[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rückenprotektor zum Schutz der Wirbelsäule
einer den Rückenprotektor tragenden Person, umfassend eine Mehrzahl an über die Länge
des Rückenprotektors verteilten Protektorelementen, wobei jedes Protektorelement relativ
zu dem mindestens einen ihm benachbarten Protektorelement innerhalb vorgegebener Grenzen
beweglich gelagert ist und wobei der Rückenprotektor Befestigungsmittel zur Befestigung
des Rückenprotektors am Körper der den Rückenprotektor tragenden Person aufweist.
[0002] Rückenprotektoren dienen generell dem Schutz vor Wirbelsäulenverletzungen und werden
z.B. bei der Durchführung gefährlicher Sportarten oder sonstiger gefährlicher Tätigkeiten
getragen. Sie sind in vielfältigen Ausgestaltungen aus dem Stand der Technik bekannt
und weisen zumeist einen - mehr oder weniger flexiblen - Rückenschild auf, der im
Bereich der Wirbelsäule dem Rücken der den Rückenprotektor tragenden Person anliegt
und dabei die Wirbelsäule vor (Direkt-)Stoßtraumen, d.h. einer unmittelbarer Stoßeinwirkung,
z.B. durch einen kantigen oder spitzen Gegenstand bei einem Sturz hierauf, schützt.
[0003] Da Rückenprotektoren mit einem - mehr oder weniger - durchgehend bzw. einteilig gestalteten
Rückenschild die Bewegungsfreiheit des Trägers maßgeblich beschränken, ist es aus
dem Stand der Technik bereits bekannt, das Rückenschild aus einer Mehrzahl an über
die Länge des Rückenprotektors verteilten Protektorelementen bzw. Protektorgliedern
aufzubauen. Insoweit sei verwiesen auf den Stand der Technik nach der
DE 19543566 C2 und der
DE 3533816 C2.
[0004] Bei dem in der
DE 19543566 C2 beschriebenen Rückenprotektor ist vorgesehen, dass der Rückenprotektor in Längsrichtung
durch eine Mehrzahl an entlang der Wirbelsäule verlaufenden, begrenzt gelenkig miteinander
verbundenen und schlagfesten Gliedern aufgebaut ist, die wenigstens eine in Längsrichtung
fluchtende Durchgangsöffnung aufweisen, wobei ein Zugelement vorgesehen ist, welches
sich durch die Durchgangsöffnungen der Glieder hindurch erstreckt und die Glieder
unter Vorspannung in Längsrichtung gegeneinander drückt. Ferner soll der Kontaktbereich
der Glieder in Längsrichtung elastisch ausgebildet sein, wobei außerdem Verbindungselemente
zur Verbindung des Protektors mit dem Träger vorgesehen sind. Gemäß einer besonderen
Ausgestaltung dieses Protektors können die einander anliegenden Glieder des Protektors
um ihre Längsachse zueinander verdrehbar sein, was zu einer Längenänderung der Gliederkette
führt, der die Vorspannung des Zugelements entgegen wirkt. Insoweit soll der beschriebene
Protektor auch einen gewissen Schutz gegen eine zu starke Rotation der Wirbelsäule
bieten, da selbige auf den Protektor übertragen und der Rotation somit durch ein Rückstellmoment
entgegen gewirkt wird. Ein besonders effektiver Schutz gegen rotationsbedingte Wirbelsäulenverletzungen
ist hierdurch jedoch nicht gewährleistet.
[0005] Ferner ist aus der
DE 3533816 C2 ein weiterer Rückenprotektor (Unfallschutz-Wirbelsäulenpanzer) bekannt, der eine
Mehrzahl an über die Länge des Rückenprotektors verteilten Protektorelementen in Form
von kurzen Platten aufweist, die einander in Längsrichtung der Wirbelsäule teilweise
überlappen und die an den Überlappungsstellen jeweils durch ein in der Mitte ihrer
Breite angeordnetes Gelenk mit im Wesentlichen senkrecht zur Plattenfläche stehender
Schwenkachse verbunden sind. Zum Zwecke der Befestigung des Rückenprotektors am Körper
der den Rückenprotektor tragenden Person ist dieser z.B. in eine Jacke eingenäht.
Dadurch soll auf Gurte oder sonstige Mittel zur Befestigung des Panzers am Körper
verzichtet werden können. Neben einem im Stand der Technik üblichen Schutz gegen direkte
Stoßeinwirkungen auf die Wirbelsäule bietet dieser Protektor auch einen gewissen Schutz
gegen eine Hyperflexion (übermäßige Beugung nach vorne) bzw. Hyperextension (übermäßige
Beugung nach hinten) der Wirbelsäule, indem die einzelnen Elemente des Protektors
im Bereich der gelenkartigen Verbindung ergänzend mittels einer Nut und Federverbindung
gekoppelt sind, bei der die Nut einen größeren Öffnungswinkel als der entsprechende
Öffnungswinkel der Feder aufweist. Die gelenkige Verbindung der einzelnen Platten
soll die seitliche Beugung (Lateralflexion) der Wirbelsäule erleichtern, wodurch der
Tragekomfort erhöht werde. Nachteilig ist jedoch, dass hierdurch - insbesondere bei
starken oder stoßartigen Bewegungen, wie diese bei Unfällen vorkommen - keine hinreichende
Übertragung der Bewegung des Oberkörpers auf den Rückenpanzer erfolgt, so dass insbesondere
bei einer Beugung des Oberkörpers nach vorne (Flexion der Wirbelsäule) und einer Bewegung
des Oberkörpers zur Seite (Lateralflexion der Wirbelsäule) kein hinreichender Schutz
gegen Wirbelsäulenverletzungen zur Verfügung gestellt wird. Ferner können sich die
einzelnen einander überlappenden Platten des Rückenpanzers nicht relativ zueinander
um die Längsachse des Rückenpanzers drehen, so dass die Beweglichkeit der den Rückenpanzer
tragenden Person eingeschränkt bzw. insoweit kein Schutz gegen Wirbelsäulenverletzungen
bei übermäßiger Rotation der Wirbelsäule um ihre Längsachse bereitgestellt wird.
[0006] Ferner ist aus der
WO 2008/132699 A2 ebenfalls ein Rückenprotektor der eingangs genannten Art bekannt, welcher im Bereich
des Halses, der Brust und der Hüfte mit Befestigungselementen/Gurten am Körper der
den Protektor tragenden Person befestigt wird. Eine stets lagerechte Positionierung
der einzelnen Protektorelemente kann hierdurch nicht sicher gewährleistet werden.
Hinweise darauf, wie ggfs. die lagerechte Anbindung des Rückenprotektors bzw. der
einzelnen Rückenprotektorelemente an den Körper verbessert werden könnte, sind nicht
gegeben, insbesondere wenn gleichzeitig die Bewegungsfreiheit der den Protektor tragenden
Person und der Tragekomfort nicht zusätzlich eingeschränkt werden sollen.
[0007] vor dem Hintergrund des vorstehend genannten Standes der Technik ist es die Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, einen Rückenprotektor der eingangs genannten Art bereitzustellen,
der - neben einem Schutz gegen Direkt-Stoßeinwirkungen auf die Wirbelsäule - auch
einen verbesserten Schutz gegenüber anderen Arten von Wirbelsäulenverletzungen (z.B.
durch eine zu große Extension, Flexion, Lateralflexion und/oder Rotation der Wirbelsäule)
bietet. Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung, die auch besonders bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung betrifft.
[0008] Die vorstehende Aufgabenstellung wird bei einem Rückenprotektor der eingangs genannten
Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Befestigungsmittel eine Mehrzahl an Gurten
umfassen, von denen jeder an wenigstens einem Protektorelement angreift und zu Befestigungszwecken
um den Körper der den Rückenprotektor tragenden Person herumführbar ist, wobei an
der überwiegenden Mehrzahl der Protektorelemente des Rückenprotektors jeweils wenigstens
einer der Gurte angreift, so dass zumindest die überwiegende Mehrzahl der Protektorelemente
mittels des wenigstens einen an dem betreffenden Protektorelement angreifenden Gurts
im Wesentlichen lagefest am Körper der den Rückenprotektor tragenden Person fixierbar
ist.
[0009] Bei dem erfindungsgemäßen Rückenprotektor, dessen auch vor Stoßeinwirkungen schützendes
Rückenschild aus einer Mehrzahl von relativ zueinander beweglichen Protektorelementen
aufgebaut ist, ist die überwiegende Mehrzahl der Protektorelemente mittels an den
Protektorelementen angreifender bzw. unmittelbar daran befestigter Gurte mit dem Körper
der den Rückenprotektor tragenden Person verbunden. Dies ergibt eine in hohem Maße
vorteilhafte und besonders lagefeste und exakte Anbindung der einzelnen Protektorelemente
des Rückenprotektors an den Körper, so dass der Rückenprotektor und der Bewegungsapparat
gewissermaßen eine Einheit bilden. Die nur innerhalb vorgegebener Grenzen mögliche
Relativbewegung der einzelnen Protektorelemente kann somit besonders wirksam auch
solche Wirbelsäulenverletzungen verhindern, die nicht (nur) von Stoßtraumen, sondern
von einer grenzüberschreitenden Beanspruchung der Beweglichkeit der Wirbelsäule herrühren.
[0010] Die - z.B. durch die konkrete Gestaltung und/oder eine geeignete Verbindung der Protektorelemente
vorgegebenen - Grenzen der Relativbeweglichkeit benachbarter Protektorelemente sind
bevorzugt an die üblicherweise ohne Verletzungsgefahr gegebene Beweglichkeit der Wirbelsäule
angepasst (bzw. unterschreiten diese). Besonders bevorzugt handelt es sich bei der
innerhalb vorgegebener Grenzen sicherzustellenden Relativbeweglichkeit der in Längsrichtung
einander benachbarten Protektorelemente (jeweils) um einen solchen Bewegungsspielraum,
mit dem der Rückenprotektor in seinem Verlauf - bei stets im Wesentlichen lagefest
am Rücken anliegenden Protektorelementen - einer Flexion, Extension, Lateralflexion
(zu beiden Seiten) und/oder Rotation (nach links oder rechts) der Wirbelsäule folgen
kann. Dabei können die - z.B. durch geeignete Anschläge vorgegebenen - Grenzen der
Relativbeweglichkeit der Protektorelemente über die Länge des Rückenprotektors variieren,
um eine möglichst optimale Anpassung an das physiologische Maß der Wirbelsäule zu
erreichen.
[0011] Erfindungsgemäß besteht die Relativbeweglichkeit der Protektorelemente dabei in wenigstens
einem rotatorischen und/oder translatorischen Freiheitsgrad, wobei es ersichtlich
besonders vorteilhaft ist, wenn die genannte Relativbeweglichkeit in wenigstens zwei,
drei oder gar allen - in Zusammenhang mit der Bewegung des Oberkörpers bzw. der Wirbelsäule
- relevanten Freiheitsgraden besteht.
[0012] Infolge der erfindungsgemäß vorgesehenen Relativbeweglichkeit der einzelnen Protektorelemente
zueinander, der Beschränkung dieser Relativbeweglichkeit auf vorgegebene Grenzen und
der in besonderem Maße lagefesten Anbindung der zumindest überwiegenden Mehrzahl der
Protektorelemente an den Körper mittels der hieran angreifenden Gurte, wird einerseits
dem Träger eines erfindungsgemäßen Rückenprotektors ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit
(in den durch die Relativbeweglichkeit erlaubten Freiheitsgraden) gestattet und andererseits
auch ein besonders wirksamer Schutz gegen solche Wirbelsäulenverletzungen gegeben,
die aus - z.B. unfallbedingten - Bewegungen resultieren, bei denen die Wirbelsäule
ohne entsprechenden Protektor einer übermäßigen Beanspruchung ausgesetzt wäre (z.B.
so genannten Distraktionsverletzungen durch übermäßige Flexion oder Hyperextension
oder Verletzungen aufgrund von Bewegungsmustern mit einer über das physiologisch zulässige
Maß hinausgehenden Rotationskomponente).
[0013] Dies eröffnet die Möglichkeit einer signifikanten Reduzierung der häufigsten Arten
von Wirbelsäulenverletzungen. Denn eine statistische Auswertung der Häufigkeit von
verschiedenen Arten von Wirbelsäulenverletzungen hat gezeigt, dass Wirbelsäulenfrakturen
aufgrund einer über das physiologisch akzeptable Maß hinausgehenden Bewegung, Streckung,
Stauchung oder Rotation der Wirbelsäule einen Anteil von ca. 96,1 % aller Wirbelsäulenverletzungen
ausmacht, während die von bisherigen Rückenprotektoren hauptsächlich verhinderten
Verletzung infolge Direktstoßtraumen (Wirbelsäulenstoßbrüche) nur einen Anteil von
ca. 3,9% an der Gesamtzahl an Wirbelsäulenverletzungen ausmacht (vgl.
Leucht, P., 2005, Epidemologische Erfassung, Inaugural Dissertation, Bochum).
[0014] Selbstverständlich soll ein erfindungsgemäßer Rückenprotektor auch vor Stoßtraumen
schützen, wozu die erfindungsgemäß vorgesehenen Protektorelemente vorteilhaft aus
einem oder mehreren geeigneten, vor Stößen schützenden Materialien hergestellt sein
können, die als solche aus dem Stand der Technik hinlänglich bekannt sind und im Sinne
eines guten Tragekomforts ein möglichst geringes Gewicht aufweisen sollten. Als geeignet
erweist sich insbesondere die Verwendung geeigneter Kunststoffe und/oder von Leichtmetallen,
wie z.B. Aluminium, wobei in den erfindungsgemäß vorgesehenen Protektorelementen zu
Dämpfungszwecken ggfs. auch elastische und/oder bienenwabenartige Strukturen Verwendung
finden können.
[0015] In vorteilhafter Weise kann im Rahmen der Erfindung - wegen der auch bei starken
(Ober-)Körperbewegungen im Wesentlichen lagefesten Anbindung der Protektorelemente
an den Rücken der den Rückenprotektor tragenden Person - dafür Sorge getragen werden,
dass die einzelnen Protektorelemente in Längsrichtung nicht untereinander mittels
eines separaten, unter Spannung stehenden Zugmittels verbunden sind. Denn eine Vorspannung
der Protektorelemente in eine Normalstellung (die z.B. dem Verlauf der Wirbelsäule
bei aufrechter Körperhaltung entsprechen kann) sorgt bei jeder Bewegung des Oberkörpers
für eine der betreffenden Bewegung entgegenwirkende Gegenkraft, die durch Muskelkraft
überwunden werden muss, was insbesondere bei ohnehin kraftraubenden Sportarten nachteilig
ist.
[0016] Die Gurte zur Befestigung der einzelnen Protektorelemente eines erfindungsgemäßen
Rückenprotektors können vorteilhaft z.B. in zwei Gurtabschnitte aufgeteilt sein, die
jeweils an einem Ende an einem Protektorelement befestigt und nach Herumführung um
den Körper z.B. vorderseitig mittels einer dort vorgesehenen Schnalle, einem Spannschloss
oder einem sonstigen Schnellverschluss miteinander verbindbar sind. Dabei kann bevorzugt
ein möglichst einfach zu bedienender Mechanismus zum Spannen des jeweiligen Gurts
vorgesehen sein.
[0017] In einer ersten bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass an jedem
Protektorelement des Rückenprotektors wenigstens einer der Gurte angreift, so dass
jedes Protektorelement mittels des wenigstens einen an ihm angreifenden Gurts im Wesentlichen
lagefest am Körper der den Rückenprotektor tragenden Person fixierbar ist. Die Gesamtzahl
an (Spann-)Gurten entspricht damit wenigstens der Gesamtzahl an Protektorelementen,
von denen jedes Einzelne in vorteilhafter Weise lagerecht am Körper der den Rückenprotektor
tragenden Person gesichert ist. Da somit auch bei unfallbedingt starken Bewegungen
kein wesentlicher Schlupf der Protektorelemente am Rücken der Person zu erwarten ist,
kann der Rückenprotektor insgesamt eine besonders hohe Schutzwirkung erzielen, da
die gegebene Relativbeweglichkeit der einzelnen Protektorelemente untereinander -
zur Vermeidung einer Wirbelsäulenverletzung - in vorgegebenen Grenzen beschränkt ist.
[0018] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen,
dass der Rückenprotektor samt Gurten derart gestaltet ist, dass die Gurte bei bestimmungsgemäßer
Befestigung des Rückenprotektors am Körper der Person jeweils entlang einer "line
of non-extension" um den Körper der den Rückenprotektor tragenden Person herum geführt
sind. Bei einer so genannten "line of non-extension" handelt es sich um körperumspannende
Hautspannungslinien, die ihre Form bei Bewegung (z.B. des Oberkörpers) zwar verändern,
jedoch ihre Länge beibehalten (vgl.
Arthur S. Iberall, "The Story of Achieving Mobility in a Pressurized Space Suit",
2003, Reprinted from: National Bureau of Standards, Report 6.2/3508, Bureau of Aeronautics,
Department of the Navy, April 1951).
[0019] Eine derartige Gestaltung des Rückenprotektors bzw. der in entsprechend geeigneter
Weise an den Protektorelementen zu befestigenden Gurte gestattet somit eine Art der
Fixierung der Protektorelemente, bei der die - gestrafften - Gurte ihre Befestigungsfunktion
unabhängig von etwaigen Bewegungen der den Protektor tragenden Person stets in besonders
zuverlässiger Art und Weise erfüllen.
[0020] Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass
die einzelnen Protektorelemente einander in Längsrichtung des Rückenprotektors jeweils
teilweise überlappen. Jedes Protektorelement weist damit einen ersten Abschnitt auf,
in welchem es - mittelbar oder unmittelbar - dem Rücken der den Rückenprotektor tragenden
Person anliegt, der - in der der Wirbelsäule folgenden Längsrichtung des Protektors
- von einem zweiten Abschnitt gefolgt wird, in dem das Protektorelement einen (ersten)
Abschnitt des angrenzenden Protektorelements überlappt.
[0021] Hierdurch lässt sich deren erfindungsgemäß verlangte Relativbeweglichkeit innerhalb
vorgegebener Grenzen in besonders einfacher Art und Weise realisieren, insbesondere
wenn, was in einer nochmals bevorzugten Weiterbildung der Erfindung vorgesehen ist,
je zwei benachbarte Protektorelemente mittels einer gelenkartigen Verbindung, insbesondere
eines Kugelgelenks, gekoppelt sind, wobei die relative Beweglichkeit der einzelnen
Protektorelemente durch an den Protektorelementen ausgebildete Anschläge begrenzt
ist. Diese gelenkartige Verbindung ist in zweckmäßiger Weise jeweils in dem Überlappungsbereich
zweier benachbarter Protektorelemente ausgebildet bzw. vorgesehen.
[0022] Im Falle eines Kugelgelenks kann z.B. die Kugel - ein- oder mehrteilig - auf einer
dem Rücken abgewandten Fläche eines ersten Protektorelements angeformt oder angebracht
sein, während am anderen Protektorelement in einer dem ersten Protektorelement zugewandten
Fläche eine zur Bildung einer gelenkartigen Verbindung geeignete Aufnahme für die
Kugel vorgesehen ist. Unter Verwendung einer im Querschnitt nicht exakt runden, sondern
länglichen Aufnahme kann dann gleichzeitig eine innerhalb vorgegebener Grenzen mögliche
Längsverschiebbarkeit benachbarter Protektorelemente realisiert werden.
[0023] Besonders bevorzugt kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung ferner vorgesehen sein,
dass die gelenkartigen Verbindungen der einander benachbarten Protektorelemente (und
die sonstige Gestaltung der Protektorelemente) eine relative Verschwenkung benachbarter
Protektorelemente zueinander um wenigstens eine, bevorzugt zwei, nochmals bevorzugt
drei orthogonal zueinander liegenden Achsen erlaubt. Letzteres ist insbesondere mittels
eines Kugelgelenks erreichbar, wodurch die einzelnen Protektorelemente des Rückenprotektors
mit der hierdurch gestatteten Relativbeweglichkeit z.B. in einem ersten Freiheitsgrad
einer Extension/Flexion der Wirbelsäule (Beugung des Oberkörpers nach hinten bzw.
vorne), in einem zweiten Freiheitsgrad einer Lateralflexion zu beiden Seiten (Beugung
des Oberkörpers zur Seite) und in einem dritten Freiheitsgrad einer Rotation/Verdrehung
der Wirbelsäule um ihre Längsrichtung folgen können.
[0024] In besonders zweckmäßiger Weise kann im Rahmen der Erfindung ferner vorgesehen sein,
dass die benachbarten Protektorelemente auf den einander zugewandten Flächen in ihrem
Überlappungsbereich einander berühren. Hierbei ist insbesondere an eine - jedenfalls
in Normalstellung - punktförmige oder linienartige Anlage der einander zugewandten
Flächen gedacht, wodurch - unter Wahrung der Beweglichkeit in dem oder den erlaubten
Freiheitsgraden - eine besonders stabile Anbindung benachbarter Protektorelemente
gewährleistet ist.
[0025] Dies kann vorteilhaft dadurch realisiert sein, dass jeweils zumindest eine der einander
im Überlappungsbereich zugewandten Flächen benachbarter Protektorelemente derart (ein-
oder zweidimensional) gewölbt ist, dass das erste der beiden Protektorelemente bei
einer Verschwenkung um wenigstens eine Achse mit seiner der gewölbten Fläche des zweiten
Protektorelements zugewandten Fläche unter stets erfolgender Berührung der gewölbten
Fläche auf dieser abrollt.
[0026] Ein die Verschwenkung begrenzender Anschlag kann dann z.B. dadurch realisiert sein,
dass infolge eines entsprechenden Verlaufs der einander zugewandten Flächen eine zunächst
punkt- bzw. linienartige Berührung der Flächen ab einem gewissen Schwenkwinkel in
eine linienartige oder flächige Berührung der einander zugewandten Flächen übergeht,
die eine weitere relative Verschwenkung der benachbarten Protektorelemente um die
betreffende Schwenkachse zuverlässig unterbindet.
[0027] Ferner kann dann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die zur Ermöglichung eines Abrollvorgang
gewölbten Flächen verschiedener Protektorelemente unterschiedlich gestaltet sind,
womit über die Länge des Rückenprotektors der bereichsweise unterschiedlichen maximalen
Beweglichkeit der Wirbelsäule Rechnung getragen werden kann, was sich im Sinne eines
möglichst optimalen Schutzes unter gleichzeitiger Aufrechterhaltung einer möglichst
hohen Bewegungsfreiheit als besonders vorteilhaft erweist.
[0028] Ferner sei darauf verwiesen, dass es sich aus physiologischen Gründen als besonders
zweckmäßig erweist, wenn die gewölbte Fläche jedes Protektorelements in ihrem Querschnitt
zumindest bereichsweise der mathematischen Funktion eines Kegelschnitts, insbesondere
eines Drehkegelschnitts, folgt.
[0029] Und ferner erweist es sich als vorteilhaft, wenn zumindest ein Protektorelement innerhalb
vorgegebener Grenzen relativ zu einem benachbarten Protektorelement längsverschiebbar
gelagert ist oder wenigstens ein Protektorelement (z.B. mittels eines Teleskopmechanismus)
längenveränderbar ausgestaltet ist, womit die Beweglichkeit der Protektorelemente
und damit die Bewegungsfreiheit der einen erfindungsgemäßen Rückenprotektor tragenden
Person um einen zusätzlichen Freiheitsgrad erweitert wird. Dies kann, wie bereits
erwähnt, z.B. mittels einer kugelgelenkartigen Verbindung, bei der die Kugel längsverschiebbar
in einer länglichen Aufnahme aufgenommen ist, realisiert werden. Alternativ hierzu
kann ggfs. zumindest ein separates längenveränderbares Protektorelement Verwendung
finden, um bei Bewegungen der Wirbelsäule für einen insoweit ggfs. notwendigen Längenausgleich
im Rückenprotektor zu sorgen.
[0030] Und schließlich kann im Rahmen der vorliegenden Erfindung zur Erhöhung des Tragekomforts
vorgesehen sein, dass die Protektorelemente ergänzend auf einer Jacke oder einem die
Oberschenkel mit einbeziehenden Anzug befestigt sind. Eine solche Jacke kann dann
zweckmäßiger Weise auch geeignete Führungsmittel zur lagerechten Positionierung der
Gurte umfassen, so dass diese von der den Rückenprotektor tragenden Person in besonders
einfacher und intuitiver Weise lagerichtig um den Körper herumgeführt und zum Zwecke
der Befestigung des oder der betreffenden Protektorelemente geeignet gespannt werden
können.
[0031] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung anhand der Zeichnung
näher erläutert. Dabei zeigt
- Fig. 1
- ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Rückenprotektors in Rückansicht,
- Fig. 2
- das Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Rückenprotektors aus Fig. 1 in Frontansicht,
- Fig. 3 - 9
- verschiedene Ansichten einer Kette von Protektorelementen eines erfindungsgemäßen
Rückenprotektors in verschiedenen Relativlagen zur Veranschaulichung des Funktionsprinzips
der relativen Beweglichkeit der Protektorelemente und
- Fig. 10
- eine Front und Rückansicht eines Oberkörpertorsos mit darauf eingezeichneten "lines
of non-extension".
[0032] Fig. 1 zeigt eine Rückansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Rückenprotektors 1 zum Schutz der Wirbelsäule einer den Rückenprotektor tragenden
Person 2, deren Umrisse hier nur teilweise im Bereich des Rumpfes angedeutet sind.
[0033] Das die Wirbelsäule auch vor Direktstoßtraumen schützende Rückenschild 3 des Rückenprotektors
1 ist aus einer Mehrzahl an über seine Länge L (bezogen auf die Längsrichtung der
Wirbelsäule) verteilten Protektorelementen 4, 5, 6 ,7 zusammengesetzt. Die einzelnen
Protektorelemente 4, 5, 6 ,7 überlappen einander und sind in ihrem Überlappungsbereich
jeweils mittels eines Kugelgelenks 8, 9, 10 verbunden, wodurch sie - innerhalb vorgegebener
Grenzen - relativ zueinander beweglich sind (vgl. hier Doppelpfeil M entsprechend
der Relativbewegung der Protektorelemente 4 - 7 bei einer Lateralflexion, d.h. einer
Beugung des Oberkörpers zur Seite). Das Funktionsprinzip der relativen Beweglichkeit
der Protektorelemente 4 - 7 wird weiter unter noch anhand der Figuren 3 - 9 näher
erläutert.
[0034] Der Rückenprotektor 1 umfasst ferner einen die Oberschenkel 12 miteinbeziehenden,
hier kurzärmlig gestaltetem Anzug 11, auf welchem die Protektorelemente 4 - 7 in geeigneter
Weise befestigt, z.B. aufgenäht, sind, so dass der aus einem geeigneten Textil bestehende
Anzug 11 als ein erstes Befestigungsmittel zur Befestigung des Rückenprotektors 1
am Körper der den Rückenprotektor 1 tragenden Person 2 fungiert.
[0035] Ferner umfasst der Rückenprotektor 1 zu Befestigungszwecken eine Mehrzahl an Gurten
13, 14, 15, 16, 17, von denen jeder unmittelbar an wenigstens einem Protektorelement
4, 5, 6, 7 angreift. Auch umgekehrt greift an jedem Protektorelement 4 - 7 wenigstens
ein Gurt 13 - 17 unmittelbar an.
[0036] Die Gurte 13 - 17 sind direkt an den jeweiligen Protektorelementen 4 - 7 befestigt
und verlaufen zunächst - ausgehend von dem jeweiligen, auf der Außenseite des Anzugs
11 angebrachten Protektorelement - auf der Außenseite des Anzugs 11, bevor sie diesen
noch auf der in Fig. 1 dargestellte Körperrückseite durch eine auch als Führungsmittel
für den jeweiligen Gurt 13 - 17 dienende Durchtrittsöffnung 21 durchstoßen und im
weiteren Verlauf unterhalb des Anzugs am Körper der Person 2 verlaufen, wie dies gestrichelt
angedeutet ist. Die jeweiligen Mittellinien in den Gurten 13 - 17 zeigen die jeweilige
"line of non-extension", der der jeweilige Gurt 13 - 17 folgt (vgl. hierzu die Erläuterungen
zu Fig. 10 weiter unten).
[0037] Wie dies aus einer Zusammenschau der Rückansicht gemäß Fig. 1 mit der Frontansicht
gemäß Fig. 2 besonders gut ersichtlich ist, ist jeder der (Spann-)Gurte 13 - 17 um
den Körper der den Rückenprotektor 1 tragenden Person 2 herumgeführt und auf dessen
Vorderseite unter Zuhilfenahme eines Spannverschlusses 20 (oder eines sonstigen Spannmittels)
unter eine geeignete Zugspannung gesetzt, womit in besonders einfacher Weise eine
lagefeste Fixierung des bzw. der jeweiligen Protektorelemente 4 - 7 ermöglicht wird.
[0038] Dabei greifen am obersten Protektorelement 4 oberseitig zwei Gurte 13, 14 an, die
jeweils über eine Schulter der den Rückenprotektor 1 tragenden Person 2 hinweg geführt
sind, sich auf der Vorderseite des Körpers im Brustbereich kreuzen und schließlich
wieder rückseitig an dem Protektorelement 4 seitlich befestigt sind. Die beiden mittleren
Protektorelemente 5, 6 sind mittels zweier - sich ebenfalls auf der Körpervorderseite
kreuzender - Gurte 15, 16 lagefest am Körper der den Rückenprotektor 1 tragenden Person
2 befestigt, wobei jeder Gurt 15, 16 mit einem Ende an einem ersten der beiden mittleren
Protektorelemente 5, 6 und seinem anderen Ende an dem zweiten Protektorelement 6,
5 befestigt ist. Und schließlich ist das unterste Protektorelement 7 mittels eines
den Körper im wesentlichen horizontal umgebenden Gurts 17 lagefest befestigt.
[0039] Zwei weitere Gurte 18, 19 sind um je einen Oberschenkel der den Rückenprotektor 1
tragenden Person 2 herumgeführt und greifen zur Unterstützung der lagesicheren Befestigung
des untersten Protektorelements 7 mittelbar an diesem an, indem sie mit dem im wesentlichen
horizontal verlaufenden Gurt 17 gekoppelt, d.h. verbunden sind. Auch diese beiden
Gurte 18, 19 sind jeweils über einen Spannverschluss 20 geeignet spannbar.
[0040] Vorderseitig weist der Anzug 11 einen Reißverschluss 22 auf, so dass er einfach aus-
und angezogen werden kann. Ferner sind bei geöffnetem Reißverschluss die Spannelemente
20 zur Spannung der Gurte 13 - 19 leicht zugänglich. Jeder Gurt 13 - 19 kann zweiteilig
ausgeführt sein, wobei die beiden Teile mittels des jeweiligen Spannverschlusses 20
verbunden sind bzw. werden.
[0041] Die Fig. 3 - 9 zeigen zur Veranschaulichung der relativen Beweglichkeit der Protektorelemente
eines erfindungsgemäßen Rückenprotektors 1 jeweils eine Kette aus einer Mehrzahl an
Protektorelementen 23, 24, 25, 26, die in ihrem grundsätzlichem Aufbau den mittleren
Protektorelementen 5, 6 des Ausführungsbeispiels nach den Fig. 1 und 2 entsprechen
und die in den jeweiligen Figuren lediglich eine verschiedene Relativlage einnehmen.
Am untersten und obersten Protektorelement 23, 26 kann zur Vervollständigung des Rückenschilds
noch mindestens ein weiteres - nicht dargestelltes - Protektor(abschluss)element folgen,
welche der besseren Übersichtlichkeit halber weggelassen wurden.
[0042] Jede der Figuren 3 bis 9 zeigt dabei drei Darstellungen, von denen die linke Darstellung
einer Rückansicht (von der dem Rücken abgewandten Seite) der Protektorelemente 23
- 26, die mittlere Darstellung einer Seitenansicht (gemäß Pfeil II der linken Ansicht
der jeweiligen Figur) und die rechte Darstellung einer Ansicht von unten (gemäß Pfeil
III der linken Ansicht der jeweiligen Figur) entspricht.
[0043] Fig. 3 zeigt die Protektorelemente 23 - 26 in einer Normalstellung, in der diese
exakt parallel zueinander in Längsrichtung angeordnet sind. Die mittig dargestellte
Seitenansicht zeigt, dass die Protektorelemente 23 - 26 einander jeweils teilweise
überlappen. Jedes der stufenartig gestalteten Protektorelemente 23 - 26 besteht hierzu
aus einem ersten Abschnitt 23a, 24a, 25a, 26a, mit dem es dem Rücken der den Rückenprotektor
1 tragenden Person 2 (mittelbar oder unmittelbar) zur Anlage kommt, und einem zweiten
Abschnitt 23b, 24b, 25b, 26b, mit dem es ein jeweils benachbartes Protektorelement
überlappen kann.
[0044] Seitlich, d.h. jeweils auf beiden Seiten, weisen alle Protektorelemente 23 - 26 jeweils
eine Öse 27 auf, in welcher ein - in den Fig. 3 - 9 nicht dargestellter Gurt zur lagerechten
Befestigung des jeweiligen Protektorelements 23 - 26 am Körper der den Rückenprotektor
1 tragenden Person befestigt werden kann, wodurch der jeweilige und um den Körper
herum zu spannende Gurt unmittelbar an dem betreffenden Protektorelement angreift.
[0045] In dem jeweiligen Überlappungsbereich der einander benachbarten Protektorelemente
23 - 26 sind diese mittels eines Kugelgelenks K verbunden, das gemäß der Doppelpfeile
M, N, P - innerhalb vorgegebener Grenzen - eine relative Beweglichkeit (Verschwenkbarkeit)
des jeweiligen Protektorelements 23 - 26 zu seinem Nachbarn um jeweils drei orthogonal
zueinander stehende Achsen A1, A2, A3 gestattet. Die erfindungsgemäß lagefest am Körper
zu befestigenden Protektorelemente 23 - 26 können somit verschiedenen Bewegungen der
den Rückenprotektor tragenden Person folgen und diese Bewegungen zum Zwecke des Schutzes
der Wirbelsäule durch geeignete Anschläge begrenzen.
[0046] Dabei entspricht eine Rotation gemäß Doppelpfeil M um die Achse A1, die stets im
Wesentlichen senkrecht auf dem Rücken der einen erfindungsgemäßen Rückenprotektor
1 tragenden Person steht, einer Lateralflexion der Wirbelsäule, also einer Beugung
des Oberkörpers zur Seite. Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen dies, indem dort die
einzelnen Protektorelemente 24 - 26, jeweils maximal zu verschiedenen Seiten, ausgelenkt
sind. Diese Rotationsmöglichkeit wird begrenz durch einander zugewandte Anschläge
28, 29 bzw. 30, 31, die jeweils am zweiten Abschnitt 23b, 24b, 25b, 26b des jeweiligen
Protektorelements 23 - 26 ausgebildet sind. Durch geeignete Gestaltung dieser Anschläge
28 - 31 an den jeweiligen Protektorelementen 23 - 26 kann der für eine maximale Lateralextension
erlaubte Bewegungsspielraum eingestellt werden, wobei dieser durch insoweit verschiedene
Gestaltung der einzelnen Protektorelemente über die Länge eines Rückenprotektors dem
- über die Länge der Wirbelsäule verschiedenen - physiologisch zulässigen Maß im jeweiligen
Bereich angepasst werden kann.
[0047] Eine Rotation gemäß Doppelpfeil P um die Senkrecht zur Längsachse der Protektorelemente
23 - 26 und im Wesentlichen horizontal verlaufende Protektorelementen verlaufende
Achse A2 entspricht, je nach angewandter Rotationsrichtung, einer Extension der Wirbelsäule
(entsprechend einer Beugung nach hinten) oder einer Flexion der Wirbelsäule (entsprechend
einer Beugung des Oberkörpers nach vorne). Fig. 6 zeigt die Relativlage der Protektorelemente
23 - 26 im Falle einer maximalen Extension, bei der ein das jeweilige Kugelgelenk
umgebender Bereich 32 des jeweiligen Protektorelements 23 - 25 mit seinem vordersten
Ende an einem Anschlag 33, der durch den ersten Abschnitt 24a, 25a, 26a des jeweils
benachbarten Protektorelements 24 - 26 gebildet wird, anschlägt. Durch geeignete Gestaltung
des Abstands der Anschläge 32,33 kann der für eine maximale Extension erlaubte Bewegungsspielraum
eingestellt werden, wobei dieser durch insoweit verschiedene Gestaltung der einzelnen
Protektorelemente über die Länge eines Rückenprotektors dem - über die Länge der Wirbelsäule
verschiedenen - physiologisch zulässigen Maß im jeweiligen Bereich angepasst werden
kann. Fig. 7 zeigt die Relativlage der Protektorelemente 23 - 26 im Falle einer maximalen
Flexion.
[0048] Hierzu sei zunächst angemerkt, dass bei einer der Flexion des Oberkörpers folgenden
Relativverschwenkung der Protektorelemente 23 - 27 die Unterseite 23c, 24c, 25c des
zweiten Abschnitts 23b, 24b, 25b (vgl. Fig. 3) des jeweiligen Protektorelements 23
- 25 - ab einem gewissen Flexionswinkel - auf der gewölbt gestalteten Oberseite des
ersten Abschnitts 24a, 25a, 26a des benachbarten Protektorelements 24 - 26 unter punktförmiger
Berührung abrollt. Sobald dann die durch geeignete Flächengestaltung maximal erlaubte
Flexion erreicht wird, kommt die eben gestaltete Unterseite 23c, 24c, 25c des zweiten
Abschnitts der Protektorelemente 23 - 25 in einen (in Längsrichtung verlaufenden)
linienartigen Kontakt mit der ihr zugewandten Oberseite 24d, 25d, 26d des jeweiligen
ersten Abschnitts des benachbarten Protektorelements 24 - 26. Infolge der - in Längsrichtung
- linienartigen Berührung ist dann eine weitere Verschwenkung um die Achse A3 unmöglich,
womit ein Anschlag realisiert ist.
[0049] Und schließlich entspricht eine Rotation gemäß Doppelpfeil N um die in Längsrichtung
der Protektorelemente 23 - 26 verlaufende Achse A2 einer Rotation der Wirbelsäule
(infolge Verdrehung des Oberkörpers um seine Längsachse), wobei auch hier die einander
zuweisenden Flächen 23c, 24c, 25c, 24d, 25d, 26d der verschiedenen Protektorelemente
23 - 26 aufeinander unter Punktberührung abrollen, bis eine linien- oder flächenartige
Berührung der einander zugewandten Flächen zweier benachbarter Protektorelemente eine
weitere Relativrotation um die Längsachse A2 verhindert. Die Fig. 8 und 9 zeigen die
Protektorelemente 23 - 26 in verschiedenen Relativlagen, die jeweils der durch die
Protektorelementgestaltung maximal gestatteten Verdrehbarkeit des Oberkörpers entsprechen.
[0050] Die gewölbten Flächen 23d - 26d können unterschiedlich gewölbt sein, um bei einem
erfindungsgemäßen Rückenprotektor - sowohl hinsichtlich einer Flexion als auch hinsichtlich
einer Rotation - über dessen Länge eine möglichst optimale Anpassung an die natürlich
gegebene Bewegungsfreiheit der Wirbelsäule zu erzielen.
[0051] Fig. 10 zeigt schließlich noch einen Körpertorso einer Person 2 von den Oberschenkeln
bis zum Hals in einer Frontansicht (linke Darstellung) und einer Rückansicht (rechte
Darstellung), in welchem eine Auswahl der am Körper gegebenen "lines of non-extension"
34 eingezeichnet sind. Dabei handelt es sich um Körperumfangslinien, die - auch bei
Körperbewegungen - ihre absolute Länge nicht ändern. Es ist somit von besonderem Vorteil,
wenn die an einem erfindungsgemäßen Rückenprotektor 1 vorhandenen Spanngurte, wie
diejenigen des in den Fig. lund 2 dargestellten Rückenprotektors, längs dieser Linien
verlaufen. Hierdurch bleibt die eingestellte Spannung der Spanngurte stets gleich,
was auch im Hinblick auf den Tragekomfort und die Bewegungsfreiheit beim Tragen eines
erfindungsgemäßen Rückenprotektors vorteilhaft ist.
1. Rückenprotektor (1) zum Schutz der Wirbelsäule einer den Rückenprotektor tragenden
Person (2),
umfassend eine Mehrzahl an über die Länge (L) des Rückenprotektors (1) verteilten
Protektorelementen (4-7; 23-26),
wobei jedes Protektorelement (4-7; 23-26) relativ zu dem mindestens einen ihm benachbarten
Protektorelement (4-7; 23-26) innerhalb vorgegebener Grenzen beweglich gelagert ist
und wobei der Rückenprotektor (1) Befestigungsmittel (11; 13-19) zur Befestigung des
Rückenprotektors (1) am Körper der den Rückenprotektor (1) tragenden Person (2) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Befestigungsmittel (11; 13-19) eine Mehrzahl an Gurten (13-17) umfassen, von
denen jeder an wenigstens einem Protektorelement (4-7; 23-26) angreift und zu Befestigungszwecken
um den Körper der den Rückenprotektor (1) tragenden Person (2) herumführbar ist, wobei
an der überwiegenden Mehrzahl der Protektorelemente (4-7; 23-26) des Rückenprotektors
(1) jeweils wenigstens einer der Gurte (13-17) angreift,
so dass zumindest die überwiegende Mehrzahl der Protektorelemente (4-7; 23-26) mittels
des wenigstens einen an dem betreffenden Protektorelement (4-7; 23-26) angreifenden
Gurts (13-17) im Wesentlichen lagefest am Körper der den Rückenprotektor (1) tragenden
Person (2) fixierbar ist.
2. Rückenprotektor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass an jedem Protektorelement (4-7; 23-26) des Rückenprotektors (1) wenigstens einer
der Gurte (13-17) angreift,
so dass jedes Protektorelement (4-7; 23-26) mittels des wenigstens einen an ihm angreifenden
Gurts (13-17) im Wesentlichen lagefest am Körper der den Rückenprotektor (1) tragenden
Person (2) fixierbar ist.
3. Rückenprotektor nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rückenprotektor (1) samt Gurten (13-17; 18, 19) derart gestaltet ist, dass die
Gurte (13-17; 18, 19) bei bestimmungsgemäßer Befestigung des Rückenprotektors (1)
am Körper der Person (2) jeweils entlang einer "line of non-extension" (34) um den
Körper der den Rückenprotektor (1) tragenden Person (2) herum geführt sind.
4. Rückenprotektor nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die einzelnen Protektorelemente (4-7; 23-26) einander in Längsrichtung des Rückenprotektors
(1) jeweils teilweise überlappen.
5. Rückenprotektor nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass je zwei benachbarte Protektorelemente (4-7; 23-26) mittels einer gelenkartigen Verbindung
(8-10; K), insbesondere eines Kugelgelenks, gekoppelt sind, wobei die relative Beweglichkeit
der einzelnen Protektorelemente (4-7; 23-26) durch an den Protektorelementen ausgebildete
Anschläge (28-31; 32, 33; 23d-26d, 23c-25c) begrenzt ist.
6. Rückenprotektor nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die gelenkartigen Verbindungen der einander benachbarten Protektorelemente eine relative
Verschwenkung benachbarter Protektorelemente zueinander um wenigstens eine, bevorzugt
zwei, nochmals bevorzugt drei orthogonal zueinander liegenden Achsen (A1, A2, A3) erlaubt.
7. Rückenprotektor nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die benachbarten Protektorelemente (4-7; 23-26) auf einander zugewandten Flächen
(23d-26d; 23c-25c) in ihrem Überlappungsbereich einander berühren.
8. Rückenprotektor nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass jeweils zumindest eine der einander im Überlappungsbereich zugewandten Flächen (23d-26d)
benachbarter Protektorelemente (23-26) derart gewölbt ist, dass das erste der beiden
Protektorelemente (23-26) bei einer Verschwenkung um wenigstens eine Achse (A2, A3) mit seiner der gewölbten Fläche (23d-26d) des zweiten Protektorelements zugewandten
Fläche (23c-25c) unter stets erfolgender Berührung der gewölbten Fläche (23d-26d)
auf dieser abrollt.
9. Rückenprotektor nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zur Ermöglichung eines Abrollvorgang gewölbten Flächen (23d-26d) verschiedener
Protektorelemente (23-26) unterschiedlich gestaltet sind.
10. Rückenprotektor nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die gewölbte Fläche (23d-26d) jedes Protektorelements in ihrem Querschnitt zumindest
bereichsweise der mathematischen Funktion eines Kegelschnitts, insbesondere eines
Drehkegelschnitts, folgt.
11. Rückenprotektor nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens ein Protektorelement (4-7; 23-26) innerhalb vorgegebener Grenzen relativ
zu einem benachbarten Protektorelement (4-7; 23-26) längsverschiebbar gelagert ist
oder wenigstens ein Protektorelement (4-7; 23-26) längenveränderbar ausgestaltet ist.
12. Rückenprotektor nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Protektorelemente (4-7; 23-26) auf einer Jacke oder einem die Oberschenkel mit
einbeziehenden Anzug (11) befestigt sind, wobei die Jacke bzw. der Anzug (11) Führungsmittel
(21) zur lagerechten Positionierung der Gurte (13-17) umfasst.
1. Back protector (1) to protect the spine of a person (2) wearing the back protector,
comprising a plurality of protector elements (4-7; 23-26) distributed over the length
(L) of the back protector (1),
wherein each protector element (4-7; 23-26) is held so that it can move within predefined
limits relative to at least one protector element (4-7; 23-26) adjacent to it, and
wherein the pack protector (1) has fastening means (11; 13-19) for fastening the back
protector (1) on the body of the person (2) wearing the back protector (1),
characterised in that
the fastening means (11; 13-19) comprises a plurality of straps (13-17), each of which
acts on at least one protector element (4-7; 23-26) and for fastening purposes can
be passed around the body of the person (2) wearing the back protector (1), whereby
at least one of the straps (13-17) acts on each of the greater majority of the protector
(1) elements (4-7; 23-26),
so that each of the greater majority of the protector elements (4-7; 23-26) can essentially
be firmly attached to the body of the person (2) wearing the back protector (1) by
means of the at least one strap (13-17) acting on the protector element in question
(4-7; 23-26).
2. Back protector according to claim 1,
characterised in that
at least one of the straps (13-17) acts on each protector element (4-7; 23-26) of
the back protector (1),
so that each protector element (4-7; 23-26) can essentially be firmly attached to
the body of the person (2) wearing the back protector (1) by means of the at least
one strap (13-17) acting on it.
3. Back protector according to claim 1 or 2, characterised in that
the back protector (1) including straps (13-17; 18, 19) is designed so that when the
back protector (1) is properly attached to the body of person (2), the straps (13-17;
18, 19) are each passed around the body of the person (2) wearing the back protector
(1) along a "line of non-extension" (34).
4. Back protector according to any one of the preceding claims
characterised in that
the individual protector elements (4-7; 23-26) each partially overlap one another
in the longitudinal direction of the back protector (1).
5. Back protector according to claim 4,
characterised in that
in each case two adjacent protector elements (4-7; 23-26) are coupled by means of
an articulated connection (8-10; K), more particularly a spherical joint, whereby
the relative movability of the individual protector elements (4-7; 23-26) is limited
by stops (28-31; 32, 33; 23d-26d, 23c-25c) formed on the protector elements.
6. Back protector according to claim 5,
characterised in that
the articulated connections of the adjacent protector elements allow a relative swivelling
of adjacent protector elements towards each other about one, preferably two, even
more preferably three, axes (A1, A2, A3) arranged orthogonally in relation to each other.
7. Back protector according to claim 6,
characterised in that
the adjacent protector elements (4-7; 23-26) are in contact with each other on surfaces
facing each other (23d-26d; 23c-25c) in the area in which they overlap.
8. Back protector according to claim 7,
characterised in that
in each case at least one of surfaces (23d-26d) of adjacent protector elements (23-26)
facing each other in the overlapping area, is arched in such a way that the first
of the two protector elements (23-26) during swivelling about at least one axis (A2, A3), with its arched surface (23c-25c) facing the surface (23d-26d) of the second protector
element rolls thereon with constant contacting of the arched surface (23d-26d).
9. Back protector according to claim 8
characterised in that
the arched surfaces (23d-26d) of different protector elements are differently formed
to enable a rolling movement.
10. Back protector according to claim 8 or 9 characterised in that
in cross-section the arched surface (23d-26d) of each protector element assumes,
at least in sections, the mathematical function of a conic section, more particularly
a
rotary conic section.
11. Back protector according to any one of the preceding claims
characterised in that
at least one protector element (4-7; 23-26) is longitudinally displaceable within
predefined limits relative to an adjacent protector element (4-7; 23-26) or at least
one protector element (4-7; 23-26) is designed to be variable in length.
12. Back protector according to any one of the preceding claims
characterised in that
the protector elements (4-7; 23-26) is attached to a jacket or a suit (11) also covering
the upper leg, whereby the jacket or suit (11) has guide means (21) for firmly positioning
the straps (13-17).
1. Protège-dos (1) pour la protection de la colonne vertébrale d'une personne (2) portant
le protège-dos,
comprenant une pluralité d'éléments protecteurs (4-7 ; 23-26) répartis sur la longueur
(L) du protège-dos (1),
chaque élément protecteur (4-7 ; 23-26) s'appuyant de manière mobile par rapport à
au moins un élément protecteur (4-7 ; 23-26) qui lui est adjacent dans des limites
prédéfinies et le protège-dos (1) présentant des moyens de fixation (11 ; 13-19) pour
fixer le protège-dos (1) au corps de la personne (2) portant le protège-dos (1),
caractérisé en ce que
les moyens de fixation (11 ; 13-19) comprennent une pluralité de sangles (13-17) dont
chacune s'engrène sur au moins un élément protecteur (4-7 ; 23-26) et peut être passée
à des fins de fixation autour du corps de la personne (2) portant le protège-dos (1),
respectivement une des sangles (13-17) s'engrenant sur la majorité des éléments protecteurs
(4-7 ; 23-26) du protège-dos (1),
de sorte qu'au moins la majorité des éléments protecteurs (4-7 ; 23-26) peut être
fixée sensiblement à emplacement fixe à l'aide de l'au moins une sangle (13-17) s'engrenant
sur l'élément protecteur respectif (4-7 ; 23-26) sur le corps de la personne (2) portant
le protège-dos (1).
2. Protège-dos selon la revendication 1,
caractérisé en ce
qu'au moins une des sangles (13-17) s'engrène sur chaque élément protecteur (4-7 ; 23-26)
du protège-dos (1),
de sorte que chaque élément protecteur (4-7 ; 23-26) peut être fixé sensiblement à
emplacement fixe à l'aide de l'au moins une sangle (13-17) s'engrenant dessus sur
au moins un élément protecteur (4-7 ; 23-26) sur le corps de la personne (2) portant
le protège-dos (1).
3. Protège-dos selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
le protège-dos (1) est conçu avec les sangles (13-17 ; 18-19) de manière à ce que
les sangles (13-17 ; 18-19), en cas de fixation conforme du protège-dos (1) sur le
corps de la personne (2), passent respectivement le long d'une « ligne de non-extension
» (34) autour du corps de la personne (2) portant le protège-dos (1).
4. Protège-dos selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les éléments protecteurs (4-7 ; 23-26) individuels se chevauchent partiellement dans
le sens longitudinal du protège-dos (1).
5. Protège-dos selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
deux éléments protecteurs (4-7 ; 23-26) voisins sont couplés par une connexion articulée
(8-10 ; K), en particulier une articulation à rotule, la mobilité relative des éléments
protecteurs (4-7 ; 23-26) individuels étant limitée par des butées (28-31 ; 32-33,
23d-26d, 23c-25c) conformées sur les éléments protecteurs.
6. Protège-dos selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
les connexions articulées des éléments protecteurs voisins permettent un pivotement
relatif des éléments protecteurs entre eux autour d'au moins un, de préférence deux,
encore plus préférentiellement trois axes positionnés orthogonalement les uns par
rapport aux autres (A1, A2, A3).
7. Protège-dos selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
les éléments protecteurs (4-7 ; 23-26) voisins sont en contact mutuel par des surfaces
tournées les unes vers les autres (23d-26d ; 23c-25c) dans leur zone de chevauchement.
8. Protège-dos selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
les surfaces respectivement tournées les unes vers les autres (23d-26d) des éléments
protecteurs voisins (23-26) sont bombées de manière à ce que le premier des deux éléments
protecteurs (23-26), lors d'un pivotement autour d'au moins un axe (A2, A3), roule par sa surface (23c-25c) tournée vers la surface bombée (23d-26d) du deuxième
élément protecteur, en restant constamment en contact avec la surface bombée (23d-26d),
sur cette dernière.
9. Protège-dos selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
les surfaces bombées (23d-26d) pour permettre un roulement des différents éléments
protecteurs (23-26) ont des conformations différentes.
10. Protège-dos selon la revendication 8 ou 9,
caractérisé en ce que
la surface bombée (23d-26d) de chaque élément protecteur (23-26) suit par sa section
transversale au moins par endroit la fonction mathématique d'une section conique,
en particulier d'une section conique rotative.
11. Protège-dos selon un des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'au moins un élément protecteur (4-7 ; 23-26) s'appuie avec possibilité de décalage
en longueur dans des limites prédéfinies par rapport à un élément protecteur voisin
(4-7 ; 23-26) ou qu'au moins un élément protecteur (4-7 ; 23-26) est réalisé en longueur
variable.
12. Protège-dos selon un des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les éléments protecteurs (4-7 ; 23-26) sont fixés sur une veste ou une combinaison
recouvrant les cuisses (11), la veste ou la combinaison (11) comportant des moyens
de guidage (21) pour positionner les sangles (13-17) au bon endroit.