindet
und zur Sammlung und Aufnahme von zwischen äußerer Kammer und zentraler Kammer herunterfallenden
Tropfen dient. Zwischen zentralem Tropfenfänger und äußerer Kammer ist ein erster
Spalt ausgebildet, der in den Raum unterhalb der Abdeckplatte mündet und dem Brenner
Nebenluft von unterhalb der Abdeckplatte zuführt. Durch die Anordnung eines zentralen
Tropfenfängers lassen sich die zwischen äußerer und zentraler Kammer herabtropfenden
Flüssigkeiten zuverlässig sammeln, was die Reinigungsfreundlichkeit des Gasherdes
erhöht. Zudem wird bei einer Zuführung der Nebenluft von unterhalb der Abdeckplatte
das Problem, dass Flüssigkeiten oft durch diesen Zufuhrkanal ins Innere des Gasherdes
gelangen, bis zu einem gewissen Grad gelöst.
[0007] Optional ist dabei vorgesehen, dass an der der zentralen Kammer zugewandten Seitenwand
der äußeren Kammer eine Auskragung ausgebildet ist, auf der der zentrale Tropfenfänger
aufgesetzt ist. Dadurch werden einerseits Herstellungskosten eingespart und andererseits
der Einbau sowie der Ausbau des zentralen Tropfenfängers zur Reinigung vereinfacht.
[0008] Optional ist dabei vorgesehen, dass an der der äußeren Kammer zugewandten Seitenwand
der zentralen Kammer eine Auskragung ausgebildet ist, auf der der zentrale Tropfenfänger
aufgesetzt ist. Dadurch werden einerseits Herstellungskosten eingespart und andererseits
der Einbau sowie der Ausbau des zentralen Tropfenfängers zur Reinigung vereinfacht.
[0009] Optional ist dabei vorgesehen, dass sich zwischen äußerer Kammer und zentraler Kammer
ein Verbindungsteil befindet, auf dem der zentrale Tropfenfänger aufgesetzt ist. Dadurch
werden einerseits Herstellungskosten eingespart und andererseits der Einbau sowie
der Ausbau des zentralen Tropfenfängers zur Reinigung vereinfacht.
[0010] Optional ist dabei vorgesehen, dass im zentralen Tropfenfänger eine Durchgangsöffnung
zur Durchführung der zentralen Kammer und/oder einer Zündelektrode und/oder eines
Thermoelements ausgebildet ist.
[0011] Optional ist dabei vorgesehen, dass am Rand des zentralen Tropfenfängers eine nach
oben gerichtete Anformung ausgebildet ist.
[0012] Optional ist dabei vorgesehen, dass der zentrale Tropfenfänger aus kaltgewalztem
Blech mit einem Emaille-Überzug gefertigt ist.
[0013] Optional ist dabei vorgesehen, dass zusätzlich eine Zierblende vorhanden ist, die
sich oberhalb des zentralen Tropfenfängers befindet und in einer Richtung senkrecht
zur Abdeckplatte den ersten Spalt abdeckt, und dass zwischen Zierblende und zentralem
Tropfenfänger ein zweiter Spalt ausgebildet ist, so dass die Nebenluft sukzessiv durch
den ersten und den zweiten Spalt dem Brenner zugeführt wird. Auf diese Weise wird
bei einer Zuführung der Nebenluft von unterhalb der Abdeckplatte das Problem, dass
Flüssigkeiten oft durch diesen Zufuhrkanal ins Innere des Gasherdes gelangen, im Wesentlichen
von Grund auf gelöst.
[0014] Optional ist dabei vorgesehen, dass in der Zierblende eine Luftaustrittsöffnung ausgebildet
ist, so dass die Nebenluft sukzessiv durch den ersten, den zweiten Spalt und die Luftaustrittsöffnung
dem Brenner zugeführt wird. Auf diese Weise wird bei einer Zuführung der Nebenluft
von unterhalb der Abdeckplatte das Problem, dass Flüssigkeiten oft durch diesen Zufuhrkanal
ins Innere des Gasherdes gelangen, im Wesentlichen von Grund auf gelöst. Überdies
wird durch die Anordnung der Luftaustrittsöffnung insgesamt dem Gasherd ein besseres
Aussehen verliehen.
[0015] Optional ist dabei vorgesehen, dass die Zierblende kreisscheibenförmig ausgeführt
ist und sich die Luftaustrittsöffnung in der Mitte der Zierblende befindet.
[0016] Optional ist dabei vorgesehen, dass sich am Außenrand der Zierblende eine umlaufende
Seitenwand nach unten erstreckt.
[0017] Optional ist dabei vorgesehen, dass an der der zentralen Kammer zugewandten Seitenwand
der äußeren Kammer eine Auskragung ausgebildet ist, auf der die Zierblende aufgesetzt
ist. Dadurch wird einerseits der Herstellungsaufwand reduziert und andererseits der
Einbau der Zierblende vereinfacht.
[0018] Optional ist dabei vorgesehen, dass die Zierblende und der zentrale Tropfenfänger
einteilig ausgeführt sind.
[0019] Optional ist dabei vorgesehen, dass die Zierblende im Bereich ihrer Luftaustrittsöffnung
zum zentralen Tropfenfänger geneigt ausgestaltet ist, wodurch eine auf die Zierblende
tropfende Flüssigkeit in den zentralen Tropfenfänger geleitet werden kann.
Darstellung der Abbildungen
[0020] Es zeigen
Fig 1 den schematischen Aufbau einer Brennerfassung eines erfindungsgemäß ausgeführten
Gasherdes,
Fig 2 den schematischen Aufbau eines zentralen Tropfenfängers eines erfindungsgemäß
ausgeführten Gasherdes,
Fig 3 den schematischen Aufbau einer mit einem zentralen Tropfenfänger ausgestatteten
Brennerfassung eines erfindungsgemäß ausgeführten Gasherdes,
Fig 4 in einer weiteren Darstellung den schematischen Aufbau einer mit einem zentralen
Tropfenfänger ausgestatteten Brennerfassung eines erfindungsgemäß ausgeführten Gasherdes,
Fig 5 den schematischen Aufbau einer Zierblende eines erfindungsgemäß ausgeführten
Gasherdes,
Fig 6 schematisch die Zugehörigkeit zwischen Brennerfassung, zentralem Tropfenfänger
und Zierblende beim Zusammenbau gemäß einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Gasherdes,
Fig 7 den schematischen Aufbau einer mit einem zentralen Tropfenfänger und einer Zierblende
ausgestatteten Brennerfassung eines erfindungsgemäß ausgeführten Gasherdes,
Fig 8 den schematischen Aufbau einer mit einer Brennerkappe, einem zentralen Tropfenfänger
und einer Zierblende ausgestatteten Brennerfassung eines erfindungsgemäß ausgeführten
Gasherdes,
Fig 9 in einer weiteren Darstellung den schematischen Aufbau einer mit einer Brennerkappe,
einem zentralen Tropfenfänger und einer Zierblende ausgestatteten Brennerfassung eines
erfindungsgemäß ausgeführten Gasherdes und
Fig 10 in geschnittener Darstellung eine mit einer Brennerkappe, einem zentralen Tropfenfänger
und einer Zierblende ausgestattete Brennerfassung eines erfindungsgemäß ausgeführten
Gasherdes.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1
- Äußere Brennerkappe
- 2
- Zentrale Brennerkappe
- 3
- Äußere Kammer
- 4
- Zentrale Kammer
- 5
- Zentraler Tropfenfänger
- 6
- Zierblende
- 7
- Verbindungsteil
- 8
- Auskragung
- 9
- Erster Spalt
- 10
- Zweiter Spalt
- 11
- Luftaustrittsöffnung
- 12
- Durchgangsöffnung
[0022] Zum besseren Verständnis der Aufgabe, Ausgestaltungen und Vorteile der vorliegenden
Erfindung wird diese im Folgenden in Verbindung mit den die Erfindung beispielhaft
beschreibenden bzw. nicht einschränkenden Zeichnungen und bevorzugten Ausführungsbeispielen
nähert erläutert. Es sei darauf hingewiesen, dass im Rahmen der vorliegenden Erfindung
mit Gasherd alle Kochgeräte bezeichnet werden, die über einen Brenner verfügen und
mit beliebigen Gastypen wie beispielsweise Erdgas, Industriegas, verflüssigtem Erdölgas,
Biogas und allen anderen für diesen Bereich verwendbaren Gastypen versorgt werden
können.
[0023] In Fig 1 bis 10 ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Gasherdes mit
einer Abdeckplatte und einem Brenner dargestellt, wobei der Brenner einen Gasmischraum,
eine äußere Brennerkappe 1 und eine zentrale Brennerkappe 2 umfasst. Der Gasmischraum
umfasst wiederum eine äußere Kammer 3 und eine zentrale Kammer 4, wobei die äußere
Brennerkappe 1 auf der äußeren Kammer 3 und die zentrale Brennerkappe 2 auf der zentralen
Kammer 4 aufgesetzt ist. Darüber hinaus verfügt der Gasherd über einen zentralen Tropfenfänger
5, der sich zwischen äußerer Kammer 3 und zentraler Kammer 4 befindet und zur Sammlung
und Aufnahme von zwischen äußerer Kammer 3 und zentraler Kammer 4 herunterfallenden
Tropfen dient. Der zentrale Tropfenfänger 5 ist aus kaltgewalztem Blech mit einem
Emaille-Überzug gefertigt.
[0024] Wie in Fig 4 und 10 gezeigt ist, sind der zentrale Tropfenfänger 5 und die äußere
Kammer 3 durch einen ersten Spalt 9 voneinander getrennt, der in den Raum unterhalb
der Abdeckplatte mündet und von dort dem Brenner Nebenluft zuführt.
[0025] Wie der Abbildung 1 zu entnehmen ist, befindet sich zwischen äußerer Kammer 3 und
zentraler Kammer 4 ein Verbindungsteil 7, auf dem der zentrale Tropfenfänger 5 aufgesetzt
ist. Auf dem Verbindungsteil 7 sind auch noch eine Zündelektrode und ein Thermoelement
aufzusetzen bzw. anzubringen.
[0026] Wie aus Fig 2 hervorgeht, ist im zentralen Tropfenfänger 5 eine Durchgangsöffnung
12 zur Durchführung der zentralen Kammer 4, der Zündelektrode und des Thermoelements
ausgebildet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel handelt es sich dabei um eine gemeinsame
Durchgangsöffnung 12, während in der Praxis drei Durchgangsöffnungen jeweils für die
zentrale Kammer 4, die Zündelektrode und das Thermoelement vorgesehen sein können.
Sowohl am Außen- als auch am Innenrand, also dem der Durchgangsöffnung 12 zugewandten
Rand des zentralen Tropfenfängers 5, ist eine nach oben gerichtete Anformung ausgebildet,
die zusammen mit dem Grundkörper des zentralen Tropfenfängers 5 eine Aussparung zur
Aufnahme von Flüssigkeiten bildet. Der zentrale Tropfenfänger 5 wird durch Stanzen
hergestellt.
[0027] Wie aus Fig 5 bis 10 ersichtlich ist, verfügt der Gasherd zusätzlich über eine kreisscheibenförmige
Zierblende 6, die sich oberhalb des zentralen Tropfenfängers 5 befindet. In einer
Richtung senkrecht zur Abdeckplatte deckt die Zierblende 6 den ersten Spalt 9 ab.
Das heißt, in einer Draufsicht des Brenners ist der erste Spalt 9 nicht sichtbar,
siehe hierzu Fig 9. In der Zierblende 6 ist in der Mitte eine kreisförmige Luftaustrittsöffnung
11 ausgebildet. Zudem ist die Zierblende 6 durch einen zweiten Spalt 10 vom zentralen
Tropfenfänger 5 beabstandet, so dass die Nebenluft sukzessiv durch den ersten Spalt
9, den zweiten Spalt 10 und die Luftaustrittsöffnung 11 dem Brenner zugeführt wird.
Zentrale Kammer 4, Zündelektrode und Thermoelement sind durch die Luftaustrittsöffnung
11 freigelegt. An der der zentralen Kammer 4 zugewandten Seitenwand der äußeren Kammer
3 ist eine Auskragung 8 angeformt, auf der die Zierblende 6 aufgesetzt ist. Im Konkreten
erstreckt sich am Außenrand der Zierblende 6 eine umlaufende Seitenwand gleichmäßig
nach unten, mit der sich die Zierblende, wie in Fig 10 dargestellt, auf die Auskragung
8 stützt. Auch die Zierblende 6 ist durch Stanzen gefertigt.
[0028] Bisher wurden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben, aus denen
sich durch Änderung bzw. Substitution einiger Merkmale weitere Ausführungsbeispiele
ableiten lassen. So kann zum Beispiel an der der äußeren Kammer zugewandten Seitenwand
der zentralen Kammer eine Auskragung vorgesehen sein, auf der der zentrale Tropfenfänger
aufgesetzt ist. Alternativ kann sich die Auskragung, auf der der zentrale Tropfenfänger
aufgesetzt ist, beispielsweise auch an der der zentralen Kammer zugewandten Seitenwand
der äußeren Kammer befinden. Des Weiteren kann zwischen äußerer und zentraler Kammer
ein Verbindungsteil vorhanden sein, um die Zierblende zu tragen. Überdies kann die
Zierblende auch einteilig mit dem zentralen Tropfenfänger ausgeführt sein. Die Zierblende
kann auch im Bereich ihrer Luftaustrittsöffnung zum zentralen Tropfenfänger geneigt
ausgestaltet sein. Ferner kann die Zierblende mehrteilig, d.h. aus zwei oder mehr
voneinander getrennten Bauteilen aufgebaut sein.
1. Gasherd mit einer Abdeckplatte und einem Brenner, der einen Gasmischraum, eine äußere
Brennerkappe (1) und eine zentrale Brennerkappe (2) umfasst, wobei der Gasmischraum
wiederum eine äußere Kammer (3) und eine zentrale Kammer (4) umfasst, und wobei die
äußere Brennerkappe (1) auf der äußeren Kammer (3) und die zentrale Brennerkappe (2)
auf der zentralen Kammer (4) aufgesetzt ist worin
- zusätzlich ein zentraler Tropfenfänger (5) vorhanden ist, der sich zwischen äußerer
Kammer (3) und zentraler Kammer (4) befindet und zur Sammlung und Aufnahme von zwischen
äußerer Kammer (3) und zentraler Kammer (4) herunterfallenden Tropfen dient, dadurch gekennzeichnet, dass
- zwischen zentralem Tropfenfänger (5) und äußerer Kammer (3) ein erster Spalt (9)
ausgebildet ist, der in den Raum unterhalb der Abdeckplatte mündet und dem Brenner
Nebenluft von unterhalb der Abdeckplatte zuführt.
2. Gasherd gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der der zentralen Kammer (4) zugewandten Seitenwand der äußeren Kammer (3) eine
Auskragung (8) ausgebildet ist, auf der der zentrale Tropfenfänger (5) aufgesetzt
ist.
3. Gasherd gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der der äußeren Kammer (3) zugewandten Seitenwand der zentralen Kammer (4) eine
Auskragung ausgebildet ist, auf der der zentrale Tropfenfänger (5) aufgesetzt ist.
4. Gasherd gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen äußerer Kammer (3) und zentraler.Kammer (4) ein Verbindungsteil (7)
befindet, auf dem der zentrale Tropfenfänger (5) aufgesetzt ist.
5. Gasherd gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im zentralen Tropfenfänger (5) eine Durchgangsöffnung (12) zur Durchführung der zentralen
Kammer (4) und/oder einer Zündelektrode und/oder eines Thermoelements ausgebildet
ist.
6. Gasherd gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Rand des zentralen Tropfenfängers (5) eine nach oben gerichtete Anformung ausgebildet
ist.
7. Gasherd gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Tropfenfänger (5) aus kaltgewalztem Blech mit einem Emaille-Überzug
gefertigt ist.
8. Gasherd gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich eine Zierblende (6) vorhanden ist, die sich oberhalb des zentralen Tropfenfängers
(5) befindet und in einer Richtung senkrecht zur Abdeckplatte den ersten Spalt (9)
abdeckt, und dass zwischen Zierblende (6) und zentralem Tropfenfänger (5) ein zweiter
Spalt (10) ausgebildet ist, so dass die Nebenluft sukzessiv durch den ersten und den
zweiten Spalt (9, 10) dem Brenner zugeführt wird.
9. Gasherd gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zierblende (6) eine Luftaustrittsöffnung (11) ausgebildet ist, so dass die
Nebenluft sukzessiv durch den ersten, den zweiten Spalt (9, 10) und die Luftaustrittsöffnung
(11) dem Brenner zugeführt wird.
10. Gasherd gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zierblende (6) kreisscheibenförmig ausgeführt ist und sich die Luftaustrittsöffnung
(11) in der Mitte der Zierblende (6) befindet.
11. Gasherd gemäß einem der Ansprüche 8-10, dadurch gekennzeichnet, dass sich am Außenrand der Zierblende (6) eine umlaufende Seitenwand nach unten erstreckt.
12. Gasherd gemäß einem der Ansprüche 8-11, dadurch gekennzeichnet, dass an der der zentralen Kammer (4) zugewandten Seitenwand der äußeren Kammer (3) eine
Auskragung (8) ausgebildet ist, auf der die Zierblende (6) aufgesetzt ist.
13. Gasherd gemäß einem der Ansprüche 8-12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zierblende (6) und der zentrale Tropfenfänger (5) einteilig ausgeführt sind.
14. Gasherd gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zierblende (6) im Bereich ihrer Luftaustrittsöffnung (11) zum zentralen Tropfenfänger
(5) geneigt ausgestaltet ist.
1. Gas oven having a cover plate and a burner, which comprises a gas mixing compartment,
an outer burner cap (1) and a central burner cap (2), wherein the gas mixing compartment
in turn comprises an outer chamber (3) and a central chamber (4), and wherein the
outer burner cap (1) is placed on the outer chamber (3) and the central burner cap
(2) is placed on the central chamber (4), wherein a central drip catcher (5) also
exists, which is disposed between the outer chamber (3) and the central chamber (4)
and serves to collect and accommodate drips falling down between the outer chamber
(3) and the central chamber (4),
characterised in that
a first gap (9) is embodied between the central drip catcher (5) and the outer chamber
(3), and opens into the compartment below the cover plate and supplies additional
air to the burner from below the cover plate.
2. Gas oven according to claim 1, characterised in that an overhang (8) is embodied on the side wall of the outer chamber (3) facing toward
the central chamber (4), on which overhang the central drip catcher (5) is placed.
3. Gas oven according to one of the preceding claims, characterised in that an overhang is embodied on the side wall of the central chamber (4) facing toward
the outer chamber (3), on which overhang the central drip catcher (5) is placed.
4. Gas oven according to one of the preceding claims, characterised in that a connecting part (7) is disposed between the outer chamber (3) and the central chamber
(4), on which connecting part the central drip catcher (5) is placed.
5. Gas oven according to one of the preceding claims, characterised in that a through-hole (12) for passing through the central chamber (4) and/or an ignition
electrode and/or a thermoelement is embodied in the central drip-catcher (5).
6. Gas oven according to one of the preceding claims, characterised in that an upward directed formation is embodied at the boundary of the central drip-catcher
(5).
7. Gas oven according to one of the preceding claims, characterised in that the central drip catcher (5) is manufactured from cold-rolled sheet metal with an
enamel coating.
8. Gas oven according to one of the preceding claims, characterised in that a decorative cover (6) also exists, which is disposed above the central drip catcher
(5) and covers the first gap (9) in a direction at right angles to the cover plate,
and that a second gap (10) is embodied between the decorative cover (6) and the central
drip catcher (5), so that the additional air is supplied successively through the
first and second gap (9, 10) to the burner.
9. Gas oven according to claim 8, characterised in that an air outlet opening (11) is embodied in the decorative cover (6), so that the additional
air is supplied successively through the first and second gap (9, 10) and the air
outlet opening (11) to the burner.
10. Gas oven according to claim 9, characterised in that the decorative cover (6) is embodied in the shape of a circular disk and the air
outlet opening (11) is disposed in the middle of the decorative cover (6).
11. Gas oven according to one of claims 8 -10, characterised in that a circumferential side wall extends downwards on the outer edge of the decorative
cover (6).
12. Gas oven according to one of claims 8 -11, characterised in that an overhang (8) is embodied on the side wall of the outer chamber (3) facing the
central chamber (4), on which overhang the decorative cover (6) is placed.
13. Gas oven according to one of claims 8 - 12, characterised in that the decorative cover (6) and the central drip catcher (5) are embodied in one piece.
14. Gas oven according to claim 9, characterised in that in the region of its air outlet opening (11) the decorative cover (6) is embodied
inclined toward the central drip catcher (5).
1. Cuisinière à gaz avec une plaque de protection et un brûleur, qui englobe une chambre
de mélange à gaz, un capot de brûleur extérieur (1) et un capot de brûleur central
(2), dans lequel la chambre de mélange à gaz comprend à nouveau une chambre extérieure
(3) et une chambre centrale (4), et dans laquelle le capot de brûleur extérieur (1)
est placé sur la chambre extérieure (3) et le capot de brûleur central (2) sur la
chambre centrale (4) dans laquelle un pare-gouttes central (5) est en outre présent,
lequel se trouve entre la chambre extérieure (3) et la chambre centrale (4) et sert
à collecter et récolter les gouttes qui tombent entre la chambre extérieure (3) et
la chambre centrale (4), caractérisée en ce qu'une première fente (9) est exécutée entre le pare-gouttes central (5) et la chambre
extérieure (3), laquelle fente débouche dans l'espace situé sous la plaque de protection
et alimente le brûleur en air secondaire par le dessous de la plaque de protection.
2. Cuisinière à gaz selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une saillie (8) sur laquelle le pare-gouttes central (5) est posé est exécutée sur
la paroi latérale de la chambre extérieure (3) dirigée vers la chambre centrale (4).
3. Cuisinière à gaz selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une saillie sur laquelle le pare-gouttes central (5) est posé est exécutée sur la
paroi latérale de la chambre centrale (4) dirigée vers la chambre extérieure (3).
4. Cuisinière à gaz selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une pièce d'assemblage (7) sur laquelle le pare-gouttes (5) est posé se situe entre
la chambre extérieure (3) et la chambre centrale (4).
5. Cuisinière à gaz selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une ouverture de passage (12) pour la traversée de la chambre centrale (4) et/ou une
électrode d'inflammation et/ou un élément thermique est exécuté dans le pare-gouttes
central (5).
6. Cuisinière à gaz selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un appendice dirigé vers le haut est exécuté sur le bord du pare-gouttes central (5).
7. Cuisinière à gaz selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le pare-gouttes central (5) est fabriqué en tôle laminée à froid et recouverte d'émail.
8. Cuisinière à gaz selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un bandeau décoratif (6) est en outre présent, lequel se situe au-dessus du pare-gouttes
central (5) et couvre la première fente (9) dans un sens perpendiculaire à la plaque
de protection, et en ce qu'une deuxième fente (10) est exécutée entre le bandeau décoratif (6) et le pare-gouttes
central (5), de sorte que l'air secondaire soit mené au brûleur successivement à travers
la première et la deuxième fente (9, 10).
9. Cuisinière à gaz selon la revendication 8, caractérisée en ce qu'un orifice de sortie d'air (11) est exécuté dans le bandeau décoratif (6), de sorte
que l'air secondaire soit mené au brûleur successivement à travers la première, la
deuxième fente (9, 10) et l'orifice de sortie d'air (11).
10. Cuisinière à gaz selon la revendication 9, caractérisée en ce que le bandeau décoratif (6) est exécuté en forme de disque et en ce que l'orifice de sortie d'air (11) se trouve au milieu du bandeau décoratif (6).
11. Cuisinière à gaz selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisée en ce qu'une paroi latérale périphérique s'étend vers le bas sur le bord extérieur du bandeau
décoratif (6).
12. Cuisinière à gaz selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisée en ce qu'une saillie (8) sur laquelle le bandeau décoratif (6) est posé est exécutée sur la
paroi latérale de la chambre extérieure (3) dirigée vers la chambre centrale (4).
13. Cuisinière à gaz selon l'une des revendications 8 à 12, caractérisée en ce que le bandeau décoratif (6) et le pare-gouttes central (5) sont exécutés en une seule
pièce.
14. Cuisinière à gaz selon la revendication 9, caractérisée en ce que le bandeau décoratif (6) est incliné en direction du pare-gouttes central (5) dans
la zone de son orifice de sortie d'air (11).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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