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<ep-patent-document id="EP12157423A1" file="EP12157423NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2514569" kind="A1" date-publ="20121024" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORSMESM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.15 (14 Jul 2008) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2514569</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20121024</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>12157423.0</B210><B220><date>20120229</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102011007660</B310><B320><date>20110419</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20121024</date><bnum>201243</bnum></B405><B430><date>20121024</date><bnum>201243</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B25D  17/06        20060101AFI20120720BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B21C  37/08        20060101ALI20120720BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>B21C  37/15        20060101ALI20120720BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Handwerkzeugmaschine und Herstellungsverfahren</B542><B541>en</B541><B542>Handheld machine tool and production method</B542><B541>fr</B541><B542>Machine-outil manuelle et procédé de fabrication</B542></B540><B590><B598>4</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>HILTI Aktiengesellschaft</snm><iid>101006510</iid><irf>PAT-04447-EP-EP</irf><adr><str>Feldkircherstrasse 100</str><city>9494 Schaan</city><ctry>LI</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Fünfer, Josef</snm><adr><str>Schwabenstrasse 1 A</str><city>86343 Königsbrunn</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Söllner, Oliver</snm><iid>101072514</iid><adr><str>Hilti Aktiengesellschaft 
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<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Ein Herstellungsverfahren sieht vor Löcher in einen Blechstreifen einzustanzen, den Blechstreifen zu einem Führungsrohr kalt umzuformen und Längskanten des Blechstreifens durch eine Naht miteinander materialschlüssig zu verbinden. Anschließend wird ein kolbenförmiger Schläger in das Führungsrohr eingesetzt.
<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="165" he="60" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<heading id="h0001"><b>GEBIET DER ERFINDUNG</b></heading>
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft eine Handwerkzeugmaschine, insbesondere eine Handwerkzeugmaschine mit einem motorgetriebenen pneumatischen Schlagwerk. Die Erfindung betrifft weiters ein Herstellungsverfahren der Handwerkzeugmaschine.</p>
<p id="p0002" num="0002">Bei einem motorgetriebenen pneumatischen Schlagwerk wird Schlagkolben in einem Führungsrohr periodisch durch eine Luftfeder beschleunigt und schlägt an einem vorderen Wendepunkt auf ein Werkzeug auf. Das Prinzip der Luftfeder setzt eine luftdichte Führung des Schlagkolbens in dem Führungsrohrs voraus. Diese darf auch nicht aufgrund der hohen mechanischen Belastung durch die Rückschläge oder die thermomechanischen Belastungen, das Schlagwerk erhitzt sich auf über 100 Grad Celsius, aussetzen. Ferner muss sich der Schlagkolben leichtgängig in dem Führungsrohr bewegen, um die relativ schwache Ankopplung des motorischen Antriebs über die Luftfeder nicht zu unterdrücken. Das Führungsrohr wird daher, um die mechanischen und thermomechanischen Eigenschaften sicherzustellen, mittels spanender Verfahren aus einem Vollzylinder oder einem Rohr mit geringerem Innendurchmesser hergestellt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Das pneumatische Schlagwerk benötigt Belüftungsöffnungen in dem Führungsrohr, deren Durchmesser mit geringen Toleranzen vorgegeben sind. Die Öffnungen werden in das Führungsrohr gebohrt. Die an der Innenseite entstehenden scharfen Kanten müssen entgratet und gehohnt werden, um Dichtungen an dem Schlagkolben nicht zu verletzten. Aufgrund des erschwerten Zugangs zu der Innenseite erfolgt das Entgraten und Hohnen mechanisch und chemisch mit hohem Aufwand.</p>
<heading id="h0002"><b>OFFENBARUNG DER ERFINDUNG</b></heading>
<p id="p0004" num="0004">Das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren ermöglicht ein Einbringen der Öffnungen in das Führungsrohr, ohne nennbare Nachbearbeitungsschritte wie Hohnen, Entgraten etc. Das Herstellungsverfahren sieht vor Löcher in einen Blechstreifen einzubringen, den Blechstreifen zu einem Führungsrohr kalt umzuformen und Längskanten des Blechstreifens durch eine Naht miteinander materialschlüssig zu verbinden und/oder durch eine<!-- EPO <DP n="2"> --> Verzahnung formschlüssig zu verbinden. Anschließend wird ein kolbenförmiger Schläger in das Führungsrohr eingesetzt. Das erfindungsgemäße Verfahren stellt eine Abkehr von dem Vorurteil dar, das Führungsrohr müsse aus einem Vollkörper spanend hergestellt werden.</p>
<p id="p0005" num="0005">Ein Stanzstempel kann auf einer ersten Seite des Blechstreifens angesetzt werden, um die Löcher zu stanzen. Die erste Seite wird zu einer Innenseite des Rohrs umgeformt. Der Stanzeinzug auf der ersten Seite gewährt in einfacher Weise einen abgerundeten Lochrand. Beim Stanzen kann eine Vertiefung um ein Loch entstehend, der sogenannte Einzug, der häufig unerwünscht ist und daher durch geeignete Maßnahmen unterdrückt wird. Es wurde erkannt, dass der Einzug für diese Anwendung von Vorteil sein kann, weil sich ohne weitere Bearbeitungsschritte ein Lochrand ohne scharfe Kanten erzeugen lässt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Eine Ausgestaltung sieht vor, dass das mit einer Naht geschlossene Rohr über einen Kalibrationskolben gezogen wird, dessen Umfang zwischen 0,5 % und 2 % größer als eine Breite zuvor umgebogenen Blechstreifens ist. Der Umfang des gebogenen Rohrs ist vorzugsweise etwas geringer als der benötigte Durchmesser für das endgültige Führungsrohr. Der Kalibrationskolben führt zu einer radialen Aufweitung des Rohrs, was neben einer Anpassung an eine Kreisform und geforderten Durchmesser, eine Versteifung des Rohrs durch die Streckung des Materials bewirkt.</p>
<p id="p0007" num="0007">Eine erfindungsgemäße Handwerkzeugmaschine hat ein pneumatisches Schlagwerk. Das Schlagwerk umfasst einen motorgetriebenen Erreger, ein Führungsrohr und einen kolbenförmigen Schläger. Der kolbenförmige Schläger ist durch eine Innenseite des Führungsrohrs geführt und schließt in dem Führungsrohr mit dem Erreger eine Luftfeder ab. Der Erreger kann ebenfalls kolbenförmig sein und in dem Führungsrohr anliegend an dessen Innenseite geführt sein. Eine andere Ausgestaltung sieht einen topfförmigen Erreger vor, d.h. das Führungsrohr ist mit dem Erreger starr verbunden. Der Schläger bewegt sich in dem rohrförmigen Abschnitt des Erregers, welcher durch das Führungsrohr ausgebildet ist. Das Führungsrohr ist aus einem zu einem Rohr gebogenen Blechstreifen gebildet. Zwei gegenüberliegende Längskanten des Blechstreifens sind durch eine Naht und einen Formschluss in Umfangrichtung verbunden. Die Naht kann schraubenförmig um die Arbeitsachse gewunden sein. Es zeigt sich hierbei ein erhöhte Formstabilität des Führungsrohrs.</p>
<heading id="h0003"><b>KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN</b></heading><!-- EPO <DP n="3"> -->
<p id="p0008" num="0008">Die nachfolgende Beschreibung erläutert die Erfindung anhand von exemplarischen Ausführungsformen und Figuren. In den Figuren zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine Handwerkzeugmaschine;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>ein Führungsrohr;</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine Detailansicht des Führungsrohrs im Längsschnitt;</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>eine Herstellungsstrasse für das Führungsrohr;</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>eine Kalibration des Führungsrohrs;</dd>
<dt>Fig. 6 und 7</dt><dd>eine Herstellungsstrasse für ein Führungsrohr;</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>ein Führungsrohr;</dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>ein Führungsrohr.</dd>
</dl></p>
<p id="p0009" num="0009">Gleiche oder funktionsgleiche Elemente werden durch gleiche Bezugszeichen in den Figuren indiziert, soweit nicht anders angegeben.</p>
<heading id="h0004"><b>AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG</b></heading>
<p id="p0010" num="0010"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt als Beispiel einer meißelnden Handwerkzeugmaschine schematisch einen Bohrhammer <b>1.</b> Der Bohrhammer <b>1</b> hat eine Werkzeugaufnahme <b>2,</b> in welche ein Schaftende <b>3</b> eines Werkzeug, z.B. eines des Bohrmeißels <b>4,</b> eingesetzt werden kann. Einen primären Antrieb des Bohrhammers <b>1</b> bildet ein Motor <b>5,</b> welcher ein Schlagwerk <b>6</b> und eine Abtriebswelle <b>7</b> antreibt. Ein Anwender kann den Bohrhammer <b>1</b> mittels eines Handgriffs <b>8</b> führen und mittels eines Systemschalters <b>9</b> den Bohrhammer <b>1</b> in Betrieb nehmen. Im Betrieb dreht der Bohrhammer <b>1</b> den Bohrmeißel <b>4</b> kontinuierlich um eine Arbeitsachse <b>10</b> und kann dabei den Bohrmeißel <b>4</b> in Schlagrichtung <b>11</b> längs der Arbeitsachse <b>10</b> in einen Untergrund schlagen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Das Schlagwerk <b>6</b> ist ein pneumatisches Schlagwerk <b>6.</b> Ein Erreger <b>12</b> und ein Schläger <b>13</b> sind in dem Schlagwerk <b>6</b> längs der Arbeitsachse <b>10</b> beweglich geführt. Der Erreger <b>12</b> ist über einen Exzenter <b>14</b> oder einen Taumelfinger an den Motor <b>5</b> angekoppelt und zu einer<!-- EPO <DP n="4"> --> periodischen, linearen Bewegung gezwungen. Eine Luftfeder gebildet durch eine pneumatische Kammer <b>15</b> zwischen Erreger <b>12</b> und Schläger <b>13</b> koppelt eine Bewegung des Schlägers <b>13</b> an die Bewegung des Erregers <b>12</b> an. Der Schläger <b>13</b> kann direkt auf ein hinteres Ende des Bohrmeißels <b>4</b> aufschlagen oder mittelbar über einen im Wesentlichen ruhenden Zwischenschläger <b>16</b> (Döpper) einen Teil seines Impuls auf den Bohrmeißel <b>4</b> übertragen. Das Schlagwerk <b>6</b> und vorzugsweise die weiteren Antriebskomponenten sind innerhalb eines Maschinengehäuses <b>17</b> angeordnet.</p>
<p id="p0012" num="0012">Der beispielhafte Erreger <b>12</b> ist als Kolben ausgeführt, der in dem zylindrischen Führungsrohr <b>20</b> vor- und zurück bewegt wird. Der Schläger <b>13</b> ist ebenfalls als Kolben ausgeführt. Sowohl der Erreger <b>12</b> als auch der Schläger <b>13</b> schließen mit ihren radialen Außenflächen luftdicht mit einer Innenfläche <b>21</b> des Führungsrohrs <b>20</b> ab. Das Führungsrohr <b>20</b> kann sich bis zu einem Lagerbock <b>22</b> für den Zwischenschläger <b>16</b> erstrecken. Das Führungsrohr <b>20</b> weist mehrere zur Arbeitsachse <b>10</b> radiale Öffnungen auf. Erste der Öffnungen <b>23</b> ermöglichen einen adiabatischen Druckausgleich der Luftfeder bei einem sich erwärmenden Gerät. Zweite der Öffnungen <b>24</b> belüften die pneumatische Kammer <b>15</b> und deaktivieren die Luftfeder, sobald der Schlagwerk <b>6</b> leer schlägt.</p>
<p id="p0013" num="0013">Das Führungsrohr <b>20</b> ist aus einem gebogenen Blechstreifen <b>25</b> hergestellt, das mit einer Schweißnaht <b>26</b> längs der Arbeitsachse <b>10</b> geschlossen ist (<figref idref="f0001">Fig. 2</figref>). Die Öffnungen <b>23, 24</b> sind beispielsweise in den Blechstreifen <b>25</b> gestanzt. Ein der Innenseite <b>21</b> des Führungsrohrs <b>20</b> ist vorzugsweise ein Stanzeinzug <b>27</b> (<figref idref="f0001">Fig.3</figref>). Die trichterförmige Aufweitung der Öffnung <b>23, 24,</b> welche beim Stanzen entstehen kann, führt zu einem sanften Lochrand. Gängig versucht man beim Stanzen einen Stanzeinzug zu vermeiden, bei dieser speziellen Anwendung ist ein schlecht schneidendes Stanzwerkzeug zu bevorzugen. Das Stanzwerkzeug wird vorzugsweise auf der Seite des Blechstreifens <b>25</b> angesetzt, die später zur Innenseite <b>21</b> des Führungsrohrs <b>20</b> wird. Anstelle eines Stanzens können die Öffnungen auch gebohrt werden, ein Senkbohrer oder eine Entgratklinge können eine dem Stanzeinzug <b>27</b> analoge trichterförmige Aufweitung erzeugen.</p>
<p id="p0014" num="0014">Ein Ausgangspunkt für die Herstellung eines Führungsrohrs <b>20</b> kann ein metallisches Endlosband <b>30</b> sein (<figref idref="f0002">Fig. 4</figref>). Eine Breite <b>31</b> des Endlosbandes <b>30</b> ist um etwa 0,5 % bis 2 % geringer als ein Umfang des herzustellenden Führungsrohrs <b>20.</b> Bevorzugte Materialien des Endlosbandes <b>30</b> sind weiche Stähle mit geringem Kohlenstoffgehalt, wie Federstähle, z.B. mit einem Kohlenstoffgehalt von weniger als 1 Gew.-%.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0015" num="0015">Das Endlosband <b>30</b> wird einer Stanze <b>40</b> zugeführt, die Löcher <b>41</b> in das Endlosband <b>30</b> stanzt. Die Stanze <b>40</b> drückt einen Stempel <b>42</b> oder mehrere Stempel von der ersten Seite <b>43</b> des Endlosbandes <b>30</b> auf eine gegenüberliegende zweite Seite <b>44</b> durch. Ein Stanzeinzug <b>45</b> ist auf der ersten Seite <b>43.</b> Der Stanzeinzug <b>45</b> ist eine etwa trichterförmige Vertiefung in dem Material des Endlosbandes <b>30,</b> welche beim Durchdrücken des Stempels <b>42</b> entsteht. Es werden vorzugsweise alternierend eine erste Reihe von ersten Löchern <b>41</b> mit einem ersten Durchmesser und eine zweite Reihe von zweiten Löchern <b>46</b> mit einem zweiten Durchmesser eingestanzt. Die Löcher <b>41, 46</b> einer Reihe sind im Wesentlichen auf einer Linie quer zur Längsrichtung des Endlosbandes <b>30</b> angeordnet. Der erste Durchmesser ist größer als 3 mm, beispielsweise größer als 5 mm, und bis zu 15 mm groß, beispielsweise bis 10 mm groß. In der ersten Reihe können beispielsweise zwischen 4 und 10 Löcher angeordnet sein. Der zweite Durchmesser ist deutlich kleiner, z.B. geringer als 1 mm. Ferner sind vorzugsweise nur ein oder zwei zweite Löcher <b>46</b> in der zweiten Reihe vorgesehen.</p>
<p id="p0016" num="0016">Eine Umformeinrichtung <b>50</b> mit einer Mehrzahl von Rollen <b>51</b> walzt das Endlosband <b>30</b> in mehreren Stufen zu einem endlosen Rohr <b>52.</b> Die erste Seite <b>43</b> mit dem Stanzeinzug <b>45</b> kommt dabei an der Innenseite des Rohrs <b>52</b> zum liegen. Die nach dem Umformen gegenüberliegenden Ränder <b>53</b> des Endlosbandes <b>30</b> werden miteinander verschweißt. Das Verschweißen kann beispielsweise per Induktion erfolgen. Eine entsprechende Schweißsonde <b>54</b> kann in den Bereich, in dem die beiden Ränder <b>53</b> sich zu berühren beginnen, gehalten sein. Durch das Verschweißen bildet sich eine Naht <b>55,</b> welche die beiden Ränder <b>53</b> materialschlüssig und luftdicht miteinander verbindet.</p>
<p id="p0017" num="0017">Das endlose Rohr <b>52</b> wird durch eine Schneideeinrichtung <b>60</b> zu einzelnen Führungsrohren <b>20</b> abgelängt. Das Führungsrohr <b>20</b> wird ein oder mehrfach über eine Kalibrationszylinder <b>70</b> oder Kalibrationskonus geschoben und dabei auf den gewünschten Umfang aufgeweitet. Der Umfang des Kalibrationszylinders <b>70</b> ist vorzugsweise perfekt kreisförmig und etwas größer als der innere Umfang des endlosen Rohrs. Anschließend werden der Erregerkolben <b>12</b> und der Schlagkolben <b>13</b> in das Führungsrohr <b>20</b> eingesetzt.</p>
<p id="p0018" num="0018">Eine weiteres Herstellungsverfahren beginnt mit einem Endlosband <b>80,</b> dessen Breite beispielsweise etwa der Länge des Führungsrohrs <b>20</b> entspricht (<figref idref="f0003">Fig. 6</figref>). Parallel zu den Rändern <b>81</b> des Endlosbandes <b>80</b> werden zwei Reihen von Löchern <b>41, 46</b> gestanzt. Die Eigenschaften der ersten Löcher <b>41</b> und der zweiten Löcher <b>46</b> werden gleich dem vorhergehenden Herstellungsverfahren gewählt. Der Stanzeinzug <b>45</b> ist für alle Löcher <b>41, 46</b> auf einer ersten Seite <b>82</b> des Endlosbandes <b>80.</b><!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0019" num="0019">Eine Schneideinrichtung <b>90</b> zertrennt das Endlosband <b>80</b> in Blechstreifen <b>91.</b> Die Blechstreifen <b>91</b> können in der Form eines nicht-rechteckigen Parallelogramms sein. Die längeren Ränder <b>92</b> können in einem Winkel <b>93</b> von weniger als 90 Grad, z.B. zwischen 45 Grad und 80 Grad, zu den kürzeren Rändern <b>94</b> geneigt sein. Die Länge <b>95</b> der kürzeren Ränder <b>94</b> ist geringer als der Umfang des herzustellenden Führungsrohrs <b>20,</b> vorzugsweise zwischen 0,5 % bis 2 %. Eine Walzbiegeeinrichtung <b>100</b> walzt den Blechstreifen <b>91</b> zu einem Rohr <b>101</b> (<figref idref="f0003">Fig. 7</figref>). Die Walzbiegeeinrichtung <b>100</b> hat beispielsweise zwei parallele Führungswalzen <b>102, 103</b> auf denen der Blechstreifen <b>91</b> mit der zweiten Seite aufliegt. Eine Oberwalze <b>104</b> ist längs einer Einzugsrichtung <b>105</b> zwischen den Führungswalzen <b>102, 103</b> angeordnet und drückt die erste Seite <b>106</b> des Blechstreifens <b>91</b> in Richtung zu den zwei Führungswalzen <b>102, 103.</b> Der Eingriff der Oberwalze <b>104</b> zwischen die zwei Führungswalzen <b>102, 103</b> ist dem geforderten Krümmungsradius bzw. Durchmessers des Führungsrohrs <b>20</b> entsprechend eingestellt. Der Blechstreifen <b>91</b> wird mit den kürzeren Ränder <b>94</b> parallel zur Einzugseinrichtung <b>105</b> in die Walzbiegeeinrichtung <b>100</b> eingelegt. Die vorzugsweise schrägen, längeren Ränder <b>92</b> berühren sich nach dem Biegen. Anschließend werden die längeren Ränder <b>92</b> durch eine Naht <b>107</b> verbunden, z.B. verschweißt oder verklebt (<figref idref="f0003">Fig. 8</figref>). Die Naht <b>107</b> kann spiralförmig verlaufen.</p>
<p id="p0020" num="0020">Anschließend wird der Umfang des gebogenen Rohrs durch den Kalibrationszylinder <b>70</b> getrimmt (vgl. <figref idref="f0002">Fig. 5</figref>).</p>
<p id="p0021" num="0021">Die Blechstreifen <b>91</b> können mit einer ersten Verzahnung <b>108</b> an einem der längeren Rändern <b>94</b> und einer zweiten Verzahnung <b>109</b> an der anderen der längeren Ränder <b>94</b> versehen werden. Die Verzahnungen <b>108, 109</b> können in den Blechstreifen <b>91</b> gestanzt werden, oder beim Abtrennen durch die Schneideinrichtung <b>90</b> erzeugt werden. Die erste Verzahnung <b>108</b> ist formschlüssig zu der zweiten Verzahnung <b>109</b> ausgebildet. Vorzugsweise weiten sich die Zähne <b>110</b> zum Rand hin auf. Beim Biegen des Blechstreifens <b>91</b> zum Rohr <b>20</b> werden die beiden Verzahnungen <b>108, 109</b> miteinander in Eingriff gebracht (<figref idref="f0004">Fig. 9</figref>). Die sich aufweitenden Zähne <b>110</b> der ersten Verzahnung <b>108</b> können die zweite Verzahnung <b>109</b> hintergreifen. Es ergibt sich hierdurch ein Formschluss in Umfangsrichtung, welcher das Rohr mechanisch stabilisiert. Der hintergreifende Formschluss ermöglicht einen dichten Verschluss des Rohrs <b>20</b> in radialer Richtung. Die Verzahnung kann durch Verschweißen, Löten oder Kleben zusätzlich luftdicht verschlossen werden. Das Rohr kann durch den Kalibrationszylinder <b>70</b> getrimmt werden. Eine Verzahnung kann bei dem in Zusammenhang mit <figref idref="f0002">Figur 4</figref> beschriebenen Verfahren in die Ränder <b>53</b> eingestanzt oder eingeprägt werden.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0022" num="0022">Die Belüftungsöffnungen können mittels eines Bohrers in das Blech gebohrt werden, bevor dieses zum Rohr gebogen wird. Vorzugsweise wird der Bohrer an der Seite des Blechs angesetzt, welche beim Biegen zur Innenseite des Rohrs wird. Ein Entgratbohrer oder Senkbohrer kann den Lochrand abrunden.</p>
</description><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine mit einem pneumatischen Schlagwerk <b>(6),</b> das einen motorgetriebenen Erreger <b>(12),</b> ein Führungsrohr <b>(20)</b> und einen kolbenförmigen Schläger <b>(13)</b> aufweist, wobei der kolbenförmige Schläger <b>(13)</b> durch eine Innenseite <b>(21)</b> des Führungsrohrs <b>(20)</b> geführt ist und in dem Führungsrohr <b>(20)</b> mit dem Erreger <b>(12)</b> eine Luftfeder <b>(15)</b> abschließt, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Führungsrohr <b>(20)</b> aus einem zu einem Rohr gebogenen Blechstreifen <b>(30, 91)</b> gebildet, dessen zwei gegenüberliegende Längskanten <b>(53, 92)</b> durch eine Naht <b>(55, 107)</b> und/oder einen verzahnenden Formschluss <b>(108, 109)</b> verbunden sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Naht schraubenförmig um die Arbeitsachse gewunden ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> Belüftungsöffnungen <b>(23, 24)</b> des Führungsrohrs <b>(20)</b> gestanzt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 3, dass ein Einzug <b>(27)</b> der gestanzten Belüftungsöffnungen <b>(23, 24)</b> an der Innenseite <b>(21)</b> des Führungsrohrs <b>(20)</b> sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Handwerkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> erste der Öffnungen <b>(24)</b> einen ersten Durchmesser und zweite der Öffnungen <b>(23)</b> einen zweiten gegenüber dem ersten Durchmesser größeren Durchmesser aufweisen, wobei die zweiten Öffnungen <b>(23)</b> gegenüber den ersten Öffnungen <b>(24)</b> in Schlagrichtung <b>(11)</b> des pneumatischen Schlagwerks <b>(6)</b> versetzt angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Herstellungsverfahren einer Handwerkzeugmaschine mit den Schritten:
<claim-text>Einbringen von Löchern <b>(41, 46)</b> in einen Blechstreifen <b>(30, 91),</b></claim-text>
<claim-text>Umformen des Blechstreifens <b>(30, 91)</b> zu einem Rohr,</claim-text>
<claim-text>Verbinden von Längskanten <b>(53, 92)</b> des umgeformten Blechstreifens <b>(30, 91)</b> durch eine Naht <b>(55, 107)</b> und/oder einen verzahnenden Formschluss <b>(108, 109)</b> und</claim-text>
<claim-text>Einsetzen eines kolbenförmigen Schlägers <b>(13)</b> in das umfänglich durch die Naht <b>(55, 107)</b> geschlossene Rohr <b>(20).</b></claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Herstellungsverfahren nach Anspruch 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> ein Stanzstempel auf einer ersten Seite <b>(43, 82)</b> des Blechstreifens <b>(30, 91)</b> angesetzt wird,<!-- EPO <DP n="9"> --> um die Löcher <b>(41, 46)</b> in den Blechstreifen <b>(30, 91)</b> zu stanzen, und die erste Seite <b>(43, 82)</b> zu einer Innenseite <b>(21)</b> des Rohrs <b>(20)</b> umgeformt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Herstellungsverfahren nach Anspruch 6 oder 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Längskanten <b>(53, 92)</b> miteinander verschweißt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Herstellungsverfahren nach einem der Ansprüche 6 bis 8, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das mit der Naht <b>(55, 107)</b> geschlossene Rohr <b>(20)</b> über einen Kalibrationskolben <b>(70)</b> gezogen wird, dessen Umfang zwischen 0,5 % und 2 % größer als eine Breite <b>(31, 95)</b> des Blechstreifens <b>(30, 91)</b> ist.</claim-text></claim>
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<figure id="f0003" num="6,7,8"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="143" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="13"> -->
<figure id="f0004" num="9"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="135" he="103" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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							The annex lists the patent family members relating to the patent documents cited in the above mentioned European search report.
							The members are as contained in the European Patent Office EDP file on
							The European Patent Office is in no way liable for these particulars which are merely given for the purpose of information.
							For more details about this annex : see Official Journal of the European Patent Office, No 12/82
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