[0001] Die Erfindung betrifft einen Schnuller mit einem Schild, der beidseitig eines zentralen,
eine Saugeröffnung aufweisenden Befestigungsabschnitts eine einen umlaufenden äußeren
Rahmen ausbildende Strebe aufweist, so dass zwischen dem Befestigungsabschnitt und
der Strebe beiderseitig jeweils ein oder zwei großflächige Öffnungen vorgesehen sind,
wobei in den Öffnungen jeweils eine weitere, einen inneren Rahmen ausbildende Strebe
vorgesehen ist, wobei zumindest abschnittsweise benachbarte Bereiche der Strebe des
äußeren Rahmens und der Strebe des inneren Rahmens verbindungsfrei zueinander sind.
[0002] Die
US 5,972,025 A zeigt einen derartigen Schnuller mit einem lemniskatenförmigen Schild, der Belüftungsschlitze
mit einem im Wesentlichen halbkreisförmigen Verlauf aufweist. Jede Schnullerhälfte
weist zwei Belüftungsschlitze auf, die einen kreisbogenförmig verlaufenden Schildabschnitt
trennen, der verbindungsfrei zum äußeren Randabschnitt des Schnullerschildes verläuft.
[0003] Die
US 4,715,379 A offenbart einen Schnuller mit einem Schild, wobei in jeder Schnullerhälfte vier paarweise
übereinander angeordnete, im Wesentlichen rechteckige Belüftungsöffnungen vorgesehen
sind, wobei zwischen den Belüftungsöffnungen stegförmige Elemente vorgesehen sind.
[0004] Aus der
US 5,759,195 ist ein Schnuller mit einem rahmenförmigen Schnullerschild bekannt, wobei der äußere
Rahmen mit einem zentralen, eine Saugeröffnung aufweisenden Befestigungsabschnitt
über ein netzförmiges Verbindungselement verbunden ist; der zentrale Befestigungsabschnitt
kann hierbei beidseitig jeweils eine sichelförmiges Belüftungsöffnung aufweisen. Das
netzförmige Verbindungselement besteht hierbei aus einer gegenüber dem äußeren Rahmen
vergleichsweise dünnen Platte, die eine Vielzahl von kleinen, rechteckförmigen Durchbrechungen
aufweist. Mit Hilfe dieser eine Vielzahl von Durchbrechungen aufweisenden Platte soll
nach Möglichkeit eine gute Belüftung der Haut im Bereich der Anlage des Schnullerschildes
erzielt werden; aufgrund des plattenförmigen Verbindungselements ist jedoch auch dieses
Schnullerschild im Wesentlichen steif ausgebildet. Ein Schnuller mit einem sehr ähnlich
ausgestalteten netzförmigen Gitter, welches allerdings eine Vielzahl von kreisförmigen
Durchbrechungen aufweist, ist aus der
US 5,954,749 bekannt.
[0005] Aus der
AT 379.508 ist weiters ein Schnuller bekannt, bei welchem das Schnullerschild einen umlaufenden
Rahmen aufweist, der durch zumindest zwei, beidseits der mittigen Öffnung vorgesehene,
in Richtung der längeren Querachse des Saugers verlaufende Lippenabdeckstege mit dem
zentralen, die Saugeröffnung aufweisenden Abschnitt verbunden ist. Diese Ausführung
des Schildes mit lediglich einem einzigen Rahmen macht eine vergleichsweise massive
Ausbildung des Rahmens bzw. der Lippenabdeckstege erforderlich, um die Stabilität
bzw. Haltbarkeit des Schnullerschilds zu gewährleisten.
[0006] Aus der
US 6 514 275 B2 und ebenfalls aus der
US 2007/0260280 A1 ist ein weiterer Schnuller mit einem rahmenförmigen Schnullerschild bekannt, wobei
der Rahmen am zentralen, den Sauger aufweisenden Teil abgestützt ist. Auch hier darf
die Stärke des Rahmens ein gewisses Maß nicht unterschreiten, um eine ausreichende
Stabilität sicherzustellen und einen Bruch im Einsatz zu vermeiden.
[0007] Weiters ist aus der
DE 33 16 824 A1 ein Schnuller mit einem ringartigen, umlaufenden äußeren Rahmen bekannt, von welchem
sich im Wesentlichen radial verlaufende Speichen zu einem inneren Nabenteil mit einer
Mittelöffnung erstrecken.
[0008] Ziel der vorliegenden Erfindung ist es demzufolge, einen konstruktiv einfachen, kostengünstig
herzustellenden Schnuller der eingangs angeführten Art bzw. ein Schnullerschild zu
schaffen, bei welchem eine gewisse Anpassungsfähigkeit des Schildes an den Mund bzw.
den Kiefer des Kleinkindes und auch bei Streben mit einer vergleichsweise geringen
Materialstärke eine zweckmäßige Gesamtsteifigkeit des Schildes erzielt wird.
[0009] Dies wird beim Schnuller der eingangs angeführten Art durch die Merkmale gemäß dem
kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 erzielt. Durch die zumindest abschnittsweise verbindungsfreie
Ausgestaltung des äußeren und inneren Rahmens ergibt sich ein Schnullerschild in der
Art eines federnden Doppelrahmens, d.h. der äußere und innere Rahmen sind nicht -
wie bisher - im Wesentlichen starr miteinander verbunden, sondern die Streben der
beiden Rahmen können bei Krafteinwirkung aus ihrer gemeinsamen, eine Anlagefläche
für den Mundbereich bildenden Ebene verschwenkt werden, so dass sich das Schild vorteilhafterweise
an den Mundbereich bzw. das Kiefer des Kleinkindes anpassen kann. Um eine zweckmäßige
Gesamtsteifigkeit des Schildes zu erzielen, sind die Streben des äußeren und des innere
Rahmens abschnittsweise über zumindest ein Element, vorzugsweise einen Steg, federnd
miteinander verbunden. Durch die nur abschnittsweise vorgesehene Verbindung des äußeren
und inneren Rahmens wird ein stabiles und zugleich eine gewisse Flexibilität aufweisendes
Schild geschaffen. Zudem erhöhen der Steg bzw. die Stege die Stabilität des Schildes,
so dass eine besonders filigrane Ausführung der Streben des äußeren und des inneren
Rahmens realisierbar ist, mit welcher erhebliche Materialeinsparungen gegenüber bekannten
rahmenförmigen Schnullerschilden erzielt werden können, wodurch vorteilhafterweise
die Herstellungskosten verringert werden. Die mit der Materialeinsparung einhergehende
geringere Masse des Schnullers erhöht außerdem den Tragekomfort für Kleinkinder. Da
der Steg erfindungsgemäß außerdem eine geringere Wandstärke als die Streben des äußeren
bzw. des inneren Rahmens aufweist, wird die Verformbarkeit der Stege begünstigt, so
dass eine gewisse Beweglichkeit zwischen innerem und äußerem Rahmen gewährleistet
ist; zudem kann der Materialaufwand für die Verbindungs-Stege gering gehalten werden.
Durch die Materialwahl, die Materialstärke, die Breite sowie den Bereich der Anordnung
der Stege zwischen den beiden Rahmen, können - je nach Wunsch - unterschiedliche Steifigkeiten
des Schildes erzielt werden. Da die Stege bei der Herstellung des Schildes im Spritzgussverfahren
auf einfache Weise mittels Einsätzen im Spritzgießwerkzeug gefertigt werden, ist eine
individuelle Anpassung der Steifigkeit des Schildes mit geringem Aufwand erzielbar.
[0010] Wenn der innere Rahmen über mehr als die Hälfte seines äußeren Umfangs frei von dem
Verbindungssteg ist, ist die gewünschte Beweglichkeit der beiden Rahmen zueinander
jedenfalls gewährleistet. Darüberhinaus ist eine für das Kleinkind angenehme Belüftung
des Mundbereiches bzw. eine Speichelabführung gewährleistet. Ein zweckmäßige Anpassungsfähigkeit
des Schildes ist jedenfalls gegeben, wenn die Streben des äußeren und des innere Rahmens
über zumindest mehr als die Hälfte ihrer Längserstreckung verbindungsfrei zueinander
sind.
[0011] Um eine relativ große Belüftungsöffnung zu erzielen, ist es günstig, wenn die Streben
des inneren Rahmens im Wesentlichen den gleichen Verlauf wie die Streben des äußeren
Rahmens aufweisen; die im Wesentlichen parallel zu den Streben des äußeren Rahmens
verlaufenden Streben des inneren Rahmens teilen die zwischen dem äußeren Rahmen und
dem zentralen Befestigungsabschnitt ausgebildeten großflächigen Öffnungen des äußeren
Rahmens derart, dass die verbleibenden Ausnehmungen im Schnuller-Schild groß genug
sind, um als Notatmungs- bzw. Belüftungslöcher zu dienen.
[0012] Sofern die Streben im Wesentlichen als rundliche, kantenfreie Monofile ausgebildet
sind, ergibt sich ein geringer Materialaufwand bei gleichzeitig hohem Tragekomfort,
da die Streben nicht mit einer planen Auflagefläche vollflächig im Mundbereich des
Kleinkindes aufliegen, sondern im Wesentlichen lediglich entlang einer linienförmigen
Fläche am Mundbereich anliegen.
[0013] Vorzugsweise sind die Streben des äußeren und/oder des inneren Rahmens im Querschnitt
im Wesentlichen elliptisch, womit eine hohe Stabilität bei gleichzeitig geringem Materialaufwand
erzielt wird. Überdies hat die elliptische Querschnittsfläche der Streben den Vorteil,
dass keine scharfen Kanten ausgebildet sind, wodurch zudem ein hoher Tragekomfort
erzielt wird.
[0014] Um ein vom Mundbereich nach Möglichkeit gering abstehendes Schnullerschild zu schaffen,
ist günstig, wenn die Längsachse des elliptischen Querschnitts der Streben in der
Längserstreckungsebene des Schilds angeordnet ist.
[0015] Ebenso ist es hinsichtlich einer stabilen, einen besonders hohen Tragekomfort ermöglichenden
Ausführung des Schnullerschilds von Vorteil, wenn die Streben des äußeren und/oder
des inneren Rahmens ein annähernd kreisförmiges Querschnittsprofil aufweisen, wobei
die Streben im Bereich einer Anlagefläche sowie der gegenüberliegenden Fläche abgeflacht
sind. Hiedurch wird überdies ein optisch ansprechendes, an eine monofile Faser erinnerndes
Erscheinungsbild erzielt.
[0016] Vorzugsweise beträgt das Verhältnis der Höhe zur Breite der Streben zwischen 0,5
und 0,9, insbesondere im Wesentlichen 0,7.
[0017] Um das Schnullerschild an die im Bereich des äußeren Rahmens erhöht auftretenden
Belastungen anzupassen, ist es günstig, wenn die Streben des äußeren Rahmens eine
größere Querschnittsfläche als die Streben des inneren Rahmens aufweisen.
[0018] Der Steg kann einerseits mittig zwischen Außen- und Innenfläche der Streben angeordnet
sein; hinsichtlich eines hohen Tragekomforts ist es insbesondere auch günstig, wenn
der Steg bündig mit der zur Auflage im Mundbereich vorgesehenen Innenfläche der Streben
angeordnet ist.
[0019] Es hat sich herausgestellt, dass eine vorteilhafte Kombination von geringem Materialaufwand
und hoher Stabilität erzielbar ist, wenn das Verhältnis der Wandstärke bzw. Höhe der
Stege zur Wandstärke bzw. Höhe der Streben kleiner 0,7 ist.
[0020] Im Hinblick auf eine zweckmäßige, stabile Ausführung des Schnullerschilds ist es
günstig, wenn die Stege im Bereich einer Längssymmetrie-Achse des Schildes angeordnet
sind.
[0021] Um im Nasenbereich des Kleinkindes ausreichend Platz beim Tragen des Schnullers zu
schaffen, ist es von Vorteil, wenn die beidseitig des Befestigungsabschnitts vorgesehene
Strebe des äußeren Rahmens in einer mittigen, längsseitigen Einbuchtung des Schnullerschilds
mit dem Befestigungsabschnitt zusammenläuft. Diese mittigen Einziehungen des Schildes
können aus Symmetriegründen auf beiden längeren Seiten des Schildes gleich ausgebildet
sein, so dass es keine unterschiedlichen Ober- und Unterseiten des Schnullers gibt.
Durch die mittigen Einziehungen an den längeren Seiten des Schildes ergibt sich eine
im Wesentlichen lemniskatenförmige äußere Umrisslinie des Schildes.
[0022] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Schnullers ist vorgesehen, dass die äußeren
Streben an den beiden kürzeren Seiten des Schildes jeweils eine mittige Einziehung
aufweisen. Ein besonders stabiler äußerer Rahmen wird zur Verfügung gestellt, wenn
die äußere Strebe im Bereich der Einziehungen mit dem zentralen Befestigungsabschnitt
verbunden ist. Gemeinsam mit mittigen Einbuchtungen an den beiden längeren Seiten
des Schnullerschilds ergibt sich somit eine im Wesentlichen vierblättrige Gestalt
des Schnullerschilds, wobei beiderseitig des zentralen Befestigungsabschnitts jeweils
zwei großflächige Öffnungen ausgebildet sind, in welchen jeweils eine Strebe des inneren
Rahmens vorgesehen ist. Bei dieser Ausführung ist der äußere Rahmen an insgesamt vier
Verbindungsstellen mit dem zentralen Befestigungsabschnitt verbunden, wodurch ein
sehr stabiler, belastbarer Schild bereitgestellt wird; die Streben können dabei besonders
filigran, d.h. mit vergleichsweise geringer Wandstärke, ausgeführt sein.
[0023] Eine besonders stabile Verbindung der Streben des inneren Rahmens mit dem zentralen
Abschnitt kann erzielt werden, wenn der Steg unmittelbar an den zentralen Befestigungsabschnitt
anschließt und vorzugsweise einstückig mit diesem gebildet ist.
[0024] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten bevorzugten
Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter
erläutert.
[0025] Im Einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Schnullers gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung, bei welchem eine im Wesentlichen lemniskatenförmige Strebe eines äußeren
Rahmens über beiderseitig eines zentralen Befestigungsabschnitts vorgesehene, in einer
Längssymmetrieachse des Schildes angeordnete Stege mit Streben eines inneren Rahmens
verbunden ist;
Fig. 2 eine Draufsicht des Schnullers, gemäß Fig. 1 auf die eine Abdeckkappe aufweisende
Vorderseite;
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie III-III in Fig. 2 zur Veranschaulichung
des Verlaufs des Schild-Querschnitts in einem vom Steg freien Bereich;
Fig. 4 eine Schnittansicht entlang der Linie IV-IV in Fig. 2 zur Veranschaulichung
des Verlaufs des Schild-Querschnitts im Bereich des Steges;
Fig. 5 eine Seitenansicht des Schnullers gemäß den Fig. 1 bis 4;
Fig. 6 eine Ansicht auf die Rückseite des Schnullerschilds, gemäß Fig. 1 bis 3 unter
Weglassung des Saugers;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines Schnullers gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung, bei welchem die Strebe des äußeren Rahmens mittige Einziehungen bzw.
Einbuchtungen an den kürzeren bzw. längeren Seiten des Schildes aufweist und mit den
inneren Streben über unmittelbar an dem zentralen Abschnitt des Schildes angeformte
Stege verbunden ist;
Fig. 8 eine Draufsicht des Schnullers gemäß Fig. 5, auf die eine Abdeckkappe aufweisende
Vorderseite;
Fig. 9 eine Schnittansicht gemäß der Linie IX-IX in Fig. 8 zur Veranschaulichung des
Verlaufs des Schild-Querschnitts in einem vom Steg freien Bereich;
Fig. 10 eine Schnittansicht gemäß der Linie X-X in Fig. 8 zur Veranschaulichung des
Verlaufs des Schild-Querschnitts im Bereich des Steges;
Fig. 11 eine Seitenansicht des Schnullers gemäß den Fig. 6 bis 9;
Fig. 12 eine Ansicht auf die den Sauger 7 aufweisende Rückseite des Schnullerschilds
gemäß Fig. 7 bis 11 unter Weglassung des Saugers; und
Fig. 13 eine Draufsicht auf einen Schnuller ähnlich Fig. 8, wobei weitere Möglichkeiten
für die Verbindung von äußerem und innerem Rahmen des Schnullerschilds mittels Stegen
veranschaulicht sind.
[0026] In den Fig. 1 bis 5 ist ein Schnuller 1 gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung dargestellt. Der Schnuller 1 weist ein Schild 2 auf, bei welchem an
den beiden längeren Seiten des Schildes 2 mittige Einbuchtungen 3 vorgesehen sind.
Die äußere Umrisslinie des Schildes 2 ist somit ungefähr lemniskatenförmig, wie insbesondere
aus der in Fig. 2 dargestellten Draufsicht auf den Schnuller 1 ersichtlich.
[0027] Der Schild 2 weist einen zentralen, annähernd runden Befestigungsabschnitt 5 (vgl.
Fig. 6) auf, in welchem eine Saugeröffnung 5' zur Aufnahme eines Schafts eines (in
Fig. 6 nicht gezeigten) Saugers 7 vorgesehen ist. Wie aus Fig. 1 und Fig. 5 ersichtlich,
ist das Schild 2 ausgehend vom annähernd flachen zentralen Befestigungsabschnitt 5
entsprechend der Kontur des Mundbereichs eines Kleinkindes konkav gewölbt. Der Sauger
7 ist vorzugsweise mit einem (in den Figuren nicht dargestellten) Abschlusswulst oder
dergl. in einer runden, haubenförmigen Kappe 8 befestigt bzw. verklemmt, welche auf
dem zentralen Befestigungsabschnitt 5 aufgesetzt ist; der Sauger kann jedoch auf jede
beliebige Art mit dem Schnullerschild verbunden sein, insbesondere auch einstückig
ausgebildet sein
[0028] Das Schild 2 weist eine einen umlaufenden äußeren Rahmen ausbildende Strebe 9 auf,
welche mit dem zentralen, die Saugeröffnung aufweisenden Befestigungsabschnitt 5 jeweils
eine großflächige Öffnung 10 ausbildet. In den Öffnungen 10 ist jeweils eine einen
inneren Rahmen ausbildende Strebe 11 vorgesehen. Die Streben 11 des inneren Rahmens
sind mit ihren Enden jeweils beidseitig des zentralen Befestigungsabschnitts 5 vorgesehen
und mit dem zentralen Befestigungsabschnitt 5 verbunden. Die Streben 11 des inneren
Rahmens weisen im Wesentlichen den gleichen Verlauf wie die Streben 9 des äußeren
Rahmens auf, so dass eine großflächige von Kunststoffmaterial freie Öffnung 10 verbleibt.
Bei der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführung des Schnullers 1 mit im Wesentlichen
lemniskatenförmiger Umrisslinie des Schildes 2 weisen die inneren Streben 11 in der
Draufsicht gemäß Fig. 2 im Wesentlichen eine C-Form auf.
[0029] Um ein stabiles und gleichzeitig flexibles Schild 2 mit Hilfe des äußeren Rahmens
und des inneren Rahmens herzustellen, sind die Streben 9, 11 des äußeren bzw. des
inneren Rahmens über beiderseitig des zentralen Befestigungsabschnitts 5 vorgesehene
Stege 12 federnd miteinander verbunden. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Stege
12 in einer Längssymmetrieachse 4' des Schildes 2 angeordnet. Der innere Rahmen ist
zumindest über mehr als die Hälfte seines äußeren Umfangs frei von den Stegen 12,
so dass trotz deren Verbindung eine gewisse Beweglichkeit zwischen äußeren und inneren
Rahmen gegeben ist. Die Stege 12 weisen einen bezüglich der Längserstreckungsebene
des Schildes 2 sich zur Mitte hin verjüngenden Verlauf auf. Indem die Erstreckung
der Stege 12 in der Längserstreckungsebene des Schildes 2 an den Verbindungsflächen
mit den Streben 9, 11 am größten ist, wird die Stabilität der federnden Verbindung
zwischen äußerem und innerem Rahmen trotz des materialsparenden verjüngenden Verlaufs
der Stege 12 nicht beeinträchtigt.
[0030] In Fig. 3 ist eine Schnittansicht entlang der Linie III-III in Fig. 2 dargestellt,
welcher der Verlauf des Schild-Querschnitts in einem vom Steg 12 freien Bereich entnehmbar
ist. Aus dieser Schnittansicht ist ersichtlich, dass die inneren bzw. äußeren Streben
9, 11 im Wesentlichen elliptische Querschnittsflächen aufweisen, wobei eine Längsachse
4 des elliptischen Querschnitts in der Längserstreckungsebene des Schilds angeordnet
ist. Die Streben 11 des äußeren Rahmens weisen eine größere Stärke als die Streben
9 des inneren Rahmens auf, um der größeren Belastung in diesem Bereich Rechnung zu
tragen. Die äußere Strebe 9 weist hierbei eine Höhe bzw. Stärke von ca. 2,8 und eine
Breite von ca. 4 mm auf; die innere Strebe hingegen eine Höhe von ca. 2 mm und Breite
von ca. 3,4 mm. Das Verhältnis der Höhe zur Breite der Streben 9, 11 beträgt somit
ca. 0,5-0,7.
Aus dem in Fig. 4 gezeigten Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 2 ist der Verlauf
des Schild-Querschnitts im Bereich des Steges 12 ersichtlich. Der Steg 12 weist demnach
eine Wandstärke bzw. Höhe von ca. 1,3 mm auf, die somit geringer ist als jene der
Strebe11 des inneren Rahmens. Das Verhältnis der Wandstärke bzw. Höhe der Stege 12
zur Wandstärke bzw. Höhe der inneren Streben 11 ist kleiner 0,7 und beträgt insbesondere
ca. 0,65. Die Wandstärke des Stegs 12 ist im Wesentlichen konstant. Vorzugsweise ist
der Steg 12 einstückig mit dem inneren bzw. äußeren Rahmen gebildet. Als Material
für den im Spritzgießverfahren hergestellten Schild 2 kommen Kunststoffmaterialien,
insbesondere harte Kunststoffe, z.B. Thermoplaste, aber auch weiche Kunststoffe, wie
thermoplastische Elastomere oder auch Silikone, in Frage, wobei derartige Kunststoffmaterialien
an sich hinlänglich bekannt sind. Wie weiters aus Fig. 4 ersichtlich, ist der Steg
12 bündig mit der zur Auflage im Mundbereich vorgesehenen Innenfläche der Streben
9, 11 angeordnet.
[0031] Ein zweiter bevorzugter Schnuller 1 gemäß der Erfindung ist in den Fig. 7 bis 12
dargestellt. Zwecks Vermeidung von Wiederholungen wird nachstehend vornehmlich auf
die Unterschiede zum im Zusammenhang mit den Fig. 1 bis 6 erläuterten Schnuller 1
eingegangen.
[0032] Bei der in den Fig. 7 bis 12 gezeigten Ausführung des Schnullers 1 weist die Strebe
9 des äußeren Rahmens zusätzlich zu den an den längeren Seiten des Schildes 2 vorgesehenen
mittigen Einbuchtungen 3 zudem an den kürzeren Seiten des Schildes 2 mittige Einziehungen
3' auf, so dass sich eine im Wesentlichen vierblättrige Form des Schildes 2 ergibt.
Die Streben 9 des äußeren Rahmens sind an den mittigen Einziehungen 3' am zentralen
Befestigungsabschnitt 5 abgestützt, so dass der äußere Rahmen an insgesamt vier Verbindungsstellen
mit dem zentralen Befestigungsabschnitt 5 verbunden ist. Beiderseitig des Befestigungsabschnitts
5 sind jeweils zwei großflächige Öffnungen 10 ausgebildet, in welchen jeweils eine
in der Draufsicht gemäß Fig. 7 U-förmige Gestalt aufweisende Strebe 11 des inneren
Rahmens vorgesehen ist. Die Endbereiche der geraden Abschnitte der U-förmigen Streben
11 sind mit dem zentralen Befestigungsabschnitt 5 (vgl. Fig. 12) des Schildes 2 einstückig
verbunden. Jede U-förmige Strebe 11 des inneren Rahmens ist jeweils über zwei unmittelbar
an den zentralen Befestigungsabschnitt 5 anschließende Stege 12 mit dem äußeren Rahmen
verbunden.
[0033] In den Fig. 9 bzw. 10 sind den Fig. 3 bzw. 4 entsprechende Schnittdarstellungen gezeigt,
aus welchen der Verlauf des Schild-Querschnitts in einem vom Steg 12 freien Bereich
bzw. im Bereich des Stegs 12 ersichtlich ist. Demnach weisen die U-förmigen Streben
11 einen annähernd kreisförmigen Querschnitt auf, welcher im Bereich einer Anlagefläche
sowie der gegenüberliegenden Fläche leicht abgeflacht ist. Hiedurch wird eine stabile
und materialsparende Ausführung mit einem optisch ansprechenden Erscheinungsbild,
welches einer monofilen Faser ähnlich ist, erzielt. Die Strebe 9 des äußeren Rahmens
weist ein ebenfalls abgeflachtes rundes Querschnittsprofil auf, dessen Längsachse
4 in der Längserstreckungsebene des Schildes 2 angeordnet ist. Im Hinblick auf die
vergleichsweise hohe Beanspruchung im Bereich des äußeren Rahmens ist die Wandstärke
mit ca. 2,5 mm der Streben 9 des äußeren Rahmens größer als jene des inneren Rahmens
-mit ca. 2,1 mm. Wie aus Fig. 9 weiters ersichtlich, ist der Steg 12 bei dieser Ausführung
mittig zwischen Außen- bzw. Innenfläche der Streben 9, 11 angeordnet.
[0034] Die Federwirkung des beim vorliegenden Schnuller gegebenen Doppelrahmens, mit den
äußeren und inneren Rahmen bzw. Streben 9 bzw. 11, kann in einfacher, nichtsdestoweniger
sehr effizienter Weise durch Ort und Dimensionierung der Stege 12 zwischen diesen
Rahmen bzw. Streben 9, 11 eingestellt werden, wie sich dies auch aus der Darstellung
in Fig. 13 ergibt, wo der Ort der Stege 12 auf der linken Seite des gezeigten Schnullerschilds
im Vergleich zum Ort der Stege 12 auf der rechten Seite weiter innen, näher zur horizontalen
Längsachse des Schnullers, gelegen ist. In beiden Fällen können die Stege 12 dabei
(innen bzw. außen) noch näher an die Position der Kappe 8 heranrücken; weiters ist
es auch möglich, für jeden inneren Rahmen 11 zwei Stege 12 zur Verbindung mit dem
äußeren Rahmen 9 vorzusehen, ohne dass diese Stege 12 so weit an die Kappe 8 heranrücken,
wie dies in Fig. 8 dargestellt ist.
[0035] Die Stege 12, wie sie in Fig. 13 gezeigt sind, sind vergleichsweise schmal, um so
eine geringere Steifigkeit des Doppelrahmens zu erzielen. Wenn jedoch eine höhere
Steifigkeit des Doppelrahmens gewünscht wird, so kann hierfür, abgesehen von einer
mehr äußeren Position der Stege 12, selbstverständlich auch eine breitere Form der
Stege 12, etwa wie aus Fig. 4 ersichtlich, vorgesehen werden.
[0036] Insgesamt ergibt sich daher, dass die Stege 12, die beim Spritzen im Spritzgusswerkzeug
mit Hilfe von Einsätzen geformt werden, vorteilhafterweise zur Bestimmung der Federungswirkung
herangezogen werden können. In der Folge können Kieferorthopäden ihre "Wunsch-Schilder",
je nach den angestrebten Eigenschaften, zur Verfügung gestellt erhalten; zu diesen
einstellbaren bzw. berücksichtigbaren Eigenschaften gehört insbesondere die Steifigkeit
des Doppelrahmens und somit die Druckbelastung, die der Schild auf den Kiefer ausübt,
wobei diese Steifigkeit bzw. Druckbelastung auch abhängig vom Elastizitätsmodul des
gewählten Materials und von der Position der Stege 12, abgesehen von deren Breite
bzw. Dicke, ist. Die Stege 12 auf der linken bzw. rechten Seite in Fig. 13 lassen
jedenfalls auch bei identem Material und identen Abmessungen unterschiedliche Federwirkungen
erzielen.
1. Schnuller (1) mit einem Schild (2), der beidseitig eines zentralen, eine Saugeröffnung
(5') aufweisenden Befestigungsabschnitts (5) eine einen umlaufenden äußeren Rahmen
ausbildende Strebe (9) aufweist, so dass zwischen dem Befestigungsabschnitt (5) und
der Strebe (9) beiderseitig jeweils ein oder zwei großflächige Öffnungen (10) vorgesehen
sind, wobei in den Öffnungen (10) jeweils eine weitere, einen inneren Rahmen ausbildende
Strebe (11) vorgesehen ist, wobei zumindest abschnittsweise benachbarte Bereiche der
Strebe (9) des äußeren Rahmens und der Strebe (11) des inneren Rahmens verbindungsfrei
zueinander sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (9, 11) des äußeren und des innere Rahmens abschnittsweise über zumindest
einen Steg (12) federnd miteinander verbunden sind, der eine geringere Wandstärke
als die Streben (9, 11) des äußeren bzw. des inneren Rahmens aufweist.
2. Schnuller (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (9, 11) des äußeren und des innere Rahmens über zumindest mehr als die
Hälfte ihrer Längserstreckung verbindungsfrei zueinander sind.
3. Schnuller (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (11) des inneren Rahmens im Wesentlichen den gleichen Verlauf wie die
Streben des äußeren Rahmens aufweisen.
4. Schnuller (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (9, 11) im Wesentlichen als rundliche kantenfreie Monofile ausgebildet
sind.
5. Schnuller (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (9, 11) des äußeren und/oder des inneren Rahmens im Querschnitt im Wesentlichen
elliptisch sind.
6. Schnuller (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse (4) des elliptischen Querschnitts der Streben (9, 11) in der Längserstreckungsebene
des Schilds (2) angeordnet ist.
7. Schnuller (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (9, 11) des äußeren und/oder des inneren Rahmens ein annähernd kreisförmiges
Querschnittsprofil aufweisen, wobei die Streben (9, 11) im Bereich einer Anlagefläche
sowie der gegenüberliegenden Fläche abgeflacht sind.
8. Schnuller (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Höhe zur Breite der Streben (9, 11) zwischen 0,5 und 0,9 beträgt,
insbesondere im Wesentlichen 0,7.
9. Schnuller (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (9) des äußeren Rahmens eine größere Querschnittsfläche als die Streben
(11) des inneren Rahmens aufweisen.
10. Schnuller (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (12) bündig mit der zur Auflage im Mundbereich vorgesehenen Innenfläche
der Streben (9, 11) angeordnet ist.
11. Schnuller (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Wandstärke bzw. Höhe der Stege (12) zur Wandstärke bzw. Höhe der
Streben (9, 11) kleiner 0,7 ist.
12. Schnuller (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (12) im Bereich einer Längssymmetrie-Achse (4') des Schildes (2) angeordnet
sind.
13. Schnuller nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die äußeren Streben (9) an den beiden kürzeren Seiten des Schildes (2) jeweils eine
mittige Einziehung (3') aufweisen.
14. Schnuller nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (12) unmittelbar an den zentralen Befestigungsabschnitt (5) anschließt.
15. Schild für einen Schnuller nach einem der Ansprüche 1 bis 14.
1. A pacifier (1) comprising a shield (2) having a brace (9) forming a circumferential
outer frame on both sides of a central fixing portion (5) having a teat opening (5'),
so that on both sides respectively one or two large-area openings (10) are provided
between the fixing portion (5) and the brace (9), wherein respectively one further
brace (11) forming an inner frame is provided in the openings (10), wherein regions
of the brace (9) of the outer frame and of the brace (11) of the inner frame, which
are adjacent to one another at least in sections are not connected to one another,
characterised in that the braces (9, 11) of the outer and of the inner frame are resiliently connected
to one another in sections at least via one web (12) which has a smaller wall thickness
than the braces (9, 11) of the outer or of the inner frame.
2. The pacifier (1) according to claim 1, characterised in that the braces (9, 11) of the outer and of the inner frame are not connected to one another
over at least more than half of their longitudinal extension.
3. The pacifier (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the braces (11) of the inner frame substantially have the same profile as the braces
of the outer frame.
4. The pacifier (1) according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the braces (9, 11) are substantially configured as round edge-free monofilaments.
5. The pacifier (1) according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the braces (9, 11) of the outer and/or the inner frame are substantially elliptical
in cross-section.
6. The pacifier (1) according to claim 5, characterised in that the longitudinal axis (4) of the elliptical cross-section of the braces (9, 11) is
disposed in the longitudinal extension plane of the shield (2).
7. The pacifier (1) according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the braces (9, 11) of the outer and/or of the inner frame have an approximately circular
cross-sectional profile, wherein the braces (9, 11) are flattened in the area of a
contact surface and the opposite surface.
8. The pacifier (1) according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the ratio of the height to the width of the braces (9, 11) is between 0.5 and 0.9,
in particular substantially 0.7.
9. The pacifier (1) according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the braces (9) of the outer frame have a larger cross-sectional area than the braces
(11) of the inner frame.
10. The pacifier (1) according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the web (12) is disposed flush with the inner surface of the braces (9, 11) provided
for contact in the mouth area.
11. The pacifier (1) according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the ratio of the wall thickness or height of the webs (12) to the wall thickness
or height of the braces (9, 11) is smaller than 0.7.
12. The pacifier (1) according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the webs (12) are disposed in the area of a longitudinal symmetry axis (4') of the
shield (2).
13. The pacifier according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the outer braces (9) each have a central pulled-in section (3') on both shorter sides
of the shield (2).
14. The pacifier according to any one of claims 1 to 13, characterised in that the web (12) directly adjoins the central fixing portion (5).
15. A shield for a pacifier according to any one of claims 1 to 14.
1. Tétine (1) avec une collerette (2) pourvue d'un arc de liaison (9) formant un cadre
périphérique extérieur de part et d'autre d'une partie de fixation (5) centrale présentant
un orifice d'aspiration (5'), de manière à ménager une ou deux ouvertures (10) de
grande surface sur chaque côté entre la partie de fixation (5) et l'arc de liaison
(9), un autre arc de liaison (11) formant un cadre intérieur étant prévu dans les
ouvertures (10), des zones au moins partiellement proches de l'arc de liaison (9)
du cadre extérieur et de l'arc de liaison (11) du cadre intérieur étant exemptes de
liaison entre elles, caractérisée en ce que les arcs de liaison (9, 11) du cadre extérieur et du cadre intérieur sont partiellement
reliés de manière élastique l'un à l'autre par au moins une traverse (12) présentant
une épaisseur de paroi inférieure à celle des arcs de liaison (9, 11) du cadre extérieur
et du cadre intérieur.
2. Tétine (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que les arcs de liaison (9, 11) du cadre extérieur et du cadre intérieur sont exempts
de liaison entre eux sur au moins plus de la moitié de leur extension en longueur.
3. Tétine (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les arcs de liaison (11) du cadre intérieur ont sensiblement le même tracé que les
arcs de liaison du cadre extérieur.
4. Tétine (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les arcs de liaison (9, 11) sont réalisés comme monofils sensiblement cylindriques
et exempts d'arêtes.
5. Tétine (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les arcs de liaison (9, 11) du cadre extérieur et/ou du cadre intérieur ont une section
transversale sensiblement elliptique.
6. Tétine (1) selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'axe longitudinal (4) de la section transversale elliptique des arcs de liaison
(9, 11) est situé sur le plan d'extension longitudinale de la collerette (2).
7. Tétine (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les arcs de liaison (9, 11) du cadre extérieur et/ou du cadre intérieur ont un profil
de section transversale sensiblement circulaire, lesdits arcs de liaison (9, 11) étant
aplatis au niveau d'une surface d'appui et de la surface opposée.
8. Tétine (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le rapport entre la hauteur et la largeur des arcs de liaison (9, 11) est compris
entre 0,5 et 0,9, et est en particulier sensiblement égal à 0,7.
9. Tétine (1) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les arcs de liaison (9) du cadre extérieur ont une surface en section transversale
supérieure à celle des arcs de liaison (11) du cadre intérieur.
10. Tétine (1) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la traverse (12) est de niveau avec la surface intérieure des arcs de liaison (9,
11) prévue pour l'appui dans la région de la bouche.
11. Tétine (1) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le rapport entre l'épaisseur de paroi ou la hauteur des traverses (12) et l'épaisseur
de paroi ou la hauteur des arcs de liaison (9, 11) est inférieur à 0,7.
12. Tétine (1) selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que les traverses (12) sont disposées au niveau d'un axe de symétrie longitudinal (4')
de la collerette (2).
13. Tétine (1) selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que les arcs de liaison extérieurs (9) sur les deux largeurs de la collerette (2) présentent
chacun un retrait central (3').
14. Tétine selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que la traverse (12) est directement adjacente à la partie de fixation centrale (5).
15. Collerette pour une tétine selon l'une des revendications 1 à 14.