[0001] Die Erfindung betriff ein Haltergehäuse für Türfeststeller eines Kraftfahrzeuges,
mit einer Durchtrittsöffnung für eine Türhaltestange sowie einen Türfeststeller für
Kraftfahrzeuge, mit einem Haltergehäuse, einer Türhaltestange und wenigstens einer
durch ein Federelement in Richtung auf die Türhaltestange vorgespannten, verschwenkbar
gelagerten Rastschwinge mit einem Rastelement, das an einer Seite der Türhaltestange
anliegt und mit Rastmarken an der Türhaltestange in Eingriff bringbar ist.
[0002] Türfeststeller der eingangs genannten Art sowie deren Haltergehäuse sind in vielfältigen
Ausgestaltungen aus dem Stand der Technik bekannt. So ist bspw. aus der
DE 20120 271 U1 ein Türfeststeller bekannt, bei dem eine mit Rastnuten versehene Türhaltestange einerseits
schwenkbar an einer Fahrzeugkarosserie und andererseits in dem an der Fahrzeugtür
befestigten Haltergehäuse verschiebbar angeordnet ist. Beim Verschwenken der Fahrzeugtür
gleitet eine mit den Rastnuten ausgestattete Seitenfläche der Türhaltestange auf einem
starren Rastnocken der Rasteinheit ab und arretiert so die Fahrzeugtür in vorgegebenen
Öffnungspositionen. Auf der den Rastnuten gegenüberliegenden, im Wesentlichen ebenen
Seite der Türhaltestange wird diese durch einen federbelasteten Nocken in Richtung
auf das Rastelement gedrückt.
[0003] Die Ausgestaltung der Haltergehäuse derartiger Türfeststeller mit einer Durchtrittsöffnung
für die Türhaltestange weist den Nachteil auf, dass diese aus einer Vielzahl von Bauteilen
hergestellt sind, was insbesondere aufgrund der damit einhergehenden Montagekosten
zu hohen Kosten des gesamten Türfeststellers führt.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein einfach montierbares Haltergehäuse
für einen Türfeststeller und somit einen kostengünstig herstellbaren Türfeststeller
bereitzustellen.
[0005] Die Erfindung löst die Aufgabe durch ein Haltergehäuse mit den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie einen Türfeststeller mit den Merkmalen des Anspruchs 9. Vorteilhafte Weiterbildungen
sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0006] Kennzeichnend für das erfindungsgemäße Haltergehäuse mit einer Durchtrittsöffnung
für eine Türhaltestange ist, dass das Haltergehäuse aus zwei identischen Gehäusehälften
gebildet ist. Die Verwendung identischer Gehäusehälften gemäß der Erfindung erlaubt
es, die Anzahl der erforderlichen Bauteile zur Bildung des Haltergehäuses in erheblichem
Umfang zu reduzieren. Überdies ermöglicht die Verwendung identischer Gehäusehälften
die Reduzierung des Montageaufwandes, da auf eine zeitintensive Identifikation und
Sortierung einzelner Gehäusebestandteile verzichtet werden kann. Das Haltergehäuse
lässt sich in besonders einfacher Weise, allein durch die Verwendung von zwei Gehäusehälften
bilden, welche nur in einer vorgegebenen Weise zusammengesetzt werden müssen. Auf
eine umständliche Ausrichtung unterschiedlicher Bauteile zueinander oder mehrerer
Montageschritte zur Bildung des Haltergehäuses kann gemäß der Erfindung verzichtet
werden.
[0007] Die Ausgestaltung der Gehäusehälfte, von denen zwei zur Bildung des Haltergehäuses
dienen, ist grundsätzlich frei wählbar. So können die Kontaktflächen bspw. quer zur
Längsachsenrichtung der Durchtrittsöffnung verlaufen. Nach einer besonders vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass die Kontaktfläche, d. h. die
Flächen mit denen die Gehäusehälften aneinander anliegen, in einer Ebene angeordnet
ist, die parallel zu einer durch die Längsachse der Durchtrittsöffnung und eine Schwenkachse
der Türhaltestange aufgespannten Ebene verläuft. Gemäß dieser Ausgestaltung der Erfindung
ist vorgesehen, dass die Kontaktfläche der Gehäusehälften in einer Ebene verläuft,
welche - bezogen auf die Einbaulage eines Türfeststellers mit dem Haltergehäuse an
dem Kraftfahrzeug - parallel zu der durch die Türhaltestange sowie eine diesen gelenkig
lagernden Bolzen verläuft. Dabei kann die Kontaktfläche auch deckungsgleich mit der
durch den Bolzen und die Türhaltestange aufgespannten Ebene verlaufen. Diese Ausgestaltung
der Erfindung ermöglicht eine besonders einfache und kostengünstige Herstellung der
Gehäusehälften. Diese sind lediglich aufeinander zu legen und durch geeignete Verbindungsmittel
miteinander zu verbinden. Eine entsprechende Ausgestaltung der Gehäusehälften erlaubt
es, die Kosten für das gesamte Haltergehäuse sowie den Montageaufwand in ergänzender
Weise zu verringern.
[0008] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Gehäusehälften
nicht lediglich eine in einer Ebene verlaufende Kontaktfläche, sondern dass die Gehäusehälften
mindestens zwei, vorzugsweise drei parallel zueinander versetzt angeordnete Kontaktflächen
aufweisen. Gemäß dieser Ausgestaltung der Erfindung sind die Kontaktflächen über Absätze
miteinander verbunden, die bei der Montage als Anschlagflächen und Positionierhilfen
dienen und eine Ausrichtung der Gehäusehälften zueinander erleichtern. Besonders vorteilhafterweise
ist dabei vorgesehen, dass die Kontaktflächen derart versetzt zueinander angeordnet
sind, dass die die Kontaktflächen verbindenden Absätze senkrecht und/oder parallel
zur Längsachse der Durchtrittsöffnung verlaufen. Gemäß dieser Ausgestaltung der Erfindung
wird erreicht, dass zwischen den Gehäusehälften ein Formschluss hergestellt wird.
So wird bspw. bei einem senkrecht zur Längsachse der Durchtrittsöffnung verlaufenden
Absatz in Längsachsenrichtung der Türhaltestange und somit in deren Bewegungsrichtung
eine sichere Positionierung der Gehäusehälften aneinander gewährleistet. Hierdurch
wird die Stabilität des aus den beiden Gehäusehälften gebildeten Haltergehäuses in
ergänzender Weise gesteigert sowie die Montage erleichtert, nachdem eine besonders
einfache und zuverlässige Ausrichtung der Gehäusehälften zueinander möglich ist.
[0009] Grundsätzlich ist die Art der Verbindung der Gehäusehälften miteinander frei wählbar.
So können hierzu bspw. auch separate, bspw. die Gehäusehälften durchdringende Befestigungsschrauben
verwendet werden oder diese miteinander verklebt sein. Nach einer besonders vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch vorgesehen, dass an den Gehäusehälften Verbindungsmittel
zur formschlüssigen Verbindung der Gehäusehälften ausgebildet sind. Gemäß dieser Ausgestaltung
der Erfindung sind die Gehäusehälften bereits mit Verbindungsmitteln versehen, welche
an diese angeformt und/oder einstückig mit diesen ausgebildet sind, so dass auch durch
die Verwendung von Verbindungsmitteln der Montageaufwand nicht erhöht wird, da diese
nur zueinander ausgerichtet und eingepasst werden müssen. Besonders vorteilhafterweise
sind dabei die Verbindungsmittel, welche grundsätzlich beliebig ausgestaltet sein
können, durch einstückig mit den Gehäusehälften ausgeführte Stiftkörper und entsprechende
Stiftkörperaufnahmen gebildet. Eine derartige Ausgestaltung der Verbindungsmittel
lässt sich besonders einfach und kostengünstig realisieren und erlaubt überdies eine
einfache Montage der Gehäusehälften aneinander, welche zudem besonders zuverlässig
gegeneinander ausgerichtet sind. Im montierten Zustand sind die Stiftkörper in den
entsprechenden Stiftkörperaufnahmen angeordnet.
[0010] Besonders vorteilhafterweise ist zur Lagesicherung der Verbindungsmittel der einzelnen
Gehäusehälften aneinander vorgesehen, dass die Verbindungsmittel zur fügetechnischen
Verbindung, insbesondere zum Verschweißen, thermischen Nieten oder Ultraschallschweißen
ausgebildet sind. Diese Ausgestaltung der Erfindung, insbesondere das thermische Nieten
oder Ultraschallschweißen, lässt sich besonders einfach und kostengünstig herstellen
und gewährleistet in besonders zuverlässiger Weise einen homogenen Verbund des durch
die beiden Gehäusehälften gebildeten Haltergehäuses. Durch den Fügeprozess der Gehäusehälften
aneinander werden zudem potentielle Geräuschquellen eliminiert und es kann auf eine
andersartige Befestigung der Gehäusehälften aneinander, bspw. einer Verclipsung, wie
dies im Falle eines Gehäusedeckels und eines Gehäusegrundkörpers der Fall ist, verzichtet
werden. Ein weiterer Vorteil besteht ferner darin, dass auf die Verwendung von mechanischen
Werkzeugen verzichtet werden kann.
[0011] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass die Gehäusehälften
spritzgusstechnisch aus einem Kunststoff hergestellt sind und mit diesen ausgebildete
Funktionselemente, insbesondere Anschlagpuffer, Einpritzmutter und/oder Rastschwingenlager
aufweisen. Eine entsprechende Herstellung der Gehäusehälften lässt sich besonders
einfach und kostengünstig realisieren. Besonders vorteilhafterweise können während
der spritzgusstechnischen Herstellung der Gehäusehälften, wobei auch faserverstärkte
Kunststoffe verwendet werden können, auch Funktionselemente in die Gehäusehälften
eingebettet bzw. an diese angeformt werden, so dass auf deren spätere Montage verzichtet
werden kann. Eine vorteilhafterweise vorgesehene Herstellung der Gehäusehälften in
einem 2K-Spritzguss lässt sich zudem besonders kostengünstig und einfach realisieren.
[0012] Kennzeichnend für den erfindungsgemäßen Türfeststeller für Kraftfahrzeuge, mit einer
Türhaltestange, einem Haltergehäuse und mindestens einer durch ein Federelement in
Richtung auf die Türhaltestange vorgespannten, verschwenkbar gelagerten Rastschwinge
mit einem Rastelement, das an einer Seite der Türhaltestange anliegt und mit Rastmarken
an der Türhaltestange in Eingriff bringbar ist, ist, dass das Haltergehäuse gemäß
einem der Ansprüche 1 - 8 ausgebildet ist.
[0013] Ein erfindungsgemäßer Türfeststeller weist den Vorteil auf, dass sich dieser aufgrund
des einfach herzustellenden und leicht montierbaren Haltergehäuses besonders kostengünstig
herstellen lässt. Darüber hinaus bietet das Haltergehäuse den Rastschwingen, welche
über die an diesen angeordneten Rastelementen mit der Türhaltestange zusammenwirken,
eine zuverlässige Lagerung. Besonders vorteilhafterweise ist dabei vorgesehen, dass
zwei jeweils durch ein Federelement aufeinander zu und in Richtung auf die Türhaltestange
vorgespannte, verschwenkbar gelagerte Rastschwingen mit jeweils einem Rastelementversehen
sind, wobei die Rastelemente an einander gegenüberliegenden Seiten der Türhaltestange
anliegen und mit Rastnuten an der Türhaltestange in Eingriff bringbar sind. Hierdurch
wird eine besonders hohe Haltekraft auf einem besonders kleinen Bauraum erreicht,
so dass eine mit dem Türfeststeller verbundene Tür zuverlässig in den durch die Rastmarken
festgelegten Öffnungspositionen der Fahrzeugtür gegenüber der Fahrzeugkarosserie arretierbar
ist.
[0014] Besonders vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass die Türhaltestange einerseits zur
gelenkigen Befestigung an einer Fahrzeugkarosserie ausgebildet ist und andererseits
einen Anschlagkörper aufweist, wobei auf einer dem Anschlagkörper zugewandten Seite
der Gehäusehälften der Anschlagpuffer angeordnet ist. Diese Ausgestaltung der Erfindung
steigert den Komfort des Türfeststellers in ergänzender Weise, wobei bei Erreichen
des Endanschlags, d. h. bei Erreichen des maximalen Öffnungswinkels der Fahrzeugtür
die Öffnungsbewegung gedämpft wird und die Tür nicht hart in den Endanschlag fährt.
[0015] Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Haltergehäuses im montierten Zustand;
- Fig. 2
- eine Vorderansicht auf zwei zur Bildung des Haltergehäuses von Fig. 1 vorgesehenen
Gehäusehälften in zur Montage zueinander ausgerichteter Position;
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung der Gehäusehälften von Fig. 2;
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung einer Gehäusehälfte des Haltergehäuses von Fig. 1
mit daran angeordneter Rastschwinge und diese vorspannendem Federelement;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung eines Türfeststellers mit einem Haltergehäuse von
Fig. 1 in einer nicht montierten Position der Gehäusehälften;
- Fig. 6a
- eine perspektivische Darstellung des Türfeststellers von Fig. 1 in einer montierten
Position des Haltergehäuses und
- Fig. 6b
- eine weitere perspektivische Ansicht des Türfeststellers von Fig. 6a.
[0016] Ein in Fig. 1 - 4 dargestelltes Haltergehäuse 3 für einen in den Fig. 5, 6a und 6b
dargestellten Türfeststeller 1 ist aus zwei identisch aufgebauten Gehäusehälften 4
gebildet, welche fügetechnisch, nämlich durch thermisches Nieten oder Ultraschallschweißen
miteinander verbunden sind. Im montierten Zustand der Gehäusehälften 4 weist das Haltergehäuse
3 eine Durchtrittsöffnung 20 auf, welche zur verschiebbaren Aufnahme einer Türhaltestange
2 des Türfeststellers 1 ausgebildet ist.
[0017] Die aus einem Kunststoff im Spritzguss hergestellten Gehäusehälften 4 des Haltergehäuses
3 sind identisch ausgebildet und weisen sämtliche für den Betrieb notwendigen Funktionen
auf, so dass auf zusätzliche Bauteile zur Bildung des Haltergehäuses 3 verzichtet
werden kann. Zur Verbindung der Gehäusehälften 4 weisen diese einstückig mit den Gehäusehälften
4 ausgeformte Stiftkörper 9 auf, welche im montierten Zustand in entsprechend ausgebildeten
Stiftkörperaufnahmen 10 angeordnet sind. Die Verbindung der Gehäusehälften 4 durch
thermisches Nieten oder Ultraschallschweißen der Stiftkörper 9 führt zu einem formstabilen
Haltergehäuse 3. Aufgrund der im montierten Zustand parallel zueinander versetzt verlaufenden
Kontaktflächen 5a, 5b, 5c der Gehäusehälften 4 wird überdies ein Formschluss der Gehäusehälften
4 hergestellt, wobei die rechtwinklig zueinander verlaufenden, die Kontaktflächen
5a, 5b, 5c verbindenden Absätze 8a, 8b einen Formschluss der Gehäusehälften 4 sowohl
in Längsachsenrichtung der Durchtrittsöffnung 20 als auch senkrecht zu dieser gewährleisten.
[0018] An den Gehäusehälften 4 ist ferner ein Rastschwingenlager 13 zur schwenkbaren Aufnahme
einer Rastschwinge 15 angeordnet, so dass auf weitere Lagermittel verzichtet werden
kann. Die Rastschwinge 15 ist durch ein Federelement 14 in Richtung auf die Durchtrittsöffnung
20 vorgespannt, wobei das Federelement 14 einenends an dem Haltergehäuse und anderenends
an der Rastschwinge 15 anliegt, so dass diese im montierten Zustand mit einer in der
Durchtrittsöffnung 20 angeordneten Türhaltestange 2 mit einem Rastelement 16 an einer
der einander gegenüberliegenden Seiten 17a, 17b der Türhaltestange 2, die über einen
Bolzen 7 gelenkig an einer hier nicht dargestellten Fahrzeugkarosserie anordbar ist,
anliegt und mit Rastnuten 18 in Eingriff bringbar ist.
[0019] Ferner im Rahmen des spritzgusstechnischen Herstellungsprozesses der Gehäusehälften
4 mit ausgebildet sind eine Einspritzmutter 12 sowie Anschlagpuffer 11, wobei die
Einspritzmutter 12 zur Befestigung des Haltergehäuses an einer hier nicht dargestellten
Kraftfahrzeugtür und die Anschlagpuffer 11 im Bereich der Endlage des Türfeststellers
1 mit einem Anschlagkörper 19 der Türhaltestange 2 zusammenwirkt.
[0020] Zur Montage des Türfeststellers 1 bzw. des Haltergehäuses 3 sind die identischen
Gehäusehälften 4 nach deren Ausrichtung zueinander derart, dass die Stiftkörper 9
gegenüberliegend zu den entsprechenden Stiftkörperaufnahmen 10 angeordnet sind, zusammenzustecken
und können anschließend durch thermisches Nieten oder Ultraschallschweißen dauerhaft
verbunden werden.
1. Haltergehäuse für Türfeststeller eines Kraftfahrzeuges, mit einer Durchtrittsöffnung
für eine Türhaltestange, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltergehäuse (3) aus zwei identischen Gehäusehälften (4) gebildet ist.
2. Haltergehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktfläche (5a, 5b, 5c) der Gehäusehälften (4) in einer Ebene angeordnet ist,
die parallel zu einer durch die Längsachse der Durchtrittsöffnung (20) und eine Schwenkachse
der Türhaltestange (2) aufgespannten Ebene verläuft.
3. Haltergehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusehälften (4) zwei, vorzugsweise drei parallel zueinander versetzt angeordnete
Kontaktflächen (5a, 5b, 5c) aufweist.
4. Haltergehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktflächen (5a, 5b, 5c) derart versetzt angeordnet sind, dass die die Kontaktflächen
(5a, 5b, 5c) verbindenden Absätze (8a, 8b) senkrecht und/oder parallel zur Längsachse
der Durchtrittsöffnung (20) verlaufen.
5. Haltergehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Gehäusehälften (4) Verbindungsmittel (9, 10) zurformschlüssigen Verbindung
der Gehäusehälften (4) ausgebildet sind.
6. Haltergehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel durch einstückig mit den Gehäusehälften (4) ausgebildete Stiftkörper
(9) und entsprechende Stiftkörperaufnahmen (10) gebildet sind.
7. Haltergehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (9, 10) zur fügetechnischen Verbindung, insbesondere zum Verschweißen,
thermischen Nieten oder Ultraschallschweißen ausgebildet sind.
8. Haltergehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusehälften (4) spritzgusstechnisch hergestellt sind und mit diesen ausgebildete
Funktionselemente, insbesondere Anschlagpuffer (11), Einspritzmutter (12) und/oder
Rastschwingenlager (13) aufweist.
9. Türfeststeller für Kraftfahrzeuge, mit
- einer Türhaltestange,
- einem Haltergehäuse und
- mindestens einer durch ein Federelement in Richtung auf die Türhaltestange vorgespannten,
verschwenkbar gelagerten Rastschwinge mit einem Rastelement, das an einer Seite der
Türhaltestange anliegt und mit Rastmarken an der Türhaltestange in Eingriff bringbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Haltergehäuse (3) gemäß einem der Ansprüche 1 - 8 gebildet ist.
10. Türfeststeller nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei jeweils durch ein Federelement (14) aufeinander zu und in Richtung auf die Türhaltestange
(2) vorgespannte, verschwenkbar gelagerte Rastschwingen (15) mit jeweils einem Rastelement
(16) vorgesehen sind, wobei die Rastelemente (16) an einander gegenüberliegenden Seiten
(17a, 17b) der Türhaltestange (2) anliegen und mit den Rastnuten (18) an der Türhaltestange
(2) in Eingriff bringbar sind.
11. Türfeststeller nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Türhaltestange (2) einerseits zur gelenkigen Befestigung an einer Fahrzeugkarosserie
ausgebildet ist und andererseits einen Anschlagkörper (19) aufweist, wobei auf einer
dem Anschlagkörper (19) zugewandten Seite der Gehäusehälften (4) der Anschlagpuffer
(11) angeordnet ist.