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(11) |
EP 2 522 528 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.10.2013 Patentblatt 2013/40 |
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Anmeldetag: 25.08.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Bearbeitungseinrichtung und Verfahren zur Prägebearbeitung von Behälterrohlingen
Processing device and method for embossing container blanks
Dispositif de traitement et procédé d'embossage d'ébauches de récipients
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
10.05.2011 EP 11003809
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.11.2012 Patentblatt 2012/46 |
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Patentinhaber: HINTERKOPF GmbH |
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73054 Eislingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Aichele, Helmut
73033 Göppingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kocher, Mark Werner |
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Magenbauer & Kollegen
Patentanwälte
Plochinger Strasse 109 73730 Esslingen 73730 Esslingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 123 373 WO-A1-01/58618
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EP-B1- 0 921 877 US-A- 3 628 451
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Bearbeitungseinrichtung für Behälterrohlinge mit einer
Prägeeinrichtung, die einen Grundkörper umfasst, dem eine Aufnahmeeinrichtung, insbesondere
eine Spannvorrichtung, zur zeitweiligen Festlegung der Behälterrohlinge, eine Abtastvorrichtung
zur Ermittlung einer rotatorischen Orientierung der Behälterrohlinge, eine Prägevorrichtung
zur Einbringung lokaler Deformationen in Seitenwände der Behälterrohlinge und eine
Ausgabevorrichtung zum Entfernen der Behälterrohlinge aus der Aufnahmeeinrichtung
zugeordnet sind. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Prägebearbeitung.
[0002] Aus der gattungsbildenden
WO 01/58618 A1 sind eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Bearbeitung von Behälterrohlingen bekannt,
die an einer Außenoberfläche mit einer dekorativen Bedruckung sowie an einem Umfangsabschnitt
der Außenoberfläche mit einer umlaufenden Codierung versehen sind. Die Zielsetzung
der Vorrichtung und des Verfahrens bestehen darin, die Behälterrohlinge in einer Anzahl
von Arbeitsschritten zu deformieren, wobei die Deformation in vorgebbarer Übereinstimmung
mit der dekorativen Bedruckung der Außenoberfläche vorgenommen werden soll. Um dies
zu erreichen, ist es vorgesehen, eine Mehrstationen-Einziehmaschine derart auszurüsten,
dass zunächst mit Hilfe einer Abtastvorrichtung anhand einer am Behälterrohling aufgebrachten
umlaufenden Codierung eine rotatorische Orientierung der Behälterrohlinge ermittelt
wird. In einem nachfolgenden Schritt wird mittels einer Ausrichtvorrichtung eine Einstellung
der rotatorischen Orientierung zwischen den Behälterrohlingen und einer Prägevorrichtung
vorgenommen. Anschließend erfolgt nach Festlegung der Behälterrohlinge in der Aufnahmeeinrichtung
mittels der Prägevorrichtung eine Einbringung einer lokalen Deformation in eine Seitenwand
der Behälterrohlinge. Nach einer Durchführung weiterer Arbeitsschritte auf der Mehrstationen-Einziehmaschine,
beispielsweise eines oder mehrerer Einziehschritte zur Verjüngung eines offenen Endbereichs
des jeweiligen Behälterrohlings, werden die Behälterrohlinge mittels einer Ausgabevorrichtung
aus der Aufnahmeeinrichtung entfernt und mit Hilfe von Transportmitteln abtransportiert.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine präzisere und flexibler einsetzbare
Prägebearbeitung von Behälterrohlingen zu ermöglichen.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß einem ersten Erfindungsaspekt für eine Bearbeitungseinrichtung
der eingangs genannten Art mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0005] Hierbei ist vorgesehen, dass die Prägevorrichtung eine Anzahl von x (wobei x ≥ 1)
Arbeitsstationen aufweist, die eine Anzahl von n (wobei n ≥ 1) Prägestationen umfassen,
wobei die Prägestationen jeweils zur Prägebearbeitung einer sowohl in einer axialen
Richtung als auch in einer Umfangsrichtung begrenzten Teilfläche der Seitenwand des
Behälterrohlings ausgebildet sind und wobei die Ausgabevorrichtung der letzten (n-ten)
Prägestation oder einer unmittelbar nachfolgenden (n+1-ten, insbesondere x-ten) Arbeitsstation
zugeordnet ist. Eine Prägebearbeitung kann als lokale plastische Deformation des Behälterrohlings
durch einseitig nach außen oder nach innen auf die Seitenwand des Behälterrohlings
wirkende Bearbeitungskräfte oder durch einander entgegengesetzt wirkende Bearbeitungskräfte
erfolgen. Die Anzahl x der Arbeitsstationen wird in der Praxis zwischen 1 und ungefähr
10 angesiedelt sein, vorzugsweise beträgt die Anzahl x der Arbeitsstationen weniger
als 6, es besteht jedoch keine Restriktion für eine größere Anzahl von Arbeitsstationen.
Die Anzahl n der Prägestationen kann der Anzahl der Arbeitsstation entsprechen, beispielsweise
1 betragen. In diesem Fall werden alle Schritte zur Prägebearbeitung des Behälterrohlings
an der gleichen Arbeitsstation vorgenommen, es findet keine Relativbewegung zwischen
Behälterrohlingen und Arbeitsstationen statt. Alternativ kann vorgesehen sein, dass
die Anzahl der Prägestationen kleiner als die Anzahl der Arbeitsstationen ist.
[0006] Exemplarisch kann vorgesehen sein, dass an einer ersten Arbeitsstation, die auch
als Prägestation ausgebildet sein kann, ein Zuführen des Behälterrohlings von einer
Fördereinrichtung zur Spannvorrichtung erfolgt. An dieser oder einer nachgelagerten
Arbeits- bzw. Prägestation findet die Abtastung des Behälterrohlings statt, um seine
rotatorische Orientierung, vorzugsweise bezogen auf eine Längsachse des Behälterrohlings,
insbesondere bezogen auf eine Rotationssymmetrieachse des einseitig verschlossenen,
zylinderhülsenförmigen Behälterrohlings, zu ermitteln. An der gleichen oder einer
nachgelagerten Arbeits- bzw. Prägestation wird dann die rotatorische Orientierung
des Behälterrohlings gegenüber dem oder den Prägewerkzeugen eingestellt. Dies kann
durch eine Rotation des Behälterrohlings, insbesondere durch eine Rotation der Aufnahmeeinrichtung,
insbesondere der Spannvorrichtung, an der bzw. in der der Behälterrohling aufgenommen
ist, und/oder durch eine Rotation des oder der Prägewerkzeuge erfolgen. Anschließend
kann an dieser Arbeitsstation oder an der oder den gegebenenfalls ausschließlich als
Prägestationen ausgebildeten nachfolgenden Arbeitsstationen die gewünschte Prägebearbeitung
der Behälterrohlinge vorgenommen werden. Dabei kann vorgesehen sein, dass in jeder
der Arbeits- bzw. Prägestationen genau eine sowohl in einer axialen Richtung als auch
in einer Umfangsrichtung begrenzte Teilfläche der Seitenwand des Behälterrohlings
bearbeitet wird. Alternativ kann wenigstens eine Arbeits- bzw. Prägestation zur Prägebearbeitung
zweiter voneinander beabstandet angeordneter Teilflächen ausgebildet sein, insbesondere
mehrere Prägewerkzeuge umfassen.
[0007] Erfindungsgemäß ist die letzte Prägestation der Prägevorrichtung auch als letzte
Arbeitsstation der Prägevorrichtung ausgebildet, so dass an dieser Prägestation auch
das Entfernen des Behälterrohlings von der Aufnahmeeinrichtung bzw. aus der Spannvorrichtung
mittels der Ausgabevorrichtung erfolgt. Alternativ kann erfindungsgemäß vorgesehen
sein, dass auf die letzte Prägestation noch eine, insbesondere einzige, weitere Arbeitsstation
folgt, an der dann mittels der Ausgabevorrichtung der Behälterrohling von der Aufnahmeeinrichtung
bzw. aus der Spannvorrichtung entfernt wird und die damit als Entladestation dient.
Durch diese Aufbauweise der Bearbeitungseinrichtung wird eine Entkopplung zwischen
dem Prägevorgang und einem eventuell vorgesehenen vor- oder nachgelagerten Einziehvorgang
für den Behälter erreicht. Dies ist vorteilhaft, da der Prägevorgang häufig eine besonders
präzise Ausrichtung von Behälterrohling und Prägewerkzeug zueinander erfordert, um
eine exakte Prägung vorgegebener Teilbereiche der Außenoberfläche zu erreichen, wobei
diese Areale mit einer dekorativen Bedruckung und/oder einer dekorativen Etikettierung,
beispielsweise in Form einer aufgeklebten oder aufgeschweißten Kunststoff, versehen
sein können und diese Präzision in vorteilhafter Weise mit der erfindungsgemäßen Prägevorrichtung
gewährleistet werden kann.
[0008] Zudem ist die Anzahl der Arbeitsstationen an einer Einziehmaschine begrenzt und mit
zunehmender Komplexität der Außengeometrie der fertiggestellten Behälter wird eine
Vielzahl von Einziehschritten erforderlich, so dass die Durchführung der Prägebearbeitung
auf der Einziehmaschine die Gestaltungsfreiheit für die Behältergeometrie beschränken
würde. Zudem ist zur Verminderung des Ressourcenverbrauchs die Tendenz erkennbar,
dass die Behälterrohlinge mit immer dünneren Wandstärken ausgeführt werden sollen,
wodurch die Anzahl der notwendigen Deformationsschritte für die Erzielung einer vorgegebenen
Behältergeometrie zunimmt. Somit ist auch hierfür eine separat ausgebildete Prägevorrichtung
von Vorteil, da die Arbeitsstationen der Einziehmaschine für die notwendige Vielzahl
von Einziehschritten voll ausgenutzt werden können.
[0009] Als Behälterrohling wird insbesondere ein zylinderhülsenförmiger, einseitig mit einem
Boden versehener Körper, vorzugsweise ein, insbesondere aus Aluminium oder Stahl hergestellter,
Metallkörper, verstanden. Auch bereits aus dem zylinderhülsenförmigen Körper durch
plastische Umformung, insbesondere durch Einziehen, hervorgegangene Körper werden
als Behälterrohlinge verstanden. Derartige Behälterrohlinge können in nachgelagerten
Arbeitsschritten beispielsweise mit einem Ventildeckel versehen werden und mit einer
Flüssigkeit und einem Treibgas befüllt werden, um insbesondere als Aerosoldose eingesetzt
zu werden.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0011] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der Prägeeinrichtung
eine Ausrichtvorrichtung zugeordnet ist, die für eine Einstellung der rotatorischen
Orientierung zwischen den Behälterrohlingen und der Prägevorrichtung ausgebildet ist.
Hierdurch kann sichergestellt werden, dass die von der Prägeeinrichtung durchzuführende
plastische Umformung am hülsenförmigen Körper mit einem aufgedruckten oder in anderer
Weise aufgebrachten Dekor auf der Außenoberfläche des Behälterrohlings in Übereinstimmung
gebracht werden kann.
[0012] Zweckmäßig ist es, wenn der Prägeeinrichtung eine, insbesondere als Förderband ausgebildete,
Fördereinrichtung zugeordnet ist, die für eine Zufuhr und/oder Abfuhr der Behälterrohlinge
ausgebildet ist. Mit Hilfe der Fördereinrichtung werden eine kontinuierliche Bereitstellung
von Behälterrohlingen an die Prägeeinrichtung und/oder ein kontinuierlicher Abtransport
der Behälterrohlinge von der Prägeeinrichtung sichergestellt.
[0013] Vorteilhaft ist es, wenn die Aufnahmeeinrichtung linearbeweglich und/oder drehbeweglich
am Grundkörper und/oder an der Prägevorrichtung angeordnet ist. Hierdurch werden eine
Relativbewegung der Aufnahmeeinrichtung gegenüber der Fördereinrichtung und/oder eine
Orientierungsänderung der in der Aufnahmeeinrichtung aufgenommenen Behälterrohlinge
gegenüber dem oder den Prägewerkzeugen ermöglicht.
[0014] Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Prägevorrichtung linearbeweglich
und/oder drehbeweglich am Grundkörper angeordnet ist. Hierdurch kann die Prägevorrichtung
in geeigneter Weise gegenüber den zu prägenden Behälterrohlingen ausgerichtet werden.
[0015] Bevorzugt sind jeder Prägestation eine Ausrichtvorrichtung und eine Ausgabevorrichtung
oder eine Ausrichtvorrichtung und eine Ausgabevorrichtung und eine Abtastvorrichtung
zugeordnet. Eine derartige Aufbauweise der Prägeeinrichtung ist vorteilhaft, wenn
eine zumindest nahezu vollständige Prägebearbeitung des Behälterrohlings an einer
Arbeitsstation vorgesehen werden soll. Ein Wechsel der Arbeitsstation zwischen den
einzelnen Bearbeitungsvorgängen, insbesondere zwischen dem Ausrichtvorgang und dem
Prägevorgang, ist hierbei nicht notwendig. Dadurch kann eine hohe Genauigkeit für
den Prägevorgang gewährleistet werden. Die vorteilhafte Genauigkeit ist darauf zurückzuführen,
dass die Aufnahmeeinrichtung und die Prägevorrichtung bei dieser Ausführungsform abseits
der Relativbewegung des Prägewerkzeugs gegenüber Behälterrohling während des Prägevorgangs,
die insbesondere entlang einer Längsachse der Behälterrohlinge erfolgt, keine Relativbewegung
zueinander durchführen müssen, so dass auch keine unerwünschten Positionierungstoleranzen
auftreten. Vorzugsweise ist die Prägeeinrichtung derart ausgebildet, dass sie mehrere
zumindest im Wesentlichen ähnliche Prägestationen aufweist, so dass eine zumindest
im Wesentlichen synchrone Bearbeitung mehrerer Behälterrohlinge vorgenommen werden
kann. Die Abtasteinrichtung kann für eine Abtastung einzelner oder mehrerer Behälterrohlinge
ausgebildet sein, dementsprechend ist jeder der Prägestationen eine Abtasteinrichtung
zugeordnet oder es teilen sich mehrere Prägestationen eine Abtasteinrichtung.
[0016] Vorzugsweise sind die Aufnahmeeinrichtung und die Prägevorrichtung mit einer Antriebseinrichtung
gekoppelt, die für eine Einleitung einer Bewegung, insbesondere einer reversierenden
Kurvenbewegung, auf die Aufnahmeeinrichtung ausgebildet ist, wobei die Bewegung vorzugsweise
als Kreisbewegung oder als Überlagerung einer Kreisbewegung mit einer Linearbewegung
ausgebildet ist. Durch die Bewegung der Aufnahmeeinrichtung und der Prägevorrichtung
kann eine Synchronisierung der in der Aufnahmeeinrichtung aufgenommenen Behälterrohlinge
mit Förderbewegungen einer oder mehrerer Fördereinrichtungen erzielt werden. Beispielsweise
können die Behälterrohlinge von einer geeigneten Zuführvorrichtung, insbesondere einem
linearbeweglich gelagerten Schieber, der zum Einschieben der Behälterrohlinge in die
Spannmittel ausgebildet ist, von der Fördereinrichtung abgenommen und in die Aufnahmeeinrichtung
aufgenommen werden , um sie dann mit Hilfe der Prägevorrichtung zu bearbeiten. Anschließend
werden die Behälterrohlinge von der Ausgabevorrichtung wieder auf die gleiche oder
auf eine andere Fördereinrichtung abgesetzt. Exemplarisch weist die Prägeeinrichtung
mehrere, insbesondere drei, identisch ausgebildete Prägestationen auf, so dass mehrere,
insbesondere drei, Behälterrohlinge synchron geprägt werden können. Die Behälterrohlinge
werden dabei aus nebeneinander angeordneten Vertiefungen eines kontinuierlich bewegten
Förderbands entnommen und nach Durchführung der Prägebearbeitung beispielsweise in
genau die gleichen Vertiefungen wieder zurückgelegt. Die Förderbewegung des Förderbands
während der Prägebearbeitung werden somit durch eine zumindest im Wesentlichen gleichartige
Bewegung der Aufnahmeeinrichtung und der Prägevorrichtung nachvollzogen, die von der
Antriebseinrichtung bereitgestellt wird. Bei der Antriebseinrichtung kann es sich
exemplarisch um einen rotatorischen oder linearen, elektrisch oder fluidisch betriebenen
Antriebsmotor oder eine Kombination derartiger Antriebsmotoren mit gegebenenfalls
nachgeschaltetem Getriebe handeln, die von einer elektrischen und/oder fluidischen
Steuereinrichtung angesteuert werden.
[0017] Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass mehrere Prägestationen
längs einer gemeinsamen, insbesondere parallel zu einer Förderrichtung der Fördereinrichtung
ausgerichteten, Achse angeordnet sind. Exemplarisch findet eine reversierende Bewegung
der Prägestationen auf einem Kreisbahnabschnitt zwischen einer Aufnahmeposition der
Behälterrohlinge von der Fördereinrichtung bis zu einer Absetzposition der Behälterrohlinge
auf die Fördereinrichtung statt. Vorzugsweise ist diese reversierende Bewegung der
Prägestationen derart mit der Förderbewegung der Fördereinrichtung synchronisiert,
dass eine Fördergeschwindigkeit für die zeitweilig in der Prägeeinrichtung aufgenommenen
Behälterrohlinge mit einer Fördergeschwindigkeit der Fördereinrichtung übereinstimmt.
[0018] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Prägeeinrichtung
einen drehbeweglich am Grundkörper angebrachten Werkstückrundtisch umfasst, an dem
mehrere Aufnahmeeinrichtungen angebracht sind. Insbesondere mit einem drehbeweglichen
Werkstückrundtisch kann eine besonders kompakte Gestaltung der Prägeeinrichtung erzielt
werden, da die Bewegung der Behälterrohlinge in der Prägeeinrichtung in einfacher
Weise längs eines Kreisbogenabschnitts erfolgen kann, der vorzugsweise einen Winkel
von mehr als 180 Grad überspannt.
[0019] Bei einer Weiterbildung der Erfindung sind die Abtastvorrichtung und/oder die Ausrichtvorrichtung
und/oder die Prägevorrichtung und/oder die Ausgabevorrichtung als diskrete Arbeitsstationen
ausgebildet. Der Werkstückrundtisch ist bei dieser Ausführungsform gegenüber den Prägewerkzeugen
in einer intermittierenden Kreisbewegung bewegbar, hierzu ist dem Werkstückrundtisch
eine entsprechende Antriebseinrichtung zugeordnet. Am Werkstückrundtisch sind mehrere
Spannmittel, insbesondere Spannzangen, angebracht, die jeweils für die Aufnahme und
Festlegung eines Behälterrohlings ausgebildet sind. Vorzugsweise sind die Spannmittel
am Werkstückrundtisch bezüglich einer Rotationsachse des Werkstückrundtischs in gleicher
Winkelteilung angeordnet. Die Prägewerkzeuge sind parallel zur Rotationsachse des
Werkstückrundtischs ausgerichtet und mittels des Werkzeugträgers reversierbar linearbeweglich
gegenüber den Spannmitteln bewegbar und können dadurch in Eingriff mit den Seitenwänden
der Behälterrohlinge gebracht und danach wieder von den Behälterrohlingen entfernt
werden. Durch die Relativbewegungen zwischen den Spannmitteln am Werkstückrundtisch
und den Prägestationen sowie weiteren Arbeitsstationen kann beispielsweise vorgesehen
werden, die Prägeeinrichtung mit genau einer Abtastvorrichtung und/oder genau einer
Ausrichtvorrichtung und/oder genau einer Prägestation und/oder genau einer Ausgabevorrichtung
zu versehen. Wenn beispielsweise jede der Arbeitsstation eine genau zugeordnete Aufgabenstellung
erfüllt, insbesondere Abtasten, Ausrichten, Prägen und Ausgeben, kann eine vorteilhafte
und kostengünstige Aufbauweise für die Prägeeinrichtung erzielt werden.
[0020] Zweckmäßig ist es, wenn dem Werkstückrundtisch eine Zuführvorrichtung zugeordnet
ist, die als drehbeweglich am Grundkörper angebrachter Ladestern ausgebildet ist,
um die Behälterrohlinge von der Fördereinrichtung in die Aufnahmeeinrichtung zu transportieren
und/oder von der Aufnahmeeinrichtung auf die Fördereinrichtung abzugeben. Der Ladestern
überbrückt den für eine störungsfreie Funktion der Fördereinrichtung und des Werkstückrundtischs
notwendigen Abstand zwischen diesen Komponenten und stellt von der Fördereinrichtung
geförderte Behälterrohlinge an den Werkstückrundtisch zur Verfügung und/oder setzt
die geprägten Behälterrohlinge wieder auf der Fördereinrichtung ab. Vorzugsweise weist
der Ladestern wenigstens eine Vertiefung auf, die an die Außengeometrie des zu verarbeitenden
Behälterrohlings angepasst ist. Besonders bevorzugt sind im Bereich der Vertiefung
eine Vielzahl von Querbohrungen angebracht, die mit Unterdruck beaufschlagt werden
können, um ein Ansaugen des Behälterrohlings in die jeweilige Vertiefung des Ladestern
zu ermöglichen und damit ein Abheben von der Fördereinrichtung zu gewährleisten.
[0021] Vorteilhaft ist es, wenn an einer Prägestation mehrere Prägewerkzeuge angeordnet
sind und/oder dass das Prägewerkzeug ein Innenwerkzeug und ein Außenwerkzeug umfasst,
die relativbeweglich zueinander gelagert sind. Durch eine Anordnung von mehreren Prägewerkzeugen
an einer Prägestation können während eines Prägevorgangs oder Prägezyklus an einem
Behälterrohling mehrere Prägevorgänge durchgeführt werden. Die hierzu eingesetzten
Prägewerkzeuge umfassen vorzugsweise ein Innenwerkzeug und ein Außenwerkzeug, die
exemplarisch in einer bezogen auf den Behälterrohling in radialer Richtung stattfindenden
Linearbewegung und/oder in einer Schwenkbewegung mit einer Schwenkachse parallel zur
Längsachse des Behälterrohlings zueinander bewegbar sind, um einen zeitweiligen Eingriff
in die Seitenwand des Behälterrohlings zu ermöglichen und damit die gewünschte lokale
Deformation der Seitenwand zu erreichen. Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
ist der Prägeeinrichtung eine Einzieheinrichtung vorgeschaltet oder nachgeschaltet,
die einen Werkzeugträger zur Aufnahme von Einziehwerkzeugen und einen Werkstückrundtisch
zur Aufnahme der Behälterrohlinge sowie eine Antriebseinrichtung umfasst, wobei die
Antriebseinrichtung für eine Bereitstellung einer zyklisch reversierenden Linearbewegung
und einer intermittierenden Drehbewegung zwischen dem Werkstückrundtisch und dem Werkzeugträger
ausgebildet ist und wobei zwischen der Prägeeinrichtung und der Einzieheinrichtung
ein Fördermittel angeordnet ist, um die Behälterrohlinge zwischen der Prägeeinrichtung
und der Einzieheinrichtung zu fördern. Mit Hilfe der Einzieheinrichtung können am
Behälterrohling insbesondere diejenigen Deformationsvorgänge vorgenommen werden, bei
denen die rotatorische Orientierung des Behälterrohlings gegenüber dem jeweiligen
Bearbeitungswerkzeug keine Rolle spielt. Somit wird der Behälterrohling auf der Einzieheinrichtung
beispielsweise mit rotationssymmetrisch zur Behälterrohling-Längsachse ausgebildeten
Deformationen versehen.
[0022] Gemäß einem zweiten Aspekt wird die Aufgabe der Erfindung mit einem Verfahren zur
Prägebearbeitung einer sowohl in einer axialen Richtung als auch in einer Umfangsrichtung
begrenzten Teilfläche der Seitenwand des Behälterrohlings gelöst, wie es im Anspruch
12 angegeben ist. Hierzu kann exemplarisch eine der vorstehend beschriebenen Bearbeitungsvorrichtungen
eingesetzt werden. Erfindungsgemäß sind die folgenden Schritte vorgesehen: Aufnehmen
der Behälterrohlinge von einer Fördereinrichtung zur Festlegung der Behälterrohlinge
in einer Aufnahmeeinrichtung, Ermitteln einer rotatorischen Orientierung der Behälterrohlinge
mittels einer am Behälterrohling detektierbaren Orientierungsinformation, gegebenenfalls
sofern erforderlich ein Ausrichten der Behälterrohlinge mittels einer Ausrichtvorrichtung,
die für eine Einstellung der rotatorischen Orientierung zwischen den Behälterrohlingen
und einer Prägevorrichtung ausgebildet ist, Durchführen einer Prägebearbeitung an
den Dosenrohlingen mit einer Prägevorrichtung, die zur Einbringung lokaler Deformationen
in Seitenwände der Behälterrohlinge ausgebildet ist und Entfernen der Behälterrohlinge
aus der Aufnahmeeinrichtung mittels einer Ausgabevorrichtung, wobei die Prägevorrichtung
eine Anzahl von n (wobei n ≥ 1) Prägestationen aufweist und der Schritt des Entfernens
der Behälterrohlinge aus der Aufnahmeeinrichtung als nächster Arbeitsschritt auf die
Prägebearbeitung an der n-ten Prägestation folgt.
[0023] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens ist vorgesehen, dass die Schritte
Aufnehmen des Behälterrohlings in die Aufnahmeeinrichtung, Ermitteln der Orientierung,
Ausrichten, Prägen und Entfernen des Behälterrohlings aus der Aufnahmeeinrichtung
an einer einzigen Arbeitsstation vorgenommen werden.
[0024] Bei einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung werden die Schritte: Aufnehmen
des Behälterrohlings in die Aufnahmeeinrichtung, Ermitteln der Orientierung, Ausrichten,
Prägen und Entfernen des Behälterrohlings des Behälterrohlings aus der Aufnahmeeinrichtung
an mehreren, in einer Bearbeitungsrichtung aneinander aufgereihten Arbeitsstationen
vorgenommen.
[0025] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Hierbei
zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform einer Prägeeinrichtung
für eine Bearbeitungseinrichtung,
- Figur 2
- eine Vorderansicht der Prägeeinrichtung gemäß Figur 1,
- Figur 3
- eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer Prägeeinrichtung
für eine Bearbeitungseinrichtung,
- Figur 4
- eine Vorderansicht der Prägeeinrichtung gemäß Figur 3,
- Figur 5
- eine schematische Darstellung einer Bearbeitungseinrichtung, die eine Prägeeinrichtung,
eine Fördereinrichtung und ein Einzieheinrichtung umfasst, und
- Figur 6
- eine schematische Darstellung einer dritten Ausführungsform einer Prägeeinrichtung
für eine Bearbeitungseinrichtung.
[0026] In den Figuren 1 und 2 ist eine erste Ausführungsform einer Prägeeinrichtung 1 dargestellt,
die als Bearbeitungseinrichtung oder zur Integration in eine Bearbeitungseinrichtung
ausgebildet ist. Die Prägeeinrichtung 1 umfasst einen als Maschinengestell 2 ausgebildeten
Grundkörper, wobei das Maschinengestell 2 exemplarisch an einer nicht näher dargestellten
Bodenplatte in einer Werkhalle festgelegt sein kann. Dem Maschinengestell 2 sind eine
Aufnahmeeinrichtung 3 zur zeitweiligen Festlegung von Behälterrohlingen 4 und eine
Prägevorrichtung 5 zur Einbringung lokaler Deformationen in Seitenwände 6 der Behälterrohlinge
4 zugeordnet.
[0027] Exemplarisch sind die Aufnahmeeinrichtung 3 und die Prägevorrichtung 5 gemeinsam
an einem Verstelltisch 7 angebracht, der relativbeweglich am Maschinengestell 2 angeordnet
ist. Dem exemplarisch als X-Y-Kreuztisch ausgebildeten Verstelltisch 7 ist eine nicht
näher dargestellte Antriebseinrichtung zugeordnet, die beispielhaft für eine Bereitstellung
von jeweils linearen Translationsbewegungen des Verstelltischs 7 in einer Vertikalrichtung
8 und in einer Horizontalrichtung 9 ausgebildet ist. Die Antriebseinrichtung ermöglicht
somit eine, vorzugsweise entkoppelte, Bewegung des Verstelltischs 7 in einer in Figur
2 dargestellten, die Vertikalrichtung 8 und die Horizontalrichtung 9 umfassenden Bewegungsebene
10. Dabei können die translatorischen Bewegungen des Verstelltischs 7 in der Vertikalrichtung
8 und in der Horizontalrichtung 9 überlagert werden. Somit kann der Verstelltisch
7 eine reversierende Bewegung zwischen einer Aufnahmeposition 12 und einer Absetzposition
15 vornehmen, wobei die Bewegung exemplarisch zwei Kreisbahnabschnitte 11 umfasst.
[0028] In der Aufnahmeposition 12 werden exemplarisch jeweils drei nebeneinander auf einer
als Förderband 16 ausgebildeten Fördereinrichtung aufliegende Behälterrohlinge 4 von
einer nicht näher dargestellten Einschubvorrichtung in die Aufnahmeeinrichtung 3 eingeschoben.
Die Aufnahmeeinrichtung 3 umfasst ebenfalls exemplarisch drei Spannfutter 17, die
an dem Verstelltisch 7 drehbeweglich angebracht sind. Dabei ist jedes der Spannfutter
17 jeweils von einem nicht näher dargestellten Drehantrieb um eine beispielhaft quer
zu einer Oberfläche 18 des Verstelltischs 7 ausgerichtete Drehachse verdrehbar. Dabei
bildet der Drehantrieb zusammen mit einer nicht näher dargestellten Steuereinrichtung
eine Ausrichtvorrichtung. Bei der dargestellten Ausführungsform der Prägeeinrichtung
1 sind die Behälterrohlinge 4 exemplarisch als zylindrische Hülsen ausgebildet. Dementsprechend
weisen die Spannfutter 17 jeweils beispielhaft eine entsprechende zylindrische Aufnahmeausnehmung
für die Behälterrohlinge 4 auf, wobei die Drehachsen der Spannfutter 17 konzentrisch
zu Zylinderachsen der Aufnahmeausnehmungen ausgerichtet sind.
[0029] Parallel zu den Drehachsen der Spannfutter 17 sind an dem Verstelltisch 7 beispielhaft
parallel zueinander ausgerichtete Tragstangen 19 angeordnet. Jeweils an dem Verstelltisch
7 abgewandten Endbereichen der Tragstangen 19 sind Prägewerkzeuge 20 angebracht, die
jeweils ein Innenwerkzeug 21 und ein Außenwerkzeug 22 aufweisen. Die Prägewerkzeuge
20 umfassen jeweils eine nicht näher dargestellte Linearantriebseinheit, insbesondere
einen fluidischen Antriebszylinder, die jeweils zur Einleitung einer translatorischen
Linearbewegung auf die Innen- und Außenwerkzeuge 21, 22 parallel zur Drehachse der
Spannfutter 17 ausgebildet ist.
[0030] Ferner umfassen die Prägewerkzeuge 20 beispielhaft eine ebenfalls nicht näher dargestellte
Kulissenführung für die Innenund Außenwerkzeuge 21, 22. Diese Kulissenführung bewirkt
bei der translatorischen Bewegung der Innen- und Außenwerkzeuge 21, 22 ausgehend von
der dargestellten Ruheposition in eine die Seitenwand 6 des jeweiligen Behälterrohlings
umgreifende Funktionsposition eine Annäherungsbewegung von Innen- und Außenwerkzeug
21, 22. Somit bewegen sich Innen- und Außenwerkzeug 21, 22 bei Erreichen der Funktionsposition
translatorisch aufeinander zu und führen damit den Prägevorgang an der lokal begrenzten
Teilfläche der Seitenwand 6 durch. Bei Einleitung einer Rückzugsbewegung auf die Innen-
und Außenwerkzeuge 21, 22 ist durch die Kulissenführung sichergestellt, dass zunächst
der Eingriff der Innen- und Außenwerkzeuge 21, 22 in die Seitenwand 6 beendet wird,
bevor die Innen- und Außenwerkzeuge 21, 22 längs der Drehachse wieder in die in Figur
1 dargestellte Ruheposition bewegt werden.
[0031] Für eine korrekte rotatorische Orientierung der Behälterrohlinge ist exemplarisch
jeder der Tragstangen 19 eine Abtastvorrichtung 23 zugeordnet, die zur Ermittlung
der räumlichen Lage einer auf der Seitenwand 6 angebrachten Markierung ausgebildet
ist. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist in der Figur 1 jedoch nur an einer der
Tragstangen 19 eine Abtastvorrichtung 23 dargestellt, in der Figur 2 sind sämtliche
Tragstangen 19 mit einer Abtastvorrichtung 23 versehen. Exemplarisch handelt es sich
bei der Abtastvorrichtung 23 um ein Kamerasystem, das beispielsweise eine aufgedruckte
Marke auf dem Behälterrohling 4 erfassen kann, um dadurch die Einstellung der korrekten
rotatorischen Orientierung des jeweiligen Behälterrohlings 4 zu den gegenüberliegend
angeordneten Prägewerkzeugen 20 zu ermöglichen. Für den Abtastvorgang ist es vorteilhaft,
wenn die Behälterrohlinge 4 unmittelbar nach dem Einschieben und Festlegen im jeweiligen
Spannfutter 17 um die Drehachse rotiert werden, bis die Abtastvorrichtung 23 die Markierung
detektiert hat und anschließend ein entsprechendes Signal an die Steuerungseinheit
der Ausrichtvorrichtung geben kann, um die Drehbewegung des jeweiligen Behälterrohlings
4 derart zu stoppen, dass dieser in korrekter Weise gegenüber den Prägewerkzeugen
20 ausgerichtet ist. Anschließend kann der gewünschte Prägevorgang lagerichtig vorgenommen
werden.
[0032] Jedem der Spannfutter 17 ist eine nicht näher dargestellte Ausgabevorrichtung zugeordnet,
die zum Entfernen der Behälterrohlinge 4 aus der Aufnahmeeinrichtung 3 ausgebildet
ist. Beispielsweise kann es sich bei der Ausgabevorrichtung um einen linearbeweglichen
Stößel handeln, der in einer Ruhestellung am Boden der Aufnahmeausnehmung im jeweiligen
Spannfutter 17 ruht und für den Ausgabevorgang parallel zur Drehachse in Richtung
der Mündungsöffnung der Aufnahmeausnehmung des Spannfutters 17 bewegt werden kann,
um den Behälterrohling 4 aus dem Spannfutter 17 auszuwerfen.
[0033] Bei der in Figur 1 und 2 dargestellten Ausführungsform einer Prägeeinrichtung 1 entspricht
die Anzahl x=1 der Arbeitsstationen 26 der Anzahl n=1 der Prägestationen 24a, 24b,
24c, da jede der Prägestationen 24a, 24b, 24c beispielhaft mit einer Abtastvorrichtung
23, mit einer Ausgabevorrichtung, mit jeweils zwei Prägewerkzeugen 20 und mit einer
Ausrichtvorrichtung versehen ist. Folglich handelt es sich um drei synchron arbeitende
Arbeits-/Prägestationen 24a, 24b, 24c, die jeweils einen Behälterrohling 4 bearbeiten
und die längs einer gemeinsamen, exemplarisch parallel zu einer Förderrichtung 27
des Förderbands 16 ausgerichteten, Achse angeordnet sind und in ihrer Gesamtheit die
Prägevorrichtung 5 bilden.
[0034] Bei der Prägeeinrichtung 1 kann der Behälterrohling 4 unmittelbar nach dem Einschieben
in das Spannfutter 17 und der dort vorgesehenen Festlegung rotiert und von der Abtastvorrichtung
23 abgetastet werden, um nach Einnehmen der korrekten rotatorischen Orientierung mit
den Prägewerkzeugen 20 an den vorgesehenen Teilbereichen der Seitenwand 6 bearbeitet
zu werden und nach Zurückführen der Innen- und Außenwerkzeuge 21, 22 in die Ruheposition
mittels der Ausgabevorrichtung wieder auf das Förderband 16 zurückgelegt werden. Vorzugsweise
sind die Förderbewegung des Förderbands 16 und die Bewegung des Verstelltischs 7 derart
aufeinander abgestimmt, dass jeder der Dosenrohlinge 4 in der Absetzposition 15 wieder
genau in diejenige Vertiefung 25 im Förderband 16 zurückgelegt werden kann, aus der
er in der Aufnahmeposition 12 vom Förderband 16 entnommen wurde.
[0035] Für die Beschreibung der in den Figuren 3 und 4 dargestellten Prägeeinrichtung 51
· werden für Komponenten, die funktionsgleich zu bereits im Zusammenhang mit den Figuren
1 und 2 beschriebenen Komponenten sind, die gleichen Begriffe und um 50 erhöhte Bezugsziffern
verwendet, eine neuerliche Beschreibung erfolgt nur bei wesentlich abweichender Gestaltung
und/oder Funktion.
[0036] Die Prägeeinrichtung 51 unterscheidet sich von der Prägeeinrichtung 1 dadurch, dass
die Anzahl x=4 der Arbeitsstationen 80, 81, 82, 84 größer als die Anzahl n=1 der Prägestationen
ist. Die erste Arbeitsstation 80 ist eine Zufuhrstation, die zweite Arbeitsstation
81 ist exemplarisch eine kombinierte Abtast- und Ausrichtstation, die dritte Arbeitsstation
82 ist die Prägestation und die vierte Arbeitsstation 83 ist die Ausgabestation. Hierbei
bilden die vier Arbeitsstationen 80, 81, 82 und 83 die Prägevorrichtung 75.
[0037] Die Spannfutter 67 sind bei der Ausführungsform gemäß den Figuren 3 und 4 an einem
Werkstückrundtisch 57 bezogen auf eine Drehachse 63 in gleicher Winkelteilung angeordnet
und jeweils drehbar gelagert.
[0038] An der Zufuhrstation 80 werden die Behälterrohlinge 4 mittels einer drehbeweglich
am Maschinengestell 52 angebrachten, als Ladestern 64 ausgebildeten Zuführvorrichtung
vom Förderband 66 abgehoben und vor die Aufnahmeausnehmung des jeweils gegenüberliegend
angeordneten Spannfutter 67 positioniert. Anschließend werden die Behälterrohlinge
4 mittels eines Stößels 84 durch eine lineare Bewegung in das jeweilige Spannfutter
67 eingeschoben. Der Stößel 84 wird nach dem Einschieben des Behälterrohlings 4 wieder
in die in Figur 3 erkennbare Ruheposition zurückgefahren und der Behälterrohling 4
wird mittels einer im Spannfutter 67 integrierten, nicht näher dargestellten, exemplarisch
elastisch ausgeführten Aufnahmeeinrichtung, im Spannfutter 67 festgelegt. Beispielhaft
ist vorgesehen, dass die Spannfutter 67 abseits der Abtast- und Ausrichtstation 81
am Werkstückrundtisch 57 arretiert sind und keine Drehbewegung vollziehen können.
Da die Behälterrohlinge 4 hinsichtlich ihrer rotatorischen Orientierung zufällig in
die Spannfutter 67 eingeschoben werden, ist vor der Durchführung der Prägebearbeitung
zunächst eine Abtastung und Orientierung der Behälterrohlinge 4 notwendig.
[0039] Hierzu wird der Werkstückrundtisch 57 zunächst durch eine Drehschrittbewegung um
die Drehachse 63 exemplarisch im Uhrzeigersinn verdreht, so dass das Spannfutter 67
mit dem neu zugeführten Behälterrohling 4 an der zweiten, mit 81 bezeichneten Arbeitsstation
positioniert wird. An dieser Arbeitsstation 81 sind nicht näher dargestellte Stellmittel
vorgesehen, die einerseits die Arretierung des an dieser Arbeitsstation 81 befindlichen
Spannfutters 67 lösen, so dass dieses gegenüber dem Werkstückrundtisch 57 drehbeweglich
ist, und die andererseits eine Drehbewegung auf das jeweilige Spannfutter 67 einleiten
können. Mittels der Abtasteinrichtung 73 wird der jeweilige Behälterrohling 4 abgetastet
und bei Detektion einer Markierung auf der Oberfläche des Behälterrohlings 4 die Drehbewegung
der Stellmittel derart eingestellt, dass der Behälterrohling 4 eine vorgebbare rotatorische
Orientierung um seine Behälterlängsachse 85 aufweist. Anschließend wird das Spannfutter
17 wieder drehfest am Werkstückrundtisch 57 arretiert.
[0040] Im Zuge einer weiteren Drehschrittbewegung wird der nunmehr hinsichtlich seiner rotatorischen
Orientierung ausgerichtete Behälterrohling 4 nunmehr zur Prägestation 82 und damit
in den Wirkbereich des Prägewerkzeugs 70 gebracht. Das Prägewerkzeug 70 weist exemplarisch
den gleichen Aufbau und die gleiche Anbringung an einer Tragstange 69 auf wie das
Prägewerkzeug 20 gemäß der ersten Ausführungsform der Prägeeinrichtung 1 und kann
damit die gewünschten Teilbereiche der Seitenwand 6 des Behälterrohlings 4 prägen.
Nach der Prägebearbeitung des Behälterrohlings 4 wird das Prägewerkzeug 70 wieder
in eine nicht dargestellte Neutralposition gebracht und der Werkstückrundtisch 57
kann derart weitergedreht werden, dass der frisch geprägte Behälterrohling 4 an die
als Ausgabestation ausgebildete Arbeitsstation 83 gelangt. Hier wird der Behälterrohling
4 in gleicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform der Prägeeinrichtung 1 aus
dem Spannfutter 67 ausgeschoben. Für eine sichere Ablage des nunmehr geprägten Behälterrohlings
4 auf dem Förderband 66 ist exemplarisch ein zweiter Ladestern 86 vorgesehen. Vorzugsweise
sind die Transportgeschwindigkeit des Förderbands 66 für die Behälterrohlinge 4 längs
der linearen Förderbahn 87 und die Transportgeschwindigkeit der Ladesterne 64, 86
und des Werkstückrundtischs 57 für die Behälterrohlinge 4 längs einer im Wesentlichen
kreisbogenförmigen Förderbahn 88 derart aufeinander abgestimmt, dass die vom Förderband
66 abgehobenen Behälterrohlinge 4 nach der Prägebearbeitung in die gleiche Vertiefung
75 des Förderbands 66 abgelegt werden können, aus der sie vor der der Prägebearbeitung
entnommen wurden.
[0041] Bei der in Figur 5 dargestellten Ausführungsform einer Bearbeitungseinrichtung 100
ist der Prägeeinrichtung 101, die exemplarisch gemäß der in den Figuren 3 und 4 dargestellten
Prägeeinrichtung 51 ausgebildet ist, eine Einzieheinrichtung 102 nachgeschaltet, die
in bekannter Weise einen intermittierend drehbeweglichen Werkstückrundtisch 103 und
einen bereichsweise geschnitten dargestellten, reversierend linearbeweglichen Werkzeugträger
104 aufweist. Am Werkstückrundtisch 103 sind eine Vielzahl von Spannfuttern 105 zur
Aufnahme von Behälterrohlingen 4 angeordnet, am Werkzeugträger 104 ist eine Vielzahl
von Einziehwerkzeugen 106 anbringbar ist. Mit einer derartigen Einzieheinrichtung
102 werden vorliegend rotationssymmetrisch zur Längsachse des Behälterrohlings 4 ausgebildete
plastische Deformationen auf den Behälterrohling 4 eingebracht. Vorliegend ist die
Einzieheinrichtung 102 hinsichtlich des Materialflusses der Behälterrohlinge 4 exemplarisch
stromab der Prägeeinrichtung 101 angeordnet. Bei einer nicht dargestellten Variante
der Bearbeitungseinrichtung kann die Einzieheinrichtung 102 auch stromauf der Prägeeinrichtung
101 angeordnet sein. An die Einzieheinrichtung 102 schließt sich eine nicht näher
dargestellte Fördereinrichtung, mit der die Behälterrohlinge 4 von der Einzieheinrichtung
102 abtransportiert werden kann.
[0042] Bei einer nicht näher dargestellten Weiterbildung einer Ausführungsform der Prägeeinrichtung
sind die Spannfutter starr mit dem Werkstückrundtisch verbunden und an der Abtast-
und Ausrichtstation ist zusätzlich zur Abtastvorrichtung eine Greif- und Rotiervorrichtung
für die Behälterrohlinge vorgesehen. Bei dieser Ausführungsform wird der Behälterrohling
in der Abtast- und Ausrichtstation vom Spannfutter derart freigegeben, dass er sich
ohne Beschädigung seiner Seitenwand frei im Spannfutter drehen kann und wird von der
Greif und Rotiervorrichtung ergriffen und solange um seine Längsachse gedreht, bis
die gewünschte rotatorische Orientierung erreicht ist. Anschließend wird der Behälterrohling
wieder mit Hilfe des Spannfutters arretiert.
[0043] Bei einer weiteren, ebenfalls nicht näher dargestellten Ausführungsform einer Prägeeinrichtung
ist das Prägewerkzeug bzw. sind die Prägewerkzeuge drehbar gelagert und können somit
an die rotatorische Orientierung des Behälterrohlings angepasst werden.
[0044] Die in der Figur 6 dargestellte Prägevorrichtung 125 kann als Alternative für den
in den Figuren 3 bis 5 dargestellten Werkstückrundtisch 57 und die daran montierten
Komponenten an das Maschinengestell 52 montiert werden. Für diesen Fall wird die Prägevorrichtung
55 abgenommen. Anschließend wird der Werkstückrundtisch 122 mit den daran angebrachten
Prägestationen 123 angebracht. Bei dem exemplarisch dargestellten Werkstückrundtisch
122 sind vier Prägestationen 123 vorgesehen, die gleichverteilt und punktsymmetrisch
zur Mittelachse des Werkstückrundtischs 122 angeordnet sind.
[0045] Jede der Prägestationen 123 ist dazu eingerichtet, den Behälterrohling 4 eigenständig
am Außenumfang zu bearbeiten. Hierzu umfasst jede der Prägestationen 123 einen drehbeweglich
am Werkstückrundtisch 122 gelagerten Aufnahmedorn 126, der an der Position A aufgrund
eines teilweise geschnitten dargestellten Behälterrohlings 4 erkennbar ist, Dem Aufnahmedorn
126 ist ein Drehantrieb 128, beispielsweise ein elektrisch betreibbarer Getriebemotor,
zugeordnet. Eine Drehachse des Aufnahmedorns 126 ist parallel zur Drehachse des Werkstückrundtischs
122 und somit normal zur Darstellungsebene der Figur 6 ausgerichtet. Die Drehachse
des Aufnahmedorns 126 liegt im Zentrum des vorliegend hohlzylindrisch ausgebildeten
Spannfutters 126. Die Drehachse des Werkstückrundtischs 122 liegt im Zentrum des kreisscheibenförmig
ausgebildeten Werkstückrundtischs 122.
[0046] Ferner umfasst jede der Prägestationen 123 eine drehbar gelagerte, mit einem Linearantrieb
130 gekoppelte Prägewalze 129 sowie eine Abtastvorrichtung, die zur Abtastung des
Behälterrohlings 4 vorgesehen ist. Mit Hilfe der Abtastvorrichtung kann eine rotatorische
Relativposition des Behälterrohlings 4 gegenüber der Prägewalze 129 ermittelt werden,
die ein nicht näher dargestelltes, erhaben und/oder vertieft an der Außenoberfläche
der Prägewalze 129 ausgebildetes Muster aufweist, das durch eine Abrollbewegung in
die Außenoberfläche des jeweiligen Behälterrohlings 4 eingearbeitet werden kann. Um
die gewünschte Überdeckung zwischen dem Dekor des Behälterrohlings 4 und dem Prägemuster
der Prägewalze 129 zu gewährleisten, wird nach dem Zuführen des Behälterrohlings 4
zum Werkstückrundtisch und dem Aufstecken des Behälterrohlings 4 auf den jeweiligen
Aufnahmedorn 126 ausgehend von der mit A bezeichneten Beladeposition während der Drehbewegung
des Werkstückrundtischs 122 zunächst eine Abtastung der Außenoberfläche des Behälterrohlings
4 mit Hilfe der Abtastvorrichtung 131 vorgenommen, wobei der Behälterrohling 4 durch
die Drehbewegung des Aufnahmedorns 126 rotiert wird. Zu diesem Zeitpunkt ist die Prägewalze
129 mit Hilfe des Linearantriebs 130 in einer vom Behälterrohling 4 beabstandeten
Ruheposition angeordnet.
[0047] Die rotatorische Position der Prägewalze 129 ist aufgrund eines nicht dargestellten
Drehwinkelsensors bekannt und kann an eine Steuereinrichtung 132 bereitgestellt werden.
Die Steuereinrichtung 132 ist auch mit der Abtasteinrichtung 131 verbunden und kann
somit zum geeigneten Zeitpunkt eine Ansteuerung des Linearantriebs 130 vornehmen,
damit die Prägewalze 129 in Eingriff mit der Außenoberfläche des Behälterrohlings
4 gelangt und damit den gewünschten Prägevorgang starten kann.
[0048] Die Prägewalze 129 kann entweder nur drehbar gelagert am Linearantrieb 130 aufgenommen
sein oder umfasst noch einen eigenen Drehantrieb, wodurch auch eine aktive Synchronisation
der rotatorischen Lage von Prägewalze 129 und dem Dekor des Behälterrohlings 4 erzielt
werden kann. Vorliegend ist der Durchmesser der Prägewalze 129 kleiner als der Durchmesser
des Behälterrohlings 4 gewählt, da lediglich ein Teilbereich der Außenoberfläche des
Behälterrohlings 4 mit einer Prägung versehen werden soll oder eine sich auf der Außenoberfläche
wiederholende Prägung vorgesehen ist.
[0049] Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform ist der Durchmesser der Prägewalze
gleich dem Durchmesser des Behälterrohlings gewählt, so dass eine Prägung der gesamten
Außenoberfläche des Behälterrohlings mit einem durchgängigen, nicht wiederholten Prägemotiv
erfolgen kann.
[0050] Vor Erreichen der mit D bezeichneten Entladeposition wird die Prägewalze 129 durch
eine entsprechende Linearbewegung des Linearantriebs 130 von der Außenoberfläche des
Behälterrohlings 4 entfernt und kann dann vom Aufnahmedorn 126 abgenommen und vom
Werkstückrundtisch 122 abtransportiert werden.
[0051] Vorteilhaft ist es, wenn der Drehantrieb 128 und/oder der nicht näher dargestellte
Drehantrieb für den Aufnahmedorn 126 jeweils frei beweglich sind, was durch eine unabhängige
Ansteuerung seitens der Steuereinrichtung 132 gewährleistet werden kann. Hierdurch
kann beispielsweise auch vorgesehen werden, die Drehbewegung für den Behälterrohling
4 kurzzeitig abzubremsen oder zu beschleunigen, um möglichst rasch die Eingriffsposition
zwischen Behälterrohling 4 und Prägewalze 129 für den gewünschten Prägevorgang zu
erreichen.
[0052] Ergänzend oder alternativ kann hierdurch auch eine zweifache Prägebearbeitung des
gleichen Oberflächenbereichs des Behälterrohlings 4 vorgesehen werden, entweder durch
eine synchronisierte Reversierbewegung des Aufnahmedorns 126 und der Prägewalze 129
oder durch kurzeitiges Abheben der Prägewalze 129 und entsprechende Rotation von Prägewalze
129 und Behälterrohling. Damit kann auch ein mehrstufiger Prägevorgang für den Behälterrohling
4 erzielt werden, bei dem der gleiche Außenoberflächenbereich des Behälterrohlings
4 mit unterschiedlichen Oberflächenbereichen der Prägewalze 129, gegebenenfalls auch
mit variablem Anpressdruck zwischen Prägewalze 129 und Behälterrohling 4, bearbeitet
wird.
1. Bearbeitungseinrichtung für Behälterrohlinge (4) mit einer Prägeeinrichtung (1; 51;
121), die einen Grundkörper (2; 52) umfasst, dem eine Aufnahmevorrichtung (3; 53;
67; 126), insbesondere eine Spannvorrichtung zur zeitweiligen Festlegung der Behälterrohlinge
(4), eine Abtastvorrichtung (23; 73; 131) zur Ermittlung einer rotatorischen Orientierung
der Behälterrohlinge (4), eine Prägevorrichtung (5; 82; 125) zur Einbringung lokaler
Deformationen in Seitenwände (6) der Behälterrohlinge (4) und eine Ausgabevorrichtung
(24; 83) zum Entfernen der Behälterrohlinge (4) aus der Aufnahmevorrichtung (3; 53;
67; 126) zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägeeinrichtung (1; 51; 121) eine Anzahl von x (wobei x ≥ 1) Arbeitsstationen
(24a, 24b, 24c; 80, 81, 82, 83; 123) aufweist, die eine Anzahl von n (wobei n ≥ 1)
Prägestationen (24a, 24b, 24c; 82; 123) umfassen, wobei die Prägestationen (24a, 24b,
24c; 82; 123) jeweils zur Prägebearbeitung einer sowohl in einer axialen Richtung
als auch in einer Umfangsrichtung begrenzten Teilfläche der Seitenwand (6) des Behälterrohlings
(4) ausgebildet sind und wobei die Ausgabevorrichtung (24a, 24b, 24c; 83) der letzten
(n-ten) Prägestation (24a, 24b, 24c) oder einer unmittelbar nachfolgenden (n+1-ten,
insbesondere x-ten) Arbeitsstation (83) zugeordnet ist.
2. Bearbeitungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Prägeeinrichtung (1; 51) eine Ausrichtvorrichtung (24; 81) zugeordnet ist, die
für eine Einstellung der rotatorischen Orientierung zwischen den Behälterrohlingen
(4) und der Prägevorrichtung (5; 82) ausgebildet ist.
3. Bearbeitungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dass der Prägeeinrichtung (1; 51)
eine, insbesondere als Förderband (16; 66) ausgebildete, Fördereinrichtung zugeordnet
ist, die für eine Zufuhr und/oder Abfuhr der Behälterrohlinge (4) ausgebildet ist.
4. Bearbeitungseinrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung (3; 53; 67; 126) linearbeweglich und/oder drehbeweglich am
Grundkörper (2; 52) und/oder an der Prägevorrichtung (5; 82) angeordnet ist.
5. Bearbeitungseinrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägevorrichtung (5; 82; 125) linearbeweglich und/oder drehbeweglich am Grundkörper
angeordnet ist.
6. Bearbeitungseinrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Prägestation (24a, 24b, 24c; 123) eine Ausrichtvorrichtung und eine Ausgabevorrichtung
oder eine Ausrichtvorrichtung und eine Ausgabevorrichtung und eine Abtastvorrichtung
(23) zugeordnet sind.
7. Bearbeitungseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung (3) und die Prägevorrichtung (5) mit einer Antriebseinrichtung
gekoppelt sind, die für eine Einleitung einer Bewegung, insbesondere einer reversierenden
Kurvenbewegung, auf die Aufnahmevorrichtung (3) ausgebildet ist, wobei die Bewegung
vorzugsweise als Kreisbewegung oder als Überlagerung einer Kreisbewegung mit einer
Linearbewegung ausgebildet ist.
8. Bearbeitungseinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Prägestationen (24a, 24b, 24c) längs einer gemeinsamen, insbesondere parallel
zu einer Förderrichtung (27) der Fördereinrichtung (16) ausgerichteten, Achse angeordnet
sind.
9. Bearbeitungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Prägeeinrichtung (51) einen drehbeweglich am Grundkörper (52) angebrachten Werkstückrundtisch
(57) umfasst, an dem mehrere Aufnahmevorrichtungen (67) angebracht sind und/oder dass
die Abtastvorrichtung (73) und/oder die Ausrichtvorrichtung (81) und/oder die Prägevorrichtung
(82) und/oder die Ausgabevorrichtung als diskrete Arbeitsstationen (80, 81, 82, 83)
ausgebildet sind.
10. Bearbeitungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem Werkstückrundtisch (57; 122) eine Zuführvorrichtung (64, 86) zugeordnet ist,
die als drehbeweglich am Grundkörper angebrachter Ladestern ausgebildet ist, um die
Behälterrohlinge (4) von der Fördereinrichtung (66) in die Aufnahmevorrichtung (67;
126) zu transportieren und/oder von der Aufnahmevorrichtung (67; 126) auf die Fördereinrichtung
(66) abzugeben.
11. Bearbeitungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer Prägestation (24a, 24b, 24c; 82; 123) mehrere Prägewerkzeuge (20; 126, 129)
angeordnet sind und/oder dass das Prägewerkzeug (20; 126, 129) ein Innenwerkzeug (21;
126) und ein Außenwerkzeug (22; 129) umfasst, die relativbeweglich zueinander gelagert
sind.
12. Bearbeitungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Prägeeinrichtung (1; 51; 121) eine Einzieheinrichtung (102) vorgeschaltet oder
nachgeschaltet ist, die einen Werkzeugträger (104) zur Aufnahme von Einziehwerkzeugen
und einen Werkstückrundtisch (103) zur Aufnahme der Behälterrohlinge (4) sowie eine
Antriebseinrichtung umfasst, wobei die Antriebseinrichtung für eine Bereitstellung
einer zyklisch reversierenden Linearbewegung und einer intermittierenden Drehbewegung
zwischen dem Werkstückrundtisch (103) und dem Werkzeugträger (104) ausgebildet ist
und wobei zwischen der Prägeeinrichtung (1; 51; 121) und der Einzieheinrichtung (102)
ein Fördermittel (16; 66) angeordnet ist, um die Behälterrohlinge (4) zwischen der
Prägeeinrichtung (1; 51; 121) und der Einzieheinrichtung (102) zu fördern.
13. Verfahren zur Prägebearbeitung einer sowohl in einer axialen Richtung als auch in
einer Umfangsrichtung begrenzten Teilfläche einer Seitenwand (6) eines Behälterrohlings
(4), insbesondere mit einer Bearbeitungsvorrichtung (1; 51; 121) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, mit den Schritten: Aufnehmen der Behälterrohlinge (4) von einer Fördereinrichtung
(16; 66) zur Festlegung der Behälterrohlinge (4) in einer Aufnahmevorrichtung (3;
53; 67; 126), Ermitteln einer rotatorischen Orientierung der Behälterrohlinge (4)
mittels einer am Behälterrohling (4) detektierbaren Orientierungsinformation, Durchführen
einer Prägebearbeitung an den Dosenrohlingen (4) mit einer Prägevorrichtung (5; 55;
125), die zur Einbringung lokaler Deformationen in Seitenwände (6) der Behälterrohlinge
(4) ausgebildet ist und Entfernen der Behälterrohlinge (4) von der Aufnahmevorrichtung
(3; 53; 67; 126) mittels einer Ausgabevorrichtung, wobei die Prägevorrichtung (5;
55; 125) eine Anzahl von n (wobei n ≥ 1) Prägestationen (24a, 24b, 24c; 82; 123) aufweist
und der Schritt des Entfernens der Behälterrohlinge (4) von der Aufnahmevorrichtung
(3; 53; 67; 126) als nächster Arbeitsschritt auf die Prägebearbeitung an der n-ten
Prägestation (24a, 24b, 24c; 82; 123) folgt.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schritte: Aufnehmen des Behälterrohlings (4) in die Aufnahmevorrichtung (3; 126),
Ermitteln der Orientierung, Ausrichten, Prägen und Entfernen des Behälterrohlings
(4) aus der Aufnahmevorrichtung (3; 126) an einer einzigen Arbeitsstation (24a, 24b,
24c; 123) vorgenommen werden.
15. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schritte: Aufnehmen des Behälterrohlings (4) in die Aufnahmevorrichtung (53),
Ermitteln der Orientierung, Ausrichten, Prägen und Entfernen des Behälterrohlings
(4) aus der Aufnahmevorrichtung (53) an mehreren, in einer Bearbeitungsrichtung aneinander
aufgereihten Arbeitsstationen (80, 81, 82, 83) vorgenommen werden.
1. Machining device for container blanks (4) with an embossing apparatus (1; 51; 121)
comprising a base body (2; 52) to which are assigned a receiving device (3; 53; 67;
126), in particular a clamping device for the temporary location of the container
blanks (4), a scanning device (23; 73; 131) for the determination of a rotary orientation
of the container blanks (4), an embossing device (5; 82; 125) for the application
of local deformations in side walls (6) of the container blanks (4) and an output
device (24; 83) for the removal of the container blanks (4) from the receiving device
(3; 53; 67; 126), characterised in that the embossing apparatus (5; 82; 125) comprises a number of x (wherein x ≥ 1) working
stations (24a, 24b, 24c; 80, 81, 82, 83; 123) which include a number of n (wherein
n ≥ 1) embossing stations (24a, 24b, 24c; 123), wherein each of the embossing stations
(24a, 24b, 24c; 123) is designed for embossing a part-surface of the side wall (6)
of the container blank (4), said part-surface being limited both in an axial and in
a circumferential direction, and wherein the output device (24a, 24b, 24c; 83) is
assigned to the last (nth) embossing station (24a, 24b, 24c) or to an immediately
following (n+1th, in particular xth) working station (83).
2. Machining device according to claim 1, characterised in that an aligning device (24; 81) designed for adjusting the rotary orientation between
the container blanks (4) and the embossing device (5; 82) is assigned to the embossing
apparatus (1; 51).
3. Machining device according to claim 1 or 2, characterised in that a conveying apparatus which is in particular designed as a conveyor bet (16; 61)
and which is designed for a feed and/or discharge of the container blanks (4) is assigned
to the embossing apparatus (1; 51).
4. Machining device according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the receiving device (3; 53; 67; 126) is mounted on the base body (2; 52) and/or
on the embossing device (5; 82) while being capable of linear and/or rotary movement.
5. Machining device according to claim 1, 2, 3 or 4, characterised in that the embossing device (5; 82; 125) is mounted on the base body while being capable
of linear and/or rotary movement.
6. Machining device according to claim 1, 2, 3, 4 or 5, characterised in that an aligning device and an output device or an aligning device and an output device
and a scanning device (23) are assigned to each embossing station (24a, 24b, 24c;
123).
7. Machining device according to claim 6, characterised in that the receiving device (3) and the embossing device (5) are coupled to a drive unit
designed for initiating a movement, in particular a reversing arcuate movement, to
the receiving device (3), the movement preferably being a circular movement or a linear
movement superimposed on a circular movement.
8. Machining device according to claim 6 or 7, characterised in that several embossing stations (24a, 24b, 24c) are arranged along a common axis which
is in particular oriented parallel to a conveying direction (27) of the conveying
apparatus (16).
9. Machining device according to any of claims 1 to 5, characterised in that the embossing apparatus (51) comprises a workpiece rotary table (52) which is rotatably
mounted on the base body (52) and on which are mounted several receiving devices (67),
and/or in that the scanning device (73) and/or the aligning device (81) and/or the output device
is/are designed as separate working stations (80, 81, 82, 83).
10. Machining device according to claim 9, characterised in that a feed device (64, 86) designed as a loading star rotatably mounted on the base body
is assigned to the workpiece rotary table (52; 122) in order to transfer the container
blanks (4) from the conveying apparatus (66) into the receiving device (67; 126) and/or
to move them from the receiving device (67; 126) to the conveying apparatus (66).
11. Machining device according to any of the preceding claims, characterised in that several embossing tools (20; 126, 129) are located in an embossing station (24a,
24b, 24c; 82; 123) and/or in that the embossing tool (20; 126, 129) comprises an inner tool (21; 126) and an outer
tool (22; 129) which are mounted for relative movement in respect to one another.
12. Machining device according to any of the preceding claims, characterised in that a draw-in device (102) comprising a tool carrier (104) for receiving draw-in tools,
a workpiece rotary table (103) for receiving the container blanks (4) and a drive
unit is provided upstream or downstream of the embossing apparatus (1; 51; 121), wherein
the drive unit is designed for providing a cyclically reversing linear movement and
an intermittent rotary movement between the workpiece rotary table (103) and the tool
carrier (104) and wherein a conveying means (16; 66) is provided between the embossing
apparatus (1; 51; 121) and the draw-in device (102) for conveying the container blanks
(4) between the embossing apparatus (1; 51; 121) and the draw-in device (102).
13. Method for embossing a part-surface of a side wall (6) of a container blank (4), said
part-surface being limited both in an axial and in a circumferential direction, in
particular using a machining device (1; 51; 121) according to any of the preceding
claims, the method comprising the following steps:
picking up the container blanks (4) from a conveying apparatus (16; 66) for locating
the container blanks (4) in a receiving device (3; 53; 67; 126), determining a rotary
orientation of the container blanks (4) by means of orientation information detectable
at the container blank (4), carrying out an embossing operation on the container blanks
(4) by means of an embossing device (5; 55; 125) designed for producing local deformations
in side walls (6) of the container blanks (4) and removing the container blanks (4)
from the receiving device (3; 53; 67; 126) by means of an output device, wherein the
embossing device (5; 55; 125) includes a number of n (wherein n ≥ 1) embossing stations
(24a, 24b, 24c; 123) and wherein the step of removing the container blanks (4) from
the receiving device (3; 53; 67; 126) follows the embossing operation at the nth embossing
station (24a, 26b, 24c; 82; 123) as a next step.
14. Method according to claim 13, characterised in that the steps of picking up the container blank (4) into the receiving device (3; 126),
determining the orientation, embossing and removing the container blank (4) from the
receiving device (3; 126) are carried out at a single working station (24a, 26b, 24c;
123).
15. Method according to claim 13, characterised in that the steps of picking up the container blank (4) into the receiving device (3; 126),
determining the orientation, embossing and removing the container blank (4) from the
receiving device (3; 126) are carried out at a plurality of working stations (80,
81, 82, 83) lined up in a machining direction.
1. Dispositif de traitement pour des ébauches de récipient (4) avec un système d'embossage
(1 ; 51 ; 121) qui comporte un corps de base (2 ; 52), auquel sont associés un dispositif
de réception (3 ; 53 ; 67 ; 126), notamment un dispositif de serrage pour la fixation
temporaire des ébauches de récipient (4), un dispositif d'exploration (23 ; 73 ; 131)
pour la détermination d'une orientation rotative des ébauches de récipient (4), un
dispositif d'embossage (5 ; 82 ; 125) pour l'introduction de déformations locales
dans des parois latérales (6) des ébauches de récipient (4) et un dispositif de sortie
(24 ; 83) pour le retrait des ébauches de récipient (4) du dispositif de réception
(3 ; 53 ; 67 ; 126), caractérisé en ce que le système d'embossage (1 ; 51 ; 121) présente un nombre de x (x ≥ 1) postes de travail
(24a, 24b, 24c ; 80, 81, 82, 83 ; 123) qui comportent un nombre de n (n ≥1) postes
d'emboutissage (24a, 24b, 24c ; 82 ; 123), les postes d'emboutissage (24a, 24b, 24c;
82 ; 123) étant réalisés respectivement pour le traitement par embossage d'une surface
partielle délimitée non seulement dans un sens axial mais aussi dans un sens périphérique
de la paroi latérale (6) de l'ébauche de récipient (4) et le dispositif de sortie
(24a, 24b, 24c ; 83) étant associé au dernier (n) poste d'emboutissage (24a, 24b,
24c) ou à un poste de travail (83) directement consécutif (n+1, notamment x).
2. Dispositif de traitement selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au dispositif d'embossage (1 ; 51) est associé un dispositif d'orientation (24 ; 81)
qui est réalisé pour un réglage de l'orientation rotative entre les ébauches de récipient
(4) et le dispositif d'embossage (5 ; 82).
3. Dispositif de traitement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au dispositif d'embossage (1 ; 51) est associé un dispositif de transport réalisé
en particulier comme une bande de transport (16 ; 66), lequel est réalisé pour une
amenée et/ou évacuation des ébauches de récipient (4).
4. Dispositif de traitement selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que le dispositif de réception (3 ; 53 ; 67 ; 126) est disposé de manière mobile linéairement
et/ou mobile en rotation sur le corps de base (2 ; 52) et/ou sur le dispositif d'embossage
(5 ; 82).
5. Dispositif de traitement selon la revendication 1, 2, 3 ou 4, caractérisé en ce que le dispositif d'embossage (5 ; 82 ; 125) est disposé de manière mobile linéairement
et/ou mobile en rotation sur le corps de base.
6. Dispositif de traitement selon la revendication 1, 2, 3, 4 ou 5, caractérisé en ce qu'à chaque poste d'embossage (24a, 24b, 24c ; 123) sont associés un dispositif d'orientation
et un dispositif de sortie ou un dispositif d'orientation et un dispositif de sortie
et un dispositif d'exploration (23).
7. Dispositif de traitement selon la revendication 6, caractérisé en ce que le dispositif de réception (3) et le dispositif d'embossage (5) sont couplés à un
dispositif d'entraînement qui est réalisé pour une initiation d'un mouvement, notamment
un mouvement en courbe réversible sur le dispositif de réception (3), le mouvement
étant réalisé de préférence comme un mouvement circulaire ou en superposition d'un
mouvement circulaire avec un mouvement linéaire.
8. Dispositif de traitement selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que plusieurs postes d'embossage (24a, 24b, 24c) sont disposés le long d'un axe commun
orienté en particulier parallèlement à un sens de transport (27) du dispositif de
transport (16).
9. Dispositif de traitement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le dispositif d'embossage (51) comporte une table ronde porte-pièce (57) montée de
manière mobile en rotation sur le corps de base (52), sur laquelle plusieurs dispositifs
de réception (67) sont montés et/ou en ce que le dispositif d'exploration (73) et/ou
le dispositif d'orientation (81) et/ou le dispositif d'embossage (82) et/ou le dispositif
de sortie sont réalisés comme des postes de travail discrets (80, 81, 82, 83).
10. Dispositif de traitement selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'à la table ronde porte-pièce (57 ; 122) est associé un dispositif d'amenée (64, 86)
qui est réalisé comme une étoile de chargement montée de manière mobile en rotation
sur le corps de base afin de transporter les ébauches de récipient (4) du dispositif
de transport (66) dans le dispositif de réception (67 ; 126) et/ou de les sortir du
dispositif de réception (67 ; 126) sur le dispositif de transport (66).
11. Dispositif de traitement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que plusieurs outils d'embossage (20 ; 126, 129) sont disposés sur un poste d'embossage
(24a, 24b, 24c ; 82 ; 123) et/ou en ce que l'outil d'embossage (20 ; 126, 129) comporte un outil intérieur (21 ; 126) et un
outil extérieur (22 ; 129) qui sont logés de manière mobile les uns par rapport aux
autres.
12. Dispositif de traitement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'en amont ou en aval du système d'embossage (1 ; 51 ; 121) est monté un dispositif
de rentrée (102) qui comporte un porte-outil (104) pour la réception d'outils de rentrée
et une table ronde porte-pièce (103) pour la réception des ébauches de récipient (4)
ainsi qu'un dispositif d'entraînement, le dispositif d'entraînement étant réalisé
pour une mise à disposition d'un mouvement linéaire réversible cycliquement et d'un
mouvement rotatif intermittent entre la table ronde porte-pièce (103) et le porte-outil
(104) et un moyen de transport (16 ; 66) étant disposé entre le système d'embossage
(1 ; 51 ; 121) et le dispositif de rentrée (102) afin de transporter les ébauches
de récipient (4) entre le système d'embossage (1 ; 51 ; 121) et le dispositif de rentrée
(102).
13. Procédé de traitement par embossage d'une surface partielle délimitée non seulement
dans un sens axial mais aussi dans un sens périphérique d'une paroi latérale (6) d'une
ébauche de récipient (4), notamment avec un dispositif de traitement (1 ; 51 ; 121)
selon l'une quelconque des revendications précédentes, avec les étapes suivantes :
réception des ébauches de récipient (4) d'un dispositif de transport (16 ; 66) pour
leur fixation dans un dispositif de réception (3 ; 53 ; 67 ; 126), détermination d'une
orientation rotative des ébauches de récipient (4) à l'aide d'une information d'orientation
détectable sur l'ébauche de réception (4), réalisation d'un traitement par embossage
sur les ébauches de boîte (4) avec un dispositif d'embossage (5 ; 55 ; 125) qui est
réalisé pour l'introduction de déformations locales dans des parois latérales (6)
des ébauches de récipient (4) et retrait des ébauches de récipient (4) du dispositif
de réception (3 ; 53 ; 67 ; 126) à l'aide d'un dispositif de sortie, le dispositif
d'embossage (5 ; 55 ; 125) présentant un nombre de n (n ≥ 1) postes d'embossage (24a,
24b, 24c ; 82 ; 123) et l'étape de retrait des ébauches de récipient (4) du dispositif
de réception (3 ; 53 ; 67 ; 126) suivant comme prochaine étape de travail au traitement
par embossage sur le n poste d'embossage (24a, 24b, 24c ; 82 ; 123).
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que les étapes de réception de l'ébauche de récipient (4) dans le dispositif de réception
(3 ; 126), de détermination de l'orientation, d'orientation, d'embossage et de retrait
de l'ébauche de récipient (4) du dispositif de réception (3 ; 126) sont entreprises
sur un poste de travail unique (24a, 24b, 24c ; 123).
15. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que les étapes de réception de l'ébauche de récipient (4) dans le dispositif de réception
(53), de détermination de l'orientation, d'orientation, d'embossage et de retrait
de l'ébauche de récipient (4) du dispositif de réception (53) sont entreprises sur
plusieurs postes de travail (80, 81, 82, 83) en rangs dans un sens de traitement.
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