[0001] Die Erfindung betrifft eine Standleuchte, insbesondere für Arbeitstische, mit einem
insbesondere rechteckigen Flachgehäuse zur Aufnahme einer Mehrzahl von vorzugsweise
in einer Ebene gelegenen Leuchtmitteln und einer eine zumindest im Wesentlichen horizontale,
raumseitige Direktlichtfläche bildenden, im Gehäuse gehalterten Streulichtfläche in
Form einer Mikro-Prismatikfläche oder einer satinierten oder opalen Fläche sowie einem
mit dem Außenumfang des Gehäuses verbundenen, einen Standfuß aufweisenden Trägerteil.
[0002] Bekannte Standleuchten, wie sie vor allem zur Beleuchtung von Arbeitsflächen verwendet
werden, sind im Regelfall mit dem Nachteil behaftet, dass die Gleichmäßigkeit der
Beleuchtung der Arbeitsfläche zu wünschen übrig lässt und Arbeitslicht und umgebendes
Raumlicht nicht oder schlecht aufeinander abgestimmt sind.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Standleuchte der eingangs angegebenen Art in der
Weise zu gestalten, dass eine optimierte Ausleuchtung der jeweiligen Arbeitsfläche
unter gleichzeitiger harmonischer Anpassung des Umgebungslichtes gewährleistet werden
kann.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe nach der Erfindung im Wesentlichen dadurch, dass mit dem
oberen Endbereich des Trägerteils ein Indirektlichtelement schwenkbar verbunden ist,
dessen Lichtabstrahlfläche mit der Direktlichtfläche einen einstellbaren stumpfen
Winkel einschließt, dass das von der Indirektlichtfläche abgestrahlte Licht gegen
die Raumdecke gerichtet ist, und dass die dem Indirektlichtelement zugeordnete Lichtleistung
ein Mehrfaches der für eine Norm-Arbeitsplatzbeleuchtung vorgesehenen Direktlichtleistung
beträgt.
[0005] Durch die Kombination von festem Direktlicht mit schwenkbarem indirekten Licht von
deutlich höherer Lichtstärke gelingt es, die jeweils zu beleuchtende Arbeitsfläche
sowohl mit Direktlicht als auch mit von der Licht streuenden Decke reflektiertem Indirektlicht
zu beaufschlagen, und zwar dergestalt, dass das indirekte Licht einen wesentlichen
Anteil des Gesamtlichts auf der Arbeitsfläche darstellt und somit beide Lichtkomponenten
auf der Arbeitsfläche die angestrebte optimierte Ausleuchtung dieser Arbeitsfläche
gewährleisten. Des Weiteren trägt der nicht nur auf die Arbeitsfläche auftreffende,
sondern in den Raum abgestrahlte Anteil des Indirektlichts, insbesondere über weitere
Reflexionen, zu einer allgemeinen Raumaufhellung bei, d.h. der Gesamtraum wird subjektiv
heller, was dazu führt, dass die Anforderungen an das Adaptionsvermögen des menschlichen
Auges aufgrund geringerer Helligkeitsunterschiede verringert werden.
[0006] Bevorzugt ist das Indirektlichtelement mit Hochleistungs-Leuchtmitteln, insbesondere
Hochleistungs-LED's bestückt, wobei die dabei auftretende Wärme über eine rückseitig
vorgesehene kompakte Kühleinheit abgeführt werden kann, und zwar so, dass dabei die
das Direktlicht erzeugende Einheit in keiner Weise störend beeinflusst wird.
[0007] Die Direktlichterzeugung in dem vorzugsweise flach und rechteckig ausgeführten Gehäuse
erfolgt bevorzugt mittels einer Vielzahl von flächig auf einem entsprechenden Trägerelement
verteilt angeordneten LED's, die jeweils für sich nur wenig Abwärme erzeugen und in
ihrer Gesamtheit im Regelfall einen Leistungsverbrauch von insgesamt weniger als etwa
50 Watt aufweisen.
[0008] Demgemäß kann beispielsweise ein schwenkbares Indirektlichtelement, ausgestattet
mit Hochleitungs-LED's, einen Leistungsverbrauch von etwa 100 Watt besitzen, während
das im Vergleich zum Indirektlichtelement ein Mehrfaches an Lichtabstrahlfläche aufweisende
Direktlichtelement in Verbindung mit den dort eingesetzten LED's einen Leistungsverbrauch
von etwa 20 bis 35 Watt besitzt.
[0009] Wesentlich ist stets, dass durch die Gestaltung und Anordnung von Direktlichtelement
und Indirektlichtelement sichergestellt wird, dass die jeweils zu beleuchtende Arbeitsfläche
im Einstrahlbereich von sowohl Direktlicht als auch von Indirektlicht gelegen ist
und das Indirektlicht, das über Streulichtreflexion an der jeweiligen Raumdecke auf
die Arbeitsfläche trifft, aufgrund der für das Indirektlichtelement gewählten Lichtleistung
stets einen wesentlichen Beitrag zur Ausleuchtung der Arbeitsfläche liefert. Die Schwenkbarkeit
des starken Indirektlichtanteils ermöglicht eine entsprechende Optimierung, insbesondere
auch eine Einstellung der Aufteilung zwischen Arbeitslicht und Raumlicht.
[0010] Bevorzugt ist für den Direktlichtanteil und den Indirektlichtanteil eine getrennte
Leistungsregelung vorgesehen, wobei die Regelung des Indirektlichts insbesondere über
Sensoren in Abhängigkeit vom jeweiligen Tageslicht erfolgt, während das Direktlicht
vorzugsweise manuell einstell- bzw. regelbar ist. Während somit der jeweilige Benutzer
das Direktlicht selbst regeln kann, wird der Indirektlichtanteil, d.h. der leistungsstarke
Anteil in Abhängigkeit vom Tageslicht geregelt.
[0011] Eine Ausführungsform der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass das schwenkbare
Indirektlichtelement flachquaderförmig mit rückseitig angesetzten Kühlrippen ausgebildet
ist und zumindest im Wesentlichen die gleiche Breite aufweist wie das dem Direktlicht
zugeordnete Flachgehäuse, und dass die Länge des Indirektlichtelements weniger als
ein Viertel der Länge des Flachgehäuses beträgt, wobei das Flachgehäuse insbesondere
in ein den Leuchtmitteln zugeordneten Basisteil und ein der Direktlicht-Austrittsfläche
zugeordneten Rahmenteil unterteilt und zwischen Basisteil und Rahmenteil ein als transparentes
Lichtsammel- und Führungsprofil ausgebildetes Zwischenelement zur Schaffung eines
bezüglich der Lichtaustrittsfläche beabstandeten Lichtbandes vorgesehen ist. Das Lichtband
kann auch als Logoträger Verwendung finden.
[0012] Das aus transparentem Material bestehende Lichtsammel- und Führungsprofil umfasst
einen im Einstrahlbereich der Leuchtmittel gelegenen inneren Lichtsammelbereich und
einen äußeren, insbesondere flächenbündig mit dem Gehäuse und/oder Rahmenteilen endenden
oder überstehenden Lichtabstrahlbereich.
[0013] Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der obere Endbereich des Trägerteils
abgewickelt und geht in zwei zueinander parallele, horizontale Tragrahmen über, zwischen
denen das Basisteil des Gehäuses ausgebildet ist, während das Rahmenteil des Gehäuses
mit seinem Lichtsammel- und Führungsprofil an den unteren Tragrahmen angrenzt und
ein überstehender Rand des unteren Tragrahmens als Reflektor ausgebildet ist.
[0014] Das als Hohlprofil ausgebildete Trägerteil dient bevorzugt zur Aufnahme von Elektronikkomponenten,
die in den Trägerteil übereinander gestapelt angeordnet sind. Bei der im Regelfall
in Form von Leuchteneinheit, Trägerteil bzw. Stativrohr und Fußteil gelieferten Leuchte
wird die Leuchteneinheit bevorzugt auf das Stativrohr aufgesteckt und dabei eine mechanische
und elektrische Verbindung realisiert, die zweckmäßigerweise noch mittels Schrauben
fixiert wird.
[0015] Das die Direktlichtleuchte und die schwenkbar gelagerte Indirektlichtleuchte tragende
Stativrohr oder Trägerteil ist randbündig und insbesondere mittensymmetrisch mit einem
plattenförmigen Fußteil verbunden, wobei im Bereich des Übergangs von Trägerteil zum
Fußteil beiderseits des Fußteils jeweils eine Transportrolle drehbar am Trägerteil
gelagert ist, deren Bodenaufstandsfläche gleich der Bodenaufstandsfläche des Fußteils
oder etwas darüber gelegen ist. Auf diese Weise kann ein sehr flaches, zum Unterschieben
unter Büromöbelcontainer geeignetes Fußteil von stabiler und entsprechend großer Standfläche
verwendet und gleichzeitig gewährleistet werden, dass die gesamte Leuchte durch leichtes
Ankippen nur noch auf dem Rollenpaar abgestützt ist und damit in einer mehr oder weniger
großen Schräglage zum jeweiligen Arbeitsplatz gerollt und dort genau positioniert
werden kann.
[0016] Bevorzugt sind die beiden Transportrollen über eine gemeinsame Achse zu einer mit
der Rückseite des Trägerteils verschraubbaren Einheit zusammengefasst.
[0017] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in Unteransprüchen angegeben und in der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert;
in der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Standleuchte und ihres Wirkungsprinzips,
- Fig. 2
- eine Darstellung des Kopfteils einer Ausführungsform der Erfindung in Form einer Schrägansicht,
- Fig. 3
- eine schematische Teildarstellung zur Erläuterung des Innenaufbaus der Direktlichtleuchte
nach Fig. 2,
- Fig. 4
- eine schematische Teildarstellung des Innenaufbaus einer Direktlichtleuchte in Form
einer weiteren Variante der Ausführungsform nach Fig. 2,
- Fig. 5
- eine perspektivische Teilansicht einer Ausführungsvariante einer Leuchteneinheit der
erfindungsgemäßen Standleuchte,
- Fig. 6.
- eine Gesamt-Schrägansicht einer Standleuchte mit der Leuchteneinheit nach Fig. 5,
- Fig. 7
- eine schematische Teildarstellung einer bevorzugten Ausführungsform eines Fußteils
der Standleuchte nach der Erfindung, und
- Fig. 8
- eine Rückansicht des Fußteils nach Fig. 7.
[0018] Fig. 1 zeigt eine mit dem allgemeinen Bezugszeichen 1 gekennzeichnete Standleuchte
mit einem rechteckigen Flachgehäuse 2 mit einer bevorzugt aus einem Mikro-Prismatikmaterial
bestehenden Direktlichtaustrittsfläche 3, wobei dieses Flachgehäuse 2 über einen Außenrahmen
mit dem oberen Ende eines einen Standfuß 5 aufweisenden Trägerteils 4 verbunden ist.
[0019] Relativ zum Flachgehäuse schwenkbar am oberen Ende des Trägerteils 4 gelagert ist
ein Indirektlichtelement 6 mit einer Lichtaustrittsfläche 7 vorgesehen, die mit der
Direktlichtaustrittsfläche 3 einen stumpfen Winkel einschließt und Licht gegen die
jeweilige Licht streuende Raumdecke 11 richtet.
[0020] In dem Flachgehäuse 2 können als Leuchtmittel zwar prinzipiell auch Leuchtstofflampen
vorgesehen sein, aber bevorzugt werden als Leuchtmittel LED's verwendet, die in einer
Vielzahl über eine entsprechende Trägerfläche verteilt angeordnet sind und eine gleichmäßige
Leuchtdichte an der Direktlichtaustrittsfläche 3 gewährleisten. Da zur Direktlichterzeugung
LED's mit vergleichsweise geringer Leistung verwendet werden können und die zur Direktlichterzeugung
benötigte Gesamtleistung bei Verwendung von LED's im Regelfall weniger als 50 Watt
beträgt und vorzugsweise im Bereich von 20 bis 40 Watt liegt, treten im Zusammenhang
mit der Wärmeabführung keine Schwierigkeiten auf.
[0021] Im Gegensatz zu der Direktlichteinheit werden bei dem in seinen Abmessungen deutlich
kleineren Indirektlichtelement bevorzugt Hochleistungs-LED's als Leuchtmittel verwendet,
und aus diesem Grunde ist das Indirektlichtelement rückseitig mit einem Kühlblock
12 versehen, so dass die erhebliche entstehende Wärme abgeführt werden kann. Wesentlich
ist dabei, dass durch die Trennung von Direktlichteinheit und Indirektlichteinheit
die Wärmeabführung von dem leistungsstarken Indirektlichtelement 6 ohne störende Beeinflussung
der Direktlichteinheit erfolgen kann.
[0022] Fig. 1 zeigt die Standleuchte 1 in ihrer Relativlage zu einem Arbeitstisch, dessen
Arbeitsfläche 8 durch optimale Lenkung von beiden Lichtkomponenten, nämlich dem Direktlicht
und dem Indirektlicht, optimal ausgeleuchtet werden kann. Dabei trägt das von der
leistungsstarken, schwenkbar gelagerten Indirektlichteinheit 6 kommende Streulicht
wesentlich zu dem auf der Arbeitstischfläche 8 zur Verfügung stehenden Gesamtlicht
bei. Der nicht auf die Arbeitsfläche 8 auftreffende Teil des Indirektlichts trägt
als Raumlicht vorteilhaft zur Gesamtraumaufhellung bei.
[0023] Bevorzugt wird für den Direktlichtanteil und den Indirektlichtanteil eine getrennte
Leistungsregelung vorgesehen, und zwar dergestalt, dass die Regelung des Indirektlichts
über vorzugsweise an dem Flachgehäuse 2 vorgesehene, die Arbeitsfläche 8 erfassende
Sensoren 9 in Abhängigkeit vom jeweiligen Tageslicht erfolgt, während das Direktlicht
insbesondere manuell über einen am Trägergestell 4 vorgesehenen Regler 10 vom Benutzer
der Standleuchte direkt eingestellt werden kann.
[0024] Fig. 2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform einer Standleuchte nach der Erfindung,
bei der die als rechteckiges Flachgehäuse 2 ausgeführte Direktlichtquelle von einem
zur Aufnahme der Leuchtmittel bestimmten Basisteil 13 und einem die Mikroprismatik-Direktlichtaustrittsfläche
3 halternden Trägerteil 14 und einem dazwischen angeordneten Lichtband 16 besteht,
das die Schlankheit des Leuchtenkörpers betont und diesem Leuchtenkörper auch ein
charakteristisches Aussehen verleiht.
[0025] Über eine Schwenkverbindung 23 ist mit dem Trägerteil 4 getrennt vom Direktlichtteil
das Indirektlichtelement 6 verbunden, das mit leistungsstarken LED's bestückt ist
und zur Abführung der im Betrieb auftretenden erheblichen Wärme rückseitig mit einem-Kühlblock
12 versehen ist. Während in dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Breite des Indirektlichtelements
6 der Breite des großflächigen Direktlichtelements entspricht, beträgt seine Länge
nur einen Bruchteil des Direktlichtelements.
[0026] Die schematische Teildarstellung nach Fig. 3 verdeutlicht in vergrößerter Darstellung
den prinzipiellen Aufbau einer bevorzugten Ausgestaltung des Direktlichtteils der
erfindungsgemäßen Standleuchte. In einem flachwannenförmigen, mit dem Trägerteil 4
verbundenen Basisteil 13 sind die Leuchtmittel in Form einer Vielzahl von auf einer
Trägerfläche 5 angebrachten LED's vorgesehen, und dieses Basisteil 13 ist über ein
integriertes Lichtsammel- und Führungsprofil 15 mit einem Abdeck- und Montagerahmen
27 lösbar verbunden, und zwar über ein Stützprofilteil 28, das über vorzugsweise transparente
Verbindungselemente 21 mit dem sich in das Basisteil 13 erstreckenden Trägerelement
32 verbunden ist. Der vorzugsweise mit dem Stützprofilteil 28 durch Schnapp-Rastverbindungen
gekoppelte Rahmen 27 trägt über einen abgewinkelten Trägerschenkel 29 die aus einem
Mikro-Prismatikmaterial bestehende und vorzugsweise von einer Folie 26 bedeckte Direktlichtaustrittsfläche
3, deren Randbereich durch das Stützprofilteil 28 fixiert wird.
[0027] Die Verbindung von Basisteil 13 und Rahmenteil 14 erfolgt bevorzugt über so genannte
Push/Push-Einheiten 23, die im Basisteil 13 vorgesehen sind und mit in diese eingreifenden
Rastelementen 34 des Rahmenteils lösbar verbunden sind.
[0028] Das Lichtsammel- und Führungsprofil 15 setzt sich zusammen aus einem von einem Lichtleiter
gebildeten Lichtsammelbereich 17 und einem sich daran anschließenden Streulichtelement
bzw. Diffusor, das als Lichtabstrahlbereich 18 wirkt. Der Lichtsammelbereich 17 ist
so gestaltet, dass er im Einfallbereich des von den Leuchtmitteln 24 kommenden Lichtes
liegt, so dass der aufgenommene Lichtanteil innerhalb des mit innerer Totalreflexion
arbeitenden Lichtleiters zu dem Diffusorelement 18 geleitet wird, von dem er nach
außen als Indirektlicht abgegeben wird, das als charakteristisches Lichtband in Erscheinung
tritt.
[0029] Die Darstellung nach Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Leuchteneinheit, wie sie hinsichtlich des Grundprinzips bereits im Zusammenhang mit
Fig. 3 erläutert wurde.
[0030] Im Grundgehäuse oder Basisteil 41 sind dabei wiederum die Leuchtmittel vorgesehen,
die hier aus einer Mehrzahl von über eine Trägerfläche 25 verteilt angeordneten LEDs
24 bestehen. Außerdem sind in diesem Basisteil auch die zum Betrieb der Leuchte erforderlichen
elektronischen Komponenten untergebracht.
[0031] Das mit dem Basisteil 41 lösbar verbundene Rahmenteil 42 umfasst wiederum die in
einem umlaufenden Rahmen gehalterte Prismatikfläche 3 sowie das Lichtsammel- und Führungsprofil
in Form eines bevorzugt koextrudierten Lichtsammelbereichs 17 und eines als Diffusor
ausgebildeten Lichtabstrahlbereichs 18, wobei dieses Lichtsammel- und Führungsprofil
mit einem umlaufenden Trägerprofil 32 verbunden ist, das in das Basisteil oder Grundgehäuse
41 eingreift und mit diesem kuppelbar oder verschraubbar ist. Die lösbare Verbindung
zwischen Basisteil und Rahmenteil kann grundsätzlich in beliebiger Weise, aber auch
unter Verwendung so genannter Push/Push-Einheiten erfolgen, wobei in diesem Falle
zur definierten Vorgabe der Relativlage von Basisteil und Rahmenteil zwischen dem
Trägerprofilteil 32 und dem Gehäuseboden ein eine Vorspannung erzeugendes elastisches
Element 47 vorgesehen sein kann.
[0032] Konstruktiv unterscheidet sich die Ausführungsform nach Fig. 4 von der Ausführungsform
nach Fig. 3 im Wesentlichen durch eine abgewandelte Ausgestaltung des aus diffusem
Material bestehenden Bereichs 18 des Lichtsammel- und Führungsprofils, das mit dem
beispielsweise aus klarem Pleximaterial bestehenden Lichtsammelbereich 17 koextrudiert
wird. Das Diffusorteil 18 weist einen sich in Richtung der Prismatikfläche 3 erstreckenden
Stütz- und Trägerschenkel 35 auf, dessen freies Ende an der Prismatikfläche 3 anliegt
und der außenseitig eine umlaufende Rastnut 37 aufweist, welche zur Aufnahme von Rastfederelementen
36 dient, die innenseitig an einem Abdeckschenkel 27 des Abdeck- und Montagerahmens
vorgesehen sind, der über den abgewinkelten Schenkel 29 die Prismatikfläche 3 trägt.
[0033] Aufgrund dieser Ausgestaltung kann der Abdeck- und Montagerahmen zusammen mit der
Prismatikfläche durch einen Aufschnappvorgang an dem umlaufenden Stütz- und Trägerschenkel
35 befestigt werden. Voraussetzung dafür ist, dass vorher das Lichtsammel- und Führungsprofil
mit dem Trägerprofil-Gehäuseteil 32 zu einer Einheit zusammengefasst worden ist. Dies
geschieht bei dieser Ausführungsform durch Nutzung einer umlaufenden Aufnahmenut 38
für das abgewinkelte Ende 39 des Trägerprofilteils 32, wobei diese Aufnahmenut 38
durch einen an das Diffusorteil 18 einstückig angeformten Halteschenkel 40 in Verbindung
mit dem dazu parallel verlaufenden Lichtleiterelement 17 gebildet wird.
[0034] Im Rahmen der Fertigung der erfindungsgemäßen Leuchteneinheit werden Lichtsammel-
und Führungsprofile auf die abgewinkelten Endbereiche 39 des Trägerprofilteils 32
aufgesteckt und an den Gehrungsecken miteinander verklebt, wobei die Aufnahmenut 38
so dimensioniert ist, dass unterschiedliche Wärmedehnungen von Kunststoffmaterial
und Metall ausgeglichen werden können.
[0035] Anstelle der in Fig. 4 gezeigten Verbindung zwischen dem Lichtsammel- und Führungsprofil
und dem Trägerprofilteil 32 einerseits und der Prismatikfläche 3 andererseits, kann
auch ein Lichtsammel- und Führungsprofil so gestaltet werden, dass das Trägerprofilteil
mit einem abgewinkelten Ende in eine entsprechende Aufnahmenut eingreift und das in
Fig. 3 gezeigte Stützprofilteil 28 ein abgewinkeltes, ebenfalls in eine entsprechende
Ausnehmung eingreifendes Ende besitzt, so dass eine bolzenfreie Gesamtverbindung realisiert
wird, wobei die Ausnehmungen und die in diese eingreifenden abgewinkelten Enden parallel
zueinander und parallel zur Längserstreckung des Lichtsammelbereichs 17 gelegen sind.
[0036] Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der der obere Endbereich
des Trägerteils 4 abgewinkelt ist und in zwei zueinander parallele, vorzugsweise im
Wesentlichen horizontale Tragrahmen 19, 20 übergeht, zwischen denen das Basisteil
13 des Gehäuses, das die Leuchtmittel aufnimmt, ausgebildet ist. Das charakteristische,
anhand von Fig. 3 bereits erläuterte Lichtband 16 grenzt unmittelbar an den unteren
Tragrahmen 20 an, dessen dem Lichtband 16 zugewandte Fläche bevorzugt als Reflektor
21 gestaltet ist.
[0037] Das Indirektlichtelement 6 mit Kühlblock 20 ist wiederum schwenkbar gelagert, so
dass eine flexible Indirekt-Lichtführung möglich ist.
[0038] Die für die Standleuchte erforderlichen elektronischen Komponenten sind in dem als
Hohlprofil ausgeführten Trägerteil 14 untergebracht, aus dem alle erforderlichen Leitungen
verdeckt zu den Leuchteinheiten geführt werden können.
[0039] Fig. 6 zeigt die bereits anhand von Fig. 5 geschilderte Standleuchte in ihrer Gesamtheit
in Verbindung mit einem Fahrgestell 22, das es ermöglicht, die Standleuchte wie einen
Bürostuhl zu verfahren. Das gemäß dieser Ausführungsform zweiarmige Fahrgestell 22
mit feststellbaren Rollen kann dem Trägerteil 4 zugeordnet eine dritte Rolle aufweisen,
jedoch kann alternativ anstelle der dritten Rolle auch ein Gleiter mit dem Trägerteil
4 verbunden sein.
[0040] Fig. 7 zeigt in einer schematischen Teil-Seitenansicht ein mit dem Stativ bzw. Trägerteil
4 verbundenes plattenförmiges Fußteil 43, das unterseitig mit mehreren Gleitern 44
versehen ist. Das mit dem Trägerteil 4 vorzugsweise verschraubbare Fußteil erstreckt
sich bezogen auf das Trägerteil 4 in gleicher Richtung wie die am oberen Ende des
Trägerteils 4 vorgesehene Leuchteneinheit und besitzt vorzugsweise die Form einer
etwa rechteckigen Platte, mit der das Trägerteil 4 randbündig und mittensymmetrisch
verbunden ist. Die flache Platte des Fußteils ist in ihrer Größe so dimensioniert,
dass eine hohe Standsicherheit der Leuchte gewährleistet ist.
[0041] Um einen einfachen Transport und eine genaue Lagepositionierung der relativ schweren
Standleuchte zu gewährleisten, ist außenseitig im Bereich des Übergangs vom Trägerteil
4 zum Fußteil 43 ein Transportrollenpaar 45 vorgesehen, wobei jeweils eine Rolle seitlich
angrenzend an das Trägerteil 4 gelagert ist, und zwar derart, dass die Bodenaufstandsfläche
der Transportrollen 45 gleich der Bodenaufstandsfläche des Fußteils ist oder etwas
darüber gelegen ist. Während die Stehleuchte im Normalzustand auf dem Fußteil 43 abgestützt
ist, treten die Transportrollen 24 dann in Funktion, wenn die Standleuchte leicht
angekippt und dadurch allein auf den Transportrollen abgestützt wird. In diesem leicht
gekippten Zustand kann die Standleuchte problemlos zum jeweiligen Aufstellort gerollt
und punktgenau positioniert werden, wobei die flache Platte des Fußteils 43 auch unterhalb
von Rollcontainern und dergleichen Platz findet.
[0042] Die Rückansicht nach Fig. 8 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform, bei der die beiden
Tragrollen 45 über eine gemeinsame Trägerachse zu einer Ankoppeleinheit 46 zusammengefasst
sind, die mit der Rückseite des Trägerteils 4 verschraubbar ist und im verschraubten
Zustand die geforderten Relativlagen der Aufstandsflächen von Transportrollen 44 und
Fußteil 43 gewährleistet sind.
Bezugszeichenliste
[0043]
- 1
- Standleuchte
- 2
- Flachgehäuse
- 3
- Direktlichtaustrittsfläche
- 4
- Trägerteil, Stativrohr
- 5
- Standfuß
- 6
- Indirektlichtelement
- 7
- Lichtaustrittsfläche im Direktlichtelement
- 8
- Arbeitstischfläche
- 9
- Sensor
- 10
- Regler
- 11
- Decke
- 12
- Kühlblock
- 13
- Basisteil
- 14
- Rahmenteil
- 15
- Lichtsammel- und Führungsprofil (Zwischenelement)
- 16
- Lichtband
- 17
- Lichtsammelbereich
- 18
- Lichtabstrahlbereich
- 19
- oberer Tragrahmen
- 20
- unterer Tragrahmen
- 21
- Reflektor
- 22
- Fahrgestell
- 23
- Schwenkverbindung
- 24
- LED's
- 25
- Trägerfläche
- 26
- Folie
- 27
- Abdeck- und Montagerahmen
- 28
- Stützprofilteil
- 29
- Trägerschenkel
- 30
- Stütz- und Befestigungsfläche
- 31
- Verbindungselement
- 32
- Trägerprofilteil
- 33
- Push/Push-Einheit
- 34
- Rastelement
- 35
- Stütz- und Trägerschenkel
- 36
- Rastfeder
- 37
- Rastnut
- 38
- Aufnahmenut
- 39
- abgewinkeltes Ende
- 40
- Halteschenkel
- 41
- Basisteil, Grundgehäuse
- 42
- Rahmenteil
- 43
- Fußteil, Platte
- 44
- Gleiter
- 45
- Tragrolle
- 46
- Ankoppeleinheit
- 47
- elastisches Element
1. Standleuchte, insbesondere für Arbeitstische, mit einem insbesondere rechteckigen
Flachgehäuse (2) zur Aufnahme einer Mehrzahl von vorzugsweise in einer Ebene gelegenen
Leuchtmitteln und einer eine zumindest im Wesentlichen horizontale, raumseitige Direktlichtfläche
(3) bildenden, im Gehäuse gehalterten Streulichtfläche in Form einer Mikro-Prismatikfläche
oder einer satinierten oder opalen Fläche sowie einem mit dem Außenumfang des Gehäuses
(2) verbundenen, einen Standfuß (5) aufweisenden Trägerteil (4),
dadurch gekennzeichnet,
dass mit dem oberen Endbereich des Trägerteils (4) ein Indirektlichtelement (6) schwenkbar
verbunden ist, dessen Lichtabstrahlfläche (7) mit der Direktlichtfläche (3) einen
einstellbaren stumpfen Winkel einschließt,
dass das von der Indirektlichtfläche (7) abgestrahlte Licht gegen die Raumdecke (11) gerichtet
ist, und
dass die dem Indirektlichtelement (6) zugeordnete Lichtleistung ein Mehrfaches der für
eine Norm-Arbeitsplatzbeleuchtung vorgesehenen Direktlichtleistung beträgt.
2. Standleuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Indirektlichtelement (6) mit Hochleistungs-Leuchtmitteln, insbesondere Hochleistungs-LED's
bestückt und rückseitig mit einer Kühleinheit versehen ist,
und dass zur Direktlichterzeugung als Leuchtmittel eine Vielzahl von flächig verteilt angeordneten,
breit abstrahlenden LED's und/oder Leuchtstofflampen mit einem Gesamtleistungsverbrauch
von insbesondere kleiner 50 Watt vorgesehen sind.
3. Standleuchte nach Anspruch 1 oder 2, ,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine der Direktlichtfläche (3) zugeordnete Arbeitstischfläche (8) im Einstrahlbereich
von sowohl Direktlicht als auch von Indirektlicht gelegen und insbesondere eine getrennte
Leistungsregelung für Direkt- und Indirektlicht vorgesehen ist.
4. Standleuchte nach Anspruch3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Regelung des Indirektlichts über Sensoren (9), insbesondere in Abhängigkeit vom
Tageslicht, erfolgt und das Direktlicht manuell regelbar ist.
5. Standleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das schwenkbare Indirektlichtelement (6) flachquaderförmig mit rückseitig angesetzten
Kühlrippen ausgebildet ist und zumindest im Wesentlichen die gleiche Breite aufweist
wie das dem Direktlicht zugeordnete Flachgehäuse (2), und dass die Länge des Indirektlichtelements
(6) weniger als ein Viertel der Länge des Flachgehäuses (2) beträgt.
6. Standleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Flachgehäuse (2) in ein den Leuchtmitteln zugeordneten Basisteil (13) und ein
der Direktlicht-Austrittsfläche (3) zugeordneten Rahmenteil (14) unterteilt und zwischen
Basisteil (13) und Rahmenteil (14) ein als transparentes Lichtsammel- und Führungsprofil
ausgebildetes Zwischenelement (15) zur Schaffung eines bezüglich der Lichtaustrittsfläche
(3) beabstandeten Lichtbandes (16) vorgesehen ist.
7. Standleuchte nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das aus transparenten Materialien bestehende Lichtsammel- und Führungsprofil (15)
einen im Einstrahlbereich der Leuchtmittel gelegenen inneren Sammelbereich (17) und
einen äußeren, insbesondere flächenbündig mit dem Gehäuse und/oder Rahmenteilen endenden
oder überstehenden Lichtabstrahlbereich (18) umfasst.
8. Standleuchte nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Lichtsammelbereich (17) von einem Lichtleiter und der Lichtabstrahlbereich (18)
von einem Diffusor gebildet sind und beide transparente Materialien vorzugsweise als
einheitliches Profilteil koextrudiert sind.
9. Standleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der obere Endbereich des Trägerteils (4) abgewinkelt ist und in zwei zueinander parallele,
horizontale Tragrahmen (19, 20) übergeht, zwischen denen das Basisteil (13) des Gehäuses
ausgebildet ist, und dass das Rahmenteil (14) des Gehäuses mit seinem Lichtsammel-
und Führungsprofil (15) an den unteren Tragrahmen (20) angrenzt.
10. Standleuchte nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein überstehender Rand des unteren Tragrahmens als Reflektor (21) ausgebildet ist.
11. Standleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Innenraum des Trägerteils (4) zur Aufnahme von Elektronikkomponenten in Stapelform
ausgebildet und dass das Trägerteil (1) über eine mechanisch/elektrische Steckverbindung
mit dem Leuchtenteil kuppelbar ist.
12. Standleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zur Direktlichterzeugung dienende Flachgehäuse (2) relativ zum Indirektlichtelement
(6) in der Höhe verstellbar ist.
13. Standleuchte nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das vorzugsweise als ein im Querschnitt rechteckiges Stativrohr ausgebildete Trägerteil
(4) bodenseitig randbündig und vorzugsweise mittensymmetrisch mit einem plattenförmigen
Fußteil (43) verbunden ist, und dass im Bereich des Übergangs vom Trägerteil (4) zum
Fußteil (43) beiderseits des Fußteils (43) jeweils eine Transportrolle (45) drehbar
am Trägerteil (4) gelagert ist, wobei die Bodenaufstandsfläche der Transportrollen
(45) gleich der Bodenaufstandsfläche des Fußteils (43) oder etwas drüber gelegen ist.
14. Standleuchte nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Tragrollen (45) über eine gemeinsame Trägerachse zu einer mit der Rückseite
des Trägerteils schraubbaren Ankoppeleinheit (46) zusammengefasst sind.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Standleuchte, insbesondere für Arbeitstische, mit einem insbesondere rechteckigen
Flachgehäuse (2) zur Aufnahme einer Mehrzahl von vorzugsweise in einer Ebene gelegenen
Leuchtmitteln und einer eine zumindest im Wesentlichen horizontale, raumseitige Direktlichtfläche
(3) bildenden, im Gehäuse gehalterten Streulichtfläche in Form einer Mikro-Prismatikfläche
oder einer satinierten oder opalen Fläche sowie einem mit dem Außenumfang des Gehäuses
(2) verbundenen, einen Standfuß (5) aufweisenden Trägerteil (4), das mit einem Indirektlichtelement
(6) verbunden ist, wobei das von der Indirektlichtfläche (7) abgestrahlte Licht gegen
die Raumdecke (11) gerichtet ist und die dem Indirektlichtelement (6) zugeordnete
Lichtleistung ein Mehrfaches der für eine Norm-Arbeitsplatzbeleuchtung vorgesehenen
Direktlichtleistung beträgt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Indirektlichtelement (6) mit dem oberen Endbereich des Trägerteils (4) in Höhe
des Flachgehäuses (2) schwenkbar verbunden ist, und
die Lichtabstrahlfläche (7) des Indirektlichtelements (6) mit der Direktlichtfläche
(3) einen einstellbaren stumpfen Winkel einschließt, und
dass das Indirektlichtelement (6) mit Hochleistungs-Leuchtmitteln, insbesondere Hochleistungs-LEDs,
bestückt und rückseitig mit einer Kühleinheit versehen ist.
2. Standleuchte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Direktlichterzeugung als Leuchtmittel eine Vielzahl von flächig verteilt angeordneten,
breit abstrahlenden LED's und/oder Leuchtstofflampen mit einem Gesamtleistungsverbrauch
von insbesondere kleiner 50 Watt vorgesehen sind.
3. Standleuchte nach Anspruch 1 oder 2, ,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine der Direktlichtfläche (3) zugeordnete Arbeitstischfläche (8) im Einstrahlbereich
von sowohl Direktlicht als auch von Indirektlicht gelegen und eine getrennte Leistungsregelung
für Direkt- und Indirektlicht vorgesehen ist.
4. Standleuchte nach Anspruch3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Regelung des Indirektlichts über Sensoren (9), insbesondere in Abhängigkeit vom
Tageslicht, erfolgt und das Direktlicht manuell regelbar ist.
5. Standleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das schwenkbare Indirektlichtelement (6) flachquaderförmig mit rückseitig angesetzten
Kühlrippen ausgebildet ist und zumindest im Wesentlichen die gleiche Breite aufweist
wie das dem Direktlicht zugeordnete Flachgehäuse (2), und dass die Länge des Indirektlichtelements
(6) weniger als ein Viertel der Länge des Flachgehäuses (2) beträgt.
6. Standleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Flachgehäuse (2) in ein den Leuchtmitteln zugeordneten Basisteil (13) und ein
der Direktlicht-Austrittsfläche (3) zugeordneten Rahmenteil (14) unterteilt und zwischen
Basisteil (13) und Rahmenteil (14) ein als transparentes Lichtsammel- und Führungsprofil
ausgebildetes Zwischenelement (15) zur Schaffung eines bezüglich der Lichtaustrittsfläche
(3) beabstandeten Lichtbandes (16) vorgesehen ist.
7. Standleuchte nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das aus transparenten Materialien bestehende Lichtsammel- und Führungsprofil (15)
einen im Einstrahlbereich der Leuchtmittel gelegenen inneren Sammelbereich (17) und
einen äußeren, insbesondere flächenbündig mit dem Gehäuse und/oder Rahmenteilen endenden
oder überstehenden Lichtabstrahlbereich (18) umfasst.
8. Standleuchte nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Lichtsammelbereich (17) von einem Lichtleiter und der Lichtabstrahlbereich (18)
von einem Diffusor gebildet sind und beide transparente Materialien vorzugsweise als
einheitliches Profilteil koextrudiert sind.
9. Standleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der obere Endbereich des Trägerteils (4) abgewinkelt ist und in zwei zueinander parallele,
horizontale Tragrahmen (19, 20) übergeht, zwischen denen das Basisteil (13) des Gehäuses
ausgebildet ist, und dass das Rahmenteil (14) des Gehäuses mit seinem Lichtsammel-
und Führungsprofil (15) an den unteren Tragrahmen (20) angrenzt.
10. Standleuchte nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein überstehender Rand des unteren Tragrahmens als Reflektor (21) ausgebildet ist.
11. Standleuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Innenraum des Trägerteils (4) zur Aufnahme von Elektronikkomponenten in Stapelform
ausgebildet und dass das Trägerteil (1) über eine mechanisch/elektrische Steckverbindung
mit dem Leuchtenteil kuppelbar ist.
12. Standleuchte nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass das vorzugsweise als ein im Querschnitt rechteckiges Stativrohr ausgebildete Trägerteil
(4) bodenseitig randbündig und vorzugsweise mittensymmetrisch mit einem plattenförmigen
Fußteil (43) verbunden ist, und dass im Bereich des Übergangs vom Trägerteil (4) zum
Fußteil (43) beiderseits des Fußteils (43) jeweils eine Transportrolle (45) drehbar
am Trägerteil (4) gelagert ist, wobei die Bodenaufstandsfläche der Transportrollen
(45) gleich der Bodenaufstandsfläche des Fußteils (43) oder etwas drüber gelegen ist.
13. Standleuchte nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden Tragrollen (45) über eine gemeinsame Trägerachse zu einer mit der Rückseite
des Trägerteils schraubbaren Ankoppeleinheit (46) zusammengefasst sind.