[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte mit mehreren Modulen, die in einer
Reihe oder Matrix angeordnet sind. Die Module weisen jeweils einen Reflektor mit einer
ersten Reflektorfläche und eine Halbleiterlichtquelle auf. Die Halbleiterlichtquelle
ist jeweils beabstandet von einem Brennpunkt der ersten Reflektorfläche des zugeordneten
Moduls angeordnet. Bei der Leuchte handelt es sich insbesondere um eine Innenraumleuchte,
bevorzugt um eine Deckenleuchte.
[0002] Leuchten, welche Halbleiterlichtquellen einsetzen, werden in zunehmendem Maße zur
Beleuchtung von Innenräumen eingesetzt. Die Halbleiterlichtquellen haben dabei den
Vorteil, dass sie die zugeführte Energie sehr effizient in Licht umwandeln. Ferner
ist die Lebensdauer der Halbleiterlichtquellen sehr groß. Da die Intensität der Lichtemission
einer einzelnen Halbleiterlichtquelle vielfach für den gewünschten Einsatz der Leuchte
nicht groß genug ist, umfassen die Leuchten häufig eine Vielzahl von Halbleiterlichtquellen,
die in einer Matrix angeordnet sind und welche insgesamt die gewünschte Lichtintensität
bereitstellen können. Die Halbleiterlichtquellen sind dabei beabstandet voneinander
angeordnet. Der Grund hierfür liegt zum einen im Aufbau der einzelnen Halbleiterlichtquellen
begründet. Zum anderen werden an Halbleiterlichtquellen besondere Anforderungen an
die Wärmeableitung gestellt, die einfacher erfüllt werden können, wenn die Halbleiterlichtquellen
in einem gewissen Abstand voneinander angeordnet sind. Bei Leuchten, deren Abstrahlcharakteristik
jedoch von einer Vielzahl von beabstandet angeordneten Halbleiterlichtquellen bereitgestellt
wird, ergibt sich das Problem, dass sichergestellt werden muss, dass die Ausleuchtung
einer Beleuchtungsfläche so homogen wie möglich ist.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, eine Leuchte der
eingangs genannten Art bereitzustellen, welche zum einen eine möglichst homogene Ausleuchtung
einer Beleuchtungsfläche bereitstellen kann und die zum anderen ein einheitliches
Erscheinungsbild hat. Es ist insbesondere gewünscht, dass die einzelnen Module für
den Betrachter der Leuchte identisch, zumindest fast identisch erscheinen.
[0004] Erfindungsgemäß wird dieses technische Problem durch eine Leuchte mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich
aus den abhängigen Ansprüchen.
[0005] Die erfindungsgemäße Leuchte ist dadurch gekennzeichnet, dass die Module mehrere
verschiedene Modultypen bilden und die Modultypen zum Erzeugen einer homogenen Abstrahlcharakteristik
der Leuchte sich jeweils hinsichtlich des Abstands der Halbleiterlichtquelle von dem
Brennpunkt des zugeordneten Moduls unterscheiden.
[0006] Durch die Variabilität des Abstands der Halbeiterlichtquellen von den Brennpunkten
der Reflektorflächen erreicht man zum einen, dass die Homogenität der Gesamtabstrahlcharakteristik
der Leuchte optimiert werden kann. Zum anderen beeinflusst die Variabilität des Abstands
der Halbleiterlichtquelle von dem zugehörigen Brennpunkt das Erscheinungsbild der
Module nicht bzw. nicht merklich. Die Veränderung dieses Abstands wird im Wesentlichen
in Betrachtungsrichtung auf die Leuchte vorgenommen. Veränderungen in Betrachtungsrichtung
kann ein Betrachter kaum wahrnehmen, wohingegen Unterschiede der Module in einer Richtung
senkrecht zur Betrachtungsrichtung gut wahrnehmbar sind. In dieser Richtung senkrecht
zur Betrachtungsrichtung sind die Module jedoch im Wesentlichen identisch, so dass
ein sehr einheitliches Erscheinungsbild der Leuchte bereitgestellt wird. Die Leuchte
erscheint für den Betrachter als Matrix oder als Reihe aus einheitlichen Modulen.
[0007] Die erste Reflektorfläche kann beispielsweise auf einem Rotationsellipsoid liegen.
Der Brennpunkt einer Ellipse, auf welcher der Rotationsellipsoid beruht, ist dabei
der Punkt, bei dem ausgehende Lichtstrahlen so an der Ellipse reflektiert werden,
dass sie sich in dem anderen Brennpunkt der Ellipse treffen.
[0008] Ferner kann die erste Reflektorfläche auf einem Rotationsparaboloid liegen. Die Parabel,
welche dem Rotationsparaboloid zugrunde liegt, stellt den Grenzfall der Ellipse dar,
bei welchem der zweite Brennpunkt im Unendlichen liegt. Lichtstrahlen, die vom Brennpunkt
des Rotationsparaboloids ausgehen, werden von dem Rotationsparaboloid so reflektiert,
dass sich ein paralleles Lichtbündel ergibt.
[0009] Als weiterer Grenzfall des Rotationsellipsoids bzw. Rotationsparaboloids kann die
erste Reflektorfläche auch auf einer Hohlkugel liegen.
[0010] Gemäß einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leuchte sind die Halbleiterlichtquellen
der Module in einer ersten, zu den optischen Achsen der Module senkrechten, d. h.
gemeinsamen, Ebene angeordnet. Bei jedem Modultyp erstreckt sich die erste Reflektorfläche
in Richtung der optischen Achse bis zu einer zweiten, zu der optischen Achse des Moduls
senkrechten Ebene. Die Modultypen unterscheiden sich in diesem Fall dahingehend, dass
sich der Abstand der ersten Ebene von der zweiten Ebene eines Modultyps von dem Abstand
der ersten Ebene von der zweiten Ebene eines anderen Modultyps unterscheidet. Die
Modultypen unterscheiden sich somit nicht nur hinsichtlich der Positionierung der
Halbleiterlichtquellen, sondern auch hinsichtlich der Tiefe der ersten Reflektorfläche.
Durch diese Variabilität der eingesetzten Module kann die Abstrahlcharakteristik der
Leuchte noch besser angepasst werden, um eine möglichst homogene Abstrahlcharakteristik
zu erreichen. Der Unterschied der Modultypen wird vom Betrachter jedoch kaum wahrgenommen,
da er im Wesentlichen in paralleler Richtung zur Betrachtungsrichtung liegt.
[0011] Gemäß einer Weiterbildung dieser Ausgestaltung umfasst der Reflektor bei zumindest
einem Modultyp eine zweite Fläche, welche sich an die erste Reflektorfläche anschließt,
auf welche keine von der Halbleiterlichtquelle des zughörigen Moduls emittierten Lichtstrahlen
direkt auftreffen und welche sich in Richtung der optischen Achse des zugehörigen
Modultyps bis zu einer dritten, zu den optischen Achsen der Module senkrechten Ebene
erstreckt. Bei der zweiten Fläche handelt es sich insbesondere um eine zweite Reflektorfläche
oder um eine Blende. Bevorzugt ist die zweite Fläche eines Moduls trichterförmig ausgebildet.
Die Reflektoren aller Module in Richtung der optischen Achsen der Module enden bevorzugt
bei der dritten Ebene. Die unterschiedliche Tiefe der ersten Reflektorflächen der
einzelnen Module kann somit durch die zweite Fläche ausgeglichen werden, so dass alle
Reflektoren bei der dritten Ebene abschließen. Hierdurch wird ein einheitliches Erscheinungsbild
der Module hergestellt. Da die zweite Fläche jedoch lichttechnisch nicht wirksam ist,
da die Lichtstrahlen der Halbleiterlichtquelle nicht auf diese Flächen treffen, behindern
diese zweiten Flächen nicht die Abstrahlcharakteristik der einzelnen Module, welche
somit nur von der Geometrie der ersten Reflektorfläche und der Positionierung der
Halbleiterlichtquelle bestimmt wird.
[0012] Gemäß einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leuchte ist bei den Modultypen der
Abstand der zweiten Ebene von der dritten Ebene um so größer, desto größer der Abstand
der ersten Ebene vom Brennpunkt der zugehörigen ersten Reflektorfläche ist. Auf diese
Weise kann die Veränderung des Abstands der Halbleiterlichtquelle vom Brennpunkt so
ausgeglichen werden, dass die Module für den Betrachter einheitlich erscheinen.
[0013] Gemäß einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leuchte bilden bei allen Modultypen
bei einem Schnitt der zweiten Ebene durch die Reflektoren die Ränder der ersten Reflektorflächen
dieselbe geometrische Form, insbesondere einen Kreis mit demselben Durchmesser. Ferner
können bei allen Modultypen bei einem Schnitt der dritten Ebene durch die Reflektoren
die Ränder der ersten Reflektorflächen oder der zweiten Flächen dieselbe geometrische
Form bilden, insbesondere jeweils einen Kreis mit demselben Durchmesser, der jedoch
größer ist als der Kreis, welcher bei einem Schnitt der zweiten Ebene durch die Reflektoren
gebildet wird. Ein Betrachter erkennt Unterschiede in einer senkrechten Ebene zur
Betrachtungsrichtung besonders gut. In dieser senkrechten Ebene erscheinen die sich
unterscheidenden Modultypen jedoch identisch. Der Betrachter erkennt insbesondere
zwei konzentrische Kreise, die von den Randflächen der ersten Reflektorflächen und
der zweiten Flächen gebildet werden.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leuchte sind die Anordnung
der Modultypen in der Reihe oder der Matrix und der Abstand der Halbleiterlichtquellen
vom Brennpunkt der zugehörigen ersten Reflektorfläche bei den Modultypen so gewählt,
dass die Inhomogenitäten der Ausleuchtung einer Bilanzraumfläche in einer von der
Leuchte beabstandeten Beleuchtungsebene durch die Lichtemission der Halbleiterlichtquellen
minimal sind. Bei der Optimierung der Abstrahlcharakteristik der Leuchte werden somit
zunächst die Modultypen durch die Wahl des Abstands der Halbleiterlichtquelle vom
Brennpunkt der ersten Reflektorfläche und durch die Ausgestaltung der ersten Reflektorfläche
festgelegt. Beispielsweise können drei verschiedene Modultypen definiert werden. Anschließend
wird die Anordnung der einzelnen Modultypen in einer Matrix oder einer Reihe so optimiert,
dass eine möglichst homogene Abstrahlcharakteristik in einem bestimmten Abstand von
der Leuchte bereitgestellt werden kann.
[0015] Gemäß einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Leuchte treffen auf jedes Flächenelement
einer Bilanzraumfläche Lichtstrahlen, die von den Halbleiterlichtquellen jedes Moduls
der Leuchte emittiert werden. Die Bilanzraumfläche ist dabei in einer von der Leuchte
beabstandeten Beleuchtungsebene angeordnet. Diese Beleuchtungsebene ist insbesondere
parallel zu der ersten Ebene. Ferner ist die Bilanzraumfläche in der Beleuchtungsebene
mittig zu der Leuchte angeordnet. Die Erstreckung der Bilanzraumfläche ist durch einen
maximalen Winkel von 70 Grad, insbesondere 50 Grad, festgelegt. Dieser Winkel ist
zwischen einem von einem Punkt der Leuchte ausgehenden Lot auf die Bilanzraumfläche
und einem von dem Punkt der Leuchte ausgehenden Schenkel zu einem seitlich äußeren
Flächenelement der Bilanzraumfläche gebildet. Gemäß dieser Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Leuchte wird die zu beleuchtende Fläche somit nicht dadurch ausgeleuchtet, dass sich
von den Halbleiterlichtquellen erzeugte Lichtflecken aneinanderreihen. Jedes Flächenelement
der zu beleuchtenden Fläche wird vielmehr von den Lichtemissionen aller Halbleiterlichtquellen
beleuchtet. Auf diese Weise kann eine besonders homogene Ausleuchtung der Bilanzraumfläche
bereitgestellt werden.
[0016] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leuchte bilden die Module
mehrere verschieden Farbtypen. Es ist möglich, dass die unterschiedlichen Modultypen
auch die unterschiedlichen Farbtypen bilden. Es ist jedoch auch möglich, dass jeder
Modultyp unterschiedliche Farbtypen umfasst. Die Farbtypen unterscheiden sich hinsichtlich
der Wellenlänge der Lichtemission der zugehörigen Halbleiterlichtquelle. Die Anordnung
der Farbtypen in der Reihe oder der Matrix ist dabei so gewählt, dass in der Beleuchtungsebene
eine Lichtemission erzeugt wird, die sich aus der Mischung der Lichtemissionen verschiedener
Farbtypen ergibt. Es ist z. B. möglich weißes bzw. warmweißes Licht zu erzeugen, indem
Halbleiterlichtquellen verwendet werden, die jeweils nur rotes, nur grünes oder nur
blaues Licht emittieren. Zum anderen kann weißes bzw. warmweißes Licht durch Mischung
von mintgrünem und rotem Licht erzeugt werden. Um den Farbort des Mischlichts noch
besser festlegen zu können, können optional zusätzlich noch Halbleiterlichtquellen
eingesetzt werden, die kaltweißes Licht emittieren. Die Halbleiterlichtquelle ist
insbesondere eine Leuchtdiode (light emitting diode, LED), bevorzugt eine sogenannte
Hochleistungs-LED. Derartige Leuchtdioden haben den Vorteil, dass sie die zugeführte
Energie sehr effizient in Licht umsetzen und außerdem eine sehr hohe Lebensdauer haben.
[0017] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug zu den Zeichnungen
erläutert.
- Figur 1
- zeigt schematisch den Aufbau eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Leuchte,
- Figur 2
- zeigt die Anordnung der zu beleuchtenden Bilanzraumfläche in der x-y-Ebene,
- Figur 3
- zeigt die Anordnung der Bilanzraumfläche in der x-z-Ebene,
- Figur 4
- zeigt einen Schnitt durch zwei Module des Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Leuchte und
- Figur 5
- zeigt eine perspektivische Ansicht eines Elements des Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Leuchte.
[0018] Wie in Figur 1 gezeigt, umfasst die Leuchte 10 mehrere Elemente 11. Die Elemente
11 setzen sich wiederum aus mehreren Modulen 1 zusammen. Im beschriebenen Ausführungsbeispiel
umfasst die Leuchte 10 drei Elemente 11, die wiederum jeweils 16 Module 1 umfassen,
die in einer 4x4-Matrix angeordnet sind. Die Module 1 bilden zumindest zwei verschiedene
Modultypen. Im beschriebenen Ausführungsbeispiel sind drei Modultypen gebildet, die
in Figur 1 mit A, B und C bezeichnet sind. Die Unterschiede der einzelnen Modultypen
werden später im Detail erläutert.
[0019] Mit Bezug zu den Figuren 2 und 3 wird eine sogenannte Bilanzraumfläche 12 erläutert,
die von einem Element 11 der Leuchte 10 homogen ausgeleuchtet werden soll. Es sei
angenommen, dass das Element 11 an der Decke eines Raums befestigt ist. Der Boden
des Raums liegt dann in der x-y-Ebene. Die z-Richtung des kartesischen Koordinatensystems
zeigt dann in Richtung der Höhe des Raums. Das Element 11 ist so ausgerichtet, dass
die optische Achse der Module 1 parallel zur z-Richtung ausgerichtet ist, d.h. senkrecht
zum Boden des Raums ausgerichtet ist. Unterhalb des Elements 11 wird eine Bilanzraumfläche
12 definiert. Es handelt sich dabei um ein Quadrat mit der Seitenlänge d. Der Abstand
h des Elements 11 von der Bilanzraumfläche 12 sei 3 Meter. Die Seitenlänge d der Bilanzraumfläche
ist in diesem Fall 9,5 m. Das Element 11 ist mittig über der Bilanzraumfläche 12 angeordnet.
Der in Figur 3 bezeichnete Winkel α, welcher zwischen dem Lot 17 und dem Schenkel
14 von dem Element 11 zu einem seitlich äußeren Flächenelement der Bilanzraumfläche
12 gebildet wird, ist in diesem Fall 56,3 Grad.
[0020] Falls die Module 1 des Elements 11 der Leuchte 10 in einer anderen Geometrie angeordnet
sind, kann auch eine andere Fläche, beispielsweise eine Scheibe, als Bilanzraumfläche
12 betrachtet werden. Durch die einzelnen Elemente 11 der Leuchte 10 wird erreicht,
dass die zu bestrahlende Fläche, insbesondere die vorstehend erläuterte Bilanzraumfläche,
so homogen wie möglich ausgeleuchtet wird, die unterschiedlichen Modultypen der Module
1 der Leuchte 10 in ihrer Abweichung voneinander jedoch für den Betrachter vernachlässigbare
Unterschiede aufweisen. Um dieser idealen Lichtlösung möglichst nahe zu kommen, werden
die Module 1 in ihrer Ausdehnung in einer x-y-Ebene so konzipiert, dass sie möglichst
insignifikante Unterschiede aufweisen und die Unterschiede der Modultypen in der z-Richtung
liegen. Durch diese geometrische Anordnung erreicht man nämlich, dass die Unterschiede
kaum wahrnehmbar sind. Das menschliche Auge kann nämlich Variationen in Betrachtungsrichtung,
d.h. in z-Richtung, aufgrund der geringen Tiefenschärfe wesentlich schlechter wahrnehmen
als Unterschiede in der x-y-Ebene, d.h. in Richtungen senkrecht zur Betrachtungsrichtung.
[0021] Mit Bezug zur Figur 4 werden die Unterschiede der Modultypen A, B, C im Detail erläutert:
Die Figur 4 zeigt zwei Module 1-1 und 1-2, die zu verschiedenen Modultypen gehören.
Beispielsweise kann das Modul 1-1 vom Modultyp A und das Modul 1-2 vom Modultyp B
sein. Enthält im Folgenden ein Bezugszeichen zwei durch einen Strich getrennte Ziffern,
so bezeichnet die erste Ziffer das Element und die zweite Ziffer die Zugehörigkeit
zu einem bestimmten Modultyp.
[0022] Das erste Modul 1-1 umfasst einen Reflektor 2-1 mit einer ersten Reflektorfläche
3-1. Die Reflektorfläche 3-1 liegt auf einem Rotationsellipsoid. Der Brennpunkt der
ersten Reflektorfläche 3-1 ist mit 5-1 bezeichnet. Innerhalb der ersten Reflektorfläche
3-1 ist als Halbleiterlichtquelle eine Leuchtdiode 7-1 angeordnet. Die Leuchtdiode
7-1 ist auf der optischen Achse 6-1 des Moduls 1-1 beabstandet von dem Brennpunkt
5-1 der ersten Reflektorfläche 3-1 angeordnet. Die Leuchtdiode 7-1 befindet sich somit
auf einer Ebene E1, welche sich senkrecht zu der optischen Achse 6-1 erstreckt. Die
Leuchtdiode 7-1 ist auf einer Platine 8 befestigt. Im Folgenden sei angenommen, dass
die in Lichtemissionsrichtung gerichtete Oberfläche der Platine 8 in der Ebene E1
liegt und auch die Lichtemission der Leuchtdiode 7-1 von einem Punkt auf der Ebene
E1 aus erfolgt. Dabei wird angenommen, dass die von der Lichtemissionsrichtung abgewandte
Seite der Leuchtdiode 7-1 in der Ebene E1 liegt. In Figur 4 ist die Leuchtdiode 7-1
nur zur besseren Darstellung vergrößert wiedergegeben.
[0023] Der Rotationsellipsoid der ersten Reflektorfläche 3-1 ist bei der Ebene E1 abgeschnitten,
da die Leuchtdiode 7-1 nur Licht nach vorne bzw. zur Seite emittiert, so dass der
Teil des Rotationsellipsoids, der hinter der Ebene E1 (d.h. links in Figur 4) liegt,
nicht benötigt wird. In Abstrahlrichtung ist der Rotationsellipsoid der ersten Reflektorfläche
3-1 bei einer zweiten Ebene E2-1 abgeschnitten. Diese Ebene E2-1 verläuft senkrecht
zur optischen Achse 6-1 und parallel zu der Ebene E1. Sie verläuft außerdem durch
den Scheitelpunkt der Ellipse, welche den Rotationsellipsoid der ersten Reflektorfläche
3-1 bildet.
[0024] An die erste Reflektorfläche 3-1 schließt sich eine zweite Fläche 4-1 des Reflektors
2-1 an. Bei der zweiten Fläche 4-1 kann es sich um eine weitere Reflektorfläche oder
eine Blende handeln. Die zweite Fläche 4-1 ist trichterförmig ausgebildet, wobei der
Öffnungswinkel des Trichters so gewählt ist, dass Lichtstrahlen, die von der Leuchtdiode
7 emittiert werden, nicht direkt auf die zweite Fläche 4-1 treffen können. Die zweite
Fläche 4-1 beeinflusst somit die Abstrahlcharakteristik des Moduls 1-1 der Leuchte
10 nicht. Die zweite Fläche 4-1 erstreckt sich bis zu einer dritten Ebene E3, welche
parallel zur Ebene E1 und Ebene E2-1 ist.
[0025] Der vordere Rand der ersten Reflektorfläche 3-1 in der Ebene E2-1 beschreibt einen
Kreis mit dem Durchmesser d
1. Der vordere Rand der zweiten Fläche 4-1 in der Ebene E3 beschreibt auch einen Kreis,
dessen Durchmesser mit d
2 bezeichnet ist. An die zweite Fläche 4-2 kann sich noch ein Abschnitt anschließen,
welcher in der Ebene E3 verläuft. Der Durchmesser dieses Abschnitts in der Ebene E3
ist mit d
3 bezeichnet.
[0026] Der Abstand des Brennpunkts 5-1 von dem Hauptscheitel der Ellipse, welche den Rotationsellipsoid
der ersten Reflektorfläche 3-1 bildet, der auf der optischen Achse 6-1 liegt, ist
mit d
8 bezeichnet. Der Abstand der Leuchtdiode 7-1 von dem Hauptscheitel der Ellipse, welche
den Rotationsellipsoid der ersten Reflektorfläche 3-1 bildet, ist mit d
9 bezeichnet. Der Abstand der Ebene E1 von der Ebene E2-1 ist mit d
10 bezeichnet und der Abstand der Ebene E2-1 von der Ebene E3 ist mit d
11 bezeichnet. Der Abstand der Leuchtdiode 7-1 von dem Brennpunkt 5-1 auf der optischen
Achse 6-1 ergibt sich somit aus der Differenz d
9 minus d
8.
[0027] Im unteren Teil der Figur 4 ist ein Modul 1-2 eines anderen Typs gezeigt. Dieser
Modultyp unterscheidet sich vom Typ des Moduls 1-1 hinsichtlich des Abstands d
9, d.h. den Abstand der Leuchtdiode 7-2 vom Hauptscheitel der Ellipse, welche den Rotationsellipsoid
der zweiten Reflektorfläche 3-2 bildet, d. h. hinsichtlich des Abstands der Leuchtdiode
7-2 vom Brennpunkt 5-2 der ersten Reflektorfläche 3-2 des Moduls 1-2. Wie aus Figur
4 ersichtlich, ist der Abstand d
9 des Moduls 1-2 geringer als der Abstand d
9 des Moduls 1-1. Die Parameter der Ellipse, welche den Rotationsellipsoid der ersten
Reflektorfläche 3-2 des Moduls 1-2 bilden, sind identisch zu der entsprechenden Ellipse
des Moduls 1-2. Ferner ist die Leuchtdiode 7-2 auf derselben Ebene E1 wie die Leuchtdiode
7-1 des Moduls 1-1 angeordnet. Die erste Reflektorfläche 3-2 erstreckt sich somit
im Vergleich zu der ersten Reflektorfläche 3-1 des Moduls 1-1 weiter in Richtung des
auf der optischen Achse 6-2 liegenden Hauptscheitelpunkts der Ellipse. Der vordere
Rand der ersten Reflektorfläche 3-2 des Moduls 1-2 ist wiederum so gebildet, dass
sich bei der zweiten Ebene E2-2 ein Kreisdurchmesser d
1 ergibt, welcher identisch mit dem entsprechenden Kreisdurchmesser d
1 des Moduls 1-1 ist. Dies bedeutet jedoch, dass sich die Lage der Ebene 2-2 des Moduls
1-2 von der Lage der Ebene E2-1 des Moduls 1-1 unterscheidet. Der Abstand d
10 der Ebene E2-2 von der Ebene E1 ist größer als der Abstand der Ebene E2-1 von der
Ebene E1.
[0028] Ferner ist der Reflektor 2-2 so gebildet, dass er in Abstrahlrichtung auch bei der
Ebene E3 abschließt und die zweite Fläche 4-2 bei der Ebene E3 denselben Durchmesser
d
2 hat, wie der entsprechende Kreis der zweiten Fläche 4-1 des Moduls 1-1. Dies hat
zur Folge, dass der Öffnungswinkel des Trichters der zweiten Fläche 4-2 des Moduls
1-2 größer ist als der entsprechende Öffnungswinkel des Trichters der zweiten Fläche
4-1 des Moduls 1-1. Ferner ergibt sich daraus, dass der Abstand d
11 der Ebene E2-2 des Moduls 1-2 von der Ebene E3 kleiner ist als der entsprechende
Abstand d
11 der Ebene E2-1 des Moduls 1-1 von der Ebene E3.
[0029] Bei der Anordnung des Elements 11 der Leuchte 10 entsprechend den Darstellungen in
Figuren 2 und 3 liegen die Ebenen E1, E2-1, E2-2 und E3 parallel zur x-y-Ebene. Die
optischen Achsen 6-1 und 6-2 erstrecken sich parallel zur z-Richtung. Es ergibt sich
somit, dass die verschiedenen Modultypen, zu denen die Module 1-1 und 1-2 gehören,
sich in der Geometrie in x-y-Richtung nicht unterscheiden, da die Durchmesser d
1, d
2 und d
3 identisch sind. Diese Geometrie kann der Betrachter besonders gut erkennen. Die Modultypen
unterscheiden sich jedoch hinsichtlich der Geometrie in Richtung der optischen Achsen
6-1 bzw. 6-2, d.h. in z-Richtung. Insbesondere die Abstände d
9, d
10 und d
11 sind unterschiedlich.
[0030] Wie in Figur 1 gezeigt, umfasst die Leuchte 10 bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
drei Modultypen. Die Geometrien der Modultypen sind als Beispiel in der folgenden
Tabelle angegeben, wobei die absoluten Größenangaben nur beispielhaft sind. Wesentlich
sind die Verhältnisse der Parameter, welche die Modultypen voneinander unterscheiden.
| |
A |
B |
C |
| d1 |
12,08 mm |
12,08 mm |
12,08 mm |
| d2 |
20,00 mm |
20,00 mm |
20,00 mm |
| d3 |
28,28 mm |
28,28 mm |
28,28 mm |
| d8 |
2,25 mm |
2,25 mm |
2,25 mm |
| d9 |
1,00 mm |
1,70 mm |
2,50 mm |
| d10 |
7,00 mm |
6,30 mm |
5,50 mm |
| d11 |
0,80 mm |
1,50 mm |
2,30 mm |
[0031] Bei der Wahl der Modultypen A, B, C gemäß vorstehender Tabelle wird die Anordnung
der Modultypen in jedem Element 11 der Leuchte 10, wie in Figur 1 gezeigt, gewählt,
durch diese Anordnung in der Matrix erreicht man eine sehr homogene Ausleuchtung der
Bilanzraumfläche 12. Des Weiteren erreicht man durch die Wahl der Reflektortypen der
Modultypen A, B, C eine erhebliche Steigerung der Entblendungsqualität. Die Intensität
des Streulichts, welches nicht auf die Bilanzraumfläche 12 trifft, wird somit reduziert.
[0032] Die Wahl der Parameter der vorstehenden Tabelle und die Anordnung der Modultypen
der Module 1 in der Matrix gemäß Figur 1 wurde wie folgt ermittelt:
Die verschiedenen Modultypen werden im Folgenden mit v1, v2, ..., vn bezeichnet. Die Menge der Modultypen ist wie folgt definiert:

Die Bestrahlungsstärke ist mit B bezeichnet. Das auf die Bilanzraumfläche 12 fallende
Licht pro Flächeneinheit ist mit BF,

bezeichnet.
Die spezifische Gesamtabstrahlung ist mit BG,

bezeichnet.
[0033] Zur Ermittlung der Parameter der Module 1 und der Anordnung der Modultypen in der
Matrix wird folgende Minimierungsfunktion verwendet:

[0034] Die einzelnen Terme können wie folgt interpretiert werden:
[0035] Die Intensität des auf die Bilanzraumfläche 12 auftreffenden Lichts ergibt sich wie
folgt:

[0036] Das Moment der Intensität ergibt sich wie folgt:

[0037] Die abgestrahlte Intensität ergibt sich wie folgt:

[0038] Die von den ersten Reflektorflächen 3-1, 3-2 erzeugten Intensitäten ergeben sich
wie folgt:

[0039] Die Abstrahlcharakteristik und -intensität eines bestimmten Modultyps in einer Höhe
H über der Bilanzraumfläche 12 ergibt sich wie folgt:

wobei C eine Konstante ist.
[0040] Ferner wird in der Minimierungsfunktion ein Gewichtungsfaktor β verwendet. Hierdurch
wird eine Gewichtung zwischen der Homogenität der Bestrahlungsstärke innerhalb der
Bilanzraumfläche 12 und der Maximierung der Summe der Bestrahlung innerhalb der Bilanzraumfläche
erzeugt. Ein großer Wert für den Gewichtungsfaktor β entspricht dabei einer stärkeren
Gewichtung der Maximierung der Summe der Bestrahlung innerhalb der Bilanzraumfläche
12 und umgekehrt.
[0041] Die Modultypen A, B, C unterscheiden sich ferner noch hinsichtlich der Lichtemission
der Leuchtdioden 7: Die Leuchtdiode 7 des Modultyps A emittiert Licht in einem rotem
Wellenlängenbereich, die Leuchtdiode 7 des Modultyps B emittiert Licht in einem grünem
Wellenlängenbereich und die Leuchtdiode 7 des Modultyps C emittiert Licht in einem
blauem Wellenlängenbereich. Auf diese Weise kann die Bilanzraumfläche 12 mit warmweißem
Licht homogen ausgeleuchtet werden. Alternativ kann auch die Leuchtdiode 7 des Modultyps
A Licht in einem mintgrünem Wellenlängenbereich, die Leuchtdiode 7 des Modultyps B
Licht in einem rotem Wellenlängenbereich und die Leuchtdiode 7 des Modultyps C Licht
in einem kaltweißem Wellenlängenbereich emittieren.
[0042] In Figur 5 ist perspektivisch ein Teil der Leuchte 10 dargestellt, bei welcher die
Leuchtdioden 7 in einer Reihe angeordnet sind. Zur Befestigung der Module 1 umfasst
die Leuchte 10 einen Grundkörper 15. Auf diesem Grundkörper ist eine Platine 8 befestigt,
auf welcher die Leuchtdioden 7 beabstandet voneinander ausgebildet sind. Ferner sind
an dem Grundkörper 15 die Reflektoren 2-1 und 2-2 befestigt. In Figur 5 ist nur ein
Teil dieser Reflektoren 2-1 und 2-2 gezeigt, um die darunter liegende Platine 8 sichtbar
zu machen.
[0043] Bei der Leuchte 10 ist es besonders wichtig, dass die Reflektoren 2-1 und 2-2 relativ
zu den Leuchtdioden 7 exakt justiert sind. Für diese Justierung sind die Passungsstifte
16 in den Grundkörper 15 eingeschoben. Auf diese Weise lassen sich die Platine 8 und
auch die Reflektoren 2-1 und 2-2, welche in diesem Fall bevorzugt einteilig ausgestaltet
sind, an ihre gewünschte Position exakt fixieren. Es hat sich herausgestellt, das
diese Art der Fixierung vorteilhaft gegenüber einer Fixierung ist, bei welcher man
die Passungsstifte in den Reflektor steckt und dann die Platine 8 auf den Reflektor
klebt.
1. Leuchte (10) mit mehreren Modulen (1), die in einer Reihe oder Matrix angeordnet sind,
wobei die Module (1) jeweils einen Reflektor (2-1, 2-2) mit einer ersten Reflektorfläche
(3-1, 3-2) und eine Halbleiterlichtquelle (7-1, 7-2) aufweisen und wobei die Halbleiterlichtquelle
(7-1, 7-2) jeweils beabstandet von einem Brennpunkt (5-1, 5-2) der ersten Reflektorfläche
(3-1, 3-2) des zugeordneten Moduls (1-1, 1-2) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Module (1) mehrere verschiedene Modultypen (A, B, C) bilden und die Modultypen
(A, B, C) zum Erzeugen einer homogenen Abstrahlcharakteristik der Leuchte (10) sich
jeweils hinsichtlich des Abstands der Halbleiterlichtquelle (7-1, 7-2) von dem Brennpunkt
(5-1, 5-2) des zugeordneten Moduls (1-1, 1-2) unterscheiden.
2. Leuchte (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die Halbleiterlichtquellen (7-1, 7-2) der Module (1) in einer ersten zu den optischen
Achsen (6-1, 6-2) der Module (1) senkrechten Ebene angeordnet sind,
- dass sich bei jedem Modultyp (A, B, C) die erste Reflektorfläche (3-1, 3-2) in Richtung
der optischen Achse (6-1, 6-2) bis zu einer zweiten, zu der optischen Achse (6-1,
6-2) des Moduls (1-1, 1-2) senkrechten Ebene (E2-1, E2-2) erstreckt und
- dass sich die Modultypen (A, B, C) dahingehend unterscheiden, dass sich der Abstand (d10) der ersten Ebene (E1) von der zweiten Ebene (E2-1) eines Modultyps (A) von dem Abstand
(d10) der ersten Ebene (E1) von der zweiten Ebene (E2-2) eines anderen Modultyps (B) unterscheidet.
3. Leuchte (10) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei zumindest einem Modultyp (A, B, C) der Reflektor (2-1, 2-2) eine zweite Fläche
(4-1, 4-2) umfasst, welche sich an die erste Reflektorfläche (3-1, 3-2) anschließt,
auf welche keine von der Halbleiterlichtquelle (7-1, 7-2) des zugehörigen Moduls (1-1,
1-2) emittierten Lichtstrahlen direkt auftreffen und welche sich in Richtung der optischen
Achse (6-1, 6-2) des zugehörigen Modultyps (A, B, C) bis zu einer dritten, zu den
optischen Achsen (6-1, 6-2) der Module (1-1, 1-2) senkrechten Ebene (E3) erstreckt.
4. Leuchte (10) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Fläche (4-1, 4-2) eine zweite Reflektorfläche oder eine Blende ist.
5. Leuchte (10) nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite Fläche (4-1, 4-2) eines Moduls (1-1, 1-2) trichterförmig ist.
6. Leuchte (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Reflektoren (2-1, 2-2) aller Module (1) in Richtung der optischen Achsen (6-1,
6-2) der Module (1) bei der dritten Ebene (E3) enden.
7. Leuchte (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei den Modultypen (A, B, C) der Abstand (d11) der zweiten Ebene (E2-1, E2-2) von der dritten Ebene (E3) umso größer ist, desto
größer der Abstand der ersten Ebene (E1) vom Brennpunkt (5-1, 5-2) der zugehörigen
ersten Reflektorfläche (3-1, 3-2) ist.
8. Leuchte (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei allen Modultypen (A, B, C) bei einem Schnitt der zweiten Ebene (E2-1, E2-2) durch
die Reflektoren (1-2, 2-2) die Ränder der ersten Reflektorflächen (3-1, 3-2) dieselbe
geometrische Form bilden.
9. Leuchte (10) nach einem der Ansprüche -3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei allen Modultypen (A, B, C) bei einem Schnitt der dritten Ebene (E3) durch die
Reflektoren (1-2, 2-2) die Ränder der ersten Reflektorflächen (3-1, 3-2) oder der
zweiten Flächen (4-1, 4-2) dieselbe geometrische Form bilden.
10. Leuchte (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anordnung der Modultypen (A, B, C) in der Reihe oder der Matrix und der Abstand
der Halbleiterlichtquellen (7-1, 7-2) vom Brennpunkt (5-1, 5-2) der zugehörigen ersten
Reflektorfläche (3-1, 3-2) bei den Modultypen (A, B, C) so gewählt sind, dass die
Inhomogenitäten der Ausleuchtung einer Bilanzraumfläche (12) in einer von der Leuchte
(10) beabstandeten Beleuchtungsebene durch die Lichtemission der Halbleiterlichtquellen
(7-1, 7-2) minimal sind.
11. Leuchte (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf jedes Flächenelement einer Bilanzraumfläche (12) Lichtstrahlen treffen, die von
den Halbleiterlichtquellen (7-1, 7-2) jedes Moduls (1) der Leuchte (10) emittiert
werden, wobei die Bilanzraumfläche (12) in einer von der Leuchte (10) beabstandeten
Beleuchtungsebene angeordnet ist und wobei die Bilanzraumfläche (12) in der Beleuchtungsebene
mittig zu der Leuchte (10) angeordnet ist und ein maximaler Winkel von 70° zwischen
einem von einem Punkt der Leuchte (10) ausgehenden Lot (17) auf die Bilanzraumfläche
(12) und einem von dem Punkt der Leuchte (10) ausgehenden Schenkel (14) zu einem seitlich
äußeren Flächenelement der Bilanzraumfläche (12) gebildet ist.
12. Leuchte (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Module (1) mehrere verschiedene Farbtypen bilden, wobei sich die Farbtypen hinsichtlich
der Wellenlänge der Lichtemission der zugehörigen Halbleiterlichtquellen (7-1, 7-2)
unterscheiden, und die Anordnung der Farbtypen in der Reihe oder der Matrix so gewählt
ist, dass in der Beleuchtungsebene eine Lichtemission erzeugt wird, die sich aus der
Mischung der Lichtemissionen verschiedener Farbtypen ergibt.