(19)
(11) EP 2 529 088 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.01.2015  Patentblatt  2015/02

(21) Anmeldenummer: 10779830.8

(22) Anmeldetag:  26.11.2010
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F01L 1/18(2006.01)
F01L 13/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2010/068277
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2011/088924 (28.07.2011 Gazette  2011/30)

(54)

NOCKENFOLGER ZUR BETÄTIGUNG EINES GASWECHSELVENTILS

CAM FOLLOWER FOR ACTUATING A GAS EXCHANGE VALVE

SUIVEUR DE CAME DESTINÉ À ACTIONNER UNE SOUPAPE D'ÉCHANGE DE GAZ


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 25.01.2010 DE 102010005606

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
05.12.2012  Patentblatt  2012/49

(73) Patentinhaber: Schaeffler Technologies GmbH & Co. KG
91074 Herzogenaurach (DE)

(72) Erfinder:
  • MÖCK, Stephan
    91362 Pretzfeld (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 10 121 798
JP-U- 62 203 910
JP-A- 2009 281 217
US-A1- 2009 078 224
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Gebiet der Erfindung



    [0001] Die Erfindung betrifft einen Nockenfolger zur Betätigung eines Gaswechselventils einer Brennkraftmaschine, mit einem Gehäuse und einer in einer Aussparung des Gehäuses gelagerten Nockenrolle zum Abgriff eines Nockens einer Nockenwelle. Die Nockenrolle ist mittels eines in ihrer Lagerbohrung verlaufenden Nadellagers auf einem die Aussparung überspannenden und sich am Gehäuse abstützenden Bolzen radial gelagert, und die Breite des Nadellagers ist deutlich größer als die Breite der Nockenrolle im Bereich des Nockenabgriffs.

    Hintergrund der Erfindung



    [0002] Ein Nockenfolger mit einer derartigen Nockenrolle ist aus der als gattungsbildend betrachteten DE 101 21 798 A1 bekannt und eignet sich in besonderem Maße für den Einsatz in hubvariablen Ventiltrieben mit axial verschiebbaren Nockengruppen, deren unterschiedliche Nockenerhebungen mittels des Nockenfolgers selektiv auf das Gaswechselventil übertragen werden. Um den erforderlichen Freigang eines benachbarten, d.h. momentan nicht mit der Nockenrolle in Eingriff befindlichen Nockens gegenüber der Nockenrolle und gleichzeitig zu gewährleisten, dass die Hertz'schen Pressungen in der Nadellagerung die zulässigen Belastungsgrenzen nicht übersteigen, entspricht die Breite der Nockenrolle im Bereich des Nockenabgriffs im wesentlichen der Breite eines Nockens und im Bereich des Nadellagers dessen Breite, die deutlich größer als die Breite eines Nockens ist. Mit anderen Worten ist der aus dem zitierten Stand der Technik bekannte Nockenfolger mit einer beidseits im Durchmesser gestuften Nockenrolle versehen, deren Durchmesserstufen eine entsprechend große Breite aufweisen.

    Aufgabe der Erfindung



    [0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Nockenfolger der eingangs genannten Art mit einer fertigungstechnisch günstigeren Nockenrolle anzugeben.

    Zusammenfassung der Erfindung



    [0004] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1, während vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung den Unteransprüchen entnehmbar sind. Demnach soll die Breite des Nadellagers deutlich und zweckmäßigerweise 30% bis 60% größer als die Breite der Nockenrolle im Bereich der Lagerbohrung und deutlich größer als der lichte Abstand von Rollenanlaufflächen sein, welche die Aussparung begrenzen und an denen die Nockenrolle mit ihren Stirnseiten axial anläuft. Anders als im eingangs zitierten Stand der Technik ist es also vorgesehen, dass das käfiglose vollrollige oder käfiggeführte Nadellager aus der Lagerbohrung hervorsteht. Grundlage für diese erfindungsgemäße Ausgestaltung ist der Umstand, dass die Hertz'schen Pressungen an der vergleichsweise stark gekrümmten Innenlaufbahn deutlich größer als an der vergleichsweise gering gekrümmten Außenlaufbahn des Nadellagers sind, so dass die Breite der Nockenrolle im Bereich der Lagerbohrung, d.h. die Breite der Außenlaufbahn, deutlich kleiner als die für die Hertz'schen Pressungen maßgebliche Breite des Nadellagers, d.h. die Breite der Innenlaufbahn, dimensioniert werden kann.

    [0005] Im fertigungstechnisch besonders bevorzugten Fall soll die Nockenrolle ebene Stirnseiten aufweisen. Das bedeutet, dass die Nockenrolle im Bereich des Nockenabgriffs und im Bereich der Lagerbohrung gleich breit ist und - von Übergangsfasen oder -rundungen zur Nockenabgriffsfläche und zur Lagerbohrung hin abgesehen - keine fertigungstechnisch aufwändigen Durchmesserstufen besitzt.

    [0006] Die axiale Führung der Nockenrolle innerhalb der Aussparung erfolgt durch Rollenanlaufflächen, deren lichter Abstand deutlich kleiner als die Breite des Nadellagers und so gewählt ist, dass die Nockenrolle mit vorgegebenem Axialspiel in der Aussparung gelagert ist. Die Rollenanlaufflächen sind vorzugsweise so positioniert, dass die Nockenrolle und das Nadellager eine gemeinsame Symmetriequerebene aufweisen. Bei Vernachlässigung des Axialspiels von Nadellager und Nockenrolle heißt das, dass der axiale Überstand des Nadellagers aus der Lagerbohrung an beiden Stirnseiten der Nockenrolle identisch ist. Alternativ können aber die Rollenanlaufflächen auch so positioniert sein, dass die Nockenrolle bezüglich des Nadellagers außermittig umläuft, so dass beispielsweise das Nadellager nur an derjenigen Stirnseite der Nockenrolle, an welcher Freigang für einen benachbarten Nocken erforderlich ist, aus deren Lagerbohrung hervorsteht.

    [0007] Das Nadellager kann entweder unmittelbar auf dem Lagerbolzen oder auf einer auf dem Lagerbolzen aufgenommenen Lagerbuchse abwälzen, die bevorzugt radial gleitend auf dem Lagerbolzen aufgenommen ist.

    [0008] Bei dem Nockenfolger handelt es sich um einen linear geführten Stößel oder einen mittig bzw. endseitig schwenkbeweglich gelagerten Kipp-, Schwing- oder Schlepphebel. Im Fall des Schlepphebels soll dessen längliches Gehäuse an seinem ersten Endabschnitt eine Gelenkpfanne zur Aufnahme eines Gelenkkopfs eines den Schlepphebel schwenkbeweglich lagernden Abstützelements, an seinem zweiten Endabschnitt eine Betätigungsfläche für das Gaswechselventil und in seinem Mittelabschnitt zwei die Aussparung begrenzende und den Lagerbolzen abstützende Gehäuseabschnitte aufweisen, an denen die Rollenanlaufflächen verlaufen.

    [0009] Im Hinblick auf günstige Fertigungskosten soll das Gehäuse ein Blechumformteil mit einem U-förmigen Querschnittsprofil sein, das sich aus beidseits der Nockenrolle verlaufenden Seitenwänden und einem die Seitenwände verbindenden Boden mit der Gelenkpfanne und der Betätigungsfläche zusammensetzt. Dabei ist der Boden mit einer Öffnung für die Nockenrolle versehen, und die Rollenanlaufflächen sind durch die in Längsrichtung der Gehäuseabschnitte verlaufenden Innenkanten der Öffnung gebildet. In einer hierzu alternativen Ausgestaltung sind die Rollenanlaufflächen durch punktuelle Erhebungen auf den einander zugewandten Innenseiten der Seitenwände gebildet. Während je Seitenwand eine Erhebung für die axiale Führung der Nockenrolle ausreichend ist, können auch mehrere Erhebungen pro Seitenwand vorgesehen sein. Die zweckmäßigerweise durch Anprägen der Seitenwände hergestellten Erhebungen können in punktuellem oder flächigem Kontakt zu den Stirnseiten der Nockenrolle stehen.

    [0010] Das U-förmige Querschnittsprofil ist vorzugsweise so orientiert, dass sich bezüglich des Bodens die Seitenwände und die Gelenkpfanne in dieselbe Richtung erheben. Mit anderen Worten ist das U-Profil des Nockenfolgers zum Gaswechselventil hin geschlossen. Alternativ kann auch ein zum Gaswechselventil hin offenes U-Profil (inverses U-Profil) vorgesehen sein, bei dem sich die Seitenwände und die Gelenkpfanne in entgegengesetzte Richtungen erheben.

    Kurze Beschreibung der Zeichnungen



    [0011] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und aus den Zeichnungen, in denen die Erfindung am Beispiel von zwei Schlepphebeln dargestellt ist. Es zeigen:
    Figur 1
    den ersten Schlepphebel in perspektivischer Ansicht von schräg oben;
    Figur 2
    den ersten Schlepphebel in perspektivischer Ansicht von schräg unten;
    Figur 3
    den ersten Schlepphebel in Untersicht;
    Figur 4
    die Nockenrollenlagerung der Schlepphebel als Einzelheit in perspektivischer Ansicht;
    Figur 5
    die Nockenrollenlagerung gemäß Figur 4 in Draufsicht und
    Figur 6
    das Gehäuse des zweiten Schlepphebels im Querschnitt.

    Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen



    [0012] In den Figuren 1 bis 3 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Nockenfolgers für einen Gaswechselventiltrieb einer Brennkraftmaschine in verschiedenen Ansichten offenbart. Der als Schlepphebel 1 ausgebildete Nockenfolger umfasst ein längliches Gehäuse 2, das aus Blechwerkstoff in einem Kaltumformprozess hergestellt ist, und eine Nockenrolle 3, die in einer Aussparung 4 des Gehäuses 2 gelagert ist und zum reibungsarmen Abgriff eines Nockens einer Nockenwelle dient. Das Gehäuse 2 weist an seinem ersten Endabschnitt eine kalottenförmige Gelenkpfanne 5 zur Aufnahme eines sphärischen Gelenkkopfs eines den Schlepphebel 1 schwenkbeweglich lagernden Abstützelements, an seinem zweiten Endabschnitt eine Betätigungsfläche 6 für ein Gaswechselventil und in seinem Mittelabschnitt zwei die Aussparung 4 begrenzende Gehäuseabschnitte 7 auf, in denen ein die Aussparung 4 überspannender und die Nockenrolle 3 radial lagernder Lagerbolzen 8 mittels stirnseitigen Verstemmens abgestützt ist.

    [0013] Das Gehäuse 2 besitzt ein U-förmiges Querschnittsprofil, das sich aus beidseits der Nockenrolle 3 verlaufenden Seitenwänden 9 und einem die Seitenwände 9 verbindenden Boden 10 mit der Gelenkpfanne 5 und der Betätigungsfläche 6 zusammensetzt. Das Querschnittsprofil ist zum Gaswechselventil hin geschlossen und mithin so orientiert, dass sich bezüglich des Bodens 10 die Seitenwände 9 und die Gelenkpfanne 5 in dieselbe Richtung erheben. Der Boden 10 ist mit einer Öffnung 11 für die Nockenrolle 3 versehen.

    [0014] Gemäß Figur 4 erfolgt die Lagerung der Nockenrolle 3 auf dem Lagerbolzen 8 sowohl mittels eines vollrolligen, d.h. käfiglosen Nadellagers 12, dessen Außenlaufbahn durch die Lagerbohrung 13 der Nockenrolle 3 gebildet ist, als auch mittels einer Lagerbuchse 14, die radial gleitend auf dem Lagerbolzen 8 aufgenommen ist und die Innenlaufbahn des Nadellagers 12 bildet. Aus Figur 5 wird deutlich, dass die Breite B1 des Nadellagers 12 nicht nur deutlich größer als die Breite B2 der Nockenrolle 3 im Bereich des Nockenabgriffs, d.h. die Breite ihrer Außenmantelfläche 15, sondern auch deutlich größer als dieselbe Breite B2 der Nockenrolle 3 im Bereich ihrer Lagerbohrung 13 ist, so dass das Nadellager 12 und die Lagerbuchse 14 gegenüber den hier eben ausgebildeten Stirnseiten 16 der Nockenrolle 3 hervorstehen. Vorliegend ist B1 etwa 40% größer als B2.

    [0015] Die in Figur 3 eingezeichnete Bemaßung zeigt, dass die Breite B1 des innen an den Seitenwänden 9 anlaufenden Nadellagers 12 auch deutlich größer als der lichte Abstand B3 von Rollenanlaufflächen 17 ist, an denen die Nockenrolle 3 mit ihren Stirnseiten 16 axial anläuft. Die Rollenanlaufflächen 17 sind durch die in Längsrichtung der Gehäuseabschnitte 7 verlaufenden Innenkanten der Öffnung 11 gebildet und so positioniert, dass die Nockenrolle 3, das Nadellager 12 und die Lagerbuchse 14 eine gemeinsame Symmetriequerebene aufweisen. Bei Vernachlässigung des jeweiligen Axialspiels (das Axialspiel der Nockenrolle 3 in der Aussparung 4 ist durch die Differenz B3-B2 gegeben) heißt das, dass der Überstand des Nadellagers 12 und der Lagerbuchse 14 aus der Lagerbohrung 13 an beiden Stirnseiten 16 der Nockenrolle 3 identisch ist.

    [0016] Ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Nockenfolgers geht aus Figur 6 hervor, in welcher lediglich das Gehäuse 2' des ebenfalls als Schlepphebel 1' ausgebildeten Nockenfolgers im Querschnitt dargestellt ist. Der Schlepphebel 1' unterscheidet sich von dem Schlepphebel 1 lediglich durch die Rollenanlaufflächen 17', die in diesem Fall durch angeprägte punktuelle Erhebungen auf den einander zugewandten Innenseiten der Seitenwände 9' gebildet sind.

    [0017] Eine bezüglich der Rollenanlaufflächen weitere, jedoch nicht dargestellte Alternative besteht darin, den Abstand der Seitenwände 9 nicht am zweiten Endabschnitt des Gehäuses 2, (wie in Figur 3 dargestellt), sondern bereits in dessen Mittelabschnitt auf die Breite B3 zu verkleinern. In diesem Fall würden die Stirnseiten 16 der Nockenrolle 3 an den aufeinander zulaufenden Innenseiten der Seitenwände axial anlaufen.

    Liste der Bezugszahlen



    [0018] 
    1
    Nockenfolger / Schlepphebel
    2
    Gehäuse
    3
    Nockenrolle
    4
    Aussparung
    5
    Gelenkpfanne
    6
    Betätigungsfläche
    7
    Gehäuseabschnitt
    8
    Lagerbolzen
    9
    Seitenwand
    10
    Boden
    11
    Öffnung
    12
    Nadellager
    13
    Lagerbohrung
    14
    Lagerbuchse
    15
    Außenmantelfläche der Nockenrolle
    16
    Stirnseite der Nockenrolle
    17
    Rollenanlauffläche
    B1
    Breite des Nadellagers
    B2
    Breite der Nockenrolle
    B3
    lichter Abstand der Rollenanlaufflächen



    Ansprüche

    1. Nockenfolger (1, 1') zur Betätigung eines Gaswechselventils einer Brennkraftmaschine, mit einem Gehäuse (2, 2') und einer in einer Aussparung (4) des Gehäuses (2, 2') gelagerten Nockenrolle (3) zum Abgriff eines Nockens einer Nockenwelle, wobei die Nockenrolle (3) mittels eines in ihrer Lagerbohrung (13) verlaufenden Nadellagers (12) auf einem die Aussparung (4) überspannenden und sich am Gehäuse (2, 2') abstützenden Lagerbolzen (8) radial gelagert ist und die Breite (B1) des Nadellagers (12) deutlich größer als die Breite (B2) der Nockenrolle (3) im Bereich des Nockenabgriffs ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (B1) des Nadellagers (12) deutlich größer als die Breite (B2) der Nockenrolle (3) im Bereich der Lagerbohrung (13) und deutlich größer als der lichte Abstand (B3) von Rollenanlaufflächen (17, 17') ist, welche die Aussparung (4) begrenzen und an denen die Nockenrolle (3) mit ihren Stirnseiten (16) axial anläuft.
     
    2. Nockenfolger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseiten (16) der Nockenrolle (3) eben ausgebildet sind.
     
    3. Nockenfolger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenanlaufflächen (17, 17') so positioniert sind, dass die Nockenrolle (3) und das Nadellager (12) eine gemeinsame Symmetriequerebene aufweisen.
     
    4. Nockenfolger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (B1) des Nadellagers (12) 30% bis 60% größer als die Breite (B2) der Nockenrolle (3) im Bereich der Lagerbohrung (13) ist.
     
    5. Nockenfolger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Nadellager (12) auf einer auf dem Lagerbolzen (8) aufgenommenen Lagerbuchse (14) abwälzt.
     
    6. Nockenfolger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbuchse (14) auf dem Lagerbolzen (8) radial gleitend aufgenommen ist.
     
    7. Nockenfolger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Nockenfolger als Schlepphebel (1) ausgebildet ist, dessen längliches Gehäuse (2) an seinem ersten Endabschnitt eine Gelenkpfanne (5) zur Aufnahme eines Gelenkkopfs eines den Schlepphebel (1) schwenkbeweglich lagernden Abstützelements, an seinem zweiten Endabschnitt eine Betätigungsfläche (6) für das Gaswechselventil und in seinem Mittelabschnitt zwei die Aussparung (4) begrenzende und den Lagerbolzen (8) abstützende Gehäuseabschnitte (7) aufweist, an denen die Rollenanlaufflächen (17) verlaufen.
     
    8. Nockenfolger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Gehäuse (2) um ein Blechumformteil mit einem U-förmigen Querschnittsprofil handelt, das sich aus beidseits der Nockenrolle (3) verlaufenden Seitenwänden (9) und einem die Seitenwände (9) verbindenden Boden (10) mit der Gelenkpfanne (5) und der Betätigungsfläche (6) zusammensetzt, wobei der Boden (10) mit einer Öffnung (11) für die Nockenrolle (3) versehen ist und die Rollenanlaufflächen (17) durch die in Längsrichtung der Gehäuseabschnitte (7) verlaufenden Innenkanten der Öffnung (11) gebildet sind.
     
    9. Nockenfolger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Gehäuse (2') um ein Blechumformteil mit einem U-förmigen Querschnittsprofil handelt, das sich aus beidseits der Nockenrolle (3) verlaufenden Seitenwänden (9') und einem die Seitenwände (9') verbindenden Boden (10) mit der Gelenkpfanne (5) und der Betätigungsfläche (6) zusammensetzt, wobei die Rollenanlaufflächen (17') durch punktuelle Erhebungen auf den einander zugewandten Innenseiten der Seitenwände (9') gebildet sind.
     
    10. Nockenfolger nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das U-förmige Querschnittsprofil so orientiert ist, dass sich bezüglich des Bodens (10) die Seitenwände (9, 9') und die Gelenkpfanne (5) in dieselbe Richtung erheben.
     


    Claims

    1. Cam follower (1, 1') for actuating a gas exchange valve of an internal combustion engine with a housing (2, 2') and a cam roller (3) mounted in a recess (4) of the housing (2, 2') for disengaging a cam of a cam shaft, wherein the cam roller (3) is mounted radially by means of a needle bearing (12) running in the bearing bore (13) thereof on a bearing journal (8) which spans the recess (4) and rests on the housing (2, 2'), and the width (B1) of the needle bearing (12) is significantly greater than the width (B2) of the cam roller (3) in the legion of the cam disengagement, characterized in that the width (B1) of the needle bearing (12) is significantly greater than the width (B2) of the cam roller (3) in the region of the bearing bore (13) and significantly greater than the clear space (B3) between the roller contact surfaces (17, 17') which delimit the recess (4) and on which the cam roller (3) runs axially with its end faces (16).
     
    2. Cam follower according to Claim 1, characterized in that the end faces (16) of the cam roller (3) are formed flat.
     
    3. Cam follower according to Claim 1, characterized in that the roller contact surfaces (17, 17') are positioned so that the cam roller (3) and the needle bearing (12) have a common transverse plane of symmetry,
     
    4. Cam follower according to Claim 1, characterized in that the width (B1) of the needle bearing (12) is 30% to 60% greater than the width (B2) of the cam roller (3) in the region of the bearing bore (13).
     
    5. Cam follower according to Claim 1, characterized in that the needle bearing (12) rolls on a bearing bush (14) held on the bearing journal (8).
     
    6. Cam follower according to Claim 5, characterized in that the bearing bush (14) is held radially sliding on the bearing journal (8).
     
    7. Cam follower according to Claim 1, characterized in that the cam follower is formed as a finger follower (1), the linear housing (2) of which on its first end segment comprises a ball socket (5) for holding a ball head of a supporting element pivotably supporting the finger follower (1), on its second end segment an actuating surface (6) for the gas exchange valve and in its middle segment two housing segments (7) which delimit the recess (4) and support the bearing journal (8) and on which run the roller contact surfaces (17).
     
    8. Cam follower according to Claim 7, characterized in that the housing (2) is a sheet metal molding with a U-shaped cross section profile which is composed of side walls (9) running on both sides of the cam roller (3) and a base (10) connecting the side walls (9), with the ball socket (5) and the actuating surface (6), wherein the base (10) has an opening (11) for the cam roller (3) and the roller contact surfaces (17) are formed by the inner edges of the opening (11) running in the longitudinal direction of the housing segments (7).
     
    9. Cam follower according to Claim 7, characterized in that the housing (2') is a sheet metal molding with a U-shaped cross section profile which is composed of side walls (9') running on both sides of the cam roller (3) and a base (10) connecting the side walls (9'), with the ball socket (5) and the actuating surface (6), wherein the roller contact surfaces (17') are formed by spot protrusions on the mutually facing insides of the side walls (9').
     
    10. Cam follower according to Claim 8 or 9, characterized in that the U-shaped cross section profile is oriented so that in relation to the base (10), the side walls (9, 9') and the ball socket (5) protrude in the same direction.
     


    Revendications

    1. Suiveur de came (1, 1') destiné à actionner une soupape d'échange de gaz d'un moteur à combustion interne, comprenant un boîtier (2, 2') et un galet de came (3) monté dans un évidement (4) du boîtier (2, 2') pour l'engagement d'une came d'un arbre à cames, le galet de came (3) étant monté radialement, au moyen d'un palier à aiguilles (12) s'étendant dans son alésage de palier (13), sur un boulon de palier (8) enjambant l'évidement (4) et supporté sur le boîtier (2, 2'), et la largeur (B1) du palier à aiguilles (12) étant nettement supérieure à la largeur (B2) du galet de came (3) dans la région de l'engagement de came, caractérisé en ce que la largeur (B1) du palier à aiguilles (12) est nettement supérieure à la largeur (B2) du galet de came (3) dans la région de l'alésage de palier (13) et nettement supérieure à l'écart inférieur (B3) de surfaces de butée du galet (17, 17') qui délimitent l'évidement (4) et contre lesquelles le galet de came (3) bute axialement par ses côtés frontaux (16).
     
    2. Suiveur de came selon la revendication 1, caractérisé en ce que les côtés frontaux (16) du galet de came (3) sont réalisés de minière plane.
     
    3. Suiveur de came selon la revendication 1, caractérisé en ce que les surfaces de butée du galet (17, 17') sont positionnées de telle sorte que le galet de came (3) et le palier à aiguilles (12) présentent un plan transversal de symétrie commun.
     
    4. Suiveur de came selon la revendication 1, caractérisé en ce que la largeur (B1) du palier à aiguilles (12) est supérieure de 30 % à 60 % à la largeur (B2) du galet de came (3) dans la région de l'alésage de palier (13).
     
    5. Suiveur de came selon la revendication 1, caractérisé en ce que le palier à aiguilles (12) roule sur une douille de palier (14) reçue sur le boulon de palier (8).
     
    6. Suiveur de came selon la revendication 5, caractérisé en ce que la douille de palier (14) est reçue de manière radialement coulissante sur le boulon de palier (8).
     
    7. Suiveur de came selon la revendication 1, caractérisé en ce que le suiveur de came est réalisé sous forme de culbuteur (1) dont le boîtier allongé (2) comprend, au niveau de sa première portion d'extrémité, un coussinet sphérique (5) pour recevoir une tête d'articulation d'un élément de support supportant le culbuteur (1) de manière mobile en pivotement, au niveau de sa deuxième portion d'extrémité, une surface d'actionnement (6) pour la soupape d'échange de gaz et, dans sa portion centrale, deux portions de boîtier (7) limitant l'évidemment (4) et supportant le boulon de palier (8), sur lesquelles s'étendent les surfaces de butée du galet (17).
     
    8. Suiveur de came selon la revendication 7, caractérisé en ce que le boîtier (2) est une pièce façonnée en tôle présentant un profil en section transversale en forme de U, laquelle pièce façonnée en tôle est composée de parois latérales (9) s'étendant de part et d'autre du galet de came (3) et d'un fond (10) reliant les parois latérales (9) et comprenant le coussinet sphérique (5) et la surface d'actionnement (6), le fond (10) étant pourvu d'une ouverture (11) pour le galet de came (3) et les surfaces de butée du galet (17) étant formées par les bords intérieurs de l'ouverture (11) s'étendant dans la direction longitudinale des portions de boîtier (7).
     
    9. Suiveur de came selon la revendication 7, caractérisé en ce que le boîtier (2') est une pièce façonnée en tôle présentant un profil en section transversale en forme de U, laquelle pièce façonnée en tôle est composée de parois latérales (9') s'étendant de part et d'autre du galet de came (3) et d'un fond (10) reliant les parois latérales (9') et comprenant le coussinet sphérique (5) et la surface d'actionnement (6), les surfaces de butée du galet (17') étant formées par des bossages ponctuels sur les côtés intérieurs tournés l'un vers l'autre des parois latérales (9').
     
    10. Suiveur de came selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que le profil en section transversale en forme de U est orienté de telle sorte que les parois latérales (9, 9') et le coussinet sphérique (5) s'élèvent dans la même direction par rapport au fond (10).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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