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EP 2 514 867 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.10.2015 Patentblatt 2015/43 |
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Anmeldetag: 12.04.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Drahtseil mit einer Langspleißverbindung
Wire rope with a long splice connection
Câble en acier avec liaison d'épissure longitudinale
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
21.04.2011 AT 23511 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.10.2012 Patentblatt 2012/43 |
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Patentinhaber: Teufelberger Seil Gesellschaft m.b.H. |
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4600 Wels (AT) |
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Erfinder: |
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- Teufelberger, Florian
4609 Thalheim bei Wels (AT)
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Vertreter: Sonn & Partner Patentanwälte |
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Riemergasse 14 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 685 592 EP-A2- 0 394 621 EP-A2- 1 321 568 FR-A3- 2 769 027 US-A- 2 348 234
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EP-A2- 0 377 869 EP-A2- 1 321 413 FR-A1- 2 724 398 GB-A- 2 324 542 US-A1- 2006 260 287
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- "SPLEISSE FUER DRAHTSEILE", DEUTSCHE NORMEN DIN 83318, XX, XX, 1. November 1959 (1959-11-01),
Seiten 1-10, XP001066439,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Drahtseil mit einer Langspleißverbindung, welches Drahtseil
mehrere Litzen aufweist, wobei zumindest zwischen zwei einander benachbarten Litzen
im Bereich der Langspleißverbindung ein Stützelement vorgesehen ist, gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
[0002] Mittels Langspleißverbindungen, vgl. z.B.
DIN 83 318, XP 001 066 439 (Nov. 1959), S. 1-10, "Spleiße für Drahtseile", werden Enden von Seilabschnitten miteinander verbunden, wodurch insbesondere die
Herstellung von endlosen Seilschleifen aus endlichen Seilabschnitten für Transportanlagen,
beispielsweise Seilbahnen, ermöglicht wird. Bei der Herstellung der Langspleißverbindung
erfolgt ein wechselseitiges Ineinanderlegen einzelner Litzen beider Seilenden. Eine
Einlegelitze ersetzt im Bereich der Langspleißverbindung eine zuvor in diesem Bereich
aus dem Drahtseil entnommene mittige Einlage. Durch diese Ausgestaltung entsteht ein
Reibschluss, der einen Zusammenhalt der Seilabschnitte auch unter Einwirkung von hohen
Zugkräften gewährleistet, insbesondere auch bei Drahtseilen, welche im Betrieb einer
ständigen Biegebeanspruchung unterworfen sind. Demzufolge kommt der zwischen den Litzen
des Seils auftretenden Reibung hinsichtlich der erzielbaren Lebensdauer eine große
Bedeutung zu, vor allem wenn die Drahtseile zur Verwendung bei Transportanlagen vorgesehen
sind und im Betrieb ständig über Rollen laufen.
[0003] Die
US 2,348,234 A offenbart ein Verbund-Seil mit Draht- und Kunststofflitzen, wobei runde Kunststoffseile
als Abstandhalter zwischen Litzen vorgesehen sind und im Hinblick auf die Verwendung
auf Booten eine hohe Flexibilität (und Festigkeit) des Seils angestrebt wird.
[0004] Aus
EP 685 592 A1 ist ein Stahldraht-Litzenseil bekannt, bei dem zur Schwingungsdämpfung zwischen den
Drahlitzen Einlagen aus bandförmigen Kunststoff vorgesehen sind.
[0005] In
EP 377 869 A2 ist eine langspleißähnliche Verbindung von Drahtseilen mit mehr als sechs Litzen
geoffenbart, wobei das Einsteckende jeweils aus mehreren Litzen gebildet ist, um höchstens
eine geringe Verringerung des Seilumfangs zuzulassen.
[0006] Aus
EP 1 321 568 A2 sowie
EP 1 321 413 A2 ist ein Drahtseil der eingangs angegebenen Art bekannt. Ein ähnliches Drahtseil ist
in der
US 2006/0260287 A1 beschrieben. Bei diesen Drahtseilen werden im Bereich der Spleißverbindung als Stützelemente
Stützlitzen, insbesondere aus textilem Material, vorgesehen.
[0007] Diese Stützlitzen haben von vornherein einen runden Querschnitt, und sie werden zwischen
die Litzen des Drahtseils, beispielsweise mit Hilfe von Rollen eingeschoben, wobei
die jeweils paarweise nebeneinanderliegenden Litzen durch die entsprechend profilierte
Rolle auseinander gedrückt werden. Im eingesetzten Zustand sind die Stützlitzen dann
verformt, wobei ihr Querschnitt ungefähr dreieckig ist. Durch diese Verformung des
Querschnitts der an sich runden Stützlitzen, die im Seil bzw. Spleiß in die Dreiecksform
gepresst werden, ergibt sich ein Durchmesserrückgang. Hierdurch wird in der Folge
eine Verlängerung des Spleißes bewirkt. Da die Litzen bei der Spleißverbindung in
das Drahtseil nach innen gesteckt werden, wird die Länge dieser eingesteckten Litzen
durch die gewählte Spleißgeometrie vordefiniert; bei der zuvor erwähnten Verlängerung
zufolge der Durchmesserreduktion sind dann die eingesteckten Litzen zu kurz, und es
bilden sich Lücken im Drahtseil im Bereich der Spleißverbindung. Diese Lücken führen
schließlich, ab einer bestimmten Größe, zu dem Ergebnis, dass der Spleiß an dieser
Stelle noch stärker im Durchmesser reduziert wird, so dass es im Betrieb lokal an
diesen Stellen zu einem sehr hohen Verschleiß des Drahtseils kommt. In der Folge ist
auch die Instandhaltung derartiger Drahtseile bzw. Spleißverbindungen außerordentlich
aufwendig.
[0008] Es ist nun Aufgabe der Erfindung, hier Abhilfe zu schaffen und ein Drahtseil mit
einer Spleißverbindung vorzusehen, welche eine hohe Durchmesserkonstanz und radiale
Stabilität aufweist, so dass in der Folge auch ein geringer Instandhaltungsaufwand
erzielt wird. Weiters sollen beim vorliegenden Drahtseil die Reibung zwischen den
Litzen sowie die Druckbeanspruchungen an Kreuzungsstellen der Litzen (an den sog.
Spleißknoten) möglichst gering gehalten werden können und ein weitgehend gleichmäßiger
Litzenabstand gewährleistet werden, um die Drahtbruchentwicklung zu reduzieren und
auch dadurch eine hohe Lebensdauer zu erreichen.
[0009] Das Drahtseil der eingangs angeführten Art ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
dass das Stützelement durch ein homogenes Profilteil gebildet ist, welches einen im
Wesentlichen trapezförmigen Querschnitt aufweist, oder einen im Wesentlichen gleichseitig-trapezförmigen
Querschnitt aufweist, bei dem die Schrägseiten des Trapezes jeweils konkav ausgebildet
sind, an denen seitlich die Litzen anliegen.
[0010] Durch das Vorsehen von Profilteilen, insbesondere Kunststoffprofilen, als Stützelemente
im Bereich der Langspleißverbindung des Drahtseils wird der Vorteil erzielt, dass
die Litzen im Spleißbereich zuverlässig im Abstand voneinander gehalten und somit
nachteilige Reibungsvorgänge zwischen benachbarten Litzen ausgeschaltet werden; durch
den gleichmäßigen Abstand der Litzen voneinander ergibt sich auch im Spleißbereich
ein besser der Kreisform angenäherter Umriss des Seils, was einen vorteilhaften Beitrag
zur angestrebten Laufruhe des Seils erbringt; ein ganz wesentlicher Vorteil liegt
in der im Vergleich zum Stand der Technik erheblich besseren Querdruckstabilität der
hier vorgesehenen Profilteil-Stützelemente, welche dazu führt, dass der Durchmesser
der Spleißverbindung hochgradig konstant bleibt. Dies führt auch zu einem geringen
Aufwand hinsichtlich Instandhaltung des Drahtseils bzw. von dessen Spleißverbindung.
Dadurch, dass das Profilteil oder die Profilteile einen allgemein trapezförmigen Querschnitt
aufweist bzw. aufweisen, wird eine optimale Stützung der Litzen des Drahtseils im
Bereich der Spleißverbindung erzielt, ohne dass eine Querschnittsanpassung der Stützelemente
nach deren Einbringen erforderlich wäre. Dabei weisen die Profilteile vorzugsweise
konkave Schrägseiten auf, an denen die Litzen seitlich anliegen; hierdurch ergibt
sich in vorteilhafter Weise ein mehr oder weniger flächiges Anliegen an den konkaven
Flächen der Profilteile.
[0011] Um die nachteilige Reibung zwischen allen benachbarten Litzen des Drahtseils auszuschließen,
werden zweckmäßig zwischen allen, z.B. eine im Bereich der Langspleißverbindung eine
mittige Einlage ersetzende Einlegelitze umgebenden, Litzen jeweils paarweise homogene
Profilteile als Stützelemente vorgesehen.
[0012] Wenn als Stützelement ein Profilteil aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polypropylen,
aber auch z.B. aus Polyamid etc., vorgesehen wird, ist eine stabile Abstützung und
die Ausschaltung der Reibung zwischen jeweils zwei benachbarten Litzen über einen
langen Zeitraum gewährleistet.
[0013] Wie bereits angedeutet sind die Litzen mit Vorteil um eine mittige Einlegelitze herum
angeordnet, die im Bereich der Langspleißverbindung eine mittige Einlage (Kernlitze,
Seele) des Drahtseils ersetzt. Die Einlegelitze kann dabei mit einem Kunststoffseil,
z.B. aus Polyamid, umwickelt sein, wobei dann die Litzen und die Profilteile an der
Außenseite dieser Kunststoffseil-Umwicklung anliegen.
[0014] Beim vorliegenden Drahtseil können die Profilteil-Stützelemente im Bereich der Spleißverbindung
grundsätzlich gemäß einem Verfahren bzw. mit Hilfe einer Vorrichtung wie in der vorerwähnten
EP 1 321 568 A2 geoffenbart zwischen die Litzen des Drahtseils nach innen gesteckt werden; eine detaillierte
Beschreibung hiervon kann sich somit im Hinblick auf diese bekannte Technologie erübrigen.
Es hat sich allerdings gezeigt, dass die vorliegenden Profilteil-Stützelemente besser
nach einem Aufspreizen, d.h. nach Auseinanderbewegen der jeweils benachbarten Litzen,
noch während die Litzen von der Rolle auseinandergespreizt gehalten werden, der Länge
nach in die so gebildeten Freiräume zwischen Litzen und Rolle eingeführt werden.
[0015] Die Erfindung sieht somit auch ein Verfahren zur Herstellung einer Langspleißverbindung
eines Drahtseils vor, wobei benachbarte Litzen des Drahtseils von einer Rolle auseinandergespreizt
gehalten werden und ein Stützelement im Bereich der Langspleißverbindung der Länge
nach in die so gebildeten Freiräume zwischen den benachbarten Litzen eingeführt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement durch ein homogenes Profilteil gebildet
ist, welches einen im Wesentlichen trapezförmigen Querschnitt aufweist, oder einen
im Wesentlichen gleichseitig-trapezförmigen Querschnitt aufweist, wobei die Schrägseiten
des Trapezes jeweils konkav ausgebildet sind, an denen seitlich die Litzen anliegen.
[0016] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten bevorzugten
Ausführungsbeispiels, auf das sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert.
Die Zeichnung zeigt dabei in ihrer einzigen Figur einen Querschnitt durch ein mehrlitziges
Drahtseil im Bereich einer Langspleißverbindung, wobei überdies ganz schematisch ein
Teil einer Rolle zum Einbringen eines Profilteil-Stützelements im Schnitt veranschaulicht
ist.
[0017] In der Zeichnung ist in einem schematischen Querschnitt ein Drahtseil 1 mit beispielsweise
sechs Litzen 2 in einem Langspleißverbindungs-Bereich 1' gezeigt. Die Litzen 2 sind
jeweils ihrerseits ebenfalls aus mehreren Litzen 3 zusammengesetzt. Im in Fig. 1 gezeigten
Langspleißverbindungs-Bereich 1' ist anstelle einer mittigen Einlage bzw. Seele des
Drahtseils 1 eine Einlegelitze 4 eines zu verbindenden Drahtseils bzw. Drahtseilabschnitts
vorgesehen. Die Einlegelitze 4 ist mit einem Polyamidseil 5 zur Erzielung einer stabilen
Ummantelung umwickelt.
[0018] Zum Einbringen von Stützelementen 6 werden Rollen eingesetzt, von denen eine Rolle
7 in der Zeichnung teilweise und schematisch dargestellt ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
können beispielsweise, auch wenn dies in der Zeichnung nicht im Einzelnen veranschaulicht
ist, drei derartige Rollen 7 gleichzeitig verwendet werden, um jeweils drei Stützelemente
6 gleichzeitig zwischen jeweils zwei benachbarten Drahtseil-Litzen 2 einzuschieben,
wobei die jeweils benachbarten Drahtseil-Litzen 2 durch die entsprechend keilförmig
profilierten Rollen 7 auseinander gedrückt werden, so dass ein Freiraum 8 zum Einschieben
des jeweiligen Stützelements 6 zwischen den benachbarten zwei Litzen 2 geschaffen
wird.
[0019] In der Zeichnung ist wie erwähnt ein sechslitziges Drahtseil 1 gezeigt, wobei mittels
der (drei) Rollen 7 drei Stützelemente 6 in einem ersten Arbeitsgang eingesetzt und
in einem zweiten Arbeitsgang mittels der Rollen 7 die drei weiteren Stützelemente
6 eingebracht werden, so dass zwischen jeweils zwei benachbarten Drahtseil-Litzen
2 je ein Stützelement 6 angeordnet wird. Hierdurch verbleibt ein Freiraum 8 zwischen
jeweils zwei benachbarten Litzen 2, und die Litzen 2 reiben demzufolge nicht aneinander,
wodurch die Lebensdauer des Drahtseils 1 erhöht wird. Zudem ergibt sich durch die
Stützelemente 6 ein gleichmäßiger Abstand zwischen den Litzen 2, und die Druckbeanspruchungen
an den Kreuzungsstellen der Litzen 2 (Spleißknoten - nicht gezeigt) werden reduziert.
Auch dies reduziert die Drahtbruchentwicklung und erhöht somit die Lebensdauer des
Drahtseils 1.
[0020] Beim vorliegenden Drahtseil 1 sind die im Bereich der Spleißverbindung 1' eingebrachten
Stützelemente 6 durch homogene Profilteile 6' gebildet. Diese Profilteile 6' bestehen
bevorzugt aus einem geeigneten Kunststoffmaterial, wie z.B. Polypropylen, aber auch
Polyamid oder Polyethylen und dergl. Kunststoffmaterial. Diese homogenen Profilteile
6' werden insbesondere durch Strangpressen (Extrudieren) erhalten und weisen eine
hohe Querschnittsfestigkeit sowie Querdruckstabilität auf. Dadurch können sie im eingebrachten
Zustand einer Querschnittsverformung gut widerstehen, so dass im Bereich der Spleißverbindung
1' eine hohe Durchmesserkonstanz erzielt wird. Dies führt in der Folge dazu, dass
für die Instandhaltung eines derartigen Drahtseils 1 ein geringer Aufwand ausreicht.
Die Wahl des jeweiligen Kunststoffs, auch hinsichtlich Festigkeit und Zähigkeit, richtet
sich nach dem jeweiligen Zweck bzw. der jeweiligen Anwendung des Drahtseils und kann
vom Fachmann aufgrund einfacher Versuche getroffen werden.
[0021] Die homogenen Profilteile 6' können an sich auch aus einem anderen homogenen Material,
etwa aus Metall-Strangpressprofilen, bestehen, z.B. aus einer Aluminiumlegierung,
jedoch wird Kunststoff im Hinblick auf die bessere Manipulierbarkeit bevorzugt.
[0022] Die Profilteile 6', auch Kunststoffprofile oder Profiltrensen bezeichnet, weisen
wie aus der Zeichnungsfigur ersichtlich einen allgemein trapezförmigen Querschnitt
auf, wobei die Basis des Trapezes an der Polyamidseil-Umwicklung 5 anliegt und die
gegenüberliegende schmale Seite nach außen weist. Die Trapezform ist dabei im Wesentlichen
jene eines gleichseitigen Trapezes, wobei die beiden einander gegenüberliegenden schrägen
Längsseiten 9, 10 konkav sind, um so eine Anpassung an den Außenumfang der Litzen
2 und damit eine möglichst flächige Anlage dieser Litzen 2 an den Kunststoffprofilen
6' zu ermöglichen.
[0023] Theoretisch ist es auch denkbar, nur einzelne der Stützelemente 6, z.B. jedes zweite
Stützelement 6, als "Profiltrense" 6' vorzusehen, und andere Stützelemente 6 wie gemäß
Stand der Technik, nämlich als Stützseile, auszubilden; wichtig wäre dabei, dass nichtsdestoweniger
eine ausreichende Durchmesserkonstanz erhalten wird; andererseits könnten die Stützseile
als Fettspeicher für das Drahtseil verwendet werden.
1. Drahtseil (1) mit einer Langspleißverbindung (1'), welches Drahtseil mehrere Litzen
(2) aufweist, wobei zumindest zwischen zwei einander benachbarten Litzen (2) im Bereich
der Langspleißverbindung ein Stützelement (6) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (6) durch ein homogenes Profilteil (6') gebildet ist, welches einen
im Wesentlichen trapezförmigen Querschnitt aufweist, oder einen im Wesentlichen gleichseitig-trapezförmigen
Querschnitt aufweist, bei dem die Schrägseiten (9, 10) des Trapezes jeweils konkav
ausgebildet sind, an denen seitlich die Litzen (2) anliegen.
2. Drahtseil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilteil (6') aus Kunststoff besteht.
3. Drahtseil (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilteil (6') aus Polypropylen besteht.
4. Drahtseil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzen (2) um eine mittige Einlegelitze (4) herum angeordnet sind, die im Bereich
der Langspleißverbindung (1') eine mittige Einlage oder Kernlitze ersetzt.
5. Drahtseil (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlegelitze (4) mit einem Kunststoffseil (5), z.B. aus Polyamid, umwickelt ist,
wobei die Litzen (2) und Profilteile (6') außen an der Kunststoffseil-Umwicklung anliegen.
6. Drahtseil (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen allen Litzen (2), jeweils paarweise, homogene Profilteile (6') angeordnet
sind.
7. Verfahren zur Herstellung einer Langspleißverbindung (1') eines Drahtseils (1), gemäß
irgend einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei benachbarte Litzen (2) des Drahtseils (1)
von einer Rolle (7) auseinandergespreizt gehalten werden und Stützelement (6) im Bereich
der Langspleißverbindung der Länge nach in die so gebildeten Freiräume zwischen den
benachbarten Litzen (2) eingeführt wird dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (6) durch ein homogenes Profilteil (6') gebildet ist, welches einen
im Wesentlichen trapezförmigen Querschnitt aufweist, oder einen im Wesentlichen gleichseitig-trapezförmigen
Querschnitt aufweist, wobei die Schrägseiten (9, 10) des Trapezes jeweils konkav ausgebildet
sind, an denen seitlich die Litzen (2) anliegen.
1. A wire rope (1) with a long splice connection (1'), which wire rope includes several
strands (2), wherein at least between two adjacent strands (2) a support element (6)
is provided in the region of the long splice connection, characterized in that the support element (6) is comprised of a homogenous profile member (6') having a
substantially trapezoidal cross section, or a substantially equilateral trapezoidal
cross section with the oblique sides (9, 10) of the trapezoid being each concavely
formed, against which the strands (2) laterally bear.
2. A wire rope (1) according to claim 1, characterized in that the profile member (6') is made of plastic.
3. A wire rope (1) according to claim 2, characterized in that the profile member (6') is made of polypropylene.
4. A wire rope (1) according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the strands (2) are arranged about a central insertion strand (4) that replaces a
central insertion or core strand in the region of the long splice connection (1').
5. A wire rope (1) according to claim 4, characterized in that the insertion strand (4) is wrapped by a plastic rope (5) made, for instance, of
polyamide, wherein the strands (2) and the profile members (6') externally bear against
the plastic rope wrapping.
6. A wire rope (1) according to any one of claims 1 to 5, characterized in that homogenous profile members (6') are each arranged in pairs between all of the strands
(2).
7. A method for producing a long splice connection (1') of a wire rope (1) according
to any one of claims 1 to 6, wherein adjacent strands (2) of the wire rope (1) are
held spread apart by a roller (7) and a support element (6) is longitudinally inserted
in the thus formed free spaces between the adjacent strands (2) in the region of the
long splice connection, characterized in that the support element (6) is formed by a homogenous profile member (6') having a substantially
trapezoidal cross section, or a substantially equilateral trapezoidal cross section
with the oblique sides (9, 10) of the trapezoid being each concavely formed, against
which the strands (2) laterally bear.
1. Câble métallique ou câble acier (1) avec une liaison d'épissure longitudinale (1'),
ledit câble acier comprenant plusieurs torons (2), un élément d'appui (6) étant prévu
au moins entre deux torons (2) mutuellement voisins l'un de l'autre dans la zone de
la liaison d'épissure longitudinale, caractérisé en ce que l'élément d'appui (6) est formé par une pièce profilée homogène (6'), qui présente
une section transversale sensiblement de forme trapézoïdale, ou présente une section
transversale sensiblement en forme de trapèze isocèle, les côtés obliques (9, 10)
du trapèze de la section transversale étant chacun respectivement d'une configuration
concave, les torons (2) s'appuyant latéralement sur ceux-ci.
2. Câble acier (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce profilée (6') est réalisée en matière plastique.
3. Câble acier (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que la pièce profilée (6') est réalisée en polypropylène.
4. Câble acier (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les torons (2) sont agencés autour d'un toron d'insert (4), qui, dans la zone de
la liaison d'épissure longitudinale (1') remplace un insert central ou un toron d'âme.
5. Câble acier (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que le toron d'insert (4) est enveloppé par enroulement d'un câble de matière plastique
(5), par exemple en polyamide, les torons (2) et les pièces profilées (6') s'appuyant
à l'extérieur sur l'enveloppe de câble de matière plastique.
6. Câble acier (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'entre tous les torons (2), respectivement par paires, sont agencés des pièces profilées
(6') homogènes.
7. Procédé de fabrication d'une liaison d'épissure longitudinale (1') d'un câble acier
(1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, procédé d'après lequel des torons
(2) voisins du câble acier (1) sont maintenus écartés par un rouleau ou galet (7),
et, dans la zone de la liaison d'épissure longitudinale, l'élément d'appui (6) est
introduit, suivant la longueur, dans les espaces ainsi dégagés entre les torons (2)
voisins, caractérisé en ce que l'élément d'appui (6) est formé par une pièce profilée homogène (6'), qui présente
une section transversale sensiblement de forme trapézoïdale, ou présente une section
transversale sensiblement en forme de trapèze isocèle, les côtés obliques (9, 10)
du trapèze de la section transversale étant chacun respectivement d'une configuration
concave, les torons (2) s'appuyant latéralement sur ceux-ci.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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- Spleiße für DrahtseileDIN 83 318, 1959, 1-10 [0002]