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(11) |
EP 2 520 503 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.03.2014 Patentblatt 2014/11 |
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Anmeldetag: 04.04.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Faltschachtel mit einer darin enthaltenen Blisterpackung
Folding box containing blister packaging
Boîte pliante contenant un blister
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
03.05.2011 DE 102011100425
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.11.2012 Patentblatt 2012/45 |
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Patentinhaber: August Faller KG |
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79183 Waldkirch (DE) |
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Erfinder: |
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- Fischer, Michael
79761 Waldshut-Tiengen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Maucher, Wolfgang et al |
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Patent- und Rechtsanwaltssozietät
W. Maucher und H. Börjes-Pestalozza
Urachstraße 23 79102 Freiburg i. Br. 79102 Freiburg i. Br. (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A2-2005/068304 US-A1- 2004 188 311
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WO-A2-2011/021138 US-A1- 2008 217 390
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Faltschachtel mit einer darin enthaltenen und an einer
Schmalseite entnehmbaren Blisterpackung, die in Gebrauchsstellung mit ihrer Unterseite
an einer ersten Wand der Faltschachtel anliegt oder dieser zugewandt ist, wobei im
Inneren der Faltschachtel wenigstens eine zwischen in Entnahmerichtung hintereinander
angeordnete Blisternäpfe in Gebrauchsstellung rastend eingreifende Halterung für die
Blisterpackung innerhalb der Faltschachtel vorgesehen ist, die Faltschachtel im Inneren
an dem dem Einsteck- und Entnahmeende für die Blisterpackung entgegengesetzten Ende
eine erste schwenkbare Lasche aufweist, die sich innerhalb der Faltschachtel entgegen
der Einsteckrichtung der Blisterpackung erstreckt und zumindest mit ihrem freien Ende
entlang derjenigen zweiten Wand der Faltschachtel verläuft, die in Gebrauchsstellung
über den Näpfen der Blisterpackung etwa parallel zu dieser und zu der ersten Wand
angeordnet ist, und wobei am freien Ende dieser ersten Lasche wenigstens eine zweite
Lasche gegen eine Rückstellkraft schwenkbar angeordnet ist, die in Gebrauchsstellung
zwischen wenigstens zwei in Einsteck- und Entnahmerichtung der Blisterpackung hintereinanderliegende
Blisternäpfe verschwenkbar rastend eingreift.
[0002] Eine vergleichbare Faltschachtel mit einer darin enthaltenen Blisterpackung ist aus
der
WO 2005/068304 A2 bekannt. Dabei rastet im Inneren der Packung eine Lasche hinter einer speziellen
Blisterverformung ein, die nicht zur Aufnahme von Produkten, sondern lediglich als
Sperr-Blister gedacht ist und deren Abstand von den Produkte enthaltenden Blistern
größer als der Abstand zwischen diesen Blistern ist, damit die Lasche ausreichend
Platz findet. Die gesamte Faltschachtel und vor allem auch die Blisterpackung müssen
also erheblich größer bemessen sein, als es aufgrund der verpackten Produkte eigentlich
notwendig wäre.
[0003] Darüber hinaus muss für die Entnahme der Blisterpackung dafür gesorgt werden, dass
die spitzwinklig entgegen der Entnahmerichtung eingreifende Lasche aus dem Eingriffsbereich
entfernt wird.
[0005] Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Faltschachtel mit einer darin enthaltenen Blisterpackung
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher die Blisterpackung in der Faltschachtel
rastend festgelegt, aber entgegen einem federnden Widerstand der Rastflasche auch
wieder herausgezogen werden kann. Dabei soll die Notwendigkeit vermieden werden, Sicken
in der Schachtel oder Sperr-Blister an der Blisterpackung vorsehen zu müssen.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs definierte Faltschachtel dadurch gekennzeichnet,
dass an dem der ersten Lasche beabstandeten Rand der zweiten Lasche eine relativ zu
dieser schwenkbare dritte Lasche als Rastlasche angeordnet ist und die Biege- oder
Knicklinien zwischen den einzelnen Laschen im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen
und dass die Rastlasche in Gebrauchsstellung in den Zwischenraum zwischen wenigstens
zwei in Entnahmerichtung hintereinander angeordnete Blisternäpfe eingreift und durch
deren Verschiebung beim Einstecken der Blisterpackung einerseits und beim Herausziehen
andererseits relativ zu der zweiten Lasche in entgegengesetzte Richtungen gegen die
Material-Elastizität schwenkbar ist.
[0007] Durch diese Anordnung wird vermieden, dass zur Halterung der Blisterpackung Sicken
oder sonstige Verformungen an der Faltschachtel selbst oder spezielle, nicht zur Aufnahme
von verpackten Produkten dienende Sperr-Blister an der Blisterpackung angebracht werden
müssen. Die Laschen können auf einfache Weise mit dem Faltschachtelzuschnitt schon
vorgesehen und angebracht werden, erlauben also eine einfache Herstellung der Faltschachtel
mit praktisch demselben Aufwand, wie er bei einer Faltschachtel ohne eine Halterung
einer Blisterpackung auftritt.
[0008] Günstig für eine gute Halterung der Blisterpackung in der zweckmäßigerweise geklebten
Faltschachtel ist es, wenn die zweite Lasche von dem an der zweiten Wand anliegenden
Rand der ersten Lasche unter spitzem Winkel zu der Blisterpackung nach innen verläuft
und schwenkbar rastend in den Zwischenraum zwischen wenigstens zwei oder mehr in Entnahmerichtung
hintereinander angeordnete Blisternäpfe eingreift. Dies ergibt eine Anordnung, bei
welcher die erste Lasche eigentlich die zweite Lasche nur tragen muss, gleichzeitig
aber auch für eine gewisse Elastizität dieser zweiten Lasche sorgt, die somit rastend
in einen entsprechenden Zwischenraum eingreifen kann, also die Blisterpackung zwar
hält, aber nicht an der Entnahme hindert.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist einerseits eine entgegen der Einsteckrichtung
der Blisterpackung orientierte erste Lasche vorgesehen, die eine unter spitzem Winkel
zu ihr zurückspringende zweite Lasche trägt, an welcher dann die gegen ihre Material-Elastizität
verschwenkbare dritte Lasche von oben her in den Zwischenraum zwischen den Blisternäpfen
eingreift und aufgrund dieser mehreren Faltungen und Knicklinien eine Verschwenkung
nach entgegengesetzten Richtungen erlaubt, so dass sie beim Einschieben der Blisterpackung
zumindest der ersten Reihe von Blisternäpfen nachgebend zunächst in Einsteckrichtung
verschwenkt werden kann, bis ein erster Abstand zwischen solchen Blisternäpfen in
ihrem Bereich gelangt, in den sie dann aufgrund ihrer Elastizität einschwenken kann.
Dadurch ist die Blisterpackung rastend festgelegt, kann aber gegen den federnden Widerstand
dieser Rastlasche auch wieder herausgezogen werden, wobei diese Rastlasche dann in
entgegengesetzter Richtung, nämlich in Entnahmerichtung der Blisterpackung verschwenkt
werden kann, bis die Blisterpackung freigegeben ist. Dabei ist ein Zusammenwirken
mit üblichen, verpackte Produkte aufnehmenden Blistern der Blisterpackung möglich.
[0010] Als besonders günstig ist bei dieser Anordnung anzusehen, dass diese Rastlasche in
beide Richtungen gegen die Material-Elastizität schwenkbar ist, so dass die Blisterpackung
in eingesteckter Lage nicht gegen die Entnahme gesperrt werden kann. Dennoch ist sie
genügend festgelegt, was durch die Materialwahl und die Wahl der verbleibenden Federwirkung
zwischen den einzelnen Laschen und insbesondere zwischen der zweiten Lasche und der
Rastlasche sowie auch durch die Abmessungen der Laschen relativ zu denen der Blisterpackung
vorbestimmt werden kann.
[0011] Dabei ist es für eine gute Funktion günstig, wenn der gegenüber den Blisternäpfen
höherliegende Teil der zweiten Lasche in Gebrauchsstellung oberhalb von diesen Blisternäpfen
angeordnet und gegen die erste Lasche unter spitzem Winkel zurückgefaltet ist, so
dass diese zweite Lasche zur federnden Lagerung der dritten Lasche, also der Rastlasche
dienen kann, selbst aber außerhalb dem Bereich der Blisternäpfe liegt. Zwar könnte
es denkbar sein, auch die zweite Lasche von der ersten Lasche ausgehend federnd in
den Zwischenraum zwischen den Blisterpackungen nach zwei Seiten schwenkbar eingreifen
zu lassen, so dass die dritte Lasche eingespart würde, jedoch haben Versuche gezeigt,
dass bei einer solchen Faltschachtel die Gefahr besteht, die Blisterpackung in eingeschobener
Position zu sperren oder aber bei zu leicht schwenkbarer zweiter Lasche nicht genügend
festzuhalten.
[0012] Die Knicklinie der Rastlasche gegenüber der zweiten Lasche kann als Rillung und insbesondere
teilweise als Ritzung oder durchgehender Schnitt ausgebildet sein.
[0013] Auf diese Weise kann vorgewählt werden, wie gut die Rastlasche gegenüber der zweiten
Lasche federt, gleichzeitig aber auch eine Verschwenkung in die beiden entgegengesetzten
Richtungen erlaubt.
[0014] Die Ritzung oder der Schnitt kann zwischen zwei seitlich davon verlaufenden und sie
fortsetzenden Rillungen angeordnet sein und die Länge der Ritzung oder des Schnitts
kann etwa einem Drittel oder etwa der Hälfte oder einem anderen Bruchteil der gesamten
Länge der Knicklinie entsprechen. Dies kann auch von der Breite der Faltschachtel,
also der Abmessung in Richtung der Falt- und Knicklinien, abhängen und kann vor allem
danach gewählt und bestimmt werden, wie stark die Rückstellkraft der dritten Lasche
bei ihrer Verschwenkung in den beiden entgegengesetzten Richtungen einerseits und
ihre Haltekraft in Gebrauchsstellung andererseits sein soll.
[0015] Besonders günstig für eine gute federnde und rückstellende Wirkung ist es, wenn die
erste Lasche von dem den Einsteckende der Faltschachtel entgegengesetzten Rand der
ersten Schachtelwand ausgeht, der die Unterseite der Blisterpackung in Gebrauchsstellung
zugewandt ist, wenn die erste Lasche von dieser ersten Schachtelwand ausgehend etwa
schräg zu der gegenüberliegenden, über den Näpfen der Blisterpackung befindlichen
zweiten Wand reicht und elastisch daran anliegt und wenn die zweite Lasche von der
zweiten Schachtelwand aus unter spitzem Winkel in Einsteckrichtung der Blisterpackung
angeordnet ist. Auf diese Weise kann schon die erste Lasche für die gewünschte Federwirkung
beim Verrasten der Blisterpackung ausgenutzt werden, indem sie sich von dem in Einsteckrichtung
von der Einstecköffnung am weitesten entfernten Rand der ersten Schachtelwand aus
zu der zweiten Schachtelwand hin erstreckt, wodurch sie elastisch gespannt und von
der zweiten Schachtelwand etwas niedergehalten wird. Dies gibt auch der unter spitzem
Winkel von ihrem freien Rand zurückspringenden zweiten Lasche die gewünschte Federwirkung,
um entweder selbst oder bevorzugt mit ihrer dritten Lasche federnd und rastend zwischen
die Näpfe einer Blisterpackung einzugreifen.
[0016] Eine Verbesserung der Federkräfte und der Fixierung der unter spitzem Winkel zurückspringenden
zweiten Lasche kann erreicht werden, wenn die zweite Lasche im Bereich der Anlenkung
an der ersten Lasche eine aus der ersten Lasche ausgeschnittene Verlängerung aufweist,
die an der zweiten Faltschachtelwand - unter Elastizität und mit etwas Druck - anliegt,
und wenn die erste Lasche eine der eingeschnittenen Verlängerung entsprechende Aussparung
hat, die in Einsteckrichtung gegenüber dem freien Ende der Verlängerung entsprechend
zurückversetzt ist. Auf diese Weise wird erreicht, dass sich praktisch diese Verlängerung
der zweiten Lasche an der zweiten Schachtelwand abstützt und mit dieser Abstützung
noch etwas über die Knicklinie hinausreicht, mit welcher die zweite Lasche an der
ersten Lasche angreift, so dass die Schwenkachse der zweiten Lasche gegenüber der
Anlagestelle an der zweiten Schachtelwand etwas zurückversetzt ist. Versuche haben
gezeigt, dass sich auf diese Weise eine gute Anlage der ersten und der zweiten Lasche
an der zweiten Faltschachtelwand ergibt und dass diese Anlage selbst, da es die Verlängerung
der zweiten Lasche ist, die nur eine Schicht umfasst, praktisch keine Gefahr beim
Einschieben der Blisterpackung gibt, dass nämlich diese Blisterpackung an dieser Lasche
anstoßen könnte. Eine gewisse Zweischichtigkeit ergibt sich erst in dem etwas zurückversetzten
Bereich, in welchem die zweite Lasche ihre Schwenkachse an der ersten Lasche hat.
Die Aussparung an der ersten Lasche und die von diesem gebildete Verlängerung der
zweiten Lasche ergeben also nicht nur eine gute Schwenklagerung der zweiten Lasche,
sondern erleichtert das Einschieben der Blisterpackung bei ihrer eventuellen Berührung
mit der an der zweiten Schachtelwand anliegenden Lasche, weil bei dieser ersten Berührung
die Lasche nur einschichtig ist und die von der ersten Lasche gebildete zweite Schicht
in Einsteckrichtung erst etwas zurückversetzt beginnt.
[0017] Die Knicklinie zwischen der ersten und der zweiten Lasche kann durch die Aussparung
und die Verlängerung der zweiten Lasche unterbrochen sein. Praktisch ist also die
zweite Lasche nur um diejenigen Bereiche der ersten Lasche schwenkbar und knickbar,
die sich seitlich von der Aussparung der ersten Lasche befinden.
[0018] Die Rillung an der Knickstelle zwischen der ersten und der zweiten Lasche kann auf
der Seite angeordnet sein, zu der sie beim Entnehmen der Blisterpackung verschwenkbar
ist. Entsprechend gut kann sie unter dem spitzen Winkel gegenüber der ersten Lasche
zurückgebogen und in dieser Lage durch den Knickvorgang gehalten werden.
[0019] Die Abmessung der Aussparung an der ersten Lasche und damit die Breite der Verlängerung
der zweiten Lasche kann etwa einem Drittel bis etwa der Hälfte oder auch einem anderen
Bruchteil der Gesamtbreite der insbesondere gleich breiten Laschen entsprechen. Auch
dadurch lässt sich die Haltekraft für die Laschen in ihren Gebrauchsstellungen weitgehend
vorherbestimmen.
[0020] Günstig kann es vor allem bei der endgültigen Faltung der Faltschachtel sein, wenn
die Breite der ersten Lasche und der von ihr ausgehenden zweiten Lasche insbesondere
mit der Rastlasche eine geringere Breite als die Schachtelwand hat, von welcher sie
ausgeht, bevorzugt also die erste Schachtelwand. Dies ermöglicht es, die Laschen bequem
in den Innenraum der Faltschachtel zu verformen, wenn die Faltschachtel selbst mit
ihren einzelnen Abschnitten und Bereichen gefaltet und verklebt wird.
[0021] Die einzelnen Laschen sind zweckmäßiger Weise einstückig miteinander verbunden und
die erste Lasche kann vorzugsweise mit der Wand der Faltschachtel, von der sie ausgeht,
ebenfalls einstückig verbunden sein.
[0022] Besonders günstig ist es, wenn der gesamte Faltschachtelzuschnitt die erste Wand
und die zweite Wand der Schachtel sowie Verbindungen dazwischen und die erste Lasche
mit den weiteren Laschen einstückig aufweist, also praktisch der gesamte Faltschachtelzuschnitt
mit allen Laschen aus einem einzigen Zuschnitt gebildet ist. Somit sind für die Fertigstellung
der Montage nur die üblichen bei Faltschachteln vorhandenen Klebestellen notwendig,
während insbesondere die erfindungsgemäßen Laschen bereits bei der Herstellung des
Zuschnitts der Faltschachtel entstanden sind und nur in ihre Gebrauchsstellung gebogen,
gefaltet und/oder geknickt werden müssen. Besondere Sicken oder sonstige an Faltschachteln
störende Verformungen können vermieden und dennoch eine Blisterpackung rastend aufgenommen
werden.
[0023] Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher
beschrieben. Es zeigt in zum Teil schematisierter Darstellung:
- Fig. 1
- einen Zuschnitt einer noch nicht gefalteten und noch nicht geklebten Faltschachtel
mit den üblichen Abschnitten zur Bildung einer geschlossenen rechteckigen Faltschachtel,
wobei aber am Rand einer der breiten Wände eine diese zunächst fortsetzende Lasche
angeordnet ist, die ihrerseits eine zweite und eine dritte Lasche einstückig aufweist,
- Fig. 2
- in schaubildlicher Darstellung einen Teil des in Fig. 1 dargestellten Zuschnitts nach
dem Verformen der ersten Lasche sowie auch der zweiten und der dritten Lasche in deren
Gebrauchsstellung relativ zu der ersten Wand dieser Faltschachtel, wobei die weiteren
Bereiche des Zuschnitts noch nicht gefaltet und nur teilweise dargestellt sind,
- Fig. 3
- in schaubildlicher Darstellung eine Ansicht der Außenseite der fertig gefalteten Faltschachtel,
die zur Aufnahme einer Blisterpackung dient,
- Fig. 4
- einen Längsschnitt der erfindungsgemäßen Faltschachtel durch die beiden breiten Wände
und die von der ersten Wand ausgehende Lasche, wobei eine Blisterpackung von einer
Einstecköffnung dieser Faltschachtel aus teilweise in die Faltschachtel eingeschoben
ist,
- Fig. 5
- eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung, wobei die Blisterpackung soweit eingeschoben
ist, dass sie die dritte Lasche, also die Rastlasche in Einsteckrichtung verformt
hat, die auf der ersten Reihe von Blisternäpfen aufliegt,
- Fig. 6
- eine den Fig. 4 und 5 entsprechende Darstellung, wobei die Blisterpackung noch weiter
vorgeschoben ist, so dass die dritte Lasche oder Rastlasche in den Zwischenraum zwischen
zwei in Einsteckrichtung hintereinander befindlichen Napfreihen der Blisterpackung
aufgrund ihrer Elastizität selbsttätig zurückgebogen beziehungsweise eingefallen ist,
die Blisterpackung also in der Faltschachtel rastend festgelegt ist,
- Fig. 7
- eine den Fig. 4 bis 6 entsprechende Darstellung, wobei die Blisterpackung für die
Entnahme etwas in Entnahmerichtung zurückgezogen ist, wodurch die in Entnahmerichtung
letzte Reihe der Blisternäpfe, also die beim Einstecken vorderste Reihe der Blisternäpfe
die dritte Lasche in Entnahmerichtung verschwenkt hat, die federnd auf diesen Blisternäpfen
aufliegt, sowie
- Fig. 8
- eine den Fig. 4 bis 7 entsprechende Darstellung nach dem Zurückziehen der Blisterpackung
aus der in Fig. 7 dargestellten Lage noch weiter in Entnahmerichtung, wodurch die
Blisternäpfe aus dem Bereich der Laschen und insbesondere der dritten oder Rastlasche
gelangt sind.
[0024] Zunächst sei vorausgeschickt, dass in den Längsschnittdarstellungen gemäß den Fig.
4 bis 8 der besseren Deutlichkeit wegen die Querschnittsdicke der einzelnen Bereiche
und Laschen der in der Regel aus Karton bestehenden Faltschachtel der besseren Deutlichkeit
wegen überdimensioniert dargestellt ist.
[0025] Eine im Ganzen mit 1 bezeichnete, im Ausführungsbeispiel quaderförmige flache Faltschachtel
ist in an sich üblicher Weise aus einem im Ganzen mit 2 bezeichneten einstückigen
Zuschnitt geformt und geklebt. Diese Faltschachtel 1 dient dazu, eine an einer Schmalseite
3 entnehmbare Blisterpackung 4 geschützt aufzubewahren.
[0026] Diese Blisterpackung 4 liegt in der fertiggeklebten Faltschachtel 1 (vgl. Fig. 3
bis Fig. 8) mit ihrer Unterseite 5 an einer ersten Wand 6 dieser Faltschachtel 1 an
oder ist mit ihrer Unterseite 5 dieser ersten Wand 6 zugewandt und liegt also bei
der flachen Aufbewahrung der Faltschachtel 1 gemäß Fig. 3 auf dieser ersten und in
dieser Position unteren Wand 6 auf.
[0027] Im Inneren der Faltschachtel 1 ist eine zwischen in Entnahmerichtung hintereinander
angeordnete Blisternäpfe 7 in noch zu beschreibender Weise in Gebrauchsstellung rastend
eingreifende Halterung für diese Blisterpackung 4 innerhalb der Faltschachtel 1 vorgesehen,
so dass die Blisterpackung 4 auch dann nicht aus der Faltschachtel 1 herausrutscht,
wenn die Schmalseite 3 gemäß den Fig. 4 bis 8 als offene Entnahmeöffnung ausgebildet
ist.
[0028] Dabei kann die Schmalseite 3 gemäß dem Zuschnitt in Fig. 1 und gemäß Fig. 3 zunächst
noch geschlossen sein, aber durch vorperforierte Linien 8 an der Schmalseite 3 dauerhaft
geöffnet werden, um die Blisterpackung 4 immer wieder entnehmen und zurückstecken
zu können. Die Linien 8 sind dabei gemäß Fig. 1 so geformt, dass sie an der ersten
Wand 6 der Faltschachtel 1 und vor allem auch an der dieser gegenüberliegenden zweiten
Wand 9 einen entsprechend großen Ausschnitt zum Ergreifen der Blisterpackung 4 ergeben.
[0029] Die schon erwähnte Halterung für die Blisterpackung 4 im Inneren der Faltschachtel
1 ist dabei dadurch gebildet, dass die Faltschachtel 1 gemäß den Fig. 4 bis 8 und
auch gemäß Fig. 2 im Inneren an dem dem Einsteck- und Entnahmeende an der offenen
Schmalseite 3 entgegengesetzten Ende und dem dort befindlichen Rand 10 der ersten
Schachtelwand 6 eine erste schwenkbare Lasche 11 aufweist, die sich innerhalb der
Faltschachtel 1 entgegen der Einsteckrichtung der Blisterpackung 4 über einen kleineren
Teil der Faltschachtel-Ausdehnung erstreckt und mit ihrem freien Ende 12 entlang derjenigen
zweiten Wand 9 der Faltschachtel 1 verläuft, die in Gebrauchsstellung über den Näpfen
7 der Blisterpackung 4 etwa parallel zu dieser und zu der ersten Wand 6 angeordnet
ist.
[0030] Am freien Ende 12 der ersten Lasche 11, welches Ende 12 noch in nachstehend beschriebener
Weise besonders ausgestaltet ist, ist eine zweite Lasche 13 gegen eine Rückstellkraft
schwenkbar angeordnet, die in Gebrauchsstellung direkt oder - wie im Ausführungsbeispiel
indirekt - zwischen wenigstens zwei in Einsteck- und Entnahmerichtung der Blisterpackung
4 hintereinanderliegende Blisternäpfe 7 verschwenkbar rastend eingreift.
[0031] Dabei erkennt man anhand der Fig. 2 und 4 bis 8, dass diese zweite Lasche 13 von
dem an der zweiten Wand 9 anliegenden Rand oder Ende 12 der ersten Lasche 11 unter
spitzem Winkel zu der Blisterpackung 4 und vor allem auch in Einsteckrichtung dieser
Blisterpackung 4 verläuft und in noch zu beschreibender Weise schwenkbar rastend in
den Zwischenraum zwischen wenigstens zwei oder mehr in Entnahmerichtung hintereinander
angeordnete Blisternäpfe 7 gemäß Fig. 6 eingreift, wenn die Blisterpackung 4 in der
Faltschachtel 1 ihre Aufbewahrungslage hat.
[0032] Dabei erkennt man sowohl in Fig. 1 und 2 als auch in den Fig. 4 bis 8, dass an dem
der ersten Lasche 11 beabstandeten Rand 14 der zweiten Lasche 13 eine relativ zu dieser
schwenkbare dritte Lasche 15 als Rastlasche angeordnet ist. Man könnte auch sagen,
dass die zweite Lasche 13 zwei Abschnitte hat, deren äußerster Abschnitt als dritte
Lasche 15 gemäß Fig. 6 zwischen zwei Blisternäpfe 7 rastend eingreift.
[0033] Die Biege- oder Knicklinien zwischen den einzelnen Laschen 11, 13 und 14 verlaufen
dabei gemäß Fig. 1 und 2 parallel zueinander und zu dem Rand 10. Lediglich die Rastlasche
15, d.h. der die Rastlasche 15 bildende äußere Teil der zweiten Lasche 13, greift
in Gebrauchsstellung in den Zwischenraum zwischen wenigstens zwei in Entnahmerichtung
hintereinander angeordnete Blisternäpfe 7 rastend ein und ist durch deren Verschiebung
beim Einstecken der Blisterpackung 4 einerseits (Fig. 4 bis 6) und beim Herausziehen
andererseits (Fig. 6 bis 8) relativ zu der zweiten Lasche 13 in entgegengesetzte Richtungen
gegen die Material-Elastizität schwenkbar, was vor allem durch den Vergleich der Fig.
5 und 7 ganz deutlich wird, wo diese Rastlasche 15 in völlig gegensätzliche Richtungen
verschwenkt ist, weil sie jeweils mit einem Blisternapf 7 beaufschlagt wird.
[0034] Der gegenüber den Blisternäpfen 7 höherliegende Teil der zweiten Lasche 13, also
die zwischen den Rändern 12 und 14 befindliche zweite Lasche 13 ist gemäß den Fig.
4 bis 8 in Gebrauchsstellung oberhalb von den Blisternäpfen 7 angeordnet und, wie
schon erwähnt, gegenüber der ersten Lasche 11 unter spitzem Winkel zurückgefaltet,
während sie an ihrem Rand 14 die gegen die Material-Elastizität nach beiden Seiten
schwenkbare Rastlasche 15 trägt.
[0035] In Fig. 1 ist angedeutet, dass die Knicklinien und dabei auch die Knicklinie 14 der
Rastlasche 15 gegenüber der zweiten Lasche 13 als Rillung 16 und teilweise als Ritzung
17 oder durchgehender Schnitt ausgebildet ist, um die gewünschte elastische Beweglichkeit
der Rastlasche 15 zu bewirken.
[0036] Die Ritzung 17 oder der Schnitt ist dabei zwischen zwei seitlichen, sie fortsetzenden
Rillungen 16 angeordnet und die Länge der Ritzung 17 beträgt etwa die Hälfte der gesamten
Länge der Knicklinie 14.
[0037] Zwar könnte die erste Lasche 11 mit ihrem freien Rand 12 und der demgegenüber und
einem spitzen Winkel zurückgebogenen zweiten Lasche 13 von dem Ende der zweiten Wand
9 der Faltschachtel 1 ausgehen. Im Ausführungsbeispiel ist jedoch vorgesehen, dass
die erste Lasche 12 von dem dem Einsteckende an der offenen Schmalseite 3 der Faltschachtel
1 entgegengesetzten Rand 10 der ersten Schachtelwand 6 ausgeht und dieser gegenüber
schräg zur gegenüberliegenden zweiten Wand 9 ansteigt und elastisch daran anliegt,
was in den Figuren der besseren Deutlichkeit wegen nicht dargestellt ist, damit alle
Teile und Ränder erkennbar bleiben. Wie bereits erwähnt, ist die zweite Lasche 13
von der zweiten Schachtelwand 9 ausgehend unter spitzem Winkel in Einsteckrichtung
der Blisterpackung 4 geformt und angeordnet.
[0038] Somit wird die Blisterpackung beim Einschieben bis unter die erste Lasche 11 - vgl.
Fig. 5 und 6 - nicht gehindert, sondern durch den schrägen Verlauf der beiden Laschen
11 und 13 im letzten Teil der Einsteckbewegung wie durch einen Einführtrichter geführt.
[0039] In den Fig. 1, 2 und 4 bis 8 ist noch eine zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltung
und Weiterbildung dargestellt, die darin besteht, dass die zweite Lasche 13 im Bereich
der Anlenkung 12 an der ersten Lasche 11 eine aus der ersten Lasche 11 ausgeschnittene,
über einen Teil ihrer Breite reichende Verlängerung 18 aufweist, die in Gebrauchsstellung
an der zweiten Faltschachtelwand 9 anliegt und dabei nur einschichtig ist, also das
Einschieben der Blisterpackung 11 entsprechend ungehindert zulässt. Die erste Lasche
11 hat somit eine der eingeschnittenen Verlängerung 18 entsprechende Aussparung 19,
die in Einsteckrichtung gegenüber dem Ende der Verlängerung 18 in Einsteckrichtung
zurückversetzt ist.
[0040] Die Lasche 13 wird durch diese Verlängerung 18 umso besser federnd an der Schachtelwand
9 abgestützt und kann um die Knicklinie oder Anlenkung 12 entsprechend federnd bewegt
werden insbesondere dann, wenn die Blisterpackung 4 gemäß Fig. 5 beim Einschieben
an der von ihr getragenen dritten Lasche oder Rastlasche 13 angreift und diese entsprechend
verformt. Die Verlängerung 18 kann aufgrund ihrer Federwirkung dazu beitragen, dass
gemäß Fig. 6 die zweite Lasche 13 und damit vor allem auch die zu ihr gehörende oder
an ihr angeordnete Rastlasche 15 entsprechend gut durch die Rückstellkraft in den
Zwischenraum zwischen zwei Blisternäpfen 7 einfedern kann.
[0041] Vor allem anhand der Fig. 1 und 2 wird auch deutlich, dass die Knicklinie 12 zwischen
der ersten Lasche 11 und der zweiten Lasche 13, die die gegenseitige Verschwenkung
dieser Laschen 11 und 12 relativ zueinander ermöglicht, durch die Aussparung 19 und
somit durch die Verlängerung 18 der zweiten Lasche 13 unterbrochen ist. Die Abmessung
des Ausschnittes oder Aussparung 19 und damit die Breite der Verlängerung 18 der zweiten
Lasche 13 entspricht im Ausführungsbeispiel etwa einem Drittel oder etwas mehr als
einem Drittel der Gesamtbreite der im Übrigen gleich breiten Laschen 11 und 13.
[0042] Vor allem in Fig. 1 ist dargestellt, dass die Breite der ersten Lasche 11 und der
von ihr ausgehenden oder an ihr anhängenden zweiten Lasche 13 auch mit der Rastlasche
15 geringer als die Breite der Schachtelwand 6 ist, von welcher sie ausgeht. Entsprechend
gut lässt sie sich gemäß Fig. 2 in das Innere der Faltschachtel 1 falten, ohne das
Auffalten der weiteren Flächen und Bestandteile und Laschen der Faltschachtel 1 bei
deren Fertigstellung zu behindern.
[0043] Wie die gesamte Faltschachtel 1 mit all ihren Einzelteilen sind auch die einzelnen
Laschen einstückig miteinander verbunden, wobei die erste Lasche 11 mit der Wand 6
der Faltschachtel 1 einstückig verbunden ist, von der sie ausgeht und gegenüber welcher
sie über eine am Rand 10 entlanglaufende Knicklinie verbunden ist.
[0044] Die Faltschachtel 1 mit einer sie aufnehmenden Blisterpackung 4 ist aus einem einstückigen
Zuschnitt 2 gefertigt. Dieser Zuschnitt 2 weist eine von einer Schmalseite der Wand
6 einstückig ausgehende erste Lasche 11 auf, die in Gebrauchsstellung im Inneren der
Faltschachtel von diesem Rand 10 nach innen zu der gegenüberliegenden Wand 9 schräg
ansteigt und sich an dieser federnd abstützt. Von der Abstützstelle der ersten Lasche
ist eine zweite Lasche 13 unter spitzem Winkel entgegengesetzt umgebogen, die dabei
in Gebrauchsstellung zwischen der ersten Wand 6 und der ersten Lasche 11 beziehungsweise
der zweiten Wand 9 zu liegen kommt und ihrerseits an ihrem Rand 14 eine Rastlasche
15 trägt, die in Gebrauchsstellung schwenkbar zwischen zwei in Einsteckrichtung hintereinanderliegende
Blisternäpfe 7 oder Reihen von solchen Blisternäpfen 7 eingreift und dadurch die Blisterpackung
4 rastend festlegt, ohne dass an der Faltschachtel 1 Sicken oder sonstige die Oberfläche
beeinträchtigende Verformungen notwendig sind.
1. Faltschachtel (1) mit einer darin enthaltenen und an einer Schmalseite (3) entnehmbaren
Blisterpackung (4), die in Gebrauchsstellung mit ihrer Unterseite (5) an einer ersten
Wand (6) der Faltschachtel (1) anliegt oder dieser zugewandt ist, wobei im Inneren
der Faltschachtel (1) wenigstens eine zwischen in Entnahmerichtung hintereinander
angeordnete Blisternäpfe (7) in Gebrauchsstellung rastend eingreifende Halterung für
die Blisterpackung (4) vorgesehen ist, die Faltschachtel (1) im Inneren an dem dem
Einsteck- und Entnahmeende für die Blisterpackung entgegengesetzten Ende eine erste
schwenkbare Lasche (11) aufweist, die sich innerhalb der Faltschachtel (1) entgegen
der Einsteckrichtung der Blisterpackung (4) erstreckt und zumindest mit ihrem freien
Ende (12) entlang derjenigen zweiten Wand (9) der Faltschachtel (1) verläuft, die
in Gebrauchsstellung über den Näpfen (7) der Blisterpackung (4) etwa parallel zu dieser
und zu der ersten Wand (6) angeordnet ist, und wobei am freien Ende (12) dieser ersten
Lasche (11) wenigstens eine zweite Lasche (13) gegen eine Rückstellkraft schwenkbar
angeordnet ist, die in Gebrauchsstellung zwischen wenigstens zwei in Einsteck- und
Entnahmerichtung der Blisterpackung (4) hintereinanderliegende Blisternäpfe (7) verschwenkbar
rastend eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass an dem der ersten Lasche (11) beabstandeten Rand (14) der zweiten Lasche (13) eine
relativ zu dieser schwenkbare dritte Lasche (15) als Rastlasche angeordnet ist und
die Biege- oder Knicklinien zwischen den einzelnen Laschen im Wesentlichen parallel
zueinander verlaufen und dass die Rastlasche (15) in Gebrauchsstellung in den Zwischenraum
zwischen wenigstens zwei in Entnahmerichtung hintereinander angeordnete Blisternäpfe
(7) eingreift und durch deren Verschiebung beim Einstecken der Blisterpackung (4)
einerseits und beim Herausziehen andererseits relativ zu der zweiten Lasche (13) in
entgegengesetzte Richtungen gegen die MaterialElastizität schwenkbar ist.
2. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Lasche (13) von dem an der zweiten Wand (9) anliegenden Rand oder Ende
(12) der ersten Lasche (11) unter spitzem Winkel zu der Blisterpackung (4) verläuft
und schwenkbar rastend in den Zwischenraum zwischen wenigstens zwei oder mehr in Entnahmerichtung
hintereinander angeordnete Blisternäpfe (7) eingreift.
3. Faltschachtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenüber den Blisternäpfen (7) höherliegende Teil der zweiten Lasche (13) in
Gebrauchsstellung oberhalb von diesen angeordnet und gegen die erste Lasche unter
spitzem Winkel zurückgefaltet ist.
4. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Knicklinie (14) der Rastlasche (15) gegenüber der zweiten Lasche (13) als Rillung
(16) und insbesondere teilweise als Ritzung (17) oder durchgehender Schnitt ausgebildet
ist.
5. Faltschachtel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ritzung (17) oder der Schnitt zwischen zwei seitlichen Rillungen (16) angeordnet
ist und ihre Länge etwa einem Drittel oder etwa der Hälfte der gesamten Länge der
Knicklinie (14) entspricht.
6. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Lasche (11) von dem dem Einsteckende der Faltschachtel (1) entgegengesetzten
Rand (10) der ersten Schachtelwand (6)ausgeht, der die Unterseite der Blisterpackung
in Gebrauchsstellung zugewandt ist, dass die erste Lasche von dieser ersten Schachtelwand
ausgehend etwa schräg zu der gegenüberliegenden, über den Näpfen der Blisterpackung
befindlichen zweiten Wand reicht und elastisch daran anliegt und dass die zweite Lasche
(13) von der zweiten Schachtelwand (9) aus unter spitzem Winkel in Einsteckrichtung
der Blisterpackung (4) angeordnet ist.
7. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Lasche (13) im Bereich der Anlenkung (12) an der ersten Lasche (11) eine
aus der ersten Lasche (11) ausgeschnittene Verlängerung (18) aufweist, die an der
zweiten Faltschachtelwand (9) anliegt, und dass die erste Lasche (11) eine der eingeschnittenen
Verlängerung (18) entsprechende Aussparung (19) hat, die in Einsteckrichtung gegenüber
dem Ende der Verlängerung (18) zurückversetzt ist.
8. Faltschachtel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Knicklinie (12) zwischen der ersten Lasche (11) und der zweiten Lasche (13) durch
die Aussparung (19) und die Verlängerung (18) der zweiten Lasche (13) unterbrochen
ist.
9. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rillung an der Knickstelle zwischen der ersten und der zweiten Lasche auf der
Seite angeordnet ist, zu der sie beim Entnehmen der Blisterpackung verschwenkbar ist.
10. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessung der Aussparung (19) und damit die Breite der Verlängerung (18) der
zweiten Lasche (13) etwa einem Drittel bis etwa der Hälfte der Gesamtbreite der insbesondere
gleich breiten Laschen (11, 13) entspricht.
11. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der ersten Lasche (11) und der von ihr ausgehenden zweiten Lasche (13)
mit der Rastlasche (15) geringer als die Breite Schachtelwand (6) ist, von welcher
sie ausgeht.
12. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Laschen einstückig miteinander verbunden sind und dass die erste Lasche
(11) vorzugsweise mit der Wand der Faltschachtel, von der sie ausgeht, einstückig
verbunden ist.
13. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ihr Zuschnitt die erste Wand und die zweite Wand der Schachtel sowie Verbindungen
dazwischen und die erste Lasche mit den weiteren Laschen einstückig aufweist.
1. Folding box (1) with a blister pack (4) contained therein which can be removed on
a narrow side (3) and which,in the use position bears against a first wall (6) of
the folding box (1) with its underside (5) or faces said wall (6), at least one support
for the blister pack (4) inside the folding box (1), which in the use position engages
in locking fashion between blister cavities (7) arranged one behind the other in the
removal direction, being provided inside the folding box (1), the folding box (1)
having, on the inside at the opposite end to the end at which the blister pack is
inserted and removed, a first hinged tab (11) which extends inside the folding box
(1) in the opposite direction to the insertion direction of the blister pack (4) and
runs at least with its free end (12) along that second wall (9) of the folding box
(1) which in the use position is arranged above the cavities (7) of the blister pack
(4), more or less parallel to the latter and to the first wall (6), and, at the free
end (12) of this first tab (11), at least one second tab (13) being arranged so that
it can hinge counter to a restoring force and which in the use position engages in
a hinged locking fashion between at least two blister cavities (7) arranged one behind
the other in the insertion and removal direction of the blister pack (4), characterized in that a third tab (15), which can hinge relative to the second tab (13), is arranged on
that edge (14) of the second tab (13) which is remote from the first tab (11), and
the bend lines or crease lines between the individual tabs run substantially parallel
to one another, and in that in the use position the locking tab (15) engages in the gap between two blister cavities
(7) arranged one behind the other in the removal direction and can be hinged relative
to the second tab (13) in opposite directions counter to the elasticity of the material
as a result of it being displaced when the blister pack (4) is inserted, on the one
hand, and when it is withdrawn, on the other.
2. Folding box according to Claim 1, characterized in that the second tab (13) runs inwards at an acute angle to the blister pack (4) from that
edge or end (12) of the first tab (11) that bears against the second wall (9) and
engages in a hinged locking fashion in the gap between at least two or more blister
cavities (7) arranged one behind the other in the removal direction.
3. Folding box according to Claim 1 or 2, characterized in that that part of the second tab (13) which is situated higher relative to the blister
cavities (7) is arranged above these blister cavities (7) in the use position and
is folded back against the first tab at an acute angle.
4. Folding box according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the crease line (14) of the locking tab (15) relative to the second tab (13) takes
the form of a groove (16) and in particular partially of a score line (17) or continuous
slit.
5. Folding box according to Claim 4, characterized in that the score line (17) or slit is arranged between two lateral grooves (16), and their
length corresponds to approximately a third or approximately half of the total length
of the crease line (14).
6. Folding box according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the first tab (12) starts from that edge (10) of the first box wall (6) which is
opposite the insertion end of the folding box (1) and which faces the underside of
the blister pack in the use position, in that the first tab starting from this first box wall extends more or less obliquely to
the opposite second wall situated above the cavities of the blister pack and bears
elastically against it, and in that the second tab (13) extending from the second box wall (9) is arranged at an acute
angle in the insertion direction of the blister pack (4).
7. Folding box according to one of Claims 1 to 6, characterized in that, in the region of the articulation (12) on the first tab (11), the second tab (13)
has an extension (18), cut out from the first tab (11), which bears against the second
wall (9) of the folding box, and in that the first tab (11) has a recess (19) corresponding to the cut-in extension (18),
which is offset rearward relative to the end of the extension (18) in the insertion
direction.
8. Folding box according to Claim 7, characterized in that the crease line (12) between the first tab (11) and the second tab (13) is interrupted
by the recess (19) and the extension (18) of the second tab (13).
9. Folding box according to one of Claims 4 to 8, characterized in that the groove at the crease point between the first and the second tab is arranged on
the side toward which it can hinge when the blister pack is removed.
10. Folding box according to one of Claims 7 to 9, characterized in that the dimensions of the recess (19) and hence the width of the extension (18) of the
second tab (13) can correspond to approximately a third up to approximately half the
total width of the tabs (11, 13) which in particular all have the same width.
11. Folding box according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the width of the first tab (11) and of the second tab (13) starting from it with
the locking tab (15) is smaller than the width of the wall (6) of the box from which
it starts.
12. Folding box according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the individual tabs are integrally connected to one another, and in that the first tab (11) is preferably integrally connected to the wall of the folding
box from which it starts.
13. Folding box according to one of Claims 1 to 12, characterized in that its blank has the first wall and the second wall of the box as well as connections
between them and the first tab to the other tabs all in one piece.
1. Boîte pliante (1) contenant un blister (4) qui peut être prélevé sur un petit côté
(3) de la boîte et qui, par son côté inférieur (5), en position d'utilisation, s'applique
contre une première paroi (6) de la boîte pliante (1) ou est tourné vers cette paroi
(6), sachant qu'il est prévu à l'intérieur de la boîte pliante (1) au moins un élément
de retenue pour le blister (4) qui, en position d'utilisation, s'engage par enclenchement
entre des coupelles de blister (7) disposées en succession dans la direction de prélèvement,
sachant que la boîte pliante (1) présente à l'intérieur, à l'extrémité opposée à l'extrémité
d'insertion et de prélèvement du blister, une première patte pivotante (11) qui s'étend
à l'intérieur de la boîte pliante (1) à l'encontre de la direction d'insertion du
blister (4) et qui, au moins par son extrémité libre (12), s'étend le long de la deuxième
paroi (9) de la boîte pliante (1) qui, en position d'utilisation, est disposée au-dessus
des coupelles (7) du blister (4) environ parallèlement à ce dernier et à la première
paroi (6), et sachant qu'au moins une deuxième patte (13) est disposée à l'extrémité
libre (12) de cette première patte (11) à pivotement à l'encontre d'une force de rappel
et, en position d'utilisation, s'engage en pivotant par enclenchement entre au moins
deux coupelles de blister (7) disposées en succession dans la direction d'insertion
et de prélèvement du blister (4), caractérisée en ce qu'une troisième patte (15), pouvant pivoter par rapport à la deuxième patte (13), est
disposée comme patte d'enclenchement sur le bord (14) de cette deuxième patte (13)
qui est distant de la première patte (11), et les lignes de pliage ou d'inflexion
entre les différentes pattes s'étendent sensiblement parallèlement entre elles, et
en ce que la patte d'enclenchement (15) s'engage en position d'utilisation dans l'espace intermédiaire
entre au moins deux coupelles de blister (7) disposées en succession dans la direction
de prélèvement et, par leur déplacement lors de l'insertion du blister (4) d'une part
et lors de son extraction d'autre part, peut être pivotée par rapport à la deuxième
patte (13) dans des directions opposées à l'encontre de l'élasticité du matériau.
2. Boîte pliante selon la revendication 1, caractérisée en ce que la deuxième patte (13) s'étend, depuis le bord ou l'extrémité (12) de la première
patte (11) qui s'applique contre la deuxième paroi (9), sous un angle aigu en direction
du blister (4) et s'engage en pivotant par enclenchement dans l'espace intermédiaire
entre au moins deux ou plusieurs coupelles de blister (7) disposées en succession
dans la direction de prélèvement.
3. Boîte pliante selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la partie de la deuxième patte (13) qui se trouve plus haut que les coupelles de
blister (7) est, en position d'utilisation, disposée au-dessus de celles-ci et repliée
sous un angle aigu contre la première patte.
4. Boîte pliante selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la ligne d'inflexion (14) de la patte d'enclenchement (15) par rapport à la deuxième
patte (13) est réalisée sous la forme d'un rainage (16) et notamment partiellement
sous la forme d'une entaille (17) ou d'une coupe continue.
5. Boîte pliante selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'entaille (17) ou la coupe est disposée entre deux rainages latéraux (16) et sa
longueur correspond à environ un tiers ou environ la moitié de la longueur totale
de la ligne d'inflexion (14).
6. Boîte pliante selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la première patte (11) part du bord (10) de la première paroi (6) de la boîte qui
est opposé à l'extrémité d'insertion de la boîte pliante (1), en ce que la première patte s'étend, à partir de cette première paroi de la boîte, environ
en oblique vers la deuxième paroi opposée se trouvant au-dessus des coupelles du blister
et s'applique élastiquement contre celle-ci, et en ce que la deuxième patte (13) est disposée, à partir de la deuxième paroi (9) de la boîte,
sous un angle aigu dans la direction d'insertion du blister (4).
7. Boîte pliante selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la deuxième patte (13) présente, dans la région de l'articulation (12) à la première
patte (11), un prolongement (18) découpé dans la première patte (11) et s'appliquant
contre la deuxième paroi (9) de la boîte, et en ce que la première patte (11) possède un évidement (19) correspondant au prolongement découpé
(18), évidement qui est en retrait par rapport à l'extrémité du prolongement (18)
dans la direction d'insertion.
8. Boîte pliante selon la revendication 7, caractérisée en ce que la ligne d'inflexion (12) entre la première patte (11) et la deuxième patte (13)
est interrompue par l'évidement (19) et par le prolongement (18) de la deuxième patte
(13).
9. Boîte pliante selon l'une des revendications 4 à 8, caractérisée en ce que le rainage au point d'inflexion entre la première et la deuxième patte est disposé
sur le côté vers lequel il est pivoté lors du prélèvement du blister.
10. Boîte pliante selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisée en ce que la dimension de l'évidement (19) et donc la largeur du prolongement (18) de la deuxième
patte (13) correspond à environ un tiers à environ la moitié de la largeur totale
des pattes (11, 13) notamment de largeur identique.
11. Boîte pliante selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que la largeur de la première patte (11) et de la deuxième patte (13) partant d'elle
et pourvue de la patte d'enclenchement (15) est inférieure à la largeur de la paroi
(6) de la boîte dont part ladite première patte.
12. Boîte pliante selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que les différentes pattes sont reliées entre elles d'un seul tenant, et en ce que la première patte (11) est de préférence reliée d'un seul tenant à la paroi de la
boîte pliante dont elle part.
13. Boîte pliante selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que son flan présente d'un seul tenant la première paroi et la deuxième paroi de la boîte
ainsi que les liaisons entre ces parois et la première patte pourvue des autres pattes.
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