[0001] Die Erfindung betrifft eine Folienverpackung, insbesondere für Feuchttücher. Die
Folienverpackung ist aus einer mehrschichtigen Folie gebildet und durch mindestens
eine Siegelnaht verschlossen. Sie weist eine Entnahmeöffnung für das Verpackungsgut
und eine Aufhängung aus mindestens einer aus einem Folienstreifen bestehenden Schlaufe
auf. Die mehrschichtige Folie besteht aus einem Folienlaminat, welches eine siegelfähige
Innenfolie an der Verpackungsinnenseite und eine die Verpackungsaußenseite bildende
Außenfolie aufweist.
[0002] Eine Folienverpackung für Feuchttücher mit den vorstehend beschriebenen Merkmalen
ist aus
WO 2008/046169 A2 bekannt. Die Folienverpackung kann an handelsüblichen Rollenhaltern für Toilettenpapier
aufgehängt werden und weist zu diesem Zweck Aufhängeöffnungen auf, die in vorstehenden
Laschen der Folienverpackung angeordnet sind. Die Laschen sind mittels einer Siegelnaht
von dem Füllgutraum der Beutelverpackung abgetrennt. Um die Feuchtgutverpackung mit
einer definierten Ausrichtung an dem Papierrollenhalter aufhängen zu können, muss
die Stange des Papierrollenhalters durch zwei Aufhängeöffnungen geführt werden, die
in breiten vorstehenden Laschen an gegenüberliegenden Stirnflächen der Beutelverpackung
angeordnet sind. Daraus ergeben sich Einschränkungen hinsichtlich der Abmessungen
der Feuchtgutverpackung. Diese Abmessungen müssen an die Abmessungen des Papierrollenhalters
angepasst sein.
[0003] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Aufhängung einer
Folienverpackung für Feuchttücher in funktionsmäßiger Hinsicht zu verbessern. Insbesondere
soll eine Folienverpackung angegeben werden, die eine funktionsgerechte und leicht
handhabbare Aufhängung an einer Umfangsfläche der das Verpackungsgut umschließenden
Folienumhüllung aufweist.
[0004] Gegenstand der Erfindung und Lösung dieser Aufgabe ist eine Folienverpackung nach
Anspruch 1.
[0005] Ausgehend von einer Folienverpackung mit den eingangs beschriebenen Merkmalen wird
die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Folienlaminat im Bereich der
Aufhängung einen Abschnitt aufweist, wo die Außenfolie und die Innenfolie nicht verbunden
sind, und dass die Außenfolie in diesem Abschnitt mit Trennschnitten versehen ist,
welche zumindest eine als Aufhängung nutzbare Schlaufe begrenzen. Erfindungsgemäß
wird die Außenlage des Folienlaminats für die Aufhängung genutzt. Die Position der
Schlaufe sowie ihre Ausbildung kann unabhängig von der Form und den Abmessungen der
Folienverpackung variabel festgelegt werden.
[0006] Der Abschnitt des Folienlaminats, in dem die Außenfolie und die Innenfolie nicht
miteinander verbunden sind, lässt sich auf unterschiedliche Weise realisieren. Im
Rahmen der Erfindung liegt es beispielsweise, dass die Außenfolie und die Innenfolie
in diesem Bereich nicht flächig miteinander verklebt sind und beim Kaschiervorgang
klebstofffreie Flächen vorgesehen werden. Eine bevorzugte und in fertigungstechnischer
Hinsicht vorteilhafte Ausführung sieht vor, dass die Außenfolie und die Innenfolie
durch eine Klebstoffschicht verbunden sind und dass eine Seite der Klebstoffschicht
im Bereich der Aufhängung durch eine Trennschicht abgedeckt ist. Die Trennschicht
kann insbesondere aus einer einkaschierten Folie bestehen, die wahlweise nur mit der
Innenfolie oder nur der Außenfolie verbunden ist. Vorzugsweise ist die einkaschierte
Folie nur mit der Außenfolie verklebt und bildet dadurch gleichzeitig eine Verstärkung
der Außenfolie im Bereich der Aufhängung.
[0007] Die Trennschnitte zur Bildung der schlaufenförmigen Aufhängung können durch Stanzen
des Folienlaminats oder mittels eines CO
2-Laserstrahls erzeugt werden, wobei die Trennschnitte die Außenfolie und optional
zumindest partiell auch die einkaschierte Folie durchsetzen. Das Laserschneiden kann
problemlos bei nicht polyolefinischen Folien, insbesondere Folien aus Polyethylenterephthalat
(PET) eingesetzt werden. PET lässt sich mit CO
2-Lasern gut schneiden. Bei polyolefinischen Folien ist Laserschneiden problematischer,
da viele Polyolefine die Strahlung des CO
2-Lasers nur schwach absorbieren und somit der gewünschte Schneideffekt ausbleibt.
Sofern als Folienlaminat PE/PE-Verbundfolien eingesetzt werden, werden der Außenfolie
und/oder dem einkaschierten und mit der Außenfolie verbundenen Folienstreifen zweckmäßig
laserabsorptive Wirksubstanzen zugesetzt. Als laserabsorptive Wirksubstanzen eignen
sich beispielsweise Mischsilikate.
[0008] Die Folienverpackung bildet vorzugsweise eine im Wesentlichen quaderförmige Umhüllung.
Die Entnahmeöffnung und die Aufhängung sind zweckmäßig an gegenüberliegenden oder
rechtwinklig angeordneten Wandflächen der quaderförmigen Verpackung angeordnet.
[0009] Die Abmessungen und Form der durch Trennschnitte in die Außenfolie eingebrachten
Schlaufen unterliegen nur insofern Beschränkungen, dass die Kontur der Trennschnitte
in denjenigen Abschnitt des Folienlaminats eingebracht werden muss, wo die Außenfolie
und die Innenfolie nicht miteinander verbunden sind.
[0010] Die Aufhängung kann aus zumindest einer von zwei Trennschnitten begrenzten Schlaufe
bestehen, die sich von einer Längsseite einer Wandfläche der quaderförmigen Folienverpackung
zur gegenüberliegenden Längsseite dieser Wandfläche erstreckt. Die Breite der Schlaufe
kann beispielsweise an die Länge eines handelsüblichen Papierrollenhalters angepasst
werden. Die als Schlaufe abhebbare Außenfolie und die von der Innenfolie gebildete
Wandfläche der Folienverpackung bilden gleichsam eine Röhre, die von einem Papierrollenhalter
durchfassbar ist. Die erfindungsgemäße Folienverpackung kann im Austausch an eine
handelsübliche Papierrolle auf die Stange eines Papierrollenhalters aufgeschoben werden.
[0011] Eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, dass die Aufhängung aus
zumindest einer von zwei Trennschnitten begrenzten U-förmigen Schlaufe besteht, wobei
die Enden der U-förmigen Schlaufe vorzugsweise an einer Längsseite einer Wandfläche
der vorzugsweise quaderförmigen Umhüllung angeordnet sind. Die Enden der Schlaufe
können auch in eine Quersiegelnaht eingebunden sein.
[0012] Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung sieht vor, dass die Aufhängung zwei U-förmige
Schlaufen aufweist, die in derselben Wandfläche der quaderförmigen Folienverpackung
ausgebildet sind, wobei die Enden der ersten Schlaufe und die Enden der zweiten Schlaufe
an gegenüberliegenden Seiten der Wandfläche angeordnet sind. Sofern die Schlaufen
eine ausreichende Länge aufweisen, kann die Feuchtgutverpackung zusätzlich zu einer
Papierrolle in einen handelsüblichen Papierrollenhalter eingehängt werden. Der Benutzer
kann dann wahlweise Toilettenpapier von einer Papierrolle trennen oder Feuchttücher
aus der Folienverpackung entnehmen.
[0013] Wenn die Aufhängung lange Schlaufen aufweisen soll, können die Trennschnitte zur
Vergrößerung der Schlaufenlänge einen wellenförmigen oder mehrere Bögen umfassenden
Verlauf aufweisen. Durch eine z. B. mäanderförmigen Kontur der Trennschnitte kann
die Verpackungsfläche ausgenutzt werden, um lange Schlaufen zu erzeugen.
[0014] Insbesondere, wenn die durch Trennschnitte in der Außenfolie erzeugten Schlaufen
eine große Länge aufweisen, besteht die Gefahr, dass die Schlaufen sich bei der Handhabung
und dem Transport der Folienverpackung aus der Fläche lösen. Um dies zu vermeiden,
weist die Aufhängung zweckmäßig zumindest einen von den Schlaufenenden beabstandeten
Fixierungspunkt auf, welcher die Schlaufe vor dem erstmaligen Gebrauch an der Folienverpackung
fixiert. Es ergeben sich mehrere Möglichkeiten zur Schlaufenfixierung. So können die
Trennschnitte Unterbrechungen aufweisen, welche die von den Trennschnitten begrenzte
Schlaufe an der Folienverpackung bis zum erstmaligen Gebrauch stabilisieren. Ferner
besteht die Möglichkeit, dass die Aufhängung zumindest eine Schlaufe aufweist, die
an einem von den Schlaufenenden beabstandeten Fixierungspunkt an der Innenfolie des
Folienlaminats haftet. Zur Befestigung kann eine Klebefläche, z. B. in Form eines
Hotmelt-Punktes, verwendet werden. Es besteht auch die Möglichkeit, die Innenfolie
lokal durch Siegeln mit der Schlaufe zu verbinden. Eine solche Siegelverbindung kommt
insbesondere dann in Betracht, wenn in das Folienlaminat eine siegelfähige Folie einkaschiert
wird, welche gleichzeitig die Funktion der zuvor erläuterten Trennschicht erfüllt.
[0015] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung erläutert. Es zeigen schematisch
- Fig. 1
- eine aus einer mehrschichtigen Folie bestehende Folienverpackung für Feuchttücher,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch die mehrschichtige Folie,
- Fig. 3a
- eine Ausführungsvariante der Folienverpackung im Anlieferungszustand,
- Fig. 3b
- die in Fig. 3a dargestellte Folienverpackung im Gebrauchszustand,
- Fig. 3c
- eine Detaildarstellung aus Fig. 3a,
- Fig. 4 bis 6
- weitere Ausführungsbeispiele der Folienverpackung.
[0016] Die in Fig. 1 dargestellte Folienverpackung für Feuchttücher ist aus einer mehrschichtigen
Folie 1 gebildet und durch mindestens eine Siegelnaht 2 verschlossen. Die Folienverpackung
weist eine Entnahmeöffnung 3 für das Verpackungsgut und eine Aufhängung 4 aus mindestens
einer aus einem Folienstreifen bestehenden Schlaufe 5 auf.
[0017] Einer vergleichenden Betrachtung der Fig. 1 und 2 entnimmt man, dass die mehrschichtigen
Folie 1 aus einem Folienlaminat besteht, welches eine siegelfähige Innenfolie 6 an
der Verpackungsinnenseite und eine die Verpackungsaußenseite bildende Außenfolie 7
aufweist. Die Außenfolie 7 und die Innenfolie 6 sind durch eine Klebstoffschicht 8
miteinander verbunden. Im Bereich der Aufhängung 4 ist die Klebstoffschicht 8 allerdings
an einer Seite durch eine Trennschicht 9 abgedeckt, so dass sich hier ein Bereich
bildet, in dem die Außenfolie 7 und die Innenfolie 6 unverbunden bleiben. Die Trennschicht
9 besteht gemäß der Darstellung in Fig. 2 aus einer einkaschierten Folie, die als
Verstärkungsfolie ausgebildet sein kann und im Ausführungsbeispiel nur mit der Außenfolie
7 flächig verklebt ist.
[0018] Die Außenfolie 7 ist im Bereich der Aufhängung 4 mit Trennschnitten 10 versehen,
welche zumindest eine als Aufhängung nutzbare Schlaufe 5 begrenzen. Die Trennschnitte
10 durchsetzen die Außenfolie 7 und optional zumindest partiell auch die einkaschierte
Folie bzw. Trennschicht 9. Gemäß der in Fig. 1 dargestellten Ausführung bildet die
Folienverpackung eine im Wesentlichen quaderförmige Umhüllung des Verpackungsgutes
und besteht die Aufhängung 4 aus zumindest einer von zwei Trennschnitten 10 begrenzten
Schlaufe 5, die sich von einer Längsseite einer Wandfläche der quaderförmigen Folienverpackung
zur gegenüberliegenden Längsseite dieser Wandfläche erstreckt. Die Breite der Schlaufe
5 ist an die Länge eines handelsüblichen und im Ausführungsbeispiel durch einen Stab
angedeuteten Papierrollenhalters 11 angepasst. Die als Schlaufe 5 abhebbare Außenfolie
7 und die von der Innenfolie 6 gebildete Wandfläche der Folienverpackung bilden eine
tunnelartige Tasche bzw. Röhre, die von dem stabförmigen Papierrollenhalter 11 durchfassbar
ist. Die in Fig. 1 dargestellte Folienverpackung kann im Austausch mit einer handelsüblichen
Papierrolle auf die Stange eines Papierrollenhalters 11 aufgeschoben werden. Die Entnahmeöffnung
3 und die Aufhängung 4 sind im Ausführungsbeispiel an rechtwinklig angrenzenden Wandflächen
der Verpackung angeordnet. Die Entnahmeöffnung 3 besteht aus einem von einer Schwächungslinie
umgebenden Folienabschnitt 12, der einen aufreißbaren Entnahmebereich bildet. Die
Schwächungslinie kann beispielsweise als Perforation, als durchgehende linienförmige
Materialschwächung und/oder gleichmäßig unterbrochene, linienförmige Materialschwächung
ausgebildet sein. Im Rahmen der Erfindung liegt es, dass die Entnahmeöffnung auch
mit einem Wiederverschluss z. B. in Form einer Klebelasche versehen ist.
[0019] Die in den Fig. 3a bis 3c dargestellte Folienverpackung besteht ebenfalls aus einem
Folienlaminat, welches im Bereich der Aufhängung 4 einen Abschnitt aufweist, wo die
Außenfolie und die Innenfolie nicht verbunden sind. Das Folienlaminat kann den in
Fig. 2 dargestellten Schichtenaufbau aufweisen. Auch die in den Fig. 3a bis 3c dargestellten
Folienverpackung bildet eine im Wesentlichen quaderförmige Umhüllung des Verpackungsgutes
und weist sowohl eine Aufhängung 4 sowie eine Entnahmeöffnung 3 für das Verpackungsgut
auf. Die Entnahmeöffnung 3 und die Aufhängung 4 sind entweder an gegenüberliegenden
oder rechtswinklig angrenzenden Wandflächen der Verpackung angeordnet. Die Aufhängung
4 der in den Fig. 3a und 3c dargestellten Folienverpackung besteht aus zwei jeweils
von zwei Trennschnitten 10' begrenzten U-förmigen Schlaufen 5'. Die Enden der ersten
Schlaufe 5' und die Enden der zweiten Schlaufe 5' sind an gegenüberliegenden Längsseiten
dieser Wandfläche angeordnet. Sofern die Schlaufen 5' eine ausreichende Länge aufweisen,
kann die Feuchtgutverpackung zusätzlich zu einer Papierrolle in einen handelsüblichen
Papierrollenhalter eingehängt werden. Der Benutzer kann das wahlweise Toilettenpapier
von einer Papierrolle trennen oder Feuchttücher aus der Folienverpackung entnehmen.
[0020] Insbesondere, wenn die durch Trennschnitte 10' erzeugte Schlaufen 5' eine große Länge
aufweisen, besteht die Gefahr, dass die Schlaufen 5' sich bei der Handhabung und dem
Transport der Folienverpackung aus der Fläche lösen. Um dies zu vermeiden, weist die
Aufhängung 4 zumindest einen von den Schlaufenenden beabstandeten Fixierungspunkt
14 auf, welcher die Schlaufe 5' vor dem erstmaligen Gebrauch einer Folienverpackung
fixiert. Gemäß der Darstellung in Fig. 3c können die Trennschnitte 10' Unterbrechungen
13 aufweisen, welche die von den Trennschnitten 10' begrenzte Schlaufe 5' einer Folienverpackung
bis zum erstmaligen Gebrauch stabilisieren. Zusätzlich oder alternativ besteht die
Möglichkeit, dass die Aufhängung 4 zumindest eine Schlaufe 5' aufweist, die an einem
von den Schlaufenenden beabstandeten Fixierungspunkt 14 an der Innenfläche des Folienlaminats
haftet. Gemäß der Darstellung in Fig. 3b befindet sich an der Innenfolie 6 des Folienlaminats
eine Klebefläche, z. B. in Form eines Hotmelt-Punktes, zur Fixierung der Schlaufe.
Auch eine Siegelverbindung kommt in Betracht, wenn die als Trennschicht 9 einkaschierte
Folie aus einem siegelfähigen Material besteht.
[0021] Die in den Fig. 4 und 5 dargestellten Folienverpackungen weisen jeweils eine Aufhängung
mit zwei U-förmigen Schlaufen 5' auf, die in derselben Wandfläche der quaderförmigen
Folienverpackung ausgebildet sind. Die Schlaufen 5' werden von Trennschnitten 10 gebildet,
die in die Außenfolie 7 eingebracht sind. Zur Vergrößerung der Schlaufenlänge weisen
diese Trennschnitte 10' einen wellenförmigen oder mehrere Bögen umfassenden Verlauf
auf.
[0022] Im Ausführungsbeispiel der Fig. 6 weist die Aufhängung 4 nur eine Schlaufe 5' auf,
die von zwei U-förmigen, in die Außenfolie 7 eingebrachten Trennschnitte 10 begrenzt
ist und gebildet wird. Die Enden der Schlaufe 5' sind an einer Längsseite einer Wandfläche
der quaderförmigen Umhüllung angeordnet und in eine Quersiegelnaht 2 der Folienverpackung
eingebunden. Die Entnahmeöffnung 3 findet sich bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführung
der Folienverpackung an der Unterseite der dargestellten Folienverpackung, so dass
die Aufhängung 4 und die Entnahmeöffnung 3 sich an gegenüberliegenden Wandflächen
der Folienverpackung befinden.
1. Folienverpackung, insbesondere für Feuchttücher, die aus einer mehrschichtigen Folie
(1) gebildet und durch mindestens eine Siegelnaht (2) verschlossen ist,
wobei die Folienverpackung eine Entnahmeöffnung (3) für das Verpackungsgut und eine
Aufhängung (4) aus mindestens einer aus einem Folienstreifen bestehenden Schlaufe
aufweist und
wobei die mehrschichtige Folie (1) aus einem Folienlaminat besteht, welches eine siegelfähige
Innenfolie (6) an der Verpackungsinnenseite und eine die Verpackungsaußenseite bildende
Außenfolie (7) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Folienlaminat im Bereich der Aufhängung einen Abschnitt aufweist, wo die Außenfolie
(7) und die Innenfolie (6) nicht verbunden sind, und dass die Außenfolie (7) in diesem
Abschnitt mit Trennschnitten (10, 10') versehen ist, welche zumindest eine als Aufhängung
nutzbare Schlaufe (5, 5') begrenzen.
2. Folienverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenfolie (7) und die Innenfolie (6) durch eine Klebstoffschicht (8) verbunden
sind und dass eine Seite der Klebstoffschicht (8) im Bereich der Aufhängung (4) durch
eine Trennschicht (9) abgedeckt ist.
3. Folienverpackung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennschicht (9) aus einer einkaschierten Folie besteht.
4. Folienverpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die einkaschierte Folie nur mit der Außenfolie (7) verklebt ist.
5. Folienverpackung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennschnitte (10, 10') die Außenfolie (7) und zumindest partiell die als Trennschicht
(9) einkaschierte Folie durchsetzen.
6. Folienverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Folienverpackung eine im Wesentlichen quaderförmige Umhüllung des Verpackungsgutes
bildet und dass die Entnahmeöffnung (3) und die Aufhängung (4) an gegenüberliegenden
oder rechtwinklig angrenzenden Wandflächen der Verpackung angeordnet sind.
7. Folienverpackung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängung (4) aus zumindest einer von zwei Trennschnitten (10) begrenzten Schlaufe
(5) besteht, die sich von einer Längsseite einer Wandfläche der quaderförmigen Folienverpackung
zur gegenüberliegenden Längsseite dieser Wandfläche erstreckt.
8. Folienverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängung (4) aus zumindest einer von zwei Trennschnitten (10) begrenzte U-förmigen
Schlaufe (5') besteht.
9. Folienverpackung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Schlaufe (5') an einer Längsseite einer Wandfläche der quaderförmigen
Umhüllung angeordnet sind.
10. Folienverpackung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Schlaufe (5') in eine Quersiegelnaht (2) eingebunden sind.
11. Folienverpackung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängung zwei U-förmige Schlaufen (5') aufweist, die in derselben Wandfläche
der quaderförmigen Folienverpackung ausgebildet sind, wobei die Enden der ersten Schlaufe
und die Enden der zweiten Schlaufe an gegenüberliegenden Längsseiten der Wandfläche
angeordnet sind.
12. Folienverpackung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet dass die Trennschnitte (10') zur Vergrößerung der Schlaufenlänge einen wellenförmigen
oder mehrere Bogen umfassenden Verlauf aufweisen.
13. Folienverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängung (4) zumindest einen von den Schlaufenenden beabstandeten Fixierungspunkt
(14) aufweist, welcher die Schlaufe (5, 5') vor dem erstmaligen Gebrauch an der Folienverpackung
fixiert.
14. Folienverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennschnitte (10, 10') Unterbrechungen (13) aufweisen, welche die von den Trennschnitten
begrenzte Schlaufe (5, 5') an der Folienverpackung bis zum erstmaligen Gebrauch fixieren.
15. Folienverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängung (4) zumindest eine Schlaufe (5') aufweist, die an einem von den Schlaufenenden
beabstandeten Fixierungspunkt (14) an der Innenfolie des Folienlaminats haftet.