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<ep-patent-document id="EP12003015B1" file="EP12003015NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2520712" kind="B1" date-publ="20170830" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-5">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 0.1.63 (23 May 2017) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2520712</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20170830</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>12003015.0</B210><B220><date>20120430</date></B220><B240><B241><date>20151001</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102011100511</B310><B320><date>20110504</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20170830</date><bnum>201735</bnum></B405><B430><date>20121107</date><bnum>201245</bnum></B430><B450><date>20170830</date><bnum>201735</bnum></B450><B452EP><date>20170508</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>E01B   7/02        20060101AFI20150225BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Fertigungsverfahren für eine Zungenvorrichtung</B542><B541>en</B541><B542>Production method for a tongue device</B542><B541>fr</B541><B542>Procédé de fabrication pour un dispositif de lame</B542></B540><B560><B561><text>DE-B3-102004 048 751</text></B561><B561><text>DE-U1- 9 218 808</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Gelz, Albert</snm><adr><str>Ägidiusstrasse 14</str><city>54441 Kirf</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Vossloh Laeis GmbH</snm><iid>101393538</iid><irf>TRP008EP</irf><adr><str>Ruwerer Strasse 21</str><city>54292 Trier</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Westphal, Mussgnug &amp; Partner 
Patentanwälte mbB</snm><iid>100060253</iid><adr><str>Am Riettor 5</str><city>78048 Villingen-Schwenningen</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B880><date>20150401</date><bnum>201514</bnum></B880></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Fertigungsverfahren für eine Zungenvorrichtung, die insbesondere für Straßenbahngleise geeignet ist.</p>
<p id="p0002" num="0002">Entweder werden Zungenvorrichtungen mit einem Zungenbett, auf dem eine Weichenzunge hin- und hergleiten kann, aus einzelnen Teilen zusammengebaut oder aber aus einem Vollblock herausgefräst. Wenn nicht Kostengründe dagegen sprechen, werden Zungenvorrichtungen vorzugsweise in einer solchen Monoblock-Konstruktion hergestellt, weil diese Monoblock-Konstruktion spannungsfrei und unter engeren Maschinentoleranzen herstellbar ist. Als Stand der Technik werden <patcit id="pcit0001" dnum="DE102004048751B3"><text>DE 10 2004 048 751 B3</text></patcit> und <patcit id="pcit0002" dnum="DE9218808U1"><text>DE 92 18 808 U1</text></patcit> genannt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die hohe Fertigungsgenauigkeit der Monoblock-Konstruktion ist mit einer aus mehreren Komponenten zu fertigenden Konstruktion nicht zu erreichen. Die Monoblock-Konstruktion stellt ein homogenes Bauteil dar, in welchem sich die Wärme einer elektrischen Weichenheizung optimal in der gesamten Zungenvorrichtung verteilt. Außerdem bleibt die Wärme länger in der Monoblock-Konstruktion gespeichert, vergl. Firmenprospekt der Vossloh Laeis GmbH &amp; Co. KG "Zungenvorrichtung in Monoblock-Konstruktion".<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Aufgabe der Erfindung ist es, ein Fertigungsverfahren für eine möglichst kostengünstige Zungenvorrichtung vorzuschlagen, wobei die Zungenvorrichtung engste Toleranzen einhalten muss.</p>
<p id="p0005" num="0005">Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass die zwei konkurrierenden Bauweisen der vorbeschriebenen Konstruktionen bekannter Zungenvorrichtungen kombinierbar sind.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 bzw. des Anspruchs 5 in Verbindung mit den jeweiligen Oberbegriffsmerkmalen gelöst.</p>
<p id="p0007" num="0007">Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bilden die Gegenstände der jeweiligen Unteransprüche.</p>
<p id="p0008" num="0008">Gemäß dem erfindungsgemäßen Fertigungsverfahren für eine Zungenvorrichtung wird zunächst mindestens eine Komponente der Zungenvorrichtung auf eine ein Zungenbett bildende Grundplatte aufgeschweißt. Anschließend wird die Zungenvorrichtung umfassend die Grundplatte und die mindestens eine verschweißte Komponente nachbearbeitet, insbesondere mittels eines spanenden Fertigungsverfahrens.</p>
<p id="p0009" num="0009">Eine vorteilhafte Ausführungsform des Fertigungsverfahrens sieht vor, dass das Nachbearbeiten der Zungenvorrichtung mit sämtlichen nachzubearbeitenden Komponenten in einer einzigen Aufspannung mit Bezug auf einen einzigen Nullpunkt für alle Komponenten der Zungenvorrichtung erfolgt.</p>
<p id="p0010" num="0010">In weiteren vorteilhaften Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Fertigungsverfahrens wird als Komponente zunächst mindestens eine der folgenden auf- bzw. unter die Grundplatte angeschweißt: Backenschiene, Beischiene, Schmutzkasten, Gleitstuhl, Zungenanschweißschiene, Zungenklemmblock.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0011" num="0011">Eine Zungenvorrichtung wird nach einem der vorbeschriebenen Fertigungsverfahren hergestellt. Die Zungenvorrichtung besteht mindestens aus einer Grundplatte und den mit der Grundplatte verschweißten Komponenten Backenschiene und Beischiene sowie aus einer beweglichen Weichenzunge, wobei eine spanende Bearbeitung der verschweißten Komponenten auf Endmaß nach deren Verschweißen erfolgt ist. Zungenvorrichtungen gemäß vorteilhafter Ausführungsformen weisen Bearbeitungsflächen auf, deren Toleranzfeld von etwa 3 mm um 2/3 auf etwa 1 mm gegenüber vorgegebenen Werten reduziert ist.</p>
<p id="p0012" num="0012">Die Fertigung in geänderter Fertigungsreihenfolge mit den Mitteln der Monoblock-Bauweise, nämlich entsprechend großer CNC-Fräsmaschinen, ermöglicht eine Verwendung rohere Einzelteile mit Übermaß als Komponente und deren grobe Positionierung auf eine übliche Grundplatte. Es kommt zu einem gegenüber der bekannten Konstruktion aus Einzelteilen besonders schnellen Positionieren der Komponenten, da weniger genau positioniert werden muss. Außerdem ist bei den Komponenten nicht zu berücksichtigen, inwiefern thermische Einflüsse des Verschweißens vorgefertigte Anschlussoberflächen beeinträchtigen. Eine Bearbeitung, bei der solche Anschlussoberflächen gefertigt werden, erfolgt erst nach dem Positionieren und Anschweißen der Komponenten in einem nachrangigen Fertigungsschritt. Insgesamt ergeben sich deutliche Kostenvorteile gegenüber der bekannten Monoblock-Konstruktion sowie eine höhere Präzision gegenüber der bekannten Konstruktion aus Einzelteilen.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0013" num="0013">Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft dargestellt. Es zeigen:
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Fig. 1a</dt><dd>eine Zungenvorrichtung gefertigt gemäß einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens nach einem Verschweißen roher Komponenten in Draufsicht, wobei nicht sichtbare Teile mittels gestrichelter Linien dargestellt sind,</dd>
<dt>Fig. 1b</dt><dd>eine Schnittdarstellung durch die Zungenvorrichtung aus <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> gemäß Schnitt F-G,</dd>
<dt>Fig. 1c</dt><dd>eine Schnittdarstellung durch die Zungenvorrichtung aus <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> gemäß Schnitt A-A,</dd>
<dt>Fig. 1d</dt><dd>eine Schnittdarstellung durch die Zungenvorrichtung aus <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> gemäß Schnitt B-B,</dd>
<dt>Fig. 1e</dt><dd>eine Schnittdarstellung durch die Zungenvorrichtung aus <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> gemäß Schnitt C-C,</dd>
<dt>Fig. 1f</dt><dd>eine Schnittdarstellung durch die Zungenvorrichtung aus <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> gemäß Schnitt D-D,</dd>
<dt>Fig. 1g</dt><dd>eine Schnittdarstellung durch die Zungenvorrichtung aus <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> gemäß Schnitt E-E,</dd>
<dt>Fig. 1h</dt><dd>eine Schnittdarstellung durch die Zungenvorrichtung aus <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> gemäß Schnitt F-F,</dd>
<dt>Fig. 2a</dt><dd>eine Draufsicht auf eine Zungenvorrichtung nach einer Bearbeitung angeschweißter Komponenten, wobei verdeckte Konturen gestrichelt dargestellt sind,<!-- EPO <DP n="5"> --></dd>
<dt>Fig. 2b</dt><dd>Schnittdarstellung durch die Zungenvorrichtung aus <figref idref="f0002">Fig. 2a</figref> gemäß Schnitt F-G,</dd>
<dt>Fig. 2c</dt><dd>eine Schnittdarstellung durch die Zungenvorrichtung aus <figref idref="f0002">Fig. 2a</figref> gemäß Schnitt A-A,</dd>
<dt>Fig. 2d</dt><dd>eine Schnittdarstellung durch die Zungenvorrichtung aus <figref idref="f0002">Fig. 2a</figref> Schnitt B-B,</dd>
<dt>Fig. 2e</dt><dd>eine Schnittdarstellung durch die Zungenvorrichtung aus <figref idref="f0002">Fig. 2a</figref> gemäß Schnitt C-C,</dd>
<dt>Fig. 2f</dt><dd>eine Schnittdarstellung durch die Zungenvorrichtung aus <figref idref="f0002">Fig. 2a</figref> gemäß Schnitt D-D,</dd>
<dt>Fig. 2g</dt><dd>eine Schnittdarstellung durch die Zungenvorrichtung aus <figref idref="f0002">Fig. 2a</figref> gemäß Schnitt E-E und</dd>
<dt>Fig. 2h</dt><dd>eine Schnittdarstellung durch die Zungenvorrichtung aus <figref idref="f0002">Fig.2a</figref> gemäß Schnitt F-F.</dd>
</dl></p>
<p id="p0014" num="0014">In den <figref idref="f0001 f0002 f0003 f0004 f0005 f0006 f0007 f0008 f0009 f0010 f0011 f0012 f0013 f0014">Figuren 1a bis 1h</figref> und <figref idref="f0002 f0015">2a bis 2h</figref> ist eine Zungenvorrichtung nach einem Ausführungsbeispiel dargestellt, wobei die <figref idref="f0001 f0002 f0003 f0004 f0005 f0006 f0007 f0008 f0009 f0010 f0011 f0012 f0013 f0014">Figuren 1a bis 1h</figref> die Zungenvorrichtung nach einem Anschweißen diverser Komponenten 2, 3, 5, 6, 8 zeigen und die <figref idref="f0002 f0003 f0004 f0005 f0006 f0007 f0008 f0009 f0010 f0011 f0012 f0013 f0014 f0015">Figuren 2a bis 2h</figref> die Zungenvorrichtung nach einer spanenden Bearbeitung der verschweißten Komponenten 2, 3, 5, 6, 8.</p>
<p id="p0015" num="0015">Im Rahmen der Erfindung ist es nicht erforderlich, dass sämtliche angeschweißte Komponenten spanend nachbearbeitet werden müssen.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0016" num="0016">Eine Zungenvorrichtung unterfällt der Erfindung, sobald eine einzige roh positionierte Komponente der Zungenvorrichtung zunächst angeschweißt und nachfolgend bearbeitet wird, insbesondere spanend.</p>
<p id="p0017" num="0017">Auf einer Grundplatte 1 sind die wesentlichen funktionellen Komponenten der Zungenvorrichtung Backenschiene 2 und Beischiene 3 befestigt. Die Backenschiene 2 ist in Richtung einer Hauptstrecke eines Gleises ausgerichtet, während die Beischiene 3 zu einer Nebenstrecke führt und somit einen Zug, der auf dem Gleis fahren soll, auf die Nebenstrecke leitet. Ein Umleiten ist bedingt durch eine zwischen Beischiene 3 und Backenschiene 2 schwenkbar gelagerte Weichenzunge 4. Wird die Weichenzunge 4 über Gleitstühle 6 hinweggleitend an die Beischiene 3 angelegt, folgt der Zug einer Zungenanschweißschiene 5.</p>
<p id="p0018" num="0018">Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind auf die Grundplatte 1 die Backenschiene 2, die Beischiene 3, die Gleitstühle 6 und die Zungenanschweißschiene 5 und ein Zungenblemmblock 8 als rohe Komponenten angeschweißt (Fig. la).</p>
<p id="p0019" num="0019">Eine Nachbearbeitung, insbesondere durch spanende Fertigungsverfahren sowie durch zusätzliche Montagen führt zur Veränderung der Komponenten in der in den Schnitten A-A, B-B, C-C, D-D, E-E und F-F erkennbaren Weise, wobei veränderte Komponenten dieselben Bezugszeichen weitertragen.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die <figref idref="f0004">Figuren 1c</figref> und <figref idref="f0005">2c</figref> zeigen Darstellungen eines Schnittes A-A in einem in Fahrtrichtung gesehenen vorderen Bereich der Zungenvorrichtung. Auf der Grundplatte 1 ist links angeschweißt 7 die Backenschiene 2. Auf der rechten Seite lehnt im rohen Zustand (<figref idref="f0004">Fig. 1c</figref>) die Beischiene 3 an der Backenschiene 2 mit einem Schenkel an. Zwischen der Beischiene 3 und der Backenschiene 2 ist ebenfalls auf der Grundplatte 1 angeschweißt ein Zungenträger 9, auf dem die<!-- EPO <DP n="7"> --> Weichenzunge 4 ruht, wenn der Zug der Hauptstrecke folgen soll. Wie <figref idref="f0005">Fig. 2c</figref> zeigt, werden sowohl die Backenschiene 2 wie auch die Beischiene 3 im oberen Bereich spanend bearbeitet, sodass eine Lücke zwischen der Backenschiene 2 und der Beischiene 3 klafft.</p>
<p id="p0021" num="0021">Die <figref idref="f0006">Figuren 1d</figref> und <figref idref="f0007">2d</figref> zeigen Darstellungen eines Schnittes B-B durch die Zungenvorrichtung. Dieser Schnitt - im Vergleich zum Schnitt A-A in Fahrtrichtung weiter vorgerückt - lässt weitere Details der bearbeiteten Beischiene 3 erkennen. Es ist eine Durchtrittsöffnung seitlich eingebracht und im oberen Bereich ein weiteres Bauelement mit der Beischiene 3 verschraubt.</p>
<p id="p0022" num="0022">Die <figref idref="f0008">Figuren 1e</figref> und <figref idref="f0009">2e</figref> zeigen Darstellungen eines Schnittes C-C durch die Zungenvorrichtung, wie in den <figref idref="f0001">Figuren 1a</figref> und <figref idref="f0002">2a</figref> angegeben. In diesem Bereich ist die auf dem Zungenträger ruhende Weichenzunge 4 erkennbar, die erst eingesetzt werden konnte, nachdem eine spanende Bearbeitung der rohen Komponenten erfolgt ist.</p>
<p id="p0023" num="0023">Die <figref idref="f0010">Figuren 1f</figref> und <figref idref="f0011">2f</figref> zeigen Darstellungen eines Schnittes D-D durch die Zungenvorrichtung. Die Weichenzunge 4 ist in <figref idref="f0011">Fig. 2f</figref> erkennbar, also nach der spanenden Bearbeitung der verschweißten Komponenten. Die Backenschiene 2 weist in diesem Fall durch die spanende Bearbeitung eine Rille auf, die in der rohen Backenschiene 2 in der <figref idref="f0010">Fig. 1f</figref> noch nicht ausgebildet ist.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die <figref idref="f0012">Figuren 1g</figref> und <figref idref="f0013">2g</figref> zeigen Darstellungen eines Schnittes E-E durch die Zungenvorrichtung in einem Bereich, indem der Zungenklemmblock 8 angeordnet ist. Nach einer spanenden Bearbeitung des Zungenklemmblocks 8 kann der Zungenklemmblock die Weichenzunge 4 aufnehmen. Ein Klemmkeil 10 ist neben der Weichenzunge 4 angeordnet.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0025" num="0025">Die <figref idref="f0014">Figuren 1h</figref> und <figref idref="f0015">2h</figref> zeigen Darstellungen eines Schnittes F-F durch die Zungenvorrichtung in einem Bereich in Fahrtrichtung gesehen hinter der Weichenzunge 4. Zwischen der Backenschiene 2 und der Zungenanschweißschiene 5 ist ein Füllkeil 11 erkennbar, der die Oberfläche zwischen den Schienen schließen soll.</p>
<p id="p0026" num="0026">Sämtliche insbesondere in Schnitten gezeigten Bearbeitungsergebnisse können nach einem Verschweißen von Rohkomponenten besonders vorteilhaft in einem einzigen Bearbeitungsverfahren mit Bezug zu einem einzigen Nullpunkt durchgeführt werden. In den Schnitten nicht dargestellt ist ein Nachfräsen der Gleitstühle 6, was auch den Schnitten F-G der <figref idref="f0003">Figuren 1b und 2b</figref> nicht eindeutig zu entnehmen ist. Dennoch erfolgt erfindungsgemäß ein Nachfräsen der Gleitstühle 6 gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="9"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Fertigungsverfahren für eine Zungenvorrichtung, die insbesondere für Straßenbahngleise geeignet ist, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zunächst mindestens eine Komponente (2, 3, 5, 6, 8) der Zungenvorrichtung auf eine ein Zungenbett bildende Grundplatte (1) aufgeschweißt wird und anschließend die Zungenvorrichtung umfassend die Grundplatte und die mindestens eine verschweißte (2, 3, 5, 6, 8) Komponente nachbearbeitet wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Fertigungsverfahren nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Nacharbeiten der Zungenvorrichtung mit sämtlichen nachzubearbeitenden Komponenten (2, 3, 5, 6, 8) in einer Aufspannung mit Bezug auf einen einzigen Nullpunkt für alle Komponenten (2, 3, 5, 6, 8) der Zungenvorrichtung erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Fertigungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Nacharbeiten wenigstens ein spanendes Fertigungsverfahren umfasst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Fertigungsverfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> als Komponente mindestens eine der folgenden auf bzw. unter die Grundplatte (1) angeschweißt wird: Backenschiene (2), Beischiene (3), Schmutzkasten, Gleitstuhl (6), Zungenanschweißschiene (5), Zungenklemmblock (8).</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="10"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A fabrication method for a switch device which is especially suitable for streetcar rails, <b>characterized in that</b> at first at least one component (2, 3, 5, 6, 8) of the switch device is welded onto a base plate (1) forming a switch bed and then the switch device comprising the base plate and the at least one welded-on component (2, 3, 5, 6, 8) undergoes finishing work.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The fabrication method according to claim 1, <b>characterized in that</b> the finishing work for the switch device with all components (2, 3, 5, 6, 8) undergoing the finishing work takes place in a chuck with reference to a single zero point for all the (2, 3, 5, 6, 8) of the tongue unit.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The fabrication method according to one of claims 1 or 2, <b>characterized in that</b> the finishing work involves at least one chip-removing fabrication process.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The fabrication method according to one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the component welded onto or beneath the base plate (1) is one of the following: stock rail (2), side rail (3), dirt box, slide chair (6), switch welding rail (5), switch clamping block (8).</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé de fabrication d'un dispositif d'aiguillage qui est conçu en particulier pour des rails de tramway, <b>caractérisé en ce qu'</b>au moins un élément (2, 3, 5, 6, 8) du dispositif d'aiguillage est d'abord soudé sur une plaque d'assise (1) constituant un lit d'aiguille, et qu'ensuite le dispositif d'aiguille englobant la plaque d'assise et qu'au moins un élément soudé (2, 3, 5, 6, 8) fait l'objet d'une finition.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé de fabrication selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> la finition du dispositif d'aiguillage avec tous les éléments qui doivent faire l'objet d'une finition (2, 3, 5, 6, 8) s'effectue sur une fixation qui fait référence à un seul et même point zéro pour tous les éléments (2, 3, 5, 6, 8) du dispositif d'aiguillage.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé de fabrication selon l'une des revendications 1 ou 2, <b>caractérisé en ce que</b> la finition comprend au moins procédé de fabrication à enlèvement de copeaux.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Procédé de fabrication selon l'une des revendications qui précèdent, <b>caractérisé en ce qu'</b>au moins l'un des éléments est soudé en tant qu'élément sur ou sous la plaque d'assise (1) : rail contre-aiguille (2), rail d'appui (3), bac à déchets, coussinet d'aiguille (6), rail de soudage de lame d'aiguille (5), bloc de serrage de lame d'aiguille (8).</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="12"> -->
<figure id="f0001" num="1a"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="126" he="197" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="13"> -->
<figure id="f0002" num="2a"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="123" he="201" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="14"> -->
<figure id="f0003" num="1b,2b"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="115" he="200" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="15"> -->
<figure id="f0004" num="1c"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="148" he="178" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="16"> -->
<figure id="f0005" num="2c"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="148" he="187" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="17"> -->
<figure id="f0006" num="1d"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="149" he="180" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0007" num="2d"><img id="if0007" file="imgf0007.tif" wi="149" he="175" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="19"> -->
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE102004048751B3"><document-id><country>DE</country><doc-number>102004048751</doc-number><kind>B3</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE9218808U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>9218808</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0002]</crossref></li>
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