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(11) |
EP 2 520 754 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.12.2015 Patentblatt 2015/50 |
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Anmeldetag: 28.03.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Antrieb für einen Rolladengurt mit mehrstufigem Getriebe
Drive for a roller shutter tassel, comprising a multiple step gearing
Dispositif d'entraînement pour la sangle d'un volet roulant comprenant une transmission
à plusieurs rapports
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
04.05.2011 DE 102011075250
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.11.2012 Patentblatt 2012/45 |
| (73) |
Patentinhaber: Alfred Schellenberg GmbH |
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57078 Siegen (DE) |
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Erfinder: |
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- Schellenberg, Alfred
57078 Siegen (DE)
- Schürmann, Erich
48324 Sendenhorst (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grabovac, Dalibor et al |
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GH-Patent
Patentanwaltskanzlei
Bahnhofstrasse 2 65307 Bad Schwalbach 65307 Bad Schwalbach (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 152 888 DE-A1- 4 334 621
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EP-A2- 0 852 281 FR-A- 1 220 071
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung zum Auf- und Abwickeln einer Verdunkelungsvorrichtung,
insbesondere eines Rollladens o.dgl., mit einem Elektromotor und einem daran anschließenden
Getriebe. Derartige Antriebsvorrichtungen sind hinlänglich bekannt und werden als
sogenannte Gurtantriebe oder Rohrantriebe angeboten. Dabei treiben die Gurtantriebe
die Wickelhülse bzw. das Wickelrohr, auf der der Rollladen aufgewickelt wird, mittelbar
über ein Zugmittel, vorzugsweise einen Gurt an. Ein solcher Gurtwickler für das Gurtband
o.dgl. Zugelement einer Verdunkelungsvorrichtung, insbesondere eines Rollladens ist
beispielsweise in der
DE 20 2007 002 474 U1 beschrieben.
[0002] Die Rohrantriebe hingegen treiben die Wickelhülse bzw. das Wickelrohr unmittelbar
an und sind üblicherweise im Zentrum der Wickelhülse bzw. des Wickelrohrs angeordnet.
Z.B. zeigt die
DE 20 2006 013 201 U1 eine derartige mit ihrem Gehäuse in eine Wickelhülse bzw. in ein Wickelrohr einsetzbare
rohrförmige Antriebvorrichtung, die auch als Rohrmotor bezeichnet wird.
[0003] EP 0 152 888 A2 offenbart einen Rohrmotor für Rollläden mit zwei kleinen Elektrogleichstrommotoren,
die jeweils eine Gewindespindel zum Positionieren von jeweils einem Schalterträger
antreiben. Die Positionen der Schalterträger bestimmen die Abschaltpunkte des Rollladens
beim Auf- und Ablassen. Zwischen den kleinen Elektrogleichstrommotoren und den Gewindespindeln
ist jeweils ein einfaches mehrstufiges Stirnradgetriebe geschaltet. Das Untersetzungsverhältnis
beträgt beispielsweise 1000:1, so dass eine äußerst feinfühlige Verstellung des jeweiligen
Schalterträgers möglich ist. Eine spezielle Ausführungsform sieht die Verwendung einer
Schaltkupplung vor, um die zwei kleinen Elektrogleichstrommotoren alternierend auf
die eine oder die andere Gewindespindel wirken zu lassen.
[0004] Aus
DE 43 34 621 A1 ist ein mobiles Antriebssystem mit Akkubetrieb bekannt, das vorübergehend an Betätigungselemente
angedockt werden kann. Das mobile Antriebssystem weist ein Wechselgetriebe auf, das
verschiedene Drehrichtungen realisieren kann. Das Antriebssystem wird nicht fest montiert,
wobei das mobile Antriebssystem ein Kupplungsstück aufweist, das eine form- und kraftschlüssige
Verbindung zu einer Welle herstellt.
[0005] Aus
FR 1 220 071 A ist eine Handkurbel zum Auf- und Abwickeln eines Faltrollos bekannt, wobei per Hand,
je nach Bedarf, ein Getriebe mit ausschließlich einem Gang zugeschaltet werden kann.
[0006] EP 0 852 281 A1 offenbart einen Gurtwickler mit einem Planetengetriebe, der mittels einer optoelektronischen
Vorrichtung gesteuert wird.
[0007] Sämtliche motorisch betriebene Antriebsvorrichtungen beinhalten einen Antriebsmotor
und ein Getriebe, bei denen die kinematischen Übersetzungsbedingungen nicht veränderbar
sind. Die Drehzahl des Antriebsmotors sowie die Getriebeübersetzung zwischen der Antriebswelle
des Antriebsmotors und der Ausgangswelle des Getriebes bestimmen die Geschwindigkeit,
mit der der Rollladen auf- bzw. abgewickelt wird. Ferner bestimmt das Drehmoment des
Antriebsmotors und die Getriebeübersetzung die Zugkraft der Antriebsvorrichtung. Jede
motorisch betriebene Antriebsvorrichtung stellt einen Kompromiss zwischen der
[0008] Geschwindigkeit des Rollladens und der Zugkraft der Antriebsvorrichtung dar.
[0009] Der Vielfalt der Rollläden in Bezug auf Größe, Material usw. kann damit nicht mit
einer einzigen motorisch betriebenen Antriebsvorrichtung entsprochen werden. Die Folge
sind einerseits unerwünschte Betriebsbedingungen (Überlastung), die außerhalb des
optimalen Wirkungsgrades des Antriebsmotors liegen, wodurch die Antriebsmotortemperatur
und der Energieverbrauch negativ beeinflusst werden. Läuft der Antriebsmotor andererseits
mit deutlicher Unterlast, wird auf eine höhere Geschwindigkeit des Rollladens verzichtet.
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Antriebsvorrichtung der angegebenen
Gattung zu schaffen, bei der die Betriebsbedingungen optimiert sind, die für eine
größere Anzahl von unterschiedlichen Rollläden verwendet werden kann, wobei die Lagerhaltungskosten
wesentlich reduziert sind, und die relativ schnell und einfach auch von Heimwerkern
an den jeweiligen Rollladen angepasst werden kann.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Antriebsvorrichtung mit den Kennzeichnungsmerkmalen
des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0012] Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0013] Bei der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung ist das Getriebe als Schaltgetriebe
mit mindestens zwei unterschiedlichen Übersetzungen ausgebildet. Diese besondere Ausbildung
ermöglicht eine Anpassung der Antriebsvorrichtung an unterschiedliche Rollläden entsprechend
deren Beschaffenheit in Bezug auf Größe, Material usw..
[0014] Die Antriebsvorrichtung kann als elektrischer Gurtwickler für das Gurtband o.dgl.
Zugelement der Verdunkelungsvorrichtung ausgebildet sein, wobei der Gurtwickler dazu
ausgebildet und bestimmt ist, fest an einer Wand oder in einem Mauerwerksausnehmungsgehäuse
montiert zu werden. Dabei ist an dem Gehäuse des Gurtwicklers eine Betätigungsvorrichtung
für die Umschaltung des Getriebes vorgesehen. Durch die Ausbildung der Antriebsvorrichtung
als Gurtwickler und die Betätigungsvorrichtung für die Umschaltung des Getriebes an
dem Gehäuse gestaltet sich die Montage und die Umschaltung des Getriebes der Antriebsvorrichtung
sehr einfach, so dass dieses auch relativ unproblematisch durch Heimwerker erfolgen
kann. Eine Zerlegung des Getriebes zur Veränderung des Übersetzungsverhältnisses ist
nicht notwendig, so dass hier eine sehr einfache Bedienung im Vordergrund steht.
[0015] Die Betätigungsvorrichtung kann ein schwenk- und/oder verschiebbarer Hebel sein,
der auf eine in dem Getriebe angeordnete, auf einer Abtriebswelle eines Zahnrades
verdrehsicher gelagerte Schiebehülse mit an deren Enden vorzugsweise einstückig angeformten
weiteren Zahnrädern mit unterschiedlichen Teilkreisdurchmessern wirkt und beim Umschalten
des Getriebes die Schiebehülse mit den Zahnrädern in axialer Richtung verschiebt.
[0016] Vorzugsweise ist die Betätigungsvorrichtung in eine Ausnehmung des Gehäuses des Gurtwicklers
integriert, die von einer auf das Gehäuse aufsetzbaren schalenförmigen Abdeckblende
des Gurtwicklers abgedeckt ist. Durch die Integration der Betätigungsvorrichtung bzw.
des Hebels in die Ausnehmung im Gehäuse und die auf das Gehäuse aufsetzbare Abdeckblende
ist die Betätigungsvorrichtung bzw. der Hebel im normalen Betrieb der Antriebsvorrichtung
von außen nicht erkennbar und ein unbeabsichtigtes Umschalten des Getriebes ist weitestgehend
ausgeschlossen.
[0017] Der Hebel ist vorzugsweise in Ruhestellung in der Ausnehmung im Gehäuse gegen Längsverschiebung
gesichert, so dass beispielsweise eine automatische Umschaltung des Getriebes aufgrund
von Vibrationen ausgeschlossen ist. Zudem ist durch die Sicherung gewährleistet, dass
ein Umschalten des Getriebes nur bewusst erfolgt.
[0018] Die Antriebsvorrichtung kann anstelle als Gurtwickler auch als elektrischer Rohrmotor
für die Wickelhülse bzw. das Wickelrohr des Rollladens o.dgl. ausgebildet sein, wobei
auch hier an dem Gehäuse des Rohrmotors eine Betätigungsvorrichtung für die Umschaltung
des Getriebes vorgesehen ist. Selbst wenn die Montage eines Rohrmotors aufwändiger
ist als die Montage eines Gurtwicklers, gestaltet sich die Montage und die Umschaltung
des Getriebes der Antriebsvorrichtung auch für Heimwerker noch relativ einfach. Eine
Zerlegung des Getriebes zur Veränderung des Übersetzungsverhältnisses ist auch hier
nicht notwendig, so dass hier ebenfalls eine sehr einfache Bedienung im Vordergrund
steht.
[0019] Vorzugsweise kann das Getriebe als Planetengetriebe ausgebildet sein, das mindestens
zwei hintereinander geschaltete Planetengetriebesätze aufweist. Die Planetengetriebesätze
bestehen jeweils aus einem Hohlrad, mehreren Planetenrädern, einem Planetenträger
und einem Sonnenrad. Der Elektromotor ist mit dem Sonnenrad des ersten Planetengetriebesatzes
verbunden, wobei das Hohlrad des ersten Planetengetriebesatzes fest mit dem Getriebegehäuse
verbunden ist. Der die Planentenräder des ersten Planetengetriebesatzes lagernde und
den Abtrieb des ersten Planetengetriebesatzes bildende Planetenträger des ersten Planetengetriebesatzes
ist fest mit dem Sonnenrad des zweiten Planetengetriebesatzes verbunden. Das Hohlrad
des zweiten Planetengetriebesatzes ist über eine erste Kupplung mit bzw. von dem Planetenträger
des ersten Planetengetriebesatzes und über eine zweite Kupplung mit bzw. von dem Getriebegehäuse
verbindbar bzw. trennbar, wobei der die Planetenräder des zweiten Planetengetriebesatzes
lagernde Planetenträger des zweiten Planetengetriebesatzes den Abtrieb des zweiten
Planetengetriebesatzes und des Getriebes bildet. Durch die Verbindungen und die Kupplungen
werden unterschiedliche Getriebeübersetzungen realisiert.
[0020] Nachfolgend werden anhand der Zeichnung bevorzugte Ausführungsformen von erfindungsgemäßen
Antriebsvorrichtungen näher erläutert.
[0021] Es zeigen
- Fig. 1
- in perspektivischer Darstellung einen elektrischen Gurtwickler,
- Fig. 2
- perspektivisch den Gurtwickler nach Fig. 1 ohne Abdeckblende,
- Fig. 3
- in perspektivischer Darstellung den Elektromotor des Gurtwicklers nach Fig. 1 mit anschließendem Getriebe und Wickeleinrichtung ohne Gehäuse in einer ersten Getriebestellung,
- Fig. 4
- perspektivisch den Elektromotor des Gurtwicklers nach Fig. 1 mit anschließendem Getriebe und Wickeleinrichtung ohne Gehäuse in einer zweiten Getriebestellung
und
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung eines schaltbaren Planetengetriebes eines Rohrmotors.
[0022] Die in den
Figuren dargestellten Antriebsvorrichtungen 1 sind zum Aufund Abwickeln einer Verdunkelungsvorrichtung,
insbesondere eines Rollladens, einer Jalousie, einer Markise o.dgl. vorgesehen und
weisen einen Elektromotor 2 und ein daran anschließendes Getriebe 3 auf. Die Antriebsvorrichtung
1 kann entweder als elektrischer Gurtwickler 4 (
Fig. 1 bis
4) für das Gurtband 5 o.dgl. Zugelement der Verdunkelungsvorrichtung oder als elektrischer
Rohrmotor 6 (Getriebe 3 des Rohrmotors 6 siehe
Fig. 5) für die Wickelhülse (nicht dargestellt) des Rollladens o.dgl. ausgebildet sein.
[0023] Der in
Fig. 1 bis
4 dargestellte Gurtwickler 4 für das Gurtband 5 (strichpunktiert in
Fig. 1 und
2 dargestellt) o.dgl. Zugelement besteht im Wesentlichen aus einem Gehäuse 7, in dem
eine Antriebseinrichtung 8 zum motorischen Aufwickeln des Gurtbandes integriert ist.
Ferner ist am bzw. im Gehäuse 7 eine Steuerungsvorrichtung (nicht dargestellt) vorgesehen,
deren Bedienelemente 9, wie Tasten usw., und/oder Anzeigeelemente 10, wie Zeitschaltuhr
usw., in der Stirnseite 11 des Gehäuses 7 integriert sind. In der oberen Seite 12
des Gehäuses 7 befindet sich die Austrittsöffnung 13 für das Gurtband 5.
[0024] Auf der hinteren Seite 14 des Gehäuses 7 ist eine Wickeleinrichtung 15 für das Gurtband
5 vorgesehen, die an zwei vorzugsweise einstückig mit dem Gehäuse 7 verbundenen Lagerplatten
16 gelagert ist. Die Wickeleinrichtung 15, die vorzugsweise über einen Freilauf in
Aufwickelrichtung der Wickeleinrichtung 15 verfügt, der dazu vorgesehen ist, das Gurtband
5 sehr einfach ohne das Herstellen einer elektrischen Verbindung in die Wickeleinrichtung
15 einfädeln zu können, ist an dem Abtriebsrad 17 der Antriebseinrichtung 8 angeordnet
und mit demselben um eine gemeinsame Mittelachse 18 drehbar, wobei die Wickeleinrichtung
15 über den Freilauf auf einer Lagerhülse 19 des Abtriebsrades 17 frei drehbar ist.
Die in Aufwickelrichtung frei drehbare Ausbildung erleichtert wesentlich das Auflegen
des Gurtbandes 5 auf die Wickeleinrichtung 15, da in Abwickelrichtung dieselbe gesperrt
bleibt. Zudem kann das Gurtband 5 sehr einfach ohne Herstellung einer elektrischen
Verbindung in die Wickeleinrichtung 15 eingefädelt werden.
[0025] Die Wickeleinrichtung 15 besteht auf einer auf der Lagerhülse 19 des Abtriebsrades
17 gelagerten Wickeltrommel 20 mit seitlichen Gurtführungsscheiben 21, 22, wobei die
zum Abtriebsrad 17 gerichtete Gurtführungsscheibe 21 an ihrem äußeren Umfang über
demselben verteilt eine Vielzahl von federnden Sperrklinken (nicht dargestellt) aufweist,
die sich einseitig an Rastzähnen (ebenfalls nicht dargestellt) am Abtriebsrad 17 abstützen
und gemeinsam mit den Rastzähnen den Freilauf bilden. Vorzugsweise sind die Rastzähne
in einer seitlichen Ausnehmung 23 des Abtriebsrades 17 angeordnet.
[0026] Zur Befestigung des Gurtwicklers 4 an der Wand bzw. in einem Gehäuse einer Mauerwerksausnehmung
ist eine das Gehäuse 7 des Gurtwicklers 4 in einer Ausnehmung formschlüssig aufnehmende
und an der Wand bzw. an dem Gehäuse der Mauerwerksausnehmung befestigbare Montageplatte
24 vorgesehen. Für die Befestigung der Montageplatte 24 an der Wand oder dem Gehäuse
der Mauerwerksausnehmung sind an derselben mehrere in Längsrichtung der Montageplatte
24 hintereinander angeordnete Befestigungsbohrungen (nicht dargestellt) in den unterhalb
und oberhalb der Ausnehmung überstehenden Teilen der Montageplatte 24 vorgesehen,
die den Abständen von handelsüblichen Gehäusen für Mauerwerksausnehmungen angepasst
sind.
[0027] Zur Verbindung des Gehäuses 7 des Gurtwicklers 4 mit der Montageplatte 24 ist dieselbe
mit dem Gehäuse 7 des Gurtwicklers 4 verrastbar ausgebildet. Dabei weist die Montageplatte
24 an ihren seitlichen Längsrändern 25 zur Stirnseite 11 des Gehäuses 7 gerichtete
Stege 26 auf, deren Innenseiten sich in längsverlaufenden Absätzen 27 an den zur Montageplatte
24 gerichteten Enden der Längsseiten 28 des Gehäuses 7 abstützen und an deren vorderen
Kanten 29 einstückig angeformte, federnde Haltelaschen 30 vorgesehen sind. Die Haltelaschen
30 sind in zur Stirnseite 11 des Gehäuses 7 gerichtete Nuten 31 in den Längsseiten
28 des Gehäuses 7 geführt und rasten mit Längsschlitzen 32 am vorderen freien Ende
33 der Haltelaschen 30 an einstückig angeformten Ansätzen 34 am Nutgrund ein.
[0028] Zur Abdeckung der Montageplatte 24 und des Gehäuses 7 des Gurtwicklers 4 ist auf
die Montageplatte 24 eine schalenförmige Abdeckblende 35 aufsetzbar, die die Montageplatte
24 und das vordere, über die Montageplatte 24 überstehende Ende des Gehäuses 7 komplett
umschließt, wobei die Austrittsöffnung 13 für das Gurtband 5 sowie die Bedien- 9 und/oder
Anzeigeelemente 10 frei zugänglich sind. Für einen sicheren Halt der Abdeckblende
35 sorgen an den Innenseiten der Abdeckblende 35 einstückig angeformte Rastnasen,
die in Ausnehmungen 36 an den seitlichen Längsrändern 25 der Montageplatte 24 einrasten.
Durch die besondere Ausbildung sind nach der kompletten Montage von außen keinerlei
Befestigungsschrauben sichtbar.
[0029] Für die Umschaltung des Getriebes 3, die in der Regel bei der Erstmontage des Gurtwicklers
4 entsprechend den Anforderung des jeweiligen Rollladens o.dgl. erfolgt, ist an dem
Gehäuse 7 des Gurtwicklers 4 eine Betätigungsvorrichtung 37 (
Fig. 2) vorgesehen. Diese Betätigungsvorrichtung 37, die vor dem Aufsetzen der Abdeckblende
35 bzw. nach dem Abnehmen derselben zugänglich ist, ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ein schwenk- und verschiebbarer Hebel 38 und ist in einer Ausnehmung 39 im Übergangsbereich
der Stirnseite 11 des Gehäuses 7 des Gurtwicklers 4 zu einer der Längsseiten 28 des
Gehäuses 7 des Gurtwicklers 4 integriert, die gemeinsam mit dem Hebel 38 nach dem
Aufsetzen der Abdeckblende 35 abgedeckt ist. In Ruhestellung des Hebels 38 (
Fig. 2) ist derselbe vorzugsweise gegen Längsverschiebung gesichert. Dazu dient einerseits
in der ersten Schaltstufe eine in der Ausnehmung 39 zwischen einer in derselben vorgesehenen
Haltelasche 40 und der seitlichen Wand 41 der Ausnehmung 39 gebildeten ersten Nut
42 und andererseits in der zweiten Schaltstufe eine zwischen der Innenseite einer
der Seitenwände 43 der Abdeckblende 35 und der Haltelasche 40 gebildeten zweiten Nut
44, in der der Hebel 38 axial gehalten ist.
[0030] Der Hebel 38 wirkt auf eine in dem Getriebe 3 angeordnete, auf einer Abtriebswelle
45 eines Zahnrades 46 eines über ein mit dem Elektromotor 2 verbundenes Schneckengetriebe
47 angetriebenen ersten Zahnradpaares 48 verdrehsicher gelagerte Schiebehülse 49 mit
an deren Enden vorzugsweise einstückig angeformten weiteren Zahnrädern 50, 51 mit
unterschiedlichen Teilkreisdurchmessern und verschiebt die Schiebehülse 49 mit den
Zahnrädern 50, 51 beim Umschalten des Getriebes 3 in axialer Richtung. Dabei kommen
die Zahnräder 50, 51 mit weiteren unterschiedlichen Zahnrädern 52, 53 in Eingriff,
die fest miteinander verbunden sind, wobei die Zahnräder 50, 52 ein zweites Zahnradpaar
54 (
Fig. 3) für die erste Schaltstufe und die Zahnräder 51, 53 ein drittes Zahnradpaar 55 (
Fig. 4) für die zweite Schaltstufe bilden. Der Abtrieb beider Schaltstufen erfolgt mittels
des Zahnrades 52 über ein Zwischenzahnrad 56 auf das Abtriebsrad 17.
[0031] Der Rohrmotor 6, der in seiner Gesamtheit nicht dargestellt ist, besteht im Wesentlichen
aus einem in die Wickelhülse bzw. das Wickelrohr des Rollladens einsetzbaren Gehäuse,
in dem der Elektromotor 2 mit daran anschließendem Getriebe 3 (
Fig. 5) integriert ist. An dem Gehäuse des Rohrmotors 6 ist auch hier eine Betätigungsvorrichtung
für die Umschaltung des Getriebes 3 vorgesehen.
[0032] Vorzugsweise ist das Getriebe 3 als Planetengetriebe 57 ausgebildet, wobei zur Realisierung
zweier unterschiedlicher Übersetzungen dasselbe zwei hintereinander geschaltete Planetengetriebesätze
58, 59 aufweist. Dabei ist das Hohlrad 60 des aus Hohlrad 60, Planetenräder 61, Planetenträger
62 und Sonnenrad 63 bestehenden ersten Planetengetriebesatzes 58 fest mit dem Getriebegehäuse
64 verbunden, wobei der Elektromotor 2 das Sonnenrad 63 des ersten Planetengetriebesatzes
58 und über die Planetenräder 61 den Planetenträger 62 des ersten Planetengetriebesatzes
58 antreibt. Der Planetenträger 62 des ersten Planetengetriebesatzes 58 ist wiederum
fest mit dem Sonnenrad 65 des zweiten Planetengetriebesatzes 59 verbunden, der selbstverständlich
ebenfalls ein Hohlrad 66, Planetenräder 67, einen Planetenträger 68 und das Sonnenrad
65 aufweist. Das Hohlrad 66 des zweiten Planetengetriebesatzes 59 ist über eine erste
Kupplung 69 mit bzw. von dem Planetenträger 62 des ersten Planetengetriebesatzes 58
und über eine zweite Kupplung 70 mit bzw. von dem Getriebegehäuse 64 verbindbar bzw.
trennbar. Dabei bildet der Planetenträger 68 des zweiten Planetengetriebesatzes 59
den Abtrieb des Getriebes 3 bzw. des Planetengetriebes 57.
[0033] Bei der ersten Schaltstufe bleibt die erste Kupplung 69 zwischen dem Planetenträger
62 des ersten Planetengetriebesatzes 58 und dem Hohlrad 66 des zweiten Planetengetriebesatzes
59 geschlossen, wobei die zweite Kupplung 70 zwischen dem Hohlrad 66 des zweiten Planetengetriebesatzes
59 und dem Getriebegehäuse 64 offen bleibt. Dabei werden im ersten Planetengetriebesatz
58 das Sonnenrad 63, die Planetenräder 61 und der Planetenträger 62 und im zweiten
Planetengetriebesatz 59 das Hohlrad 66, das Sonnenrad 65, die Planetenräder 67 und
der Planetenträger 68 von dem Elektromotor 2 angetrieben.
[0034] In der zweiten Schaltstufe bleibt die erste Kupplung 69 zwischen dem Planetenträger
62 des ersten Planetengetriebesatzes 58 und dem Hohlrad 66 des zweiten Planetengetriebesatzes
59 offen, wobei die zweite Kupplung 70 zwischen dem Hohlrad 66 des zweiten Planetengetriebesatzes
59 und dem Getriebegehäuse 64 geschlossen bleibt. Dabei werden im ersten Planetengetriebesatz
58 wiederum das Sonnenrad 63, die Planetenräder 61 und der Planetenträger 62 und im
zweiten Planetengetriebesatz 59, das Sonnenrad 65, die Planetenräder 67 und der Planetenträger
68 von dem Elektromotor 2 angetrieben, wobei das Hohlrad 66 fest stehen bleibt.
1. Antriebsvorrichtung (1) zum Auf- und Abwickeln einer Verdunkelungsvorrichtung, insbesondere
eines Rollladens o. dgl., mit einem Elektromotor (2) und einem daran anschließenden
Getriebe (3), wobei die Antriebsvorrichtung (1) als elektrischer Gurtwickler (4) für
das Gurtband (5) o. dgl. Zugelement der Verdunkelungsvorrichtung oder als elektrischer
Rohrmotor (6) für die Wickelhülse des Rollladens o. dgl. ausgebildet sein kann, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (3) als Schaltgetriebe mit mindestens zwei unterschiedlichen Übersetzungen
ausgebildet ist.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse (7) des Gurtwicklers (4) eine Betätigungsvorrichtung (37) für die
Umschaltung des Getriebes (3) vorgesehen ist.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung (37) ein schwenk- und/oder verschiebbarer Hebel (38) ist,
der auf eine in dem Getriebe (3) angeordnete, auf einer Abtriebswelle (45) eines Zahnrades
(46) verdrehsicher gelagerte Schiebehülse (49) mit an deren Enden vorzugsweise einstückig
angeformten weiteren Zahnrädern (50, 51) mit unterschiedlichen Teilkreisdurchmessern
wirkt und beim Umschalten des Getriebes (3) die Schiebehülse (49) mit den Zahnrädern
(50, 51) in axialer Richtung verschiebt.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung (37) in eine Ausnehmung (39) des Gehäuses (7) des Gurtwicklers
(4) integriert ist, die von einer auf das Gehäuse (7) aufsetzbaren schalenförmigen
Abdeckblende (35) des Gurtwicklers (4) abgedeckt ist.
5. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (38) in Ruhestellung in der Ausnehmung (39) im Gehäuse (7) gegen Längsverschiebung
gesichert ist.
6. Antriebsvorrichtung nacheinem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Gurtwickler (4) dazu ausgebildet und bestimmt ist, an einer Wand oder in einem
Mauerwerksausnehmungsgehäuse montiert zu werden.
7. Antriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine das Gehäuse (7) des Gurtwicklers (4) in einer Ausnehmung formschlüssig aufnehmende
und an der Wand bzw. dem Mauerwerksausnehmungsgehäuse befestigbare Montageplatte (24).
8. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrmotor (6) ein in das Wickelrohr des Rollladens einsetzbares Gehäuse aufweist,
wobei an dem Gehäuse des Rohrmotors (6) eine Betätigungsvorrichtung für die Umschaltung
des Getriebes (3) vorgesehen ist.
9. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (3) als Planetengetriebe (57) ausgebildet ist.
10. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Planetengetriebe (57) mindestens zwei hintereinander geschaltete Planetengetriebesätze
(58, 59) aufweist.
11. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Planetengetriebesätze (58, 59) jeweils aus einem Hohlrad (60, 66), mehreren Planetenrädern
(61, 67), einem Planetenträger (62, 68) und einem Sonnenrad (63, 65) bestehen, dass
der Elektromotor (2) mit dem Sonnenrad (63) des ersten Planetengetriebesatzes (58)
fest mit dem Getriebegehäuse (64) verbunden ist, dass der die Planentenräder (62)
des ersten Planetengetriebesatzes (58) lagernde und den Abtrieb des ersten Planetengetriebesatzes
(58) bildende Planetenträger (62) des ersten Planetengetriebesatzes (58) fest mit
dem Sonnenrad (65) des zweiten Planetengetriebesatzes (59) verbunden ist, und dass
das Hohlrad (66) des zweiten Planetengetriebesatzes (59) über eine erste Kupplung
(69) mit bzw. von dem Planetenträger (62) des ersten Planetengetriebesatzes (58) und
über eine zweite Kupplung (70) mit bzw. von dem Getriebegehäuse (64) verbindbar bzw.
trennbar ist, wobei der die Planetenräder (67) des zweiten Planetengetriebesatzes
(59) lagernde Planetenträger (68) des zweiten Planetengetriebesatzes (59) den Abtrieb
des zweiten Planetengetriebesatzes (59) und des Getriebes (3) bildet.
1. Drive device (1) for winding up and unwinding a darkening device, in particular a
roller shutter or the like, with an electric motor (2) and a gearing (3) connected
to the latter, wherein the drive device (1) can be designed as an electric strap winder
(4) for the strap band (5) or similar pulling element of the darkening device or as
an electric tubular motor (6) for the winding sleeve of the roller shutter or the
like, characterized in that the gearing (3) is designed as a manual gearing with at least two different transmission
ratios.
2. Drive device according to Claim 1, characterized in that an actuating device (37) for changing over the gearing (3) is provided on the housing
(7) of the strap winder (4).
3. Drive device according to Claim 2, characterized in that the actuating device (37) is a pivotable and/or displaceable lever (38) which acts
on a sliding sleeve (49), which is arranged in the gearing (3), is mounted in a manner
secure against rotation on an output shaft (45) of a gearwheel (46) and has further
gearwheels (50, 51), which are preferably integrally formed at the ends of said sliding
sleeve and have different pitch circle diameters, and, when the gearing (3) is changed
over, displaces the sliding sleeve (49) with the gearwheels (50, 51) in the axial
direction.
4. Drive device according to Claim 2 or 3, characterized in that the actuating device (37) is integrated in a recess (39) of the housing (7) of the
strap winder (4), which recess is covered by a shell-shaped covering panel (35) of
the strap winder (4), which covering panel can be placed onto the housing (7).
5. Drive device according to either of Claims 3 and 4, characterized in that the lever (38) in the inoperative position is secured in the recess (39) in the housing
(7) against longitudinal displacement.
6. Drive device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the strap winder (4) is designed and intended to be mounted on a wall or in a masonry
recess housing.
7. Drive device according to one of Claims 1 to 6, characterized by a mounting plate (24) which accommodates the housing (7) of the strap winder (4)
in a form-fitting manner in a recess and is fastenable to the wall or to the masonry
recess housing.
8. Drive device according to Claim 1, characterized in that the tubular motor (6) has a housing which is insertable into the winding tube of
the roller shutter, wherein an actuating device for changing over the gearing (3)
is provided on the housing of the tubular motor (6).
9. Drive device according to Claim 1 or 8, characterized in that the gearing (3) is designed as a planetary gearing (57).
10. Drive device according to Claim 9, characterized in that the planetary gearing (57) has at least two planetary gear sets (58, 59) connected
one behind another.
11. Drive device according to Claim 9 or 10, characterized in that the planetary gear sets (58, 59) each consist of a ring gear (60, 66), a plurality
of planet wheels (61, 67), a planet carrier (62, 68) and a sunwheel (63, 65), in that the electric motor (2) is fixedly connected to the gearing housing (64) by the sunwheel
(63) of the first planetary gear set (58), in that the planet carrier (62) of the first planetary gear set (58), which planet carrier
supports the planet wheels (62) of the first planetary gear set (58) and forms the
output of the first planetary gear set (58), is fixedly connected to the sunwheel
(65) of the second planetary gear set (59), and in that the ring gear (66) of the second planetary gear set (59) is connectable to or separable
from the planet carrier (62) of the first planetary gear set (58) via a first coupling
(69) and is connectable to or separable from the gearing housing (64) via a second
coupling (70), wherein the planet carrier (68) of the second planetary gear set (59),
which planet carrier supports the planet wheels (67) of the second planetary gear
set (59), forms the output of the second planetary gear set (59) and of the gearing
(3).
1. Dispositif d'entraînement (1) pour l'enroulement et le déroulement d'un dispositif
d'assombrissement, en particulier d'un volet roulant ou analogue, avec un moteur électrique
(2) et une transmission (3) reliée à celui-ci, dans lequel le dispositif d'entraînement
(1) peut être réalisé sous la forme d'un enrouleur de sangle électrique (4) pour la
sangle (5) ou un élément de traction analogue du dispositif d'assombrissement ou sous
la forme d'un moteur électrique tubulaire (6) pour le mandrin d'enroulement du volet
roulant ou analogue, caractérisé en ce que la transmission (3) est réalisée sous la forme d'une transmission intermittente avec
au moins deux rapports de conversion différents.
2. Dispositif d'entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu sur le boîtier (7) de l'enrouleur de sangle (4) un dispositif d'actionnement
(37) pour l'inversion de la transmission (3).
3. Dispositif d'entraînement selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement (37) est un levier pivotant et/ou coulissant (38), qui
agit sur une douille coulissante (49) disposée dans la transmission (3) et calée en
rotation sur un arbre de sortie (45) d'une roue dentée (46) avec d'autres roues dentées
(50, 51) formées d'une seule pièce à ses extrémités avec des diamètres de cercles
primitifs partiels différents et qui déplace la douille coulissante (49) avec les
roues dentées (50, 51) en direction axiale lors de l'inversion de la transmission
(3).
4. Dispositif d'entraînement selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement (37) est intégré dans un creux (39) du boîtier (7) de
l'enrouleur de sangle (4), qui est recouvert par un écran de recouvrement en forme
de coquille (35) de l'enrouleur de sangle (4) à poser sur le boîtier (7).
5. Dispositif d'entraînement selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé en ce que le levier (38) est fixé en position de repos contre un déplacement longitudinal dans
le creux (39) dans le boîtier (7).
6. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'enrouleur de sangle (4) est configuré et destiné à être monté sur une paroi ou
dans une boîte de logement dans la maçonnerie.
7. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé par une plaque de montage (24) recevant par emboîtement le boîtier (7) de l'enrouleur
de sangle (4) dans un creux et pouvant être fixée à la paroi ou à la boîte de logement
dans la maçonnerie.
8. Dispositif d'entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moteur tubulaire (6) présente un boîtier insérable dans le mandrin d'enroulement
du volet roulant, dans lequel il est prévu sur le boîtier du moteur tubulaire (6)
un dispositif d'actionnement pour l'inversion de la transmission (3).
9. Dispositif d'entraînement selon la revendication 1 ou 8, caractérisé en ce que la transmission (3) est un engrenage planétaire (57).
10. Dispositif d'entraînement selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'engrenage planétaire (57) présente au moins deux jeux d'engrenages planétaires
(58, 59) montés l'un après l'autre.
11. Dispositif d'entraînement selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que les jeux d'engrenages planétaires (58, 59) se composent respectivement d'une roue
creuse (60, 66), de plusieurs roues planétaires (61, 67), d'une cage de transmission
planétaire (62, 68) et d'une roue solaire (63, 65), en ce que le moteur électrique (2) est relié à la roue solaire (63) du premier jeu d'engrenages
planétaires (58) fixement avec le boîtier de transmission (64), en ce que la cage de transmission planétaire (62) du premier jeu d'engrenages planétaires (58)
supportant les roues planétaires (62) du premier jeu d'engrenages planétaires (58)
et formant la sortie du premier jeu d'engrenages planétaires (58) est reliée fixement
à la roue solaire (65) du deuxième jeu d'engrenages planétaires (59), et en ce que la roue creuse (66) du deuxième jeu d'engrenages planétaires (59) peut, au moyen
d'un premier accouplement (69), être reliée à ou séparée de la cage de transmission
planétaire (62) du premier jeu d'engrenages planétaires (58) et, au moyen d'un deuxième
accouplement (70), être reliée à ou séparée du boîtier de transmission (64), dans
lequel la cage de transmission planétaire (68) du deuxième jeu d'engrenages planétaires
(59) supportant les roues planétaires (67) du deuxième jeu d'engrenages planétaires
(59) forme la sortie du deuxième jeu d'engrenages planétaires (59) et de la transmission
(3).
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