Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufzuganlage mit zumindest einem Aufzugkabinenträger,
der zwei oder mehr Aufzugkabinen aufnehmen kann. Speziell betrifft die Erfindung das
Gebiet der Aufzuganlagen, die als sogenannte Doppeldecker-Aufzuganlagen ausgestaltet
sind.
Stand der Technik
[0002] Aus der
JP 10-236753 A ist ein Doppeldecker-Aufzug bekannt. Der bekannte Aufzug weist zwei Kabinen auf,
die in einem Kabinenrahmen übereinander angeordnet sind. Die beiden Kabinen sind hierbei
relativ zueinander bewegbar. Hierfür sind Hydraulikzylinder in einem Gegengewichtsrahmen
angeordnet. Über eine Treibscheibe ist ein Zugseil geführt, das einerseits mit dem
Gegengewichtsrahmen und andererseits mit dem Kabinenrahmen verbunden ist. Ferner ist
ein zweites Seil neben dem Zugseil über eine freilaufende Scheibe geführt, das einerseits
mit den hydraulischen Zylindern und andererseits mit einer der Kabinen verbunden ist.
Wenn die hydraulischen Zylinder das zweite Seil betätigen, dann werden die Kabinen
relativ zueinander bewegt.
[0003] Der aus der
JP 10-236753 A bekannte Doppeldecker-Aufzug hat den Nachteil, dass die Ausgestaltung aufwändig ist.
Zum einen ist die Ausgestaltung des Gegengewichtsrahmens aufwändig, da die hydraulischen
Zylinder mit dem Gegengewichtsrahmen durch den Aufzugschacht fahren, was eine zusätzliche
Ansteuerung erfordert. Außerdem ist zusätzlich eine Seilführung für das zweite Seil
erforderlich. Hierbei sind auch im Betrieb auftretende Verlängerungen oder Verkürzungen,
die das Zugseil und das zweite Seil betreffen, möglich, was zu einer unerwünschten
Relativbewegung zwischen den beiden Aufzugkabinen führt.
Darstellung der Erfindung
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Aufzuganlage zu schaffen, die einen verbesserten
Aufbau aufweist. Speziell ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Aufzuganlage zu
schaffen, die mit einem relativ geringen Aufwand eine Relativbewegung zwischen zumindest
zwei Aufzugkabinen ermöglicht.
[0005] Die Aufgabe wird durch eine erfindungsgemäße Aufzuganlage mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
[0006] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
der im Anspruch 1 angegebenen Aufzuganlage möglich.
[0007] Dabei ist die Aufzuganlage mit zumindest einem Aufzugkabinenträger, der in einem
für eine Fahrt des Aufzugkabinenträgers vorgesehenen Fahrraum verfahrbar. Eine erste
Aufzugkabine ist die an dem Aufzugkabinenträger angeordnet. Zudem ist zumindest eine
zweite Aufzugkabine an dem Aufzugkabinenträger angeordnet. In einem unteren Endbereich
des Fahrraums ist eine Verstelleinrichtung angeordnet, wobei die erste Aufzugkabine
in dem unteren Endbereich des Fahrraums durch die Verstelleinrichtung relativ zu der
zweiten Aufzugkabine in Fahrtrichtung verstellbar ist.
[0008] Bei der Ausgestaltung der Aufzuganlage kann der Aufzugkabinenträger in einem Aufzugschacht,
der den Fahrraum begrenzt, angeordnet sein, wobei eine Antriebsmaschineneinheit vorgesehen
ist, die zum Betätigen des Aufzugkabinenträgers dient. Hierdurch ist der Aufzugkabinenträger
entlang der vorgesehenen Fahrbahn verfahrbar. Hierbei kann der Aufzugkabinenträger
an einem mit dem Aufzugkabinenträger verbundenen Zugmittel aufgehängt sein. Das Zugmittel
kann hierbei in geeigneter Weise über eine Treibscheibe der Antriebsmaschineneinheit
geführt sein. Das Zugmittel kann dabei neben der Funktion des Übertragens der Kraft
oder des Moments der Antriebsmaschineneinheit auf den Aufzugkabinenträger, um den
Aufzugkabinenträger zu betätigen, auch die Funktion haben, den Aufzugkabinenträger
zu tragen. Unter einer Betätigung des Aufzugkabinenträgers ist hierbei insbesondere
ein Heben oder Senken des Aufzugkabinenträgers zu verstehen, wobei der Aufzugkabinenträger
durch eine oder mehrere Führungsschienen geführt sein kann.
[0009] Vorteilhaft ist es, dass die erste Aufzugkabine in Bezug auf die zweite Aufzugkabine
fixierbar ist und dass die Fixierung der ersten Aufzugkabine in Bezug auf die zweite
Aufzugkabine in dem unteren Endbereich des Fahrraums lösbar ist. Hierbei ist es ferner
vorteilhaft, dass der Aufzugkabinenträger einen ersten Aufzugkabinenträgerteil und
einen zweiten Aufzugkabinenträgerteil umfasst, dass die erste Aufzugkabine mit dem
ersten Aufzugkabinenträgerteil verbunden ist, dass die zweite Aufzugkabine mit dem
zweiten Aufzugkabinenträgerteil verbunden ist und dass eine Verbindungs- und Sperreinrichtung
vorgesehen ist, die den ersten Aufzugkabinenträgerteil in einem geschlossenen Zustand
mit dem zweiten Aufzugkabinenträgerteil verbindet und die die Verbindung in einem
geöffneten Zustand löst. Im geschlossenen Zustand kann der Aufzugkabinenträger mit
den beiden Aufzugkabinen durch den Fahrraum verfahren werden, wobei ein Abstand zwischen
den Aufzugkabinen konstant ist. Beispielsweise können jeweils übereinander liegende
Obergeschosse jeweils den gleichen Stockwerksabstand aufweisen. Hierdurch kann im
geschlossenen Zustand ein Beund Entladen der beiden Aufzugkabinen an den jeweiligen
Stockwerken erfolgen. Im unteren Endbereich des Fahrraums kann sich beispielsweise
ein Untergeschoß oder eine Lobby befinden. Hierbei kann durch Lösen der Verbindung
zwischen den beiden Aufzugkabinenträgerteilen eine Verstellung der beiden Aufzugkabinen
zueinander erfolgen. Hierbei kann im geöffneten Zustand die erste Aufzugkabine insbesondere
abgesenkt und positioniert werden. Dann kann ein Be- und Entladen der beiden Aufzugkabinen
bezüglich der angefahrenen Stockwerke erfolgen. Anschließend kann die erste Aufzugkabine
mit dem ersten Aufzugkabinenträgerteil wieder angehoben werden. Dann kann die Verbindungs-
und Sperreinrichtung die beiden Aufzugkabinenträgerteile wieder miteinander verbinden.
[0010] Hierbei ist es ferner vorteilhaft, dass die Verbindungs- und Sperreinrichtung zumindest
ein Verbindungselement aufweist, das im geschlossenen Zustand mit einer Verbindungsstelle
des ersten Aufzugkabinenträgers und/oder mit einer Verbindungsstelle des zweiten Aufzugkabinenträgerteils
zusammenwirkt. Beispielsweise kann das Verbindungselement stabförmig ausgestaltet
sein und im geschlossenen Zustand durch Durchgangsbohrungen, die in den Aufzugkabinenträgerteilen
ausgestaltet sind, geführt sein. Zum Lösen der Verbindung zwischen den Aufzugkabinenträgerteilen
kann das Verbindungselement aus den Durchgangsbohrungen herausgezogen werden, so dass
der geöffnete Zustand angenommen wird.
[0011] Ferner ist es vorteilhaft, dass die Verbindungs- und Sperreinrichtung an dem zweiten
Aufzugkabinenträgerteil angeordnet ist. Die Verstelleinrichtung dient in vorteilhafter
Weise zum Verstellen des ersten Aufzugkabinenträgerteils mit der ersten Aufzugkabine.
Durch Anordnen der Verbindungs- und Sperreinrichtung an dem zweiten Aufzugkabinenträgerteil
wird die Verstelleinrichtung entlastet, da dann das Gewicht der Verbindungs- und Sperreinrichtung
im geöffneten Zustand nicht auf den ersten Aufzugkabinenträgerteil wirkt.
[0012] In vorteilhafter Weise ist eine Brems- und/oder Halteeinrichtung vorgesehen, die
bei einer Verstellung der ersten Aufzugkabine relativ zu der zweiten Aufzugkabine
zum Fixieren der zweiten Aufzugkabine im Fahrraum dient. Hierbei kann die zweite Aufzugkabine
beispielsweise über das zweite Aufzugkabinenträgerteil fixiert werden. Hierbei ist
es ferner vorteilhaft, dass die Brems- und/oder Halteeinrichtung mit einem Aufzugschacht
und/oder mit einer Führungsschiene zusammenwirkt. Somit kann die Brems- und/oder Halteeinrichtung
zum Fixieren der zweiten Aufzugkabine im Fahrraum mit einer Gebäudestruktur oder dergleichen
zusammenwirken. Beim Lösen der Verbindung zwischen den beiden Aufzugkabinen wirkt
nur noch die Gewichtskraft der zweiten Aufzugkabine und gegebenenfalls weiterer mit
der zweiten Aufzugkabine verbundener Komponenten, insbesondere des zweiten Aufzugkabinenträgers,
auf das Zugmittel. Das Zugmittel wird dadurch einerseits entlastet. Allerdings ist
das Zugmittel andererseits beispielsweise mit einem Gegengewicht belastet, so dass
die Differenzkraft an der Treibscheibe anliegt. Dies macht eine entsprechende Ausgestaltung
der Treibscheibe erforderlich, damit die zweite Aufzugkabine nicht nach oben durch
den Aufzugschacht verfahren wird. Allerdings kann durch die Brems- und/oder Halteeinrichtung
eine Fixierung der zweiten Aufzugkabine erzielt werden, so dass ein Kräftegleichgewicht
erzielt ist.
[0013] Vorteilhaft ist es auch, dass die Verstelleinrichtung als hydraulische Verstelleinrichtung
ausgebildet ist. Hierdurch wird unter anderem ein komfortabler Betrieb ermöglicht,
der leise und vibrationsfrei ist.
[0014] Außerdem ist es vorteilhaft, dass die Verstelleinrichtung in einer Grube eines Aufzugschachtes
angeordnet ist und/oder dass die Verstelleinrichtung mit einem Boden des Aufzugschachtes
verbunden ist. Hierdurch ist eine einfache Ausgestaltung und eine vorteilhafte Ausrichtung
der Verstelleinrichtung möglich. Speziell können auftretende Druckkräfte zuverlässig
aufgenommen werden und eine zum Verstellen wirkende Druckkraft kann vorteilhaft von
der Verstelleinrichtung auf die erste Aufzugkabine übertragen werden.
[0015] Außerdem ist es vorteilhaft, dass die erste Aufzugkabine und die zweite Aufzugkabine
in einem fahrbereiten Zustand, in dem der Aufzugkabinenträger durch den Fahrraum verfahrbar
ist, einen minimalen Grundabstand aufweisen. Im unteren Endbereich des Fahrraums kann
die erste Aufzugkabine kontrolliert abgesenkt werden, wodurch sich der Abstand zwischen
den Aufzugkabinen gegenüber dem minimalen Grundabstand vergrößert. Nach dem Be- und
Entladen der Aufzugkabinen kann die erste Aufzugkabine dann wieder angehoben werden,
bis der minimale Grundabstand zwischen den beiden Aufzugkabinen wieder erreicht ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0016] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung
anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen sich entsprechende Elemente mit übereinstimmenden
Bezugszeichen versehen sind, näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Aufzuganlage in einer schematischen Darstellung entsprechend einem ersten
Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem geschlossenen Zustand einer Verbindungs-
und Sperreinrichtung und
Fig. 2 die in Figl. 1 dargestellte Aufzuganlage in einem geöffneten Zustand der Verbindungs-
und Sperreinrichtung.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
[0017] Fig. 1 zeigt eine Aufzuganlage 1 mit zumindest einem Aufzugkabinenträger 2, der in
einem für eine Fahrt des Aufzugkabinenträgers 2 vorgesehenen Fahrraum 3 verfahrbar
ist. Der Fahrraum 3 ist in einem Aufzugschacht 4 eines Gebäudes vorgesehen. Hierbei
sind mehrere Stockwerke 5, 6 vorgesehen, die Haltepunkte 5, 6 darstellen. Hierbei
sind die Stockwerke 5, 6 die beiden untersten Stockwerke der Aufzuganlage 1. Über
den Stockwerken 5, 6 gibt es in der Regel noch eine größere Anzahl an weiteren Stockwerken
beziehungsweise Haltepunkten.
[0018] Der Aufzugkabinenträger 2 weist in diesem Ausführungsbeispiel ein erstes Aufzugkabinenträgerteil
7 und ein zweites Aufzugkabinenträgerteil 8 auf. Der Aufzugkabinenträger 2 weist Rollen
9, 10 auf, die an dem zweiten Aufzugkabinenträgerteil 8 angebracht sind. Um die Rollen
9, 10 ist ein Zugmittel 11 geführt. Das Zugmittel 11 läuft außerdem um eine Treibscheibe
12 einer Antriebsmaschineneinheit 13. Entsprechend einer momentanen Drehrichtung der
von der Antriebsmaschineneinheit 13 angetriebenen Treibscheibe 12 wird der Aufzugkabinenträger
2 nach oben oder nach unten durch den Fahrraum 3 verfahren. Somit kann der Aufzugkabinenträger
2 mit den beiden Aufzugkabinenträgerteilen 7, 8 durch den Fahrraum 3 fahren.
[0019] Der Aufzugkabinenträger 2 nimmt eine erste Aufzugkabine 15 und eine zweite Aufzugkabine
16 auf. Hierbei ist die erste Aufzugkabine 15 an dem ersten Aufzugkabinenträgerteil
7 angeordnet und mit diesem verbunden. Ferner ist die zweite Aufzugkabine 16 an dem
zweiten Aufzugkabinenträgerteil 8 angeordnet und mit diesem verbunden. Die erste Aufzugkabine
15 weist ein Ausstiegsniveau 17 auf. Außerdem weist die zweite Aufzugkabine 16 ein
Ausstiegsniveau 18 auf. Zwischen den beiden Ausstiegsniveaus 17, 18 ist ein Abstand
19 definiert. In der in der Fig. 1 dargestellten Grundstellung ist ein minimaler Grundabstand
20 zwischen den beiden Aufzugkabinen 15, 16 vorgegeben, so dass auch der Abstand 19
minimal ist. Der Abstand 19 ist hierbei auf den üblichen Stockwerksabstand eingestellt,
der bezüglich der höher liegenden Stockwerke erforderlich ist. Allerdings ist der
Abstand 19 kleiner als ein Stockwerksabstand 21 zwischen den Stockwerken 5, 6, die
die untersten Stockwerke sind.
[0020] Zum Anfahren der Stockwerke 5, 6 wird der Aufzugkabinenträger 2 durch entsprechendes
Betätigen der Treibscheibe 12 so zu einem unteren Endbereich 22 gefahren, dass das
Ausstiegsniveau 18 der zweiten Aufzugkabine 16 an dem Stockwerk 6 positioniert ist.
In dieser Stellung des Aufzugkabinenträgers 2, die in der Fig. 1 dargestellt ist,
befindet sich das Ausstiegsniveau 17 der ersten Aufzugkabine 15 allerdings über dem
Stockwerk 5, da der Abstand 19 kleiner als der Stockwerksabstand 21 ist.
[0021] Wenn die zweite Aufzugkabine 16 an dem Stockwerk 6 hält, dann befindet sich die erste
Aufzugkabine 15, die in dem ersten Aufzugkabinenträgerteil 7 angeordnet ist, in dem
unteren Endbereich 22 des Fahrraums 3. Unter dem zweiten Aufzugkabinenträgerteil 8
weist der Aufzugschacht 4 eine Grube 23 auf. In der Grube 23 ist ein hydraulisches
Verstellelement 24 angeordnet, das einen Zylinder 25 und einen in dem Zylinder 25
geführten Kolben mit einer Kolbenstange 26 aufweist. Die Kolbenstange 26 kann hierbei
in einer Richtung 27 nach oben oder in einer Richtung 28 nach unten verstellt werden.
In der dargestellten Position des Aufzugkabinenträgers 2 wird die Kolbenstange 26
in der Richtung 27 nach oben verstellt, bis ein mit der Kolbenstange 26 verbundenes
tellerförmiges Endstück 29 an einer Unterseite 30 des ersten Aufzugkabinenträgerteils
7 anliegt. Hierbei kann das tellerförmige Endstück 29 auch bereits in dieser Position
positioniert sein, so dass der Aufzugkabinenträger 2 bis an das tellerförmige Endstück
29 fährt.
[0022] Die Aufzuganlage 1 weist eine Verbindungs- und Sperreinrichtung 35 auf. Die Verbindungs-
und Sperreinrichtung 35 ist an dem Aufzugkabinenträger 2 angeordnet. In diesem Ausführungsbeispiel
ist die Verbindungs- und Sperreinrichtung 35 an dem zweiten Aufzugkabinenträgerteil
8 angeordnet und mit der zweiten Aufzugkabine 16 verbunden. Außerdem weist die Aufzuganlage
1 eine Brems- und/oder Halteeinrichtung 36 für die zweite Aufzugkabine 16 auf. Hierbei
ist die Brems- und/oder Halteeinrichtung 36 in diesem Ausführungsbeispiel mit dem
zweiten Aufzugkabinenträgerteil 8 verbunden. In dem Aufzugschacht 4 ist eine Führungsschiene
37 angeordnet, an der der Aufzugkabinenträger 2 auf geeignete Weise geführt ist. Speziell
ist dadurch eine Führung während des Betätigens durch die Antriebsmaschineneinheit
13 gewährleistet. Außerdem können auch die beiden Aufzugkabinenträgerteile 7, 8 jeweils
für sich an der Führungsschiene 37 geführt sein. Hierbei können auch weitere Führungsschienen
vorgesehen sein. Die Brems- und/oder Halteeinrichtung 36 wirkt mit der Führungsschiene
37 zusammen. Hierbei gewährleistet die Brems- und/oder Halteeinrichtung 36 eine Fixierung
der zweiten Aufzugkabine 16, die in dem zweiten Aufzugkabinenträgerteil 8 angeordnet
ist, an der Führungsschiene 37 und somit in Bezug auf den Fahrraum 3.
[0023] Die Ausgestaltung der Aufzuganlage 1 ist im Folgen auch unter Bezugnahme auf die
Fig. 2 im weiteren Detail beschrieben.
[0024] Fig. 2 zeigt die Aufzuganlage 1 des Ausführungsbeispiels, wenn sich die Verbindungs-
und Sperreinrichtung 35 in einem geöffneten Zustand befindet und wenn sich die Brems-
und/oder Halteeinrichtung 36 in einem aktivierten Zustand befindet. Im Unterschied
dazu zeigt die Fig. 1 die Aufzuganlage, wenn sich die Verbindungs- und Sperreinrichtung
35 in einem geschlossenen Zustand befindet und wenn sich die Brems- und/oder Halteeinrichtung
36 in einem deaktivierten Zustand befindet.
[0025] Wenn die erste Aufzugkabine 15 über den ersten Kabinenträgerteil 7 an dem hydraulischen
Verstellelement 24 abgestützt ist, dann wird die Brems- und/oder Halteeinrichtung
36 betätigt. Hierbei ist in der Fig. 1 der unbetätigte Zustand der Brems- und/oder
Halteeinrichtung 36 dargestellt und in Fig. 2 ist der betätigte Zustand dargestellt.
Hierbei wirkt beispielsweise ein Paar von Bremsschuhen der Brems- und/oder Halteeinrichtung
36 mit der Führungsschiene 37 zusammen. Hierdurch ist der zweite Aufzugkabinenträgerteil
8 mit der zweite Aufzugkabine 16 ortsfest im Fahrraum 3 fixiert.
[0026] Die Verbindungs- und Sperreinrichtung 35 weist Verbindungselemente 38, 39 auf. Im
geschlossenen Zustand sind die Verbindungselemente 38, 39 ausgefahren, so dass diese
die Aufzugkabinenträgerteile 7, 8 miteinander verbinden. Hierbei wirkt das Verbindungselement
38 an einer Verbindungsstelle 40 mit dem ersten Aufzugkabinenträgerteil 7 und an einer
Verbindungsstelle 41 mit dem zweiten Aufzugkabinenträgerteil 8 zusammen. Hierbei können
an den Verbindungsstellen 40, 41 beispielsweise Durchgangsbohrungen in den Aufzugkabinenträgerteilen
7, 8 vorgesehen sein, in die das Verbindungselement 38 eingreift. Entsprechend sind
auch bezüglich des Verbindungselements 39 Verbindungsstellen 42, 43 an den Aufzugkabinenträgerteilen
7, 8 vorgesehen. Im geschlossenen Zustand wirkt das Verbindungselement 39 mit den
Verbindungsstellen 42, 43 zusammen. Bei aktivierter Brems- und/oder Halteeinrichtung
36 wird die Verbindungs- und Sperreinrichtung 35 in den geöffneten Zustand geschaltet,
wobei die Verbindungselemente 38, 39 einfahren. Der eingefahrene Zustand ist in der
Fig. 2 veranschaulicht. Hierdurch ist die Verbindung zwischen den Aufzugskabinenträgerteilen
7, 8 gelöst. Dann fährt die Kolbenstange 26 mit dem tellerförmigen Endstück 29 in
der Richtung 28 nach unten. Dies wird durch ein kontrolliertes Ablassen eines Druckfluids
aus dem Zylinder 25 erzielt. Hierbei bewegt sich der erste Aufzugkabinenträgerteil
7 mit der ersten Aufzugkabine 15 nach unten. Der Abstand 19 nimmt hierbei zu. Wenn
der Abstand 19 gleich dem Stockwerksabstand 21 ist, dann wird der erste Aufzugkabinenträgerteil
7 mit der ersten Aufzugkabine 15 angehalten. Das Ausstiegsniveau 17 der ersten Aufzugkabine
15 befindet sich nun an dem Stockwerk 5. Ein Abstand 44 zwischen den Aufzugkabinen
15, 16 hat sich hierbei gegenüber dem minimalen Grundabstand 20 vergrößert.
[0027] In der in der Fig. 2 dargestellten Situation können die beiden Aufzugkabinen 15,
16 von dem jeweils angefahrenen Stockwerk 5, 6 beladen und entladen werden. Somit
ist auch bei dem Stockwerksabstand 21, der sich von dem üblichen Stockwerksabstand
der anderen Stockwerke am Aufzugschacht 4 unterscheidet, ein gleichzeitiges Be- und
Entladen der beiden Aufzugkabinen 15, 16 möglich.
[0028] Nach dem Be- und Entladen der Aufzugkabinen 15, 16 wird die Kolbenstange 26 in der
Richtung 27 verstellt. Dies wird durch Zuführen von Druckfluid in den Zylinder 25
mittels einer Pumpe erreicht. Hierbei verringert sich der Abstand 44. Wenn der Abstand
44 den minimalen Grundabstand 20 erreicht, dann wird die Verbindungs- und Sperreinrichtung
35 betätigt, um die beiden Aufzugkabinenträgerteile 7, 8 über die Verbindungselemente
38, 39 miteinander zu verbinden. Anschließend wird die Brems- und/oder Halteeinrichtung
36 deaktiviert. Dann ergibt sich wieder die in der Fig. 1 dargestellte Situation.
Anschließend kann durch die Antriebsmaschineneinheit 13 der gesamte Aufzugkabinenträger
2 mit den beiden Aufzugkabinen 15, 16 durch den Fahrraum 3 verfahren werden. Die beiden
Aufzugkabinen 15, 16 werden dann zu ihren Zielstockwerken gefahren. Hierbei ist zwischen
den Aufzugkabinen 15, 16 der minimale Grundabstand 20 vorgegeben, so dass der Abstand
19 nun wieder dem üblichen Stockwerksabstand entspricht. Hierdurch können bei den
anderen Stockwerken gegebenenfalls auch beide Aufzugkabinen 15, 16 gleichzeitig be-
oder entladen werden.
[0029] Da die Verbindungs- und Sperreinrichtung 35 an dem zweiten Aufzugkabinenträgerteil
8 angeordnet ist, muss deren Masse beziehungsweise deren Gewicht nicht von dem hydraulischen
Verstellelement 24 bewegt beziehungsweise aufgebracht werden. Entsprechendes gilt
für die an dem zweiten Aufzugkabinenträgerteil angebrachte Brems- und/oder Halteeinrichtung
36. Hierdurch kann das hydraulische Verstellelement 24 optimiert ausgelegt werden.
Dies wirkt sich auch auf weitere Komponenten, insbesondere eine Pumpe, aus. Andererseits
ist das hydraulische Verstellelement 24 ortsfest in der Grube 23 angeordnet, so dass
die Masse des hydraulischen Verstellelements 24 von der Antriebsmaschineneinheit 13
nicht bewegt werden muss.
[0030] Das hydraulische Verstellelement 24 ist mit einem Boden 45 der Grube 23 verbunden.
Hierdurch ergibt sich eine vorteilhafte Kraftübertragung, da die Kolbenstange 26 parallel
zu der wirkenden Gewichtskraft des ersten Aufzugkabinenträgerteils 7 mit der ersten
Aufzugkabine 15 orientiert ist. In diesem Ausführungsbeispiel bildet das hydraulische
Verstellelement 24 eine hydraulische Verstelleinrichtung 24. Je nach Ausgestaltung
der Aufzuganlage 1 können auch mehrere hydraulische Verstellelemente 24 vorgesehen
sein, um die hydraulische Verstelleinrichtung 24 zu bilden.
[0031] Somit können die beiden Aufzugkabinen 15, 16 in einem fahrbereiten Zustand, in dem
der Aufzugkabinenträger 2 durch den Fahrraum 3 verfahrbar ist, einen minimalen Grundabstand
20 aufweisen. Im entriegelten Zustand, in dem die Verbindung zwischen den Aufzugkabinenträgerteilen
7, 8 gelöst ist, kann ein Abstand 44 zwischen den Aufzugkabinen 15, 16 erreicht werden,
der größer als der minimale Grundabstand 20 ist. Hierbei kann die zweite Aufzugkabine
16 über die Brems- und Halteeinrichtung 36 fixiert werden. Die erste Aufzugkabine
15 kann mit einem hohen Wirkungsgrad verstellt werden. Hierbei ist die Verstellung
mittels des hydraulischen Verstellelements 24 vibrationsarm und sehr leise. Hierdurch
wird ein hoher Komfort erzielt.
[0032] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
1. Aufzuganlage (1) mit zumindest einem Aufzugkabinenträger (2), der in einem für eine
Fahrt des Aufzugkabinenträgers (2) vorgesehenen Fahrraum (3) verfahrbar ist, einer
ersten Aufzugkabine (15), die an dem Aufzugkabinenträger (2) angeordnet ist, zumindest
einer zweiten Aufzugkabine (16), die an dem Aufzugkabinenträger (2) angeordnet ist,
und einer Verstelleinrichtung (24), dadurch gekennzeichnet dass, die Verstelleinrichtung in einem unteren Endbereich (22) des Fahrraums (3) angeordnet
ist, wobei die erste Aufzugkabine (15) in dem unteren Endbereich (22) des Fahrraums
(3) durch die Verstelleinrichtung (24) relativ zu der zweiten Aufzugkabine (16) in
Fahrtrichtung verstellbar ist.
2. Aufzuganlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Aufzugkabine (15) in Bezug auf die zweite Aufzugkabine (16) fixierbar ist
und dass die Fixierung der ersten Aufzugkabine (15) in Bezug auf die zweite Aufzugkabine
(16) in dem unteren Endbereich (22) des Fahrraums (3) lösbar ist.
3. Aufzuganlage nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Aufzugkabinenträger (2) einen ersten Aufzugkabinenträgerteil (7) und zumindest
einen zweiten Aufzugkabinenträgerteil (8) aufweist, dass die erste Aufzugkabine (15)
mit dem ersten Aufzugkabinenträgerteil (7) verbunden ist, dass die zweite Aufzugkabine
(16) mit dem zweiten Aufzugkabinenträgerteil (8) verbunden ist und dass eine Verbindungs-
und Sperreinrichtung (35) vorgesehen ist, die den ersten Aufzugkabinenträgerteil (7)
in einem geschlossenen Zustand mit dem zweiten Aufzugkabinenträgerteil (8) verbindet
und die die Verbindung in einem geöffneten Zustand löst.
4. Aufzuganlage nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungs- und Sperreinrichtung (35) zumindest ein Verbindungselement (38,
39) aufweist, das im geschlossenen Zustand mit einer Verbindungsstelle (40, 42) des
ersten Aufzugkabinenträgerteils (7) und/oder mit einer Verbindungsstelle (39, 43)
des zweiten Aufzugkabinenträgerteils (8) zusammenwirkt.
5. Aufzuganlage nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungs- und Sperreinrichtung (35) an dem zweiten Aufzugkabinenträgerteil
(8) angeordnet ist.
6. Aufzuganlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Brems- und/oder Halteeinrichtung (36) vorgesehen ist, die ausgestaltet ist,
die zweite Aufzugkabine (16) bei einer Verstellung der ersten Aufzugkabine (15) relativ
zu der zweiten Aufzugkabine (16) im Fahrraum (3) zu fixieren.
7. Aufzuganlage nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Brems- und/oder Halteeinrichtung (36) zumindest mittelbar mit einem Aufzugschacht
(4) und/oder zumindest mittelbar mit zumindest einer Führungsschiene (37) zusammenwirkt.
8. Aufzuganlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstelleinrichtung (24) als hydraulische Verstelleinrichtung (24) ausgebildet
ist.
9. Aufzuganlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstelleinrichtung (24) in einer Grube (23) eines Aufzugschachtes (4) angeordnet
ist und/oder dass die Verstelleinrichtung (24) zumindest mittelbar mit einem Boden
eines Aufzugschachtes (4) verbunden ist.
10. Aufzuganlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die erste Aufzugkabine (15) und die zweite Aufzugkabine (16) in einem fahrbereiten
Zustand, in dem der Aufzugkabinenträger (2) durch den Fahrraum (3) verfahrbar ist,
einen minimalen Grundabstand (20) aufweisen.
1. Lift installation (1) with at least one lift cage carrier (2), which is movable in
a travel space (3) provided for travel of the lift cage carrier (2), a first lift
cage (15), which is arranged at the lift cage carrier (2), at least one second lift
cage (16), which is arranged at the lift cage carrier (2), and an adjusting device
(24), characterised in that the adjusting device is arranged in a lower end region (22) of the travel space (3),
wherein the first lift cage (15) is adjustable relative to the second lift cage (16)
in travel direction in the lower end region (22) of the travel space (3) by the adjusting
device (24).
2. Lift installation according to claim 1, characterised in that the first lift cage (15) is fixable with respect to the second lift cage (16) and
that the fixing of the first lift cage (15) with respect to the second lift cage (16)
is releasable in the lower end region (22) of the travel space (3).
3. Lift installation according to claim 1 or 2, characterised in that the lift cage carrier (2) comprises a first lift cage carrier part (7) and at least
one second lift cage carrier part (8), that the first lift cage (15) is connected
with the first lift cage carrier part (7), that the second lift cage (16) is connected
with the second lift cage carrier part (8) and that a connecting and blocking device
(35) is provided, which connects the first lift cage carrier part (7) in a closed
state with the second lift cage carrier part (8) and releases the connection in an
opened state.
4. Lift installation according to claim 3, characterised in that the connecting and blocking device (35) comprises at least one connecting element
(38, 39), which in the closed state co-operates with a connecting point (40, 42) of
the first lift cage carrier part (7) and/or with a connecting point (39, 43) of the
second cage carrier part (8).
5. Lift installation according to claim 3 or 4, characterised in that the connecting and blocking device (35) is arranged at the second lift cage carrier
part (8).
6. Lift installation according to any one of claims 1 to 5, characterised in that a braking and/or holding device (36), which is designed to fix the second lift cage
(16) in the travel space (3) in a case of adjustment of the first lift cage (15) relative
to the second lift cage (16), is provided.
7. Lift installation according to claim 6, characterised in that the braking and/or holding device (36) co-operates at least indirectly with a lift
shaft (4) and/or at least indirectly with at least one guide rail (37).
8. Lift installation according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the adjusting device (24) is constructed as a hydraulic adjusting device (24).
9. Lift installation according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the adjusting device (24) is arranged in a pit (23) of a lift shaft (4) and/or that
the adjusting device (24) is connected at least indirectly with a floor of a lift
shaft (4).
10. Lift installation according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the first lift cage (15) and the second lift cage (16) have a minimum basic spacing
(20) in a travel-ready state in which the lift cage carrier (2) is movable through
the travel space (3).
1. Installation d'ascenseur (1) avec au moins un support de cabine d'ascenseur (2) qui
est apte à circuler dans un espace de circulation (3) prévu pour un trajet dudit support
de cabine (2), une première cabine d'ascenseur (15) qui est disposée sur le support
de cabine (2), au moins une seconde cabine d'ascenseur (16) qui est disposée sur le
support de cabine (2), et un dispositif de déplacement (24),
caractérisée en ce que le dispositif de déplacement est disposé dans une zone d'extrémité inférieure (22)
de l'espace de circulation (3), étant précisé que la première cabine d'ascenseur (15)
est apte à être déplacée dans le sens de circulation grâce au dispositif de déplacement
(24) par rapport à la seconde cabine d'ascenseur (16).
2. Installation d'ascenseur selon la revendication 1, caractérisée en ce que la première cabine d'ascenseur (15) est apte à être fixée par rapport à la seconde
cabine (16), et en ce que la fixation de la première cabine (15) par rapport à la seconde cabine (16) est apte
à être débloquée dans la zone d'extrémité inférieure (22) de l'espace de circulation
(3).
3. Installation d'ascenseur selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le support de cabine d'ascenseur (2) comporte une première partie de support de cabine
(7) et au moins une seconde partie de support de cabine (8), en ce que la première cabine d'ascenseur (15) est reliée à la première partie de support de
cabine (7), en ce que la seconde cabine (16) est reliée à la seconde partie de support de cabine (8), et
en ce qu'il est prévu un dispositif de liaison et de blocage (35) qui relie la première partie
de support de cabine (7) en position fermée à la seconde partie de support de cabine
(8) et qui débloque cette liaison en position ouverte.
4. Installation d'ascenseur selon la revendication 3, caractérisée en ce que le dispositif de liaison et de blocage (35) comporte au moins un élément de liaison
(38, 39) qui coopère, en position fermée, avec un point de liaison (40, 42) de la
première partie de support de cabine (7) et/ou avec un point de liaison (39, 43) de
la seconde partie de support de cabine (8).
5. Installation d'ascenseur selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que le dispositif de liaison et de blocage (35) est disposé sur la seconde partie de
support de cabine (8).
6. Installation d'ascenseur selon l'une des revendication 1 à 5, caractérisée en ce qu'il est prévu un dispositif de freinage et/ou d'arrêt (36) qui est conçu pour fixer
la seconde cabine d'ascenseur (16) dans l'espace de circulation (3) lors d'un déplacement
de la première cabine (15) par rapport à la seconde cabine (16).
7. Installation d'ascenseur selon la revendication 6, caractérisée en ce que le dispositif de freinage et/ou d'arrêt (36) coopère au moins indirectement avec
une gaine d'ascenseur (4) et/ou au moins indirectement avec au moins un rail de guidage
(37).
8. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le dispositif de déplacement (24) est conçu comme un dispositif de déplacement hydraulique
(24).
9. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le dispositif de déplacement est disposé dans une cuvette (23) d'une gaine d'ascenseur
(4) et/ou en ce que le dispositif de déplacement (24) est relié au moins indirectement à un fond d'une
gaine d'ascenseur (4).
10. Installation d'ascenseur selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la première cabine d'ascenseur (15) et la seconde cabine d'ascenseur (16), dans la
position de marche dans laquelle le support de cabine (2) est apte à circuler dans
l'espace de circulation (3), présentent un écartement de base (20) minimal.