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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.41 (21 Oct 2013) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2520862</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20140813</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>11164502.4</B210><B220><date>20110502</date></B220><B240><B241><date>20130107</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20140813</date><bnum>201433</bnum></B405><B430><date>20121107</date><bnum>201245</bnum></B430><B450><date>20140813</date><bnum>201433</bnum></B450><B452EP><date>20140221</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>F23N   5/08        20060101AFI20130822BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>F23N   5/24        20060101ALI20130822BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Überwachung des Vorhandenseins zweier Flammen in einer Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung</B542><B541>en</B541><B542>Monitoring the presence of two flames in a fuel combustion device</B542><B541>fr</B541><B542>Surveillance de la présence de deux flammes dans un dispositif de combustion de carburant</B542></B540><B560><B561><text>EP-A1- 0 334 027</text></B561><B561><text>DE-B- 1 267 776</text></B561><B561><text>US-A- 3 548 395</text></B561><B561><text>US-A- 3 737 664</text></B561><B561><text>US-A1- 2003 234 582</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Hofmann, Ulrich</snm><adr><str>
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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein das technische Gebiet von Brennstoff-Verbrennungsvorrichtungen, die beispielsweise in der Heizungs- und/oder Warmwassertechnik eingesetzt werden und die häufig als Feuerungsautomaten oder als Brenner bezeichnet werden. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere eine Überwachungsvorrichtung sowie ein Verfahren zum unabhängigen Überwachen des Vorhandenseins einer ersten Flamme und des Vorhandenseins einer zweiten Flamme in einer derartigen Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung.</p>
<p id="p0002" num="0002">Brennstoff-Verbrennungsvorrichtungen kommen unter anderem in der Heizung- und/oder Warmwassertechnik und in industriellen Thermoprozessanlagen, welche beispielsweise zum Metallschmelzen oder zum Brennen von Keramiken verwendet werden, zum Einsatz. In der Heizungs- und/oder Warmwassertechnik verwendete Brennstoff-Verbrennungsvorrichtungen, welche beispielsweise in Heizkesseln oder Durchlauferhitzern enthalten sind, arbeiten in der Regel nicht nur mit einer Hauptflamme, welche für die eigentliche Wärmeentwicklung sorgt, sondern auch mit einer sog. Pilotflamme, welche auch als zündflamme bezeichnet wird. Brennstoff-Verbrennungsvorrichtungen, welche in diesem Dokument auch als Feuerungsautomat, als Brennstoffbrenner oder kurz als Brenner bezeichnet werden, können beispielsweise Gasbrenner oder Ölbrenner sein.</p>
<p id="p0003" num="0003">Bei manchen Arten von Brennern kommt die Pilotflamme auch dann nicht zum Erlischen, wenn keine Heizleistung erforderlich ist. Die Pilotflamme dient dann lediglich dazu, beim Öffnen eines Brennstoffventils, welches der Hauptflamme<!-- EPO <DP n="2"> --> zugeordnet ist, zügig ein zünden der Hauptflamme zu gewährleisten. Bei anderen Arten von Brennern wird die Pilotflamme zwischenzeitlich gelöscht und erst kurz vor dem Zünden der Hauptflamme, beispielsweise mittels einer elektrischen Zündung, wieder gezündet. Bei dem Aktivieren der Hauptflamme sorgt die brennende Pilotflamme dann dafür, dass der Zündvorgang der Hauptflamme kontrolliert ohne größeren "Zündstoß" stattfinden kann.</p>
<p id="p0004" num="0004">Aus Gründen der Betriebssicherheit ist es durch entsprechende Normen vorgeschrieben, das Vorhandensein von Haupt- und/oder Pilotflamme unabhängig voneinander detektieren zu können.</p>
<p id="p0005" num="0005">Aus der technischen Grundlagendokumentation "<nplcit id="ncit0001" npl-type="s"><text>Flammenüberwachung an Öl- und Gasbrennern", Siemens Building Technologies, CC1Z7302de, HVAC Products, 16.02.2005</text></nplcit> ist bekannt, zur Überwachung des Vorhandenseins von Pilotflamme und Hauptflamme jeweils einen UV-Detektor zu verwenden. Ein derartiger UV-Detektor, welcher auch als UV Flammenfühler bezeichnet wird, besteht aus einer Serienschaltung aus einem ohm'schen Widerstand, einer UV-Zelle und einer Diode.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die UV-Zelle des UV-Detektors weist einen Glaskolben aus einem UV-durchlässigen Quarzglas auf, der mit Edelgas gefüllt ist. In dem Glaskolben befinden sich zwei Elektroden. Wenn zwischen den beiden Elektroden eine Spannung angelegt und diese Spannung erhöht wird, so kommt es beim Erreichen einer kritischen Spannung zu einer Glimmentladung (Zündung). Dabei treten Elektronen an der negativen Elektrode aus, werden zur positiven Elektrode beschleunigt und ionisieren das Edelgas. Dies führt zu einem Stromfluss durch die UV-Zelle. Die zur Flammenüberwachung eingesetzten UV-Zellen zeigen dieses Verhalten der Selbstzündung typischerweise erst ab Spannungen von mehr als 700 V. Anders verhält es sich, wenn die UV-Zelle von der zu überwachenden Flamme mit UV-Licht von ca. 190 bis 260 nm Wellenlänge bestrahlt wird: In diesem Fall tritt der<!-- EPO <DP n="3"> --> Zündeffekt abhängig von der Intensität der UV-Strahlung bereits bei effektiven Spannungen von ca. 200 V auf.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die Diode des UV-Detektors dient zur Einweggleichrichtung, so dass bei einem Betrieb des UV-Detektors mit einer Wechselspannung im Falle des Vorhandenseins einer Flamme eine gepulste Gleichspannung auftritt. Im Falle eines Kurzschlusses der Anschlussleitungen des UV-Detektors wird der UV-Detektor und damit auch die Diode überbrückt, so dass beim Betrieb mit einer Wechselspannung auch an dem Eingang einer dem UV-Detektor nachgeschalteten Verstärkerschaltung anstelle der gepulsten Gleichspannung eine Wechselspannung auftritt. Somit wird das Vorhandensein einer Flamme durch eine gepulste Gleichspannung angezeigt und ein Leitungskurzschluss wird durch eine Wechselspannung angezeigt.</p>
<p id="p0008" num="0008">Darüber hinaus offenbart Druckschrift <patcit id="pcit0001" dnum="US3548395A1"><text>US 3548395 A1</text></patcit> den Oberbegriff des Anspruchs.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die voneinander unabhängige Überwachung von Haupt- und Pilotflamme mittels jeweils eines UV-Detektors hat den Nachteil, dass für jeden der beiden UV-Detektoren jeweils (a) eine Anschlussleitung (mit jeweils zwei Anschlussdrähten) und (b) eine Verstärkerschaltung benötigt wird. Somit ist für die Überwachung von Haupt- und Pilotflamme mittels jeweils eines UV-Detektors ein vergleichsweise hoher apparativer Aufwand erforderlich.</p>
<p id="p0010" num="0010">Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine voneinander unabhängige Überwachung von zwei räumlich voneinander getrennten Flammen mittels jeweils eines Flammendetektors im Hinblick auf den dafür notwendigen apparativen Aufwand zu vereinfachen.</p>
<p id="p0011" num="0011">Diese Aufgabe wird gelöst durch die Gegenstände der unabhängigen Patentansprüche. Vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0012" num="0012">Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird eine Überwachungsvorrichtung zum unabhängigen Überwachen des Vorhandenseins einer ersten Flamme und des Vorhandenseins einer zweiten Flamme in einer Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung beschrieben. Die Überwachungsvorrichtung weist auf (a) einen ersten Flammendetektor, eingerichtet und angeordnet zum Empfangen von erster Strahlung, welche von der ersten Flamme emittiert wird, (b) einen zweiten Flammendetektor, eingerichtet und angeordnet zum Empfangen von zweiter Strahlung, welche von der zweiten Flamme emittiert wird, (c) eine Spannungsversorgungseinrichtung, welche mit den beiden Flammendetektoren verbunden ist und welche eingerichtet ist, eine Wechselspannung mit einer ersten Halbwelle und einer zweiten Halbwelle an die beiden Flammendetektoren anzulegen, und (d) eine Auswerteschaltung, welche mit den beiden Flammendetektoren über einen gemeinsamen Signaleingang verbunden ist. Die beiden Flammendetektoren sind derart eingerichtet und in Bezug zu der Spannungsversorgungseinrichtung und zu der Auswerteschaltung derart geschalten, dass ein während der ersten Halbwelle vorhandenes erstes Messsignal an dem gemeinsamen Signaleingang für die Intensität der ersten Strahlung indikativ ist und ein während der zweiten Halbwelle vorhandenes zweites Messsignal auf dem gemeinsamen Signaleingang für die Intensität der zweiten Strahlung indikativ ist. Ferner ist die Auswerteschaltung eingerichtet, das erste Messsignal und das zweite Messsignal unabhängig voneinander auszuwerten.</p>
<p id="p0013" num="0013">Der beschriebenen Überwachungsvorrichtung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass bei einer geeigneten Schaltung der beiden Flammendetektoren trotz der Verwendung eines gemeinsamen Signaleingangs beide Flammendetektoren unabhängig voneinander ausgelesen werden können, sofern das erste Messsignal exklusiv dem ersten Flammendetektor und das zweite Messsignal exklusiv dem zweiten Flammendetektor zugeordnet wird. Dabei kann das erste Messsignal lediglich während der ersten Halbwelle der an beide Flammendetektoren angelegten Wechselspannung<!-- EPO <DP n="5"> --> auftreten. Entsprechend kann das zweite Messsignal lediglich während der zweiten Halbwelle der Wechselspannung auftreten.</p>
<p id="p0014" num="0014">Anschaulich ausgedrückt bedeutet dies, dass eine Zuordnung der Messsignale der beiden Flammendetektoren zu der ersten (Pilot-) Flamme oder zu der zweiten (Haupt-) Flamme in der Auswerteschaltung durch eine Signaltrennung unter Berücksichtigung der positiven und der negativen Halbwelle erfolgt. Dadurch ist auf einfache und trotzdem effektive Weise eine separate Flammenintensitätsbewertung möglich.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung kann ein beliebiger Brenner sein, welcher insbesondere in der Heizungs- und/oder Warmwassertechnik zum Einsatz kommt. Der zu verbrennende Brennstoff kann ein bei Normalbedingungen fester, flüssiger oder gasförmiger Brennstoff sein. Die beschriebene Überwachungsvorrichtung scheint derzeit insbesondere für Brenner geeignet zu sein, welche Gas oder evtl. auch Öl verbrennen.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die beschriebene Überwachungsvorrichtung hat gegenüber bekannten Flammenüberwachungsvorrichtungen den Vorteil, dass bei Verwendung von lediglich einem Flammenwächter, an welchem die beiden Flammendetektoren angeschlossen sind und welcher neben einer Anzeigeeinrichtung die beschriebene Spannungsversorgungseinrichtung und die beschriebene Auswerteschaltung aufweist, die beiden Flammen unabhängig voneinander auf ihr Vorhandensein überwacht werden können. Somit kann ohne großen apparativen Aufwand eine effiziente Überwachung einer Hauptflamme und einer Pilotflamme in einer Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung realisiert werden. Eine zusätzliche Anschlussklemme an dem Flammenwächter für den Anschluss des zweiten Flammendetektors ist dabei nicht erforderlich und zur Überbrückung der Entfernung zwischen der eigentlichen Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung, in der die beiden Flammen brennen, und einem Schaltschrank, in dem typischerweise der<!-- EPO <DP n="6"> --> Flammenwächter angeordnet ist, ist lediglich eine zweiadrige Flammendetektor-Anschlussleitung erforderlich.</p>
<p id="p0017" num="0017">Es wird darauf hingewiesen, dass die beiden genannten Flammen auch zwei Teilflammen eines sog. Flächenbrenners sein können, welcher typischerweise eine Vielzahl von Teilflammen aufweist, wobei jeweils eine Teilflamme zumindest einer Öffnung einer Brennstoffleitung zugeordnet ist. Beim Zünden von Flächenbrennern wird üblicherweise zunächst eine Teilflamme entzündet, welche anschließend den Brennstoff, der aus benachbarten Öffnungen austritt, entzündet. Auf diese Weise werden sukzessive alle Teilflammen entzündet. Die Brennstoffleitung kann beispielsweise mäanderförmig eine vorgegebene Fläche abdecken.</p>
<p id="p0018" num="0018">Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung weist die Überwachungsvorrichtung ferner auf (a) eine gemeinsame Spannungsversorgungsleitung, welche die Spannungsversorgungseinrichtung sowohl mit dem ersten Flammendetektor als auch mit dem zweiten Flammendetektor verbindet und/oder (b) eine gemeinsame Messsignalleitung, welche sowohl den ersten Flammendetektor als auch den zweiten Flammendetektor mit dem gemeinsamen Signaleingang der Auswerteschaltung verbindet.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die Verwendung von einer gemeinsamen insbesondere einadrigen (Anschluss)Leitung für die Spannungsversorgung der beiden Flammendetektoren und/oder einer gemeinsamen insbesondere einadrigen (Anschluss)Leitung für die Weiterleitung von Messsignalen, die von den beiden Flammendetektoren erzeugt wurden, an die Auswerteschaltung hat den Vorteil, dass jeweils ein einziger Anschlussdraht ausreichend ist, um die beiden Flammendetektoren an die Spannungsversorgung und/oder an die Auswerteschaltung anzuschließen. Damit reduziert sich auf vorteilhafte Weise der Verkabelungsaufwand zwischen der Spannungsversorgungseinrichtung und den beiden Flammendetektoren und/oder der Verkabelungsaufwand zwischen den beiden Flammendetektoren und dem gemeinsamen Signaleingang.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0020" num="0020">Es wird darauf hingewiesen, dass die gemeinsame Spannungsversorgungsleitung jeweils einen Anschluss der beiden Flammendetektoren mit der Spannungsversorgungseinrichtung verbindet, wohingegen die gemeinsame Messsignalleitung die jeweils anderen Anschlüsse der beiden Flammendetektoren mit dem gemeinsamen Signaleingang der Auswerteschaltung verbindet.</p>
<p id="p0021" num="0021">Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung weist der erste Flammendetektor ein erstes elektrisch gleichrichtendes Element auf und der zweite Flammendetektor weist ein zweites elektrisch gleichrichtendes Element auf, wobei die beiden gleichrichtenden Elemente in Bezug zu der Spannungsversorgungseinrichtung und zu dem gemeinsamen Signaleingang antiparallel geschalten sind. Dies hat den Vorteil, dass die beiden Halbwellen der Wechselspannung, welche beide an den beiden Flammendetektoren anliegen, auf einfache und effektive Weise zwischen den beiden Flammendetektoren separiert werden können. Bei beiden Flammendetektoren generiert damit jeweils nur eine Halbwelle der Wechselspannungsversorgung ein Messsignal, welches als positives oder negatives Halbwellensignal von der Auswerteschaltung unabhängig von dem jeweils anderen Halbwellensignal erfasst und ausgewertet werden kann.</p>
<p id="p0022" num="0022">Eine separate Auswertung der beiden (Halbwellen)-Messsignale kann durch eine geringfügige Anpassung einer bekannten Auswerteschaltung, wie z.B. dem Flammensignalverstärker LME7 oder dem Flammensignalverstärker LMV der Fa. Siemens, erreicht werden. Dabei kann beispielsweise eine weitere Verstärkerschaltung vorgesehen werden, so dass für jede der beiden (Halbwellen)-Messsignale eine eigene Verstärkerschaltung zum Einsatz kommt.</p>
<p id="p0023" num="0023">Das gleichrichtende Element kann beispielsweise eine Röhre sein. Bevorzugt ist das gleichrichtende Element eine beispielsweise aus einem Halbleitermaterial hergestellte Diode.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0024" num="0024">Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung weist der erste Flammendetektor ferner einen ersten Strahlungsdetektor auf und der zweite Flammendetektor weist ferner einen zweiten Strahlungsdetektor aufweist, wobei zumindest einer der beiden Strahlungsdetektoren für elektromagnetische Strahlung im Bereich des ultravioletten Spektralbereichs sensitiv ist. Dies hat den Vorteil, dass das Vorhandensein von zumindest einer Flamme anhand des UV Anteils im elektromagnetischen Emissionsspektrum der Flamme detektiert wird. Auf diese Weise können Störeinflüsse im Bereich des sichtbaren oder des infraroten Spektralbereichs effektiv eliminiert werden.</p>
<p id="p0025" num="0025">Der im ultravioletten Spektralbereich sensitive Strahlungsdetektor kann beispielsweise die o.g. UV-Zelle sein, welche einen Glaskolben aus einem UV-durchlässigen Quarzglas aufweist, in dem sich zwei Elektroden befinden. In dem Glaskolben befindet sich ferner ein Edelgas, welches durch auftreffende UV-Strahlung ionisiert wird, so dass die UV-Zelle zumindest teilweise elektrisch leitfähig wird. Eine derartige UV-Zelle ist insbesondere für Strahlung in dem elektromagnetischen Spektralbereich zwischen 200 nm und 260 nm sensitiv.</p>
<p id="p0026" num="0026">Es wird darauf hingewiesen, dass bevorzugt beide Strahlungsdetektoren für elektromagnetische Strahlung im ultravioletten Spektralbereich sensitiv sind. Es wird ferner darauf hingewiesen, dass auch wenn derzeit bevorzugt gleiche Arten von Strahlungsdetektoren verwendet werden, auch eine Kombination von verschiedenen Arten von Strahlungsdetektoren und insbesondere von im ultravioletten Spektralbereich empfindliche Strahlungsdetektoren verwendet werden können.</p>
<p id="p0027" num="0027">Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung weist die Auswerteschaltung eine Filterschaltung auf. Dies hat den Vorteil, dass die (Halbwellen)-Messsignale der beiden Flammendetektoren derart geglättet werden, dass anstelle von<!-- EPO <DP n="9"> --> jeweils einem gepulsten Gleichspannungssignal ein geglättetes Gleichspannungssignal in der Auswerteschaltung weiter verarbeitet werden kann. Die Filterschaltung kann bevorzugt unmittelbar dem gemeinsamen Signaleingang nachgeschaltet sein.</p>
<p id="p0028" num="0028">Die Filterschaltung kann beispielsweise eine sog. RC-Filterschaltung sein, welche eine oder mehrere sog. RC-Glieder aufweist, die jeweils einen Widerstand und einen Kondensator aufweisen.</p>
<p id="p0029" num="0029">Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung weist die Auswerteschaltung auf (a) eine erste Verstärkerschaltung, welche zum Verstärken exklusiv des ersten Messsignals eingerichtet ist, und (b) eine zweite Verstärkerschaltung, welche zum Verstärken exklusiv des zweiten Messsignals eingerichtet ist. Dies hat den Vorteil, dass die beiden Messsignale nicht nur unabhängig voneinander erfasst sondern auch unabhängig voneinander verstärkt und ausgewertet werden können. Bevorzugt weist jede der beiden Verstärkerschaltungen einen eigenen Ausgang auf, an dem ein Signal, insbesondere ein Gleichspannungssignal, ausgegeben wird, welches für das Vorhandensein der jeweiligen Flamme indikativ ist.</p>
<p id="p0030" num="0030">Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung weist die Auswerteschaltung eine Datenverarbeitungseinheit auf, welche eingerichtet ist, basierend auf einem ersten Ausgangssignal der ersten Verstärkerschaltung und auf einem zweiten Ausgangssignal der zweiten Verstärkerschaltung das Vorhandensein eine Fehlers eines elektronischen Bauteils der Auswerteschaltung zu erkennen und insbesondere das fehlerhafte Bauteil zu identifizieren. Dies hat den Vorteil, dass auf einfache Weise eine automatische Fehlerdiagnose der Auswerteschaltung durchgeführt werden kann. Dadurch kann die Betriebssicherheit der gesamten Überwachungsvorrichtung erheblich verbessert werden.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<p id="p0031" num="0031">Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung weist die erste Verstärkerschaltung eingangsseitig eine erste Diode auf und die zweite Verstärkerschaltung weist eingangsseitig eine zweite Diode auf. Dabei ist eine der beiden Dioden anodenseitig mit dem gemeinsamen Signaleingang verbunden und die andere der beiden Dioden ist kathodenseitig mit dem gemeinsamen Signaleingang verbunden.</p>
<p id="p0032" num="0032">Durch die Verwendung von zwei entgegengesetzt geschalteten Dioden kann auf einfache und effiziente Weise eine Trennung der beiden mit unterschiedlichen Halbwellen verknüpften Messsignale erreicht werden, so dass das erste Messsignal ausschließlich der ersten Verstärkerschaltung zugeführt wird und das zweite Messsignal ausschließlich der zweiten Verstärkerschaltung zugeführt wird.</p>
<p id="p0033" num="0033">Es wird darauf hingewiesen, dass die beschriebene Verbindung der Anode bzw. der Kathode mit dem gemeinsamen Signaleingang eine direkte oder eine indirekte Verbindung sein kann. Im Falle einer indirekten Verbindung befindet sich zwischen der Anode bzw. der Kathode und dem gemeinsamen Signaleingang zumindest ein weiteres elektronisches Bauteil. Insbesondere kann sich die oben beschriebene Filterschaltung zwischen der Anode bzw. der Kathode und dem gemeinsamen Signaleingang befinden.</p>
<p id="p0034" num="0034">Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die erste Diode eine erste zenerdiode und/oder die zweite Diode ist eine zweite zenerdiode.</p>
<p id="p0035" num="0035">Eine Zenerdiode verhält sich in bekannter Weise in Durchlassrichtung wie eine normale Diode. Bei der beschriebenen Überwachungsvorrichtung sorgt das übliche Dioden-Verhalten dafür, dass die beiden Messsignale voneinander getrennt und jeweils einer der beiden Verstärkerschaltungen zugeführt werden. Liegt jedoch in Sperrrichtung eine Spannung an, welche größer ist als eine für die jeweilige zenerdiode spezifische Durchbruchsspannung,<!-- EPO <DP n="11"> --> dann wird die zenerdiode in Sperrrichtung niederohmig. Dieses Verhalten kann bei der beschriebenen Überwachungsvorrichtung durch eine geeignete Dimensionierung der zenerdiode, insbesondere durch eine geeignete Wahl der Durchbruchsspannung, dazu genutzt werden, um einen Kurzschluss in der Anschlussleitung, insbesondere einen Kurzschluss zwischen der oben beschriebenen Spannungsversorgungsleitung und der oben beschriebenen gemeinsamen Messsignalleitung, zu erkennen.</p>
<p id="p0036" num="0036">Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Durchbruchsspannung von zumindest einer der beiden Zenerdioden derart dimensioniert, dass die zumindest eine zenerdiode (a) bei einem fehlerfreien Anschluss der beiden Flammendetektoren an die Spannungsversorgungseinrichtung und an den gemeinsamen Signaleingang in einem Spannungsbereich betrieben wird, welcher kleiner ist als die Durchbruchsspannung, und (b) bei einem Kurzschluss zwischen der Spannungsversorgungseinrichtung und dem gemeinsamen Signaleingang in einem Spannungsbereich betrieben wird, welcher größer ist als die Durchbruchsspannung.</p>
<p id="p0037" num="0037">Der genannte Spannungsbereich, welcher größer ist als die Sperrspannung, wird typischerweise auch als Durchlassbereich bezeichnet. In diesem Durchlassbereich hat die zenerdiode ihre gleichrichtende Wirkung verloren.</p>
<p id="p0038" num="0038">Bei der beschriebenen Überwachungsvorrichtung wird im Falle eines Kurzschlusses insbesondere zwischen der oben beschriebenen gemeinsamen Spannungsversorgungsleitung und der oben beschriebenen gemeinsamen Messsignalleitung an der zenerdiode die von der Spannungsversorgungseinrichtung bereit gestellte Wechselspannung, ggf. nach einer Glättung durch die ebenfalls oben beschriebene Filterschaltung, anliegen. Da bei einem Kurzschluss im Gegensatz zu einem fehlerfreien Betriebszustand der Überwachungsvorrichtung, bei dem der betreffende Flammendetektor selbst im Falle einer Detektion von Strahlung<!-- EPO <DP n="12"> --> zumindest für einen gewissen Spannungsabfall sorgt, an der zenerdiode eine höhere Wechselspannung anliegt, kann dieser Kurzschluss durch eine ggf. durch die Zenerdioden-Charakteristik geringfügig modifizierte Wechselspannung erkannt werden, welche in die betreffende Verstärkerschaltung eingespeist und an einem Ausgang der Verstärkerschaltung ausgegeben wird. Das Vorhandensein einer Ausgangs-Wechselspannung kann somit als ein zuverlässiges Indiz dafür angesehen werden, dass ein Kurzschluss insbesondere zwischen der oben beschriebenen gemeinsamen Spannungsversorgungsleitung und der oben beschriebenen gemeinsamen Messsignalleitung vorliegt. Ein Kurzschluss kann somit auf einfache und zugleich effektive Weise zuverlässig erkannt und damit die Betriebssicherheit der gesamten Überwachungsvorrichtung erheblich erhöht werden.</p>
<p id="p0039" num="0039">Es wird darauf hingewiesen, dass die Stärke des Spannungsabfalls über dem Flammendetektor maßgeblich von der Art des Strahlungsdetektors abhängt, welcher bei dem betreffenden Flammendetektor zum Einsatz kommt. Im Falle einer derzeit als besonders geeignet angesehenen UV-Zelle liegt der Spannungsabfall über der UV-Zelle, selbst wenn gerade eine vergleichsweise hohe Intensität an UV-Strahlung nachgewiesen wird, in der Größenordnung von 100 Volt. Im Falle eines Kurzschlusses liegt somit eine um ca. 100 Volt höhere Spannung an dem gemeinsamen Signaleingang der Auswerteschaltung an. Diese erhöhte Spannung führt dann, ggf. nach einer gewissen Dämpfung durch die oben beschriebene Filterschaltung, dazu, dass sich die betreffende zenerdiode zumindest während einer der beiden Halbwellen der Wechselspannung in ihrem Durchbruchsbereich befindet. Selbstverständlich muss man, um die oben beschriebene Funktionalität der Kurzschlusserkennung anhand eines Wechselspannungs-Ausgangssignals der betreffenden Verstärkerschaltung zu erkennen, eine Zenerdiode mit einer geeigneten charakteristischen Durchbruchsspannung wählen.<!-- EPO <DP n="13"> --> Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zum unabhängigen Überwachen des Vorhandenseins einer ersten Flamme und des Vorhandenseins einer zweiten Flamme in einer Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung beschrieben. Das beschriebene Verfahren weist auf (a) ein Anlegen einer von einer Spannungsversorgungseinrichtung bereitgestellten Wechselspannung mit einer ersten Halbwelle und einer zweiten Halbwelle an einen ersten Flammendetektor und an einen zweiten Flammendetektor, (b) ein Empfangen einer erster Strahlung, welche von der ersten Flamme emittiert wird, mittels des ersten Flammendetektors, (c) ein Empfangen einer zweiten Strahlung, welche von der zweiten Flamme emittiert wird, mittels des zweiten Flammendetektors, (d) ein Zuführen eines während der ersten Halbwelle vorhandenen ersten Messsignals von dem ersten Flammendetektor an einen gemeinsamen Signaleingang einer Auswerteschaltung, wobei das erste Messsignal für die Intensität der ersten Strahlung indikativ ist, (e) ein Zuführen eines während der zweiten Halbwelle vorhandenen zweiten Messsignals von dem zweiten Flammendetektor an den gemeinsamen Signaleingang der Auswerteschaltung, wobei das zweite Messsignal für die Intensität der zweiten Strahlung indikativ ist, und (f) ein Überwachen des Vorhandenseins der ersten Flamme und des Vorhandenseins der zweiten Flamme mittels der Auswerteschaltung basierend auf dem ersten Messsignal und dem zweiten Messsignal.</p>
<p id="p0040" num="0040">Auch dem beschriebenen Verfahren liegt die Erkenntnis zugrunde, dass bei einer geeigneten Schaltung der beiden Flammendetektoren trotz der Verwendung eines gemeinsamen Signaleingangs beide Flammendetektoren unabhängig voneinander ausgelesen werden können, sofern das erste Messsignal exklusiv dem ersten Flammendetektor und das zweite Messsignal exklusiv dem zweiten Flammendetektor zugeordnet werden kann. Diese Zuordnung erfolgt erfindungsgemäß anhand der beiden Halbwellen der Wechselspannung, welche von der Spannungsversorgungseinrichtung für beide Flammendetektoren gemeinsam zur Verfügung gestellt wird. Dabei kann das erste Messsignal lediglich<!-- EPO <DP n="14"> --> während der ersten Halbwelle der an beide Flammendetektoren angelegten Wechselspannung auftreten. Entsprechend kann das zweite Messsignal lediglich während der zweiten Halbwelle der Wechselspannung auftreten.</p>
<p id="p0041" num="0041">Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung weist das Verfahren ferner auf (g) ein Löschen der ersten Flamme, (h) ein Auswerten des ersten Messsignals, und (i) ein Betrachten der Überwachungsvorrichtung als fehlerhaft, wenn die Auswertung des ersten Messsignals fälschlicherweise ein Vorhandensein der ersten Flamme anzeigt.</p>
<p id="p0042" num="0042">Das zumindest vorrübergehende Löschen der ersten Flamme hat den Vorteil, dass auf einfache Weise die Funktionsfähigkeit der Überwachungsvorrichtung überprüft werden kann. Insbesondere kann ein Kurzschluss zwischen der o.g. gemeinsamen Spannungsversorgungsleitung und der o.g. gemeinsamen Messsignalleitung erkannt werden, weil nur bei einem derartigen Kurzschluss auch dann ein Wechselspannungssignal an dem gemeinsamen Signaleingang anliegt, wenn der erste Flammendetektor gar keine Strahlung empfängt.</p>
<p id="p0043" num="0043">Das Löschen der ersten Flamme kann beispielsweise durch ein Schließen eines Ventils für die Brennstoffzufuhr für die erste Flamme erfolgen. In diesem Fall sollte jedoch mit dem Auswerten des ersten Messsignals zumindest eine gewisse Verzögerungszeit gewartet werden, welche der zu erwartenden zeitdifferenz zwischen dem Schließen des Ventils und dem tatsächlichen Erlöschen der ersten Flamme entspricht. Abhängig von der Konstruktion der betreffenden Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung kann diese Verzögerungszeit beispielsweise zwischen 1 Sekunde und 10 Sekunden liegen.</p>
<p id="p0044" num="0044">Das Löschen der ersten Flamme kann auf vorteilhafte Weise im Rahmen eines sog. intermittierenden Betriebs der Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung erfolgen. Ein spezielles Ausschalten der ersten Flamme lediglich zum Zwecke der Überprüfung der<!-- EPO <DP n="15"> --> Funktionsfähigkeit der Überwachungsvorrichtung ist damit auf vorteilhafte Weise nicht erforderlich.</p>
<p id="p0045" num="0045">Unter einem intermittierenden Betrieb ist in Übereinstimmung mit einschlägigen Produktnormen für Brennstoff-Verbrennungsvorrichtungen, welche auch als Feuerungsautomaten bezeichnet werden, ein Betriebsmodus zu verstehen, bei dem die Flammen im Laufe von 24 Stunden mindestens ein mal (1x) abgeschaltet werden. Im Bereich normaler Heizungsanwendungen für den Wohnbereich ist diese Anforderung meist erfüllt. Hier finden nämlich oft mehrere Brennerstarts pro Stunde statt. Die beschriebene Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung kann den Inbetriebsetzungsvorgang also dazu nutzen, um seine Funktionstüchtigkeit zu prüfen und insbesondere das Flammenüberwachungssystem zu testen. Damit wird das Flammenüberwachungssystem im intermittierenden Betrieb relativ häufig getestet.</p>
<p id="p0046" num="0046">Es wird darauf hingewiesen, dass das beschrieben Verfahren auf gleiche Weise auch mit der zweiten Flamme durchgeführt werden kann.</p>
<p id="p0047" num="0047">Es wird ferner darauf hingewiesen, dass auch bei Brennstoff-Verbrennungsvorrichtungen oder Brennern, bei denen zumindest eine Flamme (die Pilotflamme) immer an bleibt, eine Erkennung eines Fehlers, insbesondere eines Kurzschlusses, möglich sein kann. So kann beispielsweise bei der oben beschriebenen Ausführungsform der Überwachungsvorrichtung, bei der geeignet dimensionierte Zenerdioden verwendet werden, um im Falle eines Spannungsdurchbruchs bei einer Halbwelle (bei der anderen Halbwelle ist die zenerdiode ohnehin leitend) und damit bei einer Zuführung einer Wechselspannung an die betreffende Verstärkerschaltung der Auswerteschaltung auf einen Kurzschluss zwischen der gemeinsamen Spannungsversorgungsleitung und der gemeinsamen Messsignalleitung geschlossen werden.<!-- EPO <DP n="16"> --></p>
<p id="p0048" num="0048">Es wird darauf hingewiesen, dass Ausführungsformen der Erfindung mit Bezug auf unterschiedliche Erfindungsgegenstände beschrieben wurden. Insbesondere sind einige Ausführungsformen der Erfindung mit Vorrichtungsansprüchen und andere Ausführungsformen der Erfindung mit Verfahrensansprüchen beschrieben. Dem Fachmann wird jedoch bei der Lektüre dieses Dokuments sofort klar werden, dass, sofern nicht explizit anders angegeben, zusätzlich zu einer Kombination von Merkmalen, die zu einem Typ von Erfindungsgegenstand gehören, auch eine beliebige Kombination von Merkmalen möglich ist, die zu unterschiedlichen Typen von Erfindungsgegenständen gehören.</p>
<p id="p0049" num="0049">Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden beispielhaften Beschreibung derzeit bevorzugter Ausführungsformen.
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li><figref idref="f0001">Figur 1</figref> zeigt eine Überwachungsvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem zur Separation der von zwei Flammendetektoren bereitgestellten Messsignale gleichrichtende Dioden verwendet werden.</li>
<li><figref idref="f0002">Figur 2</figref> zeigt eine Überwachungsvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem zur Separation der beiden Messsignale Zenerdioden verwendet werden, so dass auch ein Fühlerkurzschluss erkannt werden kann.</li>
<li><figref idref="f0003">Figur 3</figref> zeigt für unterschiedliche Flammenkonstellationen die logischen Ausgangssignale, welche an den beiden Ausgängen der in <figref idref="f0002">Figur 2</figref> dargestellten Verstärkerschaltung anliegen.</li>
<li><figref idref="f0003">Figur 4</figref> zeigt für unterschiedliche Flammenkonstellationen und für den Fall eines Fühlerkurzschlusses zwischen der in <figref idref="f0002">Figur 2</figref> dargestellten gemeinsamen Spannungsversorgungsleitung und der gemeinsamen Messsignalleitung die Ausgangssignale, welche an den beiden Ausgängen der Auswerteschaltung anliegen.<!-- EPO <DP n="17"> --></li>
<li><figref idref="f0003">Figur 5</figref> zeigt ein Zeitdiagramm, wie im Rahmen eines intermittierenden Betriebs einer Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung, welche eine Haupt- und eine Pilotflamme aufweist, ein Fühlerkurzschluss zwischen der in <figref idref="f0002">Figur 2</figref> dargestellten gemeinsamen Spannungsversorgungsleitung und der gemeinsamen Messsignalleitung erkannt werden kann.</li>
</ul></p>
<p id="p0050" num="0050">Es wird darauf hingewiesen, dass Merkmale bzw. Komponenten von unterschiedlichen Ausführungsformen, die mit den entsprechenden Merkmalen bzw. Komponenten der Ausführungsform nach gleich oder zumindest funktionsgleich sind, mit den gleichen Bezugszeichen oder mit einem Bezugszeichen versehen sind, welches sich lediglich in seiner ersten ziffer von dem Bezugszeichen eines (funktional) entsprechenden Merkmals oder einer (funktional) entsprechenden Komponente unterscheidet. Zur Vermeidung von unnötigen Wiederholungen werden bereits anhand einer vorher beschriebenen Ausführungsform erläuterte Merkmale bzw. Komponenten an späterer Stelle nicht mehr im Detail erläutert.</p>
<p id="p0051" num="0051">Ferner wird darauf hingewiesen, dass die nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen lediglich eine beschränkte Auswahl an möglichen Ausführungsvarianten der Erfindung darstellen. Insbesondere ist es möglich, die Merkmale einzelner Ausführungsformen in geeigneter Weise miteinander zu kombinieren, so dass für den Fachmann mit den hier explizit dargestellten Ausführungsvarianten eine Vielzahl von verschiedenen Ausführungsformen als offensichtlich offenbart anzusehen sind.</p>
<p id="p0052" num="0052"><figref idref="f0001">Figur 1</figref> zeigt eine Überwachungsvorrichtung 100 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Überwachungsvorrichtung 100 weist zwei Flammendetektoren, einen ersten Flammendetektor 110 und einen zweiten Flammendetektor 120, auf. Gemäß dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel dient<!-- EPO <DP n="18"> --> der erste Flammendetektor 110 dem Überwachen der Präsenz einer Hauptflamme einer Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung und der zweite Flammendetektor 120 dient dem Überwachen der Präsenz einer Pilotflamme der Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung. Wie aus <figref idref="f0001">Figur 1</figref> ersichtlich, weist jeder der beiden Flammendetektoren 110, 120 jeweils einen Widerstand 112 bzw. 122, eine UV-Zelle 114 bzw. 124 und eine gleichrichtende Diode 116 bzw. 126 auf. Die beiden Dioden 116 und 126 sind in Bezug zueinander antiparallel an eine gemeinsame Messsignalleitung 134 angeschlossen.</p>
<p id="p0053" num="0053">Die beiden UV-Zellen 114 und 124 weisen jeweils einen Glaskolben aus einem UV-durchlässigen Quarzglas auf, der mit Edelgas gefüllt ist. In dem Glaskolben befinden sich zwei Elektroden. Wenn zwischen den beiden Elektroden eine Spannung angelegt und zudem das Edelgas mit UV-Licht, welches von der Hauptflamme bzw. von der Pilotflamme emittiert wird, bestrahlt wird, dann wird die betreffende UV-Zelle zumindest teilweise elektrisch leitend und es kann ein Strom durch den entsprechenden Flammendetektor 110, 120 fließen.</p>
<p id="p0054" num="0054">Die Überwachungsvorrichtung 100 weist ferner, in einem nicht dargestellten Gehäuse angeordnet, eine als Transformator ausgebildete Spannungsversorgungseinrichtung 130 auf, welche über einen Widerstand R, einem gemeinsamen Spannungsausgang 131 und einer gemeinsamen Spannungsversorgungsleitung 132 mit den beiden Flammendetektoren 110 und 120 verbunden ist. Der gemeinsame Spannungsausgang ist als Anschlusskontakt 131 in dem (nicht dargestellten) Gehäuse der Überwachungsvorrichtung 100 ausgebildet. Gemäß dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel führt der Transformator 130 eine Transformation durch, bei der ein 50Hz Eingangssignal mit einer Netzspannung Unetz von 230V auf ein 50Hz Ausgangssignal mit einer Sensorspannung Usensor von ca. 300V hoch transformiert wird. Es wird darauf hingewiesen, dass selbstverständlich auch Spannungstransformationen mit anderen Frequenzen und/oder mit anderen Werten für die Primärspannung und/oder die Sekundärspannung möglich<!-- EPO <DP n="19"> --> sind. Beispielsweise wird in den USA in der Regel ein Eingangssignal mit einer effektiven Spannung von 120V und einer Frequenz von 60 Hz verwendet.</p>
<p id="p0055" num="0055">Die Überwachungsvorrichtung 100 weist ferner eine Auswerteschaltung 150 auf, welche wiederum eine erste Verstärkerschaltung 152 und eine zweite Verstärkerschaltung 154 umfasst. Die erste Verstärkerschaltung 152 weist eingangsseitig eine Diode D10 auf, die mit einem gemeinsamen Signaleingang 138 verbunden ist. Die zweite Verstärkerschaltung 154 weist eingangsseitig eine Diode D20 auf, die ebenfalls mit dem gemeinsamen Signaleingang 138 verbunden ist. Gemäß dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist der gemeinsame Signaleingang als Anschlusskontakt 138 in dem oben genannten (nicht dargestellten) Gehäuse ausgebildet.</p>
<p id="p0056" num="0056">Wie aus <figref idref="f0001">Figur 1</figref> ersichtlich, weisen in Bezug zu der gemeinsamen Messsignalleitung 134 die beiden Dioden 116 und D10 die gleiche "Polarität" auf. Dies bedeutet, dass ein Strom, welcher durch den ersten Flammendetektor 110 fließt, ausschließlich von der ersten Verstärkerschaltung 152 weiterverarbeitet wird. In entsprechender Weise sind in Bezug zu der gemeinsamen Messsignalleitung 134 die beiden Dioden 126 und D20 mit der gleichen "Polarität" geschalten. Dies bedeutet, dass ein Strom, welcher durch den zweiten Flammendetektor 120 fließt, ausschließlich von der zweiten Verstärkerschaltung 154 weiterverarbeitet wird.</p>
<p id="p0057" num="0057">Da die beiden Flammendetektoren 110 und 120 über die gemeinsame Spannungsversorgungsleitung 132 mit einer Wechselspannung beaufschlagt werden, kann der erste Flammendetektor 110 (bei brennender Hauptflamme) nur während der positiven Halbwelle der Wechselspannung leitend werden, wohingegen der zweite Flammendetektor 120 (bei brennender Pilotflamme) nur während der negativen Halbwelle der Wechselspannung leitend werden kann. Das über die gemeinsame Messsignalleitung 134 an die Auswerteschaltung 150 übertragene Messsignal von beiden<!-- EPO <DP n="20"> --> Flammendetektoren 110 und 120 wird dann von den beiden Dioden D10 und D20 separiert, so dass, wie oben bereits beschrieben, die erste Verstärkerschaltung 152 mit einem ersten Ausgang A1 dem ersten Flammendetektor 110 zugeordnet ist und die zweite Verstärkerschaltung 154 mit einem zweiten Ausgang A2 dem zweiten Flammendetektor 120 zugeordnet ist.</p>
<p id="p0058" num="0058">Wie aus <figref idref="f0001">Figur 1</figref> ersichtlich, weist die erste Verstärkerschaltung 152 einen ersten Tiefpassfilter auf, welcher von einem Widerstand R10 und einem Kondensator C10 gebildet wird. In entsprechender Weise weist die zweite Verstärkerschaltung 154 einen zweiten Tiefpassfilter auf, welcher von einem Widerstand R20 und einem Kondensator C20 gebildet wird. Diese beiden Filterschaltungen 152 und 154 haben die Wirkung, dass die am Filtereingang anliegende gepulste Gleichspannung geglättet wird, so dass am jeweiligen Filterausgang in guter Näherung ein Gleichspannungssignal ausgegeben wird. Dieses Gleichspannungssignal wird dann von der jeweiligen Verstärkerschaltung 152 oder 154 verstärkt. Wie aus <figref idref="f0001">Figur 1</figref> ersichtlich, weist die erste Verstärkerschaltung 152 drei Widerstände R11, R12 und R13 sowie einen bipolaren Transistor T10 auf. Die zweite Verstärkerschaltung 154 weist vier Widerstände R21, R22, R23 und R24 sowie einen bipolaren Transistor T20 auf. Gemäß dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel arbeiten die beiden Verstärkerschaltungen 152 und 154, wie aus <figref idref="f0001">Figur 1</figref> ersichtlich, mit zwei Spannungspegeln von 5 Volt und 0 Volt (GND).</p>
<p id="p0059" num="0059">Da derartige Verstärkerschaltungen dem Fachmann geläufig sind, wird an dieser Stelle deren Funktionsweise nicht im Detail erläutert. Dem Fachmann wird jedoch aus den beiden in <figref idref="f0001">Figur 1</figref> dargestellten Verstärkerschaltungen 152 und 154 sofort klar, dass sofern der erste Flammendetektor 110 zumindest teilweise leitend wird (die Hauptflamme ist an), an dem ersten Ausgang A1 ein logischer Pegel von ca. 0 Volt (Low) ausgegeben wird. Falls der erste Flammendetektor 110 keine UV-Strahlung empfängt (die Hauptflamme ist aus), sperrt der<!-- EPO <DP n="21"> --> erste Flammendetektor 110 und am Ausgang A1 liegt ein logischer Pegel von ca. 5 Volt (High) an. Aufgrund des Vorhandenseins des Widerstandes R24 wird, sofern der zweite Flammendetektor 120 beim Empfang von UV-Strahlung (die Pilotflamme ist an) zumindest teilweise leitend wird, an dem zweiten Ausgang A2 ein logischer Pegel von ca. 5 Volt (High) ausgegeben. Falls der zweite Flammendetektor 120 keine UV-Strahlung empfängt (die Pilotflamme ist aus), sperrt der zweite Flammendetektor 120 und am Ausgang A2 liegt ein logischer Pegel von ca. 0 Volt (Low) an. Durch eine Auswertung der beiden Spannungspegel kann also das Vorhandensein der dem ersten Flammendetektor 110 zugeordneten Hauptflamme und das Vorhandensein der dem zweiten Flammendetektor 120 zugeordneten Pilotflamme überwacht werden. Trotz der Verwendung einer gemeinsamen Spannungsversorgungsleitung 132 und einer gemeinsamen Messsignalleitung 134 können aufgrund der antiparallelen Anordnung der beiden Flammendetektoren deren Messsignale eindeutig den beiden Flammen zugeordnet werden und eine unabhängige Überwachung der beiden Flammen ist möglich.</p>
<p id="p0060" num="0060"><figref idref="f0002">Figur 2</figref> zeigt eine Überwachungsvorrichtung 200 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Überwachungsvorrichtung 200 weist eine als Wechselspannungsquelle ausgebildete Spannungsversorgungseinrichtung 230 und eine Gleichspannungsquelle 260 auf. Wie aus einem Vergleich zwischen den beiden <figref idref="f0001">Figuren 1</figref> und <figref idref="f0002">2</figref> ersichtlich, unterscheidet sich eine Auswerteschaltung 250 der Überwachungsvorrichtung 200 von der in <figref idref="f0001">Figur 1</figref> dargestellten Auswerteschaltung 150 lediglich darin, dass (a) anstelle der gewöhnlichen Dioden D10 und D20 jeweils eine Zenerdiode ZD10 bzw. ZD20 verwendet wird und dass (b) zusätzlich eine zweistufige Tiefpass-Filterschaltung 240 vorgesehen ist, welche zwei Widerstände R1 und R2 sowie zwei Kondensatoren C1 und C2 aufweist. Die Separation zwischen (a) des Messsignals von dem ersten Flammendetektor 110 und (b) des Messsignals von dem zweiten Flammendetektor 120 erfolgt auf gleiche Weise wie bei der in<!-- EPO <DP n="22"> --> <figref idref="f0001">Figur 1</figref> dargestellten Überwachungsvorrichtung 100 und wird deshalb nicht noch einmal im Detail erläutert.</p>
<p id="p0061" num="0061">Bei der Überwachungsvorrichtung 200 sorgt die zweistufige Tiefpass-Filterschaltung 240 dafür, dass die Messsignale von beiden Flammendetektoren 110 und 120 unmittelbar nach dem gemeinsamen Signaleingang 138 geglättet werden.</p>
<p id="p0062" num="0062">Die beiden Zenerdioden ZD10 und ZD20 tragen dazu bei, dass im Vergleich zu der Überwachungsvorrichtung 100 bei der Überwachungsvorrichtung 200 zusätzlich noch ein Fühlerkurzschluss zwischen der gemeinsamen Spannungsversorgungsleitung 132 und der gemeinsamen Messsignalleitung 134 erkannt werden kann. Zu diesem Zweck sind die Durchbruchs- oder Zenerspannungen der beiden Zenerdioden ZD10 und ZD20 so dimensioniert, dass bei einem Fühlerkurzschluss die an dem gemeinsamen Signaleingang 138 anliegende Eingangsspannung größer ist als die Zenerspannung der beiden Zenerdioden ZD10 und ZD20. Dabei ist zu bedenken, dass bei einem Fühlerkurzschluss an dem gemeinsamen Signaleingang 138 die volle Wechselspannung anliegt, welche von der Spannungsversorgungseinrichtung 130 bereitgestellt wird. Im Gegensatz dazu fällt bei dem üblichen Betrieb der Überwachungsvorrichtung 200 bei brennenden Flammen über den nicht dargestellten UV-Zellen der beiden Flammendetektoren 110 und 120 zumindest eine gewisse Spannung ab, so dass die an dem gemeinsamen Signaleingang 138 anliegende Spannung kleiner ist als die bei einem Fühlerkurzschluss anliegenden Wechselspannung. Somit wird den beiden Transistoren T10 und T20 bei einem Fühlerkurzschluss ein Wechselspannungssignal zugeführt. Damit ergeben sich folgende Ausgangssignale:
<tables id="tabl0001" num="0001">
<table frame="none">
<tgroup cols="4">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="24mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="22mm"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="9mm"/>
<colspec colnum="4" colname="col4" colwidth="31mm"/>
<tbody>
<row>
<entry colsep="0" rowsep="0">Ausgang A1 :</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0">Low</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0" align="center">→</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0">Hautflamme an</entry></row>
<row>
<entry colsep="0" rowsep="0"/>
<entry colsep="0" rowsep="0">High</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0" align="center">→</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0">Hautflamme aus</entry></row>
<row>
<entry colsep="0" rowsep="0"/>
<entry colsep="0" rowsep="0">Wechselsp.</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0" align="center">→</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0">Fühlerkurzschluss</entry></row>
<row>
<entry colsep="0" rowsep="0">Ausgang A1 :</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0">Low</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0" align="center">→</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0">Pilotflamme an</entry></row>
<row>
<entry colsep="0" rowsep="0"/>
<entry colsep="0" rowsep="0">High</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0" align="center">→</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0">Pilotflamme aus</entry></row>
<row>
<entry colsep="0" rowsep="0"/>
<entry colsep="0" rowsep="0">Wechselsp.</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0" align="center">→</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0">Fühlerkurzschluss</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables><!-- EPO <DP n="23"> --></p>
<p id="p0063" num="0063">Es wird darauf hingewiesen, dass in <figref idref="f0002">Figur 2</figref> ein für eine Simulationsprogramm geeignetes Schaltbild der Überwachungsvorrichtung 200 dargestellt ist, mit dem folgende Betriebszustände simuliert werden können:
<tables id="tabl0002" num="0002">
<table frame="none">
<tgroup cols="4">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="10mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="38mm"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="9mm"/>
<colspec colnum="4" colname="col4" colwidth="43mm"/>
<tbody>
<row>
<entry colsep="0" rowsep="0">(A)</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0">Die Hauptflamme brennt</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0" align="center">→</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0">Schalter S1 ist geschlossen</entry></row>
<row>
<entry colsep="0" rowsep="0">(B)</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0">Die Pilotflamme brennt</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0" align="center">→</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0">Schalter S2 ist geschlossen</entry></row>
<row>
<entry colsep="0" rowsep="0">(C)</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0">Fühlerkurzschluss vor</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0" align="center">→</entry>
<entry colsep="0" rowsep="0">Schalter S3 ist geschlossen</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables></p>
<p id="p0064" num="0064">An dem schematisch als Oszilloskop dargestellten Auswerteeinheit 270 können die an den beiden Ausgängen A1 und A2 anliegenden Spannungssignale für alle möglichen Betriebszustände dargestellt werden.</p>
<p id="p0065" num="0065"><figref idref="f0003">Figur 3</figref> zeigt für unterschiedliche Flammenkonstellationen die logischen Ausgangssignale, welche an den beiden Ausgängen der in <figref idref="f0002">Figur 2</figref> dargestellten Verstärkerschaltung anliegen. Mit dem Bezugszeichen AA1 ist das Ausgangssignal gekennzeichnet, welches dem in <figref idref="f0002">Figur 2</figref> dargestellten Ausgang A1 zugeordnet ist. Mit dem Bezugszeichen AA2 ist das Ausgangssignal gekennzeichnet, welches dem in <figref idref="f0002">Figur 2</figref> dargestellten Ausgang A2 zugeordnet ist. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist das Ausgangssignal AA1 um -2 Volt verschoben dargestellt.</p>
<p id="p0066" num="0066">Wie bereits oben erläutert, ist der Pegel des Ausgangssignals AA2 "Low", wenn die Pilotflamme aus ist. Wenn der Pegel des Ausgangssignals "High" ist, dann brennt die Pilotflamme. Ferner ist der Pegel des Ausgangssignals AA1 "High", wenn die Hauptflamme aus ist. Wenn der Pegel des Ausgangssignals AA1 bei "Low" ist, dann brennt die Hauptflamme.<!-- EPO <DP n="24"> --></p>
<p id="p0067" num="0067"><figref idref="f0003">Figur 4</figref> zeigt für unterschiedliche Flammenkonstellationen und für den Fall eines Fühlerkurzschlusses zwischen der in <figref idref="f0002">Figur 2</figref> dargestellten gemeinsamen Spannungsversorgungsleitung 132 und der gemeinsamen Messsignalleitung 134 die Ausgangssignale AA1 und AA2, welche an den beiden Ausgängen A1 und A2 der Auswerteschaltung 150 anliegen. Sofern kein Fühlerkurzschlusses vorliegt, nehmen die Pegel der Ausgangssignale AA1 und AA2 die Werte "Low" und "High" an, die bereits oben beschrieben wurden (AA1 ist auch in <figref idref="f0003">Figur 3</figref> um -2 Volt verschoben dargestellt).</p>
<p id="p0068" num="0068">Bei dem in <figref idref="f0003">Figur 4</figref> dargestellten beispielhaften Szenario liegt in zwei Zeitfenstern ein Fühlerkurzschluss vor. Der erste Fühlerkurzschluss beginnt bei ta und endet bei tb, der zweite Fühlerkurzschluss beginnt bei tc und endet bei td = 12,8 Sekunden. Wie bereits oben beschrieben, ist in diesen beiden Fühlerkurzschluss-Zeitfenstern sowohl das Ausgangssignal AA1 als auch das Ausgangssignal AA2 ein Wechselspannungssignal, welches die gleiche Frequenz wie die Wechselspannungsquelle 230 (vgl. <figref idref="f0002">Figur 2</figref>) aufweist.</p>
<p id="p0069" num="0069"><figref idref="f0003">Figur 5</figref> zeigt ein Zeitdiagramm, wie im Rahmen eines intermittierenden Betriebs einer Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung, welche eine Haupt- und eine Pilotflamme aufweist, ein Fühlerkurzschluss zwischen der in <figref idref="f0002">Figur 2</figref> dargestellten gemeinsamen Spannungsversorgungsleitung und der gemeinsamen Messsignalleitung erkannt werden kann. Dazu ist nicht zwingend die in <figref idref="f0002">Figur 2</figref> dargestellte Überwachungsvorrichtung 200 mit den beiden Zenerdioden ZD10 und ZD20 erforderlich. Vielmehr kann, wie nachfolgend erläutert, ein Fühlerkurzschluss auch mit der in <figref idref="f0001">Figur 1</figref> dargestellten Überwachungsvorrichtung 100 anhand einer zeitlichen Korrelation zwischen einem Schaltzyklus von geschalteten Brennstoff-Zufuhrventilen und den resultierenden an den Ausgängen A1 und A2 ausgegebenen (Flammen)Signalen erkannt werden.<!-- EPO <DP n="25"> --></p>
<p id="p0070" num="0070">Gemäß dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel wird zu einer Zeit t1 ein Ventil zur Brennstoffzufuhr für die Hauptflamme geöffnet. Das geöffnete Hauptflammen-Ventil ist in <figref idref="f0003">Figur 5</figref> durch den Balken 581 dargestellt. Sofern die Überwachungsvorrichtung korrekt arbeitet und die Hauptflamme daraufhin angeht, wovon im Folgenden ausgegangen wird, wird zu einem Zeitpunkt t2 am Ausgang A1 das Vorhandensein der Hauptflamme angezeigt. Das entsprechende Flammensignal ist in <figref idref="f0003">Figur 5</figref> durch den Balken 581a dargestellt.</p>
<p id="p0071" num="0071">Die zeitliche Verzögerung t2-t1 hängt u.a. von der Zeitdauer ab, die für den Brennstofftransport von dem Ventilausgang bis zu dem Ort der Hauptflamme benötigt wird. Für jede Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung kann demzufolge eine von deren Konstruktion abhängige maximale Verzögerungszeit TSA1 ermittelt werden, innerhalb der die Hauptflamme spätestens angehen muss. Diese Verzögerungszeit TSA1 kann je nach Konstruktion der betreffenden Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung zwischen 1 Sekunde und 10 Sekunden liegen. Sollte jedoch innerhalb dieser Zeitspanne TSA1 ab t1 das erste Flammensignal nicht angehen, dann kann davon ausgegangen werden, dass die Flammen-Überwachungsvorrichtung defekt ist.</p>
<p id="p0072" num="0072">Wenn das Ventil für die Hauptflamme zu einem Zeitpunkt t5 geschlossen wird, dann wird bei einer korrekt funktionierenden Überwachungsvorrichtung erwartet, dass das Flammensignal 581a für die Hauptflamme innerhalb einer gewissen zeitlichen Verzögerung zu einem Zeitpunkt t6 aus geht. Sollte dies nicht der Fall sein, dann kann davon ausgegangen werden, dass ein Fühlerkurzschluss vorliegt.</p>
<p id="p0073" num="0073">Entsprechendes gilt für das Öffnen (zu einem Zeitpunkt t3) und Schließen (zu einem Zeitpunkt t7) des Ventils für die Brennstoffzufuhr für die Pilotflamme. In <figref idref="f0003">Figur 5</figref> ist das geöffnete Pilotflammen-Ventil durch den Balken 582 dargestellt. Bei einer korrekt funktionierenden Überwachungsvorrichtung wird das Flammensignal 582a für die Pilotflamme<!-- EPO <DP n="26"> --> zu einem Zeitpunkt t4 erscheinen und zu einem Zeitpunkt t8 wieder verschwinden. Sollte das Flammensignal 582a auch nach dem Schließen des Pilotflammen-Ventils noch längere zeit vorhanden sein, dann kann ebenfalls davon ausgegangen werden, dass ein Fühlerkurzschluss vorliegt. Auch in diesem Fall darf bei einer korrekt funktionierenden Überwachungsvorrichtung die zeitdifferenz zwischen t3 und t4 nicht größer sein als eine charakteristische Verzögerungszeit TSA2 für das Angehen der Pilotflamme.</p>
<p id="p0074" num="0074">Die in <figref idref="f0002">Figur 2</figref> dargestellte Überwachungsvorrichtung 200 ermöglicht aufgrund ihrer prinzipiell drei verschiedenen Ausgangssignale ("Low", "High" und "Wechselspannung"), die an jedem der beiden Ausgänge A1 und A2 anliegen können, eine umfangreiche Fehlerbetrachtung. Dabei können Bauteilfehler der Auswerteschaltung 150 zuverlässig erkannt und die betroffenen Bauteile sogar identifiziert werden. Damit sind z.B. die Anforderungen durch die Normen EN230/EN298 bezüglich des Verhaltens bei Bauteilefehlern erfüllt.</p>
<p id="p0075" num="0075">Die folgende Tabelle 1 zeigt verschiedene Bauteilefehler der Überwachungsvorrichtung 200 und die zugehörigen Ausgangssignale an den Ausgängen A1 und A2. Folgende Abkürzungen sind in der Tabelle 1 verwendet:
<tables id="tabl0003" num="0003">
<table frame="none">
<tgroup cols="2" colsep="0" rowsep="0">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="15mm"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="151mm"/>
<tbody>
<row>
<entry>C:</entry>
<entry>Kollektor</entry></row>
<row>
<entry>B:</entry>
<entry>Basis</entry></row>
<row>
<entry>E:</entry>
<entry>Emitter</entry></row>
<row>
<entry>L/H/W:</entry>
<entry>Zustand bleibt trotz auftretenden Bauteilfehler un-verändert bei "Low", "High" oder "Wechselspannungs-signal"</entry></row>
<row>
<entry>AC:</entry>
<entry>Wechselspannungssignal</entry></row>
<row>
<entry>FKS:</entry>
<entry>Fühlerkurzschluss</entry></row>
<row>
<entry>FS:</entry>
<entry>Flammensignal</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables><!-- EPO <DP n="27"> --></p>
<p id="p0076" num="0076">Bei dem Ausgang A1 bedeutet "High", dass kein Flammensignal von der Hautflamme vorliegt, und "Low", dass ein Flammensignal von der Hautflamme vorliegt.</p>
<p id="p0077" num="0077">Bei dem Ausgang A2 bedeutet "High", dass ein Flammensignal von der Hautflamme vorliegt, und "Low", dass kein Flammensignal von der Hautflamme vorliegt.<!-- EPO <DP n="28"> -->
<tables id="tabl0004" num="0004">
<table frame="all">
<title>Tabelle1:</title>
<tgroup cols="4">
<colspec colnum="1" colname="col1" colwidth="12mm" colsep="0"/>
<colspec colnum="2" colname="col2" colwidth="28mm"/>
<colspec colnum="3" colname="col3" colwidth="35mm"/>
<colspec colnum="4" colname="col4" colwidth="35mm"/>
<thead>
<row>
<entry valign="top"/>
<entry align="center" valign="top"><b>Fehlerart</b></entry>
<entry align="center" valign="top"><b>Ausgang A1</b></entry>
<entry align="center" valign="top"><b>Ausgang A2</b></entry></row></thead>
<tbody>
<row>
<entry>R1</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">"High"</entry>
<entry align="center">"Low"</entry></row>
<row>
<entry>R2</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">"High"</entry>
<entry align="center">"Low"</entry></row>
<row>
<entry>R10</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">"High"</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row>
<entry>R11</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">"High"</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row>
<entry>R12</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row>
<entry>R13</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">"Low"</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row>
<entry>R20</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">"Low"</entry></row>
<row>
<entry>R21</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">"Low"</entry></row>
<row>
<entry>R22</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row>
<entry>R23</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">"Low"</entry></row>
<row>
<entry>R24</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">"High"</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry>C1</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">AC (FKS)</entry>
<entry align="center">AC (FKS)</entry></row>
<row>
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<entry align="center">Kurzschluss</entry>
<entry align="center">"High"</entry>
<entry align="center">"Low"</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry>C2</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">AC (FKS)</entry>
<entry align="center">AC (FKS)</entry></row>
<row>
<entry/>
<entry align="center">Kurzschluss</entry>
<entry align="center">"High"</entry>
<entry align="center">"Low"</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry>C10</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry/>
<entry align="center"/>
<entry align="center">kein FS wenn A2 aktiv</entry>
<entry align="center"/></row>
<row>
<entry/>
<entry align="center">Kurzschluss</entry>
<entry align="center">"High"</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry>C20</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row rowsep="0">
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<entry align="center"/>
<entry align="center"/>
<entry align="center">kein FS wenn A1 aktiv</entry></row>
<row>
<entry/>
<entry align="center">Kurzschluss</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">"Low"</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry>D10</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">"High"</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row>
<entry/>
<entry align="center">Kurzschluss</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry>D20</entry>
<entry align="center">Unterbruch</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">"Low"</entry></row>
<row>
<entry/>
<entry align="center">Kurzschluss</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry>T10</entry>
<entry align="center">Unterbruch C</entry>
<entry align="center">"High"</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry/>
<entry align="center">Unterbruch B</entry>
<entry align="center">"High"</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry/>
<entry align="center">Unterbruch E</entry>
<entry align="center">"High"</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry/>
<entry align="center">Kurzschluss CE</entry>
<entry align="center">"Low"</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry/>
<entry align="center">Kurzschluss EB</entry>
<entry align="center">"High"</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row>
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<entry align="center">Kurzschluss CB</entry>
<entry align="center">"Low"</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry>T20</entry>
<entry align="center">Unterbruch C</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">"Low"</entry></row>
<row rowsep="0">
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<entry align="center">Unterbruch B</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">"High"</entry></row>
<row rowsep="0">
<entry/>
<entry align="center">Unterbruch E</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">"High"</entry></row>
<row rowsep="0">
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<entry align="center">Kurzschluss CE</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">"Low"</entry></row>
<row rowsep="0">
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<entry align="center">Kurzschluss EB</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">"High"</entry></row>
<row>
<entry/>
<entry align="center">Kurzschluss CB</entry>
<entry align="center">L/H/W</entry>
<entry align="center">"Low"</entry></row></tbody></tgroup>
</table>
</tables><!-- EPO <DP n="29"> --></p>
<heading id="h0001">Bezugszeichenliste</heading>
<p id="p0078" num="0078">
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>100</dt><dd>Überwachungsvorrichtung</dd>
<dt>110</dt><dd>erster Flammendetektor</dd>
<dt>112</dt><dd>Widerstand</dd>
<dt>114</dt><dd>Strahlungsempfindliches Sensorelement (z.B. UV-Zelle, Fotoelement, ...)</dd>
<dt>116</dt><dd>Diode</dd>
<dt>120</dt><dd>zweiter Flammendetektor</dd>
<dt>122</dt><dd>Widerstand</dd>
<dt>124</dt><dd>Strahlungsempfindliches Sensorelement (z.B. UV-Zelle, Fotoelement, ...)</dd>
<dt>126</dt><dd>Diode</dd>
<dt>130</dt><dd>Spannungsversorgungseinrichtung / Transformator</dd>
<dt>131</dt><dd>gemeinsamer Spannungsausgang / Anschlusskontakt</dd>
<dt>132</dt><dd>gemeinsame Spannungsversorgungsleitung</dd>
<dt>134</dt><dd>gemeinsame Messsignalleitung</dd>
<dt>138</dt><dd>gemeinsamer Signaleingang / Anschlusskontakt</dd>
<dt>150</dt><dd>Auswerteschaltung</dd>
<dt>152</dt><dd>erste Verstärkerschaltung</dd>
<dt>154</dt><dd>zweite Verstärkerschaltung</dd>
<dt>R</dt><dd>Widerstand</dd>
<dt>D10,D20</dt><dd>Diode</dd>
<dt>R10,R20</dt><dd>Widerstand</dd>
<dt>R11,R21</dt><dd>Widerstand</dd>
<dt>C10,C20</dt><dd>Kondensator</dd>
<dt>R12,R22</dt><dd>Widerstand</dd>
<dt>T10,T20</dt><dd>bipolarer Transistor</dd>
<dt>R13,R23</dt><dd>Widerstand</dd>
<dt>R24</dt><dd>Widerstand</dd>
<dt>GND</dt><dd>Masse</dd>
<dt>A1</dt><dd>erster Ausgang</dd>
<dt>A2</dt><dd>zweiter Ausgang</dd>
<dt>Unetz</dt><dd>Netzspannung</dd>
<dt>Usensor</dt><dd>Sensorspannung<!-- EPO <DP n="30"> --></dd>
<dt>200</dt><dd>Überwachungsvorrichtung</dd>
<dt>230</dt><dd>Spannungsversorgungseinrichtung / Wechselspannungsquelle</dd>
<dt>240</dt><dd>Tiefpass-Filterschaltung (zweistufig)</dd>
<dt>250</dt><dd>Auswerteschaltung</dd>
<dt>260</dt><dd>Gleichspannungsquelle</dd>
<dt>270</dt><dd>Oszilloskop</dd>
<dt>S1,S2,S3</dt><dd>Schalter</dd>
<dt>R1,R2</dt><dd>Widerstand</dd>
<dt>C1,C2</dt><dd>Kondensator</dd>
<dt>ZD10,ZD20</dt><dd>Zenerdiode</dd>
<dt>AA1</dt><dd>Ausgangssignal A1</dd>
<dt>AA2</dt><dd>Ausgangssignal A2</dd>
<dt>581</dt><dd>Ventil für Pilotflamme (Flamme 1) geöffnet</dd>
<dt>581a</dt><dd>Flammensignal für Hauptflamme (AA1 = "Low")</dd>
<dt>582</dt><dd>Ventil für Hauptflamme (Flamme 2) geöffnet</dd>
<dt>582a</dt><dd>Flammensignal für Pilotflamme (AA2 = "Low")</dd>
<dt>TSA1</dt><dd>Verzögerungszeit für Zünden der Hauptflamme</dd>
<dt>TSA2</dt><dd>Verzögerungszeit für Zünden der Pilotflamme</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="31"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Überwachungsvorrichtung zum unabhängigen Überwachen des Vorhandenseins einer ersten Flamme und des Vorhandenseins einer zweiten Flamme in einer Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung, die Überwachungsvorrichtung (100, 200) aufweisend<br/>
einen ersten Flammendetektor (110), eingerichtet und angeordnet zum Empfangen von erster Strahlung, welche von der ersten Flamme emittiert wird,<br/>
einen zweiten Flammendetektor (120), eingerichtet und angeordnet zum Empfangen von zweiter Strahlung, welche von der zweiten Flamme emittiert wird,<br/>
eine Spannungsversorgungseinrichtung (130, 230), welche mit den beiden Flammendetektoren (110, 120) verbunden ist und welche eingerichtet ist, eine Wechselspannung mit einer ersten Halbwelle und einer zweiten Halbwelle an die beiden Flammendetektoren (110, 120) anzulegen, und<br/>
eine Auswerteschaltung (150, 250),<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die Auswerteschaltung (150, 160) mit den beiden Flammendetektoren (110, 120) über einen gemeinsamen Signaleingang (138) verbunden ist,<br/>
die beiden Flammendetektoren (110, 120) derart eingerichtet und in Bezug zu der Spannungsversorgungseinrichtung (130, 230) und zu der Auswerteschaltung (150, 250) derart geschalten sind, dass
<claim-text>- ein während der ersten Halbwelle vorhandenes erstes Messsignal an dem gemeinsamen Signaleingang (138) für die Intensität der ersten Strahlung indikativ ist und</claim-text>
<claim-text>- ein während der zweiten Halbwelle vorhandenes zweites Messsignal auf dem gemeinsamen Signaleingang (138) für die Intensität der zweiten Strahlung indikativ ist, und</claim-text>
die Auswerteschaltung (150, 250) eingerichtet ist, das erste Messsignal und das zweite Messsignal unabhängig voneinander auszuwerten.<!-- EPO <DP n="32"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Überwachungsvorrichtung gemäß dem vorangehenden Anspruch, ferner aufweisend<br/>
eine gemeinsame Spannungsversorgungsleitung (132), welche die Spannungsversorgungseinrichtung (130, 230) sowohl mit dem ersten Flammendetektor (110) als auch mit dem zweiten Flammendetektor (120) verbindet und/oder<br/>
eine gemeinsame Messsignalleitung (134), welche sowohl den ersten Flammendetektor (110) als auch den zweiten Flammendetektor (120) mit dem gemeinsamen Signaleingang (138) der Auswerteschaltung (150, 250) verbindet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Überwachungsvorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei<br/>
der erste Flammendetektor (110) ein erstes elektrisch gleichrichtendes Element (116) aufweist und<br/>
der zweite Flammendetektor (120) ein zweites elektrisch gleichrichtendes Element (126) aufweist, wobei die beiden gleichrichtenden Elemente (116, 126) in Bezug zu der Spannungsversorgungseinrichtung (130) und zu dem gemeinsamen Signaleingang (138) antiparallel zueinander geschalten sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Überwachungsvorrichtung gemäß dem vorangehenden Anspruch, wobei<br/>
der erste Flammendetektor (110) ferner einen ersten Strahlungsdetektor (114) aufweist und<br/>
der zweite Flammendetektor (120) ferner einen zweiten Strahlungsdetektor (124) aufweist,<br/>
wobei zumindest einer der beiden Strahlungsdetektoren (114, 124) für elektromagnetische Strahlung im Bereich des ultravioletten Spektralbereichs sensitiv ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Überwachungsvorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei<br/>
die Auswerteschaltung (150, 250) eine Filterschaltung (R20, C20; R10, C10; 240) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Überwachungsvorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, wobei<br/>
<!-- EPO <DP n="33"> -->die Auswerteschaltung (150, 250) aufweist<br/>
eine erste Verstärkerschaltung (152), welche zum Verstärken exklusiv des ersten Messsignals eingerichtet ist, und<br/>
eine zweite Verstärkerschaltung (154), welche zum Verstärken exklusiv des zweiten Messsignals eingerichtet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Überwachungsvorrichtung gemäß dem vorangehenden Anspruch, wobei<br/>
die Auswerteschaltung (250) eine Datenverarbeitungseinheit aufweist, welche eingerichtet ist, basierend auf einem ersten Ausgangssignal (AA1) der ersten Verstärkerschaltung (152) und auf einem zweiten Ausgangssignal (AA2) der zweiten Verstärkerschaltung (154) das Vorhandensein eine Fehlers eines elektronischen Bauteils der Auswerteschaltung (250) zu erkennen und insbesondere das fehlerhafte Bauteil zu identifizieren.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Überwachungsvorrichtung gemäß den beiden vorangehenden Ansprüche 6 und 7, wobei<br/>
die erste Verstärkerschaltung (152) eingangsseitig eine erste Diode (D10, ZD10) aufweist und<br/>
die zweite Verstärkerschaltung (154) eingangsseitig eine zweite Diode (D20, ZD20) aufweist,<br/>
wobei eine der beiden Dioden anodenseitig mit dem gemeinsamen Signaleingang (138) verbunden ist und die andere der beiden Dioden kathodenseitig mit dem gemeinsamen Signaleingang (138) verbunden ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Überwachungsvorrichtung gemäß dem vorangehenden Anspruch, wobei<br/>
die erste Diode eine erste Zenerdiode (ZD10) ist und/oder die zweite Diode eine zweite Zenerdiode (ZD20) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Überwachungsvorrichtung gemäß dem Anspruch 9 wobei<br/>
<!-- EPO <DP n="34"> -->die Durchbruchsspannung von zumindest einer der beiden Zenerdioden (ZD10, ZD20) derart dimensioniert ist, dass die zumindest eine Zenerdiode
<claim-text>(a) bei einem fehlerfreien Anschluss der beiden Flammendetektoren (110, 120) an die Spannungsversorgungseinrichtung (230) und an den gemeinsamen Signaleingang (138) in einem Spannungsbereich betrieben wird, welcher kleiner ist als die Durchbruchsspannung, und</claim-text>
<claim-text>(b) bei einem Kurzschluss zwischen der Spannungsversorgungseinrichtung (230) und dem gemeinsamen Signaleingang (138) in einem Spannungsbereich betrieben wird, welcher größer ist als die Durchbruchsspannung.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Verfahren zum unabhängigen Überwachen des Vorhandenseins einer ersten Flamme und des Vorhandenseins einer zweiten Flamme in einer Brennstoff-Verbrennungsvorrichtung, das Verfahren aufweisend<br/>
Anlegen einer von einer Spannungsversorgungseinrichtung (130, 230) bereitgestellten Wechselspannung mit einer ersten Halbwelle und einer zweiten Halbwelle an einen ersten Flammendetektor (110) und an einen zweiten Flammendetektor (120),<br/>
Empfangen einer erster Strahlung, welche von der ersten Flamme emittiert wird, mittels des ersten Flammendetektors (110),<br/>
Empfangen einer zweiten Strahlung, welche von der zweiten Flamme emittiert wird, mittels des zweiten Flammendetektors (120),<br/>
Zuführen eines während der ersten Halbwelle vorhandenen ersten Messsignals von dem ersten Flammendetektor (110) an einen gemeinsamen Signaleingang (138) einer Auswerteschaltung (150, 250), wobei das erste Messsignal für die Intensität der ersten Strahlung indikativ ist,<br/>
Zuführen eines während der zweiten Halbwelle vorhandenen zweiten Messsignals von dem zweiten Flammendetektor (120) an den gemeinsamen Signaleingang (138) der Auswerteschaltung (150, 250), wobei das zweite Messsignal für die Intensität der zweiten Strahlung indikativ ist, und<br/>
<!-- EPO <DP n="35"> -->Überwachen des Vorhandenseins der ersten Flamme und des Vorhandenseins der zweiten Flamme mittels der Auswerteschaltung (150, 250) basierend auf dem ersten Messsignal und dem zweiten Messsignal.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Verfahren nach dem vorangehenden Anspruch, ferner aufweisend<br/>
Löschen der ersten Flamme,<br/>
Auswerten des ersten Messsignals, und<br/>
wenn die Auswertung des ersten Messsignals fälschlicherweise ein Vorhandensein der ersten Flamme anzeigt, Betrachten der Überwachungsvorrichtung (100, 200) als fehlerhaft.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="36"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Monitoring device for the independent monitoring of the presence of a first flame and of a second flame in a fuel combustion device, said monitoring device (100, 200) having<br/>
a first flame detector (110), configured and arranged to receive first radiation, which is emitted by the first flame,<br/>
a second flame detector (120), configured and arranged to receive second radiation, which is emitted by the second flame,<br/>
a voltage supply device (130, 230) that is connected to the two flame detectors (110, 120) and is configured to apply an alternating voltage with a first half wave and a second half wave to the two flame detectors (110, 120), and<br/>
an evaluation circuit (150, 250),<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the evaluation circuit (150, 250) is connected to the two flame detectors (110, 120) via a common signal input (138),<br/>
the two flame detectors (110, 120) are configured in such way, and are wired in such a way in relation to the voltage supplying device (130, 230) and to the evaluation circuit (150, 250), that
<claim-text>- a first measurement signal that is present at the common signal input (138) during the first half wave is indicative of the intensity of the first radiation and</claim-text>
<claim-text>- a second measurement signal that is present at the common signal input (138) during the second half wave is indicative of the intensity of the second radiation, and</claim-text>
the evaluation circuit (150, 250) is configured to evaluate the first measurement signal and the second measurement signal independently of one another.<!-- EPO <DP n="37"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Monitoring device according to the previous claim having, in addition,<br/>
a common voltage supply line (132) that connects the voltage supplying device (130, 230) to both the first flame detector (110) and the second flame detector (120) and/or<br/>
a common measurement signal line (134) that connects both the first flame detector (110) and the second flame detector (120) to the common signal input (138) of the evaluation circuit (150, 250).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Monitoring device according to one of the previous claims, wherein<br/>
the first flame detector (110) has a first electrically rectifying element (116) and<br/>
the second flame detector (120) has a second electrically rectifying element (126), wherein<br/>
the two rectifying elements (116, 126) are wired antiparallel to one another in relation to the voltage supplying device (130) and to the common signal input (138).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Monitoring device according to the previous claim, wherein<br/>
the first flame detector (110) also has a first radiation detector (114) and<br/>
the second flame detector (120) also has a second radiation detector (124),<br/>
wherein at least one of the two radiation detectors (114, 124) is sensitive to electromagnetic radiation in the region of the ultraviolet spectral range.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Monitoring device according to one of the previous claims, wherein<br/>
<!-- EPO <DP n="38"> -->the evaluation circuit (150, 250) has a filter circuit (R20, C20; R10, C10; 240).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Monitoring device according to one of the previous claims, wherein<br/>
the evaluation circuit (150, 250) has<br/>
a first amplifier circuit (152) that is configured to amplify the first measurement signal exclusively and<br/>
a second amplifier circuit (154) that is configured to amplify the second measurement signal exclusively.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Monitoring device according to the previous claim, wherein the evaluation circuit (250) has a data processing unit that is configured to detect the presence of a fault in an electronic component of the evaluation circuit (250) and, in particular, to identify the faulty component, on the basis of a first output signal (AA1) from the first amplifier circuit (152) and of a second output signal (AA2) from the second amplifier circuit (154).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Monitoring device according to the two previous claims, 6 and 7, wherein<br/>
the first amplifier circuit (152) has a first diode (D10, ZD10) on the input side and<br/>
the second amplifier circuit (154) has a second diode (D20, ZD20) on the input side, wherein<br/>
one of the two diodes is connected to the common signal input (138) on the anode side and the other is connected to the common signal input (138) on the cathode side.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Monitoring device according to the previous claim, wherein<!-- EPO <DP n="39"> --> the first diode is a first Zener diode (ZD10) and/or<br/>
the second diode is a second Zener diode (ZD20).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Monitoring device according to claim 9, wherein<br/>
the breakdown voltage of at least one of the two Zener diodes (ZD10, ZD20) is of such a magnitude that the at least one Zener diode
<claim-text>(a) is operated within a voltage range that is lower than the breakdown voltage if the connection of the two flame detectors (110, 120) to the voltage supplying device (230) and to the common signal input (138) is fault-free and</claim-text>
<claim-text>(b) is operated within a voltage range that is higher than the breakdown voltage if a short circuit occurs between the voltage supplying device (230) and the common signal input (138).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Method for the independent monitoring of the presence of a first flame and of a second flame in a fuel combustion device, said method consisting in<br/>
applying an alternating voltage supplied by a voltage supplying device (130, 230) with a first half wave and a second half wave to a first flame detector (110) and a second flame detector (120),<br/>
receiving first radiation, which is emitted by the first flame, by means of the first flame detector (110),<br/>
receiving second radiation, which is emitted by the second flame, by means of the second flame detector (120),<br/>
directing a first measurement signal present during the first half wave from the first flame detector (110) to a common signal input (138) of an evaluation circuit (150, 250), wherein the first measurement signal is indicative of the intensity of the first radiation,<br/>
<!-- EPO <DP n="40"> -->directing a second measurement signal present during the second half wave from the second flame detector (120) to the common signal input (138) of the evaluation circuit (150, 250), wherein the second measurement signal is indicative of the intensity of the second radiation, and<br/>
monitoring the presence of the first flame and of the second flame by means of the evaluation circuit (150, 250), on the basis of the first measurement signal and the second measurement signal.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Method according to the previous claim, said method also consisting in<br/>
extinguishing the first flame,<br/>
evaluating the first measurement signal and<br/>
considering the monitoring device (100, 200) to be faulty if the evaluation of the first measurement signal incorrectly indicates the presence of the first flame.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="41"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Dispositif de surveillance pour surveiller de façon indépendante la présence d'une première flamme et la présence d'une deuxième flamme dans un dispositif de combustion de carburant, ledit dispositif de surveillance (100, 200) comprenant :
<claim-text>un premier détecteur de flamme (110), configuré et disposé pour recevoir un premier rayonnement émis par la première flamme,</claim-text>
<claim-text>un deuxième détecteur de flamme (120), configuré et disposé pour recevoir un deuxième rayonnement émis par la deuxième flamme,</claim-text>
<claim-text>un dispositif d'alimentation en tension (130, 230), relié aux deux détecteurs de flamme (110, 120) et configuré pour appliquer une tension alternative avec une première demi-onde et une deuxième demi-onde aux deux détecteurs de flamme (110, 120), et</claim-text>
<claim-text>un circuit d'évaluation (150, 250),<br/>
<b>caractérisé en ce que</b></claim-text>
<claim-text>le circuit d'évaluation (150, 250) est relié aux deux détecteurs de flamme (110, 120) via une entrée commune (138) de signal,</claim-text>
<claim-text>les deux détecteurs de flamme (110, 120) sont configurés et montés de telle sorte par rapport au dispositif d'alimentation en tension (130, 230) et au circuit d'évaluation (150, 250) de telle sorte que
<claim-text>- un premier signal de mesure, présent pendant la première demi-onde sur l'entrée commune (138) de signal, est indicatif de l'intensité du premier rayonnement et<!-- EPO <DP n="42"> --></claim-text>
<claim-text>- un deuxième signal de mesure, présent pendant la deuxième demi-onde sur l'entrée commune (138) de signal, est indicatif de l'intensité du deuxième rayonnement, et<br/>
le circuit d'évaluation (150, 250) est configuré pour évaluer le premier signal de mesure et le deuxième signal de mesure indépendamment l'un de l'autre.</claim-text></claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Dispositif de surveillance selon la revendication précédente, comprenant en outre :
<claim-text>une ligne d'alimentation en tension commune (132), reliant le dispositif d'alimentation en tension (130, 230) à la fois au premier détecteur de flamme (110) et au deuxième détecteur de flamme (120), et/ou</claim-text>
<claim-text>une ligne de signaux de mesure (134), reliant à la fois le premier détecteur de flamme (110) et le deuxième détecteur de flamme (120) à l'entrée commune (138) de signal du circuit d'évaluation (150, 250).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Dispositif de surveillance selon l'une des revendications précédentes, dans lequel<br/>
le premier détecteur de flamme (110) comprend un premier élément électriquement redresseur (116) et<br/>
le deuxième détecteur de flamme (120) comprend un deuxième élément électriquement redresseur (126),<br/>
les deux éléments redresseur (116, 126) étant montés de façon antiparallèle par rapport au dispositif d'alimentation en tension (130) et à l'entrée commune (138) de signal.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Dispositif de surveillance selon la revendication précédente, dans lequel<br/>
<!-- EPO <DP n="43"> -->le premier détecteur de flamme (110) comprend en outre un premier détecteur de rayonnement (114) et<br/>
le deuxième détecteur de flamme (120) comprend en outre un deuxième détecteur de rayonnement (124),<br/>
au moins un des deux détecteurs de rayonnement (114, 124) étant sensible au rayonnement électromagnétique dans la région du domaine spectral des ultraviolets.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Dispositif de surveillance selon l'une des revendications précédentes, dans lequel<br/>
le circuit d'évaluation (150, 250) comprend un circuit filtrant (R20, C20 ; R10, C10 ; 240).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Dispositif de surveillance selon l'une des revendications précédentes, dans lequel<br/>
le circuit d'évaluation (150, 250) comprend<br/>
un premier circuit amplificateur (152), configuré pour amplifier exclusivement le premier signal de mesure, et<br/>
un deuxième circuit amplificateur (154), configuré pour amplifier exclusivement le deuxième signal de mesure.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Dispositif de surveillance selon la revendication précédente, dans lequel<br/>
le circuit d'évaluation (250) comprend une unité de traitement de données, configurée pour détecter sur la base d'un premier signal de sortie (AA1) du premier circuit amplificateur (152) et d'un deuxième signal de sortie (AA2) du deuxième circuit amplificateur (154) la présence d'un défaut d'un composant<!-- EPO <DP n="44"> --> électronique du circuit d'évaluation (250), et en particulier pour identifier le composant défectueux.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Dispositif de surveillance selon les deux revendications précédentes 6 et 7, dans lequel<br/>
le premier circuit amplificateur (152) comprend, côté entrée, une première diode (D10, ZD10) et<br/>
le deuxième circuit amplificateur (154) comprend, côté entrée, une deuxième diode (D20, ZD20),<br/>
l'une des deux diodes étant reliée, côté anode, à l'entrée commune (138) de signal et l'autre des deux diodes étant reliée, côté cathode, à l'entrée commune (138) de signal.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Dispositif de surveillance selon la revendication précédente, dans lequel<br/>
la première diode est une première diode de Zener (ZD10) et/ou la deuxième diode est une deuxième diode de Zener (ZD20).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Dispositif de surveillance selon la revendication 9, dans lequel<br/>
la tension de claquage d'au moins une des deux diodes de Zener (ZD10, ZD20) est dimensionnée de telle sorte que ladite au moins une diode de Zener,
<claim-text>(a) dans le cas d'un raccordement correct des deux détecteurs de flamme (110, 120) au dispositif d'alimentation en tension (230) et à l'entrée commune (138) de signal, fonctionne dans une plage de tension inférieure à la tension de claquage, et<!-- EPO <DP n="45"> --></claim-text>
<claim-text>(b) dans le cas d'un court-circuit entre le dispositif d'alimentation en tension (230) et l'entrée commune (138) de signal, fonctionne dans une plage de tension supérieure à la tension de claquage.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Procédé pour surveiller de façon indépendante la présence d'une première flamme et la présence d'une deuxième flamme dans un dispositif de combustion de carburant, le procédé comprenant :
<claim-text>l'application d'une tension alternative, fournie par un dispositif d'alimentation en tension (130, 230), avec une première demi-onde et une deuxième demi-onde, à un premier détecteur de flamme (110) et à un deuxième détecteur de flamme (120),</claim-text>
<claim-text>la réception d'un premier rayonnement, émis par la première flamme, au moyen du premier détecteur de flamme (110),</claim-text>
<claim-text>la réception d'un deuxième rayonnement, émis par la deuxième flamme, au moyen du deuxième détecteur de flamme (120),</claim-text>
<claim-text>l'envoi d'un premier signal de mesure, présent pendant la première demi-onde, du premier détecteur de flamme (110) à une entrée commune (138) de signal d'un circuit d'évaluation (150, 250), le premier signal de mesure étant indicatif de l'intensité du premier rayonnement,</claim-text>
<claim-text>l'envoi d'un deuxième signal de mesure, présent pendant la deuxième demi-onde, du deuxième détecteur de flamme (120) à l'entrée commune (138) de signal du circuit d'évaluation (150, 250), le deuxième signal de mesure étant indicatif de l'intensité du deuxième rayonnement, et<!-- EPO <DP n="46"> --></claim-text>
<claim-text>la surveillance de la présence de la première flamme et de la présence de la deuxième flamme au moyen du circuit d'évaluation (150, 250) sur la base du premier signal de mesure et du deuxième signal de mesure.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Procédé selon la revendication précédente, comprenant en outre les étapes suivantes :
<claim-text>éteindre la première flamme,</claim-text>
<claim-text>évaluer le premier signal de mesure, et</claim-text>
<claim-text>si l'évaluation du premier signal de mesure indique à tort une présence de la première flamme, considérer le dispositif de surveillance (110, 200) comme défectueux.</claim-text></claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="47"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="228" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="48"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="221" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="49"> -->
<figure id="f0003" num="3,4,5"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="157" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US3548395A1"><document-id><country>US</country><doc-number>3548395</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0008]</crossref></li>
</ul></p>
<heading id="ref-h0003"><b>In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur</b></heading>
<p id="ref-p0003" num="">
<ul id="ref-ul0002" list-style="bullet">
<li><nplcit id="ref-ncit0001" npl-type="s"><article><atl>Flammenüberwachung an Öl- und Gasbrennern</atl><serial><sertitle>Siemens Building Technologies</sertitle><pubdate><sdate>20050216</sdate><edate/></pubdate></serial></article></nplcit><crossref idref="ncit0001">[0005]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
