| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 508 046 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
03.04.2019 Patentblatt 2019/14 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.12.2010 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2010/068803 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2011/067367 (09.06.2011 Gazette 2011/23) |
|
| (54) |
OPTISCHE SIGNALAUSGABE VON BETRIEBSPARAMETERN BEI EINER LED-BELEUCHTUNG
OPTICAL SIGNAL OUTPUT OF OPERATING PARAMETERS WITH AN LED LIGHTING UNIT
ÉMISSION DE SIGNAUX OPTIQUES DE PARAMÈTRES DE FONCTIONNEMENT D'UN ÉCLAIRAGE À DEL
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
04.12.2009 DE 102009057015 30.12.2009 DE 102009055415 14.01.2010 DE 102010000902
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
10.10.2012 Patentblatt 2012/41 |
| (73) |
Patentinhaber: |
|
- Tridonic GmbH & Co KG
6851 Dornbirn (AT)
- Tridonic UK Limited
Hampshire RG24 8LB (GB)
|
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- HARTMANN, Martin
6850 Dornbirn (AT)
- KEARS, John
Witton Gilbert
Durham DH7 6RS (GB)
|
| (74) |
Vertreter: Rupp, Christian |
|
Mitscherlich PartmbB
Patent- und Rechtsanwälte
Sonnenstraße 33 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 098 550 WO-A1-2010/086758 WO-A2-2013/089659
|
WO-A1-2007/095740 WO-A1-2010/116289 GB-A- 2 432 951
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verfahren zur optischen Signalausgabe
von Betriebsparametern bei einem Betriebsgerät mit einer von diesem gesteuerten LED-Lichtquelle,
die von mindestens drei LEDs gebildet ist, welche einzeln zur Emission von Licht unterschiedlicher
Farbe und zusammen zur Abstrahlung von weißem Summenlicht bestimmt sind.
[0002] Wenn nachfolgend davon die Rede, dass eine LED zur Emission von Licht einer Farbe
"bestimmt" ist, so soll das bedeuten, dass die LED nur Licht dieser Farbe erzeugen
kann.
[0003] Im Bereich der Beleuchtungs- und Haustechnik sind in den letzten Jahren immer mehr
Systeme entwickelt worden, bei denen verschiedenartige Leuchtmittel-Betriebsgeräte
über ein Bussystem miteinander verbunden werden können. Ein Beispiel für ein derartiges
standardisiertes Bussystem ist der Industriestandard DALI.
[0004] Bei der Installation oder Änderung eines derartigen Bussystems muss einem neu hinzukommenden
Teilnehmer üblicherweise eine Betriebsadresse zugewiesen werden. Diese Betriebsadresse
kann sich von einer ggf. herstellerseitig vorgesehenen Ursprungsadresse in dem Gerät
unterscheiden.
[0005] Es ist bekannt, dass sich beispielsweise in der Art eines Zufallsprinzips die Busteilnehmer
die Adressen innerhalb eines definierten Adressvorrats ausgelöst durch einen entsprechenden
Befehl von einer Buszentrale selbst zuweisen. Da die Busadressvergabe an die Busteilnehmer
nicht der zentrale Punkt der vorliegenden Erfindung ist, wird auf die einschlägig
bekannten Verfahren verwiesen.
[0006] Auf jeden Fall wird jedem Busteilnehmer nach Abschluss des Verfahrens eine Betriebsadresse
zugeteilt sein bzw. hat sich jeder Busteilnehmer selbst eine Adresse aus dem definierten
Adressvorrat zugewiesen. Um nunmehr im folgenden eigentlichen Betrieb der mittels
des Bussystems gesteuerten Beleuchtungsanlage zielgerecht vorgehen zu können, muss
in Erfahrung gebracht werden, wie die Betriebsadresse eines jeden angeschlossenen
Busteilnehmers lautet. Dies erfordert viel Zeit, da ein Bediener sich physikalisch
zu jedem angeschlossenen Busteilnehmer begeben muss, um dann an Ort und Stelle üblicherweise
visuell die Adressvergabe zu kontrollieren. Dieser Installationsschritt ist natürlich
dann besonders mühevoll, wenn die Busteilnehmer in einem Gebäude oder ggf. über mehrere
Gebäude hinaus weit verteilt sind. Dies ist gerade bei sogenannten Notlichtgeräten
der Fall, die also beim Ausfall einer Netzspannungsversorgung batteriegespeist eine
definierte Notbeleuchtung gewährleisten sollen und die üblicherweise besonders weit
voneinander beabstandet über Gebäude verteilt sind. Wenn sich also insbesondere bei
Notlichtgeräten der Installateur über weite Bereiche des Installationsgebietes bewegen
muss, sollte dann zumindest das In-Erfahrungbringen der vergebenen Adressen möglichst
zügig vonstatten gehen.
[0007] Die
WO 2006/136236 setzt an diesem Punkt an und schlägt vor, neben der von dem Betriebsgerät gesteuerten
Lichtquelle zusätzliche optische und/oder akustische Signalgeber vorzusehen, welche
die Busadresse in kodierter Form wiedergeben können. Als akustische Signalgeber können
beispielsweise LEDs eingesetzt werden, die vorzugsweise mit dem Betriebsgerät verbunden
sind.
[0008] Die
EP 1 098 550 A2 offenbart die Möglichkeit, den Hardware-Aufwand gegenüber dem zuletzt beschriebenen
Stand der Technik zu reduzieren, für den Fall der optischen Anzeige der Betriebsdauer
eines Betriebsgerätes. Dieses wird erreicht indem, der die LED-Lichtquelle bildenden
RGB LEDs, die zur Abstrahlung von einfarbigem (nicht-weißem) Licht bestimmt sind,
zur optischen Signalausgabe der Betriebsdauer angesteuert werden.
[0009] Die vorliegende Erfindung soll diese bekannte Anwendung erweitern, in dem weitere
Betriebsparameter optisch angezeigt werden können. Die Lösung gemäß Verfahrensanspruch
1 besteht darin, dass eine Teilzahl der die LED-Lichtquelle bildenden LEDs zur Abstrahlung
von nicht-weißem Licht bestimmt ist und diese Teilzahl mindestens zwei nicht-weiße
LEDs aufweist, die zur Abstrahlung von einfarbigem Licht bestimmt sind, wobei wenigstens
einer der mindestens zwei nicht-weißen LEDs zur Emission von rotem Licht bestimmt
ist und wenigstens einer der mindestens zwei nicht-weißen LEDs zur Emission von grünem
Licht bestimmt ist,wobei das Betriebsgerät die mindestens zwei nicht-weißen LEDs zur
optischen Signalausgabe von Betriebsparametern des Betriebsgeräts ansteuert, wobei
die optische Signalausgabe durch Blinken der mindestens zwei nicht-weißen LEDs realisiert
wird, dadurch gekennzeichnet, dass einer der anzuzeigenden Betriebsparameter ein Selbsttest-Ergebnis
des Betriebsgerätes ist,wobei ein positives Ergebnis des Selbsttests des Betriebsgerätes
durch Blinken der wenigstens einen LED realisiert wird, die zur Emission von grünem
Licht bestimmt ist,und ein negatives Ergebnis des Selbsttests des Betriebsgerätes,
d.h. ein defekter Zustand, durch Blinken der wenigstens einen LED realisiert wird,
die zur Emission von rotem Licht bestimmt ist.
[0010] Durch die erfindungsgemäße Lösung sind zusätzliche optische und/oder akustische Signalgeber
entbehrlich für die sichere Anzeige des Ergebnis eines Selbsttests des Betriebsgerätes.
[0011] Schließlich betrifft die Erfindung eine Beleuchtungsanordnung gemäß Anspruch 8.
[0012] Der die Beleuchtungsanordnung betreffenden Erfindung liegt die gleiche Aufgabe und
das gleiche Lösungsprinzip wie der das eingangs beschriebene Verfahren betreffenden
Erfindung. Auf die entsprechenden Ausführungen wird daher zur Vermeidung von Wiederholungen
Bezug genommen.
[0013] Die letztgenannten abhängigen Ansprüche - ebenfalls zur Vermeidung von unnötigen
Wiederholungen - sollen vollinhaltlich zum Offenbarungsgehalt der Beschreibung zählen.
Dennoch sollen einige besonders wichtige Ausgestaltungen nachfolgend nochmals kurz
kommentiert werden.
[0014] So sollten die zur Signalausgabe ausgewählten LEDs zur Emission einer ausgewählten
Farbe bestimmt sein, sie müssen es jedoch nicht und können auch eine nichtmonochromatische
Mischfarbe abstrahlen. Wesentlich ist, dass die ausgewählten LEDs ein nicht-weißes
Licht Summenlicht abstrahlen, welches sich hinsichtlich seiner Färbung eindeutig von
dem Weißlicht unterscheidet, das die LED-Lichtquelle bestimmungsgemäß für die Beleuchtung
ihrer Umgebung ausstrahlen soll.
[0015] Die LED-Lichtquelle kann aus drei LEDs bestehen, von denen eine erste zur Emission
von rotem Licht, eine zweite zur Emission von grünem Licht und eine dritte zur Emission
von blauem Licht bestimmt ist.
[0016] Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass mindestens eine zur Emission von einfarbigem
Licht bestimmte LED so angesteuert wird, dass sie durch kurzes und langes Aufleuchten
Informationen bspw. nach dem Morsealphabet übermittelt.
[0017] Ebenso ist es möglich, dass mindestens eine zur Emission von einfarbigem Licht bestimmte
LED so angesteuert wird, das die durch Blinken dieser LED bewirkte Signalausgabe in
binär oder dezimal kodierter Form erfolgt.
[0018] Eine andere Variante kann darin bestehen, dass die zur Emission von farbigem Licht
bestimmten und eine Untergruppe bildenden LEDs so angesteuert werden, das sie Zahlen,
Ziffern oder sonstige Symbole darstellen, mittels welchen die Signalausgabe realisiert
wird.
[0019] In besonderer Weise eignen sich die Erfindungen zur Anzeige einer Ursprungsadresse
oder einer Betriebsadresse eines Betriebsgerätes für die LED-Lichtquelle oder eine
andere Lichtquelle. Über die genannte Adresse kann das Betriebsgerät von einer entfernten
Zentrale aus - ggf. über ein Bussystem - für eine Signalübermittlung aufgerufen werden.
[0020] Die Erfindung betrifft auch ein Beleuchtungssystem, aufweisend wenigstens zwei über
eine Busleitung, bspw. gemäss dem DALI-Standard, angesteuerte und vorzugsweise mit
einer Zentraleinheit verbundene Beleuchtungsanordnungen.
[0021] Dabei kann jeder Beleuchtungsanordnung eine individuelle und/oder eine Gruppenadresse
zuteilbar sein, wobei die bestimmte Betriebsparameter repräsentierenden Licht-Signale
die zugeteilte Adresse der zugeordneten Beleuchtungsanordnung wiedergeben.
[0022] Dabei können unterschiedliche Adressen durch Lichtsignale unterschiedlichen Spektrums,
insbesondere unterschiedlicher Farbe wiedergegeben werden.
[0023] Die Ausgabe der zugeteilten Adresse mittels der Lichtsignale kann durch einen Befehl
von der Zentraleinheit her oder durch eine manuelle Benutzeraktivität auslösbar sein.
[0024] Ein Ausführungsbeispiel zu den oben genannten Erfindungen wird nachfolgend anhand
der einzigen Figur erläutert.
[0025] Die
einzige Figur zeigt
eine Beleuchtungsanordnung mit einer Gasentladungslampe, einem Vorschaltgerät für
diese, sowie einem Notlichtmodul mit LED-Lichtquelle, alles von einer (nicht dargestellten)
Zentrale aus über ein Bus-System gesteuert.
[0026] Die
einzige Figur zeigt ein elektronisches Vorschaltgerät, welches eine Gasentladungslampe 2 zur Beleuchtung
eines nicht näher spezifizierten Raumes steuert. Das Vorschaltgerät 1 bezieht seine
elektrische Energie aus dem Netz.
[0027] Wenn die Netzspannungsversorgung ausfällt, wird ein von einer Batterie 5 gespeister
Notlichtmodul 3 aktiv und setzt eine LED-Lichtquelle 4 in Betrieb. Letzterer ist für
den Notlichtbetrieb besonders gut geeignet, weil er mit - im Gegensatz zu der Gasentladungslampe
2 - mit Niederspannung betrieben werden kann, so dass Wandlungsverluste entfallen.
Außerdem ist die Energie-Effizienz der LED-Lichtquelle 4 günstiger als die der Gasentladungslampe
2, was bei Batterie-Betrieb ein wichtiger Faktor ist.
[0028] Das Notlichtmodul 3 ist ebenso, wie das Vorschaltgerät 2 busfähig, indem es eine
Schnittstelle für einen digitalen Datenbus aufweist, an den beispielsweise ein aus
dem Stand der Technik an sich gut bekannter Datenbus gemäß dem DALI-Standard angeschlossen
werden kann. Es kann ein Eindrahtbus oder auch ein Mehrdrahtbus vorgesehen sein. Der
DALI-Standard stellt natürlich nur ein Beispiel für das verwendete Protokoll dar.
Es können andere digitale, aber auch analoge Protokolle verwendet werden.
[0029] Die LED-Lichtquelle 4 kann bei entsprechender Dimensionierung und dann, wenn es die
Rahmenbedingungen zulassen, die Beleuchtungsfunktion der Gasentladungslampe 2 mit
übernehmen. Das bedeutet, dass in diesem Fall die Gasentladungslampe 2 und das Vorschaltgerät
entfallen können. Die LED-Lichtquelle dient dann also sowohl zur Signalausgabe, wie
auch zu Beleuchtungszwecken. Der Notlichtmodul 3 ist dann so gestaltet, dass es auch
aus dem Netz betrieben werden kann und nur bei Netzausfall auf Batteriebetrieb umschaltet.
Bei dieser Variante wird der mit den Erfindungen verbundene Vorteil voll ersichtlich.
Er besteht darin, dass die LED-Lichtquelle 4 nicht nur zur allgemeinen Beleuchtung
der Umgebung ausgebildet ist, sondern auch zur lokalen optischen Signalausgabe von
Betriebsparametern, deren Kenntnis vor Ort erwünscht oder notwendig ist.
[0030] Ein solcher Betriebsparameter kann beispielsweise das Ergebnis eines Selbsttests
des Notlichtmoduls 3 sein, der durch Drücken eines an dem Notlichtmodul 3 vorgesehenen
Tasters 6 eingeleitet werden kann. Der Selbsttest kann sich bspw. auf den Zustand
der Batterie des Notlichtmoduls beziehen.
[0031] Grundsätzlich können die optisch ausgegebenen Betriebsparameter Betriebszustände
und/oder Fehler der Lichtquelle anzeigen. Dazu kann durch das Betriebsgerät vorher
ein Selbsttest ausgeführt werden, der durch eine interne Steuerung und/oder durch
externe Signale ausgelöst werden kann. Ein Beispiel für eine Fehleranzeige ist ein
Über- und/oder Unterschreiten eines Grenzwerts durch die (Netz-)Versorgungsspannung.
[0032] Weiterhin können Betriebsdaten, wie bspw. die Anzahl oder die Dauer des Betriebs
der Lichtquelle oder eine Bauteilalterung angezeigt werden. Diese Parameter können
mittels eines Zählers und/oder mittels eier diesen Parameter ermittelten Messschaltung
ermittelt werden, wobei die Messschaltung eine Überwachungsmessung ausführen kann.
[0033] Die LED-Lichtquelle 4 ist eine Weißlichtquelle. Sie besteht im vorliegenden Beispiel
aus drei Gruppen von LEDs. Die LEDs 4a der ersten Gruppe sind zur Emission von rotem
Licht bestimmt. Die LEDs 4b der zweiten Gruppe sind zur Emission von blauem Licht
bestimmt. Und die LEDs 4c der dritten Gruppe sind zur Emission von grünem Licht bestimmt.
Wenn die LEDs 4a, 4b, 4c aller drei Gruppen von dem Notlichtmodul 3 zur Lichtemission
angesteuert werden, so ist das von ihnen abgestrahlte Summenlicht bestimmungsgemäß
weiß.
[0034] Für die Anzeige vorstehend genannten Betriebsparameter gibt es nun verschiedene Möglichkeiten,
denen aber allen gemeinsam ist, dass für die Signalausgabe keine zusätzlichen Mittel
erforderlich sind, wie dies im Stand der Technik (z.B.
WO 2006/136236) noch der Fall ist.
[0035] Die Anzeige der Betriebsparameter erfolgt im vorliegenden Fall dadurch, dass für
die optische Signalausgabe nur eine Teilzahl der LEDs der LED-Lichtquelle angesteuert
wird, der art, dass diese im Unterschied zu einer regulären Beleuchtung einfarbiges
Licht oder auch ein Summen-Mischlicht abstrahlen, das nicht weiß ist.
[0036] Zur Anzeige eines positiven Selbsttest-Ergebnisses des Notlichtmoduls 3 können beispielsweise
eine oder mehrere LEDs 4c angesteuert werden, die zur Abstrahlung von einfarbig grünem
Licht bestimmt sind. Zur Anzeige eines negativen Selbsttest-Ergebnisses (Fehler) kann
dagegen eine oder mehrere LEDs 4a angesteuert werden, die zur Emission von rotem Licht
bestimmt sind.
[0037] Eine Adresse kann dadurch übermittelt werden, dass eine oder mehrere ausgewählte
LEDs, die zur Abstrahlung einer der drei Farben bestimmt sind, derart angesteuert
wird/werden, dass sie blinkt/blinken. Das Blinken kann in kurzen oder langen Leuchtphasen
erfolgen, so dass die Information bspw. mit dem Morsealphabet übermittelt wird.
[0038] Es ist aber auch möglich, die Information in binär oder dezimal kodierter Form auszugeben.
[0039] Schließlich ist es auch möglich, den gewünschten Betriebsparameter direkt in Form
von Ziffern, Zahlen oder sonstigen Zeichen darzustellen, indem die entsprechenden
LEDs in der LED-Lichtquelle unter Beachtung der Hauptregel angesteuert werden, dass
kein Summenlicht erzeugt werden darf, welches mit dem weißen Licht verwechselt werden
kann, dass für die allgemeine Beleuchtung vorgesehen ist.
[0040] Statt weißes Licht durch Tripel von LEDs 4a, 4b, 4c zu erzeugen, die zur Emission
von rotem, blauem und grünem Licht bestimmt sind, besteht auch die Möglichkeit, die
LED-Lichtquelle aus nur zwei Gruppen von LEDs zusammenzustellen, von denen eine farbstoffkonvertierte
Weißlicht-LEDs umfasst, und die andere zur Abstrahlung von monochromem rotem Licht
bestimmte LEDs, die das Farbspektrum der Weißlicht-LEDs so ergänzen, dass ein weißes
Summenlicht erzeugt wird, welches den Anforderungen für eine Raumbeleuchtung näher
kommt, als das nur von den Weißlicht-LEDs abgestrahlte weiße Licht. Da weißes Licht
nicht monochromatisch ist, gibt es viele Varianten davon. Wichtig ist in diesem Zusammenhang,
dass für die Signalausgabe die LEDs angesteuert werden, die zur Emission von rotem
Licht bestimmt sind.
1. Verfahren zur optischen Signalausgabe von Betriebsparametern bei einem Betriebsgerät
(3) mit einer von diesem Betriebsgerät (3) gesteuerten LED-Lichtquelle (4), die aus
mindestens drei LEDs (4a, 4b, 4c) gebildet ist,
wobei die mindestens drei LEDs einzeln zur Emission von Licht unterschiedlicher Farbe
und zusammen zur Abstrahlung von weißem Summenlicht bestimmt sind, wobei eine Teilzahl
der die LED-Lichtquelle (4) bildenden LEDs (4a, 4b, 4c) zur Abstrahlung von nicht-weißem
Licht bestimmt ist und diese Teilzahl mindestens zwei nicht-weiße LEDs aufweist, die
zur Abstrahlung von einfarbigem Licht bestimmt sind, wobei wenigstens einer der mindestens
zwei nicht-weißen LEDs (4a) zur Emission von rotem Licht bestimmt ist und wenigstens
einer der mindestens zwei nicht-weißen LEDs (4c) zur Emission von grünem Licht bestimmt
ist,
wobei das Betriebsgerät die mindestens zwei nicht-weißen LEDs zur optischen Signalausgabe
von Betriebsparametern des Betriebsgeräts ansteuert, wobei die optische Signalausgabe
durch Blinken der mindestens zwei nicht-weißen LEDs (4a, 4b, 4c) realisiert wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass einer der anzuzeigenden Betriebsparameter ein Selbsttest-Ergebnis des Betriebsgerätes
(3) ist,
wobei ein positives Ergebnis des Selbsttests des Betriebsgerätes (3) durch Blinken
der wenigstens einen LED (4c) realisiert wird, die zur Emission von grünem Licht bestimmt
ist,
und ein negatives Ergebnis des Selbsttests des Betriebsgerätes (3), d.h. ein defekter
Zustand, durch Blinken der wenigstens einen LED (4a) realisiert wird, die zur Emission
von rotem Licht bestimmt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
wobei weitere anzuzeigende Betriebsparameter ausgewählt sind aus:
- Fehlerzuständen hinsichtlich der Versorgungsspannung, und/oder
- Spannungen an einem Bauteil des Betriebsgeräts, wie bspw. eine Batteriespannung.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
wobei die LED-Lichtquelle (4) neben der optischen Signalausgabe auch zur Beleuchtung,
insbesondere Notbeleuchtung verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der vorher stehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die optische Signalausgabe durch vorzugsweise getaktete Modulation der mindestens
zwei nicht-weissen LED (4a, 4b, 4c) realisiert wird, die zur Abstrahlung von einfarbigem
Licht bestimmt sind.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer anzuzeigender Betriebsparameter eine Ursprungsadresse oder eine Betriebsadresse
ist, über die das Betriebsgerät (3) von einer entfernten Zentrale aus ggf. über ein
Bussystem für eine Signalübermittlung aufgerufen werden kann.
6. Beleuchtungsanordnung mit einem Betriebsgerät (3) und mit einer von diesem Betriebsgerät
gesteuerten LED-Lichtquelle (4), die aus mindestens drei LEDs (4a, 4b, 4c) gebildet
ist,
wobei die mindestens drei LEDs einzeln Licht unterschiedlicher Farbe emittieren und
zusammen ein weißes Summenlicht abstrahlen,
wobei eine Teilzahl der die LED-Lichtquelle (4) bildenden LEDs (4a, 4b, 4c) zur Abstrahlung
von nicht-weißem Licht bestimmt ist und diese Teilzahl mindestens zwei nicht-weißen
LEDs aufweist, die zur Abstrahlung von einfarbigem Licht bestimmt sind, wobei wenigstens
einer der mindestens zwei nicht-weißen LEDs (4a) zur Emission von rotem Licht bestimmt
ist und wenigstens einer der mindestens zwei nicht-weißen LEDs (4c) zur Emission von
grünem Licht bestimmt ist, und
wobei das Betriebsgerät (3) ausgestaltet ist, die mindestens zwei nicht-weißen LEDs
so anzusteuern, dass diese bestimmte Betriebsparameter des Betriebsgeräts (3) repräsentierende
Licht-Signale abgeben, wobei die Abgabe der Licht-Signale durch Blinken der mindestens
zwei nicht-weißen LEDs (4a, 4b, 4c) realisiert wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Betriebsgerät (3) ausgestaltet ist, als einer der Betriebsparameter ein Selbsttest-Ergebnis
des Betriebsgerätes anzuzeigen,
wobei ein positives Ergebnis des Selbsttests des Betriebsgerätes (3) durch Blinken
der wenigstens einen LED (4c) realisiert wird, die zur Emission von grünem Licht bestimmt
ist, und
wobei ein negatives Ergebnis des Selbsttests des Betriebsgerätes (3), d.h. ein defekter
Zustand, durch Blinken der wenigstens einen LED (4a) realisiert wird, die zur Emission
von rotem Licht bestimmt ist.
7. Beleuchtungssystem,
aufweisend wenigstens zwei über eine Busleitung, bspw. gemäss dem DALI-Standard, angesteuerte
und vorzugsweise mit einer Zentraleinheit verbundene Beleuchtungsanordnungen nach
Anspruch 6.
8. Beleuchtungssystem nach Anspruch 7,
wobei jede Beleuchtungsanordnung ausgestaltet ist, eine individuelle Adresse und/oder
eine Gruppenadresse zugeteilt zu bekommen,
wobei die bestimmte Betriebsparameter repräsentierenden Licht-Signale die zugeteilte
Adresse der zugeordneten Beleuchtungsanordnung wiedergeben.
9. Beleuchtungssystem nach Anspruch 8,
wobei die bestimmte Betriebsparameter repräsentierenden Licht-Signale unterschiedliche
Adressen durch Lichtsignale unterschiedlichen Spektrums, insbesondere unterschiedlicher
Farbe wiedergeben.
10. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 8 oder 9,
wobei das Beleuchtungssystem ausgestaltet ist, die Ausgabe der zugeteilten Adresse
mittels der Lichtsignale durch einen Befehl einer Zentraleinheit des Beleuchtungssystems
her oder durch eine manuelle Benutzeraktivität auszulösen.
1. Method for the optical signal output of operating parameters in an operating device
(3) having an LED light source (4), which consists of at least three LEDs (4a, 4b,
4c) and is controlled by said operating device (3),
wherein the at least three LEDs are individually intended for the emission of light
of different colors and together for the radiation of white summed light, wherein
a partial number of the LEDs (4a, 4b, 4c) forming the LED light source (4) are intended
for the radiation of non-white light and this partial number includes at least two
non-white LEDs which are intended for the radiation of monochromatic light, wherein
at least one of the at least two non-white LEDs (4a) is intended for the emission
of red light and at least one of the at least two non-white LEDs (4c) is intended
for the emission of green light,
wherein the operating device controls the at least two non-white LEDs for the optical
signal output of operating parameters of the operating device, wherein the optical
signal output is realized by blinking of the at least two non-white LEDs (4a, 4b,
4c),
characterized in that
one of the operating parameters to be displayed is a self-test result of the operating
device (3),
wherein a positive result of the self-test of the operating device (3) is realized
by blinking of the at least one LED (4c) that is intended for the emission of green
light,
and a negative result of the self-test of the operating device (3), i.e. a defective
state, is realized by blinking of the at least one LED (4a) that is intended for the
emission of red light.
2. Method according to Claim 1,
wherein further operating parameters to be displayed are selected from:
- fault conditions regarding the supply voltage, and/or
- voltages at a component of the operating device, e.g. a battery voltage.
3. Method according to any one of Claims 1 or 2, wherein, in addition to the optical
signal output, the LED light source (4) it is also used for lighting, in particular
emergency lighting.
4. Method according to any one of the preceding Claims,
characterized in that
the optical signal output is realized by a preferably timed modulation of the at least
two non-white LEDs (4a, 4b, 4c) that are intended for the radiation of monochromatic
light.
5. Method according to Claim 1, characterized in that a further operating parameter to be displayed is a source address or an operating
address, via which the operating device (3) can be called from a remote control center,
optionally via a bus system, for signal transmission.
6. Lighting assembly comprising an operating device (3) and comprising an LED light source
(4), which consists of at least three LEDs (4a, 4b, 4c) and is controlled by said
operating device,
wherein the at least three LEDs individually emit light of different colors and together
radiate a white summed light,
wherein a partial number of the LEDs (4a, 4b, 4c) forming the LED light source (4)
are intended for the radiation of non-white light and this partial number includes
at least two non-white LEDs which are intended for the radiation of monochromatic
light, wherein at least one of the at least two non-white LEDs (4a) is intended for
the emission of red light and at least one of the at least two non-white LEDs (4c)
is intended for the emission of green light, and
wherein the operating device (3) is configured to control the at least two non-white
LEDs such that these specific operating parameters of the operating device (3) output
representative light signals, wherein the output of the light signals is realized
by blinking of the at least two non-white LEDs (4a, 4b, 4c),
characterized in that
the operating device (3) is configured to display a self-test result of the operating
device as one of the operating parameters,
wherein a positive result of the self-test of the operating device (3) is realized
by blinking of the at least one LED (4c) that is intended for the emission of green
light, and wherein a negative result of the self-test of the operating device (3),
i.e. a defective state, is realized by blinking of the at least one LED (4a) that
is intended for the emission of red light.
7. Lighting system,
comprising at least two lighting assemblies according to Claim 6, which are controlled
via a bus line, e.g. in accordance with the DALI standard, and preferably connected
to a central unit.
8. Lighting system according to Claim 7,
wherein each lighting assembly is configured to be allocated an individual address
and/or a group address, wherein the light signals representing specific operating
parameters display the allocated address of the associated lighting assembly.
9. Lighting system according to Claim 8,
wherein the light signals representing specific operating parameters display different
addresses with light signals of different spectra, in particular of different colors.
10. Lighting system according to any one of Claims 8 or 9,
wherein the lighting system is configured to initiate the output of the allocated
address by means of the light signals via a command of a central unit of the lighting
system or via a manual activity of a user.
1. Procédé pour sortie par signal optique de paramètres de fonctionnement dans un appareil
de contrôle (3) comprenant une source de lumière LED (4) commandée par cet appareil
de contrôle (3), composée d'au moins trois LED (4a, 4b, 4c),
les au moins trois LED étant destinées individuellement à l'émission d'une lumière
de différente couleur et ensemble à l'émission d'une lumière globale blanche, une
partie des LED (4a, 4b, 4c) formant la source de lumière LED (4) étant destinée à
l'émission d'une lumière non blanche et cette partie comprenant au moins deux LED
non blanches destinées à l'émission de lumière monochrome, au moins une des au moins
deux LED non blanches (4a) étant destinée à l'émission de lumière rouge et au moins
une des au moins deux LED non blanches (4c) étant destinée à l'émission de lumière
verte,
l'appareil de contrôle commandant les au moins deux LED non blanches pour la sortie
par signal optique de paramètres de fonctionnement de l'appareil de contrôle, la sortie
par signal optique étant réalisée par le clignotement des au moins deux LED non blanches
(4a, 4b, 4c),
caractérisé en ce
qu'un des paramètres de fonctionnement à afficher est un résultat d'un autotest de l'appareil
de contrôle (3),
un résultat positif de l'autotest de l'appareil de contrôle (3) étant réalisé par
le clignotement de l'au moins une LED (4c) destinée à l'émission de lumière verte,
et un résultat négatif de l'autotest de l'appareil de contrôle (3), c'est-à-dire un
état défectueux, étant réalisé par le clignotement de l'au moins une LED (4a) destinée
à l'émission de lumière rouge.
2. Procédé selon la revendication 1,
d'autres paramètres de fonctionnement à afficher étant choisi parmi :
- états défectueux concernant la tension d'alimentation, et/ou
- tensions à un composant de l'appareil de contrôle, tel que, p. ex., une tension
de batterie.
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, la source de lumière LED
(4) étant utilisée aussi, outre pour la sortie par signal optique, pour l'éclairage,
en particulier pour l'éclairage de secours.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que la sortie par signal optique est réalisée de préférence par une modulation cadencée
des au moins deux LED non blanches (4a, 4b, 4c) destinées à l'émission de lumière
monochrome.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un autre paramètre de fonctionnement à afficher est une adresse source ou une adresse
de service, à travers laquelle l'appareil de contrôle (3) peut être appelé à partir
d'une centrale éloignée, le cas échéant à travers un système de bus.
6. Dispositif d'éclairage comprenant un appareil de contrôle (3) et comprenant une source
de lumière LED (4) commandée par cet appareil de contrôle, composée d'au moins trois
LED (4a, 4b, 4c),
les au moins trois LED émettant individuellement de la lumière de couleur différente
et ensemble une lumière globale blanche,
une partie des LED (4a, 4b, 4c) formant la source de lumière LED (4) étant destinée
à l'émission d'une lumière non blanche et cette partie comprenant au moins deux LED
non blanches destinées à l'émission de lumière monochrome, au moins une des au moins
deux LED non blanches (4a) étant destinée à l'émission de lumière rouge et au moins
une des au moins deux LED non blanches (4c) étant destinée à l'émission de lumière
verte, et
l'appareil de contrôle (3) étant conçu pour commander les au moins deux LED non blanches
de telle façon que celles-ci émettent des signaux lumineux représentant des paramètres
de fonctionnement de l'appareil de contrôle (3), l'émission des signaux lumineux étant
réalisée par le clignotement des au moins deux LED non blanches (4a, 4b, 4c),
caractérisé en ce
que l'appareil de contrôle (3) est conçu pour afficher un résultat d'autotest de l'appareil
de contrôle en tant qu'un des paramètres de fonctionnement,
un résultat positif de l'autotest de l'appareil de contrôle (3) étant réalisé par
le clignotement de l'au moins une LED (4c) destinée à l'émission de lumière verte,
et un résultat négatif de l'autotest de l'appareil de contrôle (3), c'est-à-dire un
état défectueux, étant réalisé par le clignotement de l'au moins une LED (4a) destinée
à l'émission de lumière rouge.
7. Système d'éclairage,
comprenant au moins deux dispositifs selon la revendication 6 commandés à travers
une ligne de bus ou conformément au standard DALI et connectés de préférence à une
unité centrale.
8. Système d'éclairage selon la revendication 7,
chaque dispositif d'éclairage étant conçu pour être attribué une adresse individuelle
et/ou une adresse de groupe, les signaux lumineux représentant des paramètres de fonctionnement
définis reproduisant l'adresse attribuée du dispositif d'éclairage associé.
9. Système d'éclairage selon la revendication 8,
les signaux lumineux représentant des paramètres de fonctionnement définis reproduisant
des adresses différentes par des signaux lumineux de spectres différents, en particulier
de couleurs différentes.
10. Système d'éclairage selon l'une quelconque des revendications 8 ou 9,
le système d'éclairage étant conçu pour déclencher la sortie de l'adresse attribuée
au moyen des signaux lumineux par une commande d'une unité centrale du système d'éclairage
ou par une activité manuelle d'utilisateur.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente