Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Aufbewahrungsvorrichtung mit einer Außenschale und
mit einem Deckel, der insbesondere gelenkig mit der Außenschale verbunden ist, nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Es sind bereits Aufbewahrungsvorrichtungen mit einer Außenschale und einem Deckel
bekannt, wobei der Deckel insbesondere gelenkig mit der Außenschale verbunden ist.
Offenbarung der Erfindung
[0003] Die Erfindung geht aus von einer Aufbewahrungsvorrichtung mit einer Außenschale und
einem Deckel, der insbesondere gelenkig mit der Außenschale verbunden ist.
[0004] Es wird vorgeschlagen, dass die Aufbewahrungsvorrichtung zumindest ein Aufbewahrungselement
aufweist, das zumindest teilweise innerhalb der Außenschale angeordnet ist. Unter
einer "Aufbewahrungsvorrichtung" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Vorrichtung
verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, Gegenstände aufzunehmen und/oder aufzubewahren.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Aufbewahrungsvorrichtung von einem
Koffer und besonders bevorzugt ist die Aufbewahrungsvorrichtung von einem Trolley
gebildet. Unter einem "Trolley" soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein Koffer
verstanden werden, der zumindest eine Rolle, insbesondere zumindest zwei, besonders
bevorzugt zumindest vier Rollen aufweist, die dazu vorgesehen sind, den Koffer von
einem Benutzer ziehbar auszugestalten. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell
ausgestaltet, ausgebildet und/oder ausgestattet verstanden werden.
[0005] Die Außenschale ist vorzugsweise aus einem zumindest im Wesentlichen stoß- und/oder
kratzbeständigen Material gebildet. Zudem ist die Außenschale bevorzugt zumindest
im Wesentlichen wasser- und/oder staubdicht ausgebildet. In einem besonders bevorzugten
Ausführungsbeispiel ist die Außenschale aus Carbon gebildet. Die Außenschale kann
von mehreren einzelnen Teilschalen gebildet sein oder als eine durchgehende Außenschale
ausgebildet sein. Dadurch kann auf vorteilhaft einfache Weise eine bevorzugt leichte
und robuste Ausgestaltung und eine vorteilhaft hochwertige Erscheinung der Außenschale
erreicht werden.
[0006] Die bevorzugt gelenkige Verbindung zwischen der Außenschale und dem Deckel kann insbesondere
durch die Verwendung zumindest eines Scharniers erreicht werden. In einem besonders
bevorzugten Ausführungsbeispiel sind zumindest zwei Scharniere vorgesehen. Dadurch
kann auf vorteilhaft einfache Weise erreicht werden, dass der Deckel relativ zu der
Außenschale aufklappbar ausgestaltet ist.
[0007] Unter einem "Aufbewahrungselement" soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein Element
verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, Gegenstände insbesondere sortiert aufzunehmen
und/oder aufzubewahren, wobei das zumindest eine Aufbewahrungselement in der Aufbewahrungsvorrichtung
integriert ausgestaltet ist. Unter "zumindest teilweise innerhalb" soll in diesem
Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass das zumindest eine Aufbewahrungselement
zumindest von zwei, vorzugsweise von zumindest drei, besonders bevorzugt von zumindest
vier Seiten der Außenschale umschlossen ist. In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist das zumindest eine Aufbewahrungselement zumindest im Wesentlichen vollständig,
d.h. von allen Seiten der Außenschale umschlossen. Unter "integriert" soll insbesondere
verstanden werden, dass das Aufbewahrungselement vorzugsweise mittels eines Befestigungselements
fest oder lösbar mit der Aufbewahrungsvorrichtung verbunden ist. Das Befestigungselement
kann insbesondere von einem Klettverschluss, von einer Klebstoffschicht, von einem
Reißverschluss, von zumindest einem Knopf, insbesondere von zumindest einem Druckknopf,
von einer Hakenkonstruktion oder von anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden
Befestigungselementen gebildet sein. Der zumindest einen Aufbewahrungsvorrichtung
ist in einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel innerhalb der Aufbewahrungsvorrichtung
eine definierte und festgelegte Position zugeordnet. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung
kann eine vorteilhaft kompakte Ausgestaltung der Aufbewahrungsvorrichtung erreicht
werden, wobei das zumindest eine Aufbewahrungselement bevorzugt geschützt angeordnet
ist.
[0008] In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel sind insbesondere zumindest zwei,
vorzugsweise zumindest drei und besonders bevorzugt zumindest vier Aufbewahrungselemente
vorgesehen. Vorzugsweise sind insbesondere mehr als fünf Aufbewahrungselemente vorgesehen.
[0009] Die erfindungsgemäße Aufbewahrungsvorrichtung kann insbesondere bei einer Geschäftsreise
und/oder bei einem Urlaub, insbesondere nach einer Ankunft in einer Unterkunft, insbesondere
in einem in Haupterstreckungsrichtung aufgestellten Zustand, vorteilhaft als Schrank,
insbesondere als Kleiderschrank, verwendet werden. Dadurch kann insbesondere ein zeitaufwändiges
Auspacken bzw. Einpacken der mitgebrachten Gegenstände vorteilhaft verhindert werden,
ohne dass ein Komfort für den Benutzer reduziert werden muss.
[0010] Ferner wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Aufbewahrungselement von einem
Schubelement gebildet ist. Unter einem "Schubelement" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere ein Element verstanden werden, dass insbesondere zumindest im Wesentlichen
senkrecht zu einer Ebene, in der sich der Deckel in einem geschlossenen Zustand erstreckt,
insbesondere linear verschiebbar zumindest im Wesentlichen innerhalb der Außenschale
gelagert ist und das insbesondere in der Aufbewahrungsvorrichtung integriert ist.
In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das zumindest eine Schubelement
mittels einer Führung, die fest mit der Aufbewahrungsvorrichtung verbunden ist, verschiebbar
gelagert. Das zumindest eine Schubelement kann auch in eine andere Richtung insbesondere
verschiebbar gelagert sein. In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist
das zumindest eine Schubelement von einer Schublade gebildet. Dadurch kann eine vorteilhaft
einfache und komfortable Handhabung des zumindest einen Aufbewahrungselements für
einen Benutzer der Aufbewahrungsvorrichtung erreicht werden.
[0011] Zudem wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Aufbewahrungselement von einem
Hängeelement gebildet ist. Unter einem "Hängeelement" soll in diesem Zusammenhang
insbesondere ein Element verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, insbesondere
Kleidungsstücke, wie vorzugsweise Kleider, Anzüge, Blusen, Hemden oder Ähnliches,
insbesondere in einem aufgestellten Zustand der Aufbewahrungsvorrichtung hängend aufzunehmen
und das in der Aufbewahrungsvorrichtung integriert ist. Vorzugsweise ist das Hängeelement
von einer Stange gebildet. In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel umfasst
das Hängeelement zumindest ein Hakenelement das fest oder verschiebbar an dem Hängeelement
gelagert ist. Besonders bevorzugt umfasst das Hängeelement mehrere Hakenelemente.
Es ist auch denkbar, dass das Hängeelement dazu vorgesehen ist, insbesondere zumindest
einen Kleiderbügel aufzunehmen. Es ist zudem denkbar, insbesondere zumindest zwei,
vorzugsweise zumindest drei und besonders bevorzugt zumindest vier Hängeelemente in
der Aufbewahrungsvorrichtung vorzusehen. Dadurch kann vorzugsweise eine komfortable
und benutzerfreundliche Aufbewahrung insbesondere von Kleidungsstücken erreicht werden,
wobei ein Zerknittern insbesondere der Kleidungsstücke vorteilhaft reduziert und vorzugsweise
verhindert werden kann.
[0012] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Aufbewahrungsvorrichtung zumindest ein
Schirmaufbewahrungselement aufweist, das dazu vorgesehen ist, zumindest einen Schirm
aufzunehmen. Das Schirmaufbewahrungselement weist vorzugsweise eine längliche Form
auf und ist in der Aufbewahrungsvorrichtung integriert. Unter einer "länglichen Form"
soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass eine größte Erstreckung
des Schirmaufbewahrungselement insbesondere zumindest doppelt so groß, vorzugsweise
zumindest dreifach so groß und besonders bevorzugt zumindest vierfach so groß ausgestaltet
ist, als eine zweitlängste Erstreckung des Schirmaufbewahrungselements. In einem besonders
bevorzugten Ausführungsbeispiel ist eine Form des Schirmaufbewahrungselements an eine
Form des zumindest einen Schirms angepasst. Der zumindest eine Schirm ist vorzugsweise
von einem teleskopartig faltbaren Schirm, insbesondere von einem Knirps, gebildet.
In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das zumindest eine Schirmaufbewahrungselement
lösbar mit der Aufbewahrungsvorrichtung ausgebildet. Dadurch kann eine vorteilhaft
hohe Flexibilität für einen Benutzer und eine gute Benutzerfreundlichkeit erreicht
werden.
[0013] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Aufbewahrungsvorrichtung zumindest ein Ausgabeelement
aufweist. Unter einem "Ausgabeelement" soll in diesem Zusammenhang insbesondere ein
Element verstanden werden, das in der Aufbewahrungsvorrichtung integriert ist und
das dazu vorgesehen ist, eine Substanz aufzunehmen und insbesondere dosiert an einen
Benutzer insbesondere bei Bedarf wieder abzugeben. Die Substanz ist insbesondere flüssig
oder zähflüssig ausgebildet. In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist
die Substanz von einem Shampoo, einem Duschgel, einer Seife, einer Hautcreme oder
Ähnlichem gebildet. Das zumindest eine Ausgabeelement weist vorzugsweise eine definierte
und festgelegte Position innerhalb der Aufbewahrungsvorrichtung auf. Besonders bevorzugt
sind mehrere Ausgabeelemente von der Aufbewahrungsvorrichtung umfasst. Die zumindest
eine Aufbewahrungsvorrichtung kann jedoch auch andere, einem Fachmann als sinnvoll
erscheinende Substanzen und/oder Gegenstände, wie beispielsweise Wattestäbchen, Papiertaschentücher,
Kosmetiktücher oder andere Artikel, insbesondere Hygieneartikel, aufnehmen und insbesondere
dosiert an einen Benutzer abgeben. Dadurch kann eine vorteilhaft sortierte und benutzerfreundliche
Ausgestaltung und Erscheinung insbesondere eines Inneren der Aufbewahrungsvorrichtung
erreicht werden.
[0014] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Aufbewahrungsvorrichtung zumindest ein weiteres
Aufbewahrungselement aufweist, das dazu vorgesehen ist, zumindest ein elektronisches
Gerät aufzunehmen. Das zumindest eine weitere Aufbewahrungselement ist in der Aufbewahrungsvorrichtung
integriert. Besonders bevorzugt ist das zumindest eine weitere Aufbewahrungselement
lösbar mit der Aufbewahrungsvorrichtung verbunden. Das zumindest eine elektronische
Gerät ist vorzugsweise von einem Laptop, bzw. Notebook, von einem Netboot, von einem
TabletPC, von einem Mobiltelefon, von einem PDA und/oder von einem ähnlichen Gerät
gebildet. Dadurch kann eine vorteilhaft benutzerfreundliche und ganzheitliche Aufbewahrungsvorrichtung
erreicht werden.
[0015] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine weitere Aufbewahrungselement
zumindest im Wesentlichen in einem geschlossenen Zustand des Deckels zugänglich ausgestaltet
ist. Das zumindest eine weitere Aufbewahrungselement ist vorzugsweise zumindest teilweise
von der Außenschale umschlossen ausgebildet. Der Deckel weist vorzugsweise einen Reisverschluss
auf, der einen vorteilhaft sicheren Verschluss der Aufbewahrungsvorrichtung ermöglicht.
In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die zumindest eine weitere
Aufbewahrungsvorrichtung insbesondere sowohl in einem geschlossenen als auch in einem
offenen Zustand des Deckels der Aufbewahrungsvorrichtung für einen Benutzer zugänglich
angeordnet. Dadurch kann eine vorteilhaft hohe Flexibilität und eine gute Zugänglichkeit
des zumindest einen elektrischen Geräts erreicht werden.
[0016] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Aufbewahrungsvorrichtung zumindest ein Kosmetikaufbewahrungselement
aufweist. Unter einem Kosmetikaufbewahrungselement soll in diesem Zusammenhang insbesondere
ein Element verstanden werden, das in der Aufbewahrungsvorrichtung integriert ist
und das dazu vorgesehen ist, insbesondere Kosmetikartikel, wie beispielsweise Make
up, Zahnpflegeartikel, Rasiergel bzw. -schaum oder ähnliche Produkte, vorzugsweise
sortiert aufzunehmen und/oder aufzubewahren. In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel
ist das zumindest eine Kosmetikaufbewahrungselement von einem Kosmetikkoffer gebildet.
Dadurch kann eine bevorzugte Ordnung in der Aufbewahrungsvorrichtung erreicht werden.
[0017] Ferner wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Kosmetikaufbewahrungselement zumindest
im Wesentlichen lösbar ausgebildet ist. Dadurch kann eine besonders hohe Flexibilität
erreicht werden.
[0018] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Aufbewahrungsvorrichtung zumindest ein
Sitz-und/oder Liegeelement umfasst. Unter einem "Sitz- und/oder Liegeelement" soll
in diesem Zusammenhang insbesondere ein Element verstanden werden, das dazu vorgesehen
ist, einem Benutzer eine Sitz- und/oder Liegemöglichkeit zu bieten. Das Sitz- und/oder
Liegeelement ist vorzugsweise an einer Außenseite insbesondere der Außenschale der
Aufbewahrungsvorrichtung angeordnet und ist mit dieser insbesondere fest oder lösbar
an einer festgelegten und definierten Position verbunden. Dadurch kann sich ein Benutzer
insbesondere während einer Wartezeit insbesondere während seiner Reise unabhängig
von örtlichen Begebenheiten vorteilhaft bequem setzten oder hinlegen und sich ausruhen.
Das Sitz- und/oder Liegeelement ist vorzugsweise ausklappbar ausgestaltet, sodass
eine vorteilhaft kompakte Ausgestaltung der Aufbewahrungsvorrichtung erreicht werden
kann. In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel sind zudem ein insbesondere
aufblasbar ausgestaltetes Kopfkissen und/oder eine Decke vorgesehen um einen Komfort
für den Benutzer weiter zu erhöhen.
Zeichnung
[0019] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0020] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Aufbewahrungsvorrichtung in einer Vorderansicht in einem geschlossenen
Zustand eines Deckels,
- Fig. 2
- die erfindungsgemäße Aufbewahrungsvorrichtung in einer Rückansicht und
- Fig. 3
- die erfindungsgemäße Aufbewahrungsvorrichtung in der Vorderansicht in einem offenen
Zustand des Deckels.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0021] Figur 1 zeigt eine Aufbewahrungsvorrichtung in einem geschlossenen Zustand. Die Aufbewahrungsvorrichtung
ist von einem Koffer gebildet. Die Aufbewahrungsvorrichtung weist eine Außenschale
10 auf. Die Außenschale 10 ist aus einem robusten und stoßfesten Material gebildet.
Die Außenschale 10 ist aus Carbon gebildet.
[0022] An einer quer zu einer Haupterstreckungsrichtung 44 der Aufbewahrungsvorrichtung
angeordneten Seite der Außenschale 10 ist ein erstes Griffelement 46 vorgesehen. Das
erste Griffelement 46 ist fest mit der Außenschale 10 der Aufbewahrungsvorrichtung
verbunden. Zudem ist ein zweites Griffelement 48 vorgesehen. Das zweite Griffelement
48 ist an derselben Seite der Außenschale 10 der Aufbewahrungsvorrichtung vorgesehen.
Das zweite Griffelement 48 ist in Haupterstreckungsrichtung 44 der Aufbewahrungsvorrichtung
ausziehbar ausgestaltet. Hierzu weist das zweite Griffelement 48 eine Teleskopstange
50 auf. Ferner weist die Aufbewahrungsvorrichtung eine Bewegungseinheit 52 auf. Die
Bewegungseinheit 52 ist dazu vorgesehen, die Aufbewahrungsvorrichtung zu bewegen.
Die Bewegungseinheit 52 umfasst vier Rollen 54. Die Rollen 54 sind in Haupterstreckungsrichtung
44 auf einer dem ersten und dem zweiten Griffelement 46, 48 gegenüberliegenden Außenseite
der Aufbewahrungsvorrichtung angeordnet.
[0023] Eine parallel zur Haupterstreckungsrichtung 44 angeordnete Frontseite der Außenschale
10 der Aufbewahrungsvorrichtung ist teilweise von einer Frontseite einer Aufbewahrungseinheit
56 gebildet. Die Aufbewahrungseinheit 56 weist drei Aufbewahrungselemente 30 auf.
Die Aufbewahrungselemente 30 weisen nicht dargestellte Befestigungselemente auf, um
die Aufbewahrungselemente 30 in der Aufbewahrungsvorrichtung zu integrieren. Das erste
Aufbewahrungselement 30 ist von einer Tasche 58 gebildet. Die Tasche 58 ist dazu vorgesehen,
einen Laptop, ein Notebook oder ein Netbook aufzunehmen. Die Tasche 58 ist lösbar
mit der Aufbewahrungsvorrichtung verbunden und herausnehmbar ausgestaltet. Das zweite
Aufbewahrungselement 30 ist dazu vorgesehen, ein tragbares, mobiles Kommunikationsgerät,
wie beispielsweise ein Handy oder ein PDA, aufzunehmen. Das dritte Aufbewahrungselement
30 ist dazu vorgesehen, Büro- und Schreibzubehör, wie beispielsweise Stifte, einen
Schreibblock, einen Locher und Ähnliches, aufzunehmen.
[0024] Zudem weist die Frontseite der Aufbewahrungsvorrichtung einen Deckel 12 auf. Der
Deckel 12 ist aus demselben Material wie die Außenschale 10 gebildet. Der Deckel 12
ist an einer parallel zur Haupterstreckungsrichtung 44 angeordneten Kante der Frontseite
gelenkig mit der Außenschale 10 verbunden. Die anderen Kanten des Deckels 12 weisen
einen Reißverschluss 60 auf. Der Reißverschluss 60 des Deckels 12 korrespondiert mit
einem Reißverschluss 62, der an zwei Kanten der Außenschale 10 und an einer Kante
der Aufbewahrungsvorrichtung angeordnet ist. In einem geschlossenen Zustand des Reißverschlusses
60, 62 ist der Deckel 12 mit der Außenschale 10 verbunden. An einer vierten Kante
ist der Deckel 12 über Scharniere 64 gelenkig mit der Außenschale 10 verbunden.
[0025] An einer Innenseite des Deckels 12 ist eine Informationseinheit 66 angeordnet (Figur
3). Die Informationseinheit 66 umfasst Informationen über einen Benutzer oder über
einen Besitzer der Aufbewahrungsvorrichtung. Die Informationen sind von dem Namen,
der Adresse, gegebenenfalls von dem Fingerabdruck und von anderen Daten des Benutzers
gebildet. Die Informationseinheit 66 kann auf Wunsch des Benutzers mit einer nicht
näher dargestellten Diebstahlsicherung kombiniert sein.
[0026] An einer Seite der Außenschale 10, die parallel zur Haupterstreckungsrichtung 44
und senkrecht zur Frontseite angeordnet ist, ist eine weitere Aufbewahrungseinheit
68 vorgesehen. Die weitere Aufbewahrungseinheit 68 ist fest mit der Außenschale 10
verbunden. Die weitere Aufbewahrungseinheit 68 ist dazu vorgesehen, einen Spiegel
70 aufzunehmen. Der Spiegel 70 ist aus einem flexiblen, bruchsicheren Material gebildet.
Der Spiegel 70 ist verschiebbar an der weiteren Aufbewahrungseinheit 68 befestigt.
Der Spiegel 70 ist in einem eingefahrenen Zustand von der weiteren Aufbewahrungseinheit
68 umschlossen. Der Spiegel 70 ist parallel zur Haupterstreckungsvorrichtung 44 aus
der weiteren Aufbewahrungseinheit 68 herausziehbar ausgestaltet. In einem ausgezogenen
Zustand des Spiegels 70 kann sich ein Benutzer der Aufbewahrungsvorrichtung in dem
Spiegel 70 betrachten.
[0027] In Haupterstreckungsrichtung 44, von dem ersten Griffelement 46 zu der Bewegungseinheit
52 hin betrachtet, ist unter der weiteren Aufbewahrungseinheit 68 eine Zubehöreinheit
72 angeordnet. Die Zubehöreinheit 72 ist mit der Außenschale 10 der Aufbewahrungsvorrichtung
verbunden. Die Zubehöreinheit 72 ist von einer Uhr gebildet. Die Zubehöreinheit 72
umfasst zudem ein Eingabefeld. Das Eingabefeld ist dazu vorgesehen, eine Weckfunktion
zu aktivieren oder eine Zeitanzeige der Uhr zu verstellen.
[0028] In Figur 2 ist eine Rückseite der Außenschale 10 der Aufbewahrungsvorrichtung dargestellt.
Die Rückseite der Außenschale 10 ist parallel zur Haupterstreckungsrichtung 44 und
parallel zur Frontseite.der Außenschale 10 angeordnet. Die Rückseite weist einen mittig,
parallel zur Haupterstreckung 44 angeordneten Reißverschluss 74 auf. Der Reißverschluss
74 ist dazu vorgesehen, eine innerhalb der Außenschale 10 angeordnete Aufbewahrungseinheit
76 zu verschließen. Die innerhalb der Außenschale 10 angeordnete Aufbewahrungseinheit
76 ist dazu vorgesehen, beispielsweise schmutzige und getragene Kleidung aufzunehmen.
[0029] Ferner ist an der Rückseite der Außenschale 10 ein Sitz- und/oder Liegeelement 42
vorgesehen. Das Sitz- und/oder Liegeelement 42 ist, in einer Haupterstreckungsrichtung
78 des Sitz-und/oder Liegeelements 42 betrachtet, an einer Seite gelenkig mit der
Außenschale 10 der Aufbewahrungsvorrichtung verbunden. In einem eingeklappten Zustand
des Sitz- und/oder Liegeelements 42 ist das Sitz- und/oder Liegeelement 42 an einer
der Seite gegenüberliegenden Seite ebenfalls an der Außenschale 10 befestigt. In dem
zugeklappten Zustand ist die Haupterstreckungsrichtung 78 des Sitz- und/oder Liegeelements
42 parallel zur Haupterstreckungsrichtung 44 der Aufbewahrungsvorrichtung angeordnet.
An der Seite, an der das Sitz- und/oder Liegeelement 42 in einem zugeklappten Zustand
an der Außenschale 10 befestigbar ist, sind Stützelemente 80 angeordnet. Die Stützelemente
80 sind ausklappbar ausgestaltet. In einem ausgeklappten Zustand stützen die Stützelemente
80 das Sitz- und/oder Liegeelement 42 ab. In einem ausgeklappten Zustand erstreckt
sich die Haupterstreckungsrichtung 78 des Sitz-und/oder Liegeelements 42 senkrecht
zur Haupterstreckungsrichtung 44 der Aufbewahrungsvorrichtung.
[0030] An einer Seite der Außenschale 10, die sich parallel zur Haupterstreckungsrichtung
44 der Aufbewahrungsvorrichtung und senkrecht zur Rückseite der Aufbewahrungsvorrichtung
erstreckt, ist eine weitere Aufbewahrungseinheit 82 vorgesehen. Die weitere Aufbewahrungseinheit
82 ist in einem geschlossenen Zustand der Aufbewahrungsvorrichtung zugänglich ausgestaltet.
Die weitere Aufbewahrungseinheit 82 umfasst weitere Aufbewahrungselemente 14, 16.
Eines der weiteren Aufbewahrungselemente 14, 16 ist von einem Gürtel gebildet. Der
Gürtel ist lösbar an der Außenschale 10 befestigbar. Der Gürtel ist dazu vorgesehen,
insbesondere Wertsachen, wie beispielsweise Geld, Kreditkarten und/oder Schmuck, aufzunehmen.
Eines der weiteren Aufbewahrungselemente 14, 16 ist dazu vorgesehen, eine Regenjacke
aufzunehmen. Zudem ist ein Schirmaufbewahrungselement 36 an der Seite der Außenschale
10 angeordnet, welches dazu vorgesehen ist, einen Regenschirm lösbar aufzunehmen.
[0031] In Figur 3 ist die Aufbewahrungsvorrichtung in einem geöffneten Zustand des Deckels
12 dargestellt. In Haupterstreckungsrichtung 44 betrachtet ist an einer Seite der
Aufbewahrungsvorrichtung die Aufbewahrungseinheit 56 angeordnet. Von dem Griffelement
46, 48 aus betrachtet ist in Haupterstreckungsrichtung 44 nach der Aufbewahrungseinheit
56 ein Kosmetikaufbewahrungselement 40 vorgesehen. Das Kosmetikaufbewahrungselement
40 ist lösbar mit der Aufbewahrungsvorrichtung verbunden. Das Kosmetikaufbewahrungselement
40 ist von einem Kosmetikkoffer gebildet. Das Kosmetikaufbewahrungselement 40 ist
dazu vorgesehen, beispielsweise Kosmetikprodukte, Pflegeutensilien und eine Reiseapotheke
aufzunehmen. Senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung 44 betrachtet ist neben dem Kosmetikaufbewahrungselement
40 ein weiteres Aufbewahrungselement 18 vorgesehen. Das weitere Aufbewahrungselement
18 ist von einem Hängeelement 34 gebildet. Das Hängeelement 34 ist dazu vorgesehen,
Kleidungsstücke hängend aufzunehmen. Hierzu weist das Hängeelement 34 verschiebbar
gelagerte Haken 84 auf. Senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung 44 ist zwischen dem
Kosmetikaufbewahrungselement 40 und dem weiteren Aufbewahrungselement 18 ein Ausgabeelement
38 vorgesehen. Das Ausgabeelement 38 ist als Spender für beispielsweise Seife, Bodylotion
oder Ähnliches ausgebildet.
[0032] In Haupterstreckungsrichtung 44 betrachtet sind unterhalb des Kosmetikaufbewahrungselements
40 weitere Aufbewahrungselemente 22, 24, 26 vorgesehen. Die weiteren Aufbewahrungselemente
22, 24, 26 werden von Schubelementen 32 gebildet. Die Schubelemente 32 sind senkrecht
zur Haupterstreckungsrichtung 44 verschiebbar gelagert und aus der Aufbewahrungsvorrichtung
herausziehbar ausgestaltet. Die Schubelemente 32 sind dazu vorgesehen, Kleidungsstücke,
wie beispielsweise Socken, Strümpfe, Unterwäsche, Dessous und Ähnliches aufzunehmen.
[0033] In Haupterstreckungsrichtung 44 ist unterhalb des Hängeelements 34 ein weiteres Aufbewahrungselement
28 vorgesehen. Das weitere Aufbewahrungselement 28 ist von einem Schuhaufbewahrungselement
gebildet. Das Schuhaufbewahrungselement ist dazu vorgesehen, Schuhe und/oder Schuhpflegeutensilien
aufzunehmen.
[0034] An jeder Ecke der Außenschale 10 der Aufbewahrungsvorrichtung ist jeweils ein Gurt
86, 88, 90, 92 angeordnet. Die Gurte 86, 88, 90, 92 weisen an Enden, die den Ecken
der Außenschale 10 abgewandt angeordnet sind, Verschlusselemente 94, 96, 98, 100 auf.
Die Verschlusselemente 94, 96, 98, 100 der Gurte 86, 88, 90, 92 korrespondieren miteinander.
Die Gurte 86, 88, 90, 92 sind dazu vorgesehen, miteinander verbunden zu werden und
in einem verbundenen Zustand einen Inhalt der Aufbewahrungsvorrichtung gegen ein Herausfallen
zu sichern.
Bezugszeichen
[0035]
- 10
- Außenschale
- 12
- Deckel
- 14
- Aufbewahrungselement
- 16
- Aufbewahrungselement
- 18
- Aufbewahrungselement
- 22
- Aufbewahrungselement
- 24
- Aufbewahrungselement
- 26
- Aufbewahrungselement
- 28
- Aufbewahrungselement
- 30
- Aufbewahrungselement
- 32
- Schubelement
- 34
- Hängeelement
- 36
- Schirmaufbewahrungselement
- 38
- Ausgabeelement
- 40
- Kosmetikaufbewahrungselement
- 42
- Sitz- und/oder Liegeelement
- 44
- Haupterstreckungsrichtung
- 46
- Griffelement
- 48
- Griffelement
- 50
- Teleskopstange
- 52
- Bewegungseinheit
- 54
- Rolle
- 56
- Aufbewahrungseinheit
- 58
- Tasche
- 60
- Reißverschluss
- 62
- Reißverschluss
- 64
- Scharnier
- 66
- Informationseinheit
- 68
- Aufbewahrungseinheit
- 70
- Spiegel
- 72
- Zubehöreinheit
- 74
- Reißverschluss
- 76
- Aufbewahrungseinheit
- 78
- Haupterstreckungsrichtung
- 80
- Stützelement
- 82
- Aufbewahrungseinheit
- 84
- Haken
- 86
- Gurt
- 88
- Gurt
- 90
- Gurt
- 92
- Gurt
- 94
- Verschlusselement
- 96
- Verschlusselement
- 98
- Verschlusselement
- 100
- Verschlusselement
1. Aufbewahrungsvorrichtung mit einer Außenschale (10) und einem Deckel (12), der insbesondere
gelenkig mit der Außenschale (10) verbunden ist,
gekennzeichnet durch,
zumindest ein Aufbewahrungselement (14, 16, 18, 22, 24, 26, 28), das zumindest teilweise
innerhalb der Außenschale (10) angeordnet ist.
2. Aufbewahrungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zumindest eine Aufbewahrungselement (22, 24, 26) von einem Schubelement (32)
gebildet ist.
3. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zumindest eine Aufbewahrungselement (18) von einem Hängeelement (34) gebildet
ist.
4. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch,
zumindest ein Schirmaufbewahrungselement (36), das dazu vorgesehen ist, zumindest
einen Schirm aufzunehmen.
5. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch,
zumindest ein Ausgabeelement (38).
6. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch,
zumindest ein weiteres Aufbewahrungselement (30), das dazu vorgesehen ist, zumindest
ein elektronisches Gerät aufzunehmen.
7. Aufbewahrungsvorrichtung zumindest nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zumindest eine weitere Aufbewahrungselement (30) zumindest im Wesentlichen in
einem geschlossenen Zustand des Deckels (12) zugänglich ausgestaltet ist.
8. Aufbewahrungsvorrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch,
zumindest ein Kosmetikaufbewahrungselement (40).
9. Aufbewahrungsvorrichtung nach zumindest nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das zumindest eine Kosmetikaufbewahrungselement (40) zumindest im Wesentlichen lösbar
ausgebildet ist.
10. Aufbewahrungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch,
zumindest ein Sitz- und/oder Liegeelement (42).