[0001] Die hier offenbarte Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung umfassend zumindest
drei Klemmelemente, welche mit zumindest einem Spannelement gekoppelt sind, zum Befestigen
einer in die Haltevorrichtung einbringbaren Stütze an einem Fundament unter Aktivierung
von Klemmkräften, welches Fundament zumindest drei zueinander geneigte Oberflächen
aufweist, wobei zwei erste Pressflächen von zwei ersten Klemmelementen gegen jeweils
eine im wesentlichen vertikale, erste Oberfläche, eine zweite Pressfläche eines zweiten
Klemmelementes gegen eine im wesentlichen horizontale, zweite Oberfläche durch die
Betätigung des Spannelementes pressbar sind.
[0002] Die zu befestigende Stütze kann ein Teil eines Verkehrszeichens, eines Zauns oder
sonstigen Sichtschutzes, einer Laterne und einer Signal, Werbe- oder Kommunikationsvorrichtung
sein.
Das Fundament kann eine beliebige polygonale Form aufweisen, welche zumindest drei
zueinander geneigte Oberflächen umfasst.
Das Fundament kann beispielsweise ein Betonleitelement, eine Mauer, eine Leitplanke
oder eine Stütze zur Befestigung der Leitplanke sein. Ebenso kann das Fundament durch
eine Ausnehmung in einer Fläche gebildet sein.
Die erfindungsgemäße Haltevorrichtung soll rasch und leicht durch eine Person an dem
Fundament befestigbar sein. Da die erfindungsgemäße Haltevorrichtung eine vorzugsweise
temporäre Befestigung der Stütze an dem Fundament erlaubt, soll die Haltevorrichtung
ebenso leicht von dem Fundament entfernbar sein.
[0003] Die eingangs beschriebene Problemstellung wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
die ersten Klemmelemente als ein Scherenhebel mit einem Gelenk ausgebildet sind, wobei
an ersten Enden der den Scherenhebel bildenden Hebel die Pressflächen drehbar anlenkbar
sind, an den zweiten Enden der Hebel das Spannelement anbringbar ist.
[0004] Ein hierzu alternative Ausführungsform ist, dass die ersten Klemmelemente als Doppelhebel
ausgebildet sind, wobei an den ersten Enden des Doppelhebels die ersten Pressflächen
anlenkbar sind, die zweiten Enden des Doppelhebels durch ein Gelenk verbunden sind
und das Spannelement an Punkten des Hebels zwischen Gelenk und Anlenkungspunkt der
Pressflächen angelenkt ist.
[0005] Beide Ausführungsformen zeichnen sich dadurch aus, dass jeweils eine Pressfläche
der Klemmelemente durch Betätigung des Spannelementes gegen die Oberflächen pressbar
sind.
[0006] Die Presskräfte, mit welchen die Klemmelemente gegen die zueinander geneigten Oberflächen
des Fundamentes gepresst werden, sowie dadurch aktivierte Kräfte wie beispielsweise
Reibungskräfte zwischen den Pressflächen und den Oberflächen stehen in einem Kräftegleichgewicht
zueinander. Das Kräftegleichgewicht bleibt auch bestehen, wenn die Haltevorrichtung
durch über die Stütze abgetragene Kräfte belastet wird.
Die zueinander geneigten Oberflächen sind in zumindest Teilbereichen eben. Die Erfindung
schließt jedoch nicht aus, dass die Oberfläche gekrümmt sind und zumindest eine der
Pressflächen in einer zu der Krümmung der Oberfläche tangentialen Stellen an diese
Oberfläche gepresst wird.
Das Spannelement kann ein beispielsweise ein Spanngurt, eine Stellschraube oder ähnliches
sein.
Die Haltevorrichtung für die Stütze kann Teil des zweiten Klemmelementes sein.
[0007] Die erfindungsgemäße Haltevorrichtung ist unter anderem zur temporären Befestigung
von Zäunen, Sichtschutzeinrichtungen oder Verkehrszeichen auf Betonleitelementen nach
dem Stand der Technik einsetzbar.
[0008] Betonleitelemente haben eine horizontale obere zweite Oberfläche sowie zwei seitliche,
geneigte erste Oberflächen. Der Querschnitt eines Betonleitelementes hat die Form
eines Trapezes, jener einer Mauer oder einer Stütze die Form eines Rechteckes. Der
Querschnitt einer Leitschiene hat eine polygonale Form, welche zumindest drei geneigte
Oberflächen aufweist.
[0009] Die ersten Klemmelemente können als ein Scherenhebel mit einem Gelenk ausgebildet
sein, wobei an ersten Enden der den Scherenhebel bildenden Hebel die Pressflächen
drehbar anlenkbar sind, an den zweiten Enden der Hebel das Spannelement angelenkt
ist.
[0010] Durch das Spannelement wird eine Engstellung des Scherenhebels beziehungsweise des
Doppelhebels, somit ein Anpressen der Pressflächen an die Oberflächen bewirkt. Die
den Scherenhebel beziehungsweise den Doppelhebel bildenden Hebel können eine polygonale
Form aufweisen, um so eine Anpassung der Form der Haltevorrichtung an das Fundament
zu erreichen.
[0011] Die erfindungsgemäße Haltevorrichtung kann sich dadurch auszeichnen, dass eine sich
durch das Gelenk erstreckende Achse über ein vertikales Langloch mit dem zweiten Klemmelement
gekoppelt ist und als Führungselement des zweiten Klemmelementes dient, ein Spanngurt
als Spannelement über ein mit dem zweiten Klemmelement gekoppeltes Umlenkelement geführt
ist, sodass bei Betätigung des Spannelementes das zweite Klemmelement durch eine durch
das Spannelement auf das Umlenkelement aufgebrachte Kraft gegen die zweite Oberfläche
pressbar ist.
[0012] Das zweite Klemmelement ist zentrisch zwischen den Hebeln des ersten Klemmelementes
positioniert. Das Langloch ist parallel zu der Kraft orientiert, mit welcher das zweite
Klemmelement gegen die zweite Oberfläche gepresst wird. Durch das zweite Langloch
wird verhindert, dass das erste Klemmelement durch das zweite Klemmelement vom Fundament
bewegt wird.
[0013] Diese Ausführungsform der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung zeichnet sich dadurch
aus, dass die ersten Klemmelemente und das zweite Klemmelement durch das Spannelement
gekoppelt sind. Bewirkt eine Belastung eine Schiefstellung des ersten Klemmelementes,
so wird durch die Schiefstellung ein weiteres Spannen des Spanngurtes bewirkt. Das
weitere Spannen des Spanngurtes bewirkt eine Rückstellung des zweiten Klemmelementes.
[0014] Eine Momenten-, Zug- oder Druckbelastungbelastung der Stütze wird durch das Umlenkelement
und/oder die Achse und/oder die zweite Pressfläche abgetragen. Die erfindungsgemäße
Haltevorrichtung kann sich insbesondere dadurch auszeichnen, dass dynamische Lasten
wie durch eine Windlast hervorgerufene Belastung in das Fundament abgetragen wird.
[0015] Die zweite Pressfläche ist hinreichend groß und steif ausgebildet, sodass ein Kippen
des zweiten Klemmelementes unter gespanntem Spannelement nicht möglich ist.
[0016] Die Klemmelemente können an ihren Pressflächen eine Unebenheiten der Oberflächen
ausgleichende und/oder haftende Schicht aufweisen. Ist eine Oberfläche des Fundamentes
gekrümmt, so können die Pressflächen so ausgebildet sein, dass die Form der Pressflächen
und die Form der Oberfläche in einander passend sind.
[0017] Wie eingangs angeführt stehen die durch die Klemmelemente aufgebrachten Presskräfte
sowie die durch die Presskräfte aktivierten Kräfte in einem Kräftegleichgewicht. Die
durch die Presskräfte aktivierten Kräfte können Reibungskräfte zwischen der Oberfläche
und der Pressfläche sein, welche durch die haftende Schicht aktiviert werden.
Figur 1 zeigt schematisch eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung.
Figur 2 zeigt schematisch eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung.
Figur 3 zeigt eine axiommetrische Darstellung der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung.
[0018] Figur 1 zeigt schematisch eine erste Ausführungsform der Haltevorrichtung zum Befestigen
einer in die Haltevorrichtung einbringbaren Stütze 1 (in Figur 1 nicht dargestellt)
an einem Fundament 2 unter Aktivierung von Klemmkräften, welches Fundament zumindest
drei zueinander geneigte Oberflächen 7,8 aufweist, wobei die Haltevorrichtung zumindest
drei Klemmelemente 3,4 umfasst, welche mit einem Spannelement 5 gekoppelt sind, sodass
jeweils eine Pressfläche 11,12 der Klemmelemente 3,4 durch Betätigung des Spannelementes
5 gegen die Oberflächen 7,8 pressbar sind. Im Speziellen werden zwei im wesentlichen
vertikal orientierte erste Pressflächen 11 von zwei ersten Klemmelementen 3 gegen
jeweils eine im wesentlichen vertikale, erste Oberfläche 7, eine im wesentlichen horizontal
orientierte zweite Pressfläche 12 eines zweiten Klemmelementes 4 gegen eine im wesentlichen
horizontale, zweite Oberfläche 8 durch die Betätigung des Spannelementes gepresst.
Durch die Kombination der zwei ersten Pressflächen 11 und der zweiten Pressfläche
12 wird eine Klemmwirkung der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung am Fundament 2 bewirkt.
Die ersten Klemmelemente 3 sind als ein Scherenhebel mit einem Gelenk 14 ausgebildet,
wobei an ersten Enden 15 der den Scherenhebel bildenden Hebel die ersten Pressflächen
3,4 drehbar anlenkbar sind, an den zweiten Enden 16 der Hebel das Spannelement 5 anbringbar
ist.
Das Spannelement 5 ist ein Spanngurt, wobei eine Verkürzung des Spannelementes 5 durch
eine Betätigung eines Spannhebels 19 bewirkbar ist. Der Spannhebel 19 umfasst einen
beweglichen Teil und einen starren Teil, wobei der starre Teil an dem näher liegenden
der zwei ersten Klemmelemente 3 befestigt ist, um eine Betätigung des Spannhebels
19 mit einer Hand zu ermöglichen. Die Betätigung des Spannelementes 5 erfolgt durch
eine Verkürzung dieses, wodurch der Scherenhebel verengt wird.
Eine sich durch das Gelenk erstreckende Achse 10 ist über ein vertikales Langloch
13 mit dem zweiten Klemmelement 4 gekoppelt ist und dient so als Führungselement des
zweiten Klemmelementes 4. Das Spannelement 5 über ein mit dem zweiten Klemmelement
4 gekoppeltes Umlenkelement 9 geführt, sodass bei Betätigung des Spannelementes 5
das zweite Klemmelement 4 durch eine durch das Spannelement 5 auf das Umlenkelement
9 aufgebrachte vertikale, zweite Kraft 18 gegen die zweite Oberfläche 8 pressbar ist.
Durch die Betätigung des Spannelementes 5 werden ebenso die ersten Pressflächen 11,12
durch eine erste Kraft 17 an die erste Oberfläche 7 gepresst. Die erfindungsgemäße
Haltevorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass eine Klemmwirkung durch drei Klemmelemente
3,4 bewirkt wird, wodurch eine Momentenbelastung der Stütze 1 (in Figur 1 nicht dargestellt)
durch das Umlenkelement 9, die Achse 10 und die zweite Pressfläche 12 abgetragen wird.
Die Klemmelemente 3,4 sind an ihren Pressflächen 11,12 mit einer Unebenheiten der
Oberflächen (7,8) ausgleichenden und/oder rutschfesten Schicht versehen.
[0019] Figur 2 zeigt schematisch eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung
zum Befestigen einer in die Haltevorrichtung einbringbaren Stütze 1 (in Figur 2 nicht
dargestellt) an einem Fundament 2 unter Aktivierung von Klemmkräften, welches Fundament
zumindest drei zueinander geneigte Oberflächen 7,8 aufweist, wobei die Haltevorrichtung
zumindest drei Klemmelemente 3,4 umfasst, welche mit einem Spannelement 5 gekoppelt
sind, sodass jeweils eine Pressfläche 11,12 der Klemmelemente 3,4 durch Betätigung
des Spannelementes 5 gegen die Oberflächen 7,8 pressbar sind. Im Speziellen werden
zwei im wesentlichen vertikal orientierte erste Pressflächen 11 von zwei ersten Klemmelemente
3 gegen jeweils eine im wesentlichen vertikale, erste Oberfläche 7, eine im wesentlichen
horizontal orientierte zweite Pressfläche 12 eines zweiten Klemmelementes 4 gegen
eine im wesentlichen horizontale, zweite Oberfläche 8 durch die Betätigung des Spannelementes
gepresst. Durch die Kombination der zwei ersten Pressflächen 11 und der zweiten Pressfläche
12 wird eine Klemmwirkung der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung am Fundament 2 bewirkt.
Die ersten Klemmelemente 3 sind als ein Doppelhebel mit einem Gelenk 14 ausgebildet
sind, wobei an ersten Enden 15 der den Scherenhebel bildenden Hebel die ersten Pressflächen
3,4 drehbar anlenkbar sind, an den zweiten Enden 16 der Hebel das Gelenk 14 angeordnet
ist. Das Spannelement 5 erstreckt sich zwischen den Hebeln, sodass bei Betätigung
des Spannelementes 5 eine Verengung des Doppelhebels bewirkbar ist.
[0020] Figur 3 zeigt eine axiommetrische Darstellung der in Figur 1 schematisch dargestellten
Haltevorrichtung zum Befestigen einer in die Haltevorrichtung einbringbaren Stütze
1 (in Figur 3 strichliiert dargestellt) an einem Fundament 2 (in Figur 3 nicht dargestellt)
unter Aktivierung von Klemmkräften, wobei die Haltevorrichtung zumindest drei Klemmelemente
3,4 umfasst, welche mit einem Spannelement 5 (in Figur 3 nicht dargestellt) gekoppelt
sind, sodass jeweils eine Pressfläche 11,12 der Klemmelemente 3,4 durch Betätigung
des Spannelementes 5 gegen die Oberflächen 7,8 des Fundamentes 2 pressbar sind.
Die ersten Klemmelemente 3 sind als ein zwei Hebel 23,24 umfassender Scherenhebel
mit einem Gelenk 14 (in Figur 3 nicht dargestellt) ausgebildet, wobei an ersten Enden
15 der den Scherenhebel bildenden Hebel die Pressflächen 11,12 drehbar anlenkbar sind,
an den zweiten Enden 16 der Hebel das Spannelement 5 anbringbar ist. Aus Gewichtsgründen
und Stabilitätsgründen umfassen die ersten Klemmelemente 3 zwei Scherenhebel 3', 3",
welche über Distanzhalter 20 verbunden sind. Ein Distanzhalter im Bereich des zweiten
Endes 16 kann auch als zur Befestigung einer Schnalle 19 (in Figur 3 nicht dargestellt)
eines als Spannelement 5 dienenden Spanngurtes dienen.
Die ersten Klemmelemente 3 weisen eine Form eines Bogens auf. Diese Bogenform hat
den Vorteil, dass das Gelenk 14 des Scherenhebels möglichst gering von der zweiten
Oberfläche 8 beabstandet positionierbar ist. Die Bauhöhe des erfindungsgemäßen Halteelementes
ist dadurch auf ein Minimum reduziert.
Die Anlenkung der ersten Pressflächen 11 an den ersten Klemmelementen 3 erlaubt ein
Drehen der Pressflächen um eine Drehachse 21, welche im wesentlichen parallel zu der
ersten Oberfläche 7 des Fundamentes 2 angeordnet ist. Die ersten Pressflächen 11 können
in Bezugnahme auf ihren Schwerpunkt auf der Drehachse 21 so gelagert sein, dass die
Pressflächen 11 vor dem Aufsetzen der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung auf das Fundament
2 im wesentlichen parallel zu der ersten Oberfläche 7 gestellt sind.
Eine sich durch das Gelenk 14 erstreckende Achse 10 (in Figur 3 nicht dargestellt)
ist über ein Langloch 13 mit dem zweiten Klemmelement 4 gekoppelt und dient als Führungselement
des zweiten Klemmelementes 4. Das Spannelement 5 ist über ein mit dem zweiten Klemmelement
4 gekoppeltes Umlenkelement 9 geführt, sodass bei Betätigung des Spannelementes 5
das zweite Klemmelement 4 durch eine durch das Spannelement 5 auf das Umlenkelement
9 aufgebrachte vertikale zweite Kraft 18 gegen die zweite Oberfläche 8 pressbar ist.
Das zweite Klemmelement 4 umfasst eine Aufnahmekonsole 6, in welche die Stütze 1 einbringbar
ist. Die Aufnahmekonsole 6 umfasst Aufnahmekonsolenöffnungen 22, durch welche ein
in die Aufnahmekonsole 6 eingetretenes Wasser entweichen kann. Die Aufnahmekonsole
6 ist starr mit dem zweiten Klemmelement 3 verbunden. Durch die Betätigung des Spannelementes
5 werden die ersten Pressflächen 12 durch eine zweite Kraft 17 gegen die ersten Oberflächen
7 des Fundamentes gepresst.
Eine Momentenbelastung der Stütze 1 wird durch das Umlenkelement 9 und/oder die Achse
10 und/oder die zweite Pressfläche 12 abgetragen. Eine mögliche Schiefstellung der
Stütze 1 bewirkt eine Schiefstellung des zweiten Klemmelementes 4, wobei wegen der
hinreichend großflächigen Ausbildung der zweiten Pressfläche 12 eine weitere Spannung
des Spannelementes 5 bewirkt wird. Durch die weitere Spannung des Spannelementes 5
wird die erste Kraft 17 und die zweite Kraft 18 erhöht, was eine Geradestellung der
Haltevorrichtung, insbesondere der Stütze 1 bewirkt.
1. Haltevorrichtung umfassend zumindest drei Klemmelemente (3,4), welche mit zumindest
einem Spannelement (5) gekoppelt sind, zum Befestigen einer in die Haltevorrichtung
einbringbaren Stütze (1) an einem Fundament (2) unter Aktivierung von Klemmkräften,
welches Fundament zumindest drei zueinander geneigte Oberflächen (7,8) aufweist, wobei
zwei erste Pressflächen (11) von zwei ersten Klemmelementen (3) gegen jeweils eine
im wesentlichen vertikale, erste Oberfläche (7), eine zweite Pressfläche (12) eines
zweiten Klemmelementes (4) gegen eine im wesentlichen horizontale, zweite Oberfläche
(8) durch die Betätigung des Spannelementes pressbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
die ersten Klemmelemente (3) als ein Scherenhebel mit einem Gelenk ausgebildet sind,
wobei an ersten Enden (15) der den Scherenhebel bildenden Hebel die Pressflächen (11,12)
drehbar anlenkbar sind, an den zweiten Enden (16) der Hebel das Spannelement (5) anbringbar
ist,
oder die ersten Klemmelemente (3) als Doppelhebel ausgebildet sind, wobei an den ersten
Enden (15) des Doppelhebels die ersten Pressflächen (3) anlenkbar sind, die zweiten
Enden (16) des Doppelhebels durch ein Gelenk (14) verbunden sind und das Spannelement
(5) an Punkten des Hebels zwischen Gelenk und Anlenkungspunkt der Pressflächen angelenkt
ist,
sodass jeweils eine Pressfläche (11,12) der Klemmelemente (3,4) durch Betätigung des
Spannelementes (5) gegen die Oberflächen (7,8) pressbar sind.
2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine sich durch das Gelenk (14) erstreckende Achse (10) über ein Langloch (13) mit
dem zweiten Klemmelement (4) gekoppelt ist und als Führungselement des zweiten Klemmelementes
(4) dient, das Spannelement (5) über ein mit dem zweiten Klemmelement (4) gekoppeltes
Umlenkelement (9) geführt ist, sodass bei Betätigung des Spannelementes (5) das zweite
Klemmelement (4) durch eine durch das Spannelement (5) auf den Bolzen (9) aufgebrachte
Kraft gegen die zweite Oberfläche (8) pressbar ist.
3. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1-2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Momentenbelastung der Stütze durch das Umlenkelement (9) und/oder die Achse
(10) und/oder die zweite Pressfläche (12) abgetragen wird.
4. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmelemente (3,4) an ihren Pressflächen (11,12) eine Unebenheiten der Oberflächen
(7,8) ausgleichende und/oder rutschfeste Schicht aufweist.