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EP 2 518 205 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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31.10.2012 Patentblatt 2012/44 |
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Anmeldetag: 27.04.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
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Anmelder: Miele & Cie. KG |
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33332 Gütersloh (DE) |
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Erfinder: |
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- Bierwirth, Heiko
31275 Lehrte (DE)
- Degmayr, Andreas
31319 Sehnde (DE)
- Hapke, Armin
31275 Lehrte (DE)
- Kleber, Ralf
31275 Lehrte (DE)
- Lorenz, Bernd
31789 Hameln (DE)
- Lünsmann, Jens
31275 Lehrte (DE)
- Tilgner, Frank
31319 Sehnde (DE)
- Wege, Stefan
30975 Wennigsen (DE)
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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Bausatz zum Verbinden zweier übereinander angeordneter Wäschebehandlungsmaschinen |
(57) Die Erfindung betrifft einen Bausatz (1) zum Verbinden zweier übereinander angeordneter
Wäschebehandlungsmaschinen (2) und (3), wie beispielsweise eine Waschmaschine und
einen Wäschetrockner oder zwei Wäschetrockner, wobei die Maschinen (2) und (3) mit
Montagemitteln zu einer Säule (4) fest und kippsicher miteinander verbindbar sind.
Dabei bestehen die Montagemittel aus wenigstens zwei U-förmig profilierten Schienen
(5) und (6), zur herstellenden Verbindung der seitlichen Gehäusebereiche (7) und (8)
der unteren Maschine (2) mit den seitlichen Bodenbereichen (9) und (10) der oberen
Maschine (3).
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Bausatz zum Verbinden zweier übereinander angeordneter
Wäschebehandlungsmaschinen, wie beispielsweise eine Waschmaschine und einen Wäschetrockner
oder zwei Wäschetrockner, wobei die Maschinen mit Montagemitteln zu einer Säule fest
und kippsicher miteinander verbindbar sind.
[0002] Aus Platzgründen besteht die Anforderung seitens des Marktes Maschinen bis zu einem
bestimmten Füllvolumen in Säulen übereinander zu platzieren. Dabei kann es sich um
eine Wasch-Trockensäule, unten Waschen oben Trocknen, oder eine Trocken-Trockensäule
handeln. Aus der Säulenanordnung der Maschinen resultieren jedoch mehrere Probleme,
wobei ein Problem zu überwinden gilt in der sicheren Arretierung der oben positionierten
Maschine, so dass es im Betrieb unter allen möglichen Belastungen zu keinem Verrutschen,
geschweige denn zu einem Hinunterstürzen der aufgesetzten Maschine kommen kann. Zudem
ist es nicht möglich, eine montierte Säule beispielsweise innerbetrieblich zu transportieren,
da eine gesicherte Standfestigkeit der Säule nicht gewährleistet werden kann. Ein
weiteres Problem ergibt sich bei einer normalen Säule, dass sich das Betriebsdisplay
des oberen Gerätes in einer für den Nutzer ergonomisch ungünstigen Höhe befindet.
Die bekannten auf dem Markt vorhandenen Möglichkeiten zur Säulenanordnung bieten hier
keine sicheren Lösungen. Durch den Aufbau der beiden Maschinen ist die Bedienblende
der oberen Maschine in einer für kleinere Menschen sehr großen Höhe angebracht. Die
Ergonomie ist für den Nutzer mangelhaft. Wird die Bedieneinheit der oberen Maschine
nach unten gesetzt, so rutscht die Trommel um die Höhe der Blende nach oben, was sich
wiederum nachteilig auf die Ergonomie beim Be- und Entladen auswirkt.
[0003] Um insbesondere die Maschinengehäuse im übereinander gestellten Zustand sicher und
standfest aufeinander zu fügen, sind Bausätze bekannt, die es ermöglichen, dass die
Maschinengehäuse hier formschlüssig miteinander verbunden werden können.
[0004] So ist beispielsweise aus der
DE 38 27 790 A1 ein Bausatz zum kippsicheren Verbinden zweier übereinander gesetzter Haushaltsmaschinen
bekannt. Bei dieser bekannten Ausführungsform werden vier Winkel auf einer Montageplatte
auf dem unten stehenden Maschinengehäuse mit mindestens zwei Schrauben je Winkel festgelegt.
Hierbei werden die Winkel auf die Deckseite des unten stehenden Gerätes montiert,
wobei dann die Füße des darüber stehenden Gerätes in die Winkel eingeschoben werden,
so dass dadurch der Verbund erzielt wird. Um insbesondere die Außenflächen der übereinander
gestellten Geräte bündig erscheinen zu lassen, werden jeweils an den Seiten, sowie
an der Frontseite und an der Rückseite so genannte Blenden angeklipst, so dass die
übereinander stehenden Wäschebehandlungsmaschinen ein bündiges Gehäuse aufweisen.
[0005] Eine weitere Ausführungsform des Standes der Technik ist in der
DE 199 05 742 A1 beschrieben, wobei in dieser Druckschrift eine Säulenanordnung von mindestens zwei
miteinander aufzustellenden programmgesteuerten Haushaltgeräten offenbart ist. Die
Säulenanordnung besteht hierbei aus einer Waschmaschine und einem Wäschetrockner,
die mit einem Datenbuskabel untereinander verbunden sind. Der Datenbuskanal überträgt
die Daten der beiden Maschinen an ein Steuergerät.
[0006] Diese beiden aus dem Stand der Technik bekannten Ausführungsformen weisen dahingehend
noch Nachteile auf, wobei bei der ersten Ausführungsform die beiden Wäschebehandlungsmaschinen
derart übereinander gesetzt werden, dass jeweils der Bedienbereich an den Maschinen
verbleibt. Zudem bedarf es bei dieser Ausführungsform der Montage auf dem Deckelbereich
des unten stehenden Gerätes, um auf diese Weise die feste Halterung des oben stehenden
Gerätes zu erzielen. Bei der zweiten Ausführungsform des Standes der Technik wird
es als nachteilig angesehen, dass die beiden übereinander stehenden Geräte aufeinander
baulich derart abgestellt sind, dass sie nur als Geräte in der Kombination nutzbar
sind, da diese über einen Datenbuskanal mit zentraler Steuerung miteinander zu verbinden
sind. Bei dieser Ausführungsform besteht nicht die Möglichkeit, dass so genannte handelsübliche
Geräte mit einem Bausatz übereinander gestellt werden können.
[0007] Der Erfindung stellt sich somit das Problem einen Bausatz zum Verbinden zweier übereinander
angeordneter Wäschebehandlungsmaschinen derart weiter zu bilden, der einerseits die
Nachteile der geschilderten Ausführungsformen überwindet, wobei der Bausatz insbesondere
eine sichere Verbindung zwischen den Geräten herstellt, unter der Lösung, dass serienmäßige
Geräte zu einer ergonomischen optimalen Wasch-Trockensäule bzw. Trocken-Trockensäule
verbindbar sind.
[0008] Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch einen Bausatz mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den nachfolgenden abhängigen Ansprüchen.
[0009] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen darin, dass die vorgeschlagene
Lösung keine spezielle Konstruktion für einen bestimmten Maschinentyp darstellt. Die
erfindungsgemäße Lösung vereint durch geschickte Auslegung der mechanischen und elektronischen
Verbindungselemente und den Einsatz weniger spezieller Verbindungsbauteile zwei normale
Standgeräte zu einem Maschinenverbund. Die Lösung bietet eine sichere Arretierung
der beiden Geräte miteinander, so dass ein Herabstürzen des oberen Gerätes im Betrieb
sicher verhindert werden kann. Weiter bietet sie eine feste Verbindung, die auch im
montierten Zustand einen interbetrieblichen Transport erlaubt, ohne dass die Gefahr
des Herabfallens des oberen Gerätes besteht. Die Bedienblende des oberen Gerätes befindet
sich in einer für den Betreiber ergonomisch ausgezeichneten Höhe.
[0010] Zudem bietet die Lösung den Vorteil, dass sie nicht nur speziell auf Waschen/Trocknen
oder Trocknen/Trocknen abgestimmt ist, sondern beide Möglichkeiten der Kombination
miteinander vereint. Durch die geschickte Anordnung der Bedien- und Anzeigeeinheit
für beide Maschinen in einer gemeinsamen Blende wird Bauhöhe gespart. Die Bedienhöhe
der oberen Maschine rutscht um mehr als eine Schalterblendenhöhe nach unten, was ergonomisch
erhebliche Vorteile für den Bediener bedeutet. Durch den erfindungsgemäßen Verbindungsbausatz
ist es möglich, dass der Kundendienst und sogar der Kunde in der Lage ist zwei serienmäßige
Maschinen zu einer ergonomisch optimalen Wasch-Trockensäule bzw. Trocken-Trockensäule
zu verbinden. Der erfindungsgemäße Bausatz ermöglicht es zudem, dass die Maschinen
bereits ab Werk in der Säulenanordnung ausgeliefert werden können, wobei optional
die Säulenanordnung auch beim Kunden nachträglich erfolgen kann.
[0011] Durch den Aufbau der Geräte mit den speziellen Verbindungsbauteilen ist ein sicherer
Stand, Transport- und Betrieb gewährleistet. Die Verbindungsbauteile sind so gestaltet,
dass ein sicherer Aufbau beim Kunden möglich ist. Dabei wird konstruktiv eine Fügehilfe
für den oben angeordneten Trockner realisiert, wobei der vorpositionierte Trockner
von vorne in die Montageposition geschoben werden kann. Über Anschläge wird der obere
Trockner dabei in einer exakten Montageposition arretiert. Ein leichtes demontieren
des oberen Trockners stellt zudem eine optimale Servicefreundlichkeit dar. Die Maschinen
werden durch zwei seitlich auf die untere Maschine montierte U-Profile miteinander
verbunden. Die Befestigungslöcher der Gerätefüße der oberen Maschine dienen als Befestigungselement
zum Zwischenstück und gewährleisten die Stabilität des Säulenaufbaus. In die neue
Blende, die schräg oder gerade ausgeführt werden kann, werden die Bedienelemente für
beide Maschinen integriert. Hierbei ist ein bedien-und Anzeigeelement für das untere
Gerät, wie der Waschmaschine und ein weitere Bedien- und Anzeigeelement für den oben
montierten Trockner vorgesehen. Den Abschluss des oberen Gerätes bildet ein flacher
Deckel. Die so entstandene Kombinationssäule kann in verschiedenen Ausführungen und
Lackierungen hergestellt werden. Basis sind in jedem Fall gefertigte Serienmaschinen,
bei denen die Steuerung versetzt wird, und dadurch bei der oben angeordneten Maschine
ein ergonomischer Vorteil entsteht.
[0012] Gemäß der Erfindung bestehen hierbei die Montagemittel aus wenigstens zwei U-förmig
profilierten Schienen zur herstellenden Verbindung der seitlichen Gehäusebereiche
der unteren Maschine mit den seitlichen Bodenbereichen der oberen Maschine. Es versteht
sich nun von selbst, dass, wenn der Deckbereich der unten stehenden Maschine entfernt
ist, dann die einzelne Schiene unmittelbar auf der Seitenwand bzw. auf der Oberseite
der seitlichen Tragteile der unten stehenden Maschine montiert wird. Dabei wird der
untere Schenkel der Schiene mit einem an der Seitenwand bzw. an dem seitlichen Tragteil
angeordneten Abkantstreifen verschraubt. Der obere Schenkel der Schiene weist hierbei
Bohrungen auf, die mit den Befestigungslöchern der Maschinenfüße der oben aufgesetzten
Maschine korrespondieren. Dadurch wird ein fester Verbund, hier insbesondere über
die Seitenwände bzw. der seitlichen Tragteile der Maschinengehäuse herbeigeführt.
[0013] In Weiterbildung der Erfindung ist der obere Schenkel der Schiene mit Schrauben an
den Befestigungslöchern festlegbar. Die Schienen sind mit Anschlägen zur exakten Vormontage
insbesondere der aufgesetzten oberen Maschine versehen. Sind also die beiden U-förmig
profilierten Schienen auf der unteren Maschine an den Seitenwänden angesetzt, so kann
in einfacher Weise das darauf gesetzte Gerät, hier der Trockner, auf die Schienen
aufgesetzt werden, wobei am oberen Schenkelbereich der Schienen Anschläge vorgesehen
sind, so dass die aufgesetzte Maschine so verschoben werden kann, dass diese eine
exakte Position für die Endmontage einnimmt. Die Seitenwände bilden hierbei die seitlichen
Tragteile des Maschinengehäuses. Für alle Ausführungen gilt ferner, dass die seitlichen
Tragteile aus einer Rahmenanordnung gebildet sein können, wobei die Anordnung jeweils
auf der Oberseite Rahmenteile umfasst, an die die Schienen entsprechend verschraubt
werden können.
[0014] Dabei kann dann zur Vervollständigung des Rahmens an der Frontseite der montierten
Schienen, eine gemeinsame Bedienleiste für beide Wäschebehandlungsmaschinen montiert
werden. Die Bedienleiste wird hierbei zwischen den U-förmig profilierten Schienen
verschraubt, und deckt somit den Spalt zwischen den beiden U-förmigen Profilschienen
ab.
[0015] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die am Deckelbereich der
oberen Maschine angeordnete Bedienleiste mit Gehäusedeckel abnehmbar und wobei der
Deckelbereich mit einem als Deckel ausgebildeten Abschluss verschließbar ist. Somit
wird erreicht, dass die erstellte Säule den Anschein eines Maschinengehäuses einnimmt,
welches von einer gemeinsamen Bedienleiste für beide Maschinen zu bedienen ist. In
Weiterbildung der Erfindung ist an der Rückseite zwischen den U-förmig profilierten
Schienen ein Verkleidungsprofil angesetzt. Dabei ist das Verkleidungsprofil mit Lüftungsschlitzen
versehen.
[0016] Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Bausatzes bilden hierbei die
U-förmig profilierten Schienen mit der angesetzten Bedieneinheit und dem Verkleidungsprofil
einen geschlossenen und bündigen Rahmen zwischen den übereinander montierten Maschinen,
wobei der Rahmen hier die Maschinen derart fest und optisch miteinander verbindet,
dass es wie ein Gehäuse erscheint.
[0017] Gemäß der Erfindung wird auch ein System von zwei übereinander angeordneten Wäschebehandlungsmaschinen
vorgeschlagen, die mit einem Bausatz nach einem der vorbeschriebenen Merkmale miteinander
verbunden sind. Entsprechendes gilt auch für die Bedieneinheit für den Bausatz zum
Verbinden von zwei übereinander angeordneten Wäschebehandlungsmaschinen, die eingebunden
zwischen den U-förmigen Profilschienen angeordnet ist.
[0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung einer Wasch-Trockensäule im montierten Zustand des
erfindungsgemäßen Bausatzes;
- Figur 2
- eine weitere perspektivische Darstellung der beiden Wäschebehandlungs-maschinen, wobei
auf der unten stehenden Wäschebehandlungsmaschine die U-förmig profilierten Schienen
auf den Seitenwänden der tragenden Maschine angesetzt sind;
- Figur 3
- eine weitere perspektivische Darstellung in Teilansicht, hier insbesondere der beiden
montierten U-förmig profilierten Schienen mit explosionsartig dargestellten Schrauben
zur Festlegung der aufgesetzten Maschine;
- Figur 4
- eine weitere perspektivische Darstellung der unteren Maschine mit komplettier-tem
Bausatz: und
- Figur 5
- eine weitere Darstellung in der Perspektive mit explosionsartig dargestellten Einzelteilen
des Bausatzes.
[0019] Die Figur 1 zeigt in der perspektivischen Darstellung ein System, bestehend aus zwei
übereinander angeordneten Wäschehandlungsmaschinen 2, 3, die mit einem Bausatz 1 nach
miteinander verbunden sind. Der Bausatz 1 dient hierbei zum Verbinden zweier übereinander
angeordneter Wäschebehandlungsmaschinen 2 und 3, wie beispielsweise eine Waschmaschine
2 und ein Wäschetrockner 3, oder zum Verbinden zwei nicht näher dargestellten übereinander
angeordneten Wäschetrockner. Die Maschinen 2, 3 sind jeweils frontbeschickbare Wäschebehandlungsmaschinen,
die jeweils eine frontseitige Tür 2a, 3a besitzen. Die Waschmaschine 2 weist ferner
einen von vorn zugänglichen Waschmitteleinspülkasten 2b auf. Dabei sind die Maschinen
2 und 3 mit Montagemitteln, dargestellt in den Figuren 2, 3, 4 und 5, zu einer Säule
4, wie in der Figur 1 dargestellt ist, fest und kippsicher miteinander zu verbinden.
Die Montagemittel, die im Wesentlichen den Bausatz 1 umfassen, bestehen aus wenigstens
zwei U-förmig profilierten Schienen 5 und 6 zur herstellenden Verbindung der seitlichen
Gehäusebereiche 7 und 8 der unteren Maschine 2 mit den seitlichen Bodenbereichen 9
und 10 der oberen Maschine 3. Diese Situation ist insbesondere in den Figuren 1 und
3 gezeigt. Dabei werden die einzelnen Schienen 5 und 6 unmittelbar auf der Seitenwand
7 und 8 der unten stehenden Maschine 2 montiert. Wie insbesondere aus der Figur 3
zu erkennen ist, ist hierbei der untere Schenkel 11 der Schiene 5, 6 mit einem an
der Seitenwand 7, 8 angeordneten Abkantstreifen 12 verschraubt. Der obere Schenkel
13 der Schiene 5, 6 weist Bohrungen 14 auf, die mit den Befestigungslöcher der Maschinenfüße
der oben aufgesetzten Maschine 3 korrespondieren.
[0020] Wie insbesondere aus der Figur 3 deutlich zu erkennen ist, ist der obere Schenkel
13 der Schienen 5, 6 mit Schrauben 15 an den Befestigungslöchern festlegbar. Es versteht
sich nun von selbst, dass, wenn die U-förmig profilierten Schienen 5 und 6 montiert
sind, zunächst die Füße von der aufzusetzenden Maschine 3 demontiert werden, so dass
die Maschine 3 auf die oberen Schenkel 13 der Schienen 5, 6 aufgeschoben werden kann.
Dabei sind die Schienen 5, 6 mit Anschlägen 16 zur exakten Montage insbesondere der
aufgesetzten oberen Maschine 3 versehen. Wie insbesondere aus den Figuren 4 und 5
zu erkennen ist, ist an der Frontseite der montierten Schienen 5 und 6 eine gemeinsame
Bedienleiste 17 für beide Maschinen 2, 3 montierbar. Die Bedienleiste 17 wird hierbei
zwischen den U-förmig profilierten Schienen 5 und 6 befestigt und verschraubt. In
bzw. an der Bedienleiste 17 ist das Bedien- und Anzeigeelement 17a für die Waschmaschine
und das weitere Bedien- und Anzeigeelement 17b für den oben montierten Wäschetrockner
angebracht. Die jeweiligen Bedien- und Anzeigeelemente 17a und 17b können auch die
Steuerung für das jeweils zugeordnete Gerät 2, 3 beinhalten. Wie insbesondere aus
der Figur 2 zu erkennen ist, wurde von der aufzusetzende Wäschebehandlungsmaschine
3 die angeordnete Bedienleiste mit dem Gehäusedeckel entfernt und mit einem als Deckelbereich
ausgebildeten Verschluss 3b versehen. Somit ergibt sich das Gerät 3 ohne Bedienleiste,
welches auf die vormontierten U-förmigen Profilschienen 5, 6 aufgesetzt werden kann.
[0021] An der Rückseite ist zwischen den U-förmig profilierten Schienen 5, 6 ein Verkleidungsprofil
18 ansetzbar, wie dies in den Figuren 4 und 5 näher zu erkennen ist. Das Verkleidungsprofil
18 verfügt hierbei über Lüftungsschlitze 19, so dass über den Bausatz 1 auch eine
Entlüftung nach hinten für beide Maschinen 2 und 3 gegeben ist. Somit wird deutlich,
wie dies insbesondere in der Figur 4 zu erkennen ist, dass der Bausatz 1, so wie er
sich darstellt, bestehend aus U-förmig profilierten Schienen 5 und 6 mit der angesetzten
Bedienleiste 17 und dem Verkleidungsprofil 18, einen geschlossenen und bündigen Rahmen
20 zwischen den übereinander montierten Maschinen 2 und 3 bildet, wie dies insbesondere
in der Zusammenschau der Figur 1 und der Figur 4 deutlich wird.
1. Bausatz (1) zum Verbinden zweier übereinander angeordneter Wäschebehandlungsmaschinen
(2) und (3), wie beispielsweise eine Waschmaschine und einen Wäschetrockner oder zwei
Wäschetrockner, wobei die Maschinen (2) und (3) mit Montagemitteln zu einer Säule
(4) fest und kippsicher miteinander verbindbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Montagemittel aus wenigstens zwei U-förmig profilierten Schienen (5) und (6)
bestehen, zur herstellenden Verbindung der seitlichen Gehäusebereiche (7) und (8)
der unteren Maschine (2) mit den seitlichen Bodenbereichen (9) und (10) der oberen
Maschine (3).
2. Bausatz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die einzelne Schiene (5, 6) unmittelbar auf einer Seitenwand (7, 8) oder einem seitlichen
Tragteil der unten stehenden Maschine (2) montiert ist.
3. Bausatz nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der untere Schenkel (11) der Schiene (5, 6) mit einem an der Seitenwand (7, 8) oder
an dem seitlichen Tragteil angeordneten Abkantstreifen (12) verschraubt ist.
4. Bausatz nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der obere Schenkel (13) der Schiene (5, 6) Bohrungen (14) aufweist, die mit den Befestigungslöchern
der Maschinenfüße der oben aufgesetzten Maschine (3) korrespondieren.
5. Bausatz nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der obere Schenkel (13) der Schiene (5, 6) mit Schrauben (15) an den Befestigungslöchern
festlegbar ist.
6. Bausatz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schienen (5) und (6) mit Anschlägen (16) zur exakten Vormontage insbesondere
der aufgesetzten oberen Maschine (3) versehen sind.
7. Bausatz nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Frontseite der montierten Schienen (5) und (6) eine gemeinsame Bedienleiste
(17) für beide Maschinen (2) und (3) montierbar ist, wobei an oder in der ein Bedien-
und Anzeigeelement (17a) für die untere Wäschebehandlungsmaschine (2) und ein weiteres
Bedien- und Anzeigeelement (17b) für die oben montierbare Wäschebehandlungsmaschine
(3) angebracht werden können.
8. Bausatz nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bedienleiste (17) zwischen den U-förmigen profilierten Schienen (5) und (6) verschraubt
ist.
9. Bausatz nach Anspruch 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die am Deckelbereich des oberen Gerätes (3) angeordnete Bedienleiste mit Gehäusedeckel
abnehmbar ist, und wobei der Deckelbereich mit einem als Deckel (3b) ausgebildeten
Abschluss verschließbar ist.
10. Bausatz nach Anspruch 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Rückseite zwischen den U-förmigen profilierten Schienen (5) und (6) ein Verkleidungsprofil
(18) ansetzbar ist.
11. Bausatz nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verkleidungsprofil (18) mit Lüftungsschlitzen (19) versehen ist.
12. Bausatz nach Anspruch 1, 7 und 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die U-förmigen profilierten Schienen (5) und (6) mit der angesetzten Bedienleiste
(17) und dem Verkleidungsprofil (18) einen geschlossenen und bündigen Rahmen (20)
zwischen den übereinander montierten Maschinen (2) und (3) bilden.
13. System (4), bestehend aus zwei übereinander angeordneten Wäschehandlungsmaschinen
(2, 3), die mit einem Bausatz (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12
miteinander verbunden sind.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Bausatz (1) zum Verbinden zweier übereinander angeordneter Wäschebehandlungsmaschinen
(2) und (3), wie beispielsweise eine Waschmaschine und einen Wäschetrockner oder zwei
Wäschetrockner, wobei die Maschinen (2) und (3) mit Montagemitteln zu einer Säule
(4) fest und kippsicher miteinander verbindbar sind, und wobei die Montagemittel aus
wenigstens zwei U-förmig profilierten Schienen (5) und (6) bestehen, zur herstellenden
Verbindung der seitlichen Gehäusebereiche (7) und (8) der unteren Maschine (2) mit
den seitlichen Bodenbereichen (9) und (10) der oberen Maschine (3),
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Frontseite der montierten Schienen (5) und (6) eine gemeinsame Bedienleiste
(17) für beide Maschinen (2) und (3) montierbar ist, wobei an oder in der ein Bedien-
und Anzeigeelement (17a) für die untere Wäschebehandlungsmaschine (2) und ein weiteres
Bedien- und Anzeigeelement (17b) für die oben montierbare Wäschebehandlungsmaschine
(3) angebracht werden können.
2. Bausatz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die einzelne Schiene (5, 6) unmittelbar auf einer Seitenwand (7, 8) oder einem seitlichen
Tragteil der unten stehenden Maschine (2) montiert ist.
3. Bausatz nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der untere Schenkel (11) der Schiene (5, 6) mit einem an der Seitenwand (7, 8) oder
an dem seitlichen Tragteil angeordneten Abkantstreifen (12) verschraubt ist.
4. Bausatz nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der obere Schenkel (13) der Schiene (5, 6) Bohrungen (14) aufweist, die mit den Befestigungslöchern
der Maschinenfüße der oben aufgesetzten Maschine (3) korrespondieren.
5. Bausatz nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der obere Schenkel (13) der Schiene (5, 6) mit Schrauben (15) an den Befestigungslöchern
festlegbar ist.
6. Bausatz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schienen (5) und (6) mit Anschlägen (16) zur exakten Vormontage insbesondere
der aufgesetzten oberen Maschine (3) versehen sind.
7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bedienleiste (17) zwischen den U-förmigen profilierten Schienen (5) und (6) verschraubt
ist.
8. Bausatz nach Anspruch 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die am Deckelbereich des oberen Gerätes (3) angeordnete Bedienleiste mit Gehäusedeckel
abnehmbar ist, und wobei der Deckelbereich mit einem als Deckel (3b) ausgebildeten
Abschluss verschließbar ist.
9. Bausatz nach Anspruch 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Rückseite zwischen den U-förmigen profilierten Schienen (5) und (6) ein Verkleidungsprofil
(18) ansetzbar ist.
10. Bausatz nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Verkleidungsprofil (18) mit Lüftungsschlitzen (19) versehen ist.
11. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die U-förmigen profilierten Schienen (5) und (6) mit der angesetzten Bedienleiste
(17) und dem Verkleidungsprofil (18) einen geschlossenen und bündigen Rahmen (20)
zwischen den übereinander montierten Maschinen (2) und (3) bilden.
12. System (4), bestehend aus zwei übereinander angeordneten Wäschehandlungsmaschinen
(2, 3), die mit einem Bausatz (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11
miteinander verbunden sind.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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