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(11) |
EP 2 527 732 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.07.2016 Patentblatt 2016/28 |
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Anmeldetag: 25.05.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Dampferzeuger für eine Bügelstation
Steam unit for an ironing system
Emetteur de vapeur pour un poste de repassage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.11.2012 Patentblatt 2012/48 |
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Patentinhaber: Miele & Cie. KG |
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33332 Gütersloh (DE) |
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Erfinder: |
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- Bartsch, Michael
31157 Sarstedt (DE)
- Kaiser, Philipp
30175 Hannover (DE)
- Splisteser, Uli
30177 Hannover (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2007/007241 US-A- 5 832 639 US-A1- 2010 229 434
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WO-A1-2010/072559 US-A1- 2010 018 085
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Dampferzeuger für eine Bügelstation, umfassend einen
Wassertank, einen Boiler mit einem Heizkörper zum Verdampfen des im Boiler befindlichen
Wassers, eine Wasserzuführungseinrichtung zur dosierten Zuführung des Wassers aus
dem Tank in eine Siedekammer des Boilers, wobei der Boiler einen Dampfausgang zum
Anschluss einer Dampfleitung, an die ein Handgerät angeschlossen werden kann, und
ein Auslassmittel zum Ablassen des Wassers aus der Siedekammer zur ihrer vollständigen
Entleerung umfasst.
[0002] Im Allgemeinen ist bekannt, dass bei Systemen zur Wasserdampferzeugung die Verkalkung
ein großes Problem darstellt. Dieses bringt einen extrem hohen manuellen Wartungsaufwand
mit sich, weil dadurch einerseits die Lebensdauer des kompletten Systems begrenzt
wird und andererseits die ursprüngliche Dampfleistung des Gerätes nicht mehr erreicht
werden kann. Darüber hinaus kann z.B. eine Verkalkung des Überdruckventils u. U. auch
zu einem Sicherheitsrisiko des Bedieners führen. Bei den derzeit auf dem Markt erhältlichen
Dampfsystemen für Bügelstationen ist deshalb die Verwendung bestimmter Wassertypen
vorgeschrieben, um das Problem der Verkalkung zu reduzieren. Weiterhin sind häufig
allgemeine auf dem Markt erhältliche Entkalkungs- sowie Reinigungsmittel nicht zulässig
und die Verkalkungsproblematik soll häufig nur durch ein einfaches regelmäßiges Spülen
reduziert werden. Die Erfahrung zeigt, dass gerade in Regionen mit hoher Wasserhärte
diese Maßnahme nicht ausreicht, so dass das Gerät schon innerhalb kürzester Zeit ausfällt.
Aus Erfahrungen ist ebenfalls bekannt, dass die Bediener häufig die umständlichen
manuellen Wartungsarbeiten aus verschiedenen Gründen nicht durchführen bzw. vergessen.
[0003] Aus dem Dokument
DE 697 06 105 T2 ist ein Dampferzeuger für eine Bügelstation bekannt, die einen Boiler mit einem an
einer Siedekammer angebrachten Heizkörper zur Erzeugung von Dampf umfasst, die mit
einem Wassertank in Verbindung steht. Aus dem Wassertank wird mittels einer Pumpe
als Zuführeinrichtung das Wasser dosiert der Siedekammer zugeführt. Der Boiler besitzt
einen Dampfauslass, an den eine Dampfleitung zur Verbindung mit einem Bügeleisen angeschlossen
ist. Zur Wartung ist im unteren Bereich der Siedekammer eine verschließbare Auslassöffnung
angeordnet, die so positioniert ist, dass eine zumindest nahezu vollständige Entleerung
von Restwasser aus der Kammer bereitgestellt wird. Die Restentleerung muss jedoch
nach einer vorbestimmten Betriebszeit des Dampferzeugers manuell durchgeführt werden.
Aus Bequemlichkeit oder technischer Unkenntnis werden solche Wartungsaufgaben häufig
nicht regelmäßig oder gar nicht durchgeführt. Das kann zu Korrosion oder zu Kalk-oder
Schmutzablagerungen in der Siedekammer führen, die bei einer späteren Betriebsphase
auf das Bügelgut gelangen kann. Ferner kann übermäßige Korrosion zur Zerstörung des
Boilers oder des Heizkörpers führen, wenn sich dieser innerhalb der Siedekammer befindet.
[0004] Aus der
WO 2007/007241 A1 ist ein entsprechender Dampferzeuger für eine Bügelstation bekannt, bei dem zusätzlich
eine Durchspülung der Siedekammer im Boiler bereitgestellt wird. Hierbei wird mittels
einer Steuereinrichtung im Zuge von programmierten Wartungsinterwallen Wasser aus
dem Tank in die Siedekammer gepumpt, das anschließend erhitzt wird, ohne den Dampfauslass
zu öffnen. Dann wird der unterseitige Auslass automatisch geöffnet, um das unter Druck
stehende Wasser abzulassen. Aufgrund auftretender Verwirbelungen werden Schutzpartikel
im Wasser schwebend gehalten und entsprechend ausgespült.
[0005] Aus der
GB 2 419 607 A ist ein Dampferzeuger mit einem Boiler bekannt, bei der das Wasser aus einem Vorratsbehälter
in die Siedekammer des Boilers gefördert wird bzw. aufgrund der Schwerkraft hineinfließen
kann. Am Auslas des Vorratsbehälters ist eine Filtereinrichtung angebracht, um Partikel
und Schmutzteilchen zurückzuhalten. Im Wasser gelöste Substanzen werden hierbei nicht
zurückgehalten.
[0006] Bei den bekannten Dampferzeugern ist es jedoch nachteilig, dass Anlagerungen durch
Verkalkung nicht zuverlässig aus der Siedekammer bzw. aus der Innenseite der Boilerwand
entfernt werden.
[0007] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Dampferzuger bereitzustellen,
der hinsichtlich der Kalk - und Belagentfernung in der Siedekammer einfach zu warten
ist.
[0008] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch einen Dampferzeuger mit den Merkmalen des
unabhängigen Anspruchs 1 und durch ein Verfahren gemäß dem unabhängigen Anspruch 12
gelöst.
[0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
jeweils nachfolgenden abhängigen Ansprüchen.
[0010] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen darin, dass durch eine an die
vom Benutzer verwendeten Wassereigenschaften angepasste Wartungsinterwalle bereitgestellt
werden. So wird beispielsweise bei der Verwendung von sogenanntem weichem Wasser die
Entkalkung in größeren Abständen durchgeführt, als bei der Verwendung von hartem Wasser.
Ferner ist sichergestellt, dass alle zeitlichen Anforderungen, die während der Durchführung
des Entkalkungsprozesses eingehalten werden müssen, automatisch durch die Steuereinrichtung
erfüllt werden, sodass der Benutzer von dieser Last befreit ist. Ferner ist durch
eine Benutzerführung sichergestellt, dass auch tatsächlich alle vom Benutzer zu veranlassenden
Maßnahmen für den der Entkalkungsprozess wirklich durchgeführt werden. Das vorliegende
automatische Entkalkungskonzept für ein Dampfsystem nimmt somit dem Bediener diese
lästigen Wartungsaufgaben ab. Das Gerät kann ferner ohne regelmäßige Entkalkung nicht
betrieben werden, so dass frühe Ausfälle und Gefahren, welche auf mangelnde Wartung
zurück zu führen sind, verhindert werden. Weiterhin entfallen lange Wartezeiten und
lästige manuelle Zusatzarbeiten für den Bediener.
[0011] Hierzu wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Steuereinrichtung dazu eingerichtet
ist, die Wasserzuführeinrichtung, den Heizkörper und das Auslassmittel derart zu aktivieren,
dass eine automatische Entkalkung mit einer Entkalkungslösung für die Siedekammer
stattfindet. Ferner werden die Ventile so gesteuert, dass die Siedekammer drucklos
entkalkt wird, es wird also innerhalb der Kammer während des Entkalkens kein Druck
aufgebaut.
[0012] In einer vorteilhaften Ausführung ist die Steuereinrichtung ferner dafür konfiguriert,
den Heizkörper für eine vorbestimmte Zeit zu aktivieren zur Durchführung des Entkalkungzyklus.
Damit wird ein zugegebenes Entkalkungsmittel zur Reaktion mit dem an den Innenseiten
der Boilerwände angelagertem Kalkbelag angeregt, damit dieser schnell und vollständig
abgelöst werden kann.
[0013] In einer insgesamt zweckmäßigen Ausführung umfasst das Auslassmittel ein elektromagnetisch
oder elektromotorisch betätigbares Ventil. Ein derartiges Ventil ist besonders einfach
anzusteuern und besitzt eine dauerhaft zuverlässige Druckbeständigkeit, um die Dichtigkeit
bei hohem Druck in der Siedekammer bereitzustellen.
[0014] In einer zweckmäßigen Ausführung ist die Steuereinrichtung dafür konfiguriert, die
Wasserzuführeinrichtung und das Auslassmittel und/oder den Heizkörper nach einer vorbestimmten
Betriebsdauer des Heizkörpers zu aktivieren. Die aktiven Zeiten des Heizkörpers können
von einem Mikrocontroller besonders einfach aufaddiert werden, es sind hierbei keine
weiteren Erfassungsmittel oder Sensoren notwendig.
[0015] In einer anderen, vorteilhaften Ausführung ist die Steuereinrichtung dafür konfiguriert,
die Wasserzuführeinrichtung und das Auslassmittel und/oder den Heizkörper nach einer
vorbestimmten, in die Siedekammer eingelassenen Wassermenge zu aktivieren. Hierbei
muss mit einem Erfassungsmittel die der Siedekammer zugeführte Wassermenge erfasst
und für mehrere Betriebszyklen mitgeschrieben werden, um so auf die Gesamtmenge an
zugeführtem Wasser zu kommen. Hierbei wird die tatsächliche Wassermenge, die nach
und nach zur Verkalkung in der Siedekammer geführt hat, berücksichtigt. Die Entkalkungszyklen
werden dadurch sehr effektiv und sparsam durchgeführt. Der normale Betrieb des Dampferzeugers
wird somit aufgrund der bedarfsgerechten Entkalkungszeiten kaum beeinträchtigt.
[0016] In einer vorteilhaften Ausführung umfasst der Dampferzeuger ein Eingabemittel zur
Eingabe eines Wasserhärtegrades in einen nichtflüchtigen Speicher, den die Steuereinrichtung
zur Beurteilung einer möglichen Verkalkung der Siedekammer berücksichtigen kann. Dadurch
ist die Steuereinrichtung dafür konfiguriert, den Entkalkungszyklus immer nur dann
durchzuführen, wenn aufgrund der Wasserhärte im Zusammenhang mit der Betriebsdauer
oder der verarbeiteten Wassermenge, gerechnet vom zuletzt durchgeführten Entkalkungszyklus,
ein Kalkbelag zu erwarten ist, der unzulässig dick ist bzw. eine ordnungsgemäße Dampferzeugung
im Wege steht. Die Steuerung berechnet aus den beiden Parametern Wasserdurchlauf und
Wasserhärte die Kalkmenge im Boiler und ermittelt aus diesem Wert den Zeitpunkt für
den nächsten Entkalkungsprozess. Der Härtegrad des verwendeten Wasser ist vor Inbetriebnahme
des Gerätes einmalig von dem Bediener über eine Bedienhandhabe, wie beispielsweise
ein Potentiometer oder einer digitalen Eingabe mittels einer Tastatur, einzustellen.
Der eingestellte Härtegrad wird als Kennzahl oder Parameter in einem nicht flüchtigen
Speicher hinterlegt, der der Steuereinrichtung zugeordnet ist und vom Mikrocontroller
der Steuereinrichtung ausgelesen werden kann. So ist beispielsweise der Grenzwert
für die Verkalkung dann erreicht, wenn die Siedekammer eine vorbestimmte Anzahl befüllt
wurde. Beispielsweise ist der Grenzwert dann erreicht, wenn die Siedekammer 10 bis
20 mit jeweils einer vorbestimmten Wassermenge, beispielsweise im Bereich von 1 bis
2 Litern, befüllt wurde.
[0017] In einer weiteren, vorteilhaften Ausführung umfasst der Dampferzeuger ein Ausgabemittel
zur Anzeige einer möglichen Verkalkung in der Siedekammer und ein Ausgabemittel zur
Ausgabe von Anweisungen an den Benutzer zur Durchführung des Entkalkungsprozesses.
Als Ausgabemittel für die Anweisungen eignet sich besonders gut eine Leuchtanzeige
oder ein Display. Für die Anzeige des Entkalkungszeitpunktes kann beispielsweise eine
LED als Leuchtanzeige verwendet werden. Hierbei wird durch die LED im Bedienfeld des
Dampferzeugers oder des Bügelsystems dem Bediener im Betrieb signalisiert, wenn der
Entkalkungszeitpunkt näher rückt. Die anfangs erloschene LED fängt dabei ab einem
bestimmten Zeitpunkt zunächst an langsam zu blinken, was später von einem schnelleren
Blinken abgewechselt wird. Während dieser Zeit hat der Bediener die Möglichkeit den
Entkalkungsprozess zu starten. Reagiert der Bediener nicht auf diese abgestufte Warnung,
wird das Gerät beim nächsten Einschalten gesperrt und erst nach Durchführung des Entkalkungsprozesses
wieder freigegeben.
[0018] Zur Erfassung der in die Siedekammer zugeführten Wassermenge für den Entkalkungszyklus
ist es zweckmäßig, ein Erkennungsmittel in der Siedekammer anzuordnen. Das Erkennungsmittel
umfasst einen in der Siedekammer angebrachten Füllstandssensor, der in Verbindung
mit der Dauer der Aktivität der Wasserzuführungseinrichtung ein Maß für die zugeführte
Wassermenge bildet. Somit kann der Mikrocontroller anhand der Zeiten, in denen er
die Wasserzufuhreinrichtung aktiviert ist und anhand des Sensorsignals, das den Füllstand
in der Siedekammer anzeigt, eine sehr genaue Berechnung oder Ermittlung der zugeführten
Wassermenge durchführen und anhand des zeitlichen Verhaltens für den Pegelanstieg
in der Siedekammer eine erhöhte Wassermenge in die Siedekammer einlassen, wie sie
für eine Entkalkung benötigt wird. Der Mikrocontroller misst in dieser Ausführung
oder in einer vorteilhaften Weiterbildung bei jedem Befüllen des leeren Boilers die
Zeit, bis der Pegel im Boiler den Füllstandssensor erreicht. Um eine Überfüllung beim
Entkalkungszyklus bereitzustellen, wird beim nächstfolgenden Entkalkungszyklus die
Einfüllzeit dadurch festgelegt, dass bisher gemessene Zeit um einen Faktor größer
1 und kleiner 2, vorzugsweise etwa mit dem Faktor 1,75 erhöht wird.
[0019] In einer insgesamt vorteilhaften Ausführung umfasst der Dampferzeuger einen Auffangbehälter
zum Auffangen des aus der Siedekammer abgelassenen Wassers, der zur seiner Entleerung
aus einem Gehäuse des Dampferzeugers oder der Bügelstation herausgezogen werden kann.
Zur Erhöhung der Sicherheit und der Zuverlässigkeit umfasst der Dampferzeuger ferner
einen Sensor zur Erkennung eines im Gehäuse eingeführten Auffangbehälters und einen
weiteren Sensors zur Erkennung zumindest eines Wasserfüllstandes im Auffangbehälter.
Da im Entkalkungsprozess am Ende der eigentlichen Entkalkung eine erhöhte Wassermenge
aus der Siedekammer abgelassen werden muss, wird dies nur dann durchgeführt, wenn
der Auffangbehälter zuvor vollständig leer ist. Somit werden Wasserschäden im Aufstellbereich
des Dampferzeugers oder des Bügelsystems beim Entkalkungsprozess sicher vermieden
[0020] Eine mögliche Ausführungsform ist ferner ein Verfahren zum Betreiben eines Dampferzeugers,
wie vorstehend beschrieben, mit den Schritten
- Erfassen der Einschaltdauer des Heizkörpers über mehrere Betriebszyklen,
- Aktivieren des Auslassmittels, wenn ein vorbestimmter Grenzwert für die Einschaltdauer
überschritten ist.
[0021] Eine mögliche Ausführungsform ist ferner ein Verfahren zum Betreiben eines Dampferzeugers,
wie vorstehend beschrieben, mit den Schritten
- Erfassen der Einschaltdauer des Heizkörpers über mehrere Betriebszyklen,
- Durchführen eines Entkalkungszyklus, wenn ein vorbestimmter Grenzwert für die Einschaltdauer
überschritten ist, wobei im Entkalkungszyklus eine vorbestimmte Wassermenge in die
Siedekammer eingelassen wird, die größer ist, als die eingelassene Wassermenge für
einen Betriebszyklus.
[0022] Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Betreiben eines Dampferzeugers, wie
vorstehend beschrieben, mit den Schritten
- Erfassen der in die Siedekammer zugeführten Wassermenge für mehrere Betriebszyklen,
- Durchführen eines Entkalkungszyklus, wenn ein vorbestimmter Grenzwert für die Einschaltdauer
überschritten ist, wobei im Entkalkungszyklus eine vorbestimmte Wassermenge in die
Siedekammer eingelassen wird, die größer ist, als die eingelassene Wassermenge für
einen Betriebszyklus.
[0023] Nach dem Entkalkungszyklus wird das Auslassmittel wieder deaktiviert, die Siedekammer
also wieder verschlossen und die Steuereinrichtung in den Initialzustand versetzt,
sodass die Erfassung der zur Siedekammer zugeführten Wassermenge oder die Zählung
der Betriebszyklen von neuem beginnen kann. Somit wird der Entkalkungszyklus automatisch
und zyklisch durchgeführt, ohne dass der Benutzer selber daran denken muss.
[0024] In einer insgesamt vorteilhaften Ausführung wird das Auslassmittel bei Vorhandensein
des Auffangbehälters und bei Unterschreiten eines vorbestimmten Wasserfüllstandes
im Auffangbehälter aktiviert, um sicherzustellen, dass das abgelassene Restwasser
nicht aus dem Gerät ausläuft und Wasserschäden verursacht.
[0025] In einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens werden zur Durchführung des Entkalkungszyklus
Anweisungen an den Benutzer mittels eines Ausgabemittels angezeigt, um das Einfüllen
von Entkalkungsmittel in den Tank und die Entleerung des Auffangbehälters zu veranlassen.
Ein Beispiel für die Interaktion zwischen Steuereinrichtung und Benutzer ist in einem
später folgenden Abschnitt beschrieben.
[0026] Insgesamt ist es zweckmäßig, dass nach einer Anzahl Betriebszyklen im Bereich von
10 bis 20 das Auslassmittel zur vollständigen Entleerung der Siedekammer aktiviert
wird. Diese Anzahl hat sich bei haushaltsüblichen Betriebszyklen, bei denen jeweils
eine Wassermenge im Bereich von 0,5 l bis 2 l verdampft wird, als besonders vorteilhaft
als Schutz gegen zu hoher Verkalkung in der Siedekammer herausgestellt.
[0027] In einer weiteren, vorteilhaften Weiterbildung wird ferner ein als in einem Speicher
eingeschriebener Parameter als Maß für die Wasserhärte für die Durchführung eines
Entkalkungszyklus berücksichtigt.
[0028] In einer insgesamt zweckmäßigen Ausführung erfolgt die in die Siedekammer einzulassende
Wassermenge mittels einem Erfassungsmittel, das einen in der Siedekammer angebrachten
Füllstandssensor umfasst, wobei die Dauer der Aktivität der Wasserzuführungseinrichtung
vom Beginn des Wassereinlasses bis zum Erreichen des Wasserstandes des Füllstandssensors
erfasst wird und unter Berücksichtigung dieser Anstiegszeit des Wasserstandes die
Wasserzuführeinrichtung für einen weiteren Zeitraum aktiviert wird, bis der erhöhte
Pegel für die erhöhte Wassermenge für einen Entkalkungszyklus erreicht ist. Damit
wird kein weiterer Sensor zur Erfassung des erhöhten Wasserstandes bei der Entkalkung
benötigt. Mit dieser einfachen Plausibilitätsprüfung wird zuverlässig und genau die
für die Entkalkung nötige erhöhte Wassermenge der Siedekammer zugeführt. Der Mikrocontroller
misst in dieser Ausführung oder in einer vorteilhaften Weiterbildung bei jedem Befüllen
des leeren Boilers die Zeit, bis der Pegel im Boiler den Füllstandssensor erreicht.
Um eine Überfüllung beim Entkalkungszyklus bereitzustellen, wird beim nächstfolgenden
Entkalkungszyklus die Einfüllzeit dadurch festgelegt, dass bisher gemessene Zeit um
einen Faktor größer 1 und kleiner 2, vorzugsweise etwa mit dem Faktor 1,75 erhöht
wird. Dadurch dass die Zeit zum Überfüllen immer aktuell festgelegt wird, werden veränderte
Fördervolumina der Pumpe mit berücksichtigt. Beispielsweise kann sich das Fördervolumen
im Laufe der Betriebszeit allmählich vermindern. Bei einer fest voreingestellten Zeit
für die Überfüllung der Siedekammer kann es hierbei vorkommen, dass zu wenig Entkalkungsflüssigkeit
in die Siedekammer gepumpt wird. Durch die jeweils aktuell ermittelte Füllzeit bis
zum normalen Füllstand bzw. bis zum Berühren der Sonde, wird sichergestellt, dass
die gewünschte Überfüllung stets erreicht wird.
[0029] Insgesamt ist die Steuereinrichtung bzw. ein Mikrocontroller, der die Steuereinrichtung
bereitstellt, dazu programmiert, das oben genannte Verfahren durchzuführen.
[0030] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Bügelstation in betriebsbereitem Zustand;
- Fig. 2
- ein schematisches Schaltbild des Dampferzeugers;
- Fig. 3
- den Boiler in einer skizzierten Schnittdarstellung und
- Fig. 4a,4b
- ein Diagramm für den Betrieb des Dampferzeugers.
[0031] Die Figur 1 zeigt eine Bügelstation 1, welche ein Bügelbrett 2 mit einem klappbaren
Gestell 3 umfasst. Das Gestell 3 ist hierbei an einem als Säule ausgebildeten Standgerät
4 mit einem Dampferzeuger 6 für ein Bügeleisen 21 angeordnet. Wie ferner zu erkennen
ist, ist in der Säule des Standgerätes 4 ein herausnehmbarer Wassertank 5 für den
Dampferzeuger 6 angeordnet. Wie ferner aus der Figur 1 in angedeuteter Weise zu erkennen
ist, ist der Wassertank 5 in eine an der Säule des Standgerätes 4 angeordneten offen
zugänglichen Tasche einsetzbar, die an der Rückwand des Standgerätes 4 bzw. an einer
anderen zugänglichen Gehäusewand angeordnet ist.
[0032] Innerhalb des säulenförmigen Standgerätes 4 ist der Dampferzeuger 6 untergebracht.
Hierbei ist unterhalb des Tanks 5 der Boiler 7 angeordnet, an den eine Dampfleitung
12 angeschlossen ist, um eine Dampfverbindung zum Bügeleisen 21 herzustellen Der Boiler
7 umfasst einen Heizkörper 8 zum Erhitzen und zum Verdampfen des in der Siedekammer
9 befindlichen Wassers. Der Boiler 7 umfasst ferner ein Auslassmittel 13, um Wasser
oder Entkalkungsflüssigkeit aus der Siedekammer 9 in einen wannenförmigen Auffangbehälter
16 abzulassen. Die Steuereinrichtung 14 ist dazu eingerichtet, den Heizkörper 8 und
die Ventile der Auslasseinrichtung 13 und der Dampfzufuhr sowie die Wasserzufuhreinrichtung
10 (Fig. 2) zu steuern. Der Auffangbehälter 16 kann aus dem Gehäuse des Standgerätes
4 herausgenommen werden, um ihn bequem zu entleeren. Am Standgerät 4 sind ferner eine
Bedienhandhabe 18 und ein Anzeigemittel 19 angeordnet.
[0033] Fig. 2 zeigt ein Schaltbild des Dampferzeugers 6. Die Sensorsignale sind wie folgt
bezeichnet:
S1 - Wassertankfüllstand 1 ("Tank leer" und "Tank vorhanden")
S2 - Wassertankfüllstand 2 (Mindestfüllstand für Entkalkungsprogramm)
S3 - Wasserfüllstand Boiler
S4 - Wasserfüllstand Abwassertank
S5 - Abwassertankkontrolle
S6 - Dampftaste
SP - Drucksensor mit Schalter (Regelung)
T1 - Temperaturgrenzschalter für Normalbetrieb
T2 - Temperaturgrenzschalter für Entkalkungsprozess
[0034] Aus dem Vorratstank 5 wird das Wasser mittels einer Pumpe 10, die die Wasserzufuhreinrichtung
bereitstellt, in die Siedekammer 9 im Boiler 7 gepumpt. Die Zuführung erfolgt hierbei
dosiert, sodass keine Überfüllung in der Siedekammer 9 stattfindet. Mit dem in oder
an der Siedekammer 9 angebrachten Heizkörper 8 wird das Wasser erhitzt und verdampft.
Ein Dampfventil 11a gibt den Durchlass zum Dampfauslass 11 frei, sodass der Dampf
dann durch die Dampfleitung 12 zum Handgerät 21 gelangen kann. Der Benutzer steuert
die Dampfanforderung mittels der Dampftaste S6, die als Signal zum Mikrocontroller
uC geführt ist. Die Steuerung des Heizkörpers 8 wird von einem Mikrocontroller uC
der Steuereinrichtung 14 durchgeführt, wobei mit einem Temperatursensor T1, T2 Temperatursignale
dem Mikroprozessor zugeführt werden, damit dieser abhängig von den Sensorsignalen
den Heizkörper 8 Ein- und Ausschalten oder stufig oder kontinuierlich steuern kann.
In Abhängigkeit des vom Drucksensor SP bereitgestellten Sensorsignals wird das Dampfventil
11a gesteuert. Sobald ein vorgegebener Druck in der Siedekammer 9 vorhanden ist, beispielsweise
im Bereich von 2 bis 6 bar, wird das Ventil 11 a freigegeben, sodass die Aktivierung
des Ventils 11 a durch die am Handgerät 21 angebrachten Dampfstaste S6 erfolgen kann,
um Dampf zur Dampfleitung 12 bzw. zum Handgerät 21 freizugeben. Ein Überdruckventil
17 dient zum sicheren Druckabbau, wenn ein Fehlerfall auftritt und sich ein zu hoher
Druck in der Siedekammer 9 befindet. Der Dampferzeuger umfasst ferner ein Auslassmittel
13 zum Ablassen von Restwasser aus der Siedekammer 9. Das Auslassmittel 13 umfasst
ein Ventil 15, das elektromagnetisch oder elektromotorisch betätigt wird. Der Mikrocontroller
uC ist dazu eingerichtet, dieses Ventil 15 zu steuern. Dabei kann eine Treiberstufe
verwendet werden, die die Ausgangssignale des Mikrocontrollers uC entsprechend verstärkt.
Unterhalb des Boilers 7 ist der Auffangbehälter 16 angeordnet, in den das abgelassene
Wasser aufgefangen wird. Der Auffangbehälter 16 wird danach aus dem Gerätegehäuse
4 herausgenommen und kann dann an geeigneter Stelle entleert werden. Der Sensor S4
ist dazu vorgesehen, den Leerzustand des Auffangbehälters 16 zu erfassen und als Signal
den Mikrocontroller uC zuzuführen. Der Sensor S5 erfasst die ordnungsgemäße Position
des Auffangbehälters 16 im Gehäuse 4 und führt diese Information als Signal dem Mikrocontroller
uC zu. Der Mikrocontroller uC ist so eingerichtet bzw. programmiert, dass das Auslassmittel
13 bzw. das Ventil 15 nur dann betätigt wird, wenn sich der Auffangbehälter 16 in
seiner vorbestimmten Position befindet und leer ist. Andernfalls kann zusätzlich eine
Warnmeldung ausgegeben werden. Die Sensoren S1 und S2 im Vorratstank 5 dienen zur
Sensierung des Wasserstandes im Tank 5. Dem Mikrocontroller uC werden alle Sensorsignale,
wie mit den Pfeilen skizziert, zugeführt. Ferner umfasst der Mikrocontroller uC einen
programmierbaren, nicht flüchtigen Speicher MEM, in dem der Wert für die zu verwendende
Wasserhärte eingespeichert bzw. aufgrund einer Betätigung der Bedienvorrichtung 18
eingeschrieben wird. Dem Mikrocontroller uC ist ferner eine Bedienvorrichtung 18 zugeordnet,
damit der Benutzer in diesen Wasserhärtewert für sein Wasser eingeben kann. Ferner
steht der Mikrocontroller uC mit einem Anzeigemittel 19 in Verbindung, das dem Benutzer
den Entkalkungszeitpunkt signalisiert und eine Benutzerführung während des Entkalkungszyklus
bietet.
[0035] Fig. 3 zeigt in einer geschnittenen Detailansicht den Boiler 7. In die Siedekammer
9 ragt eine Elektrode S3, die als Sensor für den Füllstand in der Siedekammer 9 dient.
Die Siedekammer 9 hat einen Auslass 11 und einen Einfass an der Oberseite der Kammer.
Ferner ist das Überdruckventil 17 zu erkennen. Im Normalbetrieb schwankt der Wasserpegel
in der Siedekammer 9 zwischen H1 und H2, wobei die Elektrode S3 ein Signal an den
Mikrokontroller uC abgibt, sobald die Wasseroberfläche bim Pegel H1 die Elektrode
berührt. Sobald die Wasseroberfläche die Elektrode berührt, ändert sich der Widerstand
zwischen Elektrode und Boilerwand bzw diese Strecke ist durch das Wasser quasi kurzgeschlossen.
Dieser veränderte Widerstand kann als Signal vom Mikrocontroller uC ausgewertet werden.
Der zeitliche Ablauf des Entkalkungszyklus EK stellt sich folgendermaßen dar:
[0036] Der Entkalkungszyklus EK wird als Programm durch Tastendruck bzw. einer Betätigung
der Bedienhandhabe 18 gestartet. Gleichzeitig wird der Dampferzeuger 6 bzw. das Bügelsystem
1 für den Normalbetrieb gesperrt und erst wieder für den Normalbetrieb freigegeben,
wenn der komplette Entkalkungszyklus EK abgelaufen ist. Die optischen Anzeigen 19
an dem Bügelsystem 1 helfen dem Bediener durch das gesamte Programm. Dieses wird immer
dann gestoppt, wenn für den jeweiligen Programmschritt eine Aktion vom Bediener erwartet
wird und erst dann wieder fortgeführt, wenn der Programmschritt bzw. die Benutzerhandlung
ordnungsgemäß ausgeführt wurde.
[0037] In Fig. 4a und 4b ist der Ablauf der normalen Betriebszyklen BZ und eines Entkalkungszyklus
EK als Diagramm skizziert. Zwischen dem Zeitpunkt t=0 und t=1 sind normale Betriebszyklen
BZaktiviert. Der Kalkbelag KG in der Siedekammer 9 nimmt stetig zu. Bei einem Betriebszyklus
BZ wird ab dem Zeitpunkt t=0 Wasser in die Siedekammer 9 eingelassen, bis zum Pegel
H2. Während des Verdampfens sinkt der Pegel, wobei beim Absinken unterhalb des Pegels
H1 erneut Wasser nachgefüllt wird. Hier sind beispielhaft zwei Betriebszyklen BZ skizziert,
es können jedoch mehr Betriebszyklen BZ folgen, bis ein Entkalkungszyklus EK durchgeführt
werden muss. Ab dem Zeitpunkt t=1 wird der Entkalkungszyklus EK durchgeführt. Hierbei
wird zunächst Wasser aus der Siedekammer 9 abgelassen, ferner wird in den Tank 5 als
Entkalkungsmittel eine sogenannte Entkalkungstablette eingefüllt, die sich bis zum
Zeitpunkt t=5 auflöst. Ab dem Zeitpunkt t=5 wird nun das mit dem Entkalkungsmittel
versetzte Wasser bis zum Pegel H2 in die Siedekammer 9 eingelassen. Nach einer Verweildauer
bis zum Zeitpunkt t=7 wird weiter Wasser aus dem Tank 5 in die Siedekammer 9 gepumpt,
wobei die Gesamteinlasszeit etwa das 1,75 fache beträgt, wie der Zeitraum zwischen
t=5 bis t=6 zur Befüllung bis H2. Ab dem Einlassen der Entkalkungslösung zum Zeitpunkt
t=5 beginnt die Kalkablösung von den Innenwänden der Siedekammer. Bis zum Zeitpunkt
t=9 kann die Entkalkungslösung auf den Belag einwirken. Anhand der Kurve KL ist zu
erkennen, dass sich der Kalkbelag bis zum Zeitpunkt t=9 löst. Die Kalkpartikel bzw.
der Kalk ist nun in der Entkalkungslösung gelöst, wie in Fig. 4b dargestellt ist.
Anschließend ab dem Zeitpunkt t=9 wird das mit Kalkpartikeln versetzte Wasser aus
der Siedekammer 9 abgelassen. Ab dem Zeitpunkt t=10 ist die Siedekammer 9 leer und
wird nun zum Spülen mit frischem Wasser bis zum Pegel H3 befüllt, das dann ab dem
Zeitpunkt t=15 wieder abgelassen wird. Ab dem Zeitpunkt t=17 steht der Dampferzeuger
wieder für normale Betriebszyklen BZ bereit. Es können weitere Spülschritte oder wie
nachstehend beschrieben, auch Teilmengen in die Siedekammer 9 eingelassen werden,
um die Durchspülung zu verbessern.
[0038] Zu Beginn des Entkalkungszyklus EK wird dem Bediener signalisiert, dass der Wassertank
5 bis zum definierten Niveau S2 gefüllt und mit einer Entkalkungstablette bestückt
werden muss. Nach Einsetzen des Tanks 5 wartet das Gerät 1 eine bestimmte Zeit lang,
so dass die Tablette vollständig aufgelöst ist. Ein kleiner Bruchteil dieser Entkalkerlösung
wird anschließend in den kalten Boiler 7 bzw. in die Siedekammer 9 gepumpt, wo es
sich mit dem Restwasser mischt. Nach Schließen der Bodenöffnung 11 wird erneut Entkalkerlösung
in den Boiler 7 gepumpt und dort auf eine Temperatur knapp unterhalb des Grenzwerts
T2 erwärmt, um den Reaktionsablauf zu beschleunigen. Der erforderliche Füllstand im
Boiler 7 setzt sich aus dem Niveau bis zum Füllstandssensor S3 und dem Niveau zusammen,
welches sich aus einem definierten Bruchteil der Pumpenlaufzeit ergibt, welches zum
Erreichen des ersten Niveaus notwendig ist. Nach einer festgelegten Einwirkzeit wird
die gebrauchte Lösung über das Ventil 15 in den Auffangbehälter 16 abgelassen. Der
Bediener wird nun aufgefordert den Wassertank 5 mit klarem Wasser zu füllen, womit
dann der Boiler 7 nach dem bereits beschriebenen Füllprozess gespült wird, um die
restlichen festen und flüssigen Rückstände zu entfernen. Dieses Wasser wird am Ende
ebenfalls in den Auffangbehälter 16 geleitet, welcher von dem Bediener entleert werden
muss. Nach dem Einstecken des entleerten Auffangbehälters 16 wird der Zähler für den
Entkalkungszeitpunkt zurück gesetzt und das Gerät selbständig ausgeschaltet. Der Bediener
muss das entkalkte Gerät 1 wieder einschalten, um es im Normalbetrieb zu betreiben.
1. Dampferzeuger (6) für eine Bügelstation (1), umfassend einen Wassertank (5), einen
Boiler (7) mit einem Heizkörper (8) zum Verdampfen des im Boiler (7) befindlichen
Wassers , eine Wasserzuführungseinrichtung (10) zur dosierten Zuführung des Wassers
aus dem Tank (5) in eine Siedekammer (9) des Boilers (7), wobei der Boiler (7) einen
Dampfausgang (11) zum Anschluss einer Dampfleitung (12), an die ein Handgerät (21)
angeschlossen werden kann, und ein Auslassmittel (13) zum Ablassen des Wassers aus
der Siedekammer (9) zur ihrer vollständigen Entleerung umfasst, wobei das Auslassmittel
(13) und die Wasserzuführeinrichtung mittels einer Steuereinrichtung (14) automatisch
aktiviert werden kann,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Tank (5) mit Entkalkungsmittel versetztem Wasser befüllt ist und dass die Steuereinrichtung
(14) dazu eingerichtet ist, die Wasserzuführeinrichtung (10) und das Auslassmittel
(13) zu aktivieren, um das mit Entkalkungsmittel versetzte Wasser in die Siedekammer
(9) bis zu einem vorbestimmten Pegel (H3) einzulassen und nach einer vorbestimmten
Verweildauer (t7) zur Einwirkung der Entkalkungslösung auf einen Kalkbelag an den
Innenwänden aus der Siedekammer (9) abzulassen, sodass ein automatischer Entkalkungzyklus
(EK) mit einer Entkalkungslösung für die Siedekammer (9) stattfindet.
2. Dampferzeuger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinrichtung (14) ferner dafür konfiguriert ist den Heizkörper (8) für eine
vorbestimmte Zeit zu aktivieren zur Durchführung des Entkalkungzyklus (EK).
3. Dampferzeuger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Auslassmittel (13) ein elektromagnetisch oder ein elektromotorisch betätigbares
Ventil (15) umfasst.
4. Dampferzeuger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinrichtung (14) ferner dazu eingerichtet ist, das Ventil (15) derart zu
steuern, dass für die Siedekammer eine drucklose Entkalkung stattfindet.
5. Dampferzeuger nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinrichtung (14) dafür konfiguriert ist, die Wasserzuführeinrichtung (10)
und
das Auslassmittel (13) und/oder den Heizkörper (8) nach einer vorbestimmten Betriebsdauer
des Heizkörpers (8) zu aktivieren.
6. Dampferzeuger nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuereinrichtung (14) dafür konfiguriert ist, die Wasserzuführeinrichtung (10)
und das Auslassmittel (13) und/oder den Heizkörper (8) nach einer vorbestimmten, in
die Siedekammer (9) eingelassenen Wassermenge zu aktivieren.
7. Dampferzeuger nach Anspruch 5 oder 6,
gekennzeichnet durch
Eingabemittel (18) zur Eingabe eines Wasserhärtegrades in einen nichtflüchtigen Speicher
(MEM), den die Steuereinrichtung (14) zur Beurteilung einer möglichen Verkalkung der
Siedekammer (9) berücksichtigen kann.
8. Dampferzeuger nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
Ausgabemittel (19) zur Anzeige einer möglichen Verkalkung in der Siedekammer (9) und
ein Ausgabemittel (19) zur Ausgabe von Anweisungen an den Benutzer zur Durchführung
des Entkalkungsprozesses.
9. Dampferzeuger nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
Erfassungsmittel (S1, S2, S3) zum Erfassen der in die Siedekammer (9) zugeführten
Wassermenge.
10. Dampferzeuger nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Erfassungsmittel einen in der Siedekammer (7) angebrachten Füllstandssensor (S3)
umfasst, der in Verbindung mit der Dauer der Aktivität der Wasserzuführungseinrichtung
(10) ein Maß für die zugeführte Wassermenge für einen Entkalkungszyklus (EK) bildet.
11. Dampferzeuger nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
einen Auffangbehälter (16) zum Auffangen des aus der Siedekammer (9) abgelassenen
Wassers, der zur seiner Entleerung aus einem Gehäuse (4) des Dampferzeugers (6) oder
der Bügelstation (1) herausgezogen werden kann und ferner ein Sensor (S5) zur Erkennung
eines im Gehäuse (4) eingeführten Auffangbehälters (16) und eines weiteren Sensors
(S4) zur Erkennung zumindest eines Wasserfüllstandes im Auffangbehälter (16).
12. Verfahren zum Betreiben eines Dampferzeugers gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, mit
den Schritten
- Erfassen der in die Siedekammer (9) zugeführten Wassermenge für mehrere Betriebszyklen
(BZ),
- Durchführen eines Entkalkungszyklus (EK), wenn ein vorbestimmter Grenzwert für eine
Einschaltdauer der Heizeirichtung (8) überschritten ist, wobei im Entkalkungszyklus
(EK) eine vorbestimmte Wassermenge (H3) in die Siedekammer (9) eingelassen wird, die
größer ist, als die eingelassene Wassermenge (H 1, H2) für einen Betriebszyklus (BZ),
dadurch gekennzeichnet,
dass das mit dem Entkalkungsmittel versetzte Wasser bis zu einem vorbestimmten Pegel (H3)
in die Siedekammer (9) eingelassen und nach einer Verweildauer (t9) aus der Siedekammer
(9) abgelassen wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12,
wobei zur Durchführung des Entkalkungszyklus (EK) Anweisungen an den Benutzer mittels
eines Anzeigemittels (19) angezeigt werden, um das Einfüllen von Enkalkungsmittel
in den Tank (5) und die Entleerung des Auffangbehälters (16) zu veranlassen.
14. Verfahren nach Anspruch 12,
wobei ferner ein als in einem Speicher (MEM) eingeschriebener Parameter als Maß für
die Wasserhärte für die Durchführung eines Entkalkungszyklus (EK) berücksichtigt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 12,
wobei die die in die Siedekammer (9) einzulassende Wassermenge (H3) mittels einem
Erfassungsmittel (S3) erfolgt, das einen in der Siedekammer (9) angebrachten Füllstandssensor
(S3) umfasst, wobei die der Dauer der Aktivität der Wasserzuführungseinrichtung (10)
vom Beginn des Wassereinlasses bis zum Erreichen des Wasserstandes (H1) des Füllstandssensors
(S3) erfasst wird und unter Berücksichtigung dieser Anstiegszeit des Wasserstandes
die Wasserzuführeinrichtung (10) für einen weiteren Zeitraum aktiviert wird, bis der
erhöhte Pegel (H3) für die erhöhte Wassermenge für einen Entkungszyklus (EK) erreicht
ist.
16. Verfahren nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Siedekammer (9) drucklos entkalkt wird, wobei innerhalb der Kammer während des
Entkalkens kein Druck aufgebaut wird.
1. Steam generator (6) for an ironing station (1), comprising a water reservoir (5),
a boiler (7) having a heating member (8) for evaporating the water located in the
boiler (7), a water supply device (10) for metered supply of the water from the reservoir
(5) into a boiling chamber (9) of the boiler (7), the boiler (7) comprising a steam
outlet (11) for connecting a steam line (12), to which a handheld device (21) can
be connected, and an outlet means (13) for draining the water from the boiling chamber
(9) until it is completely drained, it being possible to automatically activate the
outlet means (13) and the water supply device by means of a control device (14),
characterised in that
the reservoir (5) is filled with water mixed with descaling agent and in that the control device (14) is designed to activate the water supply device (10) and
the outlet means (13), in order to admit the water mixed with descaling agent into
the boiling chamber (9) up to a predetermined level (H3) and, after a predetermined
dwell time (t7) to allow the descaling solution to act on a limescale deposit on the
inner walls, to drain said water from the boiling chamber (9), such that an automatic
descaling cycle (EK) comprising a descaling solution for the boiling chamber (9) takes
place.
2. Steam generator according to claim 1,
characterised in that
the control device (14) is further designed to activate the heating member (8) for
a predetermined time for carrying out the descaling cycle (EK).
3. Steam generator according to claim 1,
characterised in that
the outlet means (13) comprises an electromagnetically or an electromotively operable
valve (15).
4. Steam generator according to claim 1,
characterised in that
the control device (14) is further designed to control the valve (15) such that pressureless
descaling takes place for the boiling chamber.
5. Steam generator according to either claim 1 or claim 2,
characterised in that
the control device (14) is designed to activate the water supply device (10) and the
outlet means (13) and/or the heating member (8) in accordance with a predetermined
operating time of the heating member (8).
6. Steam generator according to either claim 1 or claim 2,
characterised in that
the control device (14) is designed to activate the water supply device (10) and the
outlet means (13) and/or the heating member (8) after a predetermined amount of water
has been admitted into the boiling chamber (9).
7. Steam generator according to either claim 5 or claim 6,
characterised by
input means (18) for inputting a water hardness into a non-volatile memory (MEM),
which the control device (14) can take into account for the assessment of a possible
limescale build-up in the boiling chamber (9).
8. Steam generator according to claim 1,
characterised by
output means (19) for indicating a possible limescale build-up in the boiling chamber
(9) and output means (19) for outputting instructions to the user for carrying out
the descaling process.
9. Steam generator according to claim 1,
characterised by
detection means (S1, S2, S3) for detecting the amount of water supplied to the boiling
chamber (9).
10. Steam generator according to claim 9,
characterised in that
the detection means comprises a filling level sensor (S3) positioned in the boiling
chamber (7), which sensor, in conjunction with the activity duration of the water
supply device (10), provides a measurement for the supplied water amount for a descaling
cycle (EK).
11. Steam generator according to claim 1,
characterised by
a collecting vessel (16) for collecting the water drained from the boiling chamber
(9), which water can be removed from a housing (4) of the steam generator (6) or of
the ironing station (1) until it is drained, and, in addition, a sensor (S5) for detecting
a collecting vessel (16) inserted in the housing (4) and an additional sensor (S4)
for detecting at least one water filling level in the collecting vessel (16).
12. Method for operating a steam generator according to any of claims 1 to 11, comprising
the steps of:
- detecting the amount of water supplied to the boiling chamber (9) for a plurality
of operating cycles (BZ),
- carrying out a descaling cycle (EK) if a predetermined threshold value for an operating
time of the heating member (8) is exceeded, a predetermined amount of water (H3) being
admitted into the boiling chamber (9) in the descaling cycle (EK) which is greater
than the amount of water (H1, H2) admitted for an operating cycle (BZ),
characterised in that
the water mixed with the descaling agent is admitted into the boiling chamber (9)
up to a predetermined level (H3) and drained from the boiling chamber (9) after a
dwell time (t9).
13. Method according to claim 12,
wherein, for carrying out the descaling cycle (EK), instructions are displayed to
the user by means of a display means (19), in order to prompt the filling of the reservoir
(5) with the descaling agent and the draining of the collecting vessel (16).
14. Method according to claim 12,
wherein a parameter written in a memory (MEM) is also taken into account as the measurement
for the water hardness for carrying out a descaling cycle (EK).
15. Method according to claim 12,
wherein the amount of water (H3) to be admitted into the boiling chamber (9) takes
place by means of a detection means (S3), which comprises a filling level sensor (S3)
positioned in the boiling chamber (9), wherein the activity duration of the water
supply device (10) is measured from the start of the water admission until the water
level (H1) of the filling level sensor (S3) is achieved and, taking into account this
rising time of the water level, the water supply device (10) is activated for another
period, until the increased level (H3) for the increased amount of water for a descaling
cycle (EK) is achieved.
16. Method according to claim 12,
characterised in that
the boiling chamber (9) is descaled without pressure, no pressure building up inside
the chamber during the descaling.
1. Générateur de vapeur (6) pour une station de repassage (1), comprenant un réservoir
d'eau (5), un chauffe-eau (7) avec un corps de chauffe (8) pour l'évaporation de l'eau
présente dans le chauffe-eau (7), un dispositif d'acheminement d'eau (10) pour l'acheminement
dosé de l'eau à partir du réservoir (5) jusque dans une chambre d'ébullition (9) du
chauffe-eau (7), dans lequel le chauffe-eau (7) comprend une sortie de vapeur (11)
pour le raccordement d'une conduite de vapeur (12) à laquelle un appareil à main (21)
peut être raccordé, et un moyen d'évacuation (13) pour l'évacuation de l'eau à partir
de la chambre d'ébullition (9) pour son vidage complet, dans lequel le moyen d'évacuation
(13) et le dispositif d'acheminement d'eau peuvent être activés automatiquement au
moyen d'un dispositif de commande (14),
caractérisé en ce que
le réservoir (5) est rempli avec de l'eau additionnée de produit de détartrage et
en ce que le dispositif de commande (14) est aménagé pour activer le dispositif d'acheminement
d'eau (10) et le moyen d'évacuation (13) afin d'introduire l'eau additionnée de produit
de détartrage dans la chambre d'ébullition (9) jusqu'à un niveau (H3) prédéfini et
pour, après une durée de séjour (t7) prédéfinie pour l'action de la solution de détartrage
sur un dépôt de tartre sur les parois intérieures, faire sortir cette eau de la chambre
d'ébullition (9) de telle sorte qu'un cycle de détartrage (EK) automatique avec une
solution de détartrage pour la chambre d'ébullition (9) s'effectue.
2. Générateur de vapeur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le dispositif de commande (14) est également configuré pour activer le corps de chauffe
(8) pendant un temps prédéfini pour la réalisation du cycle de détartrage (EK).
3. Générateur de vapeur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le moyen d'évacuation (13) comprend une vanne (15) pouvant être activée de façon électromagnétique
ou par moteur électrique.
4. Générateur de vapeur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le dispositif de commande (14) est également aménagé pour commander la vanne (15)
de telle sorte qu'il se produit un détartrage sans pression pour la chambre d'ébullition.
5. Générateur de vapeur selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le dispositif de commande (14) est configuré pour activer le dispositif d'acheminement
d'eau (10) et le moyen d'évacuation (13) et/ou le corps de chauffe (8) après une durée
de fonctionnement prédéfinie du corps de chauffe (8).
6. Générateur de vapeur selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le dispositif de commande (14) est configuré pour activer le dispositif d'acheminement
d'eau (10) et le moyen d'évacuation (13) et/ou le corps de chauffe (8) après l'introduction
d'une quantité d'eau prédéfinie dans la chambre d'ébullition (9).
7. Générateur de vapeur selon la revendication 5 ou 6,
caractérisé par
des moyens d'entrée (18) pour entrer dans une mémoire non volatile (MEM) un degré
de dureté de l'eau que le dispositif de commande (14) peut prendre en considération
pour l'estimation d'un possible entartrage de la chambre d'ébullition (9).
8. Générateur de vapeur selon la revendication 1,
caractérisé par
des moyens de sortie (19) pour l'affichage d'un possible entartrage dans la chambre
d'ébullition (9) et un moyen de sortie (19) pour la sortie d'instructions destinées
à l'utilisateur pour la réalisation du processus de détartrage.
9. Générateur de vapeur selon la revendication 1,
caractérisé par
des moyens de détection (S1, S2, S3) pour la détection de la quantité d'eau acheminée
dans la chambre d'ébullition (9).
10. Générateur de vapeur selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
le moyen de détection comprend un capteur de niveau de remplissage (S3) mis en place
dans la chambre d'ébullition (7) qui, en liaison avec la durée de l'activité du dispositif
d'acheminement d'eau (10), forme une mesure de la quantité d'eau acheminée pour un
cycle de détartrage (EK).
11. Générateur de vapeur selon la revendication 1,
caractérisé par
un récipient collecteur (16), destiné à collecter l'eau évacuée de la chambre d'ébullition
(9) et qui, pour son vidage, peut être extrait d'un carter (4) du générateur de vapeur
(6) ou de la station de repassage (1), et également un capteur (S5) pour l'identification
d'un récipient collecteur (16) introduit dans le carter (4) et un autre capteur (S4)
pour la détection d'au moins un niveau d'eau dans le récipient collecteur (16).
12. Procédé de fonctionnement d'un générateur de vapeur selon l'une des revendications
1 à 11, avec les étapes suivantes :
- détection de la quantité d'eau acheminée dans la chambre d'ébullition (9) pour plusieurs
cycles de fonctionnement (BZ),
- réalisation d'un cycle de détartrage (EK) quand une valeur limite prédéfinie pour
une durée de mise en circuit du corps de chauffe (8) est dépassée, dans lequel, dans
le cycle de détartrage (EK), une quantité d'eau (H3) prédéfinie est introduite dans
la chambre d'ébullition (9) qui est plus grande que la quantité d'eau (H1, H2) introduite
pour un cycle de fonctionnement (BZ),
caractérisé en ce que
l'eau additionnée de produit de détartrage est introduite dans la chambre d'ébullition
(9) jusqu'à un niveau (H3) prédéfini et puis est évacuée de la chambre d'ébullition
(9) après une durée de séjour (t9).
13. Procédé selon la revendication 12,
dans lequel, pour la réalisation du cycle de détartrage (EK), des instructions sont
affichées à l'intention de l'utilisateur au moyen d'un moyen d'affichage (19) pour
occasionner le remplissage de produit de détartrage dans le réservoir (5) et le vidage
du récipient collecteur (16).
14. Procédé selon la revendication 12,
dans lequel également un paramètre enregistré dans une mémoire (MEM) est pris en considération
en tant que mesure de la dureté de l'eau pour la réalisation d'un cycle de détartrage
(EK).
15. Procédé selon la revendication 12,
dans lequel la quantité d'eau (H3) à introduire dans la chambre d'ébullition (9) s'effectue
au moyen d'un moyen de détection (S3) qui comprend un capteur de niveau de remplissage
(S3) mis en place dans la chambre d'ébullition (9), dans lequel la durée de l'activité
du dispositif d'acheminement d'eau (10) est détectée à partir du début de l'introduction
d'eau jusqu'à l'obtention du niveau d'eau (H1) du capteur de niveau de remplissage
(S3) et, en prenant en considération ce temps de montée du niveau d'eau, le dispositif
d'acheminement d'eau (10) est activé pendant une autre période jusqu'à ce que le niveau
(H3) accru pour la quantité d'eau accrue pour un cycle de détartrage (EK) soit atteint.
16. Procédé selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
la chambre d'ébullition (9) est détartrée sans pression, dans lequel aucune pression
n'est établie à l'intérieur de la chambre pendant le détartrage.
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