TECHNISCHES GEBIET
[0001] Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beziehen sich auf ein Konzept zum
Ausblasen eines Abluftstroms bei Haushaltsgeräten, wie insbesondere, aber nicht ausschließlich,
Staubsaugern, eingesetzt werden kann.
STAND DER TECHNIK
[0002] Zum Entfernen von Staub aus einem Abluftstrom eines Haushaltsgerätes, wie z. B. eines
Staubsaugers, sind diverse Filteranordnungen bekannt. Solche Abluftfilteranordnungen
umfassen im Allgemeinen ein in einem Filtergehäuse angeordnetes Luft- oder Partikelfilter.
Häufig werden zwei oder drei Filterstufen in einer Filteranordnung bzw. -baugruppe
in Reihe angeordnet, um eine durch die Filterbaugruppe aufgefangene bzw. ausgefilterte
Staubmenge auf ein Maximum zu erhöhen.
[0003] Bekannte Abluftfiltertypen umfassen beispielsweise ein Schaumstofffilter, das unmittelbar
im Abluftstrom angeordnet wird und an sich bereits ein relativ großes Staubrückhaltevermögen
hat. Ein Elektro- und/oder ein HEPA- (High Efficiency Particulate Airfilter - hochwirksamer
Schwebstoff Luft-) Filter, das in der Lage ist, sehr kleine Staubteilchen, insbesondere
Teilchen kleiner als 1 µm, aufzufangen, kann danach stromabwärts zu dem Schaumstofffilter
angeordnet werden, um aus dem Abluftstrom denjenigen Reststaub zurückzuhalten bzw.
auszufiltern, der dem vorgeschalteten Schaumstofffilter entgangen ist.
[0004] Neben einer Ausfilterung feinster Staubteilchen ist mit bekannten Filtereinrichtungen
auch eine Geruchsverbesserung der Abluft eines Staubsaugers möglich. Mit beispielsweise
beim Staubsaugen aufgenommenem Staub können auch Kleinstorganismen, wie z. B. Bakterien
oder Hausstaubmilben in die Staubfilter eines Staubsaugers gelangen, insbesondere
in den Staubfilterbeutel. Eine massive Ansammlung aller Verunreinigungen im Staubfilterbeutel
und eventuell auch im Nach- bzw. Abluftfilter beschleunigt und verstärkt das Wachstum
sowie die Vermehrung der Milben und Bakterien, sowie deren Exkrementbildung, wodurch
sich ein Feuchtegehalt in den Filtern unter zusätzlicher Bildung einer feuchtwarmen
Atmosphäre nachteilig erhöhen kann. Durch die dann beschleunigt ablaufenden Zersetzungsprozesse
kann sich besonders im Staubfilterbeutel ein unangenehmer Geruch entfalten, der beim
Staubsaugen die Umgebungsluft belasten kann.
[0005] Neben Staub- und Geruchsbelästigungen kommt es beim Ausblasen von Abluft mittels
einer Motor-Gebläse-Einheit durch stromabwärts dazu angeordnete, herkömmliche Filteranordnungen
oftmals auch zu erheblichen Geräuschbelästigungen, welche u. a. durch diffuse Luftverwirbelungen
bzw. turbulente Strömungsverhältnisse in und nach herkömmlichen Filteranordnungen
verursacht werden. Insbesondere bei alltäglichen Tätigkeiten wie dem Staubsaugen wäre
es wünschenswert, derartige Geräuschbelastungen so gering wie möglich zu halten.
[0006] Bei Staubsaugern wird angesaugte Luft nach dem Passieren der Schmutzaufnahme und
der Staub- und/oder Geruchsfilter im Allgemeinen über einen Ausblaskanal zumeist einer
Mehrzahl benachbart zueinander angeordneter Gehäuseschlitze zugeführt, wie es beispielsweise
in den Schriften
JP 03272721 A,
DE 198 43 719 A1 und
US 7,434,293 B2 gezeigt ist. Beim Austreten der Abluft aus dem Gehäuseschlitzen können beträchtliche
Strömungsgeschwindigkeiten erreicht werden, durch welche wiederum unangenehme Ausblasgeräusche
erzeugt werden können. Auf der einen Seite ist man bestrebt, den Ausblaskanal und
eine Austrittsstelle im Bereich des Gehäuses des Haushaltsgeräts möglichst groß zu
gestalten, um einen geringen Ausblaswiderstand zu erhalten, wie es beispielsweise
in der
DE 33 11 494 A1 gezeigt wird. Im Gegensatz dazu wird aber auch eine Verminderung von Geräuschentwicklungen
gefordert, die durch einen relativ großen Strömungswiderstand erzielt werden kann.
Zur Geräuschdämmung können beispielsweise innenliegende Schäume und Dämmmatten eingesetzt
werden, wobei die ausströmende Abluft vornehmlich über die Stärke bzw. Dicke der Schäume
bzw. Dämmmatten beruhigt wird, wie es aus der
DE 41 00858 A1 und den anderen genannten Dokumenten hervorgeht. Dies erfordert wiederum einen nicht
unbeträchtlichen Raumbedarf, um die voluminösen Schallabsorber innerhalb des Staubsaugergehäuses
unterzubringen.
[0007] Aus der Druckschrift
GB 2 130 117 A ist ein Staubsauger bekannt, der anhand einer Anordnung, die eine Druckmessung im
Staubereich eines Luftstroms vor Eintritt in einen Staubbeutel vornimmt, einen Füll-Grad
des Staubfilterbeutels mit Staub messen kann. Die Anordnung ist zwischen einer Motor-Gebläse-Einheit
und einer in Strömungsrichtung der Luft nachgeschalteten Filtereinrichtung - hier
einem Staubfilterbeutel - angeordnet. Dabei wird die aufgestaute Luft durch Öffnungen
in einem perforierten gitterförmigen Zylinder - der als Einlass zum Filterbeutel dient
- durch einen Schaumfilter in eine Druckkammer geleitet, die von einer elastischen
Membran abgeschlossen ist. Der Schaumfilter dient dabei dem Zurückhalten von Staubteilchen,
die zu einer Verstopfung und somit Beeinträchtigung der Messung in der Druckkammer
führen können. Dabei wird ein Teil eines Hauptluftstroms über eine teilweise luftundurchlässige
Prallfläche in die Druckkammer geleitet. Bei Nachlassen des Staudrucks im Staubereich
des Luftstroms wird eine in der Druckkammer aufgestaute Luft zurück zum Zylinder in
den Hauptluftstrom geleitet.
[0008] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Konzept zur
Geräuschreduzierung in einem Abluftausblasbereich insbesondere bei Haushaltsgeräten,
wie z. B. Staubsaugern, bereitzustellen. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst
durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 9.
[0009] Eine Erkenntnis von Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung besteht darin,
einen Abluftausblasbereich mit einem geräuschdämmenden bzw. schallabsorbierenden Medium,
wie z. B. einem schallabsorbierenden und luftdurchlässigen Schaum, zu versehen. Um
den schallabsorbierenden Schaum, der im Folgenden auch als Schaumfilter bezeichnet
wird, vergleichsweise flach gestalten zu können und dabei trotzdem eine zufriedenstellende
Ausblasgeräuschdämpfung zu erhalten, wird gemäß Ausführungsbeispielen stromabwärts
(d.h. in Richtung eines Abluftstroms gesehen nachgelagert) zu dem schallabsorbierenden
Schaum eine sogenannte Aufprallblende oder Prallfläche vorgesehen. Diese stromabwärts
zu dem Schaumfilter angeordnete Prallfläche kann verhindern, dass aus stromaufwärtiger
Richtung anströmende Abluft auf direktem Weg durch den Schaum strömt, um dann auf
einer gegenüberliegenden Schaumseite wieder ungehindert auszutreten. Stattdessen bildet
die stromabwärts zu dem Schaumfilter angeordnete Prallfläche für den Abluftstrom einen
Widerstand, und sorgt dadurch für eine Umlenkung der Abluft innerhalb des schallabsorbierenden
Schaums hin zu seitlichen Luftaustrittsflächen des Schaumfilters. Anderen Worten ausgedrückt
kann vermittels der auf der stromabwärts gelegenen Seite des Schaumfilters angeordneten
Prallfläche die Abluft den schallabsorbierenden Schaum nicht auf kürzestem Weg durchströmen.
Stattdessen wird die Abluft innerhalb des Schaums, d. h. vor ihrem Austritt aus dem
Schaumfilter, im Wesentlichen quer zu ihrer Anströmrichtung zur Seite hin abgelenkt.
Dadurch wird der Strömungsweg der Abluft innerhalb des schallabsorbierenden Schaums
verlängert, was wiederum zu einer signifikanten Geräuschreduzierung im Ausblasbereich
eines Haushaltsgerätes beitragen kann.
[0010] Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung stellen dazu eine Anordnung zum Ausblasen
eines Abluftstroms, insbesondere aus einem Haushaltsgerät, wie z. B. einem Staubsauger,
bereit. Eine derartige Ausblasanordnung umfasst einen luftdurchlässigen und schallabsorbierenden
Schaum bzw. Schaumfilter, an dessen stromaufwärts gelegener Seite der Abluftstrom
im Wesentlichen mit einer Hauptströmungsrichtung in den schallabsorbierenden Schaum
strömen kann. Des Weiteren ist an einer stromabwärts gelegenen Seite des luftdurchlässigen
und schallabsorbierenden Schaums eine diesen zumindest teilweise abdeckende luftundurchlässige
Prallfläche angeordnet, die ausgebildet ist, um den Abluftstrom vor dessen Austritt
in dem schallabsorbierenden Schaum aus seiner Hauptströmungsrichtung abzulenken.
[0011] Bei dem luftdurchlässigen und schallabsorbierenden Schaum des Schaumfilters kann
es sich beispielsweise um einen Polyurethanschaum (PU-Schaum) oder einen Melaminschaum
handeln.
[0012] Gemäß manchen Ausführungsbeispielen ist die Prallfläche ausgebildet, um den Abluftstrom
innerhalb des schallabsorbierenden Schaums stromaufwärts zu der Prallfläche in eine
Querströmung zu versetzen, die eine Richtungskomponente aufweist, die im Wesentlichen
parallel zu der Prallfläche ist. Dies kann also bei entsprechend geformter und angeordneter
Prallfläche zu einer Querströmung führen, die im Wesentlichen senkrecht zu der Hauptströmungsrichtung
der Abluft ist. Durch Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung ist es also
möglich, eine direkte (d. h. auf dem kürzesten Weg) Durchströmung des Schaumfilters
zu verhindern und stattdessen den Abluftstrom innerhalb des Schaumfilters im Wesentlichen
quer zur Haupt- bzw. Einströmrichtung abzulenken. Dadurch strömt die Abluft nicht
mehr auf direktem, d. h. kürzestem Weg durch den Schaumfilter, sondern muss bis zu
ihrem Austritt aus einem Seitenbereich des Schaums einen längeren Weg zurücklegen.
Aufgrund dieses längeren Strömungswegs kann der Abluftstrom in dem Schaumfilter mehr
als üblich beruhigt werden und somit auch ein Ausblasgeräusch des Haushaltsgeräts
erheblich reduziert werden.
[0013] Gemäß Ausführungsbeispielen weist die Aufprallblende bzw. Prallfläche einen luftundurchlässigen
Mittelabschnitt und seitlich zu dem Mittelabschnitt angeordnete luftdurchlässige Seitenabschnitte
auf, um vermittels der luftdurchlässigen Seitenabschnitte der Prallfläche für stromaufwärts
zu dem Mittelabschnitt im Schaum querströmender Abluft einen seitlich versetzten Luftaustritt
aus dem Schaum im Wesentlichen wieder in der Hauptströmungsrichtung zu ermöglichen.
In anderen Worten ausgedrückt bedeutet dies, dass mittels der gegenüberliegend zu
der anströmenden Abluft angeordneten Prallfläche eine mittig in den Schaum einströmende
Abluft zu den Seitenabschnitten hin umgelenkt werden kann, um danach aus den Seitenabschnitten
der Prallfläche zugeordneten Schaumfilterbereichen im Wesentlichen wieder in Hauptströmungsrichtung
auszutreten. In diesem Fall liegen also die luftdurchlässigen Seitenabschnitte seitlich
versetzt auf einer der anströmenden Abluft gegenüberliegenden Seite des Schaumfilters.
[0014] Stromaufwärts zu dem luftdurchlässigen schallabsorbierenden Schaum ist ein in einem
Halterahmen angeordnetes Luftfilter (z. B. HEPA-Filter) angeordnet, wobei der Halterahmen
zwischen dem Luftfilter und dem luftdurchlässigen und schallabsorbierenden Schaum
ein Gitter aufweist, auf dem sich der Schaum abstützen kann. Es handelt sich also
um eine Kaskade aus Luftfilter, stromabwärts dazu angeordnetem Schaumfilter und wiederum
stromabwärts dazu angeordneter Aufprallblende bzw. Prallfläche. Das Schaumfilter kann
dann also gepresst zwischen Gitter und Prallfläche angeordnet sein.
[0015] Bevorzugt ist die Prallfläche stromabwärts unmittelbar nach dem luftdurchlässigen
und schallabsorbierenden Schaum angeordnet, so dass die Prallfläche und der Schaum
unmittelbar miteinander in Berührung stehen. Die Prallfläche kann also direkt auf
der stromabwärtigen Seite des schallabsorbierenden Schaums anliegen. Bei manchen Ausführungsbeispielen
kann die Prallfläche dazu beispielsweise mit dem Schaum verklebt sein, um den Schaum
zusätzlich zu fixieren.
[0016] Die Prallfläche kann gemäß manchen Ausführungsbeispielen auch eine auf einer Seite
des Schaums aufgebrachte luftundurchlässige Schicht sein, wie z. B. eine Lackierung
oder ähnliches. Entscheidend ist, dass sie dafür sorgt, dass ein auf einer der Prallfläche
gegenüberliegenden Seite des Schaums anströmender Abluftstrom nicht auf kürzestem
Wege durch den Schaum hindurchströmen kann, sondern in diesem im Wesentlichen parallel
zur Prallfläche abgelenkt wird, um den Strömungsweg des Abluftstroms durch den Schaum
zu verlängern und die Abluft somit vor ihrem Austritt aus dem Schaum zu beruhigen.
[0017] Gemäß manchen Ausführungsbeispielen kann die Prallfläche zusammen mit ihren luftdurchlässigen
Seitenabschnitten einen Teil eines Außengehäuses des Haushaltsgeräts bilden. Zu diesem
Zweck kann die Prallfläche bzw. Aufprallblende beispielsweise ein Spritzguss-Kunststoffteil
aufweisen, welches einen sichtbaren Teil des Außengehäuses bilden kann. Bei derartigen
Außengehäuseteilen spricht man im Allgemeinen auch von sogenannten Designteilen bzw.
-flächen. Um die Prallfläche mit einem weiteren Teil des Außengehäuses des Haushaltsgeräts
verliersicher koppeln zu können, kann die Prallfläche gemäß Ausführungsbeispielen
zusätzlich Verrastungselemente aufweisen. Diese können beispielsweise in Form von
Haken und/oder Ösen vorliegen.
[0018] Weitere Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung umfassen ebenfalls ein Verfahren
zum Ausblasen eines Abluftstroms, insbesondere aus einem Haushaltsgerät, mit einem
Schritt des Anordnens eines luftdurchlässigen und schallabsorbierenden Schaumfilters,
an dessen stromaufwärtiger Seite der Abluftstrom im Wesentlichen mit einer Hauptströmungsrichtung
in das luftdurchlässige und schallabsorbierende Schaumfilter einströmen kann, einem
Anordnen, an einer stromabwärtigen Seite des luftdurchlässigen und schallabsorbierenden
Schaumfilters, einer das Schaumfilter zumindest teilweise abdeckenden luftundurchlässigen
Prallfläche, so dass der Abluftstrom aufgrund der Prallfläche in dem schallabsorbierenden
Schaumfilter aus seiner Hauptströmungsrichtung abgelenkt werden kann, und einem Schritt
des Anordnens, stromaufwärts zu dem Schaumfilter, eines in einem Halterahmen befindlichen
Luftfilters, wobei der Halterahmen zwischen dem Luftfilter und dem Schaumfilter ein
Gitter aufweist, auf dem sich das Schaumfilter abstützen kann.
[0019] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind Gegenstand der nachfolgenden
detaillierten Beschreibung und der abhängigen Patentansprüche.
[0020] Ein Vorteil von Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung wird darin gesehen,
dass der Abluftstrom das Schaumfilter nicht direkt, d. h. auf kürzestem Weg, sondern
stattdessen auf verlängertem Weg in Längs- bzw. Querrichtung durchströmen muss, was
eine optimierte Geräusch- und Reinigungswirkung zur Folge haben kann. Schrauben und
andere Hilfsmittel, wie z. B. Schweißvorrichtungen, zur Verbindung bzw. Fixierung
des Schaums sowie einer Abdeckung und/oder eines Gitter sind aufgrund der Verrastungselemente
nicht nötig.
[0021] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung bezugnehmend auf
die beiliegenden Figuren näher erläutert. Es zeigen:
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0022]
- Fig. 1a-c
- schematische Darstellungen von verschiedenen Ausführungsbeispielen von Anordnungen
zum Ausblasen eines Abluftstroms;
- Fig. 2
- eine detaillierte Schnittansicht eines Ausführungsbeispiels einer Anordnungen zum
Ausblasen eines Abluftstroms aus einem Staubsauger; und
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf einen Staubsauger, in dessen Gehäuse eine Anordnungen zum Ausblasen
eines Abluftstroms gemäß einem Ausführungsbeispiel eingesetzt werden kann.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
[0023] Die Figuren 1a bis 1c zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele von Anordnungen 10a,
10b und 10c zum Ausblasen eines Abluftstroms 11. Solche Anordnungen werden bei Haushaltsgeräten,
wie z. B. Staubsaugern, zum Ausblasen von gefilterter oder ungefilterter Abluft eingesetzt
werden.
[0024] Sämtliche der in den Figuren 1a bis 1c dargestellten Anordnungen 10a, 10b und 10c
weisen jeweils ein luftdurchlässiges und schallabsorbierendes Schaumfilter 12 auf,
an dessen stromaufwärtiger Seite 13 (d.h., die in den Figuren 1a bis 1c unten liegende
Seite) der Abluftstrom 11 im Wesentlichen mit einer Hauptströmungsrichtung in das
Schaumfilter 12 einströmen kann. Beispielsweise kann die Hauptströmungsrichtung im
Wesentlichen senkrecht (d. h. beispielsweise in einem Winkelbereich von 70° bis 110°)
zu einer Oberfläche der stromaufwärtigen Seite 13 verlaufen. Weiterhin weisen sämtliche
gezeigten Anordnungen 10a, 10b und 10c jeweils eine an einer stromabwärtigen Seite
14 (d. h., die in den Figuren 1a bis 1c oben liegende Seite) des Schaumfilters 12
angeordnete und dieses zumindest teilweise abdeckende luftundurchlässige Prallfläche
15 auf. Die Prallfläche 15 ist derart ausgebildet bzw. angeordnet, um den Abluftstrom
11 innerhalb des Schaumfilters 12 aus der Hauptströmungsrichtung abzulenken und beispielsweise
in eine Querströmung zu versetzen, die eine Richtungskomponente 16 aufweist, die im
Wesentlichen parallel zu der Prallfläche 15 ist, d. h. mit dieser beispielsweise einen
Winkel in einem Winkelbereich von -20° bis 20° einschließt.
[0025] Bei dem luftdurchlässigen und schallabsorbierenden Schaum des Schaumfilters 12 kann
es sich gemäß Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung um einen Polyurethanschaum
(PU-Schaum) oder um einen Melaminschaum handeln, die jeweils besonders gute schallabsorbierende
Eigenschaften aufweisen. Generell kann der Abluftstrom 11 beim Durchströmen eines
derartigen schallabsorbierenden Schaums beruhigt werden, so dass Luftaustrittsgeräusche
durch das Vorsehen eines derartigen schallabsorbierenden Schaums verringert werden
können. Für gewöhnlich wird eine möglichst hohe Schalldämpfung allerdings durch eine
entsprechende Dicke bzw. Stärke des Schaums in Hauptströmungsrichtung erzielt.
[0026] Im Gegensatz dazu erlauben nun aber Ausführungsbeispiele den Einsatz von schallabsorbierenden
Schäumen 12, welche eine im Vergleich zum Stand der Technik relativ geringe Dicken
bzw. Höhen h (siehe z. B. Fig. 1a) aufweisen. Dies wird durch die stromabwärts zu
dem Schaum 12 angeordnete luftundurchlässige Prallfläche bzw. Aufprallblende 15 erreicht,
die gemäß Ausführungsbeispielen ausgebildet ist, um den Abluftstrom 11 in dem Schaum
12 in eine Richtung hin zu seitlich (links und rechts in den Fig. 1a-c) zu der Aufprallfläche
15 befindlichen Luftaustrittsflächen 17 des Schaums 12 ab- bzw. umzulenken. Je nach
Ausführungsform der Prallfläche 15 können die seitlichen Luftaustrittsflächen 17 entweder
auf der stromabwärtigen Seite 14 des Schaumfilters 12 liegen (siehe Fig. 1a, b). Bei
Ausführungsbeispielen, bei denen die Prallfläche 15 den schallabsorbierenden Schaum
12 vollständig abdeckt (siehe Fig. 1c), können die seitlichen Luftaustrittsflächen
17 an seitlichen Umfangsflächen des Schaums 12 liegen, welche nicht durch die Prallfläche
15 abgedeckt sind.
[0027] Gemäß den beiden in den Figuren 1a und 1b schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen
kann die Prallfläche 15 einen luftundurchlässigen Mittelabschnitt und seitlich zu
dem Mittelabschnitt angeordnete luftdurchlässige Seitenabschnitte 18 aufweisen, um
vermittels der luftdurchlässigen Seitenabschnitte 18 der Prallfläche 15 für stromaufwärts
zu dem Mittelabschnitt 15 in dem Schaum 12 querströmende Abluft 11 einen Luftaustritt
aus dem Schaum 12 an der stromabwärts gelegenen Seite 14 des Schaums 12 zu ermöglichen.
In anderen Worten ausgedrückt kann die Prallfläche 15 derart ausgebildet sein, um
nach einer Ab- bzw. Umlenkung des Abluftstroms 11 in dem Schaum 12 ein gegenüber einem
Einströmbereich versetztes Ausströmen der Abluft 11 aus der stromabwärtigen Seite
14 des Schaumfilters 12 zu ermöglichen. Dazu kann die Prallfläche 15 beispielsweise
weniger breit ausgebildet sein als der stromaufwärts dazu befindliche Schaum 12 (siehe
Fig. 1a). Bei anderen Ausführungsbeispielen kann die Prallfläche 15 auch seitlich
zu dem luftundurchlässigen Mittelabschnitt befindliche Ausnehmungen oder Gitteranordnungen
aufweisen, welche die luftdurchlässigen Seitenabschnitte 18 bilden (siehe Fig. 1b).
[0028] Es sind ebenfalls Ausführungsbeispiele denkbar, bei denen die Prallfläche 15 das
stromaufwärts dazu befindliche Schaumfilter 12 bzw. dessen stromabwärtige Seite 14
vollständig, d. h. auch in seiner gesamten Breite, abdeckt. In diesem Fall wird der
Abluftstrom 11 innerhalb des Schaums 12 soweit ab- bzw. umgelenkt, bis er an nicht
von der Prallfläche 15 abgedeckten seitlichen Schaum- bzw. Luftaustrittsflächen 17
wieder austreten kann (siehe Fig. 1c, links- und rechtsseitige Schaumflächen).
[0029] Bevorzugt ist die Prallfläche 15 bei Ausführungsbeispielen stromabwärts unmittelbar
nach dem luftdurchlässigen und schallabsorbierenden Schaum 12 angeordnet, so dass
die Prallfläche 15 und der Schaum 12 miteinander in Berührung stehen. In anderen Worten
ausgedrückt kann sich die Prallfläche 15 unmittelbar in Kontakt mit der stromabwärtigen
Seite 14 des Schaums 12 befinden. Auf diese Weise kann die Umlenkung des Abluftstroms
11 innerhalb des Schaums 12 besonders effizient gestaltet werden.
[0030] Gemäß verschiedenen Ausführungsbeispielen kann es sich bei der Prallfläche beispielsweise
um eine Kunststoffplatte, eine Metall- bzw. Blechplatte oder aber auch um eine luftundurchlässige
Schicht handeln, die unmittelbar an der stromabwärtigen Seite 14 des Schaumfilters
12 anliegt. Der direkte Kontakt zwischen Schaum 12 und Prallfläche 15 kann dabei auf
verschiedene Weise hergestellt werden. Beispielsweise kann es sich um einen Druckkontakt
handeln, welcher durch Anpressen des Schaums 12 an die Aufprallfläche 15 zustande
kommt. Gemäß weiteren Ausführungsbeispielen können der Schaum 12 und die Prallfläche
15 aber auch beispielsweise miteinander verklebt sein, um eine zusätzliche Fixierung
von Schaum 12 und Prallfläche 15 relativ zueinander zu erhalten.
[0031] Die Fig. 2 zeigt eine detaillierte Ansicht eines Schnitts durch eine Gehäuseanordnung
20 zum Ausblasen eines Abluftstroms 11 gemäß einem Ausführungsbeispiel, wie sie beispielsweise
bei einem Bodenstaubsauger Verwendung finden kann.
[0032] Die Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Ausblasanordnung 10 aus luftdurchlässigem
und schallabsorbierendem Schaum 12 und stromabwärts (oberhalb) dazu befindlicher Prallfläche
15, wobei die gezeigte Ausblasanordnung 10 einen Teil eines Staubsaugeraußengehäuses
bildet. Dazu ist die Anordnung 10 verliersicher mit einem weiteren Staubsaugergehäuseteil
21 gekoppelt bzw. verrastet, wofür die Prallfläche 15 durch den Schaum 12 hindurchgreifende
Rastelemente 22 aufweist, welche mit dafür vorgesehenen Gegenstücken des Staubsaugergehäuseteils
21 verrasten bzw. verschnappen können. Die obenliegende Prallfläche 15 bildet somit
einen von außen sichtbaren Teil des Staubsaugergehäuses, so dass man die Prallfläche
15 auch als sogenannte Designfläche des Staubsaugers bezeichnen kann.
[0033] Wie es im Vorhergehenden bereits beschrieben wurde, kann die Prallfläche 15 neben
einem luftundurchlässigen Mittenbereich auch links- und rechtsseitig dazu angeordnete
luftdurchlässige Seitenabschnitte 18 aufweisen, welche seitliche Abluftausblasbereiche
bilden. Unterhalb (stromaufwärts) der Prallfläche 15 ist der luftdurchlässige und
schallabsorbierende Schaum 12 angeordnet, der, wiederum stromaufwärts gesehen, mit
einem in einem Halterahmen 23 angeordneten Luftfilter 24 gekoppelt ist. Der Halterahmen
23 weist zwischen dem Luftfilter 24 (z. B. ein HEPA-Filter) und dem schallabsorbierenden
Schaum 12 ein Gitter 25 auf, auf dem sich der luftdurchlässige und schallabsorbierende
Schaum 12 abstützen kann. Gemäß Ausführungsbeispielen kann der Schaum 12 also direkt
mit seiner stromaufwärtigen Seite 13 auf dem Gitter 25 aufliegen, sodass er in montiertem
Zustand zwischen Gitter 25 und Prallfläche 15 gepresst wird. Teile des Schaums 12,
die unterhalb der luftdurchlässigen Seitenabschnitte 18 der Prallfläche 15 liegen,
können nach außen hin sichtbar sein und somit zu einem Design des Staubsaugers beitragen.
[0034] Eine eingesaugte Luft, die durch Staubaufnahme schließlich in den Abluftstrom 11
übergeht, kann also durch die in Fig. 2 gezeigte Filteranordnung umfassend Luftfilter
24, darüber (d.h. in stromabwärtiger Richtung) befindlichem Schaumfilter 12 und wiederum
darüber befindlicher Prallfläche 15 gefiltert und umgelenkt über die seitlichen Auslässe
18 an eine Umgebung beruhigt abgegeben werden. Der Schaum 12 wird von der durch die
Einwirkung der Prallfläche 15 umgelenkten Ausblasluft 11 in Querrichtung im Wesentlichen
senkrecht zu deren Hauptanströmungsrichtung durchströmt. Aufgrund der Umlenkung wird
der Strömungsweg der Ausblasluft 11 durch den Schaum 12 gegenüber herkömmlichen Ausblasanordnungen
verlängert, so dass es zu einer zusätzlichen Beruhigung des Abluftstroms 11 kommt.
[0035] Durch Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung kann die Ausblasgeschwindigkeit
des Abluftstroms 11 also reduziert werden, womit eine vorteilhafte und angenehme Geräuschreduzierung
einhergeht. Gemäß Ausführungsbeispielen werden die Prallfläche 15 und die seitlichen
Ausblasbereiche 18 zu einer von außen sichtbaren Designfläche des Haushaltsgeräts.
[0036] Zusammenfassend zeigt die Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Staubsauger 30, in dessen
Gehäuse eine Ausnehmung 31 vorgesehen ist, in welche die in Fig. 2 in der Schnittansicht
dargestellte Ausblasanordnung 10 mit Prallfläche 15 und Schaumfilter 12 wie dargestellt
eingebracht werden kann. Wie es aus einer Zusammenschau von Fig. 2 und Fig. 3 leicht
zu erkennen ist, sind die Prallfläche 15 und die seitlichen Abluftauslässe 18 (mit
dem darunter befindlichen Schaum 12) in montiertem Zustand von außen sichtbar, so
dass die Oberfläche, d.h. die Prallfläche 15 der Anordnung 10 eine Designfläche des
Staubsaugers 30 bildet. Die von außen sichtbaren seitlichen Ausblasflächen 18 und
die Aufprallblende 15 sind in der Fig. 3 durch die gestrichelten Bereiche angedeutet.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0037]
- 10
- Ausblasanordnungen gemäß Ausführungsbeispielen
- 11
- in Hauptströmungsrichtung anströmender Abluftstrom
- 12
- schallabsorbierender Schaum bzw. Schaumfilter
- 13
- stromaufwärtige Seite des Schaumfilters
- 14
- stromabwärtige Seite des Schaumfilters
- 15
- Prallfläche
- 16
- Querströmung
- 17
- seitliche Abluftaustrittsbereiche
- 18
- luftdurchlässige Seitenabschnitte der Prallfläche
- 20
- Staubsaugergehäusequerschnitt
- 21
- Staubsaugergehäuseteil
- 22
- Verrastungselemente
- 23
- Halterahmen
- 24
- Luftfilter
- 25
- Gitter
- 30
- Bodenstaubsauger
- 31
- Ausnehmung für Ausblasanordnung gemäß Ausführungsbeispiel
1. Ein Haushaltgerät (30) beinhaltend eine Anordnung (10; 10a; 10b; 10c) mit:
einem luftdurchlässigen und schallabsorbierenden Schaumfilter (12), an dessen stromaufwärtiger
Seite (13) ein Abluftstrom (11) im Wesentlichen mit einer Hauptströmungsrichtung in
das Schaumfilter (12) strömen kann; und
einer an einer stromabwärtigen Seite (14) des Schaumfilters (12) angeordnete und dieses
zumindest teilweise abdeckende luftundurchlässige Prallfläche (15), die ausgebildet
ist, um den Abluftstrom (11) in dem Schaumfilter (12) aus seiner Hauptströmungsrichtung
abzulenken,
wobei stromaufwärts zu dem Schaumfilter (12) ein in einem Halterahmen (23) angeordnetes
Luftfilter (24) angeordnet ist, wobei der Halterahmen (23) zwischen dem Luftfilter
(24) und dem Schaumfilter (12) ein Gitter (25) aufweist, auf dem sich das Schaumfilter
(12) abstützen kann,
und wobei die Anordnung (10; 10a; 10b; 10c) eingerichtet ist, den Abluftstrom (11)
in einem von außen sichtbaren Ausblasbereich (18) auszublasen und ein Ausblasgeräusch
des Abluftstroms (11) zu reduzieren, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallfläche (15) von außen sichtbar ist, einen luftundurchlässigen Mittelabschnitt
und seitlich zu dem luftundurchlässigen Mittelabschnitt angeordnete luftdurchlässige
Seitenabschnitte (18) aufweist, wobei die Seitenabschnitte (18) den Ausblasbereich
(18) bilden, um vermittels der luftdurchlässigen Seitenabschnitte (18) der Prallfläche
(15) für stromaufwärts zu dem Mittelabschnitt im Schaumfilter (12) querströmender
Abluft einen Luftaustritt aus dem Schaumfilter (12) im Wesentlichen in der Hauptströmungsrichtung
zu ermöglichen.
2. Ein Haushaltgerät (30) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallfläche (15) ausgebildet ist, um den Abluftstrom (11) in dem Schaumfilter
(12) stromaufwärts zu der Prallfläche (15) in eine Querströmung zu versetzen, die
eine Richtungskomponente aufweist, die im Wesentlichen parallel zu der Prallfläche
(15) ist.
3. Ein Haushaltgerät (30) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallfläche (15) ausgebildet ist, um den Abluftstrom (11) in dem Schaumfilter
(12) in eine Richtung hin zu an einem Umfang des Schaumfilters (12) befindlichen seitlichen
Luftaustrittsflächen (17) des Sehaumfilters (12) abzulenken.
4. Ein Haushaltgerät (30) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallfläche (15) stromabwärts unmittelbar nach dem Schaumfilter (12) angeordnet
ist, sodass die Prallfläche und die stromabwärtige Seite (14) des Schaumfilters (12)
in Berührung stehen.
5. Ein Haushaltgerät (30) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaumfilter (12) einen Polyurethanschaum oder einen Melaminschaum aufweist.
6. Haushaltsgerät (30) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallfläche (15) eingerichtet ist, einen sichtbaren Teil eines Außengehäuses
(21) des Haushaltsgeräts (30) zu bilden.
7. Haushaltsgerät (30) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallfläche (15) Verrastungselemente (22) aufweist, die eingerichtet sind, um
die Pralffläche (15) mit einem Teil des Außengehäuses (21) des Haushaltsgeräts (30)
verliersicher zu verrasten.
8. Haushaltsgerät (30) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät (30) ein Staubsauger ist.
9. Ein Verfahren für ein Haushaltgerät (30) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1
bis 8 mit den Schritten:
Anordnen eines luftdurchlässigen und schallabsorbierenden Schaumfitters (12), an dessen
stromaufwärtiger Seite (13) der Abluftstrom (11) im Wesentlichen mit einer Hauptströmungsrichtung
in das luftdurchlässige und schallabsorbierende Schaumfilter (12) strömen kann; und
Anordnen, an einer stromabwärtigen Seite (14) des Schaumfilters (12), einer das Schaumfilter
(12) zumindest teilweise abdeckenden luftundurchlässigen Prallfläche (15), sodass
der Abluftstrom (15) in dem Schaumfilter (12) aus seiner Hauptströmungsrichtung abgelenkt
werden kann; und
Anordnen, stromaufwärts zu dem Schaumfilter (12), eines in einem Halterahmen (23)
befindlichen Luftfilters (24), wobei der Halterahmen (23) zwischen dem Luftfilter
(24) und dem Schaumfilter (12) ein Gitter (25) aufweist, auf dem sich das Schaumfilter
(12) abstützen kann,
wobei mittels des Verfahrens die Anordnung (10; 10a; 10b; 10c) den Abluftstrom (11)
in einem von außen sichtbaren Ausblasbereich (18) ausbläst und ein Ausblasgeräusch
des Abfuftstroms (11) reduziert, dadurch gekennzeichnet, dass die Prallfläche (15) von außen sichtbar ist, einen luftundurchlässigen Mittelabschnitt
und seitlich zu dem luftundurchlässigen Mittelabschnitt angeordnete luftdurchlässige
Seitenabschnitte (18) ) aufweist, wobei die Seitenabschnitte (18) den Ausblasbereich
(18) bilden, um vermittels der luftdurchlässigen Seitenabschnitte (18) der Prallfläche
(15) für stromaufwärts zu dem Mittelabschnitt im Schaumfilter (12) querströmender
Abluft einen Luftaustritt aus dem Schaumfilter (12) im Wesentlichen in der Hauptströmungsrichtung
zu ermöglichen.
1. Household appliance (30) containing an assembly (10; 10a; 10b; 10c) with:
an air-permeable and noise-absorbing foam filter (12), on the upstream side (13) of
which an exhaust air current (11) can flow substantially with a main direction of
flow into the foam filter (12); and
an air-impermeable baffle surface (15) which is arranged on a downstream side (14)
of the foam filter (12) and at least partially covers said foam filter (12) and is
embodied to deflect the exhaust air current (11) in the foam filter (12) away from
its main direction of flow,
wherein an air filter (24) arranged in a retaining frame (23) is arranged upstream
of the foam filter (12), wherein the retaining frame (23) has a lattice (25) between
the air filter (24) and the form filter (12), against which the foam filter (12) can
brace itself,
and wherein the assembly (10; 10a; 10b; 10c) is configured to blow out the exhaust
air current (11) in a blowing-out region (18) which is visible from the outside and
to reduce a blowing-out noise of the exhaust air current (11), characterised in that the baffle surface (15) is visible from the outside, has an air-impermeable central
section and air-permeable side sections (18) arranged to the side of the air-impermeable
central section,
wherein the side sections (18) form the blowing-out region (18), in order to enable
an air outlet from the foam filter (12) substantially in the main direction of flow
for exhaust air flowing across upstream of the central section in the foam filter
(12), by means of the air-permeable side sections (18) of the baffle surface (15).
2. Household appliance (30) according to claim 1, characterised in that the baffle surface (15) is embodied to shift the exhaust air current (11) in the
foam filter (12) upstream of the baffle surface (15) into a transverse flow, which
has a directional component which is substantially in parallel with the baffle surface
(15).
3. Household appliance (30) according to claim 1 or 2, characterised in that the baffle surface (15) is embodied to deflect the exhaust air current (11) in the
foam filter (12) into a direction towards lateral air outlet surfaces (17) of the
foam filter (12) located on a circumference of the foam filter (12).
4. Household appliance (30) according to one of the preceding claims, characterised in that the baffle surface (15) is arranged downstream immediately after the foam filter
(12), so that the baffle surface and the downstream side (14) of the foam filter (12)
are in contact.
5. Household appliance (30) according to one of the preceding claims, characterised in that the foam filter (12) has a polyurethane foam or a melamine foam.
6. Household appliance (30) according to one of the preceding claims 1 to 5, characterised in that the baffle surface (15) is configured to form a visible part of an outer housing
(21) of the household appliance (30).
7. Household appliance (30) according to claim 6, characterised in that the baffle surface (15) has latching elements (22), which are configured to latch
the baffle surface (15) to a part of the outer housing (21) of the household appliance
(30) to prevent loss.
8. Household appliance (30) according to claim 6 or 7, characterised in that the household appliance (30) is a vacuum cleaner.
9. Method for a household appliance (30) according to one of the preceding claims 1 to
8, with the steps:
arranging an air-permeable and noise-absorbing foam filter (12), on the upstream side
(13) of which the exhaust air current (11) can flow substantially with a main direction
of flow into the foam filter (12); and
arranging an air-impermeable baffle surface (15) on a downstream side (14) of the
foam filter (12), which at least partially covers the foam filter (12), so that the
exhaust air current (15) in the foam filter (12) can be deflected away from its main
direction of flow, and
arranging an air filter (24), located in a retaining frame (23), upstream of the foam
filter (12), wherein the retaining frame (23) has a lattice (25) between the air filter
(24) and the form filter (12), against which the foam filter (12) can brace itself,
wherein, by means of the method, the assembly (10; 10a; 10b; 10c) blows out the exhaust
air current (11) in a blowing-out region (18) which is visible from the outside and
reduces a blowing-out noise of the exhaust air current (11), characterised in that the baffle surface (15) is visible from the outside, has an air-impermeable central
section and air-permeable side sections (18) arranged to the side of the air-impermeable
central section, wherein the side sections (18) form the blowing-out region (18),
in order to enable an air outlet from the foam filter (12) substantially in the main
direction of flow for exhaust air flowing across upstream of the central section in
the foam filter (12), by means of the air-permeable side sections (18) of the baffle
surface (15).
1. Appareil ménager (30) comprenant un agencement (10, 10a, 10b, 10c) comportant :
un filtre en mousse (12) perméable à l'air et absorbant le son, sur le côté amont
(13) duquel un flux d'air sortant (11) peut s'écouler essentiellement dans une direction
d'écoulement principale dans le filtre en mousse (12), et
une surface de déflexion (15) imperméable à l'air agencée sur un côté aval (14) du
filtre en mousse (12) et recouvrant au moins en partie celui-ci, qui est configurée
de manière à dévier le flux d'air sortant (11) dans le filtre en mousse (12) de sa
direction principale d'écoulement, dans lequel un filtre à air (24) placé dans un
cadre de support (23) est disposé en amont du filtre en mousse (12), le cadre de support
(23) comportant une grille (25) entre le filtre à air (24) et le filtre en mousse
(12), sur laquelle le filtre en mousse (12) peut s'appuyer,
et dans lequel l'agencement (10, 10a, 10b, 10c) est configuré de manière à éjecter
le flux d'air sortant (11) dans une zone de soufflage (18) visible de l'extérieur
et à réduire le bruit de soufflage du flux d'air sortant (11), caractérisé en que
ce, la surface de déflexion (15) est visible de l'extérieur, et comprend une partie
centrale imperméable à l'air et des parties latérales (18) perméables à l'air disposées
de chaque côté de la partie centrale imperméable à l'air, dans lequel les parties
latérales (18) forment la zone de soufflage (18), afin de permettre, pour l'air sortant
s'écoulant en amont transversalement à la partie centrale dans le filtre de mousse
(12), une sortie d'air depuis le filtre en mousse (12) essentiellement dans la direction
principale d'écoulement, via les parties latérales perméables à l'air (18) de la surface
de déflexion (15).
2. Appareil ménager (30) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface de déflexion (15) est configurée de manière à modifier le flux d'air sortant
(11) dans le filtre en mousse (12) en amont de la surface de déflexion (15) pour former
un flux transversal comprenant une composante de direction qui est essentiellement
parallèle à la surface de déflexion (15).
3. Appareil ménager (30) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la surface de déflexion (15) est configurée de manière à dévier le flux d'air sortant
(11) dans le filtre en mousse (12) dans une direction vers des surfaces de sortie
d'air (17) latérales du filtre en mousse (12) se trouvant sur une périphérie du filtre
en mousse (12).
4. Appareil ménager (30) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface de déflexion (15) est disposée en aval immédiatement après le filtre en
mousse (12) de manière à ce que la surface de déflexion et le côté aval (14) du filtre
en mousse (12) soient en contact.
5. Appareil ménager (30) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le filtre en mousse (12) comprend une mousse de polyuréthane ou une mousse de mélamine.
6. Appareil ménager (30) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la surface de déflexion (15) est configurée de façon à former une partie visible
du boîtier extérieur (21) de l'alpppareil ménager (30).
7. Appareil ménager (30) selon la revendication 6, caractérisé en ce que la surface de déflexion (15) comprend des éléments d'encliquetage (22) qui sont configurés
pour encliqueter la surface de déflexion (15) avec une partie du boîtier extérieur
(21) de l'appareil ménager (30) de façon inamovible.
8. Appareil ménager (30) selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que l'appareil ménager (30) est un aspirateur.
9. Procédé pour un appareil ménager (30) selon l'une des revendications 1 à 8, comprenant
les étapes consistant à :
agencer un filtre en mousse (12) perméable à l'air et absorbant le son, sur le côté
amont (13) duquel le flux d'air sortant (11) peut s'écouler essentiellement dans une
direction d'écoulement principale dans le filtre en mousse (12) perméable à l'air
et absorbant le son, et
agencer une surface de déflexion (15) imperméable à l'air sur un côté aval (14) du
filtre en mousse (12) et recouvrant au moins en partie celui-ci, qui est configurée
de manière à ce que le flux d'air sortant (15) dans le filtre en mousse (12) puisse
être dévié de sa direction principale d'écoulement, et
agencer un filtre à air (24) placé dans un cadre de support (23) en amont du filtre
en mousse (12), le cadre de support (23) comportant une grille (25) entre le filtre
à air (24) et le filtre en mousse (12), sur laquelle le filtre en mousse (12) peut
s'appuyer,
dans lequel au moyen du procédé, l'agencement (10, 10a, 10b, 10c) éjecte le flux d'air
sortant (11) dans une zone de soufflage (18) visible de l'extérieur et réduit le bruit
de soufflage du flux d'air sortant (11), caractérisé en ce que la surface de déflexion (15) est visible de l'extérieur, et comprend une partie centrale
imperméable à l'air et des parties latérales (18) perméables à l'air disposées de
chaque côté de la partie centrale imperméable à l'air, dans lequel les parties latérales
(18) forment la zone de soufflage (18), afin de permettre, pour l'air sortant s'écoulant
en amont transversalement à la partie centrale dans le filtre de mousse (12), une
sortie d'air depuis le filtre en mousse (12) essentiellement dans la direction principale
d'écoulement, via les parties latérales perméables à l'air (18) de la surface de déflexion
(15).