| (19) |
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(11) |
EP 2 510 593 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.08.2013 Patentblatt 2013/35 |
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Anmeldetag: 20.10.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/006427 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/069576 (16.06.2011 Gazette 2011/24) |
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| (54) |
VERBINDUNGSEINRICHTUNG ZUM VERBINDEN EINES HOCHFREQUENZ-(HF)-KABELS MIT EINEM HF-INTERFACE
CONNECTING DEVICE FOR CONNECTING A HIGH-FREQUENCY (HF) CABLE TO AN HF INTERFACE
DISPOSITIF DE CONNEXION DESTINÉ À CONNECTER UN CÂBLE HAUTE FRÉQUENCE (HF) À UN INTERFACE
HF
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
09.12.2009 DE 202009016700 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.10.2012 Patentblatt 2012/42 |
| (73) |
Patentinhaber: Rosenberger Hochfrequenztechnik GmbH & Co. KG |
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83413 Fridolfing (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- WEISS, Frank
02994 Bernsdorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Zeitler - Volpert - Kandlbinder |
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Herrnstrasse 44 80539 München 80539 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 833 923 DE-A1-102008 012 251 GB-A- 1 006 429
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DE-A1-102005 026 398 DE-U1- 29 509 249 US-B1- 6 517 387
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbindungseinrichtung zum Verbinden eines
Hochfrequenz-(HF)-Kabels mit einem HF-Interface, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1, wie aus
DE 10 2005026398 A1 bekannt.
[0002] Bei der Konfektionierung von HF-Kabeln werden diese an den jeweiligen Enden mit einem
entsprechenden HF-Interface verbunden. Dieses HF-Interface ist beispielsweise ein
Hohlleiterflansch oder ein HF-Steckverbinder, insbesondere PL-Steckverbinder, BNC-Steckverbinder,
TNC-Steckverbinder, SMBA (FAKRA)-Steckverbinder, N-Steckverbinder, 7-16-Steckverbinder,
SMA-Steckverbinder, SMB-Steckverbinder, SMS-Steckverbinder, SMC-Steckverbinder oder
SMP-Steckverbinder. Hierin soll der Ausdruck "Steckverbinder " stellvertretend für
Stecker oder Buchsenverbinder stehen. Die elektrische und mechanische Verbindung zwischen
dem HF-Kabel und dem jeweiligen HF-Interface erfolgt üblicherweise mittels Löten,
Kleben oder Klemmen. Durch die Ausrichtung bzw. den Anschluss der Kabelenden mit dem
jeweiligen HF-Interface an beispielsweise einem Gerät entstehen durch Rotationsbewegungen
Torsionsmomente, welche das HF-Kabel bzw. die Verbindungsstelle zwischen HF-Kabel
und HF-Interface ggf. in unerwünschter Weise lösen, beschädigen oder abscheren.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verbindungseinrichtung der o.g. Art
zur Verfügung zu stellen, bei der eine Winkellage zwischen HF-Kabel und HF-Interface
ohne Beeinträchtigung der elektrischen und HF-Eigenschaften der Verbindung flexibel
und einfach einstellbar ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Verbindungseinrichtung der o.g. Art
mit den in Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
[0005] Bei einer Verbindungseinrichtung der o.g. Art ist es erfindungsgemäß vorgesehen,
dass die Verbindungseinrichtung eine Hülse aufweist, welche an einem ersten axialen
Ende zum Zusammenstecken mit einem Anschlussteil des HF-Interface und an einem zweiten,
dem ersten Ende axial gegenüberliegenden Ende zum Verbinden mit dem HF-Kabel ausgebildet
ist, wobei auf einer im zusammengesteckten Zustand von Hülse und Anschlussteil des
HF-Interface dem Anschlussteil des HF-Interface zugewandten Fläche der Hülse in axialer
Richtung wenigstens eine erste Nut ausgebildet ist, wobei mindestes ein Zylinderstift
zum Eingriff in wenigstens eine erste Nut vorgesehen ist.
[0006] Dies hat den Vorteil, dass das jeweils mit einem Ende eines HF-Kabels verbundene
HF-Interface torsionssteif und gleichzeitig lösbar mit dem HF-Kabel verbunden ist
und dadurch ein gewünschter Winkel zwischen HF-Interface und HF-Kabel am Einbauort
entsprechende der Einbausituation eingestellt werden kann, so dass im eingebauten
Zustand die Verbindungsstelle zwischen HF-Kabel und HF-Interface im Wesentlichen frei
von Torsionskräften ist. Durch einfaches Einschieben des Zylinderstiftes in eine erste
Nut beim Zusammenstecken von Hülse und Anschlussteil des HF-interface wird eine relative
Winkellage zwischen dem HF-Kabel und dem HF-Interface auf einfache Weise spielfrei
fixiert, wobei die HF-Eigenschaften der Verbindung nicht beeinträchtigt werden. Gleichzeitig
ist die Fixierung der relativen Winkellage lösbar, so dass auch bei einer nachträglichen
Veränderung der Einbaulage des HF-Kabels bzw. der mit diesem verbundenen Geräte eine
andere relative Winkellage eingestellt und fixiert werden kann.
[0007] Ein Eingreifen der Hülse in das Anschlussteil des HF-Interface erzielt man dadurch,
dass die Hülse derart ausgebildet ist, dass in zusammengesteckten Zustand von Hülse
und Anschlussteil des HF-Interface ein Außenumfang der Hülse einem Innenumfang des
Anschlussteils des HF-Interface zugewandt ist, wobei die mindestens eine erste Nut
auf einer Fläche des Außenumfangs der Hülse ausgebildet ist.
[0008] Ein Umgreifen der Hülse außen um das Anschlussteil des HF-Interface erzielt man dadurch,
dass die Hülse derart ausgebildet ist, dass in zusammengestecktem Zustand von Hülse
und Anschlussteil des HF-Interface ein Innenumfang der Hülse einem Außenumfang des
Anschlussteils des HF-Interface zugewandt ist, wobei die mindestens eine erste Nut
auf einer Fläche des Innenumfangs der Hülse ausgebildet ist.
[0009] Ein besonders einfaches Zusammenstecken von Hülse und Anschlussteil des HF-Interface
erzielt man dadurch, dass sich die mindestens eine erste Nut bis zum ersten Ende der
Hülse erstreckt.
[0010] Zum lösbaren Verbinden der Verbindungseinrichtung mit dem HF-Interface ist eine Überwurfmutter
vorgesehen, welche zum lösbaren mechanischen Verbinden mit dem Anschlussteil des HF-Interface
derart ausgebildet ist, dass die Überwurfmutter die Hülse axial an dem Anschlussteil
des HF-Interface festlegt.
[0011] Eine besonders einfache lösbare Verbindung erzielt man dadurch, dass die Überwurfmutter
ein Gewinde, insbesondere Innengewinde, aufweist, welches in ein entsprechendes Gewinde
am Anschlussteil des HF-Interface eingreift.
[0012] Zum Verbessern der Einstellbarkeit von unterschiedlichen Winkeln zwischen Hülse und
Anschlussteil des HF-Interface sind mindestens zwei erste Nuten mit einem vorbestimmten
Winkelabstand α in radialer Richtung auf der Hülse ausgebildet. Hierbei weist der
vorbestimmte Winkelabstand α beispielsweise einen Wert von 5° bis 90°, insbesondere
15° oder 60°, auf.
[0013] Eine rotationssymmetrische Anordnung der ersten Nuten erzielt man dadurch, dass eine
Anzahl N der ersten Nuten den Wert

aufweist.
[0014] Eine besonders gute Passung und Fixierung zwischen Hülse und Anschlussteil des HF-Interface
erzielt man dadurch, dass die Verbindungseinrichtung mindestens einen Zylinderstift
aufweist, dessen Außenradius im Wesentlichen einem Radius der mindestens einen ersten
Nut entspricht.
[0015] Bei einem HF-Interface der o.g. Art ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass eine
Verbindungseinrichtung mit einer Hülse vorgesehen ist, wobei die Verbindungseinrichtung
wie voranstehend beschrieben ausgebildet ist.
[0016] Dies hat den Vorteil, dass das jeweils mit einem Ende eines HF-Kabels verbundene
HF-Interface torsionssteif und gleichzeitig lösbar mit dem HF-Kabel verbunden ist
und dadurch ein gewünschter Winkel zwischen HF-Interface und HF-Kabel am Einbauort
entsprechende der Einbausituation eingestellt werden kann, so dass im eingebauten
Zustand die Verbindungsstelle zwischen HF-Kabel und HF-Interface im Wesentlichen frei
von Torsionskräften ist. Durch einfaches Einschieben des Zylinderstiftes in eine erste
Nut beim Zusammenstecken von Hülse und Anschlussteil des HF-Interface wird eine relative
Winkellage zwischen dem HF-Kabel und dem HF-Interface auf einfache Weise spielfrei
fixiert, wobei die HF-Eigenschaften der Verbindung nicht beeinträchtigt werden. Gleichzeitig
ist die Fixierung der relativen Winkellage lösbar, so dass auch bei einer nachträglichen
Veränderung der Einbaulage des HF-Kabels bzw. der mit diesem verbundenen Geräte eine
andere relative Winkellage eingestellt und fixiert werden kann.
[0017] Eine zusätzliche Fixierung der Winkellage zwischen HF-Interface und HF-Kabel mit
einer weiteren Verbesserung der HF-Eigenschaften der Verbindung erzielt dadurch, dass
an einer der Hülse zugewandten Fläche des HF-Interface mindestens eine zweite Nut
ausgebildet ist.
[0018] Für eine besonders gute Feinjustierung der Winkellage zwischen HF-Interface und HF-Kabel
sind mindestens zwei zweite Nuten mit einem Winkelabstand in Umfangsrichtung von 5°
bis 20°, insbesondere 15°, ausgebildet.
[0019] Ein Eingreifen der Hülse in das Anschlussteil des HF-Interface erzielt man dadurch,
dass die Verbindungseinrichtung gemäß Anspruch 2 ausgebildet ist, wobei die mindestens
eine zweite Nut auf einer Fläche des Innenumfangs des Anschlussteils des HF-Interface
ausgebildet ist.
[0020] Ein Umgreifen der Hülse außen um das Anschlussteil des HF-Interface erzielt man dadurch,
dass die mindestens eine zweite Nut auf einer Fläche des Außenumfangs des Anschlussteils
des HF-Interface ausgebildet ist.
[0021] Ein besonders einfaches Zusammenstecken von Hülse und Anschlussteil des HF-Interface
erzielt man dadurch, dass sich die mindestens eine zweite Nut bis zu einem der Hülse
zugewandten Ende des Anschlussteils des HF-Interface erstreckt.
[0022] Eine besonders einfache lösbare Verbindung zwischen dem HF-Kabel und dem HF-Interface
erzielt man dadurch, dass Anschlussteil des HF-Interface ein Außengewinde aufweist.
[0023] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt
in:
- Fig. 1
- eine bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verbindungseinrichtung bzw.
eine erfindungsgemäßen HF-Interface in Explosionsdarstellung,
- Fig. 2
- eine Hülse einer erfindungsgemäßen Verbindungseinrichtung in Seitenansicht,
- Fig. 3
- die Hülse gemäß Fig. 2 in Vorderansicht und
- Fig. 4
- ein Anschlussteil des HF-Interface in Vorderansicht.
[0024] Die in Fig. 1 dargestellte bevorzugte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verbindungseinrichtung
ist mit einem erfindungsgemäßen HF-Interface 10 in Form eines Hohlleiters mit einem
Koaxial-Hohlleiterübergang dargestellt. Dies ist jedoch lediglich beispielhaft. Statt
als Hohlleiter kann das HF-Interface 10 auch als HF-Koaxialsteckverbinder mit einem
entsprechenden Steckinterface in Form einer Buchse oder eines Steckers ausgebildet
sein. Die Verbindungseinrichtung verbindet das HF-Interface 10 mit einem HF-Kabel
12, welches in Fig. 1 beispielhaft in Form eines Koaxial-Wellmantelkabels dargestellt
ist.
[0025] Die Verbindungseinrichtung weist eine Hülse 14, ein Stützelement 16, eine Überwurfmutter
18 und einen Zylinderstift 20 auf. Das HF-Interface 10 weist ein Anschlussteil 22
mit einem Außengewinde 24 und einem Hohlleiterflansch 26 auf. Die Hülse 14 ist derart
ausgebildet, dass diese in das Anschlussteil 22 hinein steckbar ist, so dass eine
Fläche eines Außenumfangs der Hülse 14 einer Fläche eines Innenumfangs des Anschlussteils
22 zugewandt ist. Es ist jedoch in einer alternativen Ausführungsform möglich, dass
die Hülse das Anschlussteil 22 über einen vorbestimmten axialen Abschnitt umgreift,
so dass eine Fläche eines Außenumfangs des Anschlussteils 22 einer Fläche eines Innenumfangs
der Hülse 14 zugewandt ist.
[0026] Wie insbesondere aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, sind auf dem Außenumfang der Hülse
14 mehrere erste Nuten 30 ausgebildet. Wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich, sind
auf dem Innenumfang des Anschlussteils 22 mehrere zweite Nuten 32 ausgebildet. Die
ersten und zweiten Nuten 30, 32 sind derart ausgebildet und angeordnet, dass bei entsprechender
Winkelstellung der Hülse 14 relativ zum Anschlussteil 22 wenigstens jeweils eine erste
Nut 30 mit einer zweiten Nut 32 fluchten und zwischen sich einen Raum zur Aufnahme
des Zylinderstiftes 20 ausbilden. Durch die Anordnung des Zylinderstiftes 20 in zwei
miteinander fluchtenden ersten und zweiten Nuten 30, 32 ist eine Verdrehung des Hülse
14 relativ zum Anschlussteil 22 blockiert, so dass die relative Winkellage von Hülse
14 relativ zum Anschlussteil 22 fixiert ist.
[0027] Für eine Grobjustierung der Winkellage zwischen Hülse 14 und Anschlussteil 22 sind
am Außenumfang der Hülse 14 sechs erste Nuten 30 in gleichmäßigem Abstand von einem
Winkel α 34 mit einem Wert α = 60° über den Umfang verteilt ausgebildet. Für eine
Feinjustierung der Winkellage zwischen Hülse 14 und Anschlussteil 22 sind am Anschlussteil
22 fünf zweite Nuten 32 mit einem Winkel β 36 mit einem Wert β = 15° ausgebildet.
[0028] Die Überwurfmutter greift über die Hülse 14 mit einem entsprechenden Innengewinde
auf das Außengewinde 24 des Anschlussteils 22 und fixiert in aufgeschraubtem Zustand
in axialer Richtung die Hülse 14 in dem Anschlussteil 22. Die Hülse 14 ist gleichzeitig
fest mit dem HF-Kabel 12 bzw. mit dessen Wellmantel bzw. mit dessen Außenleiter verbunden,
so dass auf diese Weise das HF-Kabel 12 elektrisch und mechanisch mit dem HF-Interface
10 verbunden ist. Durch einfaches Abschrauben der Überwurfmutter 18 von dem Anschlussteil
22 und axiales herausziehen des Hülse 14 aus dem Anschlussteil 22 ist diese Verbindung
lösbar und eine relative Winkellage zwischen Hülse 14 sowie Anschlussteil 22 und damit
zwischen HF-Kabel 12 sowie HF-Interface 10 veränderbar. Sobald eine neue gewünschte
Winkellage erreicht ist, wird die Hülse 14 wieder in das Anschlussteil 22 mit dem
Zylinderstift zwischen zwei fluchtenden Nuten 30, 32 hinein geschoben und die Überwurfmutter
18 wieder auf das Anschlussteil 22 aufgeschraubt. Auf diese Weise kann eine Winkellage
zwischen HF-Kabel 12 sowie HF-Interface 10 an eine Einbausituation jederzeit neu derart
angepasst werden, dass der Anschluss des HF-Interface 10 an ein Gerät ohne Torsionsbelastung
auf das HF-Kabel 12 erfolgen kann. Hierfür ist es dank der Erfindung nicht mehr erforderlich,
dass ein neues HF-Kabel mit einem neuen HF-Interface konfektioniert werden muss. Auch
ist es dank der Erfindung bei der Konfektionierung des HF-Kabels mit jeweiligen HF-Interfaces
10 nicht mehr notwendig, dass bereits bei der Montage der HF-Interfaces 10 an dem
HF-Kabel 12 die spätere Einbausituation des HF-Kabels 12 berücksichtigt werden muss.
Die Anpassung kann in der oben beschriebenen Art auf einfache Weise am Einbauort des
HF-Kabels 12 erfolgen.
[0029] Durch die Ausbildung der Verbindung zwischen Hülse 14 und Anschlussteil 22 mit Nuten
30, 32 und Zylinderstift 20 ist eine sehr passgenau Herstellung der Bauteile möglich,
so dass die Verbindung zwischen Hülse 14 und Anschlussteil 22 im Wesentlichen spielfrei
realisierbar ist. Dies ist besonders wichtig, um gute HF-Eigenschaften der Verbindung
zu erzielen, dass diese Art der Verbindung von HF-Kabel 12 und HF-Interface 10 auch
für sehr hochfrequente Signale ohne nennenswerte Verluste oder Signalverzerrungen
verwendet werden kann.
[0030] Bei der oben beschriebenen Verbindungseinrichtung handelt es sich um ein multiples,
konfektionsunabhängiges Verbindungselement zur Kraft- und Momentaufnahme, welches
eine Beschädigung der zu verbindenden Komponenten wirksam verhindert und somit die
volle Funktionsfähigkeit bei mechanischer Belastung garantiert. Die Verbindungsstelle
kann einfach gelöst und die Ausrichtung von HF-Interface 10 und HF-Kabel 12 zueinander
im Winkel angepasst an eine aktuelle Einbausituation für das HF-Kabel 12 verändert
werden.
[0031] Die Nuten 30, 32 sind bevorzugt derart ausgebildet, dass diese jeweils eine Hälfte
eines Hohlzylinder ausbilden, in den der Zylinderstift 20 passt (Passfeder-Nut-Prinzip).
1. Verbindungseinrichtung zum Verbinden eines Hochfrequenz-(HF)-Kabels (12), insbesondere
Koaxialkabel, mit einem HF-Interface (10), insbesondere Koaxialsteckverbinder oder
Hohlleiter, wobei die Verbindungseinrichtung eine Hülse (14) aufweist, welche an einem
ersten axialen Ende zum Zusammenstecken mit einem Anschlussteil (22) des HF-Interface
(10) ausgebildet ist, wobei auf einer im zusammengesteckten Zustand von Hülse (14)
und Anschlussteil (22) des HF-Interface (10) dem Anschlussteil (22) des HF-Interface
(10) zugewandten Fläche der Hülse (14) in axialer Richtung wenigstens eine erste Nut
(30) ausgebildet ist, wobei mindestens ein Zylinderstift (20) zum Eingriff in wenigstens
eine erste Nut (30) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hülse an einem zweiten, dem ersten Ende axial gegenüberliegenden Ende zum Verbinden
mit dem HF-Kabel (12) ausgebildet ist, wobei an einer der Hülse (14) zugewandten Fläche
des HF-Interface (10) mindestens eine zweite Nut (32) derart ausgebildet ist, dass
die Anordnung des Zylinderstiftes (20) in zwei miteinander fluchtenden ersten und
zweiten Nuten (30, 32) eine Verdrehung der Hülse (14) relativ zum Anschlussteil (22)
blockiert, so dass die relative Winkellage von Hülse (14) relativ zum Anschlussteil
(22) fixiert ist.
2. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (14) derart ausgebildet ist, dass in zusammengesteckten Zustand von Hülse
(14) und Anschlussteil (22) des HF-Interface (10) ein Außenumfang der Hülse (14) einem
Innenumfang des Anschlussteils (22) des HF-Interface (10) zugewandt ist, wobei die
mindestens eine erste Nut (30) auf einer Fläche des Außenumfangs der Hülse (14) ausgebildet
ist.
3. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (14) derart ausgebildet ist, dass in zusammengestecktem Zustand von Hülse
(14) und Anschlussteil (22) des HF-Interface (10) ein Innenumfang der Hülse (14) einem
Außenumfang des Anschlussteils (22) des HF-Interface (10) zugewandt ist, wobei die
mindestens eine erste Nut (30) auf einer Fläche des Innenumfangs der Hülse (14) ausgebildet
ist.
4. Verbindungseinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die mindestens eine erste Nut (30) bis zum ersten Ende der Hülse (14) erstreckt.
5. Verbindungseinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Überwurfmutter (18) vorgesehen ist, welche zum lösbaren mechanischen Verbinden
mit dem Anschlussteil (22) des HF-Interface (10) derart ausgebildet ist, dass die
Überwurfmutter (18) die Hülse (14) axial an dem Anschlussteil (22) des HF-Interface
(10) festlegt.
6. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwurfmutter (18) ein Gewinde, insbesondere Innengewinde, aufweist, welches
in ein entsprechendes Gewinde (24) am Anschlussteil (22) des HF-Interface (10) eingreift.
7. Verbindungseinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei erste Nuten (30) mit einem vorbestimmten Winkelabstand α (34) in
radialer Richtung auf der Hülse (14) ausgebildet sind.
8. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der vorbestimmte Winkelabstand α (34) einen Wert von 5° bis 90°, insbesondere 15°
oder 60°, aufweist.
9. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl N der ersten Nuten (30) den Wert

aufweist.
10. Verbindungseinrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtung mindestens einen Zylinderstift (20) aufweist, dessen Außenradius
im Wesentlichen einem Radius der mindestens einen ersten Nut (30) entspricht.
11. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei zweite Nuten (32) mit einem Winkelabstand β (36) in Umfangsrichtung
von 5° bis 20°, insbesondere 15°, ausgebildet sind.
12. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 2 und einem der Ansprüche 1 oder 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine zweite Nut (32) auf einer Fläche des Innenumfangs des Anschlussteils
(22) des HF-Interface (10) ausgebildet ist.
13. Verbindungseinrichtung nach Anspruch 3 und einem der Ansprüche 1 oder 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine zweite Nut (32) auf einer Fläche des Außenumfangs des Anschlussteils
(22) des HF-Interface (10) ausgebildet ist.
14. Verbindungseinrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich die mindestens eine zweite Nut (32) bis zu einem der Hülse (14) zugewandten
Ende des Anschlussteils (22) des HF-Interface (10) erstreckt.
15. Verbindungseinrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlussteil (22) des HF-Interface (10) ein Außengewinde (24) aufweist.
1. Connecting device for connecting a high-frequency (HF) cable (12), in particular a
coaxial cable, to an HF Interface (10), in particular a coaxial plug-in connector
or hollow conductor, wherein the connecting device comprises a sleeve (14) which is
formed at a first axial end for plugging together with a connection part (22) of the
HF interface (10), wherein a surface of the sleeve (14) which faces the connection
part (22) of the HF interface (10) in the plugged state of the sleeve (14) and the
connection part (22) of the HF interface (10) is provided with at least one first
groove (30) in the axial direction, wherein at least one cylindrical pin (20) is provided
for engaging in at least one first groove (30), characterised in that the sleeve is formed, at a second end axially opposite the first end, for connecting
to the HF cable (12), wherein at least one second groove (32) is formed on a surface
of the HF interface (10) facing the sleeve (14) such that the arrangement of the cylindrical
pin (20) in two first and second grooves (30, 32) which are aligned with one another
blocks a rotation of the sleeve (14) relative to the connection part (22), so that
the relative angular position of the sleeve (14) relative to the connection part (22)
is fixed.
2. Connecting device according to claim 1, characterised in that the sleeve (14) is formed such that, in the plugged state of the sleeve (14) and
the connection part (22) of the HF interface (10), an outer circumference of the sleeve
(14) faces an inner circumference of the connection part (22) of the HF interface
(10), wherein the at least one first groove (30) is formed on a surface of the outer
circumference of the sleeve (14).
3. Connecting device according to claim 1, characterised in that the sleeve (14) is formed such that in the plugged state of the sleeve (14) and the
connection part (22) of the HF interface (10) an inner circumference of the sleeve
(14) faces an outer circumference of the connection part (22) of the HF interface
(10), wherein the at least one first groove (30) is formed on a surface of the inner
circumference of the sleeve (14).
4. Connecting device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the at least one first groove (30) extends to the first end of the sleeve (14).
5. Connecting device according to at least one of the preceding claims, characterised in that a coupling nut (18) is provided which, in order to provide a detachable mechanical
connection with the connection part (22) of the HF interface (10), is so formed that
the coupling nut (18) fixes the sleeve (14) axially to the connection part (22) of
the HF interface (10).
6. Connecting device according to claim 5, characterised in that the coupling nut (18) possesses a thread, in particular an inner thread, which engages
with a corresponding thread (24) on the connection part (22) of the HF interface (10).
7. Connecting device according to at least one of the preceding claims, characterised in that at least two first grooves (30) are formed on the sleeve (14) at a predetermined
angular distance α (34) in a radial direction.
8. Connecting device according to claim 7, characterised in that the predetermined angular distance α (34) has a value of 5° to 90°, in particular
15° or 60°.
9. Connecting device according to claim 7 or 8,
characterised in that a number N of the first grooves (30) has the value
10. Connecting device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the connecting device possesses at least one cylindrical pin (20), the outer radius
of which substantially corresponds to a radius of the at least one first groove (30).
11. Connecting device according to claim 1, characterised in that at least two second grooves (32) are formed at an angular distance β (36) in a circumferential
direction of 5° to 20°, in particular 15°.
12. Connecting device according to claim 2 and one of the claims 1 or 4 to 11, characterised in that the at least one second groove (32) is formed on a surface of the inner circumference
of the connection part (22) of the HF interface (10).
13. Connecting device according to claim 3 and one of the claims 1 or 4 to 11, characterised in that the at least one second groove (32) is formed on a surface of the outer circumference
of the connection part (22) of the HF interface (10).
14. Connecting device according to at least one of the claims 1 to 13, characterised in that the at least one second groove (32) extends to an end of the connection part (22)
of the HF interface (10) facing the sleeve (14).
15. Connecting device according to at least one of the claims 1 to 14, characterised in that the connection part (22) of the HF interface (10) possesses an outer thread (24).
1. Dispositif de connexion pour connecter un câble à haute fréquence (HF) (12), en particulier
un câble coaxial, à une interface HF (10), en particulier un connecteur coaxial enfichable
ou un conducteur creux, dans lequel le dispositif de connexion comprend une douille
(14) qui est réalisée à une première extrémité axiale pour être enfichée avec une
partie de raccordement (22) de l'interface HF (10), dans lequel au moins une première
rainure (30) est réalisée en direction axiale sur une surface de la douille (14),
tournée vers la partie de raccordement (22) de l'interface HF (10) dans l'état conjointement
enfiché de la douille (14) et de la partie de raccordement (22) de l'interface HF
(10), et il est prévu au moins une tige cylindrique (20) pour s'engager dans au moins
une première rainure (30), caractérisé en ce que
à une seconde extrémité, axialement opposée à la première extrémité, la douille est
réalisée pour être connectée avec le câble HF (12) et, sur une surface de l'interface
HF (10), tournée vers la douille (14), au moins une seconde gorge (32) est ménagée
de telle façon que l'agencement de la tige cylindrique (20) dans une première et une
seconde rainure (30, 32) toutes deux alignées l'une avec l'autre, bloque une rotation
de la douille (14) par rapport à la partie de raccordement (22), de sorte que la position
angulaire relative de la douille (14) par rapport à la partie de raccordement (22)
est fixée.
2. Dispositif de connexion selon la revendication 1, caractérisé en ce que la douille (14) est réalisée de telle façon que, dans l'état conjointement enfiché
de la douille (14) et de la partie de raccordement (22) de l'interface HF (10), une
périphérie extérieure de la douille (14) est tournée vers une périphérie intérieure
de la partie de raccordement (22) de l'interface HF (10), et ladite au moins une première
rainure (30) est réalisée sur une surface de la périphérie extérieure de la douille
(14).
3. Dispositif de connexion selon la revendication 1, caractérisé en ce que la douille (14) est réalisée de telle façon que, dans l'état conjointement enfiché
de la douille (14) et de la partie de raccordement (22) de l'interface HF (10), une
périphérie intérieure de la douille (14) est tournée vers une périphérie extérieure
de la partie de raccordement (22) de l'interface HF (10), et ladite au moins une première
rainure (30) est réalisée sur une surface de la périphérie intérieure de la douille
(14).
4. Dispositif de connexion selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce que ladite au moins une première rainure (30) s'étend jusqu'à la première extrémité de
la douille (14).
5. Dispositif de connexion selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu un écrou-raccord (18) qui, pour la liaison mécanique détachable avec
la partie de raccordement (22) de l'interface HF (10), est réalisé de telle façon
que l'écrou-raccord (18) immobilise la douille (14) axialement sur la partie de raccordement
(22) de l'interface HF (10).
6. Dispositif de connexion selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'écrou-raccord (18) comporte un pas de vis, en particulier un taraudage, qui s'engage
dans un pas de vis correspondant (24) sur la partie de raccordement (22) de l'interface
HF (10).
7. Dispositif de connexion selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins deux premières rainures (30) sont réalisées avec un écart angulaire prédéterminé
□ (34) en direction radiale sur la douille (14).
8. Dispositif de connexion selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'écart angulaire prédéterminé □ (34) a une valeur de 5° à 90°, en particulier 15°
ou 90°.
9. Dispositif de connexion selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que le nombre N des premières rainures (30) a pour valeur N = 360°/□.
10. Dispositif de connexion selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de connexion comprend au moins une tige cylindrique (20) dont le rayon
extérieur correspond sensiblement à un rayon de ladite au moins une première rainure
(30).
11. Dispositif de connexion selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins deux secondes rainures (32) sont réalisées avec un écart angulaire □ (36)
en direction périphérique de 5° à 20°, en particulier 15°.
12. Dispositif de connexion selon la revendication 2 et l'une des revendications 1 ou
4 à 11, caractérisé en ce que ladite au moins une seconde rainure (32) est réalisée sur une surface de la périphérie
intérieure de la partie de raccordement (22) de l'interface HF (10).
13. Dispositif de connexion selon la revendication 3 et l'une des revendications 1 ou
4 à 11, caractérisé en ce que ladite au moins une seconde rainure (32) est réalisée sur une surface de la périphérie
extérieure de la partie de raccordement (22) de l'interface HF (10).
14. Dispositif de connexion selon l'une au moins des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que ladite au moins une seconde rainure (32) s'étend jusqu'à une extrémité, tournée vers
la douille (14), de la partie de raccordement (22) de l'interface HF (10).
15. Dispositif de connexion selon l'une au moins des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que la partie de raccordement (22) de l'interface HF (10) comporte un filetage (24).


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