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(11) | EP 2 520 898 A3 |
| (12) | EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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| (54) | Geschoss, insbesondere Sprenggeschoss |
| (57) Vorgeschlagen wird ein Wuchtgeschoss oder dergleichen, insbesondere Sprenggeschoss
(10) mit einer fragmentierbaren Geschosshülle (1), aufweisend ein Hydrauliksystem
(2), bestehend aus einem Kolben (3) mit einem Kolbenkopf (4) sowie ein Gegenlager
(5). Das Gegenlager (5) ist so ausgeführt, dass es eine hydraulische Flüssigkeit (6)
aufnimmt und zwischen einer Geschossspitze (9) und einem Geschossende, bei einem Sprenggeschoss
zumindest im Bereich (1.1) der fragmentierbaren Geschosshülle (1), eingebunden ist.
Dabei sind der Durchmesser des Kolbens (3) kleiner als der Durchmesser des Kolbenkopfes
(4) und das Gegenlager (5) vom Durchmesser her kleiner ist als der des Kolbens (3).
Dadurch wird die Sekundärwirkung eines Penetrators bzw. Projektils (8) unter Nutzung
einer Drucksteigerung des Auftreffdruckes infolge eines hydraulischen Übersetzungsverhältnisses
Kaliberfläche / Flüssigkeitssäulenfläche wesentlich steigert. Dabei benutzt man dieses
Prinzip erst beim Penetrationsvorgang zur Verstärkung der Breitenwirkung im Ziel.
Alternativ besteht die Einsatzmöglichkeit aber auch bei einem reinen Sprenggeschoss
(10) ohne Penetrator (8).
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