| (19) |
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(11) |
EP 2 509 908 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.04.2014 Patentblatt 2014/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.11.2010 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/007059 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/069599 (16.06.2011 Gazette 2011/24) |
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| (54) |
HEBEVORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM PRÜFEN UND ÜBERWACHEN SOLCHEN HEBEVORRICHTUNG
LIFTING DEVICE AND METHOD FOR TESTING AND MONITORING SUCH A LIFTING DEVICE
DISPOSITIF DE LEVAGE ET PROCÉDÉ POUR TESTER ET CONTRÔLER DE TELS DISPOSITIFS DE LEVAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
10.12.2009 DE 102009057503 11.06.2010 DE 102010023436
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.10.2012 Patentblatt 2012/42 |
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Patentinhaber: Finkbeiner, Gerhard |
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72250 Freudenstadt (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FEMBÖCK, Josef
84524 Neuötting (DE)
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| (74) |
Vertreter: Mammel und Maser |
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Patentanwälte
Tilsiter Straße 3 71065 Sindelfingen 71065 Sindelfingen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A1- 2005 045 429
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US-A1- 2009 236 183
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung, insbesondere eine Einsäulen-Hebebühne,
zum Anheben und Absenken von Lasten, welche mit zumindest einer weiteren Einsäulen-Hebebühne
ein Hebesystem bildet, sowie ein Verfahren zum Prüfen und Überwachen einer solchen
Hebevorrichtung, insbesondere zum Prüfen und Überwachen einer Einsäulen-Hebebühne
in einem Hebesystem mit zumindest einer weiteren Einsäulen-Hebebühne.
[0002] Aus der
DE 603 13 633 T2 ist ein solches Hebesystem bekannt. Dieses Hebesystem umfasst zumindest zwei mobile
Hebevorrichtung, welche eine Hubeinrichtung mit einem darin geführten Träger aufweist,
an welchem das Lastaufnahmemittel anordenbar ist. Die Hebe- und Senkbewegung des Lastaufnahmemittels
wird durch eine Antriebseinrichtung angesteuert. An einem Grundgestell ist ein Energiespeicher
vorgesehen, der die Antriebseinrichtung mit Energie versorgt. Durch ein zusätzliches
Kabel kann der Energiespeicher über das öffentliche Stromversorgungsnetz aufgeladen
werden, wenn die Hubeinrichtung nicht in Betrieb ist.
[0003] Die Verkabelung beziehungsweise Verdrahtung der einzelnen Komponenten der Antriebseinrichtung
ist dabei derart vorgesehen, dass das Ladegerät direkt mit dem Energiespeicher verbunden
ist und der Energiespeicher unmittelbar mit dem Elektromotor der Antriebseinrichtung
zum Betreiben eines Hydraulikaggregates, welche die Lastaufnahme hebt und senkt. Der
Elektromotor wird über eine Steuerplatine angesteuert. Diese konventionelle Verdrahtung
ist sehr aufwändig und ermöglicht eine nur teilweise Überwachung der Komponenten der
Hubeinrichtungen während der Betriebsphase. Darüber hinaus ist bei einer Beschädigung
einer Steuerplatine der Steuereinrichtung eine kostenintensive Vorortreparatur durch
einen Fachmann erforderlich.
[0004] Aus der
US 2009/0236183 A1 geht ebenso ein Hebesystem hervor, bei welchem die einzelnen Gruppsäulen mit einer
konventionellen Verkabelung miteinander verbunden werden, um mit Energie versorgt
zu werden und miteinander zu kommunizieren.
[0005] Aus der
US 2005/0045429 A1 geht eine drahtlose Ansteuerung für ein Hebebühnensystem hervor. Diese weist gegenüber
dem vorgenannten Hebebühnensystem den Vorteil auf, dass eine Verkabelung der einzelnen
Hubsäulen nicht erforderlich ist. Diese Antriebssteuerung wird mit einem Energiespeicher,
insbesondere einer wiederaufladbaren Batterie, versorgt. Diese Antriebssteuerung ist
mit einer Anzeigevorrichtung verbunden, um Zustände des Hebebühnensystems auszugeben.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hebevorrichtung, insbesondere eine
Einsäulen-Hebebühne vorzuschlagen, bei der eine einfache Verdrahtung der einzelnen
Komponenten ermöglicht ist und welche in einfacher Weise vor und während des Betriebes
geprüft und überwacht werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch eine Hebevorrichtung, insbesondere eine Einsäulen-Hebebühne,
die mit zumindest einer weiteren Einsäulen-Hebebühne ein Hebesystem bildet, dadurch
gelöst, dass zumindest die Anschlüsse an der Steuerplatine für die Ladeeinrichtung,
für den zumindest einen Energiespeicher und den Elektromotor der Antriebsteuerung
zu einem Strommesswiderstand geführt sind. Dies weist den Vorteil auf, dass von jeder
angeschlossenen Komponente ein Stromprofil, beispielsweise im Ruhezustand und in einer
Betriebsphase, abgefragt werden kann. Somit kann beispielsweise jedes Mal beim Einschalten
oder bei der Inbetriebnahme der Hebevorrichtung eine Widerstandsmessung erfolgen,
wodurch geprüft wird, ob die einzelnen Leitungen zu den Komponenten in Ordnung oder
schadhaft sind. Darüber hinaus kann vor oder während dem Betrieb der einzelnen Komponenten
eine Abfrage und Überwachung der einzelnen Komponenten ermöglicht werden.
[0008] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Steuerplatine
als Steckmodul ausgebildet ist und vorzugsweise austauschbar an einer Montageplatte,
welche an der Hubeinrichtung anbringbar ist, angeordnet ist. Dies ermöglicht bei einer
Beschädigung der Steuerplatine oder einzelner Steuerelemente einen einfachen Komplettaustausch
der Steuereinrichtung. Durch die Anordnung der Steuerplatine vorzugsweise an einer
Montageplatte, an der vorzugsweise auch weitere Komponenten, insbesondere die Energiespeicher,
austauschbar angeordnet sind, wird eine gute Zugänglichkeit und eine einfache Austauschbarkeit
ermöglicht.
[0009] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
zumindest ein Anschluss für den zumindest einen Energiespeicher, ein Anschluss für
das Ladegerät und/oder die Sensoren und/oder die Aktoren und ein Anschluss für einen
Elektromotor der Antriebseinrichtung vorgesehen sind. Somit werden die Montage und
der Austausch einer solchen Steuerplatine vereinfacht.
[0010] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass an der Steuerplatine
ein Anschluss für eine Anzeigenvorrichtung und/oder ein Anschluss für ein externes
Prüfgerät vorgesehen sind. Dadurch können weitere externe Geräte unmittelbar an die
Steuerplatine angeschlossen werden, wodurch der Austausch einer Steuerplatine aufgrund
weiterer definierter Schnittstellen vereinfacht ist.
[0011] Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass die Steuerplatine zumindest einen Anschluss
für eine weitere Kommunikationseinrichtung, insbesondere ein GPS-, GSM-Modul oder
einer Funkeinrichtung oder dergleichen aufweist.
[0012] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Strommesswiderstand
mit der Auswerteeinrichtung gekoppelt ist.
[0013] Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass der Anschluss für die drahtlose Datenübertragung
an der Steuerplatine mit dem Strommesswiderstand kontaktiert ist. Dadurch kann eine
weitere Verbesserung in der Überwachung der Hebevorrichtung ermöglicht sein.
[0014] Des Weiteren ist bevorzugt vorgesehen, dass der Anschluss für die Anzeigeeinrichtung
und/oder ein Anschluss für ein externes Prüfgerät an der Steuerplatine mit der Auswerteeinrichtung
kontaktiert sind. Dadurch kann eine Integration in weiteren Anschlüssen mit Komponenten
auf der Steuerplatine ermöglicht sein. Zum Beispiel kann die Auswerteeinrichtung unterschiedliche
Signale, Fehlermeldungen oder sonstige Informationen an die Anzeigevorrichtung übermitteln
und ausgeben. Darüber hinaus kann ein externes Prüfgerät, Diagnosegerät oder auch
ein Speichergerät angeschlossen werden, um beispielsweise eine Diagnose oder Software-Updates
durchzuführen.
[0015] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
der zumindest eine Energiespeicher mit einem Hochstromstecker anschließbar ist. Dies
ermöglicht, dass das üblicherweise vom Energiespeicher unmittelbar zum Elektromotor
der Antriebseinrichtung zur Ansteuerung des Hydraulikaggregats führende Kabel über
die Steuerplatine geführt wird, wodurch der Energieverbrauch für die Ansteuerung der
Steuereinrichtung einerseits überwachbar und gleichzeitig der Ladezustand des Energiespeichers
erfassbar ist, um rechtzeitig ein Wiederaufladen der Energiespeicher an der Anzeigenvorrichtung
anzuzeigen,
[0016] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
die Steuerplatine als Not-Aus-Schalter ausgebildet ist, wobei alle Anschlüsse derart
an der Steuerplatine angeordnet sind, dass die Steuerplatine durch eine einfache Abziehbewegung
von allen Anschlüssen trennbar ist. Dies ermöglicht, dass in einfacher Weise ein Not-Aus
erzielt werden kann. Gleichzeitig wird dadurch aber auch wieder eine einfache Inbetriebnahme
ermöglicht. Zudem kann durch ein Bedienpersonal ein Komplettaustausch der Steuerplatine
erfolgen, ohne dass dafür ein Fachpersonal erforderlich ist.
[0017] Die Aufgabe wird des Weiteren erfindungsgemäß durch ein Verfahren zum Prüfen und
Überwachen einer Hebevorrichtung, insbesondere einer Einsäulen-Hebebühne zum Heben
und Senken von Lasten, die mit zumindest einer weiteren Einsäulen-Hebebühne ein Hebesystem
bildet, gelöst, bei welchem beim Einschalten der Hebevorrichtung durch eine Auswerteeinrichtung
auf einer Steuerplatine der Antriebssteuerung, an welcher die Anschlüsse des zumindest
einen Energiespeicher, der Ladeeinrichtung, der Antriebseinrichtung und des zumindest
einen Sensors und/oder des zumindest einen Aktors angeschlossen ist, von jeder angeschlossenen
Komponente ein Stromprofil abgefragt und ausgewertet wird. Aufgrund der unterschiedlichen
Leitungsquerschnitte und der verschiedenen Widerstände der einzelnen Komponenten kann
sowohl eine einfache Zuordnung der abgefragten Stromprofile zu den Anschlussleitungen
und/oder Komponenten ermöglicht werden. Darüber hinaus kann eine Selbstdiagnose stattfinden,
ob die einzelnen Anschlussleitungen in Ordnung oder beschädigt sind und/oder ob die
einzelnen Komponenten noch funktionsfähig und angeschlossen sind. Dadurch wird beim
Einschalten der Hebevorrichtung eine Selbstdiagnose durchgeführt und sichergestellt,
dass die weitere Inbetriebnahme zum Heben und Senken von Lasten nur dann durchgeführt
wird, wenn durch die Selbstdiagnose die Hebevorrichtung als ordnungsgemäß detektiert
wird.
[0018] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass vor, während
oder nach dem Anheben und Senken der Lastaufnahme das Stromprofil der einzelnen Komponenten
überwacht wird. Dadurch können einzelne Zustände erfasst und insbesondere auf der
Anzeigenvorrichtung ausgegeben werden. Sollten einzelne Zustände von den zugelassenen
Stromprofilen abweichen, wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Darüber hinaus kann nicht
nur eine Fehlermeldung ausgegeben werden, sondern auch spezifisch angezeigt werden,
welche Komponenten fehlerhaft sind oder die Fehlermeldung verursacht haben.
[0019] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Ladezustand
des zumindest einen Energiespeichers abgefragt und überwacht wird. Durch die zentrale
Zuführung von allen Anschlüssen beziehungsweise Leitungen der Hebevorrichtung über
die Steuerplatine wird vor und/oder während des Betriebes als auch nach dem Betrieb
der Ladezustand des Energiespeichers erfasst. Dadurch wird bei Unterschreiten eines
vorbestimmten Schwellwertes des Ladezustandes ein Signal zum Aufladen des Energiespeichers
ausgegeben, wobei der Schwellwert derart bemessen ist, dass der Arbeitszyklus noch
kontrolliert zu Ende geführt werden kann.
[0020] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung des Verfahrens ist vorgesehen, dass
während eines Ladevorganges des zumindest einen Energiespeichers der Ladezustand des
Energiespeichers durch die Auswerteeinrichtung der Steuerplatine überwacht und die
Ladeeinrichtung durch die Auswerteeinrichtung angesteuert wird. Dies ermöglicht, dass
ein einfaches Netzteil genügt, wodurch eine Kostenreduzierung erzielt wird.
[0021] Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen derselben
werden im Folgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Beispiele näher beschrieben
und erläutert. Die der Beschreibung und den Zeichnungen zu entnehmenden Merkmale können
einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt
werden. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Seitenansicht einer Hebevorrichtung und
- Figur 2
- eine schematische Ansicht einer Steuerplatine einer Steuereinrichtung mit daran angeschlossenen
Komponenten der Hebevorrichtung,
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht auf eine Montageplatte der Hebevorrichtung und
- Figur 4
- eine weitere schematische Ansicht auf eine Montageplatte der Hebevorrichtung gemäß
Figur 3.
[0022] In Figur 1 ist eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Hebevorrichtung
11 beispielhaft als Einsäulen-Hebebühne dargestellt, welche insbesondere zum mobilen
Einsatz geeignet ist. Eine solche Einsäulen-Hebebühne 11 bildet mit zumindest einer
weiteren Einsäulen-Hebebühne 11 ein Hebesystem. Bevorzugt sind die Einsäulen-Hebebühnen
11 paarweise einander gegenüberliegend angeordnet und werden beispielsweise in Abhängigkeit
einer Anzahl der Achsen eines Fahrzeuges entsprechend paarweise einander zugeordnet
und zu den Achsen des Fahrzeuges angeordnet, um dieses anzuheben.
[0023] Die Einsäulen-Hebebühne 11 weist eine Basiseinrichtung 12 auf, welche gemäß dem Ausführungsbeispiel
vorzugsweise ein Fahrwerk oder Lenkfahrwerk umfasst. Alternativ kann die Basiseinrichtung
12 auch als Trägerplatte oder Befestigungsplatte ausgebildet sein, an welcher die
Einsäulen-Hebebühne 11 zum Boden einer Werkstatt oder eines mobilen oder eines stationären
Arbeitsraumes befestigt ist. An der Basiseinrichtung 12 ist eine Hubsäule 14 vorgesehen.
An der Hubsäule 14 ist eine Antriebseinrichtung 15 befestigt, welche einen Träger
16 relativ zur Hubsäule 14 auf und ab bewegt. An dem Träger 16 ist ein Lastaufnahmemittel
17 vorgesehen, welches eine zu hebende Last untergreift. Bevorzugt ist das Lastaufnahmemittel
als Radgreifelement ausgebildet. Andere Anwendungen sind ebenfalls möglich.
[0024] Die Antriebseinrichtung 15 umfasst ein Hydraulikaggregat 21, welches einen Antriebszylinder,
der bevorzugt innerhalb des Trägers 16 angeordnet ist, antreibt. Alternativ kann die
Antriebseinrichtung auch als elektrischer oder mechanischer Antrieb ausgebildet sein,
so dass beispielsweise auch ein Spindelantrieb oder dergleichen ansteuerbar ist. Zur
Ansteuerung des Hydraulikaggregates 21 ist eine hydraulische Steuerung 23 vorgesehen,
welche von einer Antriebssteuerung 25 angesteuert wird. Zur hydraulischen Steuerung
der Antriebseinrichtung 15 sind Aktoren 24, wie beispielsweise ein Proportionalventil,
ein Senkventil und/oder ein Motorregelventil vorgesehen.
[0025] Zwischen der Antriebssteuerung 25 und der hydraulischen Steuerung 23 ist ein Elektromotor
26 vorgesehen, der wiederum das Hydraulikaggregat 21 antreibt. Oberhalb der Antriebssteuerung
25 ist eine Schnellwechseleinrichtung 28 vorgesehen, welche einen oder mehrere Energiespeicher
29 zur Energieversorgung der Einsäulen-Hebebühne 11 auswechselbar aufnimmt. Diese
Schnellwechseleinrichtung 28 kann auch Teil einer Montageplatte 35 oder als Montageplatte
38 zur Aufnahme der Energiespeicher 29 und/oder der Antriebssteuerung 25 und/oder
der Antriebseinrichtung 15 vorgesehen sein. Die Montageplatte 38 kann ebenfalls in
einfacher Weise an der Hubsäule 14 befestigt werden, wobei die Komponenten der Antriebseinrichtung
15 an der Montageplatte 35 vormontierbar sind.
[0026] Am oberen Ende der Hubsäule 14 ist beispielsweise ein Sensor 30 zur Erkennung einer
oberen Hubendlage vorgesehen. Des Weiteren ist am oberen Ende der Hubsäule 14 ein
Aktor 31 vorgesehen, der als Fallsicherung ausgebildet ist und einen Entriegelungsmagneten
umfasst. Dieser Entriegelungsmagnet wird über eine Spule angetrieben, und dadurch
kann die Spule auch als Sensor eingesetzt werden, um die Position der Fallsicherung
abzufragen.
[0027] Die Antriebssteuerung 25 umfasst eine Steuerplatine 33, welche bevorzugt an der Montageplatte
35 ansteckbar und somit einfach austauschbar befestigt ist. Ebenso ist eine Ladeeinrichtung
36 für den zumindest einen Energiespeicher 29 an der Montageplatte 35 auswechselbar
befestigt. Die Antriebssteuerung 25 regelt den gesamten Betrieb der Hebevorrichtung
11.
[0028] In Figur 2 ist eine schematische Ansicht der Steuerplatine 33 der Antriebssteuerung
25 mit den daran angeschlossenen Komponenten dargestellt.
[0029] Die Steuerplatine 33 ist als Steckmodul ausgebildet und kann durch Stecken und Ziehen
an der Montageplatte 35 befestigt werden. Diese Steuerplatine umfasst mehrere Schaltungskomponenten,
insbesondere auch Mikroprozessoren, von denen nur eine Auswerteeinrichtung 38 und
ein Strommesswiderstand 39 dargestellt sind. Die Steuerplatine 33 weist einen Anschluss
41, insbesondere einen Hochstromanschluss, auf, an dem ein mit dem zumindest einen
Energiespeicher 29 verbundenes Kabei 42 verbunden ist. Ein weiterer Anschluss 43 führt
zum Elektromotor. Der durch die Energiespeicher 29 zugeführte Ladestrom wird über
den Strommesswiderstand 39 zum Elektromotor 26 geführt. Dadurch wird ein Hochstromkreis
gebildet, der über die Steuerplatine 33 geführt ist.
[0030] An der Steuerplatine 33 ist ein weiterer Anschluss 46, insbesondere Steckanschluss,
vorgesehen, an welchem der zumindest eine Sensor 30 und der zumindest eine Aktor 31
angeschlossen sind. Des Weiteren ist an dem Steckanschluss 46 die Ladeeinrichtung
36 angeschlossen, welche beispielsweise mit einem Netzanschluss über ein Ladekabel
52 verbunden ist. Alternativ können autonome Energieerzeuger wie Solarmodule, Notstromaggregate
und dergleichen den Ladestrom zur Verfügung stellen. Ergänzend können an diesem Steckanschluss
46 noch weitere Sensoren, wie beispielsweise eine Wägezelle oder ein Temperatursensor,
angeschlossen sein. Der Steckanschluss 46 wiederum steht mit dem Strommesswiderstand
39 in Verbindung, so dass alle daran angeschlossenen Komponenten mit dem Strommesswiderstand
39 kontaktiert sind.
[0031] An der Steuerplatine 33 ist des Weiteren ein Anschluss 48, insbesondere Steckanschluss,
vorgesehen, der zur Anzeigeeinrichtung 49, insbesondere einem LCD-Display, führt,
an welchem verschiedene Schaltzustände und Informationen der Einsäulen-Hebebühne angezeigt
werden können. Ergänzend können ein oder mehrere weitere Schnittstellen oder Anschlüsse
50 vorgesehen sein, wie beispielsweise eine serielle Schnittstelle RS-485, so dass
weitere Komponenten daran anschließar sind. Beispielsweise kann ein GPS-, ein GSM-
und/oder ein Funkmodul oder dergleichen anschließbar sein.
[0032] Die Steuerplatine 33 kann des Weiteren einen Anschluss 51 aufweisen, der als ein
Service-, Diagnose- und/oder Update-Steckanschluss ausgebildet ist. Dadurch kann nach
Anschluss eines externen Gerätes beispielsweise eine Fehlerdiagnose durchgeführt werden.
Ebenso können darüber weitere Software-Updates abgespielt werden. An diesen Anschluss
können ebenso Funkmodule oder dergleichen angeschlossen werden, um eine externe Sicherheitsüberwachung
zu ermöglichen.
[0033] Durch diese Anordnung der Anschlussleitungen der einzelnen Komponenten zur Steuerplatine
33 sind alle an der Einsäulen-Hebebühne 11 ansteuerbaren elektrischen Komponenten
an der Steuerplatine 33 angeschlossen. Dies ermöglicht eine sternförmige Anordnung
der Anschlussleitungen zur Steuerplatine 33. Dadurch wird der Verkabelungsaufwand
der einzelnen Komponenten an der Hubsäule 14 vereinfacht. Insbesondere kann dabei
vorgesehen sein, dass die Hubsäule 14 selbst als Minuspol bzw. als Nullleiter dient,
so dass darüber hinaus eine weitere Einsparung bei der Verlegung von Leitungen zu
den einzelnen Komponenten erzielt werden kann. Des Weiteren weist diese sternförmige
Anordnung und zentrale Zuführung der einzelnen Anschlussleitungen zur Steuerplatine
33 den Vorteil auf, dass alle Anschlüsse in einfacher Weise über zumindest einen Strommesswiderstand
39 geführt werden können, der die erfassten Stromsignale der angeschlossenen Komponenten
an eine Auswerteeinrichtung 38 weitergibt. Dadurch kann eine Selbstdiagnose der angeschlossenen
Komponenten beim Einschalten der Einsäulen-Hebebühne 11 ermöglicht werden, indem nacheinander
die einzelnen angeschlossenen Komponenten abgefragt werden. Aufgrund der unterschiedlichen
Leitungsquerschnitte und der unterschiedlichen Potenziale der daran angeschlossenen
Komponenten kann aus dem jeweiligen erfassten Stromprofil der Zustand der jeweiligen
Komponente abgefragt und erfasst werden. Eine solche Abfrage und Überwachung kann
auch während dem Betrieb der Einsäulen-Hebebühne 11 erfolgen und durch die Auswerteeinrichtung
38 ausgewertet werden. Des Weiteren wird durch die Anbindung der einzelnen Komponenten
über Anschlüsse, insbesondere Steckanschlüsse, ein einfacher Austausch einer solchen
Steuerplatine 33 ermöglicht. Nach dem Abziehen der Anschlüsse kann die Steuerplatine
33 von der Montageplatte 38 abgezogen und durch eine neue Steuerplatine ersetzt werden.
Das Anbringen der Anschlüsse ist unproblematisch, da keiner der Anschlüsse dem anderen
gleicht und somit Verwechslungen ausgeschlossen sind.
[0034] Diese sternförmige Anordnung der einzelnen Komponenten an der Steuerplatine 33 weist
des Weiteren den Vorteil auf, dass beispielsweise während dem Laden des zumindest
einen Energiespeichers 29 durch eine Ladeeinrichtung 36, welche an ein öffentliches
Stromversorgungsnetz oder an einen Generator oder dergleichen anschließbar ist, der
Ladestrom über den Strommesswiderstand läuft. Der Ladestrom und der Ladezustand des
Energiespeichers 39 werden durch die Auswerteeinrichtung überwacht. Dadurch kann die
Ladeeinrichtung 39 in einfacher Weise nur als Netzteil ausgebildet werden.
[0035] Die Ausgestaltung der Steuerplatine 33 ermöglicht auch, dass ein Motorstrom für den
Elektromotor 26 der Antriebseinrichtung 15, ein Ladestrom für die Energiespeicher
29 und ein Versorgungsstrom für die Sensoren 30 und/oder Aktoren 24, 31 gesamthaft
über die Steuerplatine 33 geführt werden, wodurch eine vollständige Überwachung und
Diagnose der Komponenten der Einsäulen-Hebebühne 11 sowie die Ermittlung einer Energiebilanz
der Energiespeicher 29 ermöglicht wird.
[0036] Bei der Anordnung von einem GSM-Modul oder eines weiteren Computers mit einem Intemetzugang
wird darüber hinaus auch eine Femwartung bzw. Ferndiagnose als auch gegebenenfalls
ein Aufspielen einer neuen Programmversion zur Ansteuerung der Einsäulen-Hebebühne
11 die Abfrage eines Betriebsprotokolls möglich.
[0037] Die Steuerplatine 33 weist bevorzugt eine Leitungsstruktur sowie eine Anordnung der
Anschlüsse 41, 43, 46, 48 und/oder 50 auf, die dergestalt angeordnet sind, dass die
Steuerplatine 33 als Not-Aus-Schalter ausgebildet ist. Dies bedeutet, dass durch ein
einfaches Abziehen dieser Steuerplatine 33 alle angeschlossenen Komponenten über deren
Anschlüsse in einfacher Weise getrennt werden können. Diese vorteilhafte Ausgestaltung
der Steuerplatine 33 ermöglicht, dass auf eine separate Ausgestaltung eines Not-Aus-Schalters
verzichtet werden kann.
[0038] In den Figuren 3 und 4 ist die Montageplatte 35 mit den beispielsweise daran anordenbaren
Komponenten der Einsäulen-Hebebühne 11 dargestellt. Diese Anordnung in den Figuren
3 und 4 bildet eine vormontierbare Baugruppe, welche darüber hinaus auch auf die Funktion
geprüft werden kann. Somit kann diese vorgefertigte Baugruppe unmittelbar an die Hubsäule
14 der Einsäulen-Hebebühne In einfacher Weise montiert werden. Alternativ kann die
Montageplatte 35 auch zweiteilig ausgebildet sein, so dass beispielsweise die hydraulische
Steuerung separat an einer Montageplatte angeordnet ist.
[0039] Die vorgenannte Ausgestaltung der Steuerplatine 33 für Hebevorrichtungen 11 kann
insbesondere bei Einsäulen-Hebebühnen, bei Fahrschienen-Bühnen als auch bei weiteren
Hebevorrichtungen zum Heben von Fahrzeugen jeglicher Art als auch Sonderfahrzeugen
vorgesehen sein.
1. Hebevorrichtung zum Anheben und Absenken von Lasten,
- mit einer Hubeinrichtung (14), an welcher ein Lastaufnahmemittel (17) anordenbar
ist, mit einer Antriebseinrichtung (15), die das Lastaufnahmemittel (17) auf und ab
bewegt,
- mit zumindest einem Energiespeicher (29), der zumindest die Antriebssteuerung (25)
mit Energie versorgt,
- mit einer Ladeeinrichtung (36) für den zumindest einen Energiespeicher (29), mit
zumindest einem Aktor (23, 31) und/oder zumindest einem Sensor (30), durch welchen
zumindest eine Hubbewegung des Lastaufnahmemittels (17) überwachbar ist und
- mit zumindest einer Anzeigevorrichtung (49), welche zumindest einzelne Betriebszustände
der Hebevorrichtung (11) anzeigt,
- mit einer Antriebssteuerung (25), die eine Steuerplatine (33) aufweist, an welcher
Anschlüsse (41, 43, 46, 48) des zumindest einen Energiespeichers (29), der Ladeeinrichtung
(36), der Antriebseinrichtung (15), welche zumindest einen Aktor (24, 31) und/oder
zumindest einen Sensor (30) umfasst, und/oder der zumindest einen Anzeigevorrichtung
(49) anschließbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Anschlüsse (41, 43, 46) für die Ladeeinrichtung (36), für den zumindest
einen Energiespeicher (29) und für einen Elektromotor (26) der Antriebs-Steuerung
(25) an der Steuerplatine (33) zu einem Strommesswiderstand (39) geführt sind.
2. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerplatine (33) als Steckmodul ausgebildet und vorzugsweise austauschbar an
einer Montageplatte (35), welche an der Hubeinrichtung (14) anbringbar ist, angeordnet
ist.
3. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Steuerplatine (33) zumindest ein Anschluss (41) für den zumindest einen Energiespeicher
(29) und ein Anschluss (43) für einen Elektromotor (26) der Antriebseinrichtung (15)
und ein Anschluss (46) für die Ladeeinrichtung (36) und/oder den zumindest einen Sensor
(30) und/oder zumindest einen Aktor (24, 31) vorgesehen ist.
4. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Steuerplatine (33) ein Anschluss (48) für eine Anzeigevorrichtung (49) und/oder
ein Anschluss (51) für eine externes Prüfgerät vorgesehen ist.
5. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerplatine (33) zumindest einen Anschluss (50) für eine weitere Kommunikationseinrichtung,
insbesondere ein GPS-, GSM- oder Funkmodul, aufweist.
6. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Strommesswiderstand mit einer Auswerteeinrichtung (38) kontaktiert ist.
7. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschluss (50) für eine drahtlose Datenübertragungseinrichtung an der Steuerplatine
(33) mit dem Strommesswiderstand (39) kontaktiert ist.
8. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschluss (48) für die Anzeigeeinrichtung (49) und/oder ein Anschluss (51) für
ein externes Prüfgerät an der Steuerplatine (33) mit der Auswerteeinrichtung (38)
kontaktiert ist.
9. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Energiespeicher (29) und ein Elektromotor (26) der Antriebssteuerung
(25) mit einem Hochstromstecker an der Steuerplatine (33) anschließbar sind.
10. Hebevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerplatine (33) als Not-Aus-Schalter ausgebildet ist und gleichzeitig von
allen Anschlüssen (41, 43, 46, 48, 50) trennbar ist.
11. Verfahren zum Prüfen und Überwachen einer Hebevorrichtung (11) zum Heben und Senken
von Lasten, die mit zumindest einer weiteren Einsäulen-Hebebühne (11) ein Hebesystem
bildet, wobei eine Hubeinrichtung (14) mit einem durch die Hubeinrichtung (14) geführten
Träger (16) vorgesehen ist, an welchem ein Lastaufnahmemittel (17) anordenbar ist,
eine Antriebseinrichtung (15) das Lastaufnahmemittel (17) auf und ab bewegt, zumindest
ein Energiespeicher (29) zumindest die Antriebseinrichtung (15) mit Energie versorgt,
eine Ladeeinrichtung (36) für den zumindest einen Energiespeicher (29) vorgesehen
ist, zumindest ein Aktor (24, 31) und/oder zumindest ein Sensor (30) zumindest eine
Hubbewegung des Lastaufnahmemittels (17) überwacht und eine Anzeigevorrichtung (49)
zumindest einzelne Betriebszustände zur Hebevorrichtung anzeigt, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einschalten der Hebevorrichtung (11) mit einer Auswerteeinrichtung (38) Anschlüsse
(41, 43, 46, 48) einer Steuerplatine (33), an welche zumindest ein Energiespeicher
(29), die Ladeeinrichtung (36), der zumindest eine Aktor (24, 31) und/oder zumindest
eine Sensor (30) angeschlossen sind, abgefragt und von jeder angeschlossenen Komponente
ein Stromprofil ermittelt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass vor, während oder nach dem Anheben oder Absenken des Lastaufnahmemittels (17) das
Stromprofil der einzelnen Komponenten durch einen Strommesswiderstand (39) erfasst
und überwacht wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ladezustand des zumindest einen Energiespeichers (29) abgefragt und überwacht
wird.
14. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass während eines Ladevorganges des zumindest einen Energiespeichers (29) der Ladezustand
des zumindest einen Energiespeichers (29) durch die Auswerteeinrichtung (38) überwacht
und die Ladeeinrichtung (36) durch die Auswerteinrichtung (38) angesteuert wird.
1. Lifting apparatus for raising and lowering loads,
- comprising a lifting device (14), on which a load receiving means (17) is arrangeable,
with a drive device (25) which moves the load receiving means (17) up and down,
- comprising at least one energy store (29), which supplies energy at least to the
drive controller (25),
- comprising a charging device (36) for the at least one energy store (29), with at
least one actuator (23, 31) and/or at least one sensor (30), with which at least one
lifting movement of the load receiving means (17) is monitored, and
- comprising at least one display apparatus (49), which displays at least individual
operating states of the lifting apparatus (11),
- comprising a drive controller (25) having a control circuit board (33), to which
connectors (41, 43, 46, 48) of the at least one energy store (29), of the charging
device (36), of the drive device (15), which comprises at least one actuator (24,
31) and/or at least one sensor (30), and/or of the at least one display apparatus
(49) are connectable characterised in that at least the connectors (41, 43, 46) for the charging device (36), for the at least
one energy store (29), and for an electric motor (26) of the drive controller (25)
are guided at the control circuit board (33) to a current-sensing resistor (39).
2. Lifting apparatus according to claim 1, characterised in that the control circuit board (33) is formed as a plug-in module and is preferably arranged
replaceably on a mounting plate (35), which is attachable to the lifting device (14).
3. Lifting apparatus according to claim 1, characterised in that at least one connector (41) for the at least one energy store (29) and a connector
(43) for an electric motor (26) of the drive device (15) and a connector (46) for
the charging device (36) and/or for the at least one sensor (30) and/or for at least
one actuator (24, 31) are provided on the control circuit board (33).
4. Lifting apparatus according to claim 1, characterised in that a connector (48) for a display apparatus (49) and/or a connector (51) for an external
test unit is/are provided on the control circuit board (33).
5. Lifting apparatus according to claim 1, characterised in that the control circuit board (33) has at least one connector (50) for a further communication
device, in particular a GPS, GSM or radio module.
6. Lifting apparatus according to claim 1, characterised in that the current-sensing resistor (39) is contacted with an evaluation device (38).
7. Lifting apparatus according to claim 1, characterised in that a connector (50) for a wireless data transfer device is contacted at the control
circuit board (33) with the current-sensing resistor (39).
8. Lifting apparatus according to claim 1, characterised in that the connector (48) for the display device (49) and/or a connector (51) for an external
test unit is contacted at the control circuit board (33) with the evaluation device
(38).
9. Lifting apparatus according to claim 1, characterised in that the at least one energy store (29) and an electric motor (26) of the drive controller
(25) are connectable to a high-current plug at the control circuit board (33).
10. Lifting apparatus according to claim 1, characterised in that the control circuit board (33) is formed as an emergency switch and is disconnectable
simultaneously from all connectors (41, 43, 46, 48, 50).
11. Method for testing and monitoring a lifting apparatus (11) for lifting and lowering
loads, said lifting apparatus forming a lifting system together with at least one
further single-column lifting platform (11), a lifting device (14) with a support
(16) guided by the lifting device (14) being provided, on which a load receiving means
(17) is arrangable, a drive device (15) moving the load receiving means (17) up and
down, at least one energy store (29) supplying energy at least to the drive device
(15), a charging device (36) for the at least one energy store (29) being provided,
at least one actuator (24, 31) and/or at least one sensor (30) monitoring at least
one lifting movement of the load receiving means (17), and a display apparatus (49)
displaying at least individual operating states of the lifting apparatus, characterised in that, when the lifting apparatus (11) is switched on, connectors (41, 43, 46, 48) of a
control circuit board (33), to which at least one energy store (29), the charging
device (36), the at least one actuator (24, 31) and/or at least one sensor (30) are
connected, are interrogated by an evaluation device (38) and a current profile of
each connected component is established.
12. Method according to claim 11, characterised in that the current profile of the individual components is ascertained and monitored by
a current-sensing resistor (39) before, during, or after the raising or lowering of
the load receiving means (17).
13. Method according to claim 11, characterised in that a charged state of the at least one energy store (29) is interrogated and monitored.
14. Method according to claim 11, characterised in that the charged state of the at least one energy store (29) is monitored by the evaluation
device (38) during a charging operation of the at least one energy store (29) and
the charging device (36) is controlled by the evaluation device (38).
1. Dispositif de levage servant à soulever et à abaisser des charges,
- avec un mécanisme de levage (14) sur lequel peut être disposé un dispositif porte-charge
(17), avec un dispositif d'entraînement (15) qui fait monter et descendre le dispositif
porte-charge (17),
- avec au moins un accumulateur d'énergie (29) qui alimente en énergie au moins la
commande d'entraînement (25),
- avec un dispositif de charge (36) destiné audit au moins un accumulateur d'énergie
(39), avec au moins un acteur (23, 31) et/ou au moins un capteur (30) qui permet de
surveiller au moins un mouvement de course du dispositif porte-charge (17) et
- avec au moins un dispositif d'affichage (49) qui affiche au moins certains états
de fonctionnement individuels du dispositif de levage (11),
- avec une commande d'entraînement (25) qui présente une platine de commande (33)
à laquelle peuvent être raccordées des connexions (41, 43, 46, 48) dudit au moins
un accumulateur d'énergie (29), du dispositif de charge (36), du dispositif d'entraînement
(15) qui comprend au moins un acteur (24, 31) et/ou au moins un capteur (30), et/ou
dudit au moins un dispositif d'affichage (49), caractérisé en ce qu'au moins les connexions (41, 43, 46) pour le dispositif de charge (36), pour ledit
au moins un accumulateur d'énergie (29) et pour un moteur électrique (26) de la commande
d'entraînement (25) mènent, au niveau de la platine de commande (33), à une résistance
de mesure de courant (39).
2. Dispositif de levage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la platine de commande (33) est réalisée en tant que module enfichable et est disposée
de manière remplaçable sur une plaque de montage (35) qui peut être montée sur le
mécanisme de levage (14).
3. Dispositif de levage selon la revendication 1, caractérisé en ce que sur la platine de commande (33) sont prévues au moins une connexion (41) pour ledit
au moins un accumulateur d'énergie (29) et une connexion (43) pour un moteur électrique
(26) du dispositif d'entraînement (15) et une connexion (46) pour le dispositif de
charge (36) et/ou pour ledit au moins un capteur (30) et/ou pour ledit au moins un
acteur (24, 31).
4. Dispositif de levage selon la revendication 1 caractérisé en ce que sur la platine de commande (33) est prévue une connexion (48) pour un dispositif
d'affichage (49) et/ou une connexion (51) pour un appareil de contrôle externe.
5. Dispositif de levage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la platine de commande (33) présente au moins une connexion (50) pour un autre dispositif
de communication, notamment un module GPS, GSM ou radio.
6. Dispositif de levage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la résistance de mesure de courant est mise en contact avec un dispositif d'évaluation
(38).
7. Dispositif de levage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une connexion (50) pour un dispositif de transmission de données sans fil est mise
en contact, au niveau de la platine de commande (33), avec là résistance de mesure
de courant (39).
8. Dispositif de levage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la connexion (48) pour le dispositif d'affichage (49) et/ou une connexion (51) pour
un appareil de contrôle externe est/sont mise(s) en contact, au niveau de la platine
de commande (33), avec le dispositif d'évaluation (38).
9. Dispositif de levage selon la revendication 1, caractérisé en ce que ledit au moins un accumulateur d'énergie (29) et un moteur électrique (26) de la
commande d'entraînement (25) peuvent être raccordés à la platine de commande (33)
au moyen d'un connecteur à courant fort.
10. Dispositif de levage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la platine de commande (33) est réalisée en tant qu'interrupteur d'arrêt d'urgence
et qu'elle peut être coupée simultanément de toutes les connexions (41, 43, 46, 48,
50).
11. Procédé destiné à contrôler et à surveiller un dispositif de levage (11) qui sert
à soulever et à abaisser des charges et qui forme avec au moins un autre pont élévateur
à une colonne (11) un système de levage, dans lequel dispositif est prévu un mécanisme
de levage (14) avec un élément porteur (16) conduit à travers le mécanisme de levage
(14) et sur lequel peut être disposé un dispositif porte-charge (17), dans lequel
un dispositif d'entraînement (15) fait monter et descendre le dispositif porte-charge
(17), dans lequel au moins un accumulateur d'énergie (29) alimente en énergie au moins
le dispositif d'entraînement (15), dans lequel est prévu un dispositif de chargement
(36) pour ledit au moins un accumulateur d'énergie (39), dans lequel au moins un acteur
(24, 31) et/ou au moins un capteur (30) surveille(nt) au moins un mouvement de course
du dispositif porte-charge (17), et dans lequel un dispositif d'affichage (49) affiche
au moins certains états de fonctionnement individuels relatifs au dispositif de levage
(11), caractérisé en ce que, lors de la mise en marche du dispositif de levage (11), des connexions (41, 43,
46, 48) d'une platine de commande (33) à laquelle sont raccordés au moins un accumulateur
d'énergie (29), le dispositif de charge (36), ledit au moins un acteur (24, 31) et/ou
ledit au moins un capteur (30) sont interrogées à l'aide d'un dispositif d'évaluation
(38) et que de chaque composant raccordé est déterminé un profil de courant.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'avant, pendant ou après le levage ou l'abaissement du dispositif porte-charge (17),
le profil de courant de chacun des composants est saisi et surveillé par une résistance
de mesure de courant (39).
13. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'un état de charge dudit au moins un accumulateur d'énergie (29) est interrogé et surveillé.
14. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que, pendant un processus de charge dudit au moins un accumulateur d'énergie (29), l'état
de charge dudit au moins un accumulateur d'énergie (29) est surveillé par le dispositif
d'évaluation (38) et que le dispositif de charge (36) est activé par le dispositif
d'évaluation (38).
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