[0001] Die Erfindung betrifft ein Abstandshalterprofil, welches als Zwischenlage zwischen
einer Unterkonstruktion und einer Decklage einer Gebäudeoberfläche dient.
[0002] In einem typischen Anwendungsfall ist das Abstandshalterprofil zwischen der durch
einen Profilrost gebildeten Unterkonstruktion einer Terrassenabdeckung und der durch
Bohlen gebildeten Decklage der Terrassenabdeckung angebracht, wobei das Abstandhalterprofil
entlang jener Profile des Profilrosts verläuft, an welchen die Bohlen unmittelbar
befestigt sind.
[0003] In einem weiteren typischen Anwendungsfall ist das Abstandshalterprofil zwischen
der durch einen Profilrost gebildeten Unterkonstruktion einer Lattenfassade und den
die äußere Schicht bildenden Latten der Lattenfassade angebracht, wobei das Abstandshalterprofil
entlang jener Profile des Profilrosts verläuft, an welchen die Latten unmittelbar
befestigt sind.
[0004] Die Schriften
US 2004200158 A1,
WO 200181690 A1,
CA 2286412 A1,
US 6449911 B1,
AU 726444 B2,
US 5148644 A,
CA 1297256 C und
US 4848049 A zeigen jeweils ein Abstandshalterprofil zwischen einer Latte oder einem Pfosten einer
Unterkonstruktion und einer Decklage, wobei das Abstandshalterprofil aus Kunststoff
besteht, die der Decklage der Latte bzw. des Pfostens der Unterkonstruktion zugewandte
Fläche vollkommen abdeckt und durch ein Befestigungsmittel wie Schraube oder Nagel,
welches sich durch die Decklage in die Latte bzw. den Pfosten der Unterkonstruktion
erstreckt durchbohrt wird. Die Abstandshalterprofile dieser Art dienen vorwiegend
dazu, das Fortpflanzen von Feuchtigkeit zwischen Decklage und Unterkonstruktion zu
unterbinden (in beiden Richtungen). Bei einzelnen Ausführungen sind an Berührungsflächen
des Abstandshalterprofils mit der der Decklage oder mit der Latte bzw. dem Pfosten
der Unterkonstruktion niedrige Rippen oder seichte Vertiefun-gen angebracht, durch
welche die Auflagefläche zwischen Decklage und Abstandshalterorofil durchlüftet werden
kann und Feuchtigkeit austrocknen kann.
[0005] Von diesem Stand der Technik ausgehend besteht die der Erfindung zugrunde liegende
Aufgabe darin, Abstandshalterprofile, welche zwischen den Profilen einer Unterkonstruktion
und einer Decklage einer Gebäudefläche angebracht sind, gegenüber den besprochenen
Ausführungsformen so zu verbessern, dass die Profile der Unterkonstruktion weniger
durch Feuchte geschädigt werden und dass die Abstandshalterprofile verstärkt daran
mitwirken, Probleme, die durch Quellen und Schwinden des Materials der Decklage entstehen,
zu vermeiden.
[0006] Zum Lösen der Aufgabe wird davon ausgegangen, dass das neu zu schaffende Abstandshalterprofil
aus dauerelastischem Kunststoff besteht, sich entlang eines Profils der Unterkonstruktion
erstreckt und durch Befestigungselemente wie Schrauben oder Nägel, welche Decklage
und Unterkonstruktion verbinden, durchbohrt wird. Erfindungsgemäß ist vorgesehen,
dass
- a) die Breite der Berührungsfläche des Abstandshalterprofils zur Unterkonstruktion
geringer ist als die Breite des anliegenden Profils der Unterkonstruktion und,
- b) dass das Abstandshalterprofil in seiner Höhe in einem weiteren Bereich elastisch
deformierbar ist, als die Stärke der Decklage durch Quellung und Schwindung schwankt.
[0007] Durch die Maßnahme a) werden die seitlichen Bereiche des Profils der Unterkonstruktion
deutlich besser belüftet als dies bei den Abstandshalterprofilen gemäß dem Stand der
Technik möglich ist. Durch die Maßnahme b) kann das Abstandshalterprofil die Maßänderungen
der Decklage durch Quellen und Schwinden aufnehmen, sodass sich also dabei der Abstand
zwischen Decklage und Unterkonstruktion vorübergehend ändert.
[0008] Die Erfindung wird einschließlich vorteilhafter Details an Hand von Zeichnungen näher
erläutert:
- Fig. 1:
- zeigt mit Blickrichtung parallel zu dessen Profilrich-tung ein erstes beispielhaftes
erfindungsgemäßes Abstandshalterprofil in Einbausituation.
- Fig. 2:
- zeigt das Abstandshalterprofil von Fig. 1 allein in Profilansicht.
- Fig. 3:
- zeigt ein zweites beispielhaftes erfindungsgemäßes Abstandshalterprofil in Profilansicht.
- Fig. 4:
- zeigt ein drittes beispielhaftes erfindungsgemäßes Abstandshalterprofil in Profilansicht.
- Fig. 5:
- zeigt ein viertes beispielhaftes erfindungsgemäßes Abstandshalterprofil in Profilansicht.
[0009] In Fig. 1 ist vom Profilrost, welcher die Unterkonstruktion darstellt, nur ein Profil
2 gezeigt. Typischerweise ist dieses Profil eine Holzlatte. Es kann aber auch aus
einem anderen Material als Holz bestehen, beispielsweise aus Aluminium oder einem
Verbund aus Holz und Aluminium.
[0010] Die Decklage der Gebäudeabdeckung ist aus nebeneinander, parallel zueinander verlegten
Stäben 3 gebildet, welche typischerweise aus Holz bestehen, aber auch aus einem Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff
bestehen können. Fall von Terrassenabdeckungen sind die Stäbe 3 etwas stärker und
werden als "Dielen" oder "Bohlen" bezeichnet, im Fall von Fassaden sind die Stäbe
3 im Allgemeinen nicht so stark und werden als "Latten" bezeichnet. Im Normalfall
ist zwischen benachbarten Stäben ein Spalt freigelassen.
[0011] Zwischen den Stäben 3 der Decklage und dem Profil 2 der Unterkonstruktion liegt das
erfindungsgemäße Abstandshalterprofil 1. Es verläuft parallel zum Profil 2 der Unterkonstruktion.
Stäbe 3 und Profil 2 sind über Schrauben 4, welche auch durch das Abstandshalterprofil
verlaufen, miteinander verbunden. Im typischen (und optimalen) Fall liegt der Kopf
einer Schraube 4 in einer Vertiefung an der sichtbaren (und zugänglichen) Oberfläche
eines Stabes 3, verläuft die Schraube 4 mit ihrem glatten Schaft durch ein Durchgangsloch
durch den Stab 3 und das Abstandshalterprofil 1 und ist mit ihrer Gewindespitze mit
einem Mutterngewinde im Profil 2 in Gewindeeingriff.
[0012] Wenn wie in den Ausführungen gemäß Fig. 1 bis Fig. 4 gezeigt, die die der Decklage
zugewandte Abdeckfläche 1.1, 11.1, 21.1 des Abstandshalterprofils 1 breiter ist als
das Profil 2 der Unterkonstruktion, schützt es das Profil 2 vor Nässe und Strahlung.
In manchen Fällen ist es auch der Effekt willkommen, dass das Profil 2 damit nicht
sichtbar ist.
[0013] Vor allem durch den Wechsel von Trockenheit und Feuchtigkeit schwanken die Querschnittsabmessungen
des Stabes 3. Indem das Abstandshalterprofil 1, 11, 21 in der zur Ebene der Decklage
normalen Richtung elastisch relativ weit verformbar ist, wird es beim Quellen des
Stabes 3 komprimiert und beim Schrumpfen des Stabes 3 wieder etwas entspannt. Der
Abstand der sichtbaren Fläche des Stabes 3 zum Profil 2 der Unterkonstruktion kann
dabei immer konstant bleiben ohne dass der Stab 3 jemals gelockert zu sein braucht
oder dass die Schraube 4 zu stark ziehen muss.
[0014] Indem die Breite der Berührungsfläche 1.4, 11.4, 21.4 des Abstandshalterprofils 1,
11, 21 zum Profil 2 der Unterkonstruktion geringer ist als die Breite des anliegenden
Profils 2, kann das Profil 2 sehr viel besser belüftet und damit getrocknet werden,
als wenn das Abstandshalterprofil bis zu den Rändern der der Decklage zugewandten
Fläche des Profils an dieser Fläche anliegen würde.
[0015] Für den Fall, dass die Berührungsfläche 21.4 des Abstandshalterprofils zum Profil
2 der Unterkonstruktion in mehrere voneinander beabstandete Einzelstreifen aufgeteilt
ist (Fig. 4) sei hiermit klargestellt, dass mit der Formulierung "Breite der Berührungsfläche"
nicht die Summe der Breiten der einzelnen Streifen der Berührungsfläche gemeint ist,
sondern der Abstand zwischen den beiden äußeren Randlinien der beiden äußeren Streifen
der Berührungsfläche.
[0016] Die erforderliche dauerhafte elastische Verformbarkeit der Querschnittsfläche des
Abstandshalterprofils in der zur Ebene der Decklage normalen Richtung ist natürlich
durch die Materialwahl für das Abstandshalterprofil, nämlich durch die Wahl eines
relativ weichen dauerelastischen Kunststoffes erzielbar. Man kann den mittleren Teil
des Abstandshalterprofils einfach mit breiter rechteckiger Querschnittsfläche aus
einem relativ weichelastischem weit verformbaren Kunststoffmaterial ausbilden und
die der Decklage zugewandte breite abdeckende Fläche aus einem härteren Kunststoffmaterial.
[0017] Mit weniger Material und einem durchgehend einheitlichen Kunststoffmaterial findet
man das Auslaugen, wenn man die elastische Verformbarkeit durch die Profilgeometrie
hervorruft.
[0018] Ohne Anspruch auf Vollständigkeit seien dazu mehrere Maßnahmen, welche einzeln oder
in Kombination miteinander dazu nützlich sind kurz aufgezählt:
- Die Verbindungswände 1.2, 11.2, 21.2 zwischen der der Decklage zugewandte Abdeckfläche
1.1, 11.1, 21.1 und der der Unterkonstruktion zugewandten Berührungsfläche 1.4, 11.4,
21.4 sollten nicht senkrecht zur Ebene der Decklage ausgerichtet sein, sondern in
einem davon abweichenden winkel. Bei ansonsten gleichen Auslegungen ruft eine normal
zur Decklage ausgerichtete Druckkraft damit eine (erwünschte) höhere elastische Verformung
hervor.
- Verbindungswände 1.2, 11,2 sollten (in Profilansicht) gekrümmt ausgeführt sein. Bei
Druck von der Decklage auf die Unterkonstruktion zu werden sie damit nicht nur auf
Stauchung und Knickung beansprucht, sondern vor allem auf Biegung, womit besonders
gut in einem weiten Bereich weichelastisches Verhalten erzielbar ist.
- Die nicht normal zur Decklage ausgerichteten Verbindungswände 1.2, 11.2, 21.2 sollten
am Abstandshalterprofil paarweise vorkommen und um eine in Profilrichtung liegende
und zur Deckfläche normal ausgerichtete Ebene spiegelsymmetrisch liegen. Dadurch wird
erreicht, dass elastische Verformung des Abstandshalterprofils vorwiegend normal zur
Ebene der Decklage erfolgt und nicht als Scherverformung mit zur Decklage paralleler
Richtung stattfindet.
[0019] In einer besonders vorteilhaften Ausführung weist das Abstandshalterprofil 1 einen
oder mehrere verengte Bereiche 1.6 des Spaltes zwischen der decklagenseitigen Abdeckfläche
1.1 und der unterkonstruktionsseitigen Berührungsfläche 1.4 auf. Indem bei starkem
Stauchen des Abstandshalterprofils diese Spaltbereiche ganz geschlossen werden, wird
der maximale Weg der elastischen Verformbarkeit klar begrenzt und es kann dennoch
bei geringeren verformungswegen ein vorteilhaft weiches elastisches Verhalten gegeben
sein.
[0020] Generell ist anzumerken, dass das Auslegen des Abstandshalterprofils im Hinblick
auf gut passendes elastisches Verformungsverhalten durchaus im Rahmen fachmännischen
Handelns durch Berechnung und/oder Simulation und/oder iterative Versuchsfolgen erfolgen
kann, sodass hier nicht weiter darauf eingegangen werden muss.
[0021] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Abstandshalterprofil 1, 11, 21 zumindest
an einem Teil seiner bestimmungsgemäßen Berührungsfläche (1.4, 11.4, 21.4 mit der
Unterkonstruktion mit einem Klebestreifen 1.5, 11.5, 21.5 ausgestattet, der vor der
Montage des Abstandshalterprofils durch eine entfernbare Schutzfolie abgedeckt sein
kann. Indem damit das Abstandshalterprofil bei der Montage an der Unterkonstruktion
einfach durch Andrücken an die Unterkonstruktion vorfixiert werden kann, wird der
Montagevorgang vereinfacht und beschleunigt.
[0022] In einer vorteilhaften Ausführungsform ist das Abstandshalterprofil 1, 11, 21 an
seiner der Decklage zugewandten Seite mit einer Mittenmarkierung typischerweise in
Form einer mittig in der Fläche 1.1, 11.1, 21.1 verlaufende Kerbe 1.3, 11.3, 21.3,
versehen. Damit wird das Positionieren des Abstandshalterprofils auf der Mitte des
Profils 2 der Unterkonstruktion erleichtert.
[0023] Wie am Abstandshalterprofil 11 gemäß Fig. 3 beispielhaft gezeigt, ist es vorteilhaft,
an der von der Decklage abtgewandten Seite der Abdeckfläche 11.1 zwei Vorsprüngen
11.6 vorzusehen, welche zueinander um mehr als die Breite des Profils 2 der Unterkonstruktion
beabstandet sind, sodass sie als Tropfnasen wirken, wenn das Abstandshalterprofil
an Terrassenabdeckungen verwendet wird und von oben Nässe an das Abstandshalterprofil
gelangt. Durch diese Tropfnasen wird bewirkt dass keine Nässe an das Profil 2 der
Unterkonstruktion gelangt.
[0024] In vorteilhaften Ausführungen sind die Berührungsflächen des Abstandshalterprofils
mit der Decklage und/oder mit der Unterkonstruktion mit einer Reihe von Erhebungen
versehen (in Profilansicht), sodass das Abstandshalterprofil zu den angrenzenden Teilen
nur entlang schmaler Linien anliegt. Damit kann das Austrocknen nach Nässe erleichtert
werden.
[0025] Am Abstandshalterprofil 31 gemäß Fig. 4 sind drei weitere Prinzipien, mit Hilfe derer
sich die erforderliche Komprimierbarkeit des Abstandshalterprofil in vertikaler Richtung
verwirklichen lässt, veranschaulicht:
[0026] Das Abstandshalterprofil 31 hat im wesentlichen die Querschnittsform einer flachen
auf dem Kopf stehenden Rinne.
[0027] Die der Decklage zugewandte Fläche 31.1 ist nach oben gewölbt. Bei Druckbelastung
in vertikaler Richtung kann das Abstandshalterprofil 31 damit elastisch nachgeben,
indem diese Wölbung etwas nach unten ausgebogen wird.
[0028] Die relativ breit anstatt schlank ausgeführten Schenkel 31.2 mit denen das Abstandshalterprofil
31 an der Unterkonstruktion aufliegt, bestehen aus einem elastisch weicheren Material
als die der Decklage zugewandte Fläche 31.1. Bei Druckbelastung werden die Schenkel
31.2 elastisch komprimiert. Indem die Schenkel sehr breit sind, knicken sie dabei
nicht aus.
[0029] Die Schenkel 31.2 weisen (in Profilansicht) jeweils einen zehen-artigen schräg nach
unten abstehenden Fortsatz 31.4 auf, mit denen allein sie bei geringer Belastung an
der Unterkonstruktion anliegen. Erst mit steigender Belastung liegen sie mit der ganzen
Breite des Schenkels 31.2 an der Unterkonstruktion an. Damit steigt bei vertikaler
Druckkraftbelastung der elastische widerstand gegen Verformung nach anfänglicher Nachgiebigkeit
plötzlich relativ stark an. Damit wird es bei der Montage einfach spürbar, wie weit
die Befestigungsschraube eingeschraubt werden muss, sodass trotz des sehr weiten elastischen
Verformungsbereiches des Abstandshalterprofils 31 eine optimale (mittlere) Verformung
des Abstandshalterprofils erreicht wird.
[0030] Die drei zu Profil 31 besprochenen Verformungsprinzipien sind wie dargestellt gut
in Kombination miteinander zu verwenden. Es ist aber auch möglich und kann auch ausreichend
sein, sie als jeweils einziges Verformungsprinzip an einem erfindungsgemäßen Abstandshalterprofil
zu verwirklichen oder mit einem einzelnen anderen Verformungsprinzip zu kombinieren.
1. Abstandshalterprofil (1, 11, 21, 31), welches als Zwischenlage zwischen einer Unterkonstruktion
und einer Decklage einer Gebäudeoberfläche dient, aus dauerelastischem Kunststoff
besteht, sich entlang eines Profils (2) der Unterkonstruktion erstreckt und durch
Befestigungselemente wie Schrauben (4) oder Nägel, welche Decklage und Unterkonstruktion
verbinden, durchbohrt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Breite der Berührungsfläche (1.1, 11.4, 21.4) des Abstandshalterprofils (1, 11,
21) zur Unterkonstruktion geringer ist als die Breite des anliegenden Profils (2)
der Unterkonstruktion und dass das Abstandshalterprofil (1, 11, 21) in seiner Höhe
in einem weiteren Bereich elastisch deformierbar ist, als die Stärke der Decklage
durch Quellung und Schwindung schwankt.
2. Abstandshalterprofil (1, 11, 21) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Decklage zugewandte Abdeckfläche (1.1, 11.1, 21.1) des Abstandshalterprofils
breiter ist als das Profil (2) der Unterkonstruktion.
3. Abstandshalterprofil (11) nach Anspruche 2, dadurch gekennzeichnet, dass es an der von der Decklage abgewandten Seite der Abdeckfläche (11.1) zwei Vorsprünge
(11.6) aufweist, welche zueinander um mehr als die Breite des anliegenden Profils
(2) der Unterkonstruktion beabstandet sind.
4. Abstandshalterprofil (1, 11, 21) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass es T-Querschnittsform aufweist, wobei der Mittelsteg aus einem weicheren Material
besteht als die obere Fläche.
5. Abstandshalterprofil (1, 11, 21) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen der mit der Decklage in Berührung befindlichen Abdeckfläche (1.1, 11.1,
21.1) und der Berührungsfläche (1.4, 11.4, 21.4) mit dem Profil (2) mehrere Verbindungswände
(1.2, 11.2, 21.2) erstrecken, welche gegenüber der Ebene der Decklage nicht senkrecht
ausgerichtet sind.
6. Abstandshalterprofil (1, 11) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungswände (1.2, 11.2) gekrümmt ausgeführt sind.
7. Abstandshalterprofil (1, 11, 21) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungswände (1.2, 11.2, 21.2) paarweise vorkommen, wobei die beiden Verbindungswände
(1.2, 11.2, 21.2) eines Paares zueinander spiegelsymmetrisch sind.
8. Abstandshalterprofil (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt zwischen der decklagenseitigen Abdeckfläche (1.1) und der unterkonstruktionsseitigen
Berührungsfläche (1.4) einen oder mehrere verengte Bereiche (1.6) aufweist.
9. Abstandshalterprofil (1, 11, 21) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es an einem Teil seiner bestimmungsgemäßen Berührungsfläche (1.4, 11.4, 21.4) mit
der Unterkonstruktion mit einem Klebestreifen (1.5, 11.5, 21.5) ausgestattet ist.
10. Abstandshalterprofil (1, 11, 21) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass es an seiner bestimmungsgemäß der Decklage zugewandten Seite mit einer Mittenmarkierung
versehen ist, beispielsweise mit einer Kerbe (1.3, 11.3, 21.3).
11. Abstandshalterprofil (31) nach Anspruch einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die der Decklage zugewandte Fläche (31.1) noch oben hin gekrümmt ist.
12. Abstandshalterprofil (31) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens zwei zueinander beabstandete Schenkel (31.2) aufweist, welche über
die der Decklage zugewandte Fläche (31.1) miteinander verbunden sind und welche aus
einem elastisch weicheren Material bestehen als das die Fläche (31.1).
13. Abstandshalterprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet dass es mindestens zwei zueinander beabstandete Schenkel (31.2) aufweist, welche über
die der Decklage zugewandte Fläche (31.1) miteinander verbunden sind, wobei die Schenkel
(31.2) jeweils einen zehenartigen schräg nach unten abstehenden Fortsatz (31.4) aufweisen,
an welchen bei unbelastetem Abstandshalterprofil (31) die zuunterst liegenden Oberflächenbereiche
des Abstandshalterprofils (31) liegen.