[0001] Die Erfindung betrifft einen Hydrospeicher, insbesondere Pulsationsdämpfer, mit einem
Metallbalg, der an zumindest einem Balgende einen bei Ausziehen und Zusammenziehen
des Balges entlang der Wand eines Gehäuses bewegbaren Endkörper aufweist, wobei zwischen
diesem und dem Gehäuse ein Führungsmittel vorhanden ist, das an zumindest einem Umfangsbereich
des Endkörpers an seinem Außenumfang erste Ringflächenteile bildet, die einen Radialabstand
von der Wand des Gehäuses besitzen und durch am Außenumfang verteilte, über die ersten
Ringflächenteile radial vorstehende zweite Ringflächenteile voneinander getrennt sind,
wobei der Endkörper durch ein umfängliches Hülsenteil axial verlängert ist, das sich
in Richtung auf das unbewegliche Balgende erstreckt, und wobei das Ende des Hülsenteils
bei zusammengezogenem Balg als Anschlagkörper an einem gehäusefesten Teil anliegt.
[0002] In
DE 102 05 814 A1 wird ein derartiger Hydrospeicher in Form eines Druckmittelspeichers vorgeschlagen,
mit einem Gehäuse, in dem ein Innenraum ausgebildet ist, der mittels eines Medientrennungselements
in einen Gasraum und einen mit einem Fluidanschluß versehenen Fluidraum unterteilt
ist. Das Medientrennungselement ist ein dünnwandiger, aus Federstahl gebildeter Faltenbalg,
welcher mit einer Führung versehen ist. Die Führung ist als Ventil zum Sperren eines
ersten, den Balg umgebenden Bereich des Fluidraums gegenüber einem zweiten, sich stirnseitig
an den Balg anschließenden Bereich des Fluidraums ausgebildet. Die Führung kann als
Ring ausgebildet sein, der mindestens einen vorzugsweise am Umfang angeordneten Kanal
umfaßt, der von einer ersten Stirnseite des Rings zu einer zweiten Stirnseite des
Rings führt. Der Ring ist mit einem engen Spiel in der Bohrung axial gleitend geführt
und weist einen topfartigen Einsatz auf, an dessen Boden der Endkörper des Balgs befestigt
ist. Der Ring selbst kann topfförmig ausgebildet sein und einen Boden aufweisen, was
eine höhere Dichtigkeit gewährleistet.
[0004] DE 10 2007 034 315 A1 betrifft einen Druckspeicher für einen geschlossenen Hydraulikkreis eines Kraftfahrzeug-Lenksystems
mit einem hydraulischen Druckraum, der mit dem Hydraulikkreis in Verbindung steht
und wenigstens eine verschiebliche Druckraumwand aufweist, sowie einem vorgespannten
Federelement, das die verschiebliche Druckraumwand beaufschlagt und so eine Vorspannung
in dem Hydraulikkreis festlegt, wobei der Druckraum abschnittsweise durch einen Balg
getrennt ist. Ein mit dem Balg verbundenes, formstabiles Bodenteil kann topfförmig
ausgebildet sein und dessen Umfangswand in radialer Richtung eine Abstützung für den
Balg bilden. Die Umfangswand des topfförmigen Bodenteils umschließt den Balg und das
als Schraubenfeder ausgebildete Federelement außenseitig die Umfangswand des Bodenteils.
[0005] Metallbälge kommen auf verschiedenen technischen Gebieten als längenvariables Bauelement
zum Einsatz, beispielsweise wenn ein Längenausgleich bei Leitungen oder Kupplungsverbindungen
für strömungsfähige Medien erforderlich ist. Besonders häufig werden Metallbälge auch
bei Hydrospeichern als bewegliches Trennelement zwischen Gasseite und Fluidseite eingesetzt.
Insbesondere bei Anwendungen, bei denen die Bewegungen beim Ausziehen und Zusammenziehen
des Balges verhältnismäßig weitläufig stattfinden oder wenn, wie dies bei Pulsationsdämpfern
oder Schockabsorbern der Fall ist, hin- und hergehende Bewegungen mit verhältnismäßig
hoher Frequenz und/oder höheren Beschleunigungswerten erfolgen, ist es für die Lebensdauer
des Balges nicht nur wesentlich, dass das jeweilige Ende des Balges, das sich im Betrieb
entlang einer Gehäusewand bewegt, sicher geführt ist, sondern es muss sichergestellt
sein, dass es beim Zusammenziehen des Balges nicht zum Stauchen von Falten kommt.
[0006] Diesbezüglich ist es Stand der Technik, am beweglichen Ende des betreffenden Balges
ein Führungsmittel vorzusehen. Bei einer einen nachveröffentlichten Stand der Technik
darstellenden Lösung, die in der deutschen Patentanmeldung
DE 10 2007 036 487.5 offenbart ist, ist die Führungsanordnung in der Weise ausgebildet, dass am Umfangsrand
des beweglichen Endkörpers des Balges einzelne, um den Umfang des Endkörpers verteilte
Führungskörper angebracht sind, die Gleitkörper bilden, die mit einer äußeren Gleitfläche
an der Gehäusewand anliegend geführt sind. Die Gleitflächen dieser Körper besitzen
einen radialen Abstand vom Außenumfang des Endkörpers, so dass zwischen den einzelnen
Führungskörpern Fluiddurchgänge entlang der Gehäusewand gebildet sind.
[0007] Diese Führungskörper sind als Führungsschuhe ausgebildet, die bei dem topfartig gestalteten
Endkörper den Umfangsrand des Topfes übergreifen, dessen kreiszylinderförmige Seitenwand
sich ins Innere des Balges erstreckt. Bei aus einem Kunststoffwerkstoff guter Gleiteigenschaften
gebildeten Führungskörpern werden gute Führungseigenschaften erreicht, d.h. die Führung
ermöglicht einen sicheren Langzeitbetrieb bei günstigen Reibungsverhältnissen zwischen
Führungskörper und Gehäusewand. Andererseits gestaltet sich die Herstellung aufwendig
und kostenintensiv. Die einzelnen Führungskörper, die in einem gesonderten Fertigungsschritt
hergestellt sind, müssen zum Montageort gebracht und am Endrand des Endkörpers des
betreffenden Balges montiert werden. Um eine sichere Verankerung der Führungskörper
zu gewährleisten sind die Führungskörper als Führungsschuhe mit einem im Querschnitt
U-ähnlichen Profil gestaltet, dessen Schenkel den Endrand des topfartigen Endkörpers
übergreifen. Dabei muß sowohl am Endrand des Topfes eine Raste als auch im Inneren
des Profils der Führungsschuhe zumindest eine Hinterschneidung vorhanden sein, um
die Sicherung der Führungskörper durch Verklipsen zu ermöglichen. Die Ausbildung von
Hinterschneidungen bedingt eine aufwändige Herstellung der Führungsschuhe durch Pressformen.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hydrospeicher zur Verfügung zu stellen,
bei dem unter Beibehaltung der guten Führungseigenschaften der vorstehend erwähnten
Lösung eine erhöhte Betriebssicherheit durch besonders schonende Beanspruchung des
Balges gewährleistet ist.
[0009] Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch einen Hydrospeicher gelöst, der die Merkmale
des Patentanspruches 1 in seiner Gesamtheit aufweist.
[0010] Gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 besteht eine wesentliche Besonderheit
der Erfindung darin, dass der Balg an dem dem bewegbaren Endkörper entgegengesetzten
Balgende an einem gehäusefesten Haltering festgelegt ist, an welchem das Ende des
Hülsenteils anschlägt, und dass das Führungsmittel einen Ringkörper aufweist, der
mit einem die ersten Ringflächenteile bildenden Ringteil in eine umfängliche Ringnut
am Endkörper eingreift, die am Endkörper vom unbeweglichen Balgende weg in der den
Abstand zum Haltering vergrößernden Richtung axial versetzt angeordnet ist. Dadurch
bildet die hülsenartige Verlängerung des Endkörpers nicht nur eine Außenführung für
den zusammengezogenen Balg, sondern bildet gleichzeitig eine formschlüssige und daher
sichere Hubbegrenzung beim Zusammenziehen des Balges. Die dadurch vergrößerte Führungslänge
gewährleistet eine besonders kippsichere Führung.
[0011] In besonders vorteilhafter Weise kann die Anordnung so getroffen sein, dass sich
das Hülsenteil über eine Strecke erstreckt, die die axiale Länge des zusammengezogenen
Balges übersteigt. Dadurch ist die Hubbegrenzung wirksam, bevor der Balg soweit zusammengezogen
ist, dass es zu einem Stauchen von Falten kommen könnte.
[0012] Eine weitere Verbesserung der Führungseigenschaften ergibt sich, wenn im Hülsenteil
eine zweite Ringnut für den Ringteil eines weiteren Ringkörpers in zur ersten Ringnut
axial versetzter Lage vorgesehen ist und der Endkörper dadurch völlig kippsicher geführt
ist.
[0013] Ein optimales Betriebsverhalten, begünstigt durch entsprechend geringe Reibungskräfte
ist mit Ringkörpern realisierbar, die aus einem Kunststoffwerkstoff guter Gleiteigenschaften
gebildet sind.
[0014] In besonders vorteilhafter Weise kann die Anordnung so getroffen sein, dass am jeweiligen
Ringkörper die zweiten Ringflächenteile axial von Flächen besetzt sind, die absatzlose
Fortsetzungen der Radialebenen des in der betreffenden Ringnut aufzunehmenden Ringteiles
sind. Die Herstellung eines derartigen Ringkörpers in der Art eines ebenen Flachringes
ist besonders einfach und kostengünstig.
[0015] Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
im Einzelnen erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen schematisch vereinfacht gezeichneten Längsschnitt eines für einen Einsatz als
Pulsationsdämpfer vorgesehenen Hydrospeichers mit einem als bewegliches Trennelement
zwischen Gasseite und Fluidseite dienenden Metallbalg, versehen mit einer Führungseinrichtung;
- Fig. 2
- eine annähernd in natürlicher Größe einer praktischen Ausführungsform gezeichnete
Draufsicht eines Ringkörpers, der Bestandteil der Führungseinrichtung des Ausführungsbeispieles
von Fig. 1 bildet;
- Fig. 3
- einen Schnitt entsprechend der Schnittlinie III-III von Fig. 2 und
- Fig. 4
- einen gegenüber Fig. 1 vergrößert gezeichneten Längsschnitt lediglich der Balgeinheit
des Ausführungsbeispieles der Erfindung.
[0016] Die Fig. 1 zeigt einen Hydrospeicher in Form eines Pulsationsdämpfers. Ein als Ganzes
mit 1 bezeichnetes Speichergehäuse weist ein Gehäusehauptteil 3 in Form eines kreiszylindrischen
Topfes mit in der Zeichnung oben liegendem Ende 5 auf, das bis auf eine Füllöffnung
7 geschlossen ist, die mit der Gehäuselängsachse 9 fluchtet und bei der Darstellung
von Fig. 1 durch einen Schweißkern 11 fluiddicht abgeschlossen ist. Am gegenüberliegenden,
in Fig. 1 untenliegenden Ende ist das Gehäuse 1 durch ein Abschlussteil 13 geschlossen,
das längs einer Schweißlinie 16 mit dem Gehäusehauptteil 3 dicht verschweißt ist.
Zur Achse 9 konzentrisch befindet sich im Abschlussteil 13 ein Fluideinlass 15 mit
einem äußeren Anschlussstutzen 17. Bei der Darstellung von Fig. 1 ist auf dem Außengewinde
des Anschlussstutzens 17 eine Gewindeschutzkappe 20 aufgeschraubt.
[0017] Im Inneren des Speichergehäuses bildet eine Metallbalgeinheit ein bewegliches Trennelement
zwischen einer Gasseite 21, die an das Gehäuseende 5 angrenzt und über die Füllöffnung
7 mit einem Arbeitsgas, vorzugsweise N
2, mit einem Gas-Vorfülldruck befüllbar ist. Bei der Darstellung von Fig. 1 befindet
sich der Balg 19 in seinem vollständig zusammengezogenen Zustand, wobei das Volumen
der Gasseite 21 den Größtwert besitzt, während die an den Fluideinlass 15 angrenzende
Fluidseite 23 ihr kleinstes Volumen besitzt. Die Balgeinheit ist mit dem dem Gehäuseabschlussteil
13 benachbarten Balgende 29, genauer gesagt, an dem radial außenliegenden Rand der
letzten Balgfalte, mit einem metallischen Haltering 25 fluiddicht verschweißt. Der
Haltering 25 seinerseits ist mit dem Speichergehäuse an der Trennstelle zwischen Abschlussteil
13 und Hauptteil 3 an der Schweißlinie 16 verschweißt. Beim Zusammenbau des Speichergehäuses
und dem Einbau der Balgeinheit ist daher die Schweißlinie 16 über den Haltering 25
vom Balgende 29 thermisch zumindest teilweise isoliert. Der Schweißbereich des Balgendes
29 am Haltering 25 ist in der Fig. mit 27 bezeichnet, der Stelle, wo der Haltering
25 eine axiale Auswölbung als Schweißbereich bildet.
[0018] Das dem gehäusefesten Balgende 29 gegenüberliegende, bewegliche Balgende 31 ist am
radial außenliegenden Endrand der letzten Balgfalte bei 33 mit einem metallischen
Endkörper 35 verschweißt, der einen Verschlusskörper bildet, der den Innenraum des
Balges 19 fluiddicht verschließt und damit die Trennung zwischen Gasseite 21 und Fluidseite
23 bildet. Die Abdichtung der Außenseite des Balges 19 erfolgt durch eine Dichtungsanordnung
37 in Form eines ringförmigen Dichtelementes, das den Haltering 25 gegenüber dem Gehäuseabschlussteil
13 abdichtet. Der Endkörper 35 hat beim dargestellten Ausführungsbeispiel die Form
einer Scheibe, die, von ihrem Umfangsrand 43 abgesehen, eben ist.
[0019] Der Umfangsrand 43 des Endkörpers 35 erstreckt sich über das benachbarte Balgende
31 hinweg radial nach außen zur Schweißstelle 33 des Balgendes 31 und verläuft von
dort vom Balgende 31 weg radial und axial an die Gehäusewand angenähert. Im Umfangsrand
43 befindet sich eine umfängliche Ringnut 45, die den Sitz für einen Ringkörper 47,
siehe Fig. 2 und 3, als Bestandteil einer Führungseinrichtung bildet. Bei dem Ringkörper
47 handelt es sich um einen Flachring aus einem Kunststoff guter Gleiteigenschaften,
insbesondere aus Tetrafluorethylen. Wie insbesondere Fig. 2 und 3 zeigen, weist der
Ringkörper 47 einen in der Ringnut 45 sitzenden Ringteil 49 auf, der an seinem Außenumfang
erste Ringflächenteile 51 bildet, die durch zweite Ringflächenteile 53 voneinander
getrennt sind. Die zweiten Ringflächenteile 53 sind gegenüber den Ringflächenteilen
51, siehe Fig. 2, derart nach außen radial versetzt, dass die zweiten Ringflächenteile
53 an der Gehäusewand anliegende Gleitflächen an radial vom inneren Ringteil 49 abstehenden
Führungskörpern 55 bilden. Im Betrieb, wenn über den Einlass 15 die Fluidseite 23
und damit der Innenraum des Balges 19 mit einem Druckfluid, beispielsweise Hydrauliköl,
beaufschlagt ist, der Balg 19 sich auszieht und der Endkörper 35 dadurch aus der in
Fig. 1 gezeigten Position axial bewegt wird, wodurch sich das Volumen der Gasseite
21 verringert, bilden die radial äußeren Ringflächenteile 53 Gleitflächen der Führungskörper
55, mit denen der bewegliche Endkörper 35 des Balges 19 an der Gehäusewand geführt
wird. Dabei bilden die radial gegenüber den äußeren Ringflächenteilen 53 versetzten
inneren Ringflächenteile 51 Fluiddurchgänge an der Außenseite des Balges 19, wodurch
sich die Gasseite 21 an der Außenseite des Balges 19 bis zum Haltering 25 fortsetzt,
wobei die Abdichtung gegenüber der Fluidseite durch die Dichtungsanordnung 37 erfolgt,
die zwischen Haltering 25 und Gehäuseabschlussteil 13 eingefügt ist. Wie Fig. 1 zeigt,
ist die Ringnut 45 und damit die Position der Führungskörper am in der Ringnut 45
aufgenommenen Ringkörper 47 axial über das benachbarte Balgende 31 hinaus, und zwar
in Richtung vom gehäusefesten Balgende 29 weg, versetzt. Diese Position der Führungskörper
55 begünstigt die Kippsicherheit der Führung der Balgeinheit.
[0020] Die Fig. 4 zeigt in gesonderter Darstellung lediglich die Balgeinheit mit dem an
der Schweißstelle 27 mit dem Haltering 25 verbundenen Balgende 29. Wie ersichtlich,
ist ein sich an den Umfangsrand 43 anschließender, sich entlang der Außenseite des
Balges 19 axial erstreckender, kreiszylinderförmiger Hülsenkörper 63 vorgesehen. Dieser
erstreckt sich über eine axiale Länge, die größer als die axiale Erstreckung des voll
zusammengezogenen Balges 19 ist, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass das Ende
des Hülsenteiles 63, das über das Balgende 29 übersteht, bei dem in Fig. 1 und 4 voll
zusammengezogenen Zustand des Balges 19 an einer Anschlagschulter 65 am Haltering
25 anliegt und damit eine Hubbegrenzung beim Zusammenziehen des Balges 19 bildet.
Als weitere Besonderheit befindet sich im Hülsenteil 63 eine zweite Ringnut 67 für
einen zweiten Ringkörper 47, so dass die Führungseinrichtung eine zweite Gruppe von
Führungskörpern 55 besitzt, die gegenüber der in der Ringnut 45 sitzenden Gruppe axial
in Richtung auf das gehäusefeste Balgende 29 versetzt ist, und zwar über die halbe
Länge des Hülsenkörpers 63 hinaus in Richtung auf das Balgende 29. Diese Bauweise
der Führungseinrichtung zeichnet sich durch eine besonders kippsichere Führung der
beweglichen Teile der Balgeinheit aus.
[0021] Bei einem Einsatz des mit der erfindungsgemäßen Führungseinrichtung versehenen Hydrospeichers
als Pulsationsdämpfer ist die Fluidseite 23 über den Einlass 15 mit einem Druckfluid,
insbesondere Hydraulikflüssigkeit, einem Kraftstoff oder Schmierstoff in Fluidverbindung,
um auftretende Druckstöße zu glätten. Dabei hat es sich als günstig erwiesen, wenn,
wie dies in
DE 10 2004 004 341 A1 aufgezeigt ist, die Gasseite 21 nicht nur mit Arbeitsgas befüllt ist, sondern zusätzlich
einen vorgebbaren Volumenanteil eines Fluides enthält. Als besonders vorteilhaft hat
sich dabei eine Kombination von Stickstoffgas als Arbeitsgas und Ethylenalkohol als
Fluid auf der Gasseite 21 des Speichers als Füllung erwiesen. Im Betrieb kann das
Fluid zwischen Falten und Umlenkungen des Balges 19 ein dämpfendes Abstützmedium bilden,
an dem sich die gefalteten Wandungsteile des Balges 19 am Fluid als Gegenlager abstützen
können, was zu einer Erhöhung der Lebensdauer des Balges und damit zu einer Erhöhung
der Funktionssicherheit führt. Dies gilt insbesondere bei raschen Pulsationen und
schnellen Druckstößen.
1. Hydrospeicher, insbesondere Pulsationsdämpfer, mit einem Metallbalg (19), der an zumindest
einem Balgende (31) einen bei Ausziehen und Zusammenziehen des Balges (19) entlang
der Wand eines Gehäuses (1) bewegbaren Endkörper (35) aufweist, wobei zwischen diesem
und dem Gehäuse (1) ein Führungsmittel (47) vorhanden ist, das an zumindest einem
Umfangsbereich des Endkörpers (35) an seinem Außenumfang erste Ringflächenteile (51)
bildet, die einen Radialabstand von der Wand des Gehäuses (1) besitzen und durch am
Außenumfang verteilte, über die ersten Ringflächentei le (51) radial vorstehende zweite
Ringflächenteile (53) voneinander getrennt sind, wobei der Endkörper (35) durch ein
umfängliches Hülsenteil (63) axial verlängert ist, das sich in Richtung auf das unbewegliche
Balgende (29) erstreckt, und wobei das Ende des Hülsenteiles (63) bei zusammengezogenem
Balg (19) als Anschlagkörper an einem gehäusefesten Teil (25) anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Balg (19) an dem dem bewegbaren Endkörper (35) entgegengesetzten Balgende (29)
an einem gehäusefesten Haltering (25) festgelegt ist, an welchem das Ende des Hülsenteils
(63) anschlägt, und dass das Führungsmittel einen Ringkörper (47) aufweist, der mit
einem die ersten Ringflächenteile (51) bildenden Ringteil (49) in eine umfängliche
Ringnut (45) am Endkörper (35) eingreift, die am Endkörper (35) vom unbeweglichen
Balgende (29) weg in der den Abstand zum Haltering (25) vergrößernden Richtung axial
versetzt angeordnet ist.
2. Hydrospeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Hülsenteil (63) über eine Strecke erstreckt, die die axiale Länge des zusammengezogenen
Balges (19) übersteigt.
3. Hydrospeicher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Hülsenteil (63) eine zweite Ringnut (67) für den Ringteil (49) eines weitere Ringkörpers
(47) in zur ersten Ringnut (45) axial versetzter Lage vorgesehen ist.
4. Hydrospeicher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Ringkörper (47) aus einem Kunststoffwerkstoff guter Gleiteigenschaften
gebildet ist.
5. Hydrospeicher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am jeweiligen Ringkörper (47) die zweiten Ringflächenteile (53) axial von Flächen
begrenzt sind, die absatzlose Fortsetzungen der Radialebenen des in der betreffenden
Ringnut (45, 67) aufzunehmenden Ringteiles (49) sind.
1. A hydraulic accumulator, in particular a pulsation damper, comprising a metal bellows
(19) which on at least one bellows end (31) has an end body (35) which can be moved
along the wall of a housing (1) during the expansion and compression of the bellows
(19), there being provided between this end body and the housing (1) a guide means
(47) which on at least one peripheral region of the end body (35) on its outer periphery
forms first annular sections (51) which have a radial distance from the wall of the
housing (1) and which are separated from one another by second annular sections (53)
which project radially beyond the first annular sections (51) and which are distributed
on the outer periphery, the end body (35) being axially lengthened by a peripheral
sleeve part (63) which extends in the direction of the immovable bellows end (29),
and the end of the sleeve part (63) adjoining a housing-mounted part (25) as a stop
body when the bellows (19) is compressed, characterised in that the bellows (19) on the bellows end (29) opposite the moveable end body (35) is fixed
on a housing-mounted retaining ring (25) which the end of the sleeve part (63) strikes,
and that the guide means has an annular body (47) which with one annular part (49)
which forms the first annular sections (51) engages on the end body (35) in a peripheral
annular groove (45) which is located axially offset on the end body (35) away from
the immovable bellows end (29) in the direction which increases the distance to the
retaining ring (25).
2. The hydraulic accumulator according to Claim1, characterised in that the sleeve part (63) extends over a distance which exceeds the axial length of the
compressed bellows (19).
3. The hydraulic accumulator according to Claim 1 or 2, characterised in that in the sleeve part (63) there is a second annular groove (67) for the annular part
(49) of another annular body (47) in the position which is axially offset toward the
first annular groove (45).
4. The hydraulic accumulator according to any of the preceding claims, characterised in that the respective annular body (47) is formed from a plastic material with good sliding
properties.
5. The hydraulic accumulator according to any of the preceding claims, characterised in that on the respective annular body (47) the second annular sections (53) are axially
bordered by surfaces which are shoulderless continuations of the radial planes of
the annular part (49) which is to be accommodated in the respective annular groove
(45, 67).
1. Accumulateur hydraulique, notamment amortisseur de pulsations, comprenant un soufflet
(19) métallique, qui a, à au moins une extrémité (31) du soufflet, une pièce (35)
d'extrémité mobile le long de la paroi d'une enveloppe (1), lorsque le soufflet (19)
se déplie et se replie, dans lequel il y a, entre cette pièce (35) d'extrémité et
l'enveloppe (1), un moyen (47) de guidage, qui y forme, sur au moins une zone périphérique
de la pièce (35) d'extrémité sur son pourtour extérieur, de premières parties (51)
de surface annulaire, qui sont à une distance radiale de la paroi de l'enveloppe (1)
et qui sont séparées les unes des autres par des deuxièmes parties (53) de surface
annulaire réparties sur le pourtour extérieur et en saillie radialement des premières
parties (51) de surface annulaire, la pièce (35) d'extrémité étant prolongée axialement
par une partie (63) de manchon faisant le tour, qui s'étend dans la direction de l'extrémité
(29) immobile du soufflet, et l'extrémité de la partie (63) formant manchon s'appliquant,
lorsque le soufflet (19) est replié en tant que pièce de butée, sur une partie (25)
fixée à l'enveloppe, caractérisé en ce que le soufflet (19) est fixé, à l'extrémité (29) opposée à la pièce (35) d'extrémité
mobile, à un anneau (25) de maintien qui est fixé à l'enveloppe et sur lequel bute
l'extrémité de la partie (63) formant manchon et en ce que le moyen de guidage a une pièce (47) annulaire, qui pénètre par une partie (49) annulaire
formant les premières parties (51) de surface annulaire dans une rainure (45) annulaire
faisant le tour de la pièce (35) d'extrémité, rainure (45) qui est prévue sur la pièce
(35) d'extrémité de manière décalée axialement dans la direction agrandissant la distance
à l'anneau (25) de maintien en étant éloignée de l'extrémité (29) immobile du soufflet.
2. Accumulateur hydraulique suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la partie (63) formant manchon s'étend sur une étendue qui dépasse la lorigueur axiale
du soufflet replié.
3. Accumulateur hydraulique suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il est prévu dans la partie (63) formant manchon une deuxième rainure (67) annulaire
pour la partie (49) annulaire d'une autre pièce (47) annulaire dans une position décalée
axialement par rapport à la première rainure (45) annulaire.
4. Accumulateur hydraulique suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pièce (47) annulaire respective est en une matière plastique ayant de bonnes propriétés
de glissement.
5. Accumulateur hydraulique suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, sur la pièce (47) annulaire respective, les deuxièmes parties (53) de surface annulaire
sont délimitées axialement par des surfaces, qui sont des prolongements sans ressaut
des plans radiaux de la partie (49) annulaire reçus dans la rainure (45, 67) annulaire
concernée.