[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Begegnungs- und Kontaktmatratze gemäss dem Oberbegriff
von Anspruch 1. Die Matratze weist die Eigenschaft auf, dass diese zwei (oder mehr)
gleiche, ähnliche oder unterschiedlich gestaltete zur Lagerung dienliche Funktionsseiten
aufweist, wobei die eine Seite dazu geeignet ist, zu einer Kontaktperson hinzuweisen
und eine weitere Seite dafür geeignet ist, einem Säugling eine sichere und angenehme
Auflagefläche zu bieten.
Stand der Technik
[0002] Im Rahmen einer Krankenhaus- und besonders im Rahmen einer Intensivbehandlung von
Säuglingen, insbesondere von Frühgeborenen, treten längere Phasen der Trennung des
Kindes von der Mutter auf. Dies hat nicht nur negative Folgen für die körperliche
und seelische Entwicklung des Kindes, sondern führt auch zu seelischen Nöten bei der
Mutter und zu einer Störung des Beziehungsaufbaus zwischen Mutter und Kind mit zahlreichen
negativen Folgen und Unsicherheiten, die die ohnehin schwierige Situation noch weiter
verkomplizieren.
[0003] Für die oft kritische Anfangsphase der Behandlung eines Frühgeborenen, die primär
auf das Überleben des Kindes ausgerichtet ist und auch für die Behandlung sehr unreifer
oder kranken Kinder, hat sich der Einsatz von Babyinkubatoren, Reanimationseinheiten
und Wärmebetten zur Aufrechterhaltung des lebensnotwendigen Klimas bewährt und etabliert.
[0004] Um den Mangel an echter Begegnung mit der Mutter auszugleichen, wird beispielsweise
die Kangaroo-Care-Methode angewendet, bei der das Kind für einige Stunden am Tag dem
Inkubator oder Wärmebett entnommen und der Mutter oder einer anderen Bezugsperson
(der Einfachheit halber wird im Folgenden immer von Mutter gesprochen) zum Verweilen
in einer für das Kind beruhigenden Position auf der Brust der Mutter zugeführt wird.
Die Methode des Kangaroo-Care führt zu einer Verbesserung der Bindung zwischen Mutter
und Kind und trägt, wie zahlreiche Untersuchungen zeigen, zu einer positiven Entwicklung
von Frühgeborenen bei.
[0005] Die zum heutigen Stand der Technik gehörenden Inkubatoren weisen folgende Merkmale
auf: Es handelt sich dabei um eine Vorrichtung zur Aufnahme eines Säuglings beziehungsweise
eines Frühgeborenen, wobei diese Vorrichtung nach oben hin geschlossen ist. Der Oberbereich
ist als Haube ausgebildet und besteht überwiegend aus transparentem Material. Seitliche
Eingriffsöffnungen und die Aufklappbarkeit des Oberteils und der Seitenteile dienen
dazu, die notwendige Pflege des Kindes und medizinischen Behandlungen durchzuführen.
Die Grösse eines solchen Inkubators ist derart definiert, dass das Kind nicht nur
aufgenommen, sondern auch innerhalb des Inkubators gehandhabt werden kann und zusätzliche
Ablageflächen vorhanden sind.
[0006] Inkubatoren sind derart ausgelegt, dass sie Vorrichtungen aufweisen, die ein konstantes
feucht-warmes Klima innerhalb des Inkubators bereitstellen.
[0007] Warme und feuchte Luft wird über Lüftungsschlitze in den Innenraum des Inkubators
eingeführt. Lagerungshilfen für Säuglinge sind in unterschiedlichen Ausführungen bekannt.
[0008] Die üblicherweise in Babyinkubatoren, Reanimationseinheiten und Wärmebetten zur Lagerung
von Früh- und Neugeborenen verwendeten Liegeflächen bzw. Auflagen oder Lagerungsvorrichtungen
bieten dem Kind in der Horizontallage Auflagefläche (mit der Möglichkeit des über
einen Elektromotor gesteuerten stufenlosen Lagenwechsels).
[0009] Durch diese Positionierung ist ein optimaler Zugang der medizinischen Versorgung
und Pflege des Kindes gegeben.
[0010] Hinzugefügte speziell angeordnete Matratzen, Kissen und Konstruktionen sollen dem
Kind (das eine Vielzahl von Positionen einnehmen kann, ohne Unterstützung, Sicherheit
oder eine angenehme Lagerung zu erfahren) Lagesicherheit vermitteln. Die einzelnen
Lagerungskissen werden je nach Anwendung entsprechend positioniert und liegen in der
Regel einfach auf der Lagerungsvorrichtung, beispielsweise einer gewöhnlichen Matratze,
auf.
[0011] Auf einigen Liegeflächen bzw. Auflagen liegt das Kind unmittelbar diesen auf, andere
erfordern eine zusätzliche weiche Schicht oder Umkleidung, beispielsweise ein Moltontuch
oder eine in besonderer Weise gestaltete Oberfläche aus Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit
oder die Liegeflächen sind auf Körpertemperatur beheizt, um dem Kind keine Wärme zu
entziehen und um ungewollten Luftströmungen im Inkubator zu minimieren.
[0012] Die genannten Lagerungshilfen haben sich als übliche Ausstattung zur Unterstützung
der Liegepositionen der Kleinkinder bewährt.
[0013] Eine typisch verwendete Ausgestaltung einer Lagerungsmatte für Neugeborene ist in
der
DE 199 093 82 A1 beschrieben. Sie besteht aus einem mit Polyurtehan-Gel gefüllten und von einer Kunststoffhülle
ringsum verschlossen umgebenen Kissen. Die Oberseite weist eine regelmässige Berg-
und Tal-Struktur auf, wobei sich in der Tal-Struktur Flüssigkeit sammelt, die so nicht
mit dem Kleinkind in Kontakt kommen soll.
[0014] Eine von Folie umgrenzte Auflage zur Lagerung von Neugeborenen in einem Inkubator
ist in der Patentschrift
DE 699 11 426 T2 gezeigt. Diese Auflagefläche weist eine oder mehrere Kammern auf, die mit Luft befüllbar
und teilweise mit Stoff überzogen sind. Über den Befüllungsdruck kann die Härte der
Auflagefläche individuell angepasst werden.
[0015] In der Patentschrift
DE 39 10 238 A1 ist eine Sonderform eines aufblasbaren Luftkissens mit einer die Wirkung der Phototherapie
verstärkenden Oberfläche beschrieben.
[0016] Neuere Lagerungsmatratzen beziehungsweise -kissen für Neugeborene bestehen aus einem
in Kunststofffolie eingeschlagenen viskoelastischen, sehr weichen Schaumstoff, der
dem geringen Gewichtsdruck des Neugeborenen nachgibt.
[0017] Ebenfalls neuere Ausbildungen sehen vor, dass eine solche Liegefläche mit einer Heizfolie
kombiniert wird, um so ein entsprechendes Temperaturniveau über der gesamten Matratze
stabil zu halten. In der Regel werden Materialien eingesetzt, die dermatologisch geprüft,
leicht zu reinigen und nicht brennbar sind, in einzelnen Fällen sind sie auch antibakteriell
ausgestattet.
[0018] Hilfsmittel zur definierten Lagerung auf einer solchen Lagefläche sind in unterschiedlichen
Ausgestaltungen bekannt. Die Lagerungshilfen dienen zur seitlichen Begrenzung, zur
Begrenzung des Kopfes oder zur Bauchlagerung.
[0019] Neben den an sich üblichen praktischen Lagerungshilfen, wie beispielsweise einem
gerollten Moltontuch, Windel oder Ähnlichem sind im Rahmen der Entwicklungsfördernden
Pflege eine Reihe von sehr hilfreichen Produkten auf dem Markt (zum Beispiel Lagerungskissen
aus Gel oder aus Stoff gefertigte durch aufgenähte Falten und Stoffbänder Halt vermittelnde
Auflageflächen).
[0020] Lagerungshilfen aus Schaumstoff mit einer etwas härteren umgebenen Kunststofffolie,
wie sie zum Beispiel zur Bauchlagerung des Säuglings verwendet werden, sind auf der
Unterfläche oder an einer anderen entsprechenden geeigneten Stelle eingeschnitten,
um komprimierte Luft, die durch die Auflage des Kleinkindes entsteht, entweichen zu
lassen, damit die Matratze auch im stark komprimierten Zustand noch viskoelastische
Eigenschaften aufweist.
[0021] Ferner sind keilartige Ausbildungen zur Vermeidung von Schädeldeformitäten, wie in
der
EP 1 795 090 A1 aufgeführt, bekannt und eine für den Transport bestimmte Lagerungsvorrichtung für
Neugeborene aus der
DE 35 02 003 A1. Letztere besteht aus einem elastisch verformbaren Silikonkautschuk und weist eine
wannenförmige Lagerungshilfe für den Kopf des Kindes auf. Das Kind ist darin sicher,
weich, wärmestabil und rutschfest zum Transport gelagert.
[0022] Aus der
DE 10 2008 059 469 A1 ist ein Frühchenkokon bekannt, das insbesondere Frühgeborenen in Inkubatoren anzuziehen
ist.
[0023] Es handelt sich dabei um eine Art Anzug in der Ausbildung einer Hülle, die das Frühgeborene
in eine entsprechende Lage bringt, aber auch einen hüllenartigen Schutz, vergleichbar
mit einem Kokon bietet. Wird der Hautkontakt mit dem Frühgeborenen gesucht, so sind
einige Knöpfe und Schlaufen zu öffnen. In der Regel gelangt man nur an den Rumpf des
Frühgeborenen. Eine fixierte Lage des Kindes ist dabei nicht gegeben.
[0024] Aus der
US 2008/0256679 A1 ist ein Bekleidungsstück für eine erwachsene Person bekannt, das dazu geeignet ist,
mit einem zusätzlichen mit einem Bekleidungsstück versehen zu werden, welches dann
geeignet ist, ein Kleinkind aufzunehmen, wobei das Bekleidungsstück für das Kleinkind
an das des Erwachsenen lösbar anbringbar ist. Ein direkter Körperkontakt ist dabei
nicht vorgesehen.
[0025] Aus der
EP 0 503 231 A1 ist eine Unterlage für ein Kleinkind bekannt, das einen vorzugsweise gepolsterten
Boden und wenigstens einen mit Füllmaterial gefüllten Randbereich beschreibt.
[0026] Aus der
US 5,341,531 ist ein Unterlage für ein Kleinkind bekannt, bei dem die seitlich gepolsterten Randbereiche,
die beispielsweise in Keilform ausgebildet sind und entfernt werden können.
[0027] Aus der
EP 1 864 630 A1 ist eine Matratze für Kleinkinder und Neugeborene bekannt. Die Matratze zeichnet
sich durch Bereiche aus, die eine sichere Lagerung des Kindes zulassen. Die Bereiche
entsprechen der Körperform. Die dem Bett zugewandte Seite ist matratzenartig ausgebildet
und bietet für das Kind eine feste Unterlage.
[0028] Die
EP 0 188 739 A2 beschreibt eine Vorrichtung zur Lagerung von Personen, insbesondere Neugeborenen
für den liegenden Transport. Diese besteht aus einer elastisch formbaren Matratze,
die aus einer der Körperform anpassbarem Kunststoffmaterial besteht. Die Matratze
hat ein wannenförmig ausgebildetes Kopfteil. Ausnehmungen für den Kopf und Nackenstütze
sind ebenfalls vorgesehen. Die zur ebenen Fläche hinweisenden Seite der Matratze ist
fest ausgebildet, derart dass eine sichere Lagerung mit Wärmeschutz gegeben ist.
[0029] Aus der
US 5,048,136 ist eine Unterlage bekannt, mit der Kleinkinder und Neugeborene sicher transportiert
werden können. In einem räumlichen Körper ausgesparte Ausnehmungen, die der Körperform
entsprechen, wird das Kleinkind sicher fixiert. Der Rahmen, in dem sich das Kind dann
befindet, ist fest und nicht biegsam.
Nachteile des Standes der Technik
[0030] Die aus dem Stand der Technik bekannten Lagerungsmatratzen weisen in der Regel nur
eine Funktionsseite auf, nämlich die zum Kind hingewandte Seite.
[0031] Diese Seite eignet sich dazu, dem Kind in unterschiedlichen Positionen eine sichere
und wärmestabile Auflagefläche bereit zu stellen.
[0032] Darüber hinaus ist sie derart ausgestaltet, dass Flüssigkeiten vom Körper des Kindes
ferngehalten werden, um so Folgeschäden zu vermeiden. Die Rückseite ist oft identisch
mit der Funktionsseite und weist keine besonderen Vorrichtungen auf. Ferner sind Einrichtungen
vorgesehen, die ein konstantes Temperaturniveau über die gesamte Lagerfläche ermöglichen.
[0033] Die bekannten Lagerungsmatratzen sind mit allen oder mit der Mehrzahl dieser positiven
Eigenschaften ausgestattet, weisen aber keinerlei Vorrichtungen auf, durch die die
Trennung des Kindes von der Mutter aufgehoben oder überbrückt werden könnte.
[0034] Die Anwendung der Kangaroo-Care-Methode erfordert eine aufwändige Umpositionierung
des oft durch Beatmungs- und Infusionsschläuche eingeschränkt transportfähigen Kindes
und die Überführung zur Position auf der Brust der Mutter, die zumeist neben dem Inkubator
sitzt. Dabei ist die Unterstützung durch eine oder mehrere Pflegepersonen notwendig.
Der hohe Zeit- und Personalaufwand begrenzt die Anwendung der Methode zum Beispiel
auf die gewöhnlichen Besuchszeiten.
[0035] Darüber wird die Kangaroo-Care-Methode erst spät im Behandlungsverlauf und nicht
bei schwer erkrankten Kindern angewendet. Gerade in diesen Fällen wäre eine intensivere
Unterstützung durch die Mutter aber wünschenswert.
Aufgabe der Erfindung
[0036] Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine Begegnungs- und Kontaktmatratze
bereitzustellen, die neben der Funktion einer stabilen, sicheren und bequeme Lagerung
des Neugeborenen auch die Möglichkeit bietet, eine zeitlich unbeschränkte Begegnung
von Mutter und Kind unter natürlichen Bedingungen zu schaffen. Die Überführung in
diese Position soll auf eine einfache Weise und auch weniger zeit- und personalintensiv
im Vergleich zum Stand der Technik, erfolgen können.
Lösung der Aufgabe
[0037] Die Lösung der Aufgabe wird in den Merkmalen des Anspruches 1 dargestellt. Die Unteransprüche
stellen mehrere Weiterbildungen der Erfindung dar.
Vorteile der Erfindung
[0038] Die erfindungsgemässe Begegnungs- und Kontaktmatratze, bzw. das Begegnungs- und Kontaktkissen,
ist in drei Bereiche unterteilt, nämlich in Randzonen, Übergangszonen und in die eigentliche
Begegnungszone, bzw. Kontaktzone.
[0039] Die Matratze kann sowohl in Alleinfunktion als auch als Bestandteil eines Inkubators
oder Wärmebetts ausgebildet sein, wobei diese dann die herkömmliche Matratze ersetzt.
[0040] Ist es jedoch erforderlich, dass ein bestimmtes Mikroklima für den Säugling bereitgestellt
wird, so weist die Begegnungs- und Kontaktmatratze eine Haube auf, die den Säugling
umschliesst. In der Regel besteht diese Haube aus einem flexiblen Material und kann
zeltartig auf- und abgebaut werden. Durch diese kann um den Säugling herum ein bestimmtes
Klima erhalten bleiben, auch im Liege- und/oder Transportzustand.
[0041] Einer der wesentlichen Vorteile der Erfindung besteht darin, dass die Begegnungs-
und Kontaktmatratze eine dauerhafte Begegnung den natürlichen Austausch zwischen Mutter
und Kind ermöglicht und fördert, indem sie eine für Mutter und Kind sichere und angenehme
Lagerung bereitstellt.
[0042] Die Begegnungs- und Kontaktmatratze kann jedoch nicht nur eine matratzenartige Ausgestaltung
aufweisen, sondern kann auch als Kissen oder kissenähnliche Struktur ausgebildet sein.
[0043] Die Bewegungs- und Kontaktmatratze kann in unterschiedlichen Funktionszusammenhängen
eingesetzt werden.
[0044] Zum einen dient sie als einfache Matratze, die beispielsweise auf den Körper der
Mutter gelegt werden kann, sodass das Kind sicher, stabil und bequem gelagert ist
aber auch vergleichbar mit der Kangaroo-Care-Methode mit der Mutter körperlichen Kontakt
aufnehmen kann. Ein Haut- zu Hautkontakt kann auf einfache Weise über Aussparungen
in der Bewegungs- und Kontaktmatratze erreicht werden.
[0045] Wie beim Kangaroo-Care werden auch hier physiologische Vorgänge bei der Mutter (beispielsweise
durch Gerüche und taktile Reize die Ausschüttung von Bindungshormonen und Wohlbefinden)
und Reifung und Entwicklung des Säuglings angeregt.
[0046] Die Begegnungs- und Kontaktmatratze lässt sich auch im Bett der Mutter und auch in
Kleidung und Tragesystemen einbinden. Sie ist jeweils fester oder austauschbarer Bestandteil
dieser Vorrichtung und kann je nach den Anforderungen an Einsatzweise und Funktion
entsprechend ausgebildet sein.
[0047] Diese besonderen Ausgestaltungen ermöglichen eine Ausweitung der Anwendung beispielsweise
der Kangaroo-Care-Methode auf Alltagssituationen aber auch hin zur Behandlung schwer
kranker Säuglinge, die bisher nicht oder nicht so früh die wohltuende Unterstützung
durch die Mutter erfahren konnten und auf noch andere hier nicht genannte Anwendungsbereiche.
[0048] Vorteilhafterweise können alle erdenklichen nach dem Stand der Technik bekannten
Materialien oder eine Kombination aus diesen oder auch neue oder neu entwickelte Materialien
zum Bau der Begegnungs- und Kontaktmatratze bzw. des Begegnungs- und Kontaktkissens
verwendet werden, um die definierten Funktionen und Eigenschaften zu erreichen. Mitunter
werden bekannte Materialien in einfacher Weise verwendet und verarbeitet. In einigen
Fällen wird schon allein durch die besondere Form oder Struktur (z.B. eine Oberfläche
mit Rillen oder mit einer anderen eingearbeiteten Oberflächenstruktur) eine beabsichtigte
Eigenschaft oder Funktion, wie die Verteilung von Gewicht oder das Ableiten von Flüssigkeiten
erreicht.
[0049] Die Begegnungs- und Kontaktmatratze ist in vielen Ausführungsformen verwendbar. Neben
der Matratzen- und Kissenform ist sie auch als Decke, als integrativer oder austauschbarer
Bestandteil eines Kleidungsstücks oder Trageelements, einer Hängematratze oder als
ein Teil der genannten Strukturen oder hier nicht ausdrücklich genannter Kleidungsstücke
und Gegenstände einsetzbar.
[0050] Diese vorteilhaften Ausbildungen sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen
beschrieben.
Zeichnungen
[0051] Die Erfindung ist in unterschiedlichen Ausführungsformen und in Zeichnungen dargestellt.
[0052] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht auf die Begegnungs- und Kontaktmatratze in der Anwendung;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Begegnungs- und Kontaktmatratze, von der Seite des Kindes;
- Fig. 3 [A-F]
- unterschiedliche Ausführungsformen der Begegnungs- und Kontaktmatratze mit unterschiedlicher
Gestaltung der Auflageflächen;
- Fig. 4
- eine Darstellung des Prinzips einer speziellen Verwendung einer Begegnungs- und Kontaktmatratze;
- Fig. 5 [A-B]
- zwei weitere Anwendungen von zuvor dargestellten Begegnungs- und Kontaktmatratzen
unter einer Haube bzw. in einem Inkubator;
- Fig. 6 [A-D]
- eine Ausführungsform eines Inkubators mit einer integrierten Begegnungs- und Kontaktmatratze;
- Fig. 7 [A-G]
- eine spezielle zusammenfaltbare Ausführungsform einer Begegnungs- und Kontaktmatratze
mit umschliessender Haube;
- Fig. 8 [A-E]
- Beispiele für technische Lösungen, die ein Hinführen des Inkubators oder "Haubengerätes"
zur Kontaktperson unterstützen.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Prinzipien der Begegnungszone
[0053] Der Grundgedanke der Erfindung ist es, eine insbesondere auf längere Zeit angelegte
natürliche Begegnung zwischen Mutter und Kind zu ermöglichen, dadurch, dass sowohl
für die Mutter als auch für das Kind eine sichere und angenehme Lagerung bereitgestellt
wird.
[0054] Die Begegnungs- und Kontaktmatratze 1 beziehungsweise das Begegnungs- und Kontaktkissen
weist statt einer ausschliesslichen Lagerungsfläche für das Kind (wie sie bei den
üblichen Matten umgesetzt wird) eine spezifisch gestaltete Seite für die Kontaktperson
3 und eine spezifisch gestaltete Seite für das Kind 2 auf. Zwischen den beiden Seiten
ist der vorwiegend matratzen- oder mattenbeziehungsweise tuchartig ausgestaltete Begegnungsbereich
5 angeordnet.
[0055] Die Begegnungs- und Kontaktmatratze 1 weist im Wesentlichen drei Bereiche auf, wie
beispielsweise in Fig. 1 - 3 dargestellt. Neben der Begegnungszone 5 sind Übergangszonen
6 sowie Randzonen 8 vorgesehen.
[0056] Es könnte bei einer einfachen Ausführung sein, dass beide Seiten sich nicht unterscheiden
beispielsweise bei einer sehr durchlässigen zum Beispiel mit Folien gestalteten Kontaktfläche
oder einer grossen Aussparung im Bereich der Kontaktmatratze. Die Folien können aus
Stoff, Kunststoff oder einem Gemisch oder einer Kombination aus beiden oder mit anderen
Materialien bestehen und beispielsweise netzartig ausgestaltet sein.
[0057] Es wäre ebenfalls denkbar, dass die Begegnungs- und Kontaktmatratze 1 beispielsweise
keilförmig, das heisst mit 5 Seiten oder auch durch hohe Lagerungshilfen würfelförmig,
das heisst 6-seitig, ausgebildet ist. Sie könnte auch kugelförmig, oval oder in anderer
Weise ausgeführt sein, wobei die Seiten in diesem Fall und erst durch das Gewicht
durch die Auflage des Kindes flexibel entstehen und definiert werden.
[0058] So wäre auch ein Gebilde mit nach zwei oder mehreren Kindern (zum Beispiel Zwillingen)
zugewandten Seiten und einer der Kontaktperson entgegen weisenden Seite denkbar, ebenso
ein Gebilde mit einer Liegefläche für ein Kind (oder auch wieder für zwei und mehr)
und mit zwei den Kontaktpersonen (beispielsweise den Eltern) zugewandten Seiten.
[0059] Der beschriebene Begegnungsbereich 5 ist je nach Bedarf gestaltet, (Fig. 3 [A] -
[E] vorwiegend derart, dass eine Begegnung im Sinne der Kangaroo-Care-Methode zwischen
einer erwachsenen Kontaktperson 3 und vornehmlich einem Säugling 2 stattfindet und
gegebenenfalls die Übermittlung taktiler Reize, akustischer Signale und eventuell
von Gerüchen oder auch Wärme möglich ist. Der die Begegnung vermittelnde Bereich kann
je nach Anführungsform und Anforderung auch für Luft, Feuchtigkeit oder Keime durchlässig
oder undurchlässig gestaltet sein. Hierfür sind aus dem Stand der Technik unterschiedliche
Materialien bekannt, die in die Begegnungsbereiche 5 der Matratze 1 eingefügt werden
können. Vorzugsweise sind diese zu vernähen. Aber auch Kleben ist denkbar. Eine Alternative
könnte auch darin bestehen, dass die Folien in den Begegnungsbereichen austauschbar
sind und beispielsweise über Klettverschlüsse an der übrigen Matratze fixierbar sind.
[0060] Ein weiterer Grundgedanke der Erfindung ist es, die Begegnungszone 5 derart zu gestalten,
dass das Neugeborene weich und sicher liegt und gegebenenfalls durch Lagerungshilfen
4 in der gewünschten Position gehalten und gegebenenfalls durch ein Befestigungssystem
gegen ein ungewolltes Wegrutschen gesichert ist. Durch seine grössere Mobilität scheint
neu ein besonderer Schutz des Kopfes des Kindes wichtig.
[0061] Die der Kontaktperson 3 zugewandten Seite der Begegnungszone 5 soll ausreichend gross,
angenehm und komfortabel gestaltet sein, sodass die Position über einen langen Zeitraum
ohne Mühe beibehalten werden kann.
[0062] Bedeckt eine Folie oder ein Kissen für längere Zeit die Haut und ist diese sogar
von der Luft abgeschlossen, so tritt körperliches Unwohlsein auf. Schwitzen auf der
Haut führt zu einer Entzündung der Haut und zu lange Druckeinwirkung, sei es auch
durch das eigene Körpergewicht bedingt, zu einem Auflagegeschwür.
[0063] Befindet sich eine luftdichte Barriere zwischen der Kontaktperson und dem Kind, sind
die unmittelbar im Hautkontakt stehenden Flächen nach Struktur und Materialeigenschaften
so gestaltet, dass eine gute Belüftung besteht und eine angenehme auf längere Zeit
angelegte Lagerung möglich ist. Hierfür sind Rillen, auch Berg- und Tal-Strukturen
der Oberfläche vorgesehen oder sie besteht vorwiegend aus atmungsaktivem Material
oder enthält selbst andere Mechanismen, die für eine Belüftung der Haut bzw. dem Abtransport
von Flüssigkeiten sorgen.
[0064] Eine alternative Ausführungsform sieht vor, die Begegnungszone an der Kontaktperson
so zu befestigen beispielsweise mit speziellen Klebeflächen an der Haut oder in ein
Kleidungsstück, beispielsweise in ein T-Shirt oder Patientenpfleghemd so zu integrieren,
dass die Begegnungsfläche nicht wegrutschen kann, wenn die Kontaktperson zum Beispiel
einschläft oder aufschreckt.
[0065] Die Kontakt- und Begegnungsmatratze bzw. die gesamte Ausbildung ist leicht und soll
für die Kontaktperson kaum spürbar sein; optimalerweise erfährt die Kontaktperson
ausschliesslich das Eigengewicht des Kindes.
[0066] Durch eine unmittelbare und dichte Lagerung an der Kontaktperson, z. B. nur über
die Vermittlung einer Folie, eines Stoffes oder Gewebes kann dieses im Sinne eines
bestens von der Natur gemachten Lagerungskissen dienen, das sich zudem im Atemrhythmus
bewegt, die dem Kind schon vertrauten Herztöne abgibt und mit dem Kind in der ihm
vertrauten Weise spricht.
[0067] Die erfindungsgemässe Begegnungszone 5 kann je nach Bedürfnissen in Form und verwendetem
Material sehr unterschiedlich ausgestaltet sein wie in Fig. 1 bis 8 aufgezeigt. Sie
kann aus einem Stück gefertigt sein (z. B. aus Silikonkautschuk oder anderem Material).
Sie kann aus verschiedenen Lagen und Schichten von Materialien bestehen, kann Aussparungen
und fest angebrachte oder abnehmbare Lagerungshilfen und Vorrichtungen zum Schutz
oder zum Befestigen des Kindes auf der Matratze enthalten.
[0068] Ein erstes Ausführungsbeispiel - dargestellt in den Fig. 1 - 4 - einer Begegnungszone
5 besteht in der flachen Ausgestaltung einer Membran, bzw. Folie, die in der Auflagefläche
des Kindes 2 durch eine Aussparung unterbrochen ist und so eine Lagerung von Kontaktperson
3 und Kind 2 mit Haut zu Hautkontakt ermöglicht, so wie bei der Kangaroo- Care- Methode,
oder es ist eine nur sehr dünne oder unterbrochene Barriere (wie zum Bespiel eine
dünne Folie oder ein netzartiger Stoff) vorgesehen.
[0069] Während die unmittelbare Begegnungszone hier vorwiegend möglichst dünn gestaltet
oder mit Aussparungen versehen ist, enthält die umgebende Zone weitere Funktionen
wie die Aufnahme oder den Abtransport von Feuchtigkeit oder die Befestigung von Lagerungshilfen
und Fixiersystemen.
[0070] Mit den neueren technischen Möglichkeiten könnte man z. B. durch miteinander Verschweissen
mehrerer physiologisch unbedenklicher Folien mit gewünschten Materialeigenschaften,
beispielsweise besonders dünne im Hautkontakt angenehme und zugleich reissfeste Folien,
für diese Anwendung herstellen. Bevorzugt wird eine mikroskopisch kleine Berg- und
Tal-Struktur oder eine sinngemässe Prägung vorgeschlagen, auf der eine Tropfenbildung
oder eine Wasseransammlung aufgrund der Oberflächenstruktur nicht möglich ist. Die
Umgebungszone ist vorwiegend so gestaltet, dass ein Abtransport von Feuchtigkeit radial
nach aussen möglich ist.
[0071] Ebenfalls ist vorgesehen, dass die Schicht von Kind 2 zur Kontaktperson 3 hin durchlässig
bzw. porös gestaltet ist, sodass sich möglicherweise unterhalb des Kindes auf der
Liegefläche angesammelte Flüssigkeit über ein Abgleichsystem auf der der Kontaktperson
zugewandten Seite abgeführt wird.
[0072] Fig. 3 zeigt Formvarianten für Aussparungen oder eine besonders durchlässige Bereiche
der Begegnungsmatratze 1 in der Draufsicht.
[0073] Soll eine länger andauernde bequeme Lagerung des Kindes auf der Begegnungsmatratze
erfolgen, wäre eine gekammerte vorwiegend mit einem Gel oder einer zähfliessenden
Flüssigkeit gefüllte Matratze oder eine Matratze aus viskoelastischem Schaumstoff
vorteilhaft (wie sie in Inkubatoren, in der Dekubitustherapie und -prophylaxe verwendet
werden).
[0074] Eine Weiterentwicklung einer mit Gel oder zähfliessenden Flüssigkeit gefüllten Begegnungs-
und Kontaktmatratze besteht bevorzugt aus einer mit einem Gel gefüllten Matratze mit
unterschiedlich weicher Umhüllung. Die Lagerungshilfen sorgen für eine stabile Lagerung
des Kindes auf der Matratze.
[0075] Gemäss Fig. 5 [A-B] wäre es auch möglich, die Seiten - oder Bodenklappe eines Inkubators
44 gegen eine passende Begegnungs- oder Kontaktmatratze 1 auszutauschen und durch
Hinzuführen zur Mutter, beispielsweise durch ein entsprechende Hebemechanismus bzw.
an einem Gerät angebrachte Konstruktion in einen Mutter-und-Kind-Inkubator zu verwandeln.
Dabei stellen die mit dem Bezugszeichen 45 und 46 versehenen Merkmale Versorgungs-
und Bedieneinheiten für den Inkubator 44 dar.
[0076] Der in Fig. 6 dargestellte Inkubator besteht aus einer, wie bei Inkubatoren 44 üblich,
einer Umhausung in der Form einer Haube, wobei auf der unteren Seite des Inkubators
die Kontaktmatratze 1 angeordnet ist. Vorzugsweise bilden Inkubator 44 und Kontaktmatratze
1 eine integrative Baugruppe.
[0077] Insbesondere im Übergang zum Gehäuse des Inkubators 44 sind Polsterelemente 47 vorgesehen,
sodass, so wie in Abschnitt D dargestellt, beim Aufsetzen des Inkubators mit dem innenliegenden
Kindes, die Kanten der Haube des Inkubators keine Verletzungen herbeiführen.
[0078] Wird die erfindungsgemässe Begegnungs- und Kontaktmatratze als Begegnungszone unter
einer zeltähnlichen umgebender Stoff-Folien-Konstruktion wie in Fig. 7 [A-G] eingeführt,
unter der ein konstant feuchtes Klima aufrechterhalten wird, so entsteht daraus eine
einfache Form eines Inkubators, der zum Transport von Kontaktperson und Kind oder
auch als Notfallinkubator Einsatz finden könnte. Ebenso könnten er als Einmalartikel
(Single-Use) Verwendung finden oder als Grundlage für einen in den Entwicklungsländern
anzuwendenden Inkubator dienen. Ein umlaufender Reissverschluss 53 bietet die Möglichkeit,
die Matratzen an andere Gegenstände anzuheften.
[0079] Die erfindungsgemässe Begegnungs- und Kontaktmatratze 1 ist somit eine sehr flexible
Konstruktion, die auch über ein sehr kleines Packmass verfügt. Sie weist eine starke
Umrandung auf, die flexibel ist, wobei der übrige Teil, insbesondere der Übergangsbereich,
hin zum Begegnungsbereich aus einer flexiblen Folie besteht, die kontakt- beziehungsweise
hautfreundlich ist. Die Begegnungszone selbst kann in unterschiedlichen Ausführungsformen
ausgestaltet sein, so wie es zuvor bereits beschrieben worden ist. So wie in Fig.
7 [A - E] dargestellt, ist der Mini-Inkubator sehr einfach aufzubauen. In der Regel,
je nach Ausbildung der Umrandung, schlägt sich auch dieser Mini-Inkubator selbst auf.
[0080] Die zuvor beschriebenen Haube 51 weist, damit eine entsprechende Stabilität vorhanden
ist, zusätzlich Stabilisierungselement auf, damit die Haubenstruktur beibehalten bleibt.
Die Kontaktmatte selbst ist derart ausgestaltet, dass sie Ausschnitte auch für den
Kopfbereich der Kontaktpersonen aufweist, sodass die Kontaktperson selbst auf zumindest
einen Teil der Bewegungs- und Kontaktmatratze liegen kann (der Kopf), wohingegen der
restliche Körper, auch um zu vermeiden, dass entsprechender Wärmeverlust auftritt,
abgedeckt ist.
[0081] Fig. 8 [A-E] geben einen beispielhaften Ausblick auf weitere mögliche neue Geräte,
die mit der Verwendung einer Kontakt- und Begegnungsmatratze erst möglich werden.
[0082] Fig. 8 [A-E] gibt eine Auswahl von technischen Lösungen, die die Anwendung der neuen
Geräte im Alltag andeuten
[0083] Alle genannten Matratzen können durch die Wahl eines Überzuges oder die Integration
von durchlässigen oder undurchlässigen Folien oder durch Gestaltung der Oberfläche
beispielsweise durch eine Beschichtung oder Membran mit weiteren Funktionen versehen
werden. Sämtliche der hier beschriebenen Ausbildungsformen der Begegnungs- und Kontaktmatratze
sind alleine zu verwenden oder sind geeignet, dem sinngemässen Gebrauch in anderen
Zusammenhängen Anwendung zu finden, beispielsweise in einem Inkubator, Wärmebett oder
auch integriert an entsprechende Kleidung.
[0084] Die Auflagefläche an der der Kontaktperson zugewandten Seite kann auch in den zuletzt
genannten Beispielen mit einer Flüssigkeit ableitenden eingeprägten Struktur versehen
sein. Eine andere Möglichkeit stellt eine auf- bzw. eingearbeitete Beschichtung (z.B.
Beflockung) oder vorwiegend fest aufgebrachte Feuchtigkeit ableitende Membran vorwiegend
aus atmungsaktivem Gewebe dar. Bei dickeren Auflageflächen wäre es auch möglich, die
Feuchtigkeit über einen in der Funktionszone eingebauten chemischen Vorgang zu entziehen
(z.B. durch ein ungiftiges Granulat, das der Umgebung Feuchtigkeit entzieht) oder
durch einen anderen Feuchtigkeit ableitenden Mechanismus.
[0085] Die Erfindung ist neben den bisher beschriebenen Verwendungen vorteilhaft für jeweilige
Ausgestaltungen folgender Geräte einsetzbar:
- Inkubator für Neugeborene (in den verschiedenen bekannten oder noch zu entwickelnden
Variationen);
- neues Gerät oder Gerätegattung, das/die aufgrund der Erfindung erst möglich wird (eine
mit Matte versehene Haubenkonstruktion)
- Wärmebetten und andere Intensiv- und Palliativpflegesysteme;
- mit kleinem Packmass in Notarztwagen, Arzt- und Hebammepraxis;
- im Bett der Mutter oder Kontaktperson;
- in Kleidungsstücken, in Rucksäcken und Taschen;
- im Kinderwagen und anderen mehr.
[0086] Wenn auch die erfindungsgemässe Vorrichtung in erster Linie für Neugeborene, insbesondere
für Frühgeborene, geeignet und bestimmt ist, ist sie nicht auf diesen Anwendungszweck
beschränkt, sondern kann sinngemäss auch für gesunde Säuglinge und Kleinkinder mit
bettlägeriger Mutter (z.B. nach Kaiserschnittentbindung), für ältere Kinder und die
Mutter, oder zwischen Kindern oder auch zwischen Erwachsenen Anwendung finden.